Schweiz

Burkhalter-Nachfolge: FDP-Gössi schliesst eine Einerkandidatur aus

18.07.17, 09:00

FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi schliesst eine Einerkandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter aus. Die FDP habe dem Parlament für die Wahl bisher immer eine Auswahl gegeben, sagte Gössi in einem Zeitungsinterview.

FDP-Präsidentin Petra Gössi, SZ und Ignazio Cassis, Kronfavorit für die Burkhalter-Nachfolge Bild: KEYSTONE

«Das wird auch bei dieser Neubesetzung nicht anders sein», sagte Gössi im am Dienstag publizierten Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Die FDP habe bei Bundesratswahlen dem Parlament nicht nur immer eine Auswahl geboten, sondern auch von den anderen Parteien immer eine Auswahl gefordert.

Gössi verlangte von den anderen Parteien zudem, sich an das Ticket zu halten. So habe es bei früheren Vakanzen auch die FDP jeweils gehalten. Entscheiden über das Ticket werde am 1. September die Fraktion, sagte Gössi zu Forderungen von SP und GLP nach einer neuen FDP-Bundesrätin.

SP-Präsident Levrat hatte den Freisinnigen in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» nahegelegt, zwei Frauen zu nominieren. Auch der als neuer GLP-Präsident nominierte Jürg Grossen möchte lieber eine zusätzliche Frau als einen Tessiner im Bundesrat, wie er im Interview mit dem «Blick» sagte. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • IMaki 18.07.2017 11:46
    Highlight Wenn man sich vorstellt, dass diese Partei einst die - bislang einzige - Revolution in diesem Land angezettelt und dadurch erst die Schweiz geschaffen hat, wird einem ob des aktuellen Personals und der Abwesenheit jeglicher Perspektive für unser Land Angst und Bang. Was für die heutige FdP noch zählt, ist der Erhalt von Pfründen und Privilegien. Nach dem Abgang von Didier Burkhalter ist das liberale, echte freisinnige Element verschwunden. Was ist und kommt, sind Beilagen der Herrliberger Bewegung, die sich immer gerne der vorübergehend nützlichen Wasserträger bedient.
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  • energywolf 18.07.2017 09:14
    Highlight Und ich dachte, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Leider werde ich immer wieder eines Besseren belehrt.
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    • äti 18.07.2017 10:17
      Highlight Zweierticket ist gut, aber Parteiübergreifend.
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    • Richu 18.07.2017 15:38
      Highlight @äti: Die FDP hat genügend geeignete Bundesratskandidaten, sodass es keine Kandidatinnen/Kandidaten anderer Parteien braucht!
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    • äti 18.07.2017 18:59
      Highlight @richu, mag ja sein. Bloss, nicht jeder der gut wäre, will auch. Vergleiche Präsidium.
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