Schweiz

Im Wahlkampf hatte McMullen Trumps Kampagne im Bundesstaat South Carolina geleitet. bild: biographytree.com

Donald Trumps Wahlkampfstratege wird US-Botschafter in der Schweiz

Jetzt ist klar: Ein Trump-Vertrauter wird US-Botschafter in Bern. Edward McMullen hält viel von seinem Boss und vergleicht ihn mit dem früheren Präsidenten Ronald Reagan.

02.09.17, 12:28 02.09.17, 15:36

Edward McMullen wird neuer US-Botschafter in der Schweiz. Das teilte der Pressedienst des Weissen Hauses am Freitag mit. McMullen tritt die Nachfolge von Suzi Levine an, welche nach dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump demissioniert hat. Im Wahlkampf hatte er Trumps Kampagne im Bundesstaat South Carolina geleitet.

Über McMullens Ernennung wurde seit Juni spekuliert.

McMullen hat nach eigenen Angaben 1995 an der einwöchigen Konferenz für junge Führungskräfte der American-Swiss Foundation in der Schweiz teilgenommen. Er will die Eidgenossenschaft (sowie Italien) ausgiebig bereist haben.

Noch-US-Botschafterin Suzi LeVine. Bild: KEYSTONE

Der Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, Martin Naville, sagte im Juni gegenüber der «Nordwestschweiz», der Politberater sei seines Wissens ein konstruktiver Republikaner und bestimmt «kein Bannon-Typ». Stephen Bannon ist der von Donald Trump im August gefeuerte Chefstratege der US-Regierung.

In einem Atemzug mit Reagan

McMullen mag kein zweiter Stephen Bannon sein. Ein flammender, bedingungsloser Trump-Bewunderer ist er ohne jeden Zweifel. «Ich betrachte mich selber mehr als Konservativen denn als Republikaner. Donald Trump ist ein grossartiges Beispiel dafür, was republikanischer Konservatismus ist», ist so ein Satz, den McMullen im Wahlkampf immer wieder gesagt hat.

Trump sei der erste Republikaner, der ihn an Ronald Reagan erinnere. Wobei der New Yorker im persönlichen Gespräch noch mehr Charisma versprühe als der verstorbene Ex-Präsident. McMullens Loyalität kennt auch in schwierigen Momenten keine Grenzen. Als eine junge Frau im Oktober 2016 öffentlich aussagte, Trump habe vor zehn Jahren bei einem Schönheitswettbewerb ungefragt die Umkleidekabine der Kandidatinnen betreten, bezeichnet McMullen diesen und andere Vorwürfe als «Tussi-Ausbrüche» («bimbo eruptions») aus dem Lager von Hillary Clinton. (sda/jk)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • postmaterial 02.09.2017 21:54
    Highlight Wahrscheinlich auch noch als Markenbotschafter für McDonalds da...
    5 1 Melden
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  • pamayer 02.09.2017 18:13
    Highlight Müslüm, kannst du dort als Hauswart arbeiten gehen.
    Nach 3 Wochen Müslüm Sound haut der wieder ab.
    19 9 Melden
    • pamayer 02.09.2017 20:11
      Highlight Sorry Müslüm:
      Mir gefällt dein Sound und dein Süpervitamin, Bambele etc.
      Aber beim US Botschafter - vermute ich - kommst du kommst du nicht besonders an.

      Falls das Gegenteil der Fall ist, wäre das total der Seksy.
      5 9 Melden
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  • ovatta 02.09.2017 17:15
    Highlight Wenn man dereinst Sepp Trütschs Leben verfilmt..
    13 4 Melden
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  • Crissie 02.09.2017 15:58
    Highlight Ich mein's ja nicht wirklich böse, oder nur ein bisschen..., aber da fiel mir spontan ein: "Mann, ist der dick, Mann".....
    20 8 Melden
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  • axantas 02.09.2017 14:08
    Highlight Tweet von Mr. President: "He's the right man to represent our glorious country in Stockholm"
    83 20 Melden
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  • Domino 02.09.2017 13:05
    Highlight Der scheint echt symphatisch, den kann man bestimmt mit Würstchen bestechen...
    65 20 Melden
    • Majoras Maske 02.09.2017 15:24
      Highlight Ja, das mit der Bestechlichkeit dachte ich auch gerade, als ich das Bild sah.
      31 16 Melden
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  • yellowastra 02.09.2017 13:05
    Highlight Er hält viel von seinem Boss haha
    25 14 Melden
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  • Maria B. 02.09.2017 12:38
    Highlight Offensichtlich recht wohlgenährt - America first ;-)!
    42 23 Melden
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  • Grundi72 02.09.2017 12:32
    Highlight Eine gute Wahl! 👍
    40 64 Melden
    • Datsyuk 02.09.2017 14:58
      Highlight Warum?
      42 41 Melden
    • TanookiStormtrooper 02.09.2017 18:17
      Highlight @Datsyuk
      Weil der Grundi grundsätzlich alles geil findet, was der Donald macht. Begründungen gibt's selten lass den Troll wieder unter seine Brücke kriechen...
      37 20 Melden
    • Sisiphos 02.09.2017 19:56
      Highlight @GrundI: mach doch rüber nach Trumpistan, wenn's dir dort besser gefällt. Mauer rum und zusch....en🤢
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