Schweiz

Tötung im Seefeld: Kuster flog per Zufall auf, als er im Darknet eine Waffe kaufen wollte

25.01.17, 12:37 25.01.17, 17:39

Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt. Bild: watson

Ticker: Fall Seefeld

Am 30. Juni 2016 findet eine Passantin im Zürcher Seefeld einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufweist. Der 42-jährige Zürcher verstirbt noch vor Ort. 

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und Adrian Kaegi, der verfahrensleitende Staatsanwalt, wollen heute Nachmittag um 14.30 Uhr die Medien über neuen Entwicklungen im «Fall Seefeld» informieren.

Gesucht wird noch immer der 23-jährige Tobias Kuster, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Die Kantonspolizei Zürich hat für Hinweise eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

Nach einem Fahndungsaufruf in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» vergangenen September waren bei der Kantonspolizei Zürich neue Hinweise eingegangen.

Kuster befand sich seit Februar 2014 im Strafvollzug. Der 23-Jährige, der als gewaltbereit eingestuft wird, war unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Thinktank 25.01.2017 20:02
    Highlight Im Verkehrsbereich versucht man die Toten auf Null zu reduzieren. Beim Hafturlaub nimmt man Tote in Kauf, trotz immer häufigeren Fehlern. Immer dieselbe Begründung, dass man nicht damit rechnen konnte. Ich wundere mich dass die Politik hier nicht einhakt und dieses "Tötungsrecht" für Häftlinge nicht eliminiert.
    2 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 19:29
    Highlight Jetzt feiert man einen «Zufallstreffer». Pietätlos wenn man Aussagen liest wie «Tobias K. wirkte in den Einzelkontakten laut Fehr nicht gefährlich». Na welch eine Überraschung, schuld ist wieder niemand.
    5 2 Melden
  • niklausb 25.01.2017 17:46
    Highlight Im push steht Tobias Kuster und hier schreibt ihr Tobias K.
    Inkonsequent oder unentschlossen?
    8 0 Melden
  • Jaing 25.01.2017 15:52
    Highlight "Die Verhaftung war nur dank guter Zusammenarbeit zwischen der Polizei in Zürich und der Polizei in Bern möglich."
    War ja Zufall, dazu brauchts keine Zusammenarbeit.
    16 11 Melden
    • Citation Needed 25.01.2017 18:41
      Highlight Die Darknet-Sache (illegaler Waffenhandel) war Kooperation, dass ihnen dabei der gesuchte Seefeld-Mörder ins Netz ging, Zufall. So versteh ich das..
      🤔
      3 1 Melden
  • Deverol 25.01.2017 15:04
    Highlight Wie kam man dem Darknet-Käufer auf die Spur? Wird doch immer so getan, als sei dies alles so "anonym" und dunkel und überhaupt. :)
    23 1 Melden
    • Buri Erich 25.01.2017 15:52
      Highlight Das ist eine interessante Frage!
      Wurde da nicht nachgefragt? Ist dies nun dank dem neuen Nachrichtendienstgesetz möglich gewesen oder wurde er schon überwacht und hat daher den Staatstrojaner auf seinem PC?
      7 1 Melden
    • Jaing 25.01.2017 15:54
      Highlight Er ist wohl einfach an den falschen "Verkäufer" geraten.
      11 0 Melden
    • Soulrider 25.01.2017 16:16
      Highlight In dem die Polizei selbst eine Waffe anbietet oder so ;-)
      8 1 Melden
    • Madison Pierce 25.01.2017 16:26
      Highlight Evtl. hat die Polizei Waffen angeboten und die Käufer bei der Übergabe verhaftet. Im Darknet kann man anonym sein, aber physische Gegenstände müssen irgendwo übergeben werden.
      11 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 14:57
    Highlight Trojaner-Mario am rumcybern... Gehört eigentlich selber ins Pöschwies, aber hey für Regierungsräte gelten keine Gesetze...
    6 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 13:16
    Highlight Hafturlaub für gewalttätige Straftäter, die können dann schnell mal jemanden töten aber verantwortlich wird sich auch hier niemand fühlen. Aber Ende Monat den "Beamtenlohn" abstauben, da sind sie alle wieder voll dabei.
    Schweiz 2016. Bananenrepublik.
    22 54 Melden
    • Aged 25.01.2017 15:40
      Highlight Habs immer geahnt, du bist Beamter mit viel Zeit. Übrigens haben viele bereits 2017.
      24 2 Melden
    • herpderpschlerp 25.01.2017 16:25
      Highlight wuti wuti wutbürger. du scheinst ja unser land echt zu hassen. Tipp: mal ein staatskunde buch lesen. ist ganz doll. dann kennst auch du die grundprinzipien eines rechtsstaats und kannst schon ganz einfache zusammenhänge verstehen. gib dich nicht auf
      17 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 25.01.2017 16:40
      Highlight Eine Bananenrepublik wärs, wenn man den Mob die Verbrecher lynchen lassen würde, d.h. wenn man die Rechte der Straftäter nicht berücksichtigt.

      Verantwortlich für die Straftat ist in jedem Fall der Straftäter. Eine Straftat lässt sich nicht verhindern, indem man mögliche Täter untersucht, weil ein Mensch erst zum Täter wird, wenn er eine Tat begeht.

      Dass jemand verantwortlich für Taten anderer sein soll, ist eine komische Sicht.
      14 2 Melden

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