Schweiz

Moderator Jonas Projer und seine Gäste aus den vier Bundesratsparteien: Spannung wollte nicht so recht aufkommen. Bild: screenshot srf

Statt der «Arena» gab's gestern: «Die Schweiz sucht den Super-Aussenminister»

Die Sendungsmacher gaben sich alle Mühe, aus dem überraschenden Rücktritt von Didier Burkhalter eine Sendung zwischen Casting-Show und europapolitischer Grundsatzdiskussion zu machen. Die «Arena» bot zwar Humor, scharfe Wortgefechte sowie eine Professorin, die energisch auf den Buzzer-Knopf drückte. Trotzdem lautet die Bilanz: Experiment gescheitert.

17.06.17, 02:22 17.06.17, 08:33

Der sonst so zurückhaltende Didier Burkhalter überraschte am Mittwoch mit seinem Rücktritt das ganze Land – seither schiessen die Spekulationen über seine Nachfolge ins Kraut. Endlich wieder ein Tessiner muss es für die einen sein, unbedingt eine Frau für die anderen, Hauptsache ein klar bürgerlicher Rechtsfreisinniger für die Dritten. Klar ist einzig: Die Schweiz erhält einen neuen Aussenminister oder eine neue Aussenministerin. Ob ein amtierender Bundesrat ins EDA wechselt oder Burkhalters Nachfolger auch gleich dessen Departement übernimmt, ist noch offen.

Dem alles dominierenden Polit-Thema der Woche konnte sich auch die «Arena» nicht verschliessen. Weil über die Nachfolge Burkhalters noch nicht mehr bekannt ist, als dass der Sitzanspruch der FDP unbestritten ist und der Freisinn den Sitz in der lateinischen Schweiz belassen will, verkam die Sendung zu einem Spagat.

Antworten schuldig geblieben

Bereits wenige Stunden nach Burkhalters Rücktritt am Mittwoch stellte Moderator Jonas Projer auf Twitter seinen Zuschauern zwei Fragen, die im schweizerischen Politsystem nur bedingt zusammenhängen: «Was wollen Sie für einen Aussenminister? Und welche Europapolitik?» Die Antworten auf beide Fragen blieb die Sendung schuldig.

Entlang dieser Leitplanken sollte sich Projers Diskussion mit seinen Gästen bewegen: Die Präsidenten von SVP und FDP, Albert Rösti und Petra Gössi, SP-Fraktionschef Roger Nordmann und die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd, Vizepräsidentin ihrer Fraktion. Am Experten-Pult sass Europarechts-Professorin Christa Tobler von der Uni Basel.

Europarechts-Professorin Tobler, im Vordergrund ihr Buzzer-Knopf. bild: screenshot srf

Als einziger «Arena»-Gast mit Sitzplatz hatte Tobler das Privileg, sich in ihrer Funktion als Expertin mit Hilfe eines Buzzer-Knopfs in die Diskussion einzuschalten, wenn sie das für nötig befand. Die Professorin am wortwörtlichen Drücker war in dieser Beziehung keinesfalls zurückhaltend – und platzte damit auch mal mitten in ein Gespräch zwischen Albert Rösti und einem Vertreter des Pro-EU-Vereins NEBS.

Im Hintergrund drückt Professorin Tobler den Buzzer-Knopf. Video: streamable

Projers Team gab sich reichlich Mühe, damit die Debatte Fahrt aufnahm. Um das zu erreichen, hatte es mehrere Video-Einspieler vorbereitet. Bereits nach zwei Minuten strahlte den Zuschauern Wladimir Putin entgegen, der Didier Burkhalter die Hand schüttelte. Nach diesem Video-Rückblick auf Burkhalters Amtszeit sollten die Gäste ihr Urteil über den abtretenden Aussenminister fällen.

Rösti effektiv, aber leicht reizbar

Damit begann die Diskussion bereits nach altbekannten parteipolitischen Mustern zu verlaufen – und blieb den Rest des Abends so. Überraschende Einsichten für die Zuschauer kamen dabei nicht heraus. Zu Themen wie den Bilateralen oder der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative können kommunikativ begabte Schweizer Politiker unterdessen im Schlaf referieren – wegen dieser Vorhersehbarkeit ging der Sendung die Spannung verloren.

Albert Rösti etwa kritisierte Burkhalter erwartungsgemäss für seinen Einsatz für ein Rahmenabkommen mit der EU. Der SVP-Präsident griff zum Schlagwort des «Unterwerfungsvertrags». Auch den Rest des Abends gelang es dem Berner, den Standpunkt seiner Partei mit Hilfe von einfachen, aber effektiven Parolen rüberzubringen und so seine Redezeit optimal auszunutzen.

Hingegen liess sich Rösti von dem – trotz seinen sprachlichen Nachteilen als Romand – rhetorisch ebenso geschmeidigen SP-Fraktionschef Roger Nordmann überraschend einfach provozieren. In diesen Momenten liess Rösti sein sonst so ausgeglichenes Gemüt im Stich, was jeweils unsouverän wirkte.

Video: streamable

Besser machte er es, als Nordmann sich Applaus abholte, indem er sich für ein schärferes Waffenrecht aussprach, wie es der Bundesrat im Einklang mit den Schengen-Staaten beschliessen will. Röstis augenzwinkernde Reaktion: «Was ist das für ein linkes Publikum heute im Saal?»

Video: streamable

Inhaltlich hingegen zog sich die Flaute hin. Auch als Projer seine Gäste bat, die eigenen Wunschvorstellungen an den neuen «Mister X» der Aussenpolitik zu formulieren, spulten diese in erster Linie das aussenpolitische Programm der eigenen Partei herunter. Die «Arena»-Macher hatten ein Stelleninserat für die neue EDA-Führungskraft kreiert. Doch auch humorige Job-Anforderungen wie «mehr Energie als Superman» vermochten die Debatte nicht aus den vorgezeichneten politischen Bahnen zu heben.

Video: streamable

Für dringend benötigte Auflockerungen sorgte immer wieder auf humorvolle Art CVP-Frau Viola Amherd. Den ersten Lacher hatte sie auf ihrer Seite, als sie klar machte, dass zur geforderten Volksnähe des neuen Bundesrates mehr gehöre, als «auf jedem Bierfest» aufzutauchen.

Video: streamable

Das wohl unbeabsichtigte Eingeständnis, dass das Experiment der «Arena»-Macher gescheitert ist, kam von FDP-Präsidentin Petra Gössi. Die Schwyzer Nationalrätin war sichtlich ermüdet von einer anstrengenden Woche, die ihr nach dem Burkhalter-Rücktritt mächtig Arbeit beschert hatte. Weniger als 30 Minuten nach Sendebeginn kam sie zum Schluss, dass man eigentlich noch gar nicht über das Rahmenabkommen mit der EU diskutieren könne, weil dessen Inhalt noch nicht bekannt ist.

Video: streamable

In der Folge blieb der Schlagabtausch um dieses europapolitische «Pièce de résistance» denn auch ein parteipolitisches Schaulaufen. Weil nebst dieser inhaltlich mageren Debatte auch beim Casting des neuen «Superman-Aussenministers» nichts Zählbares herauskam, hielt sich der Erkenntnisgewinn für die Zuschauer in engen Grenzen.

29s

Didier Burkhalter legt sein Amt als Bundesrat nieder

Didier Burkhalter tritt per Ende Oktober als Bundesrat zurück

Das könnte dich auch interessieren:

Xi Jinping baut seine Macht aus

Zweistöckige Autobahn, Flüster-Asphalt und Tempo 85 – wilde Ideen in der Verkehrs-«Arena»

Serienkiller hält Tampa in Atem 

Timberwolves crashen mit Buzzer Beater Oklahomas zu frühe Siegesparty

Swisscom und UPC sperren hunderte Webseiten: Jetzt kannst du sehen welche

Novartis-Umsatz stagniert in den ersten neun Monaten

Kinder? Nöö! Warum sich  junge Frauen unterbinden lassen wollen

Bub mit Down-Syndrom modelt für bekannte Kleidermarke 

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
35Alle Kommentare anzeigen
35
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Toto 17.06.2017 14:05
    Highlight Es sollte einfach einer der 2 SVP Bundesräten ins EDA, um in Brüssel für das Schamassel, das ihre Partei angerichtet hat, zu verhandeln. Amen !
    12 28 Melden
  • Dagobert Duck 17.06.2017 11:29
    Highlight Die Arena schafft sich selbst ab mit solchen Sendungen...
    26 7 Melden
  • Lowend 17.06.2017 10:40
    Highlight Frau Gösi und Amrein und Herr Nordman, so wie eine eloquente Profesorin Tobler haben gezeigt, wie man professionell einen Rösti röstet

    Der arme Herr Rösti, der nur brav seine auswendig gelernten Empörungssprüchlein aufsagte, wobei ihm das "linke" Publikum konsequent den Applaus auf diese Worthülsen versagte, konnte einem da fast leid tun.

    Wenigstens hat er es geschafft, der Schweiz direkt zu zeigen, dass er und seine Mannen nicht Teil der Lösung sein wollen, sondern sich darauf beschränken möchten, Teil des Problems zu sein, in dem sie dieses durch kräftige Phrasendrescherei bewirtschaften.
    23 70 Melden
    • Lumpirr01 17.06.2017 14:23
      Highlight Lieber Lowend, es fällt jedem aufmerksamen Zuschauer auf, dass sowohl die Frauen Tobler & Amherd wie auch der nette Herr Nordmann keine gestellte Frage von Projer oder von einem anderen Teilnehmer je direkt mit Ja oder Nein beantwortet hat. Ja, Du wirst jetzt sagen, alles ist halt alles nicht so einfach à la SVP und das kann man nun mal nicht so einfach beantworten. Warum wollen zur Verkomplizierung neigende Leute Vertragsbestandteile auf mehrere Dokumente verteilen??? Ja richtig, das gibt Juristenfutter für Sesselfurzer!!! Wenn gestern Leute geröstet wurden, dann warens eher die Zuschauer...
      28 6 Melden
    • Lowend 17.06.2017 14:48
      Highlight Na ja, es ist oft schwer, nur Schwarz, oder Weiss zu sagen, denn Politik ist eben nicht so einfach, wie es Wutbürger gerne hätten, aber offenbar geniesst da der Rösti einen besonderen Status, denn der hat weder Ja noch Nein gesagt, denn er ist nicht mal Ansatzweise auf eine Frage eingegangen, sondern hat direkt seine auswendig gelernten Empörungssprüche der Agentur Segert runtergebetet, aber echte Rechte lieben solche inhaltsleere Plattitüden, weil die offenbar ihrem Niveau entsprechen.

      Sagen Sie sonst bitte, wo Rösti nur einen einzigen konstruktiven Ansatz in der Europafrage präsentierte?
      3 19 Melden
    • Moti_03 17.06.2017 18:04
      Highlight Hey lowend; glaube nur " solche inhaltsleere Plattitüden, weil die offenbar ihrem Niveau Entsprechen". Sorry, als ich das gelesen habe, konnte ich nicht mehr vor lachen ;

      1. Das ist ja genau dein Post oben, nur heisse Luft und null Inhalt. Und du plabberst auch jedes mal das gleiche Zeugs hier auf Watson.

      2. Du mit deinen wutbürger, jeder der nicht deiner Meinung ist, sollte einer sein. Einfach lächerlich.

      3. Du beschreibst eigentlich ja genau dein Niveau. Schon mal gedacht zur svp zu wechseln?
      14 3 Melden
    • Lowend 18.06.2017 00:22
      Highlight Jetzt kommt die übliche üble Verleumdung und persönlichen Beschimpfungen von Irgend einem SVP Rabauken, weil ihr keine Argumente mehr habt, oder fandet Ihr den Auftritt von Rösti etwa als souverän und nicht voll zum fremdschämen?
      1 11 Melden
  • Wölfli beim Lamm 17.06.2017 10:36
    Highlight Als Linke geb ich der SVP ungern recht. Aber wir wissen schon jetzt, dass der europ.Gerichtshof im Fall von Streitigkeiten das letzte Wort haben wird, und das heisst Sanktionen! Da kann der BR noch so viele "Schlichtungsstellen" aushandeln! Unterwerfung unter EU Recht ist der Kern der Rahmrenvereinbarung! Andernfalls bräucht es sie gar nicht. Wer der Professorin gestern zuhörte hat gemerkt, dass auch sie das eingestehen musste, nach wortreicher Schönrederei.
    56 6 Melden
  • Einstein56 17.06.2017 10:36
    Highlight Was, wir hatten bisher einen Aussenminister? Das hatte ich gar nicht gemerkt.
    18 19 Melden
  • Makatitom 17.06.2017 10:21
    Highlight Jetzt MUSS ein SVPler das EJPD übernehmen. Dann können die auch endlich mal zeigen, dass sie es NICHT besser können als alle Anderen, von denen sie immer behaupten, wei unfähig sie sind. Aber wetten dazu sind die zu feige!
    15 59 Melden
    • Serjena 17.06.2017 10:56
      Highlight Das wird ganz sicher nie passieren dass ein SVPler ein schwieriges, anspruchsvolles Departement übernehmen wird, denn das würde bedeuten die Anliegen der Schweiz könnte man dann nicht mehr nur "bewirtschaften" wie es heute gehandhabt wird von dieser Partei sondern echte politische Arbeit wäre dann gefordert. Das ist sicherlich zuviel verlangt, zudem über wer könnte sie dann noch "stänkern" 😏
      12 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 13:56
      Highlight Makatitom und Serjena, seit wie vielen Monaten interessiert euch, welche Departemente die aktuellen und ehemaligen SVP-Bundesräte innehaben/-hatten?
      13 8 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 14:07
      Highlight Schon immer! Man hat ja gesehen, was Blocher im EJPD angerichtet hat. Wenn halt Mitberichte schreiben wichtiger ist als sein Departement zu führen... Maurer auf dem VBS war ja auch eine Katastrophe, auf den Finanzen nicht viel besser und Parmesan sorgte erstmal dafür, dass seine Familie einen Riesengewinn einfuhr, da hatte er natürlich keine Zeit mehr, die Duro-Reparatur zu Kosten, die zwei neue Duros gegeben hätten, zu stoppen. Der letzte gute SVP-Bundesrat hiess Adolf Ogi
      7 25 Melden
    • Boogie Lakeland 17.06.2017 14:22
      Highlight In diesem D**cksverein hat keiner den Mumm dazu. Im EJPD war es nie so chaotisch wie zu Blochers Zeiten.
      Klar, es gab weniger Asylanträge (die SVP rühmt sich ja gerne damit...).
      Aber in dieser Zeit gab es in ganz Europa weniger Asylanträge.
      Irgendwann, so in 12-16 Jahren, wird die SVP eine kleine, unbedeutende Partei am rechten Rand sein.
      8 21 Melden
    • Serjena 17.06.2017 16:21
      Highlight @Erdbewohner
      Rekapitulieren wir, denn wir sprechen von den sehr anspruchsvollen, schwierigen Departements wie das EJPD und EDA.

      Unter Christoph Blocher EJPD in desolatem Zustand, zu Recht nicht wieder gewählt.
      Leider wurde Samuel Schmid VBS von seiner eigenen Partei immer und ständig drangsaliert, konnte somit seine Stärke die er sicherlich hatte niemals zeigen
      Der wirklich sympathische Adolf Ogi UVEK der sich niemals beeinflussen ließ und eine klare Linie zeigte.
      Leon Schlumpf ebenfalls UVEK
      Rudolf Gnägi UVEK und VBS
      2 10 Melden
    • Boogie Lakeland 17.06.2017 18:54
      Highlight Schon lustig, man sieht nur Blitze aber genau null Argumente.
      Ich feier sowas immer ab :-)
      4 7 Melden
  • Serjena 17.06.2017 08:43
    Highlight Frau Gössi hat es auf den Punkt gebracht, man kann doch nicht über etwas diskutieren über das man doch noch gar nichts konkretes weiss - dem sagt man "Das Pferd am Schwanz aufzäumen"
    Irgendwer sollte der SVP endlich sagen dass die Schweiz sich nicht mehr im Mittelalter befindet wo sie von fremden Vögten regiert wurde "Unterwerfungsvertrag"
    Hat diese Partei extra Autoren engagiert welche solche Schlagwörter kreieren welche dann von den Mitgliedern brav skandiert werden, "Hirnwäsche"
    33 74 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 14:11
      Highlight Ziemlich sicher! Und sehr wahrscheinlich die gleiche, sich im Besitz eines Deutschen befindende Werbeagentur, die die an die 30er Jahre mahnenden Plakate entwirft und auch für die AfD arbeitet und diese unterstützt (Wohl mit einer extra überzahlten Kampagne aus Herrliberg)
      5 20 Melden
    • Moti_03 17.06.2017 16:47
      Highlight @maka ; dies nenne ich jetzt mal ganz klar fakenews. Wo steht herrliberg mit der Werbeagentur unter einer Decke? Bzw was hat die Agentur mit blocher zu tun? Was für eine Verbindung? Jetzt bin ich auf Fakten und Quellen gespannt.
      12 2 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 18:29
      Highlight http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVPWerber-steckt-hinter-RTVGKampagne/story/25695915

      http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/svpwerber-soll-hinter-afdkampagne-stecken/story/19956970
      1 10 Melden
    • Moti_03 17.06.2017 20:03
      Highlight @maka ; jetzt nicht dein ernst, oder? Wer lesen kann ist halt klar im Vorteil, noch einmal, was hat das mit der svp zu tun? Das ist das Werbeagentur welche von der svp auch aufträge erhält und das wars... Nochmals wo sind die Quellen und Fakten für Ihre Behauptung?

      Billige Polemik und fake news die sie hier verbreiten, sehr fraglich.
      9 2 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 20:58
      Highlight Als ob der Chefstratege der SVP die Werbestrategie der SVP nict mit "seiner" Agentur bespricht, nebenbei eine Deal abmacht, damit man, ohne aufzufallen, die deutschen "Brüderim Geiste" auch unterstützen kann. Und nebenbei noch ein bisschen Steuern optimiert. Und die Gesinnung dieses Werbers sollte ja wohl klar sein. Die ist nahe bei der SVP. Wenn der Segert eine Zeitung herausgeben würde, würde er Streicher heissen. Julius mit Vornamen.
      1 9 Melden
    • Serjena 17.06.2017 22:00
      Highlight @Moti_03 Stimmt wer lesen kann ist klar im Vorteil. Deshalb lesen sie doch diesen Artikel und sie erkennen sehr schnell die "Verbandlung" mit der SVP
      https://lobbypedia.de/wiki/Goal_AG
      Und
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alexander_Segert
      Und
      http://www.woz.ch/1720/exportnationalismus/der-auslandseinsatz-des-svp-werbers
      1 7 Melden
    • Moti_03 18.06.2017 13:48
      Highlight Mo moll, sehr gute Quellen, haha. Ich frage nochmals, wo sind die Quellen? Seit ihr so ideologisch verblendet? Man muss nicht nur lesen können, sondern auch verstehen.
      Wenn ich ein Inserat schalte bei der tamedia, habe ich auch nichts mit diesen zu tun. Ich gehe in migros einkaufen, habe sonst auch nichts zu tun. ich beauftrage genau auch diese Werbeagentur für eine Kampagne, was habe ich dort aber bitte für Verbindungen? Wie gesagt, liefern sie bitte Quellen und Fakten. Sonst bleiben das fake news.
      6 2 Melden
    • Makatitom 18.06.2017 15:41
      Highlight Du hast genug Quellen erhalten, wenn du diese nicht galuben willst, bzw. als Lügenpresse abtust, ist das dein Problem. Dass Verbindungen bestehen steht ja wohl ausser Zweifel. Und dass der Blocher so geschickt, ist, keine direkten Spuren zu ihm zu hinterlassen, auch.
      1 6 Melden
    • Moti_03 18.06.2017 22:51
      Highlight @maka: Bitte bei den Fakten bleiben. Ich habe nichts von lügenpresse geschrieben! Ich sage ja nur, was in diesen berichten steht, ist nicht das was sie behaupten. Es wird keine Verbindung nachgewiesen, genau meine Beispiele was ich oben erklärt habe! Ich sage lediglich was sie behaupten mit Verbindungen zu herrliberg ist fake news. Sie müssen nicht alles so darstellen, dass es in ihre ideologische Denkweise passt. Und genau die svp interessiert sich für ausländische Parteien. Ihre Annahmen sind so was von lächerlich.
      6 2 Melden
    • Makatitom 19.06.2017 12:00
      Highlight das ist keine Annahme, das ist Tatsache. oder war es etwa nicht ein gewisser Blocher, der noch VOR der EWR-Abstimmung Fabriken in Chin a kaufte? Natürlich werden die deutschen Nazis von den CH nazis unterstützt, war schon immer so
      0 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 08:43
    Highlight Alle reden über den Rahmenvertrag, alle hacken auf der Position der SVP rum, aber was genau im Vertrag steht bleibt schleierhaft. Weder Nordmann, Gössi noch Professorin schafften Klarheit. Die neoliberale Globalisierung ist „die Lösung“ der Multis und des globalen Kapitals. Das zieht supranationale Institutionen und Schiedsrichter mit sich. Sollen globale Wirtschaftsunternehmen künftig auf die nationalen, politischen Strukturen (weltweit) Einfluss nehmen und über uns entscheiden?? Zu Recht spricht Rösti von Unterwerfungsvertrag. Seine Grundhaltung beklatsche ich auch ohne Projers Aufforderung!
    69 26 Melden
    • FrancoL 17.06.2017 09:26
      Highlight Merken Sie etwas in Ihrem Post: Sie behaupten dass die Nordmann, Gössi und die Professorin den Inhalt kaum kennen können (was im Vertrag steht bleibt schleierhaft) und sagen dann dass Rösti recht hat von einem Unterwerfungsvertrag zu sprechen.
      Haben Sie nun vom Eingangssatz Ihres Kommentars bis zu Schlusssatz plötzlich den Inhalt des Vertrages erarbeitet oder gefunden? Sonst müssten Sie mir erklären wieso ein Vertrag dessen Inhalt man nicht kennt auf ein Schlagwort (Unterwerfungsvertrag) reduzieren kann.
      Bin ganz gespannt auf Ihre Ausführungen.
      39 49 Melden
    • Fabio Kunger 17.06.2017 09:30
      Highlight Ich gebe dir zwar recht, was mir aber nicht passt ist, dass die SVP grundsätzlich den Neoliberalismus stark fördert und anstrebt. Internationale Firmen dürfen auch gemäss SVP hier machen was sie wollen.
      29 7 Melden
    • FrancoL 17.06.2017 09:51
      Highlight @Fabio Kunger; Das gilt auch für die KMUs; auf der einen Seite sollte die Zuwanderung begrenzt werden, dies als optischen Zückerli für das Volk, wenn man dann versucht mit der SVP die KMUs zu bewegen die Zuwanderung ein klein wenig einzuschränken, wäre aus meiner Erfahrung einfach zu erreichen, dann sind es wieder die SVP-Politiker die abwinken mit dem Argument der Staat habe nichts beim privaten UN zu bestimmen oder gar einzuschränken.
      Dieses Verhalten führt nicht weiter ausser dass das Thema weiter von den SVP-Kreisen bewirtschaftet werden kann. Die SVP trägt da 2 verschiedene Socken.
      18 33 Melden
  • bastardo 17.06.2017 08:37
    Highlight von mir aus können wir von 7 lesbischen tessinerinnen regiert werden. hauptsache, sie sind fähig dazu.
    65 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 08:29
    Highlight Ich würde Christa Rigozzi als neue Bundesrätin vorschlagen: Frau, Tessinerin sowie fernseherfahren. De 5er unds Weggli.
    32 30 Melden
  • N. Y. P. 17.06.2017 07:49
    Highlight Herr Projer,
    Sie probieren immer wieder neue Formate aus. Finde ich sehr gut.
    In den letzten Arenen haben Sie sicher auch festgestellt, dass immer Leben in die Bude kam, wenn sich eingeladene Studiogäste mit *unkonventionellen* Fragen und *erfrischendem* Auftreten in die Diskussion einschalten durften.
    Lassen Sie doch mal 4 Studiogäste an die Pulte ! Die dürfen dann zum Beispiel einen Herr Rösti löchern. Also 4 gegen 1. Jeder Parteipräsident darf/muss mal so ein Format absolvieren.
    38 11 Melden
  • N. Y. P. 17.06.2017 07:41
    Highlight Herr Rösti konnte seine Schlagwörter (Unterwerfungsvertrag) und seine auswendig gelernten Parolen artig rüberbringen.
    Frau Gössis Auftritt in der Arena war auch diesmal nach Schema F. Irgendwie angenehm im Auftreten, aber nach spätestens 2 Sekunden hat man wieder vergessen, was sie gesagt hat.
    Die Frau Professorin ist aber ein Gewinn für die Sendung.
    31 51 Melden

DSI-«Arena»: Ein alter Berner Secondo sagt, wie's ist – und Guts und Amstutz' Abend ist gelaufen

Die zweite «Arena» zur Durchsetzungs-Initiative drohte zu einer nervigen Paragrafenreiterei zu werden. Dann hatte der Star des Abends seinen Auftritt. 

Die Abstimmung über die Durchsetzungs-Initiative findet eine Woche zu spät statt und sollte auf den morgigen Sonntag vorverschoben werden. 

Das ist der vorrangigste Erkenntnisgewinn für den geneigten Zuschauer der gestrigen zweiten «Arena» zur Durchsetzungs-Initiative. Denn weder «Weltwoche»-Vizechef Philipp Gut noch SVP-Nationalrat Adrian Amstutz noch SP-Ständerat Daniel Jositsch noch watson-Mitarbeiter David Kohler alias Knackeboul konnten mit irgendeinem in den letzten Wochen noch …

Artikel lesen