Schweiz

Ein LKW der Firma Giezendanner. Bild: KEYSTONE

SVP-Giezendanner will LKW-Fahrer von Billett-Entzug verschonen – nicht alle finden das gut

Transportunternehmer Ulrich Giezendanner (SVP) wehrt sich in einem Vorstoss gegen den «totalen Führerausweisentzug». Wer privat das Billett abgeben muss, solle trotzdem weiterhin Lastwagen steuern dürfen. Opferhilfe- und Fussgänger-Organisationen halten dies für gefährlich.

20.06.17, 17:42 21.06.17, 11:36

Rund 78’000 Personen mussten letztes Jahr in der Schweiz ihren Führerschein abgeben. In den meisten Fällen weil sie zu schnell oder unter Alkoholeinfluss gefahren waren. Auch Drogenkonsum, Telefonieren am Steuer, Missachtung von Vortritten oder andere Unaufmerksamkeiten haben zahlreiche Autofahrer das Billett gekostet.  

Ulrich Giezendanner (SVP). Bild: KEYSTONE

Besonders hart trifft die Strafe jene, die beruflich auf den Führerausweis angewiesen sind – wie Lastwagen- oder Busfahrer. Müssen sie ihren Chefs erklären, dass sie ihren Ausweis los sind und ihren Job deshalb bis auf weiteres nicht mehr erfüllen können, kann das unangenehm werden.

Abhilfe verspricht nun ein Vorstoss von SVP-Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner. In einer Motion fordert dieser den Bundesrat dazu auf, den «totalen Führerausweisentzug» zu überdenken. Werde ein Lastwagenfahrer am Wochenende mit seinem Motorrad mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt, werde ihm der Führerausweis für den LKW gleich auch entzogen, kritisiert der Aargauer.

Diese «rigorose Entzugspraxis» führe dazu, dass «viele zuverlässige Berufsleute», oft Familienväter, ihr Einkommen verlören. Sie müsse deshalb geändert werden. Geht es nach Giezendanner, soll der Fahrer den Ausweis künftig nur noch für die Fahrzeugkategorie abgeben müssen, mit der er die Verkehrsregeln verletzt hat. Zumindest, wenn es der erste Ausweisentzug ist.

Doch die Pläne stossen auf erbitterten Widerstand. Bei der Opferberatung Zürich, die unter anderem Strassenverkehrsopfer und ihre Angehörigen berät, warnt man vor einer Aufweichung der heutigen Regeln. «Wer zu schnell oder betrunken fährt, soll auch die Konsequenzen tragen», fordert Stellenleiter Guido Ginella. Es möge im Einzelfall tragisch sein, wenn jemand wegen des Billettentzugs seinem Job nicht mehr nachgehen könne. «Dabei darf aber das Leid nicht vergessen werden, das den Opfern von Strassenverkehrsunfällen oder ihren Angehörigen widerfährt.»

Umfrage

Sollen LKW-Chauffeure weiterfahren dürfen, wenn sie den Führerausweis privat abgeben müssen?

  • Abstimmen

1,982 Votes zu: Sollen LKW-Chauffeure weiterfahren dürfen, wenn sie den Führerausweis privat abgeben müssen?

  • 13%Ja, sonst haben sie gleich doppelt zu leiden.
  • 30%Kommt auf die Schwere ihres Vergehens an.
  • 56%Nein, wer die Verkehrsregeln verletzt, muss auch die Konsequenzen tragen.

Auch Thomas Hardegger, SP-Nationalrat und Präsident von Fussverkehr Schweiz, sagt: «Wer beruflich das Auto braucht, hat eine erhöhte Verantwortung und muss sich dessen bewusst sein.» Schwache Verkehrsteilnehmer wie Fussgänger oder Velofahrer seien zuerst davon betroffen, wenn die Verkehrssicherheit aufgeweicht werde. «Ich wehre mich darum in aller Form gegen diese Tendenzen.»

Thomas Hardegger (SP). Bild: KEYSTONE

Motionär Giezendanner kontert: «Nehmen Sie einem LKW-Fahrer den Führerschein weg, steht seine ganze Existenz auf dem Spiel – ist das etwa sozial?» Während in seiner eigenen Firma ausweislose Chauffeure vorübergehend im Lager arbeiten könnten, sei dies bei kleineren Transportunternehmen oft nicht möglich. Dann stünden die Betroffenen auf der Strasse. 

Der SVP-Mann hält jedoch fest: «Bei Trunkenheit am Steuer darf es kein Pardon geben.» Würde sein Vorstoss angenommen, müsse dies in den Ausführungsbestimmungen konkretisiert werden, so Giezendanner. «Mir geht es darum, dass niemandem die Lebensgrundlage entzogen wird, weil er ein paar Stundenkilometer zu schnell unterwegs war.» Sogar mit dem Velo oder dem Rollbrett könne man hangabwärts in eine Radarfalle tappen und dadurch den Ausweis verlieren, warnt er.

Support erhält Giezendanner von der Thurgauer Sozialdemokratin Edith Graf-Litscher, die vergangene Woche einen Vorstoss mit ähnlicher Stossrichtung eingereicht hat. Als Sekretärin der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) stehen für sie vor allem die Busfahrer im Fokus. 

In Härtefällen sind Ausnahmen für Berufschauffeure bereits heute möglich: Betroffene können den Ausweis für ihr Berufsfahrzeug früher zurückerhalten, wenn sie sich in dieser Fahrzeugkategorie noch nie etwas zu Schulden kommen lassen haben. Zudem gilt eine gesetzliche Mindestentzugsdauer: Wer innerorts über 21 km/h oder auf der Autobahn über 31 km/h zu schnell erwischt wird, muss beispielsweise mindestens einen Monat lang auf den Führerschein verzichten.

Wie es beim Zürcher Strassenverkehrsamt auf Anfrage heisst, kommt die Ausnahmeregelungen heute aber «selten bis sehr selten» zur Anwendung.

Das sind die ersten selbstfahrenden Autos

2m 5s

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  • Emperor 21.06.2017 14:17
    Highlight Jemand der beruflich mit einem Fahrzeug unterwegs ist sollte im speziellen erkennen wie wichtig ein angemessened Verhalten im Verkehr ist!
    10 2 Melden
  • Emperor 21.06.2017 14:16
    Highlight Also, wenn ich mit meiner Pistole fahrlässig umgehe, dann dürfen die mir mein Gewehr aber nicht wegnehmen, da ich dort sicher seriöser bin?.... auch ein Fahrzeug ist bei einem Gesetzesverstoss eine Tatwaffe. Vergehen im Strassenverkehr sind keine Kavaliersdelikte und kosten mehr Menschenleben als Schusswaffen....
    9 0 Melden
  • Rascal 21.06.2017 13:19
    Highlight LKWs werden sowieso bald autonom fahren und keine Fahrer mehr brauchen. Bis das Gesetz bezüglich Führerscheinenzug durch ist, gibt es den Beruf gar nicht mehr.
    Das ist die Realität mit welcher sich ein LKW Fahrer/Transportunternehmer beschäftigen sollte anstelle der Suche nach Schlupflöcher für "Wochenendvergehen".
    6 1 Melden
  • Kramer 21.06.2017 13:11
    Highlight Als verantwortungsbewusster Automobilist ist die Wahrscheinlichkeit den Ausweis abgeben zu müssen klein. Ein Ausweisentzug hat kaum je nur ein kleines Versehen als Ursache. So gesehen muss ich sagen, selber Schuld.
    Mich würde Giezendanners Meinung interessieren wenn es sich um einen "Balkanraser" handelt, würde er da auch Milde walten lassen?
    13 2 Melden
    • Makatitom 22.06.2017 13:48
      Highlight nein, einen Balkanraser würde er am liebsten zwei Wochen nackt auf dem Dorfplatz an einen Pfahl binden und dann sofort ausschaffen
      2 1 Melden
  • Adrian Aulbach 21.06.2017 13:07
    Highlight Dass ein Fahrausweisentzug nicht alle gleich hart trifft, finde ich problematisch. Aber Giezendanners Vorschlag löst dieses Problem nur für seine eigene Branche: Bei einem Fahrlehrer oder Taxifahrer ist die Fahrzeugkategorie bei der privaten Fahrt und die im Beruf benötigte in der Regel gleiche. Auch kann jemand je nach Wohn- und Arbeitsort gleichermassen auf den Fahrausweis angewiesen sein, wie ein Berufsfahrer.
    Als mögliche Alternative sehe ich eine Einschränkung des Fahrausweises (z.B. nur noch Mo-Fr, 6:30-19:00), dafür über längere Zeit als die paar Monate Fahrausweisentzug.
    1 3 Melden
  • ujay 21.06.2017 10:08
    Highlight Giezendanner. Lobbyismus 2.0
    29 3 Melden
    • Sam Büsser 21.06.2017 17:14
      Highlight Dies hat wenig mit Lobbyismus zu tun, dies nennt man ein Milizparlament....
      2 4 Melden
    • ujay 21.06.2017 18:14
      Highlight @Büsser. Da hast du bezüglich Milizparlament was falsch verstanden. Wen jede Pappnase, ob im National- oder Ständerat, nur noch seinen eigenen Interessen nachgeht; wo bleibt denn der eigentliche Auftrag, seine Wähler zu vertreten?
      7 0 Melden
  • acove 21.06.2017 09:50
    Highlight Es mutet schon etwas befremdlich an, wenn Herr Giezendanner sich für eine Gruppe von Verkehrssündern, welche eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln begangen haben, auf diese Art und Weise einsetzt. Grund dafür könnte sein, dass etliche seiner Fahrer davon betroffen sind oder waren und er jeweils Ersatzfahrer suchen muss, damit sein Geschäft weiterhin floriert. Solche Ansinnen, wie sie Herr Giezendanner nun zur Sprache bringt, zeugen nicht gerade von Weitsicht, Aber wer hat den bei der SVP schon Weitsicht?
    29 5 Melden
  • Ohniznachtisbett 21.06.2017 09:31
    Highlight In der Tat ist es doch unfair, dass wenn ich den Ausweis abgeben muss, das relativ wenig Auswirkungen hat, weil ich alles auch mit dem ÖV machen könnte, ein Berufschauffeur aber ev. auch noch den Job verliert. Deshalb, wer privat zu schnell fährt, dem wird der private Ausweis weggenommen, der berufliche bleibt aber und gilt nur für Lastwagen oder Bus oder was auch immer. Mit dem Auto zur Arbeitsstelle - NEIN! Das wäre ein guter Kompromiss...
    8 32 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 11:07
      Highlight @Ohniznachtisbett

      ach ruedi89, wieder mal prompt zur stelle um jeglichen mist ihrer parteiobrigen gutzuheissen.

      und der pfefferspray gegen terrorismus soll auch gleich in allen haushalten, kirchen und kinderkrippen verteilt werden oder was?

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/giezendanner-ruestet-chauffeure-gegen-terror/story/27567172#
      4 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 21.06.2017 17:22
      Highlight Nicht jeder Vorschlag vom Ueli ist ein guter. Dieser aber schon...Der Pfefferspray-Vorschlag hingegen ist ein mieser Vorschlag und ich sehe auch den Sinn nicht. Wenn eher gegen potentielle Überfälle, aber ob so einer dann helfen würde ist auch fraglich...
      0 6 Melden
  • piedone lo sbirro 21.06.2017 08:37
    Highlight eine typische, lärmige, populistische SVP-gienzendanner-aktion.
    dazu gibt seinen fahrern pfefferspray in die kabine - gegen terror.

    er ist ein reiner interessents&lobbypolitiker.
    als lastwagenunternehmer kämpft er für die interessen von astag&litra, für die zweite gotthardröhre und für sechsspurige autobahnen bis ins hinterste kaff - finanziert durch den staat, den die SVP steuerlich an die wand fahren möchte.

    des weiteren unterstützt er die atomlobby (AVES) und er ist VR-präsi der KPT/CPT, profitiert also von den jährlich steigenden kk-prämien.

    ein „volksvertreter“ als diener der elite.
    29 7 Melden
  • dracului 21.06.2017 07:34
    Highlight Herr Giezendanner bleibt offenbar seinem Wahlversprechen aus dem 2011 treu! Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität! 😉
    14 6 Melden
  • Pafeld 21.06.2017 07:23
    Highlight Wir kennen Herrn Giezendanner ja jetzt auch schon ein paar Jahre, aber es wäre ja trotzdem schön, wenn er zur Abwechslung mal nicht nur Politik für die eigene Bude machen würde.
    45 3 Melden
  • Imfall 21.06.2017 06:44
    Highlight mist
    9 1 Melden
  • BigE 21.06.2017 00:18
    Highlight Geschwindigkeitslimiten gelten für motorisierte Fahrzeuge. Wer mit dem Velo oder dem Rollbrett einem Radar auslöst hat nichts zu befürchten! ^^

    Ich hoffe doch, er informiert sich noch ein bischen, wäre ja sonst fast etwas peinlich.....
    33 28 Melden
    • Maragia 21.06.2017 11:00
      Highlight Ich hatte noch nie Post wenn ich mit dem Velo zu schnell war. Wie wollen die das auch rausfinden? Habe ja keine Nummer (und in der 20 und 30er Zone ist man mit Velo schnell 20-30 km/h zu schnell)
      10 6 Melden
  • dF 21.06.2017 00:04
    Highlight @Alle die glauben die Höchstgeschwindigkeit gelte nur für Motorfahrzeuge

    Falsch, schaut selbst nach: Art.1 Abs.2 SVG und Art.27 Abs.2 SVG.

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19580266/index.html
    40 3 Melden
    • Yakari9 21.06.2017 12:56
      Highlight Ja, die Verkehrsregeln sind zu Verfolgen. Jedoch hat man weder beim Fahrrad noch bei einem Rollbrett eine geeichte Geschwindigkeitsanzeige. Desshalb ist des nicht möglich für das überschreiten der Geschwindigkeitslimite gebüsst zu werden.
      Was aber meines Wissens möglich ist, ist gebüsst zu werden, wenn man unkontrolliert, unverhältnismässig und gefährlich fährt...
      3 1 Melden
    • Charlie Brown 21.06.2017 21:27
      Highlight dF, deine Aussage wird durch Wiederholung nicht wahr.
      1 1 Melden
    • dF 21.06.2017 21:57
      Highlight @Charlie Brown

      Dann nenn mir bitte klar ALLE Gesetzesartikel, die klar besagen, dass es für Radfahrer keine Geschwindigkeitslimite gibt.

      Falls du mit Art.32 Abs.2 SVG kommst, dann schau dir mal zuerst an worauf dieser besteht (BG vom 20. März 1975) und auch da steht das der BUNDESRAT die Geschwindigkeit für MOTORFAHRZEUGE auf allen Strassen beschränkt( sprich KANN). Was NICHT heisst, dass Andere Geschwindigkeitsbeschränkungen, für Radfahrer NICHT gelten würden.
      1 3 Melden
    • Yakari9 22.06.2017 10:23
      Highlight @dF, ich habe dir doch schon erklärt warum das nicht funktioniert mit der Geschwindigkeitslimite für Fahrräder und Rollbrettern?!?
      2 1 Melden
    • Charlie Brown 22.06.2017 15:37
      Highlight @dF: Dein Leseverständnis hat aber auch noch Potential... "...beschränkt (sprich kann)". Spannende Interpretation. Wie kommst nur darauf, dass aus der absoluten Formulierung "beschränkt" ein "kann" wird?

      Nochmal: Im Gesetz steht, dass die Geschwindigkeit von Motorfahrzeugen beschränkt werden. Velos und Rollbreter haben keine Motoren. Der Artikel ist daher formell irrelevant wie jener über die Lenkzeitbeschränkung, obwohl beide in deinem viel zittierten Artikel von... bis theoretisch für alle gelten.
      0 0 Melden
    • dF 22.06.2017 16:31
      Highlight @Charlie Brown

      Dass KANN bezieht sich auf den ganzen Art.32 Abs.2 SVG und nicht nur auf das Wort 'beschränkt' alleine. So von wegen Leseverständnis. Übrigens schonmal geschehen im Jahre 1985.

      http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Wie-das-Waldsterben-die-Schweizer-Strassen-sicherer-machte/story/10158657

      Und deiner Logik nach gilt Art.27 Abs.1 SVG auch nicht, da überhaupt keine Fahrzeuge darin vorkommen. Was somit bedeuten würde, dass kein einziges Verkehrssignal gelten würde. Somit gäbe es keine Geschwindigkeitsübertretung mehr. Da jede Geschwindikeitssignalisation nicht gelten würde.
      0 1 Melden
    • dF 22.06.2017 16:31
      Highlight @Yakari9

      Nur weil es sehr schwer ist Radfahrer und Rollbrettfahrer zu kontrollieren, heiss dies nicht, dass für diese keine Verkehrsregeln gelten würden.
      0 2 Melden
    • Charlie Brown 22.06.2017 18:53
      Highlight @dF: Nochmal, Abs. 2 enthält kein kann, weder explizit noch implizit. Es steht klipp und klar "beschränkt" und "Motorfahrzeuge". Den Rest interpretierst du rein. Punkt.

      Abs. 3 hingegen enthält ein kann.

      Und dein Tagi-Artikel ist ein gutes Beispiel für Abs. 3. und hat insofern mit deiner eigenwilligen Interpretation von Abs. 2 nichts zu tun.
      1 0 Melden
    • dF 22.06.2017 23:05
      Highlight @Charlie Brown

      Ja gebe zu das 'KANN' ist falsch meinerseits. Der Bundesrat muss es und Abs.3 regelt wiederum Ausnahmen. Mein Fehler.

      Trotzdem steht klar in Art.27 Abs.1
      "Signale und Markierungen sowie die Weisungen der Polizei sind zu befolgen. ..."
      Da dies wegen Art.1 Abs.2
      "Die Verkehrsregeln (Art. 26-57a) gelten für die Führer von Motorfahrzeugen und die Radfahrer auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen; ..."
      auch für Radfahrer gilt, ist somit auch die Höchstgeschwindigkeit für Radfahrer geltend oder ist für dich eine Geschwindigkeitssignalisation kein Signal?
      0 0 Melden
    • dF 22.06.2017 23:26
      Highlight @Charlie Brown

      Ansonsten Schau dir noch Art.22 Abs.1 SSV an:

      "Die Signale «Höchstgeschwindigkeit» (2.30) und «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» (2.30.1) nennen die Geschwindigkeit in Stundenkilometern (km/h), welche die Fahrzeuge auch bei günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen nicht überschreiten dürfen. Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit wird mit dem Signal «Ende der Höchstgeschwindigkeit» (2.53) oder «Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell» (2.53.1) aufgehoben."
      0 0 Melden
    • Yakari9 23.06.2017 08:52
      Highlight @DF ok, ich verstehe, dass du es nicht verstehst.
      Es geht nicht darum, dass man Rollbrettfahrer nur schwer kontrollieren kann, sondern dass das Rollbrett keine Geschwindigkeitsanzeige ha und somit der Fahrer... Ach vergiss es...
      0 1 Melden
    • dF 23.06.2017 12:00
      Highlight @Yakari9

      Also gehört deiner Meinung nach ein Rollbrettfahrer nicht, wie in Art.1 Abs.2 SVG erwähnt, zu den übrigen Strassenbenutzer?

      Ich frag sonst mal ganz einfach. Wo steht, dass Fahrzeuge oder fahrzeugähnliche Geräte sich nicht an Höchstgeschwindigkeiten zu halten haben, wenn sie kein Geschwindigkeitsmesser haben?
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 23.06.2017 12:57
      Highlight @dF: Grundsätzlich: Jeder Verkehrsteilnehmer muss die Geschwindigkeit den Verhältnissen anpassen, egal welches Fahrzeug er benutzt.

      Die ausgeschilderten Höchstgeschwindigkeiten gelten aber - wie schon mehrfach erwähnt und mit dem einschlägigen Artikel belegt - nur für motorisierte Fahrzeuge. Kann man lesen und zu verstehen versuchen.

      Dass es aber bei dir effektiv happert mit dem Verständnis von Gesetzesartikeln hast du oben eindrücklich gezeigt.
      0 0 Melden
    • dF 23.06.2017 15:40
      Highlight @Charlie Brown

      Also ist deiner Logik nach Art.4a VRV nicht gültig oder wie?

      Bei dir happerts eher, denn du beziehst dich dauernd nur auf Art.32 Abs.2 SVG, blöd nur, dass es mehrere Gesetze und Verordnungen gibt, für den Strassenverkehr alleins sind es mehr als 500 und ich habe noch nicht mal die Hälfte gezählt.

      Übrigens ist Art.32 Abs.2 SVG nur die Ermächtigung für den Bundesrat, damit dieser dies macht.
      0 0 Melden
    • dF 23.06.2017 17:09
      Highlight @Charlie Brown

      Hier noch ausführlich.

      Art.32 Abs.2 SVG(Ermächtigung für den BR) führt zu Art.4a Abs.1 VRV(BR erlässt), dieser führt zu Art.2 Abs.1 und 1bis, Art.16 und Art.22 Abs.1 SSV(Festlegung entsprechender Signale), diese führen zu Art.1 Abs.2 SVG(alle haben sich an Art.26-57a SVG zu halten), dies führt wiederum zu Art.27 Abs.1 SVG(alle haben die Signale zu befolgen).
      Gestützt wird das ganze durch Art.82 Abs.1 BV (Der Bund erlässt Vorschriften über den Strassenverkehr).

      Also auch wenn am Anfang von Motorfahrzeugen die Rede ist, am Schluss gelten die Signale für alle Strassenbenützer.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 24.06.2017 06:59
      Highlight @dF: Ich hasse es, aber du zwingst mich dazu. Jetzt nötigst du mich, einen 20min Artikel zu verlinken...

      http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/25904639

      0 0 Melden
    • dF 24.06.2017 11:28
      Highlight @Charlie Brown

      Hier hast du einen Tagi-Link.

      http://www.tagesanzeiger.ch/leben/rat-und-tipps/In-der-Tempo30Zone-geblitzt/story/20823860

      Steht zwar "Radfahrer können nur wegen unangepasster Geschwindigkeit sanktioniert werden.", dies bedeutet aber nicht, dass Radfahrer gar nichts zu befürchten hätten wie Herr Jäggi behauptet. Falls die Berner Kantonspolizei dies jedoch bewusst macht, verrichtet sie Ihre Arbeit nicht richtig.
      0 0 Melden
    • dF 24.06.2017 11:36
      Highlight @Charlie Brown

      Hier noch ein Link der BaZ.

      http://bazonline.ch/basel/stadt/Polizei-misst-Tempo-von-Velofahrern/story/12972134

      In dem Artikel widerspricht sich der Mediensprecher der KaPo Zürich sogar selbst.
      "... dass Geschwindigkeits­beschränkungen [...] nicht auf [...] E-Biker und Mopedfahrer angewendet werden könnten. «Sie gelten nur für Motorfahrzeuge», sagt Marco Bisa, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich."
      Als hätten Mopeds und E-Bikes keine Motoren.

      Aber so wie ich es mittlerweile sehe, ist sich die Polizei selbst nicht einig.
      0 0 Melden
    • dF 24.06.2017 11:48
      Highlight @Charlie Brown

      Und nur weil eine Geschwindigkeitsübertretung seitens Velofahrer nicht im Ordnungsbussenkatalog aufgeführt ist. Bedeutet dies nicht, dass eine solche Legal wäre. Man hat als Velofahrer/in einfach (leider) so gut wie nichts zu befürchten, auch dank fehlendem Kontrollschild.

      Denn stell dir mal vor, viele der Velofahrer/in würden eine etwaige Verzeigung anfechten, dies würde etliche Gerichte über Jahre unnötig beschäftigen und dies wegen (meistens) kleinen Lappalien, wie vielleicht einer kleinen Geschwindigkeitsübertretung von vielleicht 10km/h auf freier Strasse.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 24.06.2017 14:17
      Highlight @dF: Selbst wenn der Sprecher der Kantonspolizei wörtlich sagt "Sie gelten für Velos nicht" versuchst du mich weiter zu belehren. Wie wäre es mit "Ok, da habe ich mich wohl geirrt"? Klar, das ist schwierig, wenn man zuvor so selbstsicher aufgetreten ist.
      0 0 Melden
  • FrancoL 20.06.2017 21:29
    Highlight " weil er ein paar Stundenkilometer zu schnell unterwegs war"

    Das ist die dümmliche Vereinfachung des Politikers. Ein paar Km/h mehr sind nicht das Thema, da wird der Ausweis noch nicht entzogen. Es geht klar um die grösseren Ueberschreitungen die zum Ausweisentzug führen und die gehören für alle gleich behandelt.
    79 8 Melden
  • Bruno Wüthrich 20.06.2017 21:15
    Highlight Giezendanner (und auch andere Fuhrhalter) sind Schlitzohren. Chauffeure, die den Ausweis fürs Private abgeben müssten, aber ihren Beruf weiterhin ausüben dürften, könnten dann mit dem LKW (und sei es nur ein alter 3,5-Tönner, der extra dafür da ist, abends nach hause und morgens wieder in die Bude fahren, und könnten allenfalls übers Wochenende damit in gewissem Rahmen auch noch private Besorgungen machen, einem Kollegen beim Zügeln helfen etc.

    Die Einschränkungen wären absolut minimal. Beruflich gar keine, privat etwa 10 Prozent. Eine derart lahme Regelung hätte überhaupt keine Wirkung.
    61 13 Melden
  • Bruno Wüthrich 20.06.2017 21:10
    Highlight Wer Auto fährt, macht Fehler, und bricht unbewusst oder ungewollt Regeln. Beispiel: Übersehen von anderen Verkehrsteilnehmern beim Ab- oder Einbiegen.

    Fahrer, die sich an die Regeln (Tempolimiten, angep. Fahren) halten, haben massiv grössere Chancen, Fehler zu korriegieren. Und zwar die eigenen, und - dies wird oft übersehen - diejenigen der Andern.

    Deshalb NEIN zu Giezendanners Motion. Gute Fahrer zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen.

    Wer der Verantwortung im PW nicht gewachsen ist, ist es bei den LKWs auch nicht.
    66 8 Melden
  • Gustav.s 20.06.2017 21:07
    Highlight Empfehle jedem Lkw Fahrer den Job zu wechseln. Es wird erst besser wenn niemand mehr fahren will und die Leute im Aldi vor leeren Regalen stehen.
    19 77 Melden
    • Mia_san_mia 21.06.2017 02:02
      Highlight Oh mann wieder einmal.das typische Argument der Chauffeure. Ihr seid ja die einzigen, die gebraucht werden.
      81 11 Melden
    • Fabio74 21.06.2017 06:49
      Highlight Was soll dann besser werden? Das LKW-Fahrer über dem Gesetz stehen sollen?
      30 4 Melden
    • patztop 21.06.2017 08:27
      Highlight Und wo kaufen die ehemaligen LKW-Fahrer dann ihre Lebensmittel? Die stehen ja dann auch vor leeren Regalen. Und diese Drohgebärden haben bei den Bauern schon nie funktioniert. Auch eine Berufsgruppe, unter welchen es viele hat, die meinen, das Gesetz ist nur für andere...
      17 0 Melden
    • DinahK 21.06.2017 10:20
      Highlight Wer kauft schon im Aldi ein? 😂
      11 4 Melden
    • patztop 21.06.2017 11:57
      Highlight Wer im Aldi einkauft? Sehr viele SVP-Wähler und sehr viele Minderheiten, welche diese SVP-Wähler nicht mögen.
      4 2 Melden
  • tösstaler 20.06.2017 20:52
    Highlight der Giezi soll mal endlich anfangen, die Geranien vor seiner Hütte zu betütteln und uns endlich in Ruhe lassen miteme sone huäre souschiisdräck ...:P
    43 10 Melden
  • Dewar 20.06.2017 20:38
    Highlight Sonst schreit die SVP immer alles Täterschutz (z.B. wenn es um die Ausschaffung krimineller Ausländer geht), aber wenn's dann um's eigene Geschäft geht, ist es etwas gaaaaanz Anderes... Im Ernst: Das ist ja, als ob man einem Pädophilen weiterhin erlaubt, beruflich mit Kindern zu arbeiten, wenn er den Kindsmissbrauch auf seine Freizeit beschränkt.
    Den Führerschein verliert man nur bei groben Übertretungen oder Wiederholungstaten. Von jemandem, dessen Beruf es ist, Waren sicher von A nach B zu bringen, muss man erwarten können, dass er sich an die Verkehrsregeln hält.
    152 13 Melden
    • Past, Present & Future 21.06.2017 07:14
      Highlight Im Ansatz magst du ja Recht haben.

      Aber hast du jetzt ernsthaft Kindsmissbrauch mit Verkehrsregelverletzung auf eine Stufe gesetzt?!
      13 9 Melden
    • patztop 21.06.2017 08:31
      Highlight Die SVP schreit auch immer Eigenverantwortung des Bürgers. Einem LKW-Fahrer traut sie nun nicht mehr zu, sich an die Verkehrsregeln halten zu können?
      15 0 Melden
  • Orinoco 20.06.2017 20:37
    Highlight gerade Giezendanner's LKW's fallen auf wie Oetinger, Wespe, Fiege, Winter und alle anderen fallen auf, mit gewissen vergehen und Nötigung auf der Strasse, sprich mit hintenauffahren und Hupen, Lichtzeichen und Pannenblinker, selber erlebt, beim Horburgtunnel, bei der Einfahrt wo 60 ist und habe selber70 drauf gehabt und auch ein Unfall mit Oetinger LKW gehabt, im Geschäft, wegen nicht Beachtung von Signalitionen.
    30 16 Melden
  • Tomjumper 20.06.2017 20:34
    Highlight Es gibt doch schon den Rechtsgrundsatz, dass die Strafe der Tat angemessen sein muss. Komisch erscheint es schon wenn ein Exponent der Law and Order Partei plötzlich doch nicht alle gleich hart bestrafen will. Jedoch gib es in vielen Berufen einschränkungen an die man sich halten muss, ohne auf ausnahmen hoffen zu können.
    62 11 Melden
    • Tavares 21.06.2017 06:32
      Highlight Einige sind halt etwas Gleicher :-)
      Die selbe Partei wollte doch Ausländer bei schon kleinen Verbrechen (...) aus der Schweiz weisen. Und nun sollen unter Umständen die selben begnadigt werden, weil der Herr sonst zu viel Geld verliert?
      29 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.06.2017 20:20
    Highlight Bin kein SVPler, aber ich finde die Politik von Giezendanner ganz ok - setzt sich für Autofahrer ein. Selbst auch ein Vielfahrer, bin in meinem Job auf mein Auto angewiesen. Und ich bin generell Auto-Fan.

    Aber diese Idee von Giezendanner ist Schwachsinn. Absoluter Schwachsinn.

    Ein Chaffeur kennt die Verkehrs-Regeln. Wenn er sie bricht, soll er die Konsequenzen tragen!
    62 29 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 20.06.2017 20:18
    Highlight Bis dieser Vorstoss umgesetzt ist, gibts sowieso keine Lastwagenchauffeure mehr. http://www.businessinsider.com/autonomous-trucks-tesla-uber-google-2017-6
    16 12 Melden
  • Herbert Anneler 20.06.2017 20:10
    Highlight Habe gewisses Verständnis für Giezendanners Vorstoss. Anderseits fühle ich mich von vielen Brummi-Fahrern gemobbt: Im 80er fahren sie locker bis auf 1 m auf mich auf, und kilometerlange Elefantenrennen auch im freitagnachmittäglichen Berufs- und Reiseverkehr werden rücksichtslos durchgezogen. Ich vermute, viele Unternehmer setzen ihre Chauffeure unter gefährlichen Zeitdruck, und diese fahren entsprechend rücksichtslos. Deshalb wird wohl der Goodwill für Giezendanners Vorschlag eher gering sein.
    63 8 Melden
  • atomschlaf 20.06.2017 19:58
    Highlight Soso, eine solide Mehrheit findet "Nein, wer die Verkehrsregeln verletzt, muss auch die Konsequenzen tragen." - als es darum ging, ob Führerausweise auch bei grobem Fehlverhalten auf dem Velo entzogen werden sollen, hatte es noch ganz anders getönt...

    Genau so wie es nicht einzusehen ist, wie jemandem wegen Fehlverhalten auf dem Velo der PW-Ausweis entzogen wird, ist es nicht einzusehen, dass jemandem wegen einer Verfehlung mit dem Motorrad der LW-Ausweis entzogen wird.

    Sofern es nicht um einen Sicherungsentzug geht, sollte ein Entzug immer nur für die entsprechende Kategorie gelten.
    28 81 Melden
    • Sille 20.06.2017 20:55
      Highlight Atomschlaf....wenn mir das Bilett wegen Trunkenhei am Steuer entzogen wird ...dann habe ich bewusst Scheisse gebaut.
      Wenn ich mit dem Velo besoffen erwischt werde ebenfalls.
      Sorry aber ein LKW Fahrer weiss was er riskiert wenn er blau mit dem privaten PW erwischt wird und dass seine Fahrbewilligung für den LKW auch weg ist. Deshalb kann es nicht sein,dass er den Check für seinen x-Tönnet behält und nur "klein"leiden soll...wir brauchen definitiv nicht noch eine 2-Klassen Gesellschaft mehr mit völlig kranken privilegien.
      32 5 Melden
    • Matrixx 20.06.2017 21:56
      Highlight Du glaubst also, jemand der mit einem durchschnittlich 150 PS starken und 1.5 Tonnen schweren Fahrzeug NICHT umgehen kann, kann mit einem durchschnittlich 500 PS starken und 40 Tonnen schweren Fahrzeug umgehen?
      33 4 Melden
    • Charlie Brown 20.06.2017 22:06
      Highlight Genau. Einer, der mit 4 Promille einen Sattelzug in das Stauende setzt soll am nächsten Tag ruhig noch Anhängerzüge fahren dürfen.

      Jaja, nicht ganz ernst gemeint.

      Etwas zum nachdenken: Im Rahmen von theoretischer und praktischer Prüfung beweist du, dass du die Regeln kennst und auch fähig und willens bist, diese anzuwenden. Im Rahmen einer Blau- oder Raserfahrt am Wochenende beweist du, dass dem nicht (mehr) so ist. Die Konsequenzen sind logisch und sinnvoll. Wer nicht genug Charakter hat, sich am Wochenende einigermassen an die Regeln zu halten, soll kein 40to Ungetüm lenken. Habe fertig.
      35 5 Melden
  • Hempoli 20.06.2017 19:51
    Highlight Bedenklich: Es wurde erwähnt dass ev ein Familienvater kein Einkommen mehr hat und trotzdem scheint es den Leuten egal zu sein. Schöne armselige Welt. Schonmal davon gehört (erst kürzlich!) dass man den Ausweis auch verlieren kann wenn man wegen Alkohol aufs Auto verzichtet und sich zu Fuss auf dem Heimweg macht und man trotzdem von der Polizei kontrolliert wird?
    15 94 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.06.2017 20:44
      Highlight Bedeutet in dem Fall: der besoffene Fussgänger darf weiterhin LKW fahren, muss sich aber von Kollegen ans Steuer tragen lassen? :D
      56 1 Melden
    • Neruda 20.06.2017 21:12
      Highlight Es zwingt einem ja niemanden die Verkehrsregeln zu brechen. Ich habe das Permis seit fast 10 Jahren und musste es noch nie angeben, ist also nicht so schwer ;) Ausser man ist ein asoziales A... und nimmt gerne den Tod von Unschuldigen in kauft.
      Zum Ausweisentzug beim Zuflussgehen, das kann natürlich nicht sein und wird so hoffentlich von den Gerichten unterbunden. Sonst laufen wir in rechtsstaatlich Probleme hinein.
      28 1 Melden
    • FrancoL 20.06.2017 21:24
      Highlight Quatsch, nochmals genau nachlesen worum es ging.
      18 1 Melden
    • äti 20.06.2017 21:32
      Highlight @hempoli, das glaub ich glatt nicht.
      15 0 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 21:51
      Highlight Als Berufsfahrer sollte man so wissen und sich entsprechend verhalten.
      Wer sich gesetzeswidrig verhält, wird bestraft. Punkt.
      Dass ausgerechnet die Law-and-Order-Typen plötzlich ihre MEinung ändern ist scheinheilig.
      25 4 Melden
    • Charlie Brown 20.06.2017 22:10
      Highlight @Hempoli: Bitte eine eizige Quelle eines Falles mit einem Fußgänger (nicht der bis zum Rand vollgesoffene und zugekokste Züri-Banker, der mit dem Velo einen Selbstunfall gebaut hat), der den Ausweis verloren hat.
      15 2 Melden
    • dF 20.06.2017 22:33
      Highlight @Hempoli

      Würdest du dein 'schonmal gehört' etwas genauer erläutern?

      Denn meines Wissens darf man betrunken herumlaufen wie man will, solange man keinen Schaden anrichtet/gegen Gesetze verstösst oder sich selbst oder Andere gefährdet.

      Ansonsten bleibt dein 'schonmal gehört' genau das was es ist, nämlich ein hören und sagen ohne Grundlage.
      23 2 Melden
    • Thomas_v_Meier 21.06.2017 08:24
      Highlight @df
      "Dieses Beispiel ist ein extremes: Es beweist aber, dass das, was Politiker befürchteten schon heute Realität ist. In der Schweiz ist es wegen Via Sicura möglich, Fussgängern den Auto-Fahrausweis zu entziehen."
      Quelle: http://www.watson.ch/Schweiz/Best%20of%20watson/618818097-Zu-Fuss-unterwegs--F%C3%BChrerschein-weg-%E2%80%93-was-mit-Via-Sicura-alles-m%C3%B6glich-ist
      5 5 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 08:41
      Highlight @Hempoli

      haben sie noch etwas restalkohol vom silvester im blut?
      3 1 Melden
    • ujay 21.06.2017 10:11
      Highlight @Hempoli. SO.EIN.QUATSCH.
      3 0 Melden
    • Maragia 21.06.2017 11:06
      Highlight Hempoli hat recht. Laut geltendem Gesetz kann einem der Führerausweis entzogen werden, falls der Verdacht besteht, dass man ein "Alkoholproblem" hat! (Also auch wenn man zu hause besoffen rumsitzt )
      Link: Siehe Kommentar oben
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 21.06.2017 17:23
      Highlight @Thomas:

      «Dieser Fall kann sich höchstens so zugetragen haben, wenn Fabienne vor dem Ereignis mehrmals auffällig im Verkehr war im Zusammenhang mit Alkohol»
      0 0 Melden
    • dF 21.06.2017 20:58
      Highlight @Thomas_v_Meier

      Lesen kannst du, oder?

      "Denn meines Wissens darf man betrunken herumlaufen wie man will, solange man keinen Schaden anrichtet/gegen Gesetze verstösst oder sich selbst oder Andere gefährdet."

      Aber ja, es gibt mittlerweile Menschen die können es, aber doch zu doof dafür sind.
      0 1 Melden
  • kobL 20.06.2017 19:42
    Highlight Führerscheinentzug weil man mit dem Velo oder dem Skateboard zu schnell fuhr? Geht meines Wissens nicht. Kann zwar eine Anzeige geben, wenn man andere aufgrund der Geschwindigkeit gefährdet, aber einen Entzug wegen zu hoher Geschwindigkeit nicht. Beim Alkohol verliert man den Führerausweis auch nur, weil man dann davon ausgeht, dass man ein Alkoholproblem hat. War wohl zu warm für den Giezendanner heute. Aber die Vorstellung, dass massenhaft Chauffeure am Skaten sind, war sehr erheiternd, danke dafür!
    51 7 Melden
    • Hempoli 20.06.2017 20:37
      Highlight Dies ist sehr wohl möglich. Nur die begrenzung zu überschreiten ist schwieriger. Beim Bergabfahren aber möglich. Velofahrer und Fussgänger sind schliesslich auch Verkehrsteilnehmer.
      8 9 Melden
    • Charlie Brown 20.06.2017 22:18
      Highlight @Hempoli: Nein. Falsch. Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nur für den motorisierten Verkehr.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19580266/index.html#a32
      3 7 Melden
    • dF 20.06.2017 22:42
      Highlight @kobL

      Hier muss ich Hempoli recht geben, Entzug des Fahrausweises kann es auch auf dem Velo geben. Grund ist ganz einfach, wenn man auf dem Velo schon nicht auf das Gesetz achtet, wer sagt dann, dass man es im Auto etc. macht, vor allem dann, wenn es um Drogen geht oder sonstigen wiederholten Verstösse dessen.
      6 1 Melden
    • dF 20.06.2017 23:52
      Highlight @Charlie Brown

      Du liegst falsch,

      siehe Artikel 1 Absatz 2 und Artikel 27 Absatz 1

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19580266/index.html
      0 5 Melden
    • Charlie Brown 21.06.2017 06:12
      3 2 Melden
    • kobL 21.06.2017 11:17
      Highlight @dF/Hempoli bei Drogen und Alkohol ( > 1.6 Promille, so viel es mir ist) einverstanden, da kann man davon ausgehen, dass die erwischte Person ein Alkohol oder Drogenproblem hat und man entzieht den Fahrausweis vorsorglich. Aber wegen übertreten der Geschwindigkeit ohne Tacho?

      @Charlie Brown: Geschwindigkeitslimiten gelten auch für Velofahrer, nur gibt es keine Ordnungsbussen wie bei den motorisierten Fahrzeugen, wo ein Tacho pflicht ist.
      1 0 Melden
    • dF 21.06.2017 13:32
      Highlight @Charlie Brown

      Du glaubst also eher dem Blick, als dem Gesetz?
      Hätte ich von dir nicht erwartet.
      1 1 Melden
    • Charlie Brown 21.06.2017 17:25
      Highlight @dF: Ich glaube dem Gesetz, in welchem steht, dass die Begrenzungen nur für den motorisierten Verkehr gelten.
      0 1 Melden
    • dF 21.06.2017 18:20
      Highlight @Charlie Brown

      Schon doof, dass im Art.27 Abs.1 SVG "Signale und Markierungen sowie die Weisungen der Polizei sind zu befolgen. ...", im Zusammenhang mit Art.1 Abs.2 SVG "Die Verkehrsregeln (Art. 26-57a) gelten für die Führer von Motorfahrzeugen und die Radfahrer auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen; ..." , klar steht das Signale (sprich auch Verkehrsschilder, die die Höchstgeschwindigkeit signalisieren) auch für Radfahrer gelten.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 21.06.2017 21:01
      Highlight @dF: Nach deiner Logik gilt in dem Fall Art. 56 auch für Velofahrer?

      🤔
      0 1 Melden
    • dF 21.06.2017 21:40
      Highlight @Charlie Brown

      Nein, Art.56 SVG gilt für Radfahrer nicht. Grund: Art.56 SVG ist klar und explizit nur auf Motorfahrzeugführer, genau genommen auf berufsmässige, bezogen.

      Falls du nun auf Art.32 Abs.2 SVG verweisen willst, schau mal nach auf welcher Grundlage dieser besteht.

      Lesen will gelernt sein, Logik erst recht.
      0 1 Melden
  • Pasch 20.06.2017 19:38
    Highlight Mir kommt spontan der hier in Sinn, da haben noch die meisten gejubelt und gefeiert...
    Gehts hier wirklich noch um die Sache oder woher der Vorschlag kam?
    15 5 Melden
  • Zap Brannigan 20.06.2017 19:36
    Highlight Wer beruflich auf seinen Ausweis angewiesen ist und trotzdem innerorts mit mehr als 70 oder mit mehr als 0.5 o/oo erwischt wird, hat offensichtlich nicht die für seinen Beruf erforderlichen Charaktereigenschaften. Wer will den solche Leute am Steuer eines 28 Tönners oder eines vollen Linienbusses?
    Ausser dem Sommerloch in den Medien?
    Ich habe mehrere hundert tausen Kilometer in 30 Jahren hinter mir, und meine höchste Busse war 250 Weil das Auto vor mir bei hellrot über die Kreuzung fuhr, und ich Depp ohne zu schauen einfach hunterher. War also zurecht und hätte durchaus uns Auge gehen können. http://2
    93 9 Melden
    • Hempoli 20.06.2017 19:46
      Highlight Gerade Du solltest daher ja wissen wie schnell es einem erwischt. Mal eine Frage: Denkst Du nun dass es andere auch erwischen soll da es dich ja mal erwischt hat oder ist es Dir egal dass es Leute erwischt solange Du nicht davon betroffen bist?
      6 77 Melden
    • Zap Brannigan 20.06.2017 21:26
      Highlight Ich empfehle jeweils in die freiwillige Feuerwehr zu gehen. Man tut was Gutes und ist durch die Unfallbergungen schnell vom gefährlichen Fahren geheilt. Was sind schon 15 Minuten. Es gibt auch schöne Kleber "Überholen sie ruhig, wir schneiden Sie dann raus. Ihre Feuerwehr."
      18 1 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 21:52
      Highlight @Hempoli: Zwischen einem "normalen" Autofahrer und einem Berufsfahrer sollte man unterscheiden. Letzterer sollte bisschen besser fahren können.
      9 1 Melden
    • dF 20.06.2017 22:45
      Highlight @Hempoli

      Wie du an der Aussage von Zap Brannigan siehst ist es im egal, ob es in selber betrifft oder 'nur' Andere.
      4 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 20.06.2017 19:33
    Highlight LKW-Fahrer fahren ja wohl kaum zu schnell, weil sie auf der Autobahn gerne mal etwas Gas geben, da werden wohl eher von ihren Chefs unter Druck gesetzt. Darum ist ein guter Kündigungsschutz wichtig, damit ein Giezendanner seinen Fahrer nicht einfach rauswerfen kann, wenn er aufgrund seiner Anweisungen den Lappen abgeben muss. So hat es auch für ihn Konsequenzen, wenn er seinen Fahrer auch beschäftigen muss, wenn dieser nicht mehr fahren darf.
    52 7 Melden
  • Sauäschnörrli 20.06.2017 19:31
    Highlight "Geht es nach Giezendanner, soll der Fahrer den Ausweis künftig nur noch für die Fahrzeugkategorie abgeben müssen, mit der er die Verkehrsregeln verletzt hat."

    Aha, also darf ich dann mit meinem Motorrad zu schnell fahren und dass einzige was ich nebst der Busse befürchten muss, ist dass meine Töffsaison früher zu Ende ist?
    67 4 Melden
  • Philipp135 20.06.2017 19:30
    Highlight Man kann zwar mit dem Fahrrad geblitzt werden, eine Busse gibt es wegen dem zu schnellen Fahren allerdings nicht, man ist ja nicht verpflichtet einen Tachometer am Rad zu haben. Völliger Mist was Herr Giezendanner von sich gibt. Er will sich selber als Transportunternehmer schützen, nichts mehr und nichts weniger. Dies hat mit Mitgefühl mit den Fahrern nichts zu tun.
    49 9 Melden
    • iNo 20.06.2017 20:08
      Highlight Stimmt nicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist verbindlich für ALLE Verkehrsteilnehmer, auch wenn nicht alle einen Tachometer haben müssen.
      8 16 Melden
    • dF 20.06.2017 22:50
      Highlight @Philipp135

      Da liegst du falsch, der Grund weshalb man als Velofahrer selten eine Busse bekommt, wenn man geblitzt wird, liegt daran , dass man am Velo keine Nummer hat, anhand derer man identifiziert werden kann.

      Und wie es iNo sagt:
      "Die Höchstgeschwindigkeit ist verbindlich für ALLE Verkehrsteilnehmer, auch wenn nicht alle einen Tachometer haben müssen."
      4 6 Melden
    • Philipp135 20.06.2017 22:55
      Highlight https://www.google.ch/amp/s/amp.blick.ch/auto/service/blick-fahrlehrer-willi-wismer-weiss-rat-gilt-tempo-30-nicht-fuer-alle-id65219.html

      Zwar nicht meine Lieblingszeitung, war aber der erste Treffer.
      Von wegen stimmt nicht.
      4 5 Melden
    • dF 20.06.2017 23:46
      Highlight @Philipp135

      Nur weil kein Tacho für Velos vorgeschrieben ist, gilt die Höchstgeschwindigkeit trotzdem.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19580266/index.html

      Siehe Artikel 1 Absatz 2

      dazu Artikel 27 Absatz 1
      4 4 Melden
    • iNo 21.06.2017 02:45
      Highlight Von wegen, von wegen stimmt nicht ;) Das nennt sich dann unangepasste Geschwindigkeit und steht nicht in einer Zeitung, sondern im Gesetz. Von wegen Quelle und so...
      5 3 Melden
    • iNo 21.06.2017 02:46
      Highlight Der Fahrlehrer wird sicherlich alles wissen, so wie einjeder feuerwehrmann weiss, wie man ein Feuerwehrauto baut...
      7 4 Melden
    • Philipp135 21.06.2017 09:52
      Highlight Also laut Artikel 1 Absatz 2 sind Radfahrer und Motorfahrzeuge nicht das gleiche:
      "2 Die Verkehrsregeln (Art. 26-57a) gelten für die Führer von Motorfahrzeugen und die Radfahrer auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen; für die übrigen Strassenbenützer nur auf den für Motorfahrzeuge oder Fahrräder ganz oder beschränkt offenen Strassen."

      Dann siehe Art. 32 Absatz 2:
      2 Der Bundesrat beschränkt die Geschwindigkeit der Motorfahrzeuge auf allen Strassen.

      Da Radfahrer ja keine Motorfahrzeuge sind, gilt dieser Abschnitt nun ja wohl kaum.
      4 3 Melden
    • dF 21.06.2017 13:30
      Highlight @Philipp135

      Sicher gilt der Abschnitt Art.1 Abs.2 SVG auch für Radfahrer, werden ja explizit erwähnt.

      Somit gilt Art.27 Abs.1 ebenfalls für Radfahrer.

      Und zu Art.32 Abs.2 SVG, schau mal genauer hin da gibt es eine hochgestellte 1 am Ende, die auf ein BG vom 20. März 1975 hinweist.
      1 3 Melden
    • Philipp135 22.06.2017 00:50
      Highlight Warum steht dann explizit Motorfahrzeuge wenn es ja für alle gilt?
      Auch habe ich noch nie eine Busse bekommen mit dem Fahrrad, obwohl man meinen Namen etc. mit ca. zwei Klicks rausgefunden hätte?
      Sogar an einer mobilen Kontrolle in Tempo 30-Zone nahmen sie mich nicht raus, obwohls geblizt hat und sie mich genauso wie die Autofahrer vor Ort hätten anhalten und meine Identität festellen können.
      3 1 Melden
    • Philipp135 22.06.2017 19:23
      Highlight http://m.20min.ch/schweiz/bern/story/25904639

      "
      Laut Dominik Jäggi, Sprecher der Kantonspolizei Bern, haben die Velofahrer in solchen Fällen keine Massnahmen zu befürchten. Wie auch Mofa- und E-Bike-Fahrer fallen sie nicht unter die gesetzliche Bestimmung der signalisierten Höchstgeschwindigkeiten. «Es kann vorkommen, dass ein Messsystem von einem Velofahrer ausgelöst wird», sagt Jäggi."
      Wie ich gesagt habe.
      1 1 Melden
    • dF 22.06.2017 23:16
      Highlight @Philipp135

      Dann sollte Dominik Jäggi aber sofort zurück auf die Schulbank und Recht büffeln, muss sagen von einem Sprecher der Kantonspolizei erwarte ich mehr Kenntnisse.

      Art.27 Abs.1 SVG sagt klar
      "Signale und Markierungen sowie die Weisungen der Polizei sind zu befolgen. ..."
      da Art.1 Abs.2 SVG wiederum
      "Die Verkehrsregeln (Art. 26-57a) gelten für die Führer von Motorfahrzeugen und die Radfahrer auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Strassen; ..."
      besagt. Müssen sich auch Radfahrer an Höchstgeschwindigkeiten halten oder ist für dich eine Geschwindigkeissignalisation kein Signal?
      1 1 Melden
    • dF 22.06.2017 23:26
      Highlight @Philipp135

      Ansonsten Schau dir noch Art.22 Abs.1 SSV an:

      "Die Signale «Höchstgeschwindigkeit» (2.30) und «Höchstgeschwindigkeit 50 generell» (2.30.1) nennen die Geschwindigkeit in Stundenkilometern (km/h), welche die Fahrzeuge auch bei günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen nicht überschreiten dürfen. Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit wird mit dem Signal «Ende der Höchstgeschwindigkeit» (2.53) oder «Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell» (2.53.1) aufgehoben."
      1 1 Melden
  • amore 20.06.2017 19:15
    Highlight Uff! Ein erstes Hitzeopfer: NR Giezendanner.
    Nein, so geht das def. nicht.
    72 13 Melden
  • Don Sziggy 20.06.2017 19:07
    Highlight Die SVP zeigt mal wieder ihr Gesicht. Brot für alle - aber Kuchen für mich. Typisch. Aber einfach und wie immer total daneben.
    76 11 Melden
  • senfmayo 20.06.2017 19:03
    Highlight Obwohl ich selber eigentlich kaum fahre, kann ich die situationsbedingten Unterschiede nachvollziehen (z.B. Töfffahrer im toten Winkel muss beschleunigen um auszuweichen). So etwas sollte jedoch nicht die Regel sein, sondern im Ausnahmefall von einem Gericht entschieden werden.
    7 16 Melden
    • Zap Brannigan 20.06.2017 19:57
      Highlight Ich fahre selbst Motorrad und noch viel mehr Auto. Und staune immer über die bescheuerten Töffahrer, die sich nicht nur ewig lange im toten Winkel befinden, sondern auch noch von dort zum Überholen ansetzen. Idioten.
      24 1 Melden
  • CASSIO 20.06.2017 18:58
    Highlight vielleicht sollte giezendanner seinen deutschen chauffeuren einfach nur die gesetze hier im land besser erklären...
    95 12 Melden
  • Tavares 20.06.2017 18:57
    Highlight Sicher nicht! Gerade Berufschaffeure müssen doch wissen, was rücksichtsloses Verhalten im Verkehr bewirken kann! Darum kein Erbarmen!
    76 9 Melden
  • Gohts? 20.06.2017 18:50
    Highlight Den Check sind wir in der Schweiz sowieso viel zu schnell los. Diese Bestrafungsmassnahme etwas lockern und schon bräuchte es keinen solchen Vorstoss mehr.
    25 88 Melden
  • Madison Pierce 20.06.2017 18:49
    Highlight Ein noch unausgereifter, aber diskussionswürdiger Vorschlag. Strafen sollen jeden ungefähr gleich hart treffen. Deshalb gibt es bei den Geldstrafen ja das System der Tagessätze, welche vom Einkommen abhängig sind.

    Die Führerausweisentzüge treffen die Leute sehr unterschiedlich hart: der Büroarbeiter nimmt einen Monat lang den ÖV, der Rentner geht zu Fuss einkaufen, der Reiche leistet sich einen Chauffeur, aber der LKW-Fahrer oder Aussendienstmitarbeiter wird arbeitslos.

    Man könnte den Entzug auch auf eine längere Zeit aufteilen, damit man ihn in den Ferien "absitzen" kann.
    34 32 Melden
    • Moelal 20.06.2017 19:07
      Highlight Man verliert den Ausweis ja nicht einfach so....
      56 8 Melden
    • Dan Ka 20.06.2017 19:16
      Highlight Gute Idee!
      12 22 Melden
    • SemperFi 20.06.2017 19:31
      Highlight @Madison Pierce: Super Idee: Ich möchte meinen Ausweisentzug stundenweise absitzen, jeweils von 2300 bis 0600.
      46 6 Melden
    • atomschlaf 20.06.2017 20:00
      Highlight @Moelal: Nicht "einfach so", aber sehr oft wegen Lappalien. Da kann schon das Überfahren einer Sperrfläche oder Sicherheitslinie innerorts ohne Drittgefährdung reichen...
      6 22 Melden
    • FrancoL 20.06.2017 21:39
      Highlight Äh atomschlaf? Nenn mit eine Lapalie die zum Ausweisentzug führt?
      11 3 Melden
    • atomschlaf 20.06.2017 23:19
      Highlight Steht ja da in meinem Beitrag von 20 Uhr.
      3 9 Melden
  • Pokus 20.06.2017 18:42
    Highlight Ganz schlecht.
    Ich bin eher dafür, dass die Unternehmen dafür zusätzlich bestraft werden müssen, wenn sie ihre Fahrer wegen auferlegtem zeitdruck Verkehrsregeln missachten lassen.
    Die geben einfach den Druck der Kunden an die Fahrer weiter, statt sie zu schützen.
    Herr Giezebdanner möchte dieses Fehlverhalten legitimieren.

    Und wer privat gegen die Regeln verstösst, obwohl er den Führerschein auch geeschäftlich benötigt, nimmt das Risiko erwischt zu werden ebenfalls bewusst in kauf.
    63 6 Melden
  • mariusb 20.06.2017 18:42
    Highlight Ich wäre ja gespannt wie ein solches Gesetz aussehen würde: Je nach Beruf wird ein Fahrer anders behandelt. Wie das mit grundlegenden Verfassungsgrundsätzen wie der Rechtsgleichheit vereinbar ist fraglich, zumal es schon heute eine Härtefallregelung gibt. Eine Person, die auf ihren Führerschein angewiesen ist, ist sich dieser Tatsache bewusst, und wird sich deshalb auch besonders penibel an die Verkehrsregeln halten. Und genau das ist der Zweck von Regeln und den dazugehörigen Sanktionen: sie sollen einen davon abhalten etwas zu machen.
    50 3 Melden
  • MeineMeinung 20.06.2017 18:41
    Highlight Wer einen Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetzt begeht, welcher zu einem Führerausweisentzug kommt, macht dies offensichtlich mit voller Absicht. Da find ich es nur angemessen, dass der Führerausweis weg ist, denn diese sind sich den Konsequenzen, die ihre Taten haben bewusst und gehen trotzdem das Risiko ein den Ausweis und somit das Einkommen zu verlieren.
    35 10 Melden
  • derEchteElch 20.06.2017 18:26
    Highlight Bin mit dem Vorschlag der SVP nicht einverstanden.

    Was ich aber begrüssen würde wäre, wenn Fahrradfahrer, die gegen Verkehrsregeln verstossen, ihr Fahrrad abgeben müssten (ohne Entschädigung selbstverständlich).
    23 25 Melden
    • giguu 20.06.2017 18:59
      Highlight Geht nicht, so st würde der Weltmarktpreis für Schrott-Aluminium zusammenbrechen und in afrikanischen Bauxitabbauenden Ländern würden Hungersnot ausbrechen.
      23 4 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 19:35
      Highlight Und Autofahrer ihr Auto?
      21 5 Melden
    • Zap Brannigan 20.06.2017 19:43
      Highlight Ihr gebt wohl nie auf mit euren Radfahrern. Ja, auch die sollen such an die Regeln halten. Aber die wenigsten Radfahrer haben 28 Tonnen unter dem Hintern oder 60 Leute mit dabei.
      Schon mal gesehen was passiert, wenn ein LKW auf eine stehende Kolonne fährt? Fragt mal Eure Kollegen bei der Feuerwehr, wie oft sie schon einen Familienkombi mit 5 zerquetschten Insassen unter einem Velo hervorziehen mussten. http://55
      32 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.06.2017 18:26
    Highlight Nachdem SVP-NR Reimann (75) schon die Altersgrenze der medizinische Kontrolle für Autofahrer hochgeschoben hat, kommt nun SVP-NR Giezendanner (Transportunternehmer) mit diesem Schwachsinn. Scheint als sagen sich gewisse SVP-Exponenten "Selbst ist das Volk"...
    58 9 Melden
  • FlohEinstein 20.06.2017 18:26
    Highlight Wenn Giezendanner wirklich gesagt hat, dass man den Ausweis verlieren kann, weil man mit dem Rollbrett in eine Radarfalle tappt, hat er entweder keine Ahnung oder denkt an ein Rollbrett mit Tacho.
    47 7 Melden
  • Matthias Studer 20.06.2017 18:22
    Highlight Das müsste dann aber auch für die Servicetechniker gelten.

    Generell finde ich unseren Bussenkatalog aber auch überspannt. Die 3 km/h sind einfach übertrieben. Das ist nur eine Geldmaschine und trägt nichts zur Verkehrssicherheit bei.
    37 37 Melden
  • Beri_sha_24a 20.06.2017 18:19
    Highlight Aktive Unternehmer im Parlament sind für mich eh umstritten.
    59 21 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.06.2017 18:23
      Highlight Weshalb?
      17 31 Melden
    • Beri_sha_24a 20.06.2017 18:30
      Highlight Weil sehr viele Abstimmungen im Parlament die Unternehmer direkt oder indirekt betreffen. Ausserdem finden sie nicht immer Zeit um im Parlament anwesend zu sein. Es gab ja da diese berühmte Geschichte bei der die Bürgerlichen eine Abstimmung verloren, weil einige Unternehmer nicht präsent. Stichwort Köppel in den USA.
      16 11 Melden
    • Chääschueche 20.06.2017 18:31
      Highlight Berisha
      Die Unternehmer sind die einzig wahren Politiker, denn die Wissen wie die Wirtschaft funktioniert... ich will. keinen dauerstudenten als Politiker...Wer noch nie wirklich in der Privatwirtschaft gearbeitet hat hat keine Ahnung.
      13 52 Melden
    • mariusb 20.06.2017 18:44
      Highlight Es gibt da sicher seine Vor- und Nachteile, aber, dass in einem Milizparlament berufstätige Personen aller Gesellschaftsschichten vertreten sein sollten ist gerade der Zweck eines solchen!
      28 3 Melden
    • Moti_03 20.06.2017 18:56
      Highlight Giezendanner ist kein Unternehmer mehr, hat alkes den Söhne übertragen. Und ja, wieso sind Unternehmer umstritten? Denke diese können ihre Erfahrungen rein bringen und viele Anliegen abdecken.
      10 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.06.2017 19:32
      Highlight Und Bauern? Juristen? Lehrer? Gewerkschafter? Beamte?

      Besser Berufspolitiker, die haben von gar nichts eine Ahnung.
      7 9 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 21:54
      Highlight @chääschueche: Die Welt besteht aus mehr als der Privatwirtschaft.
      Generell braucht es endlich mal Transparenz in diesem Laden in Bern, damit man weiss wer hier wen finanziert.
      8 2 Melden
  • N. Y. P. 20.06.2017 18:17
    Highlight Herr Giezendanner, mir gefällt Ihre Art zu politisieren. Aber hier liegen Sie definitiv falsch. Ein Chauffeur weiss immer, auch im Ausgang, welchen Beruf er ausübt.

    Ein Urteil nach Lex Giezendanner sähe dann vielleicht so aus :
    "Sie wurden am Samstag mit 1,2 Promille auf der A1 erwischt. Sie haben für die nächsten Monate keine Berechtigung mehr an einem Samstag ihr Fahrzeug zu benutzen."



    63 9 Melden
    • Matthias Studer 20.06.2017 18:26
      Highlight Naja, der aufmerksame Leser weiss, Giezendanner will Alkohol rigeros ausklammern. Es geht um Geschwindigkeit.
      18 12 Melden
  • Shin Kami 20.06.2017 18:15
    Highlight Vor dem Gesetz sind alle gleich, schon vergessen? Das wäre eine bevorteilung einer Gruppe (und unter anderem genau dem SVPler der es vorschlägt...). Geht gar nicht sowas. Ein Fahrer muss immer aufpassen, egal ob im Beruf oder privat!
    64 9 Melden
  • axantas 20.06.2017 18:14
    Highlight Ich bin jetzt grad etwas irritiert. Dass man sich in Bern für die eigenen Interessen einsetzt (und die anderen durchaus unter den Tisch fallen lässt) ist klar. Dass der Herr Fuhrhalter das aber DERART offensichtlich macht, ist schon enorm dreist und kaum zu überbieten.
    74 9 Melden
  • Sille 20.06.2017 18:12
    Highlight Da hat wer zu heiss.
    Jeder weiss (oder sollte wissen) welche Verantwortung mit dem Auto bzw LKW fahren zu tragen ist.Mir reicht die Vetterliwirtschaft im Bundeshaus,die muss jetzt nicht noch auf die Strasse bzw das führen eines Fahrzeugs übertragen weden. Wenns nötig wird ist der Check weg und zwar ohne Ausnahmen.
    Es gibt schon genügend sog. Auto bzw LKW Fahrer welche sich nicht an die Regeln halten,dies muss man nicht noch verharmlosen und belohnen.
    53 5 Melden
    • Sir_Nik 20.06.2017 23:48
      Highlight Aber wenn ein Arzt stockbetrunken stockbetrunken erwischt wird ist er trotzdem noch vertrauenswürdig genug Sie zu operieren?

      Ach genau das erfahren Sie ja gar nie.
      1 6 Melden
  • kobii 20.06.2017 18:11
    Highlight Ist ja klar das Herr Giezendanner das fordert. Vielleicht wäre bei der Stellenvergabe eine genauere Prüfung sinnvoller. Immer diese eigen Interessen bei unseren Politiker
    51 6 Melden
  • Qwertz 20.06.2017 18:09
    Highlight Wem der Ausweis entzogen wird, der hat nicht nur eine kleine Bagatelle begangen, sondern die Sicherheit erheblich gefährdet durch eine massive Übertretung des Tempolimits, durch Trunkenheit am Steuer oder ähnliches. Deshalb finde ich den Ausweisentzug auch bei einem LKW-Fahrer in Ordnung.
    62 11 Melden
    • Sir_Nik 20.06.2017 19:01
      Highlight Haha ja klar 😂 Träumen Sie weiter!

      Keine Ahnung von der Vollzugspraxis unserer Behörden aber laut gebrüllt ist halb gewonnen...

      es Bedarf einer Lapalie und ein bisschen Pech dazu und weg ist der Lappen!
      9 38 Melden
    • Sille 20.06.2017 21:21
      Highlight Sir_Nik
      Was ist bei Ihnen eine Lapalie?.... würd mich jetzt echt brennend interessieren..
      8 0 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 21:55
      Highlight @Nik; Bin gespannt auf eine Aufzählung dieser angeblichen Lappalien....
      4 2 Melden
    • Sir_Nik 20.06.2017 23:43
      Highlight Nur ein paar wenige Beispiele:

      - betrunken Fahrrad fahren
      - eine 50er Tafel übersehen und vermeintlich korrekt mit 80 weiterrollen
      - eine kleinen Auffahrunfall ohne Personenschaden verursachen
      - zu nahes auffahren ( das betrifft so gut wie jeden)
      - jegliche Auffälligkeit der Obrigkeit gegenüber mit mehr als 2.5 promille ( auch als Fussgänger / nicht Verkehrsteilnehmer)

      Es gibt unzählige weitere.

      JA, das sind alles Fehler die man vermeiden sollte. Trotzdem passiert es. Wir sind alle Menschen und machen nun mal Fehler.

      Ich verteidige nicht Leute die mit 100 durchs Dorf rasen!!

      2 8 Melden
    • Sir_Nik 20.06.2017 23:46
      Highlight Nach eurer Argumentation müsste man jedem Arzt das operieren, jedem Piloten das fliegen, jedem Lehrer das unterrichten, jedem Ingenieur das berechnen von Brücken, u.s.w, verbieten wenn der sich einen Fehler im Strassenverkehr leistet. Alles Berufe mit grosser Verantwortung, da kann man doch keine Menschen brauchen die privat auch mal einen Fehler machen...wenn man so blöd ist hat man es ja nicht besser verdient als keine Existenz mehr zu haben...

      Merkt ihr was??

      Ihr labert alle von vor dem Gesetz sind alle gleich. Für mich ist das ungleiche Bestrafung, nämlich für Berufsfahrer viel härter.
      1 8 Melden
    • Qwertz 21.06.2017 11:17
      Highlight @ Sir Nik klar, sie verteidigen nicht die Leute, die mit 100 durchs Dorf rasen, aber 80 sind okay?
      1 0 Melden
    • Sir_Nik 21.06.2017 23:12
      Highlight Nein ok nicht. Aber es gibt unzählige Szenarien in denen das noch nichts mit rasen zu tun hat, sondern nur mit Unaufmerksamkeit. zB Anfangs einer Ortschaft im noch unbebauten Gebiet. Menschen machen Fehler. Das ist kein Gund Existenzen zu zerstören.

      Zu den oben genannten Beispielen aus aktuellem Anlass noch folgendes:
      http://m.20min.ch/schweiz/bern/story/11984280
      0 2 Melden
  • f303 20.06.2017 18:09
    Highlight Nicht zu fassen, das so etwas überhaupt ernsthaft zur Sprache gebracht wird. Das ist geradezu dreist die Position zur Durchsetzung von Eigeninteressen benutzt. Gerade weil sie als Berufschauffeure täglich mit grossen Maschinen unser aller Leben in der Hand haben, darf es dort keine Ausnahmen geben. Das widerspricht völlig dem erhöhtem Verantwortungsbewusstsein, was diese Personen haben sollten. Nebenbei: Jeder von uns trägt mit seinem Handeln (auch in der Freizeit) selbst dafür Sorge, z.B. seine Voraussetzungen für die Erwerbsfähigkeit zu erhalten.
    50 9 Melden
  • who cares? 20.06.2017 18:06
    Highlight Mit "ein paar Stundenkilometer zu schnell" verliert man noch keinen Ausweis.
    Wer nicht imstande dazu ist, mit dem Privatauto regelkonform zu fahren, den setze man doch nicht ans Steuer eines LKWs?
    Giezendanners Argumentation stammt von jemandem, der es nicht so schlimm findet, mal durchs Dorf zu rasen oder dann halt mal einen Unfall zu verursachen
    65 7 Melden
  • Sportfan 20.06.2017 18:02
    Highlight Eigentlich finde ich den Vorschlag in Ordnung und prüfenswert. Aber in einem gewissen Sinn auch pikant. Wie war das Herr Giezendanner bei der Ausschaffungs-Initiative? Ich weiss, sie standen damals eher in der zweite Reihe, aber ging es damals nicht auch um Härtefälle, welche Existenzen zerstören könnten, welche vielleicht gesondert betrachtet werden sollen? Also bitte nicht nur bei der eigenen Zunft Vernunft walten lassen, sondern überall wäre schön. Und vielleicht kann man Berufschauffeure auch anders bestrafen, als mit Fahrausweis Entzug. Sozialstunden oder so ...
    41 5 Melden
  • Makatitom 20.06.2017 17:59
    Highlight Ein Lastwagenfahrer weiss auch am Wochenende, was für einen Beruf er ausführt. Wenn er dann den Check wegen zu hoher Geschwindigkeit (oder Alk) entzogen bekommt, ist genau einer schuld, nämlich er selber. Und soll das etwa aucg für ausländische LKW- und Busfahrer gelten? Bei der Parteizugehörigkeit Giezis denke ich, eher nicht. Vor dem Gesetz sind alle gleich gilt halt nicht für die $SVP
    73 18 Melden
  • Daniel Schmid (3) 20.06.2017 17:57
    Highlight Am Steuer trägt man eine gewisse Verantwortung!
    Also wer fährt: trinkt kein Alkohol, telefoniert nicht oder ist anderweitig abgelenk!
    Der Fall bei Basel auf der A18 mit dem LKW der in eine Leitplanke und Wand gefahren ist, zeigt auf welche auswirkungen es haben kann!
    Er hatte Alkohol getrunken!
    Zudem finde ich das gleiche mit dem Add Blue das Lastwagen tanken müssen! Wer erwischt wird sollte die alleinigen kosten tragen müssen und die Firma, wenn er angestelt ist auch!
    53 9 Melden
  • Wissender 20.06.2017 17:56
    Highlight Die Rennleitung soll mal mit dem Campingstuhl ein paar Stunden an einem X beliebigem Dorfkreisel sitzen und jeden büssen, der nicht blinkt. Egal ob in Hintergaglikon oder wo such immer, da käme so viel Geld zusammen, dass man die Steuern senken könnte!

    Oder anders gesagt; Nichtblinker im Kreisel sind das grösste Übel auf unseren Strassen!
    39 43 Melden
    • Päsu 20.06.2017 18:21
      Highlight ? Und was hat das mit dem Artikel zu tun?
      38 5 Melden
    • Pisti 20.06.2017 18:50
      Highlight Nein Leute die im Kreisel links blinken 😉 Ich frag mich immer was das soll oder wo man das lernt, gibt einige die tun das.
      13 3 Melden
    • Wissender 20.06.2017 19:05
      Highlight Obwohl verboten, wäre es die schlauste Lösung. In UK ist es Pflicht, dort wurden bekanntlich Kreisel erfunden. Links wenn drin, rechts wenn raus, ist übersichtlich und sicherer.
      4 8 Melden
  • FrancoL 20.06.2017 17:53
    Highlight Das ist ja super; Wenn mir privat der Führerschein entzogen wird, dann kann ich mit meinem Geschäftsauto weiter fahren, denn ich darf ja auch nicht doppelt bestraft werden.

    Ich glaube das macht gar keinen Sinn!
    83 15 Melden
    • Sir_Nik 21.06.2017 23:14
      Highlight Nein wie Sie richtig erkannt haben macht Ihr Kommentar überhaupt keinen Sinn.

      Berufschauffeure sind Menschen die ihr Geld mit fahren verdienen, nicht Menschen die mit dem Auto irgendwo hinmüssen um Geld zu verdienen.

      Unterschied verstanden?
      0 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 20.06.2017 17:52
    Highlight Das Un-Sicherheitsempfinden im Strassenverkehr steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefährdung und die abstruse und mathematisch völlig unsinnige Vision Zero führt zu grotesken Auswüchsen jenseits der Rechtsstaatlichkeit.

    Trotzdem tragen gerade Berufschauffeure eine erhöhte Verantwortung im Strassenverkehr und müssen sich des Risikos eines Berufsverbots im Klaren sein.
    55 10 Melden
    • iNDone 20.06.2017 18:10
      Highlight Verhältnismässig sind die Strafen im Strassenverkehr doch schon lange nicht mehr. Bei anderen Straftaten versucht man die Täter wieder einzugliedern, bei "Verkehrssündern" versucht man die Existenz zu zerstören.
      13 35 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 21:56
      Highlight @inDone: Bisschen sehr viel Dramatik. Wessen Existenz wurde durch den Strassenverkehr zerstört?
      5 2 Melden
  • Matrixx 20.06.2017 17:49
    Highlight Nein. Dann müsste es für alle Ausnahmen geben, die wegen ihrer Arbeit auf ihr Auto angewiesen sind. Und am Schluss gibt niemand mehr den Ausweis ab.
    Autofahren ist ein Recht, kein Privileg. Wer gegen die Regeln verstosst, hat dieses Recht nicht mehr.
    Wer auf dieses Recht angewiesen ist, hat sich an die Regeln zu halten und verantwortungsbewusst damit umzugehen!
    80 11 Melden
    • danbla 20.06.2017 18:16
      Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen aufs Auto angewiesen sein, oder Chauffeur. Das eine ist ein Beruf, das andere nicht.
      6 35 Melden
    • who cares? 20.06.2017 18:50
      Highlight @danbla: und der Handwerker geht mitsamt dem Equipement mit dem ÖV zum Kunden?
      18 0 Melden
    • exeswiss 20.06.2017 19:02
      Highlight @danbla ein servicetechniker ist auch kein Chauffeur, aber trotzdem aufs auto angewiesen. wird da dann auch die ausnahme gemacht? ich denke nicht...
      15 0 Melden
    • Matrixx 20.06.2017 20:58
      Highlight @danbla
      Das Gesicht möchte ich sehen, wenn du einen Rohrbruch hast, die ganze Wohung überschwemmt ist und der Handwerker sich schön gemütlich zu Fuss auf den Weg macht und 6 mal hin und her muss, bis er alles hat, was er braucht.
      6 1 Melden

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