Schweiz

Ulrich Giezendanner im «Sonntalk»: «Ich will ein Gesicht sehen.»
bild: telezueri

SP-Nationalrat Naef erteilt im «Sonntalk» dem Burkaverbot eine klare Absage: «Wir können nicht 500 Jahre nach der Reformation Kleidervorschriften erlassen»

05.10.15, 06:07 05.10.15, 07:53

Moderator Markus Gilli steuerte den «Sonntalk» gleich zu Beginn auf emotionales Terrain: Burkaverbot – alles nur Wahlkampfpolemik oder steckt mehr dahinter? Der Moderator liess der einzigen Frau in der Runde, der FDP-Nationalrätin Christa Markwalder, den Vorrang. Doch die Bernerin lieferte statt einer Antwort diejenige Gegenfrage, die die Diskussion beinahe gleich wieder beendet hätte:

«Wer von euch hat denn schon mal eine Burka-Trägerin gesehen?» Sie sehe immer bloss welche in Interlaken und an der Zürcher Bahnhofstrasse.

Umfrage

Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • Abstimmen

11,820 Votes zu: Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • 46%Ja. Diese Art der Verhüllung hat hier nichts verloren.
  • 34%Nein. In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit. Darunter fällt auch das Tragen einer Burka.
  • 20%Bin verwirrt. Würde das Verhüllungsverbot auch für Bauersfrauen und ihre Kopftücher gelten?

Auf Gillis Nachhaken platzierte Markwalder dann aber doch ein Statement: Sobald jemand gezwungen sei, eine Burka zu tragen, widerspreche das ihren liberalen Grundwerten. Doch ein Verbot brauche nicht in der Verfassung zu stehen, das sei unverhältnismässig und schaffe neue Probleme, statt welche zu lösen. 

«Wenn es darum geht, ob wir Waffen exportieren, nach Katar, nach Saudi-Arabien ... Dort machen wir Big Business. Und hier behaupten wir, wir seien für die Rechte der Frau.»

Martin Naef

Auch SP-Nationalrat Martin Naef (Kanton Zürich) sprach sich klar gegen eine Verfassungsänderung aus. Auch wenn er Burkaträgerinnen irritierend fände, stehe ein Verbot ausser Frage. «Wir können nicht 500 Jahre nach der Reformation Kleidervorschriften erlassen», sagte Naef. «Man kann nicht alles mit dem Strafrecht lösen.»

SP-Nationalrat Martin Naef.
bild: telezueri/zvg

Ein neues Argument führte Ulrich Giezendanner, SVP-Nationalrat aus dem Kanton Aargau ins Feld: «Ich habe noch nie einen Mann mit Burka gesehen. Folglich ist das eine Diskriminierung der Frau.» Auch die Touristinnen an der Zürcher Bahnhofstrasse und in Interlaken müssten sich anpassen, sagte Giezendanner. «Ich will ein Gesicht sehen.» 

Das verurteilte Naef als Heuchelei. «Wenn es darum geht, ob wir Waffen exportieren, nach Katar, nach Saudi-Arabien, die am Schluss beim IS landen, die Regime stützen, die Menschenrechte massiv mit Füssen treten... Da machen wir Big Business. Und hier behaupten wir, wir seien für die Rechte der Frau. Das ist verlogen.»

«Ich dachte: Ueli, was machst du?»

Auch beim zweiten Thema waren die Voten klar verteilt: Ueli Maurer hatte diese Woche gesagt, die Schweiz sei dafür gewappnet, 50'000 Flüchtlinge jährlich aufzunehmen. Markwalder und Naef nickten zustimmend, betonten beide die Notwendigkeit der Hilfe vor Ort, die diplomatischen Aufgaben der Schweiz und die Kapazität der Infrastruktur. Giezendanner sagte: «Ich bin erschrocken und dachte, Ueli, was machst du? Maurer braucht mehr echte SVP-Berater.»

Noch schlimmer sei nur die Ankündigung des Kantons Aargau, Ikea-Häuser als Flüchtlingsunterkünfte aufzubauen. Man könne doch nicht die Schweiz den Asylbewerbern noch schmackhafter machen, in dem man ein Eigenheim verspreche, das dann nicht mal aus heimischer Produktion sei.

«Europa ist in der Lage, damit umzugehen. Wir könnten doppelt oder dreifach so viele aufnehmen.»

Martin Naef zur Flüchtlingskrise

Weniger vehement äusserten sich Gillis Gäste zum Thema FIFA. «Mir geht die FIFA derart auf die Nerven. Auch Herr Blatter geht mir auf die Nerven», sagte Giezendanner. Dennoch wäre es das Dümmste, wenn der Präsident morgen zurücktreten würde. Naef war sich einig mit Giezendanner. Blatter habe seinen Rücktritt bereits um Jahre versäumt. Dass die Sponsoren dies jetzt von Blatter forderten, sei verlogen. «Das ist die Stunde der Heuchelei!» 

Das nahm Gilli als Schlusswort – nicht ohne Giezendanner noch rasch einen Seitenhieb zu verpassen: «Leim du dein Ikea-Regal heute Abend zusammen.» (dwi)

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Galghamon, 3.12.2016
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  • dododo 05.10.2015 18:56
    Highlight Und wiedereinmal kompostiert die SVP die selbe Idee, mit der sie schon das Minarettverbot durchgebracht hat.
    Eine Allianz an Rassisten, Fundichristen und Pseudo-FrauenrechtlerInnen wird da wiedermal wunderbar bedient.
    Zwei Fragen stellen sich mir aber ernsthaft: Braucht es so ein Gesetz?! Ich lebe in der Stadt und habe noch kaum einmal eine komplett verhüllte Muslima gesehen...
    Und: Seit wann genau setzt sich die SVP eigentlich für Frauenrechte ein?!
    Sachpolitik ginge anders meinte ich...
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    • Jol Bear 05.10.2015 20:11
      Highlight Wir müssen die Frage der Verschleierung nicht zwangsweise im Zusammenhang mit den Absichten und Chancen der SVP diskutieren. Burka & Co. liefern im Kontext von Religionsfreiheit, Patriarchismus, Frauenrechten, liberaler Gesellschaft usw. durchaus interessanten Diskussionsstoff jenseits kleinkarierter schweizerischer Parteipolitik.
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  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 17:21
    Highlight jetzt stehen wir aber vor einem echten scherbenhaufen.
    es gibt frauen die wollen, andere die müssen.

    beim verbot wird die religionsfreiheit eingeschränkt.
    das würde aber auch irgendwie bedeuten, dass niemand mehr öffentlich ein religiöses symbol tragen dürfte.

    bei keinem verbot würden diejenigen frauen und mädchen bevormundet, die dies nicht aus freiem willen tun.
    womit dann aber andere kulturelle zwänge, die noch tiefer die jeweilige persönliche integrität einschränken, das selbe recht fordern könnten.

    wie dieser knoten gelöst werden kann?

    keine ahnung.
    schauen wir nach den wahlen.
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  • Linus Luchs 05.10.2015 13:51
    Highlight Darf eine Muslima, die auf Burka keine Lust mehr hat, ab morgen in Jeans und T-Shirt auf die Strasse gehen? Wird ihr Mann dazu sagen: „Klar, wenn dir das lieber ist: deine Entscheidung.“ Nein, sie darf es nicht, es wird ihr verboten. Das ist: Diskriminierung.
    Wer mit Verweis auf Religionsfreiheit die Burka verteidigt, stellt dieses Grundrecht über das Grundrecht auf Gleichheit aller Menschen. Das ist absurd! Die Linke scheint nicht zu merken, wie sie eines ihrer zentralen Anliegen verrät.
    Mehr dazu von Regula Stämpfli:
    http://www.news.ch/Durcheinandertal+moderner+Lebenswelten/675134/detail.htm
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  • Jol Bear 05.10.2015 11:20
    Highlight Ein Vermummungsverbot bei politischen Demos oder Sportanlässen wäre sinnvoll, Kleidungsvorschriften zu erlassen wie Burkaverbot ist jedoch überflüssig, weil Privatsache. Allerdings ist bei den muslimischen Verschleierungsarten die Fragestellung der Unterwerfung der Frau unter die Macht des Mannes ja zumindest nicht abwegig. Lassen wir Burka u.ä. zu, und ein Arbeitgeber weigert sich, eine Dame mit Burka einzustellen, diskriminiert er sie dann aufgrund ihrer Religion oder geht er als Verfechter der Gleichberechtigung durch?
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  • Roger Gruber 05.10.2015 08:46
    Highlight Erstaunlich in dieser Angelegenheit ist ja, dass die SP religiöse, geschlechterbezogene Vorschriften plötzlich höher gewichtet als die Gleichberechtigung der Geschlechter. Wie würde die SP wohl reagieren, wenn in der Schweiz z.B. durch die Katholiken aus religiösen Gründen die Abschaffung des Frauenstimmrechtes verlangt würde? Die rechtliche Prioritätenliste der SP ist also offenbar wie folgt:
    1. Rechte von Ausländern
    2. Religionsfreiheit von Ausländern, auch wenn durch CH-Gesetze (Vermummungsverbot) verboten.
    3. Rechte von Frauen
    4. Rechte von den restlichen Schweizern
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    • Pokus 05.10.2015 10:21
      Highlight Da hst du aber was gehörig falsch verstanden.
      Die Rechte von Frauen sind da? Warum noch weitere, statt diese anzuwenden?
      Und der Redt ist ja wohl reine Polemik.
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  • dracului 05.10.2015 08:44
    Highlight Der Zürcher Martin Naef scheint zu vergessen, dass nicht alle in der schweiz reformiert wurden 😉
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  • Markus Steinegger 05.10.2015 08:36
    Highlight Ääähhhhmmmm..... Was Herr Näf offensichtlich nicht weiss ist, dass gerade im zwinglianischen Zürich und im calvinistischen Genf die Reformation äusserst strenge Kleidervorschriften brachte. Das Argument geht also genau in die falsche Richtung. Bildung ist eben nicht jedermanns Sache - aber irgendetwas plappern kann man ja trotzdem mal.
    Nichtsdestotrotz ist das Burkaverbot natürlich eine Bieridee.
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  • Andeli 05.10.2015 08:28
    Highlight Also ich habe an meinem Wohnort (Zürich 'Downtown') noch nie eine Frau mit Burka gesehen. Ist es so, dass wir ach so aufgeschlossene Schweizer, auch in dieser dem Volk anscheinend wichtigen Debatte, immer noch nicht zwischen einer Abbaya, Niqap und Burka unterscheiden können? 'Ich will ein Gesicht sehen', ja verstehe ich das richtig, wir würden offen auf diese Frauen zugehen und ein Gespräch anfangen, eventuell um mehr über ihre Herkunft und Kultur zu erfahren, so wie ich es 1'000 in anderen Ländern erlebt habe?
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  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 08:25
    Highlight Auch wenn ich von Hr. Giezendanner rein nichts halte, ich möchte auch lieber ein Gesicht sehen. Nicht unbedingt das seine. Für mich fällt das unter Vermummungs-Verbot.
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  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 08:01
    Highlight Wenn sich Bürgerliche für eine Rollenteilung wie arbeitender Mann und zuhausebleibende Frau ausspricht, ist das rückständig und das auch, wenn die Frau freiwillig mitmacht. Wenn der islamische Mann seine Frau unter Tüchern als seinen Besitz versteckt, ist das ok. Lustiges linkes Weltbild. Beim Burkaverbot geht es darum zuzusehen und sich zu amüsieren, wie die Linken eine frauenverachtende Religion verteidigen und ihre eigenen Werte über Bord werfen.
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    • Sir Jonathan Ive 05.10.2015 10:12
      Highlight Ich hoffe du meinst mit Frauenverachtende Religion nicht den Islam...
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    • Tobi-wan 05.10.2015 13:45
      Highlight @gatesno
      Wenn sich Bürgerliche für eine Rollenteilung, wie von dir beschrieben, aussprechen und dann mit einem Burkaverbot die "Gleichstellung" fordern... <-- finde den Fehler!

      Ich kenne übrigens keine "linken" die einen Niqab oder eine Burka ok finden, im Gegenteil. Aber ist es verhältnismässig einen solchen Artikel in der Verfassung niederzuschreiben?
      @Asmodeus hat es unten sehr gut geschrieben:
      "Wenn wir anfangen Dinge in die Verfassung zu schreiben, weil wir persönliche Probleme haben, dann gute Nacht".

      Ich glaube vielen ist nicht bewusst, was die Verfassung ist!
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    • Linus Luchs 05.10.2015 16:26
      Highlight @Tobi-wan
      Nein, Asmodeus hat es nicht gut geschrieben. Frauen, die sich komplett verhüllen müssen, sind kein persönliches Problem! Sie sind Opfer einer Missachtung zentraler Grundrechte unserer Gesellschaft. Unser Rechtsstaat muss diesen Verstoss ahnden, sonst sind unsere Grundrechte nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
      Weshalb es aber einen neuen Verfassungsartikel braucht, sehe ich nicht ein. Wir haben bereits den Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung und das Gleichstellungsgesetz für Mann und Frau. Damit sollte die rechtliche Handhabe gegen Diskriminierung mittels Burka gegeben sein.
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  • Asmodeus 05.10.2015 07:22
    Highlight Er trifft den Kern der ganzen Problematik.

    "Ich will ein Gesicht gesehen"

    Es geht nicht darum was notwendig ist. Es geht nicht darum ob Frauen unterdrückt werden. Es geht einzig und allein darum, dass er persönlich ein Problem damit hat, wenn jemand mit Gesichtsschleier unterwegs ist.

    Und wenn wir anfangen Dinge in die Verfassung zu schreiben, weil wir persönliche Probleme haben, dann gute Nacht.
    Ups zu spät
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  • Pokus 05.10.2015 07:18
    Highlight Diese Bigotterie hängt mir so zum Hals raus. Naef hat absolut recht, aber darum geht es ja nicht, man will ja symbolisieren das wir Zähne haben und sich jah kein Ausländer oder gar Flüchtling hierherbewegen soll. Dafür ist uns jedes Mittel recht, koste es was es wolle.
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  • Flint 05.10.2015 07:13
    Highlight Die Burkafrage ist ein Problem, welches keines ist. Warum versuchen wir Touristen zu erziehen? So verjagen wir die nur und wir lösen kein Problem, da keins existiert.
    Ich würde einen Unterschied höchstens bei Burkaträgerinnen machen, die hier wohnen. Integration funktioniert mit Burka definitiv nicht.
    Das Verbot schützt auch nicht vor Hooligans, nur so nebenbei...
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    • Chili5000 05.10.2015 08:06
      Highlight "Integration funktioniert mit Burka definitiv nicht" so ein Schwachsinn. Ich kenne italienische Familien bei denen die Mütter zu hause kein Wort deutsch sprechen, kein einziges! Dagegen kenne ich Frauen welche verschleiert bei uns in der Produktion arbeiteten und perfekt deutsch sprechen. Es ist immer das gleiche. Unsere Gesellschaft versteht es einfach nicht aber das muss sie auch nicht, die Frauen machen das freiwillig! Glaubt es endlich. Wieso fragt mach denn nicht die Burkaträgerinnen, ob sie befreit werden möchten? Lastbutnotleast! Wann hast du das letzte mal eine Frau mit Burka gsehen?
      18 8 Melden
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  • philosophund 05.10.2015 06:42
    Highlight haha
    Giezi als Gralshüter der Gleichstellungsfrage.
    48 8 Melden
    • Schreiberling 05.10.2015 07:03
      Highlight Die SVP lebt seit je her nach Pipi Langstrumpfs Motto "Ich mach mir die Welt, sie sie mir gefällt".
      37 10 Melden
    • Charlie Brown 05.10.2015 07:29
      Highlight Das ist etwa so glaubhaft, wie wenn Bastien Girod sich für die Rechte der durch den Dieselskandal geschädigten VW-Fahrer stark machen würde...
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 08:43
      Highlight Bingo! Die perfekte Umschreibung für svp-Denken:

      2 x 3 macht 4
      widdewiddewitt und 3 macht 9e !
      Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt.
      15 10 Melden
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  • M@tt Di11on 05.10.2015 06:13
    Highlight Wo er recht hat, hat er recht,
    12 32 Melden
    • JKF 05.10.2015 07:13
      Highlight Ich habe (in der Schweiz) auch noch keinen Mann in einem Rock gesehen. Ist dies nun männerverachtend oder Diskriminierung?
      Das Argument greift meiner Meinung nach viel zu kurz, da ist sogar die Aussage ich will Gesichter sehen besser.
      27 10 Melden
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