Schweiz

7 etwas andere Erkenntnisse aus der Schweizerischen Kriminalstatistik  

27.03.17, 12:58 28.03.17, 01:46

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2016 veröffentlicht. Seit 2009 werden gemeldete und registrierte Straftaten detailliert aufgezeichnet. Allgemein bekannt ist, dass die Vermögensdelikte eher zunehmen, die Gewaltdelikte eher zurückgehen und die Jugendgewalt komplett eingebrochen ist. 

Neben diesen erwartbaren Zahlen gibt aber jede Kriminalstatistik auch interessante Einblicke in die Schweizer Alltagskriminalität, die Polizeiarbeit und das Zustandekommen der Statistiken. 

 Häusliche Gewalt steigt wegen Formular-Änderung an

Häusliche Gewalt: Hat gemäss der Statistik sprunghaft zugenommen. In der Realität wohl eher nicht.  Bild: Keystone

Weitherum wird heute die Schlagzeile zu lesen sein, dass die häusliche Gewalt, also üblicherweise die Gewalt, die Lebenspartner an ihren Lebenspartnerinnen verüben, nach einem zwischenzeitlich starken Anstieg wieder ein wenig abgenommen hat. Das ist vermutlich Humbug, da man nach gesundem Menschenverstand davon ausgehen kann, dass jedes Jahr etwa gleich viele Männer gegen ihre Frauen und Freundinnen tätlich werden und jedes Jahr etwa gleich selten der umgekehrte Fall eintrifft. 

Vielmehr ist der Anstieg bei der häuslichen Gewalt in der Schweizerischen Kriminalstatistik in den vergangenen Jahren auf eine Änderung in einem Formular für Polizeirapporte zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik im Kleingedruckten schreibt: 

Anders als bei den anderen Kantonen ist die Geschädigten-Beschuldigten-Beziehung erst seit Mai 2015 im Kanton Zürich zu einem Pflichtfeld bei der Rapportierung von Straftaten gegen Leib und Leben bzw. gegen die sexuelle Integrität geworden.

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 64.

Die Drogenkriminalität nimmt wegen Bussen ab 

Weiter wird die Schlagzeile zu lesen sein, dass der Drogenhandel auf hohem Niveau konstant bleibt. Das stimmt natürlich, trotzdem nehmen seit 2013 die Anzeigen wegen Übertretungen oder Verstössen gegen das Betäubungsmittel-Gesetz gemäss Kriminalstatistik massiv ab. Waren es 2012 noch rund 93'000 Anzeigen, waren es 2016 nur noch rund 82'000. Der Löwenanteil dieser Abnahme liegt in der Kategorie «Besitz/Sicherstellung Übertretung» verborgen. Als «Übertretung» wird strafrechtlich die Kategorie der harmlosesten Delikte bezeichnet, es sind also vor allem diejenigen, die mit geringen Mengen Gras erwischt worden sind. 

Die Zahl der Anzeigen ist von rund 30'000 auf 24'000 Stück gesunken in dieser Kategorie, die Zahl der Anzeigen wegen Konsums ist von 46'000 auf 39'000 zurückgegangen. Die Ordnungsbussen für Konsum und Besitz von kleinen Mengen Cannabis entlastet also die Strafverfolgungsbehörden und die Kriminalstatistik, wie auch das BFS bestätigt: 

Am 1. Oktober 2013 ist eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Der Konsum eines Betäubungsmittels des Wirkungstyps Cannabis durch Erwachsene kann nun mit einer Ordnungsbusse bestraft werden, wenn die Menge des Mittels zehn Gramm nicht übersteigt. Die Anzahl Ordnungsbussen ist in den Grafiken/Tabellen nicht ersichtlich.

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 67.

 Der urbane Velobesitzer sollte nicht in Basel leben 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 19.

Die Tabelle 7 der Kriminalstatistik für das Jahr 2016 ist insbesondere für die urbanen Velo-Besitzer interessant. Sie gibt an, in welchen Städten welche Vermögensdelikte wie häufig vorkommen. Basel ist bei den Fahrraddiebstählen mit einem Wert von 15 Spitzenreiter, Schaffhausen mit einem Häufigkeitswert von 2 für Velobesitzer die bedenkenloseste Stadt. Ein Hinweis noch für alle E-Bike-Besitzer: E-Bikes sind bei Velodieben genauso beliebt, wie andere hochwertige Fahrräder. Die Zahl der E-Bike-Diebstähle hat von 2015 auf 2016 um über 50 Prozent und damit stärker als die Verkaufszahlen zugenommen. 

In GL, AI und UR ist Auto abschliessen fakultativ 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 18.

In den Kantonen Glarus, Appenzell Innerrhoden und Uri wurden 2016 praktisch keine Motorfahrzeuge (MfZ) gestohlen. Das Bundesamt für Statistik führt die Fälle von MfZ-Diebstählen in diesen Kantonen in der entsprechenden Promille-Fallstatistik nicht an, will heissen, es gab in jedem dieser Kantone weniger als zehn polizeilich registrierte Motorrad- oder Autodiebstähle. 

Polizei kann nichts für die Aufklärungsquote 

PKS, Jahresbericht 2016, Seite 42.

Eine gute Nachricht ist die sinkende Anzahl an Fällen von Exhibitionismus. 2016 wurden rund 7 Prozent weniger Straftaten in Bezug auf Exhibitionismus vermeldet. Hingegen ist die Aufklärung dieser Fälle im Vergleich zu anderen Straftaten gegen die sexuelle Integrität (Nötigung, Vergewaltigung, Pornografie) extrem niedrig. Soll heissen: Exhibitionisten werden in 47,5 Prozent der Fälle weder gefunden noch bestraft.

Das Beispiel der Exhibitionisten zeigt, dass eher die Art des Delikts für die Aufklärungsquote verantwortlich ist und nicht die polizeilichen Ressourcen oder die Polizeiarbeit auf einem bestimmten Gebiet. Tötungsdelikte oder Fälle von sexueller Gewalt haben deswegen eine viel höhere Aufklärungsquote, weil sich Täter und Opfer – nicht wie bei Exhibitionismus – oft kennen. 

Einbruch-Prävention wirkt 

Einen neuen Tiefstand gab es bei den Einbrüchen. Zählt man die Einschleichdiebstähle hinzu, kam es 2016 pro Tag zu 127 polizeilich registrierten Einbrüchen. Am meisten Einbrüche pro Tag wurden im Jahr 2012 mit 201 notiert. In vier Jahren hat sich die Zahl der Einbrüche fast halbiert. Seit Einführung von Schengen bis noch vor wenigen Jahren waren insbesondere Gemeinden in Autobahn-Nähe (Fluchtweg-Nähe) und dabei insbesondere in Nähe der A12 von ausländischen Einbrecherbanden geplagt. Die Polizeikorps der besonders betroffenen Gemeinden und Kantone haben seither ein besonderes und teils auch softwaregestütztes Augenmerk auf Einbruchprävention gelegt. Es hat sich gelohnt. 

 

Statistiker und Gemeinden mögen keine watson-Listicles 

Bis zur Kriminalstatistik aus dem Jahr 2014 haben wir jeweils unter dem Label «Statistik absurd» die fünf «kriminellsten» Gemeinden der Schweiz herausgesucht oder gezeigt, in welchen Gemeinden welche Delikte besonders häufig sind. Diese Präsentation interessanter statistischer Ausreisser ist nicht überall gleich gut angekommen. So hatte etwa eine welsche Gemeinde die höchste Diebstahlquote, weil ein grosses Shopping-Zentrum alle Einkaufswagen-Diebstähle angezeigt hat. Und Frick (AG) war jeweils wegen des Betrugsfalles um die ASE und die Basler Kantonalbank die «kriminellste» Gemeinde, weil es in diesem einen Fall Hunderte von Geschädigten gab. 

Nun publiziert das Bundesamt für Statistik die polizeilichen Anzeigestatistiken nicht mehr auf Gemeinde-, sondern nur noch auf Bezirksebene. Bereits letztes Jahr hat das BFS die Publikation der Gemeindedaten trotz expliziter Anfrage von watson nicht publiziert. Die entsprechende Anfrage für 2016 ist hängig, es habe sich aber «an den grundsätzlichen Überlegungen nichts geändert», wie ein Sprecher sagte. 

Wir bleiben dran und bis es so weit ist, hier nochmal die entsprechenden Rankings der vergangenen Jahre: 

(thi)

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  • Max Havelaar 28.03.2017 16:27
    Highlight Und wieder gilt: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
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    • BigE 28.03.2017 22:11
      Highlight Da die Zahlen elektronisch erfasst werden, ist eine Manipulation nicht möglich.
      0 2 Melden
    • Max Havelaar 28.03.2017 23:45
      Highlight Einfach das Auslegen dieser Zahlen ist dann manipulativ, wie der Bericht ja wunderbar zeigt ;)
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  • Thomas Bollinger (1) 27.03.2017 17:08
    Highlight Einbruchprävention: Seit die Fernseher nicht mehr 3000 sondern 500 kosten (und Kameras etc.), hat sich die Rendite auch massiv verringert.

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    • BigE 28.03.2017 22:11
      Highlight Aber Bargeld und Schmuck lohnt sich immer!
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  • Wölfli beim Lamm 27.03.2017 16:57
    Highlight Auf die Gefahr hin in Grund und Boden geblitzt zu werden: Kein Mann meiner Generation verdient es dauernd zu hören, er sei ein potentieller Frauenschläger usw.. Andererseits spricht die Statistik und meine Erfahrungen eine deutliche Sprache. Aber es ödet mich an dauernd eilig anfügen zu müssen: aber alle Männer sind ja nicht so und es gibt ja auch gewalttätige Frauen etc.pp. Man muss sich als Mann ja nicht immer persönlich angegriffen fühlen. Jeder weiss selber zu welcher Kathegorie Mann er gehört.
    35 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 17:39
      Highlight "Man muss sich als Mann ja nicht immer persönlich angegriffen fühlen. Jeder weiss selber zu welcher Kathegorie Mann er gehört. "
      Und dann bei der nächsten pauschalisierenden negativen Aussage über Frauen bist du beim Aufschrei natürlich mit dabei ;)
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    • Wölfli beim Lamm 27.03.2017 18:05
      Highlight @Fascho.......sie scheinen ja genau zu wissen, was ich wann denke und sage. Beim Thema Mann/Frau geht es um Herrschaftsverhältnisse. Der Mann war bis 1985 der Boss der Frau. Die Frau durfte nicht einmal einen Vetrag unterschreiben oder arbeiten gehen ohne die Unterschrift des Mannes. Früher hatten unverheiratete Frauen einen männlichen Vormund und durften ohne männl. Begleitung das Haus nicht verlassen. Und das ist in vielen Ländernheute heute noch so.
      Mit Genderdisskussionen müssen Sie leben, Wer weiss, Vielleicht verlieben Sie sich ja mal in eine Feministin...



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    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 18:25
      Highlight @Lionelle: Ja und heute gibt es in der Schweiz nur noch gesetzliche Benachteiligungen die MÄNNER betreffen. Gerne dürfen sie sich als wohl weltweite einzige Feministin für die Rechte von wirklich benachteiligten Frauen in Saudi Arabien oder andeswo einsetzen. "Gender" ist übrigens Englisch, vielleicht finden sie noch die Deutsche Übersetzung irgendwo ;))
      Und sie müssen sich keine Sorgen machen, mir gefallen selbständige Frauen die was "auf dem Kasten haben", da fallen "Femimimiministinnen nicht darunter :)
      13 29 Melden
    • Stellklaus 27.03.2017 18:54
      Highlight Niemand sagt man müsse bei der Nennung von statistischen Zahlen 'Aber nicht Alle' anmerken, aber wenn man schon wie der Autor die Prämisse hat, dass es gegen den 'gesunden Menschenverstand' verstösst anzunehmen, dass die Zahl der gewalttätigen Männer abnehmen könnte, erhält das Ganze in der Tat eine unangenehm deterministische Note.

      Und genauso wie Fascho mit Genderdiskussionen wird leben müssen, müssen Sie damit leben, dass es mittlerweile Menschen gibt, welche in dieser Diskussion Gegenpositionen vertreten. Dass Sie das 'anödet' tut mir leid, ist aber wohl leider nicht zu verhindern.
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  • Gringoooo 27.03.2017 16:12
    Highlight Nichts für Ungut aber "und jedes Jahr etwa gleich selten der umgekehrte Fall eintrifft" bezüglich der häuslichen Gewalt verschweigt, dass die Dunkelziffern in dieser Konstellation noch viel höher sind als in der "klassischen" Konstellation.
    Natürlich kommt Gewalt durch Männer an Frauen häufiger vor, jedoch wird der umgekehrte Fall prozentual noch viel weniger zur Anzeige gebracht.
    Ist meines Erachtens auch nicht zu verharmlosen.
    51 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 17:14
      Highlight Hier geht es aber um die Anzeigen.
      6 12 Melden
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  • Wurst 27.03.2017 15:05
    Highlight Zu punkt eins: frauen üben ebenfalls gewalt aus. 30% der medizinischen behandlungen und untersuchungen wegen häuslicher gewalt finden gemäss interner statistik an männern statt. Wobei das ausmass der verletzungen ganz ein anderes ist. Aber die ohrfeige der frau wird ja nicht als häusliche gewalt gezählt... 😒
    41 4 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 17:13
      Highlight 1. steht ganz klar im Artikel, dass auch Frauen gegen Männer gewalt ausüben
      2. Unterstreicht genau deine ominöse Zahl von 30% ja, dass es zur Mehrheit Männer sind
      3. "gemäss internet Statistik" ? Interessante Quellenangabe
      14 13 Melden
    • Wurst 28.03.2017 01:32
      Highlight Naja, eine interne statistik ist quasi das Gegenteil von internet und bedarf keiner quellenangabe weil... ja eben intern. Ich möchte hier auch nicht meinen Arbeitsplatz in der Kommentarspalte preisgeben.

      ...ach, und bitte sei so gut mich nicht falsch zu zitieren. Danke.
      4 3 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 28.03.2017 10:16
      Highlight Schreibfehler ;)
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    • BigE 28.03.2017 22:19
      Highlight Ohne Quellenangabe keine Glaubwürdigkeit. Ich arbeite ebenfalls an einem Ort mit "internen Statistiken" bzw realen Erkenntnissen. Und die sagen, dass 90% der HGs durch Männer an Frauen/Kindern ausgeführt wird. Der Rest verteilt sich auf Kinder vs Eltern und Frauen vs Kinder/Männer!

      Wer von und hat nun Recht? ;)
      3 0 Melden
    • Wurst 29.03.2017 00:16
      Highlight BigE
      Wohl niemand, den bei uns werden halt nur Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt und ich behaupte ja nicht alle Fälle zu erfassen, sondern nur die, die es in unserer Region in eines unserer Spitäler schaffen.

      Wenn wissenschaftliches Arbeiten bei euch im Betrieb so vorsichtig umgesetzt wird wie du meinen Beitrag gelesen hast, wird deine Statistik auch mit Quellenangabe nicht viel Wert sein... 😉
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  • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 14:59
    Highlight "also üblicherweise die Gewalt, die Lebenspartner an ihren Lebenspartnerinnen verüben, nach einem zwischenzeitlich starken Anstieg wieder ein wenig abgenommen hat. Das ist vermutlich Humbug, da man nach gesundem Menschenverstand davon ausgehen kann, dass jedes Jahr etwa gleich viele Männer gegen ihre Frauen und Freundinnen tätlich werden und jedes Jahr etwa gleich selten der umgekehrte Fall eintrifft. "
    PS Watson ist ja erbärmlich diese Formulierung. Und lustig dass ihr Statistiken nur dann glaubt wenn sie euch in euer Feminazi-Konzept passen...
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    • dickmo 27.03.2017 16:27
      Highlight Mit Verlaub, ein Femi-Nazi bin ich wohl nicht und es geht auch nicht darum zu zeigen, dass hauptsächlich Männer Frauen hauen und nicht umgekehrt, obwohl das erwiesenermassen so ist, sondern darum, dass die Statistiken Schwankungen in den Fallzahlen beinhalten, die nicht auf den realen Begebenheiten, sondern methodischen Änderungen in der Erhebung geschuldet sind.
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    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 16:32
      Highlight Aha, aber euch ist es nicht in den Sinn gekommen dass die Methodik schonmal scheisse sein könnte, wenn sie zu einer weltfremden Aussage von "90% männliche Täter" kommt?
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    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 17:10
      Highlight Also wenn der Watson Autor seine "Femnazi" Agenda umsetzt, indem er in einem Artikel hervorhebt dass die häusliche Gewalt gegen Frauen wohl entgegen der Statistik NICHT zugenommen hat, dann ist der Autor entweder ein sehr miserabler Femnazi oder du, Fascho, hast da etwas grundlegend falsch verstanden.
      27 9 Melden
    • BigE 28.03.2017 22:25
      Highlight @Faschossindimmerdieanderen: Eine Kriminalstatistik hat eine ganz einfache Methodik: Die Anzahl angezeigter Delikte! Nichts mit Dunkelziffer oder sonst was. Ich gehe davon aus, dass es zB von freiwilligen Anlauf-/beratungsstellen andere Statistiken gibt. Darum wird die Kriminalstatistik aber nicht unwahr. Sie zeigt einzig die Anzahl angezeigter Delikte!
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  • Booker 27.03.2017 14:23
    Highlight Dann stellt den Statistiken bitte noch die Migrationsanteile gegenüber, der Rest erklärt sich durch Kriminaltouristen vorab aus Frankreich. Und schon ist alles erklärbar. Die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen würde hier Abhilfe schaffen.
    28 25 Melden
    • ujay 27.03.2017 17:51
      Highlight Träum noch ein bisschen weiter😅😅😅
      12 15 Melden
    • Booker 27.03.2017 18:22
      Highlight Die Welt ist so schön mit derrosaroten Brille - gell ?
      11 13 Melden
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  • dä dingsbums 27.03.2017 14:05
    Highlight Wieso ist Zürich nicht in den Velo und Autodiebstahl Listen?
    30 2 Melden
    • strieler 27.03.2017 14:33
      Highlight In Zürich zeigt doch niemand mehr einen Fahrraddiebstahl an.. weg ist halt weg..
      20 1 Melden
    • dickmo 27.03.2017 15:06
      Highlight Weil sind die Werte nicht erwähnenswert. In Tsürri kommen halb soviele Velos weg wie ein Basel.
      16 8 Melden
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  • Hugo Wottaupott 27.03.2017 13:50
    Highlight wo ist die statistik der polizeigewalt?
    13 54 Melden
    • dickmo 27.03.2017 14:30
      Highlight Hier die Jahre 2012 bis 2016. Leicht rückläufig.
      25 7 Melden
    • Hugo Wottaupott 27.03.2017 14:32
      Highlight gemeint ist gewalt von beamten.
      5 16 Melden
    • dickmo 27.03.2017 14:41
      Highlight Wobei das eher die andere Polizeigewalt ist. Also die Gewalt an Polizistinnen und Polizisten. Also die von Polizistinnen und Polizisten angezeigte Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten. Die andere Polizeigewalt ist glaubs nicht enthalten.
      28 2 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 13:30
    Highlight Komischerweise habe ich bisher ein meinem Freundeskreis nur Männer mit Schrammen quer übers Gesich gesehen die auf "häusliche Gewalt" zurückzuführen sind.
    Einer davon wurde nur nicht als häuslicher Gewalttäter angezeigt weil seine Täter-Freundin auf den Verwandten bei der Kapo eingeredet hat. (seine Schramme stammten u.a. von einem Schlüsselbund er im quer durchs Gesicht gezogen wurde)
    Sind zwar alles keine wehrlosen Huschis diese Kollegen, aber schlagen keine Frauen...Wie das "gedankt" wird, ist schon krass. Frau = Opfer, Mann = Täter
    70 43 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 13:56
      Highlight Macht irgendwie keinen Sinn.
      21 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 14:16
      Highlight Was soll denn keinen Sinn machen?
      21 4 Melden
    • Citation Needed 27.03.2017 14:47
      Highlight Richtig, Faschoss.. Frauen sind nicht nur/immer Opfer, Männer nicht nur/immer Täter.

      Und es wär speziell bei diesem Thema zu wünschen, dass die Polizei auch richtig im Umgang mit männlichen Opfern geschult wird, denn oft werden die nicht ernst genommen, wenn sie als Opfer oder Geschädigter ankommen.

      ABER
      Aber denkst Du wirklich, eine Frau hat einem Freund/Mann zu 'danken', wenn er nicht prügelt? Das insinuierst Du.
      Nicht-prügeln sollte eigtl. für beide NORMAL sein, und nicht etwa verdankenswert. Oder gar als Gegenleistung (Dank) verstanden werden.
      Du gehst vom falschen Normalfall aus.

      Ke
      14 7 Melden
    • Hashtag 27.03.2017 15:03
      Highlight Wie ist denn das Verhältnis von Männer zu Frauen in deinem Freundeskreis?

      7 7 Melden
    • Charlie Brown 27.03.2017 15:15
      Highlight @Gewalttätersindimmerdieanderen: Deine Erfahrungen in Ehren. Aber es gibt fundierte Zahlen zum Thema, die über deinen Freundeskreis hinaus erfasst wurden. Wenn du bereit bist, diese zu lesen und zu glauben, empfehle ich dir https://www.ebg.admin.ch/dam/ebg/de/dokumente/publikationen/dokumentation/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf.download.pdf/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf

      Wenn nicht, dann lass es sein und bleib bei deiner Meinung.
      13 15 Melden
    • Macke 27.03.2017 15:35
      Highlight Üblicherweise sind Frauen und Kinder die Opfer von häuslicher Gewalt und Männer die Täter. Das heisst nicht, dass a) es keine Täterinnen gibt b) häusliche Gewalt gegen Männer verharmlost werden soll. Im Artikel wird nicht gesagt, dass immer Männer Täter sind. Als Analogie: Es gehen auch Frauen ins Militär. Dennoch werden bei den meisten Militärfragen nur Männer erwähnt.
      22 3 Melden
    • äti 27.03.2017 15:42
      Highlight Würde den Freundeskreis wechseln.
      7 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 16:36
      Highlight @Ciation Needed: Will nicht wissen was in deinem Kopf kaputt ist dass du solche Aussagen in meinen Kommentar reininterpretierst.

      @an alle verhinderten Sozialarbeiter die etwas über Freundeskreise erzählen wollen:
      Setzt auch aufs Maul und kümmert euch um euer eigenes Leben, dort gibt es bestimmt genug zu kehren. Kann mich über meinen Freundeskreis frei von HeuchlerInnen wie euch jedenfalls nicht beklagen.
      9 15 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 27.03.2017 17:03
      Highlight Warum wird der Typ der häuslichen Gewalt angezeigt, wenn er das Opfer war? Oder lese ich da etwas falsch?
      10 0 Melden
    • R. Peter 27.03.2017 17:31
      Highlight Macke, der Vergleich passt nicht. Männer MÜSSEN ins Militär, Frauen wurde der Zugang im Sinner der Gleichberechtigung ERLAUBT(?!). Seine(n) Partner(in) schlage MUSS mal sicher gar keine(r).
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 17:45
      Highlight @Kommentar:
      Nachbaren rufen wegen hörbaren Streits die Polizei = der Mann ist automatisch mal der Verdächtige.
      Nein, angezeigt wurde am Ende niemand. Aber die Freundin hatte das zu 100% in der Hand. Hätte sie das gewollt hätte sie eine Anzeige gemacht und ihr wäre wahrscheinlich auch geglaubt worden.
      8 8 Melden
    • Citation Needed 27.03.2017 17:50
      Highlight @Imkopfkaputtsindimmerdieandern: lies halt Deinen comment nochmal. Alles da.
      10 4 Melden
    • Macke 27.03.2017 18:26
      Highlight @R. Peter: Es gibt Frauen, die ins Militär müssen. Wenn sich eine junge Frau für den Zivilschutz interessiert, muss sie an ein Aushebungsverfahren und könnte da als tauglich fürs Militär eingestuft werden, worauf dieselben Mechanismen wie bei Männern greifen. Ich sage nicht, dass es genau dasselbe ist. Aber es gibt diese Fälle. Ich anerkenne, dass zu 99,9% Männer davon betroffen sind. Deshalb bestehe ich bei Diskussionen nicht darauf, dass Frauen beim Militärdienst immer mitgenannt werden müssen. Ich erwarte aber dasselbe bei der Diskussion zur häuslichen Gewalt.
      3 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 18:31
      Highlight @Macke: Die Frau meldet sich freiwillig für Zivilschutz, sie kennt die gestellten Bedingungen. Sie hat die Wahl.
      Der Mann hat keine Wahl und wird gezwungen. Egal ob RS, Zivilschutz, Dienst oder zahlen.
      4 2 Melden
    • R. Peter 27.03.2017 20:39
      Highlight Macke, ist nicht dein Ernst, oder?! Für Männer und Frauen gilt gleichermassen: Zivildienst darf nur leisten wer Militärdiensttauglich ist und sich aus Gewissensgründen gegen das Militär entscheidet. Der Unterschied ist einzig, dass Männer eine Dienstform (Militär=Zivildienst: tauglich, Zivilschutz: leicht untauglich, Ersatzabgabe: untauglich) leisten MÜSSEN, Frauen DÜRFEN.

      PS. Auch Frauen die untauglich sind/ werden oder Dienste verschieben müssen KEINE Ersatzabgabe leisten! Von Wegen gleiche Mechanismen!?
      3 1 Melden
    • R. Peter 27.03.2017 20:40
      Highlight http://www.vtg.admin.ch/de/mein-militaerdienst/allgemeines-zum-militaerdienst/frauen-in-der-armee.html
      3 1 Melden
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  • Triumvir 27.03.2017 13:29
    Highlight Mir wurde letzte Woche auch eines meiner Velos gleich vor dem Haus geklaut. P.S. Der Dieb war ein Volldepp, denn er hat das mit Abstand beste Velo stehen lassen. P.S. ": Ich hoffe trotzdem, dass der oder die Diebin einen riesigen Furunkel am Arsch bekommt. Denn Strafe muss sein!
    56 4 Melden
    • Gringoooo 27.03.2017 16:13
      Highlight Hast du denn etwas ansteckendes? ;D
      22 3 Melden
    • Triumvir 27.03.2017 19:30
      Highlight @Gringooo: Gegenfrage: Wieso fragst du das? Hast du etwa mein Bike geklaut? Falls ja, dann bring es gefälligst zurück!
      13 0 Melden
    600
  • hueberstoebler 27.03.2017 13:13
    Highlight Hat eine Frau den Artikel geschrieben?
    Denke nicht dass tatsächlich Frauen öfters Opfer von häuslicherGewalt sind. Pychische Gewalt zählt auch, und darin sind Frauen sackstark..
    71 42 Melden
    • dickmo 27.03.2017 13:20
      Highlight Statistik sagt: 90 % zu 10 %
      44 36 Melden
    • Duscholux 27.03.2017 13:22
      Highlight Die Dunkelziffer ist gross.
      56 15 Melden
    • Fox1Charlie 27.03.2017 13:31
      Highlight Die Dunkelziffer ist nicht gross sie ist riesig. Und wenn der mann zurückschlägt(also um sich zu verteidigen) rate mal was nacher rapportiert wird
      58 17 Melden
    • hueberstoebler 27.03.2017 13:40
      Highlight traue keiner statistik die du nicht selbet erstellt hast - hat mir mal mein Wahrscheinlichkeiten&Statistiken-Lehrer gesagt,

      Man kann eine Statistik ganz einfach in die gewünschte Richtung verfälschen, je nachdem was alles miteinbezogen wird. Ich kenne mehr Männer, die mit einer psychisch-abusiven Frau zusammen waren, als Frauen, die physische Gewalt von Ihren Männern erfahren.

      Ich denke einfach, dass es aus geschichtlichen und erzieherischen Gründen für Männer schwieriger ist, Missbräuche als solche zu erkennen und auch zu melden. Mann muss stark sein. Mann kann doch nicht von Frau ...
      45 13 Melden
    • Christian Mueller (1) 27.03.2017 13:45
      Highlight sie ist auch gross bei der gewalt von männern an männern und männern an frauen und frauen an männern und frauen an frauen, das heisst: sie stimmt in etwa wieder...
      16 11 Melden
    • bilbo 27.03.2017 14:25
      Highlight Natürlich werden auch Männer Opfer häuslicher Gewalt, aber das hier spricht doch eine deutliche Sprache:
      "Gemäss der heute veröffentlichten Kriminalstatistik sind im letzten Jahr 19 Personen, davon 18 Frauen, durch Gewalt in der Ehe und Partnerschaft gestorben." (http://www.tagesanzeiger.ch/15145874)
      12 4 Melden
    • Booker 27.03.2017 14:25
      Highlight Richtig - aber der Unterschied ist ja, dass sich Männer dann selbst umbringen.
      6 6 Melden
    • Charlie Brown 27.03.2017 15:21
      Highlight @hueberstoebler: Deinen Statistik-Spruch kannst du am Stammtisch poltern. Wer beim Bundesamt für Statistik sollte denn hinter der Verschwörung gegen die Männer stecken? Vielleicht dessen Direktor, Dr. MBA Georges-Simon Ulrich, promovierter BWler? Mit welcher hidden agenda?

      Wie kommst du darauf, dass Frauen in Bezug auf psychische Gewalt "sackstark" sind? Kannst du da - neben deinem Bauchgefühl - etwas an Beweisführung präsentieren?
      19 21 Melden
    • BigE 27.03.2017 16:02
      Highlight In der Statistik erscheint, was angezeigt wird! Wenn die Männer keine Anzeige erstatten, dürfen sie sich über die "Dunkelziffer" nicht wundern.
      9 8 Melden
    • zwan33 27.03.2017 17:00
      Highlight Ihr armen Männer (ich inbegriffen)! Wenn ihr Anektotisches präsentieren wollt, dann bitte nur aus eigener Erfahrung (so im Sinne von "Ich wurde gestern von meiner Freundin in den Po gekniffen") oder dann präsentiert Fakten (Untersuchungen über Dunkelziffern, die man auf die Schweiz übertragen kann). Ansonsten kann man leider nur die Statistik unseres Bundesamts beiziehen zur Argumentationshilfe.

      A propos, Dunkelziffern schätzt man übrigens mittels anonymisierten Opfererhebungen ab.
      12 5 Melden
    • hueberstoebler 28.03.2017 15:04
      Highlight @zwan33 du willst ein beispiel, du kriegst eines:
      mein onkel wurde von seiner ex in den selbstmord getrieben. kommt in keiner statistik vor.

      die ex meines besten freundes hat ihn psychisch so im griff gehabt, dass er keines seiner hobbies mehr verfolgen durfte. sie ist aber ausgerastet, wenn er sie nicht in den ausgang hat ziehen lassen mit ihren freunden.

      ich wurde von meiner ex betrogen, habe schluss gemacht. habe noch etwa ein jahr lang drohbriefe von ihr und ihren frehndinnen erhalten. wurde auch im ausgang separiert und und vom ihrer clique geprügelt. erscheint jn keiner statistik.
      1 2 Melden
    • hueberstoebler 28.03.2017 15:07
      Highlight @BigE
      Wie werden Männer erzogen?
      "Du musst stark sein"
      "Du darfst keinen Schmerz zeigen"
      "Haha, ein Mädchen hat dich verprügelt? Du bist ein weicher schwuler Hund"

      Also wie sind Männer bitte selber verantwortlich für diese Dunkelziffer?

      Überall gross Feminismus und Gleichberechtigung. Einen Scheiss gehts den meisten um Gleichberechtigung. Privilegien der Frauen aufrechterhalten (Militärdienst, Pension etc), Privilegien der Männer abschaffen.
      1 2 Melden
    • hueberstoebler 28.03.2017 15:11
      Highlight @Charlie Brown
      Es gibt diverse andere Studien die das belegen. Etwa eine Studie über Gewalt im Kindergarten und der Primarschule (müsste die Literatur suchen, kann ich machen wenn du das wünschst). Darin wird klar hervorgehoben, dass Jungs den offenen Konflikt, oftmals mit Gewaltanwendung, bevorzugen, wohingegen Mädchen öfters auf hinterlistiges psychisches Mobbing und den Ausschluss einzelner Individuen aus der Gruppe zurückgreifen.

      Rapportiert wird ganz klar nur die physische Gewalt in dieser Studie, was auch der Teil mit den "18 von 19 Todesfällen durch häusliche Gewalt waren Frauen".
      2 1 Melden
    • BigE 28.03.2017 22:36
      Highlight @hueberstoebler: warum hast du deine Ex nicht angezeigt? Hattest ja Drohbriefe! Wenn du keine Anzeige erstattest, dann kann das auch in keiner Statistik erscheinen! Wie auch?

      Zudem gibt es viele Frauen, die Prügel kassieren und keine Anzeige erstatten. Nicht aus Angst als "Weichei" dazustehen sondern aus Angst um ihr Leben, wenn sie ihren Mann anzeigt!

      Und sorry, wenn "Mann" Angst davor hat, als Weichei zu gelten, dann kann ich ihm auch nicht helfen. Den Arsch müsst ihr schon selber hochkriegen, wenn ihr in der Statistik erscheinen wollt.
      4 0 Melden
    • hueberstoebler 29.03.2017 12:22
      Highlight @BigE würde ich heute anders machen :)
      2 1 Melden
    600
  • Tobi-wan 27.03.2017 13:13
    Highlight Oh nein! Es gibt immer weniger Verbrechen??? Das kann nicht sein! Die SVP erzählt mir seit Jahren das Gegenteil. Fake News!!1!!11!!!!11!!!
    78 70 Melden
    • Angelo C. 27.03.2017 14:06
      Highlight Entscheidend mag vielleicht nicht nur für die SVP, sondern auch für realitätsbewusste, besorgte BürgerInnen dieser Ausschnitt aus dem offiz. Text sein:

      "Nach einem langjährigen Abwärtstrend haben 2016 die Straftaten gegen Leib und Leben leider um rund 8% zugenommen. Mit rund 23% fällt hier vor allem der Anstieg von Tätlichkeiten ins Gewicht. Die Stadtpolizei Zürich verzeichnete auch eine Zunahme bei den Delikten gegen die sexuelle Integrität (+21,8%). Darin enthalten sind auch Anzeigen rund um den Jahreswechsel 2015/2016, als es beim Silvesterzauber zu div. sexuellen Übergriffen kam."

      47 5 Melden
    • äti 27.03.2017 15:48
      Highlight @angelo: sind das die Zahlen von Köln? Wo vielerorts mal übernommen werden?
      1 23 Melden
    • Angelo C. 27.03.2017 16:38
      Highlight äti :

      "Silvesterzauber" hiess das Fest in Zürich und die obige Abschrift stammt aus der Original-Verlautbarung der Zürcher Polizei.

      Kaum anzunehmen, dass Zürcher Behörden ihre offiziellen Statistiken mit jenen einer ausländischen Stadt ausschmücken würden, zumal sich in Zürich an jenem Sylvester ganz ähnliche Vorkommnisse wie in Köln abspielten, wie man den damaligen CH-Presseberichten unschwer entnehmen konnte...
      20 2 Melden
    • zwan33 27.03.2017 21:06
      Highlight Tja, aber wie gut die Zürcher Behörden (und andere) ihre Statistiken interpretieren, ist eine andere Frage.

      Zunahme um 20%: Boah schlimm! Statistisch signifikant? What?

      Mit anderen Worten, gewisse Schwankungen, besonders bei seltenen Tatbeständen, also bei allen schweren Delikten, können statistisch NICHT INTERPRETIERT WERDEN! Dass die Polizei Änderungen in Prozent angibt, ist ein Witz!
      6 7 Melden
    • äti 27.03.2017 23:24
      Highlight @angelo: Tagi 7.1.16 Silvesterzauber (wie in Köln):

      "Inwischen hat sich gemäss Stadtpolizei rund ein halbes Dutzend Frauen gemeldet. Sie gaben an, dass sie in der Menschenmenge von mehreren Männern «mit dunklerer Hautfarbe» angegangen worden seien. «Die Übergriffe fanden in der City statt», sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage."

      Ich meine nicht, dass das gut ist. Ich meine aber, man sollte nicht aufbauschen.
      1 5 Melden
    600
  • Duscholux 27.03.2017 13:10
    Highlight "dass jedes Jahr etwa gleich viele Männer gegen ihre Frauen und Freundinnen tätlich werden"

    Warum so heteronormativ und sexistisch?
    51 24 Melden
    • dickmo 27.03.2017 13:47
      Highlight Wie gesagt tun statistisch gesehen Männer 90% der Täter ausmachen in Fällen häuslicher Gewalt.
      29 22 Melden
    • Duscholux 27.03.2017 14:37
      Highlight tun ausmachen?
      13 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 14:49
      Highlight Mal davon abgesehen, dass dein Beitrag einer Vergewaltigung der deutschen Sprache gleichkommt, sind laut Bund die Opfer zu 74% weiblich.

      Quelle: https://www.ebg.admin.ch/ebg/de/home/themen/haeusliche-gewalt/statistik.html

      Kannst ja deine Quelle noch nachliefern (falls du Interesse an richtigen Zahlen in den Medien hast).
      3 6 Melden
    • Charlie Brown 27.03.2017 15:25
      Highlight @dickmo: Woher stamme die 90%?

      Dass es mehrheitlich Männer sind, ist bekannt. Gemäss BFS waren es aber 2015 wie folgt: "2015 gab es 9‘673 geschädigte Personen. Davon waren 74% Frauen." (Quelle: https://www.ebg.admin.ch/dam/ebg/de/dokumente/publikationen/dokumentation/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf.download.pdf/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf)

      Ich finde es wahnsinnig wichtig, dass bei solchen Themen korrekte und nachvollziehbare Zahlen genannt werden. Alles Andere erweist der Sache einen Bärendienst (was man den Kommentaren ansieht).

      3 7 Melden
    • dickmo 27.03.2017 16:34
      Highlight Stadt Zürich 2015. Knapp 92 Prozent der aus den gemeinsamen Wohnungen gewiesenen sind Männer. Die Zahl dünkt mich akkurater als die Statistiken aufgrund der Anzeigen, da diese von den Geschädigten per Desinteresse-Erklärung zurückgezogen werden können.

      "Bei den im Jahr 2015 in der Stadt Zürich ausgesprochenen Schutzanordnungen handelte es sich bei 91,6 % der gefährdenden Personen («TäterIn»)* um Männer. 88,6 % der gefährdeten Personen («Opfer»)* waren Frauen."

      https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/gleichstellung/indikatoren/haeusliche_gewalt.html
      8 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.03.2017 17:00
      Highlight @dickmo: "Knapp 92 Prozent der aus den gemeinsamen Wohnungen gewiesenen sind Männer."
      Dass die Polizei selber vorurteilsbehaftet ist und zuerst mal den Mann als Täter annimmt und wegweist ist natürlich komplett ausgeschlossen ;)
      9 3 Melden
    • dickmo 27.03.2017 17:45
      Highlight Natürlich nicht komplett ausgeschlossen, aber wenn man diese Männer mit den Frauen alleine in der Wohnung lassen könnte, ohne um jemandes Leib und Leben fürchten zu müssen, dann würden die nicht mit einem Rayonverbot für die eigene Wohnung belegt. Das ist ein rekursfähiger Eingriff in die Bewegungsfreiheit, wenn ich mich nicht irre.
      4 7 Melden
    • Charlie Brown 27.03.2017 19:52
      Highlight @dickmo: Eine sehr eigenwillige Interpretation wie ich meine.

      Nochmal; ich bin der letzte, der rumheult wenn irgendwo steht, dass (häusliche) Gewaltanwendung mehrheitlich von Männern ausgeht. Weil es leider wahr ist.

      Aber falsche Zahlen (Stadt Zürich ist nicht Schweiz, aus Wohnung gewiesen wird nicht wegen jeder Form von häuslicher Gewalt) schaden mehr als sie nützen. Ist etwa so wie das gebetsmühlenartige Widerholen der ominösen 20% Lohnunterschied, die so auch nicht stimmen.
      5 4 Melden
    • R. Peter 27.03.2017 22:59
      Highlight Charlie, auch die 7.5% stimmen so nicht (sorry, ich kanns nicht genug wiederholen):

      Die Studie vom Bund zur Lohndiskriminierung (ca.7.5% unerklärte Differenz) beruht auf der LSE (eine der derzeiten umfassendsten Erhebungen zum Thema Lohn in der Schweiz) und misst insbesondere:
      - keine Ausbildung & Studiengänge (nur höchster Abschluss)
      - keinen Beruf (nur zweistellige Isco Gruppe: 26=Anwalt=Journalist=Schauspieler=Sozialarbeiter...)
      - keine Berufspausen
      - Berufserfahrung ungenügend (irrelevant ob 10 Jahre mit BG 20% oder 100%)
      - keine Parameter zu Lohnverhandlungen (nur Art des Vertrages)
      3 1 Melden
    • Charlie Brown 28.03.2017 02:18
      Highlight @R.Peter: Ich sage nirgends, dass die 7.5% stimmen und wollte auch gar nicht ein neues Fass aufmachen. Das war nur exemplarisch für eine falsche Zahl, welche in ähnlichem Zusammenhang immer wieder genannt wird und die eigentlich richtigen Argumente unnötig angreifbar macht.
      1 0 Melden
    • R. Peter 28.03.2017 07:19
      Highlight Charlie, ich weiss, dass du das nicht gesagt hast, da es aber immer wieder falsch behauptet wird erwähne ich es in diesem Zusammenhang so oft ich kann. Deine Argumentation lässt nun wieder darauf schliessen: ("die eigentlich richtigen Argumente") gibt es in der Lohnfrage nicht, jedenfalls nicht in Zusammenhang mit Dskriminierung.

      Aber wir müssen das nicht unbedingt diskutieren. Es ist mir aber, wchtig, dass diese durch chronische Fakenews angegriffene Tatsache sich herumspricht.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 28.03.2017 13:26
      Highlight @R. Peter: Zu suggerieren, es gäbe gar keine geschlechterspezifische Lohndiskriminierung ist genau so falsch wie die 20% oder die 7.5%.

      Aber darum geht es nicht.
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    • R. Peter 28.03.2017 15:32
      Highlight Charlie, das will ich nicht suggerieren, sorry wenn es so rüberkam. Ich will sagen, dass es für diese Aussage keine Grundlage gibt und darum keiner weiss, ob es überhaupt eine geschlechterspezifische Lohndiskriminierung gibt - und falls ja, zu wessen Vor-/ Nachteil sie ausfiele. Die Aussage, dass es sie aber zweifellos gibt, ist eindeutig falsch und wird dennoch immer wieder von verschiedensten Stellen so verbreitet (Fakenews).
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