Schweiz

Die Elbphilharmonie in Hamburg. Bild: FABIAN BIMMER/REUTERS

Die Elbphilharmonie wird eröffnet – warum die Schweiz nie etwas Vergleichbares bauen wird

Heute wird in Hamburg die Elbphilharmonie eröffnet. Ein vergleichbares Projekt liesse sich in der Schweiz kaum realisieren. Das ist auch gut so.

11.01.17, 08:07 11.01.17, 15:12

Pedro Lenz / aargauer zeitung

Heute Abend wird in Hamburg die Elbphilharmonie eröffnet. Dass die Eröffnung eines derartigen Bauwerks nicht ohne grosse Worte auskommt, scheint klar. Es gibt ein dreiwöchiges Eröffnungsfestival. Der laut Angaben des Hauses «wohl wichtigste lebende deutsche Komponist» Wolfgang Rihm hat eigens für die Eröffnung ein Auftragswerk geschrieben. «Herausragende» Solisten sollen den Auftakt zu «vielen weiteren Sternstunden» bilden. Schon vor der Eröffnung wird das Haus angepriesen als «eines der weltbesten Konzerthäuser». Ausserdem wird «das neue Wahrzeichen Hamburgs» auf der Website von Hamburg-Tourismus als «Gebäude der Superlative» gerühmt.

Die Schweiz plant anders

Wer auch nur einen Bruchteil von allem liest, was in diesen Tagen über die Elbphilharmonie geschrieben wird, könnte sich fast klein fühlen. Zumindest, wenn er aus einem Land wie dem unseren kommt, in dem die Kultur mehrheitlich in Mehrzweckhallen, Festzelten und Kellerbühnen gepflegt wird. Und selbst der Umstand, dass der kulturelle Meilenstein in Hamburg von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfen wurde, vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass ein vergleichbares Projekt hierzulande wohl nie realisiert werden könnte. Zu gross wären die politischen Hürden, die ein derartiges Vorhaben nehmen müsste, um überhaupt ins Auge gefasst werden zu können. Die Schweiz hat zwar die Architekten, um solche Gebäude zu bauen. Sie hätte wohl auch die finanziellen Mittel, die Künstler und das Publikum, um es zu betreiben. Was hierzulande jedoch fehlt, ist das Selbstverständnis, etwas Vergleichbares wie die Elbphilharmonie überhaupt anzupacken.

Herzog und De Meuron – die berühmtesten Bauten

Es widerspricht wohl einfach unserem nationalen Selbstverständnis, im Kulturbereich in solche Dimensionen vordringen zu wollen. Ob das zu bedauern oder zu begrüssen ist, können wir am ehesten beantworten, wenn wir der Frage nachgehen, welche Kultur wir wollen. Wollen wir eine Kultur mit Ausstrahlung in die Welt? Oder bevorzugen wir eine Kultur mit Ausstrahlung in die einzelnen Menschen?

bild: herzog & de meuron

1. Der alte Kaispeicher A mit seiner roten Backsteinfassade bildet den Sockel. Das ehemalige Lagerhaus wurde komplett entkernt. 2. Der grosse Konzertsaal bietet 2100 Plätze, kein Zuschauer ist weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt.
3. Der kleine Saal mit 550 Plätzen.
4. Hotel «The Westin Hamburg», 244 Zimmer und Suiten.
5. Westspitze mit 45 Apartments.
6. Die Orgel mit vier Manualen, 69 Registern, 2 Spieltischen und 5000 Pfeifen.
7. Die Tube ist eine 82 Meter lange, leicht gewölbte Rolltreppe.
8. Die Plaza auf 37 Metern Höhe ist frei zugänglich. Ein Aussenrundgang bietet Ausblick auf den Hafen und die Stadt.
9. Die Kaistudios: 150 Plätze für kleine Konzerte und Vorträge.

10. Der höchste Punkt der Elbphilharmonie: 26. Stock/ 110 Meter.

Ende gut, alles gut?

Wie seit vielen Jahren zu lesen war, ist die Entstehungsgeschichte des «architektonischen und kulturellen Wahrzeichens» der Stadt Hamburg eine Geschichte der Skandale sowie der Kosten- und Zeitüberschreitungen. Der Bau hätte gemäss ursprünglichen Plänen bereits 2010 fertigerstellt sein sollen. Es ist auch eine Geschichte politischer Streitigkeiten und gegenseitiger Schuldzuweisungen. Aber jetzt, da das Haus endlich steht, wird es mit Pomp in Betrieb genommen. Allen Schwierigkeiten und allen Kosten zum Trotz ist das einmalige Gebäude nun da. Und mit ihm ist ein Stolz verbunden, der ganz offensichtlich die Probleme der Planungs- und Bauphase verdeckt.

Dennoch bleibt die Frage im Raum, was so ein Monsterbau der überwiegenden Mehrheit der Kulturkonsumenten und Kulturschaffenden bringt. So selbstbewusst die regionale Berichterstattung auch klingen mag, so blumig das Stadtmarketing Hamburgs nun damit wirbt: Tatsache bleibt, dass die Elbphilharmonie den Alltag der Mehrheit der Hamburger Bevölkerung kaum verändern wird. Der grosse Konzertsaal hat 2100 Sitzplätze. Hamburg hat eine Einwohnerzahl von ungefähr 1.8 Millionen. Und selbst wenn jeder dieser Einwohner die Kosten der Elbphilharmonie auf die eine oder andere Weise mitträgt, wird nur immer ein Bruchteil der Bevölkerung an den kulturellen Segnungen des Hauses teilhaben. Das hat nicht nur mit den Ticketpreisen oder mit der musikalischen Bildung zu tun, sondern ganz einfach mit den kulturellen Vorlieben der Menschen.

Bestimmt haben Marketingfachleute bereits berechnet, wie der kulturelle, touristische oder psychologische Mehrwert der Investitionen längerfristig zu Buche schlägt. Und vielleicht können uns diejenigen Experten, die sich mit solchen Zahlen befassen, glauben machen, dass sich die Investitionen irgendwann lohnen werden. Trotzdem wird die Kultur im weiteren Sinn von einem solchen Grossprojekt höchstens marginal beeinflusst.

Ein Drohnenflug durch die Elbphilharmonie Hamburg

Video: © Youtube/Elbphilharmonie Hamburg

Wo die Kultur spielt

Wie überall auf der Welt spielt sich auch in Hamburg das kulturelle Leben in den kleinen Zellen ab. Kultur lebt immer auch in Jazzbars, in kleinen Bühnen, in Wirtshaussälen, in Aulen, in Bibliotheken, in Kirchgemeindehäusern, in Kellern, in Parks und auf der Strasse. Selbstverständlich gehören die grossen Häuser zum Kulturangebot einer Stadt. Aber sie machen die kulturelle Lebendigkeit der jeweiligen Orte nie allein aus. Viel eher ist zu befürchten, dass ein Haus wie die Elbphilharmonie langfristig finanzielle Mittel bindet, die anderswo fehlen. Bekanntlich leben wir in Zeiten erhöhten Spardrucks bei der öffentlichen Hand.

Wenn gespart wird, ist es immer einfacher, kleinen Institutionen wie Kunstvereinen, Gemeindebibliotheken oder Musikschulen das Geld zu streichen, als einem Haus von internationalem Rang. Dabei sind es meist solche Institutionen, die niederschwellige Kulturangebote am Leben erhalten. Das kulturelle Leben einer Mehrheit der Bevölkerung spielt sich an Orten ab, die weniger nach aussen als nach innen strahlen. Das mag wenig Prestige generieren. Aber es bereichert den Alltag von vielen.

So betrachtet können wir in der Schweiz fast froh sein, wenn unsere weitverbreitete Ängstlichkeit, unsere föderalistischen Strukturen oder unsere historisch gewachsene Skepsis vor Gigantismus uns daran hindern, ähnliche Leuchttürme des Kulturlebens ins Auge zu fassen wie die Elbphilharmonie in Hamburg.

Umfrage

Glaubst du auch, dass in der Schweiz nie so ein Bau umgesetzt werden würde?

  • Abstimmen

422 Votes zu: Glaubst du auch, dass in der Schweiz nie so ein Bau umgesetzt werden würde?

  • 28%Ja. Absolut einig mit dem Autor. Und das ist auch gut so, wir brauchen solche Prestige-Bauten nicht.
  • 42%Ja, aber ich wünschte mir, die Schweiz hätte mehr Mut.
  • 5%Nein, die Schweiz strotzt vor Pioniergeist.
  • 12%Nein. Absolut nicht einig mit dem Autor. Wir haben viele grossartige architektonische Leistungen vorzuweisen!
  • 12%Ich möchte nur die Antworten sehen.

Und jetzt atmen wir alle mal tief durch und entspannen mit symmetrischer Architektur

Das könnte dich auch interessieren:

Robert Kagan: «Die Republikaner könnten Trump stoppen, aber ...»

Mit diesen 7 Tipps schaufelst du massig Speicherplatz auf dem Smartphone frei

Was mein Besuch im «kiffertoleranten» Altdorf über Urner Filz verrät

History Porn Teil XIII: Geschichte in 21 Wahnsinns-Bildern

Na, noch müde? Bei diesen witzigen Flugzeug-Durchsagen musst du trotzdem lachen

Dieses geniale Start-up in Birmensdorf ZH erinnert an das Apple, das wir alle liebten

So geschickt macht die «Weltwoche» Kuno Lauener zu ihrem Coverboy

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
90 Kommentare anzeigen
90
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Spooky 12.01.2017 21:48
    Highlight All die goldenen Kälber, die immer noch angebetet werden!
    0 1 Melden
    600
  • Schneider Alex 12.01.2017 09:46
    Highlight Wie hell strahlen die Aargauer Leuchttürme wirklich?

    Es wäre interessant zu wissen, wie viele Besucherinnen und Besucher die Aargauer Leuchttürme pro Jahr anziehen und wie viele Prozente der Bevölkerung zu den regelmässigen, freiwilligen Besucherinnen und Besuchern dieser Leuchttürme zählen. Ich vermute, dass es neben den Schulen lediglich ein auserlesener Kreis von Kulturinteressierten ist, der diese Kulturangebote auch nutzt. Nicht verwunderlich ist, dass es dazu keine öffentlichen Statistiken gibt.
    0 0 Melden
    600
  • Markus Hofstetter 11.01.2017 18:53
    Highlight Würde in der Schweiz etwas grosses von einem privaten gebaut, so ganz ohne Steuergeld, würde ein riesen Drama daraus gemacht. Es wäre eine Machtdemonstration etc. Man hat es ja bei den Roche-Türmen gesehen. Dabei wäre es das beste, was uns passieren könnte. Ich wünschte mir, man hätte in der Schweiz mehr Mut, bzw. man würde nicht nur funktional bauen. Die meisten modernen Bauten sind von der Kategorie 0815. Gerade wenn sie das Stadtbild prägen, ist dies schade.
    9 3 Melden
    600
  • Markus Hofstetter 11.01.2017 18:35
    Highlight Mir ist eine Elbphilharmonie ist mir lieber als Kultursubventionen. Letztere sind zwar breiter gestreut, dennoch profitiert nur ein kleiner Teil davon. Es ist ein kleiner Teil von Liebhabern und Künstlern, die daraus Nutzen erzielen. Ausserdem ist es Klientelwirtschaft. Diese Subventionen werden von Linken beschlossen und gehen an Linke.

    Ein Bauwerk wie die Philharmonie wird zwar ebenfalls nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung besucht. So manch einer wird jedoch so manche Male einen Blick auf das Bauwerk werfen und sich daran erfreuen, möglicherweise auch etwas stolz darauf sein.
    5 8 Melden
    600
  • Chesus80 11.01.2017 15:18
    Highlight Ich finde die Elphie einfach nur der Hammer!
    16 3 Melden
    600
  • hanselimaa 11.01.2017 15:12
    Highlight die elbphilharmonie steht und wurde eingeweiht. mir gefällt sie kolossal. sie wird das Wahrzeichen Hamburgs werden. überall auf der Welt gibt es welche, die einem mitteilen, du bist in new York, in Rom, in Kairo angekommen. das wäre das wichtigste, das unbezahlbare. auch Genf hat seine optische Identität - zwar etwas bescheidener.
    nun kleinbürgerlich mit rechnen zu beginnen ist kulturlos. mir scheint, die wahren rechnerischen Dimensionen sind erst in Jahren erfassbar, wenn der gesamte nutzen sichtbar wird. zudem: die kostentreiber waren nicht die Architekten alleine.
    9 5 Melden
    600
  • satyros 11.01.2017 14:14
    Highlight Ich bin gespalten. Natürlich ist das ein Haufen Geld, der anderswo wohl effizienter ausgegeben werden könnte. Würden die Menschen aber immer so denken, dann gäbe es keine Pyramiden, kein Kolosseum, keine Akropolis, keine gewaltigen Kathedralen etc. Und das wäre ja auch irgendwie schade.
    22 1 Melden
    600
  • Midnight 11.01.2017 14:10
    Highlight Mir kommt da gleich das KKL Luzern in den Sinn. OK, es ist vielleicht nicht so gross und nicht so teuer wie die Elbphilharmonie, aber der Konzertsaal ist das akustisch beste, was ich je gehört habe! Also in der Schweiz geht das auch. In der Regel vergeigen wir es einfach nicht so krass wie unsere nördlichen Nachbarn :-) (wann ist nochmal Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg?) 😅😅
    22 3 Melden
    600
  • Alex23 11.01.2017 13:47
    Highlight Also nochmal zum Nachrechnen für alle, die meinen, in der Schweiz würde nicht "verschwendet", wenn man es denn überhaupt als Verschwendung bezeichnen will:
    Hamburg 1,73 Mio. Einwohner - Kosten Elbphilharmonie 866 Millionen Euro
    Luzern 78 000 Einwohner- Kosten KKL Fr. 227 Millionen
    Wie sieht da die Relation aus?
    18 6 Melden
    • Midnight 11.01.2017 14:13
      Highlight Das KKL wurde aber nicht nur für die Einwohner von Luzern gebaut. Zudem ist es in der ganzen Schweiz einzigartig und dank dem 21st Century Orchestra haben sie ein so breit abgestütztes Programm, dass für so ziemlich jeden etwas dabei ist - und das erst noch zu bezahlbaren Preisen! Nur das vermaledeite Dach hätte man echt besser machen können. Da würde ich mir einen besseren "Kontrollmechanismus" wünschen...
      9 4 Melden
    • fcsg 11.01.2017 14:28
      Highlight Es kommt doch nicht darauf an wieviele Einwohner eine Stadt hat, sondern auf das Kosten-Nutzen Verhältnis. Das ist in Hamburg nunmal miserabel.
      Das Opernhaus von Sidney z.B. kostete inflationsbereinigt auf heute gerechnet etwa 700 Mio. CHF und ist wesentlich grösser und spektakulärer. Angesichts der massiven Kostenüberschreitung in Hamburg kann man also durchaus von einer Verschwendung von Steuergeldern sprechen.
      11 4 Melden
    • Alex23 11.01.2017 15:52
      Highlight Die Elbphilharmonie wurde auch nicht nur für die Hamburger gebaut. Wer sich die Mühe macht, mal das Programm der Elbphilharmonie für die nächsten Monate anzuschauen, wird sehen, dass es viele erschwingliche Veranstaltungen gibt für ein breiteres Publikum. Und um mehr oder weniger "spektakulär" geht es eh nicht.
      7 0 Melden
    600
  • Denk nach 11.01.2017 13:01
    Highlight Hmmm, wie wäre es mit einem riesigen Hofbräuhaus mit 20'000 Plätzen als nächstes Kulturprojekt? Das Maas für fünf Euro, dazu ein bisschen Musik. Davon würde nicht nur eine Elite von 1.8 Mio. Einwohnern profitieren... Und vielleicht wäre es sogar kostenneutral.
    10 2 Melden
    600
  • Alienus 11.01.2017 12:57
    Highlight Ein klitzekleines Essigtröpfchen für einige arg überschäumende und trunkene Patrioten.

    Das Gotthard ist wirklich gut. Aber auch hier konnte die so super Schweiz ihr Tunnel ohne ausländische Hilfe nicht realisieren. Die Tunnelbohrmaschine kam aus dem ach so rückständigen und unfähigen Deutschland.

    Die Kostenüberschreitung wird zum Teil auch den schw. Architekten zugeschrieben, die wohl hier an ihre Grenzen vorgestoßen sind.

    Alles ist relativ.
    7 18 Melden
    • Midnight 11.01.2017 14:20
      Highlight Wann wurde in der Schweiz jemals ein Tunnel ohne Mithilfe vom Ausland gebaut? Dass diese Zusammenarbeit so gut klappt, darauf kann man ja stolz sein. Als "Essigtröpfchen"würde ich das jetzt absolut nicht bezeichnen.
      17 1 Melden
    600
  • Wehrli 11.01.2017 12:14
    Highlight Das neue Gebäude an der ETH Hönggerberg war mit 980 Mio etwas teurer.
    22 3 Melden
    600
  • Paraflüger 11.01.2017 12:02
    Highlight An alle, welche behaupten, die Schweiz baue nichts mit Pioniercharakter. Seht euch bitte mal den neuen Gotthard Tunnel an. Dies war eine unglaubliche Leistung. Anders als ein Haus mit einer glizernden Fassade.
    31 7 Melden
    • Majoras Maske 11.01.2017 12:26
      Highlight Ja, der Gotthard ist eine grosse Leistung und eine gute Investition. Aber er ist eben nicht sichtbar und daher auch kein Wahrzeichen wie etwa der Eifelturm.
      22 5 Melden
    600
  • c_meier 11.01.2017 11:44
    Highlight Die Schweiz ist so bescheiden dass wir das grösste Bauwerk diskret in den Gotthard reinbauen als Gotthard-Basistunnel, so dass es nicht so sichtbar ist.... ;)

    Übrigens das Opera House in Sydney hatte auch eine massive Kostenüberschreitung und Verzögerung von etlichen Jahren... ist wohl einfach so bei so speziellen Opern-Häusern..
    33 1 Melden
    600
  • Quicky 11.01.2017 11:01
    Highlight Kultur ist nicht nötig? Und trotzdem geht jeder hin und macht vor dem Haus ein Selfie, um bei Facebook sein eigenes Ego ein bisschen aufzupimpen. So ist es doch
    22 7 Melden
    600
  • Wehrli 11.01.2017 10:28
    Highlight Bitte in Relationen: Zürich gibt 240 mio für die Sanierung des Kongresszentrums aus, auf die Grösse Hamburgs Hochgerechnet wären das 3 Elbbunker.
    Denken. Drücken. Schlucken. Sprechen.
    71 2 Melden
    600
  • SVARTGARD 11.01.2017 09:49
    Highlight Weil ihr kein Geld habt.😂😂😂
    7 39 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 10:46
      Highlight Wir sollten für 600 Mrd in der Nazbank ganz Hamburg kaufen und Rosa anstreichen. Das wäre der Kulturschiss aller Zeiten!
      35 8 Melden
    600
  • yLeonis 11.01.2017 09:41
    Highlight Der Autor hat wohl bei seiner Analyse das KKL in Luzern schlicht vergessen oder bewusst weggelassen. Die Baukosten des KKLs lagen mit 220 Millionen Franken in etwa gleich hoch wie die ursprünglich budgetierten Kosten der Elphi. Soviel zum Thema Skepsis und Ängstlichkeit der Schweizer.
    112 1 Melden
    • demokrit 11.01.2017 10:20
      Highlight Und es ist noch heute ein Fass ohne Boden, dass der Steuerzahler jedes Jahr massiv bezuschussen muss. Zusätzlich der Reparaturkosten von über 10 Mio. fürs Dach aufgrund von Fehlplanungen und Baupfusch.
      34 12 Melden
    • Kastigator 11.01.2017 10:30
      Highlight Das KKL wurde mit 170 Mio. budgetiert, kostete dann aber 227 Mio. Dach, Fenster, Lifts etc. müssen bereits saniert werden, das kostet wieder 50 Mio. Kein Wunder, hatte die Salle Modulable keine Chance. Wer will schon ein weiteres Millionengrab?
      35 6 Melden
    600
  • mitch01 11.01.2017 09:27
    Highlight Die Schweiz ist einfach vernünftig, im gegensatz zu den Deutschen. So viel Geld investiert und sieht von aussen nicht mal speziell aus
    22 40 Melden
    • Alex23 11.01.2017 13:33
      Highlight Seufz, Mitch, so was musste ja kommen ....
      KKL 227 Millionen (Luzern hat 79 000 Einwohner). Hamburg hat 1.73 Millionen Einwohner. Elbphilharmonie hat 866 Millionen Euro gekostet.
      So, nun rechne mal.
      4 4 Melden
    • mitch01 11.01.2017 17:24
      Highlight Nun ja, glaube kaum das die Stadt Luzern dieses Projekt alleine gestemmt hat. Aber wenn man die beiden Länder insgesamt vergleicht, dann hätte die Elbphilharmonie ja ca. 10 mal so viel kosten müssen wie das KKL.
      1 1 Melden
    600
  • Gleis3Kasten9 11.01.2017 09:12
    Highlight Der Autor hats auf den Punkt gebracht: Selbst wenn ich mir ab und an mal gerne eine Verdi-Oper gerne live anschaue passiert das mit grossen Abständen dazwischen. Für was scheinbar über 800 Millionen in diesen Bau pumpen wenn ich selbst das Geld lieber in die lokale Infrastruktur und Soziales investieren würde?
    57 18 Melden
    • Harpist 11.01.2017 15:06
      Highlight Die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus, kein Opernhaus...
      5 1 Melden
    600
  • Menel 11.01.2017 09:11
    Highlight Wir bauen dafür überall Kultur. Die Elbphilarmonie ist ja auch von Herzog&De Meuron 😉
    49 11 Melden
    600
  • Benis 11.01.2017 09:08
    Highlight Komisch, wenn ich mit Deutschen darüber spreche wird die Elbphilharmonie eher als nationale Schande und Geldverschwendung angesehen, ähnlich wie BER. Klar wird sich das ändern nachdem sie nun endlich eröffnet worden ist, aber Baukosten von 850 Mio. € (4x soviel wie geplant und davon 500 Mio. für die Stadt) und 6 Jahre länger sind schon heftig. Es ist ein Prestigebau, ein Wahrzeichen für die Stadt und gut für den Tourismus, hätte man aber von Anfang die Baukosten gewissen wäre es nie ermöglicht worden.
    61 3 Melden
    600
  • Peter Wolf 11.01.2017 09:08
    Highlight Pedro Lenz hat wohl recht, dass Skepsis, ja Aengstlichkeit, Föderalismus und gesundes Augenmass verhindern, dass in der Schweiz etwas Vergleichbares entstehen kann. Umso mehr freue ich mich riesig darauf, am 20. Januar, ab 1100 Uhr in der Elbphilharmonie Haydns "Schöpfung" zu hören! Wow!
    30 12 Melden
    • fcsg 11.01.2017 09:18
      Highlight Von mir aus gerne etwas Vergleichbares, aber niemals zu diesem Preis! Das ist der Mehrheit der Steuerzahler gegenüber, welche diesen Koloss nie betreten werden einfach unverantwortlich.
      33 8 Melden
    • Alex23 11.01.2017 13:37
      Highlight fcsg: In der Elbphilharmonie wird es neben den grossen Konzerten auch viele kleinere Musikveranstaltungen geben. Noch dazu für viele Musikgeschmäcker und verschiedene Geldbeutelgrössen.
      2 0 Melden
    • fcsg 11.01.2017 14:00
      Highlight @Alex23
      Schön und gut. Aber eine Kostenüberschreitung von 300% (!) für ein durch grösstenteils durch Steuern finanziertes Gebäude ist jenseits von Gut und Böse. Auch wenn es noch ein paar kleine Räume für andere Veranstaltungen gibt. Das KKL in Luzern z.B. bietet etwa das Gleiche und hat nicht einmal einen Drittel der Kosten verursacht!
      1 1 Melden
    • Alex23 11.01.2017 15:56
      Highlight fcsg: Ich finde die massive Kostenüberschreitung auch nicht gut. Aber am Ende finde ich es allemal besser, das Geld wird für sowas "verpulvert" als fürs Militär. Was nicht heisst, dass es irgendeinen Grund geben sollte, mit Steuergeldern nachlässig umzugehen ...
      2 0 Melden
    600
  • maxi 11.01.2017 09:01
    Highlight zur bildstrecke, nummer 33/34, nördlich von dänemark... gibt es dazu noch genauere angaben?
    8 1 Melden
    • DailyGuy 11.01.2017 09:25
      Highlight Das Spital wird nördlich von Kopenhagen in einer Stadt namens Hillerød gebaut :) hoffe das konnte dir helfen.
      8 0 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 09:33
      Highlight ;-)
      23 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 11.01.2017 10:10
      Highlight Gemäss meinen Recherchen (google) soll das Spital in Hillerød entstehen.
      5 0 Melden
    • maxi 11.01.2017 10:18
      Highlight danke

      @charlie Brown genau dies ging mir auch durch den kopf
      7 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 11.01.2017 10:32
      Highlight DailyGuy war schneller :)
      Aber Charlies Idee gefällt mir besser.
      2 0 Melden
    600
  • kEINKOmmEnTAR 11.01.2017 08:55
    Highlight Weil wir nicht 960 Millionen in den Sand setzen wollen? Es gibt wichtigere Probleme zu lösen. Kultur ist Luxus!
    28 73 Melden
    • meine senf 11.01.2017 09:32
      Highlight Nein, Kultur ist kein Luxus.

      Aber es ist ein Luxus solche eine Protzhülle für die Kultur zu bauen. Wenn Sie das meinen, haben Sie recht.
      62 8 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 09:36
      Highlight Kultur ist unter anderem das, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Wer das als Luxus bezeichnet... Naja. Ich führe das nicht weiter aus.
      55 17 Melden
    • demokrit 11.01.2017 10:23
      Highlight Es gibt mehrere Tierarten mit einer Kultur. Der Mensch ist bekanntlich auch nur eine Tierart.
      12 12 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 10:31
      Highlight Nein. Der Mensch ist keine Tierart. Aber hier tummeln sich viele Tierähnliche unter den Kommentatoren: Lurche, Affen und Wirbellose ...
      22 12 Melden
    • opwulf 11.01.2017 10:43
      Highlight Arm ist eine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur! Und sind wir doch einfach mal all den Kunstsschaffenden und Künstlern dankbar für ihren sehr oft schlecht entlöhnten Beitrag der uns Allen auf die eine oder andere Art zu Gute kommt! Kunst hat nicht nur einen unterhaltenden Auftrag sondern setzt sich auch kritisch mit der Gesellschaft auseinander! Was diesen Prunkbau und seine Kosten betrifft - finde ich dies eine unnötige Verschwendung! Lieber 5 Nummern kleiner und dafür mehr in die Kunstförderung wäre mir einiges sympathischer!
      21 3 Melden
    • senfmayo 11.01.2017 10:52
      Highlight @wehrli: Die Nashörner hast du vergessen
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 10:53
      Highlight @demokrit: Von mir aus, je nach dem wie weit man den Kulturbegriff fasst. Können wir uns drauf einigen, dass Tiere keine Opernhäuser bauen?

      Zur Abgrenzung zwischen Mensch und Tier kann man endlos streiten. Ich verzichte aus früherer Erfahrung mit dir darauf. Eine Definition (natürlich nicht die einzige richtige) kann sein "Obwohl auch der Mensch biologisch gesehen ein Tier ist, wird im nichtbiologischen Sprachgebrauch, darunter auch in juristischen Kontexten, unter „Tiere“ zumeist „Tiere mit Ausnahme des Menschen“ verstanden."

      Ich glaube, es war einigermassen klar, was ich sagen wollte.
      11 4 Melden
    • demokrit 11.01.2017 10:55
      Highlight @Wehrli: Unsinn: https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch
      2 5 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 11:08
      Highlight @demokrit: Tomaten sind biologisch gesehen auch Früchte. Wenn du mich bittest, ein paar Früchte für dich zu kaufen, wirst du trotzdem keine Freude an Tomaten haben. Es gibt immer mehrere Blickwinkel auf eine Sache.

      Shit. Jetzt lass ich mich schon wieder auf solche stupiden Diskussionen ein.
      15 4 Melden
    • demokrit 11.01.2017 11:27
      Highlight Biologisch ist die Sache völlig unumstritten. Juristen sind keine Biologen, sondern Moralwissenschaftler, die im alten römischen Recht, wo der Mensch auch unter Eindruck der unaufgeklärten Christenklerik noch im Zentrum der Welt stand, verhangen sind. Der immer noch vorhandene Anthropozentrismus der Juristerei ist darum auch kein valables Argument, sondern Tradition.

      Bieber bauen Staudämme, die sie an ihre Famieliennachfahren vererben. Laubenvögel grandiose Kunstwerke für ihre Partner. Kulturen unterscheiden sich. Dass wir Opernhäuser bauen ist darum kein wirkliches Differenzierungsmerkmal.

      6 2 Melden
    • demokrit 11.01.2017 11:47
      Highlight Warum nicht?: "Die Frucht (von lateinisch fructus) einer Pflanze ist die Gesamtheit der Organe, die aus einer Blüte hervorgehen, und die die Samen bis zu deren Reife umschließen."

      Dein Satz oben war: "Kultur ist unter anderem das, was den Menschen vom Tier unterscheidet." Dieser Satz ist in seiner Allgemeinheit so schlichtweg falsch.
      2 5 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 12:22
      Highlight Ich überarbeite hiermit meine oben gemachte Aussage:

      Kultur [respektive der Grad ihrer Komplexität] ist unter anderem das, was den Menschen [im juristischen und soziologischen Sinn, nicht im biologischen Sinn] vom Tier [je nach Rasse mehr oder weniger stark] unterscheidet.
      5 1 Melden
    • demokrit 11.01.2017 13:44
      Highlight Soziologie befasst sich eh nur mit Homo sapiens. Mit einer vermeintlichen Komplexität begibst du dich in biologischen als auch sozialen Systemen (die letztlich auch nur Biologie sind) auf brüchiges Geäst.



      Wissenschaftlich sind solche Unterschiede bei Lichte besehen wenig haltbar. Und das Nichtwissen über die Herkunft der Tomate im Allgemeinen Sprachgebrauch ist auch nicht mit einer DNA-Analyse dieses Nachtschattengewächses als gleichwertige Betrachtungsweise zu setzen. Der Glaube (hier der Christliche) entpuppte sich hier schlicht als Unwahrheit.
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 14:06
      Highlight Ich weiss, ich hab gesagt ich lass mich nicht mehr auf solche sinnlose Diskussionen ein. Ich kann nicht über meinen Schatten springen... Verdammt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tiersoziologie

      Was an meinen Tomatenvergleich hast DU nicht verstanden? Ich sage ja nichts anderes, als dass die Tomate eine Frucht ist.

      Wer genau unterliegt dem christlichen Glauben? Ich bestimmt nicht... Wie kommst du darauf?
      3 2 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 14:50
      Highlight Nettes Tiervideo übrigens. Eine Krähe verwendet ein Werkzeug. Kultur pur ;-)

      Wenns wenigstens lustig wäre, könnte man es als Tschiff für den Picdump verwenden. Dann wäre es wieder Kultur, einfach menschliche.
      3 2 Melden
    • demokrit 15.01.2017 10:50
      Highlight Du sagtest auch, dass die gesellschaftliche Meinung die Tomate nicht als Frucht zu bezeichnen, bloss ein anderer Blickwinkel sei. Dem ist nicht so.

      Netter Versuch: "Tiersoziologie ist auch innerhalb der Soziologie kein Fachbegriff" steht da Deutsch und deutlich. Du sprachst von Soziologie, nicht von irgendwelchen kuriosen Wortschöpfungen aus der Psychologie, die sich auch nie irgendwo durchgesetzt haben.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Tiersoziologie

      Werkzeuggebrauch ist Kultur (bei Krähen sogar über mehrere Reflexionsstufen hinweg):
      https://de.wikipedia.org/wiki/Werkzeuggebrauch_bei_Tieren
      0 0 Melden
    • demokrit 15.01.2017 10:52
      Highlight Der christlichen Tradition unterliegen Leute, die ohne valable Gründe vorweisen zu können, an einem anthropozentrischen Weltbild festhalten. Das trifft auf dich zu.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 15.01.2017 14:41
      Highlight Im Wissen drum, dass es nix nützt...

      Mein Tomatenstatement war wie folgt gemeint: Du versteifst dich manchmal gar fest auf eine der möglichen Definitionen. Z.B. Tomate = Frucht, auch wenn das im Hinblick auf einen feinen Fruchtsalat nichts bringt.

      Dein Christentum-Statement übersteigt ehrlich gesagt mein kognitives Potential, ich habe schlicht keine Ahnung, was du mir sagen willst. Ausser dass ich offenbar der christlichen Tradition unterliege. Henusode.

      Mein ursprüngliches Statement: Kultur ist nicht Luxus, Kultur unterscheidet uns vom Regenwurm. Jedenfalls die meisten von uns.
      0 0 Melden
    • demokrit 16.01.2017 18:18
      Highlight Beim Homo sapiens gibt es keine Alternative zur Wissenschaft (und Niet: Die christlich-römisch verbrämte Juristerei zählt nicht zu denselben).

      "Kultur ist nicht Luxus" - dem kann ich zustimmen, wobei.. aber lassen wir das.
      0 1 Melden
    • Charlie Brown 16.01.2017 18:46
      Highlight Du stimmst meiner Grundaussage zu. Schön haben wir eine sinnlose Diskussion am Thema vorbei geführt.
      0 0 Melden
    • demokrit 17.01.2017 09:43
      Highlight Was du für sinnlos hältst, ist deswegen nicht sinnlos. ;)
      0 1 Melden
    600
  • Zäme! 11.01.2017 08:55
    Highlight Abgesehen von den Apartments und dem Hotel steht das KKL der Elbphilharmonie in nichts nach. Schon gar nicht architektonisch oder von der Lage her. Zudem wars auch nicht gerade "gratis".

    Wer schon mal im grossen Konzertsaal war, weiss dass dieser von der Akustik her in Champions League spielt.
    66 3 Melden
    • leu84 11.01.2017 10:31
      Highlight Jean Nouvel und Russel Johnson haben da etwas gutes und schönes erstellt. Auf dieses Gebäude darf man stolz sein.
      11 2 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 10:32
      Highlight Das KKL spielt auch bezüglich verlochtem Geld und jährlichen horrenden Kosten in der Championsleague, nur bei den Einnahmen spielt es in der 7. Liega.
      16 9 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 11.01.2017 11:01
      Highlight @Wehrli: Quelle?
      5 2 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 12:13
      Highlight Budget Stadt Luzern, Jahresabschluss KKL. Es fehlen 29 Mio bis 2028 für die Finanzierung.
      6 2 Melden
    • Zäme! 11.01.2017 12:49
      Highlight Wehrli - Sparmassnahmen und Steuerpolitik von Luzern gehen mir als Luzerner auch gegen den Strich.

      In diesem Beitrag geht es um die Elbphilharmonie. Und die Behauptung, die Schweiz hätte nichts.

      Das KKL ist nicht nichts.
      8 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 11.01.2017 13:00
      Highlight @Wehrli: Und das ist jetzt Championsleague bezüglich kosten? Und was ist mit den 7. Liga-Einnahmen?

      "Das KKL Luzern zählte im letzten Jahr wiederum über eine halbe Million Besucher und
      generierte 30.6 Millionen Umsatz mit einer Auslastung von 98% (Konzertsaal),
      65% (Luzerner Saal) und 35% (Auditorium). Dies verschaffte der Stadt und Region
      Luzern in den letzten Jahren eine jährliche Wertschöpfung von rund 75 Millionen Franken;
      damit hat das KKL Luzern seit seiner Eröffnung im Jahr 1998 mittlerweile
      über eine Milliarde Wertschöpfung für die Stadt und Region Luzern generiert."
      7 0 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 13:18
      Highlight Die Aussage war, dass das KKL bis 2028 weitere 29 mio kosten wird. Finde das KKL toll und den Elbbunker auch.
      1 1 Melden
    600
  • fcsg 11.01.2017 08:54
    Highlight Das ganze Ding hat 789 Millionen € gekostet. Für ein Bauwerk das gerade einmal 2'100 Plätze bietet?? Das nenn ich mal einen sinnvollen Einsatz von Steuergeldern... Da hätte man auch Sinnvolleres für die ganze Bevölkerung hinstellen können.
    30 18 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 10:32
      Highlight Zum Beispiel den Flughafen Berlin ....
      15 3 Melden
    600
  • emptynetter 11.01.2017 08:52
    Highlight immerhin hat man es in Hamburg fertiggebracht. Abgesehen von unserer kleinkarierten/bescheidenen Denkweise wäre bei uns so ein Projekt wohl schon alleine an der Bürokratie, den Grünen und Linken und allerlei weiterer Einsprachen gescheitert. Wir bringen es nicht mal fertig, ein Fussball-oder Hockeystadion zu bauen oder eine Porta Alpina oder sonst ein etwas grösseres, 'gewagtes' Projekt mit Pioniercharakter. Das ist halt Schweiz; irgendwann vor lauter Bürokratie und Kleinbürgertum handlungsunfähig.
    18 64 Melden
    • fcsg 11.01.2017 09:24
      Highlight Kleinkariert? Ich erinnere daran, dass das grösste europäische Jahrhundertbauwerk duch unseren Gotthard führt! Wir sind zu Grossem fähig, aber wir merken auch wenn es zu teuer wird und der Nutzen in keinem Verhältnis steht.
      35 7 Melden
    • penetranz 11.01.2017 12:26
      Highlight Der noch längere Brennerbasistunnel ist bald fertig.
      Dann ist der Gotthard nur noch einer von vielen Tunneln.
      5 1 Melden
    • fcsg 11.01.2017 12:49
      Highlight Die Elbphilharmonie ist so gesehen auch nur ein Konzerthaus unter vielen.
      1 0 Melden
    • penetranz 11.01.2017 13:18
      Highlight Aber dennoch mit Wiedererkennungswert.
      Siehe Opernhaus in Sydney
      1 0 Melden
    • bernd 11.01.2017 13:26
      Highlight Das ist vielleicht in Zürich so, dass man es nicht fertigbringt, ein Fussballstadion zu bauen.
      3 0 Melden
    600
  • blaubar 11.01.2017 08:50
    Highlight Wie wärs mit dem längsten Tunnel der Welt?
    63 4 Melden
    600
  • DailyGuy 11.01.2017 08:48
    Highlight Die Schweiz könnte sich längstens ein solches Gebäude leisten. Das Problem bei uns ist, dass extrem viele Steuergelder beim Bund einfach versanden. Ich rede nicht von Sozialgeldern oder anderen Ausgaben. Ich rede vom Staatsapparat. Dieser ist höchst Ineffizient und verschlingt riesige Mengen an Geld. Geld, welches wir eben u. A. für unsere Kultur einsetzen könnten. Natürlich nicht im diesem Ausmass wie in Hamburg. Dafür ist die Schweiz zu klein. Es wäre aber Geld da um viele Projekte (nicht nur Kultur) zu finanzieren. Man müsste es einfach effizient einsetzen.
    19 46 Melden
    • leu84 11.01.2017 10:45
      Highlight Die Kantone und Städte machen viel für Kultur. Natürlich geht die Definition von Kultur weit auseinander. Sie stellen auch Räumlichkeiten für Konzerte (Klassisch, Rock oder Pop) oder Ausstellungen zu Verfügung. Es gibt private Vereine, Stiftungen und Organisationen die Kultur fördern. Es ist nicht die Hauptaufgabe des Bundes. Es darf aber auch Fördermittel sprechen. Für ein Konzertgebäude oder Messezentrum ist er nicht zuständig.
      2 0 Melden
    600
  • marcel-schuler 11.01.2017 08:47
    Highlight Wenn sich Pedro Lenz so ein Teil wünsch, soll er auch dafür bezahlen. Das Ding hat 789 Millionen Euro gekostet und das sind nur die dafür verwendeten Steuergelder.
    7 36 Melden
    • Crank 11.01.2017 09:40
      Highlight Er wünscht sich so ein Teil ja gar nicht. Im Gegenteil zeigt er auf wie "kleinere" Kultur darunter leiden könnte, da die Gelder mehr dem Grossen zufliessen.
      27 2 Melden
    • tromboner 11.01.2017 09:55
      Highlight Hast du oder ich den Artikel nicht verstanden?
      15 1 Melden
    600
  • koks 11.01.2017 08:45
    Highlight Dafür schafft es die Schweiz, Flughäfen und Tunnels durch den Gotthard zu bauen. Lieber Investitionen für die Bevölkerung als fürs 1%.
    46 16 Melden
    • Wehrli 11.01.2017 10:33
      Highlight Aber Koksen tun mindestens 10% ...
      9 1 Melden
    600

Ich mach seit 20 Jahren Interviews. Keins war so ein Desaster wie das mit Hugh Grant

Vom Crush zum Crash: Dies ist eine jener Geschichten, wie sie das Leben am Zurich Film Festival zwischen Stars und Journalisten jeden Tag schreibt.

Ich hatte sie alle, Menschen mit Filmen, Büchern, Alben und Ansprüchen, sehr und weniger berühmte, und alle waren nette Interviewpartner. Nie angewidert. Weshalb ich mir an einem strahlend schönen Dienstag auch meine acht Minuten mit Hugh Grant nett vorstelle, nämlich ganz genau so:

Ich überreiche Hugh Grant einen Brief, den mir die Regisseurin von «Bridget Jones» extra für ihn mitgegeben hat. Sie sagte dazu: «This should break the ice.» Okay, das hätte mich stutzig machen müssen: Wo Eis …

Artikel lesen