Schweiz

Zürcher Polizei stellt drei Räuber nach Verfolgungsjagd

Drei mutmassliche Einbrecher haben sich am Samstagabend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei kam es zu einer Streifkollision und ein Beamter schoss auf das Auto.

19.03.17, 15:34 19.03.17, 16:04

Alarmiert wurde die Polizei kurz vor 20 Uhr von einem Anwohner in Kloten, der im Nachbarhaus Lichtkegel von Taschenlampen gesehen hatte, wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung vom Sonntag schreibt. Als die ausgerückten Polizisten ein verdächtiges Auto anhalten wollten, gab der Fahrer plötzlich Gas. Ein Polizist musste sich mit einem Sprung zur Seite retten.

Auf Fluchtfahrzeug geschossen

Die Diebe flohen über die Autobahn Richtung Zürich-Seebach und kehrten via Rümlang nach Glattbrugg zurück. Auf einer Nebenstrasse versuchte eine weitere Polizeipatrouille erneut, das Trio zu stoppen. Doch der Fahrer wich über das Trottoir aus, wobei er ein Polizeiauto streifte. Daraufhin feuerte ein Polizist auf das Fluchtfahrzeug und traf dieses seitlich im Kofferraumbereich, verletzt wurde niemand. Die Diebe zeigten sich unbeeindruckt und setzen die Flucht fort.

Eine nachfolgende Patrouille konnte das Auto schliesslich in Glattbrugg anhalten und die drei Insassen verhaften. Gemäss ersten Abklärungen der Polizei handelt es sich tatsächlich um die drei Einbrecher.

Bei den Festgenommen handelt es sich um zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 38 Jahren aus Serbien und Rumänien. Alle drei verfügen nicht über einen Wohnsitz in der Schweiz. Sie werden nach der Befragung der Staatsanwaltschaft zugeführt.

(dsc/sda)

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  • ElendesPack 20.03.2017 08:43
    Highlight Bin gerade von einem Bekannten hier drauf hingewiesen worden, dass es in Serbien und Rumänien durchaus auch andere verbundene Ethnien gäbe (keine Ahnung meinerseits, welche das sind) und meine Romabemerkung daher sehr spekulativ wäre.
    Ich ziehe also die Aussage meines ersten Kommentars zurück, falls der überhaupt freigeschaltet werden sollte und bekenne mich zum Schnellschuss.
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  • ElendesPack 20.03.2017 08:18
    Highlight Aus Serbien und Rumänien, deren Leute in der Regel enorm viel miteinander zu tun haben....dann waren es zum Glück sicher keine Roma, sonst hätte das noch Vorurteile schüren können.
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