Schweiz

Roger Schawinski, Bastien Girod und Doris Fiala debattierten gestern über das Energiegesetz. screenshot: srf

Fiala redet und redet – doch Girod macht in nur 40 Sekunden alles klar

Doris Fiala hatte bei Schawinski viel mehr Redezeit. Doch es war Bastien Girod, der dem Zuschauer einen klaren Plan für die Zukunft präsentieren konnte. Dafür brauchte er nicht einmal viel Zeit.

16.05.17, 04:10 16.05.17, 16:09

In der gestrigen Talkshow mit Roger Schawinski debattierte FDP-Nationalrätin Doris Fiala mit Grünen-Nationalrat Bastien Girod. Das Thema: Energiestrategie 2050. Nächsten Sonntag findet die Abstimmung statt.

Nach gut zwei Dritteln der Sendung stellte der Talkmaster fest, dass die bürgerliche Politikerin, welche die Energiestrategie ablehnt, bereits drei Minuten mehr Redezeit auf ihrem Konto hatte als ihr Gegenüber. Also sollte Girod nochmals etwas länger reden dürfen, meinte Schawinski, doch Fiala textete unbeirrt weiter.

Genützt hat es ihr allerdings wenig.

In der rund 30-minütigen Sendung verpasste es die FDP-Nationalrätin, dem Zuschauer klar zu machen, wie denn die Alternative bei einem «Nein» zur Energiestrategie aussehen würde.

Und eine Strategie braucht es. Denn eines, da waren sich die Gesprächspartner einig, steht fest: Die aktuell bestehenden Schweizer Atomkraftwerke werden über kurz oder lang altersbedingt vom Netz genommen. Es droht also eine Lücke. 

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,530 Votes zu: Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

  • 75%Ja.
  • 18%Nein.
  • 7%Weiss nicht.

Fiala sagt nur, was sie nicht will

Neue Atomkraftwerke will Fiala jedenfalls nicht. Ihr Mann sei bei den Aufräumarbeiten in Tschernobyl dabeigewesen, sagte sie, deswegen sei sie bei diesem Thema «eher defensiv». Auch mit Gas-Kombi-Kraftwerken, «die CO2 ausstossen», möchte sie nichts zu tun haben. 

Bleibt also noch die Wasserkraft, die Fiala fördern möchte. Doch damit steht sie gar nicht im Widerspruch zu Girod und zur Energiestrategie. 

Alternative Lösungen für die Zukunft präsentierte die FDP-Politikerin gestern keine. Viel eher ging es ihr darum, zu sagen, was sie nicht will. Die Energiestrategie gleiche einer «Planwirtschaft» und es würden massenweise «Subventionen» ausgeschüttet, kritisierte Fiala. Zudem sei es «utopisch» zu glauben, dass man mit Photovoltaik Energie für den Winter produziere könne. 

Doch mit diesem Argument spielte sie Girod direkt in die Karten.

Girod präsentiert Lösungen

Bei einem «Nein» zur Energiestrategie habe man kein Kilowatt mehr Energie zur Verfügung im Winter, konterte der Grüne. Anders sähe dies bei einem «Ja» aus.

Bastien Girod sagt in 40 Sekunden, was Sache ist. Video: streamable

«Dann haben wir zusätzlich Bio-Energie, Wind-Energie und Sonnenenergie.» Diese Massnahmen würden dazu führen, dass die Schweizer Wasserkraftwerke im Sommer entlastet würden und somit im Winter mehr Kapazitäten hätten.

Ausserdem, argumentierte Girod weiter, würde dank Energie- und Stromeffizienz der Stromverbrauch gesenkt. «Also ist die Versorgungssicherheit im Winter mit der Energiestrategie viel höher.» 

Gegen diese Argumente hatte die sonst so redselige Fiala dann auch nicht mehr viel einzuwenden.

Mehr zum Thema

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

Lohnt sich Teslas Super-Batterie für Schweizer Hausbesitzer? Das sagen die Experten

Wenn es ums Klima geht, sind wir schizophren: Die Politik blockt, die Wirtschaft investiert

Du glaubst immer noch nicht an Wind- und Sonnenenergie? Die neuesten Entwicklungen sollten dich eines Besseren belehren!

Dieser ETH-Professor mag keine Subventionen. Die Energiewende ist für ihn trotzdem kein Luxus – sondern ein glänzendes Geschäft

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
442Alle Kommentare anzeigen
442
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • steinlin 17.05.2017 06:37
    Highlight Was Frau Fiala will ist doch sonnenklar, sie will mit ihren 61 Jahren im stadtzürcher Stadtrat noch eine Pension abholen. Sie ist wahrlich nicht die einzige mit einem solchen Ansinnen.
    30 6 Melden
    600
  • Zern 17.05.2017 06:06
    Highlight Es kann einfach nicht sein, dass die grössten Energieverbraucher subventioniert werden, das ist wie, wenn für Alkoholprävention die Alk.-Steuer erhöht wird, die grössten Säufer aber nicht belangt werden.
    Wir müssen Grundlagen schaffen, dass Windräder (Appenzell), Solarpanels (Walensee), und Wasserkraft (Grimsel) unkomplizierter/kostengünstiger/schneller gebaut werden können (z.B. Verbandsbeschwerderecht eindämmen). Man muss wissen, Subventionen werden nie gekürzt, wenn sie einmal beschlossen sind... (Siehe spez.MWSt.). Energiewende auf dem Buckel der kleinen, toll!
    21 6 Melden
    600
  • amore 16.05.2017 20:53
    Highlight Was Frau Fiala hier abgeliefert hat ist unterste Schublade. Sie sollte nächstes Mal nicht mehr in den NR gewählt werden. Auch Stadträtin von Zürich sollte sie nicht werden.
    56 10 Melden
    600
  • dF 16.05.2017 16:40
    Highlight @alleNeinsagerhier

    Was ist denn die Alternative? Fakt ist, die heutigen AKW's werden mit der Zeit abgeschaltet. Also was WOLLT Ihr? Und nicht was Ihr NICHT wollt.
    54 13 Melden
    • Barracuda 16.05.2017 17:25
      Highlight Genau, auch die Nein-Sager sind sich einig, dass kein normaler Mensch auch nur einen Rappen in ein neues AKW investieren wird. Die Alternative der Nein-Sager ist, dass wir das Unvermeidliche aufschieben und in 15 Jahren nochmals über das Gleiche diskutieren (mit der Folge, dass wir dann einen Schnellschuss riskieren, weil es dann eilt und wir die 15 Jahre Vorsprung nicht genutzt haben).
      45 12 Melden
    • R. Peter 16.05.2017 17:57
      Highlight Wir stimmen nicht über eine Alternative ab! Wir stimmen über ein verlogenes Gesetz ab. Im Gesetz definiert ist ein Ziel, Massnahmen und Aufträge, was bei Abkommen vom Zielkurs zu tun ist.

      Eine Analogie zur Verdeutlichung:

      Ziel: Marathon (Energiewende)
      Massnahme: einmal um den Greifensee joggen (Netzzuschlag, 40.-)
      Wenn das nicht reicht: weiter Massnahmen beschliessen wie 4-5 Trainingseinheiten/ Woche über Monate (Massive Treibstoff- und Heizölzuschläge, höhere Netzzuschläge, etc. wie sie das Parlament einstimmig ablehnte: 3200.-)

      Das ist verlogen!
      31 73 Melden
    • R. Peter 16.05.2017 17:57
      Highlight Was ich will: eine ehrliche Abstimmung mit ehrlichen Kostenfolgen, kein AKW Verbot, Strommarktliberalisierung min. schweizweit (Strombörse, mit Zugang für Grosskraftwerke und Haushalte zu gleichen Bedingungen für Kauf nd Verkauf von Strom), keine Einspeisegarantien, keine Extrasteuervorteile für Immobilienbesitzer, wenns sein muss gewisse Lenkungsabgaben.

      Auf Importe werden wir ohnehin angewiesen sein, bei einem langsameren und marktorientierteren Umbau aber weniger Überkapazitäten (z.B. Mittags) zubauen, welche zu Unmengen in den Boden abgeleitet werden müssen.
      26 44 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 18:09
      Highlight Die Ja-Sager sind sich einig, dass Umwelt-, Natur-, Landschafts- Heimat- und Denkmalschutz über allem stehen und darum kein Windkraftwerk auf einen Hügel gestellt werden darf, kein weiteres Tal geflutet, kein neues Flusskraftwerk gebaut und schon gar nicht ein Kirchenturm mit Solarpanels bestückt. Aber immer schön nach der Energiewende plärren und die CO2-freien KKWs beschimpfen ...
      36 49 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 21:42
      Highlight @kaviar

      ich fühle mich nicht ihrer aussage dazugehörig, somit nicht alle!
      19 2 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 21:57
      Highlight @Peter: Mit Utopien kommen wir nirgendwo hin.
      Die AKW sind von gestern, es braucht keine. Weder ist heute die Müllgeschichte gelöst, noch interessiert die Verschmutzung bei der Urangewinnung
      19 9 Melden
    • dF 16.05.2017 22:02
      Highlight @R. Peter

      Danke für die Antwort, bin zwar nicht durch und durch deiner Meinung, kann dich aber einigermaßen Nachvollziehen. Und Danke, du bist der Erste der mal eine konkretere Antwort gegeben hat, ohne mit dem Finger gleich auf andere zu zeigen.
      Im Gegensatz zu Kaviar.


      @Kaviar

      Dein Leseverständnis ist anscheinend nicht das Beste. Ich fragte nach deiner Meinung und was du willst. Und NICHT was angeblich die Ja-Sager machen um sich selber zu torpedieren (auch wenn es teilweise stimmt, aber dazu gehören genauso viele Nein-Sager).
      14 4 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 23:47
      Highlight @dF: Ich schrieb eine kl. Replik auf Barracudas Antwort hier.
      Die Alternative ist nichts zu ändern am Gesetz. Es gibt keine grundsätzliche Hindernisse für die Investition in Solar-und Windkraftanlagen, oder andere Kraftwerkstypen. Wenn es neue Kraftwerke braucht, dann werden sie gebaut werden, mit oder ohne Subventionen. Dieses Gesetz ist überflüssig, reine Geldverschwendung auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung.
      10 15 Melden
    • dF 17.05.2017 00:56
      Highlight @Kaviar

      1.)
      Dann schreib so, dass man nachvollziehen kann das du dich nicht auf den Ursprungskommentar beziehst.

      2.)
      Wenn du, wie gewisse andere Nein-Sager, denkst, dass sich alles von alleine regelt, auch ohne neues Gesetz, da gebe ich dir recht. Jedoch wird sich an der Art und Weise wie wir unsere Energie gewinnen nicht viel ändern. Aber um genau dies geht es bei dieser Abstimmung.

      Denn...

      3.)
      dagegen kannst du nur sein, wenn du meinst das es ok sei neue AKW's zu bauen oder noch mehr Strom aus unbekannter Herkunft zu importieren und gleichzeitig vom Ausland noch abhängiger zu werden.
      7 4 Melden
    • R. Peter 17.05.2017 07:39
      Highlight Ach Fabio, alle Technologien zur Stromgewinnung haben ihre Vor- und Nachteile. Welche davon Utopie sind, ist weltweit sehr umstritten...

      - AKW sind CO2 Arm und effizient, haben aber ein Abfall- und Versicherungsproblem.
      - Fossile Energiegewinnung ist billig, ist aber nicht nachhaltig und stösst viel CO2 aus.
      - Wasser ist sauber und effizient, schadet aber oft Flusslebewesen und macht die Überflutung riesiger Gebiete nötig.
      Wind&Sonne liefern günstige und saubere Energie, wenn die Sonne scheint oder es windet.

      Ich will weder Verbote, noch Subventionen oder garantierte Einspeisevergütungen.
      11 13 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 07:52
      Highlight @dF:
      1) ok.
      2) In den 60ern hatte man in bester Absicht ein Subventionsmonster gezüchtet, was den Wettbewerb zum Nachteil neuer, besserer Technologien bis heute stark verzerrt: die Nukleartechnologie. Wir wiederholen gerade diesen Strategiefehler. Das Energiegesetz ist ein schädlicher Innovationsblocker.
      3) Die Versorgungssicherheit wiegt moralisch am schwersten. Denn es hängen Millionen von Leben daran. Alle Kraftwerkstypen erfüllen hier ihren Zweck. Wir sind grundsätzlich von Importen abhängig. Vom eigenen Boden könnten wir 4 Mio. Menschen ernähren. Wir sind mehr als doppelt so viele.
      3 11 Melden
    • piedone lo sbirro 17.05.2017 09:28
      Highlight @R. Peter

      wie immer perfekt auf der SVP parteilinie.
      könnten sie den weltwoche-link zu ihrem atomlobby-mantra noch nachliefern? danke.

      verlogen ist ihre SVP mit initiativen wie der MEI, bzw. mit der peinlichen warmduscher-kampagne.

      haben sie parteiintern schon mal nachgefragt wie die ehrlichen kostenfolgen aussehen betreff entsorgung des nuklearen abfalls (in ihrem garten?) und den abriss der AKW`s ?

      es liegt an ihnen bzw. der SVP alternativen aufzuzeigen wenn sie gegen das energiegesetz stimmen.

      rösti & co sind die gekauften, moralisch verkommenen handlanger der atombarone.
      10 8 Melden
    • dF 17.05.2017 12:38
      Highlight @Kaviar

      zu 1.)
      Schön, dass du das auch so siehst. Denn ich finde es führt ansonsten nur zu unnötigen Kommunikationsproblemen.

      zu 2.)
      Auf welche Technologie setzt du denn? Oder wartest du echt darauf das sich der Markt selbst regelt?

      zu 3.)
      Versorgungssicherheit bei der Energie ist nicht mit derer bei der Ernährung gleichzusetzen, differenzieren will gelernt sein.

      Im Allgemeinen, du hast bis jetzt die Ursprungsfrage nicht beantwortet. Die da lautet, was du WILLST und nicht was du NICHT willst.
      5 0 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 14:06
      Highlight @dF:
      2) Mir ist jeder Kraftwerkstyp recht. Hauptsache der Laden läuft. Und ja: Der Markt regelt das. Entweder es kommen benötigte Kraftwerke oder es gehen unbelieferte Energieverbraucher. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist nachwievor gültig.
      3) Dann formuliere ich es halt so: Ich will, dass die Gesetze bleiben wie sie sind, weil so sind sie gut.
      3 12 Melden
    • dF 18.05.2017 17:54
      Highlight @Kaviar

      Leider ist der letzte Kommentar an dich beim watson-Team untergegangen. Deshalb hier nochmals der in etwa gleichlautende Inhalt.

      Ich kann anhand deiner Aussage "Mir ist jeder Kraftwerkstyp recht. Hauptsache der Laden läuft." ziemlich davon ausgehen, dass dir die Umwelt egal ist und das du keine Kinder hast, die evt. deine Ignoranz ausbaden müssen, hast. Entsprechend handelst su nach dem Moto: Nach mir die Sintflut.

      Oder sehe ich etwas falsch?
      3 0 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 21:26
      Highlight @dF: Es ist eine Frage der Prioritäten. Unseren Kindern nützen ein perfekt designtes Weltklima und ein paar Endlager für radioaktiven Müll weniger überhaupt nichts, auch nicht hübsche Windrädchen, wenn wegen einer unzureichenden Energiversorgung die Nation vor die Hunde geht, die Wirtschaft kollabiert, die Infrastruktur unwiederbringlich verrottet und die Jungen entweder auswandern oder verhungern, falls sie sich nicht schon vor die letzten noch fahrenden Zügen geworfen haben.
      Die Energieversorgung aufrecht zu erhalten, ist tausendmal wichtiger, als den Klimawandel aufhalten zu wollen.
      2 7 Melden
    • dF 18.05.2017 21:52
      Highlight @Kaviar

      Also hast du lieber wenn "unsere" Kinder durch radioktivem Müll verstrahlt werden und zu viel CO2 vergast werden?
      Denn wenn das Kollabieren selbst jetzt schon geschieht durch stillstand der Technologie, Grund dafür ist der Lobbyismus der bestehenden Technologievertreter. Oder willst du echt, dass deine Kinder keine Wahl mehr haben, ob. sie langsam sterben oder schnell "Die Energieversorgung aufrecht zu erhalten, ist tausendmal wichtiger, als den Klimawandel aufhalten zu wollen.". Denn was bringt jegliches Handeln wenn es keine Zukunft mehr gibt.
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 22:18
      Highlight @df

      harte aber klare worte.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 22:46
      Highlight das klima ändert sich schneller, als dass die evolution sich (flora, fsuna, menschheit) anpassen kann.
      7 3 Melden
    • dF 18.05.2017 22:52
      Highlight @wir sind alle menschen

      Es sind harte, aber leider wahre Worte. So sehr ich gerne andere verwenden würde.

      Nicht, dass ich in allem besser wäre. Leider 😑.
      4 2 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 23:26
      Highlight @dF: Die Atmosphäre hat ca. 400 ppm CO2, erst ca. 90000 ppm sind tödlich. Wir müssten 200 Jahre Industrialisierung mehr als 450 mal wiederholen (mehr als 90000 Jahre), um am CO2 zu ersticken. Die bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe reichen aber für weniger als 100 Jahre. Wir werden sicher nicht am CO2 ersticken.
      Wenn es 4 °C wärmer wird, doppelt soviel wie das Klimaziel in 50 Jahren, dann passiert nichts. Einen solchen und noch viel grössere Temperaturanstiege passieren jeden Tag von Neuem, ohne fatale Folgen. Wenn es in Zürich durchschn. 13, statt 9 °C hat, dann schadet das keinem.

      2 7 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 23:48
      Highlight @dF: Bricht hingegen die Energieversorgung in der Schweiz zusammen, dann beginnen nach 5 Tagen die ersten Menschen zu hungern. Ohne Energie kann Nahrung weder ausreichend importiert noch verteilt werden. Nach 20 Tagen sind die ersten verhungert. Die eigene Landwirtschaft kann höchstens 4 Mio ernähren, mind. 4.5 Mio müssten auswandern oder verhungern. Im Winter gibt es Kältetote, weil ohne Energie nicht geheizt werden kann.
      Eine stabile Energieversorgung ist offensichtlich extrem viel wichtiger und dringender für unser Überleben, als eine stabile durchschn., globale Oberflächentemp.

      3 8 Melden
    • dF 19.05.2017 00:24
      Highlight @Kaviar

      Was bringt dir (und deinen nachkommen) jetzt (heute, in diesem Moment +/- 2 oder 3 Jahre) eine perfekte stabile Energieversorgung. Wenn in 50 oder 100 Jahren nach kühlen Orten gesucht werden muss (bzw. darum gekämpft wird), sofern es solche gibt? (die nicht durch hopsgegangene AKW's unbewohnbar sind).
      Oder bist du echt so egoistisch?

      Und ja, es sind "per se" tatsächlich erst etwa 90000 ppm CO2 für den Menschen tödlich (sofern sich der O2 Gehalt nicht signifikant senkt(unterhalb von 17%). Aber hast du echt das Gefühl, dass es vorher keine für den Menschen tödliche Auswirkungen gibt?
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2017 06:54
      Highlight @kaviar

      dann freuen sie sich auf noch viele millionen mehr flüchtende weltweit und dieses mal AUCH aus europa selbst.

      die pole schmelzen schon jetzt stärker. bei weltweiten 4 grad höhren tempis wirds davon nicht mehr viel geben. dieses wasser verschwindet nicht einfach so im nichts.
      die meeresspiegel steigen unvermeidlich.

      grösserr wasserflächen
      - kleinere landfläche
      - grössere menschendichte
      - höhere verdunstung
      - mehr und heftigere stürme
      - noch mehr flüchtende wegen zerstörter gebiete durch überflutungen
      - mehr hunger weltweit wegen weggespühlter landwirtschaftliche nutzfläche
      usw
      -
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2017 07:04
      Highlight @kaviar

      teil 2

      - auftauen der permafrostgebiete
      - entweichen der dort gespeicherten metangase
      - weitere erhöhung der durchschnittlichen jahres temperatur weltweit
      - verschwinden der letzten eisflächen
      - weiteres ansteigen der meeresflächen
      - noch weniger landfläche
      - noch mehr flüchtende
      - noch weniger nutzflächen zur ernährung
      - ...

      so nebenbei verändert sich auch die wasserverteilung durch regen.

      und was dieser extreme sozial druck bewirken werden wird ist noch nicht berücksichtigt.

      aber für sie und ihre nachkommen ist das ja alles kein problem.

      hauptsache der status quo bleibt so!
      6 1 Melden
    • Kaviar 19.05.2017 12:14
      Highlight @dF @wir: Wenn die Pole wegschmelzen, dann werden die Arktis und Anrarktis bewohnbar, Grönland und Sibirien urbar. Nordkanada und Alska zu Getreidekammern. Selbst wenn der Meeresspiegel um fantastische 100 Meter steigt, fällt dadurch nur ein kleiner Bruchteil der dazugewonnen Flächen weg. Und: das passiert, wenn überhaupt, innert mehreren Jahrhunderten. Das ist mehr als genug Zeit, damit ganze Küstenstädte in das Landesinnere wachsen können. Deswegen muss niemand flüchten.
      Ein weltweiter Zusammenbruch der Energieversorgung würde dagegen innert Wochen Milliarden von Menschen töten.
      0 5 Melden
    • Kaviar 19.05.2017 12:33
      Highlight @dF, @wir: Wird es wärmer, gibt es mehr Verdunstung, damit mehr Regen. Das ist gut!
      Mehr Regen bedeutet mehr Leben in Australien, der Sahra, der Gobi. Die Wüsten werden wieder grün. Es ist ein Irrglaube, dass Wüsten durch Wärme entstünden. Die Wüste Gobi ist im Schnitt 3 °C warm. Der Regenwald im Amazonas ist dagegen wärmer (21 °C), wärmer als die Sahara (20 °C).
      Wüsten entstehen durch die Absenz von Wasser.
      Wenn Ihr nicht einseht, dass eine Jahrhunderte währende Änderung der Umwelt harmlos ist, im Vergleich zu Versorgungskrisen innert Monaten/ Jahren, dann ist Euch Irrenden nicht zu helfen.
      2 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2017 12:38
      Highlight ich geb auf.
      macht keinen sinn mit ihnen und ihresgleichen diskutieren zu wollen.

      ps:
      ihren namensgeber gibt es dann auch nicht mehr zu kaufen und verspeisen.
      3 0 Melden
    • dF 19.05.2017 12:54
      Highlight @Kaviar

      1.) Angehängt ist eine Karte, wie die Erde aussehen könnte bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 100 Meter.

      2.) Solch eine Urbarmachung, wie du sie vorschlägst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Kosten als der Umweltschutz. Und ach ja, jeder Boden kann nicht urbar gemacht werden.

      3.) Bevor du über Energieversorgungen weltweit sprichst, solltest du wissen, dass diese nicht durch und durch weltweit zusammenhängen. Solch ein Zusammenbruch weltweiten Ausmasses, würde höchstens durch einen globalen EMP geschehen, und nicht weil die Schweiz über die ihre Abstimmt.
      5 2 Melden
    • dF 19.05.2017 12:58
      Highlight @Kaviar

      Mehr Feuchtigkeit in der Luft bedeutet auch mehr und stärkere Stürme und somit Unwetterkatastrophen.
      5 2 Melden
    • Kaviar 19.05.2017 13:30
      Highlight @wir sind alle menschen:
      Wieso? Habe ich etwa unzulässige Schlüsse gezogen? Oder irre ich mich bei den Fakten? Bin ich denn nicht auf Deine Argumente eingegangen?
      Den Klimawandel gab es schon immer. Schon immer brachte er Nachteile, aber auch Vorteile. In der öffentlichen Debatte werden die Vorteile einer Klimaerwärmung konsequent verschwiegen. Das ist unwissenschaftlich und dumm.
      Ebenso, dass die Klimadebatte von alltäglichen Missständen ablenkt. Wer das Wohl der Menschen zum Ziel hat, der sorgt sich zuerst um die Menschen im hier und jetzt, gerade weil er seine Kinder liebt.
      2 6 Melden
    • Kaviar 19.05.2017 14:05
      Highlight @dF: Die Antarktis fehlt. Ingesamt klar ein Gewinn an nutzbarem Land. Und neue Küstengewässer gibt es ja auch noch! Das bringt mehr Fischerei. Perfekt! Noch mehr Menschen können ernährt werden.
      Der Meeresspiegel steigt schon seit vielen Jahrhunderten, gegenwärtig um die 3 mm pro Jahr. Ein Anstieg um 100m Meter dauert also 3000 Jahre. Wo ist da das Problem?
      Es ist, weiss Gott, weniger schlimm, in 3000 Jahren eine neue Bleibe finden, oder Dämme bauen zu müssen, als innert Tagen zu erfrieren oder binnen einigen Wochen verhungern zu müssen, weil die Energieversorgung zusammenbrach.
      1 6 Melden
    • dF 20.05.2017 16:58
      Highlight @Kaviar

      Zur Antarktis: da ist es das gleiche mit dem Urbarmachung: zu teuer und nicht jeder Boden kann urbar gemacht werden.

      Zu grösseren Küstenlinien zum Fischen; grössere Küstenlinien ≠ mehr Fischgründe, erst recht nicht, wenn sowieso überfischt wird.

      Und übrigens wenn es mal zu einem Heizungsausfall im Winter kommt, egal aus welchem Grund (hab ich selber erlebt, weil die Heizung kaputt ging), wie wäre es, mit sich wärmer anziehen.
      1 0 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 17:43
      Highlight @dF: Nicht jeder Boden kann urbar gemacht, aber auch nicht keiner. Mehr Ackerfläche gibt es zunächst auf alle Fälle, wenn es wärmer wird.
      Die Urbarmachung der Antarktis kann dereinst mit einem Subventionsprogram à la ES2050 rentabel gemacht werden. Allerdings leuchtet es nicht ein, warum das nicht rentabel sein kann. Schliesslich fänden dort alle Flüchtlinge der Erde Platz und eine neue Heimat.
      Bei einem Ausfall der Heizung installiert man eine Notheizung, die aber braucht Energie. Warme Kleidung hilft, aber nur zusammen mit genug Kalorien. Ohne Energieversorgung fehlt jedoch beides.
      2 5 Melden
    600
  • infomann 16.05.2017 15:19
    Highlight Liebe Leute überlegt und denkt doch mal selber.
    Wenn eine Öl und Gas Lobby mit Albert Rösti SVP gegen das neue Energie Gesetzt ist warum wohl??
    Sie haben Angst um ihre Einnahmen und das heißt doch wir sparen mit einem ja Energie.
    Darum ein überzeugtes Ja
    60 25 Melden
    • Richu 16.05.2017 15:54
      Highlight " Liebe Leute überlegt und denkt doch mal selber": Wenn u.a. auch ein grosser Fachspezialist mit jahrzehntelanger Umwelterfahrung wie Ph. Roch, ex. Direktor vom Bundesamt für Umwelt und ex. Direktor vom WWF ein NEIN zu diesem Energiegesetz empfiehlt, so ist sicher ein überzeugtes NEIN die richtige Antwort auf dieses "untaugliche" Gesetz!
      32 48 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 15:58
      Highlight Doch da sind wir einmal gleicher Meinung. Ein überzeugtes JA.
      34 19 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 16:12
      Highlight Dito für die Lobbyisten der erneuerbaren Energien. Darum "Nein".
      20 36 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:49
    Highlight dass wir steuerzahler am schluss die zeche inklusive entsorgung des nuklearen abfalls und den abriss der AKW`s berappen werden, steht ausser frage.

    das ist neoliberalismus in reinkultur, und irgend jemand hat ja diese lobbygesteuerte rechtsbürgerliche mehrheit in vollem wissen um deren arbeitsweise nach bern gewählt.

    2016 haben die vier atomkraftwerke offiziell einen verlust von 617 mio eingefahren - aber das ist sicher nur ein teil der wahrheit. die massivst unterdeckten rückbau- und versicherungskosten, sowie die ungelöste entsorgungs-thematik sind darin noch nicht berücksichtigt.
    45 10 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:45
    Highlight wer die stromkosten mit deutschland vergleicht, vergleicht birnen mit aepfel.


    die tatsächlich sehr hohen stromkosten sind eine folge der privatisierung der stromanbieter (die zwei grössten EON und RWE sind dax-unternehmen), und somit ausschliesslich den aktionären rechenschaft schuldig.

    die stromkosten sind nicht erst mit der energiewende gestiegen, sondern schon viel früher, kurz nach der privatisierung.
    23 12 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:42
    Highlight der freisinnig war schon immer ein dienstfertiger politischer komplize der atombarone.
    die meisten FDP`ler haben weder aus tschernobyl noch aus fukushima etwas dazu gelernt.

    eine stromversorgung mit erneuerbaren energien ist eine gefahr für die monopolisten und profiteure des jetzigen systems, da ist schon nachvollziehbar, dass diese hier nichts unversucht lassen, um die energiewende zu bekämpfen.

    die SVP lügt wie gedruckt - sie kann in keiner art und weise erklären, wie die lösung aussehen soll, die energie-importe zu reduzieren.

    29 12 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:35
    Highlight die SVP, die uns glauben lassen will, dass sie sich für uns stromkonsumenten einsetzt und deshalb gegen die energiestrategie 2050 ist, unterstützt die subventionsbestrebungen der strombarone.

    die haushalte als milchkühe der SVP-stromlobby.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-haushalte-sind-die-milchkuehe-der-stromlobby/story/14275283#

    die grossen unternehmen sind vom bezugszwang ausgenommen, und profitieren zudem von mengenrabatten. die zeche zahlen tun haushalte und kmu.
    in der EU können auch haushalte den stromlieferanten wählen. hierzulande nicht.

    welcome to SVP!
    22 10 Melden
    • piedone lo sbirro 16.05.2017 15:03
      Highlight für staatliche milliarden-subventionen hat der SVP-übervater schon immer viel übrig gehabt (bauern), auch wenn er seit jahrzehnten jammert.
      der mann ist zwar alt geworden, aber als demagoge ist er immer noch spitze.

      vor rund 15 jahren verkauften die damaligen lonza-hauptaktionäre blocher und martin ebner die lonza-wasserkraftwerke für 450 millionen franken an die deutsche energie baden-württemberg (EnBW).
      wenn's ums geld geht ist sich blocher am nächsten. das volch kommt später - wenn überhaupt.

      23 10 Melden
    600
  • Paraflüger 16.05.2017 14:32
    Highlight Leider fehlen von beiden Seiten die Lösungen. Der Atomstrom ist zu Zeit einfach nötig ((k)eine Alernative wäre noch Kohlenstrom). Meiner Meinung nach haben auch viele der Diskutierenden keine Ahnung davon, wie unser Stromnetz funktioniert.
    12 20 Melden
    • Ion Karagounis 16.05.2017 15:25
      Highlight Keine Lösung? Das sehe ich doch anders: Erneuerbare Energien sind eine Lösung. Seit bald zehn Jahren haben wir eine Fotovoltaikanlage auf unserem Hausdach, seit fünf Jahren heize ich mit Holzpellets. Beides funktioniert bestens. Beides wird mit der Energiestrategie zusätzlich gefördert, weshalb ich jat stimmen werde.
      25 12 Melden
    • Paraflüger 16.05.2017 20:32
      Highlight (1) Wenn das alle genau so machen bricht das Stromnetz zusammen (es muss zu jedem Moment exakt gleich viel Strom produziert werden wie verbraucht wird). Bis vor ein paar Jahren funktionierte dies auch sehr gut dank den AKWs, welche ständig mehr oder weniger gleich viel Strom lieferten. Wenn viel Strom verbraucht wird, können die Speicherseen diesen sehr schnell liefern und somit die Spitzen abdecken. In der Nacht, wenn weniger Strom verbraucht wird, konnten die Pumpspeicherseen mit günstigem Strom gefüllt werden. Mit denn Solarzellen und Windrädern wird das ganze viel unberechenbarer.
      4 7 Melden
    • Paraflüger 16.05.2017 20:36
      Highlight (2) Die Solarzellen liefern zur Mittagszeit, und nehmen den Speicherseen so die Möglichkeit, ihren Strom gewinnbringend verkaufen zu können. In der Nacht, liefern die Solarzellen gar kein Strom, die Speicherseen müssen aber geleert werden, um den Grundbedarf an Strom zu decken, damit das Netz nicht zusammenbricht. Die folge davon ist, dass sicherlich niemand mehr ein Wasserkraftwerk bauen wird. Was für die Energiestrategie fehlt ist ein Speichermedium, welches den Strom ohne Verluste über das gesammte Jahr speichern könnte.
      3 9 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:30
    Highlight die warmduscher-kampagne der SVP dient der fake-news propaganda:

    http://www.tageswoche.ch/de/2017_16/schweiz/747893/So-dreist-ist-die-Warmduscher-Kampagne-der-SVP-gegen-die-neue-Energiestrategie.htm

    SVP-präsi rösti ist präsident der lobbyverbände für wasserkraft, AKW und heizöl:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rostis-energiepolitischer-Spagat-ist-zirkusreif

    die tochter des patriarchen will billiger importstrom und AKW:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Martullos-Strategie-EU-Importstrom-und-neue-AKW
    21 12 Melden
    600
  • simiimi 16.05.2017 14:03
    Highlight Falls zu irgendeinem Thema eine Debatte stattfindet ist es gemäss Watson immer der linkere, nettere und progressivere Redner, der seinen Gegner "abtrocknet", "zerstört", "alt aussehen lässt" etc.
    Jeder neutrale Zuschauer hat gestern gemerkt, dass es sich bei Girod um einen Gläubigen handelt, der die ES2050 aus ideologischen Gründen will (Atomausstieg), und dafür lügt bis sich die Balken biegen was die wahren Kosten angeht. Und hier wird der Typ noch zum Debattensieger hochstilisiert. Lächerlich.
    22 49 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:20
      Highlight Mit den ersten vier Zeilen Ihres Kommentars haben Sie recht. Aber ab "Jeder neutrale Zuschauer" fängt es mit dem recht haben böse an zu hapern.

      Was macht Sie so sicher, dass Girod lügt?

      Etwa, weil er etwas anderes sagt als die SVP?
      32 8 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 14:30
      Highlight Hat man auch thematisiert, dass das Energiegesetz NULL Einfluss auf die Abschaltung unserer Uralt-Reaktoren hat und somit nur schon in dieser Beziehung ein Rohrkrepierer ist?
      11 15 Melden
    • simiimi 16.05.2017 16:29
      Highlight @Bruno Würhrich Wer behauptet, die Welt im Jahr 2050 so gut zu kennen, dass dafür schon Gesetze gemacht werden können, ist in meinen Augen ein Lügner. Mit der SVP hat das überhaupt nichts zu tun.
      5 14 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 17:16
      Highlight Doch simiimi, das hat viel mit der Denkweise der SVP zu tun.

      Wenn man in der Schweiz jeden Entscheid, der vorausschauend gefällt worden ist, verhindert hätte, dann wären wir heute nicht da, wo wir sind. Regieren und ein Land weiter bringen hat sehr viel mit Vorausschauen zu tun.

      Bezüglich Energie ist es sehr wohl möglich, ein paar Jahrzehnte vorauszuschauen. Es wäre äusserst dumm, dies nicht zu tun.

      Zurück zur SVP: Sie vertritt, wer aus den alten Strukturen profitiert. Diejenigen als Lügner zu beschimpfen, die vorausschauen, hat für diese Partei System.
      16 5 Melden
    • simiimi 16.05.2017 17:44
      Highlight Bruno, nennen Sie doch nur ein Beispiel in der Geschichte, wo ein staatlich durchgeplantes System dem freien Markt überlegen war. Sie scheinen aus reinem anti SVP Reflex für die Vorlage zu sein, was noch trauriger ist als ein Ja zur Vorlage einzulegen aus ideologischen Motiven.
      4 13 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 17:47
      Highlight Die Erwartung an die Politik ist straegisch und vorauaschauend zu arbeiten. Dies ist eine Strategie. Klar weiss keiner was 2050 wirklich ist. Aber deswegen die Hände falten zum Ölgott beten ist falsch.
      Strategie heisst Weichen stellen, Schwerpunkte festlegen
      14 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 19:15
      Highlight Staatlich durchgeplante Systeme gab es im Ostblock vor dem Fall des Kommunismus, bzw. der kommunistischen Planwirtschaft. Die ES2050 damit zu vergleichen. ist völlig daneben.

      Hier geht es um Förderung, Lenkung und Innovation. Es geht um die grösstmögliche Unabhängikeit vom Ausland in einem äusserst wichtigen Bereich.

      Trotzdem sind es Individuen, die aus den Förderungen und den Rahmenbedingungen etwas machen müssen. Auch die Landwirtschaft wird - im Interesse unseres Landes - gefördert. Auch sie wird - zum Nutzen von uns allen - durch Rahmenbedingungen gelenkt.
      7 4 Melden
    600
  • neutrino 16.05.2017 13:43
    Highlight Bin auch für ein Ja - lieber eine Strategie als gar keine. Aber man muss ehrlich sein - dass Ganze wird eine hochsubventionierte Planwirtschaft (endet hoffentlich nicht so wie in D). Erneuerbare Energien sind die Zukunft, und schon heute billiger als bspw. Atomenergie - da kann man doch das Selbstbewusstsein haben, dass sich diese auch ohne Staatshilfen durchsetzen. Nicht nur die Subventionen selbst werden teuer sein, sondern auch der ganze Verwaltungs- und Justizapparat, um das Ganze zu kontrollieren. Schade, aber lieber ein teures JA als ein Nein.
    10 7 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 14:18
      Highlight Die erneuerbaren Energien werden so oder so kommen. Ohne staatliche Zwangsmittel und Subventionen halt ein paar Jahre später.
      Lieber ein vernünftiges NEIN statt ein ruinöses Ja.
      12 32 Melden
    • neutrino 16.05.2017 15:44
      Highlight Für mich überwiegen die Vorteile, deshalb ein JA! Aber der ganze Verwaltungsapparat, sowie die Verordnungsflut, welche das (schlechte) Gesetz vorsieht, geht mir schon jetzt auf die Nerven.

      Und man darf sich nichts vormachen: ein JA wird Jobs generieren - aber vorallem für Juristen und Subventionsjäger.
      8 1 Melden
    • Barracuda 16.05.2017 17:38
      Highlight Für mich überwiegen die Vorteile auch massiv. Natürlich gehe ich davon aus, dass das Ganze etwas mehr als nur Fr. 40.- pro Person kosten wird. Die SVP tut mit ihrer irrsinnigen und verlogenen Kostendiskussion (Fr. 3'200 p.P) jedoch so, als gäbe es eine Lösung, die nichts kosten würde. Die Energiewende kommt und die Energiewende wird nicht gratis. Selbst wenn wir weiterhin auf AKWs setzten würden, käme das ebenso teuer!
      11 1 Melden
    600
  • atomschlaf 16.05.2017 13:18
    Highlight Schönes Beispiel für die Umverteilung von unten nach oben unter dem Deckmantel von Gebäudesanierungen:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/rechtsfragen/ein-viertel-mehr-miete-nach-umbau-ist-das-erlaubt/story/10542294

    Und sowas noch stärker fördern? Nein, danke!
    12 23 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:19
      Highlight Was Wollten Sie mit dem Artikel genau aussagen? Die wertvermehrenden Investitionen, also wertvermehrende Baukosten MINUS Subventionen können zu Mietaufschlägen führen. Somit können die Subventionen NICHT in Mietaufschläge umgemünzt werden. Die Nebenkosten werden geringer und dem Mieter weiter gegeben und nun was soll nun dabei eine Umverteilung von unten nach oben sein, wenn die Nebenkosten abnehmen?
      Haben Sie eine Pensionskasse? Wenn ja, jammern Sie da auch wenn die PK eignen Liegenschaften über das Gebäudeprogramm subventioniert werden und dann eine Mehrmiete abwerfen?
      7 5 Melden
    • Barracuda 16.05.2017 17:45
      Highlight Hä? Alles klar bei Ihnen Atomschlaf? Müssen jetzt schon so zusammenhangslose Beispiele herhalten für die "Argumentation"? ;-) Wertvermehrende Investitionen dürfen heute schon teilweise auf die Mieter abgewälzt werden. Da ändert die Abstimmung am Wochenende überhaupt nichts dran, weil es schlicht und einfach nichts mit dieser Frage zu tun hat. Wenn ihr Vermieter mit dem Mietpreis aufschlägt, weil Sie eine nigelnagelneue Küche und Bad bekommen, dann wird das auch in Zukunft so sein, ob Sie jetzt Ja oder Nein stimmen!
      4 2 Melden
    600
  • Hercules Rockefeller 16.05.2017 12:39
    Highlight Bin überhaupt kein Fachmann und deshalb hier meine Frage: Schweden produziert/"recyclet" Energie ja aus der Abfallverbrennung. Könnte dies nicht auch ein Konzept für die Schweiz sein oder wird dies bereits gemacht? (oder ist es gar nicht so gut wie es klingt?) Wir könnten super günstigen Abfall von unseren Amici aus dem Süden bekommen, falls wir nicht genug produzieren (was ich mir allerdings nur schwer vorstellen kann). Wäre doch ein win/win - wir lösen unser Energie- und die Italiener ihr Abfallproblem :-)

    weis da jemand mehr dazu?
    4 0 Melden
    600
  • sandbe 16.05.2017 12:30
    Highlight Danke Watson und Danke Bastien Girod! Da sieht man sehr schön, wie unseriös die Argumente der ES2050-Gegner sind... die können eine knappe halbe Stunde irgend etwas labern und am Ende haben sie trotzdem nichts Gescheites gesagt, geschweige denn eine vernünftige Alternative präsentiert. Selten so eine Demontage einer Politikerin gesehen...sorry Doris Fiala, aber das war einfach nur ein kläglicher Auftritt von A bis Z. In 40 Sekunden die Vorteile der ES2050 aufgezeigt, so muss es sein! Mein JA zur ES2050 ist sicher und ich hoffe, nach dieser Sendung werden auch die Letzten noch ein JA einwerfen!
    20 17 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 14:29
      Highlight Bloss weil Frau Fiala offenbar eine schlechte Falle gemacht hat, ist das noch lange kein Grund Ja zu stimmen.
      Das Gesetz wird deswegen nicht besser.
      14 17 Melden
    • Richu 16.05.2017 16:01
      Highlight @atomschlaf: Eine so "schlechte Falle" hat Frau Fiala auch nicht gemacht, wie in diesem Bericht fälschlicherweise behauptet wird. Dass Girod nach nur 40 Sekunden alles klar gemacht hat entspricht ebenfalls absolut nicht der Wahrheit!
      9 7 Melden
    600
  • Daniel Heusser 16.05.2017 12:25
    Highlight Beeindruckend, wie Frau Fiala über Planwirtschaft und Gaskombikraftwerke redet, ohne dass man versteht, was sie sagen will. Der Eindruck entsteht, dass sie einfach Statments des Nein-Lagers platziert, aber selber keine Ahnung hat. In der Schule haben wir alle rechnen gelernt. Wenn man etwas abzieht (AKWs gehen vom Netz) muss man etwas dazutun, damit es wieder gleich viel ist wie vorher. Fiala hat KEINE Idee, wie man den wegfallenden Strom ersetzen soll. Und sie würde den Zubau der Erneuerbaren in der CH dafür verantwortlich machen, dass wir mehr CO2-Strom importieren müssen. RECHNEN!
    17 7 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 14:28
      Highlight @Heusser: Wir werden mindestens während einer Übergangsphase ohnehin mehr Strom aus CO2-emittierender Produktion benötigen, entweder durch importierten Kohlestrom oder durch eigene Gaskombikraftwerke.

      Das ist bestimmt kein Argument für das Energiegesetz.
      7 8 Melden
    600
  • Dirk Leinher 16.05.2017 12:22
    Highlight Girod wusste noch nicht mal das Plastik aus Erdöl hergestellt wird. Das war ein peinlicher Moment für ihn.
    14 13 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:25
      Highlight Woraus schliessen Sie. dass er das nicht wusste?

      Ich habe die Szene eher so in Erinnerung, dass Fiala Girod gar nicht zu Wort kommen liess und dann so tat, als wüsste er dies nicht.

      Girod hatte die besseren Argumente und konnte die auch besser erklären... - wenn er denn zu Wort kam.
      16 10 Melden
    • Dirk Leinher 17.05.2017 13:25
      Highlight Dass er selten ausrden konnte stimmt tatsächlich, soweit bin ich damit einig. Bei dieser Szene hatte ich aber schon den Eindruck dass sich Girod in eine Sackgasse redete. Die bisherigen Energieeffizienzmassnahmen, zum Beispiel in der Gebäudetechnik wären ohne Erdöl zur Zeit wirklich nicht zu realisieren.
      0 3 Melden
    600
  • Ursus ZH 16.05.2017 12:09
    Highlight Es geht ja bei der Energiestrategie genau darum, die Innovation der erneuerbaren Energiequellen zu fördern um auch nicht von Kohlestrom abhängig zu sein. Wer also behauptet, bei der Annahme der ES2050 müssten wir Kohlestrom importieren ist rücksichtslos und hat keine vernünftige Alternative ausser Stillstand, bei Gefahr in sich implodierende Kernkraftwerke und Kohlestromimport. Ganz klar JA zu einer Zukunft für unsere Nachkommen.
    12 6 Melden
    600
  • Regas 16.05.2017 11:53
    Highlight Wenn jemand wie Girod behauptet: "dass die Schweizer Wasserkraftwerke im Sommer entlastet würden und somit im Winter mehr Kapazitäten hätten" Beweist nur: Dieser Mann hat von Energieerzeugung überhaupt keine Ahnung und sollte, wie so viele Andere auch, sich besser mal über die technischen zusammenhänge informieren, anstatt solchen Schwachsinn zu labern.
    12 23 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:27
      Highlight Dann erklären Sie uns doch mal die technischen Zusammenhänge.
      11 6 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:22
      Highlight Ja wenn Sie es sagen bin ich gerne bereit die aller einfachsten Berechnungen als Makulatur zu betrachten.
      Erkläre uns wieso eine Entlastung im Sommer nicht mitunter dem Winter zu Gute käme.
      6 1 Melden
    • Regas 16.05.2017 17:36
      Highlight Die Flusskraftwerke sind nicht regelbar und liefern je nach Wasserstand mehr oder weniger Strom. Im Sommer wenn zufiel Sonnenenergie eingespeist wird müssen die sogar teilweise abgeschaltet werden. Der teure hoch subventionierte Sonnenstrom hat immer Vorrang.
      Die meisten Speicherseen sind im Herbst auch ohne Sonnenenergie vom Schmelzwasser gefüllt und die Kapazität der Stauseen reicht nur um die Lastspitzen durch den Winter auszugleichen. Es gibt also nirgends zusätzliche Kapazitäten bei den Wasserkraftwerken im Winter wenn im Sommer mehr alternative Energie zur Verfügung steht.
      1 5 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 18:41
      Highlight @Regas; Und bei Deinen Ueberlegungen hats Du natürlich die Energiemodulierung, die Optimierung und die Entlastung durch eine gut ausgebautes Netz an Pv-Anlagen mit eingerechnet. Gratuliere Du musst doch ein rechter Könner der Branche sein.
      Also in unserem Dorf haben wir einige Pv-Anlagen, teilweise auch grössere bis 1000m2 und stellen fest, dass wir im Spätherbst und im Frühfrühling eine ganz anderes Netznutzungsspektrum haben als früher, dh. dass eine klare Entlastung durch die Pv-Anlagen gegeben ist. UND dies heute ohne grosse Aufwendungen und ohne die Pv forciert zu haben.
      7 1 Melden
    • sheimers 16.05.2017 19:16
      Highlight Den maximalen Füllstand der Stauseen hat man Mitte bis Ende September, ab dann wird entleert. Mit genügend Photovoltaik könnte man das Entleeren sicher etwas auf später verschieben, also mehr Reserve für den Winter behalten. Da hat Girod im Prinzip Recht, auch wenn er statt Sommer vielleicht Herbst hätte sagen müssen. https://www.swissgrid.ch/dam/swissgrid/reliability/winter_planning/water_reserves_ch.pdf
      3 1 Melden
    • Regas 16.05.2017 19:45
      Highlight @FrancoL: Wie ums Himmels Willen kann man eine PV forcieren? Und ein Netzspektrum lässt sich mit dem Spektrumanalyser aufnehmen. Es wird die Verzerrung der Sinuskurve die durch eine nicht sinusförmige Belastung entsteht gemessen. ->Mit Energiemodulierung ist wohl die Modulation der Netzfrequenz mit einer Freien Energie gemeint so dass eine neue Netzsynchrone Zwischenenergie entsteht welche durch Überlagerung und unter Zuhilfenahme von Perpetuum-Mobilen Effekten eine Energieüberhöhung bewirkt.<-
      Bevor man mit Fachwörtern um sich schlägt sollte man diese auch verstehen.
      3 5 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 19:57
      Highlight @Regas: Pv forcieren heisst mehr Anlagen erstellen und vor allem auch dezentral direkt nutzen. Die "Fremdenergie" die durch unser Dorf bezogen wurde hat sich geändert und lässt sehr wohl auf eine Entlastung der Zuträger schliessen.
      Mit Energiemodulierung ist das Abstimmen der verschiedenen Bezüger mit den möglichen Energiequellen gemeint um zB brach liegende Energie sinnvoll zu nutzen, zB Freecooling.
      Ich denke dass bei Dir das Verständnis gar dürftig ausgebildet ist. Ich habe täglich damit zu tun und kann ganz gut die Erfolge zB von geschickt verwendeten Pv-Anlagen gut überprüfen.
      4 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 20:04
      Highlight @Regas; Deine Interpretationen sind Zeichen einer eher mässigen Befassung mit dem Thema Energie. Das ist weiter nicht schlimm aber nicht besonders dienlich. Der Versuch alles ins Lächerliche zu zeihen ist wohl für Dich eher ein Boomerang was man am Inhalt Deiner Posts bestens ablesen kann. Wenn Du Dir die Mühe nehmen würdest Deine Energie nicht in sinnfreie Posts zu verschleudern könntest Du sicherlich Dir ein Basiswissen aneignen, wäre dann für alle hilfreich und weniger langweilig.
      9 1 Melden
    • sheimers 16.05.2017 21:15
      Highlight Der Regas gibt ziemlich wirres Zeug von sich, den kann ich nicht ernst nehmen.
      5 0 Melden
    • Regas 16.05.2017 22:09
      Highlight @sheimers: Allerdings, und zwar nur um zu Zeigen das dieser FrancoL eigentlich nichts weiteres macht als mit Pseudo-Fachausdrücken um sich zu werfen, um damit den Leihen zu beeindrucken. Und wenn er in die Ecke gedrängt wird versucht er es mit persönlichen Gegenangriffen. Aber leider ist inzwischen das wirkliche Thema dieses Artikels verloren gegangen. Aufgrund dieser Tatsache scheint es mir nicht mehr sinnvoll weiter zu Kommentieren.
      1 7 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 22:47
      Highlight @Regas; Und wie wäre es wenn Regas nun tatsächlich etwas zum Thema Energie posten würde? Wie war doch Dein erster Ausdruck: "Schwachsinn labern", das hat sehr viel zum Thema Speicherseen ausgesagt. Aber dann folgte von Dir dann was genau zum Thema? Nichts!
      Du hättest auch etwas zur Energieerzeugung posten können; Girod wäre sicherlich froh um einige Deiner Tips gewesen.
      Zusammengefasst was wolltest Du genau zum Thema Energie sagen ausser dass Girod und andere keine Ahnung haben? Irgendwie peinlich Deine Vorstellung.
      5 0 Melden
    • Nick Name 16.05.2017 22:53
      Highlight @Regas: Irgendwie scheint mir, als Leihe [sic!], dass FrancoL ziemlich sachbezogen schreibt und persönliche Gegenangriffe eher von anderer Seite kommen. Bin ich jetzt Opfer der Pseudo-Fachausdrücke? Welche wären denn das genau? Und worin hat er zuletzt unrecht? Antworten auch gerne in richtigen Fachausdrücken!
      3 0 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 23:58
      Highlight @Nick Name; Leider versuchen viele Kommentatoren Hochrechnungen zu machen oder Pauschalaussagen und vereinfachte Rechnungen zu posten. Vielleicht ist Dir aufgefallen dass ich nie Zahlen poste sondern von Mechanismen spreche die sich entwicklen lassen und zum tragen kommen. Es geht hier nicht um einen einfachen Ersatz eines Energieträgers sondern um eine neue Philosophie bei der Energiegenerierung und Nutzung. Wichtig vor allem der Weg hin zur Dezentralität mit weniger grossen Energieanbietern.
      4 0 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 00:03
      Highlight @Nick Name; Diese Dezentralität lässt keine vereinfachte Rechnungen zu, weil sie überall anders aussehen kann und muss. Es geht darum Energie intelligent zu generieren und intelligent zu nutzen. Für die grossen Player ist diese partielle Änderung von Zentral zu Dezentral mit grossen Verlusten verbunden, nicht weiter verwunderlich dass die die etwas verlieren sich gegen die ES2050 stemmen. Obwohl eigentlich jeder dieZahl 2050 lesen kann, wird häufig nur vom JETZT gesprochen, als ob es keine Entwicklung gäbe oder diese Entwicklung wird minimiert, was auch nicht sinnvoll ist.
      4 0 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 00:08
      Highlight @Nick Name; Ich arbeite mit vielen grossen Energie-Planern zusammen und da werden nie Gesamtzahlen besprochen oder erörtert, es werden Modelle je nach Situation durchgerechnet und dann die Abrechnung der Energieebne mit allen Plus und Minus erstellt. Diese Modelle sind heute zu einem kleinen Teil bereits realisiert und man kann schon heute sagen dass Modell und Realität ordentlich gut übereinstimmen. Wir sind auf dem richtigen Weg und die ES2050, die nicht das Ei des Columbus ist, könnte einen wichtigen Beitrag zur Weiterverfolgung dieses Weges darstellen. Nichts ist vollkommen.
      4 0 Melden
    • Nick Name 17.05.2017 09:15
      Highlight Merci, FrancoL. Ich wollte ja eigentlich von Regas was lesen, aber leider findet er es ja nicht sinnvoll, weiter zu kommentieren. Deine interessanten Aspekte nehme ich durchaus auch gern an. ;-)
      2 0 Melden
    600
  • devilazed 16.05.2017 11:31
    Highlight Sorry, der Bastien Girod finde ich sowieso peinlich! Dem hätte ich null Sekunden für das reden gegeben. ESR 2050 ist eine Mogelpackung, darum stimme ich Nein! Und dass hat nix mit irgendeiner Partei zu tun, sondern mit Logik und überlegen des Iniativtextes, der über unübersichtliche paragraphen enthält!
    10 20 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:28
      Highlight Welche Logik meinen Sie?
      7 2 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 14:52
      Highlight Wer den Gesetzestext liest, kommt zum Schluss, dass kein AKW ausser Betrieb genommen wird, beliebig Gaskraftwerke errichtet und zur Beruhigung der grünen Hysteriker noch ein paar dekorative Windrädchen hingeklatscht werden sollen. Jeder Lobby von KKW bis Windkraft sollen kräftig Subventionen ausgeschüttet werden, für Technologien, die sich entweder ohne Subventionen durchsetzen werden, oder trotz Subventionen nie den Durchbruch schaffen. Dank diesem "Anreiz" sind alle grün Angehauchten ebenso dafür, wie korrupt.
      Und darum sage ich "Nein!", ganz nach der Ich-lasse-mich-nicht-verarschen-Logik.
      7 10 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 15:40
      Highlight Ich lese in Ihrem Kommentar von "grünen Hysterikern" und von "korrupten grün Angehauchten". Dazu zwei Fragen und eine (vorsorgliche) Anmerkung:
      1.) Wie kommen Sie auf diese Bezeichnungen?
      2.) Als was würden Sie sich selbst bezeichen?
      Anmerkung: Diejenigen, die sich selbst als Realisten bezeichnen, sind oft am realitätsfernsten. Womit keinesfalls gemeint sein soll, Sie könnten sich als Realisten bezeichnen wollen.
      6 3 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 16:14
      Highlight @Wütrich: Wird das jetzt eine psychiatrische Fernheilung?
      3 7 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:24
      Highlight zum Glück ist das Wort Logik schon lange nicht mehr logisch erklärbar, so kann es auch von devilared und Kaviar benutzt werden.
      8 3 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 17:49
      Highlight @Franco: Das Wort "Logik" und seine Bedeutung lassen sich nicht herleiten, wie jeder Volksschulabgänger bestens weiss. Logik ist per Definition.
      3 6 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 18:34
      Highlight @Kaviar: Logik ist per Definition? Da genügt wohl nicht einmal ein Hochschulabschluss um dies zu deuten.
      5 3 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 20:35
      Highlight @Franco: Ich ahnte, es sei zu anspruchsvoll für Dich.
      Du neigst dazu, mehr zu hören als gesagr wurde. Darum erkennst Du nicht das naheliegende, einfache.
      So auch jetzt.
      2 5 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 21:34
      Highlight @Kaviar; wenn Du Dich verstehst dann soll es mir recht sein. Soll ja einigen Menschen genügen sich selbst zu verstehen. Darum möchte ich auch nicht in Deine anspruchsvolle Welt eindringen. Relativieren wäre dann sicherlich die Quintessenz.
      6 2 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 00:34
      Highlight @Franco: Wieder machst Du dasselbe. Du hörst mehr, als gesagt wurde.
      Dass es Menschen gibt, die nicht angewiesen sind darauf, von anderen verstanden zu werden, ist ein interessanter Ausflug weg vom Thema, und so überraschend losgelöst von dem bisher Gesagten. Eine erstaunliche, aufschlussreiche Assoziation von Dir.
      Du hälst meine Welt für anspruchsvoll, und scheust Dich sie zu betreten. Vielleicht aus Furcht, dass es Deine Überzeugungen relativieren könnte?
      Ich kann Deinem Gedanken hier nicht ganz folgen. Zu sehr fehlen für mich der Bezug zum bisher Gesagten und eine konsistente Logik.
      0 6 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 01:09
      Highlight @Kaviar; Ich denke dass es auch nicht so sonderlich wichtig ist dass Du meinen Gedanken folgen kannst, ich verstehe wohl auch nicht als einziger die "Ich-lasse-mich-nicht-verarschen-Logik" nicht, denn dies würde zumindest voraussetzen dass Du die Verarschung eineindeutig darlegen kannst, denn sonst bliebt die Logik irgendwo in Deinen Annahmen stecken. Wenn man dann auch noch die ersten Sätze Deines Eingangskommentars liest, kann man lediglich feststellen, dass Du ausser Mutmassungen und Anwürfen nichts zu bieten hast. Darum scheint mir Dein Gebrauch des Wortes Logik gar spärlich unterlegt.
      3 0 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 07:58
      Highlight @Franco: Du wechselst das Thema und spielst auf den Mann. Das sind Anzeichen für einen schlechten Verlierer.
      Nun denn: Man kann Pferde zur tränke führen, aber saufen müssen sie selber.
      Oder anders gesagt: Ich kann Dir den Weg zur Einsicht weisen. Doch gehen musst Du ihn selbst.
      0 3 Melden
    • Regas 17.05.2017 09:21
      Highlight @FrancoL: Also fangen wir doch noch mal vorne an "dass die Schweizer Wasserkraftwerke im Sommer entlastet würden" Da sträuben sich einem doch die Haare: Wie und weshalb sollen die Wasserkraftwerke entlastet werden? Einfach die Turbinen abstellen und das Wasser ungenutzt den Bach hinunter fliessen lassen? Oder handelt es sich etwa um Speicherkraftwerke? Die sind nur für den kurzzeitigen Ausgleich ausgelegt. Für den Sommer Winterausgleich müsste aber etwa das halbe Oberwallis aufgestaut werden.
      Solche aussagen sind irreführend und gaukeln dem Leihen unrealistische Möglichkeiten vor.
      2 3 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 10:11
      Highlight @Regas; Vielleicht vorab etwas zu meiner Person. Ich befasse mich seit 30 Jahren mit dem Schicksal der Bündner Kraftwerke (heute RePower), kenne deren Zahlen, deren Möglichkeiten die Stromgenerierung zu drosseln und übers Jahr zu optimieren da der Export ins nahe Italien sehr unterschiedlich ist. Die Zufuhr von Wasser ab den verschiedenen Staubecken ist sehr nach Bedarf zu gestalten, verfolgt man die Stauseefüllungstände sieht man dass da genügend Platz zur Gestaltung besteht und dies ist schon aus den klimatisch unterschiedlichen Situationen gegeben.
      3 2 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 10:15
      Highlight @Reags; Irreführend sind Aussagen wie:
      "Für den Sommer Winterausgleich müsste aber etwa das halbe Oberwallis aufgestaut werden"

      Diese Aussage geht davon aus dass wir einen vollständigen Sommer/Winterausgleich brauchen und das ist grundsätzlich falsch.

      Das ist eine Annahme dass HEUTE die Welt still steht und keinerlei Verbesserung, Optimierung und Gestaltung der Energie in Zukunft statt finden wird.

      Ich würde also etwas kürzer treten mit den Haus gemachten Berechnungen und der Entwicklung im Energiesektor den Platz lassen den sie verdient.
      4 1 Melden
    • sheimers 17.05.2017 11:16
      Highlight Wenn die nur für kurzzeitigen Ausgleich gedacht sind, weshalb dauert es dann von Oktober bis April, bis sie leer sind, und wieder von Mai bis September, bis wieder der Höchststand erreicht ist? Zudem erreichen die Stauseen kaum je den maximalen Füllungsgrad, also hat Girod Recht, dass man im Sommer und Herbst dort Solarenergie speichern könnte. Sei es mit Pumpen bei Pumpspeicherwerken, oder dadurch, dass man bei den anderen einfach weniger Wasser ablässt indem man die Produktion an sonnigen Tagen drosselt. http://www.infosperber.ch/Umwelt/Strom-Lucke-VSE-BFE
      2 1 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 14:30
      Highlight @sheimers: Im Prinzip ja, aber Flusskraftkaufwerke können kein Wasser speichern und die Staudämme müssen Restwasser ablassen für die Fische und Co. Hier auf die Stromerzeugung zugunsten der Sonnen- und Windkraftwerke (SWK) zu verzichten ist absurd.
      Grob, aber zulässig vereinfacht gesagt, müssen die SWK doppelt soviel Strom produzieren, weil sie nur in der Hälfte der Zeit laufen (Tag/Nacht, Sommer/Winter). Der Ernteüberschuss muss gespeichert werden können für die Stromerzeugung bei Nacht, bzw. im Winter. Die Speicherkapazität ist aber viel zu klein, als dass man die KKW so ersetzen könnte.
      0 4 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 16:46
      Highlight @Kaviar: Interessant sind Ihre Ausführungen. Immer schön der einfachen Rechnung nach, nie etwa die Speicherung im Haus mit betrachten, denn das könnte das Ergebnis stark ändern.
      Vereinfacht gesagt:
      Die Tag/Nacht kann bestens durch eine Speicherung der tagsüber anfallenden Sonnenenergie teilweise ausgeglichen werden, so kann zB das BWW und das Heizungswasser aufbereitet werden. Es ist dann klar ein grösserer Speicher nötig, der aber grundsätzlich bei alternativen Energien von grossem Vorteil ist. Die Effizienz zB von Erdsonden kann erhöht werden wenn tagsüber die Pv-Energie reintegriert wird.
      3 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 17.05.2017 16:53
      Highlight Kompliment an FrancoL. Seine Art des Erklärens leuchtet ein und scheint in sich stimmig zu sein.

      Für mich ist klar erkennbar, dass sich da einer in der Materie auskennt, und dass das, was er erklärt, nicht nur etwas zwischen Halbwissen und Vermutung ist, sondern Hand und Fuss hat.

      Für mich gibt es deshalb keinen Grund, den Ausführungen von FrancoL nicht zu glauben. Mein Ja zur ES2050 ist sicher.

      Vielen Dank für die Erklärungen.
      4 2 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 08:28
      Highlight @Franco: Ich sagte nie, dass sich Elektrizität nicht speichern lässt. Ich sagte bloss, dass wir viel zu wenig Speicherkapazität haben. Du bestätigst das mit Deinem Vorschlag in den Häusern Speicher einzubauen. Das sind Millionen Speicher und Milliarden Franken.
      Einen Haken hat Dein Vorschlag. Es gibt keine Möglichkeit aus dem Boilerwasser wieder Elektrizität zu gewinnen. Aber Wärme speichern ist gut. Schon vor Jahrzehnten wurden Nullenergiehäuser gebaut, die mit Sonnenkollektoren des Sommers einen riesigen Tank voller Wasser aufheizen, mit dem des Winters geheizt wird. Ist aber sehr teuer.
      0 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 10:38
      Highlight @Kaviar; Um es deutlicher darzustellen: ich will mit der Pv den Stauseen keine Konkurrenz machen, ich brauche auch im Haus keine Wandlung von Warmwasser wieder zurück zu Strom. Ich nutze die Pv um in der Anlage alle die Elemente die Strom brauchen zur richtigen Zeit mit der anfallenden Leistung der Sonne zu bedienen und zu horten, nicht um zu Wandeln sondern um zu nutzen. Dazu braucht es intelligente System und sicherlich auch gut ausgestattete Speichereinheiten. Die Kosten sind nicht so gross wie man immer hört, gute Systeme mit Effizenz zahlen sich aus. zB Einsatz von Jenni-Scheichern.
      2 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 10:51
      Highlight @Kaviar; Wir haben Millionen von Speichern und täglich werden neue Speichereinheiten eingebaut, nur leider wird da häufig gespart und lieber die teure Wandplatte eingebaut. Diese Kosten der WW-Speicherung im Haus fallen eh an, da die Speicher auch nur eine bedingte Lebensdauer haben und der Ersatz im Unterhalt schon zu einem Teil gesichert ist.
      Natürlich wird das "horten/speichern" der dezentral anfallenden Sonnenenergie DIE Aufgabe für die Zukunft. Aber wir können zur Zeit zumindest diese Energie optimal und intelligent nutzen, die Speicherung wird dann diese Technologie ganzheitlich abrunden
      3 1 Melden
    • sheimers 18.05.2017 11:04
      Highlight Bloss weil Du behauptest, wir hätten zu wenig Speicherkapazität, muss das noch lange nicht so sein. Die Speicher wurden für die unflexiblen Kernkraftwerke gebaut. Wenn die endlich abgestellt sind, wird da eine Menge Speicherkapazität frei.
      2 0 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 13:47
      Highlight @sheimers: Nein, das Abschalten der KKW gibt keine Speicherkapazitäten frei. Für die AKW wurden nie Stromspeicher gebaut.
      Das einzige was für AKWs gebaut wurde, sind Hallen zur Zwischenlagerung ihrer radioaktiven Abfälle.
      Selbverständlich kann man die für die Energiestrategie erfordeliche Kapazität bauen. Die technisch sinnvollste Lösung für die Schwriz dind Speicherstaudämme. Wir müssten ein Vielfaches an Stauseen bauen, als wir schon haben. Oder wir machen einen neuen, ganz grossen und Stauen das ganze Wallis ein paar Dutzend Meter hoch (ausbaufähig bis ein paar hundert Meter).
      0 3 Melden
    • Kaviar 18.05.2017 13:58
      Highlight @Franco: Boiler und Waschmaschinen werden heute schon ferngesteuert. Willst Du künftig zusätzlich den Kochherd am Mittag und am Abend abstellen, damit der Strom für die Kühlaggregate der Lebensmittelbranche noch reicht, wenn es gerade bewölkt ist? Oder schaltest Du die Fabriken ab, wenn es regnet?
      Du weisst ganz genau, dass das Fernsteuern von stromverbrauchenden Geräten weder Energie speichert, noch die Energieeffizienz steigert. Was Du hier vorschlägst, ist die Rationierung von Energie. Und das wäre der Tod der prosperierenden Schweiz. Das will ich nicht.
      0 3 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 15:30
      Highlight @Kaviar; Deine Spässe sind deplatziert, deplatziert wie die Aussage zum "Wallisspeicher"
      Es zeigt eins, dass Du offensichtlich nicht begriffen hast was dezentral nutzen und speichern heisst. Du träumst immer noch von der zentralen Lösung und die ist passé.
      Die Lösung heisst dezentral Sonnenenergie nutzen und mitunter zur Speicherung in Sekundärmassen verwenden, damit die Wasserkraft entlastet wird und besser und sinnvoller eingesetzt werden kann. Wir haben uns in den letzten Jahren kaum um die Speicherung in Sekundärmassen bemüht weil der Strom dies nicht genügend sinnvoll ermöglichte.
      2 0 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 15:35
      Highlight @Kaviar; Keine Rationierung im Gegenteil eine Optimierung und das ZB indem man im Sommer das Haus zu Gunsten des Winters kühlt, oder eben mit intelligenten Speichern wie der Jenni Speicher die Energie so optimiert dass jede Energiequelle optimal eingesetzt werden kann-

      Aber es sit mir langsam zu blöd, Deinen Unterstellungen zu folgen und mich mit Deinem Handwissen herum zu schlagen.

      Nimm zur Kenntnis dass wir x Bauten optimiert haben und in jedem Energiebereich schon klar die Vorgaben der Zukunft erfüllen konnten, wenn die Bauherrschaft bereit war diese Nachhaltigkeit zu suchen und zu wollen
      2 0 Melden
    600
  • atomschlaf 16.05.2017 11:17
    Highlight Es ist so gut wie sicher, dass wir um Gaskombikraftwerke nicht herum kommen werden und zwar unabhängig davon, wie die Abstimmung am 21. Mai ausgehen wird und auch unabhängig davon, ob Frau Fiala kein CO2 möchte.

    Wer etwas anderes behauptet, der argumentiert nicht seriös.

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/bund-plant-fuenf-gaskraftwerken/story/30175474


    7 11 Melden
    • gelb 16.05.2017 15:15
      Highlight Und was ist an Gaskraftwerken schlecht?

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Energiegesetz-Gaskraftwerke-Elektroautos-NZZ

      Die Energieeinsparung ist liegt bei diesem Beispiel bei 50%.
      Du solltest deine Argumente fertig rechnen.
      Ausserdem wird bei der ES2050 nicht bloss der Strom berücksichtigt. Die Gegner reduzieren die ES2050 gerne auf den Strom. Den beispielsweise bei der Raumwärme ist die Technologie bereits heute soweit die Ziele der ES2050 ohne Probleme zu erreichen.
      6 2 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:44
      Highlight @gelb: An Gaskraftwerken ist gar nichts schlecht.
      Es ist bloss unredlich, dass von Politikern und Medien weitgehend unterschlagen wird, dass wir auch im Falle einer Annahme des Energiegesetzes mehrere Gaskraftwerke brauchen werden.
      Stattdessen wird suggeriert, man würde allein mit Effizienzsteigerungen, Sonne und Wind auskommen.

      6 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 12:43
      Highlight In der BaZ lese ich:

      "Doch jetzt verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei den Plänen für mehrere grosse Gaskraftwerke nicht um «alternative Fakten», sondern um tatsächliche Vorhaben handelt, die bis nach der Abstimmung aufgespart werden sollen."

      "Die Hinweise verdichten sich" ... also doch Fake News!?

      Und wenn schon: Gas muss nicht tausende von Jahren endgelagert werden, und Gaskraftwerke müssen nicht indirekt subventioniert werden, indem die Gesellschaft die (finanziellen) Risiken von Unfällen aller Art bis zum Super-GAU trägt.
      3 0 Melden
    600
  • BrigitteL 16.05.2017 10:52
    Highlight Klarer Fall: Eine Alternative zur ES2050 gibt es nicht, die Gegner haben keine Argumente und schon gar keine Lösungen. Darum: JA am 21. Mai.
    13 11 Melden
    600
  • Thom Mulder 16.05.2017 10:45
    Highlight Das Problem bei dieser Abstimmung ist dass so viele Politiker mitreden die zwar keine Ahnung haben von alternativen Energien, aber ums Verrecken die Linie ihrer Partei durchbringen wollen. Also erzählen sie irgendwelchen Chabis, ja plakatieren damit die Schweiz zu. Keine Strategie ist perfekt, aber eine Strategie zu haben ist besser als wie die SVP einfach irgendwas herumzuwursteln ohne Hintergrundwissen.
    111 22 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 11:18
      Highlight Nein, lieber keine Strategie als eine mit derart vielen planwirtschaftlichen Elementen und Subventioen.
      10 19 Melden
    • Ursus ZH 16.05.2017 12:11
      Highlight Auch grosse Teile der FDP wursteln herum und habenn keine stichhaltige Argumente!
      8 3 Melden
    • thepusher 16.05.2017 12:28
      Highlight Ich denke da spielt der Lobyismus eine grosse Rolle... Die Energiewende ist auch eine umverteilung von Macht und das gefällt den aktuellen Enegieproduzenten nicht.
      7 3 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 13:22
      Highlight Durchwursteln ist eine sehr häufig äusserst erfolgreiche Strategie ( s. Apple, Microsoft). Dagegen sind Visionen, was sie ursprünglich immer waren: wahnhafte Eingebungen, die einen nicht selten in den Ruin treiben (s. Swissair / "Hunter-Strategie").
      Durchwursteln ist die Strategie der unmittelbaren Anpassung an die Umstände. Das macht diese Strategie so unglaublich widerstandsfähig und zielführend, nicht immer auf dem schnellsten Weg, dafür verlässlich.
      Die beste Energieversorgungstechnik aller Zeiten wird erst noch erfunden werden. Warum also miese Lösungen von heute zementieren?
      Also: Nein!
      5 9 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:29
      Highlight @atomstrom merkst Du nicht dass Du mit Deinen vielen Schlagworten (wie zB Planwirtschaft) weit neben dem Thema Energie landest?
      Wie genau ist die Geschichte mit dem fixierten Strompreis der AKWs? Wie nennt man so eine Bindung doch genau? Was ist das für ein Wirtschaftsmodell, dieser gebundene Strompreis für AKW-Strom? Hilf mir doch da weiter, danke.
      5 5 Melden
    600
  • thepusher 16.05.2017 10:33
    Highlight Herr giraud macht nen guten job!
    Kenne ihn erst seit der arena wo es um die cannabis frage ging. Auch dort hatte er gute argumente eingebracht..
    60 33 Melden
    600
  • TheMan 16.05.2017 10:13
    Highlight Kann mir jemand, Zahlen bringe wie Teuer der Rückbau der AKWs sein wird und wer das bezahlt? Danach die Zahlen für den Aufbau von Solarzelle, Wasser und Windkraftwerke und wer dies bezahlt?
    43 20 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 11:18
      Highlight Der Steuerzahler wird zahlen. Kosten einige Milliarden siehe Deutschland
      9 4 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 11:19
      Highlight Wer den AKW-Rückbau zahlt? Na, wir Konsumenten und Steuerzahler natürlich.
      Entweder über die Stromtarife oder über die Steuern, kommt schlussendlich nicht wirklich drauf an.
      11 6 Melden
    • Laut_bis_10 16.05.2017 11:19
      Highlight Gemäss einer Studie von Nuclear Swiss kostet der Rückbau der schweizer Atomkraftwerke 3.6 Milliarden. Davon sollen ein Drittel von den Betreibern und zwei Drittel vom Bund übernommen werden.

      Die Entsorgung des Mülls aus Tiefenlagern wird 19.2 Milliarden Franken kosten.

      Quelle: www.nzz.ch/amp/schweiz/aktuelle-themen/akw-stilllegung-das-ende-des-atom-zeitalters-wird-teurer-ld.135082
      4 1 Melden
    • Menel 16.05.2017 11:48
      Highlight Ich bin der Meinung, dass dem, dem die AKWs gehören und die damit in den letzten Jahrzehnten unmengen Geld damit generiert haben, die sollen für den Abbau aufkommen und zwar genau so, wie sie in Prozenten an dem AKW verdient haben.
      11 4 Melden
    • Schnurri 16.05.2017 12:49
      Highlight Nun der Rückbau müsste ja eigentlich aus einem Fonds der Betreiber finanziert sein... Mit betonung auf müsste!
      13 1 Melden
    • Cevianer 16.05.2017 12:57
      Highlight Auf der Seite der BKW sind einige Zahlen zum Rückbau AKW Mühlenberg. Diese gilt es jedoch mit grosser Vorsicht zu geniessen, es ist davon auszugehen dass es viel teurer kommt.

      (Quellen: Internet)
      4 1 Melden
    • wizzie 16.05.2017 13:31
      Highlight Selbst ist the man, oder bist du zu faul um selber zu recherchieren?
      1 3 Melden
    • thepusher 16.05.2017 14:15
      Highlight Wenn das Volk Ja stimmt zahlen wir Geld.
      Wenn das Volk Nein stimmt bezahlen wir mit unserer Natur.
      Für mich ist Geld weniger wichtig, aber das muss jeder für sich selber entscheiden...
      6 4 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:46
      Highlight @thepusher: Die Natur wird wohl bei einem Ja stärker beeinträchtigt, man denke nur an die geplanten Windturbinen...
      4 7 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:32
      Highlight @atomschlaf; super einmal eine richtige Antwort ohne viel Umschweife.
      4 6 Melden
    • thepusher 16.05.2017 16:55
      Highlight @atomschlaf
      Meinst du das wirkich ernst?
      Weisst du wie lange radioaktive abfälle strahlen?!?
      Und wie bitte belastendie windturbinen die natur??
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 17:06
      Highlight geschädigte oder nicht mehr vorhandene natur kann man nicht so schnell regeneriern, wie die geschwindigkeit, mit der man windräder wieder abbauen kann, wenn es bessere, effizientere und trotzdem umweltverträgliche energiequellen geben wird.

      alles hat zwei seiten. die vorlage ist sicher nicht das gelbe vom ei! aber da die gegner jeglicher veränderung in den letzten jahren null input zudiesem thema eingebracht haben, braucht es wohl den druck in diese richtung.

      mit initiativen und referenden können wir es immernoch steuern, wenn es ausufert.

      oder?
      ihre meinung?
      3 3 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 17:13
      Highlight @thepusher: Die Atomabfälle haben wir jetzt schon am Hals und unsere Uralt-AKWs werden wegen dem Energiegesetz auch nicht früher abgestellt.
      Nützt diesbezüglich also genau nichts, wenn man ja stimmt!
      3 6 Melden
    • sleeky 16.05.2017 19:06
      Highlight Die Rückbaukosten der AKW' werden durch einen Stilllegungs- und durch einen Entsorgungsfond bezahlt. Leider wird dieser die riesigen Kosten nicht decken können. Schätzungen gehen von Kosten von über 25 Mia. aus. Je läger die AKW betrieben werden, je teurer wird die ganze Sache. Aus diesem Grund müssen die AKW so schnell wie möglich stillgelegt werden.
      7 2 Melden
    • thepusher 16.05.2017 19:27
      Highlight @atomschlaf
      Wenn jeder so denken würde wie du wäre die welt schon lange unter gegangen...

      Wenn wir kinder und enkelkinder haben wollen müssen wir es besser machen als unsere eltern!
      3 2 Melden
    • TheMan 16.05.2017 20:00
      Highlight Aber versteh ich das Richtig, so Unfalsch Rechnet die SVP nicht. Wen der Abbau und Entsorgungskosten noch auf uns übergewälzt wird, Zahlen wir dan wirklich mehr als von den Grünen und Co angegeben wird. Ich bin aber für den Atomausstieg.
      2 2 Melden
    • sleeky 16.05.2017 20:14
      Highlight @ thepunisher
      Die Kosten haben wir auf jeden Fall. Das hat eigentlich nichts mit der Energiegesetz zu tun. Irgendwann müssen die AKW stillgelegt und entsorgt werden. Soweit hat atomschlaf ja recht. Hier geht es um die Möglichkeit weitere AKW zu bauen, wenn wir das Gesetz nicht annehmen. Das gilt es um jeden Preis zu verhindern. Jedes Kilogramm verhinderter Atommüll ist ein Erfolg.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 20:16
      Highlight @theman

      das verrückte ist ja, dass die rückbaukosten so oder so auf uns "normal-sterbliche" zukommen werden.
      über steuern (unfair) oder aufschläge auf die bezogene strommenge (fairer).
      egal ob ja oder nein.
      vermutlich, nein, sicher aber immer mehr, je länger die noch betrieben werden.

      1 0 Melden
    • TheMan 16.05.2017 20:20
      Highlight @sleeky mir gehts nicht mal um den Atommüll. Schlimmer wäre es, wen uns ein AKW um die Ohren fliegt. Dan ists zu Ende mit der Schönen Schweiz
      5 0 Melden
    • sleeky 16.05.2017 20:38
      Highlight @TheMan
      Ja das sehe ich auch so. Das ist jedoch sehr hypothetisch. Die Kosten und den Müll haben wir aber auf jeden Fall und nicht nur im Falle einer Katastrophe.

      Was viele nicht wissen, ist der Fakt, dass in unserem schönen Land bereits einmal ein Reaktor eine Kernschmelze hatte. Zum Glück befand sich dieser jedoch tief im Berg bei Lucens.
      1 0 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 20:59
      Highlight "Schlimmer wäre es, wen uns ein AKW um die Ohren fliegt."

      @TheMan: Sehe ich auch so, aber dafür nützt das Energiegesetz nichts. Es beschleunigt die Abschaltung der Uralt-AKWs nicht!
      4 0 Melden
    • thepusher 16.05.2017 21:01
      Highlight @sleeky
      Seh ich so wie du..
      Auch wenn das energiegesetz nur eine vision wäre und teuer und unrealistisch wäre bin ich dafür da es ein schritt in die richtige richtung ist .
      4 2 Melden
    • sheimers 16.05.2017 21:43
      Highlight Warum hat man nach diesem Unglück in Lucens eigentlich nicht alle Kernkraftwerke unterirdisch gebaut? Man hat doch gesehen, was schief gehen kann, und auch dass es eine gute Idee war unterirdisch zu arbeiten.
      3 0 Melden
    600
  • danski 16.05.2017 10:03
    Highlight Danke Bastien! Mir ist die Energie frisch vom Bauern dank Biomasse und die Energie der Sonne dank Fotovoltaik aauch lieber als Uran und Erdöl von irgendwelchen Diktatoren oder Terroristen. Logisch, dass die SVP und Frau Fiala dies anders sieht mit ihren Verbandlungen.
    84 64 Melden
    • Groovy 16.05.2017 10:41
      Highlight Ist mir grundsätzlich auch lieber. Aber dass Subventionsempfänger noch mehr Subventionen erhalten stört. Wir brauchen Bandenergie, keine subventionsgesteuerte Schwankversorgung.
      41 33 Melden
    • sheimers 16.05.2017 11:04
      Highlight @Groovy: Norwegen hat wie die Schweiz viele Stauseen. Norwegen hat aber nur ein Pumpspeicherwerk, die Schweiz viele. Wieso? Norwegen hat keine Kernkraftwerke! Die Schweiz und Frankreich haben mit den Kernkraftwerken eben zu viel Banenergie, und brauchen deshalb Speicher um diese in der Nacht auszulasten. Es ist also nicht die Solarenergie, sondern die Kernenrgie welche Speicher benötigt um rentabel betrieben zu werden. Solarenergie kommt am Tag, wo der Verbrauch am grössten ist. Das entlastet die Speicher.
      5 3 Melden
    • Nick Name 16.05.2017 13:09
      Highlight Groovy, in allererster Linie brauchen wir eigentlich nachhaltige Energie (die weder Ressourcen noch Lebensraum "vernichtet"). Und dann müssten wir schauen, wie wir diese als Bandenergie bekommen. Und das Ganze am besten ohne Subventionen, da bin ich einverstanden.

      Ich befürchte bloss, wir Menschen sind ohne Zwang einfach zu blöd (zu egoistisch und kurzfristig denkend und handelnd), um früh genug zwanglos auf wirklich erneuerbare Energien umzusteigen...
      5 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:49
      Highlight @sheimers: Wenn man wie Norwegen fast die gesamte Energie aus Wasserkraft produziert, dann machen Pumpspeicherwerke auch gar keinen Sinn.

      Die Pumpspeicherwerke wurden zwar für die bessere Nutzung von Atomstrom gebaut, aber das ändert nichts daran, dass diese mit zunehmendem Solaranteil immer wichtiger werden.
      5 3 Melden
    • sheimers 16.05.2017 17:44
      Highlight Das sehe ich nicht so. Die Solaranlagen sind der grösste Konkurrent unserer Pumpspeicherwerke, weil sie eben genau dann Strom produzieren wenn er ohne sie am teuersten wäre. Genau über Mittag, wo Deutschland früher viel für Strom aus den Pumpspeicherwerken bezahlt hat, springen nun die Solaranlagen ein.
      3 2 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 19:57
      Highlight @sheimers: Das bisherige, simple Geschäftsmodell "nachts raufpumpen, mittags runterlassen" funktioniert nicht mehr, aber das ändert nichts daran, dass wir die Speicherkapazität künftig sehr wohl brauchen werden, beispielsweise während Hochnebelperioden im Mittelland.
      Die Speicherwerke werden einfach anders betrieben werden müssen.
      4 2 Melden
    • sheimers 16.05.2017 21:36
      Highlight Die Speicher haben wir ja schon.
      2 1 Melden
    600
  • Jannnsen 16.05.2017 10:01
    Highlight Angucken: Ja stimmen. Ansonsten: nochmal angucken und dann Ja stimmen.
    76 75 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 13:34
      Highlight Nein gestimmt.
      5 14 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:33
      Highlight @Toerpe Zwerg; Mit ihrem Nein war zu rechnen, wenigstens bleiben Sie Ihrer Linie treu.
      6 3 Melden
    600
  • Paprika 16.05.2017 09:39
    Highlight Dann rechnen wir mal.

    Für 16 Wochen Leistung der AKW müsste man rund 190 Limmern bauen, also rund 400 Milliarden ausgeben. (Limmern kostete 2,1 Milliarden, 45 Stunden 1000MW)

    Und: Bei einer Bauzeit von 7 Jahren und gleichzeitigem Bau von 10 Stück würde man 133 Jahre lang bauen. Wenn wir heute beginnen, sind wir 100 Jahre nach 2050 damit fertig.
    34 90 Melden
    • TheMan 16.05.2017 10:11
      Highlight Der Rückbau der Atomkraftwerke dazu gerechnet?
      39 15 Melden
    • René Obi 16.05.2017 10:14
      Highlight Paprika. Atomkraft ist nicht verantwortbar. Punkt. Menschengemachte Klimaerwärmung ist kein Märchen. Punkt. Dazu kommt, dass die Industrie, wenn die Rahmenbedingungen klar sind, eine grosse Innovationskraft hat. Eine vernünftige Energiestrategie wie sie vorgelegt ist, ist also absolut notwendig. Auch wenn sie nicht ganz perfekt ist. Länger warten um klare Verhältnisse zu schaffen, ist schlicht fahrlässig.
      57 27 Melden
    • sheimers 16.05.2017 10:47
      Highlight Man muss ja nicht die gesamte Energie speichern. Nur den Unterschied zwischen Produktion und Verbrauch. Der Verbrauch ist am Tag am höchsten. Solarenergie wird nur am Tag produziert. Wir haben bereits 60% Wasserkraft. Nachts reicht die Wasserkraft vermutlich schon fast. Man muss also nur den Mehrverbrauch am Tag mit Solarenergie ersetzen.
      36 9 Melden
    • sheimers 16.05.2017 10:49
      Highlight ...anders sieht es bei Kernkraftwerken aus. Die können nur einigermassen rentabel betrieben werden wenn sie nonstop mit Nennleistung laufen. Man musste also mit Rabatten den Verbrauch in der Nacht ankurbeln, und zusätzlich noch Pumpspeicher bauen. Das heisst, nicht die Solarenergie, sondern die Kernenergie habt ein Problem mit grossen Unterschieden zwischen Produktion und Bedarf.
      33 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 13:36
      Highlight "Atomkraft ist nicht verantwortbar. Punkt."

      Man kann Energie aus Kernspaltung nicht losgelöst von der eingesetzten Technologie beurteilen. Punkt.
      6 8 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 20:01
      Highlight "Nachts reicht die Wasserkraft vermutlich schon fast. Man muss also nur den Mehrverbrauch am Tag mit Solarenergie ersetzen."

      @sheimers: Bei schönen Wetter im Sommerhalbjahr dürfte diese Rechnung aufgehen. Bei Schlechtwetter und vor allem bei Hochnebel im Winter kaum.
      3 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 12:56
      Highlight @Toerpe

      Aber Kernspaltung bleibt Kernspaltung. Punkt.

      Unabhängig von der AKW-Generation fallen hoch radioaktive Abfälle an.

      Und die Gefahr eines Unfalls ist auch in der neusten Generation nicht gebannt. Die Gesellschaft trägt nebst allen andern auch die finanziellen Risiken eines (Super-)GAU. Würde man die AKW-Betreiber zwingen, eine Haftpflichtversicherung aufzunehmen, dann würden diese Kernkraftwerke noch heute abgestellt, weil die Prämien unwirtschaftlich hoch wären.

      Kernfusion ist etwas anderes. Vermutlich wolltest Du darauf hinaus. Kernfusion ist aber noch lange nicht tauglich.
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.05.2017 13:37
      Highlight Nope, Kernspaltung.

      Der springende Punkt ist der Scope eines möglichen GAU. Dieser ist je nach Technologie sehr unterschiedlich.

      Für die Abfälle sind ebenfalls technologische Lösungen denkbar.
      1 1 Melden
    600
  • Paprika 16.05.2017 09:38
    Highlight Gemäss Untersuchung des Bundes von 2015 ist die gewählte Strategie nur mit Verlagerung von Produktion ins Ausland, einschneidender Einschränkung der Bürger und international koordiniertem Vorgehen möglich.

    Also gar nicht.

    https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/klima/fachinfo-daten/treibhausgasemissionenderschweiz-emissionsperspektivenbis2050.pdf.download.pdf/treibhausgasemissionenderschweiz-emissionsperspektivenbis2050.pdf
    28 54 Melden
    • moep 16.05.2017 10:42
      Highlight Ich hab mir die Mühe gemacht und zumindest die Schlussfolgerungen gelesen. Allerdings sehe ich deine Aussage nicht wirklich bestätigt.
      50 8 Melden
    • meine senf 16.05.2017 11:54
      Highlight Warum reklamiert eigentlich z.B. bei Autos niemand, dass 100% im Ausland produziert werden? Oder bei sehr vielen anderen Gütern.

      Nur beim Strom will man unbedingt Autarkie à la Nordkorea.
      6 3 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 12:06
      Highlight "nur mit Verlagerung von Produktion ins Ausland, einschneidender Einschränkung der Bürger und international koordiniertem Vorgehen möglich"

      Das sagt man den Leuten natürlich nicht.
      Frau Leuthard verspricht das Blaue vom Himmel herunter und wenn das Gesetz dann erst mal angenommen ist, kommen die bösen Überraschungen, sprich die drakonischen Massnahmen und ein guter Teil der naiven Ja-Sager wird sich verwundert die Augen reiben.
      So wie beim BÜPF und den öffentlichen WLANs. Bloss geht es dort um eine Kleinigkeit, was beim Energiegesetzt nicht der Fall ist.
      4 9 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 16:37
      Highlight @atomschlaf; Schon mal was von Demokratie gehört? Da soll dem Volk auch bei Fehlentscheiden die Möglichkeit gegeben sein diese wieder neu zu richten. Das soll die Demokratie ermöglichen, also wieso so viel Bedenken, wenn die ES2050 ein Quatsch ist, kein Vertrauen in die Demokratie?
      1 1 Melden
    • Shabina 16.05.2017 17:25
      Highlight @FrankoL
      Wie bei der MEI?
      Sorry, vertrauen zumindest in unseren BR/Parlament verloren!
      4 4 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 17:50
      Highlight @Shabina: Schon mal etwas von Referendum gehört? Die Demokratie ist nur so gut wie man sich der demokratischen Mittel bedient.
      4 5 Melden
    • Shabina 17.05.2017 08:55
      Highlight @FrancoL
      Und dann? Hätte das Parlament warscheinlich eine andere Alibi Umsetzung abgesegnet. Nein nein, Demokratie geht anders!
      1 4 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 10:03
      Highlight @Shabina: Hätten die Initianten einen klaren Text bei der MEI gewählt wäre die Geschcihte schon lange vom Tisch, aber das haben sie nicht. Wieso genau die Initanten dies nicht taten ist dem erfahrenen Bürger auch klar!
      3 1 Melden
    • meine senf 17.05.2017 10:09
      Highlight Genau das ist doch das Ziel vieler SVP-Initiaven. Man macht *absichtlich* so einen Murks, der kaum umgesetzt werden kann und das Thema jahrelang in den Schlagzeilen hält. So kann die SVP sich als Hüter der Demokratie aufspielen und das Vertrauen in die politischen Instutionen untergraben und dafür sorgen, dass die Wähler von anderen Problemen abgelenkt werden und brav die SVP wählen, selbst wenn diese eine Politik der Umverteilung nach oben betreibt.
      2 1 Melden
    • Shabina 17.05.2017 16:35
      Highlight @FrankoL
      Es wurde klar gesagt wie es umzusetzen sei, Kontingente Höchstzahlen. Doch wenn das Parlament nicht will, missachtet es halt den Volksauftrag. Und du entschuldigst das auch noch und machst den Initanten ein Vorwurf.

      @meine Senf
      Die SVP tut wenigstens das was sie sagt, nicht wie unsere Regierung mit der MEI! Denkt an die "Pfefferscharfe Umsetzung", oder die Aussagen der Sommaruga. Schlicht angelogen wurden wir, da nützen auch eure Fadenscheinigen Argumente nichts! Demokratie heist, wenn die Mehrheit gegen den eigenen Willen entscheidet, die Mehrheit zu akzeptieren. Macht ihr das?
      1 3 Melden
    • Shabina 17.05.2017 16:37
      Highlight Ihr werdet sehen, jetzt kommt die Initiative zur Kündigung der PFZ. Diese wird angenommen und die CH hat es verpasst, die MEI einseitig umzusetzen.
      2 3 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 19:32
      Highlight @Shabina: Einseitige Umsetzung? Das wäre mit grösster Wahrscheinlichkeit das gleiche wie die Kündigung der PFZ bzw der Bilateralen!

      Kannst Du mir einmal darlegen wieso eigentlich die SVP die immer wieder erwähnt dass die Meisten Unternehmer in ihrem Boot sitzen nicht in der Lage ist diese UN sanft dazu zu bringen sich weniger an der Zuwanderung zu bedienen?
      2 1 Melden
    • Shabina 18.05.2017 08:20
      Highlight @FrancoL
      a) Ob die PFZ von seiten der EU gekündigt worden wäre, kann niemand sagen. Wir habens ja nicht probiert! Eine Kündigung der PFZ hätte mehr Vorteile als Nachteile.
      b) Der 2te Teil... da begreif ich deine Aussagen nicht. Was hat das mit der UN zu tun? Oder meinst du mit "UN" Unternehmen?
      Falls ja: Es müssen für alle die gleichen Spielregeln gelten. Da kann man doch nicht sagen, dass UN der einten Partei keine Ausländer anstellen dürfen! Wie ist es mit der FDP? Zudem werden EU-Bürger genau so in den Verwaltungen des Staates angestellt, nicht nur bei den Privaten.
      1 1 Melden
    • atomschlaf 18.05.2017 10:15
      Highlight @FrancoL: Eine Kündidung der PFZ und der Bilateralen hätte seitens der EU Einstimmigkeit erfordert. Es ist durchaus fraglich, ob es soweit gekommen wäre.
      1 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 11:39
      Highlight @atomschlaf; Ich glaube kaum dass die schweizer Wirtschaft auf die Ebene "fraglich" sehr gut reagiert. Nein ich galube dass dann die Wirtschaft genau das macht was sie immer macht wenn ein "fraglich" steht, sie orientiert sich andersweitig und was das heisst muss ich Dir nicht erläutern.
      3 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 13:03
      Highlight @Shabina

      «Ihr werdet sehen, jetzt kommt die Initiative zur Kündigung der PFZ.»

      Wahrscheinlich wird der Text wieder genauso unklar und missverständlich sein wie bei der MEI, und es wird von den Initianten wiederum geleugnet werden, dass der Zugang zum Binnenmarkt auf dem Spiel steht.

      Aber das Volk wird nicht nochmals auf denselben Trick hereinfallen.
      1 1 Melden
    • Shabina 18.05.2017 13:15
      Highlight @Follbescheuert
      Der Text wird klarer formuliert sein! Damit die Ihr Linke und die Regierung nicht mehr tricksen kann! Ob die neue Initiative dann umgesetzt wird ist die andere Frage.

      Die Regierung hat uns bei der ersten Abstimmung zur PFZ angelogen, dann im Abstimmungskampf zur MEI und zuletzt hat sie uns durch die Nicht-Umsetzung betrogen. So viel lügen können die Initianten gar nicht!

      Aber bitte sagen sie mir, wo die Initianten der MEI gelogen haben? Oder ist das nur eine Behauptung Ihrerseits?
      0 2 Melden
    600
  • Paprika 16.05.2017 09:36
    Highlight Girods Erfindungsgeist in Ehren, aber das stimmt nicht. Die Solarpanels führen nur dazu, dass a) mehr Easser ungenutzt durch die Flusskraftwerke laifen, und b) mehr Wasser der Speicherseen für Regelung verbraucht wird. Am Ende mehr Schaden durch Solar.
    34 101 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 09:54
      Highlight Wie kommst zu diesem Schluss? Quellen?
      47 14 Melden
    • danski 16.05.2017 09:59
      Highlight Leider nicht korrekt! Fotovoltaik produziert im Winter oft mehr Energie als viele Kleinwasserkraftwerke, welche dann stillstehen und dies am Tag wenn wir Spitzenstrom brauchen. Zudem gibt es im Winter mehr Wind als im Sommer, welcher das System weiter entlastet. Biomasse kann auch in den Winter verschoben werden. Die Haupteinsparungen im Gebäudebereich fallen auch im Winter an. Das Ganze macht Sinn! Klar JA!
      70 18 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 11:56
      Highlight @Sorry, weisst Du was Du schreibst? Wieso soll das Wasser ungenutzt durch die Flusskraftwerke laufen? Wenn die Flusskraftwerke Energie generieren dann ist das ja eine gute Ergänzung, da das Wasser auch in der Nacht fliesst.
      Eigenartige Begründungen, so in Richtung ich kommentiere da was.
      7 3 Melden
    600
  • Kaviar 16.05.2017 09:35
    Highlight Welche Argumente? Hier wurden nur die üblichen, leeren Behauptungen Girods wiedergegeben.
    47 99 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 09:47
      Highlight Und die Gegner? Wir wären froh, wenn diese nur leere Behauptungen von sich geben würde. Stattdessen greift sie zu Lügen.
      66 26 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 09:49
      Highlight War nur Girod bei diesem Gespräch dabei? Mir war, als hätte ich da noch jemand anderes gesehen.

      Ich finde es ja auch schrecklich, dass die Pfründe von Rösti und Konsorten künftig etwas kleiner sein werden, weil diese es verpassten, ihre Erdöl- und Atomkraft-Aktien rechtzeitig in Aktien von erneuerbaren Energiequellen umzutauschen.

      Aber Sie müssen keine Angst haben. Rösti & Co. werden unsere Sozialwerke wohl deswegen nicht belasten. Da sprudeln noch andere Geldquellen, deren Sprudeln sie dereinst Gelegenheit haben werden, sie erfolgreicher zu verteidigen.
      37 18 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 09:54
      Highlight Dann widerleg die Argumente mit Fakten.
      17 16 Melden
    • Pafeld 16.05.2017 10:07
      Highlight Wenn diese Sendung etwas bewiesen hat, dann nur, dass die wenigen Querköpfe der FDP, die gegen die ES2050 sind, lediglich nicht über ihren antigrünen, neoliberalen Schatten springen können. Aber argumentativ stehen sie auf verkorenem Posten
      42 24 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:29
      Highlight Wie definieren Sie eine LEERE Behauptung? Wenn wir mehr eigene & erneuerbare Energie produzieren, können wir damit einen Teil des wegfallenden AKWs-Stromes ersetzen. Das ist Mathematik. Ist 2+2=4 für Sie auch eine leere Behauptung?
      2 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:52
      Highlight @Follbescheuert: Ja, was denn für Lügen?

      Über Ereignisse, die in der Zukunft liegen, kann man ohnehin nicht lügen, sondern schlimmstenfalls falsche Prognosen abgeben.
      2 2 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 16:11
      Highlight Eir können auch neue KKW, Gas- , Öl- und Kohlekraftwerke bauen. Wäre einfacher, schneller und billiger. Wir müssen die KKW gar nicht abschalten...
      2 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.05.2017 13:09
      Highlight @atomschlaf

      «Über Ereignisse, die in der Zukunft liegen, kann man ohnehin nicht lügen, sondern schlimmstenfalls falsche Prognosen abgeben.»

      Haha. Prognosen über die Zuwanderung nach Zustimmung zur Personenfreizügigkeit: Wird heute noch von Rechtsaussen dem Parlament und Bundesrat als Lüge vorgeworfen.

      Im Gegensatz dazu die MEI: Dass die (explizite oder implizite) Kündigung der Personenfreizügigkeit den Zugang zum Binnenmarkt gefährdet, ist jedem klar, der die ersten zwei Lektionen in jedem beliebigen Einführungskurs zum Recht besucht und zudem fünf Minuten nach «Binnenmarkt» gegoogelt hat.
      1 0 Melden
    600
  • infomann 16.05.2017 09:27
    Highlight Was gestern Fiala geboten ist ist peinlich.
    Überlegt doch mal, jeder Kilowatt Strom wo wir in der Schweiz mehr produzieren und jeder Liter Öl wo wir einsparen mindert doch auch die Kosten.Die ganze Öllobby mit den SVP Rösti usw. Will doch das nicht.......warum wohl?
    78 31 Melden
    • danski 16.05.2017 09:56
      Highlight Genau, es ist sehr einfach ein besseres Gesetz zu fordern und nur zu kritisieren ohne auch nur einen einzigen Verbesserungsvorschlag darzulegen. Die SVP hat im Parlament genau nichts für eine enkeltaugliche Energiezukunft gemacht. Wo bleibt die eisige Duschen für die SVP, die regt zum Denken an!
      40 16 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:33
      Highlight Einkaufen kann kostengünstiger sein, als selber machen.
      Bzw.: Importierwen kann billiger sein. Deine Argumentation ist also nicht stichhaltig. Bloss weil es in der Schweiz produziert wird, sparen wir noch lange nichts. Im Gegenteil fast alles Swiss Made ist viel teurer.
      16 12 Melden
    • Thom Mulder 16.05.2017 10:50
      Highlight Es gibt eine Interessengruppe der es ganz offensichtlich egal ist was wir der Nachwelt für eine Welt hinterlassen. Rechtskonservative Kreise sind per Definition egoistisch, ignorant und habgierig. Die interessiert nur ihr persönlicher Profit. Und wehe man müsste heute 40 Fr. investieren in eine saubere Zukunft – dagegen machen sie sofort eine Angstkampagne. Das Bewusstsein dass jede Investition im Heute in der Zukunft 200x soviel spart, das haben sie nicht.
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 12:35
      Highlight @kaviar

      aber wir sind unabhängig(er) von fremden ressourcen und da die unwidderruflich zu endegehenden quellen dadurch nur noch teurer werden in den nächsten jahren/jahrzehnten, sollten wir jetzt schon die weichen stellen in eine neue richtung, auch wenn (noch) nicht ganz klar ist, wo der zielbahnhof dann sein wird.

      etwas schweres, das in bewegung ist, kann man einfacher lenken, als es von null auf hundert in kürzester zeit voranzutreiben.
      der aufwand dazu ist um einiges grösser, die fehleranfälligkeit unter stress umso höher, die folgen dann einschneidender, gefährlicher.
      1 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:54
      Highlight @Thom Mulder: Du glaubst aber nicht ernsthaft an die 40 Franken?
      3 2 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 16.05.2017 09:18
    Highlight Frau Fiala war extrem unsouverän. Ich bin überzeugt, dass selbst Gegner der Vorlage Mühe hatten, ihr zu glauben. Eigentlich ist ja die gute Frau ein politisches Schwergewicht. Dazu, dies zu bleiben, hat die Sendung gewiss nicht beigetragen.

    Bei einer Annahme der Energiestrategie könnten einige Geldquellen gewisser Damen und Herren künftig etwas weniger sprudeln. Darum geht es ihnen.

    Doch genau dies ist die Chance derjenigen, die etwas Neues bringen wollen. Zwar ist Neues nicht immer besser. In diesem Falle jedoch schon. Zum Glück war Herr Girod um Längen überzeugender.
    53 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:33
      Highlight "Doch genau dies ist die Chance derjenigen, die etwas Neues bringen wollen."

      Genau. Die Chance, dass die Geldquellen dann bei ihnen sprudeln.
      13 25 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 12:28
      Highlight Ja, wer weiss.

      Aber gell: Der Neid auf diejenigen, die neu etwas dazu gewinnen könnten, ist wesentlich grösser, als auf diejenigen, bei denen wir es uns gewohnt sind, dass sie sowieso alles haben.

      Nur keine Neuen empor kommen lassen.
      7 1 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:31
      Highlight Genau. Das passiert, wenn hinter vorgegaukelten sozialen Argumenten nur die Geld-Gier ein paar weniger Bonzen steht. Wenn Autos weniger konsumieren und Gebäude kein Heizöl mehr brauchen, kann auch SwissOil einpacken und braucht dann wohl auch ihren Präsidenten Albert Rösti nicht mehr.
      2 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:55
      Highlight @Heusser: Und die Geldgier der Bauern, Immobilienbesitzer und sonstiger Subventionsjäger ist dann besser?
      3 5 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 16:18
      Highlight @ Atomschlaf

      Es geht nicht um Geldgier. Es geht darum, etwas zu fördern, was unsere Zukunft sein soll.

      Dem gegenüber steht, dass einige etwas bewahren wollen, was zwangsläufig bald Vergangenheit sein muss.

      Übrigens und nur so nebenbei: Wenn das Erdöl einmal knapp wird, wirds schweineteuer. Wenn wir dann nicht umgesattelt haben, kostet es eine vierköpfige Familie pro Jahr erheblich mehr als die von der SVP präsentierte Schnapszahl von 3'200 Franken.

      Gut, diesen Zeitpunkt so weit wie möglich hinaus zu zögern. Gut, darauf vorbereitet zu sein, wenn es so weit ist.
      5 1 Melden
    600
  • CASSIO 16.05.2017 09:14
    Highlight girod braucht bei mir keine 10 sekunden, um mich zu überzeugen, einen andern weg einzuschlagen, als denjenigen, welchen er präsentiert. girod mag von grüner energie etwas verstehen. auch ich bin für grüne energie. aber gleichzeitig sind es grüne, welche projekte für sauberen strom immer und immer wieder toroedieren. einmal, weil es die eierlegende wollmilchsau bedroht, ein anderes mal, weil die froschkönige ihren lebensraum verlieren. naturschutz ist auch für mich wichtig, aber es geht nicht, dass wir nachher auf grund der nachfrage kohlestrom importieren, wie dies die bündner heute schon tun.
    27 72 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 09:49
      Highlight Wenn Du nur 10 Sekunden brauchst, um Dir eine Meinung zu bilden, dann gibst Du zu, dass Du gar nicht auf die Argument hörst, sondern einfach nur Deine Vorurteile bestätigst.
      51 17 Melden
    • paddyh 16.05.2017 09:56
      Highlight Und das ist ihr Argument um die ES2050 abzulehnen? Sorry,aber das ist einfach nur Kindergarten und schadet uns allen.
      37 20 Melden
    • CASSIO 16.05.2017 10:23
      Highlight meine meinung habe ich mir seit langem gebildet. ich arbeite in der industrie, energiekosten sind ein wesentlicher punkt, mit welchem wir uns auseinandersetzen müssen, finanziell wie politisch. diese sogenannte energiestrategie ist keine strategie, sie ist ein verbot. dass es für Euch kein problem ist, dreckigen kohlestrom zu importieren, erstaunt mich nicht weiter. lieber kämpft Ihr han in hand mit don quijote gegen windmühlen, sorry, akws. eine strategie zugunsten des werkplatzes ch wäre gewesen, atomstrom schrittweise zu verteuern, mit dieser verteuerung innovative, grüne energie zu pushen.
      10 29 Melden
    • CASSIO 16.05.2017 10:25
      Highlight aber professor paddyh, klar. keine argumente sind natürlich professorenniveau.
      12 7 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:37
      Highlight Warum erzählen Sie hier Märchen? Die Umweltschutzorganisationen verhindern die ES 2050 nicht. Pro Natura, Aquaviva, Greenpeace, Birdlife, Stiftung Landschaftsschutz, WWF - alle haben die JA-Parole rausgegeben. Wenn man dann erneut bei einzelnen völlig unrentablen Mini-Projekten, die dem Besitzer ein bisschen Geld bringen, die Natur stark zerstören für die E.-Wende aber völlig irrelevant sind genauer hinschaut und nicht alles befürwortet, hat dies einfach mit intelligenter Weitsicht zu tun. Diese fehlt natürlich immer dann, wenn das eigene Portemonnaie mitredet.
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 12:46
      Highlight @cassio kommentar 10:23

      in gewissen punkten gebe ich ihnen recht, ja.

      aber wie ist es doch mit dem mensch und im speziellen mit den wohlhabenden in der teppichetagen dieser welt?

      man melkt die kuh solange sie milch gibt, ändert sich aber nur auf druck von aussen.

      fragen sie mal die innovativen ideen- und firmengründer, wie sie es erleben, wenn die öl- & kohlelobby mit grossem finanziellen aufwand täglich dicke knüppel zwischen die beine steckt.

      würde diese lobby dieses geld in neue fortschrittlichere technik einsetzen, dann könnten sie auch am kuchen teilhaben und sich diversifizieren.
      1 0 Melden
    • CASSIO 16.05.2017 14:56
      Highlight "wir sind alle menschen": deshalb hätte die initiative anders lauten sollen. wenn msn uns schweizer nicht "zwingt", know how in erneuerbaren energien aufzubauen, dann machen wir's nicht. die energiestrategie hat aber "nöd mau villech" die intention, dass wir uns hier einen technologievorsprung erarbeiten können. dieses engagement ist auf herren wie nicolas hayek, heute nick, zurückzuführen. der bund trägt auch mit diesem gesetz einen dreckigen braunen klumpen dazu bei. das ist meine kritik. der öl- und kohlelobby gehört ohnehin die eier geschliffen. aber nicht mit verboten, mit innovation!
      0 0 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 15:58
      Highlight @Heusser: Wenn es darum geht, irgendwelche Bauwerke zu verhindern, sind die Umweltorganisation immer an vorderster Front mit dabei, auch die Bauten der Erzeugung oder Speicherung erneuerbarer Energie dienen.
      Ich erinnere nur an die peinliche Geschichte am Grimsel, die ja zum Glück abgeschmettert wurde.
      3 3 Melden
    600
  • Qui-Gon 16.05.2017 09:13
    Highlight "Etatistisch", "Bürokratie", "Planwirtschaft". Spätestens wenn die betriebsblinden Gegner mit diesen ideologischen Platitüden auffahren, ist klar, dass sie keine Argumente in der Sache haben.
    38 24 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:38
      Highlight Hat sie aber auswendig lernen müssen für den Auftritt. Ja, war peinlich und hat hoffentlich die letzten Zweifler für ein JA zur ES 2050 bewegt.
      5 0 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 16:00
      Highlight @Qui-Gon: Bloss weil Du Dir lieber vom Bund vorschreiben lässt, was Du tun und lassen darfst, heisst das nicht, dass dies alle anderen auch wollen.
      Es soll in diesem Land auch noch Leute geben, die lieber eigenständig denken und handeln.
      1 4 Melden
    600
  • San_Fernando 16.05.2017 09:08
    Highlight Toller Auftritt von Girod!!
    Für mich ein glasklares Ja!!!!
    44 34 Melden
    600
  • Legume 16.05.2017 08:59
    Highlight Wer hier ein NEIN stimmt, hat einfach keine Ahnung von Energiestrategie und den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen.
    48 38 Melden
    • danski 16.05.2017 10:00
      Highlight Und zudem die Bedrohung durch den Klimawandel nicht verstanden!
      20 24 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:35
      Highlight Wer an die Klimakatastroohe glaubt, glaubt auch an den Osterhasen und regenbogenfurzende Einhörner.
      18 43 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 11:23
      Highlight @Kaviar Wer dagegen ist glaubt an Bio Uran aus dem Muotathal und ist Lobby-Opfer
      2 3 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 16:03
      Highlight @danski: Die Schweiz produziert ca. 1 Promille der weltweiten CO2-Emissionen.
      Wer glaubt, dass mit einem Ja zum Energiegesetz, das Klima positiv beeinflusst werden könne, der glaubt wohl auch, dass der Storch die kleinen Kinder bringt...
      3 4 Melden
    600
  • Fachmann 16.05.2017 08:49
    Highlight Jetzt haben wir doch erst grad bei der Verordnung zum NDG gesehen, dass man sehr vorsichtig darin sein muss, den Staat mit neuen Kompetenzen auszustatten. Lest einmal den Gesetzestext durch, insb. die Kapitel 11 und 12.

    Ich verstehe nicht, warum dieses Bürokratiemonster der einzige Weg in eine saubere Zukunft sein soll.

    Das Gesetz gehört abgelehnt. Möge die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung (Mix) sich auf dem freien Markt durchsetzen.
    33 34 Melden
    • proes2050 16.05.2017 09:56
      Highlight Was habt ihr bloss mit eurem romantisch klingenden freien Markt?! Was hat uns dieser ausser Gutem noch so alles beschert ..., Superreiche, exzessive Umweltverschmutzung, dramatisches Gefälle in der Gesellschaft, Korruption, sehr einflussreiche Lobbyisten, etc. Wenn man etwas zum Guten verändern will braucht es vielseitige und breite Unterstützungen ohne zu viel egoistisches Unternehmerdenken!
      30 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 09:58
      Highlight wäre schön, wenn, aber bei diesem volumen (an geld) wird der freie markt NIE selbständig und in nützlicher zeit ökologischer werden.

      sicher, es gibt auch punkte gegen dieses gesetz (bürokratie, ...), aber einerseits gefährden wir so die zukunft unserer erde und somit unserer kinder und andererseits haben wir hier in der schweiz immernoch die möglichkeit, über referenden und gegeninitiativen, gegen zu extremem wildwuchs, in die eine oder andere richtung, gegensteuer zu geben.

      diese möglichkeit kennen viele staaten nicht.
      10 6 Melden
    • Fachmann 16.05.2017 10:29
      Highlight @proes2050 Wo genau haben wir exzessive Umweltverschmutzung mit unserer heutigen Stromversorgung? Das musst du mir erst noch zeigen.
      Schade, dass du aus Neid gegenüber ein paar wenigen nicht siehst, wie gut es uns in der Schweiz dank freiem Markt und wenig Regulation doch eigentlich geht...
      7 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:31
      Highlight Kapitalismuskritik ist nun wirklich das schwächste aller denkbaren Argumente für das Gesetz ...
      14 9 Melden
    • proes2050 16.05.2017 13:22
      Highlight @ Fachmann - Ganz einfach, wenn man sich vielseitig informiert. Woher kommt unser Importstrom? (Kohle/Atom!) Wo landet unser radioaktiver Abfall? (über Frankreich in Russland!) In der Schweiz dürften gewissen Altlasten ebenfalls der Stromproduktion zugewiesen werden können. Es gibt Dinge für welche man sich über die Landesgrenzen hinaus einsetzen sollte bzw. muss!!!
      2 1 Melden
    • Fachmann 16.05.2017 14:33
      Highlight @proes2050 Importiert wird weiterhin, egal wie diese Abstimmung ausgeht. Ob wir weniger importieren werden als heute, wage ich zu bezweifeln.
      Ich gebe dir recht, dass wir uns bemühen sollten, auf Kohle- und Atomstrom zu verzichten. Aber mit mehr als 50% Strom aus Wasserkraft stehen wir heute schon besser da als unsere Nachbarn...
      0 0 Melden
    • proes2050 16.05.2017 15:25
      Highlight @ Fachmann - Ja das ist richtig. Aber es ist jedoch möglich zukünftig immer weniger zu importieren! Es ist auch so, dass Österreich besser ist als die Schweiz. Deshalb sollten wir doch als Ziel haben, immer besser und unabhängiger zu werden. Ich freue mich auf dein JA zur ES2050!
      3 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 16:06
      Highlight @wir sind alle menschen: Das einzige, was die Zukunft unserer Kinder gefährdet, sind unsere Uralt-AKWs, für die aber auch in diesem von links-grün-CVP hochgelobten Energiegesetz keine verbindlichen Abschalttermine stehen.

      Ein Grund mehr für ein NEIN!
      2 3 Melden
    • Fachmann 16.05.2017 16:43
      Highlight @proes2050 Nice try! ;-) Ich sage nur, dass wir unsere Ökobilanz so oder so laufend verbessern. Darum braucht es kein neues Energiegesetz.
      Ich bin aber vor allem dagegen, weil Subventionen der falsche Weg sind, um den Fortschritt zu fördern...
      1 1 Melden
    600
  • Braun Pascal 16.05.2017 08:37
    Highlight Fallt eigentli niemotem uf das die Politiker nur no un de Brei schnorret und schlussentli chunnt e abstimmig und bis dött anne weis niemot so recht wa mache.
    8 21 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:41
      Highlight Hesch rächt! Eifach JO stimme und guet isch. Nüt spricht dagäge, dass mir me Energie i de Schwiz produziered und weniger Geld de Öl-Multis verschänket. Es goht um eusi Zuekunft.
      3 2 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 16.05.2017 08:34
    Highlight Ich werde also von den unsäglichen JA-Sagern dazu gezwungen den Hausbesitzern ihre Solardinger auf dem dach zu Subventionieren. Elendes Hobbybauerntum... NEIN!!
    32 38 Melden
    • kurt3 16.05.2017 11:14
      Highlight Gäll Hugo , bei Dir kommt der Strom einfach aus der Steckdose .
      4 2 Melden
    600
  • Daniel Heusser 16.05.2017 08:33
    Highlight Die Gegner wollen kein Gesetz. Sie behaupten zwar, sie wollten eines, aber ein besseres. Nun, sie hatten 3 Jahre Zeit, im Parlament mitzuarbeiten, aber schon da beschränkte sich der Input der FDP darauf, diejenigen Lösungsvorschläge zu bombardieren, die ihnen nicht gefallen haben. Weniger CO2, mehr Erneuerbare aus dem eigenen Land. Das ist das Überlebensziel jedes Landes, das vernünftige Energiepolitik betreibt. Wie, wenn nicht mit dieser ES glaubt Frau Fiala kommen wir dahin? Soll sie doch eine Alternative vorschlagen. Benzin verbieten? Ll-Heizungen verbieten? Oder dich die ES 2050? JA!
    27 17 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:37
      Highlight Ohne ES geht es schneller und billiger. Darum "NEIN!".
      12 16 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 11:23
      Highlight @Kaviar Falsch. Ohne Gesetz geht null und nichts
      5 3 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:42
      Highlight Haben Sie den Slogan vom Internet? Ohne Energiegesetz hätte sich bis heute kaum was bewegt.
      3 2 Melden
    600
  • Linksanwalt 16.05.2017 08:26
    Highlight Bastien Girod ist – unabhängig davon wie man ihn findet – ein wirklich guter Politiker. Er bringt immer klare, glaubwürdige Argumente und weiss genau wovon er spricht. Hut ab!
    31 24 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:37
      Highlight Deine Ironie ist köstlich!
      16 17 Melden
    600
  • sheimers 16.05.2017 08:26
    Highlight Biomasse lässt sich gut lagern. Auf dem Land wird seit jeher Holz gestapelt und im Winter für die Heizung verbrannt. Man müsste nur die Holzöfen durch Blockheizkraftwerke ersetzen, dann hat man für den Winter den benötigten Strom zusätzlich zur Wärme. Das wäre eine prima Ergänzung zur Solarenergie, die im Winter nicht so viel liefert wie im Sommer.
    19 6 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:38
      Highlight Nee, Feinstaub!
      3 10 Melden
    600
  • Wehrli 16.05.2017 08:18
    Highlight Weiss jetzt gar nicht wen ich schlimmer finde. Doris Fialatrallala oder Pastetli nutzlos Girod.
    18 21 Melden
    600
  • Chrischi 16.05.2017 08:17
    Highlight Sinnbildlich für die ganze Debatte: die Nein-Seite redet viel, behauptet wild drauf los, lärmt und verbreitet wilde Horrorszenarien - bleibt aber eine Lösung, eine Alternative schuldig. Die Ja-Seite hingegen ist um eine sachliche Diskussion bemüht, liefert Fakten, zeigt Optionen auf und ist um Lösungen bemüht.
    Wer vernünftig und über seinen eigenen Tellerrand hinaus denkt, wer an die Zukunft, wer an unsere Kinder und Enkelkinder denkt, der stimmt JA!
    35 18 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:41
      Highlight Toll, wie Du das machst! Du wirfst den Gegnern Horrorszenarien vor, während Du indirekt mit dem Klimakatastrophenweltuntergang drohst.
      Soviel Mut zur Absurdität hat nicht jeder, bravo!
      8 27 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 16.05.2017 08:17
    Highlight Weshalb geben die Befürworter vor, wir würden über eine Energiewende abstimmen?
    27 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 09:51
      Highlight So lustig ...
      9 7 Melden
    • CASSIO 16.05.2017 09:58
      Highlight frage ich mich auch. stop, ich weiss es: weil wir danach noch mehr dreckige kohlestrom importieren!!!
      13 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:09
      Highlight Wieso lustig? Stimmen wir denn über eine Energiewende ab?
      8 15 Melden
    • Braun Pascal 16.05.2017 11:14
      Highlight Ja bis ins jahre 2050😂😂😂😂 ich bin dann 62 und muss noch bis 75 arbeiten xD
      1 1 Melden
    600
  • proes2050 16.05.2017 08:08
    Highlight Es ist beängstigend wie sich die Gegner selber mit teils haarsträubenden Argumenten hochschaukeln. Angst verbreiten und Mehrkosten heraufbeschwören wirken leider immer besser als Fakten! Es ist traurig festzustellen, dass nur sehr wenig über die Tatsache der Luftverschmutzungen durch fossile Energie diskutiert wird! Unser Wohlstand ist überdurchschnittlich hoch, deshalb habe ich KEIN Verständnis für Leute die nicht bereit sind für eine saubere Energie auch ein wenig mehr zu bezahlen. Wie viel mehr werden wir sehen, es sind nicht nur Fr. 40.00, aber noch weniger werden es die Fr. 3200.00 sein!
    22 16 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:49
      Highlight Die allergrösste Angst verbreiten hier die Befürworter des Energiegesetzes. Sie machen Angst mit der "Stromlücke". Und sie machen Angst mit nichts minder als dem Weltuntergang in Form der Klimakatastrophe, die über uns hereinbreche, wenn wir nicht so handeln, wie sie predigen.
      Eine Sekte funktioniert punkttupfgenau gleich. Schon nur darum muss jeder wahnsinnsverschonte Mensch nächsten Sonntag "NEIN!" stimmen zum Energiegesetz.
      9 24 Melden
    • proes2050 16.05.2017 14:50
      Highlight @ Kaviar - Bitte teile nicht deine eigenen Fantasien mit uns allen! Behalte diese für dich und sorge dafür, dass der Weltuntergang an der Grenze Halt macht! Wenn du dich in der Welt umschaust und dich entsprechend informieren würdest, würdest du auch erkennen das die Welt und deren Menschen bereits massiv unter dem Klimawandel leiden. Du nicht, den du hast ja die Schweizer Landesgrenze welche dich davor schütz! Deine Aussage ist pure Ignoranz!
      4 1 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 16:25
      Highlight @proes2050: Ich schaue mich um und sehe, dass es der Menschheit so gut geht, wie noch nie zuvor.
      Ich freue mich auf ein Klima viel wärmer als heute, wo auf der Antarktis Milliarden von Karibus weiden und wandern, wo in Grönland Mais gedeiht und man in Europa Ananas erntet und vielleicht wieder Nashörner jagen kann, wie es einst der Neandertaler machte.
      Wärmeres Weltklima ist ein Segen, kein Fluch. Schon nur das Sibirien urbar wird! Wüsten werden zu Wäldern werden, weil der Wasserkreislauf auf höheren Touren drehen wird, und so mehr Wasser in die Sahara, die Gobi und nach Australien gelangt.
      0 4 Melden
    600
  • LePe 16.05.2017 08:07
    Highlight Ein schönes Beispiel vom gesamten Abstimmungskampf - zu viel Platz für Unwahrheiten und Ungenauigkeiten ohne Alternativen aufzuzeigen... Aber auch klare Statements und Fakten für die Energiestrategie und ihre Vorteile! Am Schluss werden diese überzeugen und wir bekommen das JA am 21. Mai!
    20 10 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:50
      Highlight Im Prinzip ja, aber Du hast die Fakten falsch verortet.
      0 2 Melden
    600
  • rodolofo 16.05.2017 07:53
    Highlight Da hat also Doris Fiala von Bastian Girod ein Beispiel für QUALITATIVES WACHSTUM vorgeführt bekommen:
    Weniger reden, aber mehr sagen!
    Oder, weniger "Politiker-Blabla" und "Um den heissen Brei herumreden", dafür sich direkt den drängenden Problemen zuwenden, praktikable Lösungen suchen, forschen und kompromissbereit verhandeln!
    Die Energiestrategie 2050 ist ein KOMPROMISS!
    (Wie könnte denn sonst sogar die CVP dafür sein?!)
    Danke Bastian Girod, schön dass es Dich gibt!
    120 32 Melden
    • Midnight 16.05.2017 08:15
      Highlight Der Girod ist schon super. War selten so froh darüber, jemandem meine Stimme gegeben zu haben. Schön, wenn man sieht, dass es denn auch fruchtet 😃
      22 12 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 09:36
      Highlight Die Energiestrategie ist keine. Also "NEIN"
      13 34 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 09:54
      Highlight @Kaviar: Hast Du vielleicht noch ein Argument für Deine These, dass die Energiestrategie «keine» sei? Nein? Ein halbes Argument vielleicht ...? Auch nicht ...?
      24 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 10:04
      Highlight @Kaviar

      und wie lautet ihr machbarer, besserer, zukunftssicherer, ökologischerer, finanziell tragbarerer vorschlag, als nur ihren erwas mageren input aus dem bauch heraus?

      bin offen für alles.
      21 5 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 12:32
      Highlight @Follbescheuert, @wir sind alle menschen: Subventionen sind kontraproduktiv. Sie behindern letzlich den notwendigen Strukturwandel. Gerade für die Energiewende wäre dies fatal. Unvorhersehbare Innovationen werden sich als viel bessere Lösungen erweisen, das Subventionssystem wird sie aber wirksam behindern. Dasselbe geschah bereits mit der heute überholten, damals aber wegweisenden Nuklearstrategie. Wäre diese heute nicht staatl. subventioniert und bevorteilt, dann wäre sie schon längst von Sonnen- und Wasserkraft abgelöst worden.
      Wer eine zukunftsfähige Energiepolitik will, stimmt "NEIN!".
      3 3 Melden
    600
  • Tomjumper 16.05.2017 07:50
    Highlight Bei diesem Gesetz geht es vor allem um eine allgemeine Stossrichtung. Es kann jederzeit geändert und angepasst werden. Die Gegenseite scheint leider keine eigenen Idee zu einer sinnvollen Strategie zu haben, sonst müsste es doch ein leichtes sein das Gesetz zu verhindern. Mir geht diese dauernde Nein sagerei langsam auf die Nerven. Wer keine Alternative hat sollte sich auch nicht in einer Gegnerkampanie angagieren dürfen.
    118 25 Melden
    • proes2050 16.05.2017 08:15
      Highlight Ganz genau! Ein wohltuender Beitrag unter den vielen wirren Kommentaren der Gegner..
      24 9 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 08:58
      Highlight Das Problem bei diesem Gesetz ist nicht die Stossrichtung, die ist grundsätzlich in Ordnung, das Problem ist der etatistische Geist, der Dirigismus und die geplante Subventionswirtschaft.

      In diesem Zusammenhang lesenswert: "Die Schweiz ruht sich auf ihren Lorbeeren aus und vertagt Problemlösungen in die Zukunft. Die Grundlagen des Wohlstands werden kräftig sabotiert. Eine Umkehr tut not."

      https://www.nzz.ch/meinung/statt-verwalten-wieder-wachsen-wollen-ld.1290714

      22 23 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 08:58
      Highlight "Wer keine Alternative hat sollte sich auch nicht in einer Gegnerkampanie angagieren dürfen."

      @Tomjumper: Dann hätte man aber auch die USR III nicht bekämpfen dürfen...
      20 30 Melden
    • half & half 16.05.2017 09:19
      Highlight Ach, atomschlaf, jetzt nicht für die Energiestrategie zu sein vertagt die Problemlösung in die Zukunft. Nichts zu machen sabotiert die Grundlagen des Wohlstands. Ein Festhalten an veralteten Technologien und eine Verweigerung gegenüber neuen ist ein Ausruhen auf Lorbeeren aus dem mittleren 20. Jahrhundert. Eine Umkehr tut not!
      14 13 Melden
    • Troxi 16.05.2017 09:23
      Highlight @atomschlaf, Dass Solaranlagen gebaut werden, benötigt es vorallem Anfang einen Zustupf, die Photovotalik ist Wirtschaftlich noch nicht Konkurrnzfähig. Zudem kann ich mir vorstellen, dass einige Immobilienbesitzer die nötigen Finanziellen Mittel nicht wirklich aufbeingen können. Deshalb hat man die Subventionen ins Leben gerufen, aber im Vergleich zu anderen Subventionen noch ein Ablaufdatum oben drauf gedrückt. Sind glaube ich 5 Jahre wo man Subventionen erhalten kann. Somit kann man es kaum als Subventionswirtschaft bezeichnen.
      13 9 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:52
      Highlight @Troxi: Genau. Du schreibst richtig, sie ist wirtschaftlich NOCH nicht konkurrenzfähig.
      Es ist aber jetzt schon absehbar, dass sie dies in einigen Jahren sein wird.
      Daher ist es völlig sinnlos, jetzt mit einer Unmenge an Subventionen und Staatseingriffen mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, statt die technologische Entwicklung abzuwarten, zumal kein Anlass zu übermässiger Eile besteht.

      An das Ablaufdatum glaube ich nicht. Es kommt höchst selten vor, dass einmal ausgeschüttete Subventionen später tatsächlich wieder gestoppt werden.
      11 15 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 09:56
      Highlight @atomschlaf

      Doch, für die USR III gibt es mindestens zwei Alternativen:

      1. Keine USR III
      2. USR III 2nd Edition (ohne alberne Mätzchen)
      11 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.05.2017 10:06
      Highlight @half & half

      voll in's schwarze getroffen.
      4 1 Melden
    • Tomjumper 16.05.2017 10:09
      Highlight Ja da gebe ich dir recht atomschlaf. Ich hätte bei der USR III Abstimmung von beiden Seiten mehr erwartet. Leider hatten beide Lager keine Ideen wie unsere Wirtschaft sinnvoll gefördert und in welche richting sie sich entwickeln soll. Dinge wie verbesserte aus- und weiterbildung von Mitarbeitern, erleichterte Unternehmensgründung, förderung von startups usw.
      7 2 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 10:17
      Highlight @Follbescheuert:

      Genauso gibt es für das Energiegesetz mindestens zwei Alternativen:

      1. Keine neues Energiegesetz
      2. Neues Energiegesetz 2nd Edition
      7 12 Melden
    • Hackphresse 16.05.2017 12:57
      Highlight @atomschlaf
      Bei der ES2050 den "etatistischen Geist, der Dirigismus und die geplante Subventionswirtschaft" anzuprangern und aus der nzz zu zitieren ist etwas sehr heuchlerisch, wenn die Atomkraftwerke genau so gebaut und betrieben werden. Ganz zu schweigen von den ungedekten Kosten für Rückbau und Endlagerung die auch am Staat hängenbleiben (noch mehr subventionen hui!).
      Hätte man von Anfang an diese Kosten in den Preisen pro kWh miteingerechnet wäre Atomkraft schon seit ca. 15 Jahren teurer als Solar und Windenergie.
      3 1 Melden
    600
  • Elpolloloco 16.05.2017 07:45
    Highlight Blitzli, here we go...

    Einfache Lösungen sind nicht immer die besseren und warum wir Deutschland alles nachmachen sollen ist mir ehrlich nicht ganz klar.

    Seit wann wissen eigentlich immer Beamte, was für die Schweiz am besten ist?

    Ich bin klar für erneuerbare Energien (die im Schweizer Energiemis nach wie vor dominant sind) und überzeugt, dass die Zeit der fossilen und nuklearen Brennstoffe in der jetzigen Form abgelaufen ist, aber das Energiegesetz ist ein bürokratisches Monster, das auf Jahre hinaus den Status Quo zementiert. Darum Nein.
    60 102 Melden
    • rodolofo 16.05.2017 08:16
      Highlight Jetzt sag ich Dir mal was:
      Ich war sehr froh, dass die Gebäudeprogramme von Stadt und Kanton unsere Bemühungen für eine bessere Wärmedämmung und für die Solare Wassererwärmung mit namhaften Beiträgen unterstützt hat!
      Damit verbunden war auch ein gewisser bürokratischer Aufwand: Formulare ausfüllen, Bestätigungen und Belege liefern, Schluss-Abnahme der Solarkollektor-Anlage.
      Aber dieser Aufwand hielt sich in Grenzen.
      Bei allem, was wir im Geschäftsleben tun, fallen Büro-Arbeiten an. Das ist also VÖLLIG NORMAL!
      30 13 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 08:23
      Highlight Deutschland nachmachen? Es gibt Parallelen - auch Deutschland setzt auf Sonnenenergie und auch Deutschland kennt die finanzielle Unterstützung. Das Finanzierungsmodell ist allerdings komplett anders und Speicherseen haben Sie auch nicht. Die ES 2050 ist allein auf die CH ausgerichtet. Sollen wir dabei jede Idee verwerfen, die an eine ähnliche Idee aus dem Ausland erinnert, auch wenn sie uns zum Ziel führt? Da propagieren Sie aber absurde Ideen. Die ES kennt alle funktionierenden und nicht funktionierenden Elemente aus DE und hat selbst nur Ideen ausgesrbeitet, die uns wad bringen!
      33 7 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 08:51
      Highlight Wir machen es Deutschland ja nicht nach. Unsere Schrott-AKW haben ja keine befristete Laufzeit
      18 10 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 08:53
      Highlight Wieso genau ist es ein bürokratische Monster? War die Einführung der privaten Kontrolle beim Energienachweis ein bürokratisches Monster? War die Einführung der Raumplanung ein bürokratisches Monster? Nein das waren sie nicht und wird auch die ES2050 nicht sein. Es brauchte eine Anlaufzeit und dann geht es ohne grosse Aufwendungen.
      24 11 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:21
      Highlight @Fabio: Genau. Und dies ist ein weiterer Grund, dieses untaugliche Gesetz abzulehnen!
      5 21 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 10:00
      Highlight @atomschlaf Wegen diesem Detail nein sagen ist verantwortungslos.
      So gibts Luft für Entwicklungen und dem Umsetzen ohne massiven Zeitdruck
      13 7 Melden
    600
  • amore 16.05.2017 07:31
    Highlight Einmal mehr. Wer es noch nicht kapiert hat, dass man JA stimmen muss, liesst das Buch "Kraftwerk Schweiz" von Anton Gunzinger.
    Mit Lügen und Halbwahrheiten für ein Nein einzustehen ist einfach unredlich.
    65 46 Melden
    • Wehrli 16.05.2017 08:19
      Highlight Ich steh offen für ein Nein: Keine Subventionitis ohen Plan. Ich bin für Lenkungsabgaben und erneuerbare Energien, aber gegen diese Monster-Gesetz.
      28 23 Melden
    • Qui-Gon 16.05.2017 09:15
      Highlight Es ist kein Monstergesetz, schon mal die Vorlage angeschaut? Lenkungsabgaben kannst du vergessen, die sind nicht mehrheitsfähig.
      13 10 Melden
    • LeChef 16.05.2017 09:35
      Highlight Wehrli: Geht mir eigentlich auch so; nur dass SVP und FDP Lenkungsabgaben im Parlament blockiert haben und weiterhin blockieren werden. Ein Lenkungssystem ist leider illusorisch. Das vorliegende Gesetz ist sozusagen die second best solution..
      16 5 Melden
    • Paprika 16.05.2017 09:42
      Highlight Qui Gong laut Artikel 17 kann der Staat die Geräte abstellen in Ihrem Haushalt. Und dann gibt es noch die Möglichkeit zur Enteignung.
      3 19 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 09:50
      Highlight Und warum stehen dann die Befürwortetr mit Lügen und Halbwahrheiten für ein "Ja" ein?
      Ich sage "Nein", weil dieses Gesetz unnötig, unnütz und kontraproduktiv ist, aber auch weil es die Kosten ungerecht verteilt, sprich vollständig auf die Bürger abwälzt, während Unternehmungen und ganz besonders die Grosskonzerne doppelt und dreifach profitieren (keinem Energiemonopol ausgeliefert, d.h. tiefere Energiepreise, begünstigt bei Lenkungsabgaben und erst noch subventioniert für grüne Alibiübungen).
      Die Energiewende kommt von alleine, weil Sonnenergie billiger ist. "NEIN!" zum Subventionsmonster!
      10 17 Melden
    • Cubbie 16.05.2017 11:01
      Highlight Dann schau mal was eine neue Ölheizung kostet und stell die Kosten für eine Heizung mit Sonnenenergie (womöglich noch mit Erdwärme-Wärmepumpe) gegenüber. Der Schweizer im allgemeinen muss doch auf sein Portemonnaie schauen und solange Öl billiger ist, wird er darauf setzen. Es wird so viel subventioniert, warum also nicht die Umrüstung auf erneuerbare Energie? Die Argumentation, dass vor allem Grosskonzerne profitieren geht mir auf den Sack! 1 Woche mehr Ferien, Mindestlohn, 1:12, Pauschalbesteuerunsinitiative - alles abgelehnt. Wer hat profitiert? Die Grosskonzerne!
      4 1 Melden
    600
  • Thinktank 16.05.2017 07:19
    Highlight Das Gesetz ist völlig überflüssig und wir legen uns in ein ein naives ideologisches Korsett, das keinerlei Nutzen hat. Der Wandel der Energieversorgung zu Solar hat bereits ohne Leuthard begonnen und soll nun erzwungen und mit möglichst viel Subventionen und Staat verwaltet werden. Genau dies wird den Wandel verlangsamen und bürokratisieren. Statt dass neue kluge Lösungen sich durchsetzen, muss man Anträge schreiben, Kontrolleure befriedigen und warten bis Bern irgendwo eine Unterschrift druntersetzt. Zudem werden diejenigen subventioniert, die Geld haben. Wer weiss schon was 2050 bringt.
    70 125 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 07:32
      Highlight Darum wartet man zu, kriecht der Atom- und Öllobby hinten rein. Das was SVP und FDP-Politiker ja gut können und warten mal ab.
      74 41 Melden
    • Hoppla! 16.05.2017 07:42
      Highlight "Statt dass neue kluge Lösungen sich durchsetzen, muss man Anträge schreiben, Kontrolleure befriedigen und warten bis Bern irgendwo eine Unterschrift druntersetzt."

      Wieso muss man das? Weil man keine Solaranlage mehr installieren darf ohne "Berns" Zustimmung?
      26 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:49
      Highlight Aus Sicht der Regierung ist dieses Gesetz äusserst nützlich, erhält sie doch die Kompetenz in nach Gutdünken zu besteuern, zu lenken, umzuverteilen ...

      Das alleine reicht für ein Nein. Die Bürger werden über den Tisch gezogen, indem ihnen vorgegaukelt wird, Sie würden über eine Energiewende abstimmen. Das ist nicht der Fall.
      38 59 Melden
    • esmereldat 16.05.2017 07:51
      Highlight Und warum genau hat der Wandel bereits begonnen? Etwa wegen Fördermassnahmen wie der KEV, welche Kleinanlgen bereits heute einigermassen rentabel macht und die Preise für Private interessant macht?

      Wenn du die Kohle eh hast und nicht auf Fördermassnahmen angewiesen bist oder sein willst, kannst du schon heute deine PV Anlage in den meisten Fällen einfach bauen. Das wird sich auch mit der Energiestrategie nicht ändern. Mavht aber keiner, wenn die Anlage nicht wirtschaftlich zu betreiben ist. Es geht wie immer ums Geld, und da helfen Fördergelder halt.
      27 5 Melden
    • äti 16.05.2017 07:54
      Highlight ... die beste aller Lösungen ist immer: nichts zu tun und dann zu jammern. Perfekt ist es ebenfalls, Aufwände kommenden Generationen zuzuschieben.
      Warum die NEIN-Sager nicht das rigorose Abholzen der Wälder vorschlagen, verstehe ich auch nicht. Würde Kasse machen und was kümmert uns das Aufforsten? Wer weiss schon was 2050 bringt.
      45 10 Melden
    • Christoph von Ballmoos 16.05.2017 07:54
      Highlight Tank, schon wieder du. Das mit dem think ist immer noch nicht deine Stärke. Ich weiss echt nicht, wovor die Leute Angst bei einem ja? Selten war eine Vorlage dermaßen klar. Und wir wissen, dass die Leute, bzw. Wirtschaft erst dann etwas ändern, wenn es ans Portemonnaie geht.
      Ps:es macht schon Sinn, dass die Subvention an die Hausbesitzer geht und nicht an die Mieter. Sonst müsstest du bei einem Zug deine PV mitnehmen 😁
      28 7 Melden
    • rodolofo 16.05.2017 08:23
      Highlight Staatliche Bürokratie wird einmal mehr dämonisiert...
      Aber den Sinn von Auto-Vorführungen beim Strassenverkehrsamt oder von Feuer-Kontrollen, oder von Kontrollen Elektrischer Leitungen, oder von Beratungen in Energiefragen, oder von Abfallentsorgung seht Ihr eifrigen "Verfechter der Freiheit" schon ein, oder?
      Jede Erziehung arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche. Warum also soll ein Staat nicht auch sympathisch-liebenswürdig sein und Zuckerbrote verteilen dürfen?
      Damit er so richtig abgrundtief BÖSE und repressiv ist und Euer Feindbild bestätigt, als Militär- und Überwachung-Polizeistaat? ...
      14 9 Melden
    • Daniel Heusser 16.05.2017 08:27
      Highlight Obenstehender Kommentar ist überflüssig. Viele Gegner meinen, der Ausbau der Erneuerbaren, der jetzt schon stattfindet, sei ein Beweis dafür, dass es das Gesetz nicht brauche. Dabei ist es ja gerade das geltende Gesetz mit Förderung der PV, welches diesen Ausbau möglich gemacht hat. Think, Tank!
      19 4 Melden
    • Chrutondchabis 16.05.2017 08:49
      Highlight @Toerpe Zwerg: Wenn sie sich über den Tisch gezogen fühlen sprechen sie bitte nicht im Plural und lesen am besten die Vorlage nochmal. Zum Glück versteht die Mehrheit der Menschen um was es dabei geht und legt ein seit Jahrzehnten fälliges JA in die Urne.
      18 7 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 08:57
      Highlight @ToerpeZwerg: Das Gesetz zur Raumplanung, die Planungs- und Baugesetze der Kantone, alle Gesetze zu den energetischen Nachweisen sind entweder vom Bund oder den einzelnen Kantonen "dirigiert" und das nicht zum Nachteil der Bürger.
      21 5 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:01
      Highlight @Fabio: Zuwarten und den Fortschritt durch die technologischen Entwicklung nutzen wäre genau die richtige Strategie, statt mit viel Geld und Staatseingriffen mit dem Kopf durch die Wand!
      5 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 09:04
      Highlight Dann erklären Sie mir bitte kurz und Prägnant, worum es geht @ Chrut. Merci.
      5 10 Melden
    • meine senf 16.05.2017 09:13
      Highlight Wenn man Nein sagt, wird man den bösen bösen Staat nicht los.

      Nur wird es dann halt z.B. der saudi-arabische oder russische Staat sein, statt der schweizerische, der unsere Energieversorgung regelt.

      Wäre wirklich das besser?
      12 9 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 09:53
      Highlight @Christoph von Ballmoos;
      Stimmt, selten ist bei einer Abstimmung so klar wie beim Energiegesetz, dass man es ablehnen muss.
      5 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:01
      Highlight Das Gesetz ist eben genau nicht ein «ideologisches Korsett», sondern ein pragmatischer Kompromiss, vielleicht mit ein paar Schwächen, aber dafür umsetzbar. Die Gegner haben nichts vorzuweisen, ausser ein paar erbärmliche Lügen.
      14 3 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 10:02
      Highlight @atomschlaf Nein. Abwarten und uns links und rechts überholen lassen. Und dann auf den fahrenden Zug aufspringen ist feige. Wenn auch typisch schweizerisch.
      14 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:09
      Highlight Das ist Populismus in Reinkultur.

      Das Gesetz ist schlecht und nicht alternativlos, es ist gar vollkommen unnötig. Wer gegen das Gesetz ist, ist weder gegen erneuerbare Energieen noch gegen eine Abkehr von Atomkraft oder gegen CO2 Reduktion.

      Was Sie hier alle praktizieren ist ein blinde Befürwortung des Gesetzes, weil Ihnen die Ziele sympathisch sind. Entscheidend ist aber, wie diese Ziele erreicht werden sollen.
      13 17 Melden
    • äti 16.05.2017 10:15
      Highlight @toerpe: warum bleibst du der Schweiz eine klare Alternativ-Lösung einfach schuldig?
      Nie habe ich etwas Konkretes gehört.
      12 6 Melden
    • äti 16.05.2017 10:18
      Highlight @Kaviar: schön wäre es doch, man wüsste warum man dagegen ist. Gibt es handfeste Kriterien?
      13 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 11:46
      Highlight @Toerpe Zwerg; Sie sprechen von Populismus? Im ernst? Lesen Sie Ihre Kommentare durch und sie werden merken was Populismus ist.
      Blind ist es zu meinen, dass die Entwicklung ohne einen "gewissen Anschub" in die richtige Richtung zur erneuerbaren Energie bewegt.
      Menschen und Investoren sind mitunter träge. Kaum fällt eine Gesetz weg wird schnell die einfachste Lösung gesucht auch wenn sie nicht nachhaltig ist. Kleines Beispiel: Da bei Renovationen die Gesetzeslage unklar ist, weichen viele Investoren bei der Sanierung auf die einfachste, meistens nicht nachhaltige Lösung aus.
      4 5 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 12:49
      Highlight @äti:
      NEIN! Weil diese Subventionen die Zukunft verbauen und Geld umverteilen von arm nach reich. Wir wären schon längst von der unrentablen Nuklearenergie losgekommen, wenn sie nicht seit Jahrzehnten massiv staatl. gefördert und beschützt würde. Gerade die Nuklearenergie beweist wie kontraproduktiv staatl. verordnete Energiestrategien sind.
      Wer Ökostrom und -gas beziehen will, der kann das bereits. Die Nachfrage danach wächst, weil die Überzeugung wächst und der Preis sinkt. Das Anhebot zieht mit. Das Gesetz ist folglich sowohl unnötig, als auch und kontraproduktiv, aber auch ungerecht.
      2 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 13:25
      Highlight @äti, es gibt keine Notwendigkeit für ein solches Gesetz. Die Regierung soll ihre Arbeit machen, ihre Ziele formulieren und daraus Massnahmen ableiten und gegebenenfalls Gesetze anpassen. Dann kann der Bürger qualifiziert und mit Preisschild darüber abstimmen.

      Für ein grundsätzliches Ermächtigungsgesetz, auf dessen Basis die Regierung anschliessend weitgehend nach Belieben Lenken, besteuern, umverteilen, belasten etc. kann, wird es von mir kaum je Zustimmung geben.
      4 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 14:11
      Highlight Aber ich darf eine eigene Meinung zur Richtigkeit der Richtung und zu den Mitteln des "gewissen Anschubs" haben?

      Zum Populismus: Zu behaupten, der russische oder der saudische Staat würden bei einer Ablehnung des Energiegesetzes "unsere Energieversorgung regeln würden. Das ist Populismus. Meine Beiträge sich doch eher sachlich gehalten.
      3 5 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 14:37
      Highlight @Toerpe Zwerg; Das Abstimmen mit dem Preisschild zeigt doch genau wie es nicht sein kann. Wenn der Preis schon genau feststeht geht es um eine bereits bekannte und wohl auch veraltete Technik, die sich kalkulieren lässt.
      Es geht nicht immer mit Preisschild!
      Oder haben unsere Politiker bei der Wahl Preisschilder um den Hals? Nein wir wählen auf Grund von Aussagen/Visionen, also auch nichts 100%tig sicheres.
      Die Regierung lenkt, die direkte Demokratie hat da genügend Mittel um Fehllenkungen zu korrigieren.
      Zudem ist die Planung schon immer von der Regierung "diktiert" und dies nicht schlecht.
      5 4 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 14:43
      Highlight @Toerpe Zwerg; Mehrheitlich sachlich, aber wer die Keule des Populismus auspackt sollte dann wirklich bei der Sachlichkeit bleiben. Seine Meinung vertreten heisst nicht per se sachlich zu sein. Wer mit Begriffen wie zB Ermächtigungsgesetz hantiert, der ist nicht sachlich sondern argumentiert populistisch.
      Wer in einer direkten Demokratie schreibt dass die Regierung nach Belieben Lenken und besteuern kann ist nicht sachlich sondern populistisch.
      5 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 17:40
      Highlight Ok. Ermächtigungsgesetz ist historisch konnotiert. Diese Parallele ist unzulässeg.

      Inhaltlich wollte ich sagen, dass es in Sachfragen direkt-demokratisch fragwürdig ist, einer Regierung derart weitreichende gesetzliche Kompetenzen zu übertragen und sich damit selbst aus der Mitsprache zu verabschieden
      1 3 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 18:31
      Highlight @Toerpe Zwerg; Aenhliche gesetzliche Kompetenzen haben wir der Regierung auch beim Planungsgesetz gegeben und es ist nicht schlecht heraus gekommen. Die Mitsprache zeigt oft Limiten auf und dazu kommt dass die demokratischen Mittel immer noch eine Korrekturmöglichkeit sind.
      5 2 Melden
    • äti 16.05.2017 18:55
      Highlight @toerpe: "....weitreichende gesetzliche Kompetenzen zu übertragen und sich damit selbst aus der Mitsprache zu verabschieden..." das sehe ich nicht so. Gib mir bitte ein paar Beispiele, vielleicht schnall ich es dann.
      4 1 Melden
    • äti 16.05.2017 19:07
      Highlight @kaviar: Nuklearenergie, das hat das Volk abgestimmt und war zu jener Zeit sehr umstritten. Die Lobby war, nach meinen Erinnerungen, nicht der Gesetzgeber sondern reiche Parteien. Das Keyword war 'Angst', 'Konzerne gehen' ... das Spektrum wie gehabt und heute wieder. Diesmal gegen das EnG. Wäre es eine Umverteilung von Arm nach Reich wären SVP, FDP unisolo dafür.
      Ich bin für das EnG damit was geht und niemand den Hauch einer Alternative hat, trotz ca 7 Jahre Zeit.
      5 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 22:46
      Highlight @Äti, kleine Auswahl:
      A12a4 Der Bundesrat legt für die Wasser- und für die Windkraftanlagen die erforderliche Grösse und Bedeutung fest. Er kann nötigenfalls auch für die anderen Technologien (…) die erforderliche Grösse und Bedeutung festlegen.
      A13a1 Der Bundesrat kann einer Anlage (…) trotz Nichterreichens der erforderlichen Grösse und Bedeutung ausnahmsweise ein nationales Interesse zuerkennen,
      A15a2 Der Bundesrat kann vorsehen, dass Bauten und Anlagen, die vorübergehend und zur Prüfung der Standorteignung gebaut werden sollen, ohne Baubewilligung errichtet oder geändert werden dürfen.

      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 22:47
      Highlight A15a3 Die Kommissionen (…) reichen ihre Gutachten innert dreier Monate (…) ein. Wird innerhalb der gesetzten Fristen kein Gutachten eingereicht, so entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund der Akten. (sic!)

      A22a3 BR erlässt Ausführungsbestimmungen, insbesondere über: a. die Vergütungssätze je Erzeugungstechnologie, Kategorie und Leistungsklasse;
      A23a2 BR regelt die Festlegung des Referenz-Marktpreises für die einzelnen Anlagetypen.
      A25a2 2 BR legt die Ansätze fest; er kann Kategorien bilden.
      A26a2 BR legt die Bemessungskriterien und Ansätze fest.
      1 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 22:47
      Highlight A27a2 BR legt die Bemessungskriterien und Ansätze fest.
      A30a4 4 BR regelt die Einzelheiten
      A31a4 4 BR kann Vorgaben für die Grundversorgungstarife machen.
      A33a4 BR regelt die Einzelheiten, insbesondere die anrechenbaren Investitionskosten und das Verfahren
      1 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 23:36
      Highlight @Toerpe Zwerg; Wei wäre es wenn Du die ähnlichen Artikel zum RPG (Raumplanungsgesetz) posten würdest? Aehnlich und das Gesetz ist seit langem gültig und von einer grossen Mehrheit akzeptiert. Gleiches kann man von vielen Gesetzen sagen, also kein Novum, wie es gerne dargestellt wird.
      Ich finde auch keinen Artikel der besagt dass nach der ES2050 Abstimmung bei einem Ja der Ausnahmezustand ausgerufen wird und alle demokratischen Mitteln ausser Kraft gesetzt werden. Also bitte etwas mehr Gelassenheit mit einem Gesetz das anderen Gesetzestexten ähnelt.
      2 1 Melden
    • Kaviar 17.05.2017 00:44
      Highlight @Francol: Weil dieses Energiegesetz nicht noch schlechter ist, als andere Gesetze, soll nun alles in Ordnung sein?
      Das ist, wie wenn der Vergewaltiger freigesprochen wird, weil er sein Opfer doch nicht ermordete: total absurd.
      2 6 Melden
    • rodolofo 17.05.2017 07:16
      Highlight @ Kaviar
      Wenn Du Dich von Leuten vergewaltigt fühlst, die ihren Energieverbrauch mässigen und in Richtung "Erneuerbare" transformieren wollen, dann ist Dir wirklich nicht mehr zu helfen!
      Ich dagegen fühle mich bedroht von geldgierigen Atomkraftwerks-Betreibern, die ein gigantisches und bisher ungelöstes Problem hinterlassen:
      Die ca. 100'000 Jahre lang strahlenden Hoch Radioaktiven Abfälle, eine schleichende Verstrahlung durch abgelassenes, verstrahltes Kühlwasser und nach GAU's, die gemäss den Versprechungen der AKW-Lobby eigentlich nicht hätten passieren dürfen und als Ziel für Terroristen...
      4 1 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 08:41
      Highlight @kaviar: damit möchtest Du sagen dass zb das RPG ein schlechtes Gesetz ist? Kann ich gar nicht stützen. Das RPG ist ähnlich aufgebaut und lässten den Regierungen grossen Spielraum, was sich bis heute mE nicht negativ ausgewirkt hat. Auch die weiteren Gesetze rund um das RPG sind ordentlich gersten und tun einen guten Dienst.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 12:55
      Highlight Das Raumplanungsgesetz gibt dem Bundesrat keinerlei Kompetenz zur Festlegung von Preisen, Vergütungen, Gebühren, Instrumenten. Lässt sich nicht vergleichen.

      Ihr Befürworter wisst nicht worauf ihr euch einlässt. Die Energiewirtschaft wird vollständig dem Bundesrat unterworfen. Weitere Gesetze braucht er nicht. Parlament und Volk wären draussen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 14:12
      Highlight @Toerpe Zwerg; UND ob das RPG der Regierung die Kompetenz gibt die preisliche Sachlage zu bestimmen und zu gestalten. Es zeigt, dass Sie wenig Ahnung haben was preisliches Gestalten bedeutet und mit welchen Mitteln dies geschieht.
      Natürlich werden die Gestaltung der Gebühren zB den Regierungen überbunden ohne dass das Volk viel zu sagen hat.
      Nein Parlament und Volk ist nicht draussen, denn der Rahmen bildet immer noch zB das RPG und die Lärm- und Immissionswerte (als Beispiele) bestimmt nicht der BR.
      Es würde sich auch für den belesenen Toerpe lohnen die Wirkung des RPG genauer zu kennen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 14:55
      Highlight @Toerpe Zwerg; Es ist schon fast beängstigend wie Sie das RPG missverstehen und dessen Wirkung auf die Immobilienkosten verkennen mögen.
      Es zeigt allerdings wie das System funktioniert: Wenn nichts von Preisen und Vergütungen im Gesetz steht, dann ist der Bürger "Toerpe" voll zufrieden und merkt nicht, dass gerade zB das RPG die Immobilienkosten mehr als nur beeinflussen kann und das schöne ist: da diese Kostenebenen nicht im Gesetz geregelt/verankert sind können sie auch nicht beanstandet werden! Es ist dann eben so wie es ist.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 17:59
      Highlight Da sind Sie komplett auf dem falschen Dampfer. Nochmals: Im RPG erhält der Bundesrat nicht die Kompetenz, den Immobilienmakt in eigener Kompetenz durch zu regulieren und Preise festzulegen. Ebenso wenig ist Raumplanung speziell anfällig auf disruptive Technologien.

      Dass ein RPG einen Einfluss auf Boden- und Immobilienpreise hat ist selbstverständlich. Beängstigend ist; dass Sie nicht sehen wollen, welche Kompetenzen Sie abzutreten gewillt sind, wenn nachhaltig und erneuerbar drauf steht.

      Die Fehlinvestitionen kommen. Die Mitnahmeeffekte kommen. Sehr viel Geld wird verpulvert.
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 18:00
      Highlight sind Sie komplett auf dem falschen Dampfer. Nochmals: Im RPG erhält der Bundesrat nicht die Kompetenz, den Immobilienmakt in eigener Kompetenz durch zu regulieren und Preise festzulegen. Ebenso wenig ist Raumplanung speziell anfällig auf disruptive Technologien.

      Dass ein RPG einen Einfluss auf Boden- und Immobilienpreise hat ist selbstverständlich. Beängstigend ist; dass Sie nicht sehen wollen, welche Kompetenzen Sie abzutreten gewillt sind, wenn nachhaltig und erneuerbar drauf steht.

      Die Fehlinvestitionen kommen. Die Mitnahmeeffekte kommen. Sehr viel Geld wird verpulver
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 18:15
      Highlight Um das zu verdeutlichen:

      Das RPG ist nicht zugleich Baugesetz und schreibt nicht vor, welche Bauten mit Stahlrahmen gebaut werden müssen. Es gibt dem BR auch nicht die Kompetenz, Holzbauten mit einer Abgabe zu belegen oder für 3.5 Zimmerwohnungen die Rendite zu bestimmen. Und es regelt auch nicht den Anteil an Gewerbebauten oder ...
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 19:42
      Highlight @Toerpe Zwerg; Doch das RPG gibt der Regierung die Möglichkeit durch die Verhältnisse der Nutzflächen Preispolitik zu betreiben, die Instrumente die im RPG mit eingesetzt werden können sind sehr wohl gestalterischer Natur und beeinflussen die Immobilienpreise beträchtlich, denn die Baukosten sind gleich bei welcher Struktur auch immer sehr ähnlich, also bildet der Landpreis heute mehr denn je den wichtigsten Faktor bei der Immobilienbewertung.
      Versuchen Sie doch einmal die Energiekosten bei Bauten in Relation zu den Landkosten zu setzen, dann werden Sie leicht erkennen was das RPG beeinflusst
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.05.2017 20:06
      Highlight @Toerpe; Das RPG bestimmt mitunter den Wert Deines Hauses oder die Miete Deiner Wohnung, denn diese ist im Schnitt mindestens 30-50% vom Landpreis abhängig und dieser ganz entscheidend vom Baulandangebot, der Erschliessungen, den Nachbarzonen und einiges mehr dass weitgehend durch das RPG geregelt ist. Selbst der Ausbau einer Liegenschaft ausserhalb der Bauzone ist über das RPG fest geregelt.
      Der Vorteil bei der Energie; ich kann die Belastung beeinflussen. Können Sie das beim Landpreis ohne dass Sie sich bereit zeigen grosse Wege in Kauf zu nehmen mit den entstprechenden Kosten?
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 22:47
      Highlight Das ist mir alles glas-klar.

      Sie wollen die Problematik im Energiegesetz nicht sehen - dafür habe ich durchaus Verständnis, weil Sie zu den Profiteuern gehören.

      Letzter Versuch. Das RPG setzt den Rahmen, welcher selbstverständlich einen Einfluss auf den Markt hat. Innerhalb dieses Rahmens können sich die Akteure relativ frei bewegen, investieren, Preise setzen, konkurrieren.

      Das EnG gibt aber vor, wieviel Wohn- und Gewerbefläche bestehen und dem Einzelnen zustehen soll. Es gibt vor, aus welchen Materialien und mit welchen Bautechniken das Bauen zu erfolgen hat ...
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 22:51
      Highlight Grossunternehmen sind von der Flächenbeschränkung ausgenommen. Sie erhalten ihre Flächen verbilligt. Bleiben die beanspruchten Flächen insgesamt zu gross, erhält der Bundesrat die Kompetenz. nach eigenem Gutdünken Massnahmen zu erlassen - bsp. einen m2-Mietzuschlag zu erheben - ohne dass hierfür Parlament oder Bevölkerung eine Mitsprache hätten.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.05.2017 22:52
      Highlight Zur letzten Frage: Ja, das kann ich auf dem genau gleichen Weg wie bei der Energie: Ich kann meinen Flächenverbrauch halbieren.
      1 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 00:05
      Highlight @Toerpe Zwerg; Den Flächenverbrauch halbieren? Wow, Der Singel der seine 1-Zimmerwohnung halbiert, viel Glück bei der Suche nach einer 1/2-Zi-WHG, oder die Familie mit 2 Kindern die dann von der 4-Zimmer-WHG in die 2-ZI-WHG zieht, na da wäre sogar kalt Duschen besser.
      Vergiss solche Versuche.
      1 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 00:09
      Highlight @Toerpe;
      "Innerhalb dieses Rahmens können sich die Akteure relativ frei bewegen, investieren, Preise setzen, konkurrieren"
      Kleine Frage warst Du schon einmal bei einer Einzonung dabei? Wohl kaum sonst würdest Du obigen Satz nie und nimmer schreiben.
      Man ist eben nicht frei innerhalb des Rahmens, die Bedingungen und übergeordneten Entwicklungspläne setzen Dich als Grundstückseigentümer genau an eine Stelle. Nichts ist mit Auslesen oder zB Abwenden dass eine zB eine Gewerbezone neben Dein Grundstück zu liegen kommt und dieses entwertet.
      Nein Toerpe, da ist faktisch kein Unterschied zum RPG.
      1 1 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 00:15
      Highlight @Toerpe Zwerg; Eine Zonierung die letztlich vom RPG geprägt wird ist eine klare Zuweisung einer Situation, die weder die Nutzung noch den Preis bestimmen lässt. Man ist dann dem Markt der da für einem planerisch erarbeitet wurde ausgeliefert.
      In den letzten 2 Jahrzehnten haben wir mehr als 400 Fälle von übergeordnetem Recht bei der Zonierung bearbeitet und da haben wir wenig bis gar keinen Spielraum vorgefunden.
      Zum übergeordneten Thema Strassen und deren Baulinien (faktisch eine Eigentumseinschränkung) mag ich mich dann kaum mehr äussern. Ich empfinde die Einengung durch das EnG akzeptabel.
      1 2 Melden
    • FrancoL 18.05.2017 00:21
      Highlight @Toerpe Zwerg; ich würde mir wünschen, dass es kein Gesetz bräuchte, dass die Bürger so mündig sind um ohne Gesetze eine nachhaltige Energienutzung sicher zu stellen.
      Das sind aber etliche Bürger nicht.
      Ich sehe es täglich zB bei den Minergie-Vorschriften. Einfache und klare Vorschriften, doch auch da wird versucht nur den groben Rahmen einzuhalten und dann sich zu verdrücken. Ähnliches gilt bei der richtigen Auflagenerledigung zB bei den Abwässern, beim Schall. Die Liste ist elend lang und dies wieso genau? Weil eben viele doch nicht mündig sind. Schuld sind natürlich die Vorschriften.
      1 1 Melden
    600
  • retokeller 16.05.2017 06:54
    Highlight Die Energiestrategie 2050 ist teuer. Aber keine Lösung. Denn für jenes kW Erneuerbare Energie (Wind, Solar) muss auch eine immer verfügbare Quelle da sein (Gas, Kohle, Öl). Da diese Erneuerbaren zu unzuverlässig. Das macht es teuer.
    36 108 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 07:34
      Highlight Die Entwicklungen gehen weiter Die AKW haben ja keinen Abstelltermin. Forschen und umsetzen und nicht klagen und stehen bleiben
      23 11 Melden
    • peeti 16.05.2017 07:51
      Highlight Informier dich zuerst zum Thema "Speichertechnologien", dann würdest du nicht so Zeugs mit "jedes kw braucht..." rauslassen. Ohne ES haben wir gar keine lösung!
      39 14 Melden
    • äti 16.05.2017 07:56
      Highlight ... und für Gas, Kohle, Öl muss auch immer eine alternative Quelle da sein. Was denn?
      21 2 Melden
    • Quacksalber 16.05.2017 08:00
      Highlight Auch ein AKW produziert "Flatterstrom". Es kann jederzeit per Notabschaltung vom Netz gehen und die gesamte Leistung muss dann von anderen Kraftwerken sofort übernommen werden. Die nötige Überkapazität ist also noch grösser.
      16 8 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 09:02
      Highlight Da haben Sie aber eine ganz eigene Meinung zur Sicherstellung der Energieträger. Was machen wir eigentlich wenn die AKWs bedroht werden oder grössere relevante Lecks haben?

      Bei den erneuerbaren Energien von unzuverlässig zu sprechen ist eine ganz eigene Wortwahl, vermutlich meinen Sie aber nicht unzuverlässig, sondern dass die erneuerbaren Energien nicht eine gleichmässige Spende (Ertrag) haben und das ist nun etwas ganz anderes als unzuverlässig. Ja die Zukunft gehört auch dem Thema Speicherung, was dann die Energiespende im gleichmässiger ausfallen lässt.
      14 3 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:02
      Highlight @peeti: Die Lösungen kommen durch die technologische Entwicklung und nicht durch Staatswirtschaft und Subventionen.
      Technischer Fortschritt lässt sich nicht per Gesetz erzwingen.
      8 16 Melden
    • Paprika 16.05.2017 09:48
      Highlight FrancoL - auf neue AKW kann ein Verkehrsflugzeug abstürzen und nix ist. Ausserdem ist das mit der Kernschmelze gelöst, Stichwort Core Catcher.

      Und eben, Speicher kosten für 16 Wochen AKW Strom 400 Milliarden mit Pumpspeicherwerken (Girods Idee geht nicht) und per Batterien 2400 Milliarden.
      4 14 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:04
      Highlight @peeti: Du willst das Rhonetal zu einem Speichersee stauen? Na, dann viel Spass mit den Wallisern!
      Ach, Du willst lieber ein paar tausend Redox-Batteriespeicher-Werke bauen, jedes von der Grösse eines Fussballstadions? Na, dann viel Spass beim Geld sammeln, Umwelt- uns Sicherheirsauflagen erfüllen und Einsprachen entkräften!
      Die Elektrizitätsspeichertechnik, welche für die Energie-Unstrategie des Bundesrates erforderlich ist, ist entweder umweltzerstörend, unbezahlbar, nicht wirklich machbar, oder noch nicht erfunden.
      8 14 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 10:04
      Highlight @Atomschlaf Ohne Lenkung passiert nichts. Die AKWs werden subventioniert. Und solange der Ölpreis tief ist, die 2 Lobbys die bürgerliche Parlamentsmehrheit gekauft hat, passiert genau nichts
      14 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:18
      Highlight @Paprika

      «Ausserdem ist das mit der Kernschmelze gelöst, Stichwort Core Catcher.»

      Das ist gar nicht nötig. Stichwort: implodierendes Kernkraftwerk. Erfunden von SVP-Röschti.
      8 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:19
      Highlight @Paprika

      «Ausserdem ist das mit der Kernschmelze gelöst, Stichwort Core Catcher.»

      Und das mit der Endlagerung?
      9 1 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 10:34
      Highlight @Fabio: Umgekehrt: Ohne technischen Fortschritt passiert nichts. Dieser lässt sich aber nicht per Gesetz verordnen.
      7 9 Melden
    • peeti 16.05.2017 11:34
      Highlight @atomschlaf: Was denkst Du, wie enstanden Atomkraft-Technologie, der Bau dieser Kraftwerke und die staatliche Versicherung im Falle eines GAU? Alles staatswirtschaftlich geplant und mit Milliarden subventioniert (stichwort fixe Abnahmepreise).
      Für einen so grossen Umbau der Energiewirtschaft braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, sonst importieren wir mittelfristig 1/3 der CH-Stromproduktion.
      6 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 11:35
      Highlight @Paprika; Danke für die Belehrung, wusste nicht dass bei einer Bedrohungslage, einer Leckage oder einem Fluzeugabsturz auf die Anlage, diese weiter läuft oder innert nützlicher Zeit wieder in Betrieb genommen wird.
      Doch, doch das glaube ich Dir aufs Wort.
      ZENTRALE Anlagen sind mehr gefährdet als dezentrale Systeme, aber auch das wird Du sicherlich anders sehen.
      3 2 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 11:38
      Highlight @atomschlaf Nachweislich falsch was du behauptest.
      Es braucht Gesetze und die Lenkung übers Portemonnaie und den Weg des Verbots von ineffizienten Technologien. Sonst passiert nichts.
      Der Lobbysmus und die Intransparenz sorgen dafür, dass die Atom- und Öllobby es sich gut gehen lässt und jede Alternative versucht zu verhindern
      4 3 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 11:40
      Highlight @atomschlaf: Sprich einmal mit den Abteilungen der EMPA! Die werden Dir genau das Gegenteil sagen: Die Gesetze führen zu innovativen Lösungen, dies haben zB die neuen Anforderungen im Bereich der Hausdämmung bestens gezeigt. Um diese Werte einzuhalten und keinen zusätzlichen Platz zu verlieren wurden neue innovative Isolationen entwickelt
      4 3 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 12:42
      Highlight @peeti: Genau die Atomkraft ist ein abschreckendes Beispiel, zu welchen fehlgeleiteten Entscheidungen planwirtschaftliche Entscheidungen führen.
      Hätte man den Fehler nicht begangen, massiv subventionierte AKWs zu bauen, hätten wir heute weder ein Rückbau- noch ein Entsorgungsproblem.

      Die richtigen Rahmenbedingungen braucht es zweifelsohne, z.B. darf es nicht mehr sein, dass örtliche Baubehörden mit fadenscheinigen Begründungen die Montage von Solarzellen verhindern, aber dafür braucht es weder Subventionen noch staatliche Zwangsmassnahmen.
      3 3 Melden
    • wasylon 16.05.2017 21:08
      Highlight @Franco ist ja toll. Entwickeln sie auch eine innovative Dämmung ohne umweltbedenkliche Inhalte? Du hast ja jahrzehntelang HBCD-haltiger Polystyrol-Dämmstoffe und krebserregende Steinwolle in unsere Umwelt freigesetzt.
      2 0 Melden
    600
  • retokeller 16.05.2017 06:40
    Highlight Giros Argument stimmt nicht. Volle Stauseen reichen im Winter für wenige Tage (für die ganze CH). Dann sind sie leer.
    70 132 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 16.05.2017 06:49
      Highlight Grüezi zu dieser These von Ihnen, hätte ich gerne Beweise. Btw.: wikipedia ist keine Quelle.
      65 45 Melden
    • auslandbasler 16.05.2017 06:53
      Highlight Wenn DS sonst keinen anderen Strom gibt, vielleicht. Aber dass gar kein Strom produziert wird, ist illusorisch. Und ja, es gibt bei uns im Winter eine Stromlücke. Auch jetzt schon.
      Übrigens, es gibt das ganze Jahr eine Öllücke, die ist sogar noch viel grosser. Fast 100%. Ist es deswegen eine Frage von Tagen, bis wir nicht mehr Auto fahren? Frieren deshalb nächsten Winter alle, die eine Ölheizung haben?
      120 12 Melden
    • _kokolorix 16.05.2017 06:59
      Highlight Aber wenn die Seen leer sind weil wir den Strom im Sommer verbraucht haben, reichen sie nicht mal für Stunden...
      29 23 Melden
    • retokeller 16.05.2017 07:18
      Highlight Energieverbrauch Elektrizität 58246GWh pro Jahr (2015, Quelle: Energieverbrauch CH, vom Bund). Kapazität aller Stauseen 8805GWh (Quelle: Bundesamt für Energie).

      365/58246*8805=55 Tage.

      Vorausgesetzt:
      - Seen waren randvoll (sind sie gutem Wetter aber nie, ist also nicht realistische Annahme)
      - Im Winter braucht man gleich viel Strom wie im Sommer (im Winter braucht man viel mehr)
      - Es wird nichts hochgepumpt (was bei den meisten Seen nicht möglich ist, weiter ist im Winter gerade die Solarenergie sehr schwach)

      Deshalb würde ich schätzen die Seen reichen 30 Tage.
      40 22 Melden
    • esmereldat 16.05.2017 07:57
      Highlight Mag sein, dass die Seen nur 30 Tage reichen, wenn überhaupt keine andeen Energiequellen vorhanden sind. Wir haben aber auch einige Laufwasserkraftwerke, Wind gibts auch im Winter, PV produziert auch, wenn auch deutlich weniger. Da die Schweiz ja aber nicht zukünftig 50% des Gesamtstrombedarfs mit Photovoltaik decken will sondern ca. 10%, ist die Einbusse nicht dermassen gravierend. Zudem werden bestimmt Kapazitäten zugebaut, welche in den nächsten Jahren Bandenergie für den Winter produzieren. Deswegen braucht es ja eine Strategie, was zu tun ist.
      14 2 Melden
    • sheimers 16.05.2017 08:18
      Highlight 55 Tage sind fast zwei Monate, nur mit den Stauseen. Dazu kommt aber noch Strom aus den Flusskraftwerken, auch im Winter. Damit dürfte man schon deutlich über zwei Monate durchkommen. Auch Wind gibt es im Winter, und wenn man noch ein paar Sonnige Tage hat, kommt man mit gut ausgebauter Solarenergie schon über drei Monate. Der Winter ist also kein Problem für die Schweiz.
      13 5 Melden
    • ZH27 16.05.2017 08:22
      Highlight @retokeller
      Und im ganzen Winter fliesst natürlich kein Tropfen Wasser in den Stausee rein. Eine Annahme ihrer Rechnung. Kann ich nicht ganz glauben.
      13 4 Melden
    • Muntaniala 16.05.2017 08:22
      Highlight Es kommt auch noch auf die Stauseen darauf an. Wir haben auch viele Pumpspeicherkraftwerke welche das Wasser wieder in den See zurück pumpen. Mit diesen Seen können wir quasi unendlich Strom produzieren.
      10 3 Melden
    • Fafnir 16.05.2017 08:26
      Highlight Die Solaranlagen brauchen vorallem Licht, keine warmen Sommertage. Ist das Solarmodul frei von Schnee gibt es auch im Winter "es bitzeli" Strom.
      13 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2017 09:08
      Highlight @retokeller, und wo bleibt der Zufluss in die Stauseen, den es auch im Winter gibt?

      Wenn man Ihre Zahlen nimmt so würde die Energiespende der Stauseen bei ca 15% liegen. Da liegt sie aber nicht! Sie liegt mit dem Wasserzufluss bei 60%! also 4 x so hoch wie bei Ihrer statischen Berechnung.
      Wieso Sie das heute zudem als Massstab nehmen ist mir auch unklar, es geht um die Strategie 2050 nicht um den Istzustand 2017!
      13 6 Melden
    • Paprika 16.05.2017 09:49
      Highlight Muntaniala - die Pumpspeicherwerk können genau 3 Tage die Leistung der AKW erbringen.
      4 9 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:21
      Highlight @retokeller: Habe überprüft. Du hast vollkommen recht. Die heutige Speicherkapazität ist um Faktoren zu klein, als dass man die saisonalen Leistungsschwankungen von Sonnen- und Windkraft zuverlässig und das ganze Jahr hindurch ausgleichen könnte.
      In unseren Breitengraden muss mit gegebener Sonnenlichtimmission 40 % des Jahresenergieverbrauchs gespeichert werden können, um die Stromernteüberschüsse des Sommerhalbjahres in das WinterHJ zu übertragen. Um nur die elektr. Energie ganz aus Erneuerbaren zu speisen, bräuchte es 3x mehr Stauseen. Soll alle Energie erneuerbar sein, dann min. 10x mehr.
      5 11 Melden
    • retokeller 16.05.2017 20:21
      Highlight Natürlich hat meine Berechmung 100 Vereinfachugen. Aber sie soll zeigen dass die Umstell sehr sehr aufwändig wird und teuer! Unendlich teuer (man siehe in Deutschland). Und wissen Sie wer das bezahlen wird? Der Mittelstand. Denn die Grossbezüger sind ausgenommen von vielen Abgaben.

      Ich danke euch allen für diese konstruktive Diskussion! War spannend zu lesen.
      1 1 Melden
    • sheimers 16.05.2017 21:22
      Highlight So teuer wird es gar nicht. Die Speicher haben wir schon, die Solarpanels sind in den letzten Jahren ziemlich günstig geworden. Strompreise wie in Deutschland sind nicht zu befürchten (die Solarpanels wurden dort vor Jahren für den doppelten bis dreifachen Preis von Heute gekauft), auch nicht bei einem JA zum Energiegesetz.
      2 1 Melden
    600
  • Marshawn 16.05.2017 06:38
    Highlight Also in diesem Thema könnte es Sinn machen dem Herren zu Vertrauen, der an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert hat.
    173 45 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:44
      Highlight Hat er denn von Ökonomie und von Politik eine Ahnung und ist er frei von Interessenkonflikten?
      19 35 Melden
    • ZH27 16.05.2017 08:29
      Highlight Von Politik wahrscheinlich sogar sehr viel (er ist schon sehr lange aktiver Politiker) und Ökonomie ist Bestandteil des erwähnten Studiums. Aber der hat nach dem Studium auch noch doktoriert. Zudem arbeitet der gute Mann offenbar an einer Gruppe am MTEC an der ETH als senior Researcher (Das MTEC ist ja das Ökonomiedepartement der ETH).

      http://www.sustec.ethz.ch/people/sr/bgirod.html
      18 2 Melden
    • sheimers 16.05.2017 08:31
      Highlight @Toelpel Zwerg: Die Umweltnaturwissenschaftler besuchen an der ETH eine obligatorische Ökonomievorlesung.
      14 4 Melden
    • LeChef 16.05.2017 09:46
      Highlight Hu, sheimers, eine ganze Vorlesung! Bin beeindruckt ;) Anyway, beim Bund sitzen genügend Ökonomen die auch über diesem Gesetz gebrütet haben. Deshalb wirds schon einigermassen verkraftbar sein.
      10 4 Melden
    • Paprika 16.05.2017 09:51
      Highlight Sorry, das ist keine Ingenieurwissenschaft, der ETH Label verspricht da zu viel. Zählt eher als Orchideenfach.
      5 20 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:04
      Highlight @Toelpel Zwerg

      Der mit den «Interessenkonflikten» war lustig!

      Vielleicht gibt es bei den Gegnern noch einige mehr von der Sorte. Wer weiss.
      14 4 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 10:05
      Highlight @Törpe Fragst du das gleiche bei Atom-Rösti?
      16 4 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:24
      Highlight Als ob ein Umweltingenieur etwas von Energieerzeugungstechnologie verstehen würde.
      Hier braucht es Maschinen-, Bau- und Elektroingenieure und ein paar wenige Physiker.
      2 12 Melden
    • sheimers 16.05.2017 10:28
      Highlight @Paprika: Du hast keine Ahnung wie anspruchsvoll Umweltnaturwissenschaften an der ETH ist. Das reicht von Chemie über Mikrobiologie bis Quantenphysik. Analysis und Algebra sind etwa auf dem Niveau wie bei Ingenieuren. Zusätzlich hat man aber auch nicht-naturwissenschaftliche Fächer wie Ökonomie oder Risikoabschätzung. Botanik ist nur ein kleiner Teil. 240 Pflanzen mit lateinischem Namen zu kennen ist aber auch nicht ohne.
      12 1 Melden
    • ZH27 16.05.2017 11:25
      Highlight Umweltnaturwissenschaften ist nicht dasselbe wie Unweltingenieurwissenschaften, auch wenn sich die Gebiete teilweise überlappen. Ein Umweltnaturwissenschaftler/Umweltingenieur der ETH mit der richtigen Vertiefung versteht auch etwas von Hydrologie etc. und woher kommt die Energie dann her? Genau, ein Wasserkraftwerk ist deutlich mehr als eine Turbine. Da reichen ein paar Elektrotechniker nicht aus. Aber das wüsstest du ja, wenn du dich tatsächlich damit beschäftigt hättest.
      7 2 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 12:54
      Highlight @sheimers: Von allem ein Bisschen und nichts richtig.
      0 2 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 13:34
      Highlight @ZH27: Für ein Wasserkraftwerk braucht es keinen Umweltnaturwissenschafter, bzw. ---ingenieur. Wasser hin oder her.
      Ob es da Wasser hat und oft regnet, weiss jeder ortsansässige Ziegenpeter.
      0 5 Melden
    • sheimers 16.05.2017 14:13
      Highlight Weiss der "ortsansässige Ziegenpeter" auch wie es um den Untergrund steht? Ob man die Staumauer auch im Gestein verankern kann? Ob das Wasser drin bleibt, oder irgendwo versickert? Ob der Druck vielleicht einen Bergsturz auslösen könnte? Ich glaube Du stellst Dir das viel zu einfach vor.
      3 0 Melden
    • ZH27 16.05.2017 15:17
      Highlight @Kaviar
      Reservoirmanagement betreibst du also in deiner Vorstellung nur mit dem Wissen des lokalen Ziegenpeters. Zum Glück wirds nie soweit kommen, dass du je in so einer Position bist ;)
      3 1 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 16:36
      Highlight @ZH27: Eine aus det Luft gegriffene, komplett unschlüssige Folgerung.
      Dafür braucht es auf keinen Fall Umweltingenieure oder -wissenschafter.
      Die denken sich bloss ein paar schöne Worte aus für das Feigenblatt "Umweltgutachten".
      Das Kraftwerk funktioniert ohne ganz gut. Nicht aber ohne Bau-, Maschinen, Elektro- und Informatikingenieure.
      0 4 Melden
    • Marshawn 16.05.2017 17:31
      Highlight Jemand, der über die ETH mit "die" redet, ist schon mal grundsätzlich nicht in der Lage über "die" zu urteilen. Es ist eine systemorientierte Wissenschaft, das heisst wie sich die Veränderung eines spezifischen Aspektes auf das Ganze auswirken kann. Genau diese Leute braucht es in so einem Fall. http://r
      3 1 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 17:46
      Highlight @Marshawn: Ein Kraftwerk ist ein System. Das stimmt. Der menschliche Körper ist auch ein System. Gehst Du nun zum Arzt oder zum Umweltwissenschafter, wenn Du krank bist? Eben.
      Ein Kraftwerk ist ein hochspezialisiertes, technisches System. Für seinen Bau, Unterhalt und Betrieb sind Umweltwissenschafter so wenig nützlich, wie ein Hirnchirurg in einer Tulpengärtnerei.
      0 3 Melden
    • ZH27 16.05.2017 17:51
      Highlight @Kaviar
      Die Umweltingenieure befindeb sich am Departement für Bau an der ETH und haben unter anderem auch die Vertiefungen Wasserbau und Hydrologie. Du hast einfach keine Ahnung. Ich kenne selbst Leute, die diese Ausbildung gemacht haben und im Wasserbau arbeiten. Ich kenne deine Einstellung vom teilwrise weltfremden E-Technikern nur zu gut, aber du hast schlich und einfach keine Ahnung ;)
      2 0 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 20:29
      Highlight @ZH37: Habe nie gesagt, das Umweltungenieure von gar nichts Ahnung haben. Sie können keine Kraftwerke bauen, sagte ich. Und Du bestätigst es immer wieder auf's Neue, indem Du aufzählst was eim U'ing. alles weiss, was nichts mit dem Bau von Kraftwerken zu tun hat.
      0 3 Melden
    • ZH27 30.05.2017 12:27
      Highlight @Kaviar
      Ok, ich fang mal bei Null an für dich. Ein Kraftwerksprojekt ist weit mehr als die Konstruktion. Die Konstruktion an und für sich ist ein Teil davon, aber bei weitem nicht alles. Die hydraulischen Berechnungen in der Planungsphase könnte durchaus von einem Umwelting. gemacht werden (bei geeigneter Vertiefung und Erfahrung). Hydrologische Untersuchungen ebenfalls. Die Statik etc. machen natürlich Bauings. Desweiteren brauchst du eine UVP (allenfalls auch ein Umwelting.). Ich war genug lange in Ingenieurbüros, um zu wissen wer da so rumläuft. Kannst du das von dir auch behaupten?
      1 0 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 16.05.2017 06:10
    Highlight Diese Argumentatioslinie ist insofern perfide als dass man ein abgrundtief schlechtes Gesetz damit verteidigt, dass die Gegner kein besseres Gesetz in der Tasche hätten. Ergo, egal wie schlecht das Gesetz ist, ist es alternativlos.

    Erstmal muss das Gesetz gebodigt werden. Nur dann ist der Weg frei für eine gute Lösung.

    Gas-Kombi Kraftwerke kommen so oder so.
    62 137 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 16.05.2017 06:51
      Highlight Welchen Staat wollen Sie ihren Kinder überlassen? Ist das Ihre Traumwelt zurzeit?
      45 38 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 07:05
      Highlight Ausser Behauptungen kommen keine Argumente was schlecht ist.
      Atom-Rösti und Öl-Rösti sind dagegen weils um ihre Pfründe geht. Sonst sehe ich einen Haufen Angsthasen im Land. Kein Pioniergeist, keine Innovation, keine Motivation was anzupacken.
      65 22 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:41
      Highlight Erkaufte Zustimmung mit Geldgeschenken. Technologie Festschreibungen. Auf Jahrzehnte. Entmachtung von Parlament und Bürger. Willkürliche Ziele. Belastung aller kleinen Energiekonsumenten bei gleichzeitiger Subventionierungen der Grossen. Inkaufnahme von Mitnahmeeffekten. Subventionierung von Hauseigentümern auf Kosten der Mieter. Triggern von milliardenschweren Fehlinvestitionen.

      Wir stimmen NICHT über die Energiewende ab, sondern über ein durch und durch schlechtes und auf falschen Annahmen gründendes Gesetz.
      25 29 Melden
    • Elpolloloco 16.05.2017 07:49
      Highlight @ToerpeZwerg: sehe ich genau so. Aktionismus, weil wir müssen dringend was tun, also hauptsache wir tun was und die Verwaltung tut, was sie kann: ein Gesetz schreiben.
      20 20 Melden
    • äti 16.05.2017 08:03
      Highlight Was ist ein 'abgrundtief schlechtes Gesetz' ? Für wen? Wann (jetzt, 2050)?
      Warum haben die Gegner keine echte Alternative gebracht? Zeit war in Hülle und Fülle da, Geld auch. Also warum?
      15 7 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:04
      Highlight @Fabio: Es geht hier nicht um die, in der Tat fragwürdigen Mandate des Herrn Rösti, es geht darum, ein potentiell desaströses Gesetz zu verhindern!
      7 13 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:06
      Highlight «Erstmal muss das Gesetz gebodigt werden. Nur dann ist der Weg frei für eine gute Lösung.»

      1. Was für eine «gute Lösung»? Zur Zeit unbekannt ...

      2. Wenn dem so wäre, wie Du schreibst, wieso haben wir denn nicht schon längst eine «gute Lösung»? Da können wir noch lange warten ...
      10 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:07
      Highlight @Elpolloloco

      «Aktionismus, weil wir müssen dringend was tun, also hauptsache wir tun was und die Verwaltung tut, was sie kann: ein Gesetz schreiben.»

      Ich lese wohl nicht recht. Seit ca. 40 Jahren wissen wir, dass wir was tun müssen. Gemacht wurde noch nicht allzu viel ...
      11 5 Melden
    • Fabio74 16.05.2017 10:09
      Highlight @Atomschlaf doch es geht um die übermächtigen Öllobby und Atomlobby. Und um ein von den lobbys verseuchtes Parlament, das seine Pfründe verteidigt. Und darum jede Änderung betreffend alternativen Energien verhindern will.
      Wir können nicht erst anfangen, wenn die Schrottmeiler auseinanderfallen.
      11 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:14
      Highlight Lobby ist hüben wie drüben.
      5 3 Melden
    • Kaviar 16.05.2017 10:27
      Highlight @Äti: Es braucht kein alternatives, neues Gesetz. Wir haben bereits alle notwendigen Gesetze.
      Wer will, kann z. B. ein Solarkraftwerk bauen.
      4 6 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 11:07
      Highlight @Fabio: Punkto Lobbyverseuchung des Parlaments bin ich völlig mit Dir einverstanden.

      Da gibt es aber nicht nur die Atom- und die Erdöllobby, sondern auch die Cleantech-Lobby, die im Fall des Energiegesetzes jede Menge Subventionen für sich rausgeholt hat.
      6 2 Melden
    600
  • Posersalami 16.05.2017 05:56
    Highlight Um die Ja Argumente zu verstehen muss man 5min nachdenken. Die Nein Argumente sind populistischer Bullshit und werden daher, so wie immer, grossen Anklang finden. Ich hab kein gutes Gefühl für die Abstimmung.
    170 62 Melden
    • Gustav.s 16.05.2017 06:57
      Highlight Wenn man wirklich nachdenkt merkt man das es keine förderung der Wasserkraft geben wird da eine starke Lobby dagegen steht. Nicht einmal eine erhöhung der Grimselmauer ist bisher möglich.
      Wind ist ein Probleme wegen Lärm und Vögel.
      Ich vermute Girod wird nach Annahme bei den Anführern sein die solche Projekte verhindern.
      Alternative: Wir hauen für 5 Jahre ein paar Rappen auf unsauberen Strom und fördern alle alternativen Energien damit. Gleichzeitig senken wir die Hürden für den Bau und erhöhen sie für Einsprachen.
      Mal sehen welche Parteien mitmachen. Freue mich auf den Greinastausee, rofl.
      11 23 Melden
    • Platonismo 16.05.2017 06:58
      Highlight Ist es dieses Mal nicht gerade umgekehrt?
      9 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:42
      Highlight Selbstverständlich ist es umgekehrt.
      12 14 Melden
    • atomschlaf 16.05.2017 09:15
      Highlight Wenn man etwas länger als 5 Minuten nachdenkt und sich mit der Materie und insbesondere dem Gesetzestext auseinandersetzt, so kommt man unweigerlich zu einem NEIN.
      6 15 Melden
    • Schweizer Bünzli 16.05.2017 10:12
      Highlight «Um die Ja Argumente zu verstehen muss man 5min nachdenken.»

      Oben hat ja einer (CASSIO) geschrieben, dass er bloss 10 Sekunden braucht, um sich eine Meinung zu bilden.

      Nun ... so läuft es offenbar auch beim Zwerg und beim Platoniker.
      5 2 Melden
    600

Burka-Einbürgerungen? Wir sind doch nicht blöd! Diese 5 Grafiken musst du kennen 

Glaubt man der Plakatkampagne des Hardliner-Komitees um SVP-Nationalrat Andreas Glarner werden in der Schweiz mit Annahme der erleichterten Einbürgerung bald «unkontrolliert» Burkaträgerinnen eingebürgert. Diese 5 Statistiken widersprechen. 

Am 12. Februar stimmt die Schweiz über die erleichterte Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern dritter Generation ab. Personen also, deren Grosseltern ungefähr zur Zeit des zweiten Weltkrieges eingewandert oder geboren sind.

Nach einem bisher eher lau verlaufenen Abstimmungskampf investiert ein Hardliner-Komitee um SVP-Nationalrat Andreas Glarner doch noch einen unbekannten Betrag in eine Plakat- und Display-Kampagne, deren Motiv sich mittels Provokation selbständig in den sozialen …

Artikel lesen