Schweiz

Ihr müsst euch nicht kneifen. Es ist alles wahr. Dieser Mann ist der neue US-Präsident. Bild: AP

«Wir» leben in einer Blase, nicht «die» – das muss sich sofort ändern

Publiziert: 09.11.16, 19:05 Aktualisiert: 14.11.16, 14:11

Donald Trump ist der neue Boss. Der Mann, der gegen praktisch alles verstossen hat, wogegen man verstossen kann, hat nun das Sagen in den USA, und wir alle werden das zu spüren bekommen. 

Doch wer sind eigentlich «wir»? Sind wir die, die in der Nacht auf Mittwoch und am darauffolgenden Morgen irritiert und geschockt auf unsere Smartphones gestarrt haben und uns nicht sicher waren, ob wir noch träumen oder ob sich das alles tatsächlich gerade vor unseren Augen abspielt? 

Trump wird der 45. US-Präsident – sein erster Auftritt in Bildern

Ja, genau die sind wir. Und es ist höchste Zeit, dass wir uns hinterfragen. Zuerst müssen wir uns aber etwas genauer definieren. 

Sind wir die Medienschaffenden, die Städter, die Besserverdienenden? Wohl auch. Zu den «Wirs» zähle ich aber auch all meine Freunde, die ich als gut durchmischt bezeichnen würde. Arbeite ich mich durch die Facebook-Posts dieser Freunde, die Tweets, durch Instagram, lese ich überall nur: «Das darf doch nicht wahr sein», «OMG» oder «Wir sind trotzdem Hillary». Niemand, wirklich niemand, freut sich über Trumps Sieg. 

Grosse Freude bei den Anhängern Trumps. Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Ich kenne also keinen einzigen Menschen, der pro Trump ist. Und es ist keineswegs das erste Mal, dass sich in jüngster Zeit in meinem Umfeld keine Seele findet lässt, die einen politischen Entscheid gut findet, für den sich gerade ganz viele Menschen ausgesprochen haben:

   

Trump – sein Leben in Bildern

Bei Trump, da waren wir uns einig, würde es anders werden. Doch wieder belächelten wir ihn anfangs, machten Scherze über seine Frisur, nahmen ihn lange nicht ernst. Beinahe alle schrieben unaufhörlich gegen den Rüpel ohne politische Erfahrungen, der täglich neue Skandale, neue Geschichten lieferte. Und wieder lagen wir falsch – die Analysten, die neuerdings offenbar belogen werden, die Politexperten, die Medien.

Erneut stehen wir an diesem Tag da und nehmen zur Kenntnis, dass es da draussen eine Menge Leute gibt, die ganz anders denken als wir, dass wir diese Leute nicht kennen, geschweige denn Kontakt zu ihnen haben. 

Fazit: Wir leben in einer Blase, nicht «die». Das muss sich nun ändern. Es ist Zeit, dass wir aufeinander zugehen, dass wir einander kennenlernen. 

Wir von watson machen einen Anfang. Wir bitten alle Trump-Fans, alle, die den Brexit gut finden, und alle, die nicht wollen, dass in unserem Land Minarette stehen, sich zu melden. Schreibt uns und wir schreiben über euch – ohne Häme, so objektiv wie möglich. Denn wir müssen alle lernen, uns wieder zu verstehen. 

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385 Kommentare anzeigen
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  • Shabina 18.11.2016 14:20
    Highlight Ich wurde leider nicht an den runden tisch eingeladen... trotz Tel-Nummer!
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  • _kokolorix 11.11.2016 23:45
    Highlight In all diesen Aussagen gibt es kaum Fakten und sachliche Argumente. Mit Leuten die ausschliesslich mit Gefühlen und Ängsten argumentieren kann man einfach nicht diskutieren. Ich habe auch manchmal auch Angst, dass ich bei der Arbeit nicht das richtige tue, dass ich meine Familie falsch behandle, etc. Aber das sind meine persönlichen Ängste, die ich selber meistern muss.
    Bei vielen dieser Kommentatoren spüre ich den Wunsch andere für diese Ängste verantwortlich zu machen und Bestätigung zu erhalten selber nichts falsches gemacht zu haben.
    Genau diese Wünsche bedient die SVP, und auch Trump!
    7 6 Melden
    • Andi Amo 12.11.2016 09:20
      Highlight Alter, hast du die Kommentare überhaupt gelesen?? Es gibt definitiv diverse konkrete Gründe, wieso sich Leute sorgen, Sorry, genau solche Leute wie du mit ihrer Ignoranz sind der Kern des Problems, wieso sich Gesellschaften so spalten und plötzlich Leute wie Trump oder eine AFD überhaupt so supportet werden!
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    • Platon 14.11.2016 20:02
      Highlight Sry Andi, aber ich muss koko recht geben. Denn sogar wenn "Gründe" wie Fakten gegeben werden, werden sie einfach falsch interpretiert... Aber eigentlich geht es gar nicht darum. Die Frage lautet: weshalb "die" oder besser gesagt Teile von "uns allen" in die Hände solcher Demagogen fallen, welche schon in ihren Wahlversprechen sagen, dass sie Sozialwerke, Arbeitsschutz und Service Public etc. abbauen wollen, wenn sich die Leute gerade auch um das sorge? Oder direkt gefragt: Seid "ihr" euch bewusst, dass Trump seine versprechen nicht halten kann und die SVP mit der FDP an allem kürzt?
      1 2 Melden
    • Shabina 18.11.2016 14:54
      Highlight @Platon&Koko
      Ihr interpretiert falsch! Koko sagt, dass man mit uns nicht diskutieren kann, da wir nur mit Gefühlen argumentieren...
      Ist es nur ein Gefühl, dass 80000 Leute jedes Jahr ins Land strömen?
      Ist es ein Gefühl, dass die CH jedes Jahr eine Stadt St. Gallen aus dem Boden stampen muss? inkl. Spitäler, Schulen Wohnungen, Sozialsystem?
      Es ist auch Fakt, dass das Volksvermögen pro Kopf sinkt. Es ist Fakt, dass über 50-jährige schwer einen Job finden. Es ist Fakt, dass wir der MEI zugestimmt haben und diese nicht umgesetzt wird. Eure Fakten sind wo? Ihr seid nicht bereit für eine Diskussion!
      1 2 Melden
    • Platon 18.11.2016 15:27
      Highlight Nein, du argumentierst falsch. Die 80'000 Menschen sind erst dann ein Problem, wenn die auch gleich alle Arbeitlos wären. Sind sie aber nicht, ausser einige Asylsuchende, was Links aber schon lange kritisiert, dass diese Leute nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden.
      Wenn du einen fairen Preis für Wohnungen willst und keine Gentrifizierung mehr haben willst, na dann bestimmt nicht mit der SVP. Genau wie beim Bildungssystem, unser einziger Rostoff, den die SVP immer attakiert. Und unsere Sozialsysteme werden bestimmt nicht entlastet durch Milliardenlöcher in den Steuer einnahmen.
      Q.e.d.
      1 0 Melden
    • Shabina 18.11.2016 15:47
      Highlight Nein Platon, die 80000 sind wegen der Anzahl bereits ein Problem! die Infrastruktur zu schaffen in so kurzer Zeit geht nun mal halt einfach nicht.

      Auch wenn das "gute Arbeiter" sind, brauchen die Kinder eine Schule, die Fam. ein Spital, Strasse usw. Klar zahlen die Steuern und tragen damit ein Teil der Kosten. Aber die Infrastruktur muss ja nicht nur finanziert werden, sondern auch gebaut/Produziert.

      Das hat dann auch nicht mit Gentrifizierung zu tun, sondern schlicht mit Angebot und Nachfrage. Zur SVP möchte ich gar nicht Stellung nehmen, sondern zu den Problematiken bzw den Fakten!
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    • Platon 18.11.2016 16:38
      Highlight Nun in diesem Falle unterscheiden sich unsere Meinungen schlicht und einfach über das Machbare in diesem Land. Ich fürchte mich weniger vor diesen Herausforderungen, vor allem auch weil ich sie als stinknormale politische Herausforderungen sehe, wie wir sie scho immer hatten und auch gelöst haben. Zur Zeit lösen sich gerade auch welche und es entstehen auch welche. Halb so wild.
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    • Shabina 18.11.2016 16:55
      Highlight @Platon
      Ja wenn sie Meinen, das wir das schaffen, kann ich nur hoffen das sie recht behalten und ich nicht richtig liege!

      Aber warscheinlich sollte ich mir auch weniger "Sorgen" machen und hoffen dass alles gut kommt.

      Danke fürs Gespräch! Solange man miteinander sprechen kann und die Gegenmeinung akzeptieren kann ist alles gut!
      0 0 Melden
    • _kokolorix 18.11.2016 16:59
      Highlight Nein @Shabina, die 80000 strömen nicht einfach so in unser Land! 60000 davon werden von unseren Unternehmern geholt und nach drei Jahren durch neue, billigere Ausländer ersetzt.
      Das ist das Problem. Und dieses Problem wird man nicht lösen wenn man keine Mindestandards für Arbeitsverhältnisse festlegt. Aber darüber wollen die Rechtsdemagogen auf gar keinen Fall reden. Sie wollen auch auf gar keinen Fall darüber reden ob es opportun ist einen 50 jährigen zu entlassen und durch einen billigeren Ausländer zu ersetzten.
      Wer nur mit Geld, aber nicht mit Menschen rechnet, zerstört die Gesellschaft!
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  • leed 11.11.2016 13:49
    Highlight Wenn man das so liest, verstecken die sich alle Rechten in der Opferrolle und behaupten man würde sie sowieso nur auslachen.
    Ich von meiner Seite her begrüsse es, wenn jemand mit anderer Meinung gute Argumente bringt. Wenn man merkt, dass sich diese Person auch informiert hat, kann ein guter Dialog entstehen. Es ist das fehlen dieser Sachen, die zum Auslachen führen.

    oder kurz gesagt
    FDP Politik wird nicht ausgelacht wie die der SVP. Es sind aber beide sehr rechts.
    8 8 Melden
    • Shabina 18.11.2016 15:27
      Highlight @leed
      also los!
      ich gestehe, ich fühle mich als Befürworter der MEI in der Opferrolle. Ich informier mich, bilde mir eine Meinung. Vertrete diese an der Abstimmung. Dann werde ich übergangen und die Politik setzt die MEI nicht um. (und bitte nicht mit dem Referendumsargument kommen, oder mit dem Argument der Umsetzung Alpenschutz/ZweitWI... fand ich auch nicht IO...)
      MEI nicht umgesetzt, es kommt die Initiative zur Kündigung der PFZ. Sagen wir sie wird angenommen, hat die CH die Chance verpasst, die MEI einseitig umzusetzen und eine evtl. Kündigung zu umgehen. PS: FDP nur knapp rechts
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  • Hausmeister krause 11.11.2016 13:23
    Highlight Jetzt kommt die Aufgabe:
    Ich bin gegen Minarette, finde den Brexit einfach geil. Ob Trump oder Hillary war mir eigentlich egal, beide sind komisch.
    Jetzt zu mir, in welche Schublade steckt ihr mich?
    Aufgewachsen in Bern, in einer Akademikerfamilie. Ich habe das KV gemacht und anschliessend Mechaniker gelernt. Ich habe die RS als Grenadier in Isone absolviert. Nach einer längeren Reisezeit bin ich zum Islam konvertiert und habe eine Ausländerin geheiratet.
    Was ich nicht verstehe ist folgendes: Gegen Immigration = Rassist, gegen Minarette = Islamophob
    8 8 Melden
    • R&B 11.11.2016 16:04
      Highlight Warum sind Sie gegen Minarette? Warum sind Sie gegen Immigration?
      3 4 Melden
    • _kokolorix 11.11.2016 23:20
      Highlight Ich bin gegen jede Religion, weil ich es einfach lächerlich und äusserst befremdend finde wenn erwachsene Menschen so tun als würden sie an Wunder glauben!
      Wenn wir aber sagen bei uns herrscht Religionsfreiheit, dann müssen neben Kirchen mit Türmen und Glockengeläut auch Moschehen mit Türmen und Adhān erlaubt sein, genauso wie Synagogen etc.! Alles andere ist Unterdrückung von Minderheiten.
      Mit der Immigration halte ich es ähnlich: Ist es möglich Waren und Geld ohne Hemmnisse über Grenzen zu verschieben, sollten es auch die Menschen tun können, sonst werden die Reichen krass bevorzugt
      1 1 Melden
    • Andi Amo 12.11.2016 09:26
      Highlight @_kokolorix
      Guess what; Um den Islam auszuüben, braucht es überhaupt kein Minarett.
      Wir können auch Religionsfreiheit bieten, ohne unsere eigenen Wurzeln und unsere Kultur aufzugeben - nur damit jede Religionsgemeinschaft auch gleich noch ihre Machtsymbole hier aufstellen muss.
      1 1 Melden
    • R&B 12.11.2016 12:06
      Highlight @Hausmeister: Ich hätte gerne eine Antwort. Aber es scheint, dass Sie einfach nur gerne provozieren...
      1 2 Melden
    • Hausmeister krause 14.11.2016 11:44
      Highlight @ R&B
      Ich bin nicht für Minarette weil Gotteshäuser keinen Platz haben in meinem Leben. Die Weltanschauung religiöser Menschen ist meist sehr beschränkt.
      Das mit der Immigration ist so eine Sache, auch da sehe ich keinen positiven Effekt ausser dass man sagen kann "Wir sind Multikulti".
      Sie dürfen mich gerne über Ihre positiven Erfahrungen aufklären.

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  • R&B 11.11.2016 13:05
    Highlight Ich habe immer noch den Eindruck, dass der wahre Grund die wirtschaftliche Veräppelung des Mittelstandes ist. Früher gab es diesen Rassismus und Nationalismus nicht. Ich glaube, weil es dem Mittelstand damals wirtschaftlich besser ging. Heute erleben wir nur noch Folgendes: Keine Lohnerhöhung, manchmal sogar Senkung wegen der Finanzkrise, Angst um Arbeitsplatz, Kürzung der AHV, ALV und IV, höhere Krankenkassen-Prämien, etc. Und der Staat spart. Grund: weil die Reichen den Arbeitnehmer und Staat melken. Kein Wunder ist der Mittelstand frustriert und glaubt, dass Ausländer eine Gefahr sind.
    9 3 Melden
    • Jason84 11.11.2016 16:49
      Highlight Das ist ganz meine Meinung.
      Dazu wird die Wirtschaft mit unmengen von Geld gefüttert und Banken teuer gerettet. Nur das einzige was man sieht sind Gewinne die ins unermessliche steigen, Steuerflucht der Firmen und (trotz propagierter Kriese) Aktienkurse die ins unermessliche steigen. Dazu sollen Unternehmenssteuern gesenkt und Schlupflöcher erhalten(ausgeweitet) werden.
      Das ergibt eine Kriese einzig für den Mttelstand denn der geht kaputt.
      5 0 Melden
    • _kokolorix 11.11.2016 23:32
      Highlight Eine Volkswirtschaft funktioniert dann am besten, wenn mind. die Hälfte der Produktivitätszuwächse in die Löhne fliessen. Seit etwa 40 Jahren fliessen diese Zwächse aber beinahe ausschliesslich in die Vermögen der reichsten 10% der Bevölkerung. Gibt es Probleme, werden diese von den übrigen 90% getragen, siehe Bankenrettung, Griechenland und AKWs. Jede -Steuersenkung bevorzugt die Vermögenden, während jede Gebühr (MwSt, KK-Prämie, etc) überdurchschnittlich die Normalverdienenden belastet.
      Alles dies ist offensichtlich, aber am Stammtisch unmöglich zu vertreten. Warum nur? Dummheit?
      4 1 Melden
    • Andi Amo 12.11.2016 09:33
      Highlight @kokolorix
      Ich weiss nicht, in wievielen oder welche Stammtischen Sie genau einen detaillierten Einblick über alle besprochene Themen haben, aber ich weiss jetzt gleich von mehreren, dass diese Themen sehr wohl dort 'die Runde machen'.

      Warum nur stempeln Sie gleich mal alle Leute an Stammtischen als dumm ab? Ignoranz? Scheuklappen?
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    • R&B 12.11.2016 11:41
      Highlight Es scheint, dass die SP das Problem erkannt hat und nun die Wirtschaft in die Pflicht nehmen will, so dass die Arbeitnehmer nicht weiter gemolken werden. Komplizierter Arbeitstitel, aber richtige Richtung: http://www.sp-ps.ch/de/publikationen/espress/mit-mehr-demokratie-gegen-frust-und-ohnmacht
      2 0 Melden
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  • James McNew 11.11.2016 09:39
    Highlight Ich frag mich halt: Warum soll ich Fremden-, Homo-, Islam- und Frauenfeindlichkichkeit akzeptieren? Es stimmt, dieses Andersdenken mag ich nicht und ich mag mich auch nicht öfters mit solchen Leuten abgeben. Diese sich aber auch nicht mit mir. Von der jeweils anderen Meinung lässt sich eh kaum jemand überzeugen. Was machen wir jetzt?
    21 20 Melden
    • Purple Banana 11.11.2016 11:17
      Highlight Geht mir auch so. Ich bin ein toleranter Mensch und kann gut verschiedene Meinung akzeptieren aber Toleranz hört bei mir auf wo es konkrete Opfer gibt. Wenn jemand gegen Minderheiten hetzt dann muss ich dem sicher nicht mit Verständnis gegenüber treten. Irgendwo hats Grenzen.
      18 12 Melden
    600
  • Fumo 11.11.2016 09:20
    Highlight Also wenn ich mir die Aussagen so durchlese steht da immer nur das Gleiche zwischen den Zeilen: "Ich bin ein Feigling und habe keinen Mut öffentlich zu meiner Meinung zu stehen weil man mich sonst auslacht, angreift oder ausgrenzt."
    Dabei frage ich mich: Ja und?
    Wollt ihr überhaupt von Menschen die eure Meinung so abstempeln würden akzeptiert werden? Warum habt ihr das Bedürfnis zu etwas zu gehören womit ihr euch nicht identifizieren könnt?
    Das typische "Ich bin kein Rassist, aber....". Ein Satz bei dem ich dann immer ins Wort falle mit "...aber dann ist deine Aussage jetzt zu Ende."
    19 24 Melden
    • D(r)ummer 11.11.2016 11:40
      Highlight Zu deinen 3 Fragezeichen.
      Ich sehe es in meinem Freundeskreis.
      Du beschreibst es mit deiner letzten Aussage.
      Man wird nicht mehr ernst genommen, obwohl man dies eigentlich möchte. "Ich bin kein Rassist, aber..." ist eine deftige Art der Schubladisierung, denn damit gibt man zum Ausdruck, dass die eigene Argumentationsbasis auf demselben Niveau des "Rassisten" ruht. Also, zuhören, zurückargumentieren und Ruhe bewahren, denn in einer Diskussion möchte man ja neues hören und sich vom vorherigen Meinungsstandpunkt entfernen. Gruess ;) (PS: das zählt nicht bei BEKENNENDEN Nazis, 0-Toleranz)
      9 2 Melden
    • poga 11.11.2016 12:13
      Highlight @D(r)ummer danei könntest du mit dem Versuch einem Nazi einen anderen Standpunkt darzulegen. Gut vorgebracht, vieleicht sogar ein Umdenken erzwingen. Der Rest deines Kommentars ost gut. Mann muss sich nicht wundern, wenn sich der Mob versteckt, wenn man immer gleich auf Ihn reinprügelt. Gleichzeitig sollte man sich über unliebsame Wahlergebnisse nicht wundern, wenn man den Mob in den Untergrund gedrängt hat.
      5 0 Melden
    • D(r)ummer 11.11.2016 12:55
      Highlight @poga. Danke :)
      Meine Familie ist eher rechts, ich habe gelernt, damit umzugehen oder entgegenzusetzen.
      Der Mob muss erkennen, dass das Problem mit ihm entsteht. Darum habe ich ein persönliches Rezept für mich^^ Man nehme seine Darstellung, vergleicht diese mit dem Gesprächsthema und stellt dies aus eigener Sicht in einem anständigen Ton dar. Auf keinen Fall, mit Aussagen wie "du bist das Problem", in Bedrängung bringen. Lösungsvorschläge immer neutral als nicht-selbstverständlich und aufwandverbunden darstellen. So kehrt auf beiden Seiten Vernunft ein. Den Verwirrten muss geholfen werden^^
      4 1 Melden
    600
  • thy 11.11.2016 08:37
    Highlight Ich bin kein Rassist, aber Trump hätte ich auch gewähl, jetzt muss noch Miss Merkel ausgetauscht werden und dann sollte wieder etwas Ordnung herschen 😉
    30 36 Melden
    • Jason84 11.11.2016 16:54
      Highlight Was wären denn deine Gründe Für die Wahl von Trump?
      2 3 Melden
    600
  • rauchfrei 11.11.2016 07:56
    Highlight Viele schreiben man soll ihre Ängste und Sorgen ernst nehmen: ich finde das durchaus richtig, soweit es sich um rationale Ängste handelt.
    Bei einem Anteil von Muslimen von unter 5% kann ich die Ängst vor Islamisierung aber genauso wenig erst nehmen, wie die Angst vor Asylbewerbern von Leuten, die noch nie einen Asylbewerber gesehen haben (weil es keine in ihrer Gemeinde gibt).
    Als Gegenbeispiel: wenn ein Klimaschützer (also links) Angst vor Tsunamis in der Schweiz hat, würde ich ihn auch nicht ernst nehmen. Dumme Ängste bleiben dumme Ängste, egal welche politische Färbung man hat.
    44 26 Melden
    • Jason84 11.11.2016 16:58
      Highlight Das kommt meist von Menschen die mit ihrem jetzigen Standpunkt zufrieden sind und kein Mut haben nach vorne zu gehen. Daher ist alles was neu oder unbekannt ist erst einmal negativ und daher abzulehnen. Sei es nun Immigration, Homosexuellenrechte, Religion oder Globalisierung.
      2 3 Melden
    600
  • saukaibli 11.11.2016 07:31
    Highlight Darf ich auch mal meine Ängste aufzählen? Ich habe Angst dass Fremdenfeindlichkeit und Hass das Zusammenleben in der Schweiz kaputt macht. Ich habe Angst dass uns Nationalismus und Egoismus in einen dritten Weltkrieg stürzen. Ich habe Angst dass unsere Kinder in einer kaputten Welt leben müssen. Ich habe Angst davor was passiert wenn wir durch Umweltzerstörung weite Landstriche unbewohnbar machen und die Migration wirklich katastrophale Ausmasse annimmt. Nehmt ihr, liebe Rechte, meine Ängste auch ernst? Nicht nur ihr habt Angst, auch wir Linken haben Angst.
    48 21 Melden
    • Trader 11.11.2016 11:13
      Highlight Ja wir nehmen Eure Aengste punkto Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Umweltzerstörung auch wahr. Dann wäre es nur recht, wenn Ihr unsere Aengste auch akzeptieren würden.
      10 8 Melden
    • SanchoPanza 11.11.2016 13:19
      Highlight 1/2
      @Trader, um mal zu versuchen in eine Diskussion zu kommen:

      - ich kann nachvollziehen, dass Menschen Ängste entwickeln in einer Gesellschaft in der sich Werte die sich die vorigen, sagen wir mal 50 Jahre, bewährt haben verdammt schnell
      ändern. Denn Werte geben Sicherheit und helfen uns bei der Orientierung.
      - ich kann auch nachvollziehen, dass mit einer jährlichen Einwanderung von 80'000 Menschen weitere Ängte entstehen.
      - ich kann auch auch nachvollziehen, dass man das starke Gefühl haben kann, nicht mit allem einverstanden sein zu müssen

      ABER: (im nächsten Post)
      7 1 Melden
    • SanchoPanza 11.11.2016 13:27
      Highlight 2/2 Aber:
      - ich muss diese Ängst nicht teilen
      - ich darf sie auch für irrational halten
      - und ich sollte das auch sagen dürfen ohne als linke Ratte beschimpft zu werden

      Denn:
      - der Werte ändern sich - und das ist gut so! Ich habe noch nie NIE ein für mich logisches Argument zB gegen die Homoehe gehört, nur diffuse Ängste - aber ja, die sehe ich.
      - die Zuwanderung ist krass, aber die Flüchtlinge können nichts dafür sondern die hiesige Wirtschaft!
      - ich bin auch nicht mit allem einverstanden, aber deswegen werde ich nicht zum Protestwähler.

      ich finde: Angst ist ein schlechter Ratgeber, immer
      10 6 Melden
    600
  • Crecas 11.11.2016 07:21
    Highlight Das Problem ist, dass die Aussagen und Meinungen der Mehrheit dieser Personen, meistens, aber nicht immer, einer faktischen Diskussion nicht standhalten würde. Das zeigt ja insbesondere die Wahl von Trump auf (dessen Wahl"programm" ein Lügengebilde war). Das zeigt sich auch in Umfragen, welche bspw. klar gezeigt haben, dass Fox News Zuschauer nicht einfach weniger informiert waren, sondern sehr falsch informiert waren. Keine Fakten... damit kann ich als rein rationaler Mensch nicht umgehen.

    Deswegen sind die Meinungen und Ängste dieser Bevölkerungsschicht aber nicht weniger real.
    27 26 Melden
    • Rom78 11.11.2016 09:38
      Highlight Und das Programm von Hillary bestand aus nichts als der Wahrheit?
      Komm schon, in jedem Wahlkampf wird die Wahrheit, sofern es so was überhaupt gibt, von den Parteien zu ihren Gunsten zurecht gebogen.
      16 4 Melden
    • saukaibli 11.11.2016 10:53
      Highlight Das Problem ist, dass viele Leute nicht beurteilen können, was Fakten sind. Kommt es im Staatsfernsehen, wittern viele bereits wieder eine Verschwörung. Dafür glauben sie dann etwas, das ein Kumpel erzählt, was er auf Facebook gelesen hat, das ein Typ geschrieben hat, der angeblich dabei war, als es geschehen ist. Es ist teilweise auch zeitaufwendig, die Quellen selber zu überprüfen und abzuwägen, was denn nun am ehesten der Wahrheit entspricht. Die meisten machen sich diese Mühe nicht und glauben einfach das, was ihrer bisherigen persönlichen Einstellung am besten entspricht.
      11 1 Melden
    • Crecas 11.11.2016 12:33
      Highlight @Rom
      Das habe ich nicht gesagt... aber Untersuchungen haben gezeigt, dass 70% seiner Statments Lügen waren. Bei Hillary waren es 26% Lügen.

      @saukaibli
      Das stimmt. Leider.
      2 0 Melden
    • wonderwhy 11.11.2016 12:44
      Highlight Das ist wohl eine sehr unausgewogene Behauptung. Einfach mal in den Raum stellen, dass die eine Seite die Wahrheit gepachtet hat und die andere sich nur auf Lügen beruft? Das ist genau diese kurzsichtige Verstocktheit die einen Dialog und Konsens verhindert. Ich würde mir tatsächlich wünschen das man mehr Themen rein faktisch betrachten könnte, ohne jeglichen emotionalen Ballast. Dies scheint mir aber ein Problem beider Seiten zu sein.
      2 2 Melden
    • Crecas 11.11.2016 14:02
      Highlight Nein, ich sehe dies auch so wie du. Das Ding ist, ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass man mit Fakten keine Chance hat. Ich hab aber oben auch vermerkt, dass dies nicht auf alle zutrifft. Ich meinerseits lasse mich immer und gerne von Fakten und guten Argumenten überzeugen, denn so lernt man etwas und kommt weiter.

      Ich war vor 2 Wochen in den USA und eine Diskussion mit Fakten war kaum möglich. Oder geh Mal auf Breitbart und versuche da mit jemandem in den Kommentaren mit Fakten zu argumentieren. Das Ergebnis ist ernüchternd. Leider.
      3 0 Melden
    600
  • Kola 10.11.2016 21:25
    Highlight Im ersten Moment dachte ich wirklich noch, ah doch, klingt teilweise ganz vernünftig. Aber: Ich verstehe jetzt gleich viel wie vorher. Das man den Job an billige Ausländer verliert: Inwiefern soll da eine "linke" Regierung schuld sein? Kann mich nicht erinnern, dass die Schweiz jemals links war. Das scheint mir eher einer wirtschaftsfreundlichen Politik geschuldet. Und auch wenn die Medien sich nicht gerade auf SVP-Niveau begeben, links sind sie grösstenteils auch nicht. Und die Political Correctness. Was ist genau das Problem? Das Globi nicht mehr zum Negerhäuptling in den Dschungel fährt?
    69 25 Melden
    • poga 11.11.2016 07:26
      Highlight Wenn jemand den Job an einen Ausländer verliert, ist das ein Problem. Wenn er den offenen Grenzen dafür die Schuld gibt, entsteht aber eine simple Sotuation. Die SVP möchte diese schliessen und die linke kämpft mit allen verfügbaren Mitteln, um doese offen zu halten. So ist auf jeden Fall das allgemeine Bild. Die linken haben vergessen, und wollten lange nicht wahrhaben, dass man offene Grenzen und Multikulti erklähren muss. Dies vor allem in einer Zeit, in der der Globalisierungshammer immer fester auf die Arbeiterklasse und die alten einprügelt.
      33 6 Melden
    • Kola 11.11.2016 13:50
      Highlight Trotzdem hat links keine Mehrheit. Es können also nicht nur die Linken sein, die offene Grenzen wollen. Die meisten wollen doch irgendwie einfach den 5er und das Weggli. In Deutschland billig einkaufen aber von der billigen Konkurrenz aus dem Ausland geschützt werden. Und nicht nur die Wirtschaft, auch die Bauern brauchen ja trotzdem ausländische Arbeitskräfte. Die Ausländer sollen also kommen und die Drecksarbeit machen, und dann wieder gehen. Blöderweise wählen die Leute sicher nicht die Politiker, die sagen, dass man nicht alles haben kann.
      2 2 Melden
    • Jason84 11.11.2016 17:09
      Highlight Das mit den offenen Grenzen ist so eine Sache. Es steht zum Beispiel schon lange im Raum die Flankierenden Massnahmen zu stärken um Lohndumping und dergleichen zu unterbinden. Nur so etwas wird von rechts ganz offen verhindert. Durch solch einfache Massnahmen würde die SVP einen teil ihres Politikfeldes verlieren und das ist nicht gewollt. Stattdessen ist die EU und die SP schuld. Teils werden Lösungen bewusst blockiert um Probleme zu erhalten.
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  • Berggurke 10.11.2016 19:24
    Highlight Meine bescheidene Meinung zu der ganzen Sache:
    Es ist absolut lächerlich, wenn man im Westen und insbesondere in der Schweiz lebt und das Gefühl hat, die Regierung und Medien ignorieren ALLE Ängste und "Probleme" des normalen Bürgers. Auch wenn man der ärmste Schweizer ist, gehört man vermutlich noch zu den 20-30% der reichsten Menschen auf dem ganzen Planeten. Und sich dann als Verlierer der ganzen Sache Globalisierung etc. sehen (gibt halt nicht den neusten BMW) und sich von der Regierung vernachlässigt fühlen (Stichwort: Sozialversicherungen)... Das ist dann eher ein schlechter Witz😒
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    • koks 10.11.2016 23:57
      Highlight eine sehr bescheidene meinung, in der tat. und überheblich dazu.
      es gibt nämlich immer noch einen, dem es schlechter geht. armut wird dadurch nicht erträglicher.
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    • Hoppla! 11.11.2016 07:47
      Highlight Eventuell beginnt hier das Problem. Das Gefühl der Armut ist sehr irrational und emotional. Insofern sind hier auch rationale Argumente (z.B. die unbeliebten Fakten, was mir nicht passt sind eh alles Lügen) völlig wirkungslos.
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    • fandustic 11.11.2016 09:00
      Highlight @Berggurke: Nur bringt einem das nichts, da man halt in der Schweiz lebt und mit den hiesigen "hohen" Kosten klar kommen muss. Somit ist der ärmste Schweizer nun mal arm, weil er hier lebt und nicht irgendwo wo er "reich" wäre. Unsinniges Argument.
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    • saukaibli 11.11.2016 11:01
      Highlight Richtige Armut kennen wir in der Schweiz praktisch nicht. Aber wir haben extrem viel Reichtum und man vergleicht sich ja immer mit den anderen. Deshalb kommt halt das Gefühl auf, dass man im Gegensatz zu den Tausenden Millionären schon arm dran ist. Vielleicht sollte man sich mal mit einem syrischen Flüchtling vergleichen und froh sein wie gut es einem geht. Man sollte sich auch politisch gegen Ungleichheit einsetzen, dazu sollte man aber keine bürgerliche oder rechtskonservative Partei wählen, welche die Steuern für Reiche immer weiter senken wollen um deren Reichtum noch zu vergrössern.
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    • AnnaX 11.11.2016 12:39
      Highlight Unter Armut verstehe ich auch dass viele in der Schweiz ihre Gesundheit vernachlässigen. Hohe franchise, kein geld für Behandlungen, geschweige denn für die Zähne. Da sehen manche arme Schweizer alt aus im Vergleich zu Ländern mit flächendeckendem kostenlosen gesundheitssystem.
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    • Pisti 11.11.2016 13:03
      Highlight Ach richtige Armut kennen wir in der Schweiz nicht... genau wegen solch realitätsfremden Kommentaren wählen die sozial benachteiligten Leute nicht mehr Links. Ich glaube den Leuten die hier am Existenzminimum leben ist es völlig egal wie es den Leuten in Syrien geht und ob der Afrikaner mit 2 Dollar pro Tag über die Runden kommt. Man sollte endlich zuerst für die eigenen Leute schauen und wenn dann noch etwas übrig bleibt, kann man im Ausland helfen. Aber im Ausland Entwicklungshilfe leisten und hier Sozialabgaben kürzen und bei der Bildung sparen das versteht keiner.
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    • _kokolorix 11.11.2016 23:01
      Highlight @pisti
      Aber warum wählen den die armen Leute gerade Svp? Das sind doch genau die, die Sozialhilfe und die Bildung kürzen! Die Sp hat noch nie gefordert die Sozialhilfe zu kürzen! Sie hat auch noch nie gefordert die tiefen Löhne zu senken, oder die Bildung zu verteuern. All das fordert die Svp und feiert Riesenerfolge, gerade bei den Wenigverdienenden. Verstehe einer die Menschen! Da liegt es nicht Fern, diese als dumm anzusehen...
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  • Pokus 10.11.2016 18:43
    Highlight Meine Vermutung:
    Es ist ein Kampf um die Lebensart. Vernunft vs. Überfluss? Übermut? Trotz?
    Und es geht nicht um reale Politik, sondern wofür davon die Kandidaten stehen oder das politische Anliegen.
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  • rodolofo 10.11.2016 17:59
    Highlight "Wir sind ja so arm und verschupft!"
    Aber Himmel noch mal!
    Ihr habt seit ewiger Zeit das Sagen in diesem Land!
    Alles geht nach Eurem Kopf!
    Und erst kürzlich hat sogar noch ein Rechtsruck stattgefunden!
    Also was nörgelt und jammert Ihr denn?
    WIR wären doch diejenigen, die echt Grund hätten, uns zu beklagen, dass wir immer solche Rechtsbürgerlichen "Motschköpfe" vorgesetzt kriegen in den Politischen Diskussionen!
    Und von den niederschmetternden Abstimmungsresultaten habe ich noch gar nicht gesprochen!
    In was für einer Phantasiewelt lebt Ihr "Rechten" eigentlich? Es geht ja alles nach Eurem Kopf!
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    • rodolofo 10.11.2016 18:49
      Highlight Aber so läuft es ja schon immer:
      Wir "Linken" sollen als Sündenböcke herhalten.
      Gleichgültig, wer was wann in die Wege gleitet hat, Schuld sind immer "DIE Linken"!
      "Die Linken haben uns gelinkt!
      Hängt Sie alle auf!
      Sperrt sie ein!"
      Wie ich diese "Güllen-Göläs" und diese "Mee Dräck's" satt habe!
      Aber machen sie sich deswegen vom Acker?
      Migrieren sie ins Rechtsextreme Paradies der Rechtsnationalen Glückseligkeit?
      Nein, sie bleiben hier!
      Breitbeinig und die Arme über dem Bierbauch verschränkt stehen sie da und mustern mich argwöhnisch. Dann fragt einer:
      "Bisch Duo öppen en Tschingg?"
      47 31 Melden
    • eiSat 10.11.2016 19:00
      Highlight Die Opfertolle gehört zu deren Taktik.
      32 16 Melden
    • wasylon 10.11.2016 19:43
      Highlight Wer das sagen hat sehen wir bei Umsetzung der MEI. # Verfassungsbruch
      23 30 Melden
    • Soli Dar 10.11.2016 20:52
      Highlight Wasylon bei MEI Umsetzung ist niemand wirklich zufrieden, deswegen ist es ja ein Kompromiss.
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    • wasylon 10.11.2016 21:06
      Highlight Soli Dar ein Kompromiss setzen Verhandlungen voraus. Bei der Umsetzung der MEI haben die Verlierer das Abstimmungsergebnis ignoriert. Das Resultat ist weniger als nichts.
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    • Spooky 11.11.2016 01:26
      Highlight "Wir "Linken" sollen als Sündenböcke herhalten."

      So einen Unsinn, den du uns erzählst! Ist Moritz Leuenberger ein Sündenbock?
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    • ch 11.11.2016 01:39
      Highlight Da kannst Du so viele Tatsachen ignorieren wie Du willst. Aber:
      1. Eine Initiative wurde noch immer so vom Parlament angepasst, wie dieses es für richtig hielt. "Opfer" waren bisher fast nur links-grüne Initiativen. Google mal nach Alpenschutzinitiative und SVP.
      2. MEI hat nur dank der Lüge gewonnen, dass Initiativtext nicht den bilateralen Verträgen widerspricht. Wer lesen kann, erkennt aber sofort, dass das nicht der Fall ist. Und jetzt heisst es plötzlich, die Class politique/Linken/elitären Volksnichtversteher seien die Bösen. Gehts noch???
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    • wasylon 11.11.2016 08:18
      Highlight @ch angepasst ja. Aber gar nicht umgesetzt hat es bis jetzt noch bei keiner andern Initiative gegeben.

      Gelogen wurde bei der PFZ Abstimmung. "Der Bundesrat prophezeite damals in Anlehnung an Studien von Professor Straubhaar eine jährliche Zuwanderung von lediglich 8000 Menschen."

      Aktuelles ist netto Zuwanderung 60'000 bis 80'000 pro Jahr.

      Die Schweiz zudem die Möglichkeit, im Falle eines übermässigen Anstiegs der Einwanderungszahlen bis zu 10 Jahre nach Inkrafttreten ohne Retorsionsmassnahmen seitens der EU erneut Höchstzahlen einzuführen.

      Wurde auch z. B vom Bundesrat versprochen.
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    • Daniel Caduff 11.11.2016 09:49
      Highlight Ah, die 8000er-Lüge mal wieder. Wie immer wird das kleine, nicht ganz unwichtige Wort "zusätzlich" vergessen.

      Die Zuwanderung betrug schon vor der Personenfreizügigkeit Netto zwischen 40'000 und 50'000 Personen pro Jahr!

      Quellen: http://bit.ly/2eOTyKX und http://bit.ly/2enJBWj

      Wie wurde die 8000er-Lüge zum narrativen Selbstläufer ? Es handelt sich dabei um Lehrbeispiel, wie durch Wiederholung eine alternative "Realität" geschaffen wurde. Wie das ganze inszeniert wurde, ist hier schön nachgezeichnet: http://bit.ly/2fWjZAO

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    • wasylon 11.11.2016 10:57
      Highlight @Daniel Caduff stimmt 8000 hat der Bundesrat tatsächlich nicht genannt. Hier die Abstimmungsbotschaft des Bundesrates.

      Wie die Erfahrungen in der EU zeigen, die Einwanderung aus EU-Staaten in die Schweiz werde stark zunehmen, nicht begründet: In Wirklichkeit sind die Wanderungsbewegungen innerhalb der EU gering. Unabhängige Studien kommen zum Schluss, dass negative Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Löhne ausbleiben. Die ausgearbeiteten flankierenden Massnahmen besteht ein umfassender Schutz vor Lohn- und Sozialdumping. Dies ist besonders für die Grenzkantone von Bedeutung.
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    • wasylon 11.11.2016 11:06
      Highlight Zur vollständig noch die Botschaft des Referendumskomitees.
      Die erwartete Zuwanderung (Attraktivität der Schweiz) verschärft den Kampf um Arbeitsplätze und Löhne. Dies wird vor allem die sozial Schwächsten und den Mittelstand hart treffen. Daran ändern auch die flankierenden Massnahmen nichts. Bei den Sozialwerken (Krankenkassen, AHV-IV, ALV) sind höhere Prämien bei schlechteren Leistungen unabwendbar; die Mehrwertsteuer wird steigen.

      Jetzt kann jeder selber entscheiden wer recht hatte.
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    • Soli Dar 11.11.2016 13:05
      Highlight
      Ja es braucht bessere Lohnschutzmassnahmen und Inländerförderung aber Kontingente und Höchstzahlen bewirken genau das Gegenteil; Bis ein Kontingent voll ist kann die Wirtschaft zu Dumpinglöhne Ausl. Arbeitskräfte rekrutieren und anschliessend beliebig Saisoniers mittels Kurzaufenthalt rekrutieren.

      Wir bräuchten keine populistische MEI sondern PFZ kompatibler Inländervorrang, Mindestlöhne und eine bessere Um-und Durchsetzung der flankierenden Massnahmen!
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    • Daniel Caduff 11.11.2016 13:50
      Highlight @wasylon

      Du schreibst oben: "Gelogen wurde bei der PFZ Abstimmung". Da Du dies als Replik auf User "ch" schreibst, der an die Lüge im Vorfeld der MEI-Abstimmung erinnert, rechtfertigst Du damit zumindest implizit eben genau die Lüge der MEI-Befürworter.

      So nach dem Motto "Irgendjemand hat im Vorfeld der Abstimmung über die PFZ gelogen, also dürfen wir jetzt auch im Vorfeld zur MEI ein Bisschen lügen."

      Nur wurde eben diese angebliche Lüge bei der Abstimmung zur PFZ schon längst wiederlegt.

      Tip: Wenn man beim Lügen erwischt wird, einfach mal still sein.
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    • GeorgOrwell 1984 11.11.2016 14:09
      Highlight @wasylon: der einzige Grund, dass MEI nicht so umgesetzt ist, wie die Rechtskonservativen es möchten, ist der Druck der EU auf die CH, denn auch die Schweiz braucht die "Fremden" oder sehen sie Deutsche Ärzte etc. nicht als "Fremde"? nur von "härdöpfel" und "schoggi" kann man sich auch nicht ernähren;) ergo, braucht auch die Schweiz "die Fremden" ob den Rechtskonservativen passt oder nicht, das sind Tatsachen, auch wenn "man" sich nicht total und 100% wohl fühlt :P mfg
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    • wasylon 11.11.2016 15:45
      Highlight @Daniel Danke aber den Mund lasse mir von dir nicht verbieten.
      "Unabhängige Studien kommen zum Schluss, dass negative Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Löhne ausbleiben."
      Ob das an der Zahl 8000 aufhängt ist nebensächlich.

      Wenn die FDP zusammen mit der vereinigten Linken die MEI nicht umsetzen wollen, sind sie nun mal Verfassungsbrecher.
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    • Moti_03 11.11.2016 20:31
      Highlight @ wasilon; lass den Daniel, der ist bei der operatio liberio, die haben grundsätzlich was gegen die svp. Ideologien bleiben, egal um was es geht.
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    • wasylon 12.11.2016 01:10
      Highlight @Monti 03m ja stimmt natürlich. Ah Operation (Neo)Libero das ist die Gruppe der die PFZ auf die ganze Welt ausdehnen möchte. https://www.operation-libero.ch/de/arbeitsmarkt

      Operation Libero ist der Ableger von foraus. Ausserdem bestehen Verbinden zu GomS, Young European Swiss (Yes), und NEOS.
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  • Ruedi89 10.11.2016 17:56
    Highlight Wow! Danke an alle die hier geschrieben haben. Ich, 28, aus der Agglo Zürich, gut verdienend, gut gebildet. Ich habe mein Leben lang in urbanen Gegenden gewohnt. Für Canabis-Legalisierung, gegen unkontrollierte Zuwanderung, gegen die EU wie sie heute besteht, gegen Denkverbote, Islam-Kritisch, wirtschaftsliberal, für die Homo-Ehe, gegen übertriebene Political-correctness, gegen Rassismus, für weniger Staat, Anstand, für mehr Frauen in Unternehmen, gegen Frauenquote. Dafür stehe ich! Gut gibt es Leute die anderer Meinung sind. Schade haben diese meistens keinen Respekt vor meiner Meinung.
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  • Alle haben bessere Namen als ich. 10.11.2016 17:04
    Highlight Jetzt mal ehrlich, vielleicht sind die Textausschnitte schlecht gewählt, aber ich kann euch echt nicht verstehen. Es gibt die Gruppe: Es versteht einfach niemand unsere Gefühle und Ängste. Sorry Gefühle und Ängste sind für mich die Schlagwörter des Populismus. So lässt sich keine Politik machen, den zum einen können Gefühle täuschen, sind leider keine Fakten und zum anderen gibt es kaum was persönlicheres als diese, man dürfte auch in grösseren Rähmen als nur ie eigene Person und auch mal an Andere denken.
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    • Pokus 10.11.2016 18:48
      Highlight Man muss sich mal vorstellen, sein Auto nur aufgrund von Gefühlen und Ängsten zu lenken :o
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    • Ragnarok 11.11.2016 06:58
      Highlight 1. Ich habe einen Text eingesendet und es wurde drei Sätze davon abgedruckt. Ich habe ca. eine A4 Seite geschrieben oder bisschen mehr. Der einte Satz den Watson gedruckt hat kam in meinem Text ganz am Schluss, die anderen zwei ca. in der Hälfte. Soviel zu deiner Frage wegen der Text ausschnitte.
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    • Ragnarok 11.11.2016 06:58
      Highlight 2. Ich finde nicht dass meine Meinung auch nur Teile weise dem entspricht wie es mit diesem Text nun aussieht. Ich habe versucht in meinem Text zu erklären warum meiner Meinung nach zu solchen Wahlergebnissen kommt und wo ich das Problem in der heutigen Gesellschaft sehe. Ich habe auch erklärt warum ich in dieser Wahl für Trump gewählt hätte. Jedoch muss ich auch sagen das es sehr schwierig ist diesen Text den ich verfasst habe zusammenzufassen. Ich bin eher überrascht dass der Text gelesen wurde, und würde daher gerne mit dem Leser darüber diskutieren, oder zumindest seine Meinung dazu hören.
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    • HorstHüpfknete 11.11.2016 08:55
      Highlight Müsst dich kürzer fassen, meiner wurde ganz abgedruckt ;-)
      Bin mir aber nicht sicher, ob sich alle leser bewusst sind, was mit Nationalismus gemeint ist. Denn watson eigendlich den richtigen ausdruck dafür verwendet und der ist zu 100% neutral.
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  • Smacun 10.11.2016 16:57
    Highlight Die Aussagen im Artikel kurz und knapp zusammengefasst: mimimi
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    • maxi 10.11.2016 17:24
      Highlight etwa so wie watson in den letzten 36h 🤔😂
      70 11 Melden
    • freddy.k 11.11.2016 06:37
      Highlight Wow. Da nehmen sich leute zeit, um ihre sicht, nach der gefragt wurde, wiederzugeben. Und dann kommst du. Da fühlt man sich doch glatt ernst genommen. Danke dafür.
      28 2 Melden
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  • Confused Dingo #teamhansi 10.11.2016 16:51
    Highlight Das interessante ist: da gibt es diese "kleinen" Leute die sich von der "linken" Regierung und Elite nicht verstanden fühlen, weil sie das Gefühl haben, man würde ihre Probleme nicht ernst nehmen. Jetzt aber hört die "Linke" Regierung und Elite ihre Probleme an und versucht ihnen zu erklären, dass das gar keine Probleme sind und sie sich in was hineinsteigern. Der "kleine" Bürger versteht aber die Argumentierung nicht und fühlt sich dadurch wiederum Missverstanden und nicht Ernst genommen. Wie also verdammt sollen die das denen richtig verdeutlichen?!
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    • Confused Dingo #teamhansi 10.11.2016 17:16
      Highlight Ich möchte dabei nicht sagen, dass die "kleinen" Leute dümmer sind! Aber es wird definitiv auf einer anderen Ebene kommuniziert, als das die meisten Politiker tun (Beispiel Emotionale-Ebene). Wenn jetzt Populisten die Sorgen aufschnappen und ebenfalls auf der Emotionalen Ebene kommunizieren, wie das Trump gemacht hat, kriegen diese Strömungen Aufwind. So sollte aber Politik nicht betrieben werden das Volk (mich eingeschlossen) muss lernen Politik nicht mit dem "Bauch" zu betreiben.
      Weitere Probleme sind aber auch subjektive Beobachtungen, beider Seiten, die als Objektiv missgedeutet werden.
      48 7 Melden
    • Lichtblau 10.11.2016 19:44
      Highlight Die obigen Statements stammen aber eher nicht von "kleinen Leuten". Was jetzt?
      12 1 Melden
    • E7#9 10.11.2016 20:17
      Highlight "Jetzt aber hört die "Linke" Regierung und Elite ihre Probleme an und versucht ihnen zu erklären, dass das gar keine Probleme sind..." Meinst du nicht, dass dort der Hund begraben sein könnte? Sollte man diese Menschen nicht etwas ernster nehmen und sie (auch ihre Meinung) als vollwertig betrachten, anstatt ihr Erlebtes als nichtig abzutun? Es gibt auch echte Verlierer bei der politischen Entwicklung der letzten Jahre. Da nützt es nicht zu entgegnen, es seien gar keine Probleme. Wenn du nicht sagen möchtest, die "kleinen" Leute seien dümmer, dann solltest du das auch wirklich so meinen.
      19 7 Melden
    • rasca 10.11.2016 20:28
      Highlight Welche linke Regierung?
      28 9 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 11.11.2016 07:35
      Highlight Deswegen di "-Zeichen. Ich empfinde man macht sich selbst klein wenn man sich gegen die Elite, die man mit dieser Bezeichnung höher gewichtet als sich selbst, stellt.

      @E7#9
      Hier fusst mein zweites Kommentar. Beide haben einen Subjektiven Blick auf die Welt/Situation und betrachten das Problem von einem anderen Standpunkt aus und messen es mit anderen Faktoren. Einige sehen kein Problem und versuchen die Versorgten Bürger zu beruhigen, was dann halt nicht futioniert. Selbst wenn die Ängste ernstnommen werden, analysiert und für, wie sage ich das am besten, unbegründet befunden werden...
      3 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 11.11.2016 07:37
      Highlight ... Was soll die Regierung da denn machen? Um Ängste ernst zu nehmen, müssen denn immer gleich taten Unternommen werden um diese Ängste zu beseitigen?
      Wenn ein Kind Angst vor der Strasse hat, zieht man dann an einen Ort ohne Strasse?
      3 0 Melden
    • Hoppla! 11.11.2016 07:58
      Highlight "Sollte man diese Menschen nicht etwas ernster nehmen und sie (auch ihre Meinung) als vollwertig betrachten, anstatt ihr Erlebtes als nichtig abzutun?"

      Einfach gesagt: Wie soll dies gehen wenn du dich per se übervorteilt/bedroht FÜHLST? Mit Fakten klappt ja nicht, das haben wir genug gelernt. Soll man das Gefühlen und Emotionen basiert Politik machen?

      Ist eine ernst gemeinte Frage bei der ich wirklich ratlos bin.
      5 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 11.11.2016 09:20
      Highlight Auch muss eingesehen werden, dass man schlichtweg nicht alles Umsetzen kann was der "besorgte Bürger" sich wünscht.
      Bsp. Angst vor Muslimen. Es gibt glaub einige Menschen, die diese Bevölkerungsgruppe nicht mehr auf der Strasse sehen wollen. Jetzt sollen wir uns von denen Abschotten, diese aus schaffen nur weil ein paar Leuten, die aktuellen Maßnahmen gegen Extremismus nicht zu weit gehen?
      Was muss man tun um alle "besorgten Bürger" zufrieden zu stellen?
      3 0 Melden
    • rasca 11.11.2016 10:04
      Highlight Ich fühle mich übervorteilt weil ich bei meinem Teilzeitjob an der Tankstelle der Ausländer der nie krank ist befördert wurde statt mir! DANKE SOMMERUGA!11!
      0 1 Melden
    • E7#9 11.11.2016 13:06
      Highlight @Dingo und Hoppla: Ich finde mit eurer Haltung ist schon sehr viel erreicht. Mit Sorgen ernst nehmen und Meinungen urteilslos akzeptieren verschafft man sich ja schon viel Gehör um dann entsprechende Lösungen im Sinne des eigenen Weltbildes (welches durchaus ganz anders sein darf und soll) zu propagieren. So nimmt man dem Wutbürgertum bestimmt schon viel Wind aus den Segel. Einfach alles Umsetzen was sich der "besorgte" Bürger wünscht würde das Pendel wohl mit der Zeit auf die andere Seite ausschlagen lassen. Alle zufrieden stellen wird man eh nicht können.
      2 0 Melden
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  • saukaibli 10.11.2016 16:40
    Highlight Was ich in Diskussionen mit Rechtskonservativen einfach immer wieder erlebe ist das: Ich argumentiere mit Zahlen und Fakten, versuche zu erklären weshalb ich denke wie ich denke. Wenn ich erzähle, ich hätte dies und das gelesen, in einem Buch, auf einem Onlineportal, egal wo, kommt immer das Gleiche: "Denen kann man nicht trauen, alle lügen uns an und wollen uns manipulieren." Wenn ich dann frage wieso der andere denkt wie er denkt, kommt auch immer das Gleiche: "Ja so denke ich halt." Aber irgendwo her muss man seine Meinung ja haben, nur kann mir das dann keiner erklären.
    81 19 Melden
    • Amadeus 10.11.2016 20:49
      Highlight Ich erlebe das ähnlich. In meinem Bekanntenkreis regt man sich über die linke Regierung auf, über Ausländer, Homosexuelle, die EU und Überbevölkerung. Wenn ich dann aber versuche faktenbasiert zu diskutieren höre ich oft: "Ach die Medien und Akademiker sind eh alle links und Sozis". Ich finds dann schwierig auf dieser Basis Meinungen auszutauschen.
      34 6 Melden
    • HorstHüpfknete 11.11.2016 09:00
      Highlight Ihr sagts ja selber. Einfach Zahlen und ein zwei Fakten auftischen reichen meiner Meinung nicht als schlagendes Argument.
      Von wo die Rechten ihre Meinung haben? Die Arbeiten und haben Lebenserfahrung. Das dürfte zählen - für ihre Welt, denn die Linken haben tatsächlich eine theoretische Ahnung, wie die Welt funktionieren sollte.
      3 8 Melden
    • D(r)ummer 11.11.2016 12:32
      Highlight @Amadeus.
      Versuch's mal mit: "Hast du dir schon mal vorgestellt, dass die Lage im Grunde einfach ist, weil...(Krieg, unser Lebensstil, anders aufgewachsen usw...)"
      Oder ""Du hast ja recht mit deinen Floskeln: "Die linke Regierung kann nichts...", hast du dir dann aber schon mal überlegt ob's echt am System und nicht an den Ideen liegt, dass die Linken 'nichts' können? Wir sind doch alle unter der gleichen Fuchtel und die heisst 'Wettbewerbsfähigkeit'."" So im groben und ganzen hat das bis jetzt immer funktioniert und ich hatte meine Ruhe beim sprechen, ob bei Drogen oder Bankenrettung^^
      2 0 Melden
    • Amadeus 11.11.2016 13:30
      Highlight @HorstHüpfknete
      Arbeit und Lebenserfahrung habe ich auch. Trotzdem glaube ich, dass beweisbare, fundierte Fakten wichtig sind für eine ergiebige Diskussion und Meinungsbildung. Und diese Fakten sollte nicht einfach in Frage gestellt werden, weil man Akademiker nicht mag und die Medien zu links findet.
      6 0 Melden
    600
  • woman 10.11.2016 16:34
    Highlight Finde super, dass ihr solche Meinungen geholt habt!! Viele von 'denen' sprechen von ihren 'alltäglichen Problemen'. Ich frage mich was das denn für Probleme sind, die sie als sich selber genannte Arbeits-/Mittelschicht haben. Also gerechtere Löhne & eine freundlichere Stimmung der Ausländer ihnen gegenüber werden sie mit einer rechten Politik eher nicht erreichen. Finde das Ziel einer linken Politik ist, das ALLE gleich & gerecht behandelt werden. Mir scheint dass rechts-radikale die wissenschaftlichen Fakten nicht kennen wollen. Die Leute hier sind nicht gemeint.
    48 16 Melden
    • poga 10.11.2016 17:46
      Highlight @woman die Krux dabei ist, dass vielen dieser Wähler nicht unbedingt gerechte Löhne, freundliche Stimmung und gleiche Behandlung wollen. Eher Löhne von denen man "gut" leben kann. Zum Thema gleich & gerecht behandeln: Ich sehe immer wieder in Diskussionen mit "linken" Wählern einen kleinen aber meiner Meinung nach wichtigen Unterschied. Ich stelle mir unter gleicher Behandlung vor dass gleiche Rechte mit gleichen Plichten verbunden sein müssen. Ich stelle mir vor dass wer sich selber in die Scheisse reitet auch selber wieder raus muss. Ich stelle mir vor das wer das Privileg bekommt,
      11 13 Melden
    • poga 10.11.2016 17:48
      Highlight hierher zu kommen auch seinen Teil leisten muss. In meinen Augen sehen "linke" Wähler Gerechtigkeit eher von Standpunkt aus, dass alle die gleichen Rechte haben. Darum verstehen wir uns nicht.
      14 6 Melden
    • woman 10.11.2016 18:09
      Highlight doch, doch ich bin auch der Meinung, dass auch alle die gleichen Pflichten haben sollten, sonst wäre es ja nicht fair. Ich glaube 'gut' leben kann man auch, wenn wenig verdienende mehr unterstützt werden.
      Ich denke auch, dass ein 'jemand der hierher kommt' sich anstrengen muss um in der Schweiz durchzukommen und nicht einfach herzlich willkommen wird und alles offeriert bekommt.
      10 2 Melden
    • poga 10.11.2016 18:52
      Highlight @woman ich wollte dir lediglich eine Idee geben warum deine Lösungsansätze oder deine Sicht auf die Dinge nicht zusammenpassen könnten. Es ist keine Kritik. Es sollte aber auch zeigen warum eine SP Politik bei der Arbeiter Klasse auf taube Ohren stösst.
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  • GeorgOrwell 1984 10.11.2016 16:07
    Highlight @wonderwhy: wenn Sie secondo sind und sagen wir als Beispiel eine 10 jährige Schwester in Ihrem Herkunftsland die sich im Krieg befindet, hätten, würden Sie dann immer noch der MEI zustimmen? Ich denke der Unterschied zwischen einem Gandhi, Jesus, Dalai Lama etc zu einem "normalen" Menschen ist, dass dieses Leute, die wir so verehren, nicht an sich sondern zuerst an die Gesellschaft bzw. an die Leute um sich gedacht haben... Grund für den Rechtsrutsch ist meines Erachtens die Angst... die Angst das zu verlieren, was man hat, was materiell und somit vergänglich ist... mfg
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    • wonderwhy 10.11.2016 19:22
      Highlight Ich bin der Meinung die MEI hätte auf die Situation meiner Schwester keinen direkten Einfluss.
      Mich an den moralischen Standards von Ghandi, Jesus und des Dalai Lamas zu messen, ist aber auch etwas unfair.
      Ich, für meinen Teil, fürchte mich nicht davor meinen materiellen Besitz zu verlieren....
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    • Soli Dar 10.11.2016 21:00
      Highlight Dann erklär uns doch Mal was die MEI bringt, wem sie nützt und inwiefern damit Probleme gelöst werden können ohne neue zu schaffen...
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    • wonderwhy 10.11.2016 21:22
      Highlight Die MEI bringt die Kontrolle der Zuwanderung gänzlich zurück in die Schweiz, was ausserhalb der EU meines Wissens nach bei einigen souveränen Staaten so gehandhabt wird. Das dies überhaupt neue Probleme schaffen könnte, liegt ja nicht offensichtlich in der Natur der Sache, sondern am verhandlungsunwilligen Gegenüber.
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    • GeorgOrwell 1984 11.11.2016 13:31
      Highlight Wonderwhy: ich denke das könnte sich zu einem interessanten Diskussion entwickeln. Wenn ich Ihre Argumentation (betreffend Schwester im Kriegsland) mal zusammenfassen darf: "Nach mir die Sinnflut?" Auch ich diskutiere und lerne gerne dazu, deshalb meine Interesse. Ist diese Einstellung nicht extrem egoistisch? Ich meine, wenn Sie persönlich Hilfe brauchen, und Hilfe erhalten ist alles schön und gut, aber wenn es Ihre "Schwester" wäre, "kann man nicht viel ändern?" anders gefragt, sind Sie froh, dass SIe in der CH leben können / dürfen? mfg
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    • Chanichang 14.11.2016 03:11
      Highlight @georg: Flüchtlinge und Immigranten sind imfall nicht das gleiche. Die MEI hat nichts mit der Asylpolitik zu tun.
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  • Thorr Styn 10.11.2016 14:10
    Highlight Das, was der Author und sein Bekanntenkreis betreiben nennt sicht "virtue signalling"
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  • Andreas Meier (4) 10.11.2016 13:26
    Highlight Auf der einen Seite stehen die Menschen, welche eher von einer vernetzten Welt profitieren, ganz allgemein gut ausgebildete Personen, wie zB. Medienschaffende, Akademikerinnen, Personen des öffentlichen Lebens usw. Auf der anderen Seite stehen weniger gut Ausgebildete, die im industriellen- oder im Dienstleistungssekotr ewerbstätig sind und denen die Gobalisierung in erster Linie als Ursache für einen erhöhten Konkurrenzdruck in ihrem Arneitsumfeld erscheint. Was wohl eine durchaus berechtigte Wahrnehmung ist.
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    • Andi Amo 11.11.2016 02:20
      Highlight Ich wäre mit meiner Ausbildung wohl eher ein potentiellen Gewinner der Globalisierung, so viel hat mir diese aber eigentlich dann doch gebracht und vor allem sehe ich auch einfach ganz viele Leute, die mit der globalisierten Welt nicht so recht klar kommen und was diese neue globalisierte Welt auch alles fü Schattenseiten mit sich bringt! Deshalb finde ich es nachvollziehbar und auch okay, wenn wir mal innehalten und die ganze globale Vermischung mal nicht in diesem Affentempo weitertreiben wie bisher!
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    • Andi Amo 11.11.2016 04:47
      Highlight *potentieller und *dann doch nicht gebracht...

      längere texte auf dem handy sind halt etwas schwierig :S
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  • Andreas Meier (4) 10.11.2016 13:26
    Highlight In der Politikwissenschaft wird gerne der Ansatz verfolgt, in welchem die westlichen Gesellschaften in GlobalisierungsverliererInnen und -Gewinnerinnen unterteilt werden, um die Entstehung und denn Erfolg populistischer Parteien und PolitikerInnen zu erklären.
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  • Andreas Meier (4) 10.11.2016 13:23
    Highlight Ich teile die Meinug des Autors weitgehend. Ich würde jedoch nicht von einer Blase sprechen, da diese Bezeichnung impliziert, dass "die Welt" in der "wir" leben, weniger "echt" ist, als die Welt der "Trump-Anhänger". Stattdessen ziehe ich die Bezeichnunung von paralell nebeneinander existierenden Gesellschaften vor, zwischen denen sich ein tiefer Graben auftut. Und über diesen Graben hinweg findet (insbesondere?) in den USA beinahe kein Dialog statt, wie Felix es treffend schreibt.
    45 4 Melden
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  • Mathis 10.11.2016 12:48
    Highlight Interessant finde ich, dass die Erwartungen von Linken in Europa (und auch den USA) nicht mit dem politischen Profil von Hillary Clinton übereinstimmen.
    Linke sind für Hillary Clinton, da sie als links und fortschrittlich gilt.
    Linke sind kritisch gegenüber der Globalisierung und gegenüber den Geheimdiensten.Sie wollen die Macht der Banken begrenzen.
    Hillary Clinton ist aber keine Gegnerin von TTIP, und die Befugnisse von Geheimdiensten will sie genausowenig einschränken.Mit den Banken steht sie auf gutem Fuss.
    Wie also hätte sie die Erwartungen der Linken erfüllen sollen?
    48 4 Melden
    • Denk nach 10.11.2016 16:01
      Highlight Eine kritische Auseinandersetzung (Vergleich der effektiven Programme) der beiden kandidaten hat in den deutschsprachigen Medien nie stattgefunden.
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    • whatthepuck 10.11.2016 17:58
      Highlight Diese Meinung teile ich ebenfalls. Trump wurde bis zuletzt nicht ansatzweise ernst genommen. In gewissen Medien war man so von einer Anti-Trump-Kampagne getrieben, dass Clinton ohne gross zu hinterfragen gepusht wurde. Ab einem gewissen Punkt fliesst so viel persönliche Meinung, so viel Anti-Trump und Pro-Clinton, in die Berichterstattung ein, dass die Information für den Leser nutzlos wird. Kritisch und informativ ist anders.
      Lustig, dass im nachhinein jetzt alle zu analysieren versuchen, was Trump denn eigentlich wollen wird. Hätte vielleicht früher geschehen müssen.
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    • saukaibli 10.11.2016 19:07
      Highlight Hillary Clinton ist niemals eine Linke, in den USA gibt es keine grosse linke Partei. Bernie Sanders wäre ein linker Politiker, aber der wurde abgesägt, was den Demokraten wohl massiv geschadet hat. Für mich (als Linksprogressiver) war sie nur das kleinere Übel. Zumindest für die Umwelt war gestern ein rabenschwarzer Tag und damit für alle Menschen und vor allem für alle Kinder.
      18 0 Melden
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  • Daniel Caduff 10.11.2016 10:43
    Highlight Mir geht es sehr ähnlich wie Felix Burch. Als akademischer Städter mit gutem Lohn bewege ich mich mehr oder weniger in derselben Blase. Durch meine ländlichen Wurzeln habe ich aber einen relativ direkten Draht in die andere Blase. Sich bloss "Kennenlernen" reicht jedoch der rechten Blase nicht, wie ich schon oft merken musste.

    Simpel gesagt: Ich kann den arbeitslosen weissen Arbeiter im Rust-Belt der USA verstehen, dass er frustriert ist. Aber ich bin dennoch gegen die Mauer zu Mexiko. Dasselbe in der CH. Ich verstehe den Frust der arbeitslosen. Bin aber dennoch gegen die MEI.

    Und was nun?
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    • Genital Motors 10.11.2016 11:59
      Highlight Es gibt auch auf dem Land Akademiker beider Couleur. Der klügere gibt nach, heisst es doch. Also sollten die gut verdienenden Intellektuellen den armen, geistig weniger wohlabenden helfen ?
      11 20 Melden
    • Don Alejandro 10.11.2016 12:09
      Highlight Ich glaube nun ist die Politik und auch die Wirtschaft gefragt. Was machen wir mit den bildungsfernen Gesellschaftschichten, wie können wir diese fördern und in den kompetitiven Arbeitsmarkt integrieren? Die Globalisierung ist (evtl. war) ein Katalysator der Innovation und Geschwindigkeit. Aber auch durch den Freihandel ein praktischer Hebel für das Outsourcing in billigere Länder. Eine Lösung ist aber aus ökonomischer Sicht klar unmöglich; die Wiederansiedelung der meisten Industriejobs. Dies wäre zu teuer, ausserdem wird vieles schon durch Automation substituiert.
      20 1 Melden
    • Lorent Patron 10.11.2016 12:30
      Highlight "Die" stellen die richtigen Fragen, und sie bekommen einfache, aber falsche Antworten. Die Antworten überzeugen, weil sie nicht den Verstand sondern den Bauch ansprechen, und letztlich deswegen "ihr" Herz gewinnt.

      "Wir" haben keine besseren Antworten. Deswegen überzeugen Mauer und MEI, Minarett- und Burkaverbote und so.

      Es läge an "uns", andere, bessere, aber auch einfache Antworten zu präsentieren, die nicht den Verstand, sondern "ihren" Bauch ansprechen und auf "ihr" Herz zielt.
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    • wonderwhy 10.11.2016 13:12
      Highlight Was nun? Verstehen ist doch schon ein Anfang. Schlussendlich geht esvdann halt darum wie man Probleme in Angriff nimmt und diese zu lösen gedenkt. Das geschieht halt im Wettkampf der Ideen und welche Idee am meisten Leute überzeugt ist dann die Richtungsweisende. Hier gilt es dann das demokratische System zu respektieren und mitzutragen. Daran scheitert es dann vielfach...
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    • Andi Amo 11.11.2016 02:36
      Highlight @Don Alejandro
      Ich bin gegen Denkverbote, darum folgender Vorschlag; Es wird immer wiederbildungsferne Schichten geben, die durch die heutige Entwicklung als Verlierer dastehen werden. Darauf gründet wiederum ein Grossteil des Hasses und von Kriminalität. Es wäre also im Sinne einer besseren Gesellschaft, wenn man dafür sorgen würde,dass diese Gruppe erstmal nicht zahlenmässig weiter wächst. Konklusion; Einerseits mehr Bildung & Jobs schaffen (schwierig!), gleichzeitig aber vlt. auch mal Einwanderungsstopp für bildungsferne + Geburtenkontrolle. Das würde endlich mal etwas verändern!
      3 4 Melden
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  • rodolofo 10.11.2016 10:38
    Highlight Da ich in meinem Leben schon X mal verraten worden bin, habe ich ein feines Gespür für Verrat entwickelt.
    Und hier in diesem Artikel, der sich an Leute anbiedert, welche Trump wählen würden, passiert gerade ein solcher Verrat!
    Ich kenne Leute, welche Trump wählen würden, bzw. habe sie bei passenden Gelegenheiten erst richtig kennengelernt!
    Solche Leute können sehr unterhaltsam sein und originell. Aber wenn Du Schwäche zeigst, ballern sie Dich eiskalt nieder.
    So sind sie eben, die Revolverhelden des Wilden Westens und neuerdings auch des Wilden Ostens!
    Eine ruppige, unangenehme Gesellschaft.
    23 55 Melden
    • Andi Amo 11.11.2016 02:40
      Highlight Hmm mal sehen...könnte es denn sein, das vielleicht das Leben und die Welt an sich für diese Leute auch ein ruppiger und unangenehmer Ort ist und sie deshalb erst so geworden sind?
      2 0 Melden
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  • Kurt Bucher 10.11.2016 10:31
    Highlight • «Stoppt sofort die Immigration, macht eure Grenzen zu.»
    • «Gebt viel Geld für Anreize aus, damit die Flüchtlinge zurück nach Irak oder Syrien gehen.»
    • «Beschäftigt sie, lasst ihnen kaum Freizeit.»


    Rafi Eitan bringt es genau auf den Punkt!

    Dem ist nichts hinzuzufügen...
    22 12 Melden
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  • Bob Alexander 10.11.2016 09:38
    Highlight Was viele verkennen ist dass die Einkehr nach Innen ein wichtiger Prozess im Leben eines jeden Menschen ist der umdenken, sich neu ausrichten und verändern will. Es beginnt bei einem selbst. Das gilt auch für’s Kollektiv (Land,Volk,Kultur). Die Politik der Rechten führt uns in diese Innenschau, darum befürworte ich sie. Wer sich immer nur im Ausserhalb orientiert, sieht zwar deren Schätze, Defizite, Bedürfnisse, Handlungen etc. aber nicht seine eigenen. Wer an sich selbst arbeitet, geht automatisch zuerst in die Isolation/Einkehr. Vor dieser Innenschau fürchten sich viele, daher die Reibungen.
    8 21 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 11:16
      Highlight Schönes Beispiel dafür, wie gross unsere Blasen sind. Die Leute, die sie beschreiben, würde ich simpel "Wutbürger" nennen. Sie bezeichnen sie als Leute, "die in sich gehen und an sich arbeiten".
      Gerade das, was ich unter "in sich gehen" verstehe, stelle ich bei diesen Leuten nicht mal im Ansatz fest. Völlig anderer Blick auf dasselbe Phänomen. "In sich gehen", wie ich es verstehe, setzt Reflexion voraus. Ich sehe aber v.a. Frustration. Ich sehe auch keine Bereitschaft zum "Umdenken und neu Ausrichten" wie sie schreiben. Dafür Rückzug in die eigene Blase und Verklärung der "guten alten Zeit".
      42 12 Melden
    • Bob Alexander 12.11.2016 13:58
      Highlight @Caduff Richtig und wo reflektieren Sie, denn auch ich höre derzeit von der Gegenseite v.a. Frust, Wut und Angst. Ich habe über die Folgen rechter Politik geschrieben, genau das passiert jetzt und das ist auch gut so! Dieser Backlash gegen die Globalisierung erscheint mir grundsätzlich wichtig und gesund, denn unsere Zivilisation kann sich eigentlich erst dann wieder weiter entwicklen wenn dieses veraltetere Profitsystem gestürzt wird. Wenn nicht, kommt der social Backlash schneller als sie glauben. Sich wieder auf das besinnen was einem unmittelbar umgibt ist nicht = "Rechts"! http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/nach-trump-die-schweizer-linke-zweifelt-an-sich-selber/story/15729777
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  • darkwing 10.11.2016 09:27
    Highlight In einer zunehmend komplexen, schnell drehenden Welt mit einer noch nie dagewesenen Informationsflut verlangen viele Menschen nach einfachen Antworten und Lösungen. Diese bedient der Populismus von Links und Rechts mit banalen aber schlagkräftigen Parolen. Meiner Meinung nach hilft da nur Bildung, die die Populisten - Achtung Ironie! - gerne einschränken, erschweren oder gar abschaffen wollen.
    41 3 Melden
    • woman 10.11.2016 16:39
      Highlight Schöne worte
      3 1 Melden
    • deleted_904825345 10.11.2016 18:47
      Highlight Trump wurde von den Leuten mit weniger als 50k im Jahr NICHT gewählt, diese Stimmen holte mehrheitlich Clinton. Trump überzeugte die Mehrheit jener die mehr verdienen und potentiell gebildeter sind.

      #JustSaying
      7 4 Melden
    • deleted_904825345 10.11.2016 23:40
      Highlight I hate facts? Oder was führt zum Blitzen von reinen Informationen?
      4 1 Melden
    • darkwing 11.11.2016 10:32
      Highlight @Zaafee Deine erste Aussage stimmt nicht. Trump wurde vor allem von den wenig verdienenden resp. Erwerbslosen gewählt, während die mittleren und oberen Einkommensklassen mehrheitlich Clinton wählten. Ebenso haben die 'gebildeten' Schichten (=Elite) Clinton gewählt. Zu guter Letzt möchte ich noch festhalten dass Trump mit dem goldenen Löffel auf die Welt kam und kein 'Milliarden-Vermögen' aufbaute sondern das im besten Falle verwaltete - mit etlichen Konkursen übrigens. Soviel zum Mythos erfolgreicher Geschäftsmann. Aber eben, dazu muss man Differenzieren können und das ist anstrengend.
      1 2 Melden
    • deleted_904825345 12.11.2016 00:18
      Highlight Wo haben Sie denn Ihre Informatioenen her? Darkwing. Clinton hatte wohl eine Mehrheit der AkademikerInnen hinter sich, ich gehe aber davon aus, dass die Einkommensklassen über 50'000 tendenziell eher besser gebildet sind, dass muss nicht mit einem akademischen Titel einhergehen. Dass er von den ärmeren gewählt wurde, stimmt halt nicht: Einkommen unter 50'000 wählten zu 41-42% Trump und 51-53% Clinton. Darüber wählten 48-50% Trump und 46-48% Clinton.

      http://www.nytimes.com/interactive/2016/11/08/us/politics/election-exit-polls.html?_r=0
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    • deleted_904825345 12.11.2016 00:28
      Highlight Darkwing, zu guter Letzt möchte ich noch festhalten, dass es mir scheissegal ist, ob Trump mit dem goldenen Löffel auf die Welt kam und kein 'Milliarden-Vermögen' aufbaute sondern das im besten Falle verwaltete - habe ich auch nie behauptet. Vom Mythos erfolgreicher Geschäftsmann habe ich nie gesprochen. Mir gehen aber diese äussert arroganten und simplifizierten Erklärungen auf den Sack, er sei halt von Dummen (oder Rassisten) gewählt worden. Aber eben, dazu muss man Differenzieren können und das ist anstrengend.

      PS. Finanzsituation schlechter als früher: Trump 78% - besser: Clinton 72%.
      2 0 Melden
    600
  • pun 10.11.2016 09:25
    Highlight Hätte Clinton mehr von Sanders Klassenkampf-Rhetorik übernommen und verbindliche Punkte aus seinem Programm in ihres aufgenommen, würde es vermutlich anders aussehen. (Ich weiss, hätte hätte Fahrradkette..)
    Ich denke, das war der Ausschlag, weshalb sich auch viele Mitte- oder eigentliche Linkswählende für Trump entschieden haben. Die 10-20% unverbesserlichen Rassisten/Sexisten scheint es in jedem Land zu geben. So ein Wahlresultat kann dann zustande kommen, wenn sich auch breite Teile der normalen Bevölkerung völlig machtlos fühlen. This one's o the DNC Establishment.
    24 2 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 11:17
      Highlight Hillary Clinton hat den früheren Präsidenten Bush einmal allzu herzlich umarmt.
      Das war sie, die alte, aber nicht mehr ehrwürdige Oligarchen-Clique, welche die USA seit Jahr und Tag abwechselnd regierte, in einer Republikanischen- und in einer Demokratischen Variante.
      Diese beiden Parteien als Netzwerke des Big Business und des Militärs haben die USA und die Welt wie einen Selbstbedienungsladen ausplündert und einen riesigen Schuldenberg angehäuft, der den Handlungsspielraum jeder zukünftigen Regierung massiv einschränkt.
      ...
      26 3 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 11:23
      Highlight Gleichzeitig halten alle "Establishment"-Vertreter schwulstige Sonntagspredigten über Demokratie und Menschenrechte, welche die US-Armee zusammen mit dem CIA überall auf der Welt implementieren und entschlossen verteidigen werde "gegen den Terrorismus".
      In Wirklichkeit geht es nur darum, den Multinationalen Konzernen Zugang zu verschaffen, zu Land, zu Öl, zu Bodenschätzen und zu Menschen, die in korrupten Bananenrepubliken mit Marionetten-Régimes in beliebiger Zahl rekrutieren und ausbeuten kann.
      Und Russland macht heute das Selbe, wie die USA, oder GB, einfach ohne humanitären Schnickschnack
      22 4 Melden
    • Tilman Fliegel 10.11.2016 16:29
      Highlight @rodolfo: die herzliche Umarmung für Bush, kam doch von Michelle Obama?
      4 0 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 17:48
      Highlight Hat sie ihn also auch umarmt...
      Sie also auch!
      Hier ist eine Alien-Invasion im Gange!
      2 3 Melden
    600
  • Theor 10.11.2016 09:11
    Highlight Den Mist meint ihr doch nicht ernst? hier drin schreiben, ihr wollt die Meinungen "der anderen" (bereits das ist wertend) hören und unabhängig und fair darüber berichten und eine News weiter oben schiesst ihr wieder ohne Kompromisse gegen Blocher, dass er nichts weiteres als Volkshetze betreibe und Ängste schüre. Wenn die Welt so einfach ist und klare Feindbilder hat, ists für euch leicht.

    Ihr werdet euch nie ändern, genau wies hier bereits in den Kommentaren steht. Linke zeichnen sich heute dadurch aus, das sie völlig unwillens sind auch nur einen Milimeter von Ihrem Standpunkt abzuweichen.
    38 35 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 12:56
      Highlight Die Linke ist eigentlich sehr stark von ihrem Standpunkt abgewichen. Du findest selbst innerhalb der SP kaum noch Leute, die für den Kommunismus sind. Die heutige Linke steht für gesellschaftlichen Pluralismus und einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat mit sozialer Sicherung, ist aber kapitalistisch.

      Dagegen hat sich die ehemals bürgerliche BGP unter ihrem neuen Namen SVP von einer bürgerlichen Partei zu einer Partei am rechten Rand entwickelt, die sogar die EMRK in Frage stellt. Damit fällt sie hinter die 1970 Jahre zurück. Das ganze Parteiensystem hat sich defacto nach rechts verschoben.
      51 23 Melden
    • Tilman Fliegel 10.11.2016 16:31
      Highlight Von seinem Standpunkt nicht abzuweichen, kann man wohl kaum als eine spezifisch linke Eigenschaft bezeichnen.
      13 6 Melden
    600
  • meerblau 10.11.2016 08:19
    Highlight (3) Genauer beschreiben kann ich es nicht, aber ich ahne, dass ich meinerseits mit einer emotionalen Reaktion auf eine gefühlsmässig gefällte Entscheidung antworte.
    Verkehrt. Falsch. Ich weiss es. Trotzdem menschlich von beiden Seiten. Igendwie. Oder rede ich mir meine Fehler jetzt schön?

    Jedenfalls ist der Knoten wohl komplizierter als gedacht. Und zu einem grossen Teil verschulde wohl ich das Gewirr, welches den Knoten zur Folge hat.
    9 2 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 12:24
      Highlight Meerblau: an deiner Sicht oder Entscheidung ist nichts falsch. Es gibt weder einen kordischen Knoten noch Fehler sich schönzureden. Wichtig ist, dass man seine Entscheidung mit Argumenten, Intuition und ...trifft. Du bist die Antithese zur These, welche bereit ist sich auf einen Dialog einzulassen um gemeinsam eine Synthese zu finden.

      Nur wenn dein Gegenüber bereit ist einen kleinen Schritt auf dich zuzugehen, gehe ihm entgegen und versuche einen Kompromiss zu finde.

      I like your comment!!!
      5 2 Melden
    • The Destiny 10.11.2016 19:11
      Highlight @meerblau, Interessante Reflektion, ich kenne diesen "das bringt mir aber nichts" Moment.
      Ich blocke dann meistens ab und versuche das Thema zu wechseln.
      Weil das Erklären einfach ein zu hoher Aufwand für den Moment ist resp. Für das Thema.
      0 0 Melden
    600
  • meerblau 10.11.2016 08:18
    Highlight (2) Und genau dann werde ich ungeduldig mit dem Gegenüber. Ungeduldig, wann er denn sieht, dass ich versuche zu verstehen, er mir dies aber umgekehrt verwehrt. Ungeduldig, dass er sieht, dass seine Argumente für mich "nix wert" sind, wenn wir denn schon im Werten abwägen wollen. Ungeduldig zu sehen, dass wir uns nicht annähern können, wenn wir nicht beide einen Schritt von unseren Vorstellungen abrücken. Und dann folgt bei mir, so muss ich wohl ableiten, eine Art Trotz oder subtile Verzweiflung.
    10 2 Melden
    600
  • meerblau 10.11.2016 08:16
    Highlight (1) Ich oute mich.
    Akademikerin, überzeugt davon, dass ich feste und hohe Prinzipien habe und eigentlich eine faire Haltung gegenüber anderen Mitmenschen jedweder Couleur einnehme.
    Der Artikel hat mich aber stark zum Nachdenken und Reflektieren meiner Selbst gebracht, was das "eigentlich" im oberen Satz zur Folge hat.
    Meine "Sünde" ist die Ungeduld. Immer wieder verstehe ich die Argumente meiner Gegenüber, oder versuche es zumindest, wie und weshalb sie anders als ich gestimmt/gewählt haben. Trotzdem erfahre ich bei meiner Argumentation das Moment "ist aber für mich nix wert".
    12 3 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 11:34
      Highlight Weil Du Akademikerin bist, denkst Du sehr viel.
      Und Du wälzest Gedanken, die Dich bremsen und blockieren.
      Ich kenne das aus eigener Leidensgeschichte.
      Du kannst Dich mit diesen wuchernden Gedanken, welche Andere in Dein Hirn hinein pflanzten, weiter abplagen und findest in der "Akademischen Blase" eine Art "Kloster" zum meditieren.
      Oder Du wagst Dich immer mehr nach draussen, bis in die Weiten der Prärie, wo die Indianer und die rauchen Cowboys ihre Lagerfeuer haben.
      Dort draussen wirst Du nur überleben, wenn Du so wirst, wie die Pferde und die Bisons: Achtsam auf das, was JETZT geschieht.
      4 17 Melden
    • The Destiny 10.11.2016 19:05
      Highlight Ich führe das jetzt noch etwas fort.

      "Achtsam auf das, was JETZT geschieht." und Stich bzw. Stehe ja nicht aus der Herde heraus...

      Was ist das überhaupt für ein komischer Vergleich?
      2 0 Melden
    600
  • Don Alejandro 10.11.2016 07:45
    Highlight Trump ist ja nur partiell rechts. In vielen Punkten ist er Sozialist, sofern er auch das tut was er sagt. Die Planwirtschaft die er durch Abschottung und Protektionismus zu gedenken vermag, ist ein klassisches sowjetisches Modell. Ich glaube auch, dass "wir" in einer Blase leben. Diese ist nun geplatzt und die Büchse der Pandorra ist geöffnet...
    21 1 Melden
    600
  • Nick Name 10.11.2016 07:42
    Highlight Watsons Einsichten und Schlüsse und vor allem Felix Burchs sonstige Arbeit in Ehren – und wo auch immer welche Blasen vorhanden sein sollen oder nicht ...:

    Das angekündigte Vorhaben ist im Grund rein gar nichts anderes als gutes altes journalistisches Handwerk: selbst zurückstehen und möglichst sämtliche Stimmen/Haltungen möglichst realitätsgetreu abbilden.

    Also: ran!
    Good night, and good luck ...
    17 3 Melden
    600
  • Genital Motors 10.11.2016 07:41
    Highlight Konsequenz daraus wären 2 platzende Blasen (sorry muss jedesmal schmunzeln..;-) ) die dann zusammen ein Manuskript in der neu geborenen Zeitung Namens
    Welts-on veröffentlichen.
    5 3 Melden
    600
  • deleted_622296880 10.11.2016 03:35
    Highlight "...Jede Haltung, die ein Journalist hat, sollte gegenüber seinem Publikum transparent und öffentlich gemacht werden, damit jeder weiß, wo er steht und warum..."

    Dies ist m.E. ein wichtiger Satz. Wenn ihr Objektivität wollt, holt euch Statistiken oder lest Artikel von Roboterjournalisten.

    Ein guter Journalist interpretiert Fakten anhand seines Weltbildes und bereitet diese auf für die Recipienten. Ein guter Leser, weiss wo er sich informiert und welchem Weltbild Medien bzw. Journalisten zuzurechnen sind. Dies erlaubt es ihm, Recipiertes richtig einzuordnen.
    37 29 Melden
    • Posersalami 10.11.2016 08:43
      Highlight Ein guter Journalist recherchiert erstmal seine Fakten. Gefühlt 99% aller Artikel hier, bei der NZZ oder dem Tagi sind einfach copy - paste von irgendwo her. Guten Journalismus in diesem Sinne muss man mit der Lupe suchen.
      23 8 Melden
    • Fumo 10.11.2016 10:00
      Highlight "Wenn ihr Objektivität wollt, holt euch Statistiken oder lest Artikel von Roboterjournalisten."

      Wenn du Subjektivität willst, hol dir Biografien, Tagebücher und lese Blogs!
      Von Journalisten erwarte ich tatsächliche Informationen so wie sie sind. Ein Journalist hat die Wahrheit aufzudecken, nicht seine persönliche Meinung verbreiten.
      26 5 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 11:08
      Highlight Natürlich basiert guter Journalismus auf Fakten. Aber es ist illusorisch anzunehmen, dass Journalismus objektiv bzw. neutral ist. So funktioniert der Mensch und unsere Sprache nicht. Die semantische Vielfältigkeit von Wörtern kann schon zu unterschiedlichen Interpretation beim Rezipient führen. Der gleiche Text kann verschieden auf Menschen wirken, je nach derer Interpretation.

      Fumo: das Problem mit der Wahrheit ist, dass diese deutungsabhängig ist.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 11:10
      Highlight Fumo: Ich habe nicht geschrieben, dass Journalismus rein subjektiv sein sollte. Es ist der Mittelweg, welcher aus Fakten und der Interpretation des Journalisten besteht.
      10 3 Melden
    • Fumo 10.11.2016 13:07
      Highlight Bitte interpretiere mir mal 1+1.
      Fakt ist: Es ergibt 2!
      Ein Journalist der schreiben würde: "Ich komme auf 3." Wäre nicht subjektiv oder hätte es nicht anders interpretiert, er lügt ganz einfach.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 14:36
      Highlight Nun ja, es gibt noch anderes als mathematische Aufgaben zu lösen. Ausserdem folgt das Resultat aus 1+1 aus den Peano Axiomen.

      z.B. 1+1=10 im Binärsystem.

      Ausserdem ist damit keine semantischer Mehrwert in Form von Information bzw. Wissen gewonnen.

      Die Welt ist allerding weitaus komplexer als 1 und 0, deshalb ist Logik und Mathematik NUR die Grundlage auf welcher wir sprachliche Syntax anwenden. Auf deren Basis wenden wir Semantik an, welche mehrdeutig ist.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 14:37
      Highlight Fumo: Biete löse mir dieses Rätsel auf, damit ich den heiligen Gral der Wahrheit auch finde:


      "Man kann einen Barbier als einen definieren, der all jene und nur jene rasiert, die sich nicht selbst rasieren.
      Die Frage ist: Rasiert der Barbier sich selbst?"
      13 4 Melden
    • Locusto 10.11.2016 15:10
      Highlight 1. Semantik wird nicht angewandt, zumindest nicht aktiv.
      2. Der Barbier ist falsch definiert. Er rasiert mit Sicherheit auch Leute, die sich manchmal selbst rasieren.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 17:40
      Highlight Locusto:

      hmmm...hier meine Replik:

      1.) Semantik als Teildisziplin der Sprache beschäftigt sich mit der Bedeutung von sprachlichen Zeichen. Da Menschen sprachliche Zeichen verwenden um Bedeutung auszudrücken, kann man durchaus schliessen, dass Semantik abgewandt wird. Streng genommen hast du nicht unrecht. Aber es ist gängig im deutschen Sprachgebrauch. Es wäre sonst so, als würde ich sagen, Logik wird nicht angewandt, weil es die Lehre des Schliessen ist und man ja nicht die Lehre anwendet sondern das Schliessen.

      2. Axiome sind nie falsch definiert. Sie werden vorausgesetz. LOGIK!!!
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    • Fumo 10.11.2016 19:14
      Highlight Galaxy, 10 in Binär ist auch nur eine 2. Mehr gibt's zu deine rhetorische Relativierung nicht zu sagen.
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    600
  • deleted_622296880 10.11.2016 03:18
    Highlight 2.2) Das einzig probate Mittel ist seine Linksposition um keinen Milimeter preiszugeben, auch nicht in jenen Punkten, wo man die Rechte versteht. Ansonsten endet man in sog. Kompromiss auf dem Scheiterhaufen der Geschichte. Wer zuerst ZU VIEL nachgiebt, verliert!!!

    Das Ziel muss bleiben, verallgemeineernde, rückwärtsgewandte Aussagen und Positionen zu entkräften mit gezielter Logik und Argumenten.

    Und nein, sich nicht der Illusion des sozialen Friedens hingeben sondern unverblümt gegen faschistoide Tendenzen anzuschreiben. Journalismus ist nicht Pseudoobjektivität.
    35 49 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 07:50
      Highlight Ja,schön.
      Ist die Rasa-Initiative faschistoide Zwängerei?
      2 9 Melden
    • fabianhutter 10.11.2016 08:24
      Highlight Auf diese Weise schafft man eine zwei Parteien Landschaft wie in den USA in denen die beiden Pole kaum normal miteinander sprechen können, geschweige denn Lösungen erarbeiten.

      Ihr Überlegungsfehler, aus meiner Sicht, ist, dass Sie die rechte und die Linke als einen homogenen Block anschauen. Gerade in der Schweiz ist die Politlandschaft aber um einiges heterogener.

      Wenn wir nicht ein zweigespaltenes Land wollen, bei der sich die beiden Seiten einen dauernden unkonstruktive Kampf liefern, benötigen wir eine starke Mitte.
      13 2 Melden
    • Karl33 10.11.2016 08:43
      Highlight galaxy, was du beschreibst ist politische propaganda. unter journalismus verstehe ich etwas anderes.
      5 3 Melden
    • bokl 10.11.2016 10:07
      Highlight Die Verteufelung des Kompromisses ist genau die Situation, die wir aktuell haben. Die Pole links und rechts beharren auf ihren Positionen. Jeder Abweichler wird als Verräter gebrandmarkt.

      Das führt entweder zum totalen Stillstand oder einer Links- / Rechtsdiktatur. Je nachdem welcher der Pole obsiegt. Beides nicht wirklich erstrebenswert.
      11 0 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 11:17
      Highlight Natürlich ist ein fairer Kompromiss das Ideal in einer sozioemphatischen Gesellschaft. Und ich sage auch nicht, dass alle Medien radikal links oder rechts sein sollen. Aber damit man eine Konkordanz schafft mit mehreren Parteien, sollte man als linke Medien sich entsprechend links positionieren, als Gegemgewicht zum rechten Spektrum. Die Mitte präsentiert und vertritt sich selbst. Das Problem ist, wenn einer vom rechten oder linken Rand zu sehr abweicht für den Kompromiss, verschiebt sich das gesamte Spektrum entsprechend.
      4 3 Melden
    600
  • deleted_622296880 10.11.2016 03:09
    Highlight 1.1)Generell zur Idee von FB. Ich bin ja auch ein Anhänger hegelianischer Synthese-Konsens These, wo wir aufeinander zugehen, die Gegensätze ausdikutieren, einander Verstehen und politisch die Waage finden. Doch hier liegt der strategische Fehler der intellektuellen Linken als These gegenüber der rechten Antithese. Letztere ist strukturell, als zeitlich der These nachfolgend, weniger kompromissbereit. Indem nun die Linke eine Verständnisschritt auf die Rechte zugeht, hat sich das Gleichgewicht hin zur Antithese verschoben.
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    • Stefanie16 10.11.2016 05:35
      Highlight @galaxy: Und Sie sind sicher, dass die Linke wirklich einen Verständnisschritt auf die Rechte zugeht? Da bin ich nicht sicher.
      In der Hegel-Dialektik von These, Antithese und Synthese gibt es nämlich eine Dynamik: Die ganze Diskussion entwickelt sich weiter. Die Synthese wird wiederum zum Ausgangspunkt einer These, der eine Antithese folgt usw.

      Nur findet diese Dynamik bei uns zurzeit leider kaum statt. Man bleibt bei These oder Antithese und liefert sich Grabenkämpfe. Es braucht bekanntlich immer zwei Seiten, damit es zum Streit oder zum Frieden kommt.
      49 8 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 08:04
      Highlight @Stefanie: Bestes Beispiel der Artikel von FB, mit der expliziten Aufforderung, die zu FB(Watson) konträre Meinung kundzutun. Also bietet FB(Watson) dem Gegenteiligen ein Forum.

      Gegenfrage: Nennen Sie mir bitte aus der rechten Medienlandschaft, die einigermassen bekannt und rezipiert wird, ein Beispiel wo explizit dazu aufgerufen wird, einen diametral entgegengesetzte Meinung zu äussern.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 08:50
      Highlight Stefanie du hast recht, dass aus der Synthese wieder eine These folgt. Damit sich aber gegenseitige Positionen gleichmässig zur Synthese bzw. neuen These entwickeln können, ist ein Gleichgewicht notwendig. Dies bedingt ein Verständnis der anderen Ansicht, durch Emphatie und Differenzierung. Hierbei habe ich mit der Rechten ein Problem, welche Generalisiert und Verallgemeinert.

      z.B.Trump: alles Moslems, Alle Mexikaner

      Daraus resultiert ein strukturelles Problem der Rechten durch Mangel an Differenzierung, was widerrum Vorbedingung für einen Konsens und demnach eine Synthese ist.
      7 2 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 10:46
      Highlight @ galaxy
      Ein ehrliches und ergiebiges Gespräch ist nur möglich zwischen Menschen, die einander kennenlernen wollen, und zwar so, wie sie wirklich sind!
      Wenn eine Person eine andere erziehen will, weil es sich bei dieser Person um einen "Starken Mann" handelt, oder um eine "Starke Frau" (moderne Variante des starken Mannes), dann wird jeder Dialog zur Einbahnstrasse.
      Wenn Du Deine Geschichte erzählst, so wie DU sie erlebst, oder gerade interpretierst, werden er ,oder sie jeweils daraus antworten: "Das sehe ICH aber GAANZ ANDERS!"
      Natürlich, denn alle sehen alles ganz anders, als die Andern...
      9 2 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 11:19
      Highlight @rodolofo: da hast du schon recht. nur bedingt dies die Kompromissbereitschaft beider Seiten. Solange diese aber auf der anderen Seite fehlt und auch keine versöhnlichen Signale gesandt werden, sollte man nicht bereit sein von seiner Position abzurücken.
      6 2 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 12:47
      Highlight Mir gefällt das Wort "Kompromissbereitschaft" im Zusammenhang mit Kennenlernen nicht.
      Ich habe meine Ansichten und Gefühle.
      Eine andere Person hat ihre Ansichten und Gefühle.
      Kompliziert wird es erst, wenn eine Person versucht, der anderen Person ihre Gedanken und Gefühle auszutreiben, oder diese auszureden.
      genau das machen wir aber ständig!
      Und wir müssen uns auch ebenso oft gegen Vereinnahmungen und Beherrschungsversuche durch Andere wehren!
      Wenn mir jemand auf den Fuss steht, dann sage ich "Autsch!" So drücke ich meine Gedanken und Gefühle aus und die andere Person merkt, was passiert ist.
      8 3 Melden
    • Stefanie16 10.11.2016 13:06
      Highlight @galaxy: Ja, FB versucht so etwas anzustreben. Ob es ihm in der eigenen Redaktion gelingt, bezweifle ich.

      Nun, es ist ein schüchterner Versuch eines Watson-Reaktoren und kommt insofern sowohl bei linken als auch rechten Medien nicht allzu oft vor.

      Wenn Sie Arena auf SRF schauen, dann wird das zwar der Form nach versucht, aber eigentlich interessiert doch eher der Schlagabtausch. Man hat der andern Partei wieder mal eins ausgewischt.

      Das gehört sicher auch dazu.

      Auf der Gegenseite wird nicht minder kräftig zugeschlagen: Wenn Sie z.B. die die Artikel der Watson-Meier lesen, so werden da...
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    • Stefanie16 10.11.2016 13:21
      Highlight @galaxy: ... so ziemlich alle sexistischen und rassisstischen Register gegen den weissen Mann gezogen ( und zwar bar aller Fakten), die auf der Gegenseite und im umgekehrten Fall schon längst zu Strafanzeigen geführt hätten.


      Das als Beispiel der "erhärteten Fronten".

      Die Linke ist daran mindestens ebenso Schuld. Dort wird eben auch nicht nach dem Gleichgewicht gestrebt, das Du bei der Rechten vermisst. Auch dort fehlt es an Empathie.

      Das Paradoxon: Die gefühlte, weil in den Medien vordergründig vertretene Meinung wird bei Abstimmungen entlarvt und ins Gegenteil verkehrt.
      6 5 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 14:43
      Highlight Stefanie: Schön formuliert. Mir gefällt wie Sie schreiben, sehr eloquent. Auch das Paradoxon zum Schluss, welches fromallogisch eigentlich keine ist, finde ich auch ansprechend.

      Ich habe nie behauptet, dass nur die Rechte Schuld trägt. Beide gehören als Gegensatz zusammen. Wie sie schreiben, es folgt der Schlagabtausch und solange das diametral Gegenüberliegende auf seiner Position beharrt, sollte man selbst als dessen These/Antithese keinen Milimeter weichen.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 15:01
      Highlight @Rodolofo: bedingt Kennenlernen den nicht einen minimalen Ansatz von Kompromissbereitschaft? Auch wenn es nur die Sprache ist? Oder ungeschrieben Gepflogenheiten, welche befolgt werden. Es stimmt schon, jeder hat seine Meinung und in einem Diskurs wird versucht das Gegenüber von seiner Position zu überzeugen oder wie du es formulierst: auszutreiben. Dann gibts aber noch den Dialog. Wo wir uns austauschen und zuhören. Und uns verstehen. Warum? Weil wir Empathie empfinden und diese grundlegend für jeglichen Kompromiss ist. Ist mein Gegenüber auf Diskurs aus, werde ich nicht mit Dialog begegnen.
      3 4 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 15:05
      Highlight Stefanie: Ob der Versuch von FB fruchtlos untergeht spielt keine Rolle. Der Schritt auf das Gegenüber ist durch das Angebot getan. Mag sein ein Kleiner, doch es ist einer. Das finde ich lobenswert. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass solche Schritte nicht getan werden sollten, wenn das anvisierte Gegenüber, weder bereit ist einen eigenen Schritt zu machen, noch auf das Angebot einzugehen.
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    • Stefanie16 10.11.2016 15:34
      Highlight @galaxy: Danke. Dann weiss ich aber nicht, wie die Kluft zu überwinden ist, wenn jeder auf seiner Maxime hockt und der Gegenseite nicht entgegenkommt. Oder was schlagen Sie vor?

      Hegel beruft sich auf Kant, der mit seinem kategorischen Imperativ vorschlägt, so zu handeln, dass es allen etwas bringt.

      Vielleicht via Max Weber?
      1 0 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 16:03
      Highlight @ galaxy
      In meiner Multikulti-Ehe mit meiner Frau, die aus einer ganz anderen Kultur kommt, habe ich sehr viel gelernt über Beziehungen mit Menschen, die sehr verschieden sind im Vergleich zu mir selber und die einen total anderen Background haben.
      Die Liebe hat dabei natürlich sehr viel geholfen, bzw. die Tatsache, dass sowohl meine Frau, als auch ich sehr emotional sind und auf dieser Ebene miteinander schwingen.
      Wir haben alles durchgemacht, von der Idealisierung über die Dämonisierung, von gegenseitigen Umerziehungsversuchen zu "Das hat doch alles keinen Zweck!".
      ...
      0 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 16:08
      Highlight Irgendwann realisierte ich, dass es genau so sein soll, wie es ist und dass wir beide eigentlich die gleichen Dinge wollen.
      Allerdings gehen wir unterschiedliche Wege, um diese Dinge zu bekommen und benutzen unterschiedliche Arten, uns auszudrücken.
      Darum braucht es eine Übersetzung!
      Diese Übersetzung gibt es aber nicht zu kaufen, denn sie beschränkt sich nicht nur auf die Bedeutung von Worten, sondern auf die Bedeutung von Sätzen, von Körpersprache und Verhaltensweisen, die anfänglich missverständlich sind.
      Aber mit viel Durchhaltewillen und mit Freude an einer spannenden Aufgabe, gelingt's!
      1 1 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 17:29
      Highlight Stefanie: Das Problem mit dem kat. Imperativ ist, dass er nur sozioethisch funktioniert, wenn alle danach handeln. Aber wenn einer nur gibt und der andere nur nimmt, wird die Idee der Handlungsmaxime ad absurdum geführt.

      Rodolofo: Der Weg ensteht indem man ihn geht. All diese Reibungspunkte sind in der individuellen Entwicklung unabdingbar, dass man zur Erkenntnis gelangt, dass so wie es sein soll es auch ist. Darum sind Reibungsflächen beim Gegenüber so relevant. Nur dadurch schleift sich ein ICH zum Diamanten.
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    • deleted_622296880 10.11.2016 17:57
      Highlight Stefanie: Noch ein Zusatz zu Ihrem "weisse Männer -Rassismus Kommentar".

      1.) Soviel ich weiss ist es nicht rassistisch, wenn ein Mitglied der gleichen religiösen, ethnischen oder rassischen Gruppe angehört. Quasi: weisser mann scheisst auf weissen mann. Es könnte höchsten Ehrverletzung oder Beleidigung sein.

      2.) mein subjektives Empfinden: Ich bin weiss und meine Eltern stammen vom Balkan. Entsprechend ist auch mein Name. Bis auf 5 Jahre welche ich im Ausland studierte bzw. arbeitete, lebe ich seit 76 in der Schweiz. Nie hatte ich das Gefühl als Weisser oder Jugo diskriminert worden zu sein.
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    • Stefanie16 10.11.2016 19:50
      Highlight @galaxy: Um es abzuschliessen: och wollte auf die Gesinnungs- und Verantwortungsethik Weber's hinaus.

      Und was den Rassisssmus betrifft: Genau hier liegt das Problem: Bei den einen ist es etwas anderes als bei den andern. Und so kommen wir eben zu nichts.
      1 2 Melden
    600
  • Stefanie16 10.11.2016 02:12
    Highlight Es ist wohl eher so, dass viele Ihrer Bekannten und Freunde, Herr Burch, durchaus eine andere Meinung vertreten, diese aber nicht preisgeben; und zwar nicht nur Ihnen als Journalist gegenüber, sondern auch sonst, also in den Social Media, unter Freunden und Bekannten.

    Und warum? Tja, ganz einfach: Weil man sonst eben als rechte, sexistische Dumpfbacke abgestellt wird.

    Darum sagt man vorne durch das Gegenteil oder hält die Klappe. Siehe dazu auch die "Schweigespirale" von Noelle-Neumann.

    Und wer will das schon, auch wenn es der eigenen Meinung zuwiderläuft? Eben keiner! So simpel ist das.
    80 24 Melden
    • Anam.Cara 10.11.2016 07:26
      Highlight @Stefanie: das macht mich ein bisschen traurig, dass man in der Schweiz mit ihrer tief verankerten Meinungsfreiheit lieber schweigt, weil man sonst "schubladisiert" wird.
      Die stundenlangen politischen Debatten in der Berufsschule (nicht im Unterricht) oder in der Familie waren damals für meine Meinungsbildung sehr wichtig.
      Findet sowas nicht mehr statt unter den jüngeren Leuten? Das ist ok - vielleicht haben andere Generationen bessere Themen.
      Wenn es beim "nicht-diskutieren" aber darum geht, nicht gehatet zu werden, wäre das Fatal. Da wäre die Demokratie in Gefahr.
      44 3 Melden
    • Blitzchen-Lover 10.11.2016 07:48
      Highlight Genau so ist das! Zudem bin ich mit einigen Arbeitskollegen auf FB befreundet. In meinem Job muss ich aber unpolitisch und neutral sein und handeln, da Staatsangestellter in spezieller Funktion. Niemals würde ich meine Meinung auf FB kundtun. Nicht mal nein zur Todesstrafe oder sonst etwas völlig klares.
      17 2 Melden
    • Stefanie16 10.11.2016 08:12
      Highlight @Anam.Cara: Da haben Sie recht. Diese politischen Debatten in der Schule, unter Bekannten und in der Familie wurden auch früher mit Vehemenz geführt. Man konnte sich auch zum Outsider machen, wenn man eine andere Sicht vertrat. Danach ging man aber wieder zur Tagesordnung über und blieb in Kontakt.

      Heute werden diese Diskussionen verbitterter und unversöhnlicher geführt, wahrscheinlich auch deshalb, weil medial via Internet und Social Media mehr Möglichkeiten bestehen und das Gegenüber nicht mehr wirklich greifbar ist.
      20 1 Melden
    • Stefanie16 10.11.2016 08:23
      Highlight PS: Ich finde es eben problematisch, wenn sich eine Sicht der Dinge via Medien durchzusetzen beginnt und die andere verteufelt und verhated.

      Widerstand provoziert Widerstand, auch wenn dieser in Form von Schweigen geschieht - oder eben via "erstaunliche" Abstimmungsresultate (Trump, Brexit, MEI).

      Irgendwie köstlich finde ich, wie einige sich dann plötzltch verwundert die Augen reiben.
      7 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 10:56
      Highlight Echtheit ist grundsätzlich erwünscht, aber gewisse Arten von Echtheit werden nicht unbedingt geschätzt.
      Das ist eben das Zweischneidige mit der "Meinungsfreiheit":
      Ehrlichkeit kann auch sehr unangenehm und verletzend sein, ähnlich wie das Wetter auch kalt, nass und stürmisch sein kann.
      Aber ich bin im Verlauf meiner Lebens-Erfahrungen zum Schluss gekommen, dass der ehrliche Ausdruck der künstlichen Korrektheit vorzuziehen ist, da ich dann weiss, womit ich es zu tun habe.
      Denn es gibt nichts Elenderes, als "im falschen Film" mitzuspielen.
      Oder: Eine Ent-Täuschung ist das Ende einer Täuschung!
      6 3 Melden
    • Anam.Cara 10.11.2016 13:20
      Highlight Einverstanden, rodolofo. Dennoch bin ich der Meinung, dass der Ton die Musik macht. Ich kann eine Gegenposition so formulieren, dass sie nicht oder weniger verletzend wirkt. Und ich kann sie so vortragen, dass sich die Dramatik in Grenzen hält.
      Was ich an Themendiskussionen nicht mag ist ein Tonfall, der keinen Widerspruch zulässt oder eine polemisch gefärbte Formulierung. Das erzeugt - wie Stefanie16 richtig bemerkt - Widerstände, die emotional gefärbt sind. Und das ist keine gute Voraussetzung für einen Meinungsaustausch.
      3 0 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 15:20
      Highlight @Stefanie: Deine Aussage bezüglich Debatten und deren Wirkung empfinde ich ähnlich. Wir Jungs, fröhnten allerdings dem abgewandelten Motto von Clausewitz: "... eine Prügelei ist die Fortführung einer Debatte mit anderen Mitteln...". Wir haben uns damals oft körperlich Auseinandergesetzt, aber man wusste wann genug ist. Am nächsten Tag war man wieder die besten Freunde. Ich glaube, dass Heute physische Konfrontationen auch verbitterter, härter und unversöhnlicher geführt werden. Quasi: Tritt ihn wenn er am Boden liegt.
      2 0 Melden
    600
  • E.Simonik 10.11.2016 02:03
    Highlight Selbst diese "Blase" würde einiges hergeben. Berichte über Langzeitarbeitslosigkeit, etc postet Watson ja auch. Aber nur lesen reicht nicht. Es ist der Wohlstand der das Denken behindert.
    Wie sieht die Zukunft für den "Westen" aus? Es wird nicht genügen Jobs für den Mittelstand geben. Entweder müssen wir den Wohlstand runterfahren und Billiglohn-Jobs zurückholen oder wir nützen den Reichtum im Sinne von einem Grundeinkommen und kreieren so die Möglichkeit für alle ein kleines Unternehmen zu führen. Parteien blockieren dies aber. Deshalb holt man die Wähler mit Vergangenheitsutopien ab...
    50 15 Melden
    • Posersalami 10.11.2016 08:47
      Highlight "Wie sieht die Zukunft für den "Westen" aus?" Diese Frage kann man relativ leicht beantworten: Die Reichen werden reicher und die Armen werden zahlreicher.
      6 1 Melden
    600
  • mico 10.11.2016 01:22
    Highlight Finde die Idee super. Frag mich nur, ob die Menschen der rechten Blase überhaupt erreicht werden. Weil watson ja eigentlich Teil der linken Blase ist.
    Das ist jetzt sehr einfach ausgedrückt und eingeteilt... Aber ich würde ja einen ähnlichen Aufruf der anderen Seite in sagen wir mal der Weltwoche auch nicht sehen.
    Bin gespannt auf das Resultat.
    29 11 Melden
    • Blitzchen-Lover 10.11.2016 07:53
      Highlight Ich bin eher rechts und lese Watson. Warum? Weil ich die Argumente und die Denkweise der Linken verstehen will. Nur dann kann man vernünftig diskutieren und sich eine Meinung bilden.
      36 0 Melden
    600
  • deleted_622296880 10.11.2016 01:14
    Highlight Jaja ...Blase und blasen. Aber ernsthaft. Ich habe folgende rechtliche Frage.

    Trump ist ja momentan President-elect. Pence Vice President - elect. Am 20.12. geben die Wahlmänner offiziell ihre Stimmen im Kongress ab. Am 6. Januar 2017 wird ausgezählt und ab dann ist Trum offiziell POTUS.

    Nun meine Frage: Was passiert wenn Trump vor dem 6.1.2017 bzw. 20.12.2016 stirbt oder erschossen wird. Wer wird dann Präsident? Gemäss Art. 25 (hoffe ist der richtige) kann ein Vize President nur Nachfolger eines Presidents werden und nicht eines President-elect.

    Weiss dat jemand?
    17 31 Melden
    • Blitzchen-Lover 10.11.2016 07:55
      Highlight Oh mann mit Gewalt auf Gewalt reagieren ist ja so erwachsen. Dein Kommentar versucht unterschwellig zu vermitteln der Tod von Trump wäre besser bzw man soll den Typen umlegen. Das ist ja noch unter Blickniveau.
      20 9 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 08:55
      Highlight Vielen Dank für deine Bewertung und Aburteilung meiner Frage. Deine Schlussfolgerungen sagen mehr über dich als über mich aus.

      Und an Alle Ethikpolizisten und Moralapostel: Was ihr unterschwellig rein interpretiert, ist eure Sache. Ich habe eine Frage zum amerik. Verfassungsrecht gestellt und wenn ihr keine Antwort habt, verschont. mich bitte mit eurer Polemik.

      Die Frage ist ernst gemeint, da es mich interessiert und hat gar nichts mit Herrn Trump zu tun.

      Besten Dank
      10 6 Melden
    • Martin Sommer (1) 10.11.2016 10:20
      Highlight Bei der Ähnlichkeit von Trumps Siegesrede zu Kennedy's letzter Rede ist diese Frage gar nicht so abwägig.

      Ich würde darauf tippen das Obama im Amt bleiben würde bis Neuwahlen möglich sind.
      3 0 Melden
    • SanchoPanza 10.11.2016 11:05
      Highlight dieselbe Frage habe ich mir auch schön öfters gestellt... Nimmt mich auch wunder! Unabhängig davon wer jetzt president elect ist.
      3 0 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 13:30
      Highlight Die Dinge werden noch komplizierter, wenn ein Kandidat nach dem Wahltag stirbt oder auf den Posten verzichtet. Die US-Präsidentenwahl ist eine allgemeine, indirekte Wahl: Die US-Bürger und US-Bürgerinnen stimmen im November für Wahlmänner und -frauen, welche wiederum meist Mitte Dezember den Präsidenten oder die Präsidentin wählen.

      Wenn der Todesfall zwischen diesen beiden Wahlen eintritt, können die Wahlmänner dazu aufgerufen werden, für den Vizepräsidentschaftskandidaten, für den Kandidaten einer dritten Partei oder einen anderen Kandidaten zu stimmen.
      5 1 Melden
    • deleted_622296880 10.11.2016 13:31
      Highlight Wenn ein Kandidat zwischen der Wahl der Wahlmänner und dem Tag der Amtseinsetzung stirbt und der Kongress die Wahl bestätigt, dann gilt der Verstorbene offiziell als US-Präsident. Laut dem 20. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung wird er im Todesfall direkt vom Vize-Präsidenten, der mit ihm zusammen gewählt wird, ersetzt. Dasselbe passiert auch, wenn ein Präsident im Amt stirbt. Der Vize-Präsident bleibt dann für den Rest der vierjährigen Amtszeit im Weissen Haus, bis zu den nächsten Wahlen.

      Google sei Dank. Die Antwort!
      6 1 Melden
    • SanchoPanza 10.11.2016 15:58
      Highlight danke!
      1 0 Melden
    600
  • The Origin Gra 10.11.2016 00:26
    Highlight Was ich Krass finde:
    Viele Trump Wähler wollten gegen das Korrupte Neoliberale Etablishment Voten.
    Doch Trump ist Teil davon!
    Er gehörte zur Elite und nutzte das Korrupte System für Steuertricks und Betrug (Trump University) Schamlos aus!

    Und er hat sich mit Faschisten und KuKluxKlan Sympathisanten umgeben und er hat keine Achtung vor Frauen und anderen Ethnien.
    Sorry wer einen Mann Toll findet, der Leute Freunde nennt die mit einer Gruppe Sympathisieren die noch bis in die Siebziger Menschen anhand ihrer Religion oder Hautfarbe Barbarisch Lynchten, den kann ich nur schwer verstehen :(
    53 31 Melden
    • Tom Garret 10.11.2016 00:42
      Highlight Das Krasse ist, es sind nur zwei Beispiele von fast Hunderten die ihn disqualifizieren. Habe heute vor der Clinton Rede den CNN Reportern zugehört, die durchaus versucht haben gute Miene zum Spiel zu machen. Da gab es dann so Aussagen wie "Trump hat absolut kein Profil. Er hat keine Politische Agenda weil er sich nie festgelegt hat und wo er es tat hat er sich meistens später selbst wiedersprochen". Oder "Trump hat sehr wenig Wissen über die Aussenpolitik. Clinton war über die Jahre immer informiert und vernetzt". Sie versuchten das ganze positiv darzustellen aber es ist so erbärmlich...
      22 14 Melden
    • Maett 10.11.2016 01:57
      Highlight @The Origin Gra: ein legales System kann man nicht ausnutzen, das ist ja gerade die Argumentation von Trump: wenn er Steuern bezahlt hätte, wäre er ja blöd, denn er musste nicht.

      Solche Sachen hören nicht wenige seiner Wähler gerne.

      Dass Trump zum Establishment gehört, stimmt aber definitiv nicht. Er wollte das zwar, wurde von den erlauchten Damen und Herren aber wohl nicht akzeptiert, weshalb diese Wahl vielleicht so was wie ein Rachefeldzug war.

      Wie auch immer, er ist jetzt Präsident.
      34 11 Melden
    • meerblau 10.11.2016 07:21
      Highlight Meiner Meinung nach ist Trumps gesellschaftliche Herkunft unerheblich für seinen Erfolg.
      Durch seine Profillosigkeit war er für alle die ideale Projektionsfläche. Er sprach davon America wieder great zu machen, aber führte nie recht aus, wie genau er dies machen wollte. Und da für jeden die Grösse Amerikas etwas anderes ist, versprach er indirekt jedem Wähler etwas anderes (nämlich dessen Projektion).
      Kehrseite: Er steht unter massivem Druck. Die Vorstellungen seiner Wähler sind so unterschiedlich, er kann nicht alle erfüllen. Zudem soll der Wechsel sofort kommen, was wiederum Ungeduld schürt.
      15 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 11:04
      Highlight Was Trump als Besitzer mehrerer Casinos aber offenbar hervorragend beherrscht, ist das Pokerspielen!
      Er hat also dort sehr viel gelernt, wo seine Lebensschule vor allem stattgefunden hat: Im Casino!
      Im Casino gelten eigene Gesetze.
      Es ist eine Traum- und Glitzerwelt, die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten anzieht.
      Denn sie verspricht allen einen grossen Gewinn mit einem verhältnismässig geringen Einsatz.
      Und wer das Pokerface (Putin), oder das verwirrende Grimassen schneiden (Trump) beherrscht, kann zudem noch bluffen, bis alle Hasenfüsse aussteigen und dann den Runden-Gewinn abräumen!
      5 2 Melden
    600
  • Stefanie16 10.11.2016 00:03
    Highlight Wenn ich wählen könnte, würde ich Felix Burch zum neuen Chefredaktor von Watson wählen.

    Dann kommt's gut.
    23 13 Melden
    600
  • gnp286 09.11.2016 23:46
    Highlight Ich denke nicht, dass viele Leute, welche für Trump gestimmt haben wirklich pro-Trump sind. Sie sind eher anti-Establishment und genau das verkörpert Clinton.

    Sanders (welcher nicht nach Establishment riecht), ja sogar Michelle Obama oder Oprah Winfrey hätte diese Farce von einer Wahl gewonnen.
    50 10 Melden
    • Tom Garret 10.11.2016 00:46
      Highlight Das ist ja das krasse. Ich meine Würdest du freiwillig bei einem Massenmörder übernachten nur weil du streit mit deiner Frau hast? Trump ist in allen belangen schlimmer als Clinton. Wer das blitzt soll es bitte kommentieren. Natürlich ist Clinton keine Heilige und hat definitiv grosse Fehler begangen. Aber deshalb jemand wählen der praktisch null Ahnung von Politik hat? Der sich selbst fast in allem widerspricht? Der ja selbst genau zu denen Leute gehört die die Wähler nicht mögen? Zu den Reichen die alles nur dem eigenen Profit unterordnen? Wahrscheinlich glauben sie er mache das nun für sie.
      37 42 Melden
    • gnp286 10.11.2016 01:43
      Highlight Naja, er ist eine Blackbox. Keiner weiss ob er wirklich so schlimm ist wie er im Wahlkampf war. Meiner Meinung nach haben viele Leute (vor allem die Mittelschicht) die Hoffnung, dass sich etwas ändert.

      Unter Hillary ginge es für sie genau gleich weiter: Die Mittelschicht wird ausgebeutet zu Gunsten der Vermögenden und der Globalisierung. Das hat Trump letztlich zum Sieg getragen.

      Ob jetzt ein irrer Rassist oder eine irre Kriegstreiberin POTUS wird, beide Optionen sind grottenschlecht...
      31 9 Melden
    • Maett 10.11.2016 02:01
      Highlight @Tom Garret: da Clinton bereits nachweislich eine Massenmörderin ist, sind solche Gleichnisse ziemlicher Unsinn.

      Und die meisten Amerikaner mögen Reiche, weil sie selbst glauben, theoretisch dazugehören zu können. The american way of life. Was anscheinend eine Mehrheit der Wählenden nicht mag, ist das politische Establishment, mit Betonung auf "politisch". Clinton hätte kaum was verändert und vielleicht noch einige militärische Konflikte verschlimmert, den Leuten denen es jetzt schlecht geht, würde es aber wohl auch in Zukunft schlecht gehen.

      Nur ob Trump die richtige Alternative ist..?
      27 10 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 07:58
      Highlight Diese Wahl war genau keine Farce.
      Andernfalls wäre niemand vom Ergebnis überrascht gewesen.
      6 4 Melden
    • Tom Garret 10.11.2016 09:51
      Highlight @Maett "nachweislich eine Massenmörderin ist" würde ich gerne genauer ausgeführt haben. Denn soviel ich weiss wurde sie bisher nie verurteilt für irgendwas...
      5 7 Melden
    • Tom Garret 10.11.2016 12:50
      Highlight Blitz, Blitz, Blitz... Wo bleiben die Antworten?
      2 3 Melden
    • The Destiny 10.11.2016 19:27
      Highlight @Tom Garret, Bush und cheney wurden auch nie verurteilt...
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    600
  • Raphael Stein 09.11.2016 23:46
    Highlight Einige der Antworten haben Sie, FB, ja schon selber gegeben. Hin und wieder mal vom Elfenbeinturm runter steigen hilft. Ich habe mit Trump grad noch kein Problem, wie sollte ich ihn den vorveruteilen wollen, oder können. Nach Obamas ersten 2 Jahren war ich entäuscht, alles beim alten geblieben. Am besten lernen Sie von Kindern, wie was warum plötzlich aus dem Ruder laufen kann und der rothaarige oder dickliche, ungelenke Bub plötzlich zum Aussenseiter wird. So können Sie verstehen, warum Trotz eine Reaktion der Schwächeren ist. Weil die niemand Ernst nimmt, oder andere sie missbrauchen.
    27 12 Melden
    • Tom Garret 10.11.2016 00:50
      Highlight Du könntest dich zum Beispiel an seinen Rassistischen Äusserungen stören. Oder den Sexistischen. Oder den Schwulen feindlichen. Oder seiner Beleidigung gegenüber Behinderten. Oder den Aufrufen zu Gewalt. Oder der vielen, vielen Lügen die er täglich verbreitet hat. Oder seiner Dutzend Pleiten die er fabriziert hat. Wegen seinem Hang zu Verschwörungstheorien. Wegen seines Versuchs die Demokratie zu untergraben im Vorfeld der Wahlen. Es gäbe noch mehr. Da braucht es keine Vorverurteilung sondern Verurteilung. Aber ja, wahrscheinlich wird er jetzt plötzlich ganz anders sein...
      33 19 Melden
    • DrPop 10.11.2016 01:29
      Highlight Ach "Trotz" ist eben genau etwas für Kinder. Und die sind aus diesem und vielen anderen Gründen nicht wahlberechtigt. Es ist nicht "rebellisch" jemanden zu wählen, nur weil er von der "Lügenpresse" denunziert wird. Es ist eben genau kindisch.
      Der einzige Grund Trump zu wählen (aus meiner Sicht) ist, dass man hofft, dass der Kongress ihm einen Strich durch alle Rechnungen macht und dass er dann nicht genug kompetent ist, seinen Willen trotzdem durchzusetzen. So hat man weder die Kriegsprovoziererin, noch den Ahnungslosen an der Spitze, sondern den Kongress. Was eh mehr Sinn macht.
      9 15 Melden
    • Raphael Stein 10.11.2016 09:52
      Highlight @TomGarret, ganz sicher stören mich seine rassistischen und andere Aussagen. Mehr stören mich aber die eloquente, elegante Art einer eiskalten Massenmörderin mit direktem Draht in die Rüstungsindustrie.
      Dr.Pop, bei meinem letzten Besuch in den USA habe ich wieder diese "erwachsene Kinder" getroffen. Sehen sie, die verstehen nicht mehr was die Demokraten predigen. Sie haben aber offenbar die Sprache vom Baulöwen verstanden. Er spricht ihre Sprache. Natürlich ist das Trotz und meinetwegen kindisch.
      Es ist das Resultat der Politik der letzten Jahrzehnte. Absolut verständlich, wie in der CH auch.
      4 1 Melden
    600
  • Statler 09.11.2016 23:25
    Highlight Schöne Aktion Watson. Man wünschte sich, sie möge Erfolg haben. Wenn ich mir die Kommentare dazu ansehe, habe ich allerdings wenig Hoffnung.
    Ich plädiere in fast jedem meiner Posts für Verständnis für Leute, deren Meinung so gar nicht mit der eigenen übereinstimmen will, was leider immer auf taube Ohren stösst... Aber ich bin der Überzeugung, dass es nur so geht. Damit will ja keiner sagen, wir sollen die Einstellung der anderen jetzt plötzlich total dufte finden, aber ohne zu verstehen, warum jemand denkt, wie er denkt, wird man auch nie zu ihm durchdringen.
    36 5 Melden
    • poga 10.11.2016 06:37
      Highlight Du musst in diesem Fall nicht auf die Posts schauen. FB hat ja ausdrücklich nach Inputs von Rechtspopulisten gefragt. Die werden kommen. Es gibt auch hier diesen Teil der Bevölkerung und auch dieser schreibt Kommentare. Sie werden sich melden.
      5 6 Melden
    • Anam.Cara 10.11.2016 07:35
      Highlight Es stösst nicht immer auf taube Ohren, Statler. Oder zumindest nicht bei allen.
      1 1 Melden
    • Judge Dredd 10.11.2016 10:33
      Highlight @poga, genau das ist der Fehler! FB hat eben nich von Rechtspopulisten geschrieben. Das würde der ganzen Logik des Artikels zuwider laufen. Bei den zwei erwähnten Abstimmungen in der Schweiz (Minarett, MEI) hat sich die Merheit auf demokratischem Weg durchgesetzt. Die Suche nach den Gründen, wieso der Souverän damals so entschieden hat, wird mit solch plakativen Aussagen wie ihrer nicht gefördert, im Gegenteil, die Blase und damit die Abkapselung wird eher noch verstärkt.
      2 0 Melden
    600
  • Eljham 09.11.2016 23:14
    Highlight Wenn das Ergebnis dieser Wahlen eine Absage an die feministische Hetze auf weisse Männer (wie ich) ist, dann freue ich mich darüber.
    40 45 Melden
    • phreko 10.11.2016 01:25
      Highlight Der nächste Loser-backlash? Hast jaa jetzt "grab'em by the pussy" im Weissen Haus. Möchtest du auch ohne Scham so reden dürfen?
      21 23 Melden
    • DrPop 10.11.2016 01:32
      Highlight Ohne dich provozieren zu wollen, sondern aus Neugier und dem Versuch dich zu verstehen: Hast du dich wirklich schon mal gehetzt gefühlt? Oder wie ist das gemeint?
      22 9 Melden
    • Nevermind 10.11.2016 02:37
      Highlight Wenn du Fernsehserien, die Werbung und allgemein das öffentliche Bild des Mannes in unserer Kultur ansiehst, wer ist dann der ungehobelte dumpfdepp, der ohne seine Frau nix kann?
      15 19 Melden
    • Karl33 10.11.2016 08:44
      Highlight Elijam, auf den Punkt gebracht. Danke.
      7 7 Melden
    600
  • The Origin Gra 09.11.2016 23:09
    Highlight Es braucht nicht viel um zu Verstehen wieso das alles passiert. Gutheissen muss man das noch lange nicht. Es Funktioniert immer gleich:
    Es gibt Realle und Nonrealle Probleme. Sobald diese Probleme Anfangen Existenzängste hervorzurufen, weeden Leute Anfällig für einfache Lösungensvorschläge. Belacht man das, werden die Leute Wütend, beschimpft man sie werden es mehr aus Wut heraus. Wir alle wollen Geborgenheit und dazu gehören => Bedürfnispyramide. Und ja, keiner möchte auf gewohntes Verzichten, keiner. Neues macht uns auch immer Angst. Darum Nationalismus und all das.
    18 18 Melden
    600
  • Gottlieb Duttweiler 09.11.2016 22:53
    Highlight Wäre ich Amerikaner, hätte ich wohl zähneknirschend die hochkorrupte Clinton gewählt (Stichwort Krankenkasse). Aber was interessiert mich deren Innenpolitik? Selber schuld, wenn man Sanders aussortiert. Als "Weltbürger" steht bei mir in erster Linie deren Aussenpolitik im Fokus. Die war schon unter Obama desaströs. Nur wurde sie mit einem Lächeln inkl. all den Popsternchen verkauft. Und alle fallen drauf rein :) Trump ist eine Blackbox. Wer weiss schon, was uns erwartet. Wahrscheinlich wird die USA aber durch ihn isolationistischer. Das kann für den Rest der Welt nur positiv sein 👍
    46 12 Melden
    • WhaaaatTF? 09.11.2016 23:25
      Highlight Inwieweit kann dies eigentlich für den Rest der Welt positiv sein? Und was hat Ihr Kommentar überhaupt mit der Diskusion zu tun?
      12 45 Melden
    • Maett 10.11.2016 02:05
      Highlight @WhaaaatTF?: rechnen Sie einen Blitz mehr, hab aus Versehen das Herzchen erwischt...

      Gibt es Gründe, weshalb eine in sich zurückgezogene USA, nicht positiv für die restliche Welt wäre? In den letzten Jahren wurde besonders in Europa und auch im nahen Osten genug Schaden seitens dieses Staates angerichtet, auch wenn das von den Medien anders interpretiert wird, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wo die Agenturen sitzen, die hier zitiert werden.

      Trump ist für die Welt potentiell die bessere Wahl, ob's wirklich so sein wird, wird sich zeigen.
      24 6 Melden
    • viella 10.11.2016 07:36
      Highlight Jedes Vakuum will gefüllt werden. Wenn die USA irgendwo auf der Welt ein solches hinterlassen, so wird es durch andere gefüllt werden. Ob Chinesen, Russen oder andere wird sich zeigen. Und ob das besser für die Welt ist auch.
      6 1 Melden
    600
  • imo 09.11.2016 22:51
    Highlight Darum vielleicht...
    9 10 Melden
    • Maett 10.11.2016 02:07
      Highlight @imo: da fragt man sich, wieso es nur RT hinbekommt, solche Interviews mit einer doch interessanten Persönlichkeit zu veröffentlichen.

      Ist ja schliesslich keine RT-Produktion, wie man oben rechts im Bild sehen kann.

      Und die Medien jammern über Vertrauensverlust.

      *das ist keine Wertung der Aussagen im Video, sondern über die Tatsache, dass da ein RT-Logo zu finden ist, und nicht eines einer schweizerischen oder deutschen Nachrichtenagentur
      10 5 Melden
    600
  • Der Zahnarzt 09.11.2016 22:30
    Highlight Das ist der Grund warum Watson das beste Medium der Schweiz ist! Danke.
    28 37 Melden
    600
  • Jaing 09.11.2016 22:15
    Highlight (2) Habs aus Versehen abgeschickt. Was ich damit meine: "Wir" gibt es nicht. Ich kann mich bspw. nicht in eine politische Ecke verorten. So gehts wohl einigen, weshalb gängige Wahlprognosen auch schwieriger geworden sind.
    Bin übrigens mitten in einer Stadt aufgewachsen und habe dort 35 Jahre gelebt. Mittlerweile auf dem Land.
    5 2 Melden
    600
  • remim 09.11.2016 22:13
    Highlight Das Problem der USA ist das Verschwinden vieler Industriejobs. Aus einem 50-jährigen Fabrikarbeiter macht man nicht so schnell z.b einen Programmierer. Viele wollen gar nicht sich ständig ändernde Jobs, lebenslanges Lernen um immer höheren Anforderungen zu genügen, und einen endlosen Wettkampf aller gegen alle. Was diese Leute wollen ist eine sichere Arbeit damit sie ein gutes geruhsames Leben mit Familie und Kindern führen können. Das hat viele zu Trump getrieben der ihnen genau diese "Good old Days" wieder verspricht. Das sollten wir Linken erkennen und ernster nehmen.
    90 6 Melden
    • Momo_1 09.11.2016 22:49
      Highlight @Remim, danke für Deinen Kommentar. Du triffst es genau! Merci
      20 3 Melden
    • Hoppla! 09.11.2016 23:04
      Highlight Und was tun? Die Zeit 40 Jahre zurückdrehen? Oder wie sollen die "good old days erreicht werden? Wünsche sind schön, Realismus aber eigentlich auch...

      Btw: Ich wähle nicht links, nein.
      15 12 Melden
    • Maett 10.11.2016 02:09
      Highlight @Hoppla!: eigentlich ist das relativ einfach zu erreichen, was Trump versprach: einführen von Handelszöllen oder erlassen von Import-Verboten, so dass wieder selbst produziert werden muss.

      Wenn jedes Land selber produziert ist das zwar nicht besonders effizient, aber die Zufriedenheit wächst.
      13 4 Melden
    • SanchoPanza 10.11.2016 07:40
      Highlight @remin, aber das ist ja genau das was die Linken seit Jahren predigen! Genau deshalb brauchts ja eben ein bedingungsloses Grundeinkommen. Oder willst du die Wirtschaft zwingen ihre Roboter in den Fabriken wieder abzubauen? Na dann viel Erfolg!
      6 3 Melden
    • Novize 10.11.2016 09:18
      Highlight wir werden uns dem neoliberalen Diktat (Kapital wird global da investiert wo die günstigsten Produktionsfaktoren = Menschen vorhanden sind) nicht ohne grössere Verwerfungen entziehen können. Die Finanzmärkte werden alles tun um das Diktat aufrecht zu erhalten und Trump wird alles tun, um den Finanzmärkten zu gefallen. Also keine Sorge: Business as usual ...
      2 0 Melden
    600
  • Jaing 09.11.2016 22:11
    Highlight -Ich war für Clinton, würde bei Trump jetzt abwarten, bevor man ihn verteufelt.
    -Brexit finde ich richtig und hätte Ja gestimmt.
    -Minarettverbot war ich klar dagegen.
    -Masseneinwanderung unentschlossen und Nein gestimmt.
    22 17 Melden
    600
  • Stipps 09.11.2016 21:55
    Highlight Guter Ansatz! Bin überrascht, denn die Erfahrung meines Umfeldes ist eine Diskussionsverweigerung links - ideologisch abgestumpft - dabei ist dies Voraussetzung einer guten Demokratie. Die Diskussionsverweigerung geht einher mit dem Denkverbot (Ideologie) und das Resultat ist die grosse Überraschung.
    60 22 Melden
    • phreko 10.11.2016 01:26
      Highlight In was für Kreisen verkehrst denn du?
      10 10 Melden
    600
  • EvilBetty 09.11.2016 21:43
    Highlight «Wir» sollten auch nicht von «uns» auf alle anderen schliessen. Wenn DU in einer solchen Blase lebst, sälber tschuld.
    33 48 Melden
    • Felix Burch 09.11.2016 21:49
      Highlight Hast du den viele Freunde, die sich über das Resultat freuen? Oder freust du dich selber? Dann melde dich doch. Nach solchen Menschen suchen wir ja genau.
      53 12 Melden
    • wonderwhy 09.11.2016 22:02
      Highlight @Felix Was möchtest Du den genau wissen, die Aufforderung ist doch sehr breit formuliert.
      12 8 Melden
    • Stipps 09.11.2016 22:06
      Highlight Felix, du musst nicht weit suchen. Nimm zwei Personen, draußen auf der Strasse, die morgens um 7 zur Arbeit gehen (nicht öffentlich-rechtlich) - eine davon würde auch so stimmen. Der untere Mittelstand, dem viel versprochen wird, seine Steuern pünktlich bezahlt (wehe zu spät), die steigenden KK Prämien trägt, seine teure Miete abstottert und im Job stets mit Ersetzung durch einen günstigeren rechnen muss. Das Wasser steht bis zum Hals aber Aufmupfen liegt nicht drin ... wie auch, ein Gerichtskostenvorschuss würde sein Budget sprengen. Hört ihr diesen Menschen nicht zu ... unberechenbar.
      84 20 Melden
    • EvilBetty 09.11.2016 22:58
      Highlight Felix, ich rede weniger von Menschen kennen, als viel mehr von «sich die Augen reiben» nach Brexit, MEI, Minaretten und AfD.

      Wenn du in SO EINER Blase lebst, kann man schon fast von Realitätsverweigerung reden.

      Ich habe auch Leute im engeren Bekanntenkreis die an die NWO glauben und solche die bei jeder Gelegenheit «9/11 was an insidejob» schreien, Ich habe auch schon mit einem «Chemtrailer» zusammengearbeitet. Bis auf den Chemtrailer alles liebenswerte Leute.

      Auch kenne ich NIEMANDEN der «Wir sind trotzdem Hillary» schreibt (wahrscheinlich jemand der Hashtags auf Facebook verwendet).
      32 4 Melden
    600
  • wonderwhy 09.11.2016 21:33
    Highlight Finde ich sehr lobenswert und vorbildlich. Sich aus der eigenen Echokammer raus zu bewegen und sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen zu wollen. Vielleicht wäre es auch manchmal angebracht Stimmen aus einem anderen politischen Spektrum zu reflektieren, als sich ständig nur mit den eigenen linksliberalen Slogans zu beweihräuchern und sich jedes Kampfwort der Social Justice Warriors nach amerikanischen Vorbild anzueignen. Wir lesen hier mittlerweile von white privilege, institutionalisiertem Rassismus, gender gap, nicht binäre Geschlechter um nur wenige Beispiele zu nennen.
    56 23 Melden
    • Rim 09.11.2016 22:07
      Highlight Sorry, wonderwhy.: Wir versuchen gerade die "Blasenbildungen" zu ergründen. Und allenfalls Wege zur Ueberwindung zu finden. Brücken. Deine Wertungen (der urbnen aufgeklärten Gesellschaft) ist nicht konstruktiv sondern absurd, also purer Trumpismus. Wir werten hier ja auch nicht das Frauenbild eines Köppel (bzw) sein reaktionäres Weltbild:-) Du verstehtst was ich meine. Wir wollen mal, jenseits ideologischer Blasen, nach gemeinsamen Werten/Wurzeln suchen. (Pathetisch formuliert und damit sicher zumindest "up to date". Also: Welche Blasen müssen platzen? Hier und dort? Das ist die Frage!
      39 8 Melden
    • SanchoPanza 09.11.2016 22:32
      Highlight aufeinanderzugehen finde ich super - benötigt aber beide Seiten.
      Ich für meinen Teil habe je länger je weniger Lust mehr mit jemanden zu diskutieren der institutionalisierten Rassismus oder den Gendergap infrage stellt! Es gab Verbesserungen - zum Glück. Aber aus den Lorbeeren ausruhen oder Verleugnen? Nö...
      (ich will dir das übrigns nicht untestellen, greife nur deine Beispiele auf)
      21 21 Melden
    • wonderwhy 09.11.2016 22:54
      Highlight @Rim Es war als Aufforderung gedacht mal jenseits des eigenen Spektrums nach Standpunkten zu suchen und sich unvoreingenommen damit auseinander zu setzen.

      @Sancho Na dann wird's wohl nichts, wenn Du schon von Anfang an keine Lust hast. Auf wen willst Du den sonst zugehen? Es geht ja um die Debatte mit anders denkenden. Wie auch immer. Dann viel Spass in Deiner Blase!
      17 15 Melden
    • Rim 09.11.2016 22:59
      Highlight Naja.Panza. Das kann ich verstehen. Das macht ja auch keinen Spass. Und würde ein Leben nach Spass bemessen, dann müsste meines "keines" gewesen sein. Denn ich habe es damit verbracht, zwischen den Blasen Brücken/Verständnis zu bauen - mit und oft ohne Erfolg, klar! - trotzdem: Für mich gibts keine vernünftigere, aufgeklärtere, humanistischere Haltung ( in dieser Situation) als diese. Das muss für dich so nicht stimmen, weil du nicht ahnst: Ich/wir hatten nie Lorbeeren zum ausruhen :-)
      23 3 Melden
    • bokl 09.11.2016 23:16
      Highlight @Sancho Pancho
      Und genau die Haltung "ich habe keine Lust mit jemandem zu diskutieren, der ... in Frage stellt", zeigt das Problem perfekt.

      Gendergap, Rassismus, usw. sind aus deiner Sicht erwiesen. Du willst gar nicht diskutieren, sondern die Leute, welche es nicht so sehen bekehren.

      Dies ist aber genau das Schwarz-Weiss-Schema, dass uns nicht weiterbringt.
      24 9 Melden
    • SanchoPanza 10.11.2016 07:39
      Highlight @bokl, nein eben genau nicht! Ich sehe nur keinen Handlungsbedarf bei Menschen die von ihrer Meinung überzeugt sind. Genau deshalb macht es für mich keinen Sinn, weshalb sollte ich denn jemand vom seiner Meinung überzeugen wollen wenn er sich deren so sicher ist? Macht doch keinen Sinn und ist verschwendete Liebesmüh. Glaub mir, ich hab in den letzten 15 Jahren weissgott genug über solchen Themen debattiert. Deshalb kam ich zur Einsicht: ist das Thema gemacht und die Person lebt in ihrer Blase - vergiss es. Man wird in einer Diskussion nur aneinander vorbeireden.
      5 1 Melden
    • opwulf 10.11.2016 08:17
      Highlight Rim: nostrum aurum est non aurum mundi :)
      0 0 Melden
    • wonderwhy 10.11.2016 12:19
      Highlight @Sancho Es geht aber nicht um Bekehrung, sondern um Dialog. Wenn Du über andere sprichst, die dermassen von Ihrer Meinung überzeugt sind, dass Sie für andere Argumente taub sind, so sprichst Du auch von Dir selber. Bist du offen für andere Standpunkte? Bist Du bereit Argumente abzuwägen und Deine Meinung evtl. zu ändern, wenn sich heraus stellt dass Du falsch liegst oder sich Deine Sichtweisen verschieben?
      0 0 Melden
    • SanchoPanza 10.11.2016 13:28
      Highlight @wonderwhy, ich habe versucht es zu erklären aber habe es anscheinend ungeschickt formuliert.
      Ich will ja eben nicht bekehren. Wenn ich aber merke in der Diskussion (oder davor) dass die Meinungen gemacht sind und mein Gegenüber stumpf Argumente wiederholt dann sehe ich keinen Sinn in einer Diskussion.
      Und ja, ich habe meine Sichtweisen in vielen Themen verändert oder sogar revidiert. Man lernt nie aus - wenn man sich darauf einlässt. Ich gebe mir auch Mühe andere zu verstehen, bspw kann ich nachvollziehen weshalb man Trump wählen könnte - deswegen muss ich diese nicht gut finden oder?
      2 0 Melden
    600
  • Madison Pierce 09.11.2016 21:32
    Highlight Ich denke fast jeder hat in seinem Bekanntenkreis jemanden, der für Trump ist. Nur sind Trump-Wähler laut unseren Medien dumme Rassisten und der Mensch möchte in der Gruppe geachtet werden, deshalb behält er seine unkonforme Meinung für sich.

    Wenn ich nach der Feuerwehr in der Beiz sitze, könnte ich den Eindruck bekommen, die Mehrheit der Männer sei gegen das Frauenstimmrecht. Das ist auch eine Filterblase. Sobald eine Frau dabei ist, hören solche Meinungsäusserungen auf.
    72 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 22:19
      Highlight Nicht wenige Frauen wünschen sich insgeheim ein Ende des Männerstimmrechts. 😊
      33 13 Melden
    • Amadeus 10.11.2016 09:23
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Und sie wissen das woher? Quellen?
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.11.2016 11:57
      Highlight Meine Frau.
      2 3 Melden
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  • rodolofo 09.11.2016 21:31
    Highlight Wir machen uns jetzt viele Gedanken darüber, warum ausgerechnet Trump gewählt wurde.
    Aber denken "familiäre" Menschen wirklich so vielschichtig?
    Die wollen doch einfach "Einen von Ihnen" im Weissen Haus sitzen haben, der seinen Leuten Staatsmittel zuschanzt und im Sinne dieser Klientel handelt!
    Das Selbe haben wir ja hier in der Schweiz seit dem Rechtsrutsch auch!
    Und last but not least wird sich Trump auch selber sanieren können. Ein "Geschäftsmann" stellt Staatsdienste immer in den Sinn seiner (krummen) Geschäfte.
    Die Clintons und ihre Verbündeten von der Wallstreet machten es ja auch so...
    19 30 Melden
    • Stipps 09.11.2016 22:08
      Highlight Tja im zweiten Satz schon pauschalisierend im Vorurteil. Schade eigentlich, aber hoffentlich gehörst du mit deiner festgefahrenen Ideologie zum alten Eisen.
      23 11 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 09:22
      Highlight Was soll ich dazu sagen?
      Im Moment triumphierst Du, wie nach einem gewonnenen Fussball-Matsch.
      Aber Trump wird die rechte Revolution verraten, bevor es Abend wird, weil ihm das Geld dazu fehlt!
      Reagan konnte noch in Konter-Revolutionen investieren und die Reichen und Super-Reichen mit Steuererleichterungen in Spendierlaune halten nach dem Prinzip "Eine Hand wäscht die Andere".
      Trump ist als Ballon-Man zwar nicht geplatzt, sondern noch aufgeblasener als vor der Wahl.
      Trotzdem befindet sich im Ballon Trump nichts Anderes als Luft.
      Tut mir leid, wenn ich Dich da enttäuschen muss.
      0 3 Melden
    600
  • Rim 09.11.2016 21:31
    Highlight Also, ich schreib jetzt mal was Mutiges. Ja, es stimmt -. Städter aller Länder leben in einer "Blase". Das hat mir schon immer Sorge bereitet, weil ich die zurückgebliebene, abgehängte, reaktionäre Land"Welt"auch kenne. (unappettitlich aber ebenso real )und die leben genauso in einer Blase. Wer beide "Welten" kennt, machte sich schon immer Sorgen. Beide Blasen müssen platzen. Die der reaktionären, bildungsresistenten Abgehängten wie die der urbanen, aufgeklärten Globalisten. Vielleicht bringtTrump was Gutes (unabsichtlich): beide Blasen platzen! Damit die Welt nicht in Flammen au(s)fgeht. ?
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    • Stipps 09.11.2016 22:10
      Highlight Zurückgebliebene, abgehängte, reaktionäre Land"Welt"?! Erschrecken in was ihr euch verrannt habt. Sehr ihr überhaupt noch Menschen oder sind das Untermenschen?!
      33 33 Melden
    • Rim 09.11.2016 22:35
      Highlight ok. und jetzt tuts weh. Gut so! Du bist also ein "getroffener" abgehängter, reaktionärer Land "Welter" der seine Blase verteidigt. Kein Problem! Also: Nur als Beispiel:
      Was glaubst du: Wieviele Deiner Schulkollegen (bzw. Schuttkollegen?) mussten sich, aufgrund ihrer sexuellen Identität, oder ihrer poltischen Ueberzeugung aus Deiner reaktionären ländlichen "Idylle" verabschieden? Weils dort kein Platz/Lebensraum/luft für solch "abartiges"/ "chaotisches Pack" gibt/bzw geben kann? Weil Du dort bist und bestimmst, was Gut und Böse ist, was leben darf und was nicht? Na?
      37 24 Melden
    • Olaf! 09.11.2016 23:32
      Highlight @Stipps Von Fall zu Fall unterschiedlich....
      4 1 Melden
    600
  • reaper54 09.11.2016 21:29
    Highlight Und wie bei all deinen aufgezählten Entscheidungen bei welchen immer Angstmacherei betrieben wurde alles werde soo schimm bei einer Annahme wird auch dieses Mal die Auswirkung nicht annähernd so dramatisch wie Profezeit.
    20 6 Melden
    600
  • Michael L. 09.11.2016 21:25
    Highlight Gut geschrieben.
    Ich gehöre aus Ihrer Sicht wohl zu den Unbekannten:

    Den Vorschlag des Brexit und die Wahl von Trump habe ich aus folgendem Grund befürwortet: Ich erhoffte (und erhoffe) mir davon eine Signalwirkung an die Politik in Europa und in den USA.

    Dieser Artikel beschreibt die Situation aus meiner Sicht sehr gut:

    http://www.zeit.de/2016/47/donald-trump-wahlsieg-europa-werte

    Allerdings hoffe ich jetzt auch, dass das nicht zu hoch gepokert war. Nicht beim Brexit aber bei Trump.

    Ich, 29 aus der Agglomeration stammend und jetzt wohnhaft in der Stadt
    23 3 Melden
    • Felix Burch 09.11.2016 21:51
      Highlight Danke, für deinen Input.
      20 2 Melden
    • Purple Banana 10.11.2016 08:10
      Highlight Michael, danke für den Link. Interessanter Artikel.

      Woher kommt dein Vertrauen in Europa? Weil ich hab's definitiv nicht. Mit AfD, Le Pen usw.
      Diese "Bewegungen" erhalten durch die Wahl Trumps doch eher Aufwind...


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    • Michael L. 11.11.2016 01:02
      Highlight Teil 1:

      Die Wahl von Trump hat das Potential solcher Bewegungen dramatisch vor Augen geführt. Daher haben deren Anhänger in Europa jetzt eine viel bessere Verhandlungsgrundlage.

      Prämisse 1:

      Die europäische Politik wird nicht weiterhin versuchen diese Gruppen als marginal darzustellen und sich mit Ihnen auseinandersetzen und allenfalls den eigenen politischen Kurs etwas anpassen.

      Am Beispiel der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel wurde deutlich, dass sie vor allem pragmatisch agiert:

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/angela-merkel-fluechtlingspolitik-realpolitik
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    • Michael L. 11.11.2016 01:21
      Highlight Teil 2:

      Ein solcher realpolitischer Ansatz ist auch in Jean Claude Junckers Rede nach der Wahl in Amerika zu erkennen: (Zugeständniss an die Nationalistisch orientierten)

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58238980ab5c3704df000001

      2. Annahme:

      Die Idee eines europäischen Donald Trump ist mehr Druckmittel denn tatsächlich Wunsch dieser gesellschaftlichen Ströme.

      Wenn die Regierungen es schaffen, diesen Leuten zu vermitteln, dass sie ernst genommen werden ist vielleicht schon viel getan. Aber man wird wohl nicht darum herum kommen auch politische Zugeständnisse zu machen:
      0 0 Melden
    • Michael L. 11.11.2016 01:33
      Highlight Teil 3:

      - Freihandel
      - Personenfreizügigkeit
      - Asylpolitik

      Dies Beispiele für Themen die wahrscheinlich Kompromisse erfordern werden.

      Jedenfalls ziehe ich mein Zuversicht aus diesen Überlegungen.

      Aber wie gesagt, sicher bin ich mir nicht.
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    600
  • Klaus K. 09.11.2016 21:03
    Highlight Die meisten Schweizer Journalisten waren gegen den Brexit, gegen Trump. Und trotzdem fand sich eine Mehrheit dafür. Zeit, dass die Journalisten mal etwas näher zum Volk gehen, anstatt nur Propaganda von sich zu geben.
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  • Angelo C. 09.11.2016 21:02
    Highlight Vom Autor recht nachvollziehbar dargestellt 🤔!

    Des politischen Establishements mit den leeren Versprechungen mehr als überdrüssig, wurde vom ausblutenden unteren (weissen) Mittelstand Einer gewählt, der auf political correctness pfeift und grundlegende Änderungen wirtschaftlicher, innen- und aussenpolitischer Natur anpacken will.

    Dieser Prozess dürfte auf nicht wenige europäische Länder übergreifen, wo z.T. ebenfalls nicht geringe Politverdossenheit herrscht.

    Was der neue Messias vieler unterprivilegierter Amis draufhat, bzw. was bloss grosse Klappe war, wird sich in 1-2 Jahren weisen 🤓!
    34 6 Melden
    • Firefly 09.11.2016 22:31
      Highlight Ich verstehe es nicht, das Ausbluten des Mittelstandes ist vor allem den anti staatlichen Kräften geschuldet, also den mächtigen Wirtschaftsverbänden, Lobies und privatisierungs Prediger, die bei jeder Gelegenheit, weniger Staat schreien. Dies ist das eigentliche Etablissement und der Grund für die wachsende Ungleichheit nicht die immer ohnmächtiger gewordene Politik. Und trotzdem wählt die Mittelschicht einen aus dem eigentlichen Etablissements welces für seine Misere verantwortlich ist, um ein vermeintliches zu brechen.
      17 9 Melden
    • Statler 09.11.2016 23:04
      Highlight @Firefly: Aber genau gegen diese Lobbies und ihre Einflussnahme hat Trump u.A. gewettert. Er meinte, er hätte selber welche und die seien wirklich gut, könnten alles organisieren, was er brauche. Aber, das sei falsch... Ich hab' erst meinen Ohren nicht getraut. Aber genau solche Aussagen haben bei den Wählern Gehör gefunden. Schau Dir mal das Video von seiner Rede an, bei der er seine Kandidatur ankündigt. Da gibt's mehr als einen Punkt, den ich sofort unterschreiben würde. Leider aber auch ein paar, die unterirdisch sind - aber bei denen hoffen die Wähler wohl, dass er sie vergisst...
      13 0 Melden
    600
  • malu 64 09.11.2016 21:00
    Highlight Nun muss der alte Clown noch arbeiten. Kann
    er das überhaupt? Er ist nun Angestellter der
    USA und hat juristische Immunität. Nun kann
    Mister Grossmaul zeigen wie er seine Aussagen
    in die Realität umsetzen will. Er will die Steuern
    senken und zugleich neue Flughäfen, Strassen,
    Schulen und Mauern bauen. Mit was?
    26 20 Melden
    600
  • Amadeus 09.11.2016 20:45
    Highlight Ich bin von Beruf Politikwissenschaftler und ja, es ist Teil meines Berufes, möglichst alle "Blasen" zu analysieren und zu verstehen. Dennoch finde ich, das Verständnis hat Grenzen. Wenn von mir verlangt wird, frauenfeindliche oder rassisstisch Tendenzen zu verstehen, mich als abgehobenenen Studierten beschimpfen zu lassen und Verständnis zu zeigen für absolute Verweigerung gegenüber Fakten, dann bin ich nicht bereit, die Hand zu reichen.
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    • wonderwhy 09.11.2016 21:57
      Highlight Da lese ich aber auch wieder eine gewisse Undifferenziertheit heraus. Spielt es für Dich eine Rolle woher z.B. frauenfeindliche Tendenzen einfliessen? Wie offen bist Du selbst gegenüber Fakten? Fakten sind das Eine, Interpretation und Schlussfolgerung das Andere.
      Kannst Du mir konkrete Beispiele für frauenfeindliche und rassistische Tendenzen geben, für die Du absolut kein Verständnis hast?
      Ausser Du hast alle Deine Aussagen im Bezug auf Trump gemacht. Dann kann es ohne detailliertere Schilderung nachvollziehen.
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    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 22:28
      Highlight Merkwürdige Auffassung von Politikwissenschaft. Verstehen wollen und Verständnis aufbringen sind nicht dasselbe und mit der Suche nach Ursachen politischer Strömungen dort aufzuhören, wo eigenes (offenbar empfindliches) Geschmacksempfinden tangiert wird, schränkt die Erkenntnismöglichkeiten doch sehr ein.
      30 7 Melden
    • Statler 09.11.2016 23:08
      Highlight @Amadeus: genau diese Geisteshaltung ist eines der Probleme, die wir lösen müssen. Du hast für solche Menschen offensichtlich nur Verachtung übrig, was es geradezu verunmöglicht, deren Einstellung auch nur ansatzweise zu verstehen, resp., zu ergründen, woher die denn kommt. Ohne dieses Verständnis wirst Du zu diesen Menschen aber nie durchdringen, weil sie Deine Verachtung spüren und somit auch nicht gewillt sind, Deine Position auch nur in Betracht zu ziehen.
      Das Unverständnis ist gegenseitig.
      18 5 Melden
    • Enzasa 10.11.2016 05:15
      Highlight Es reicht Verständnis zu zeigen. Jeder hat seine Beweggründe für irgendwas, wenn ich klar zu meiner Meinung stehe, dann kann ich auch akzeptieren das der andere Verständnis zeigt, ohne mich zu verstehen
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    • Amadeus 10.11.2016 09:09
      Highlight @Toerpe Zwerg @Statler
      Ja, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Sorry. Ich wollte auf den Unterschied zwischen Verstehen und Verständnis hinweisen. Ich analysiere, verstehe und ergründe gerne. Ich respektiere wenn jemand eine andere Weltsicht hat. Ich bin aber nicht bereit, eigene mir wichtige Wertvorstellungen (z.B. Gleichberechtigung für Mann/Frau, gegen Rassismus) zu änderen, mich beleidigen zu lassen für was ich bin und mir sagen zu lassen, Fakten seien nicht mehr wichtig heutzutage.
      5 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.11.2016 12:05
      Highlight Ok. Mässi.
      0 2 Melden
    • Statler 10.11.2016 12:06
      Highlight @Amadeus: das klingt doch schon viel konzilianter ;)
      0 0 Melden
    600
  • alles auf rot 09.11.2016 20:44
    Highlight Da in vier amerikanischen Bundesstaaten gestern nebenbei auch für die Legalisierung von Marihuana gestimmt wurde, besteht noch Hoffnung.
    17 9 Melden
    • Triumvir 09.11.2016 21:38
      Highlight Ja sicher, dann halt Dauerkiffen, bis der Arzt kommt oder Trump weg ist. Realitätsflucht ist zweifellos die beste aller Lösungen. Vielleicht waren ja auch viele Wähler schon vor dieser Wahl total benebelt und bekifft, denn anders kann man dieses Ergebnis m.E. nicht erklären...
      16 27 Melden
    600
  • Habicht 09.11.2016 20:33
    Highlight Die Sache ist doch ziemlich simpel. Die (demokratische)Elite hört nicht aufs Volk sondern verfolgt primär seine Interessen und hat darum Hillary, die super ihre Interessen vertritt, als Kandidat aufgestellt. Man dachte sich das Volk wird Hillary, das kleinere Übel, wählen. Hätten die Demokraten Bernie Sanders aufgestellt wäre die Sache anderet ausgegangen.
    40 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 22:31
      Highlight Die Nomination lief in beiden Parteien parallel.
      7 8 Melden
    600
  • Thinktank 09.11.2016 20:30
    Highlight Witzig, jahrelang geben die linken Medien und deren politische Vertreter vor, die Andersdenkenden zu kennen. Dumm, zurückgeblieben, konservativ und unfähig das grosse Ganze zu verstehen, das die Linken für die Welt vorgesehen haben. Das rechte Momentum hat sich in Bewegung gesetzt und ist nicht mehr zu stoppen. Wen interressierts, ob die Medien die Unzufriedenen verstehen oder nicht. Linke Medien sind nicht in der Lage rechte Meinungen zu beeinflussen.
    30 42 Melden
    • _kokolorix 09.11.2016 21:59
      Highlight Und da ist er wieder, der Hass auf die Linken...
      29 14 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 22:35
      Highlight Leute, die Schaufel, die Herr Burch hingestellt hat, wäre für das Zuschütten von Gräben gedacht gewesen, nicht für das Ausheben ... und ihr haut damit gar auf den Schädel.
      30 1 Melden
    • The Origin Gra 10.11.2016 00:16
      Highlight Thinktank:
      Hier in der Schweiz wird mit FDP und SVP nichts besser.
      Beide Parteien bedienen die oberen Zehntausend.
      Es geht ihnen nicht um das "Volch" sondern um Steuerprivilegiob für Millionäre, um Ausverkauf des Staates um sich auf Staats- und Gesellschaftskosten zu Bereichern.
      Noch Billigere Strompreise (Achtung nur für Grossabnehmer, für Private ists wenig Günstiger geworden, sehr wenig)? Und die Kraftwerke? Egal, Arbeitsplätze? Egal!
      Und die meisten Konservativen Parteien haben Neoliberalismus im Programm, irgendwer muss das ja die Parteien Finanzieren!
      10 7 Melden
    • Nevermind 10.11.2016 03:17
      Highlight Und wenn das so ist, weshalb findet niemand die Sprache das so zu kommunizieren, dass es verstanden wird?
      Die einzigen die "internationale Solidarität" leben sind doch die Konzerne und wir können nicht einmal nationale Solidarität auf einen vernünftigen Stand bringen?
      Da wird gefeiert, dass es geschlechtsneutrale Toiletten gibt, während sich ein LKW-Fahrer fragt, wann er sein Lenkrad dem polnischen Kollegen abtreten darf. Soll der das noch ernst nehmen?

      Für mich ist rechts zum kotzen und links träumt vom Wolkenkuckucksheim.
      10 0 Melden
    • _kokolorix 10.11.2016 06:28
      Highlight Ich staune einfach, dass besagter LKW Fahrer bei Abstimmungen immer wieder die Massnahmen zu seiner Besserstellung ablehnt und den Leuten den Rücken stärkt, die ihm ständig mit der Kündigung drohen.
      Viel lieber stimmt er dann für blindes Bestrafen von allen Ausländern, damit sein Chef ihn noch mehr unter Druck setzten kann.
      Erklärt mir doch einmal dieses selbstzerstörerische Verhalten?
      Das würde ich schon gerne verstehen
      10 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.11.2016 06:39
      Highlight Für den Lastwagenfahrer haben beide Seiten nichts anzubieten. Entsprechend wählt er emotional und das, was sener Lebenswelt nähersteht.
      11 1 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 11:42
      Highlight @Toerpe Zwerg

      Die Linke hat dem Lastwagenfahrer den nationalen Mindestlohn angeboten (der auch vom hier arbeitenden Polen nicht hätte unterboten werden dürfen) ebenfalls bietet die Linke ihm die flankierenden Massnahmen zum Schutz seines Arbeitsplatzes an. Die rechte bietet ihm real gar nichts, emotional dafür sehr viel. - Das Gefühl verstanden zu werden plus ein Ventil für seinen Frust und einen Sündenbock.

      Der wichtigste Punk ist aber: Die Wirtschaft ist längst global. Politik weitgehend national. Deswegen liegt die Zukunft des LKW-Fahrers nicht in der Hand national agierender Politiker.
      5 0 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 09.11.2016 20:17
    Highlight Ich finde Ihren Ansatz lobenswert und möchte ebenfalls dazu anregen, Gräben zuzuschütten.

    Wir sollten zur beherzigen, dass es andere Meinungen gibt und dass andere Meinungen grundsätzlich gleich legitim sind wie die Eigene ... dass Menschen mit anderen Meinungen nicht dümmer, ungebildeter, schlechter informiert und schon gar nicht minderwertig sind ... dass sich niemand für seine Meinung schämen muss ... dass wir die Vielfalt von Meinungen als Bereicherung verstehen und begreifen, dass niemand alleine gute Lösungen hervorbringt, sondern die Kombination von Ideen immer besser ist ...
    42 6 Melden
    • Dooznelda 09.11.2016 22:21
      Highlight Drüber reden ist sicher immer eine gute Sache...aber Trump hält Frauen für dümmer, Latinos für ungebildet Muslime für schlechter......das wird schwierig.
      11 11 Melden
    • deleted_904825345 09.11.2016 22:45
      Highlight Word.
      4 3 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 11:45
      Highlight Bei Meinungen gilt es, all das zu Berücksichtigen, was Du sagst. Bei Fakten jedoch nicht. Wer absichtlich lügt, hat nicht einfach nur eine "andere Meinung", sondern zerstört den demokratischen Prozess und das Vertrauen die Legitimität der Gewählten. Beispiele dafür gibt es viele.

      In der CH hat aktuell die Diskussion um die MEI diese Grenze am weitesten überschritten. Der ganze Abstimmungskampf wurde mit der Lüge betrieben, die Bilateralen seien nicht gefährdet. Oder Brexit: Das Geld für die EU würde neu in den NHS fliessen... you dreamer you!
      5 1 Melden
    600
  • Skip Bo 09.11.2016 20:16
    Highlight @Felix Burch Guter Gedanke. Leider geht dein Plan nicht auf. Viele Kommentatoren hier schwingen gleich mal die Nazi- und Faschistenkeule wenn man eine andrere Betrachtungsweise anspricht. Das undifferenzierte Schubladisieren ist nicht nur bei den "Rechtspopulisten" möglich, gegen diese Charakterschwäche sind Linke ebenso nicht immun. Sachliche Diskussionen werden abgewürgt.
    40 12 Melden
    • deleted_904825345 09.11.2016 22:47
      Highlight Genau darum lohnt sich dieser Verständigungsversuch doch so sehr. Ob "der Plan aufgehen wird" oder überhaupt kann ist aus meiner Sicht irrelevant, es ist ein Schritt in Richtung gegenseitige Verständigung.
      3 0 Melden
    600
  • René Obi (1) 09.11.2016 20:06
    Highlight Um 'die' zu finden reicht es auf Blick oder 20min die Kommentare zu lesen. Bleibt bitte anders. Dort wo das Herz ist. Dort wo es sonst nichts gibt. Irgendwo zwischen der Mitte und links.
    70 69 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 20:35
      Highlight Es lebe die eigene Wohlfühlblase. Dprt wo man sich versteht und noch weiss was richtig und falsch, gut und böse, gescheit und dumm ist ...
      45 5 Melden
    • Sille 09.11.2016 20:50
      Highlight Sind diese Menschen welche auf 20min oder Blick gehen anders als Sie?
      Sind Sie besser als diese Menschen? Nur weil Sie vielleicht eine andere Ausbildung haben?
      Sie haben einzig eine andere Meinung und Einstellung zu gewissen Dingen und genau dies ist das Problem. Man erwartet bei allen anderen Akzeptanz und Toleranz und ist selbst ein Kleingeist, akzeptiert und toleriert nur die eigene, in eine Schachtel gepackte Meinung...
      Das ist geistige Armut und hat nichts mit links und mitte, aber vor allem nichts mehr mit gebildet und mit dem Herzen dabei zu tun.
      67 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 21:52
      Highlight Exakt @ Sille. Danke.
      27 3 Melden
    • Fairness_3 10.11.2016 00:21
      Highlight @Sille: Sie haben absolut recht, das habe ich schon oft gedacht. Anders denkende Kommentare auf Blick oder 20Min werden einfach abgetan als Dummheit. Man predigt Tolorenz, macht es aber selbst keinen Deut besser.
      17 1 Melden
    • Sanchez 10.11.2016 00:31
      Highlight @ Sille
      Leider darf ich nur 1 Herzchen geben.. hättest aber 100 verdient!
      11 3 Melden
    • unky 10.11.2016 06:47
      Highlight @ Sille: Meine Worte, vielen Dank!
      6 2 Melden
    600
  • indubioproreto 09.11.2016 20:05
    Highlight Es ist meiner Meinung nach beidseitig und ein Phänomen unserer mediatisierten Gesellschaft: Wir kennen uns nicht, kritisieren aber alle und jeden persönlich. In der Politik kumuliert sich dieses gegenseitige Misstrauen von "Elite" und "Volk": Wir sehen die Politiker als böse Übermenschen und stilisieren diese zu Hassfiguren oder als Superhelden.
    Umgekehrt sehen die Politiker bzw. die Elite als Pöbel und Unwissende.

    Dieser Kommentar fassts ähnlich zusammen:
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157234454/Dem-Westen-droht-ein-Aufstand-der-Abgehaengten.html
    27 5 Melden
    • Posersalami 09.11.2016 20:49
      Highlight "Wer nicht mithalten kann in Systemen, die auf Leistung beruhen, wendet sich irgendwann gegen deren Eliten." Der erste Satz, und man kann gleich wieder aufhören zu lesen. Das übliche neoliberale Geblubber. Wo bitte beruht unser System auf Leistung? Das ist pure Theorie, so wie einige die Welt gerne erscheinen lassen.
      Das heisst jetzt nicht, dass Leistung nicht manchmal auch belohnt wird. Aber andere Dinge sind wichtiger, zB. von wem man geboren wird. Trump und Clinton sind da gute Beispiele.
      21 6 Melden
    • Posersalami 09.11.2016 21:01
      Highlight Ich habe den Artikel jetzt doch gelesen. Er ist noch viel schlimmer, als ich angenommen hätte. Gerade in einem Land wie Deutschland wird der Unsinn vom "System, das auf Leistung beruht" ungestraft verbreitet! Deutschland, das Land wo fast wie nirgends in den entwickelten Ländern die Herkunft über die Zukunft entscheidet!
      https://sciencefiles.org/2012/12/15/keine-chancengerechtigkeit-im-deutschen-bildungssystem/
      Man fasst es nicht *facepalm*
      10 7 Melden
    • indubioproreto 09.11.2016 21:19
      Highlight Oh, müsste natürlich heissen: "sehen die Politiker bzw. Die Elite DAS VOLK"
      3 1 Melden
    600
  • sevenmills 09.11.2016 20:01
    Highlight Auch ich war geschockt, danach entsetzt. Bin das zwar immer noch, finde aber, dass man Trump nun eine Chance geben sollte. Die Wahl ist vorbei, jetzt soll er sich beweisen. Wenn "wir" schon über die Ängste und Vorurteile von "denen" lästern, dann sollten "wir" nun auch einen Strich ziehen und Trump in ein paar Monaten/Jahren nach dem beurteilen, was er geleistet hat, und nicht im Vorhinein anhand von dem, was wir glauben, das er leisten wird. Und falls er kein guter Potus sein sollte, dann bleiben zwei Dinge zu hoffen. 1. dass es ein Weckruf war, 2. dass die demokratischen Mechanismen greifen.
    74 5 Melden
    600
  • kloeti 09.11.2016 19:59
    Highlight Tja wenn man sich nur in einer Echokammer aus Watson, Tagi und den Facebookfreunden bewegt, könnte es passieren, dass man ständig seine eigene meinung hört...
    113 12 Melden
    • Amadeus 09.11.2016 20:46
      Highlight Genau das Gleiche gilt für Leute die sich nur der Weltwoche, der Basler Zeitung und dem Stammtisch widmen.
      37 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 21:50
      Highlight Das wäre aber kein Grund, die eigene Echokammer nicht zu verlassen, oder @ amadeus?
      28 3 Melden
    • Sanchez 10.11.2016 00:32
      Highlight Toerpe, du beginnst mir zu gefallen.. man(n) fasst es nicht :-)
      6 4 Melden
    • Amadeus 10.11.2016 09:18
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Richtig, nur seine eigene Meinung zu hören, sollte einen nicht daran hindern, die Echokammer zu verlassen. Und das habe ich auch nie gesagt.
      2 0 Melden
    600
  • Fabio Kunger 09.11.2016 19:59
    Highlight Trump ist eindeutig das geringere Übel! Ich hoffe er bleibt unabängig und läst sich von der Finanzelite und der Wallstreet nicht kaufen, wie seine Vorgänger. Europa hat nun die Chance sich vom Diktat der USA zu lösen und wieder souverän zu werden. Löst das Angriffsbündnis NATO auf.
    31 54 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 20:22
      Highlight Was bringt sie zur Ansicht, Europa oder die Welt wären besser dran ohne Nato und woraus schliessen Sie, die Nato wäre ein Angriffsbündnis?

      Mal abgesehen davon, dass wir nicht drin sind ...
      18 10 Melden
    • Amadeus 09.11.2016 20:53
      Highlight Nein, Trump ist keineswegs das geringere Übel. Der Mann ist ein frauenverachtender rassistischer Dummkopf, der keine Ahnung hat, was Politik bedeutet. Frage: wenn sie Zahnweh haben, gehen sie zum Arzt oder zu dem Typen der ihnen verspricht, ihr Gebiss "great again" zu machen, ohne die geringste Ahnung zu haben von was er spricht?
      17 20 Melden
    • rodolofo 09.11.2016 21:36
      Highlight Für wen ist er das kleinere Übel?
      Für Putin, Erdogan und Konsorten?
      Nach der Türkei kippt mit den USA ein weiterer Swing State ins Lager der Faschisten.
      Die NATO war aber ein Verteidigung-Bündnis GEGEN Faschisten!
      Mit diesen Mitgliedern macht die NATO tatsächlich keinen Sinn mehr.
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    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 21:48
      Highlight Dummkopf und Faschist?

      Stiltechnisch können Sie beide es locker mit Trumpvaufnehmen.
      19 6 Melden
    • Fabio Kunger 09.11.2016 23:13
      Highlight -Seit es die Sowjetunion nicht mehr gibt wurde die NATO zum Angriffsbündnis (Serbien, Irak, Lybien, Syrien; alles illegale Angriffskriege ohne UN Mandat)

      - Ich gehe mit meinem kaputten Zahn auch nicht zu der Frau die sagt sie wolle die guten Zähne schützen und die bösen rausnehmen um nacher Geld am Zahnersatz zu verdienen.

      - Das geringere Übel für den Frieden ohne Krieg, Lybien ist heute im Chaos nur wegen HC.

      Ich bin kein Trump-Fan, aber noch weniger Clinton-Anhänger

      13 5 Melden
    • walsi 10.11.2016 06:27
      Highlight Toerpe: Wo raus man schliessen kann, dass die NATO ein Angriffsbündnis ist? Angriff auf Jugoslawien, Libyen, Syrien um nur mal drei zu nennen. Bei Jugoslawien hat ja selbst Gerhard Schröder öffentlich zugegen, dass das ein illegaler Krieg war und es kein Mandat der UNO gab.
      2 3 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 08:37
      Highlight Was hätte denn in den Jugoslawien-Kriegen besser geschehen sollen?
      Das Selbe wie heute in Syrien?
      Aber die Gleichen, welche gegen das Eingreifen der NATO nach ethnisch motivierten Massakern und Vertreibungen durch militante Nationalisten in den Balkankriegen reklamieren, wären auch diejenigen gewesen, die am lautesten gegen ankommende Flüchtlingsmassen bei uns protestiert hätten!
      So so sind sie halt, die besorgten "Wutbürger":
      Ständig sind sie am nörgeln, schimpfen und schreien.
      Niemand kann es ihnen recht machen, denn falsch und unfähig sind immer die Andern, die Ausländer, oder "die da oben"
      3 2 Melden
    • Amadeus 10.11.2016 09:14
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Ich glaube, Trump einen Dummkopf zu nennen macht nicht stiltechnisch nicht gleichwertig wie Trump. (Es sei denn, sie haben in den letzten Monaten seine Aussagen an Debatten und Rallies nicht mitverfolgt)
      2 1 Melden
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  • lilie 09.11.2016 19:57
    Highlight Finde das eine gute Erkenntnis und eine super Aktion von Watson! 👍

    Trotzdem: Die Erkenntnis, dass Trump ernst zu nehmen ist, hätte auch schon früher kommen können. Hier auf Watson wurde er als Witzfigur betrachtet.

    Es nützt aber nichts, wenn man sagt, in meinem Umfeld ist niemand für Trump - das sind doch maximal ein paar Hundert Leute! Denn selbst wenn Trump nur 30% der Stimmen bekommen hätte, wären das Abertausende von Amerikaner gewesen. Es hätte also genug Gelegenheit gegeben, Befürworter anzuhören.

    Ich empfinde Watson als lernfähig und hoffe deshalb, dass es daraus lernt.
    61 8 Melden
    • MaskedGaijin 09.11.2016 20:55
      Highlight wenn ich mir das kkk bild im live ticker anschaue, bezweifle ich das sie daraus was lernen.
      19 10 Melden
    • rodolofo 09.11.2016 21:43
      Highlight Müssen wir lernen, hässlichen alten "Weissen Männern" in den Arsch zu kriechen?
      Nein, das müssen wir nicht.
      Sie bekommen von ihrem "Geiz ist geil"-Wutbürger-Mob bereits genug Bestätigung!
      Also: Sie sollen meinetwegen so bleiben, wie sie sein wollen. Ich nehme mir dieses Recht ebenfalls heraus, auch wenn ich zu einer Minderheit gehöre.
      Die ersten Einwanderer in Amerika haben die Indianer massakriert und die Nahrungsgrundlage der Indianer, die Bisons, abgeschlachtet!
      Genau diese Grundhaltung lebt in Trump und seinen Leuten weiter!
      Was sagt die Veganerin dazu???
      11 29 Melden
    600
  • Der kleine Finger 09.11.2016 19:52
    Highlight Wenn man eher "rechts" ist und eine konservative Einstellung hat ist dies nicht Gesellschafts- oder Alltagsfähig. Man ist nicht offen, bestimmt nicht gebildet, fremdenfeindlich und gehört zur Unterschicht. "Links" wird mit gebildet, Frauen, Offenheit assoziiert. Bin mir sicher, dass in den Umfragen viele angegeben haben, dass Sie Clinton wählen und dann anonym in der Wahlkabine doch Trump gestimmt haben.
    87 11 Melden
    • Bluetooth 09.11.2016 23:14
      Highlight Rechts und konservativ seien nicht alltagsfähig? So ein Quatsch! Die SVP ist nicht zufällig die wahlstärkste Partei. Du überbewertest wohl das Internet. Der reale Alltag sieht komplett anders aus; politische Korrektheit interessiert keine Sau.
      Mit dieser Einstellung kreierst du nur wie im Artikel beschreiben deine eigene Wohlfühlblase, wo du es nicht nötig hast, deine Meinung mit vernünftigen Argumente zu rechtfertigen.
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  • Pasch 09.11.2016 19:44
    Highlight Echt jetzt? Das sieht mir fast schon wie ein Pranger aus mit der Texteingabe oben!
    Tja und was deine Freunde auf Social Media betrifft, kannste mal sehn was selektives Verhalten bringt!
    Mal aber im Pub oder so mit jemandem zu plaudern der aus den U.S.A kommt, und nicht nur zum studieren hier ist hätte vieles ans Licht gebracht.
    Mir wurde es oft genauso erklärt... niemand mag Hillary und Trump ist ein Idiot, aber und dann kam immer der typische Ami raus wenn er dir was erklären will... irrsinnige Argumente aber in einer Überzeug, und zum schluss.. and thats why he will be the next president.
    28 8 Melden
    • Fabio Kunger 09.11.2016 20:09
      Highlight Verwundert es, wenn man einen Verleich USA heute und vor zwanzig Jahren macht. Der Mittel-und Unterschicht gehts schlecht. Geht doch mal nach Detroit, Baltimore oder New Orleans. Nicht Downtown NY oder San Francisco.
      18 0 Melden
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  • Nevermind 09.11.2016 19:44
    Highlight Und so ein Text aus dem Land der SVP?
    6 40 Melden
    • sevenmills 09.11.2016 20:05
      Highlight Ich denke, er meint speziell auch die SVP damit...
      19 3 Melden
    • Nevermind 10.11.2016 03:36
      Highlight 30% Wähleranteil holt die Partei und bei Abstimmungen in ihrem Hauptthema immer wieder gerne über 50%. Und das nicht erst seit gestern.
      Und jetzt macht man die Augen auf und fragt sich, wo man die letzten 20 Jahre gelebt hat?
      Anscheinend braucht es Trump wirklich. Vielleicht ist er ja der reinigende Sturm, den sich soviel erhoffen.
      4 2 Melden
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  • Jol Bear 09.11.2016 19:43
    Highlight Na ja, lieber Felix Burch, ich glaube, Sie wollen jetzt einfach ein bisschen provozieren oder gingen Sie tatsächlich nie zwischendurch mal in eine Beiz, in eine Arbeiterkantine, an einen Markt oder einfach sonstwo "unter die Leute"? Dann hätten Sie doch leicht vorausgesehen, dass zumindest die Minarettinitiative sehr gute Chancen hatte und es bei der Masseneinwanderungsinitiative eng werden würde.
    56 13 Melden
    • Felix Burch 09.11.2016 20:52
      Highlight Glaub mir. Ich bin oft "unter Leuten. Und immer wieder in Beizen.
      16 12 Melden
    • Gilbert Schiess 09.11.2016 21:12
      Highlight Tja Felix Burch, aber offensichtlich nicht gespürt, woher der Wind weht.
      20 8 Melden
    600
  • Papa la Papp 09.11.2016 19:39
    Highlight Genau, wer sind eigentlich wir, lieber Felix Bruch.
    Siehe Deinen Text in Verbindung mit der PS4 Werbung für Call of Duty!
    Mit Freude dem Ende entgegen.....
    17 21 Melden
    600
  • Raembe 09.11.2016 19:36
    Highlight Mal abwarten, ich les den ganzen Tag schon Watson und frag mich wieso hier schon so Panik herrscht. Trump ist ein ungehobelter Flegel, das ist so. Aber Trump hat noch nix als Potus getan. Was er alles tun wird/kann, weiss nur Gott. Die Suppe wird heisser gekocht als sie momentan ist.
    95 10 Melden
    • roger.schmid 09.11.2016 19:57
      Highlight ich frage mich nicht wieso panik herrscht. ich kann mich noch sehr gut an Bush errinnern und wie er alles in die sche.... geritten hat.
      37 10 Melden
    • alles auf rot 09.11.2016 20:38
      Highlight Und Bush wäre heute im linken Flügel der Republikaner.
      Er selbst hätte sich dafür keinen einzelnen Millimeter bewegen müssen.
      9 2 Melden
    • Triumvir 09.11.2016 21:15
      Highlight Exakt Roger Schmid. Alle die 8 Jahre Bush miterlebt haben, denken mit grausen an diese Jahre zurück. Ich hoffe schwer, dass ich keinen flashback erleben muss. Denn noch heute muss die ganze Welt die Folgen dieser Horrorzeit ausbaden; um nur ein paar aufzuzählen: Irakkrieg, Osama, Terror, Finanzkrisen usw....
      12 6 Melden
    • Raembe 09.11.2016 22:17
      Highlight Naja Obama war auch nicht das Gelbe vom Ei. Denkt nur mal an die Snowden Story. Sein zaghaftes Eingreifen in Syrien und Lybien. Ausserdem hat die USA kaum Hand geboten in der Flüchtlingssituation. Die durch sie hervorgerufen/ verschlimmert wurde. Klar mir wäre auch vieles lieber als 4 Jahre Trump. Aber mir scheint es als ob es Hans wie Heiri ist, ob jetzt nun ein Demokrat, ein Republikaner oder halt der Donald an der Macht ist. Meinen Glauben an die Amis hab ich schon lange verloren.
      7 7 Melden
    600
  • bobi 09.11.2016 19:36
    Highlight Super Aktion Watson! Ich selbst war auch enttäuscht von den aufgelisteten Erreignissen. Aber ich finde es falsch, wenn die Wähler, welche für diese Abstimmungen / Wahlen waren, als dumm, rasistisch, weiss, Bauern o.ä. zu bezeichnen. Dies verhärtet nur die Fronten. Ich kann viele diese Wähler nicht verstehen, aber Versuche es zumindest. Genau daselbe gilt natürlich für diese Wähler. Sprich, sie sollten auch versuchen uns zu verstehen (weshalb wir für die Aufnahme von Asylsuchenden sind o.ä.) Nur so kann man den Populismus überwinden und wieder faktenbasierte Diskussionen führen.
    59 4 Melden
    • Mach_ke_Stei 09.11.2016 19:45
      Highlight Die Fronten sind schon lange verhärtet. Darum diese Ergebnisse. Wir haben zwei sture Esel momentan.
      16 6 Melden
    • Posersalami 09.11.2016 20:43
      Highlight Die überwältigende Mehrheit ist weder dumm noch böse, sondern handelt logisch wie du und ich. Wichtig dabei zu wissen ist, dass dies jeder auf Basis eines individuellen "Wertegerüsts" tut. Jeder hat seinen Filter und seine ganz persönliche Echokammer. Versuche diese beiden Dinge mal bewusst zu ändern oder beiseite zu schieben und du wirst mehr verstehen.
      11 3 Melden
    • _kokolorix 09.11.2016 22:11
      Highlight Eigentlich haben wir nur einen sturen Esel. So kindisch blöd wie die SVPler hat noch nie ein Linker oder Grüner getan. Dort sind die Türen für Kompromisse immer offen, aber ein Kompromiss beinhaltet ein zrücknehmen der eigenen Maximalforderung. Und da siehts rechts ziemlich düster aus
      3 20 Melden
    • Posersalami 09.11.2016 22:31
      Highlight Die SP wäre auch weniger bereit zu Kompromissen, wenn sie die selbe Zahl Stimmen hätte wie die SVP. Da darf man sich keine Illusionen machen. Viel schlimmer an der Sache ist aber, dass die SVP eben wegen diesen Maximalforderungen gewählt wurde. Sie machen ja im Prinzip nichts anderes als das, was man erwarten konnte.
      9 3 Melden
    600
  • Posersalami 09.11.2016 19:25
    Highlight "Wir" könnte man so definieren: Diejenigen, die ihre Augen vor den Gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 30 Jahre die Augen ganz fest zumachen. Entweder weil "ihr" (ich gehöre nicht dazu, weil mich weder der Brexit, noch die AFD oder Trump überrascht haben) es nicht sehen könnt oder wollt.
    Nicht sehen könnt ihr es, weil ihr euch zu einseitig informiert und vor allem die Informationen nicht hinterfragt oder es euch nicht interessiert. Jeden Tag 30min Watson und Tagi lesen reichen nicht, um diese Entwicklung zu verstehen. Wenn ihr es einfach nicht sehen wollt, seid ihr verloren.
    71 29 Melden
    • Special K 09.11.2016 19:36
      Highlight Dann erklär es uns doch. Ich verstehe es immer noch nicht.
      28 27 Melden
    • Posersalami 09.11.2016 20:40
      Highlight Wie wäre es mit etwas Initiative? Etwas Recherche und denken?
      14 10 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 11:26
      Highlight Ich behaupte: Sie reden von Zuwanderung / Islamisierung, Klimalüge und Genderwahn, wenn sie von "gesellschaftlichen Entwicklungen" sprechen.

      Wie wäre es damit: Das globale Wohlstandsniveau hat massiv zugenommen, die Lebenserwartung ebenfalls, die Wohnfläche pro Kopf ebenfalls (trotz Bevölkerungswachstum!), die Kindersterblichkeit sinkt. Gleichzeitig gibt es im Vergleich zur Weltbevölkerung immer weniger Kriegstote und in Europa viel weniger Terror als noch in den 1970er und 1980er Jahren. Ebenfalls Fortschritte gemacht haben wir in Themen wie Umweltschutz oder Gleichberechtigung.



      1 0 Melden
    • Posersalami 10.11.2016 12:30
      Highlight @Caduff: Da behaupten Sie nicht das, was ich meinte oder was im Artikel angesprochen wurde. Ich meine grob gesagt die Millionen von Menschen "im Westen", die nicht mehr partizipieren können oder Angst haben, demnächst nicht mehr partizipieren zu können. "Der Mainstream" nimmt diese Sorgen nicht ernst oder hetzt sogar dagegen

      Gemäss ihrem Text ist ja alles in Ordnung! Mit dieser Haltung können sie eben den Brexit, Trump oder die AFD nicht erklären, weil Ihre Haltung die ganze negative Entwicklung ignoriert. Mit ihren Beispielen haben Sie aber recht, nur ist das eben nicht die ganze Wahrheit.
      2 0 Melden
    • Daniel Caduff 10.11.2016 13:42
      Highlight @Posersalami

      habe kurz nach meinem obigen Posting Ihre anderen Kommentare gelesen und da schon bemerkt, dass ich Ihnen Unrecht getan habe. Sorry dafür!

      Ich sehe meine Fakten nicht als Erklärung für Brexit / Trump / etc, sondern als Beispiel, wie man sich mit der Auswahl von Fakten, die einem persönlich genehm sind, wohlig in der eigenen Blase einrichten kann.

      Manche nennen das "postfaktisch". Es zählen nicht mehr Fakten, sondern "gefühlte" Wahrheiten. Es spielt also keine Rolle, dass unser Wohlstand höher ist als je zuvor. Entscheidend ist die Angst, dass es schlechter werden KÖNNTE.
      2 1 Melden
    600
  • Nameless Hero 09.11.2016 19:23
    Highlight Für Trump hat sich keine Mehrheit ausgesprochen.
    28 65 Melden
    • Bärner Gieu 09.11.2016 19:33
      Highlight Oh, diese peinlichen Bemerkungen der schlechten Verlierer. Ich erkläre Ihnen gerne das amerikanische Wahlsystem.
      83 19 Melden
    • Maett 09.11.2016 19:35
      Highlight @Nameless Hero: das ist erst klar, wenn fertig ausgezählt ist, zurzeit liegt Clinton vorne. Ich möchte allerdings zu bedenken geben dass das ein normales demokratisches System darstellt, z.B. wird in den Schweizer Parlamenten auch nicht unbedingt Politik für die Mehrheit gemacht, siehe Ständerat. Wenn das anders wäre, würden nur noch die die Interessen der Ballungsgebiete berücksichtigt, was die Grundlage für Bürgerkriege legen würde.

      Und Ihr Nutzername ist echt gemein, ich kriege gerade Bock auf G1 ;-)
      25 2 Melden
    • Nameless Hero 09.11.2016 19:37
      Highlight Ich verstehe es schon. Trotzdem hat die menschliche Mehrheit Clinton gewählt. Aber Trump hat mehr Wahlmänner.
      21 30 Melden
    • Mach_ke_Stei 09.11.2016 19:47
      Highlight Wenn man jemanden entmenschlicht, nur weil er anderer Ansicht ist, dann…ist es eben leider menschlich.
      22 5 Melden
    • Henzo 09.11.2016 19:58
      Highlight War bei Bush auch schon so
      12 0 Melden
    • @ursus 09.11.2016 21:27
      Highlight Die Mehrheit der Wähler hat weder Clinton noch Trump gewählt. Es sagt alles über die Qualität beider Kandidaten, wenn die Mehrheit entscheidet, nicht zu wählen!
      9 4 Melden
    • Manuel H. 09.11.2016 22:12
      Highlight @ursus
      Bingo. Und man kann nur mit Glück auf den Zusatzt "absolut" vor "Mehrheit" verzichten.
      2 0 Melden
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