Schweiz

Massencrash auf der A4: 44-jährige Polin stirbt im Reisecar

Publiziert: 15.10.16, 12:57 Aktualisiert: 15.10.16, 22:52

Im Schauffhauser Fäsenstaubtunnel ist es am Samstagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Mindestens 11 Personen wurden verletzt, eine Person starb. Wie Polizeisprecherin Cindy Beer im Interview mit watson sagt, befand sich die verstorbene Person im Reisecar. Das Fahrzeug hat ein polnisches Kennzeichen.

Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 44-jährige Frau polnischer Staatsangehörigkeit. Von den 11 leicht bis schwer verletzten Personen konnten acht bereits wieder aus den Spitälern erlassen.

Neben dem Reisecar waren ein Lastwagen und vier Personenwagen in den Unfall involviert. Offenbar sind zunächst die Personenwagen, dann der Lastwagen und danach der Reisecar ineinander gefahren.

Interview mit Polizeisprecherin Cindy Beer:

Video: watson.ch

Insgesamt 30 Personen sind in den Unfall verwickelt. Die Polizei hat jetzt eine Hotline für Angehörige eingerichtet. Unter der Nummer 052 632 83 90 können sich Besorgte informieren. 

Rega-Helikopter beim Fäsenstaubtunnel

Video: watson.ch/userinpupt

Hilfe aus Zürich angefordert 

Polizei, Sanität und Feuerwehr waren rasch vor Ort. Ein Helikopter ist ebenfalls dort, wie Bilder von Tele Top zeigen. Es mussten mehrere Ambulanzfahrzeuge aus Zürich angefordert werden. Die A4 ist in beide Richtungen gesperrt.

Video: kaltura.com

Wie schwere Verletzungen die Verunfallten davon trugen, ist noch unklar. Wer den Unfall verursacht hat ebenfalls.

Gemäss Twitter-Account der Schaffhauser Nachrichten bleibt der Tunnel noch bis mindestens 17 Uhr gesperrt. (leo/feb/wst) 

Der Rega-Helikopter vor Ort

Video: YouTube/TELE TOP

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
7 Kommentare anzeigen
7
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Illuminati 15.10.2016 14:35
    Highlight Hatte einen töffkurs in winterthur/henggart und uns überholten 4 ambulanzen und sahen einen Rega.
    Wir wussten sofort das etwas Schlimmes passiert sein muss. Die autobahn von Winti nach SH ist aber auch sehr gefährlich (auch wenn es jetzt in sh selber passierte) :(
    Allen involvierten wünsche ich viel Kraft, auch den Familien und den rettungsteams!
    58 4 Melden
    • E. Edward Grey 15.10.2016 16:06
      Highlight Was halten sie an dieser AB für gefährlich?
      12 41 Melden
    • Illuminati 15.10.2016 16:55
      Highlight Tempo 100 (oder sogar 120?) ohne mittelleitplanke, relativ Kurvig für eine Autobahn und meistens nur einspurig und daher viel Verkehr (plus transitverkehr) und kritisch zum ein und ausspuren (eben da nur eine spur). Und vorallem die Strecke kurz vor und in SH ist unübersichtlich und mit engen Tunnels.
      Daher meiner Meinung nach sehr gefährlich und dringend mal nachzubessern, was allerdings schwierig wird, weil sich die Anwohner gegen eine zweite Spur ausgesprochen haben :(
      48 5 Melden
    • TrueClock 15.10.2016 17:14
      Highlight Die Einfahrt vor dem Tunnel ist extrem kurz und unübersichtlich. Wenn man nicht hereingelassen wird, knallts am Tunneleingang. Sieht man dort wo das blaue Zelt steht, ist gleich Ende Einfahrt. Ich weiss nicht obs genau so kam, kanns mir aber gut vorstellen.
      20 5 Melden
    • E. Edward Grey 15.10.2016 18:10
      Highlight Ich kenne die Strecke sehr gut, auch das Einfädelstück, auf dem Tempo 60 gilt. Daher meine Nachfrage. Die Situation ist wesentlich besser als auf Deutschen Landstrassen mit Tempo 100, daher meine verwunderte Nachfrage. Einzige Erklärung wäre dass Schweizer schlechter Auto fahren.
      12 57 Melden
    • allesklar 15.10.2016 19:29
      Highlight der ausbaustandart der a4 ist sehr hoch und vermittelt dadurch ein eventuell falsches sicherheitsgefühl. deutsche bundesstrassen sind zwar auch gut ausgebaut, aber eben wie "landstrassen", ohne leitplanken etc (oder nur minimal) und vermitteln dem fahrer nicht das gefühl auf einer autobahn unterwegs zu sein; der "tunnelblick" wie auf autobahnen üblich wird dadurch nicht forciert. meine aussage bezieht sich nicht auf den unfall im speziellen, sondern auf den kommentar von Edward Grey
      20 1 Melden
    • p4trick 16.10.2016 01:12
      Highlight Wie es kam? Zu dichtes auffahren ist leider eine der häufigsten Umfall Ursachen und keiner hält Abstand...
      12 1 Melden
    600

Verdächtiger nach Tötungsdelikt vor Berner «Dead-End» in Genf gefasst

Nach dem gewaltsamen Tod eines 32-jährigen Mannes bei einem Berner Nachtclub hat die Genfer Polizei am Donnerstag einen Tatverdächtigen gefasst. Dabei handelt es sich um einen 33-jährigen Somalier.

Ihm wird vorgeworfen, am frühen Sonntagmorgen beim Club «Dead-End» beim Henkerbrünnli einen 32-jährigen Schweizer getötet zu haben. Der Mann gehörte zum Mitarbeiter-Team des Clubs, war aber zur Tatzeit nicht im Dienst.

Der Chef des Clubs hatte bereits am Donnerstag gegenüber Medien vermutet, dass es …

Artikel lesen