Schweiz

Blick auf Genf: Kommt es hier bald zu Gesprächen zwischen Nordkorea und den USA? bild: shutterstock

Weshalb Trump und Kim bald in die Schweiz reisen könnten – 3 Gründe

Donald Trump und Kim Jong Un können nicht mehr so weitermachen wie bisher. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für Gespräche. 

04.09.17, 18:41 05.09.17, 06:36

Die Meldung geht um die Welt: Die Schweiz möchte im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA vermitteln. «Wir sind bereit, uns als Mediator anzubieten», sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard heute gegenüber Reuters.

Doch wie ernst ist das Angebot von Leuthard überhaupt zu nehmen? Hören die Grossmächte überhaupt auf die kleine Schweiz? Tatsächlich könnte es bald zu Friedensgesprächen kommen – und zwar aus folgenden drei Gründen. 

Die Bluffs von Trump ziehen nicht mehr

US-Präsident Donald Trump mag die Spannungen mit Nordkorea zu Beginn vielleicht noch willkommen geheissen haben. Er konnte den starken Mann markieren, von den innenpolitischen Problemen ablenken. Dementsprechend dick trug Trump denn auch auf. Die Waffen seien «gesichert und geladen», twitterte der US-Präsident etwa am 11. August. 

Plötzlich redete niemand mehr von der gescheiterten Gesundheitsreform, auch die Russland-Affäre rückte in den Hintergrund.

Doch Kim Jong Un liess sich von den Drohgebärden des US-Präsidenten nicht einschüchtern, führte weitere Raketentests durch. Der nordkoreanische Machthaber weiss genau, dass die USA nicht einfach so angreifen können. China würde dies nie gutheissen.

Ausserdem steht das Leben von Millionen Südkoreanern auf dem Spiel, welche nahe der Grenze zu Nordkorea wohnen. Der Ballungsraum um die Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtest besiedelten Regionen der Welt. 

Trump macht sich mit seinen Tweets zunehmend lächerlich. Er steht nicht mehr als starker Mann da. Im Gegenteil: Er wird von Kim an der Nase herumgeführt. Die Bluffs des US-Präsidenten ziehen nicht mehr. 

Donald Trump: Dem US-Präsidenten sind die Hände gebunden, ein Angriff auf Nordkorea wäre zu riskant.  Bild: AP/AP

Doch Trump könnte dennoch von der Situation profitieren. Dann nämlich, wenn er aus der ganzen Affäre als Friedensstifter herauskommen würde. Noch im Mai dieses Jahres sagte der US-Präsident, es wäre ihm eine Ehre, Kim Jong Un zu treffen. 

Viel zu holen gibt es für Trump in Nordkorea nicht, er möchte nur seine Muskeln spielen lassen. Würde er sich nun auf Gespräche mit Kim einlassen und gäbe es tatsächlich eine Entspannung der Situation – dann stünde er wahrlich als starker Mann da. 

Kim kann es kaum noch mehr eskalieren lassen

Kim hat es geschafft: Er kann provozieren ohne Ende, dennoch passiert ihm nichts. Die geopolitische Situation und das Arsenal an gefährlichen Raketen machen den nordkoreanischen Machthaber zu einem ernsthaften Gegenspieler. Dies wurde der Weltöffentlichkeit in den vergangenen Wochen überdeutlich. Kim kann nicht einfach so vom Thron gestossen worden. 

Doch auch für Kim Jong Un gibt es eine Rote Linie, die er nicht überschreiten darf. Denn die Weltmächte USA, China und Japan verlieren je länger desto mehr ihr Gesicht, wenn sie Kim weiterhin gewähren lassen und nicht ernsthaft eingreifen. 

Kim Jong Un: Der nordkoreanische Machthaber hätte bei Gesprächen momentan eine gute Ausgangslage, besser dürfte sie kaum werden. Bild: AP/KCNA via KNS

Gut möglich, dass Kim am Sonntag mit der Zündung der Wasserstoffbombe seine Möglichkeiten ausgemerzt hat. Mehr kann er sich wohl nicht erlauben.

Einen Krieg mit den USA möchte er kaum, zumal er genau wissen dürfte, dass er keine Chance hätte. Mit seinen Tests hat er sich zum relevanten Player in der Weltpolitik gehievt. Mehr Power kann er kaum mehr akkumulieren. Kim ist jetzt auch für die ganz Mächtigen ein Gesprächspartner auf Augenhöhe. 

Schweiz hat Erfahrung

Noch hat Doris Leuthard nichts dazu gesagt, wo die Gespräche stattfinden würden. Es sei aber an der Zeit, dass sich die Grossmächte an einen Tisch setzen würden, meinte die Bundespräsidentin. «Twitter wird kein adäquates Instrument sein.»

Will eine Plattform für «diskrete Gespräche» zwischen den Konfliktparteien anbieten: Bundespräsidentin Doris Leuthard. Bild: KEYSTONE

Sollte es zu Gesprächen kommen, könnten diese tatsächlich in der Schweiz stattfinden. Die Schweiz hat als neutraler Staat eine lange Tradition als Vermittlerin bei Konflikten. Zuletzt fanden hier etwa die Syrien- oder Zypern-Gespräche statt. 

Das Hin und Her zwischen Trump und Kim führt zu nichts mehr. Trump macht sich je länger desto mehr unglaubwürdig, Kim hat das Maximum erreicht. Einen Krieg will niemand. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, die Karten auf den Tisch zu legen. Gut möglich, dass Leuthard mit ihrem Angebot in Pjöngjang und Washington auf offene Ohren stösst. 

Nordkorea

Trump sitzt in der Nordkorea-Falle

So tönt es, wenn Kim angreift 😱 – Sirenengeheul versetzt Japaner in Angst und Schrecken

Japan liess Nordkoreas Rakete fliegen – aber warum?

Beängstigende Szenarien: Wenn die USA Krieg gegen den Iran, China oder Nordkorea führen

Wie die Kim-Dynastie mit Versicherungsbetrug und Drogenhandel zu Reichtum gelangt

Bericht: Kim Jong Uns Halbbruder mit vergifteten Nadeln ermordet

Das Tablet aus Nordkorea spioniert – und das nicht mal heimlich

Wo Nordkoreaner «gefüttert» werden: Absurde Reise an die Grenze von Kims Reich

Zündeln à la Nordkorea: «Atommacht zu werden, ist die Politik unseres Staates»

Hat Nordkorea diesen Amerikaner entführt – damit er Kim Jong-un Nachhilfe in Englisch gibt?

Warum niemand den irren Kim stoppen kann

Nordkorea hat alle sechs Wochen eine Atombombe mehr 

Ersatzmutter von Kim Jong Un aus Berner Tagen outet sich

Alle Artikel anzeigen

Nuklear-Drohung oder einfach Trumps Lieblings-Redewendung?

1m 6s

Nuklear-Drohung oder einfach Trumps Lieblings-Redewendung?

Video: watson

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
52Alle Kommentare anzeigen
52
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Russian Lady 05.09.2017 10:45
    Highlight Würde mehr Sinn machen wenn man zuerst mal die Probleme im eigenen Land löst, bevor man sich als Retter und Friedensstifter anderswo einmischt. Wir haben hier definitiv genug eigene Probleme die man anpacken muss.
    10 26 Melden
    • TheBean 05.09.2017 11:27
      Highlight Du arbeitest bestimmt irgendwo an einer Supermarktkasse. Da ist es tatsächlich so, dass man nur einen Kunden gleichzeitig bedient. In anderen Situationen lassen sich aber auch mehrere Probleme gleichzeitig anpacken...
      18 6 Melden
    • Fabio74 05.09.2017 16:15
      Highlight Wir haben Probleme. Aber die Probleme dort sind gravierender weil existenziell.
      Im Weiteren kann man parallel vieles erledigen
      5 6 Melden
    • Sisiphos 05.09.2017 20:20
      Highlight Wieso haben wir Probleme? Hats etwa wieder nicht für das grosse Auto gereicht, noch immer keine Million auf der Bank, die Luxusvilla ist auch noch nicht da. Du klagst auf einem der höchsten Niveaus dieser Welt, meine Gute. Aber ich fürchte, bei einem Weltkrieg geht auch dir der A.... auf Grundeis ;-))
      1 0 Melden
    600
  • HAL9000 05.09.2017 09:08
    Highlight Wieso will niemand Krieg?
    8 23 Melden
    • D(r)ummer 05.09.2017 13:05
      Highlight Schlecht fürs Geschäft.

      "Ironie Off"
      10 3 Melden
    600
  • alessandro 05.09.2017 04:20
    Highlight Die Neutralität der Schweiz im Bezug zu den USA ist auch stark anzuzweifeln. Wer hat die Möglichkeit, Druck auf die kleine Schweiz auszuüben?
    13 5 Melden
    600
  • Margi 05.09.2017 01:00
    Highlight Passend zu WATSON:

    0 2 Melden
    600
  • Domsh 04.09.2017 22:52
    Highlight "Grund 1: Die Bluffs von Trump ziehen nicht mehr."
    Hmm, hat jemals irgendein Twitter-Mimimi von dem Sohn/Geldverwalter/Geldvernichter-Berufsmensch funktioniert?
    Nordkorea zu drohen ist eine andere Liga als von einer Gipserfirma beim Bau eines Turmes 15% Rabatt zu verlangen.
    12 1 Melden
    600
  • Psychonaut1934 04.09.2017 22:45
    Highlight Für mich als Planespotter ein "Chäfferfäscht" die AFO wieder mal in ZRH zu sehen.
    8 2 Melden
    600
  • äti 04.09.2017 21:27
    Highlight Feine Idee. Als Austragungsort würde ich den Mond vorschlagen. Hinterseite. Passend zu den zwei Teilnehmer.
    Und ah ja: one-way ticket für das Duo.
    70 13 Melden
    600
  • Silent Speaker 04.09.2017 20:58
    Highlight Die Grössenwahn-Doris. Bitte, sie soll endlich von der Politbühne verschwinden. Sie geht mir derbst auf die Nerven.
    143 196 Melden
    • Raembe 04.09.2017 21:22
      Highlight Das kleinkariertevDenken bitte wegpacken, hier gehts um Weltpolitik.
      80 131 Melden
    • sambeat 04.09.2017 21:49
      Highlight Sei doch still! Die bringt wenigstens Vorschläge! Oder hast Du eine bessere Idee? Los, raus damit!
      85 144 Melden
    • Tschedai 04.09.2017 22:06
      Highlight @Silent klingt so, als ob du mit dir selbst ein paar Probleme zu lösen hast. Go for it!
      51 126 Melden
    • Silent Speaker 05.09.2017 01:46
      Highlight @Raembe: Danke für den Witz!
      @sambeat: Ich bin ja still. Ich habe ja geschrieben.
      @Tschedai: Haben wir doch alle. Oder hältst du dich für göttlich und daher perfekt?
      6 14 Melden
    • HAL9000 05.09.2017 09:10
      Highlight Doris ist die Mutter welche zwei streitende Geschwister besänftigen muss.
      Als ob Trump und Kim sich von einer Frau sagen lassen was sie tun und lassen sollen.

      Sorry Frau Leuthard, ist nichts persönliches, sie machen bestimmt einen guten Job =)
      4 16 Melden
    • Tschedai 05.09.2017 09:11
      Highlight @Tschedai Wir müssen auch alle kacken, mache ich trotzdem nicht in der Öffentlichkeit. D'oh.
      3 5 Melden
    • Fabio74 05.09.2017 16:19
      Highlight Eine Laus über die Leber gekrochen oder woher kommt der Frust?
      Es ist ein Angebot, dass die CH machen darf. Was wird sehen wir.
      Mühsam ist nur dieses ewige Motzen der Frustrierten.
      Leuthard ist demokratisch gewählt. Find dich damit ab, dass wir in einer Demokratie leben!!!!
      3 5 Melden
    • HAL9000 05.09.2017 16:46
      Highlight @fabio, Naja es geht, Bundespräsident/in darf irgendwie jeder mal sein, es wird nur abgstimmt wer als Nächstes dran kommt. Drankommen tut dann doch jeder.
      Real Swissness
      4 1 Melden
    • Fabio74 06.09.2017 07:28
      Highlight @Hal9000 Leuthard ist von der vereinigten Bundesversammlung demokratisch und rechtsstaatlich korrekt zur Bundesrätin gewählt worden.
      Und sie ist ebenso korrekt zur Bundespräsidentin gemäss Usanz in diesem Staat gewählt worden.
      Und damit ist das "sie soll verschwinden" aus meiner Sicht dummes Gemotze. Argumentieren tut man mit Sachlichkeit und nicht in dem man jemandem was verbietet.
      2 0 Melden
    • HAL9000 06.09.2017 10:57
      Highlight @fabio74 Fürs Protokoll, ich fühl mich von deiner Aussage "Sie soll verschwinden" nicht angesprochen, ergo verteidige ich mich dazu nicht.

      Wie gesagt, bin ich davon überzeugt, dass die Doris einen guten Job macht.

      Zu meinem letzten Post musst du mir aber recht geben, Jeder darf mal, und der Weg ins Amt ist durch die Wahl. Wäre sie nicht diesmal, wäre es das nächste Mal, oder so.

      Wie auch es zu Ihrer Aufgabe gehört als Präsidentin, die beiden Krisenherren einzuladen und zusammenzusitzen. Ist so weil ist so, bleibt so weil war so.

      Alles easy?
      1 0 Melden
    • HAL9000 06.09.2017 10:57
      Highlight @Fabio74

      Übrigens, wäre sie nicht Präsidentin, würde es die aktuelle Person an ihrer Stelle machen. Es ist nur ein Amt dessen Erwartungen und Pflichten geschrieben stehen ;)
      1 0 Melden
    600
  • Angelo C. 04.09.2017 20:24
    Highlight Die Idee von BR Leuthart ist stichhaltig, und dies aus mehreren Gründen : Erstens hat die Schweiz die Wahrung der US-Interessen und jene des Irans schon mal erfolgreich wahrgenommen.

    Und zweitens hat Kim Jong Un mehrere Jahre eine Berner Schule besucht, soll sich hier wohlgefühlt, etwas berndeutsch verstanden und sogar den Song "Alperose" gemocht haben.

    Und so ist davon auszugehen, dass der Nordkoreaner keine Animositäten der Schweiz gegenüber hegt und dadurch einer solchen Vermittlerrolle zustimmen könnte.

    Genf wäre zudem ein beiderseits neutraler Ort, falls es zu einer Konferenz käme.
    92 10 Melden
    • sambeat 04.09.2017 21:46
      Highlight Wahrscheinlich würde er wieder dem Käse verfallen 😂
      35 4 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 05.09.2017 10:19
      Highlight "dr papa het gseit..." irgendwie vermisse ich Giacobbo Müller
      11 1 Melden
    • Sisiphos 05.09.2017 20:33
      Highlight Sag mal gohts noch- Alperose ,Berndeutsch, hat sich hier wohlgefühlt. Dieser Mann hält sich für GOTT. Der muss nicht mit dem Normalvolk verhandeln. Und der andere ist der Herr der Welt, der wird sich von einer Frau nichts sagen lassen, einem Wesen, dass seiner tumben Meinung nach nur zum grabben taugt. Belief me...
      0 1 Melden
    600
  • Stigs 04.09.2017 19:55
    Highlight Kim würde nicht in ein fremdes Land gehen, er kennt die Schweiz. Er ging hier mal zur Schule. Wahrscheinlich das einzige Land nebst vielleicht China, als grösste Gefahr für die USA, das er bereisen könnte.
    31 22 Melden
    • Lümmel 04.09.2017 20:16
      Highlight Ich hab deinen Kommentar jetzt ca. 10 mal gelesen, aber ich versteh ihn trotzdem nicht.
      160 10 Melden
    • Sir Konterbier 04.09.2017 20:20
      Highlight Ich freue mich schon darauf wenn Kim nach dem Direktflug von Pyöngjang am Flughafen Bern-Belp von Doris Leuthard empfangen wird, die Ehrengarde der schweizer Armee abschreitet und auf dem Weg nach Genf noch seine alte Schule besucht und sich über das duale Bildungssystem informiert...
      70 5 Melden
    • malee 04.09.2017 20:21
      Highlight Mir fallen spontan einige Länder ein, die ihn mit Vergnügen empfangen würden und sei es nur um den Amis ans Bein zu pinkeln.
      Aber wir dürfen trotzdem stolz sein, weil nur ein, zwei andere Staaten eine glaubhaft unparteiliche Mediation anbieten können.
      41 4 Melden
    • Asmodeus 04.09.2017 20:27
      Highlight @Lümmel
      Ich glaube Stigs meint, dass die Schweiz zu den wenigen Ländern gehört, die Kim Jong Un auch wieder lebendig verlassen könnte.
      47 2 Melden
    • Pedro Salami 04.09.2017 21:00
      Highlight Schon der Gedanke Kim mit Trump an einem Tisch ist aberwitzig. Wird nicht geschehen, auch nicht in der Schweiz.
      22 12 Melden
    • Domino 04.09.2017 21:40
      Highlight Die USA würden das Flugzeug abschiessen falls sie ihn beseitigen wollen...
      9 9 Melden
    • sambeat 04.09.2017 22:52
      Highlight @Pedro: Wie kommst Du zu diesem Wissen? Ich nehme nicht wirklich an, dass Du ein Hellseher bist, darum wirst Du fundierte Fakten haben. Lass uns die wissen, bitte.
      7 0 Melden
    600
  • Sir Konterbier 04.09.2017 19:48
    Highlight Irrtum vorbehalten aber Kim war glaube ich schon länger nicht mehr ausserhalb Nordkoreas, in gewisser Hinsicht teilt er dieses Schicksal mit seinen Untertanen🤔

    Kim wird ganz sicher nicht in die Schweiz kommen😂
    61 3 Melden
    600
  • Karl Müller 04.09.2017 19:16
    Highlight Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea kann nur jemand herbeiführen, der nennenswerten Einfluss auf beide Länder ausüben kann. Und das ist nun mal, wie im Artikel beschrieben, einzig allein China. Und sicher nicht die Schweiz. In meinen Augen ist das Angebot entweder naiv, oder noch viel eher eine reine PR-Masche.
    30 99 Melden
    • Lars_ 04.09.2017 19:40
      Highlight Bei solchen Verhandlungen braucht es eben ein neutrales Land das es nicht nötig hat Druck auszuüben. Dieser Job ist perfekt auf die Schweiz zugeschnitten.
      Ausserdem dürfte Kim Jong Un Sympathien für die Schweiz habe da er hier eine Zeit lang studiert hat.
      77 15 Melden
    • Sir Konterbier 04.09.2017 19:51
      Highlight Ich halte es durchaus für möglich, dass die Schweiz vermittelt, allerdings nicht mit Kim und Trump, sondern mit Unterhändlern. Ich glaubte auch an den Sinn einer solchen Übung: Solange sie noch miteinander reden kommen sie nicht auf dümmere Gedanken...
      56 5 Melden
    • chrimark 04.09.2017 20:09
      Highlight Miteinander reden wollen müssen Donald the Duck und Kim Kong schon selber. China kann letzteren etwas wollender machen. Für den Rest brauchts neutralen Boden frei von Einfluss und Interessen.
      Wie damals bei Gorbatschow und Reagan.
      13 6 Melden
    • Sir Konterbier 04.09.2017 20:47
      Highlight Hast du die USA und Russland in den letzten Jahren gesehen? Es waren sicher nicht Putin und Obama die nächtelang verhandelten. Nein, es waren Lawrow und Kerry, aus irgendeinem Grund hat man ja Aussenminister.

      Das muss nicht heissen, dass sie sich nicht mal treffen können, aber verhandelt wird woanders.
      13 4 Melden
    600
  • Peace93 04.09.2017 19:16
    Highlight Denkt Jemand wirklich der Trump und Kim
    kann man an einem Tischgespräch besänftigen? (Rethorische Frage)
    29 12 Melden
    • NiemandVonNirgendwo 04.09.2017 19:44
      Highlight @Peace93:
      Glaubst wirklich diese 2 Herren würden persönlich teilnehmen?
      39 0 Melden
    • Asmodeus 04.09.2017 20:28
      Highlight Kim ja.
      Trump nein.


      Hört auf so zu tun als wäre Kim Jong Un ein quängelndes, heulendes Kleinkind. Der Kerl ist eiskalt berechnend.
      25 3 Melden
    • Silent Speaker 04.09.2017 21:02
      Highlight @NiemandVonNirgendwo: Warum glaubst du, dass er das glaubt? Ein nicht näher definiertes Tischgespräch kann von beliebigen Teilnehmern geführt werden.
      5 3 Melden
    • Saraina 06.09.2017 12:45
      Highlight Kim nein.

      Es wäre nicht das erstemal dass westliche Mächte versuchen, das Flugzeug eines ausländischen Staatsoberhaupts abzuschiessen, wenn auch sie sich beim letztenmal leider vertan haben, und stattdessen eine italienische Zivilmaschine trafen.
      0 0 Melden
    600
  • N. Y. P. 04.09.2017 19:07
    Highlight Es ist ja schön, wie sich alle freuen.
    Aber, im Ernst, ich glaube irgendwie nicht, dass Kim sich aus seinem Land hinaus getraut.

    Der (irre) Kim müsste, FALLS er die Schweiz besucht, danach noch kurz in Den Haag vorbeischauen.
    36 8 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 04.09.2017 19:39
      Highlight Er würde im Status der Immunität reisen. Aus Angst vor einem Attentat wird er aber wohl dennoch nicht (selbst) kommen. Er hat seit seinem Amtsantritt meines Wissens das Land nie verlassen.
      38 1 Melden
    • DonChaote 04.09.2017 19:44
      Highlight Du glaubst aber nicht wirklich, dass bei solchen Gesprächen wirklich die beiden Chefs antanzen würden... das wäre eher eine Sache für deren Minister.
      35 1 Melden
    • N. Y. P. 04.09.2017 20:10
      Highlight @DonChaote

      Sogar watson glaubt daran, dass the donald und der Kim in die herzige Schweiz kommen..
      Und watson ist weltweit etabliert, was Vorhersagen betrifft (räusper)..
      24 2 Melden
    • DonChaote 05.09.2017 08:56
      Highlight @N.Y.P. Hätten - würden - könnten... mehr fällt mir dazu nicht ein 😉
      1 0 Melden
    • Ketsch 05.09.2017 10:27
      Highlight @N.Y.P. Trump müsste eher nach Den Haag als Kim Jong Un. Die Bombenangriffe in Afghanistan und Syrien dieses Jahr geschahen jeweils ohne UNO-Mandat und sind dadurch eine Kriegshandlung.

      Dass dies nicht weiter ausgeschlachtet wird, dafür haben die Veto-Nationen gesorgt (was auf keinen Fall die Kriegshandlung legitimiert).
      4 0 Melden
    600

Religiöser Wahn in Brasilien: Bundesrichter erlaubt die «Therapie» von Homosexuellen

Seit 1999 durften Psychologen in Brasilien keine «Therapien» für Homosexuelle anbieten. Doch jetzt kippte ein Bundesrichter diesen Entscheid.

Die brasilianische Psychologin Rozângela Alves Justino fühlt sich von Gott geleitet, homosexuellen Menschen zu helfen. Denn für die Psychologin steht fest: Homosexualität ist eine Krankheit. Menschen würden sich dann zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, «wenn sie in Kindheit und Jugend missbraucht wurden und es genossen haben».

Zudem betonte sie einmal gegenüber der Zeitung «Folha de Sao Paulo», sie habe schon Hunderte von Homosexuellen geheilt. Ihre wirren Ansichten …

Artikel lesen