Schweiz

Die Detailhändler Migros, Denner, Coop und Manor wollen den Einkaufstouristen an den Kragen: Waren im Wert von bis zu 300 Franken in Deutschland shoppen und zollfrei in die Schweiz bringen, soll bald nicht mehr möglich sein.  Bild: KEYSTONE

Einkaufstouristen, Obacht! Steuerfreies Shoppen könnte es bald nicht mehr geben

Migros, Coop & Co. wollen Shopping in Deutschland weniger attraktiv machen.

15.04.17, 17:48 16.04.17, 09:24

niklaus vontobel / schweiz am wochenende

Diese Ostern geht es noch: Schweizer Einkaufstouristen lassen sich die deutsche Mehrwertsteuer rückerstatten und bringen Waren im Wert von bis zu 300 Franken zollfrei heim. Solch steuerfreies Shoppen gibt es bald nicht mehr, sofern die Detailhändler Migros, Denner, Coop und Manor sich durchsetzen. Ihr «Lösungsvorschlag» soll «Fairness bei der Mehrwertsteuer» bewirken. So steht's in einem internen Arbeitspapier ihrer Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz, IGDHS.

«Jeder soll einkaufen dürfen, wo es ihm beliebt. Aber es kann nicht sein, dass die Schweiz das Einkaufen in Deutschland steuerlich unterstützt.»

Martin Schläpfer, Leiter Wirtschaftspolitik Migros

Damit wagen sich die Grossen im Schweizer Detailhandel erstmals in die Debatte um den Einkaufstourismus. Der Vorstoss erklärt sich damit, dass mittlerweile, so die Einschätzung, selbst die Mehrwertsteuer-Einnahmen betroffen sind. Diese blieben zurück hinter dem Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung, der Bund wurde auf dem falschen Fuss erwischt: 2014 und 2015 nahm er weniger ein als budgetiert. «Ein immer grösserer Teil des Konsums wird nicht besteuert», steht im Arbeitspapier.

Migros, Coop und Co. werden kämpfen müssen. Die Stiftung für Konsumentenschutz hält von den geforderten Änderungen wenig.  Bild: KEYSTONE

Der Bund könnte die verlorenen Einnahmen zurückholen wollen, indem er den Mehrwertsteuer-Satz erhöht. Damit würde das Shoppen auf der Schweizer Hochpreisinsel noch teurer, die Läden in Deutschland noch verlockender, der Einkaufstourismus erhielte noch mehr Schub, womöglich gingen die Mehrwertsteuer-Einnahmen wieder zurück. Aus Furcht vor einer solchen Mechanik arbeitete die IGDHS an ihrem Vorstoss, so ein ranghoher Detailhandel-Manager.

Deshalb der «Lösungsvorschlag». Es bräuchte dafür keine Volksinitiative, kein neues Gesetz; es würde genügen, einen kurzen Nebensatz in die Zollverordnung, Artikel 66, zu schreiben. Heute steht dort: Waren sind bis zu einem Wert von 300 Franken zollfrei, sofern die Waren privat verbraucht oder verschenkt werden. Neu wäre es zusätzlich so: solche Waren wären bis zu einem Wert von 300 Franken zollfrei, «für welche nicht aktiv die Ausfuhr durch ein ausländisches Zollamt mittels amtlichem Siegel bestätigt wurde».

Das würde der Zusatz ändern: Schweizer, die sich die deutsche Mehrwertsteuer erstatten lassen, dürfen ihre Waren nicht länger zollfrei in die Schweiz bringen. Sie lassen sich vom deutschen Zoll per Stempel bestätigen, dass sie die Waren ausführen – kriegen zwar die deutsche Mehrwertsteuer erstattet –, müssen aber zum Schweizer Zoll und dort die Schweizer Mehrwertsteuer zahlen. Nichts ändert sich für Schweizer, die die deutsche Mehrwertsteuer zahlen. Sie müssen nicht zum deutschen Zoll; nicht zum Schweizer Zoll, solange sie nicht Waren für mehr als 300 Franken dabei haben.

Auf Anfrage sagt Martin Schläpfer, Leiter Wirtschaftspolitik bei der Migros: «Jeder soll einkaufen dürfen, wo es ihm beliebt. Aber es kann nicht sein, dass die Schweiz das Einkaufen in Deutschland steuerlich unterstützt.» Schläpfer betont, dass der Bund mit dem Lösungsvorschlag wieder mehr Steuereinnahmen hätte. Der Kontrollaufwand am Zoll werde sich in Grenzen halten. «Man könnte auch Formulare auflegen; Einkaufstouristen füllen diese aus, schicken sie ein und kriegen per Post eine Rechnung.»

Migros, Coop und Co. werden kämpfen müssen. Die Stiftung für Konsumentenschutz, SKS, hält von ihrem Anliegen wenig. «Damit werden nur Symptome bekämpft», sagt SKS-Experte André Bähler. Der Einkaufstourismus werde nachlassen, wenn die Preise in der Schweiz sänken. Dies sei bei vielen Produkten sehr wohl möglich. «Das Hauptproblem ist, dass Unternehmen in der Schweiz heute für identische Importprodukte mehr zahlen müssen als die Konkurrenz im Ausland.»

Der Bundesrat lehnte bislang Vorschläge ab, mit denen das Einkaufen in Deutschland besteuert werden sollte. Diese Vorschläge zielten meist darauf ab, die Freigrenze zu senken. Schweizer sollten nicht mehr für 300 Franken steuerfrei im Ausland einkaufen dürfen, sondern nur noch für 175 Franken. Der Bundesrat begründete seine Ablehnung damit, dass eine Senkung der Freigrenze auf wenig Verständnis stossen würde bei Einkaufstouristen. «Aus politischer Sicht würde sich der Bundesrat dem Vorwurf aussetzen, die Hochpreisinsel Schweiz zusätzlich gegenüber dem Ausland abzuschotten.»

Forderungen in Berlin deponieren

Im Parlament in Bern hingegen stören sich viele am steuerbefreiten Einkaufstourismus in Deutschland. Dort gibt es anders als in Frankreich oder Österreich gar keine Bagatellgrenze. So darf die Mehrwertsteuer selbst dann zurück verlangt werden, wenn nur für zehn Euro eingekauft wird. In Österreich ist dies erst ab 75 Euro möglich, in Frankreich ab 175 Euro. SP-Nationalrat Tim Guldimann erwartet daher von der deutschen Politik, eine Bagatellgrenze einzuführen.

Der frühere Botschafter in Deutschland teilte diese Erwartung dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble wiederholt mit, zuletzt vor zwei Monaten. Schäuble habe jedoch zurückhaltend reagiert. Guldimann erwartet vom Bundesrat, gegenüber Berlin aktiver zu werden. «Maurer oder Schneider-Ammann müssen dort die Forderung nach einer Bagatellgrenze deponieren.»

Die CVP-Nationalrätin Kathy Riklin hat den IGDHS-Vorstoss in den Grundzügen gesehen und sagt: «Ich begrüsse diesen Vorschlag sehr.» Sie sei nicht gegen den Einkauf im günstigeren Ausland. «Es ist aber einfach ungerecht, dass die Einkaufstouristen vollständig von der Mehrwertsteuer befreit sein sollen, wie dies Deutschland ermöglicht.»

Das könnte dich auch interessieren:

Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

Deutscher kassiert Busse in der Schweiz – und findet das wenig witzig

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in sieben Akten

Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!

Zum 40. (angeblichen) Todestag: ELVIS LEBT! 20 handfeste Beweise dafür

Mit Hipsterbart und Hakenkreuz: 5 alte und neue rechtsextreme Bewegungen

Warst du besoffen, Designer? 26 Kleider-Fails, die nicht mehr gut zu machen sind

Koksen und kotzen – Barbie ist im 2017 angekommen

Frau findet Ex auf Tinder – und erlebt zunächst eine witzige, dann eine böse Überraschung

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

Zwei «Irre» auf Kollisionskurs: Die Angst vor der Bombe ist zurück

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
196Alle Kommentare anzeigen
196
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Hugeyun 18.04.2017 01:28
    Highlight Die ganzen Geschäfte an der schweizerdeutschen Grenze müssten doch dicht machen, wenn die Einkauftouristen aus der Schweiz ausblieben.
    1 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 12:08
    Highlight Bemerkenswert finde ich, wie in den Medien mit schöner Regelmässigkeit auf den Einkaufstouristen rumgehackt wird.
    Gleichzeitig fliessen aber noch viel höhere Beträge ins Ausland aufgrund der Grenzgängereinkommen und der Geldsendungen von Migranten in die Heimat. Das wird aber fast nie thematisiert. Da wird offensichtlich (aus Gründen der political correctness?) mit ganz anderen Ellen gemessen.

    Es kann und darf doch jeder mit seinem Geld machen, was er will!

    Der Detailhandel und insbesondere Coop und Migros sollen endlich mal die Klappe halten und stattdessen mit den Preisen runter.
    31 6 Melden
    600
  • Raphfa 16.04.2017 11:47
    Highlight Unsere Detailhändler konnten mit dem Segen der zahnlosen WEKO alles aufkaufen, was im Land zu haben war. Resultat: Elend der Eintönigkeit! Zum Nachteil der Angestellten und der Kunden.

    Jetzt machen sich die Nachfolger des Säulenheiligen Duttweilers in gewohnt sektiererischer Weise daran, dem Kunden eine zusätzliche Steuer aufzutragen. Obwohl sie selbst das nie tun würden.

    Die beiden Duopolisten haben in Eintracht mit den ausländischen Lieferanten für hohe Preise in der Schweiz gesorgt. Nicht etwa für kostenintensivere CH-Produkte, sondern für importierte.

    Das Kartell gehört zerschlagen.
    25 3 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 11:22
    Highlight Unglaublich verlogen, die Grossgenossenschaften.
    Gegen die pöhsen Einkaufstouristen schiessen, aber selbst jede Menge Aufträge nach Deutschland vergeben und unzählige Grenzgänger anstellen.

    Bloss nicht glauben, das heuchlerische Gejammer!

    Wie gut es Coop und Migros in Tat und Wahrheit geht, erkennt man an der Anzahl neuer Verkaufsstellen, die wie Pilze aus dem Boden schiessen und an der hohen Frequenz, mit der bestehende renoviert werden.
    21 3 Melden
    • Lichtblau 17.04.2017 18:19
      Highlight @ss: Kaum geht in Zürich ein Laden zu, der ein bisschen mehr als Kioskgrösse hat, steht kurz darauf "Coop" dran. Extrem unsympathisch. Und unbedingt zu meiden.
      5 0 Melden
    600
  • atomschlaf 16.04.2017 10:31
    Highlight Lächerlicher Vorschlag.

    Der Zollfreibetrag besteht schliesslich nicht, weil man eine bestimmte Gruppe von der MWSt befreien wollte, sondern aus verwaltungsökonomischen Gründen. (Lebensmittel für 300 Franken ergeben sagenhafte CHF 7.50 MWSt.)
    23 2 Melden
    600
  • MaxHeiri 16.04.2017 10:23
    Highlight Coop und Migros haben jedes Jahr neue Rekordgewinne im Milliardenbereich und dies erst noch als Genossenschaften. Zusätzlich ist ihre Bruttomarge im Food Retail einer der höchsten in Europa aufgrund der Duopol-Situation Darum auf die Forderung mit einem Lächeln nicht eingehen.
    20 2 Melden
    600
  • atomschlaf 16.04.2017 10:22
    Highlight Es ist der Witz des Jahres, wenn ausgerechnet die genossenschaftlichen Duopolisten mit dem Gerechtigkeitsargument kommen.
    Jene, die seit Jahrzehnten und in immer mehr Branchen Klein- und Mittelgewerbler gnadenlos aus dem Markt drängen oder als Lieferanten wie Dreck behandeln.
    Jene, die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten seit Jahrzehnten mit Mondpreisen abzocken.
    Jene, die selbst die allermeisten Waren und Dienstleistungen kostengünstig im Ausland beschaffen – auch wenn, wenn dies keineswegs zwingend wäre, z.B. beim Druck von Prospekten oder der Programmierung von Smartphone-Apps.
    22 1 Melden
    600
  • blaubeeri 16.04.2017 08:19
    Highlight Ich bin aus vielen Gründen kein Fan von Einkaufstourismus. Jedoch bin ich auch kein Fan davon, wie viel Geld z.b in der Migros Marketingabteilung fliesst.


    8 2 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 07:23
    Highlight Es ist schon seltsam, dass in der Wut auf Grosskonzerne die negativen Auswirkungen des Einkaufstourismus in den unterstehenden Kommentaren fast vollständig vergessen gehen.

    Der Schweizer Detailhandel gilt im Vergleich zu anderen Ländern als nachhaltiger.

    Einkaufstourismus ist ökologischer Unsinn.

    Einkaufstourismus gefährdet Arbeitsplätze.

    Einkaufstourismus verschiebt die Prioritäten im Leben nach Kriterien, die einer längeren Reflexion nicht standhalten können.
    8 21 Melden
    • atomschlaf 16.04.2017 15:34
      Highlight Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist der Einkaufstourismus positiv zu bewerten, schliesslich korrigiert er Marktverzerrungen bis zu einem gewissen Grad und hält den dringend nötigen Druck für Preissenkungen bei Importprodukten aufrecht.
      Das Geld, das Konsumenten beim Einkauf im Ausland sparen, haben sie für den Konsum im Inland (z.B. Restaurantbesuche) mehr zur Verfügung, während die hochpreisbedingten Renten der ausländischen Konzerne ohne Gegenleistung ins Ausland abfliessen.

      Zur Lektüre empfohlen:
      http://www.handelszeitung.ch/politik/sechs-argumente-fuer-den-einkaufstourismus-831400
      13 2 Melden
    600
  • xname 16.04.2017 01:36
    Highlight Lobbies beherrschen das Land und der Bürger lässt es zu.
    Aber lasst uns noch mehr Gesetze machen die uns unsere Rechte nehmen. Denn Marionetten s(w)ollen wir sein.
    Im übrigen liebe Eidgenossen,es gibt auch den kleinen Türken nebenan,der es schafft,alles zu einem Bruchteil des Grosshandels zu verkaufen (trotz kleinerem Einkauf) und oft sogar mit besserer Qualität und günstiger als im Ausland.
    Lasst mal Eure Gewohnheiten sein und blickt zwischen die sugerierte Realität.
    Aber mir sind halt alli Migros usw Chind.
    P.S.: Agressive Werbung macht einen Grossteil des Preises aus und will bezahlt sein
    59 9 Melden
    • Urs457 16.04.2017 09:54
      Highlight @xname Die gesamten Werbe- und Marketingkosten der Migros betragen ca. 1% vom Umsatz, das würde ich nicht gerade als einen Grossteil des Preises bezeichnen ;-)
      4 10 Melden
    • R. Peter 16.04.2017 10:38
      Highlight "P.S.: Agressive Werbung macht einen Grossteil des Preises aus und will bezahlt sein"

      Quelle für diese Aussage?
      4 8 Melden
    • Urs457 16.04.2017 15:35
      Highlight Nochmals für die Blitzer, die es nicht begreifen wollen: Umsatz 2013 15.8 Mia., Werbebudget 2013 230 Mio. ergibt einen Werbeanteil von 1.4%!
      Aktuellere Zahlen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber der Umsatz ist seither sicher etwas gestiegen und die Werbeausgaben etwas gesunken, sonst ginge es ja der Presse besser ;-)
      3 6 Melden
    • xname 16.04.2017 19:48
      Highlight @Urs457 Man muss es auch im gesamten sehen. 2009 wurden die Werbeausgaben sogar um 100Millionen gekürzt (später wieder kontinuierlich erhöht),was die Wettbewerbsfähigkeit der Migros erhöhte. Sprich,den Kunden wurden so im gesamten, Preissenkungen von 10% ermöglicht. 10% ist nicht gerade wenig,würde ich behaupten.

      Hier ein Artikel der sie interessieren könnte :
      http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/migros-spart-der-werbung

      Es ist auch völlig klar,dass die Werbung Agressiv gestaltet ist,denn wir haben genau Zwei Platzhirsche auf dem Markt.

      *Die Blitze und Herzchen nicht so ernst nehmen ;)
      3 1 Melden
    • xname 16.04.2017 20:07
      Highlight @Urs457 Verstehe auch nicht wie sie auf einen Gewinn von 15,8 Milliarden kommen.
      Das wäre ja fantastisch.
      Der "Reingewinn" 2015/2016 war 791.1 Millionen Franken.
      Sehen sie jetzt die Verhältnismäsigkeit die ich ansprach?
      Wenn man daher mal genau nachrechnet macht es sehr wohl einen riesen Anteil aus.

      Hier noch ein Link auf die schnelle dazu:
      https://www.migros.ch/de/news/medienmitteilungen/2016/bilanz-medienkonferenz-2016.html

      In meinem ursprünglichen Text geht es auch nicht gezielt um die Migros, sondern mehr darum, wie wir jammern, anstatt zu agieren.
      Wir haben es selbst in der Hand.
      4 0 Melden
    • xname 16.04.2017 20:15
      Highlight @Urs457 (kleine Korrektur) Sie schreiben vom Umsatz, sorry. ;)
      Aber ich gehe vom Reingewinn aus.
      Das was die Migros effektiv erwirtschaftet.
      Wenn man vom Umsatz her rechnet, klingt es natürlich immer super.
      Aber dieses Geld hat die Migros bei weitem nicht generiert.
      3 0 Melden
    • R. Peter 16.04.2017 20:56
      Highlight Xname, wie kommen Sie auf die Idee, Werbekosten als Bestandteil der Produktepreise als Anteil vom Reingewinn zu betrachten? So gesehen werden die Personalkosten mit an Sicherheigrenzender Wahrscheinlichkeit über 100% des Produktepreises ausmachen.

      Urs457 hat das schon richtig gerechnet: der Produktepreis setzt sich aus direkten Produktionskosten, Personalkosten, Sachkosten, Marketingkosten, Gewinnmarge (Reingewinn), und diversen Kosten zusammen. Der Anteil der Werbung am Produktepreis berechnet sich also korrekterweise am Umsatz, nicht am Reingewinn.
      2 3 Melden
    • xname 16.04.2017 21:41
      Highlight @R.Peter Sie forderten eine Quelle an, welchen Einfluss das Marketing auf den Preis hat.
      Haben Sie den Link aus dem Handelsblatt gelesen?
      Das sind die Aussagen von Herrn Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion der Migros.
      Es gibt Kosten die sein müssen, wie Löhne um die man nicht herum kommt klar, aber Marketing ist etwas, das man sich extra leistet, weil man es für nötig betrachtet und vom Reingewinn abfliesst.
      Und ganz sicher hat dies einen Einfluss auf die Preise,wie im Artikel geschrieben.
      2009,100 Millionen weniger in Marketing investiert, gleich Senkung von 10% der Preise.
      4 2 Melden
    • xname 17.04.2017 00:42
      Highlight Dass ich den Reingewinn nahm, hat damit zu tun, dass kein Unternehmen, dass wirtschaftlich stabil und erfolgreich sein will, einen kleineren Gewinn ausweisen will.
      Gibt man mehr Geld für Werbung aus, fällt der Gewinn logischerweise kleiner aus.
      Will man seinen Gewinn nicht verkleinern und trotzdem an den Ausgaben festhalten, gibt man es dem Kunden weiter.
      Ich schrieb nicht, dass ich den Reingewinn kreuz und quer rechne.
      In diesem Punkt haben sie mich falsch verstanden.
      Ich schrieb auch nicht, dass Herr Urs457 Unrecht hat.
      Es geht um die Auswirkung von Werbung auf den Preis.
      4 1 Melden
    600
  • infomann 16.04.2017 01:26
    Highlight Diesen Unternehmen sind genau die richtigen für solche Vorschläge.Nur weil sie uns noch mehr abzocken möchten sollen sie geschont werden.
    Beispiel: Die Migros lässt die Dienstkleider von den tausenden Angestelltenin Deutschland waschen..warum wohl???
    49 9 Melden
    600
  • Pirat der dritte 16.04.2017 00:19
    Highlight Wer für grenzüberschreitenden freien Handel ist, also die Einkaufstouristen, sollen für einen EU - Betrifft sein! Aber die heutige MW-Steuerbefreiung von Einkäufen in De geht ja wohl gar nicht!
    16 41 Melden
    600
  • bärn 15.04.2017 23:50
    Highlight Stellen diese Unternehmen dann im Gegenzug keine ausländische Arbeitskräfte an, wenn sie ( Migros) schon dauernd jammern wieviele Jobs angeblich mit dem Einkaufstourismus vernichtet werden??
    43 19 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 15.04.2017 23:30
    Highlight Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege!

    Produzieren die genannten Verteiler nicht vieles im Ausland, weil sie es dort billiger herstellen können und ihre Marge damit grösser ist? Oder hab ich da etwas falsch verstanden? Wenn ich es nicht falsch verstanden habe, ist das Vorgehen eine Frechheit. Im üblichen Stil: Die Grossen dürfen. Die kleinen werden bestraft.
    Also?

    ps:
    Einkaufstouristin bin ich nicht. Ok, ich hab einen Kindle und damit auch Amazon. Und manchmal kauf ich ein Medikament via D; aber nur, weil es in der CH 3x teurer ist. Lebensmittel würd ich niemals im Ausland kaufen.
    40 9 Melden
    • dan2016 16.04.2017 01:24
      Highlight Ja, falsch verstanden, die Grossen bezahlen die Steuern.
      14 32 Melden
    • Holla die Waldfee 16.04.2017 09:36
      Highlight Ich bezahle auch Steuern. Und jetzt?
      3 1 Melden
    • manhunt 16.04.2017 09:46
      Highlight @frau dr. h: absolut richtig verstanden.
      @dan2016: immer das argument mit den steuern. leider ist die faktenlage etwas anders. beispiel gefällig?
      https://www.google.ch/amp/s/amp.solothurnerzeitung.ch/solothurn/thal-gaeu/weil-steuergelder-fehlen-wird-kritik-an-der-migros-laut-128624119
      6 2 Melden
    • Makatitom 16.04.2017 11:18
      Highlight Nein, dan, die Kleinen mit Lohnausweis bezahlen die Steuern, die GRossen optimieren mit Briefkästen in Panama oder Fakturafirmen in Luxemburg
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 11:28
      Highlight Doch. Die duopolistischen Grossverteiler betreiben selbst Einkaufstourismus im ganz grossen Stil.
      Aber die wollen natürlich den Gewinn in die eigene Tasche stecken und nicht, dass die Konsumenten profitieren!
      12 1 Melden
    • Wisegoat 16.04.2017 12:58
      Highlight Ja, falsch verstanden. Bsp. Nachhaltigkeit: Kaufen Sie in CH ein elektronisches Gerät bezahlen Sie eine vorgezogene Recyclinghebühr mit, damit beim späteren Entsorgen vieles umweltfreundlich verwertet werden kann. Ergo Preisaufschlag in CH. Kaufen Sie das gleich Gerät in DE bezahlen Sie diese nicht ergo Standortvorteil DE. Sie entsorgen das Gerät dennoch gratis in der CH und alle anderen CH Käufer bezahlen für Sie.
      0 8 Melden
    • manhunt 16.04.2017 15:02
      Highlight @wisegoat: die vorgezogenen recyclinggebühr wird nicht nur in der schweiz erhoben. und das die elektronischen geräte dann auch recycled werden, dazu noch umweltfreundlich, ist das märchen des jahrhunderts.
      http://www.infosperber.ch/Umwelt/Elektroschrott-illegale-Mullexporte-E-Waste
      https://www.google.ch/amp/www.spiegel.de/wirtschaft/elektroschrott-europa-versagt-bei-der-entsorgung-a-1050448-amp.html
      3 1 Melden
    • Holla die Waldfee 16.04.2017 15:14
      Highlight Bei Migros, Denner und Coop gehts nur v.a. um Lebensmittel und die kauf ich immer in der Schweiz.

      Bisher hab ich erst zweimal im Leben ein elektronisches Gerät im Ausland gekauft. Und zwar beide Male, weil es in der Schweiz schlicht nicht erhältlich war.
      3 1 Melden
    600
  • Edel Weiss 15.04.2017 23:26
    Highlight Der Einkauftourismus ist schlecht für alle und sollte von den Grossverteilern endlich mit günstigen Parallelimporten bekämpft werden. Künstlich die Steuern erhöhen ist aber Schwachsinn.
    34 13 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 22:22
    Highlight Einkaufstourismus muss bekämpft werden.
    70 74 Melden
    • manhunt 15.04.2017 22:43
      Highlight warum? solange grossverteiler und importeure beispielsweise währungsschwankungen nicht an den endkunden weitergeben und schamlos profit machen, verstehe ich nur zu gut weshalb im ausland eingekauft wird. und solange riesen wie migros und coop in sämtliche sparten des detailhandels vordringen, um kleine bewusst aus dem markt zu drängen, ist es legitim sein geld woanders auszugeben.
      57 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 06:48
      Highlight Manhut,
      - Weil es gut ist, dass das Schweizer Lohnniveau hoch ist

      - weil der Schweizer Detailhandel stärker aif Nachhaltigkeit setzt, während in Deutschland nur das Kriterium "billig" gilt

      - weil es ökologischer Unsinn ist, zum Einkauf nach Deutschland mit dem Auto zu fahren.
      34 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 08:05
      Highlight Warum sollte Einkaufstourismus bekämpft werden? Dann sollten zuerst die hohen Margen der schweizerischen Detailhändler und Zwischenhändler bekämpft werden.
      Aber alles ist doch Wettbewerb, darum keine Einschreitung - der Wettbewerb wird immer spielen. Wenn die Migros und Co. gewisse Produkte (Nivea etc.) zu einem vernünftigen Preis anbieten, muss ich nicht im Ausland kaufen.
      6 2 Melden
    • Lami23 16.04.2017 08:31
      Highlight Kaufst du den bei den kleinen ein, damit sie nicht verdrängt werden?
      1 6 Melden
    • manhunt 16.04.2017 09:20
      Highlight @joël: "weil der schweizer detailhandel auf nachhaltigkeit setzt, während in deutschland nur das kriterium "billig" gilt".
      diese behauptung stimmt nicht. es ist jedoch so, das migros und cooo mit ihrer preis-, geschäfts- und vor allem standortpolitik den kleinen im gewerbe das leben schwer machen. die grossen faseln gerne von nachhaltigkeit, leider ist genau das gegenteil der fall. schon mal überlegt, wieviel kunstoffmüll durch die verpackungen für kleinstmengen entstehen? das hat in den letzten 20 jahren nich massiv zugenommen. soviel zu thema nachhaltigkeit.
      4 2 Melden
    • manhunt 16.04.2017 09:36
      Highlight ich kaufe fleisch gerne beim metzger ein, käse im käseladen, brot in der bäckerei. leider verschwinden immer mehr kleine geschäfte, weil migros und coop auch im hinterletzten kaff noch eine unrentable, quersubventionierte filiale hinstellen müssen, welche dann das lokale gewerbe mit tieferen preisen aus dem markt drängt. soviel zum thema billig. der neuste coup der migros: projekt bikeworld. die schweiz wird mit fahrradläden zugepflastert, welche beim service derart günstig sind, dass kleine unmöglich mithalten können. bleibt abzuwarten ob coop auch mitzieht.
      6 1 Melden
    • manhunt 16.04.2017 09:40
      Highlight und solange coop und migros weiterhin kräftig gegen die diversität im schweizer detailhandel arbeiten, erachte ich es als legitim im ausland einzukaufen. tun diese zwei übrigens auch, wenn ihnen in der schweiz etwas zu teuer ist.
      6 3 Melden
    • Makatitom 16.04.2017 11:22
      Highlight @Joel, Nein,sollte er nicht. So lange wie die Sofaimporteure so viel profitieren und so lange wie die SVP immer wieder die Vereinfachung von Parallelimporten torpediert und verhindert, sd lange soll da genau gar nichts geändert werden.
      Und noch zum Lohnniveau: Was nützt mir eine höhere Zahl auf dem Lohnzettel, wenn dem Deutschen Ende Monat trotzdem mehr übrig bleibt?
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 11:31
      Highlight Das mit dem Lohnniveau ist ein beliebtes Märchen, das durch ewige Wiederholung nicht wahrer wird.
      Für Importprodukte würde das höhere Lohn- und Kostenniveau durch die tiefere MWSt praktisch ausgeglichen.
      Bestes Beispiel ist die Elektronikbranche, die Schweizer Löhne zahlt und trotzdem konkurrenzfähige Preise anbietet.
      11 3 Melden
    • Lami23 16.04.2017 17:59
      Highlight manhunt, wenn du tatsächlich die diversität fördern willst, dann kauf doch weiterhin in den kleinen Läden ein. Wenn es in eurem Dorf keine gibt, dann im nächsten. Für ins Ausland musst du ja auch einen Weg auf dich nehmen.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 18:02
      Highlight Komisch, dass Coop und Migros zu Feindbildern hochstilisiert werden.
      4 5 Melden
    600
  • Urs457 15.04.2017 22:04
    Highlight Statt uns über die von der MWST-Steuer befreiten Einkaufstouristen aufzuregen müssten wir rigoros gegen die Kartelle vorgehen und endlich Parallelimporte ermöglichen! Aber da sind die meisten bürgerlichen Politiker (und leider auch Linke) ganz, ganz weit weg vom Volk und schützen vor allem die "Pfründe der Fründe"!!!
    98 5 Melden
    • Dubio 16.04.2017 09:00
      Highlight Wenns denn so einfach wär. Parallelimporte sind bereits heute für fast alles erlaubt. Am Gesetz liegt das nicht. Das Problem sind die Unternehmen selber, welche Lieferungen in die Schweiz unterbinden, sobald sie Parallelimporte bei Verteilern in der Schweiz entdecken.
      4 1 Melden
    600
  • pistolpete 15.04.2017 21:47
    Highlight Und morgen wird mir vorgeschrieben, die Ferien in der Schweiz zu verbringen. Migros, Coop und Konsorten sollten sich schämen: seit Jahrzehnten sprechen Sie mit den Importeuren die Preise untereinander ab - auf dem Buckel der Konsumenten. Kein Wunder, machen Aldi, Lidl tolle Geschäfte in der Schweiz und bezahlen erst noch bessere Löhne. Jammerlappen, diese Grossverteiler😡
    102 15 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 15.04.2017 23:36
      Highlight I'm a watson reader and I approve this message!
      17 6 Melden
    600
  • dergraf 15.04.2017 21:30
    Highlight Jene die über die Einkaufstouristen klagen, müssten mal die eigene Preispolitik überdenken! Sie müssten gegen die Kartelle vorgehen, die Parallelimporte verhindern; gegen jene, die die Ware zu überteuerten Preisen in die Schweiz importieren.
    Und vor allem gegen die Politikergilde, die sich den Zockern angedient hat!
    Hier liegen die Probleme und nicht bei den Einkaufstouristen. Aber die Konzerne gehen lieber gegen die Konsumenten vor. Das ist anscheinend einfacher, statt die Importmafia, der sie zum Teil selber angehören, zu bekämpfen!
    70 12 Melden
    • X23 15.04.2017 21:56
      Highlight Aber wie werfen die Vorstände dann mit Nötli um sich, wenn sie nicht alle Nötli bekommen? ^^
      6 2 Melden
    • E. Edward Grey 15.04.2017 22:03
      Highlight Bisher ging der Schuss jedoch immer nach hinten los. Beispiel: SwissMedic verbot den Grenz-Apotheken den Versand aus Deutschland um den heimischen Markt zu schützen. Der Effekt ist heute dass der Umsatz der Deutschen Apotheken gegen den Erwsrtungen sogar fast verdoppelte. Die Kunden kommen nun notgedrungen vor Ort und sehen dass weitere Produkte ihres Bedarfs ebenfalls verfügbar sind, zu einem Viertel des Preises.

      Jede Regulierung ignoriert den Fakt dass die Konsumenten nicht dumm sind.
      50 4 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:11
      Highlight @dergraf: da ich jahrelang auch im Detailhandelsimport gearbeitet habe, müssen Sie mir etwas erklären: welche Importmafia?

      Ausser Medikamenten kann alles parallel importiert werden. Viele Produzenten wollen das zwar nicht und sanktionieren Parallelimporteure, aus dem einfachen Grund, dass sie auch in der Schweiz Büros mit Schweizer Mitarbeitern unterhalten, welche Schweizer Löhne erhalten.

      Wäre schön wenn die lieben Mitbürger mal verstehen würden, dass die Lohndifferenz wirklich grossen Anteil an den Preisunterschieden hat und man durch Auslandseinkäufe die eigene Wirtschaft massiv schädigt.
      26 43 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 08:07
      Highlight Maett@ Die Lohndifferenzen rechtfertigen nicht Preise, welche in der Schweiz dreimal so hoch sind wie in Deutschland!!
      6 1 Melden
    • Makatitom 16.04.2017 11:27
      Highlight Dann erkläre mir mal, wieso der Deutsche Ende Monat noch mehr im Sack hat als der Schweizer? Lohndifferenz ist kein Vergleich, oder sind bei uns Steuern und Krankenkassen (inkl. Zahnarzt) bereits abgezogen?
      4 0 Melden
    • Don Sziggy 16.04.2017 14:45
      Highlight Maett - In D sind die Steuern und die Krankenkasse schon weg vom Lohn, zudem sind Wohnungen extrem viel billiger und natürlich die Produkte, die der Schweizer von da will……. Und warum hat der Deutsche am Schluss des Monats mehr übrig als der Schweizer?
      Der Kassensturz hat das schon vor Jahren untersucht, vielleicht sollten Sie sich auch mal mit diesem Thema befassen. Was Sie hier erzählen, ist nur Humbug.
      6 0 Melden
    600
  • Thinktank 15.04.2017 21:12
    Highlight Es ist eine Frechheit, dass Nahrungsmittel besteuert werden mit 2.5%. Der Staat beutet seine Einwohner aus. Lebensmittel kann man nicht vermeiden. Schämt Euch.
    28 45 Melden
    • X23 15.04.2017 21:56
      Highlight Grundsätzlich ist das voll daneben, stimme ich Dir zu.
      10 11 Melden
    • dan2016 16.04.2017 01:26
      Highlight Und die Lebensmittel kommen ganz ohne Infrastruktur des ausbeutenden Staates zu Ihnen...
      12 4 Melden
    600
  • Ruedi Frei 15.04.2017 20:30
    Highlight LESEN!! Es geht lediglich um die MwSt entweder in CH oder D zu bezahlen. Dass die Auslandshopper (auf 11 Milliarden!!) keine MwSt. bezahlen ist unfair, oder verzichten die Auslandshopper auch auf volle staatliche Leistungen des Bundes wie AHV, KK Vergünstigungen, benutzen keine Autobahnen mehr usw.
    Übrigens: im Detailhandel gehen pro -3 Mia. Fr. Umsatzverlust ca 1000 Arbeitsplätze verloren.
    Fakt ist auch: die Marge der Grossverteiler bewegt sich zwischen 2,8% - 3,6%. Denke auch, die könnten mehr Druck auf Lieferanten ausüben.
    75 31 Melden
    • Geofinder 15.04.2017 21:08
      Highlight Meiner Meinung nach verpuffen die 11Mia. im Verwaltungsappart, oder generiert noch mehr Kosten. Das mit der Marge von 2,8 - 3,6% kann ich nicht nachvollziehen. Migros und Coop haben zum Teil Margen zwischen 100 - 200 % und mehr. Ja nicht als Netto-Marge, doch bei diesen Aufschlägen liegt die Netto-Marge sicher höher. Ausserdem machen sie immer mehr Druck auf die unteren Personalschichten, während sich die Teppichetage vergoldet. Kenne ein Lebensmittelgeschäft welches sehr viel günstiger ist als Migros und Coop. Die Mitarbeiter alle einen angemessenen Lohn haben. Es würde gehen auch ohne Abzoke
      37 18 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:16
      Highlight @Geofinder: Coop hat z.B. etwa 28% Bruttomarge, woraus sich eine Gewinnmarge von 1.7% ergibt (Jahresbericht 2016) - glauben Sie mir, 1.7% ist verglichen mit europäischen Detailhändler ähnlicher oder grösserer Grösse nicht viel.

      Natürlich haben Produkte tlw. 100-200% Marge, das ist bei einem Artikel der im Einkauf ein paar Rappen kostet und für 2.90 CHF o.ä. verkauft wird schnell erreicht.

      Fakt ist, dass uns unsere Grossverteiler tatsächlich nicht abzocken, sondern Preise machen, die es in der Schweiz ermöglichen, Geschäfte zu betreiben. 1.7% Preisreduktion, und der Gewinn wär Geschichte.
      26 18 Melden
    • Charlie Brown 16.04.2017 06:43
      Highlight @Maett: Bin selten genug bei dir. Für diese Mal stimme ich dir zu 100% zu.

      Ich frage mich echt, mit welchem Sachverstand die Leute hier von Abzocke durch den Detailhandel schreiben...
      13 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 11:36
      Highlight Coop und Migros haben keine Aktionäre, die Gewinnausschüttungen sehen wollen. Daher können sie die Gewinne fast beliebig nach unten manipulieren, bzw in unnötige Ladenrenovationen investieren oder krebsgeschwürartig in immer neue Branchen expandieren und dort KMUs verdrängen.

      Angeblich tiefe Gewinne haben bei Coop und Migros keine Aussagekraft.
      11 1 Melden
    • Charlie Brown 16.04.2017 16:37
      Highlight @simply: Manipulieren? Rechnungslegungsrecht kennst du auch? Und mit welcher Motivation würde das geschehen? Kläre mich auf...
      0 3 Melden
    600
  • Jaing 15.04.2017 20:19
    Highlight Viele Waren wären nach wie vor deutlich günstiger. Ausserdem wäre der Zollaufwand kaum zu bewältigen. Und immer daran denken: Migros und Coop sind die grössten Einkaufstouristen der Schweiz.
    76 17 Melden
    • whatthepuck 15.04.2017 20:52
      Highlight Bei gewissen Einkäufen hol' ich mir die Mwst. gar nicht zurück, weil mir die paar Franken den Umweg nicht wert sind. Dass die Ware dennoch Welten günstiger als in der Schweiz ist, spricht für sich. Wer grenznah wohnt und gewisse Dinge nicht im Ausland einkauft hat's entweder nicht nötig oder sollte besser wirtschaften.

      Ich denk' dann dafür an die Schweizer Firmen, welche den Sitz in der Schweiz haben und nur für den Schweizer Markt arbeiten, aber ihre Positionen dennoch mit Ausländern besetzen. Weil diese halt für 500.-/Monat weniger arbeiten als ich.
      39 4 Melden
    • xlt 15.04.2017 20:57
      Highlight Die Grossverteiler müssen zwangsläufig im Ausland einkaufen. Dass sie für die hohen Standortkosten auch entsprechende Preise verlangen müssen, ist klar.
      13 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 11:37
      Highlight @xlt: Die Grossverteiler kaufen auch dann im Ausland ein, wenn sie nicht müssten.
      8 0 Melden
    600
  • marcog 15.04.2017 20:15
    Highlight Grundsätzlich hätten sie ja recht. Aber haben Migros und Coop sich mal überlegt, um was für lächerliche Beträge es da geht? 300.- * 2.5% = 7.50 (für Lebensmittel, der Rest ist denen wohl egal). Das gibt einfach zusätzliche Bürokratie, ohne deren Probleme wirklich zu lösen.
    36 19 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 22:11
      Highlight Die Frage ist, wie viel von den 10 Milliarden die Schweizer im Ausland ausgeben, unter die 300 Franken fällt.

      20%? das wären schon mal 160 Millionen entgangene MwST.

      Die Masse machts.
      14 6 Melden
    • marcog 16.04.2017 09:29
      Highlight Unter 300.- sind mehrheitlich Lebensmittel, dann wären es nur noch gut 50 Millionen. Und dafür ginge wiederum einen Grossteil für die zusätzlichen Zollbeamten drauf.
      4 0 Melden
    600
  • RayS 15.04.2017 19:56
    Highlight Das kann jetzt aber echt nicht euer Ernst sein. Wie wärs wenn der Detailhandel zunächst mal Druck auf die Importeure macht welche die Waren teils doppelt so hoch in der Schweiz verticken als sie im Europäischen Ausland angeboten werden? Dann würden die Schweizer auch wieder brav vermehrt hier einkaufen.
    61 13 Melden
    • Fulehung1950 15.04.2017 20:49
      Highlight Wie wäre es, wenn wir die Löhne auf das Niveau von D senken würden? Dann würden die Produkte automatisch billiger! Im Ernst: wenn die Produktions- und Vertriebskosten höher sind als im Ausland, dann ist der Vetkaufspreis auch höher.

      Das Verkaufspersonal der Grossverteiler hat mittlerweile ein Lohnminimum von CHF 3 K, davon träumt jede/r in D. Die kommen dort brutto kaum auf mehr als 1'000.--. Von Rentenversicherungen, AHV-ALV haben die im Vergleich zu uns noch keinen Schimmer. Glauben sie das wird alles nicht über den Verkaufspreis finanziert?
      29 21 Melden
    • xlt 15.04.2017 20:58
      Highlight Denkst du, dass sie das nicht machen? Die könnten so doch ziemlich einfach ihre Margen erhöhen.
      3 3 Melden
    • DerTaran 15.04.2017 22:17
      Highlight Solange wir in der Schweiz nicht das Doppelte oder Dreifache verdienen sind die Preise hier - vor allem von Importprodukten - abzocke. Ich bin überzeugt, kaufkraftbereinigt verdienen die meissten Schweizer weniger als die Deutschen. Und das bei tieferen Steuern.
      Kurz, ich bin bereit einer Coiffeuse das doppelte oder mehr zu zahlen, aber nicht für das importierte Schampoo (hier sind die Mehrkosten marginal).
      12 10 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:19
      Highlight @RayS: exakt das ist das (einzige reale!) Problem des hiesigen Detailhandels. Die Preise richten sich realistisch an Infrastruktur- und Lohnkosten, aber dass im Import tlw. deutlich mehr bezahlt werden muss, ist fakt.

      Das Problem ist auch der Sonderfall Schweiz. Spezielle Label und mehrsprachige Informationen machen eigene Verpackungen nötig (auch bei Markenherstellern) und da die Schweiz nicht sooo gross ist, kann ein solcher Hersteller auch einfach mal auf den Gewinn verzichten, wenn Coop und Migros Boykott betreiben (wurde auch schon versucht).
      5 5 Melden
    • R. Schmid 16.04.2017 10:19
      Highlight Druck auf die Importeure? Der CH Markt ist so klein, da lachen die nur. Bayern ist schon grösser als die Schweiz und da muss man nicht noch alles umetiketieren. Also vernachlässigbar.....
      0 3 Melden
    • DerTaran 16.04.2017 11:01
      Highlight Wir schieben dem Detailhandel und den Produzenten die Schuld an den hohen Preisen in die Schuhe, dabei gilt in der Marktwirtschaft, man bezahlt nicht den Preis den etwas wert ist, sondern das was man bereit ist dafür zu zahlen. Nicht der Einzelhandel muss die überteuerten Importpreise boykotieren, sondern wir Konsumenten.
      3 1 Melden
    • DerTaran 16.04.2017 14:40
      Highlight Meine Frau hat gerade Haarwachs (für die Söhne) aus Deutschland mitgebracht. € 1.95
      Das gleiche Produkt hat sie im schweizer Einzelhandel für ChF 11.80 fotografiert.
      Das ist das 6 fache. Wer hier verdient 6 mal mehr wie seine Kollege in Deutschland? Bei mir ist es etwas zwischen Faktor 1.2 und 1.4.
      4 0 Melden
    600
  • p4trick 15.04.2017 19:56
    Highlight Auf dem Postweg zahle ich auch MWST ab 62.50 verstehe nicht warum mit dem Auto die Grenze bei 300 liegt und das noch PRO person! Soll ja sogar Leute geben die füllen einmal Kinder der Nachbarschaft ein um in DE einzukaufen. Grenze von 100 pro Auto oder Post Paket wäre vernünftig und auch richtig
    25 37 Melden
    600
  • dä dingsbums 15.04.2017 19:54
    Highlight Schweizer kaufen für 10 Mia. im Ausland ein.

    Das ist ein Drittel vom Umsatz von Coop oder Migros.

    Daran hängen ca. 25'000 Arbeitsplätze in der Schweiz.
    40 16 Melden
    600
  • elivi 15.04.2017 19:50
    Highlight Der zollaufwand wird sich in grenzen halten? Seit wann ist migros, coop und co zoll personal experte?
    31 8 Melden
    600
  • Moti_03 15.04.2017 19:48
    Highlight Der Handel ist sowieso im Wandel. In 10 Jahren wird es praktisch nur noch onlineshops oder kleine automatisierte Shops geben ohne Verkaufspersonal (in Dänemark bereits Realität). Kleidermuster, grössen werden gemessen und dann mit den Eigenschaften gewählt nach hause geschickt. Dann erübrigt sich auch diese Diskussion. Das aussterben der kleinen ketten hat schon lange begonnen.
    21 13 Melden
    600
  • Captain Downtown 15.04.2017 19:45
    Highlight Mehrwertsteuer bereitet mir generell etwas Kopfzerbrechen. Also wenn zwei Steuerpflichtige (CH?) Stationen in der Wertschöpfungskette sind, und eigentlich nur jeweils der Mehrwert (z.B. Wert= 10.-, Neuer Wert=12.-., also Mehrwert von 2.-?) versteuert werden soll, warum zahle ich dann als Konsument volle 8% auf den Endbetrag? Das macht mich ganz konfus. Gibt es da keine einfachere, nachvollziehbarere Lösung? Wie kann ich als Konsument, obwohl ich keine Wertschöpfung, sondern nur Konsum tätige, am Schluss noch besteuert werden?
    Frage eines Unwissenden: ist Finanztransaktionssteuer eine Option?
    7 11 Melden
    • tux_ping 15.04.2017 20:45
      Highlight Die Idee der MwSt ist, dass sie vom Konsumenten bezahlt wird. Ein Unternehmen gibt die Steuer 1:1 an die ESTV weiter. Mit den 8% deckst du die MwSt der ganzen Wertschöpfungskette, weswegen sie auch auf den vollen Betrag gezahlt werden muss.
      10 1 Melden
    • Fulehung1950 15.04.2017 20:54
      Highlight Ich versuchs mal. Sie wollen ein geschmiedetes Geländer. Sie behaupten, Sie als Endverbraucher hätten keinen Mehrwert. Ok, dann lassen Sie sich in Zukunft einen Eisenerzklumpen liefern und stellen ihn dorthin, wo das Geländer stehen sollte. Und erklären den Leuten:"Das Geländer müsst Ihr Euch denken. Dafür ist es MWST-frei".
      5 8 Melden
    • xlt 15.04.2017 21:08
      Highlight Für den Endkunden ist es eben eine Konsumsteuer. Damit die Mehrwertsteuer abgeglichen, die der Produzent zu zahlen hat. Die Wertschöpfung geschieht also vorher, genau so wie der Vorsteuerabzug (falls vorhanden).
      Eine Finanztransaktionssteuer führt viel weiter und wäre nicht einfach ein Ersatz für die Mehrwertsteuer.
      5 1 Melden
    • Captain Downtown 16.04.2017 08:47
      Highlight @xlt
      @tux_ping
      Vielen Dank für eure Antworten. Heisst dass nur die Endkonsumenten werden für all die Wertschöpfungschritte der Verkäufer und Produzenten besteuert? Wieso ist es denn so formuliert, dass jeweils nur der Mehrwert bei einem einzelnen Schritt besteuert werden soll? Aber am Ende doch der volle Verkaufspreis?
      Irgendwie fehlt mir eine einfache, logische Erklärung, was die MwSt sein soll. Mal ist es das und dann wieder was anderes?! "Konsumsteuer" wäre schon mal einleuchtender.
      1 0 Melden
    • R. Schmid 16.04.2017 10:22
      Highlight Früher hiess das Wust. (Warenumsatzsteuer) hatten wir schon und war viel komplizierter als die MwSt.
      0 0 Melden
    600
  • Pasch 15.04.2017 19:41
    Highlight An dem Tag an dem das eingeführt wird. Werde ich sämtlichen Teilhabern den totalen Boykott erklärlen, und immernoch in DE einkaufen, weil immernoch billiger!!!
    34 29 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:22
      Highlight @Pasch: Leute wie Sie tragen Mitschuld an jedem einzelnen Arbeitslosen in der Schweiz, welcher aufgrund dieses parasitären und nur auf den eigenen Vorteil bedachten Verhaltens, welches oft mit dem nicht zutreffenden Argument der zu teuren Schweizer Detailhändlern die mit lediglich 1-2% Gewinnmarge arbeiten, begründet wird.

      Dass man bei Zalando einkauft verstehe ich ja gerade noch (kein analoges Angebot in der Schweiz) - aber bei Lebensmittel hört es auf.

      Wer keine Schweizer Preise bezahlen will, soll auch nicht in der Schweiz leben.
      16 22 Melden
    • Pasch 15.04.2017 22:36
      Highlight Zu diesem Thema sind mir Meinungen furzpiepegal, ich schau hier auf meinen Geldbeutel, Medis sind schon blockiert, und ja ich lass mich nicht einsperren in diesem vätterliwirtschaftsystem... wenns soweit ist dann Adieu... schluss mit dem auswringen des Mittelstandes, holts euch bei denen dies haben! Nicht bei mir, auch wenns mir gut geht aber l*ck mich mit deinem Hamsterrad...
      8 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 08:13
      Highlight Maett@
      "Wer keine Schweizer Preise bezahlen will, soll auch nicht in der Schweiz leben" - was für ein Unsinn! Wir leben in einem freien Land, wir können tun und lassen was wir möchten.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 16.04.2017 12:30
      Highlight @Maett: Ich habe kein Problem damit, für in der Schweiz produzierte Produkte höhere Preise zu zahlen.
      Ich gehe z.B. bewusst in der Schweiz zum Coiffeur, obschon ich dies auch im Ausland tun könnte.
      Ich habe mehrere Möbel vom lokalen Schreiner machen lassen, ich gebe jeden Monat einen ordentlichen Betrag in der hiesigen Gastronomie aus, etc.
      Aber überrissene Preise für Importprodukte gehen gar nicht. Da beschaffe ich die Ware wenn immer möglich im Ausland. Das so gesparte Geld ermöglicht mir nicht zuletzt, die obigen Auslagen zu Gunsten der lokalen Wirtschaft zu finanzieren.
      7 0 Melden
    600
  • Matthias Studer 15.04.2017 19:33
    Highlight Das begrenzen von Fleischerzeugnis ist nicht genug? So viel zu einer liberalen und freien Schweiz.
    53 26 Melden
    • Matthias Studer 15.04.2017 20:55
      Highlight Verstehe ehrlich gesagt die Blitze nicht.

      Kauft ihr lieber im Coop oder Migros Lamm aus Neuseeland oder Poulet aus China als einfach aus Frankreich?

      Schweizer Fleisch ist sehr begrenzt und nur weil man es in der Schweiz kauft, ist noch lange nicht Schweiz drin.
      28 5 Melden
    600
  • Texup 15.04.2017 19:27
    Highlight Haha, voll easy, soll es so geschehen. Immer noch billiger als hier Einkaufen.
    Umd solange in der Schweiz hergestellt Produkte in Deutschland billiger verkauft werden als bei uns sehe ich keine Gewissenskonflikte wenn ich pro Monat 1000.- und mehr in DE ausgebe.
    48 49 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 19:36
      Highlight Im Detailhandel sind die Produktionskosten nicht das einzige was den Preis definiert. Wir verdienen hier alle mehr als in DE, zahlen höhere Mieten, etc.
      52 18 Melden
    • KarlWeber 15.04.2017 20:15
      Highlight Ich sehe es wie dä dingsbums.
      Aber bei gewissen Produkten ist es für mich nicht nachvollziehbar. Beispielsweise ein Haarspray in DE 3€ und bei uns 12CHF. Ich denke nicht, dass die Lebenskosten in der Schweiz 4x höher als in DE sind ?
      49 6 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 20:22
      Highlight @KarlWeber: 4x vielleicht nicht. Aber wenn der Einkaufspreis für den Haarspray in der Schweiz schon höher ist als der Ladenverkaufspreis in DE, ist das schon möglich.
      15 9 Melden
    • Quitschente 15.04.2017 20:33
      Highlight Mibelle produziert Duschgel welche Sie im DM verkauft für 40 Cent... die Kosten in der Schweiz mehr als das 10fache und werden in Buchs AG produziert. Da bin ich ja doof wenn ich diese Produkte hier kaufe und im DM gross Hergestellt in der Schweiz darauf steht. Das gleiche Thema bei Gesichtscremen
      45 1 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 20:45
      Highlight @Quitschente:
      http://www.bilanz.ch/unternehmen/so-besiegt-mibelle-den-starken-franken-569027

      Wie gesagt, im Detailhandel sind die Produktionskosten nicht das einzige.

      Abgesehen von der 500ml phbalance Nachfüllpackung habe ich bei Migros kein Duschgel gefunden, dass 4 Franken kosten würde. Übertreibst Du da vielleicht ein bisschen?

      Duschgel gibt es bei Migros schon ab 65 Rappen für einen halben Liter.
      9 11 Melden
    • Matthias Studer 15.04.2017 20:48
      Highlight @Quitschente. Wird das Produkt in Buchs hergestellt oder vertrieben?
      6 0 Melden
    • whatthepuck 15.04.2017 21:01
      Highlight Was dingsbums sagt wäre runtergebrochen ja dann, dass wir in der Schweiz Verkaufspersonal nicht international konkurrenzfähig beschäftigen können, oder? Es führt nach dieser Argumentation ja zu einem wirtschaftlichen Nachteil für die Bevölkerung. Die Automatisierung der Läden kann dann nur Gutes verheissen, wenn die teuren Frauen, die das Ketchup ins Regal stellen, weg sind.

      Ich freue mich auf den Tag, an dem das Lohnmärchen entzaubert wird. In Wien, München, Frankfurt lebt sich's so gut wie in Zürich, nur auf anderem Preisniveau. Unsere Verhältnisse sind kein Grund für unsere Preise.
      12 4 Melden
    • Quitschente 15.04.2017 21:28
      Highlight Das Produkte oder die Produkte werden in Buchs hergestell. Das gleiche mit Gesichtscreme 3 euro oder 15fr in der migros buchs.
      15 0 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 21:42
      Highlight @whatthepuck: Die Schweiz ist einfach zu teuer. Löhne, Mieten, Lebensmittel, egal was. Es ist alles viel zu teuer für ein Land, das mitten in Europa liegt und umgeben ist, von Ländern mit einem ähnlichen Lebensstandard und 2-3 mal niedrigeren Kosten.

      Aber an diesem Thema will sich niemand die Finger verbrennen.

      Lieber über die Coop, Migros oder die Einkaufstouristen schimpfen.
      6 5 Melden
    600
  • DocM 15.04.2017 19:26
    Highlight Wann immer ich kann, steh ich den beiden Konzernen gerne auf die Füsse und verzichte auf deren "Service". Gerne gehe ich zum Bäcker oder Metzgers ums Eck, kauf das Gemüse beim Händler ums Eck.

    Die Margen von Coop und Migros sind Wucher. Unter dem Strich sinken die Löhne in der CH (auch bei den Orangen Konzernen). Doch sind die beiden Konzerne nicht Willens (wohl in der Lage) die Preise entsprechend anzupassen.

    52 17 Melden
    • xlt 15.04.2017 21:12
      Highlight Das stimmt aber vor allem für die Bruttomargen. Netto siehts dann schon etwas anders aus, und damit sollte man eigentlich vergleichen.
      6 5 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:25
      Highlight @DocM: die Gewinnmargen der Grosshändler liegen bei 1-2%. Das wäre die maximale Preisreduktion, bevor das jeweilige Unternehmen in die Verlustzone rutscht.

      Preisanpassungen sind also kaum noch möglich, wenn man nicht die Löhne weiter senkt. Und das muss wirklich nicht sein.
      7 3 Melden
    • DocM 15.04.2017 23:22
      Highlight @Maett: Und diese Lüge glaubst Du?? Weshalb kann ein Anbieter ein Produkt im EU Raum zur Hälfte anbieten?? Weshalb erhalte ich Rindfleisch (CH Produktion) beim Metzger 40% günstiger als bei den Grossen (Import Südamerika)?? Oder anders gefragt: Was machen die Grossen falsch?
      8 0 Melden
    600
  • Sloping 15.04.2017 19:22
    Highlight Migros und Coop agieren wie gewinnmaximierende Multinationale Unternehmen und kaufen ihre Markenware dort ein, wo es am günstigsten ist. In den Läden wird immer mehr automatisiert und auch dadurch fortlaufend Personal abgebaut. Wenn sich nun Konsumenten analog dazu konsummaximierend verhalten, wollen es diese gleich handelnden Unternehmen gesetzlich begrenzen. Doppelmoral vom Schönsten!
    54 18 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 20:23
      Highlight Artikel nicht verstanden, setzen, eins.
      17 33 Melden
    • whatthepuck 15.04.2017 21:03
      Highlight Nein Alnothur, was sloping beschreibt ist die Wurzel des Artikels. Was du im Artikel liest ist nur Symptombekämpfung.
      21 3 Melden
    600
  • Menel 15.04.2017 19:17
    Highlight Hey, so lange das dann auch bei den Importwaren der Grosshändler so gehanhabt wird und sie ihre Steuern ausschliesslich in der Schweiz zahlen, kein Problem 😉
    40 7 Melden
    600
  • MGa 15.04.2017 19:07
    Highlight Das ist mir egal. Selbst wenn die MwSt in der Schweiz zu entrichten ist, sind die Pampers in Deutschland immer noch halb so teuer wie hier. Hier verdienen und hier ausgeben finde ich grundsätzlich richtig, bei diesen Preisdifferenzen, die kein Mensch nachvollziehen kann, hört's für mich aber auf.
    87 13 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 19:42
      Highlight Die Preisdifferenz ist kein Geheimnis:

      - Höhere Einkaufspreise, weil der Einkaufspreis bei Procter&Gamble, Nivea, et. für Markenartikel in der Schweiz zum Teil höher ist als der Verkaufspreis in DE
      - Höhere Personalkosten
      - Höhere Mietkosten
      13 18 Melden
    • danbla 15.04.2017 20:40
      Highlight @dä dingsbums
      Behauptet auch niemand, dass es ein Geheimnis sei, es ist aber trotzdem nicht gerechtfertigt. Höhere Mietkosten: ok.
      Höhere Personalkosten:ok.
      Der Rest: reine Abzocke.
      24 4 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 20:50
      Highlight @danbla: MGA sagte, die Preisdifferenzen könne kein Mensch nachvollziehen.

      Würden Coop und Migros ihre Preise durchs Band um 1.5% senken, wäre der Gewinn weg.

      Abzocke bei nur 1.5% Gewinn? Kaum.
      10 10 Melden
    • Fulehung1950 15.04.2017 21:00
      Highlight Ja lieber Dingsbums, geben Sie's auf. Die Leute werden nie verstehen, dass (massiv!) höheres Lohnniveau höhere Produktions- und Vertriebskosten nach sich zieht, was logischerweise zu höheren Verkaufspreisen führt.

      Der Schweizer will den Fünfer (hohen Lohn), das Weggli (tiefe Preise) und noch die Tochter des Bäckers (tiefe Steuern) obendrein. Alles andere ist doch unfair!
      15 14 Melden
    • Maett 15.04.2017 22:28
      Highlight @Fulehung1950: gerade der Kommentar von @danbla zeigt das vorherrschende Problem auf:

      "Der Rest: reine Abzocke." - nur gibt es kein Rest. Coop und Migros haben europaweit verglichen sehr tiefe Gewinnmargen, weitere Senkungen führen nur in die Verlustzone.

      Viele Schweizer Konsumenten wollen einfach nicht begreifen, dass die Lohnunterschiede und höhere Infrastrukturkosten tatsächlich für so grosse Preisunterschiede sorgen.

      Und so kaufen sie im Ausland ein, sorgen für mehr Arbeitslose, wundern sich, weshalb die Steuern steigen und machen so weiter, bis unser System nicht mehr finanzierbar ist.
      8 8 Melden
    • Neruda 15.04.2017 22:37
      Highlight 😢 tiefere Lohnnebenkosten und höhere Produktivität in der Schweiz führen dazu, dass der Lohn praktisch keinen Einfluss auf den Preis hat, wann versteht ihrs endlich??! 😢
      9 1 Melden
    • Neruda 15.04.2017 22:39
      9 2 Melden
    • dä dingsbums 16.04.2017 00:32
      Highlight @Neruda: Interessanter Bericht.
      2 0 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 15.04.2017 19:02
    Highlight Warum nicht einfach in der CH billiger verkaufen? Normalerweise funktioniert Konkurrenz so...
    55 11 Melden
    • phreko 15.04.2017 19:29
      Highlight Hohe Löhne und Vertragsfreiheit der Zulieferer (quasi Monopolstellungen).
      9 7 Melden
    • Charlie Brown 15.04.2017 19:30
      Highlight Warum nicht einfach in der Schweiz gleiche Löhne zahlen wie in D?

      Aha.
      39 19 Melden
    • HansDampf 15.04.2017 20:10
      Highlight @Charlie Brown: Korrekt und ich bin auch gerne bereit etwas mehr zu bezahlen um die höheren Kosten (Löhne, etc.) zu berücksichtigen. Wenn jedoch mein Deo in DE EUR 1.5 und hier CHF 5.50 kostet, ist dies schlicht nur noch Wucher.
      32 5 Melden
    • danbla 15.04.2017 20:45
      Highlight @charlie: gleiche Löhne wie in D? Wenn der Rest auch dem Preisniveau von D angepasst wird, Miete, Medis, Versicherungen etc. nur zu.
      11 3 Melden
    • Charlie Brown 15.04.2017 22:15
      Highlight @danbla: Der Durchschnitts(brutto!)lohn in D war 2015 Euro 34'999 pro Jahr. Das ist noch nicht mal der Median, der liegt naturgemäss deutlich tiefer. Hast du eine Idee, was da netto übrig bleibt?

      Auch wenn es unsinnige Ausreisser wie z.B. das weiter oben genannte Deo gibt - die Kaufkraft ist hier grösser als in D. Wer das nicht glaubt, soll nach D auswandern und nach einer Weile darüber berichten...
      8 7 Melden
    • Neruda 15.04.2017 22:35
      Highlight Jetzt hört mir doch auf mit den höheren Löhnen! Informiert euch einmal richtig!! Da surfed ihr auf watson rum, aber schnell 5min um zu googeln liegt nicht drin?
      Die Löhne haben praktisch kein gewicht auf den Preis, da tiefere Lohnnebenkosten und höherer Produktivität. Hört mal auf euch verarschen zu lassen!
      https://m.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/arbeit/die-maer-der-hohen-schweizer-loehne
      14 3 Melden
    • Charlie Brown 16.04.2017 06:32
      Highlight @Neruda: Ich zitiere sus deinem Artikel: "Wichtig sei vor allem die Tatsache, dass pro Arbeitsstunde und Fläche die Schweizer Detailhändler mehr einnehmen."

      Könnten da die höheren Preise eine Rolle spielen? Irgendwie macht es wenig Sinn, genau mit dem zu argumentieren, was man bekämpfen will.

      Ich für meinen Teil habe zudem mehr als 5 min in Recherche investiert, um fundierte Zahlen zum Lohnniveau zu finden. Sind diese einfach nur Quatsch? Oder wie redest du die Kaufkraft schön?
      2 5 Melden
    600
  • Reli 15.04.2017 18:57
    Highlight Vernünftiger Vorschlag. Wer anhalten kann, um die deutsche MWST rückzufordern, kann das auch, um die CH-Steuer zu bezahlen. Damit will ich nicht sagen, dass es bei Coop und Migros keinen Handlungsbedarf gäbe...
    27 12 Melden
    600
  • offspring 15.04.2017 18:55
    Highlight Höhö der Kontrollaufwand am Zoll würde sich in Grenzen halten. Ja klar, auf Deutscher Seite sind die Zöllner ja nicht am Limit mit Abstempeln der Ausfuhrscheine...🤔
    27 3 Melden
    600
  • Gsnosn. 15.04.2017 18:52
    Highlight Migros druckt ihre Prospekte im Ausland weil es billiger ist aber die eigenen Kunden sollen in der Schweiz einlaufen. Doppelmoral
    77 5 Melden
    • redeye70 15.04.2017 19:35
      Highlight Migros und auch Coop lassen viele Teilprozesse in der Herstellung von Produkten im Ausland machen, weil es billiger ist. Wäre schön wenn die Medien einmal hier Licht reinbringen würden. Die Doppelmoral und Heuchlerei der beiden Konzerne ist abstossend.
      48 4 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 19:45
      Highlight Gerüchte besagen, dass die Migros 10-20% der Druckaufträge im Ausland vergibt.

      Das relativiert die Sache schon etwas.
      10 5 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 20:26
      Highlight Und an der Grenze bezahlen Coop und Migros ja auch keine Steuern.

      ...oh.
      14 1 Melden
    600
  • DerRaucher 15.04.2017 18:41
    Highlight Macht nix. Ich hole die Steuer sowieso nicht zurück. Und ehrlich gesagt gehen mir die Rappenspalter etwas auf den Geist. Wer sich wegen 30-40 Euro die MwSt zurück geben lässt, hat es wohl wirklich nötig. Ist ja nicht so das man auch ohne das ganze schon genug spart.
    46 11 Melden
    • ströfzgi 15.04.2017 23:15
      Highlight Was für den einen 50 rappen sind, sind für die andern 50 Franken. Du gehst wegen 50 eur gespart den gleichen Weg wie andere für 50 rappen. Also nimm dich an der eigenen Nase und kaufe hier.
      0 7 Melden
    600
  • Fischra 15.04.2017 18:37
    Highlight Solange Produkte teilweise 4x so teuer sind in der Schweiz wie in Deutschland, wird dieser Wettbewerbsvorteil genutzt. Da hilft auch die nicht Rückerstattung der Mwst nicht. Und solange Genossenschaften wie Migros und Coop Milliardengewinne in der kleinen Schweiz einfahren sollen sie aufhören zu Klagen wie wenn ihre Existenz bedroht wäre. Da würde ich mir überlegen Preise Attraktiver zu machen. Ich kaufe nur in der Schweiz ein, fühle mich aber manchmal schon ziemlich veräppelt.
    42 7 Melden
    • lemeforpresident 15.04.2017 19:26
      Highlight Nennen sie bitte konkrete Beispiele für 4x so teure Produkte...
      12 33 Melden
    • phreko 15.04.2017 19:30
      Highlight Was meinst su wohin diese Milliarden fliessen?
      7 4 Melden
    • lucasm 15.04.2017 19:46
      Highlight z.B. bei putzmittel: cif reinigungscreme in DE 1.19 und bei coop 5.20 (vor etwa einem jahr, weiss nicht wie's heute ist, vielleicht auf 4.90 gesenkt und dafür hängt jetzt das schild "für discountpreise" daneben). Bei kosmetik, wasch und reinigungsmittel sind die preisunterschiede einfach daneben
      26 1 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 19:48
      Highlight Die Gewinne von Migros und Coop liegen deutlich unter der Milliardengrenze.

      Da Genossenschaften keine AGs sind die ihre Gewinne nicht Ausschütten, wird das Geld mehrheitlich wieder in der Schweiz investiert und generiert so Aufträge für das Gewerbe und Arbeitsplätze.
      9 16 Melden
    • Fischra 15.04.2017 19:49
      Highlight Lemeforpresident. Kosmetikartikel sind zum Beispiel so eine Kategorie. Lebensmittel sind mir egal. Ich bevorzuge Regionale Produkte. Aber Duschgel etc sind in Deutschland noch günstiger als in Polen wo ich zeitweise auch Lebe. Vergleichen Sie mal Coop und DM Deutschland.
      13 0 Melden
    • X23 15.04.2017 20:02
      Highlight @lemeforpresident:

      Hackfleisch (Rind) 500g: Coop ~8 fr, Hiebers 2.5€

      Schweinefilet 500g: CH ~30Fr, Hiebers 5-8€

      Syoss Haarschaum: Coop 10 Fr, Hiebers 2.9€.



      Noch mehr?
      20 7 Melden
    • Timi 15.04.2017 20:04
      Highlight @lemeforpresident
      Z.bsp. Haarfarbe
      8 2 Melden
    • nukular 15.04.2017 20:50
      Highlight @x23 also der fleischvergleich hinkt... ein fleisch dass nur in der CH aufgezogen und geschlachtet wurde ist doch nicht vergleichbar mit einen fleisch aus DE. Könnte ja grad so gut den vergleich bringen, dass in CZ 500gr hackfleisch nur 90cent kosten...
      8 10 Melden
    • X23 15.04.2017 21:53
      Highlight Deutschland hat im Bezug auf Nahrungsmittel dermassen drakonische Aufsichten, dass ich mir da keine sorgen mache. Das Fleisch, welches ich bei Hiebers kaufe ist aus DE, kaufe kein brasilianisches, polnisches oder so. Daher gibt es Punkto Qualität keine Bedenken. (Bester Kumpel ist Schlachter in der Schweiz, hat mir das so bestätigt).
      7 2 Melden
    • lucasm 15.04.2017 22:40
      Highlight Da kaufe ich lieber für 5€/kg in DE poulet, als bei migros oder coop polnisches oder tschechisches für über 25chf/kg, das ist einfach nur abzocke. Für poulet aus der CH zahle ich hingegen gerne über 30chf/kg
      8 0 Melden
    • nukular 15.04.2017 22:43
      Highlight Sie verstehens nicht. Wenn fleisch in DE aufgezogen etc wird, ist ja klar dass es billiger ist als rein schweizer fleisch.
      5 6 Melden
    • sowhat 16.04.2017 08:40
      Highlight Deutschland ist in punkto Tierwohl ein miserables Beispiel. Was hier abgeht ist Massentierhaltung in perverser Form. Also ja, lieber hiesiges Fleisch.
      1 2 Melden
    600
  • Ciambellano 15.04.2017 18:26
    Highlight Zuerst 2x50Mio an der Zollverwaltung sparen, dann neue Arbeit auferlegen. Bravo!
    10 4 Melden
    600
  • koks 15.04.2017 18:25
    Highlight die steuerbefreiungen und schlupflöcher sollen nur für globale firmen und deren aktionäre gelten. der mittelständler soll gefälligst alles schön deklarieren. neoliberalismus at its best.
    42 4 Melden
    600
  • Weisnidman 15.04.2017 18:24
    Highlight Als würde Migro, Coop und der Rest verhungern! Erst der Franken, dan die Einkaufturis und morgen darf man Ferien nur in der CH machen bei der Migro und Coop. wtf
    30 10 Melden
    • phreko 15.04.2017 19:31
      Highlight Es geht um sollen, nicht um nicht-dürfen.
      2 14 Melden
    600
  • Gavi 15.04.2017 18:23
    Highlight Absolut einverstanden! Mehr gibt es nicht zu sagen.
    12 27 Melden
    600
  • Gigi,Gigi 15.04.2017 18:20
    Highlight Da bin ich mal gespannt auf die Diskussion!
    4 5 Melden
    600
  • Domino 15.04.2017 18:19
    Highlight Das Problem ist nicht, dass das Ausland zu Billig ist, sondern die Schweiz zu teuer. Und ich rede nicht von schweizer Produkten:
    Coop, Migros etc. importieren Produkte aus dem Ausland und verkaufen diese zum doppelten bis vierfachen Preis. Das ist schlicht nicht gerechtfertigt.
    Zahnpasta, Tierfutter, Wasch- und Putzmittel, Alkohol etc.
    Oder auch Schuhe von ausserhalb dem EU-Raum: Deutschland 89€, Schweiz 139.- obwohl 9% weniger MWST drauf ist. Markenhemd: 44€ in DE, 169CHF in Zürich...
    Ein positives Beispiel sind Elektronikprodukte: Hier ist die Schweiz oft billiger, da wir nur 8% MWSt haben.
    33 5 Melden
    • phreko 15.04.2017 19:32
      Highlight Vertragsfreiheit der Hersteller.
      4 7 Melden
    • lucasm 15.04.2017 19:47
      Highlight ...ja, aber dann dürfen die konsumenten auch dort einkaufen wo sie wollen, ohne dass ihnen dauernd ein schlechtes gewissen gemacht wird
      24 6 Melden
    • dä dingsbums 15.04.2017 19:49
      Highlight Mein Lohn ist doppelt so hoch wie in Deutschland, die Miete sogar mehr. Diese Kosten entstehen bei Coop und Migros auch.

      Wie sonst sollte man bei 2-3 Mal so hohen Eigenkosten Produkte in einem viel kleineren Markt gleich billig verkaufen können?
      8 14 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 20:29
      Highlight lucasm: dagegen sagt ja auch weder Coop noch Migros was.... Leseverstehen und so...
      4 3 Melden
    • Neruda 15.04.2017 22:26
      Highlight Die Lohnkosten sind unbedeutend für den Preis. Das hat der Kassensturz schon vor 6 Jahren aufgezeigt!! Aber zwei Wörter bei google eingeben sind schon zuviel verlangt vom "mündigen" Bürger. Die Lohnnebenkosten sind in der Schweiz schon viel tiefer und unsere Produktivität um einiges höher als die der Deutschen!

      https://m.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/arbeit/die-maer-der-hohen-schweizer-loehne
      8 2 Melden
    • lucasm 15.04.2017 22:50
      Highlight @alnothur: neiiin natürlich haben die nichts gegen den einkaufstourismus, freuen sich sicher noch ab jedem, der sein geld im ausland ausgibt😅. Braucht nicht viel denkvermögen, um zu checken, dass es den händlern mit der forderung nach mwst auf den freibetrag nicht um mehr $ für in die bundeskasse geht, sondern um ihr eigenes kässeli.
      4 1 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 23:43
      Highlight «Jeder soll einkaufen dürfen, wo es ihm beliebt. Aber es kann nicht sein, dass die Schweiz das Einkaufen in Deutschland steuerlich unterstützt.»

      "Der Bund könnte die verlorenen Einnahmen zurückholen wollen, indem er den Mehrwertsteuer-Satz erhöht. Damit würde das Shoppen auf der Schweizer Hochpreisinsel noch teurer, die Läden in Deutschland noch verlockender, der Einkaufstourismus erhielte noch mehr Schub, womöglich gingen die Mehrwertsteuer-Einnahmen wieder zurück."
      4 2 Melden
    600
  • paedesch 15.04.2017 18:19
    Highlight Die einkaufstouristen nerven mich schon lange... gruss von einem verkäufer, der langsam angst hat seinen job zuverlieren weil ein paar schweizer meinen sie müssen ihr geld das sie in der schweiz verdienen im ausland ausgeben
    17 56 Melden
    • DocM 15.04.2017 19:30
      Highlight willkommen in der Realität. Mein Lohn wurde über die letzen 3 Jahre um 20% gedrückt, damit ich nicht von einem Grenzgänger ersetzt werde. Irgendwann kommt der Punkt, dann kann ich mir die CH Preise nicht mehr leisten. Mittelfristig muss ich damit rechnen, in EU-Ausland zu ziehen und in der CH zu arbeiten
      35 2 Melden
    • redeye70 15.04.2017 19:41
      Highlight Ich unterstütze den Einkaustourismus auch nicht aber gerade dein Arbeitgeber sollte zuerst mal bei sich selbst anfangen. Oder warum hat einer der orangen Riesen schon ganze Werbekampagnen in Deutschland herstellel lassen? Daraus entsteht dann eben Züricher Geschnetzeltes oder "Kann man es grillen?".
      17 3 Melden
    • paedesch 15.04.2017 20:38
      Highlight Wie kommst du drauf das ich für die migro arbeite?
      5 3 Melden
    • ThePower 16.04.2017 12:19
      Highlight Ach, wir nerven dich😂?Wie ich mein Geld ausgebe, entscheide ich immer noch selbst, mein Freund. Sie Schuld trägt der Detailhandel: überrissene Preise und nicht selten unfreundliches Personal. Dann hat es zwar 10 Kassen, wovon immer höchstens drei geöffnet sind.

      Der hiesige Detailhandel hat Glück, dass ich nicht sehr grenznah wohne, sonst würde ich fast ausschliesslich drüben einkaufen.
      1 0 Melden
    600
  • ujay 15.04.2017 18:16
    Highlight Schnapsidee😂😂😂 Da wird mal wieder gelogen und geheuchelt und am Problem vorbei gequasselt und will stattdessen ein Bürokratiemonster schaffen. An Migros, Coop etc: Senkt die Margen und handelt vernünftige Verträge aus. WEKO: Zerschlagt endlich die Kartelle, die Parallelimporte verunmöglichen. Werft endlich diese Zecken, die sich Lobbyisten nennen, aus dem Bundeshaus.
    49 4 Melden
    • redeye70 15.04.2017 19:43
      Highlight Diese Generalimporteure wurdenvor ein paar Jahren durch das Parlament geschützt, da kann die Weko gar nix dafür. War übrigens der bürgerliche Block, der das durchbrachte. Soviel zum Thema freier Markt und Wettbewerb.
      20 0 Melden
    600
  • Neruda 15.04.2017 18:15
    Highlight Dass geht doch die Schweiz nichts an, ob die Deutschen eine Bagatellgrenze haben oder nicht. Wir haben es ja auch nicht gern, wenn sich die EU in unsere Innenpolitik einmischt.
    Und die lieben Detailhändler sollen besser mal die Hochpreisinsel Schweiz bekämpfen und Druck auf unsere Parlamentarier machen. Aber nein, haben wohl Angst um ihre zu hohen Margen!
    32 6 Melden
    600
  • Hosch 15.04.2017 18:14
    Highlight Eine riesen Schweinerei! Nicht nur ,dass uns die Un-"Genossenschaft" Migros und die Un-"Kooperative" Coop mit ihrer Marktmacht die Preise diktieren nun wollen diese uns zwingen ihnen weiterhin ihre Milliardengewinne zu garantieren.... <<Willkommen bei Migros und Coop mit staatlich garantierten Gewinnen>>, so könnte da einer neuer Slogan lauten sollte diese Absurdität durchkommen.
    Wäre 1. April würde ich lachen aber so fühle ich mich bloss verarscht...
    25 15 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 20:32
      Highlight Ich würde Ihnen trotzdem empfwhlen, den Artikel zu lesen, das scheinen Sie versäumt zu haben...
      10 7 Melden
    600
  • pamayer 15.04.2017 18:12
    Highlight Ach ja, Und die Grossen haben weiterhin zig Möglichkeiten offen, den Fiskus umgehen zu können.
    Wenn der Bund zu wenig einnimmt, soll er zuerst bei den Grossen genauer hinschauen bzw dort die Gesetze entsprechend anpassen.

    Und Migros und Coop mit den europaweit höchsten Bruttomargen wollen einfach noch mehr einfahren.

    Bald heisst der Orange Riese 'der fette Riese'.
    28 6 Melden
    600
  • Flint 15.04.2017 18:11
    Highlight Fände ich gut. Schweizer kaufen heute in DE ja im Prinzip günstiger ein wie die Deutschen selbst. Das kann ja irgendwie auch nicht sein.
    19 23 Melden
    600
  • ev0lution 15.04.2017 18:10
    Highlight 1. Rentiert der Einkauf im Ausland immer noch!

    2. Sind vielle Haushalte mit geringem Einkommen dringend darauf angewiesen!

    3. Ob die enormen Mehrkosten die sich daraus ergeben, von den Sozialämtern übernommen würden ist fraglich und Coop, Migros und Manor werden es wohl nicht tun.
    18 11 Melden
    600
  • RoWi 15.04.2017 18:10
    Highlight Es ist erstaunlich, wie kreativ die Hochpreis-Insel Schweiz geschützt werden soll! Statt die Konsumenten zu Motivation, in der Schweiz einzukaufen und die Importe zu vergünstigen... unglaublich!
    28 5 Melden
    • Flint 15.04.2017 22:39
      Highlight Motivation funktioniert nicht solange es um den eigenen Geldbeutel geht! Das wäre ja ungefähr so wie Geschwindigkeitsbeschränkungen ohne Radarkontrollen. Daran würde sich doch auch keiner halten.
      2 1 Melden
    600
  • ThePower 15.04.2017 18:06
    Highlight Ich denke, von einer solchen Regelung würde wohl vor allem🇩🇪profitieren: Die meisten Leute würden einfach auf den Ausfuhrschein verzichten, da der Differenzbetrag in vielen Fällen sehr gering wäre und sich somit der Aufwand nicht lohnt, wegen vielleicht 5-10 € diesen Formularkrieg auf sich zu nehmen.

    Ich persönlich gehe selten rüber, aber wenn dann schenke ich den Deutschen die MwSt. Ist auch so günstig genug. Eine Bagatellgrenze würde ich befürworten, es ist jeweils zum Fremdschämen wenn man Landsleute sieht, die sich ernsthaft einen Ausfuhrschein für €1.20 bei Aldi Süd ausstellen lassen🙄
    38 4 Melden
    600
  • sentir 15.04.2017 18:05
    Highlight Diese Firmen rechnen uns jedes Jahr vor, wie viel sie an Geld verlieren, wenn wir im Ausland einkaufen.
    Ich sähe gerne mal eine Rechnung wo man sieht, wie viel die gleichen Firmen einsparen mit dem ausländischen Personal, das sie in der Grenzregion einstellen.
    60 7 Melden
    600
  • Makatitom 15.04.2017 18:03
    Highlight Das letzte Mal, dass ich an einer Migros-Baustelle vorbei fuhr, stand dort ein rumänischer Lastwagen und lud Baumaterial ab. Und vor Kurzem haben Migros und Coop die gemeinsame Einstellhalle saniert und Sprinkler montiert, dort sprachen die Arbeiter auch nicht wirklich eine CH Landessprache und es standen einige Autos mit ausländischen Nummern in der EH zu dieser Zeit. haben die jetzt auch Schweizer Löhne bekommen? Oder wurde das Baumaterial zu Schweizer Preisen gekauft?
    50 8 Melden
    • Goon 15.04.2017 18:58
      Highlight Genau so ist es. Arbeite bei einem der genannten Grossverteiler und sehe es immer wieder. Ladenmobiliar aus Rumänien von Deutschen aufgestellt, ausländische Inventurfirmen, Grenzgänger angestellt etc etc.

      Und wollen verbieten aber selber keinen Dreck besser
      42 4 Melden
    • Alnothur 15.04.2017 20:34
      Highlight Wer will was verbieten?
      6 10 Melden
    • Don Sziggy 16.04.2017 21:57
      Highlight Das ist wie damals als Ch. Blocher sein Anwesen umgebaut hat. Er, der immer danach schreit, die Schweiz den Schweizern und die Schweizer für die Schweizer. 90% der Handwerker waren aus Deutschland. Was sagt uns das?Wasser predigen und Wein trinken,oder,Brot für alle, Kuchen für mich. Oder eben, der Chef der Migros, 1 Million verdienen, und denen, die sehr, sehr viel weniger verdienen, praktisch zu verbieten, im Ausland einzukaufen. So wie in George Orwells "Animal Farm", alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher. Und welche Tiere waren diejenigen die gleicher waren?Genau, die Schweine.
      2 1 Melden
    600
  • Don Sziggy 15.04.2017 18:01
    Highlight Die Grossen dürfen, die Kleinen nicht? Leute, da werdet Ihr auf die Schnauze fallen, dann werd ich gar nichts mehr bei Coop, Migros, Denner und Manor kaufen, dann geh ich halt mal 6 Monate nur noch zu Lidl und Aldi, mal sehen wie die 4 Grossen sich dann winden, dieses Pack.
    43 9 Melden
    • rogher 15.04.2017 19:16
      Highlight Ich gehe je länger je mehr zu Aldi und Lidl (hier in der Schweiz),ist schon einiges was man da zusammensparen kann.
      Keine Lust mehr die Marken Hochpreisinsel Schweiz zu unterstützen.
      Vielen Dank auch unseren Unfähigen Politikern!
      24 4 Melden
    600
  • G. Del'Hermansvillare 15.04.2017 17:56
    Highlight Wer sein Geld hier verdient, soll es auch hier Ausgaben! Ansonsten muss man. sich nicht wundern, wenn Arbeitsplätze verschwinden...
    31 47 Melden
    • Hoppla! 15.04.2017 19:04
      Highlight Darf ich dann noch ins Ausland in den Urlaub?
      21 5 Melden
    • philosophund 15.04.2017 19:06
      Highlight Solange bspw. Kosmetikartikel das acht- bis zehnfache Kosten kannst du das vergessen. Die Leute sind nicht dumm.
      34 4 Melden
    • sheimers 15.04.2017 19:15
      Highlight Das würde aber den Export abwürgen, wenn niemand mehr seine Fränkli ins Nachbarland bringt.

      Ich finde es soll jeder da einkaufen wo's ihm am besten gefällt, aber es soll sich keiner vor den Steuern drücken. Von dem her finde ich den Vorschlag super.
      13 6 Melden
    • Menel 15.04.2017 19:18
      Highlight Sie meinen die Arbeitsplätze, die in den grenznahen Filialen von Deutschen und Franzosen besetzt sind?
      21 2 Melden
    600

Rassistischer Facebook-Post: SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor verurteilt

Der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor ist wegen Verstosses gegen die Anti-Rassismusstrafnorm zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden. Er habe via die sozialen Netzwerke eine feindselige Haltung gegenüber Muslimen unterstützt oder sogar verstärkt.

Auslöser der Strafanzeige war ein Tweet sowie ein Facebook-Kommentar gewesen, den Addor am 22. August 2014 verbreitet hatte. Er schrieb darin über eine Schiesserei in einer Moschee in St. Gallen, bei der ein 51-jähriger Mann getötet …

Artikel lesen