Schweiz

Nach dem verheerenden Brand bargen die Einsatzkräfte der Polizei zwei Leichen aus der Brandruine. Bild: Kantonspolizei Aargau

Schwerer Brand nach Explosion in Einfamilienhaus – zwei Tote

Am frühen Sonntagmorgen brach in der Fricktaler Gemeinde Gansingen ein Feuer in einem Einfamilienhaus aus. Laut Anwohnern gingen den Flammen eine oder mehrere Explosionen voraus. Gemäss ersten Meldungen bargen die Rettungskräfte zwei Leichen aus der Brandruine.

19.03.17, 13:34 19.03.17, 14:21

Die Polizei ermittelt aktuell den Hergang des Brandes und versucht, die Leichen zu identifizieren.

Laut Marianne Koch, Mediensprecherin der Kantonspolizei Aargau, gestalten sich die Bergungsarbeiten beim Einfamilienhaus im Gansinger Wohnquartier schwierig, da das Gebäude durch den schweren Brand einsturzgefährdet ist. Auch das nebenstehende Haus soll durch die Flammen beschädigt worden sein. 

Anwohner berichteten gegenüber dem Regionalsender Tele M1, dass es im Haus vor dem Brand mehrmals geknallt haben soll. Informationen über die Brandursache und die Identität der beiden Todesopfer gibt es derzeit noch nicht.

Ein Nachbar erklärte gegenüber dem «Blick», dass im niedergebrannten Haus ein Mann und eine Frau mit ihren beiden Hunden wohnten. Er sei wegen einer heftigen Explosion erwacht. Als er anschliessend aus dem Fenster blickte, sei das Nachbarshaus bereits in Flammen gestanden. 

«Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat eine Strafuntersuchung angeordnet. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich Explosion und Brandursache wurden eingeleitet. Zurzeit wird der Brandplatz von der Feuerwehr abgesichert. Mehr als 65 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Nach ersten Schätzungen dürfte die Schadenssumme sehr gross sein.»

quelle: Medienmitteilung Kantonspolizei aargau

(aargauerzeitung.ch)

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Verteidiger von Fabrice A. versucht Höchststrafe zu verhindern

Die Verteidigung des Angeklagten im Prozess um das Tötungsdelikt Adeline hat sich am Freitag gegen eine lebenslängliche Verwahrung ausgesprochen. Der 42-Jährige wolle sich ändern, sagte der Verteidiger.

Der Verteidiger machte sich keine Illusionen über das Schicksal von Fabrice A., der wohl lange hinter Gitter bleiben werde, vielleicht bis an sein Lebensende. Sein Mandant wolle sich dennoch von seinen furchteinflössenden Fantasien befreien, sagte Verteidiger Yann Arnold.

Der Anwalt wies auch den …

Artikel lesen