Schweiz

Dieses Schild hing von Samstag auf Sonntag vor dem Poolbereich im Aparthaus Paradies in Arosa. bild: channel 2

SPler verteidigt Dusch-Aufforderung an Juden in Arosa – und muss dafür gehörig einstecken

Ein Aroser Gästehaus ermahnte explizit jüdische Besucher zum Duschen – und löste so einen Shitstorm aus. Nun verteidigt SP-Kantonsrat Roger Deneys die Verantwortlichen – und muss sich dafür Rassismus-Vorwürfe anhören.

16.08.17, 12:16 16.08.17, 14:09
«An unsere jüdischen Gäste: Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen. Wenn Sie gegen diese Regel verstossen, muss ich den Swimmingpool für Sie schliessen.»

Diese Warnung fand ein jüdischer Familienvater in dem Aroser Gästehaus vor, in dem er kürzlich mit seinen Liebsten verweilte. Schockiert meldete er sich bei israelischen Medien – und löste so eine Welle der Empörung aus, die nun auch zu uns überschwappt.

Ein SP-Politiker aus Genf kann die Entrüstung jedoch nicht nachvollziehen. Der SP-Abgeordnete Roger Deneys veröffentlicht am Mittwochmorgen folgende Nachricht auf Facebook: 

bild: screenshot facebook roger deneys

Zu Deutsch etwa: «(...) Die Formulierung ist zweifellos unglücklich, immerhin ist sie aber deutlich. Gewisse Kunden haben halt die unliebsame Angewohnheit, zu baden ohne vorher zu duschen. (...)»

Die Reaktionen von der politischen Konkurrenz lassen nicht  lange auf sich warten. FDP-Nationalrat Philippe Nantermod teilt ein Foto des Posts auf den sozialen Medien und schreibt:

Zu Deutsch etwa: «Es gibt nichts, was es nicht gibt: Ein SP-Politiker bezeichnet ein rassistisches und antisemitisches Schild als ‹wenigstens deutlich›.»

Doch Roger Deneys bereut seine Äusserungen auf Facebook nicht. Auf Anfrage sagt er, die Wortwahl auf dem Schild sei unglücklich, doch: «Diese übertriebene politische Korrektheit führt doch dazu, dass gewisse Probleme einfach verschwiegen werden.»

Als er am Dienstag von dem Schild hörte, sei er zuerst auch erschrocken. Doch dann habe er den Kontext genau unter die Lupe genommen: «Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es in dem Ferienhaus viele jüdische Gäste. Die Hauswartin stellt ihnen sogar extra den Tiefkühler im Personalbereich für koschere Nahrungsmittel zur Verfügung.» Hier von Antisemitismus zu sprechen, zeuge deshalb von fehlenden Hintergrundinformationen. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Baba 17.08.2017 00:19
    Highlight Es ist interessant, dass das schweizerische jüdische Wochenblatt "Tachles" über den Vorfall recht zurückhaltend berichtet:
    http://www.tachles.ch/news/vize-aussenministerin-empoert-ueber-antisemitischen-zwischenfall

    Schlusssatz: "Das seitens der Hotelleitung geäusserte Bedauern über die mögliche Beleidigung von Gästen lässt als eine erste Schlussfolgerung davon ausgehen, dass bewusste antisemitische Motive wahrscheinlich nicht der Fall waren, eher Dummheit. Auch diese ist zu verurteilen, doch sollte von Verallgemeinerungen vielleicht abgesehen werden."
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  • Booker 16.08.2017 21:22
    Highlight Wenn das nun wirklich das Problem war da mit Duschen und es eben eine spezielle Volksgruppe ist/war die das verursacht - wieso darf und soll es dann nicht angesprochen werden dürfen !?!
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  • Raembe 16.08.2017 20:50
    Highlight Wie rechtfertigt das Gästehaus diese Formulierung bzw das Schild allgemein?
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  • imrs 16.08.2017 18:08
    Highlight Krass wie hier Antisemitismus heruntergespielt wird. Der Schuldigen gehört mal ordentlich der Kopf gewaschen, das Schild ist sowas von 1938.
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  • Caturix 16.08.2017 17:48
    Highlight Das Haus wurde von Booking gesperrt wie kleinlich man sollte Booking boykotieren.
    Diese Religiösen Fanatiker übertreiben mal wieder.
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  • Carlo.steiner 16.08.2017 17:47
    Highlight Wie kann man hier nicht von rassismus sprechen? Ein hinweisschild vormuliert man korrekt in allgemeiner weise, sodass alle davon in gleichem Masse betroffen sind. Auch wenn es in diesem Fall vielleicht viele jüdische Leute waren, die sich nicht an die Regel gehalten haben. Hinzukommt der absoult schlechtest mögliche komtext (duschen); da hatt wohl jemand einen Fensterplatz im geschichtsunterricht.
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    • Raembe 17.08.2017 06:50
      Highlight Klar ist es eine schlechte Formulierung, aber shit happens. Da hat Jmd vlt einen Fehler gemacht und oder im falschen Moment nicht nachgedacht.

      Btw denk ich auch das die Leitung des Hauses schon vorher von diesem Schild gewusst hat, bzw. es abgesegnet hat. Daher schliesse ich daraus das es einfach dumm gelaufen ist. Denn welches Gästehaus mit anscheinend vielen jüdischen Gästen ist antisemitisch?! Das wäre die schlechteste Marktstrategie überhaupt...
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  • Scott 16.08.2017 17:18
    Highlight Die Rechten sind gegen Ausländer, das ist Jedem klar. Die Linken sind aber ganz offensichtlich gegen Juden. Da hat jemand wohl wirklich nichts aus der Geschichte gelernt.
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    • Nick Name 16.08.2017 21:30
      Highlight "Die Linken sind aber ganz offensichtlich gegen Juden."
      Aha.
      Worauf beruht diese Folgerung?
      4 2 Melden
    • Fly Boy Tschoko 16.08.2017 21:40
      Highlight Da hast du recht. Dieser Roger Deneys spricht für jeden einzelnen Linken in der Schweiz.
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  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 16:46
    Highlight Darf ich Fragen, warum so eine ungünstige Formulierung scheinbar mehr Aufmerksamkeit bekommt als ein Naziaufmarsch in der USA?

    Will mir doch niemand sagen, das diese Frau da antisemitischer ist als eine Gruppe rechtsradikaler?
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  • Zurichda 16.08.2017 16:24
    Highlight So oder so ist es nicht schön. Man exponiert keine Leute und macht sie lächerlich. Auch wenn es ein aroser kind wäre. Dann sagt man es diskret den Eltern. Man darf niemals einen Menschen einfach an den Pranger stellen. Auch Frau T.*, welche für das Poster verantwortlich ist, wird überall als Frau T. dargestellt. Nur um das Individuum zu schützen. Dabei steht sie auf der Webseite des Hauses mit vollem Namen. *Kommentar redaktionell bearbeitet
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  • Lügensperber 16.08.2017 15:38
    Highlight Ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine Grundsatzfrage unserer Gesellschaft handelt.

    So verstehe ich den Hinweis in Arosa.

    Dass die Menschen sich durch das Plakat mit dem Hinweis "jüdisch" diskriminiert fühlten ist verständlich.
    In unsere Kultur müssen wir uns in öffentlichen Bädern nicht bedecken.
    Es ist unser volles Recht, dass die Mitmenschen sich duschen.
    In einem öffentlichen Bad duscht man zuvor und zieht meiner Ansicht nach auch saubere Kleider an. Das Baden ist als Vergnügen einzustufen und nicht als Waschtag für Kleider und Körper.
    Es gibt viele Kulturen die Kleidung tragen.
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  • BeWi 16.08.2017 14:51
    Highlight Ich kenne Leute von Arosa, die im Turisten-Business tätig sind, ich kenne Leute, die bei der Abfertigung im Flughafen tätig sind. Nun, offensichtlich sind da gewisse Muster erkennbar. Ist Mann/Frau denn nun Rassist, wenn man dies beim "Namen" nennt? Wieviele Male habe ich gelesen, dass Schweizer langweilig/unfreundlich/geldgierig etc. sind. Also sind die, die das behaupten, alles Rassisten? Es scheint schon, als dass bei Bürgern gewisser anderer Länder mit anderen Ellen gemessen und die Empörung künstlich aufgebauscht wird.
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  • Erwin B. 16.08.2017 14:45
    Highlight An alle, die dieses Plakätchen nun als antisemitisch abstempeln: Kommt erst einmal einen ganzen Sommer nach Arosa oder Davos, dann versteht ihr die Verfasserin dieses Schildes sicherlich besser. Die jüdisch-orthodoxen Touristen kommen in Scharen an diese Ferienorte, wobei sie jedoch mit den örtlichen Gepflogenheiten nicht wirklich vertraut sind. Es gibt viele, die sich anständig benehmen, aber es gibt auch immer wieder Gäste, die sich unserer Kultur nicht anpassen können – beispielsweise das Duschen vor dem Baden wird weggelassen. Deshalb wurde das Plakat erstellt.
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    • Zurichda 16.08.2017 16:16
      Highlight Wenn man es nicht handeln kann, dass fremde Kulturen mit ihren Traditionen zu uns kommen, brauchen wir uns auch nicht als Tourismusdestination zu präsentieren. Etwas Respekt ist schon angebracht. Gerade bei uns Schweizern, die viel reisen und uns andernorts auch teilweise anders als die lokale Norm verhalten.
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    • Patrick Bieler 16.08.2017 17:15
      Highlight Respekt ist das richtige Stichwort. Es hat meiner Meinung auch mit Anstand zu tun, sich vor dem Baden zu Duschen. Das jedoch ohne Ausnahme für alle, ob schwarz, ob weiss, ob jüdisch, ob muslimisch. Daran sollen sich alle halten. Von einem gewissen Standpunkt kann ich also die Empörung verstehen, dass man gezielt eine Religion ermahnt. Aber was ich wieder ein Mal völlig daneben finde ist die dadurch ausgelöste Hysterie beim jüdischen Volk, dass sogleich mit diplomatischen Konsequenzen droht und eine Entschuldigung auf staatlicher Ebene fordert. Das kann sich bisweilen nur Israel leisten...
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    • BeWi 17.08.2017 10:40
      Highlight es geht gar nicht um Kultur, ich denke jeder gönnt ihnen die eigene Kultur aber in der Business Lounge alle Brötchen einpacken, sowie auch bei Buffets, Inventar beschädigen, vor drängen, arrogant mit Personal umgehen, gratis Ugrade verlangen und wenn es nicht geht lamentieren.. ja, das hat nichts mit Kultur zu tun sonden mit schlechtem Benehmen. Ganze einfach.
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  • Qwertz 16.08.2017 14:12
    Highlight Hätte der Gastgeber einfach das "Jewish" weggelassen, hätte es diese Aufregung gar nicht gegeben.
    Schon heftig, was eine unglückliche Formulierung heute so auslösen kann.
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    • meine senf 16.08.2017 16:22
      Highlight Vor 30 Jahren hätte sich vielleicht ein Gast daran gestört, die Gastgeberin darauf angesprochen, das Missverständniss (Schreiberin nicht so sprachgewand statt antisemitisch) hätte sich geklärt, alle wären zufrieden gewesen und keine 5 Leute hätten diese Geschichte überhaupt mitbekommen.

      Beim heutigen Clickbaiting muss natürlich jede hyperventilierende Internet-Plattform weltweit diese Geschichte aufnehmen.
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  • m:k: 16.08.2017 13:53
    Highlight Rassismus und Antisemitismus muss bekämpft werden. Wenn aber aus diesem offensichtlichen (und dummen) Fehler einer älteren Abwartin ein solcher Aufstand gemacht wird, dann wirkt das nicht sensibilisierend gegenüber Rassismus, sondern löscht wahrscheinlich vielen Leuten ab. Der real existierende Rassismus kann dann weniger effektiv bekämpft werden.
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  • Datsyuk 16.08.2017 13:50
    Highlight Er liegt schon richtig. Man müsste jetzt diskutieren, weshalb von jüdischer Seite solche übertriebenen Rassismus-Vorwürfe kommen.
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  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 13:35
    Highlight Ich bin mir nicht sicher ob es gut ist, sich als Politiker zu sowas zu äussern. Ja doof gelaufen, aber auch da legt sich die Aufregung mal wieder ausser man giesst noch mehr Öl ins Feuer...
    Wer sich angegriffen fühlen will, der tuts, egal was alle anderen machen...

    (Ausserdem wird mal wieder nur darüber berichtet wie empörend das Schild ist und nicht wie lächerlich es ist, wegen sowas gleich ein ganzes Land aufzuhetzen...😉)
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  • Hierundjetzt 16.08.2017 13:35
    Highlight Liebes Watson-Team, warum übersetzt ihr französische Texte (immerhin Amtssprache) falsch und setzt voraus, dass wir alle Englisch können (englische Texte werden eher selten übersetzt)?

    Jeder von uns hatte mind. 3 Jahre Französisch aber wenige Englisch und noch weniger ein B2 oder C1 Englisch Level.

    Das was vor allem Zürcher unter Englisch verstehen, ist Mickey Mouse Englisch, das Ohrenkrebs gibt.

    Englisch hat 600'000 Wörter Franz 400'000, sämtliche Franz Zeitformen sind ähnlich dem Deutschen, wohingegen Englische Zeitformen komplett anders sind. Also nix einfach English.

    Habe fertig 😒
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    • karl_e 16.08.2017 15:41
      Highlight Hast dich wohl nie mit dem Passé simple abgemüht? Da gibt's im Deutschen nichts Aehnliches. Oder sind dir die Subjonctif-Regeln nie beigebracht worden? Das Englische ist wesentlich schlichter, v.a. die Zeitformen. Die Unregelmässigen haben den Vorteil, dass sie im Dt. ganz ähnlich geformt werden - und meist in beiden Sprachen stark konjugiert (singen, sang, gesungen - sing, sang, sung) werden.
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  • Ketsch 16.08.2017 13:29
    Highlight Wer ist heutzutage noch nicht als Antisemit bezeichnet worden?

    Auf jeden Fall ein Luxusproblem und ich kann auf diesem Schild auch keine Hasstiraden erkennen, sondern nur eine Aufforderung an bestimmte Menschen von einem Vermieter, welcher seine (wahrscheinlich hygienischen) Interessen verfolgt.

    93 17 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:17
      Highlight Wo stand denn, dass sie schmutzig waren? Vielleicht haben Sie im Zimmer geduscht?!
      6 31 Melden
    • Snowy 16.08.2017 16:48
      Highlight Das Hotel schreibt, dass in Kleidern im Indoorpool gebadet wurde.

      Es ist an sich schon unhygienisch mit Kleidern zu baden und weiter kann die Hausmeisterin ja wohl kaum bei jedem Gast nachfragen, ob er vielleicht schon im Zimmer geduscht hat...
      Deswegen gibt es auch ein Duschobligatorium.
      27 4 Melden
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  • Phrosch 16.08.2017 13:18
    Highlight Ich begrüsse die ganze Diskussion. Wenn man Angehörige einer Religion oder Volksgruppe allgemein negativ darstellt, ist das diskriminierend (oder eben antisemitisch). Es muss aber erlaubt sein, ein beobachtetes Fehlverhalten zu benennen. Wenn beobachtet wurde, dass sich nur die jüdischen Gäste nicht an die Poolordnung halten und darum gezielt darauf aufmerksam gemacht werden, ist das weit entfernt von Diskriminierung. Sonst würde sich der Verdacht aufdrängen, dass es jüdische Gäste gäbe, die einen Sonderstatus für sich beanspruchen könnten.
    100 6 Melden
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  • Bruno Wüthrich 16.08.2017 13:15
    Highlight Falsch:

    An unsere jüdischen Gäste: Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen. Wenn Sie gegen diese Regel verstossen, muss ich den Swimmingpool für Sie schliessen.

    Korrekt:

    An unsere Gäste: Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen. Wer gegen diese Regel verstösst, darf den Swimmingpool nicht mehr weiter benützen.

    Es stellt sich mir die Frage, ob und weswegen die scheinbar «Schuldigen» hier benennt werden müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass gesichert ist, dass alle andern tatsächlich immer duschen.

    Ich bin der Ansicht, dieses Schild schiesst weit über das Ziel hinaus.
    45 72 Melden
    • BeWi 16.08.2017 15:39
      Highlight oder es nennt das Problem genau beim Namen??
      31 18 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.08.2017 16:12
      Highlight @ BeWi

      Finden Sie?

      Sie machen mich neugierig auf Ihre Begründung.
      12 15 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:17
      Highlight Sind Juden ein Problem per Se?!
      8 21 Melden
    • BeWi 17.08.2017 09:05
      Highlight @Bruno W.., ja, kann ich gerne: in diesem Falle war es ja offensichtlich so, dass die Gepflogenheiten von wahrscheinlich Orthodoxen Juden den Hinweis auf dem Schild hervorgerufen haben. Also betrifft dies in dieser Sache ganz klar die dort in den Ferien weilenden Juden. Wieso immer um den heissen Brei reden?
      0 2 Melden
    • BeWi 17.08.2017 09:09
      Highlight und noch weiter: gewisse Orthodoxe Juden verhalten sich wirklich sehr merkwürdig (um es gelinde auszudrücken). Anstatt zu wettern, würde der Aussenminister von Israel besser gewisse Kreis auf Ihr (Fehl-) Verhalten hinweisen und eine gewisse Etikette pflegen. Das hat man ja von den Chinesen auch verlangt, haben alle drüber gelacht, kam niemanden in den Sinn von "Rassismus" zu sprechen. Aber den Orthodoxen Juden, ja, da ist es immer sofort Rassismus wenn diese kritisiert werden.
      0 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 17.08.2017 11:33
      Highlight Rassismus kann es nicht sein. Das Judentum ist eine Religion und keine Rasse. Jeder, der bei Kritik an Juden von Rassismus spricht, hat entweder nicht gecheckt, um was es hier geht, oder er/sie ist schlicht und ergreifend dumm.

      Doch die Nazionalsozialisten machten das Judentum seinerzeit zur Rassenfrage. Mit den bekannten, verheerenden Folgen. Kein Wunder, ist auch heute noch eine hohe Sensibilität vorhanden.

      Der Punkt ist jedoch der, dass es sich hier (Arosa) um Kunden handelt, die man ev. gerne behalten würde. Da ist es eine denkbar schlechte Strategie, sie an den Pranger zu stellen.
      4 1 Melden
    600
  • sanmiguel 16.08.2017 13:14
    Highlight Tatsache ist, niemand wird so sehr mit Samthandschuhen angefasst wie die Orthodoxen Juden.
    Hier in Zürich Wiedikon leben sie in einer Parallel-Gesellschaft sondergleichen. Eigene Schulen, eigene Notfallärzte, eigene Restaurants und häufig auch etwas eigene Verkehrsregeln...
    Null Integration. Komplette Isolation. Und keiner schreit danach. Warum? Man will ja kein Antisemit sein!
    Stellt euch vor, Muslime würden fordern, was Juden hier vorleben!
    143 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 14:48
      Highlight NEIIIIN. Bist du denn von allen guten Geistern verlassen so ein Beispiel zu bringen..🤣
      Soviel platz haben wir nicht. Wenn das alle Religionsarten fordern würden, würde am schluss die Schweiz aufgeteilt und es sähe aus wie auf der Weltkarte... Die Christen auf eine Landgrösse wie Basel, die Römisch kath. auf baselland gequetscht und so weiter... ne ne ne... 😂
      Bitte nehmt diesen Kommentar nicht zu ernst ist nur ne erweiterte Bildliche vorstellung auf Sanmiguels Beispiel.
      Aber recht hat er....
      37 10 Melden
    • DIE WAHRHEIT 16.08.2017 14:51
      Highlight Das man das früher mal in ZH zugelassen hat...
      ...krass wenn man das hört...
      20 6 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:18
      Highlight Und für alle Institutionen bezahlen sie selbst. Beziehen wenig sozialgelder. Bezahlen steuern. Dienen in der Armee teilweise. Der Rest ist antisemitismus.
      14 34 Melden
    • sanmiguel 16.08.2017 16:57
      Highlight Welche meiner Aussagen war bitte Antisemitismus? Das würde mich jetzt wirklich wunder nehmen.
      30 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 19:47
      Highlight Wer behauptet das bitte?
      Hab hier keine antworten gelesen welche dies behaupten oder aussagen.....
      3 2 Melden
    600
  • toobitz 16.08.2017 13:09
    Highlight "Diese übertriebene politische Korrektheit führt doch dazu, dass gewisse Probleme einfach verschwiegen werden."

    Wow. Und das sagt ein SP-Politiker. Sagt viel aus, dass dieser Kommentar kommt wenn es um Antisemitismus geht, man aber nichts dergleichen von dieser politischen Seite hört, wenn beispielsweise sexuelle Übergriffe von Migranten aus islamischen Ländern thematisiert werden.
    42 33 Melden
    600
  • Maracuja 16.08.2017 13:04
    Highlight Warum gilt dieses Duschgebot nur für jüdische Gäste? Zum Glück verbringe ich meine Ferien nicht an solchen Orten.
    25 73 Melden
    • fabsli 16.08.2017 14:28
      Highlight Weil sich gemäss der Hausbesitzerin offensichtlich nur Juden nicht daran halten. Wieso darf man die Fehlbaren nicht beim Namen nennen? Nur weil es Juden sind?
      66 13 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:19
      Highlight Und wenn sie Buddhisten wären? Come on. Das ist so lächerlich.
      12 19 Melden
    • Snowy 16.08.2017 16:43
      Highlight Wenn es Buddhisten wären, hätten wir heute keinen weltweiten Shitstorm...

      34 7 Melden
    • Fabio C. 16.08.2017 23:53
      Highlight Es gilt nicht nur für jüdische Gäste. In den normalen Pool Regeln steht dies schon, nur haben anscheinend öfers Juden diese Regel missachet weshalb noch dieses Schild angebracht wurde.
      1 1 Melden
    600
  • Snowy 16.08.2017 12:46
    Highlight 5/5
    Aber gewisse gesellschaftliche Normen sind einzuhalten, um ein angenehmes Miteinander zu ermöglichen. Ich würde mich als Mitarbeiter auch nerven. Ich würde mich als Gast im Pool auch ekeln. Nach dem dritten Mal würde ich wohl auch «die Juden» als Ganzes kritisieren.
    Und zuletzt: Besonders peinlich finde ich dann der Vorwurf des vorbelasteten Begriffs «Duschen». Ja, er ist vorbelastet. Aber die Abwärtin meinte ganz normales Duschen. Wasser. Seife. Fertig. Wer dieser Frau zutraut, mit «Duschen» etwas anderes gemeint zu haben, der überschätzt sie gehörig. Ich habe fertig.
    65 11 Melden
    • Charlie Runkle 16.08.2017 14:18
      Highlight אָמֵן
      3 24 Melden
    600
  • Charlie Runkle 16.08.2017 12:46
    Highlight Ich sehe es auch nicht als Rassismus, meiner Meinung nach ist es sehr ausschlaggebend von wem die Message kommt, die ganze Aufregung ist für nichts. Heutzutage muss nur ein fragment in die falsche Richtung gehen und all die Gutmenschen die sonst alles richtig gemacht haben und perfekt nach der gesellschaftlichen Norm leben, schreien auf, stubsen die Mücke in die mitte und hacken solange auf dieser rum, bis sie zum Elefanten anwächst. Dabei haben die die am lautesten schreine die tiefsten Keller!
    Es sterben täglich kinder an Hungersnot...
    Firstworldprobs!!!
    211 21 Melden
    • faruk1899 16.08.2017 13:20
      Highlight Sehr allgemein formuliert, an sich alles richtig, aber in dieser Angelegenheit unheimlich irrelevant. So falsch das Plakat ist, so übertrieben ist die Reaktion. Damit ist schon genug gesagt.
      25 13 Melden
    • panaap 16.08.2017 14:27
      Highlight Es sterben Kinder an Hunger und sie verschwenden ihre Zeit mit Kommentare? Skandal!!!! 11!!!elf!!
      14 13 Melden
    600
  • Snowy 16.08.2017 12:45
    Highlight 4/6
    Aber es ist doch einfach unverschämt, wenn andauernd einer aus der Familie wieder in die Küche geht und sich bedient. Wohlgemerkt: Es geht hier nur um den Tiefkühler. Warum muss man mehr als zweimal pro Tag an den Tiefkühler?! Fürs Übrige reicht der Kühlschrank im Zimmer gewiss.
    Herrschaften, benehmt euch! Wer bei einer solchen Geschichte den Fehler nur bei der Abwärtin sucht, kommt im Leben nicht weiter. Ja, in vielen Nichtjuden schlummert ein latenter Antisemitismus. Aber wir sollten keine Angriffsfläche bieten. Das heisst nicht, ständig ruhig vor sich hin zu leben.
    36 8 Melden
    600
  • Klabusterbeere 16.08.2017 12:44
    Highlight Ein guter Mann dieser Deneys. Es hat definitiv nichts mit Antisemitismus zu tun. Aber Hauptsache man kann sich in de Opferrolle suhlen. Ich glaube aber kaum, dass dies einem beliebter macht
    149 25 Melden
    • faruk1899 16.08.2017 13:23
      Highlight Ich glaube nicht, dass in der Abwägung Beliebtheitspunkte ggü Aufschrei gegen Unrecht sehr oft zuhanden von Beliebtheitspunkten optiert werden sollte. Und die Verallgemeinerung von Deneys ist so hirnamputiert wie falsch, ganz im Sinne von "Jeder Löwe ist ein Tier": Eine marginale Minderheit der Orthodoxie lebt in den palästinensischen Gebieten.
      Oder wollen Sie für die Verfehlungen hirnverbrannter Faschisten in Charlotteville verantwortlich gemacht werden, weil sie zum gleichen Gott beten?!
      6 14 Melden
    • Alterssturheit 16.08.2017 13:40
      Highlight Evtl. hatte seine provozierende Antwort ein ganz anderes Ziel: Mal ehrlich, wem war sein Name gestern überhaupt bekannt?
      10 5 Melden
    600
  • Snowy 16.08.2017 12:44
    Highlight 3/4
    Die begrüssen im Apartmenthaus zahlreiche Gäste, darunter je nach Saison viele Juden. Reden wir nicht um den heissen Brei: Ganz sicher kommt es sehr regelmässig vor, dass jüdische Familien in der Sommersaison fast winterlich gekleidet verschwitzt ankommen, sich umziehen und – wie ekelhaft ist das denn – so in den Swimming Pool gehen. Es sind gewiss die gleichen Leute, die in der Küche stören. Ja, wir haben bezüglich Verpflegung eine Extrarolle. Seien wir dankbar, dass wir unsere Ware problemlos im Tiefkühler aufbewahren können und freien Zugang zur Küche haben.
    35 7 Melden
    600
  • Snowy 16.08.2017 12:43
    Highlight 2/4
    Der Mangel an Manieren drückt sich dann etwa in fehlender Hygiene, Unfreundlichkeit oder in einem Benehmen aus, das auswärts nicht angebracht ist.
    Juden, die durch die Welt gehen und sich nach dem Prinzip «Sie hassen uns sowieso, also geben wir uns auch keine Mühe» aufführen, begehen einen schwerwiegenden Fehler, den dann das ganze jüdische Volk auszubaden hat. {Vor dem Ausbaden bitte duschen gehen ;-) }
    Klar, die Abwärtin hat mit dem Generalisieren einen dummen Fehler gemacht. Aber versetzt euch doch mal in ihre Situation und in jene ihres Teams.
    35 8 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:20
      Highlight Ich bin sehr praktizierender Jude. Habe sogar eine Dusche zuhause. Was erzählen sie denn für einen glatten Unsinn.
      7 26 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.08.2017 16:29
      Highlight ......den das ganze jüdische Volk auszubaden hat? Ist es nicht eher so, dass die Ureinwohner des besetzten Pälästina (fast) alles für das jüdische Volk ausbaden müssen?
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    • Sumagio 17.08.2017 10:52
      Highlight @Wölfli: Das Judentum gibt es seit ca. 3000 Jahren. Der Stamm Israel wurde 1208 v. Chr. zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Islam wurde im 6./7. Jh. n. Chr. begründet. Wen genau meinst du jetzt mit "Ureinwohner"?

      Weise ist, wer sich auf alle Seiten informiert, bevor er öffentlich Stellung bezieht. Oder aber schweigt, wenn er sich nicht auskennt. Wer aber einseitige Propaganda ungeprüft verbreitet, betreibt Hetze - ob gewollt oder ungewollt.
      2 1 Melden
    • Surf & Turf 17.08.2017 14:33
      Highlight @Wölfli: Das Judentum ist ca. 3000 Jahre alt. Der Stamm der Israeliten im heutigen Zentral-Israel wurde 1208 v. Chr. in ägyptischen Chroniken zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Islam entstand im 6./7. Jh. n. Chr. Wen meinst du nun genau mit "Ureinwohner"?

      Weise ist, wer sich gut und objektiv informiert, bevor er öffentlich Stellung nimmt. Oder schweigt, wenn er nicht genügend Bescheid weiss. Wer hingegen Propaganda - egal von welcher Seite - ungeprüft verbreitet, der hetzt. Ob gewollt, oder ungewollt.
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  • Snowy 16.08.2017 12:42
    Highlight 1/4
    Guter Kommentar zum Thema von Benni Eppstein:

    So, jetzt bitte mal alle wieder runterkommen, insbesondere meine jüdischen Freunde und Bekannte, die sich auf Facebook so wahnsinnig über den Aroser Antisemitismus aufregen. Seien wir mal nicht so sensibel!
    Schämt ihr euch denn wirklich nicht fremd für jene Glaubensgenossen, die sich so unangebracht verhalten? Seid doch ehrlich! Unter uns regen wir uns über so manchen Fall auf und bemerken: «Uiuiui, das gibt wieder Risches.» Für Nichtjuden: Risches = Antisemitismus.
    32 7 Melden
    • Zurichda 16.08.2017 16:21
      Highlight Epstein spricht in seinem Namen. Er ist noch nicht Sprachrohr von uns Juden in der Schweiz.
      3 19 Melden
    • Snowy 16.08.2017 16:38
      Highlight Klar. Habe auch nichts anders behauptet.

      Dann teilen Sie wohl eher die Meinung des offiziellen Israels oder Organisationen wie dem Simon Wiesenthal Center, welche erfolgreich dafür lobbyiert haben, dass das Hotel von Buchungsplattformen wie Booking.com gestrichen wurde?
      10 2 Melden
    600
  • romanhartl 16.08.2017 12:40
    Highlight Ich bin ja der Meinung, dass wir auch mal abschliessen können mit dem 2. Weltkrieg, klar war der sehr schlimm und viele Juden haben speziell darunter gelitten, allerdings gibt es auch ganz anderen Rassismus, welcher deutlich schlimmer ist. Ich bin auch der Meinung, dass das Schild sehr schlecht formuliert ist und ich kann nur mit Schwierigkeiten glauben, dass dies nur schlecht überlegt war. Wenn jedoch die Welt so empfindlich ist, gehe ich beim nächsten mal wenn ich beleidigt oder Diskriminiert werde weil ich Vegetarier bin auch gleich vor die Medien. Scheint wenigstens Berühmtheit zu bringen.
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    • Randy Orton 16.08.2017 13:04
      Highlight Es gibt schlimmeren Rassismus als den im 2. Weltkrieg? Wie sieht dieser schlimmere Rassismus denn aus, dass er schlimmer ist als jener, der dazu führte Millionen von Menschen abzuschlachten?
      26 7 Melden
    • toobitz 16.08.2017 13:16
      Highlight Wer findet, man könne mit dem 2. Weltkrieg langsam mal abschliessen, hat überhaupt gar nichts verstanden. Dein Relativismus ist unglaublich stossend. Wann wurden nochmals 6 Millionen Vegetarier systematisch verfolgt und ermordet?
      18 36 Melden
    • faruk1899 16.08.2017 13:27
      Highlight Hochinteressant, dass der 2. Weltkrieg auch da wieder zum Vorschein kommt, wo er gar nicht erwähnt wird. Mit Rassismus hat die ganze Geschichte ohnehin nicht zu tun, wo keine Rasse, ist auch kein Rassismus.
      Wo Unrecht und Verallgemeinerung geschieht, soll er angeprangert werden. Dass anderswo auch Unrecht geschieht, ist hier Geschichte irrelevant.
      For the record: Ich bin selbst gläubiger Jude. Die Geschichte wird deutlich heisser gegessen, als sie gekocht wurde. Viel bedenklicher ist jedoch, was dies in Kommentaren und Leserbriefen für Reaktionen hervorruft.
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    • Saraina 16.08.2017 13:51
      Highlight Als ob die Juden nur im 2. Weltkrieg verfolgt, getötet oder diskriminiert worden wären! Das war die schrecklichste, aber keineswegs einzige Periode, in der es ganz normalen Bürgern in Ordnung schien, anderen wegen ihrer Religion Gewalt anzutun.
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    • @schurt3r 16.08.2017 13:55
      Highlight Das tun wir ganz sicher nicht!

      Den Völkermord an den europäischen Juden in irgendeiner Weise zu relativieren, geht gar nicht. Wenn du schreibst, es gebe deutlich schlimmeren Rassismus, kann ich nur den Kopf schütteln.

      Rassismus ist inakzeptabel. Punkt.

      47 24 Melden
    • @schurt3r 16.08.2017 13:59
      Highlight Dazu passend...

      Quelle: Reddit
      (http://bit.ly/2uIditb)
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    • karl_e 16.08.2017 14:18
      Highlight @Randy & alii: Wenn ich relativieren möchte, dann gibt es mindestens vergleichbaren Rassismus auf dieser unserer Welt. Darf ich daran erinnern, dass die Indianer von Feuerland bis Alaska entrechtet, vertrieben oder meist gleich vernichtet wurden, durchaus auch mit rassistischen Begründen (Only a dead Indian is a good Indian). Für die SW-afrikanischen Herero richteten die dt. Kolonialisten Konzentrationslager ein oder trieben sie zum Sterben in die Wüste. Ich verzichte darauf, weitere Beispiele aufzuführen, ich würde heute nicht mehr fertig.
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    • Randy Orton 16.08.2017 18:29
      Highlight @karl_e: und inwiefern ist diese Form von Rassismus schlimmer als der im 2. Weltkrieg? Romanhartlbehauptet ja, dass es schlimmeren Rassismus gäbe.
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  • Mr. Kr 16.08.2017 12:33
    Highlight Komisch das es nicht so einen Skandal gab als ein Gastgeber das ganze Wasser im Pool abgelassen hatte nur weil eine Frau im Burkini darin geschwommen ist. Oh ich habe fast vergessen da ging es ja nur um Moslems.
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    600
  • naherrawan 16.08.2017 12:32
    Highlight Meiner Meinung nach ist es durchaus diskriminiered, jedoch keineswegs antisemitisch. Es ist ja unhygienisch ohne zu duschen schwimmen zu gehen. Und wenn sich Muslime an unsere Sitten halten müssen, haben das die Juden gefälligst auch zu tun. Basta!
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    • huck 16.08.2017 13:06
      Highlight Genau, weil die Juden, das sind ja die anderen!
      10 28 Melden
    • meine senf 16.08.2017 13:47
      Highlight Warum sagt man denn nicht einfach

      "ALLE müssen sich duschen?"

      Bezüglich Hygiene gibt es ja wohl keinen Unterschied zwischen jüdischem, christlichem oder muslimischen Schweiss?
      25 6 Melden
    • Lin 16.08.2017 14:19
      Highlight Es gibt in diesem Gebäude Eigentümer, die sich beschwerten, dass die Feriengäste sich nicht duschen vor dem Schwimmen. Da die Hausverwalterin keine helles Lichtlein war und die Feriengäste Juden sind hat sie diese unglückliche Formulierung gewählt.
      9 4 Melden
    • Datsyuk 16.08.2017 14:35
      Highlight Atheistischen und agnostischen Schweiss gibt es auch noch.
      14 0 Melden
    • meine senf 16.08.2017 14:57
      Highlight Nein, Atheisten schwitzen Rosenwasser!
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  • pamayer 16.08.2017 12:32
    Highlight Tja... Etwas ziemlich in die Nesseln gesetzt.
    Eher selten dumm.

    Sein Vorwurf den ultraorthodoxen Juden in Israel gegenüber ist jedoch hieb- und stichfest.
    Nur hat er's nun selbst verbockt.

    Und: wer Israel Vorwürfe betreffend ihrer Palestinenser Politik wird gerne von Israel als Antisemit abgetan, was natürlich total daneben ist.
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    • Surf & Turf 16.08.2017 14:01
      Highlight Hieb- und stichfest ist daran gar nichts. Sondern vielmehr Bullshit. Es ist heute modern, gegen Israel zu hetzen, indem man sich ein Mäntelchen anzieht: "Ich habe ja nichts gegen Juden, aber die Palästinapolitik ..." Und wenn man nachfragt, was genau gemeint ist, erkennt man, dass diejenigen, die die Klappe am lautesten aufreissen, am wenigsten Ahnung haben. Und entweder Propaganda oder Schauermärchen nachplappern. Stichwort: Israel hat sämtliche Brunnen im Gaza-Streifen vergiftet. Und das Mittelmeer dazu.
      9 30 Melden
    • Surf & Turf 16.08.2017 14:02
      Highlight Selbstverständlich darf man Israel kritisieren. Wenn man dies aber tut, ohne sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben, dann hetzt man. Und Hetze gegen das jüdische Volk ist nun mal per Definition antisemitisch.
      15 7 Melden
    • Saraina 16.08.2017 14:15
      Highlight Israel ist nicht das jüdische Volk. Es ist ein Staat, und es ist in Ordnung, an diesen Staat dieselben Anforderungen zu stellen, wie an andere Staaten auch. Es gibt auch Juden, die nicht in Israel leben wollen, und es gibt Juden, die nicht mit der gegenwärtigen Politik Israels einverstanden sind, und es gibt Juden, die den Sinn Israels als explizit jüdischen Staat in Zweifel ziehen. Das sind politische Ansichten, und die haben noch nichts mit Antisemitismus zu tun.
      34 4 Melden
    • Surf & Turf 16.08.2017 14:31
      Highlight Grundsätzlich richtig, liebe Saraina, und von mir zu undeutlich ausgedrückt. Ich meinte damit, dass die meisten Menschen, die Israel für seine Palästinapolitik kritisieren, damit eigentlich die Juden an sich meinen, dies aber nicht auszusprechen wagen.
      7 8 Melden
    • pamayer 16.08.2017 23:48
      Highlight ich meine explizit die palästinapolitik, die zum himmel schreit, und nicht eine kritik an den juden als solche.
      2 1 Melden
    • Surf & Turf 17.08.2017 14:47
      Highlight Das ist löblich. Aber was weisst du über die Palästinapolitik?

      Zu empfehlen:
      .be

      Ja, die Doku hat journalistische Mängel. Und ja, er ist einseitig pro-israel. Trotzdem lohnt es sich, ihn anzuschauen, wenn man für sich selbst ein objektives Urteil bilden will. Denn die vorherrschende öffentliche Meinung begründet sich zum grössten Teil ebenfalls auf Propaganda. Das Problem ist aber vielschichtiger. Alle Seiten anhören. Dann mitreden. Hätte zumindest König Salomon getan, sollten die Legenden über ihn wahr sein. :-)
      2 0 Melden
    600
  • Süffu 16.08.2017 12:29
    Highlight Mit welcher Begründung werden auf dem Schild nur jüdische Gäste angesprochen? (Nicht dass das irgendwas ändern würde aber interessiert mich trotzdem)
    50 58 Melden
    • Barracuda 16.08.2017 12:49
      Highlight Wahrscheinlich weil in erster Linie die Juden immer wieder durch mangelnde Hygiene und Missachtung der Regeln aufgefallen sind. Anders kann ich mir das nicht erklären.
      35 2 Melden
    • Mr. Spock 16.08.2017 13:14
      Highlight Anscheinend sind viele feriengäste jüdisch und scheinbar eben diese halten sich nicht an das hygiene-konzept...

      Finde den aufschrei eher unnötig als begründet!
      30 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 13:22
      Highlight Lies den Bericht von gestern... da stehts drin...
      Der Link dazu ist auch in diesem Bericht vorhanden. Ne erklärung hier geht zu lange...
      12 1 Melden
    • Madmessie 16.08.2017 13:36
      Highlight Offensichtlich sind nur offensichtlich jüdische Gäste ohne zu duschen oder im T-shirt in den Pool. Dann hat sie eben explizit "jüdische Gäste" aufs Plakat geschrieben. War ein Fehler. Offensichtlich.
      9 3 Melden
    • Groovy 16.08.2017 13:43
      Highlight Weil sie Ross und Reiter genannt hat. Wieso immer Schelte für alle, wenn sich nur eine Gruppe nicht an Richtlinien hält? Das sind offenbar ihre Beobachtungen.
      24 2 Melden
    • Sir Lawrence 16.08.2017 13:45
      Highlight Weil diese vermehrt angetroffen wurden, wie sie in verschmutzten T-Shirts im Pool badeten. Steht so im Artikel von vorgestern.
      19 1 Melden
    • Erwin B. 16.08.2017 13:54
      Highlight Höchstwahrscheinlich ist dieses Schild in einem Hotel aufgehängt worden, wo vorallem orthodoxe-jüdische Gäste logieren. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass diese Bevölkerungsgruppe andere Vorstellungen von Hygiene hat und deshalb dieser Text so formuliert wurde. Es ist also nicht gegen die Religion gerichtet , sondern einfach gegen die hygienischen Gewohnheiten der dortigen Juden.
      29 0 Melden
    • The Origin Gra 16.08.2017 13:55
      Highlight Soweit bekannt, weil Juden bekannt seien, dass sie ohne zu duschen Baden gehen oder anders gesagt: Juden seien ein schmutziges Volk.

      Es ist diskriminierend und rassistisch, da man eine Gruppe nur anhand ihrer Ethnien vorverurteilt.
      8 33 Melden
    • karl_e 16.08.2017 14:26
      Highlight @Origin: "Anhand der Ethnien" wird hier niemand vorverurteilt. Wenn man aber feststellt, dass viele Orthodoxe müffeln, so ist man natürlich Antisemit - auch wenn man nichts gegen die anderen Juden sagt. Orthodoxe sind übrigens auch im Christentum aller Konfessionen und im Islam unerträglich.
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