Schweiz

Gerhard Pfister macht keinen Hehl daraus, dass er medienpolitisch anders tickt als viele seiner Kollegen. Bild: KEYSTONE

CVP-Boss Pfister flirtet mit No Billag – und verärgert damit seine eigene Partei

Keine andere Partei gilt als so SRG-freundlich wie die CVP. Prominente Ausnahme: Präsident Gerhard Pfister. Auf Twitter provoziert er SRF-Chefredaktor Tristan Brenn heftig.

11.10.17, 11:57 11.10.17, 12:30

Wie ein Ritter in silberner Rüstung ist CVP-Nationalrat Martin Candinas stets zur Stelle, wenn es um die Verteidigung des medialen Service public geht. Für den nationalen Zusammenhalt sei eine starke SRG unerlässlich, betont er, wann immer Kritik an Schweizer Radio und Fernsehen laut wird.

Er ist in seiner Partei in guter Gesellschaft: Als der Nationalrat in der Herbstsession über die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» – kurz No Billag – debattierte, meldete sich rund ein Dutzend seiner Fraktionskollegen zu Wort, um vor dem Volksbegehren zu warnen. Medienministerin Doris Leuthard ist in der CVP, genauso wie SRG-Präsident Jean-Michel Cina und weitere SRG-Grössen. Bereits wiederholt provozierten die engen Verflechtungen zwischen der Partei und der SRG Kritik.

Ausgerechnet Parteipräsident Gerhard Pfister fuhr dem Schweizer Fernsehen nun aber heftig an den Karren. Anlass war ein Beitrag über den Todestag des Revolutionärs Che Guevara in der «Tagesschau». Es könne den No-Billag-Initianten «nur Recht sein», wenn die Leute sich diesen Beitrag ansehen, ätzte Pfister gestern Abend auf Twitter. Der SRG sei «halt nicht mehr zu helfen», provozierte er SRF-Chefredaktor Tristan Brenn.

Und legte gleich noch nach: Er verstehe ja, dass «Che für die meisten SRGler ein Säulenheiliger» sei. Dann sollten diese aber wenigstens dazu stehen. Bis es Chefredaktor Brenn schliesslich zu bunt wurde. «Ich schaue jetzt Fussball», klemmte dieser die Diskussion ab.

Es ist nicht das erste Mal, dass Pfister in seiner Partei medienpolitisch ausschert. Vor zwei Jahren warf er – damals noch einfaches Parteimitglied – seiner CVP-Kollegin und Bundesrätin Doris Leuthard mitten im hitzigen Abstimmungskampf über das neue Radio- und TV-Gesetz eine «Überhöhung des Service public zum allüberall seligmachenden nationalen Zusammenhaltsleim» vor.

Hinter vorgehaltener Hand verurteilen mehrere Parteikollegen Pfisters jüngste Provokation. Solche Giftpfeile in Richtung Leutschenbach seien «höchst unpassend», sagt ein Fraktionsmitglied. Wenn so viel auf dem Spiel stehe wie bei No Billag, sei es falsch, die Stimmung noch zusätzlich anzuheizen – zumal die CVP im Kampf gegen die Initiative wohl die Kampagnenleitung innehaben wird.

«Persönlich gibt man mir aber seitens der SRG indirekt durchaus zu verstehen, dass ich mit Konsequenzen rechnen muss für meine Kritik.»

Gerhard Pfister in der «Weltwoche» über Reaktionen auf seine SRG-kritische Haltung

Pfister sagt auf Anfrage von watson, er erachte es als sein Recht, SRG-Beiträge kritisch zu kommentieren. «Das sind keine Giftpfeile. Aber seitens der SRG empfindet man das offenbar so.» Er werde sich ab jetzt nicht mehr zur SRG und zu No Billag äussern. 

In der «Weltwoche» räumte er vor rund zwei Wochen ein, dass es nicht immer einfach sei, als CVP-Chef ein Verfechter einer «liberaleren SRG» zu sein. Zwar gebe es in der Partei keine Denkverbote. «Persönlich gibt man mir aber seitens der SRG indirekt durchaus zu verstehen, dass ich mit Konsequenzen rechnen muss für meine Kritik. Das geschieht subtil, natürlich nicht offen, aber es geschieht.» So habe er von SRG-Vertretern bereits zu hören bekommen: «Sie schaden Ihren Ambitionen nur, wenn Sie die SRG kritisieren.»

Anders als es seine markigen Worte vermuten lassen, ist Pfister kein Unterstützer von No Billag. Im Nationalrat lehnte er sowohl die Initiative als auch einen SVP-Gegenvorschlag ab, der eine Halbierung der Empfangsgebühren verlangte. Voraussichtlich nächstes Jahr kann das Stimmvolk über das von libertären Jungpolitikern lancierte Begehren befinden. 

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Schneider Alex 13.10.2017 06:35
    Highlight Solange sich Bundesrat und SRG-Führungspersonal nicht ständig der öffentlichen Diskussion über Gebührenhöhe und Varianten von Programmkonzepten stellen und ihre Entscheide nachvollziehbar begründen können, verstehe ich die Skepsis und Ablehnung gegenüber dem SRG-Konstrukt
    1 0 Melden
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 08:23
    Highlight es sind gerade noch vier familien und eine zürcher finanz-gruppe, die das sagen haben: ringie, tamedia, az medien, blocher medien, nzz gruppe. all diese medien-gruppen haben ein gemeinsames ziel: die demontage der SRG.

    vorkämpferin gegen die SRG ist die SVP. mit von der partie ist der schweizerische gewerbeverband mit bigler sowie economiesuisse mit karrer.

    blocher will seine medienmacht ausbauen:

    http://www.edito.ch/die-svp-kampft-um-die-medienmacht/

    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/blocher-kauft-den-zehnderverlag/story/11738304
    17 16 Melden
    • Makatitom 12.10.2017 12:59
      Highlight Richtig, piedone, Blocher will es mit der SRG gleich machen wie mit Alusuisse, lonza und Cellulose Attisholz. Aussaugen, die rentablen Teile gewinnbringend verkaufen und den Rest an die wand fahren.
      Trotzdem bin ich der Meinung, dass 200.- Chf genug wären, und das ganze an Auflagen wie bspw. keine Werbung mehr nach 21:00 Uhr, höchstens eine Unterbrecherwerbung pro Film und keine Bandenwerbung bei Fusbbalspielen, gebunden werden sollte.
      13 6 Melden
    • piedone lo sbirro 12.10.2017 14:10
      Highlight @Makatitom

      habe schon einige gute kommentare von ihnen gelesen, dieser gehört auch dazu.

      bin aber gegen eine gebührenreduktion sondern für ein werbeverbot.

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/gebuehren-ja-werbung-nein/story/22374141?track

      9 6 Melden
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 08:13
    Highlight den privaten anbietern, insbesondere den printmedien, würde es mit einer zerstörung der SRG nicht besser gehen.
    ein fataler irrtum. der wandel weg von den klassischen medien würde dadurch nur beschleunigen.

    der strukturwandel, wie wir informationen und unterhaltung konsumieren lässt sich nicht aufhalten.
    ein gutes angebot, wie es die SRG bietet, stützt ein grundsätzliches klima für glaubwürdige inhalte, von dem alle marktteilnehmer und insbesondere das publikum profitieren.

    ohne die messlatte, welche die SRG setzt, würde die qualität der privaten medien nicht besser, im gegenteil.
    14 12 Melden
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 08:11
    Highlight die ziele der SRG-gegner:

    -die privatisierung des programmauftrags:
    gewinnversprechende segmente sollen der SRG entzogen werden.

    -die politische kontrolle:
    damit hätten die parteien ein druck- und sanktionsinstrument gegen eine unliebsame SRG in der hand.

    -SRG soll massiv zurückgestutzt werden:
    SVP/FDP verlangen mit der no-billag-initiative die abschaffung der gebühren.

    -die beschneidung der medienvielfalt:
    würde man die angebote der SRG beschneiden, würde dies die medienvielfalt reduziert.

    http://www.edito.ch/rechtsaussen-und-verleger-im-frontalangriff-auf-die-srg/
    15 12 Melden
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 08:10
    Highlight russland, italien, die türkei und osteuropäische länder machen es vor, die SVP miliardäre wollen nachziehen.

    wer die medien kontrolliert, kann die öffentliche meinung beeinflussen und gleichschalten.
    trump verfolgt genau das gleiche ziel, in dem er die seriösen medien diskreditieren und ausschalten will.

    medien-wettbewerb ist der SVP ein gräuel.

    wie unglaublich naiv FDP&SVP`ler bloss sein müssen, wenn sie denken FDP&SVP setzte sich für eine breitere medienvielfalt ein!
    schaut doch mal was trump, putin, erdogan und andere rechtsnationale von medienvielfalt halten!
    15 10 Melden
    • Herr J. 12.10.2017 14:43
      Highlight Glaubst du diesen Vollquatsch eigentlich selber?
      Egal was du nimmst, nimm weniger davon!
      7 16 Melden
  • Fulehung1950 11.10.2017 22:51
    Highlight Für alle No-Billag-Fans:

    Schaut mal nach Italien. Fast alle TV-Sender gehören Herrn Berlusconi.

    Oder in die USA: jeder Sender gehört einem grossen Medienkonzern, der die News so verbreitet, wie es sein Geldgeber will.

    Aktuell hat man in den USA zwei Möglichkeiten:

    FOX-News findet alles, was Trump mach suuuper

    Die andern, angeführt von CNN und CBS hauen Trump von morgens bis abends in die Pfanne

    Der an objektiven Berichten interessierte guckt in den Mond.

    Wollt Ihr wirklich nur noch von Milliardären gefüttert werden?
    22 13 Melden
  • Fulehung1950 11.10.2017 22:34
    Highlight Ich möchte einfach mal von den No-Billag-Jüngern eine Antwort:

    Wie kommt Ihr in der TV-Gebühren-freien Zukunft zu Euren Lieblingssendungen wie „Potz Musig“, „Donnschtig - und Samschtig-Jass“, „Landfroue Chuchi“ und ähnlichen „Quoten-Spaziergängern“?

    Über Pay-TV würde das Euch mangels Sponsoren und Interessenten glatt ruinieren.
    14 14 Melden
    • stan1993 13.10.2017 09:25
      Highlight Braucht niemand darum ja zu no billag
      5 0 Melden
  • bastardo 11.10.2017 22:25
    Highlight der laden ist definitiv zu teuer. wenn sich die verantwortlichen bzw. unsere volksvertreter nicht auf eine verjüngungskur verständigen können, gibt's am ende halt nix mehr. kein problem. der durchschnittsschweizer kann jederzeit und überall online gehen. news (für die nörgler: ja, "qualitätsjournalismus") sind immer nur einen klick entfernt. unterhaltung und der ganze rest übrigens auch.
    14 13 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 00:02
      Highlight @bastardo:
      Wieviel darf der Laden denn Ihrer Meinung nach kosten? Und worauf sollen die denn bei der "Verjüngungskur" verzichten?




      11 5 Melden
  • Soli Dar 11.10.2017 21:02
    Highlight Da will sich wohl jemand in SVP-Manier profilieren... Daher auch sein Statement in der Weltwoche.

    Na ja er wäre ja nicht der erste, welcher "erfolgreich" von CVP zu SVP migriert:-)

    Für die CVP wäre es jedenfalls wohl kein Verlust. In der SVP wäre er womöglich tatsächlich besser aufgehoben!
    20 12 Melden
  • Rim 11.10.2017 20:12
    Highlight Der "Trumpismus" wirkt auf Menschen mit einer gewissen Persönlichkeitsstruktur eben verlockend. Trump ist dumm, ungebildet, narzisstisch, sexistisch, reaktionär, pseudofromm, unaufgeklärt mit einem starken Hang zu Autoritarismus. Etwas oder mehrere dieser typisch tumpistischen Eigenschaften trifft man meist bei SVP-lern an. Zumindest die Hälfte davon auch bei Pfister. Irgendwie halbseiden wirkte er schon immer. Mich erstaunt deshalb seine Haltung (passt zu Trumps heutigen Tweeds..;-) nicht wirklich.
    16 14 Melden
    • LYX 11.10.2017 22:32
      Highlight Du hast noch 'Superreich' vergessen.
      5 3 Melden
    • Rim 12.10.2017 13:02
      Highlight habe ich nicht erwähnt, weil das (bei Trump) reine Spekulation ist..;-) Er hat seine Steuerdaten nicht veröffentlicht. Ich halte ihn auch bezüglich seines "Reichtums" für einen Hochstapler.
      6 2 Melden
    • Herr J. 12.10.2017 14:45
      Highlight Da haben wir aber Glück, dass es noch Leute wie Rim gibt, die schlau, gebildet, uneitel, korrekt, fortschrittlich, agnostisch, aufgeklärt und mit einem Hang zum Egalitarismus geboren wurden.
      Ach ja, eine Eigenschaft hab ich vergessen, die wichtigste: Eingebildet!
      3 8 Melden
    • Rim 12.10.2017 18:45
      Highlight Danke Herr J. Ihr Verdikt über mich ,aufgrund eines Kommentares - ich musste Trump über Monate "studieren" - trifft zu 80% zu;-) 10% der Fehldiagnose habe ich zu verantworten: Pseudoreligiös klingt verwirrend. Ich hätte besser kitschchristlich geschrieben ;-) Mit ihrem Fazit: eingebildet, kann ich gut leben. Interessieren würde mich aber weit mehr (ich bin ja nicht Präsident der USA noch Präsident der CVP, also politisch relevant) wie Sie deren Verhalten, Persönlichkeitsstrukturen beurteilen. Bzw. Wo und warum Sie das anders sehen? Hier geht's weder um Sie noch um mich. Nicht wahr?
      1 0 Melden
  • The_ugly_truth 11.10.2017 18:45
    Highlight Pfisters Auftreten auf Twitter ist nicht erst seit diesem Desaster untragbar. Die CVP ist längst nur noch eine Witz-Partei, die von ihrer "Tradition" lebt und spätestens bei den nächsten Wahlen endgültig in der Versenkung verschwinden wird.

    Zur SRG: Gesellschaftspolitisch macht es durchaus Sinn, die Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Infos zu versorgen. Die SRG sollte sich deshalb nur auf Infos beschränken. Nur: die Jugend wird man damit kaum noch erreichen können.

    Für die SRG wird es ein böses Erwachen geben. Man gibt sich zu arrogant, anstatt auf Kompromisse zu setzen.
    12 12 Melden
  • purzelifyable 11.10.2017 17:30
    Highlight Pfister ist als Präsident für die CVP eigentlich völlig untragbar.
    29 31 Melden
    • häfi 11.10.2017 20:35
      Highlight Wieso?
      12 11 Melden
  • Quacksalber 11.10.2017 17:08
    Highlight Etwas mehr als ein Franken pro Tag Mediengebühr ist nicht zuviel. Jede Zeitung ist teurer.
    39 31 Melden
    • häfi 11.10.2017 20:36
      Highlight Auch wenn man gar kein SRG konsumiert?
      17 14 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 21:55
      Highlight @häfi: Das stimmt, ist ein Schönheitsfehler, aber das wurde bei der letzten Abstimmung vor rund 2 Jahren so vom Volk angenommen. Argument war damals, man kommt gar nicht an den SRG Produkten vorbei und das stimmt wohl.

      Mittlerweile übernehmen immer mehr Online Medien Videos von SRF. Ich glaube in irgend einer Form kunsumiert jeder SRG.

      Summa Summarum: Unschön, aber wohl richtig!
      9 11 Melden
    • Fulehung1950 11.10.2017 22:39
      Highlight @häfi: irgendwie konsumiert jeder irgendwie SRG. Spätestens in einem grossen Katastrophenfall, wenn die „Kindersender“ aus dem Ausland null Interesse an Infos haben.

      Es geht eben nicht nur um das tägliche Senden: die SRG hat auch einen Auftrag, der für den Staat wichtig ist.

      Ich bin zwar ein Gegner der Armee. Aber wir wir haben sie (noch?): wie stellt man sich eine Mobilmachung ohne SRG vor? Nur als ein Krisenbeispiel....
      10 8 Melden
    • Quacksalber 12.10.2017 08:48
      Highlight @häfi Schon der Effekt, dass Abstimmungskampagnen zwar oft krass manipulierend sind aber die SRG etwas Objektivität reinbringt ist doch auch „Konsum“.
      9 4 Melden
  • adif 11.10.2017 16:02
    Highlight Herr Pfister ist ein klassischer Besserwisser. Er wirkt für mich wie ein Politprediger der alleine das richtige Urteil kennt. MEI, Burkhalter, No-Billag.
    31 34 Melden
    • Herr J. 12.10.2017 14:47
      Highlight Falsch, Herr Pfister ist einer der wenigen wirklich selbständig denkenden Politiker in der Schweiz. Klar, dass viele Leute das nicht verkraften.
      2 4 Melden
  • C-Cello 11.10.2017 15:57
    Highlight Wenn ein SRG-Generaldirektor wie Roger de Weck im Jahr 560'000 Franken in der Geschenkpackung erhält, und er ist ja nicht der einzige der bei der SRG viel zu viel verdient, wäre es besser wenn jeder nur das bezahlt was er schaut und hört. Dass die linke Wischiwaschi CVP nicht weiss was sie will ist ja normal.
    34 60 Melden
    • Alterssturheit 11.10.2017 17:16
      Highlight So geil, du kennst offenbar alle Löhne innerhalb der SRG und weisst auch gleich zu wissen, wer zuviel verdient. Kannst du die Liste mal hier veröffentlichen ?
      31 13 Melden
    • ujay 11.10.2017 17:35
      Highlight 😂😂😂...linke CVP....du rettest meinen Tag😂😂😂😂😂😂😂
      31 12 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 19:14
      Highlight Nei aber auch, der böse böse de Weck verdient so viel und dann erst noch in einer Geschenkverpackung. Uiuiuiuiui, da müssen wir aber umbedingt etwas tun. Kann ja nicht sein, dass ein Chef von 6'000 Angestellten, der ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 1,5 Mia führt, so viel verdient. Nein aber auch. Wo kämen wir denn da hin. Ich meine in welchem anderen Betrieb überhaupt, darf der Boss ein Promil der Lohnkosten in die eigene Tasche stecken und erst noch im Geschenkpapier!

      *** Ironie off ***
      20 12 Melden
    • häfi 11.10.2017 20:40
      Highlight Der Unterschied zu jedem Anderen Betrieb ist doch, das hier der Chef über Zwangsabgaben bezahlt wird.
      16 14 Melden
    • Pisti 11.10.2017 21:34
      Highlight Die 1.5 Mrd Umsatz sind ja wahnsinnig schwierig zu erreichen bei Zwangsgebühren.

      14 12 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 21:58
      Highlight @häfi und Pisti: Ja schwer ist das nicht, aber deswegen hat er trotzdem eine Verantwortung. Ich denke in der Privatwirtschaft werden die Chefs solcher Unternehmen etwa gleich entschädigt. Und wenn ich die Bude schon bezahlen muss, dann will ich auch, dass die einen guten Chef haben. Nicht?
      8 4 Melden
    • Sandro Lightwood 11.10.2017 22:35
      Highlight Trotzdem ist dr Job kein Zuckerschlecken und man exponiert sich sehr. Siehe eure Kommentare. 😏 Also ich würd den Job nicht übernehmen wollen für die halbe Million, auch mit Geschenkpapier nicht.
      8 4 Melden
    • C-Cello 12.10.2017 00:32
      Highlight @Sportfan 19:14
      Rechnen ist Glückssache!
      1 8 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 15:13
      Highlight @C-Cello: Jetzt begreife ich nichts mehr. Wie kommen sie auf 19:14? Solche Zahlen stehen nirgends in einem Text.

      Also ich habe nur geschrieben:
      6000 Mitarbeiter - laut SRG.ch sind es soviele.
      1.5 Mia Jahresbudet - laut SRG.ch ist ist es etwa so hoch.

      Lohn DeWeck 560'000 (sagen Sie) gesammte Lohnsumme SRG 550 Mio (sagt die AZ und SRG) - dies ist doch ein Promil, oder nicht?

      Jetzt können Sie mir sicher sagen, wo der Fehler war. Ich sehe ihn nicht. Sonst würde ich mich über ein Sorry freuen.
      2 5 Melden
  • Magnum 11.10.2017 15:27
    Highlight Es wäre doch zu wünschen, dass Gerhard Pfister seine populistischen Schnellschüsse mit massgeblichen Gremien seiner Partei abspricht. Die CVP dürfte keinesfalls der Meinung sein, dass "der SRG nicht mehr zu helfen ist". In der neoliberalen Zuger Finanzaristokratie dürfte diese Meinung weit eher verbreitet sein. Pfister scheint mir in einem Rollenkonflikt gefangen - und somit als Parteipräsident vollkommen ungeeignet. Nicht erst seit heute, übrigens.
    47 25 Melden
  • sanmiguel 11.10.2017 14:36
    Highlight Die SRG funktioniert wie vieles in der Schweiz nach dem Solidaritätsprinzip. Ich Benutze auch nicht jeden Meter Strasse, finanziere sie aber trotzdem mit. Ich fahre selten Bahn, finanziere sie aber trotzdem mit.
    Und so wird es wird immer Sendungen geben, die mir nicht gefallen werden, aber Anderen schon. Ein neutrales, nicht von Werbung getragenes und beeinflusstes Fernsehen und Radio ist gerade in diesen Zeiten unverzichtbar.
    Man kann über die Anzahl Sender diskutieren. Und warum das Eintreiben der Gebühr Millionen verschlingt. Aber die SRG ist für mich nicht verhandelbar.
    87 43 Melden
    • Picker 11.10.2017 14:55
      Highlight Es gibt auch bei den privaten Sendern immer noch Gesellschafts- und Systemkritische Beiträge, sogar im Amiland (z.B. John Oliver, Stephen Colbert).

      Und soweit ich das Ganze verfolgt habe, hat man auch schon vor "no Billag" mit kleineren Schritten versucht, das ganze ein wenig zu verbessern, wogegen sich aber SRG und co. immer erfolgreich gewehrt haben. Daher kann ich verstehen, dass viele einfach die Schnauze voll haben.
      45 49 Melden
    • Picker 11.10.2017 15:00
      Highlight Dein Vergleich hinkt (und riecht nach "Whataboutism").
      Ich habe kein Problem mit einem Solidaritätsprinzip an und für sich, aber

      Dein Vergleich würde nur dann Sinn machen, wenn z.B. die SBB einen Glanz&Gloria Schicki-Micki Wagen im Angebot hätte, den dann alle Steuerzahler mitfinanzieren müssten. Damit hätte ich ein Problem, da dies überhaupt nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun hätte.
      44 58 Melden
    • sanmiguel 11.10.2017 15:35
      Highlight @Picker aber genau so ist es doch. Das Kerngeschäft der SBB ist für mich: Genf-Bern-Zürich-St. Gallen. Was interessiert mich Muttenz-Liestal als Zürcher? Trotzdem trage ich es mit.

      Und hier noch der Link zu den Schicki-Micki Angeboten der SBB. Von Geldtransfer bis Bikesharing:
      https://www.sbb.ch/de/bahnhof-services.html

      Weitere Schicki Micki Angebote der Bahn: Sonderzüge für Fussballfans, Spielwagen für Kinder, Starbuckswagen, USB Anschlüsse - brauche ich alles nicht. Ich will nur von A nach B. Trotzdem zahle ich mit. Was auch richtig ist. Solidaritätsprinzip!
      53 20 Melden
    • sheimers 11.10.2017 15:36
      Highlight @Picker: Das nennt sich "Salonwagen" und kann tatsächlich bei der SBB gemietet werden.
      21 8 Melden
    • Picker 11.10.2017 16:31
      Highlight 1. Habe nicht ich mit dem SBB vergleich angefangen, sondern nur aufzeigen wollen, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, weil:

      2. Die SBB das Gros der Steuergelder für die generelle Infrastruktur verwendet und nicht für viele der oben genannten Beispiele. Die kosten nur die direkten Benutzer mehr, d.h. sie bezahlen für den Salonwagen Miete und mehr als ich mit einem Stinknormalen Billet, oder mehr für einen Statbucks Kafi als ich beim Wägeli-Verkäufer.

      Wäre also verglichen mit SRF dasselbe, wenn ich für jeden Fussballmatch 5.- zusätzlich bezahlen müsste. Merksch öppis?
      17 28 Melden
    • Liselote Meier 11.10.2017 16:40
      Highlight @Picker; 93.2 "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck."

      Der Kernauftrag ist eben ziemlich weit gefasst, und "schickimicki" repräsentiert halt auch einen Teil, wie die Alphornbläser und Unterhaltung steht buchstäblich in der Verfassung.

      Zu aufgebläht ist die SRG aber alle Male.
      25 10 Melden
    • Alterssturheit 11.10.2017 17:19
      Highlight Ich muss gar nichts mehr ergänzen, Sanmiguel hat es eigentlich gut zusammengefasst !
      10 6 Melden
    • häfi 11.10.2017 20:47
      Highlight Habe gerade gestern mit einem Tontechniker der SRG gesprochen. Er sagt das die Angestellten selbst finden, die SRG überborde und habe zuviel Angestellte. Die Leute stehen sich gegenseitig auf den Füßen herum.

      Die SRG verfügt über viel zuviel Geld.
      11 8 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 22:20
      Highlight @häfi: Lustig, ich kenne auch zwei Tontechniker, die berichten mir genau das Gegenteil. Sie würden am Anschlag laufen, weil durch die Digitalisierung der Aufnahmen und Soundaufbereitung kaum mehr Tontechniker benötigt werden und deshalb praktisch alle abgebaut worden sind. Die, die bleiben konnten hätten nun ein viel zu grosses Pflichtenheft bekommen und sie seinen vor allem Informatiker geworden.
      5 4 Melden
    • #10 11.10.2017 22:32
      Highlight @häfi: aha, da haben wir wieder einen dieser anonymen Belastungszeugen. So wie die Konditorin aus Appenzell, die kürzlich in der Reporter/Arena sagte, sie habe zwar noch nie einen Asylbewerber getroffen, aber gehört - jawoll, "gehört!!!" von einem Fall im Dorf, wo.... - Ach, hört mal auf mit dieser Argumentationstaktik: "I hear people saying.." damit ist ein Dilettant US-Präsident geworden, aber hier reicht das hoffentlich nicht aus. - Falls es deinen "Tontechniker" gibt, soll er morgen seine Kündigung einreichen und den Platz für Kollegen räumen, die für Effizienz besorgt sind.
      8 3 Melden
    • Sandro Lightwood 11.10.2017 22:41
      Highlight @häfi: Und deshalb gleich ganz abschaffen? Könnten ja konsequenterweise beim Staat anfangen. Hat sicher auch da zu viele Beamte. Schaffen wir die Schweiz ab. Jetzt!

      Das etwas getan werden muss, da bin ich voll und ganz bei dir.
      7 2 Melden
    • Fulehung1950 11.10.2017 22:45
      Highlight @Picker: brauche ich die 2-stöckigen Wagen? Brauche ich einen 1/4-Std-Takt? Nein, denn ich fahre nur SBB, wenn ich muss!

      Im Übrigen täusche Dich nicht: es könnte Leute geben die geschlossen auf Bern marschieren, wenn Du ihnen Voyeur-Sendungen wie G&G wegnimmst. Dito Jass-Sendungen, Volkstümliches, Happy-Day-Los- PR etc.
      8 2 Melden
    • häfi 12.10.2017 11:11
      Highlight Wieso gleich so aggressiv ?

      Tut mir leid, aber ist so.
      Der Tontechniker ist ein langjähriger Freund von mir und arbeitet seit ca. 5 Jahren in Spreitenbach.
      Wie Sie sehen gibt es da beim Personal verschiedenene Ansichten.
      6 3 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 15:23
      Highlight @häfi - Nur welche Tontechiker der SRG arbeiten genau in Spreitenbach? Dort gibt es keinen Standort der SRG und auch keinen von der TPC.
      SRF hat zwei Standorte in Zürich (Radio und TV Studio), in Bern, in Basel, in Chur, in Aarau. Aber mir ist keines bekannt in Spreitenbach. Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen. Sonst, hätte ich da ein paar zusätzliche Fragen....
      2 3 Melden
    • häfi 12.10.2017 17:10
      Highlight Leutschenbach
      Du angeblicher Sportfan.
      2 1 Melden
    • #10 12.10.2017 19:31
      Highlight @häfi - Ob Spreiten- oder Leutschenbach... Wieso gleich so präzis ;-) Falls es ihn denn gibt, den Tontechniker: noch haben auch bei SRF und TPC nicht ganz alle begriffen, worum es bei der NoBillag-Vorlage geht. Und ja, es ist nicht immer ganz einfach da draußen auf der freien Wildbahn der Generation Gratiskultur für die SRG einzustehen. Weil da hat jeder so ein Müsterchen von Beitrag oder Sendung oder Moderator, der ihm einmal nicht in den Kram gepasst hat. Da hat man's einfacher, wenn man in den vielstimmigen Chor der Kritiker einfällt. - Dem Tontechniker sei etwas mehr Weitsicht empfohlen.
      2 2 Melden
    • häfi 13.10.2017 06:41
      Highlight 10
      Sagst du.
      Dabei ist es doch so einfach.
      Info Sendung, Nachrichten , Politik, Wetter.
      That,s it.
      Alles andere können die Privaten.

      SRG ist ein Angestellten Paradies.
      Nicht,s anderes.
      2 1 Melden
    • sheimers 13.10.2017 09:56
      Highlight Nein, die privaten können genau gar nichts. Nur Dauerwerbesendung mit kurzen Ausschnitten von ausländischen Serien dazwischen.
      2 0 Melden
    • häfi 13.10.2017 10:59
      Highlight sheimers
      Ja, aber nur weil sie in der jetzigen Konstelation vom zwangsgebühren Sender erdrückt werden.
      1 2 Melden
    • Sportfan 13.10.2017 14:45
      Highlight @häfi: Ja ich bin ein Sportfan, nicht nur angeblich. Deshalb bin ich auch so gegen die NoBillag. Ohne Gebühren würde der Schweizer Sport ausbluten. Vielleicht würde der Fussball und Eishockey eine Chance haben. Alles andere nicht. Es würde kaum mehr etwas zu sehen sein. Das Lauberhornrennen würde aus dem internationalen Kalender fallen, weil niemand diese Übertragung stemmen und finanzieren kann (Ohne Übertragung kein Rennen), jedes andere Renne in der Schweiz auch. Einzelsportler hätten kaum mehr Sponsoren, weil sie nur noch im PayTV zu sehen sind usw. NoBillag heisst NoSport!
      2 1 Melden
    • häfi 14.10.2017 06:19
      Highlight Ach so ist das!
      Sie könnten ja gleich sagen um was es ihnen geht, statt von der SRG zu schwadronieren.
      Sie sind ein Subventionen Jäger. Damit die Öffentlichkeit ihr Hobby finanziert.
      Lassen sie mich raten.
      Sie schauen nicht nur lauberhorn Abfahrt am TV?
      Sie verdienen doch in irgendeiner Form am Zwangsgebühren finanzierten Sport mit?
      1 2 Melden
  • stan1993 11.10.2017 14:31
    Highlight Das Medienzeitalter ist im Umbruch. Weg mit der mittelalterlichen Zwangsgebühr
    50 63 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 15:01
      Highlight Was ändert sich denn? Sagen sie uns Beispiele und erklären, wie wir verlässlichen, neutralen und qualitativ hochstehenden Journalismus bekommen? Wie wir zum aktuellen Preis soviel Unterhaltung, Info, Sport usw. bekommen. Die neuen Alternativen die wir jetzt sehen sind alle unglaublich viel teurer. So "stan1993" jetzt wollen wir Facts hören, nicht einfach flache Sprüche.
      54 25 Melden
    • Picker 11.10.2017 15:50
      Highlight @Sportfan: Mal ganz locker.

      Zu neutralem Journalismus:
      - 100% neutralen Journalismus gibt es nicht, ausser es ist wirklich eine nackte Auflistung von Fakten (z.B. Politico). Man muss selbst jeweils auch das Hirn einschalten und erkennt im Normalfall, in welche Richtung ein Beitrag "gefärbt" ist.
      - Mehr oder weniger neutralen Journalismus kann man überall finden, wenn man sich bemüht, solche Blogs, Webseiten, Beiträge, Sendungen, etc. zu suchen.
      23 30 Melden
    • Picker 11.10.2017 15:52
      Highlight @Sportfan: Im gleichen Ton wie Sie oben.

      2/2 zum Sport und Unterhaltung:
      Wieso zur Hölle soll ich dafür solidarisch bezahlen, dass Sie günstig Sport sehen können, obwohl mich das nicht die Bohne interessiert und unter dem Strich null Relevanz aufs Weltgeschehen hat?

      Fände es nur recht, wenn Sportfans mehr pro Spiel bezahlen müssten, das muss ich für gewisse meiner Vorlieben schon jetzt (Pay-TV Serien, Netflix, etc.).

      Ein staatlich unterstützter Fernseh-/Radiosender soll mich über relevante Themen informieren, und dafür würden auch CHF 200/Jahr reichen.
      23 30 Melden
    • Alnothur 11.10.2017 16:32
      Highlight @Sportfan bei der NZZ zum Beispiel.
      7 17 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 16:47
      Highlight @Picker: Klar, es gibt keinen 100% neutralen Journalismus auch nicht Politico, auch die müssen auswählen, was gemacht wird und was nicht. Aber die Chance, dass bei einem gebührenfinanzierten Medienunternehmen die Neutralität einigermassen gewahrt bliebt ist doch grösser oder? Und ja, ich habe noch keine solchen neutralen Blogs für die Schweiz gefunden. Helfen sie uns!

      Zum Sport, wenn ich sehe, dass allein gestern über eine Million Deutschschweizer das Fussball Spiel gesehen haben, müssen wir dann ernsthaft über die Notwendigkeit von Sportübertragungen bei der SRG diskutieren? Kaum!
      19 6 Melden
    • Rendel 11.10.2017 16:59
      Highlight Die NZZ ist nicht neutral und zudem teurer.
      13 4 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 17:15
      Highlight @Alnothur:

      Jetzt ernsthaft? Dann lesen sie einmal das Leitbild der NZZ:

      https://www.nzzmediengruppe.ch/unternehmen/leitbild/

      Bereits im ersten Satz: " mit bürgerlich-liberaler Grundhaltung."

      Qualitativ und verlässlich schon, aber neutral nöö.
      15 5 Melden
    • stan1993 11.10.2017 17:17
      Highlight Qualitativ, neutral und hochstehender journalismus? Da fängt es ja schon an, alles nicht gegeben bei srf.
      Bezüglich syrienkrieg und ukrainekonflikt und krim referendum, um ein paar wenive beispiele zu nennen.
      9 17 Melden
    • Rendel 11.10.2017 18:02
      Highlight Dann kuck halt weiter RT, stan. ^^
      9 4 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 18:37
      Highlight @stan1993 - uiuiuiuiuiui dann erzählen Sie doch einmal, wie falsch SRF darüber berichtet hat im Vergleich zu allen anderen Medien. Alleine die Aufzählung der Themen lässt mich erahnen, dass Sie relativ russlandlastig sind. War vielleicht RT objektiver ... ?
      11 7 Melden
    • Picker 11.10.2017 19:38
      Highlight @Sportfan: Wenn ich mir Ihre Kommentare so anschaue, glaube ich nicht, dass ich Ihnen noch helfen kann.

      Sie scheinen jemand zu sein, der überall rumpoltert, nach Quellen schreit, ohne seinen eigenen Senf mit Quellen zu untermauern, und mich im übrigen von allen hier Schreibenden am meisten an die Polderis der SVP erinnert.

      Werde in diesem Artikel nicht mehr kommentieren, da wir einfach nicht die gleiche Meinung haben und ich Mühe mit Leuten habe, die der Meinung sind, nur sie liegen richtig und alle anderen falsch, weil sie mehr und lauter argumentieren als die Anderen.
      7 10 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 20:18
      Highlight @ Picker: Schade, aber ist Ihr gutes Recht.

      Ist es denn verboten, nach Quellen zu Fragen? Dürfen Sie bei mir auf jeden Fall machen. Würde alle liefern oder mich für die Fehlleistung entschuldigen.

      Ich habe Ihnen in einem Punkt widersprochen. Nämlich gehört Sport zum Auftrag von SRF. Nach meiner Meinung ja, weil gestern über eine Million in der Deutschschweiz das Fussballspiel geschaut haben. Es ist offenbar ein Bedürfnis und "dä Schwiizer" liefert. Und hier die Quelle:

      http://www.srf.ch/sport/mehr-sport/in-eigener-sache/1-2-millionen-fieberten-auf-srf-zwei-mit
      6 4 Melden
    • atomschlaf 11.10.2017 22:21
      Highlight "mit bürgerlich-liberaler Grundhaltung."

      Naja, von liberal merke ich bei der NZZ jedenfalls immer weniger...
      8 5 Melden
    • stan1993 12.10.2017 00:52
      Highlight @ picker
      Ich kann dich gut verstehen, bei gewissen Menschen prallt man am Ideologen Wall ab.
      Habe ein Srf Team vor Ort vermisst bei den Gräueltaten von Lugangsk.
      Da konnte man von den Medien des bösen Russen viele Infos erhalten welche ich in dem ganzen westlichen "Qualitätsjournalismus" kläglich vermisst habe inklusive srf.
      3 7 Melden
  • FakeNewsAlarm 11.10.2017 13:39
    Highlight "Gitfpfeile" - jaja Kritik ist verboten und wer es trotzdem wagt wird dann mit solchen Rhetorikschöpfungen zugedeckt...
    Die Aussage «Persönlich gibt man mir aber seitens der SRG indirekt durchaus zu verstehen, dass ich mit Konsequenzen rechnen muss für meine Kritik. Das geschieht subtil, natürlich nicht offen, aber es geschieht.» sollte auch den SRG-Fans ein bisschen zu denken geben. Von wegen neutraler Berichterstattung...
    39 64 Melden
    • Fabio74 11.10.2017 14:59
      Highlight Kritik heisst sachliche Argumente mit Quellen hinterlegt.
      Und nicht das übliche Rechtsnationale Bashing
      44 28 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 15:05
      Highlight Würde mir zu Denken geben, wenn er das auch belegen könnte, Namen nennen würde.

      Einfach so ein Gefühl zu schildern, ein Brief einer Wählerin zu zitieren, einen Taxifahrer zu erwähnen der just genau mein Wahlprogramm wiedergab ist ein alter, vielgebrauchter Trick, der offenbar immer wieder funktioniert. Dass der aber von jemandem der "FakeNewsAlarm" heisst kommt ist dagegen lustig!

      Also Herr Pfister, es ist wie überall, Vorwürfe müssen belegbar sein, sonst soll man sie lassen. Punkt.
      24 12 Melden
  • Sportfan 11.10.2017 13:37
    Highlight Danke Herr Pfister, damit haben sie ein für alle Mal klar gemacht, es geht bei der NoBillag nicht ums Geld, sondern um die politische Kontrolle der SRG. Wenn ein Beitrag nicht gefällt wird gedroht. Suppppiiiii!! Also nichts vom "hart erarbeitetem Geld", "Zwangsgebühr" Gedöns von sonst.

    Und ja solange wir vom Bund 3,7 Milliarden Subventionen und Direktzahlungen an die Bauern ablieferen und am Ende immernoch die teuersten Produkte weltweit im Laden haben, zahle ich lieber 1/3 an die SRG und kann dann ein Jahr gratis Fernsehen und Radio hören. Freu ich mich auf die Blitze!
    81 37 Melden
    • DerHans 11.10.2017 14:54
      Highlight Bezahlen sie immer etwas um es dan gratis zu haben? *Mindblowing*
      28 19 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 16:52
      Highlight @DerHans: Stimmt, da haben sie recht, etwas dumm formuliert. Ich kauf mir quasi eine Flatrat bei der SRG, wäre besser gewesen.

      Aber der Vergleich stimmt scho, ich bezahle lieber 1/3 der Landwirtschaftsausgaben an die SRG und hab dann die Flatrat und kann die Prodkute nutzen, nicht wie bei der Landwirtschaft wo ich nachher zum Dank noch die teuersten Preise im Laden habe.

      So wars gemeint, aber eben falsch geschrieben :-)
      7 11 Melden
  • Ron Collins 11.10.2017 13:33
    Highlight Haha..."Wie ein Ritter in silberner Rüstung ist CVP-Nationalrat Martin Candinas stets zur Stelle"...Oh ja!
    Ein Missionar für die gute SRG – dafür ist er sich nicht zu schade. Erhofft sich damit einen Prominentenstatus und den Ritterschlag von eurer Exzellenz Doris.
    39 33 Melden
  • thunder 11.10.2017 13:09
    Highlight Endlich ein Politiker, der die Eier hat den Staatsender zu kritisieren und nicht Angst davor hat, dass er später von den SRF Journis in die Pfanne gehauen wird.
    SRF ist ein Anachronismus aus einer längst vergangen Zeit. Mit dem eingesparten Geld werde ich dann Netflix und Mysport resp Teleclub abonnieren. Für die News gibt es NZZ und CNN und für Polittalk gibt es den Sonntalk (extende)
    33 80 Melden
    • sanmiguel 11.10.2017 14:28
      Highlight Netflix in HD: 15.90
      Mysports mit Cablecom Abo: 114.-
      Macht im Jahr über 1500.- Franken
      Da ist die SRG vergleichsweise günstig. Wenn ich bedenke, dass ich 90 Prozent auf Netflix nicht sehen will und mich nur ein kleiner Teil der Spiele auf mysport interessieren.
      52 22 Melden
    • Fabio74 11.10.2017 15:01
      Highlight Sonntalk Niveau Amateuerfernsehen. CNN sehr US-lastig.
      Teleclub zu teuer
      34 15 Melden
    • DerHans 11.10.2017 15:08
      Highlight Deine Rechnung geht nicht ganz auf. Oder sind bei dir die monatlichen Anschlussgebüren für Tv in der Billag inbegriffen? 450.- Billag + ca.12x25.- =750.-. Bedenkt man dass im Cablecomabo noch Internet dabei ist, was ca 40.- pro Monat zu Buche schlägt ist dann der unterschied noch ca. 200.-, dafür bezahlt man für das was man sehen möchte und kann es jeder Zeit künden.
      14 9 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 15:34
      Highlight @Thunder - Genau sie tragen lieber das dreifache Geld an grosse Internationale Konzerne, wie Netflix, Cablecom und CNN.

      Wollen, dass die Schweizer Werbefranken über eine kleine Werbebude (Goldbach Medien) ins Ausland verschoben werden.

      Wollen mit der Abschaffung der SRG dem Schweizer Film, der Schweizer Musik und dem Schweizer Sport einen grossen Lebensnerv abtrennen?

      Wozu? Nur weil die SRG nicht von Blocher gekauft oder gesteuert werden kann?

      Und ja, vielleicht haben sie auch ein (eines würde mir reichen) Beispiel, wo ein SRG Kritiker anschliessend in die Pfanne gehauen wurde?
      26 13 Melden
    • sanmiguel 11.10.2017 16:32
      Highlight @derHans In welcher Welt kriegst du für 40 Franken UPC Internet? https://www.upc.ch/de/kombi-angebote/connect-play/#vergleich

      du kriegst mysport nicht für unter 104.- Franken (nicht 114) im Monat. Das ist Fakt. Ob da jetzt Internet dabei ist oder nicht spielt keine Rolle. Du kriegst HD Netflix nicht unter 15.90 im Monat. Das ist Fakt. UND dann musst du aber noch Internet bezahlen.
      Du kriegst allerdings für 450 Franken und ganz ohne Internet diverse Radio Sender von Kultur bis Gölä, von Politik bis Comedy und diverse TV Kanäle mit Film, Sport und Nachrichten. Alles in mehreren Sprachen.
      21 5 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 20:38
      Highlight @sanmiguel - derHans hat schon auch recht. Fairerweise muss man die Anschlussgebühr Com/Bwin mitrechnen, sonst würde es wohl kein vernünftiges SRF TV in der Stube geben.

      Aber das Beispiel zeigt auf, dass in der Schweiz gute Inhalte, nicht allein mit Werbung oder PayTV finanzierbar sind. Dafür ist die Schweiz einfach zu klein. Wir sind dreimal kleiner als NewYork und erst noch Viersprachig. Da werden bei uns nie grosse Werbe-Gelder fliessen. Es geht nur (was aber noch nicht bewiesen ist ob es sich rechnet) wenn überteuerte "Pakete" damit mitverkauft werden (Internet, TV Anschluss usw.).
      4 1 Melden
    • Oban 11.10.2017 21:17
      Highlight @sunmiguel
      TV Dose kostet halt auch, alternativ über Terestrischen Empfang auch ohne Kabelgebühren.
      1 0 Melden
    • DerHans 11.10.2017 21:40
      Highlight Die 30.- für die Tv-Dose pro Monat ist auch Fakt geht bei dir aber immer wieder vergessen. Warum sollte ich 450.- für Sendungen bezahlen die schlichtweg sch**sse finde? Möchte ich Netflix bezahle ich dafür, möchte Hinz und Kunz das nervtötende SRF3 Geschwaffel hören sollen sie dafür bezahlen. Geschmäcker sind verschieden. Darum soll jeder dafür bezahlen wofür er will. Fakt.
      4 5 Melden
    • thunder 12.10.2017 08:51
      Highlight Meine Lieben: Es ist mir auch klar, dass Netflix und Mysport mehr als die Billag Gebühr kosten. Aber hier spielt in Zukunft die Musik (siehe Deutschland und England: Bundesliga, Champions League, alle guten Serien etc werden im öffentlich rechtlichen Fernsehen nicht mehr gezeigt). Das wird sich auch in der CH durchsetzen. Darum passt die SRG in der heutigen Form nicht mehr in die Landschaft und darum unterstütze ich die No Billag Initiative.
      2 4 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:02
      Highlight @thunder: Sie wollen mir also sagen, es ist die Zukunft, dass wir künftig mehr für weniger Inhalt bezahlen sollen? Sie finden es also gut, dass ich für Sport und Filme/Serien mehr bezahlen soll als jetzt, dafür habe ich keine Nachrichten mehr, kein Radio, keine Schweizer Dokus, Filme, Infos, keine grossen Sport und Kultur Veranstaltungen, schlicht nichts mehr? Ist es das, warum sie die Initiative annehmen?
      2 1 Melden
    • thunder 12.10.2017 17:46
      Highlight @sportfan
      Es geht doch gar nicht darum, ob ich die Entwicklung gut finde oder nicht. Tatsache ist, das ich Champions League, Bundesliga und die besten Serien sehen möchte. Dies ist in Zukunft halt nur auf Mysport, Netflix etc möglich. Das muss ich wohl oder übel bezahlen. Warum soll ich für etwas, was ich nicht nutze, Bilag bezahlen. Apropos Radio: Höre nur noch amerikanische und englische Internet Stationen und Dokus streame ich von Youtube. PS: bin 60ig
      0 0 Melden
    • Sportfan 13.10.2017 15:01
      Highlight @thunder: Und nur weil es grosse Internationale Konzerne gibt, wollen sie alles opfern? Nichts schweizerisches mehr im TV haben? Nur noch Games of Thrones, Bayern gegen Real und BBC im Radio. Ja gut, dann werde ich Sie wohl nicht überzeugen können. Wenn Ihnen das reicht. Ich will gerne Mundart im Radio, Schweizer Songs, ich will Schweizer Fussball, Schweizer Serien, Schweizer Infos, Top Serien (halt etwas später als Netflix), gute Filme, Repos aus dem Berg-Chrachen, Diskussionen zu Themen aus der Schweiz. Dafür kämpfe ich, aber wenn Ihnen das nicht wichtig ist, dann ist das halt so. Schade!
      0 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 11.10.2017 13:08
    Highlight Warum ist der Typ eigentlich Präsident der CVP? Er vertritt sowohl inhaltlich als auch vom Stil her eindeutig die Positionen der SVP.
    Die meisten CVPler finde ich echt ok, aber bei diesem Typen kommt mir echt das kotzen. Inhaltlich dünn und einfach nur ein armseliger Populist.
    49 33 Melden
  • Linus Luchs 11.10.2017 12:58
    Highlight Über wen hätte Gerhard Pfister denn gerne einen SRG-Beitrag? Bischof Haas? General Wille? Franz Josef Strauss?

    Che Guevara ist zurecht eine diskutable Figur, aber er ist historisch bedeutsam und er hat bei der politischen Linken nach wie vor einen besonderen Status. Somit ist sein 50. Todestag genügend relevant für einen Beitrag des Schweizer Fernsehens.

    Pfister ist doch der Kreuzritter, der Schweizerinnen und Schweizer jüdischen und islamischen Glaubens als dem Land nur indirekt zugehörig betrachtet. Ideologie über die Demokratie zu stellen, ist bei Pfister offenbar ein Prinzip.
    54 21 Melden
    • karl_e 11.10.2017 15:59
      Highlight Vermutlich würde Herr Pfister Lobpreisungen der guten Katholiken Pinochet, Videla, Franco ... vorziehen? Oder möchte er lieber etwas Àufbauendes über über den schwarzkath. Kaszynski sehen. Che selig, nein, das ist pfui!
      20 7 Melden
    • Palatino 11.10.2017 17:48
      Highlight @ Linus: Pfisters Mission ist doch, die katholische Innerschweiz und insbesondere die vielen Ständeratssitze für die CVP gegenüber der SVP zu verteidigen. Für dieses Unterfangen greift er gerne in die reaktionäre Mottenkiste der Parteigeschichte. Er wird aber mit dieser Politik keinen Erfolg hanen.
      5 4 Melden
  • derEchteElch 11.10.2017 12:58
    Highlight Die Billag-Gebühr gehört abgeschafft. Punkt und fertig! Ich unterstütze die Initiative voll und bin umso glücklicher, wenn dieser überteuerte Staatsapparat verkleinert wird...
    42 79 Melden
    • Richu 11.10.2017 14:19
      Highlight @derEchteElch: Dass beste wäre ein Kompromiss mit einer SRG-Jahresgebühr von ca. Fr. 200.-- gewesen. Die grosse Mehrheit des Parlamentes will dies aber nicht, weil die Chancen sehr gross gewesen wären, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger diesen Kompromiss akzeptiert hätten.
      Aus diesem Grunde ein JA zur No-Billag-Iniative!
      33 44 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 16:02
      Highlight Und vielleicht hättet ihr auch noch Argumente, warum das so sein soll?

      @Richu: Die Gebühr halbieren wäre genau auch ein Todesurteil für die SRG. Oder kennen sie ein Betrieb, der bei gleicher "Auftragslage" überlebt, wenn er nur noch die Hälfte der Einkünfte hat. Ich kennen keinen. Wenn die Gebühr verkleinern, dann aber zuerst sagen, was gestrichen werden soll.

      Genau da sehen wir, wie (verlogen) die SVP argumentiert hat und es immer wieder tut. Einfach streichen, sparen, aber nie sagen wo und warum. Aber offenbar finden sie damit immer wieder genügend Leute denen das reicht. Mir nicht!
      23 13 Melden
    • derEchteElch 11.10.2017 17:12
      Highlight @Sportfan: wenn Sie jammern, dann jammern Sie gegen die SRG. Die SRG selbst ist es nämlich, die KEINE Auskunft über die Kosten gibt. Entsprechend kannsn auch nicht sagen, wo man den Rotstift ansetzen sollte.

      Wer ist nun verlogen? Die SVP oder die SRG? Logisch die SRG, die absichtlich keine Infos über Kosten einzelner Sendungen ausgibt, um keine Diskussionsgrundlage zu bieten.

      Was Gebühren betrifft;
      Neben den MILLIARDEN Gebühren nimmt die SRG auch durch Werbung Geld ein. Darüber gibts aber leider auch keine genauen Zahlen. Aber ja, stimmt, die SVP ist Schuld.. 🙄
      12 14 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 18:57
      Highlight @ derEchteElch: Wow, soviel falsches (eigentlich alles) Zeug:

      Also, abgesehen davon, dass sie wohl nicht die SRG meinen sondern SRF, hier gibt es Auskunft, welche Sendung wieviel kostet:

      https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/sendungskosten/programmprofile-und-sendungskosten-bei-srf

      Dann wieviel die SRG durch Werbung einnimmt ist seit Jahren im Geschäftsbericht ausführlich aufgeführt. Sogar für Leute die offenbar nicht lesen wollen oder können, als Grafik. Ich hänge es an.

      Es ist alles da, recherchieren hilft. So, dann bin ich mal auf die weiteren SRF Märchen gespannt!
      10 6 Melden
    • atomschlaf 11.10.2017 22:42
      Highlight "Und vielleicht hättet ihr auch noch Argumente"

      @Sportfan: Ganz einfach weil es reicht!

      Ich würde ohne weiteres die Radio-Konzession zahlen, weil ich häufig SRG-Radio höre und einige Sendungen auch schätze.

      Ich bin aber nicht bereit, künftig mehr als das Doppelte für TV-Programme zu zahlen, die ich nie nutze und die trotz der horrenden Gebühren noch nicht einmal werbei frei sind.

      Ich habe auch die Nase voll vom Grössenwahn und der Arroganz von de Weck & Co.
      7 8 Melden
    • atomschlaf 11.10.2017 22:43
      Highlight Die durch das Bevölkerungswachstum bedingten Mehreinnahmen hätte man beispielsweise zur Reduktion der Gebühren oder der TV-Werbung verwenden können. Statt dessen wuchert die SRG wie ein Krebsgeschwür in immer neue Bereiche und gräbt anderen Anbietern das Wasser ab.

      Statt der angeblichen Meinungsvielfalt wird das SRG-Meinungsmonopol ausgebaut.

      Ich habe genug von diesem arroganten Laden und werde daher für die Initiative stimmen. Egal wenn die SRG vor die Hunde geht. Genug ist genug.
      6 10 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 23:30
      Highlight @atomschlaf: (1) Also, dass Du neu eine Mediengebühr bezahlen musst (Radio und TV) wurde bei der letzten Volksabstimmung so vom Volk angenommen. Kein SRG Diktat/Gesetz!

      Zur Arroganz von De Weck kann ich nichts sagen, das ist wohl Geschmackssache, aber er ist übrigens gar nicht mehr im Amt.

      Stimmt, durch die Zuwanderung kommen seit 2000 (Laut AZ) 142 Millionen mehr Gebühren pro Jahr zusammen, aber rechnet man die Teuerung wieder ab, dann ist der "Zuwachs" etwa 50 Millionen seit 2000. Naja viel, aber deswegen gleich die SRG zu fällen, finde ich etwas übertrieben.
      4 2 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 23:45
      Highlight @atomschlaf: (2)
      Ich verstehe nicht ganz was das "SRG-Meinungsmonopol" sein soll. Ich erlebe die SRF Sendungen (die anderen nutze ich nicht) meist sehr ausgewogen und ich höre dabei alle Meinungen. Von SP bis SVP und glaube sagen zu können, dass ich daraus mir eine Meinung bilden kann.

      Krebsgeschwür, hmm ein starkes Wort. Aber sie haben schon bemerkt dass eigentlich das Gegenteil passiert. Private Anbieter bekommen Gebühren, PayTV Stationen drängen auf den Markt, Online Portale ebenfalls. Die SRG wird deutlich mehr bedrängt als früher. Nichts von wuchern!
      6 2 Melden
    • derEchteElch 12.10.2017 07:03
      Highlight Was die Privaten Medienkonzerne im Vergleich zur SRG bekommen sind lediglich Brotkrümmel..
      3 5 Melden
    • atomschlaf 12.10.2017 07:17
      Highlight Nein, Sportfan, es passiert keineswegs das Gegenteil. Seit ich mich erinnern kann, ist die Medienpolitik auf den Schutz des SRG-Monopols ausgerichtet.
      Privatradios wurden erst zugelassen, nachdem Schawinski mit Radio 24 Druck aufbaute.
      Oder die unsäglichen Werbefenster für ausländische Sender: Da lässt man es doch tatsächlich zu, dass Werbegelder direkt ins Ausland abfliessen statt einheimischen Veranstaltern zu Gute zu kommen - einzig mit dem Ziel, letztere klein zu halten und der SRG Konkurrenz vom Leibe zu halten. Widerwärtig!
      3 6 Melden
    • atomschlaf 12.10.2017 07:18
      Highlight Auch dass man private Veranstalter zuerst mit restriktiven Konzessionsbedingungen daran hindert, richtig Geld zu verdienen und sie dann vom staatlichen Gebührentropf abhängig macht, dient einzig und allein dem Schutz des SRG-Monopols.

      Face it: Die Zeit der Zwangsgebühren neigt sich dem Ende zu. Als die Produktion von Radio- und TV-Sendungen noch richtig teuer war, mögen diese ihren Sinn gehabt haben, aber heute nicht mehr. Auch wenn die No-Billag-Initiative abgelehnt werden sollte: Spätestesn bei der nächsten oder übernächsten wird das Aus für die Zwangsgebühren kommen.
      4 7 Melden
    • atomschlaf 12.10.2017 07:22
      Highlight Noch was, Sportfan, zur Arroganz: Diese ist mit dem Abgang von de Weck keineswegs verschwunden.
      Jüngstes Beispiel ist die Weigerung, die Kosten für das neue Studiogebäude offenzulegen.
      4 6 Melden
    • derEchteElch 12.10.2017 08:18
      Highlight Danke Atomschaf, du sprichst mir aus der Seele...
      2 3 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:16
      Highlight @atomschlaf: Ich glaube, die Geschichte mit Radio 24 ist nun wirklich ziemlich alt. Ich glaube die können wir in die Geschichtsbücher legen. Radio 24 gibt es übrigens länger als das Frauenstimmrecht im Kanton Appenzell. Alle die damals entschieden haben heute nichts mehr zu sagen.

      Zu den Werbefenstern ins Ausland. Sie wissen schon, wer sein Geld genau damit verdient? SVP Nationalräten Nathalie Rickli, arbeitet bei Goldbach Medien. Sie will eine kleine oder tote SRG, damit ihre Kunden im Schweizer Markt noch grösser sind und somit mehr verdienen. Genau darum geht es ihr.
      1 3 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:30
      Highlight @atomschlaf: Private Veranstalter wurden mit Werbeauflagen eingeschränkt, das stimmt, aber heute kaum mehr. Ich höre keinen Privaten Anbieter mehr, der das bemägelt. Also, der Markt wäre offen und frei. Aber die Privaten TV Anbieter kommen doch nicht vom Fleck. Es ist mit Werbegeldern nicht finanzierbar in der Schweiz ein gutes Privat TV zu stemmen. Nicht mal Tele Züri aus dem millionenmarkt Zürich hat sich entwickelt. Andere Private aus anderen Regionen haben erst recht keine Chance. Wer glaubt, der Schweizer Markt könne gutes Privat TV finanzieren träumt.
      1 2 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:38
      Highlight @atomschlaf: Die Geschichte mit der Abhängigkeit vom "Staatlichen Gebührentopf" ist ziemlich anders entstanden. Die Privaten Anbieter monierten, sie würden auch Service Public bieten und die Menschen in ihrer Region informieren. Stimmt, tun sie, deshalb bekommen sie Gebühren, aber auch Auflagen. Wer Geld bekommt, muss einen gewissen Infoanteil haben und sich an ähnliche Regeln halten wie die SRG. Logisch eigentlich, oder? Deshalb verzichtet Tele Züri auf das Geld, sie wollen kein Auflagen. Nun also zu sagen, die SRG habe die Privaten angefixt ist ziemliche Geschichtsverdrehung!
      1 2 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:51
      Highlight @atomschlaf: Glauben sie immernoch die Mär, TV Produktionen seinen günstiger geworden als früher? Warum denn? Weil es alle 10 Jahre neue Standarts braucht (16:9/HDTV/Ultra HD usw.) , weil jeder grosses TV kennt und nicht mehr bereit ist, weniger zu akzeptieren? Weil die Sendetechnik unglaublich ausgefeilt und kompliziert wurde? Deshalb vielleicht? Die Preise sind im TV Bereich horrend, weil der Markt fehlt. Es kann zwar jeder mit dem Handy ein Video drehen, aber wollen sie das tatsächlich? Wollen sie Fussball mit 3 Kameras ohne Abseitslinie? Das alles kostet und dann erst noch sehr sehr viel!
      1 2 Melden
    • Sportfan 12.10.2017 16:55
      Highlight @atomschlaf: Also, wenn es arrogant ist die Baukosten nicht zu veröffentlichen, dafür aber alles andere auf dem Tisch liegt, wie Sendekosten, Lohnkosten des Chefs usw. dann ist das halt für sie Arrogant. Mich stört das wirklich nicht, solange dafür nicht die Konzession erhöht werden. Und soweit ich weiss, wird durch den Neubau das Radiostudio aufgelöst und so wird anschliessend gespart. Es kann ja auch eine Investition sein.
      0 1 Melden
    • atomschlaf 13.10.2017 10:44
      Highlight Ja, die Radio 24-Geschichte ist alt, aber sie ist eben auch sehr symptomatisch für die hiesige Medienpolitik.

      Was die privaten TV-Anbieter angeht: Natürlich kommen die nicht vom Fleck, wenn man ihnen systematisch das Wasser abgräbt, indem man Werbefenster bei ausländischen Stationen und TV-Werbung bei der gebührenfinanzierten SRG zulässt. Allein mit den 230 Millionen welche die SRG jährlich an Werbegeldern kassiert, liesse sich bestimmt was Ordentliches auf die Beine stellen, schliesslich entspricht dieser Betrag immerhin fast dem RSI-Jahresbudget. (239 Mio im Jahr 2016)
      2 0 Melden
    • atomschlaf 13.10.2017 10:46
      Highlight Hinzu kämen dann noch die Umsätze, die heute ins Ausland abfliessen.

      Wer mit den ausländischen Werbefenstern Geld verdient, ist mir zudem herzlich egal, denn schon das Grundprinzip ist und wirtschafts- und medienpolitisch verkehrt.

      Warum hat man diese nicht längst abgeschafft, wenn es nicht darum geht, der SRG ernsthafte inländische Konkurrenz vom Leib zu halten?
      3 0 Melden
    • Sportfan 13.10.2017 13:30
      Highlight @atomschlaf: Das ist eben der grosse Fehler, wer denkt, dass die SRG Werbegelder anschliessend für die Schweizer Privaten da wären. Die würden genau auch ins Ausland abfliessen. Werber sind keine Patrioten. Die geben ihren Geld dort aus, wo sie die grösste Resonanz haben. Dieses Geld würde zu einem grossen Prozentsatz auch ins Ausland gehen. Und sie sehen es ja selber, SRG erwirtschaftet mit der ganzen aktuellen Power gerade mal soviel Werbegeld, dass es für eine Sprache reicht. Mehr ist in unserem kleinen Land einfach nicht zu holen. Zumal viel Geld aktuell ins Internet abwandert!
      0 1 Melden
    • Sportfan 13.10.2017 13:51
      Highlight @atomschlaf: Es ist mir auch oft egal, wer womit Geld verdient. Aber hier, ist es seeeehr offensichtlich was läuft. SVP Nationalrätin Natalie Rickli will eine kleine SRG, damit ihre Bude (Goldbach Media) mehr Kunden für RTL/PRO7 und Co bekommt. Wenn die treibende Kraft hinter einem politischen Vorstoss, unmittelbar davon profitiert, sollte uns das hellhörig machen. Der Gegenvorschlag von 200.-- kommt von ihr. Ein weiterer Beleg, dass NoBillig zu einem ProAusland führt.
      0 1 Melden
    • derEchteElch 13.10.2017 14:14
      Highlight „Mehr ist in unserem kleinen Land einfach nicht zu holen.“

      Die Armeegegner schreien immer, unser Land wäre viel zu klein für eine Armee, aus diesem Grund müsse man diese abschaffen, wir brauchen sie nicht.

      „Mehr ist in unserem kleinen Land einfach nicht zu holen.“

      Vielleicht sollte man die SRG abschaffen? Wir sind ein viel zu kleines Land für so eine grosse Fernsehanstalt mit vielen Programmen, Formaten und Sendern...
      3 0 Melden
    • Richu 13.10.2017 14:31
      Highlight @Sportfan: Bin überrascht dass Sie nicht wissen, dass Frau N. Rickli nur noch bis Ende Jahr bei den Goldbach Medien angestellt ist. Von "ihrer Bude" (Goldbach Media) zu reden, entspricht also nicht der Wahrheit, denn wenn ein Gegenvorschlag vom Parlament beschlossen worden wäre, so hätte diese Abstimmung erst im 2018 stattgefunden.
      In Ihrem Kommentar vom 11.10.17, 16.02Uhr, behaupten Sie, bei einer Halbierung der "Billag-Gebühr" hätte die SRG nur noch die Hälfte ihrer Einnahmen. Dabei vergessen Sie die jährlichen SRG Werbeeinnahmen von Brutto 320 Mio Fr. bzw. Netto über 230 Mio Fr.!
      1 0 Melden
    • Sportfan 13.10.2017 15:40
      Highlight @derEchteElch: Ich glaube Ihnen geht es um die politische Ausrichtung der SRG, nicht ums Geld. Dazu sei einfach festgehalten. Es gibt diese "linksversiffte" SRG, wie Sie immer wieder andeuten nicht. Mir kommen drei ehemalige SRG Mitarbeiter in den Sinn, welche anschliessend in die Politik wechselten:
      Maximilian Reimann (SVP) / Philippo Leutenegger (FDP) / Matthias Aebischer (SP) also hat die SRG einen bunten Mix. Und ja, die Medienchefs der SVP Bundesräte Parmelin und Maurer sind ebenfalls ehemalige SRG Mitarbeiter. Also wer sich damit befasst sieht, so schlimm kann es nicht sein!
      0 1 Melden
    • derEchteElch 13.10.2017 17:45
      Highlight @Sportfan; die politische Ausrichtung der SRG ist mir egal. Das ist ein Mainstream Medienunternehmen wie jedes andere in der Schweiz auch. Ich fordere auch nicht die Abschaffung des Tagi oder Watson, weil mir die politische Richtung nicht gefällt. Ich lese alles und vielfälltig.

      Was mich stört sind die vielen unnötigen Sendungen. G&G, JRZ, Openair Sommer Livestream etc gehören nicht zum Service Public Auftrag. Den Livestream könnten auch andere Anbieter stämmen. JRZ ist unnötige Eigenwerbung als Gutmenschen..
      0 1 Melden
    • atomschlaf 13.10.2017 22:37
      Highlight "Werber sind keine Patrioten."

      Natürlich sind Werber (zwangsläufig) Patrioten, denn wenn die Werbung das Schweizer Publikum nicht erreicht, dann nützt sie den Werbern rein gar nichts.
      Ergo müsste man bloss die Werbefenster der ausländischen Anbieter wieder verbieten.
      Zusammen mit einem Werbeverbot für die SRG ergäbe dies durchaus ein Volumen, von dem mehrere Veranstalter leben könnten.

      Gemäss dem unten verlinkten PDF betrug der Gesamtumsatz für TV-Werbung im Jahr 2015 rund 700 Mio., also rund 3 mal das Budget der RSI!

      http://www.werbestatistik.ch/download.php?id=72_0c4d11e4
      2 0 Melden
    • atomschlaf 13.10.2017 22:40
      Highlight Ich bin übrigens sehr erstaunt über das hohe Umsatzvolumen der ausländischen Werbefenster.

      Dass man es konzessionsrechtlich zulässt, dass rund 300 Mio. pro Jahr ins Ausland abfliessen, statt diese schweizerischen Veranstaltern zu Gute kommen lassen, ist gelinde gesagt, grotesk.
      2 0 Melden
  • Howard271 11.10.2017 12:33
    Highlight Muss man jetzt wirklich jedesmal, wenn einem ein Programmpunkt auf irgendeinem der SRG-Sender oder Radios nicht gefällt mit dieser unsinnigen Initiative drohen? Ein öffentliches Fernsehen sollte dich gerade auch kontroverse Themen ansprechen dürfen, ja müssen. Wenn es zu seicht ist, dann kommen ja auch die entsprechenden Kommentare. Allen kann man es nicht gleichzeitig recht machen, aber es hat irgendwo für jeden etwas dabei.
    124 32 Melden
    • FakeNewsAlarm 11.10.2017 13:40
      Highlight unsinnige Initiative?
      Deswegen ist die Chance auch gross dass sie angenommen wird trotz SRG-Gegenpropaganda?
      Hmm....Filterblase geplatzt?
      26 55 Melden
    • Howard271 11.10.2017 14:24
      Highlight Nur weil sie Chancen hat angenommen zu werden, darf ich sie nicht unsinnig finden?
      Ich fand die MEI, die Pädo-Initiative, die Minarett-, Abzocker-, oder Zweitwohnungsinitiativen auch unsinnig - obwohl sie angenommen wurden. Muss ich sie deshalb jetzt sinnvoll finden?
      38 13 Melden
  • David Fux 11.10.2017 12:26
    Highlight Der arme Pfister, der wirklich sehr arme Gerhard Pfister. Und seine Ambitionen. Selbstverliebt. (Für Pfister verschwende ich höchstens ein Prädikat.)
    63 50 Melden
  • Madison Pierce 11.10.2017 12:10
    Highlight Wenn das nur gut herauskommt... Ich würde die SRG vermissen und mache mir Sorgen, dass die Initiative angenommen wird. Die Begrenzung der Gebühren auf 200 Fr./Jahr wäre ein guter Gegenvorschlag gewesen, über den man hätte abstimmen lassen sollen.

    Aber nein, man geht lieber "All in", in der Hoffnung, das Volk werde dann schon Nein sagen und man müsse nichts ändern.

    Dabei ist die Gegnerschaft gross: die Liberalen, die Sparsamen und vor allem die "die SRG ist ein Kommunistensender"-Fraktion. Dazu gehört wohl ein grosser Teil der SVP-Anhänger.
    97 24 Melden
    • NotWhatYouExpect 11.10.2017 12:33
      Highlight Ich wäre auch für eine 200.-/ Jahr gewesen aber nun wird es halt komplett abgeschafft.
      62 42 Melden
    • Marek Zeman 11.10.2017 13:28
      Highlight Das Problem war, dass der 200.- Vorschlag auch noch alle juristischen Personen von Gebühren befreit hätte, und somit eine _viel_ grössere Kürzung der Gebühren darstellte, als oft behauptet.

      Wäre es nur um die Gebühren der natürlichen Personen gegangen, dann wäre das wirklich ein guter Vorschlag gewesen.

      So muss halt die Gebühr beibehalten werden.
      22 12 Melden
    • JoeyOnewood 11.10.2017 14:11
      Highlight Es ist in der Tat etwas riskant, aber ich bin mit trotzdem sicher, dass die No-Billag-Iniative nicht durchkommt. Sie ist viel zu extrem. Ich glaube, die meissten, die mit einem Ja kokettieren, werden spätestens im Abstimmungskampf merken, was das befeuten würde, vor allem für die Romandie und das Tessin. Die Zustimmug wird maximal 30 % sein
      20 15 Melden
    • Madison Pierce 11.10.2017 14:27
      Highlight @Marek Zeman: Das mag sein. Man hätte trotzdem einen Gegenvorschlag bringen sollen. Und vor allem hätte man transparent darlegen sollen, was wie viel kostet. Also wie hoch die Gebühren wären, wenn man auf Sport X und Quizsendung Y verzichten würde.

      Leider ist die SRG in dieser Hinsicht manchmal etwas arrogant und verspielt unnötig Sympathien.

      Befürchte wirklich, dass die Initiative angenommen wird. Und sei es nur, um "den linken Fernsehmachern" einen "Denkzettel" zu verpassen. Wie damals bei der Minarettinitiative. Da ging es vielen auch nicht um Minarette.
      21 5 Melden
    • Sportfan 11.10.2017 16:17
      Highlight @Madison Pierce - Nein man hätte keinen Gegenvorschlag bringen sollen, vor allem nicht diesen.
      Man muss zuerst klar sagen, das soll die SRG, das nicht. Dann den Preis dafür festlegen. Nicht umgekehrt.

      Der 200.-- Vorschlag von Frau Rickli ist steinalt. Sie brachte ihn vor ca. 7 Jahren und sagte auch gleich, wie sie das Geld sparen will. Wow, gab das damals ein Shitstorm weil ihre Lösungen so dumm waren, dass nicht mal die Weltwoche darauf reagierte. Nun sagt man halt einfach, wir wissen nicht wie, aber wollen, dass es gemacht wird. Geile Politik!
      19 2 Melden
    • atomschlaf 11.10.2017 22:45
      Highlight "Wenn das nur gut herauskommt... Ich würde die SRG vermissen und mache mir Sorgen, dass die Initiative angenommen wird."

      Das ist dann halt der Preis für die Arroganz von de Weck & Co.
      2 6 Melden
  • Snowy 11.10.2017 12:07
    Highlight Man kann die SRG durchaus kritisieren, aber aus dem CHE-Beitrag ihr nun einen Strick zu drehen ist lächerlich.

    Meiner Meinung war der Bericht sogar sehr Che-kritisch. Verstehe die Aufregung nicht.
    84 19 Melden
    • capture 11.10.2017 23:06
      Highlight Vor allem war es schlichtweg einfach ein guter Beitrag. Wie eigentlich immer.
      5 0 Melden
  • pun 11.10.2017 12:02
    Highlight GERI! Nach Feierabend-Rotweinflasche und Xanax bitte nicht mehr Twittern!
    48 25 Melden

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