Schweiz

Lisa Bosia Mirra am Donnerstag auf dem Weg zum Bundesstrafgericht in Bellinzona. Bild: TI-PRESS

Schlepperin oder Heldin? SP-Fluchthelferin steht vor Gericht

Die Tessiner SP-Frau Lisa Bosia Mirra schleuste Flüchtlinge über die Schweizer Grenze. Nun befindet das Bundesstrafgericht mit dem Fall. Die Richter müssen ein wegweisendes Urteil fällen: Gibt es legitime Gründe dafür, Fluchthilfe zu leisten?

21.09.17, 15:53 22.09.17, 06:44

Sind Freiwillige, die Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa unterstützen, Lebensretter oder Handlanger der Schlepper? Die Diskussion, die im Zusammenhang mit NGOs auf dem Mittelmeer schon seit geraumer Zeit hitzig geführt wird, erreicht nun auch die Schweiz.

Heute findet im Tessin der Prozess gegen die SP-Politikerin Lisa Bosia Mirra statt, der vorgeworfen wird, minderjährige Flüchtlinge in die Schweiz geschleust zu haben. Im April dieses Jahres wurde sie erstinstanzlich wegen Schlepperei verurteilt. Sie legte Rekurs ein – nun befindet das Bundesstrafgericht darüber. 

Das Urteil, das in einer Woche erwartet wird, dürfte wegweisend sein. Es geht um die Frage: Gibt es legitime Gründe dafür, Fluchthilfe zu leisten?

Schreiben vom Papst soll es richten

Für die Staatsanwaltschaft lautet die Antwort Nein. Sie fordert für Bosia Mirra eine Geldstrafe und eine Busse von insgesamt 10'000 Franken. In der Anklageschrift heisst es, Bosia Mirra habe in mindestens neun Fällen Flüchtlingen geholfen, illegal in die Schweiz einzureisen. 24 Personen aus Eritrea und Syrien soll sie über die Grenze gebracht haben. Einige habe sie bei sich zu Hause untergebracht, anderen habe sie Zugbillette für die Weiterreise nach Deutschland bezahlt.

Lisa Bosia Mirra macht geltend, dass sie aus rein humanitären Gründen gehandelt habe – und deshalb freizusprechen sei. Ein breit aufgestelltes Komitee unterstützt sie dabei. Angeführt von zwei Journalisten und einem Anwalt hat die Gruppierung im Internet eine «Rechtsbeobachtungsstelle» eingerichtet. Folgende Dokumente sollen ihre Argumentation stützen:

Schon nach Bosia Mirras Festnahme vor Jahresfrist schlug sich Ex-Staatsanwalt Paolo Bernasconi, der als «Mafiajäger» Bekanntheit erlangt hatte, öffentlichkeitswirksam auf die Seite der SP-Frau. In den Medien bezeichnete er sie als «Mutter Teresa von Como» und verwies auf einen Fall aus den 70er-Jahren. Damals gestand ein protestantischer Pfarrer aus dem Tessin, 400 chilenischen Flüchtlingen bei der illegalen Einreise in die Schweiz geholfen zu haben. Die Tessiner Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren damals ein, weil der Geistliche aus humanitären Gründen geholfen habe.

«Die Geschichte wird auch Lisa freisprechen.»

Juso-Chefin Tamara Funiciello

Zu den Unterstützerinnen von Bosia Mirra zählt auch Juso-Chefin Tamara Funiciello. Sie feierte Bosia Mirra nach ihrer Festnahme als «Heldin» und forderte die Bevölkerung auf, es ihr gleich zu tun. Seither stehen die beiden Frauen in Kontakt. Wie Funiciello auf Anfrage sagt, hofft sie, dass die Tessiner Richter mit einem möglichst milden Urteil ein Zeichen setzen. Sie beruft sich auf Bertolt Brecht: «Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht.»

Tamara Funiciello. Bild: KEYSTONE

Es dürfe nicht sein, dass täglich Menschen im Mittelmeer ertrinken, während sich die Sicherheitspolitiker in Europa auf die Schulter klopften, weil die Flüchtlingszahlen sinken. Funiciello vergleicht Borio Mirra mit dem St. Galler Grenzbeamten Paul Grüninger, der im Zweiten Weltkrieg hunderte Flüchtlinge vor der Verfolgung durch die Nazis gerettet hatte. «Die Geschichte wird auch Lisa freisprechen», ist sie sich sicher.

«Es ist ja nicht so, als ob diese Leute an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.»

Heinz Brand, Migrationspolitiker der SVP

Für Heinz Brand, SVP-Nationalrat und Präsident der Staatspolitischen Kommission, ist diese Argumentation bedenklich. «Wenn eine Politikerin dazu aufruft, das Gesetz zu brechen, deutet das auf eine bedenkliche Grundhaltung hin. Sie stellt damit direkt und grundsätzlich unseren Rechtsstaat infrage.»

Heinz Brand. Bild: KEYSTONE

Aus Brands Sicht gibt es keine Entschuldigung dafür, Migranten illegal über die Grenze zu bringen. «Es ist ja nicht so, dass diese Leute unmittelbar an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.» Um potenzielle Nachahmer abzuschrecken, sei es wichtig, dass die Richter solche Taten konsequent  sanktionierten.

Umfrage

Findest du es legitim, Flüchtlinge illegal über die Schweizer Grenze zu schleusen?

  • Abstimmen

771 Votes zu: Findest du es legitim, Flüchtlinge illegal über die Schweizer Grenze zu schleusen?

  • 47%Nein, auf keinen Fall.
  • 24%Nur, wenn diese im Nachbarland unter unhaltbaren Zuständen leben.
  • 28%Ja, ich finde ein solches Engagement mutig.

24 Schweizer Fluchthelfer erwischt

Ob der Wirbel um Bosia Mirras Festnahme in der Schweiz Nachahmer auf den Plan gerufen hat, lässt sich nur schwer überprüfen. Fakt ist: Dieses Jahr wurden von Januar bis Ende August bereits 24 Personen mit Schweizer Pass erwischt, die Flüchtlinge über die Grenze schmuggeln wollten – mehr als von jeder anderen Nationalität. Ob es sich um Personen handelte, die aus humanitären Motiven handelten oder um solche, die sich damit persönlich bereichern wollten, geht aus der Statistik nicht hervor.

Bekannt ist, dass es in anderen Ländern aktive Fluchthilfe-Szenen gibt. In Deutschland etwa geben sich linke Aktivisten auf einschlägigen Seiten und im Internet Tipps, wie die Grenzüberquerung am besten gelingt. So raten sie etwa, Sonnenblenden am Auto zu montieren, damit die Polizei Personen auf der Rückbank nicht erkennt. Auch Deutschlandfahnen für die Rückspiegel sollen sich demnach gut machen – als Tarnung.

Schweizer schauen nicht länger zu wie Flüchtlinge ertrinken

1m 52s

Schweizer schauen nicht länger zu wie Flüchtlinge ertrinken

Video: Angelina Graf

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

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  • Gavi 22.09.2017 14:55
    Highlight Papst Franziskus: Wieviele Migranten hat der Papst und der Vatikan aufgenommen?
    Passt! Immer schön Wasser predigen und Wein trinken. Kennen wir doch von den Vatikanern seit Jahrhunderten.
    Dieser Franziskus, dieser ach so Gutmentsch, er soll doch mal ein paar 1000 dieser Touristen in seinen Vatikanpalästen und Immobilien in Rom aufnehmen.
    Das wird er aber nicht. Alles scheinheiliges Getue!
    10 4 Melden
  • Goldbach 22.09.2017 13:37
    Highlight Die Frau muss veturteilt werden. Denn sie hat Gesetze gebrochen.
    Dafür kann sie auch nicht ihr Irrglaube schützen, dass sie etwas Gutes getan habe.
    Wer in Lybien auf ein Schiff steigt ist kein Flüchtling, sondern einfach nur Tourist.
    Ein Flüchtling ist, wer um sein Leben rennen muss. Wer aber in Tripolis herumlungert und auf einen bezahlbaren, freien Platz auf einem Schiff wartet, der rennt ja nicht um sein Leben. Der kann auch kein Flüchtling sein.


    9 7 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 22.09.2017 11:31
    Highlight Es wird nicht das heutige Italien mit Nazideutschland verglichen. Es wird auch nicht die Dame mit einem bestimmten Herrn verglichen.

    Es werden die Deutschschweizer von heute mit den Deutschschweizern von damals verglichen.
    4 11 Melden
  • Clayton 21.09.2017 22:24
    Highlight Die Kosten für die Million Migranten die Merkel hineingelassen hat steht in Deutschland fest. Man verschweigt es gerne vor der Wahl..

    20 5 Melden
    • stamm 24.09.2017 20:13
      Highlight Wow...! Soll sich jeder mal rein ziehen! Aber vorher vielleicht absitzen.....
      1 0 Melden
  • Keinsozi 21.09.2017 22:20
    Highlight @Posersalami Ich glaube Sie würden die ganze Welt aufnehmen
    14 2 Melden
  • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:30
    Highlight Hm, wird wohl auch spannend werden ob sich die SP zu einem offiziellen Statement zum Fall verleiten lässt bzw. sich ein prominentes Mitglied dazu äussert. Und ob Tamara für die ganze JuSo spricht ist auch nicht sicher. Der Vergleich mit jemandem, der Juden über die Grenze holte, ist wahrscheinlich gut gemeint, aber hinkt dann doch ein wenig.
    86 5 Melden
  • derlange 21.09.2017 19:44
    Highlight Wenn den linken die Argumente ausgehen... sind halt Ihre Ideologien Argumente...
    Spannend Diskussionem, brauche Popcorn & Cola
    75 14 Melden
  • andrew1 21.09.2017 19:36
    Highlight Ich verstehe ja wenn man leute aus gefährlichen Situationen rettet. Aber italien ist sicher. Wenn man sie von Italien in die schweiz schmuggelt rettet man kein mensch, man unterstütz nur " extrawurste" und die Wirtschaftsflüchtlinge. Wenn sie für die Flüchtlinge aufkommt ist es mir egal, aber ich bezweifle es.
    94 13 Melden
  • Nuka Cola 21.09.2017 18:30
    Highlight Also mein Senf dazu: Sollte sie beispielsweise in Italien jemand antreffen, der todeskrank oder verletzt ist, und in dann in ein 30 Minuten entferntes CH Krankenhaus bringt, anstelle in ein 90 Minuten entferntes Italienisches, dann könnte man von akuter humanitärer Hilfe sprechen.

    Doch sie hat Leuten zur Flucht aus einem sicheren Land geholfen.

    Ein leicht tieferer Lebensstandard in Italien rechtfertigt aber keine Deckung einer Straftat mit "humanitärer Hilfe".

    Sie macht die Gesamtsituation allen Flüchtlingen schwerer, da diese so gebundenen Kapazitäten dort fehlen wo sie helfen sollten.
    149 13 Melden
  • Platon 21.09.2017 18:15
    Highlight Ich würde mir eine exaktere Begriffswahl wünschen. Erstens sollte der Titel "Heldin oder Gesetzesbrecherin" heissen. Schlepper verdienen am Elend der Flüchtlinge Geld, was kriminell und moralisch höchst verwerflich ist. Zweitens ist sie auch keine Handlangerin der Schlepper, sie hat ja bestimmt keinen Kontakt zu denen. Die Frage ist, ob das nun Zivilcourage war oder nicht. Ich finde schon!
    36 109 Melden
  • Stachanowist 21.09.2017 17:55
    Highlight Wer Zivilisten vor dem Morden in Syrien nach Jordanien oder vor dem Krieg im Jemen in den Oman rettet, ist ein Held. Wer Juden vor der Vergasung bewahrte, war ein Held. In diesen Fällen geniesst das menschliche Wohlergehen Priorität, Migrationsgesetze sind mir da ziemlich egal.

    Die Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt von Italien in die Schweiz ist jedoch keine Heldentat - zumindest nicht in meinem ethischen Kompass. Beide sind sichere, wohlhabende Länder.

    Der Vergleich mit wahren Fluchthelfern ist eine Anmassung sondergleichen.
    161 11 Melden
  • satyros 21.09.2017 17:52
    Highlight Die Frage ist doch nicht, ob Mirra moralisch richtig gehandelt hat oder ob sie das Gesetz gebrochen hat. Beides ist richtig. Dass moralisches Handeln manchmal mit der gesetzlichen Ordnung in Konflikt geraten kann, jedoch trotzdem geboten ist, wussten schon die alten Griechen. Wer's nicht glaubt, dem sei die Lektüre der Antigone empfohlen.

    Jetzt einen Freispruch rausholen zu wollen, dünkt mich aber etwas billig: Wenn ich etwas tue, das ich für richtig halte, dann stehe ich dazu. Auch wenn das eine Verurteilung zur Folge hat.
    73 5 Melden
  • Fidelius 21.09.2017 17:46
    Highlight Diese Fall macht doch einmal mehr deutlich, wie sehr Vertreter der SP idealistisch und naiv Flüchtlingspolitik betreiben. Als ob man dadurch die Probleme der Migration löst, wenn man ein paar Flüchtlinge in die Schweiz bringt. Kann nur den Kopf schütteln.
    97 12 Melden
    • grumpy_af 21.09.2017 19:33
      Highlight Auch wenn mir die SP'sche Flüchtlingspolitik nicht gefällt, finde ich von einer Frau auf alle Vertreter zu schliessen falsch. Nicht jede SP-Frau gleich SP-Frau.
      15 18 Melden
    • Idrisi 21.09.2017 20:14
      Highlight Hilfe für Menschen auf der Flucht kann nie das Problem an der Wurzel lösen. Trotzdem kann sie das einzig richtige sein. Ich bin stolz auf alle Sozialdemokraten die im 2. Weltkrieg Gesetze gebrochen und Juden vor der Gaskammer gerettet haben. Deshalb bin ich lieber netter, naiver Sozialdemokrat als bauernschlauer Sünneler mit Hang zum Zynismus.
      15 49 Melden
    • grumpy_af 21.09.2017 23:06
      Highlight Sozialdemokrat? Die SD weit rechter als die SVP.
      0 3 Melden
    • grumpy_af 22.09.2017 11:08
      Highlight Ah verdammt, Asche über mein Haupt. Man sollte vielleicht noch wissen, was SD bedeutet...
      2 1 Melden
  • banda69 21.09.2017 17:38
    Highlight Lisa Bosia Mirra hat gegen das Gesetz verstossen und sie wird wie es sich gehört ihre Strafe kriegen.

    Aber wann werden Mitverursacher des Flüchtlingselends wie Waffenproduzenten-
    und -lieferanten und andere Kriegsgewinnler vor Gericht gezerrt und zur Rechenschaft gezogen?
    35 29 Melden
  • E7#9 21.09.2017 17:29
    Highlight Funincellos Statemant zu dieser Angelegenheit so: "Es dürfe nicht sein, dass täglich Menschen im Mittelmeer ertrinken, während sich die Sicherheitspolitiker in Europa auf die Schulter klopften, weil die Flüchtlingszahlen sinken." Echt? ein Mittelmeer zwischen Italien und der Schweiz ist mir neu. Das ilegale Einschleusen aus Italien fördert doch eher, dass sich wieder mehr Flüchtlinge übers Mittelmeer wagen. Zur Frage ob Fluchthilfe legitim sei: Das ist sie, wenn es sich um nach genfer Konvention an Leib und Leben bedrote Flüchtlinge handelt und die Hilfe in einem legalen Rahmen stattfindet.
    85 6 Melden
  • miarkei 21.09.2017 17:24
    Highlight Ich verstehe die Absicht der guten Frau ja schon, trotzdem hat sie das Gesetz gebrochen und geghört bestraft dafür. Ich bin sicher es gibt genug legale Wege den Flüchtlingen zu helfen und sonst soll man dafür sorgen, dass due Gesetze angepasst werden.
    40 1 Melden
  • Keinsozi 21.09.2017 17:18
    Highlight Diese Kreise sollten dann für die Zukünftigen Kosten aufkommen, aber da Profitieren diese dann wieder weil unsere Sozialausgaben explodiert.
    48 7 Melden
  • Karl33 21.09.2017 17:17
    Highlight die extremistischen ansichten der sp-funiciello sind immerhin konsequent. genauso wie sie das aktuelle italien mit nazi-deutschland gleichsetzt, sind für sie männer alles potentielle vergewaltiger.
    etwas bedenklicher finde ich hingegen, dass es menschen gibt, die solchen politikerinnen ihre stimme geben.
    71 9 Melden
  • -woe- 21.09.2017 17:12
    Highlight Aus der DDR flüchteten die Leute auch nie, weil sie an Leib und Leben bedroht waren. Wer aus Eritrea dlüchtet ist (meist) an Leib ubd Leben auch nicht bedroht. Erst nach einer allfälligen Rückkehr (wie in die DDR).
    Und trotzdem gibt es einen entscheidenden Unterschied: Aus der DDR war ein Fluchthelfer behilflich, aus Eritrea ein Schlepper...
    33 8 Melden
  • P.Kiesel 21.09.2017 16:59
    Highlight Wie sähe es aus, wenn fluchthelfer die leute bei sich aufnähmen und für sie sorgen würden, statt der allgemeinheit die kosten zu überlassen?
    Zudem zeigt der vergleich mit WW2 von historischer naivität.
    145 47 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 17:34
      Highlight Wie wäre es, wenn die Allgemeinheit ihrer Verantwortung nachkommt und endlich mal aufhört so unfassbar geizig zu sein? Dann könnten auch die ganzen Helfer wieder etwas anderes tun.

      Stellvertretend ein Link für das Drama:
      https://www.bzbasel.ch/kommentare-bz/fuer-syrien-fehlen-milliarden-131189010
      9 74 Melden
    • äti 21.09.2017 17:47
      Highlight Ist auch verboten. Eigentlich allen klar. WW2 Vergleich wieso falsch?
      6 54 Melden
    • Po3o 21.09.2017 17:52
      Highlight Also ich denke das sind zwei verschiedene paar Schuhe und ich denke auch das mein Vater in BS nicht umsonst an der Grenze gestanden ist aber jetzt dreht er sich im grabe um..!
      30 1 Melden
    • Keinsozi 21.09.2017 19:09
      Highlight @Posersalami wir haben in der Schweiz auch viele Menschen die an der Armutsgrenze leben aber diese haben keine Lobby und bräuchten auchmehr finanzielle Unterstützung nur fehlen Ihr die Finanziellen Mitte.
      32 8 Melden
    • SemperFi 21.09.2017 20:27
      Highlight @Keinsozi: Kommen Sie doch nicht mit dem ewigen Mimimi von wegen "Wir haben auch arme Leute". Wir haben ein gutes, umfassendes Sozialsystem, bei dem keiner "von uns" unwürdig unter der Brücke leben muss. Und das abgelutschte Finanzargument können Sie sich auch sparen. Solange wir uns noch Landschaftspflege mit Holzzäunen und gezöpfelten Misthaufen leisten können, kann es am Geld nicht fehlen.
      10 39 Melden
    • Keinsozi 21.09.2017 21:45
      Highlight SemperFi ich glaube Sie haben meine Nachricht nicht so genau gelesen!! Viele Schweizer haben keine Lobby und gerade die Sozi Industrie sollte auch für diese Ein offenes Ohr haben, nur gibt es da teilweise halt nichts zu verdienen.
      6 3 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 23:38
      Highlight @Keinsozi: Beschweren sie sich bei den neoliberalen Reformern, welche die zunehmende Ungleichheit weiter befeuern. Geld und Wohlstand sind genug da, es ist ein Verteilungsproblem.

      Ausserdem haben wir ein noch recht gutes Sozialsystem. Es ist nur die Frage, wie viele rechte Reformen es noch übersteht. Wählen Sie halt dementsprechend, wenn ihnen die Armen ein Anliegen sind.
      3 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 22.09.2017 08:16
      Highlight @SemperFi für 18'474 Eriträer hat der Bund 289 Millionen Franken bezahlt. Aber dann bei der Bildung oder der Armee sparen?

      https://bazonline.ch/schweiz/bund-zahlt-289-millionen-fuer-eritreer/story/16181585
      4 2 Melden
    • Posersalami 22.09.2017 11:06
      Highlight @ roterriese: Im gleichen Jahr hat der Bund zB. den Bauern 4 000 000 000 sfr an Subventionen bezahlt, weil diese sich weigern sich dem Wettbewerb zu stellen. Im gleichen Jahr wurden die Betreiber von AKWs in der Schweiz mit ca. 7 500 000 000 sfr direkt und indirekt alimentiert.

      usw.

      An Geld mangelt es uns offensichtlich nicht, da sind die 289 mio geradezu ein Klacks!
      1 5 Melden
    • SemperFi 22.09.2017 11:22
      Highlight @roterriese: Weder bei der Bildung noch bei der Armee wird gespart. Das haben wir andernorts schon ausführlich debattiert.

      2 1 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 22.09.2017 11:39
      Highlight @SemperFi, ich weiss, aber ich wollte das Sparen bei der Bildung auch mal bringen ;)
      2 1 Melden
    • Posersalami 22.09.2017 13:07
      Highlight @roterriese / SemperFi:
      "So werden Sportstunden gestrichen, Klassen vergrössert, Lohnerhöhungen gestoppt oder Löhne sogar gesenkt.
      (...)
      Es sind Spezialklassen geschlossen, Klassen zusammengelegt oder Halbklassen-Unterricht gestrichen worden. Das heisst, es bleibt immer weniger Zeit und Aufmerksamkeit für die Kinder."

      https://www.srf.ch/news/schweiz/sparen-bei-der-bildung-das-ist-ganz-klar-ein-qualitaetsabbau
      0 1 Melden
    • SemperFi 22.09.2017 16:04
      Highlight @posersalami: Die Ausgaben sind von 22 Mia im Jahr 2001 auf 36 Mia. im Jahr 2014 gestiegen. Das nennen Sie Sparen? Das Geld für die Bildung ist nach wie vor da, aber es wird wohl manchmal eigenartig verteilt. Dass gewisse Kantone (z. B. Luzern) in ihrem Tiefsteuerwahn aber zu erst mal die Schwächsten bluten lassen, das streite ich nicht ab.
      3 0 Melden
    • Posersalami 22.09.2017 16:09
      Highlight Und wie viel haben zB. die Lohnkosten und Betriebskosten in den 13 Jahren zugenommen? Oder allgemein die Ausgaben? Da lag immerhin eine Bildungsreform dazwischen und dann gab es im fraglichen Zeitraum auch noch so etwas wie Bologna. Ihre Zahlen sagen gar nichts aus, ohne all diese Faktoren zu berücksichtigen. Alleine fast 8% gehen für die Teuerung drauf.
      0 5 Melden
    • SemperFi 22.09.2017 16:30
      Highlight @posersalami: Tja, gegen Ihr hartnäckiges Leugnen von Fakten kann und will ich nicht argumentieren.
      5 0 Melden
    • Posersalami 22.09.2017 16:43
      Highlight Ich leugne nichts, ich frage sie. Die Bolognareform war nicht gratis, was eine kurze Suche bei Google bestätigt. Dann müssen die Schule auch mehr Leisten als früher, zB. Heilpädagogik, Schulsozialarbeit oder Integration. Dass es das nicht gratis gibt, sollte ihnen klar sein. Dann studieren immer mehr immer länger, was natürlich die Kosten weiter treibt usw.

      Ich hoffe halt, dass sie mir da mehr Infos liefern können. Ihre Zahlen ohne Kontext sind absolut nichts wert.
      0 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 21.09.2017 16:59
    Highlight Die Frage ist wohl eher da alle vor dem Gesetz gleich sind. Ist sie gleicher als andere ?
    108 16 Melden
    • äti 21.09.2017 17:48
      Highlight Ist das Urteil schon da?
      5 22 Melden
    • Nuka Cola 21.09.2017 18:34
      Highlight Hab gehört, manche Menschen seien tatsächlich gleicher als gleich. Soll an viel Vitamin G(eld) und/oder Vitamin C(onnections) liegen.
      Doch egal wie viel Vitamintabletten ich schlucke, es bringt nichts. Vielleicht liegts ja auch in den Genen ;)
      16 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 16:37
    Highlight "Gesetz ist Gesetz"

    Klar. Doch wenn mir das Gesetzt vorschreibt, dass ich Menschen in Not nicht helfen darf, gehört das Gesetz zu ändern.

    Aber ja, die Leute die im 2. WK jüdischen Flüchtlingen geholfen haben, hätte man auch nach dem Gesetz bestraffen sollen. Die mag ja eh niemand...

    Mache mir damit sicher keine Freunde, aber wer eine Welt will, in der jede Person Frei und ohne Ängste leben kann, muss hald auch mal an die anderen denken.
    Es gehören nur die Menschen bestrafft, welche Leid und Gewalt verursachen, nicht die die darunter Leiden.
    65 164 Melden
    • Jaing 21.09.2017 16:49
      Highlight Werden die Flüchtlinge denn in Italien in Konzentrationslagern vergast?
      182 35 Melden
    • Judge Dredd 21.09.2017 16:49
      Highlight @Lukas Messmer

      Wer sagt denn, dass man diesen Menschen nicht helfen darf? Wenn sie wollen, können sie den Menschen in Como helfen, so viel sie wollen. Was sie nicht dürfen ist, diesen beim illegalen Grenzübertritt zu helfen.

      Und der Vergleich zwischen dem heutigen Italien und Nazideutschland, welches für die Vernichtung von Millionen von Juden verantwortlich war, hinkt gewaltig.
      Ich sage nicht, dass alles gut läuft in Italien, bei weitem nicht, aber da ist schon noch ein Unterschied.
      137 19 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 16:53
      Highlight Italien gehört zu den 7 reichsten Länder der Erde und ist kein Dritteweltland!!

      Dann noch diese unsägliche Relativiererei mit dem 2. Weltkrieg, as ob Eriteer dem Genozid ausgesetzt sind, also bitte, gahts na! Lukas, so relativiert man den Holocaust. Der Holocaust ist singulär und nicht mit "etwas" zu Vergleichen!

      Wenn Madame die Gesetzeslage kennen würde, wäre Ihr bewusst, dass die Schweiz mit Minderjährigen Flüchtlingen besonders behutsam umgeht.
      111 29 Melden
    • äti 21.09.2017 17:01
      Highlight @judge, da hatte Lukas den Fall Grüninger angesprochen.
      26 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 17:11
      Highlight Es geht nicht nur explizit um diesen Fall. Denn auch wenn ich Menschen von Syren etc. nach Italien bringe ist das illegal. Sollten diese Menschen auch bestraft werden?

      Wenn ich jemanden von Nordkorea nach Südkorea bringe, bin ich dieser Ansicht nach au nur ein weitere Krimineller. Oder macht es hier einen Unterschied, weil diese Leute nicht in die Schweiz kommen und daher "nicht unser Problem" sind?

      Das ist mein Problem an der ganzen Diskussion. Nicht ob diese Frau jetzt Recht oder Unrecht getan hat.
      21 64 Melden
    • demokrit 21.09.2017 17:30
      Highlight Das Gesetz während des Nationalsozialismus war ein Diktatorengesetz. Unser Gesetz ist demokratisch. Moral ist was die Mehrheit dafür hält und nicht was sich ein Antidemokrat wie Lukas irgendwo im Elfenbeinturm zurecht fabuliert, um sich strafbares Verhalten zu rechtfertigen. Im Übrigen ist auch die Wirtschaftsmigration nicht mit dem Nationalsozialismus vergleichbar. Der Vergleich hinkt an allen Enden.

      Würde man nur schon dieselben Massstäbe, die Frau Sommaruga den Eritreern beimisst, auch den Chinesen zugestehen, müssten wir 2/10 aller Chinesen hier her holen. Man rechne.
      47 4 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 17:36
      Highlight @Lukas Messmer: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

      Das Problem sind die unmenschlichen Gesetze und Verordnungen sowie die Letargie der Menschen hier. Unglaublich.. soviel zum Thema "Aufgeklärt und Fortschrittlich", manch einer hier ist gedanklich näher am IS als an Brecht oder Kant.
      7 52 Melden
    • Money is everything 21.09.2017 18:21
      Highlight @Lukas Gesetze werden aus gewissen Gründen erlassen und die hat jeder einzuhalten PUNKT. Dabei spielt es absolut keine Rolle ob jemand ais Goodwill oder aus anderen Gründen gehandelt hat. Sonst könnte man ja sagen, Escobar soll nicht bestraft werden, da er mit seinem Drogengeld armen Menschen geholfen hat.
      32 4 Melden
    • Liselote Meier 21.09.2017 18:29
      Highlight @hierundjetzt; Das waren die Juden 1938 auch nicht als der J-Stempel eingführt wurde.
      Der Stempel war ein Deutscher Vorschlag, auf Grundlage dass die Schweiz eine Visumspflicht wollte und dem Stempel dann zustimmte.

      Der Chef des EJPD war bekanntlich selber ein übelster Antisemit.

      Der Holocaust kam Schrittweise. 1935 wollte Hitler nicht alle Juden liquidiern sondern "usschaffe", die Spriale drehte sich und ab 41 begann die "Endlösung" sprich die physische Vernichtung des Judentums.



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    • el_chef 21.09.2017 18:41
      Highlight @lukas
      Ja, menschen, welche personen von syrien nach italien bringen (oder eine solche reise organisieren) sollten dringenst bestraft werden! Oder finden sie schlepperbanden unterstützenswert?
      33 6 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 18:52
      Highlight ja guet Poser, Antifasprüche als Referenz zu nehmen, ist jetzt nicht grad der Sache dienlich.

      Hilf mir weiter, was ist genau ist unmenschlich am Völkerrecht, der EMRK oder unserer Gesetzgebung, die sich exakt an diese 2 supranationalen Vereinbarungen richtet?

      Bitte erleuchte uns mit Deinem Wissen.
      24 2 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 18:56
      Highlight Lukas und was hat das alles mit dem Artikel zu tun? Auch wenn es schrittweise "kam" der Holocaust ist singulär und nie zu relativieren mit Vergleichen. Du ziehst ihn hingegen als Referenz bei, um für eine Politikerin zu weibeln die eine Handvoll Minderjährige aus Eritrea über die Grenze gebracht hat.

      Nein. Ist nicht das gleiche. Nicht im Ansatz. Sorry.
      19 1 Melden
    • Liselote Meier 21.09.2017 19:15
      Highlight @Captain; Schlechts Beispiel.
      Durch dieses "Goodwil" wurde Escobar ins Parlament gewählt in Kolumbien und genoss kurzweillig sogar Immunität.

      Aber natürlich werden die, die die regeln missachten als Dreck bezeichnet.

      Aber jene die Menschen in einer Notlage im Stich lassen, sind schlimmer als Dreck!


      5 23 Melden
    • demokrit 21.09.2017 23:35
      Highlight Es besteht hier keinerlei Notlage. Italien ist kein Drittweltland, noch sind die Damen und Herren politisch verfolgt (wären sie das, hätten Sie einen ordentlichen zu prüfendes Gesuch gestellt).

      Wer unser Strafgesetz bricht, wird strafrechtlich verurteilt. Wer das nicht in Ordnung findet, befindet sich ausserhalb unserer freiheitlich demokratischen Ordnung.
      2 1 Melden
    • aglio e olio 22.09.2017 00:53
      Highlight Hierundjetzt Zitat"Italien gehört zu den 7 reichsten Länder der Erde..."

      Unter der reichsten 29 ist es nicht aufgeführt.

      https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/die-haelfte-liegt-in-europa-das-sind-die-29-reichsten-laender-der-erde_H982729261_259060/
      1 2 Melden
    • Posersalami 22.09.2017 01:12
      Highlight @Hierundjetzt: Nix da Antifa, das Zitat stammt von Berthold Brecht. Schande über sie, aber irgendwie wundert es micht nicht, dass sie das nicht kennen.
      3 6 Melden
    • demokrit 22.09.2017 12:47
      Highlight Nein, ist nicht von Brecht:
      https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Bertolt_Brecht
      2 0 Melden
  • Maria B. 21.09.2017 16:37
    Highlight Da unsere Gesetze, auch die Asylregelung, sich in Einklang mit den Menschenrechten, aber auch mit jenen anderer europäischen Usanzen stehen, ist die Frau keine Heldin, sondern ganz klar Straftäterin.

    Da würde Strassburg nicht anders entscheiden, wie es das BG nun wohl unweigerlich tun muss.

    Kommt hinzu, dass die Schlepperin sich insofern nicht auf "unmittelbar am Leben bedrohte Menschen" und somit auf ihre humanitäre Motivation berufen kann, da sie problemlos im sicheren Italien hätten bleiben können.

    Auch half sie wohl vorwiegend nur reinen Wirtschaftsmigranten, diese grosse "Heldin" ;-)!
    144 32 Melden
    • Gertrud 21.09.2017 16:58
      Highlight Sie half Minderjährigen aus Syrien und Eritrea. Ich denke nicht, dass Minderjährige aus Eritrea aus wirtschaftlichen Gründen flüchten. Und solche aus Syrien waren definitiv in Lebensgefahr. Würde dir zustimmen würde es sich nur um Volljährige Eritreer handeln.
      18 96 Melden
    • äti 21.09.2017 17:04
      Highlight @maria, ziemlich zusammengebrautes Zeug, hoffe es geht Ihnen nun besser. Wirtschaftsmigranten-Kinder, was ist das?
      23 65 Melden
    • demokrit 21.09.2017 17:21
      Highlight @jortschi: Eine äusserst naive Sicht. Es ist gerade ein Businessmodell von Familien aus ärmeren Regionen geworden einen Minderjährigen (besser: möglichst jungen Jungen, genau festgestellt wird es ja dann von unseren Behörden meistens nicht) als Rettungsanker in die europäischen Sozialsysteme migrieren zu lassen, da diese im Gegensatz zu älteren Migranten von gewissen UNO-Schutzrechten profitieren.
      29 3 Melden
    • E7#9 21.09.2017 19:35
      Highlight Ergänzung zu demokrits Kommentar: Und danach kommt der Fammiliennachzug.
      21 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.09.2017 16:29
    Highlight Eigentlich eine klare Sache. Das schweizer Gesetz sagt was ok ist und was nicht. Motivationen oder Triebe spielen dabei eigentlich keine Rolle.
    114 14 Melden
    • Snowy 21.09.2017 16:38
      Highlight Respektive nur im Rahmen des Strafmasses. Deswegen wird es auch eine bedingte Strafe absetzen.
      20 8 Melden
    • Scott 21.09.2017 16:50
      Highlight "...Triebe spielen dabei eigentlich keine Rolle."

      Ich würde die Triebe dieser Dame nicht unterschätzen ;-)
      27 21 Melden
  • Clayton 21.09.2017 16:20
    Highlight Das Bundesstrafgericht wird ein politisches Urteil analog der neuen europäischen Politik treffen.
    27 31 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 17:07
      Highlight Das Bundesstrafgericht spricht Recht nur innerhalb unserer Bundesverfassung. Und sicher nicht im "europäischen Rahmen"

      Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR beurteilt Fälle die ein Menschenrecht verletzten *könnten*, da die Schweiz diese Instanz akzeptiert, werden etwagie positiven beurteilte Fälle vom BUNDESGERICHT
      neu beurteilt. Der EGMR spricht KEIN Recht.

      Du, Clayton, darf ich Dich Bitten in Zukunft ein wenig sorgfältiger zu argumentieren? merci.
      28 16 Melden
    • Clayton 21.09.2017 17:33
      Highlight Das war sorgfältig. Von Gesetzes wegen wurde sie verurteilt, was ja verfassungskonform ist. Sie versucht sich zu rechtfertigen mit humanitärer Hilfe (Gutachten, Papst, Politiker). Bei diesem Rechtfertigungsversuch besteht ein grosses Ermessen für den Richter. Ich bin der Meinung dass ihr das nicht gelingen wird, da in solchen medienwirksamen Fällen entsprechend den Mainstreammedien und der übergeordneten Politik eben auch unserer Nachbarländer entschieden wird. Das hat mit der EMRK nichts zu tun. Jedenfalls noch nicht.
      5 4 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 18:48
      Highlight Der Teufel steckt hier eben im Detail. Sie macht einen Gewissensnotstand geltend, bringt hingegen Flüchtlinge einfach an die Deutsche Grenze. Warum den? Italien gehört zu den 7 reichsten Länder des Planeten, da wird in gottesnamen niemand in gemeuchelt weil er Asyl will. Die Eintrittsschwelle um in den CH Asylprozess aufgenommen zu werden, ist denkbar tief.

      Es reicht das Wort: Asyl.
      Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

      Ganz ehrlich, ich kann es nicht nachvollziehen.
      14 1 Melden
    • Clayton 22.09.2017 18:55
      Highlight In Bayern hat die Polizei Zahlen zu Vergewaltigungen veröffentlicht. Seit dem letzten Jahr um 50 % gestiegen. Bei den Migranten zugeordnet um 91%!
      2 0 Melden
  • Grundi72 21.09.2017 16:20
    Highlight Wäre ja gelacht wenn die Unterstützung von Politprominenz zum Freispruch führen würde! Sollten wir nicht alle gleich sein vor dem Gesetz? Da scheint jemand seine Privilegien für sich ausnutzen zu wollen.

    Macht sie das gleiche Theater wenn sie eine Parkbusse kriegt?

    Und 10'000 Franken finde ich sehr human, verglichen für den Schaden den sie damit für die Steuerzahlern verursacht hat!
    117 61 Melden
    • Grundi72 21.09.2017 16:36
      Highlight Und übrigens kriegt auch derjenige eine Busse, der jemanden mit einem medizinischen Notfall mit überhöhter Geschwindigkeit in die Notfall-Aufnahme fährt.

      Die Person hat evtl wirklich einer Person das Leben gerettet (echter humanitären Grund) und kommt trotzdem nicht um die Busse rum.

      Sollte das Bundesgericht die gute Frau freisprechen, gibt es in Zukunft viele Interpretationsspielraum betreffend Bussen..! Parkbusse? Mein Kind hatte so Hunger (humanitärer Notfall) ich fand keinen Parkplatz also...
      58 53 Melden
    • Fidelius 21.09.2017 18:01
      Highlight Falsch. Es gibt einen Bundesgerichtsentdcheid der das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit wegen einem medizinischen Notfall als Notstand gewertet hätte, ergo ging der Fahrer straflos aus.
      10 3 Melden
  • Hussain Bolt 21.09.2017 16:18
    Highlight Die SP Frau muss auch bedenken das wenn Millionen von Menschen aus dem Globalen Süden hier her kommen das die Sozialkassen dann pleite werden daher zieht das oft gennante Argument mit der Rentensicherung definitiv nicht. Der Sozialstaat wird dann Schiffbruch erleiden davon haben die Migranten nix noch wir nix. Diese Linke Kulturmarxistische Ideologie schadet uns und denn Migranten da sie die Ökonomie schädigt und alle verarmt.
    99 43 Melden
    • satyros 21.09.2017 18:44
      Highlight Kann mir mal jemand erklären, was dieser Kulturmarxismus sein soll?
      11 3 Melden
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:39
      Highlight @satyros

      Ein Codeword unter der neuen amerikanischen Rechten, der Alt-Right, auch übernommen von der europäischen radikalen Rechten und der identitären Bewegung.

      Es bezeichnet eine Verschwörungstheorie, nach der Linke und Juden gezielt mit Einwanderung und Flüchtlingen, Förderung von Rechten für Trans- und Homosexuellen etc. die amerikanische bzw. europäische weisse Kultur, also Familie, Christentum usw. systematisch untergraben und zerstören wollen, also einen kulturellen Kampf führen.

      Gerne verbunden wird das mit Schlagwörtern wie "Invasion kulturfremder Völker" oder "Volksaustausch"
      7 3 Melden
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:41
      Highlight Echt erschreckend, dass so ein Kommentar soviele Upvotes kriegt.

      @Hussain Bolt

      Ich hoffe du bist dir der Herkunft des Begriffs "Kultureller Marxismus" einfach nicht bewusst und kein rechter Verschwörungstheoretiker.
      7 7 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 21.09.2017 16:14
    Highlight An all die 'auf keinen Fall' Stimmer: Dies war auch wärend dem zweiten Weltkrieg verboten, an wen erinnert man sich heute positiv?
    28 116 Melden
    • Olf 21.09.2017 16:24
      Highlight Es gibt keinen Krieg in unseren Nachbarländer.
      106 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.09.2017 16:32
      Highlight Das hier ist in keinem Fall mit der Situation im WWII zu vergleichen!
      108 5 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:39
      Highlight Ach nein? Nur weil man nicht von einem Nazi vergast wird ist man also weniger Tot, wenn ein Milizionär einen erschiesst? Momol, das macht Sinn!
      13 101 Melden
    • Judge Dredd 21.09.2017 16:40
      Highlight Sie vergleichen also das heutige Italien mit Nazideutschland, welches Menschen systematisch vernichtet hat?
      85 1 Melden
    • Snowy 21.09.2017 17:07
      Highlight @Posersalami:
      In Italien wird kein Flüchtling/Migrant von Milizionären erschossen.
      65 1 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 17:24
      Highlight Wie soll ein Migrant in der Schweiz Asyl beantragen, was sein gutes Recht ist? Wieso eigentlich soll Italien diese alleine Menschen versorgen? Nur weil das Unrecht mit Schengen Institutionalisiert wurde?
      3 31 Melden
    • Enzasa 21.09.2017 17:48
      Highlight Komisch, das was Bosia Mirra macht, ihre Tat mit den Hintergründen zu rechtfertigen und was von den meisten abgelehnt wird.
      Genau das wird bei denen die Ablehnen akzeptiert.
      Sachlich ist:
      Es geht um illegalen Grenzübertritt, jetzt und ebenso damals im 2. Weltkrieg oder aus der DDR u.s.w



      5 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.09.2017 17:53
      Highlight <<Sie vergleichen also das heutige Italien mit Nazideutschland, welches Menschen systematisch vernichtet hat?>>

      Nein! Wie kommst du darauf?

      Ich sage nur, dass es mal was gab, bei dem man aus heutiger Sicht lieber nicht 'auf keinen Fall' gesagt hätte, obwohl man es damals auch gesagt hat.

      Darum wär ich jeweils vorsichtig mit der absoluten Aussage 'auf keinen Fall'.

      Schreiben und lesen ist manchmal schwierig ;)
      2 20 Melden
  • Snowy 21.09.2017 16:14
    Highlight Die Fluchthelferin (besser wäre Migrationshelferin) soll ein bedingtes Strafmass erhalten.

    Somit ist einerseits der Gerechtigkeit genüge getan (die Frau muss trotzdem nicht ins Gefängnis) andererseits wissen allfällige Nachahmer, dass es für Fluchthelfer in der CH keine rechtsfrei Zone gibt.
    28 51 Melden
    • Snowy 21.09.2017 16:59
      Highlight Darum:

      «Es ist ja nicht so, dass diese Leute unmittelbar an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.» Um potenzielle Nachahmer abzuschrecken, sei es wichtig, dass die Richter solche Taten konsequent sanktionierten.»
      21 1 Melden
  • Posersalami 21.09.2017 16:14
    Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"


    Eine Strafe für die Frau wäre unter aller Sau, würde mich aber nicht wundern. Die Richter sollen dann gleich noch sagen, wie jemand in der Schweiz legal Asyl beantragen kann. Es ist ja eigentlich nicht möglich, ohne vorher durch ein Schengenland gereist zu sein.



    24 188 Melden
    • demokrit 21.09.2017 16:22
      Highlight Illegale Migration und deren Förderung ist strafbar.
      82 10 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:37
      Highlight Das sind Kriege auch. Ausbeutung und Neo Kolonialismus leider nicht, falsch ist sie dennoch!
      17 73 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.09.2017 16:51
      Highlight @poser, herrscht in Italien Krieg?
      49 11 Melden
    • demokrit 21.09.2017 17:15
      Highlight Wegen Krieg migriert so gut wie keiner über Lybien und Italien. Und wenn, braucht er sicher kein Zugticket nach Deutschland.
      24 7 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 17:28
      Highlight Nein, aber wieso soll Italien alle Flüchtlinge alleine versorgen? Wir sind verdammt nochmal das reichste Land in Europa, und sie wollen aus purem Geiz keine Flüchtlinge hier haben.

      Wie soll ihrer Meinung nach ein Flüchtling legal in die Schweiz kommen? Faktisch nicht möglich.
      10 38 Melden
    • derEchteElch 21.09.2017 17:52
      Highlight Kriege sind nicht illegal. Kriege finden auf dem Territorium ejnes anderen Landes statt.

      Es interessiert ein Land kein bisschen, was im anderen Land verboten oder erlaubt ist. Deswegen können Geheimdienste auch spionieren, weil die eigenen Spionagegesetze nur für das EIGENE Inland gelten.

      Im Ausland herrscht aus Sicht des eigenen Landes faktisch immer eine Art "Rechtsfreiheit".
      4 9 Melden
    • Enzasa 21.09.2017 17:53
      Highlight Genau das ist das europäische Problem, Italien bricht unter der Last der einreisenden Asylbewerber zusammen und die Schweiz, Österreich oder Deutschland (Länder ohne Außengrenzen) dürfen sich die Hände reiben und sagen "nicht unser Problem"
      2 10 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 18:00
      Highlight Vom Völkerrecht haben sie schonmal was gehört? Da gibts zB das allgemeine Gewaltverbot.
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Völkerrecht
      2 15 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 18:02
      Highlight @Poser: Natürlich soll und muss ganz Europa helfen! Das ist kein Italienisches Problem. Aber trotzdem sind hier die Gesetze und Verträge erstmal einzuhalten. Vom Staat genau so, wie von jedem Einzelnen. Sonst haben wir bald anarchistische Zustände.
      13 3 Melden
    • demokrit 21.09.2017 18:09
      Highlight Flüchtlinge sind es, wenn eine politische Verfolgung tatsächlich vorliegt. In der Schweiz werden mehr Asylgesuche als in Italien gestellt:
      https://www.nzz.ch/international/fluechtlingskrise/der-stand-der-fluechtlingskrise-im-ueberblick-ld.2025
      9 1 Melden
    • Hierundjetzt 21.09.2017 18:43
      Highlight Poser Du sprichst wiedermal wirres Zeug ohne Wissen.

      In ein Asylverfahren wird JEDER OHNE AUSNAHME aufgenommen, der in einer Amtsstelle oder vor einem Behördenmitglied das Wort

      Asyl

      ausspricht.

      Steht so im Asylgesetz.

      Voilà. Mehr brauchts nicht. Ob Deutscher, Eriteer oder Syrer, das Wort Asyl ist universell.
      17 1 Melden
  • Hussain Bolt 21.09.2017 16:13
    Highlight Boira muss die Konsequenzen ertragen die sie mit ihrer Schlepperei angerichtet hat. Ausserdem sind es fast alles Migranten aus Ländern in denen kein Krieg herrscht auch wenn sie arm sind. Laut Genfer Konvention sind Krieg und Wirtschaftliche Gründe kein Fluchtgrund und Schengen-Dublin muss man sich auch halten. Es kann nicht sein das man sich humanitär tarnt um die eigene Multikulti Ideologie zu puschen, Rechtsbruch ist Rechtsbruch. Schluss da gibts keine Diskussion.
    83 19 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:19
      Highlight Hätten sie das auch 1940 zu den Menschen gesagt, die Juden aus Deutschland in die Schweiz geschmuggelt haben? Schliesslich war das ja illegal!
      19 102 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 16:22
      Highlight Krieg kein Fluchtgrund? Was soll den einer sein, wenn nicht Krieg?

      Womit ich das Handeln von Frau Bosio nicht gut heisse. Italien ist ja durchaus ein sicheres Land...
      45 8 Melden
    • Hussain Bolt 21.09.2017 16:44
      Highlight Ich meine laut Genfer Konvention. Praktisch ist es ein Grund, damit meine ich entweder ändert man gewisse Passagen oder man hält sich dran.
      18 8 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 17:46
      Highlight Wenn dem so ist, wäre die Konvention zu hinterfragen. Meiner Meinung nach.

      Grundsätzlich: Wenn jemand ein Gesetzt bricht um jemanden zu schützen der/die „jetzt“ an Leib/Leben bedroht sind, sollte dieser Gesetzesbruch „übersehen“. Wenn z.B. jemand schwer verletzt ist und du mit 160 über die Autobahn fährst.

      Aber das kann ich hier nicht erkennen. Glaube nicht, dass diese Flüchtlinge in Italien um ihr Leben fürchten müssten. Soweit die Infos für eine Einschätzung reichen. Somit in diesem Fall ein Schuldspruch angebracht wäre...

      Meine, juristisch nicht fachlich unterlegte Meinung.
      13 2 Melden
    • Enzasa 21.09.2017 17:56
      Highlight Asyl wird nur bei direkter persönlicher Verfolgung gewährt.
      A b e r Krieg ist ein Grund für die Gewährung von Aufenthalt aus humanitären Gründen.
      7 2 Melden
    • Money is everything 21.09.2017 18:42
      Highlight @Philipps Ich finde auch danm sollte man das Gesetz in diesem Fall durchsetzen. Mit 160 gefährdet man nämlich unbeteiligte Menschen und das darf nicht sein. Man kann auch auf legalem Weg schneller ins Krankenhaus kommen. (Rega zB) Gesetzesbrüche sind meiner Meinung nach NIE gerechtfertigt, weil sie ja aus gewissen Gründen erlassen wurden.
      6 0 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 18:54
      Highlight @Captain: Ich hab mich etwas unklar ausgedrückt. Ich meine, wenn jemand im Notfall handelt, dass das Recht nicht knallhart angewandt werden soll - beim 160 über die Autobahn halt bei einer Busse belassen und nicht gleich das volle Raserprogramm.

      Ein Bsp. wo’s andersrum war: Ein Car-Chauffeur wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, weil er nachts eine akut der Autobahn liegende Selbstmörderin zu spät gesehen und überfahren hat. Rechtlich ist das völlig korrekt, moralisch aus meiner Sicht fragwürdig.
      5 0 Melden
    • Money is everything 21.09.2017 19:46
      Highlight @PhilippS Okay, so kann ich Ihnen teils recht geben, aber es ist kritisch, weil es Fälle geben wird, wo es schwer ist zu beurteilen ob man im guten Willen oder einfach fahrlässig gehandelt hat.
      1 0 Melden
  • Thinktank 21.09.2017 16:11
    Highlight Wenn das Schule macht, sollte man auch die Selbstjustiz erlauben.
    74 19 Melden
    • karl_e 21.09.2017 16:27
      Highlight Warum nicht? Das käme deinen libertären Ansichten entgegen.
      12 37 Melden
    • äti 21.09.2017 16:40
      Highlight Das machen doch alle Reichen schon längst.
      11 41 Melden
  • #10 21.09.2017 16:10
    Highlight Bei der Frage der Flüchtlingshilfe scheinen die Watson-Leser extrem reaktionär - auffällig anders als bei anderen Themen. Werden da Gelegenheits-User organisiert und zielgerichtet auf Watson getrieben, um hier Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen? - Aktuell 65% finden, man dürfe Flüchtlinge "auf keinen Fall illegal über die Grenze schleusen". Egal, wie besch... es ihnen dort geht? (Die Frage geht nicht ums "aktuelle Italien") Und Paul Grüninger dürfte nach eurem Verständnis auch keinen Juden mehr über die Schweizer Grenze helfen?
    26 103 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:22
      Highlight Solche Themen ziehen halt all die kleinen möchtegern Nazis und Gelegenheits Blockwarte an. Da kann man mal so richtig schön die Ressentiments auf die Tastatur kotzen und zur Abwechslung mal nach unten Treten! Da ist man endlich mal wer!
      15 73 Melden
    • äti 21.09.2017 16:41
      Highlight Ich fürchte, hier kennt keiner Herrn Grüninger.
      21 34 Melden
    • E7#9 21.09.2017 17:46
      Highlight Doch, ich weiss wer das war und was er gemacht hat. Sogar genug gut um zu wissen, dass dieser Vergleich einfach unterste Schublade ist. Die Menschen wären ohne sein Wirken umgehend erschossen worden. Das Einhalten geltenden Rechts (Schengen/Dublin) bezüglich der ilegalen Einschleusung aus Italien mit Nazitum gleichzusetzen zeugt eher davon, dass ihr die Situation komplett verkennt. Und zwar sowohl die damalige als auch die heutige.
      37 4 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 17:53
      Highlight @äti: Ganz offensichtlich nicht, die Blitzer bestätigen das wohl....

      Die Situation der Juden damals mit den Migranten im Italien von heute zu vergleichen ist ja schon fast pervers....

      Versteht mich nicht falsch. Will nicht die Situation der Flüchtlinge runterspielen. Aber das mit Nazideutschland auf eine Stufe zu heben. Sorry...
      23 1 Melden
    • PhilippS 21.09.2017 17:55
      Highlight @#10: Es geht nicht um das Italien von heute? Um welches dann? Die Frau scheint nicht aus den 1930er Jahren zu sein....
      17 1 Melden
    • äti 21.09.2017 18:25
      Highlight Sorry, der Vergleich hat nur mit der Sachlage zu tun: Grüninger hatte illegal Menschen zur Flucht in die Schweiz verholfen. Er wurde bestraft, aufs Übelste angefeindet und diskriminiert. Jahrzehnte später rehabilitiert. Im Vergleich geht es darum.

      4 17 Melden
    • #10 21.09.2017 20:04
      Highlight Nochmals, die Watson-Frage lautet: "Findest du es legitim, Flüchtlinge illegal über die Schweizer Grenze zu schleusen?" - Von Italien steht da nix drin. Drum finde ich es haarsträubend, wenn momentan rund 50% antworten "auf KEINEN Fall". Denn damit schliessen sie auch einen Fall aus, wie Grüninger im 2. Weltkrieg.
      1 14 Melden
    • E7#9 21.09.2017 21:12
      Highlight @#10: So wie diese Frage gestellt ist kann man davon ausgehen, dass sie sich auf die Gegenwart und sogar auf den in diesem Artikel beschriebenen Fall bezieht. Eine Analogie zum 2. Weltkrieg wurde von hiesigen Kommentatoren willkürlich herbeigezogen.
      13 1 Melden
    • äti 21.09.2017 21:37
      Highlight Oha, Vergleichsfälle (Rechtslage) gehen nicht? Dachte, dass sei ein Bestandteil im Gerichtswesen.
      0 1 Melden
  • ostpol76 21.09.2017 16:08
    Highlight Ganz klar Schlepperin... die Gesetze gelten für Alle!
    101 18 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
      16 101 Melden
    • Scott 21.09.2017 16:44
      Highlight @Posersalami
      Unser Recht ist aber kein Unrecht!
      Da ändert auch das gebetsartige Wiederholen dieser Lüge nichts daran.

      Es gab in der Geschichte bereits Jemand, der das auch gerne so machte. Zitat: "Wenn man eine grosse Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben."
      44 4 Melden
    • Rodney McKay 21.09.2017 17:12
      Highlight @Posersalami : Dies scheint offensichtlich ihr Lieblingszitat zu sein, ich interpretiere Ihre Beiträge mal so, dass Sie der Meinung sind, dass nur Gesetze anzuwenden sind, die zum persönlichen Weltbild passen. Das würde auch bedeuten, dass für Sie eine "gesetzesfreie Zone" gelten würde, in letzter Zeit ist dies ein Trend, der primär in ultralinken Kreisen zu beobachten ist. Apropos Zitat, ihr Lieblingszitat wird auch sehr oft von Frau Funiciello bemüht.
      48 4 Melden
    • Marco86 21.09.2017 17:25
      Highlight @ Posersalami: Nur so als Frage:
      > Wie viele Flüchtlinge hast du bisher aufgenommen?
      > Arbeitest du freiwillig in einer Asylunterkunft? > Wie hoch sind deine Spendenbeiträge?

      29 6 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 17:27
      Highlight Bullshit

      Erklärt mir mal einer von euch Schlauen bitte, wie ein Migrant legal in die Schweiz kommen soll? Faktisch ist das unmöglich, blöderweise ist es sein Recht. Was also tun?

      @Rodney McKay: Nein das ist nicht meine Meinung. Aber mal so als Denkanstoss für sie: Es war legal Schwule in die Psychiatrie zu stecken, es war legal Frauen zum Ehelichen Sex zu zwingen, es war legal sie zu züchtigen. Ist noch nicht lange her, war aber ihrer Meinung nach alles gut, oder?
      6 33 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 21.09.2017 18:02
      Highlight @Posersalami, Danke, dass sie von "Migrant" und nicht Flüchtling sprechen. Wie Migranten aus nicht EU Staaten legal in die Schweiz gelangen können ist gesetzlich geregelt.
      https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/themen/einreise/merkblatt_einreise.html
      21 1 Melden
    • Scott 21.09.2017 18:24
      Highlight @Posersalami
      Sie haben die Hexenverbrennungen vergessen.

      Zum Glück leben wir hier und jetzt...
      24 2 Melden
    • Money is everything 21.09.2017 18:44
      Highlight @Posersalami. Kannst du bitte aufs Internet verzichten, statt hier deinen geistigen Dünnschiss zu verzapfen? Gesetz ist Gesetz und giltet für jeden undter allen Umständen. Deine Argumente sind übrigens alle völlig aus dem Kontext gerissen und dazu noch überflüssig.
      20 3 Melden
    • Rodney McKay 21.09.2017 21:34
      Highlight @ Posersalami : Ich gebe Ihnen in einem Punkt recht, es gibt in der Tat Gesetze bzw. Verbote, die wollen nicht so richtig in das eigene Weltbild passen, das ist auch bei mir so. Ich habe NIE behauptet, dass ich mit allen Gesetzen einverstanden bin, das steht auch nirgends in meinem Beitrag. Es geht doch nur darum, wie man damit umgeht. Es gibt Mittel und Wege, Gesetze und Verbote zu ändern, bzw. aufzuheben. Aber Selbige einfach zu ignorieren, bzw. zu brechen ist sicher nicht der richtige Weg.
      4 0 Melden
  • N. Y. P. 21.09.2017 16:07
    Highlight Lisa Bosia Mirra macht geltend, dass sie aus rein humanitären Gründen gehandelt habe – und deshalb freizusprechen sei.

    Lisa Bosia Mirra sagt im Prinzip, solange man etwas Humanitäres macht, darf man sich um das Gesetz foutieren.

    Nun denn, schaun mer mal, was das Bundesgericht so meint..
    65 8 Melden
    • Nuka Cola 21.09.2017 18:40
      Highlight Mit dieser Logik dann: "Ich hab den Kantonscluster gehackt, um an die Prüfungslösungen aller Abschlussprüfungen zu gelangen, und diese dann verteilt, da es für die % die sonst durchgefallen wären, einer humanitären Katastrophe gleichgekommen wäre, wenn sie Durchfallen würden. Daher bin ich freizusprechen. "...
      12 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.09.2017 16:01
    Highlight Die Beweggründe von Frau Bosia sind sicher gut. Warum aber hat sie die Migranten nicht einfach in ihrem Recht einen Asylantrag zu stellen unterstützt?
    53 7 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
      8 92 Melden
    • Wilhelm Dingo 21.09.2017 17:48
      Highlight @Posersalami: wir haben aber kein Unrecht. Welches empfindest Du als Unrecht?
      30 1 Melden
    • Enzasa 21.09.2017 17:58
      Highlight Weil die Migranten dafür in die Schweiz reisen mussten
      1 13 Melden
    • äti 21.09.2017 18:31
      Highlight @wilhelm, "Warum aber hat sie die Migranten nicht einfach in ihrem Recht einen Asylantrag zu stellen unterstützt?" - es waren unbegleitete Kinder, das ist das nicht so einfach.
      1 21 Melden
    • poga 21.09.2017 18:44
      Highlight @äti? Hää? Was mussten diese Kinder nachher in der Schweiz oder den anderen Ländern nachher tun? Richtig: Einen Asylantrag stellen. Es macht schlicht keinen Unterschied, ob sie das an den Schweizer Grenzen machen oder aus der Schweiz heraus. Das was da nicht so einfach sein soll ist und bleibt dasselbe....
      12 2 Melden
    • Pisti 21.09.2017 19:06
      Highlight Enzasa und was ist mit den Migranten, denen sie die weiterreise nach D bezahlt hat? Welches Leid würde dann diesen in der Schweiz blühen? Die Frau ist eine Schlepperin und gehört verurteilt und zwar unbedingt, auch zur Abschreckung der Nachahmer.
      13 1 Melden
    • äti 21.09.2017 19:07
      Highlight @poga, hilf mir und zeig mir wie das abläuft.
      2 5 Melden
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:32
      Highlight @Wilhelm Dingo

      Das Zitat meint moralisches Recht, nicht unbedingt de facto Recht. Verständlicher wäre wohl "Wenn Ungerechtigkeit zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht"
      1 1 Melden
    • poga 21.09.2017 20:44
      Highlight @äti du hast einen Sinnfreien Kommentar abgeliefert, ich habe dich darauf hingewiesen, und gezeigt wieso. Das Thema ist für mich erledigt, bis zu deinem nächsten sinnlosen Kommentar.
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    • äti 21.09.2017 21:45
      Highlight @poga. Kann leben damit. Hoffte, du hättest eine sinnvolle Antwort und wüsstest den Ablauf sogar. Und das Thema ist nicht für die Welt abgeschlossen.
      0 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 21.09.2017 22:23
      Highlight @äti: eben diese Kinder hätte sie im ordentlichen Asylverfahren unterstützen können. Das geht einfach: Asylantrag an der Grenze stellen
      0 0 Melden
  • reaper54 21.09.2017 16:00
    Highlight Das ist klar ein Verstoss gegen unsere Gesetze und soll dementsprechend geahndet werden.
    64 12 Melden
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
      6 98 Melden
    • bam_bam 21.09.2017 16:37
      Highlight Welches Unrecht?
      67 2 Melden
    • Enzasa 21.09.2017 18:13
      Highlight Auf dieser Welt, in diesen Ländern, herrschen Willkür, Diktatoren, Verfolgung, Folter, Unrecht und Kriege.
      Das sind eindeutig nachgewiesene Fakten. In den Flüchtlingslagern vor Ort wird man vor dem Verhungern gerettet, es gibt weder Bildung, keine ausreichende Versorgung im humanitären und ärztlichen Bereichen, keine Rechte und nur Ausweglosigkeit.
      Jeder hat das Recht diese Gründe zu akzeptieren oder eben auch nicht, das ist Demokratie.
      Aber dann bitte ehrlich und mutig sein und nicht Tatsachen durch das verlogene "Wirtschaftsflüchtling" Gerede verdrehen

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    • E7#9 21.09.2017 20:18
      Highlight @Esamza: "Willkür, Diktatoren, Verfolgung, Folter, Unrecht und Kriege." Und alles Italien? Das wusste ich gar nicht.
      15 1 Melden
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:33
      Highlight Das Zitat meint "Wenn Recht zu Ungerechtigkeit wird"
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    • Enzasa 22.09.2017 11:18
      Highlight E7#9
      Den Absatz über die nahegelegenen Flüchtlingslager gelesen? Auch in Italien werden viele Flüchtlinge nicht ausreichend versorgt.
      0 2 Melden

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