Schweiz

Mord an deutscher Joggerin – eine Spur führt in die Schweiz

03.01.17, 17:28

Grosse Anteilnahme nach dem Tod einer 27-Jährigen in Endingen. Bild: EPA/DPA

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an einer 27-jährigen Joggerin von Anfang November im süddeutschen Endingen sucht die deutsche Polizei nach einem in der Schweiz zugelassenen Auto. Dieses soll sich zum Tatzeitpunkt in der fraglichen Gegend aufgehalten haben.

Bei den Ermittlungen der Sonderkommission «Erle» seien unter anderem auch Hinweise zu Fahrzeugen mit Schweizer Zulassung eingegangen, teilte das Polizeipräsidium Freiburg im Breisgau am Dienstag mit. Diese Autos sollen am 6. November im Bereich der Weinberge zwischen den Ortschaften Endingen und Bahlingen unterwegs gewesen sein.

Schweizer Auto gesucht

Laut Polizei ist es möglich, dass sich diese Zeugenaussagen nicht auf verschiedene, sondern auf ein und dasselbe Fahrzeug beziehen. In den Hinweisen wird ein heller, eventuell weisser oder grauer Personenwagen mit Nummernschildern der Kantone Tessin, Thurgau oder Schwyz beschrieben.

Anfang November suchte die Polizei mit mehr als 50 Beamten nach der Frau. Inzwischen steht fest, dass sie tot ist. Bild: EPA/DPA

Die Leiche der aus Endingen stammenden jungen Frau war in dem kleinen Wald zwischen Endingen und dem Nachbarort Bahlingen, zwischen Freiburg im Breisgau und Offenburg, gefunden worden. Die 27-Jährige war Tage davor alleine zum Joggen aufgebrochen, aber nicht zurückgekehrt. Sie wurde sexuell missbraucht und getötet.

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Polaroid-Foto, jeden Tag, 18 Jahre lang – bis Jamie stirbt

Junge Eritreer und das Alkoholproblem

So konsumieren Zürcher ihre Drogen – 11 Fakten zu Kokain, MDMA und Co.

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Europa aus Schweizer Sicht – böse, böse, böse, böse, böse

17 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Jep, Xenia Tchoumi(tcheva) gibt es immer noch – und sie ist äusserst erfolgreich

9 falsche Vorurteile, die Menschen ohne Katze leider immer noch haben

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

52 und 68 Stiche: «Internetmörder» Marcel H. tötete aus Mordlust

Der mutmassliche Kindsmörder von Herne soll seine beiden Opfer mit jeweils mehr als 50 Stichen getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft hat der 19-Jährige ein Geständnis abgelegt.

Aus Verzweiflung über eine Absage der Bundeswehr, den drohenden Verlust des Internetanschlusses und einen gescheitertem Suizid hat ein 19-Jähriger aus Herne zwei Menschen umgebracht: einen neunjährigen Knaben und einen 22-jährigen Mann.

Dies habe der Täter der Polizei geschildert, sagte der Leiter der zuständigen Mordkommission, Klaus-Peter Lipphaus, am Freitag in Dortmund. «Ich habe an wenig von dem, was er sagt, Zweifel. In allen Bereichen kann man ihm aber nicht trauen.» Der Mann trete in …

Artikel lesen