Schweiz

Mario Fehr, SP-Regierungsrat und Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Bild: KEYSTONE

«Du möchtest provozieren!» – Fehr mag Burka-Verbote und kriegt von der eigenen Partei aufs Dach

11.08.16, 13:07 12.08.16, 17:46

Er fordert ein Burka-Verbot und bejubelt das Nachrichtendienstgesetz (NDG): Der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr hat in einem Interview mit der NZZ die Linie seiner eigenen Partei kurzerhand links liegen gelassen – und sich damit nicht nur in die Schusslinie der Juso, sondern auch der eigenen Parteifreunde bugsiert.

Natascha Wey, Co-Präsidentin SP Frauen Schweiz, sagt: «Ich halte die Burkadiskussion primär für eine symbolische, die anti-muslimische Ressentiments der rechten Parteien bedient.» Ein Burkaverbot würde von Zwang betroffene Frauen in die Isolation drängen. Wey fügt an:

«Wenn sich Mario Fehr für diese Frauen einsetzen will, begrüssen wir das sehr.»

Als Sozialvorsteher habe er hier ja Handlungsspielraum – indem er genügend Geld für Beratungsstellen spreche.

Der Zürcher SP-Nationalrat Martin Naef: 

«Es hat mich schon erstaunt, dass sich ein linksliberaler Parteifreund von mir in dieser Frage derart aus dem Fenster lehnt. Mario sagt, als liberaler Mensch wolle er ein Gesicht sehen. Ich bin auch liberal und finde, dass jeder so herumlaufen darf, wie er oder sie will. Auch mich stört der Anblick vollverschleierter Frauen, aber muss man es deshalb verbieten? Liberal und tolerant zu sein heisst insbesondere, etwas zu akzeptieren, was einem persönlich nicht gefällt.»

Michael Sorg, Mediensprecher der SP Schweiz, weist darauf hin, dass es noch keinen offiziellen Beschluss der SP Schweiz zur Burka-Initiative gibt. «Auf kantonaler Ebene wurde in der Vergangenheit deutlich, dass es in der Partei hierfür keine Mehrheit gibt.» Das Ansinnen sei mit einem liberalen Staatsverständnis nicht vereinbar, zumal die Motivation der Initianten «klar fremdenfeindlich» sei.

Noch schärfer schiesst die Juso gegen den Regierungsrat. «Die SP muss sich fragen, ob so jemand noch tragbar ist», sagt Juso-Präsidentin Tamara Funiciello.

Die Juso Kanton Zürich wendet sich derweil in einem offenen Brief an Fehr. Dieses Mal allerdings ohne dessen Rücktritt zu fordern. 

Lieber Mario, 

Du hast offensichtlich weder die Essenz des Liberalismus noch die Werte der Sozialdemokratie auch nur annährend begriffen. Wie kannst du sonst im gleichen Atemzug ein Burkaverbot mit einer liberalen Gesellschaft in Verbindung bringen? Deine Ziele sind nicht inhaltlicher Natur, das ist offensichtlich.

Du möchtest provozieren. Eigentlich ähnlich wie die JUSO. Nur stehen unsere Provokationen immer im Dienste einer grösseren Sache: Dem Kampf für eine freie, gerechte und solidarische Welt.

Du hingegen bist ein Selbstdarsteller, deine Provokation ist kein Fingerzeig auf die drängendsten Probleme unserer Gesellschaft – im Gegenteil. Während in Como eine humanitäre Katastrophe mitten im Gang ist, redest du lieber über ein Burkaverbot für ein paar arabische Touristinnen. Das ist, mit Verlaub, Populismus pur. Es ist kindisch und durchschaubar.

Kindisch für einen Regierungsrat, bewusst die eigene Partei zu provozieren, um dann wieder in der Opferrolle zu sein. Durchschaubar, weil du offensichtlich den Streit mit der eigenen Partei vom Zaun brechen willst.

Auf diesen Streit werden wir aber nicht einsteigen. Diesen Gefallen werden wir dir nicht tun. Wir werden nicht auf deine Spielchen eingehen, uns nicht von einer lächerlichen Provokation im Sommerloch aus der Ruhe bringen lassen. Wir werden dich nicht zum Rücktritt auffordern. Das wäre unter unserem Niveau und disqualifiziert hast du dich längst selbst.

Solidarisch, 
Der Vorstand der JUSO Kanton Zürich

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  • Gelöschter Benutzer 12.08.2016 16:02
    Highlight Oh ja, den gemeinsamen Auftritt kriegt die SVP super hin - ggf. auch mit Zensur:
    http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/zensur-streit-kurz-vor-der-asyl-
    abstimmung-glarner-liess-beitrag-in-dorfblatt-stoppen-130234926.
    Internet: http://www.blick.ch/news/schweiz/auf-druck-von-svp-chef-roesti-swisscom-loescht-kritischen-artikel-zu-glarner-id5173672.html.
    Womit wir auch wissen wie Demokratie à la SVP aussieht.
    4 25 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 12.08.2016 12:47
    Highlight Knackig formulierter offener Brief der Juso! Eingestiegen auf die Provokation von Fehr ist sie damit trotzdem. Schade; man könnte sowas ja auch intern regeln und dann mit einem gemeinsamen Statement nach aussen geeint auftreten. Irgendwie scheint mir dies seit Längerem aber nur noch die SVP hinzukriegen. Tragisch in meinen Augen, denn die (mutmasslichen) Methoden, welche dies der SVP ermöglichen (Druck, Repression), wären für mich tabu. Das interne, offen geführte Gespräch zur Findung einer Konkordanz scheint aber auch etwas "ausser Mode". Schade.
    17 4 Melden
    • rodolofo 13.08.2016 07:39
      Highlight Das ist eben gelebte Transparenz in der SP!
      Es gehört halt einfach zur "linken Lebenskultur", dass interner Knatsch in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird, ganz nach dem Motto fehlender Vorhänge: "Wer schaut, ist selber schuld!"
      Da es das kleinbürgerliche "Das gehört sich nicht!" in der Alternativen Szehne nicht geben darf, lassen alle munter ihren spontanen Gefühlen und Gedanken freien Lauf.
      Dieses "südländische" Verhalten hat natürlich auch Schattenseiten. Darum rufen innerhalb der Linken "die Geschäftlichen" zu mehr Disziplin und Mässigung auf, ohne vom Sauhaufen gross beachtet zu werden
      7 4 Melden
  • koks 12.08.2016 12:09
    Highlight Finde total ok, dass in der gleichgeschalteten SP auch mal einer anders denkt. Eine SP die nur einer kleinen Klientel dient, hilft nur wenigen anstatt vielen.
    38 4 Melden
  • Angelo C. 12.08.2016 11:44
    Highlight Die innerparteilichen SP-Querelen scheinen doch bedeutend gravierender, als zu Beginn angenommen 🤔!

    M. Fehr gegen J. Fehr im Regierungsrat, linksliberal gegen stramm linkslastig :


    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/unter-druck-der-fehrs/story/16324720?

    Mario Fehr könne sich durch die steten Anwürfe der JUSO auch vorstellen, als Parteiloser bei den nächsten Wahlen anzutreten - die gehen ihm offenbar immer mehr auf den Sack - und so geht er zur Partei etwas auf Distanz.


    Nun denn, da scheint das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht - arme, gebeutelte Genossen 😉!



    26 5 Melden
    • Sapere Aude 12.08.2016 11:56
      Highlight Der unsägliche Richtungsstreit zwischen Dogmatismus und Pragmatismus ist eigentlich ein Dauerbrenner in der Sozialdemokratie. Meistens geht es weniger um konkrete Lösungsansätze, sondern ob man Linientreu ist oder nicht. Parteiinterne Kritik wird gerne einmal abgetan bzw. man wird als zuwenig Links dargestellt, unabhängig davon, ob der kritisierte Sachverhalt vernünftig ist oder nicht. Insofern nicht verwunderlich, dass die Partei sich selber blockiert. Bin zwar bezüglich dem konkreten Thema nicht einig mit Fehr, mit der Reaktionen disqualifiziert sich die Parteispitze und JUSO jedoch selbst.
      24 6 Melden
  • Sapere Aude 12.08.2016 11:40
    Highlight Kleidervorschriften haben in meinen Augen keinen Platz in einer liberalen Gesellschaft oder Verfassung. Wenn die entsprechende Kleidung jedoch dem liberalen Grundwerten widerspricht, entsteht ein Zielkonflikt. Ein Verbot bzw. wäre dann sinnvoll, wenn es zur Freiheitsbildung beitragen würden, wenn es also jenen Frauen, die unter dem Zwang der Ganzkörperverschleierung leiden helfen würde, sich zu emanzipieren. Ob wir das mittels eines Burkaverbotes erreichen, wage ich zu bezweifeln, ebenso die Absicht, sich für Frauenrechte einzusetzen.
    15 37 Melden
    • Aristoteles 14.08.2016 11:18
      Highlight Die Emanzipation dieser Frauen könnte nicht besser, das Gwand schreit ja wahrlich nach Lebenslust, Freiheit und Gleichberechtigung. Das ist eine liberale Gesellschaft! Die Alternative zum Burkaverbot wäre eine Burka für alle mit integriertem 72h Deo, so kann unsere liberale Gesellschaft fast täglich eine Duftmarke setzen.
      0 1 Melden
  • Frauenfreund 12.08.2016 10:58
    Highlight Sorry, bin eigentlich auch SPS - Mitglied, aber Wermuth trinke ich lieber als ihn lesen. Mario hat recht, die Frauen sollen sich zeigen, oder daheim bleiben und sich daheim von ihren Männern beherrschen lassen. Wir leben in einem offenen Land, wo sich niemand, vor niemandem zu verstecken braucht. Die SP einenteil für Frauenakzeptanz einstehend, andrerseits wieder so wischiwaschi-Haltung pro Kleiderfreiheit. Die Basis denkt hier wie Mario, der zu seiner Haltung steht, es wäre gut, gäbe es mehr von IHNEN. (Immer diese Kniebeugen vor dem Tourismussargument)!
    48 9 Melden
    • Sapere Aude 12.08.2016 11:41
      Highlight "Mario hat recht, die Frauen sollen sich zeigen, oder daheim bleiben und sich daheim von ihren Männern beherrschen lassen."
      Sind also muslimische Frauen, die sich zum Burka tragen zwingen lassen, selber Schuld daran dass sie unterdrückt werden?
      10 44 Melden
    • koks 12.08.2016 12:11
      Highlight Sapere Aude, in unserer Gesellschaft muss sich keine Frau unterdrücken lassen, auch keine muslimische. Dafür gibts genug Gesetze und Rechtsgrundlagen.
      36 2 Melden
    • Sapere Aude 12.08.2016 12:28
      Highlight Koks, weshalb dann die Forderung nach einem Verbot? Die vorhandenen Gesetze sind das eine, doch die Realität ist ganz etwas anderes. Zu behaupten, Frauen die unterdrückt werden seien selber Schuld, ist etwa so, wie zu behaupten Frauen seien selber Schuld an einer Vergewaltigung, weil sie einen zu kurzen Rock trägt.
      8 27 Melden
    • Der Beukelark 12.08.2016 17:11
      Highlight Der Vergleich hinkt, Sapere. Für etwas gibt es Frauenhäuser und Anlaufstellen für Frauen, die in ihrer Ehe psychische oder physische Gewalt erleiden. Beim Ausstieg wird geholfen...
      16 1 Melden
    • koks 12.08.2016 17:48
      Highlight Sapere, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Deine Vergewaltigungskeule schlägt ziemlich daneben...
      16 0 Melden
    • Sapere Aude 12.08.2016 18:06
      Highlight Imwiefern hinkt der Vergleich? Nicht wirklich, glaube kaum, dass eine muslimische Frau die unter den Schleier gezwungen wird frei entscheiden kann. Die Kommentare hier scheinen das aber gerade zu implizieren. Ach und wenn einem der Mann aufgrund. Des Burkaverbotes nicht mehr rauslässt hilft auch die Anlaufstelle nichts.
      6 17 Melden
    • Spooky 13.08.2016 03:26
      Highlight @Sapere Aude
      "Sind also muslimische Frauen, die sich zum Burka tragen zwingen lassen, selber Schuld daran dass sie unterdrückt werden?"

      Ja klar. Wer denn sonst?
      7 2 Melden
    • Sapere Aude 13.08.2016 09:40
      Highlight Spooky dann sind Frauen im allgemeinen selber Schuld, wenn sie missbraucht oder unterdrückt werden?
      4 10 Melden
    • Spooky 13.08.2016 19:19
      Highlight Sapere Aude
      Im Prinzip schon. Ich weiss natürlich nicht genau, ob das mit der Unterwerfung der Frauen schon bei den Troglodyten angefangen hat.

      Aber wenn sich die feminine Hälfte der Menschheit von der maskulinen Hälfte der Menschheit unterdrücken lässt, egal wann und wo, dann sind die Frauen, also die feminine Hälfte, tatsächlich selber schuld.

      Im Einzelfall natürlich nicht. Wenn sich Frauen von einer gewaltsamen Übermacht von Männern unterdrücken lassen müssen, dann sind diese Frauen nicht selber schuld. Eine Frau der Unterschicht in Kabul ohne Burka ist so gesehen ein Einzelfall.
      4 3 Melden
    • rodolofo 14.08.2016 10:23
      Highlight Bei der "Linken" gibt es genauso viele "Prinzipienreiter", wie bei den "Rechten".
      Nur wollen uns die "Linken" Saisongemüse vorschreiben...
      Das ist natürlich grob vereinfacht.
      Aber macht doch bitte aus einer Mücke keinen Elefanten!
      Wir haben hier in der Schweiz KEIN Burka-Problem!
      Darum brauchen wir weder ein Verbot, noch eine ausufernde Debatte über solche komplett unmodische und absolut unerotische Kleidungs-Stücke!
      Wer eine Burka trägt, ist selber schuld, oder hat gute Gründe dafür (Frau Illi).
      Wer sich als Mann einer Burka tragenden Frau outet, macht sich in aller Öffentlichkeit unmöglich.
      4 1 Melden
    • Sapere Aude 14.08.2016 13:40
      Highlight Dann waren die Schweizerinnen also selber Schuld, dass sie erst so spät abstimmen gehen durften? Ernsthaft die Argumentation verschiebt die Verantwortung von den Täter zu den Opfern. Ist genau so wie ich oben beschrieben, eine Vergewaltigte ist selber Schuld, weil sie ein zu kurzen Rock getragen hat, die Juden sind selber Schuld, dass sie verfolgt wurden oder die Indianer hätten sich mal besser nicht alle von den Weissen abschiessen lassen.
      1 2 Melden
    • Spooky 14.08.2016 15:37
      Highlight Wenn man die Opfer als Masse nimmt, liegt die Verantwortung ganz klar bei den Opfern. Menschen machen mit anderen Menschen mathematisch genau soviel, wie sich die Oper gefallen lassen. Der französische Adel vor der Revolution hätte das Volk gnadenlos verhungern lassen. Kein Problem für den Adel. Das Volk hatte aber plötzlich genug davon, Opfer zu spielen. Die Folge war "1789".

      Die Indianer sind selber schuld. Sie hätten die Einwandererschiffe gleich versenken sollen, bevor sie von den Einwanderern abgeknallt wurden wie Vieh. Dummheit ist eine Ursünde und wird bestraft.
      2 2 Melden
    • Sapere Aude 14.08.2016 17:24
      Highlight Wie bitte schön hätten die Indianer die Schiffe versenken sollen? Technologisch waren sie von Anfang an unterlegen. Das als Dummheit abzutun ist schon ein bisschen seltsam. Sozialdarwinismus entschuldigt keine Unterdrückung, befindet man sich in Sachzwängen, ist es nicht einfach Dummheit.
      2 1 Melden
    • Spooky 14.08.2016 19:10
      Highlight @Sapere Aude. "Dummheit" meine ich im Sinn von "Die Ehrlichen sind die Dummen" oder im Sinn von Unwissenheit. Die Indianer konnten sich nicht vorstellen, wie niederträchtig die Bleichgesichter waren. In ihrem Ehrenkodex war diese äusserste Niedertracht der Einwanderer nicht enthalten. Ihr Fehler war, dass sie gegen einen unfairen Gegner mit fairen Mitteln kämpften. Das ist natürlich grundfalsch und unethisch. Das Leben ist ein Kampf, sagen die Hindus, und gegen einen unfairen Gegner muss man mit doppelt so unfairen Mitteln kämpfen. Alles andere ist moralisch verwerflich.
      2 1 Melden
    • Spooky 14.08.2016 19:18
      Highlight @Sapere Aude. Ich vermute, die Santa Maria von Kolumbus und die Mayflower lagen vor Anker und die ersten Weissen ruderten mit Booten an Land. Die Indianer hätten die Boote vom Ufer aus mit brennenden Pfeilen abfackeln können. Die Indianer hätten die waffenlosen an Land schwimmenden Bleichgesichter in Empfang nehmen und sie als Flüchtlinge behandeln und in Zelten unterbringen und sie während Monaten langsam integrieren können. So wie wir das heute mit den Flüchtlingen zu machen versuchen. Aber die Indianer glaubten, man könne mit Betrügern verhandeln.
      3 0 Melden
  • Lichtblau 12.08.2016 08:45
    Highlight Frage: Wovon leben eigentlich verschleierte Frauen im Westen? Von ihren durchwegs hart arbeitenden Männern, welche die oft nicht kleine Familie ernähren? Oder etwa vom Sozialamt? Denn wer würde schon eine Frau in Niqab oder Burka einstellen? Komisch, dass dies von der Linken nie angesprochen wird. Während gebildete Mütter, die ein paar Jahre nicht auswärts arbeiten, durchwegs dumme "Huscheli" sind.
    53 6 Melden
  • ElendesPack 12.08.2016 08:27
    Highlight 1. ist es ziemlich lächerlich, wenn ausgerechnet die JUSO von liberal redet. Wer entwicklungsgeschichtlich aus der Sozialismus-Ecke kommt, sollte sich nicht unbedingt auf den Liberalismus beziehen. "Sozial" oder "solidarisch" wären ja auch nette Gebrauchswörter.
    2. Ist ihr eigenes Verhalten ziemlich aliberal und undemokratisch. Mit ihrer Aussage, dass sie auf den Streit nicht einsteigen werden (was sie mit dem Schreiben allerdings ja schon machten), betreiben sie einfach Diskussionsverweigerung. Wer aber andere Meinungen als nicht diskutabel abqualifiziert, verhält sich totalitär.
    48 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 08:47
      Highlight Inwiefern sind sie mit dem Brief in einen Streit eingestiegen? Es ist ja noch kein Streit und was sie im Schreiben erklären, ist, dass sie keinen Streit mit ihm starten werden.
      Ausserdem setzt sich die Juso stark für eine Liberale Gesellschaft ein. Bei jeder Initiative stehen sie für diese Werte ein und auch mit ihren Provokation (wie sie es selbst so schön nennen), setzen sie sich für eine liberalere Schweiz ein.
      13 31 Melden
    • Sapere Aude 12.08.2016 11:24
      Highlight Liberalismus und Sozialismus lassen sich durchaus miteinander vereinbaren, die beiden Richtungen bauen teilweise sogar auf den gleichen philosophischen Quellen auf. Wobei die Tendenz in der JUSO zu Dogmatismus durchaus erkennbar ist und die Kritik an den Genossinnen und Genossen angebracht ist. Liberalismus wird zudem heute ganz unterschiedlich gedeutet, die FDP ist in meinen Augen beispielsweise auch keine liberale Partei mehr.
      11 21 Melden
    • ElendesPack 12.08.2016 11:39
      Highlight Ive: Der Tonfall des Briefes ist nicht gerade konziliant sondern eher angriffig.
      Und was heisst für Sie liberal? Der Liberalismus ist eine politische Ideologie, die eigenständig neben Sozialismus und Konservativismus steht.
      Die JUSO steht für eine soziale und solidarische Gesellschaft, aber im Rahmen einer präzisen Begriffsdefinition steht sie nicht für eine liberale Gesellschaft. Liberal ist ein Wort, das notorisch falsch verwendet wird.
      16 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 12:10
      Highlight Der Liberalismus ist eine Grundposition der politischen Philosophie und eine historische und aktuelle Bewegung, die eine freiheitliche politische, ökonomische und soziale Ordnung anstrebt.
      -Wikipedia
      5 9 Melden
    • ElendesPack 12.08.2016 14:45
      Highlight Ive: Wikipedia ist eine hervorragende Quelle für sämtliche Informationen, vor allem wenn es um politische Strömungen geht.
      Liberalismus ist eine der grossen Ideologien, die im Zuge der Aufklärung aufkamen. Geschichtsbücher helfen da eher weiter als Wikipedia.
      12 2 Melden
    • rodolofo 12.08.2016 19:44
      Highlight In der SVP würde ein Mitglied, das nicht stramm "auf Linie" politisiert, als VerräterIn bezeichnet.
      In der SP darf Fehr eine Rechtsaussen-Position einnehmen, muss sich aber Kritik gefallen lassen.
      Als Wähler bin ich daran interessiert, dass die Parteien ein klares Profil haben und kein undefinierbares Wischiwaschi a la CVP anbieten.
      Ich will nicht nur zwischen Pepsi-Cola und Coca-Cola auswählen, sondern zwischen 100% Fruchtsaft und aromatisiertem Zuckerwasser!
      Fehr gehört für mich zum Angebot "Bläöterliwasser"...
      6 11 Melden
  • amore 12.08.2016 07:53
    Highlight Zum Schutz der Frauen muss dieses Verbot für die ganze Schweiz gelten. Die Frauen werden es der Schweiz verdanken.
    32 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 08:50
      Highlight Inwiefern schützt dies die Frauen?
      Leute die von ihren Männern dazu gezwungen werden, werden danach nicht einfach finden: "He Schatz. Die hend grad es Gsetz gmacht wo seit das ich dich nüm chan zwinge e Burka azha. Du döfsch jetzt efach immer so use wie du wetsch."

      Eine Frau dazu zu zwingen ist sowieso schon in den Grundrechten verboten. (Zwang durch psychologische oder physische Gewalt)
      Also bezieht sich dieses Gesetz einzig auf Touristen und verschlimmert die Situation von Frauen unter Zwang.
      Zum Schutz der Frauen ist deshalb totaler Mist.
      14 32 Melden
    • rodolofo 12.08.2016 19:37
      Highlight Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie diese Ausländerfeinde immer wieder ein solches Interesse an Burkas zeigen...
      Mich selber interessieren Burkas überhaupt nicht, AusländerInnen hingegen sehr!
      Und nicht vergessen:
      Unter ihren Kleidern sind alle Menschen nackt.
      6 11 Melden
    • Skip Bo 13.08.2016 07:13
      Highlight rodolfo, wenn ich den zweiten Teil deines Kommenars lese, verwundert es mich nicht das es Männer gibt die ihre Frauen in Burkas stecken. : )
      5 1 Melden
  • -woe- 12.08.2016 07:46
    Highlight Für mich stellt sich die Frage:
    Sollen wir Aussenstehende die islamischen Frauen von der Burka befreien oder sollen sie dies selber tun, auch wenn das noch einige Jahrzehnte dauern könnte?

    Einerseits glaube ich nicht an einen Erfolg à la Julia Onken mit einer "Zwangsemanzipation", andererseits habe ich keine Lust (und Zeit), noch 400 Jahre zu warten, bis auch die Moslems das Mittelalter hinter sich gelassen haben und die Werte der Aufklärung zu schätzen lernen.
    41 3 Melden
    • rodolofo 12.08.2016 08:50
      Highlight Keine Angst!
      Der hier aufgewachsene Muslimische Nachwuchs wird ihren rückständigen Eltern schon "Feuer unter dem Arsch" machen! Ich hab das selber erlebt bei unserer Muslimisch-Mazedonischen Lehrtochter:
      Als Ihr traditionsbewusster Vater sie zwangsverheiraten wollte, ist sie von zu Hause abgehauen und hat sich im Kosowo selber einen Mann ausgesucht und -ohne den Patriarchen zu fragen- kurzerhand geheiratet.
      Jetzt hat sie eine Familie, die zu ihr steht, Schweizerisch-Balkanisch-Muslimisch-Modern!
      22 11 Melden
    • Spooky 13.08.2016 03:33
      Highlight @Sapere Aude
      "Zu behaupten, Frauen die unterdrückt werden seien selber Schuld, ist etwa so, wie zu behaupten Frauen seien selber Schuld an einer Vergewaltigung, weil sie einen zu kurzen Rock trägt."

      Selbstverständlich sind diese Frauen selber schuld. Der Sexualtrieb ist - zusammen mit dem Überlebenstrieb - der stärkste Trieb, den es überhaupt gibt.

      "Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um."
      (DAS BUCH JESUS SIRACH)
      2 3 Melden
  • Spooky 12.08.2016 03:37
    Highlight Hört doch auf! Burkas gehören verboten. Wo ist der Unterschied zwischen einer Burka vor dem Kopf oder einem Brett?
    34 14 Melden
    • Duweisches 12.08.2016 08:27
      Highlight Wo ist der Unterschied zu einem Nonnengewand? Beide wollen damit ihre Demut zu Gott zeigen...
      Ich finde beides unnötig, aber wir haben nun einmal Religionsfreiheit...
      16 28 Melden
    • Fly Boy Tschoko 12.08.2016 08:44
      Highlight Beim Nonnengewand sieht man das Gesicht umd es sieht damit nur dämlich aus, verstösstaber nicht gegen das Vermummungsverbot.
      29 4 Melden
    • amRhein 12.08.2016 18:28
      Highlight @Duweisches: «Demut zu Gott» Ernsthaft? Zuhause ziehen sie die Burka aber aus. Warum genau tragen Frauen Burka?

      Burkas gibt es noch nicht so lange. Nicht alles, was religiöse Eiferer wollen, ist durch die Religionsfreiheit gedeckt.
      9 2 Melden
    • Spooky 12.08.2016 19:53
      Highlight Manchmal muss man die Leute zu mehr Freiheit zwingen. Beim Frauenstimmrecht waren auch viele Frauen dagegen. Und ich denke, dass es auch bei der Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten Sklaven gab, die Angst hatten vor der Freiheit, weil sie dachten, bei ihren weissen Herren seien sie gut beschützt und sicher aufgehoben (nicht alle weissen Herren waren Unmenschen). Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Burkaträgerin der Unterschicht in Afghanistan nach ein paar Wochen gezwungenermassen ohne Burka wieder freiwillig eine Burke tragen würde.
      7 1 Melden
    • Enzasa 13.08.2016 00:53
      Highlight Die Masse der Burkaträgerinnen sind reiche Frauen aus Saudi Arabien. Sie tragen ihre Burkas wie Promis Ihre Sonnenbrillen. Mhmm also dürfen Promis keine Sonnenbrillen mehr tragen? Schliesslich sieht man auch ihr Gesicht nicht.
      Blöde Stimmungsmache, die tatsächlich unterdrückten Frauen nichts bringt, dem Einzelhandel Einbussen beschert und das internationale Ansehen der Schweiz schadet. Was soll es, solange man glaubt ein paar Wählerstimmen zu ergattern.
      4 7 Melden
    • amRhein 13.08.2016 13:47
      Highlight @Enzasa: Es geht mE nicht um «unterdrückte Frauen», sondern um Sitte und Anstand. Dass die Vollverschleierung eine menschenverachtende Unsitte weniger orientalischer Länder ist und mit Religion gar nichts zu tun hat, ist ein ganz anderer Aspekt.
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.08.2016 00:42
    Highlight "Du hast offensichtlich weder... noch...begriffen.
    Du möchtest provozieren.
    Du hingegen bist ein Selbstdarsteller...
    Es ist kindisch...
    ...disqualifiziert hast du dich längst selbst."
    Soll ich diesen Umgangston der JUSO unter Vernachlässigung jeglicher Ansprüche an Sachlichkeit in Partei-Diskussionen einfach mal dem J, dem "jung", zuschreiben?
    M.E. qualifiziert sich diese JUSO mit solchen persönlichen Unterstellungen mindestens ebenso als das, was Sie Mario Fehr unterstellt - und bestätigen damit das Bild links = unreif/weltfremd.
    Will die JUSO das tatsächlich?
    45 14 Melden
    • Duweisches 12.08.2016 08:29
      Highlight Was stimmt an den Vorwürfen denn nicht?
      12 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.08.2016 10:13
      Highlight Die Form.
      Wer als Politiker überzeugend auftreten will, sollte sich auch - oder besonders deswegen - als Jung-Partei nicht wie in ihrem Stolz gekränkte Pubertierende äussern.
      Glaubwürdigkeit nennt sich das...
      17 4 Melden
    • Duweisches 12.08.2016 10:55
      Highlight Nun, die JUSO ist eine Jungpartei und muss wohl nicht den selben Anforderungen entsprechen wie eine "richtige" Partei, oder?
      5 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.08.2016 11:51
      Highlight Dann sollte sie aber auch keine Ansprüche an Mitsprache wie eine "richtige" Partei stellen. ;-)
      Oder andersrum:
      Ist es für Sie ok, wenn Sie im Fachhandel etwas Kostspieliges zu kaufen gedenken und dabei von einem jungen Angestellten schlecht beraten werden (statt dass dieser jemand Kompetenter beizieht)?
      Wenigstens Sachbezogenheit erwarte ich persönlich dann schon von Personen, die sich so öffentlich und dezidiert für eine spezifische Sache einsetzen wie es Parteien tun.

      9 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 22:45
    Highlight Es ist Zeit für eine Burka-Steuer!!!
    Das ist sehr wichtig, darum braucht es drei Ausrufezeichen!
    !!
    6 11 Melden
  • bangawow 11.08.2016 21:13
    Highlight Liebe Politiker, mich würde freuen, wenn die Reihenfolge anders wäre: Zuerst kümmern wir uns um die Schere Arm/Reich, die Bildung, die Kinder, die Familie, die Arbeitslosigkeit von älteren Leuten, um den Mittelstand, um die Umwelt und um erneuerbare Energien.

    Und dann, wenn das alles läuft und gut oder besser ist, ja dann, dann machen wir so Burka-Zeugs.
    53 28 Melden
    • Schlafwandler 11.08.2016 22:27
      Highlight Amen dazu.
      26 13 Melden
  • rodolofo 11.08.2016 21:12
    Highlight Ich bin beruhigt, dass die SP diese billige Anbiederung von Fehr bei Bürgerlichen WählerInnen nicht mitmacht.
    Burkas sind ärgerlich, aber Lastwagenfahrer, die keinen Sicherheits-Abstand halten, sind auch ärgerlich!
    Eine Burka bringt mich nicht um, aber ein Lastwagenfahrer, der keinen Sicherheits-Abstand einhält, zerquetscht mich bei lebendigem Leib, wenn ich bremsen muss!
    (Genau so ein tödlicher Auffahr-Unfall, bei dem ein PW zwischen zwei Lastwagen zerquetscht wurde, stand letzthin in der Zeitung.)
    Ich bin kein Burka-Fan, will aber dazu aufrufen, erst mal bei sich selber zu schauen.
    28 44 Melden
  • Lopsi 11.08.2016 20:38
    Highlight Fehr und die SVP haben meine Stimme für ein schweizweites Burkaverbot. Dieser "Brauch" hat in einem säkularen und aufgeklärten Staat nichts verloren. Die angebliche Freiwilligkeit ist ein schlechter Witz.
    52 17 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:20
      Highlight Und wenn es ein tatsächlicher Zwang ist wie du sagst? Denkst du, dass diesen Frauen durch ein Verbot geholfen wird? Denkst du sobald ein Verbot besteht eine Burka zu tragen werden die Männer die ihre Frauen auf diese Art zwingen einfach zulassen dass diese in normaler Kleidung hingehen wo sie wollen? Die Umstände dieser Leute werden sich dadurch nur verschlimmern.
      5 16 Melden
    • Anam.Cara 12.08.2016 13:54
      Highlight @Sir Jonathan: ich verstehe nicht, warum die Burka-Gegner diesen Punkt nicht sehen. Es gibt CH-Gesetze, die ein erzwungenes Burka-Tragen klagbar machen.

      Die Verschleierung, tief in der Kultur verankert, ist m.E. bloss ein Symbol für die (anerzogene) Haltung gegenüber Ehemann/Familie.
      Ich finde das nicht toll. Aber ich bin nicht sicher, ob wir diese Frauen mit einem Burkaverbot "emanzipieren".
      Denn es zwingt sie quasi, sich gegen Kultur, Tradition und Ehemann aufzulehnen.
      Irgendwann wird es eine Emanzipationsbewegung geben. Aber die muss von den Betroffenen ausgehen, nicht vom CH-Stimmvolk.
      2 7 Melden
  • Lopsi 11.08.2016 20:30
    Highlight Was spricht schon wieder für Burkas??
    48 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 21:20
      Highlight Nichts.
      44 2 Melden
    • Duweisches 12.08.2016 08:30
      Highlight Was spricht schon wieder dagegen?
      3 21 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:20
      Highlight Stimmt. Und was spricht schon wieder für ein Burkaverbot?
      3 18 Melden
  • Der Beukelark 11.08.2016 20:25
    Highlight Ich wähle regelmässig auf der Linie der SP und AL und bin für eine offene Flüchtlingspolitik. Burkas sind für mich trotzdem befremdend, genauso wie das Verhalten vieler anderer Genossen, strenggläubige Muslime zu verteidigen und gleichzeitig gegen strenggläubige Christen zu wettern. Als aufgeschlossener Sozialdemokrat gibt es keinen Grund Religionen und deren Symboliken zu schützen. Warum auch noch SP-Frauen die Burka in Schutz nehmen ist mir komplett ein Rätsel. Würden Päpste eine Vollverschleierung aller Katholikinnen fordern, wäre der Aufschrei in der SP riesig.
    77 7 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 20:47
      Highlight @Der Beukelark: Auf den Punkt gebracht. Mir geht es genau gleich.
      47 4 Melden
    • Schlafwandler 11.08.2016 22:27
      Highlight Genausowenig wie es einen Grund gibt sie zu schützen gibt es einen Grund auf nationaler politischer Ebene Ressourcen dafür zu verschwenden sie zu verbieten.
      Vor allem solange wir akut mit Problemen zu tun haben bei denen Menschenleben auf dem Spiel stehen.
      12 27 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:24
      Highlight Ich bin es langsam satt wie alle Leute die sich gegen ein Burkaverbot direkt als Burkabeschützer angesehen werden. Oder Teilweise sogar als "Pro Zwang/Pro Frauenunterdrückung"
      Das ganze steht in überhaupt keinem Zusammenhang. Wie die Frau oben schön darlegt, schadet das Burkaverbot unterdrückten Frauen bloss.
      "Burkas sind für mich trotzdem befremdend"
      Ja für mich auch. Das heisst nicht, dass wir sie deshalb verbieten sollen. Baseballmützen sind für mich auf befremdend, genauso Crocs. Verbiete ich es deshalb?
      8 22 Melden
    • Der Beukelark 12.08.2016 12:39
      Highlight Also wenn du Burkas mit Crocs und Baseballmützen gleichsetzt, dann stellen sich mir echt Fragen. Es geht hier um ein Zeichen, dass streng religiöse Menschen nicht willkommen sind. Damit kann ich als Atheist gut leben. Dass die Frauen dann in ihren Wohnungen eingesperrt werden ist reine Mutmassung. Wer hier Burkas trägt sind: 1. Konvertiten, die sind selbstbestimmt. 2. Touristen, die werden sich anpassen oder fernbleiben. Für mich ok. Wie gesagt: Würden Katholikinnen vollverschleiert rumrennen, dann würden all die selbsternannten Retter der Burkaträgerinnen auch opponieren.
      12 2 Melden
    • Charlie Brown 12.08.2016 14:04
      Highlight @Ive: Nun... Kann es daran liegen, dass viele der Verbotsgegner die etwas naive Haltung einnehmen, dass die Frauen ihre Burka ja alle freiwillig tragen?

      Das rechtfertigt nicht, alle in den selben Sack zu stecken. Aber es befremdet mich extrem, wie blauäugig mit diesem Thema umgegangen wird. Und wegen tragen (oder nicht tragen) von Baseballcaps oder Crocs wird niemand auf der Welt ausgepeitscht.
      4 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 14:24
      Highlight @Der Beuke...
      Ich stelle die Dinge überhaupt nicht in die selbe Kategorie. Ich sage nur, dass das Argument, dass es jemandem nicht gefällt kein Grund ist es zu verbieten.
      Strenggläubige Katholiken gehen auch mit Bedeckung herum. Der grosse (und auch entscheidende) unterschied ist es, dass das Gesicht erkennbar ist. (Zumindest teilweise) Ausserdem verhüllen sich strenggläubige Männer auf ähnliche Weise wie die Frauen.
      Ich finde überhaupt nicht, dass strenger Glaube ein Problem ist, solange niemand darunter leidet.
      4 7 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 14:36
      Highlight @Charlie
      Ich habe noch niemanden sagen gehört, dass alle die Burka freiwillig tragen. Ich glaube dir jetzt aber auch mal, dass es solche Naivlinge gibt.
      Ich bin mir durchaus bewusst, dass viele Frauen den Schleier aus Zwang tragen. Das Auspeitschen von Frauen ist ausserdem ob du's glaubst oder nicht in der Schweiz verboten.
      1 8 Melden
    • Charlie Brown 12.08.2016 15:13
      Highlight @Ive: Denk doch über die Landesgrenze hinaus - zumal ja die meisten Burkaträgerinnen (die in der Schweiz eine Burka tragen) ihren Hauptwohnsitz nicht in der Schweiz haben.

      Ich weiss, dass du es nicht so gemeint hast. Aber ganz zynisch kann man das auch so lesen: "Mir doch egal, wenn sie hier Burka tragen solange sie erst zuhause wieder ausgepeitscht werden".

      Nochmal: Das alles ist nicht ein Statement pro Burkaverbot sondern viel mehr contra "Das ist der Islam, den darf man als Linker nicht kritisieren weil das machen die Rechten und wir sind besser als die".
      5 1 Melden
  • Rim 11.08.2016 20:15
    Highlight Fehr will eine Wertedebatte provozieren. Finde ich gut. Die sollte tatsächlich geführt werden, über alle Parteigrenzen hinweg. Vorläufig laufen die Fronten (Reaktionen) auf der Achse: Liberale Aufgeklärte, überSchwarzer/Feminismus im Verbund mit rechtsnationalem Kleinbürgertum. Gegen das Verbot ist die Wertegemeinschaft der neoliberalen Wirtschafts/Tourismusverbände, den Jungsozialisten im Verbund mit den frundamentalistischen islamistischen Organisationen der CH. Spannend! Wer prüft da wen und was ;-) in der "Wertengemeinschaft CH" ?
    38 3 Melden
    • poga 12.08.2016 11:36
      Highlight Ganz guter Kommentar. Ich hoffe schwer darauf dass die Diskussion hier tiefer geht als das heutige Links Rechts Schema. Dies würde unsere Demokratie auf ein ganz neues Level bringen.
      7 0 Melden
  • Jannabis420 11.08.2016 19:19
    Highlight Das mit dem NDG kann ich nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach wird viel zu viel Wirbel um das Burka-Verbot gemacht, es handelt sich dabei wirklich eher um einen symbolischen Akt... Auch wenn ich inakzeptabel finde, wenn Frauen dazu gezwungen / erzogen werden Burkas zu tragen, finde ich es absolut lächerlich, dass man so ein Verbot in die Verfassung schreiben will, ich glaube man darf nicht vergessen, dass es den Initianten des Burka-Verbots keineswegs um die Rechte der Frauen geht, Wobmann etc... geht es nur darum Ressentiments gegen Muslime zu schüren und ihren Populismus zu betreiben...
    24 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 21:22
      Highlight Ehrlich gesagt ist es mir egal um was es dem Egerkinger Komitee geht. Mir sind die Typen nicht wirklich sympathisch. Aber Burkas und Niqabs will ich hier in der Schweiz nicht sehen.
      27 7 Melden
    • Duweisches 12.08.2016 08:32
      Highlight Und das muss in die Verfassung?
      Ich denke, so ein Verbot sollte sich auch anderweitig durchsetzen lassen...
      3 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:29
      Highlight Aber Grufti. Weil du etwas gerne nicht sehen würdest, musst du es nicht verbieten.
      Viele Leute scheinen zu vergessen (oder gar nicht zu sehen), dass es hier nur um ein Kleidungsstück geht.
      Man muss dringend Zwang gegenüber der Frau bekämpfen und gegen religiösen Fundamentalismus der diesen betreibt vorgehen. Aber ein Kleidungsverbot bringt dabei überhaupt gar nichts. Den Frauen unter Zwang schadet es sogar, während es insgesamt einfach total lächerlich ist.
      4 11 Melden
  • Normi 11.08.2016 19:01
    Highlight So feiern befreite Frauen (vom daesh)
    16 1 Melden
  • Pfammi 11.08.2016 18:43
    Highlight Für den Mann Badelatschen und Shorts, für die Dame die Burka...logisch oder?
    34 4 Melden
  • Saul_Goodman 11.08.2016 18:32
    Highlight burkverbot ja! es fehlt nur noch eine ganz liste religiös begründeter kleidung dutzender anderer religionen!
    21 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 21:23
      Highlight Welche religiös begründete Kleidung die das Gesicht komplett verdeckt kennst du denn noch? Der Rest ist mir egal. Sollen die Frauen meinetwegen mit Kopftuch rumlaufen. Das stört mich nicht solange man das Gesicht sieht.
      23 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 17:56
    Highlight Gefällt mir. Fehr sagt wenigstens seine Meinung ohne auf seine in manchen Dingen weltfremde Partei Rücksicht zu nehmen.
    Was ist im Tessin passiert? Die Touristinnen passen sich an. Es gibt keine Probleme. Und was diese militanten Konvertitinnen wie Noral Illi denken ist mir eigentlich egal. Die Frau sollte sich evtl. mal in psychiatrische Behandlich begeben und ihren Mann und den Rest des IZRS gleich mitnehmen.

    Nein ich bin nicht SVP Wähler. Komisch gell?
    73 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.08.2016 06:27
      Highlight "Behandlung" sollte das heissen
      1 1 Melden
  • Pokus 11.08.2016 17:50
    Highlight Burka - der Bikini-Skandal 2016.
    Werden wir immer wie prüder? Jajaja, ist ja gut.
    8 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 22:39
      Highlight Wann gab es einen Bikini-Skandal? Oder meinsch du die Atom-Tests von Chirac auf dem Bikini-Atoll?
      5 2 Melden
  • philgrum 11.08.2016 17:24
    Highlight Wie viel Burkaträgerinnen gibt es in der Schweiz? - Richtig! Fast keine. - Wie viele Männer gibt es, die wir Mario einen "Porno-Balken" (Schnauz, Oberlippenbart) im Gesicht tragen? - Richtig. Unzählige. - Also bitte, zuerst einmal weg mit diesen schmuddeligen Speiserestenfiltern. Vor allem wenn sie schon verblasst sind. - Danach reden wir wieder über die paar Verhüllten aus Kamelmistan.
    18 75 Melden
    • philgrum 11.08.2016 18:58
      Highlight Ich freue mich über Eure Humorlosigkeit. Danke für die Blitze.
      10 33 Melden
    • Stachanowist 11.08.2016 19:24
      Highlight Ihr Kommentar ist auf ganz vielen Ebenen bemerkenswert. Gratuliere!

      1. Vergleichen Sie das Unsichtbarmachen von Frauen in der Öffentlichkeit mit dem Tragen von Oberlippenbärten - das könnte glatt von Helge Schneider sein. Bravo!

      2. Argumentieren Sie gegen ein Verbot anhand der Quantität eines Problems. Dass ein Gesetz auch präventive Funktion haben kann, also einen Missstand in seinen Anfängen bremsen soll, scheint an Ihnen vorbei gegangen zu sein.

      3. Äussern Sie sich mit dem Ausdruck "Kamelmistan" despektierlich über eine ganze Weltregion.
      39 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 21:24
      Highlight Ein Pornobalken verdeckt nicht die ganze Visage.
      21 2 Melden
    • philgrum 11.08.2016 21:39
      Highlight Ja, wir Schweizer Bünzli sind korrekt und wissen, was sich gehört und was nicht. Wer hinter einer Burka steckt, kann ja nur unterdrückt sein. Weil nur eine Gesellschaft mit Arschgeweih, Piercing und zerrissenen Jeans eine freie Gesellschaft ist. Oder anders gesagt: hier kämpfen Bünzli gegen Bünzli. Ich bin kein Anhänger von Burkas. Aber ich gehöre nicht zu den Gegnern, die sich über alles aufregen, das nicht so ist wie sie. Die sind eben eben wie die, die Burkas verlangen.
      13 24 Melden
    • Divina Commedia 12.08.2016 01:49
      Highlight Du gehörst nicht zu den Gegnern die sich über alles aufregen - aber schaffst es in deinem kurzen Post in überheblicher und aggressiver Weise über Schnauzträger, Ältere und alle Moslems herzuziehen - Tolerant ja, aber bitte nur für Gesinnungsgenossen??
      16 3 Melden
    • zorrofarblos 12.08.2016 09:35
      Highlight Das ist Satire - die darf ja alles :D
      1 1 Melden
    • poga 12.08.2016 11:39
      Highlight Bitte gern geschehe. Für die Blitze
      5 2 Melden
  • Monti_Gh 11.08.2016 17:23
    Highlight Auch wenn ich mit der arab.-islam. Kultur aufgewachsen bin, erschrecke ich jedes Mal beim Betrachten ein vollverschleierten Frau.
    Beim Burka-Verbot geht es bei den meisten Leute gar nicht um die Frauen an sich. Erschreckend halten viele männl. Befürworter nicht mal viel von Frauenrecht.
    Die meisten kennen ja nicht mal der Unterschied zwischen Burka oder Niqab bzw. andere Formen der Vollverschleierung.
    Es ist eine Art Stellevertretung bei vielen "dringenden Themen" in der ganzen Islam-Diskussion.
    Ein guter Artikel über die sog. Burka: http://goo.gl/xjQxhc.

    Danke für die Blitze ;-D
    24 18 Melden
    • Jannabis420 11.08.2016 19:25
      Highlight @Monti_Gh

      Habe mir genau dasselbe gedacht, dem Wobmann und seiner zurückgebliebenen Partei geht es dabei bestimmt nicht um die Rechte der Frauen, sondern darum den Islam als böse darzustellen. Aus "feministischer" Sicht wäre das Anliegen sicher nicht mal so schlecht, aber da es den Initianten darum geht Hass zu schüren sollte man diese Initiative wirklich nicht unterstützen... Ansonsten fühlt sich der Blocher-Verein nur wieder einmal mehr bestätigt, dass die SVP angeblich als einzige den Willen des "Volkes" widerspiegelt...
      12 22 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:40
      Highlight @Jannabis420
      Aus feministischer Sicht macht die Initiative eben leider doch nicht so viel Sinn.
      Auf den ersten Blick sieht man: Burka weg. Das heisst man kann seine Frau nicht mehr dazu zwingen.
      Soweit so super. Aber wenn mann dann weiterüberlegt, stösst man früher oder später auf die Frage, was denn dann mit diesen Frauen passiert.
      Darf sie dann ab eintritt dieses Gesetzes einfach frei draussen herumlaufen und im Sommer im Bikini in die Badi?

      Leider würde die Initiative diesen Frauen noch mehr schaden. Wir müssen gute Wege finden gegen Unterdrückung vorzugehen, aber dieser ist es nicht.
      6 11 Melden
    • poga 12.08.2016 11:55
      Highlight @Jonathan Ich sehe doch Vorteile für die betroffenen Frauen. Wenn der Mann sie zu Hause einsperren möchte, müsste er ja dann selber alle Einkäufe machen. Selber allen Terminen nachgehen. Und der Druck auf Ihn würde massiv erhöht. Er würde auch viel klarer sehen, was die Schweiz akzeptiert und müsste noch klarer Position beziehen. Er würde vom Umfeld viel stärker als Fundamentalist gesehen. Die Chance dass er seine Meinung auf diesen Druck ändert ist durchaus vorhanden. Mir geht es dabei auch um die Töchter die da lernen dass es keinesfalls richtig ist, sich der Öffentlichkeit zu verbergen.
      6 1 Melden
    • Monti_Gh 12.08.2016 20:24
      Highlight Was mich bei der ganzen Diskussion erstaunt ist, dass vorallem Männer mit Männer über die Frauen urteilen. Nur schon in den Kommentarspalten zeigt sich das ganz deutlich. Es sind die Männer, welche sich lautstark machen.
      Mit Verboten ist niemanden geholfen. Im Gegenteil die Betroffenen ziehen sich aus der Gesellschaft zurück oder im schlimmsten Fall radikaliseren sie sich.
      Siehe Beispiel Belgien.
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/burkaverbot-niqab-belgien-folgen-sicherheit-terrorismus
      2 3 Melden
    • Jannabis420 13.08.2016 10:41
      Highlight @ Jonathan. Ich glaube auch nicht dass die Initiative irgendwelche Probleme lösen würde... Ich habe nur versucht darzustellen, warum erschreckend viele Leute offenbar die Initiative toll finden...
      0 1 Melden
  • Nightghost 11.08.2016 16:35
    Highlight Bravo Mario Feht! Lass dich von dissen Kindern der JUSO micht einschüchtern
    57 12 Melden
  • Utopiot 11.08.2016 16:18
    Highlight Ich finde auch nicht, dass man Frauen auf eine solche Weise unterdrücken sollte, aber wenn sie das freiwillig wollen (Burkas tragen) ? Wieso sollte man das verbieten? "Erschwert das Zusammenleben", "störrt mich", "gefällt mir nicht". Einigen von euch gefällt es vermutlich auch nicht wenn jemand das ganze Gesicht zugepierct hat (oder sonst irgendwie speziell aussieht) und doch würdet ihr nicht auf die Idee kommen so etwas zu verbieten. Ihr meint es nicht gut, ihr seid einfach intolerant. Für den Aufzwang der Burka gibt es immer noch die Justiz.
    56 71 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 16:28
      Highlight @Utopiot: Was macht dich denn glauben, dass die das alle "freiwillig wollen"? Nicht dass das das Hauptthema wäre... Aber es wird immer wieder als Argument angeführt. Und darum irritiert es mich.
      70 20 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 16:46
      Highlight Charlie Brown: "Was macht dich denn glauben, dass die das alle "freiwillig wollen"?" Niemand glaubt, dass das alle freiwillig tun. Nur ist es so, dass für diejenigen, welche gezwungen werden, bereits Gesetze bestehen. Und ein allgemeines Verbot wird die Lage der betroffenen Frauen nicht verbessern, sondern u.U. eher verschlechtern (dürfen kaum mehr aus dem Haus etc). Darum: Anstatt ein allgemeines Verbot, konzentrieren wir uns doch auf jene Männer, die Frauen zum Tragen einer Burka zwingen und lassen die Frauen selbst entscheiden, was sie tragen möchten und was nicht.
      24 12 Melden
    • Pizzachatz 11.08.2016 16:51
      Highlight Gewisse wollen das freiwillig, andere werden gezwungen. Aber was ist im Zweifelsfall schlimmer: Gewissen das freiwillige Tragen einer Burka verbieten oder die Unterdrückung von anderen Frauen weiter zulassen?
      15 6 Melden
    • Citation Needed 11.08.2016 18:08
      Highlight Charlie Brown: woher weisst Du, dass sie es nicht freiwillig wollen? Viele wurden vermutlich so erzogen und kennen nichts anderes. Ist ja nicht so simpel, die Verhaltensweisen, die einem seit Kindsbeinen eingetrichtert wurden, abzuschütteln. Ist das nun freiwillig oder Zwang? Wenn es für jemand normal ist, sich zu verschleiern, dann ist es für mich nicht Zwang, auch wenn anerzogen, die Frau also nie die Wahl hatte. Es gibt auch hier geborene Frauen, die sich nicht gern entblössen und sich darum nie in eine Badi wagen - gut, Badi ist nicht Passbüro. Aber ist das nun Zwang oder freier Wille?
      14 13 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 19:54
      Highlight Unverschleiert kann im Extremfall körperliche Strafe für die Frau oder deren Ehrmann bedeuten.

      Momol, klingt plausibel, dass das alle freiwillig machen. Die verzichten wohl freiwillig darauf, ausgepeitscht zu werden? Merkt ihr eigentlich selbst nicht, wie zynisch ihr argumentiert?
      13 6 Melden
    • Lopsi 11.08.2016 20:32
      Highlight "Freiwillig"
      3 6 Melden
    • Jol Bear 11.08.2016 23:20
      Highlight "Freiwillig"... Vielleicht denken gewisse Männer, dass eine Frau deren Gesicht "FREI" von Verschleierung ist, "WILLIG" sei? Oder ein Berner Burkakritiker sagt "Das Gesicht Burka-FREI, WILL IG." Aber freiwillig einfach so?
      1 7 Melden
    • Citation Needed 12.08.2016 00:29
      Highlight Nein, Charlie, das ist nicht zynisch. Es geht mir darum, dass nicht einfach alle die westliche Freizügigkeit annehmen können/wollen. Bei Ehebruch werden sie ja in manchen Ländern gesteinigt. Dennoch will nicht jede Ehe brechen, kaum ist sie hier. Muss sie das wollen, weil sie unter Androhung drakonischer Strafen zur Treue erzogen wurde? Wir sind ja z.B auch nicht alle untreu, nur weil uns keine Strafe droht. Was ist an dieser Argumentation zynisch? Jede, die das Ding ablegen will, soll es tun. Wer, warum auch immer, noch nicht so weit ist, sollte nicht gezwungen werden.
      10 5 Melden
  • dracului 11.08.2016 16:17
    Highlight Die Juso wirft Fehr wirklich vor, dass ein Burkaverbot nicht "liberal" wäre, gestattet aber ihrem eigenen Parteisoldaten nicht einmal so viel eigenes Gedankengut, dass er punktuell von der Parteidoktrin abweichen und eine eigene Meinung haben dürfte? Diese rechte Radikalität ist man von links gar nicht gewohnt.
    92 19 Melden
    • TschGadEis 11.08.2016 17:00
      Highlight Fehr weicht mehr von der Parteilinie ab als dass er auf ebendieser politisiert.
      14 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 18:03
      Highlight Ich stimme zu: Dieser Drang nach Uniformität wirkt dogmatisch, fast schon katholisch.
      26 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 19:52
      Highlight doch. Diese Radikalität ist man von links ebenso gewohnt wie von rechts. Zumal das keine "rechte" Radikalität darstellt, sondern Radikalität. Dass sich linke und rechte Radikalität nicht unterscheiden, zeigt das noch mehr...
      13 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:48
      Highlight Es geht der Juso auch nicht darum, dass er von der Parteilinie abweicht, sondern darum, dass er dabei sehr stark von den Werten abweicht. Darum, dass er dadurch nur versucht zu provozieren, um einen Streit mit seiner Partei anzufangen, durch den er sich als Opfer darstellen kann.
      Es geht Fehr nur darum wiedergewählt zu werden und da er kaum eine Chance hat von seiner eigenen Basis wiedergewählt zu werden lässt er all seine eigenen Prinzipien liegen um einer anderen Basis zu gefallen.
      Da sieht man wieder, dass einigen Politikern die Wiederwahl wichtiger ist, als gute Politik zu betreiben.
      4 8 Melden
  • dododo 11.08.2016 16:02
    Highlight http://www.der-postillon.com/2016/08/gespenster-burkaverbot.html
    7 14 Melden
  • Oberlehrer 11.08.2016 15:53
    Highlight Warum sollen muslimische Frauen Burkas tragen? Wenn Männer sich beim Anblick von Frauengesichtern sexuell nicht unter Kontrolle haben, dann haben wir dafür das Strafrecht. Präventiv können sich Männer meinetwegen in der Öffentlichkeit such die Augen verbinden.
    88 11 Melden
    • Lopsi 11.08.2016 20:34
      Highlight Ist das ein Problem der Männer an sich oder speziell der Muslime?
      6 4 Melden
  • Werner Wutmensch 11.08.2016 15:52
    Highlight Die Big Brother Partei hatte ja schon vor Jahren auf die Verschleierungsproblematik aufmerksam gemacht!

    4 10 Melden
  • Charlie Brown 11.08.2016 15:51
    Highlight Zitat Martin Naef: "Auch mich stört der Anblick vollverschleierter Frauen[...]". Uiuiuiui... Das ist jetzt aber im Gedankengut schon sehr unliberal. Pfuipfui.

    Ernsthaft. Die Art und Weise wir mit "Abweichlern" innerhalb der Parteien umgegangen wird ist beschämend.

    Eigentlich wurde ja alles zum Thema schon gesagt, aber noch nicht von jedem. Darum hier mein Senf zusammengefasst:

    Die Verschleierung von Frauen widerspricht unserer liberalen Ordnung, welche auf Gleichberechtigung beruht. Ob da ein Verbot die richtige Massnahme ist, darf diskutiert werden. Aber es muss diskutiert werden (dürfen).
    84 22 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:53
      Highlight Bin relativ einverstanden, möchte aber noch dazuaddieren, dass nicht die Verschleierung der liberalen Ordnung widerspricht, sondern der Zwang zur Verschleierung.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 12.08.2016 14:07
      Highlight @Ive: Stimmt zum Teil. Ich musste abkürzen und war exakt bei 600 Zeichen.

      Die Vollverschleierung eines spezifischen Geschlechtes widerspricht m.E. trotzdem unseren Grundwerten.
      1 0 Melden
  • Markus Hofstetter 11.08.2016 15:22
    Highlight Soll man das öffentliche Zur Schau Stellen von Hakenkreuzen denn auch erlauben? Das ist ungefähr das gleiche.

    Und seit wann gibt sich die JUSO liberal?
    54 35 Melden
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 17:32
      Highlight Soweit ich weiss, ist das bei uns nicht verboten. Hab auch schon Vollidioten mit Hakenkreuz und SS Tattoos gesehen...
      Mir ist es eigentlich lieber, wenn man gleich sieht, mit was für einem Vollpfosten man es zu tun hat.
      22 2 Melden
  • Stichling 11.08.2016 15:12
    Highlight Fehr hat den Durchblick und ist intellektuell seiner Partei weit voraus.

    Die Juso bringt es noch nicht einmal hin, Fehr substantiell zu kontern. Stattdessen entgegnet sie Unterstellungen und Diffamierungen. Erbärmlich. Das sollen unsere Politnachwuchstalente sein?

    Sozialdemokraten, gewöhnt Euch endlich Euren irrwitzigen Antirassismusreflex ab! Wer gegen Burkas ist, der ist doch nicht gegen Fremde per se, sondern gegen die Dschihadisten.
    Wäre es das Nazikreuz, statt der Burka, würdet ihr dann auch jeden als deutschfeindlichen Rassisten abtun, der dieses Emblem verbieten wollte?
    104 40 Melden
    • Normi 11.08.2016 15:38
      Highlight Oder das Tragen Von Pelzen geschürzter Tiere müsste dann ja auch erlaubt werden oder ist das wider etwas was man Verbieten darf ??
      33 14 Melden
    • Brummbaer76 11.08.2016 15:48
      Highlight Als Burka mit Hakenkreuz und Dschihadisten gleichzusetzen ist schon ein bisschen weithergeholt. Warum muss man seine Meinung immer mit dümlichen vergleichen untermauern?
      Ich bin auch kein Freund von Burkas, weil sie nicht in unsere Kultur passen. Ich will sehen mit wem ich es zu tun habe.
      31 27 Melden
    • andrin- 11.08.2016 16:07
      Highlight Ein Burkaverbot kann man ganz sicher nicht mit einem Hakenkreuzverbot vergleichen! Denn dieses Symbol steht für eine Menschenverachtende Diktatur, die über Millionen von Menschen unendliches Leid gebracht hat. Das kann man über eine Burka nicht behaupten. Eine ISIS Flagge schon, denn die steht für einen gewalttätigen, verklärten Islamismus. Die Burka hingegen ist Teil einer Weltreligion verschiedenster Menschen. Es greift in die Glaubensfreiheit ein, wenn man diese Verbietet. Du verbietest dem Pfarrer sein olles Gewand ja auch nicht oder?!
      20 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 16:22
      Highlight @Brummbaer

      Der Vergleich ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt.

      Burkas sind Auswüchse einer faschistischen Ideologie und sind nunmal nur bei muslimischen Extremisten zu finden.
      43 8 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 16:30
      Highlight @andrin: Frag mal jene Frauen, die gegen ihren Willen in eine Burka gezwängt werden, ob es sich in dem Fall nicht um ein menschenverachtendes Symbol handelt.

      Das ist kein Statement für ein Verbot. Just sayin'.
      18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 17:57
      Highlight Nein ein Burkaverbot greift nicht in die Glaubensfreiheit ein. Schon mal eine Balkanmuslimin mit Burka oder Niqab gesehen? Ich nicht. Also gehts auch ohne.
      21 1 Melden
    • andrin- 11.08.2016 19:24
      Highlight @charliebrown
      Viele gehen davon aus, dass die Burka immer von der Familie aufgezwungen wird. Es gibt Quellen, die genau das sagen aber es gibt auch Frauen, die eine Burka tragen wollen. Natürlich kann man sagen, dass diese Aussage auch von ihrer Familie aufgezwungen wurde. Aber solange die Möglichkeit besteht, dass das jemand freiwillig und aus Überzeugung tut, bin ich gegen ein Verbot. Ein Verbot wird niemandem helfen. Oberflächlich wird das Problem behoben sein, da man keine Burkas mehr sieht. Aber eine solch unterdrückte Frau wird auch weiterhin auf andere, versteckte Weise unterdrückt.
      11 13 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 20:55
      Highlight @andrin: Beantworte doch einfach meine Frage; Wie sehen es wohl jene, die gezwungen werden?

      Meine Aussage ist nirgends, wieviele Prozent es gegen ihren Willen tun. Weil ich es nicht weiss.

      Was aber sicher ist; Es werden Frauen dazu gezwungen.
      9 3 Melden
    • andrin- 11.08.2016 22:07
      Highlight @charliebrown
      Die, die gezwungen werden, werden in eine Sackgasse getrieben. Die Familie zwingt sie, die Burka zu tragen und der Staat zwingt sie, diese abzulegen. Sie steckt in einer Zwickmühle. Nicht ihre Peiniger werden bestraft, SIE bekommt eine Busse. Geholfen wird niemandem.
      8 7 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 22:32
      Highlight @andrin: Ich zitiere aus deinem früheren post: "Denn dieses Symbol steht für eine Menschenverachtende Diktatur, die über Millionen von Menschen unendliches Leid gebracht hat. Das kann man über eine Burka nicht behaupten."

      Immernoch dieser Ansicht? Immerhin sprichst du inzwischen auch schon von Peinigern.

      Ich habe nie gesagt, ich sei für das Verbot. Mich kotzt nur an, wie dasProblem der Frauen runtergespielt wird.
      6 3 Melden
  • De Scheefff 11.08.2016 15:09
    Highlight Jeder darf sagen was er will...auch Herr Mario Fehr
    76 5 Melden
    • Gebietsvertreter 11.08.2016 15:15
      Highlight well jede stot dezue was er ... seit
      74 3 Melden
    • Iwan THE Zar 11.08.2016 16:24
      Highlight bitte korrekt zitieren: jede chan mache, was er will, will jede staht däzue, was er macht.
      27 2 Melden
    • Binnennomade 11.08.2016 18:33
      Highlight Bitte korrekt zitieren: «Jede chan mache, was er will, will jede staht däzue, was er macht.»[1]

      [1] Osman et.al., Forler live, 28.05.2001
      6 1 Melden
  • fuegy 11.08.2016 14:57
    Highlight Ein Vermummungsverbot mit Ausnahmen im kulturellen bereich wie Fasnacht oder dergleichen finde ich absolut legitim. Der Glauben kann auch ohne verhülltes Gesicht vollkommen frei ausgelebt werden, dazu braucht es weder Burka noch sonst irgendwelche Kleidung. Es geht nur darum, nach aussen zu zeigen, zu welcher Religion man gehört und wie streng gläubig (besser als die anderen) man ist. Das hat weder mit Religions- noch Glaubensfreiheit zu tun. Wer solche Sachen tragen will soll dies zuhause, in der Kirche/Moschee/Synagoge tun.
    69 13 Melden
  • m:k: 11.08.2016 14:44
    Highlight Ich bin dafür, dass wir in einer möglichst freien Welt leben. Aber, dass bei uns jeder so rumlaufen könne, wie er wolle, stimmt nicht. Man kann auch nicht nackt an der Bahnhofstrasse in Zürich flanieren. Die Grenzen was obszön, anstössig oder aufreizend ist, wird nicht von der Natur gemacht, sondern von den Menschen. Wenn kleinen Mädchen beigebracht wird, dass sie in einem schwarzen Sack rumlaufen müssen, damit sie nicht den wollüstigen Männern zum Opfer fallen, ist das schädlich. Es sollte besser den Buben beigebracht werden, dass sie Frauen zu respektieren haben, egal wie sie angezogen sind.
    128 11 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 15:11
      Highlight "Es sollte besser den Buben beigebracht werden, dass sie Frauen zu respektieren haben, egal wie sie angezogen sind." Genau so ist es. Also haben wir es auch zu respektieren, wenn eine Frau freiwillig einen schwarzen Sack tragen will. Macht sie das nicht freiwillig, kann sie immer noch zur Polizei. Tatsächlich kann ich beinahe überall so rumlaufen wie ich will (ausser eben nackt, zumindest in den meisten Situationen). Mit den gesellschaftlichen Konsequenzen (Ablehnung, Irritation, ...) muss ich dann leben, aber die Freiheit, diese Entscheidung selbst zu treffen, die sollte jedem zustehen!
      41 63 Melden
    • DerWeise 11.08.2016 15:16
      Highlight +1

      "Es sollte besser den Buben beigebracht werden, dass sie Frauen zu respektieren haben, egal wie sie angezogen sind."

      Dieses Problem besteht vor allem in muslimisch dominierten Gesellschaften wo Sexualität tabuisiert wird und eine hohe Sexuelle Frustration besteht:

      "Dr. Sommer auf Arabisch"

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/332#/beitrag/video/2808172/auslandsjournal-vom-10-August-2016

      51 7 Melden
    • DerWeise 11.08.2016 15:57
      Highlight @Petrarca

      "Also haben wir es auch zu respektieren, wenn eine Frau freiwillig einen schwarzen Sack tragen will."

      Zeige mir eine Frau auf dieser Welt, dich ausgeschlossen, die ohne religiöse Indoktrination von sich aus, auf die äusserst clevere Idee gekommen ist, sich in einen schwarzen Sack zu packen und sozialen Suizid zu begehen.
      66 7 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 16:12
      Highlight DerWeise: Was Du hier "religiöse Indoktrination" nennst heisst Sozialisierung und findet in jeder Gesellschaft in sämtlichen Aspekten des Lebens statt. Man kann es auch Kultur nennen. Oder was glaubst Du, weshalb in unserer Gesellschaft eine Frau tatsächlich auf die "clevere Idee gekommen ist", sich nahezu täglich (!) Beine, Achseln und oft sogar noch Bikinizone zu rasieren? Oder weshalb haben Frauen fast immer lange Haare? Wohl kaum weil sie praktischer und bequemer zu pflegen und frisieren sind. Findest Du dieses Verhalten nun falsch? Wohl kaum. Fühlst Du Dich deswegen "brainwashed"? Nö...
      21 34 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 16:37
      Highlight @Petrarca: Nur ist es so, dass hier in Mitteleuropa keine Frau mit Peitschenhieben bestraft wird, wenn sie einmal (!) mit unrasierten Beinen heraus geht. Was man im Gegensatz nicht von jeder Weltgegend in Bezug auf die Verschleierung behaupten kann. (JA. Nicht alle. Schon klar. Aber es kommt vor, oder nicht?)

      Und es gibt ganz viele tolle, sehr weibliche Frauen mit kurzen Haaren. #my2cents
      21 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2016 16:40
      Highlight schwachsinn. dieses problem gibt es nicht zuletzt auch in den ländlichen regionen der schweiz. vermummen geht nicht aber schminken sollen sie sich gefälligst. oft gehört. geheuchel auf ganz hohem niveau.
      11 12 Melden
    • DerWeise 11.08.2016 17:07
      Highlight So viele schlechte Analogien... Weiss gar nicht wo anfangen.

      ...aber, dass ein potenzielles Burkaverbot überhaupt eine Kontroverse darstellt ist ein Armutszeugnis für dieses Land und ein Schlag ins Gesicht für jede Frau, die Ihre sprichwörtliche Freiheit im Kampf gegen diese von Männern aufgezwungene Spinnerei verloren hat.


      16 5 Melden
    • pamayer 11.08.2016 18:46
      Highlight Wie ist dasxmit den männchen und ihrem ungezügeltem sextrieb, so zb bei gina-lisa lohfink??
      Oder - siehe aktuelle woz - steffi buchli, sibel arslan und yolanda spiess-hegglin?
      3 sehr verschiedene frauen in 'it'a a man's world'.

      2 10 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 18:56
      Highlight Charlie Brown: Es ging mit dem Beispiel darum, dass der (nicht so) Weise behauptet, eine Frau könne auch in der CH nicht freiwillig eine Burka tragen, weil sie schliesslich "brainwashed" wurde bzw. ihre Erziehung sie glauben lässt, dass sie freiwillig eine tragen würde. Mit meinem Beispiel wollte ich nur zeigen, dass auch wir in unserer Gesellschaft ganz viele Dinge tun, von denen wir zwar glauben, dass wir sie freiwillig tun, auch wenn dem nicht ganz so ist. Insofern ist sein Argument invalid, weil es auf sämtliche Aspekte unseres Denken und Handelns zutrifft.
      5 8 Melden
    • Charlie Brown 11.08.2016 20:58
      Highlight @Petrarca: Keine Frau, die sich die Beine rasiert, ist sich nicht der gesellschaftlichen Zwänge bewusst. Der Unterschied? Sie kann dennoch selbst entscheiden, ob sie da mitmacht oder nicht. Und das können doch einige Muslima leider nicht.
      11 2 Melden
  • James_Bond 11.08.2016 14:29
    Highlight Als politisch eher links orientierter Mitbürger bin ich ganz klar für das Burkaverbot. Und zwar weil ich dieser extremen Auslebung einer Religion Grenzen setzen möchte. Religion ist für mich Privatsache und jegliche Ausübung, die Einfluss auf Mitmenschen hat, gehört meiner Meinung nach abgeschafft/verboten. Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich von Burkas umgeben bin. Und nein, es geht mir nicht um Terrorismus, sondern darum, dass die Burka ein harmonisches Zusammenleben deutlich erschwert. Wo leben wir denn, wenn wir uns gegenseitig komplett verhüllen müssen!?
    81 18 Melden
    • Jannabis420 11.08.2016 19:34
      Highlight Das soll dann aber bitte für alle Religionen gleichermassen gelten und nicht bloss für den Islam... Ich bin auch sehr kritisch gegenüber Religion im Allgemeinen, aber es kann nicht sein, dass man einfach einer religiösen Gruppierung so ein Verbot aufbürgt und gleichzeitig das Christentum zur "Staatsreligion" erklärt. (Wie bspw. Gerhard Pfister) Wenn, dann sollen bitte alle Religionen nur im privaten Rahmen ausgeübt werden... Das würde ich durchaus begrüssen...
      7 14 Melden
    • James_Bond 11.08.2016 21:07
      Highlight Selbstverständlich gilt das für alle Religionen. Hab vorhin noch fast den Zusatz mit Kirchturmglocken hinzugefügt, aber wollte hier kein neues Fass öffnen ;-)
      8 1 Melden
    • Jannabis420 11.08.2016 23:29
      Highlight Wollte auch die Kirchenglocken einbringen :D aber mein Kommentar hatte genau die 600 Zeichen Limite erreicht xD
      1 3 Melden
  • TschGadEis 11.08.2016 14:25
    Highlight Es ist ganz einfach:
    Wenn jemand gezwungen wird, eine Burka o.Ä. zu tragen -> Fall für die Justiz. Hierzu benötigt man kein Verbot.
    Wenn jemand freiwillig eine Burka o.Ä. trägt -> Absolut i.O. Mich persönlich stören andere Kleidungsstücke und -stile bedeutend mehr als die Burka. Ich mag Burkas auch nicht, aber es würde mir nie in den Sinn kommen, diese jemandem zu verbieten.
    28 53 Melden
    • DerWeise 11.08.2016 15:09
      Highlight Definiere "Freiwillig". Wenn ich meiner Tochter früh einreden würde, dass sie ab Zeitpunkt der Periode freiwild ist und jeder sie anspringen wird, wenn sie ihre Haut oder Haar nicht bedeckt, wird sie das "freiwillig" tun. Und wenn der soziale Druck in der patriarchalisch dominierten Familie gross genug ist und sie nicht als "Huure" wird sie das auch "freiwillig" tun....

      73 12 Melden
    • TschGadEis 11.08.2016 16:25
      Highlight Wenn du diese Logik ("einreden") auf alles anwenden würdest, dann müsste praktisch alles verboten werden. Niemand handelt stets komplett "freiwillig" in dem Sinne, sondern man handelt - soziologisch gesprochen - wie die gesellschaftlichen oder auch familiären Zwänge einen leiten. Nach deiner Logik müsste man u.U. auch den Vegetarismus verbieten, weil - je nach Familie - eingeredet wird, dass Fleisch essen falsch, böse und/oder ungesund sei, so dass die entsprechende Person "freiwillig" Vegetarier wird ohne eine wirkliche Wahl gehabt zu haben.
      (P.S. nichts gegen Vegetarier, war nur ein Bsp.)
      19 28 Melden
  • Robert K. 11.08.2016 14:23
    Highlight Falls die Schweiz in Gefahr wäre, wenn eine handvoll (ausländischer) Frauen eine Burka tragen, wäre es sehr schlecht um die Stabilität der Schweiz bestellt. Es ist aber schlecht um unsere liberale Weltsicht bestellt, dass man hier in der Schweiz eine so nivaulose Diskussion führt.
    27 46 Melden
    • DerWeise 11.08.2016 15:25
      Highlight Naja, das einzig Niveau-lose an der Diskussion ist die Burka selbst und die Hippis, die uns weiss machen wollen, dass Frauen (und nur Frauen) in einen schwarzen Sack zu stecken, Audruck einer liberalen Gesellschaft sein soll.

      60 15 Melden
    • Enzasa 13.08.2016 01:11
      Highlight Ich gebe ihnen Recht. DerWeise, es ist absolut irrelevant für die Weltpolitik oder für die Schweizerpolitik wenn 2% der Muslime weltweit es befürworten eine Burka zu tragen. Warum unterstützen Sie nicht 98% der Muslime weltweit, die keine Burka tragen? Im übrigen führen weder Sie, noch Herr Fehr eine Diskussion darüber, warum Mitglieder der Zeugen Jehovas, keine Blutspende zulassen, sondern lieber ihr Kind sterben lassen. Ach ja, bringt keine Wählerstimmen.
      0 1 Melden
  • Brasser 11.08.2016 14:22
    Highlight Ausgerechnet die JUSO unterstellt jemand anderem "kindisches und populistisches Verhalten"! Das ist für mich der wahre Brüller!
    65 15 Melden
  • TheCloud 11.08.2016 14:21
    Highlight Mario, wenn du schon dabei bist, verbiete unbedingt kurze Hosen für über 30-jährige Männer. Das sieht schrecklich aus und verletzt meine liberale Weltsicht zutiefst.
    32 49 Melden
    • Kstyle 11.08.2016 15:31
      Highlight Und Jesuslatschen mit oder ohne socken
      22 13 Melden
  • Paulo 11.08.2016 14:21
    Highlight Liebe Burkaträgerinnen. Lauft rum wie ihr wollt, und wenn Ihr tatsächlich die Verschleierung freiwillig trägt, dann soll das mir recht sein. ABER BITTE NICHT mit der Vollverschleierung im Restaurant Spaghetti essen in meiner Gegenwart, das stört mich WIRKLICH! So geschehen im Tessin im Jahre 2013. Aetzend, Grauselig, unappetittlich!
    Burkaverbot regelt das in meinem Sinn.
    Blitzt meine conservative Einstellung ruhig.
    31 14 Melden
    • Enzasa 13.08.2016 01:13
      Highlight Also mich stört es grundsätzlich wenn Menschen keine Tischmanieren haben, egal ob Burka, Bart oder Dirndlträgerinnen
      2 0 Melden
  • wasylon 11.08.2016 14:20
    Highlight Ob sich die JUSO ebenso liberal und offen gäbe bei Ku-Klux-Klan's Kapuzen und Roben?
    63 10 Melden
  • zsalizäme 11.08.2016 14:13
    Highlight Wieso darf ein Politiker nicht einmal eine andere Meinung haben als die Partei? Wenn jeder Politiker immer nur die Parteiparolen repetiert und sich diesen ständig unterordnet, müssen wir ja auch keine Personen mehr wählen, sondern nur noch Parteien. Spielt ja keine Rolle, wer diese Parole weiterverbreitet. Eine Meinung braucht es dafür ja nicht...
    56 4 Melden
    • Kstyle 11.08.2016 15:35
      Highlight Genau das sind nämlich die guten Politiker. Die auch gegen ihre partei ihre meinung vertretten. This Jenni war auch so einer.
      37 1 Melden
  • Angelo C. 11.08.2016 14:03
    Highlight Darf ich mal "ausnahmsweise" Kritik an WATSON üben, und ich könnte mir dabei gut vorstellen, dass es auch anderen genauso gnadenlos auf den Sack geht, wenn man einem von den Usern zahlreich kommentierten Artikel, aus Gründen reinen Clickbitings, gleich einen zweiten (welcher im Prinzip die exakt gleiche Materie nochmals aufpeppt) hinten nach schiebt - dies obwohl das Wesentliche von der Botschaft bis hin zu den Kommentaren her gesagt und geschrieben worden ist 🙄!

    MUSS das wirklich aus rein kommerziellen Gründen sein?


    Hier ein typisches Paradebeispiel :

    http://wat.is/qxcvIBAA6QqtDzyC
    66 15 Melden
    • ojama 11.08.2016 17:03
      Highlight also mir gefällt es ehrlich gesagt wenn ich noch etwas zu den kommentaren dazu erfahre. es mag villeicht kommerz sein, aber ich lies es trotzdem, weil ich jah sonst gar nicht weiss was andere zu dem thema meinen.
      3 7 Melden
  • Stichelei 11.08.2016 14:02
    Highlight Dass die Linken jetzt was gegen staatliche Vorschriften und Regelungen haben ist mir aber neu. Wenn es um staatliche Eingriffe, neue Gesetze oder vom Staat zu tragende Kosten geht, stehen sie doch meistens in der vordersten Reihe.
    58 38 Melden
  • GeorgOrwell 1984 11.08.2016 14:01
    Highlight Das Problem ist nicht das Tragen oder das Abziehen von einem Kleidungsstück / Symbol, es geht um das MÜSSEN und um die Religions FREIHEIT. Dieses Spiel könnte man weiterführen, bis wir alle nackt rumlaufen MÜSSEN... :) es geht um die Freiheit, selber bestimmen zu können, was man anzieht, und was nicht. Wenn jemand mit einer Burka glücklich ist / den inneren Frieden so findet, von mir aus, jede /-r soll so leben, wie sie/er es am besten findet. mfg
    35 34 Melden
    • Stichling 11.08.2016 14:55
      Highlight Es gab noch nie die völlige Freiheit, sich zu kleiden, wie man will.
      Das wäre auch nicht wünschenswert. Oder willst Du überall Naziembleme herumlaufen sehen, oder sexistische Sprüche?
      Es ist einfach unanständig, sein Gesicht zu verbergen. Wenn es welche gibt, die das nicht einsehen wollen, dann muss man es verbieten und sie bestrafen.
      So wie man das mit Dieben, Exhibitionisten, Zuschnellfahrern und Nachtruhestörern auch macht.
      20 10 Melden
    • GeorgOrwell 1984 11.08.2016 15:42
      Highlight Okay, wollen wir alles abschaffen, das unsere "Augen" stört, dann muss man auch den Nonnen und den Israeli's "Kleiderordnung" vorschreiben? Ich finde es einfach traurig, dass man immer gegen die aktuell schwachen (Moslems und Frauen) Gewalt ausübt (denn das ist psycho-terror) und bei den Starken "ja aber... " sagt..
      12 18 Melden
  • Lowend 11.08.2016 13:57
    Highlight Es ist eben nicht liberal, einer Frau vorzuschreiben, was sie tragen darf und wer dass tut, der ist keinen Deut besser, als der Muslim der seiner Frau vorschreibt, was sie zu tragen hat!
    Ich staune immer wieder, wie nahe sich Muslime und Reaktionäre in ihrem Denken und Fühlen sind!
    55 64 Melden
    • Maett 11.08.2016 14:55
      Highlight @Lowend: man darf verlangen, dass Menschen denen man begegnet, ihr Gesicht stets offen zeigen müssen.

      Das nichts mit Liberalität zu tun.

      Dass Sie gerade wieder (wie schon so oft) völlig unpassend die Verbindung zu den angeblich Reaktionären machen, zeigt, dass Sie ebenfalls dieser Gruppe zugehörig sind.
      30 14 Melden
    • Stichling 11.08.2016 14:56
      Highlight Liberal heisst nicht, dass jeder tun darf, was er will.
      34 6 Melden
    • Lowend 11.08.2016 16:00
      Highlight Liberal zu sein heisst nicht, alles tun zu dürfen, was man will, dass wäre Anarchie, aber wer eine liberale Einstellung hat, duldet eben die eventuelle Provokation, welche ihm z.B. durch eine Burka zugemutet wird.
      "Leitziel des Liberalismus ist die Freiheit des Individuums vornehmlich gegenüber staatlicher Gewalt. Neben dem Konservatismus und dem Sozialismus wird er zu den drei großen politischen Ideologien gezählt, die sich im 18. und 19. Jahrhundert in Europa herausgebildet haben." (Wikipedia)
      In der Schweiz gab es kaum je Liberale, sondern bestenfalls wirtschaftsliberale Bonzenparteien.
      12 26 Melden
    • Stichling 11.08.2016 19:56
      Highlight @Lowend: Die Freiheit des Individuums, als Dein zentrales Anliegen des Liberalismus, muss durch den Staat geschützt werden vor totalitären Tendenzen, oder gar Umstürzen. Genau so eine Tendenz ist der Dschihadismus, dessen prominentestes Symbol seiner Präsenz in Europas Strassen die Burka ist. Insofern drängt sich ein Burkaverbot auf, ganz ohne im Widerspruch zum Liberalismus zu stehen.
      Denn die individuelle Freiheit bleibt durch dieses Verbot für die meisten uneingeschränkt gross, aber die drohende totalitäre Tendenz wird dadurch bekämpft.
      6 3 Melden
    • Lowend 11.08.2016 20:31
      Highlight Die Frage bleibt aber, ob das Verbot eines Kleidungsstückes nicht genau so totalitär ist, wie sie es den Muslimen vorwerfen und Ihre Vermischung des "Dschihadismus, dessen prominentestes Symbol seiner Präsenz in Europas Strassen die Burka ist" ist komplett unredlich, da es unzählige Burkaträgerinnen gibt, die nichts mit dem Dschihadismus zu tun haben. Ihre Vermischung ist daher eine reine Diffamierung und grenzt schon an offenen Rassismus. Sie propagieren somit also genau dass, was dieses Verhüllungsverbot angeblich nicht sein soll, aber eben doch ist; eine reine Hetzkampagne gegen den Islam!
      6 8 Melden
  • Vespa 11.08.2016 13:49
    Highlight Die Burka verkörpert das pure Gegenteil von Freiheit und die Religion, die von Burkatragenden Frauen gelebt wird, widerspricht in vollen Zügen der Demokratie. Ich verstehe nicht, wie man als linksorientierter Mensch die Burka verteidigen kann. Zumal wir in der Schweiz auch ein Vermummungsgesetz haben, was auch zum Ziel hat, dass das Gesicht erkannt bleibt. Könnte man doch einfach auf alle verhüllten Personen anwenden?????
    72 27 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 14:01
      Highlight Ich für meinen Teil verteidige in dieser Angelegenheit nicht das Tragen von Burka. Ich wehere mich nur dagegen, dass der Staat seinen Bürgern vorschreibt, was er zu tragen hat und was nicht. Gerade weil wir in einer liberalen Demokratie leben und die Freiheit als höchstes Gut verstehen ist es umso wichtiger, dass diese Freiheit zumindest auf staatlicher Ebene aufrecht erhalten wird. Was die einzelne Bürger mit dieser Freiheit anstellen, ist eine andere Sache – und muss auf einer anderen Ebene bzw. mit anderen Lösungen diskutiert werden.
      29 33 Melden
    • din Vater 11.08.2016 14:18
      Highlight Das Argument mit dem Vermummungsverbot zielt ins leere. Erstens haben nur sieben Kantone ein Vermummungsverbot und zweitens gilt dieses nur bei Demonstrationen.
      10 12 Melden
    • demokrit 11.08.2016 14:36
      Highlight Er würde damit nicht vorschreiben, was zu tragen ist, sondern, dass er sein Gesicht in der Öffentlichkeit nicht verhüllen soll. Ein entscheidender Unterschied. Man kann das ja kritisieren, aber eine Kleidervorschrift ist es mitnichten.
      21 7 Melden
    • bernd 11.08.2016 14:47
      Highlight Kann hier wirklich kein einziger Befürworter differenzieren? Ein Burkaverbot zu bekämpfen bedeutet nicht, dass man Burkas befürwortet. Es kann auch heissen, dass man nicht in einem Staat leben möchte, der Menschen vorschreibt, welche Kleider sie tragen oder nicht tragen dürfen.

      "Freiheit" als Rechtfertigung für eine Kleidervorschrift, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

      In der Schweiz haben wir übrigens auch kein Vermummungsverbot sondern nur in einzelnen Kantonen. Alles in allem leider schon ein sehr schwacher Kommentar sorry. Hier noch ein paar Ausrufezeichen!!!!!
      13 18 Melden
    • Normi 11.08.2016 15:26
      Highlight @Petrarca

      Also würdest du es OK finden wenn Rechts-Orientierte Klu-klux-Gagi-chäpli, Nazi Embleme,
      oder Pelzliebhaber Pelze von Geschützen Tieren Tragen ??

      13 2 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 16:04
      Highlight Normi: Naziembleme sind tatsächlich in den meisten Staaten legal. Genau so "Ku-Klux-Gagi-Chäpli" und ja, ich finde das nicht tragisch. Eine gesunde Gesellschaft sollte das ertragen können, ohne gleich zu zerreissen. Immerhin ist diese Verkleidung Ausdruck einer Gesinnung und um die sollte es uns eigentlich gehen und nicht deren Symbolik. Diese merzen wir aber nicht mit Verboten aus, sondern mittels Aufklärung, Bildung und Austausch.

      Da bei Pelzen Tiere leiden müssen finde ich das nicht ok. Bei einer freiwillig getragenen (!) Burka muss aber niemand leiden, ausser vielleicht unser Geschmack.
      10 11 Melden
    • Normi 11.08.2016 17:48
      Highlight @Petrarca

      wenn du schon jetzt mit dem ausland anfängst was ist mit den Burka-Bombern Und Burka-Geiselnehmer in Russland ??

      Das Kleidungsstück ist Ausdruck einer Radikalisierung und deswegen abzulehnen aber das ist nur meine meinung http://
      4 1 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 19:04
      Highlight Normi: Gewisse SVP Wahl-Plakate erachte ich persönlich oft auch als Ausdruck einer Radikalisierung. Wollen wir jetzt wegen meinem Gefühl und meiner Ansicht die SVP verbieten? Nein, auch dafür sollte es in einer gesunden Gesellschaft Platz haben.

      Ich habe nicht mit dem Ausland angefangen, habe nur auf deine Frage geantwortet. Meinungen sind übrigens toll und jeder darf auch eine haben. Weder meine Meinung noch die Deine sollte aber deswegen gleich zu einem Gesetz werden, das ausschliesslich Leute betrifft, mit denen ich sowieso nichts zu tun habe (und nichts zu tun haben will).
      4 3 Melden
  • TanookiStormtrooper 11.08.2016 13:43
    Highlight Mario Fehr springt wohl einfach gerne auf den Populisten-Zug auf. Einfache Lösungen für komplexe resp. gar nicht vorhandene Probleme (wieviele Burkaträgerinnen gibts in der Schweiz?). Vielleicht erhofft er sich da, ein paar Wähler am rechten Rand zu fischen.
    42 54 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2016 13:59
      Highlight Nächstes Jahr stimmen wir über ein nationales Verbot ab.

      Luftige substanzlose rosa Argumente wie die Ihrigen, verhelfen der SVP zu einem erdrutschartigen Sieg.

      Fehr beugt dem vor, die Juso ist wie immer im Bremswagen, weil aus Gründen
      33 18 Melden
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 14:07
      Highlight Wozu brauchen wir ein Burkaverbot? Wir haben bereits ein Vermummungsverbot und das betrifft ALLE die ihr Gesicht verbergen. Warum weiten wir dieses Gesetz nicht national aus? Klar, weil man mit dem Wort "Burkaverbot" eben auch die Stimmen der rechten "Eidgenossen" in der Tasche hat. Nichts als populistisches Geschrei, das nichts mit einer sachlichen Diskussion zu tun hat.
      10 15 Melden
    • demokrit 11.08.2016 14:40
      Highlight Ach, so wenige gibt es gar nicht, wie ich in Luzern feststellen musste. Und: Es ist schon etwas ungewohnt in einem Restaurant zu sitzen, während sich nebenan eine Frau am getrennten Frauentisch das Essen möglichst unbesehen hinter dem Mundschutz in den Mund schaufelt.
      14 3 Melden
    • Duweisches 11.08.2016 15:06
      Highlight Fehr beugt dem Sieg der SVP vor indem er ihr zustimmt? Aha...
      9 10 Melden
  • Corahund 11.08.2016 13:41
    Highlight Fehr hat recht und fertig. Alles Geschwätz dazu ist überflüssig.
    Endlich mal ein Linker, der es einsieht. Bravo!

    68 47 Melden
    • TschGadEis 11.08.2016 14:20
      Highlight Fehr ist vieles. Fehr ist einer, der stets seine Meinung ändert, der für mehr Überwachung ist, der ein unsäglicher Polit-Opportunist ist etc. Aber ganz sicher ist er kein Linker.
      15 17 Melden
    • bernd 11.08.2016 14:42
      Highlight Haha, Fehr ein Linker
      14 12 Melden
  • Hierundjetzt 11.08.2016 13:40
    Highlight Ah nicht weniger als das grosse Ganze haben unsere Soz-Studenten im Sinn!

    Ja dann viel Glück.

    Und ich werde wie jedes Jahr Herr Fehr wählen, den er benennt Alltagsprobleme und schlägt im Gegesatz zur juso konkrete Lösungen vor

    Und jetzt husch juso ab ans Pult, die nächste Probe an der Uni steht schon wieder an.
    49 25 Melden
    • Lutz Pfannenstiel 11.08.2016 14:05
      Highlight "Herr Fehr benennt Alltagsprobleme...." Nicht, dass ich jetzt ein flammender Befürworter von Burkas wäre, aber, Hierundjetzt, zählen Burkas wirklich zu Ihren Alltagsproblemen? Sie Glücklicher!
      37 21 Melden
    • Hierundjetzt 11.08.2016 14:27
      Highlight Nein ganz bestimmt nicht. Trotzdem werden wir spätestens im 2018 darüber abstimmen. Analog der Minarettinitiative wird diese wohl angenommen.

      Ein Gegenmittel ist nur, wenn die Befürchtungen und Ängste kantonal auf Stufe Verordnung geregelt wird. Und nicht in der Bundesverfassung, den Verordnungen kann man rasch wieder aufheben / ändern. Verfassungsartikel nicht.
      8 2 Melden
  • hamurabi 11.08.2016 13:38
    Highlight Für die vielen, vielen, vielen hier (nehme ich schwer an), die die islamische und oder arabische Kultur nur oberflächlich kennen: Schaut euch die Aussage der Professorin in Kuwait an und ihre Meinung und Erfahrungen zum Niqab (wie Burka, ohne "Gitter" vor den Augen) und urteilt danach wieder... von wegen "tolerant" sein. Mit dem Akzeptieren dieser ekelhaften Verschleierung beugt man sich rückständigen Ideologien:

    http://www.memritv.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/5613.htm
    47 8 Melden
  • Albi Gabriel 11.08.2016 13:34
    Highlight Ist irgendwie absurd wenn die JUSO jemandem vorwirft, nicht liberal zu sein. Liberal ist doch ein Schimpfwort für die.
    49 32 Melden
    • Lutz Pfannenstiel 11.08.2016 13:53
      Highlight gesellschaftsliberal ≠ wirtschaftsliberal
      48 9 Melden
    • Korsbarsblommor 11.08.2016 14:08
      Highlight Danke, Lutz Pfannenstiel.

      Und Albi Gabriel; bevor du hier der Juso Vorwürfe machst, solltest du dich mal informieren, wofür diese sich einsetzen. So zeigst du nur, dass du keine Ahnung von ihrem Parteiprogramm hast und trotzdem mal loswetterst.
      10 15 Melden
  • Pizzachatz 11.08.2016 13:27
    Highlight Was für ein Drama! Jene, die Akzeptanz am lautesten raustrompeten, tolerieren Andersdenkende genau am wenigsten.
    58 27 Melden
    • SomeoneElse 11.08.2016 14:04
      Highlight Intolerante können für sich selbst keine Toleranz einfordern. Ein bestohlener Dieb kann auch nicht wegen Diebstahls klagen.
      21 9 Melden
    • Pizzachatz 11.08.2016 17:07
      Highlight Wieso sollten dann nach deiner Logik patriarchische Extremisten meine Toleranz geniessen, welche die Frau in der Öffentlichkeit nur vollverschleiert tolerieren?
      4 0 Melden
  • Scaros_2 11.08.2016 13:24
    Highlight Hört doch auf es eine Burkadiskussion zu nennen sondern nennt es von mir aus "Anrecht zu sehen mit wem du redest" oder "Zeig dein Gesicht". Die Burka ist nur 1 Form, gibt ja auch noch die bösen Ultras im Sport etc. ;-)
    58 22 Melden
  • wonderwhy 11.08.2016 13:24
    Highlight Ich verstehe nicht wie man sich liberal und solidarisch nennen und gleichzeitig die Burka verteidigen kann. Geht es es um den Islam, scheinen mir die Linken ständig Ihre eigenen Werte zu vergessen und die Ideologie bis aufs letzte zu verteidigen!
    102 28 Melden
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 13:34
      Highlight Das Verbot ist einfach keine Lösung. Was bringt es, wenn die radikalen Trottel ihre Frauen dann einfach in die Wohnung sperren oder nach Saudi Arabien schicken? Die Burka und das Kopftuch muss in den Köpfen bekämpft werden, mit Bildung.
      28 31 Melden
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 13:34
      Highlight Es ist sehr einfach: Wer liberal ist, ist dagegen, dass der Staat (oder sonst jemand) irgendwem Kleidervorschriften macht.
      38 29 Melden
    • hamurabi 11.08.2016 13:51
      Highlight Das sind nicht einfach Kleidervorschriften, sondern ein religiöses Mittel zur Unterdrückung und absoluten Sexualisierung der weiblichen Körpers.
      31 13 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 13:53
      Highlight Es geht eben nicht um den Islam, sondern um liberale Werte, von denen wir alle profitieren. Meine Ideologie ist eben gerade der Liberalismus und dieser verbietet es, schlechte, vom Fundi-Ehemann auferlegte Kleidervorschriften mit gutgemeinten, staatlichen Kleidervorschriften zu bekämpfen. Ginge es wirklich um den Schutz von unterdrückten Frauen und Widerstand gegen (religiöse) Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte von Menschen/Frauen, so brauchen wir andere Ansätze... Aber eben, the road to hell is paved with good intensions.
      23 14 Melden
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 14:32
      Highlight @hamurabi: Ein "Mittel zur Unterdrückung und absoluten Sexualisierung der weiblichen Körpers". Interessant ist ja, dass dieses Argument sowohl für ein Burkaverbot wie auch für das Tragen von Burkas vorgebracht wird...

      Aber die ganze Diskussion ist ja eh absurd. Lasst die Frauen doch anziehen, was sie wollen. Wenn eine Handvoll komischer Konvertitinnen Burkas anziehen wollen, sollen sie doch, sie sind selber schuld... Und wenn jemand seine Frau oder seine / ihre Tochter zwingen würde, eine Burka zu tragen, ist das ja schon heute verboten #Nötigung.
      7 12 Melden
  • hamurabi 11.08.2016 13:22
    Highlight Das soll mir einer erklären, wie man im Jahr 2016 sich gegen ein Burkaverbot stellen kann... aus Toleranzgründen? Das ist die Sorte von Gutmenschen, die 0 Bezug zum Islam haben, aber alles Blind in Schutz nehmen, um ja nicht einer Meinung zu sein wie irgendwelche anderen Politiker einer belanglosen Seite... Peinlich.
    Gleichzeitig werden in Städten, wo ISIS ausgetrieben wurde, Burkas von den Frauen verbrannt die sie tragen mussten.
    96 29 Melden
    • reaper54 11.08.2016 13:36
      Highlight Besser konnte man es nicht Formulieren Danke!
      33 12 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 13:48
      Highlight Ich bin gegen ein Verbot, weil es meiner Auffassung eines liberalen Staates widerspricht, Frauen vorzuschreiben, was sie NICHT tragen dürfen. Auch das ist ein Kleiderzwang und genau so zu verurteilen, wie wenn Frauen zum Tragen von Niqab/Burka gezwungen werden. Mit einem Verbot werden Frauen, die sowas freiwillig tragen, in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt oder aber, falls sie es nicht freiwillig tragen, in die Isolation bzw. in die dunklen Wohnzimmer ihren beknackten Ehemänner getrieben. Wollen wir also mehr als bloss ein nutzloses Statement, dann braucht es einen anderen Ansatz.
      32 32 Melden
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 13:50
      Highlight Im Jahr 2016 sollte es doch so sein, dass jeder und jede selbst entscheiden kann, was er oder sie anziehen will. Im Mittelalter war es gang und gäbe, die Leute dazu zu zwingen ein gewisses Kleidungsstück zu tragen oder nicht zu tragen. Egal ob nun der ISIS Kleidervorschriften erzwingt oder die SVP bei uns - beides ist ein Rückfall ins Mittelalter.
      31 18 Melden
    • hamurabi 11.08.2016 13:59
      Highlight Was macht man, wenn Frauen und sogar Mädchen (!) dadurch nur auf ihren Körper reduziert werden? Ihr schreibt von Freiheit und Selbstbestimmung, stärkt aber gleichzeitig diese diskriminierende Vollverschleierung. In Augen der Befürworter, ist eine Burka da, um den weiblichen Körper zu verdecken, da nur der Ehemann den unverschleiert sehen darf. Man verbietet der Frau jegliche Selbstbestimmung dadurch. Ergo: Der weibliche Körper ist eine Sünde an sich... Statt gross sowas loszugeben solltet ihr euch mal schlau machen in den arabisch bzw. islamischen Kulturkreisen und die Muslime dazu fragen.
      29 13 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 13:59
      Highlight Mhm ja besonders beeindruckend, dass sich Burkaträgerinnen dafür entscheiden das ganze Jahr über immer dasselbe Kleidungsstück zu tragen.

      Gelobt sei die Entscheidungsfreiheit kann ich da nur sagen.
      18 6 Melden
    • din Vater 11.08.2016 14:02
      Highlight Kleiderverbote gehören nicht in eine freiheitliche Gesellschaft. Burkas stellen in der Schweiz auch keinerlei Problem dar. Was hier gemacht wird ist pure Symbolpolitik.
      Schon erstaunlich, dass sich jetzt gerade die konservativen als Frauenrechtler aufspielen, die den Frauen noch nicht mal das Stimmrecht gönnen.
      23 21 Melden
    • Herr J. 11.08.2016 14:06
      Highlight Sie irren, Herr Weibel. Es geht nicht um ein gewisses Kleidungsstück, es geht darum, dass wir ein klares Statement setzen: In der Schweiz ist die Frau kein Anhängsel, sie ist kein Sexobjekt, sie ist ein Mensch und darf ihr Gesicht zeigen. Mittelalter ist es, Unterdrückte hängen zu lassen mit dem Hinweis auf Toleranz und Liberalismus.
      21 8 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 14:06
      Highlight Hamurabi: Wenn in der CH eine Frau oder ein Mädchen gegen ihren Willen gezwungen wird eine Burka zu tragen, sollte sich die Justiz darum kümmern. Staatliche Kleidervorschriften helfen da wenig... Playboy und andere Sex- und Pornomagazine reduzieren Frauen genau so nur auf ihren Körper und Sexualität. Dasselbe sehen wir in Werbungen, Filmen, etc etc. Trotzdem verbieten wir nicht den Playboy etc. Wir haben aber gesetzlich bereits verboten, dass Frauen gegen ihren Willen gezwungen werden, etwas zu tun, das sie nicht möchten. So einfach ist das.
      21 19 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 14:15
      Highlight @Petra So einfach ist das leider nicht. Der Druck der in solchen Familien auf Mädchen und Frauen aufgebaut wird ist enorm, die Justiz ist hier völlig machtlos, es sei denn es kommt zu einem gewalttätigen Eklat.

      Der Vergleich mit dem Playboy ist völlig schief. Frauen die sich nackt ablichten lassen, werden in keinster Weise dazu gedrängt, sie könnten stattdessen auch Physik studieren, Müllfrau oder Ingenieur werden, ihnen steht die Welt offen, was man von Frauen in konservativen muslimischen Familien mit Sicherheit nicht sagen kann.
      17 6 Melden
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 14:26
      Highlight Herr J.: Diejenigen, die für ein Burkaverbot sind, sind dieselben, welche alle Flüchtlinge ins Mittelmeer zurückschicken möchten, inkl. Frauen und Kinder. Und es sind dieselben, welche Frauenhäusern und Beratungsstellen die Budgets kürzen. Hören Sie auf von "Unterdrückte hängen lassen" zu schwafeln - Sie machen sich damit bloss lächerlich.
      12 16 Melden
    • reaper54 11.08.2016 15:06
      Highlight Und sie sind der Schreibweise nach einer der sehr schnell Personen als Nazis darstellt sich darüber beklagt das einige rechte alle in einen Topf werfen. Sie begegnen dem in dem Sie auch alle in einen Topf werfen.
      Hervorragende Strategie! So kommen wir weiter...
      9 5 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 15:19
      Highlight @Weibel Ich habe keine Ahnung wer Frauenhäusern oder Beratungsstellen die Budgets kürzen will oder wer sich wünscht, dass jemand im Mittelmeer ertrinkt.
      Ich gehöre jedenfalls nicht dazu und soweit ich das sehe, gehört das auch nicht zum Argumentarium der Burkaverbotsbefürworter.

      Jemandem der anderer Meinung ist, einen unmoralischen Charakter zu unterstellen, ist leider kein wirkliches Argument.
      14 5 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 15:20
      Highlight Stellklaus: Du hast es erkannt. Frauen dürfen sich im Playboy abbilden lassen. Egal was man/frau davon hält. Wird sie aber dazu gezwungen, ist es strafbar. Wir haben nicht, aus vermeintlichem Schutz für Frauen, den Playboy und Nacktbilder von Frauen ganz verboten... So sollte es auch mit der Burka sein: Wer's freiwillig tut, na denn. Wer zwingt, macht sich strafbar.

      Wie naiv wollen wir denn sein? Wegen eines Burkaverbots dürfen nun plötzlich alle Frauen und Töchter von Fundis Physik studieren, in der Disco in Hotpants zu Lady Gaga mitgrölen und sich selbst verwirklichen? Klar doch...
      11 11 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 15:46
      Highlight Haben Sie den Teil mit dem Druck der auf Frauen und Mädchen in diesen Familien und Parallelgesellschaften ausgeübt wird überlesen, das war eigentlich der Kern meines Arguments.

      Sowohl Burka wie Kopftuch an Schulen, erschweren den sozialen Kontakt mit der hiesigen Bevölkerung und damit die Integration ganz erheblich. Ein Verbot verknüpft mit Bussen gibt Frauen zumindest einen Vorwand, sich unverschleiert in der Öffentlichkeit zu bewegen oder erleichtert Mädchen ohne Kopftuch an Schulen die Kontaktaufnahme.
      10 3 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 15:53
      Highlight Ausserdem gibt es Millionen von Frauen in der Welt, die solche religiöse Kleidung in der Tat als Unterdrückung wahrnehmen und darunter leiden.

      Diese Tatsache einfach mit dem Verweis auf Liberalität oder Kulturvielfalt wegzuwischen, halte ich für völlig verkehrt. Es geht nicht zuletzt auch darum in einer digitalisierten und verknüpften Welt zu Fragen wie zb der Gleichstellung eine klare Position zu beziehen, auch mit entsprechenden Gesetzen.

      Angefügt Demonstration von Frauen im Iran gegen den Hijab.
      10 2 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 16:17
      Highlight Stellklaus: Nein, ich habe sogar Stellung genommen, vielleicht zu subtil. Aber nochmals: Der Druck wird mittels Verbot nicht geringer. Und wie gesagt, geht es mir nicht darum, die Burka oder die Unterdrückung von Frauen zu verteidigen. Es geht mir darum, ob wir eine liberale, freiheitliche Demokratie bleiben wollen, die Probleme vernünftig und weitsichtig lösen will oder aber ein repressiver Staat, der Probleme lieber mit der Holzhammermethode und oberflächlich mittels Verbote aus dem Blickfeld schafft? Ein Verbot löst keines der von Dir erwähnten Probleme.
      5 6 Melden
    • reaper54 11.08.2016 16:21
      Highlight @petraarca wenn wir einen Freien Staat möchten sollten wir genau unsere Werte verteidigen und ja sehr schade wenn dies so geschehen muss. Wenn sich die Einwanderer aber nicht anpassen muss es so geschehen. Wieviele freie liberale demokratien kennen sie denn sie Islamisch sind?
      6 3 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 16:40
      Highlight Reaper54: Ein Staat, der Frauen vorschreibt, was sie nicht tragen dürfen ist kein freier Staat. Punkt. Aufklärung geschieht über Dialog, Bildung und Austausch, nicht über Gesetze. Mittels Verbot bringst Du zwar die Burka aus Deinem Sichtfeld, nicht aber das Denken aus den Köpfen jener, welche mit dem Verbot erreicht werden sollen...

      Was andere Staaten tun spielt keine Rolle, weil diese sind nicht unsere Vorbilder.
      4 6 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 17:10
      Highlight Ein Burkaverbot mach aus einem liberalen offenen Land keinen repressiven Staat. Ich bin insoweit mit Ihnen einverstanden, dass Verbote längst nicht alle Probleme lösen und oftmals auch eher die Fronten verhärten, deshalb bin ich auch zb gegen ein generelles Verbot von Kopftüchern an Schulen.

      Im Falle der Burka bin ich aber absolut der Überzeugung, dass der sekulare und moderne Staat hier klar für seine Werte eintreten muss. Kann sein, dass sich ein paar Muslimas die die Burka aus vollster Überzeugung tragen, zurückgesetzt fühlen, aber das ist mMn in Kauf zu nehmen.
      7 0 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 18:47
      Highlight Säkular natürlich. Ich schreibe zuviel Englisch in letzter Zeit. :)

      Das Denken kriegen Sie auch mit Dialog und Aufklärung nicht auf aus dem Kopf. Es ist illusorisch zu glauben aus religiösen Fundis durch Gespräche liberale Bürger zu machen.

      Das Ziel ist es vor allem für junge Mädchen Anschluss an die hiesige Gesellschaft zu finden und denjenigen gesetzliche Rückendeckung zu geben, die sich aus diesem Umfeld lösen möchten.
      4 0 Melden
    • Petrarca 11.08.2016 19:00
      Highlight Stellklaus: Der Staat kann das tun, in dem er z.B. Muslimas dazu zwingt, beim Amt die Burka abzulegen, zwecks Identifikation bei polizeilichen Kontrollen der Schleifer gelüftet werden muss etc etc. Halt überall dort, wo es um amtliche und rechtsstaatliche Situationen geht. Wenn die Muslima aber in den Denner will, um noch einen Liter Milch zu holen, da sollte sie das Recht haben, tragen zu dürfen was sie will. Säkular heisst nicht, dass wir alles "religiöse" aus dem öffentlichen Raum verbannen.
      1 5 Melden
    • Stellklaus 11.08.2016 20:32
      Highlight Es geht auch nicht darum alles Religiöse zu verbieten, sondern um den Ganzkörperschleier der soziale Kontaktnahme praktisch verunmöglicht, der im Alltag eine enorme Beeinträchtigung ist, der den Anblick der Frau zum alleinigen Besitz des Ehemannes macht.

      Sie machen eine Grundsatzdiskussion über unliberale Kleidervorschriften daraus, ohne die äusserst speziellen Umstände und Problematik der Vollverschleierung zu berücksichtigen.

      Wie dem auch sei, vielen Dank für die Diskussion und noch einen schönen Abend.
      5 0 Melden
  • pun 11.08.2016 13:22
    Highlight In Zeiten des Terrorismus ist populistischen Politikern egal welcher couleur nichts zu unsinnig, solange es bestehende Ressentiments bedient. Kein einziger Attentäter in Europa kam im Burkagewand. Kein einziger Anschlag wird mit einem Burkaverbot verhindert. Die Spaltung der Gesellschaft aber vorangetrieben und schliesslich werden so streng gläubige geradezu in die Arme der Terroristen getrieben. All das weiss Mario Fehr natürlich, aber hey, nichts ist wichtiger als die eigene Wiederwahl...
    32 56 Melden
    • Herr J. 11.08.2016 13:55
      Highlight Ein Burkaverbot hat nichts mit Ressentiments und Populismus zu tun. Es ist schlicht in einer offenen Gesellschaft nicht opportun, sich hinter einem Stück Stoff zu verstecken. Die Burka ist ein Fanal der Unterdrückung alles Weiblichen. Wie Jusos und andere Linke diese Tatsache ignorieren, ist ein Jammer.
      Und dass das Beharren auf unseren Werten eine Spaltung der Gesellschaft und mehr Terroristen fabriziert, ist ein Ammenmärchen. Das einzige, was Terroristen provoziert, ist unsere falsche Toleranz und unsere Fähigkeit, Halt zu sagen.
      21 14 Melden
    • Normi 11.08.2016 17:54
      Highlight @pun

      Google doch mal Burka, selbstmord und Russland

      von wegen ziztat :"Kein einziger Attentäter in Europa kam im Burkagewand"
      4 0 Melden
  • giandalf the grey 11.08.2016 13:19
    Highlight Uuuuii ich bin zwar grundsätzlich nicht so wirklich ein juso-freund aber dieser text sitzt! Wär's eine rede hätte sie einen micdrop verdient!
    46 48 Melden

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