Schweiz

Der 13-jährige Silas Aerschmann wird seit Sonntag um 13:00 Uhr vermisst. Signalement: 170 cm, schlank, kurze, hellbraune Haare, blaue Augen, spricht deutsch, trägt eine grau/schwarze Jacke mit einem orangen Reissverschluss. (Bild: Kapo Fribourg)

Fieberhafte Suche auch mit Helikopter nach 13-Jährigem in der Region Schwarzsee FR

25.01.17, 12:12 25.01.17, 13:50

Die Suche nach dem seit Sonntag in der Region Schwarzsee FR vermissten 13-jährigen Schüler ist vorerst erfolglos verlaufen. Ab Mittwochmorgen wurde auch ein Helikopter eingesetzt.

Der Helikopter überflog einen Perimeter von zwölf Kilometern Länge und drei Kilometern Breite zwischen dem Schwarzsee und dem Wohnort des Vermissten, Zumholz FR, wie der Sprecher der Freiburger Kantonspolizei, Bernhard Vonlanthen, auf Anfrage sagte.

Sobald eine konkrete Information vorliegt, werden auch Suchhunde aus den Kantonen Freiburg, Bern und Waadt eingesetzt. Sie könnten aber nicht zwölf Stunden ununterbrochen arbeiten. Der Polizeisprecher legte Wert auf die Feststellung, dass der Schüler nicht einfach verschwunden, sondern geflüchtet sei. So war er zuletzt noch mit seiner Mutter zusammen gewesen.

Es fehlt jegliche Spur

Aber derzeit fehle jegliche Spur. Die Polizei verfolge bestimmte Hypothesen, sagte Vonlanthen weiter, ohne Details zu nennen. Die Suchequipen seien trotz der eisigen Nachttemperaturen von minus 13 Grad zuversichtlich, den Jungen lebend zu finden. Denn in der Region gebe es zahlreiche Ferienhäuser, in denen er sich möglicherweise versteckt halten könne, sagte Vonlanthen.

Am Dienstag war ein Grossaufgebot von 90 Polizisten und 23 alpinen Rettern auf der Suche nach dem Vermissten. Polizeitaucher suchten zudem die Ufer des Schwarzsees ab.

Der Junge war am vergangenen Sonntag gegen 13.00 Uhr vom Parkplatz in Schwarzsee verschwunden. Er trug kein Mobiltelefon auf sich. Der Vermisste ist 170 Zentimeter gross, schlank und hat kurze, hellbraune Haare und blaue Augen. Gemäss Vermisstmeldung trug er eine grau-schwarze Jacke mit einem orangen Reissverschluss, eine dunkelrote Mütze, eine dunkelblaue Trainingshose sowie hellbraune Schuhe. (whr/sda)

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  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.01.2017 12:32
    Highlight Ich hoffe, die Polizei erwägt auch, dass sie durch ihre aufwändige und medienwirksame Fahndung (inkl. vollem Namen und Bild) den Jungen in Gefahr bringt und zur Flucht treibt. Es gäbe zielführendere und diskretere Methoden, die den Jungen weniger gefährden würden.
    8 75 Melden
    • Calvin Watsn 25.01.2017 13:29
      Highlight ⁉️⁉️⁉️ Können sie ihr Polizei Bashing erläutern, ich kapier so ziemlich jeden Satz nicht. Danke
      40 1 Melden
    • Raemy 25.01.2017 13:42
      Highlight Nämlich?
      22 1 Melden
    • Cerberus 25.01.2017 14:15
      Highlight Die Polizei ist Ihnen sicherlich Dankbar für ein paar wertvolle Tipps aus der Sparte Forensik und Profiling.
      46 1 Melden
    • SemperFi 25.01.2017 20:24
      Highlight @Lorrent Patron: Was denken Sie, was die Polizei seit Sonntag gemacht hat? Auf der faulen Haut gelegen oder mit diskreten Methoden gesucht?
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.01.2017 11:12
      Highlight Ich habe imfall keine Ahnung, was da genau läuft. Aber ich erlebte eine ähnliche Situation. Eine Junge, ebenfalls dreizehn, polizeilich gesucht. Erst nachdem die Polizei ihre Fahnungsmassnahmen einstellte, bzw. endlich begriff, dass es dieses Massnahmen waren, die den Jungen in Gefahr brachten, tauchte der Junge wieder auf. Man kann aber nicht die Situationen miteinander vergleichen. Irritiert hat mich einfach, dass der Junge offenbar aus eigenen Stücken "geflüchtet" sei. Und dann meine ich eben, sollte man ihn eber nicht versuchen, ihn daran zu hindern, weil das mit Gefahren verbunden ist.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.01.2017 11:13
      Highlight Ich gehe davon aus, dass die Polizei ihre Gründe hat, für eine derart öffentlichkeitswirksame Fahndung. Und vielleicht werden wir sie auch mal erfahren und in Frage stellen dürfen.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.01.2017 11:25
      Highlight Raemy: Eine derartig aufwändige Fahndung kommt eigentlich nur bei Selbst- oder Fremdgefährdung in Frage. Bei Selbstgefährdung wären allenfalls die massiven Mittel gerechtfertigt, aber nicht die Öffentlichkeit. Eine ungezielte Fremdgefährdung könnte beides rechtfertigen. Aber danach sieht's nicht aus.

      Durch die Öffentlichkeitsfahndung (und damit verbundene Treibjagd) wird der (offenbar "geflüchtete") Junge in den Untergrund getrieben, also in Gefahr gebracht. Gleichzeitig macht man es ihm praktisch unmöglich, anständige Leute um Hilfe zu bitten und wieder auf den rechten Pfad zu finden.
      1 1 Melden
    • Calvin Watsn 26.01.2017 14:19
      Highlight @Lorent Patron: Danke für die Ausführung ihrer Ansicht.
      1 0 Melden

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