Schweiz

Kehren die verhassten Nazischergen nach Europa zurück? Bild: AP

«Es ist kontraproduktiv, Rechtspopulismus und Faschismus gleichzusetzen»

Die österreichische Rentnerin und Holocaust-Überlebende hat mit ihrem Videoaufruf einen Coup gelandet. Sie befürchtet, die Stimmung könne wie 1933 kippen und der Nationalsozialismus zurückkehren. Ein Gespräch mit Historiker Damir Skenderovic über ein zurückkehrendes Schreckgespenst und kollektives Geschichtsvergessen. 

Publiziert: 30.11.16, 11:05 Aktualisiert: 30.11.16, 20:13

Zur Person

Damir Skenderovic ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er hat verschiedene Arbeiten zum Thema Rechtspopulismus in Europa verfasst und gilt auf diesem Gebiet als Experte. Am Dienstagabend war er an einem Podiumsgespräch in Zürich zum Thema «Der neue Rechtspopulismus in Europa» zu Gast. (leo)

Kehrt der Nationalsozialismus zurück?
Damir Skenderovic:
Nein, das glaube ich nicht. Als Historiker bin ich davon überzeugt, dass sich Geschichte nicht so wiederholt, wie sie sich bereits zugetragen hat.

Aber es gibt doch eindeutig Parallelen von der heutigen Zeit und 1933, der Machtergreifung Hitlers. Das Krisengefühl zum Beispiel und in Amerika wurden Politiker beim Hitlergruss gefilmt.
Wenn Sie in der Geschichte zurückgehen, werden Sie immer Perioden des verstärkten Krisengefühls finden. Zum Beispiel zum Ende des 19. Jahrhunderts oder nach der Wirtschaftskrise in den 70er Jahren. Reaktionen auf Krisenempfindungen können aber ganz unterschiedlich sein.

Die Rentnerin und Holocaust-Überlebende aus Österreich erkennt aber durchaus explizite Parallelen zu den 30er-Jahren. Sie spricht vom gegenseitigen Niedermachen.
Damit hat sie ja auch recht. Es sind gewisse Parallelen vorhanden, zum Beispiel der Nationalismus. Dieser hat sich wieder aggressiv und radikal auf politische Agenden in vielen europäischen Staaten gedrängt.

Gertrude (89), Holocaust-Überlebende:

Video: YouTube/vienna vital

Sie finden die Situation trotzdem nicht besorgniserregend?
Nehmen wir den US-Wahlkampf als Beispiel. Donald Trump hat mit seinen Aussagen Grenzen überschritten. Den Konsens nach 1945, dass Rassismus in der Gesellschaft keinen Platz mehr hat, ist von ihm aufgebrochen worden. Er hat die Grenzen des Sagbaren ausgeweitet. Doch nun kommt es darauf an, was für Taten auf diesen Wahlkampf folgen. Erst wenn er beginnt, Hebel in Bewegung zu setzen, um seinen verbalen Provokationen und Tabubrüchen auch Taten folgen zu lassen, bin ich ernsthaft besorgt.

Sie finden also, die Rentnerin aus Österreich übertreibt?
Nein, sie macht auf die Geschichtsvergessenheit aufmerksam. Die Generation, die den Zweiten Weltkrieg mit all seinen Gräuel erlebt hat, stirbt aus. Die Jungen kennen diese Zeit nur noch aus Büchern und Filmen. Doch wir dürfen den Holocaust nicht vergessen.

Die Bilder aus Auschwitz dürfen wir nie vergessen, sagt Historiker Damir Skenderovic.  bild: deutsches Bundesarchiv

Können Gesellschaften aus der Geschichte lernen?
Ja. Durch unsere Vergangenheit sind wir sensibilisiert. Donald Trump, Marine Le Pen und alle Politiker mit ähnlichen Ansichten werden mit Argusaugen beobachtet, sie werden an ihren Taten gemessen und hier kann durchaus die Geschichte als Zeuge aufgerufen werden.

Rechtspopulismus ist also nicht mit Nationalsozialismus gleichzusetzen?
Ich glaube, es ist kontraproduktiv, Rechtspopulismus und Faschismus gleichzusetzten. Analytisch kann nach gewissen ideologischen Ähnlichkeiten gefragt werden, wie beispielsweise Nationalismus und Rassismus. Doch der Faschismus-Vorwurf hilft wenig,  sich sachlich mit den neuesten Entwicklungen des Rechtspopulismus auseinanderzusetzen und sich Gegenstrategien zu überlegen.

Es finden aber durchaus Dialoge zum Populismus statt, wie Ihr ausverkauftes Podiumsgespräch von gestern Abend zeigt.
Das stimmt. Doch vergessen wir nicht, dass der Rechtspopulismus schon seit den 1960er-Jahren kontinuierlich und seit den 1990er-Jahren verstärkt präsent ist, nehmen Sie das Beispiel der Schweiz. Doch seit dem Aufstieg von Marine Le Pen, der AfD und besonders seit der Wahl Donald Trumps ist das Interesse an diesem Thema stark gestiegen.

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68 Kommentare anzeigen
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  • R&B 01.12.2016 12:26
    Highlight Sicherlich hat der Historiker mehr Detailwissen zur Geschichte als ich, aber seine Einschätzung ist eine persönliche Gewichtung und da ist er meiner Meinung nach naiv.
    Faschismus ist für mich der richtige Begriff, in welche Richtung viele rechte Parteien tendieren: "Nach einem Führerprinzip organisierte, undemokratische, rassistische, nationalistische Ideologie bzw. Staatsform." Blocher, Marine le Pen, Hofer... Sie alle zeigen diese Tendenzen. Zuerst wird gegen Ausländer, dann gegen die Studierten, die Romands etc gehetzt. Die SVP ja "fremde" Richter aushebeln... was wird danach abgeschafft?
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  • dracului 30.11.2016 23:25
    Highlight "... Gegenstrategien überlegen ..." daran hapert's! Während Levrat vom Klassenkampf fabuliert, die Grünen gegen die strahlende Zukunft kämpfen, die CVP ihren ausserehelichen Trieb in die richtige Ehe überführen will, die FDP sich in ihren Boni suhlt, ein Bäumli noch kein Wald macht, schaffen es die Rösti-Mannen einen immer grösseren Graben in die Schweiz zu treiben. Wenn wir nicht bald aufwachen, wird ein alter Traum zu einem neuen Albtraum. Man könnte aus der Geschichte lernen, aber tut es nie. Was wussten denn schon unsere Vorfahren von den heutigen Problemen?
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  • gnp286 30.11.2016 20:45
    Highlight Endlich begreifts mal jemand! Aber in gewissen Kreisen links aussen ists gewissermassen Volkssport, alles rechts des eigenen Standpunktes als Faschos abzutun.
    25 11 Melden
    • E. Regiert 01.12.2016 07:25
      Highlight Was an sich faschistoid ist.
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  • Denverclan 30.11.2016 16:47
    Highlight Wir sind ganz sicher auf dem Weg zu einer drastischen Veränderung! Wenn die Lawine mal rollt, nützen unsere Bremsversuche herzlich wenig. Es schlummert seit jeher genau dieses destruktive Gedankengut im Menschen, wenn die Zeit reif ist, bricht es aus. Nachdem alles in Schutt und Asche liegt, beginnt die Gegenbewegung.....und täglich grüsst das Murmeltier. Das Perfide an der Geschichte, es passiert schleichend und man relativiert, relativiert bis zum Bums! Wer nicht hören will muss fühlen. Schuld tragen alle daran, ob ganz links oder ganz rechts. Der Wolf im Schafspelz hat viele Gesichter....
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    • poga 30.11.2016 17:14
      Highlight @Denverclan wäre es da nicht besser gewesen, man hätte früher eventuell kleinere Anpassungen vorgenommen? Man hätte auch in Bereichen wie Sozialem, Menschenrechte, Zuwanderung usw. Ein wenig auf die Bremse treten können. Statt dessen kommt es mir vor, als ob man, um gegen den Populismus anzukämpfen, den Nachbrenner gezündet hat. Man hat viele Errungenschaften zur alles oder nichts Frage erklährt und ist dabei zu verlieren.
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    • Denverclan 30.11.2016 19:15
      Highlight @Poga, da haben Sie ins Schwarze getroffen....die Auslöser der Lawine sind auf breiter Front zu finden, eben von links bis rechts. Darum wehre ich mich ja dagegen, alles den Rechten in die Schuhe zu schieben. Verantwortung für die Gesellschaft tragen wir alle, darum verstehe ich viele Politiker überhaupt nicht, die nur Einseitig sind und stur ihr Programm fahren auch wenn "das Volk" Zeichen setzt. Genau darin besteht die Gefahr zur gefährlichen Entwicklung. Wahrscheinlich sind aber auch viele Menschen total gleichgültig oder gefrustet und diese Kombination spielt dann den "Rettern" in die Hand
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    • poga 30.11.2016 19:37
      Highlight @Denverclan Ich verstehe die Politiker an den Polen aussen voll und ganz. Sie stecken in Ihren Denkmustern fest. Links kettet sich an Ihre Soziale Utopie. Rechts hat gelernt dass man dieses System aufbrechen kann. Die Linken haben nicht verstanden dass sie bereits verloren haben. Rechts hat nicht begriffen dass sie bereits durchgebrochen sind und es Zeit währe die Verantwortung mitzutragen. Trotzdem habe ich keine Angst vor einem neuen Faschismus. Die Politik wird sich dem Bürger fügen...
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    • Denverclan 30.11.2016 20:49
      Highlight Meine Angst ist viel komplexer......Terror, Klima, Bürgerkriege, brutale Armut, Arbeitslosigkeit, Gewaltakte ohne politischen Hintergrund, Migration usw. Auch wir, die Schweizer werden wohl in ein paar Jahren bös unten durch. Wir werden nicht verschont bleiben. Viilleicht zündet auch einer seine Atomwaffen.....VIELLEICHT! Dann ist da noch generell das Unvorhergesehene....wir sind ja so oder so sterbliche Wesen. Eigentlich müssen wir das Leben in vollen Zügen geniessen und alles lockerer angehen.
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  • pachnota 30.11.2016 16:22
    Highlight "Es ist kontraproduktiv, Rechtspopulismus und Faschismus gleichzusetzen"
    Dieser Artikel sollte mal Herr Löpfe lesen.
    Ich vermute, er hat auf seiner Tastatu eine festgelegt Taste für das Wort "faschismus"
    54 17 Melden
    • Fabio74 30.11.2016 17:48
      Highlight Bei gewissen Tyoen trifft halt das Etikett Faschismus zu
      10 24 Melden
    • R&B 01.12.2016 12:14
      Highlight Löpfe-Bashing: gääääähn
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  • Lowend 30.11.2016 14:55
    Highlight Meiner Meinung nach wäre es besser, die heutigen Formen des Rechtspopulismus am Totalitarismus zu messen, denn alle diese nationalistischen Bewegungen geben vor, den wahren Weg zu kennen und machen diesen an einer einzelnen Person, quasi einem Diktator fest.
    Dazu kommt, dass Ausgrenzende, z.B. von Fremden, Intellektuellen, Eliten, oder "Linken" und natürlich die Schwächung der staatlichen Institutionen, durch die Entziehung finanzieller Mittel und durch bewusste Angriffe auf Gerichte und die Parlamente, durch gleichgeschaltete Parteipresse, wie die WW und die BloZ.
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  • pachnota 30.11.2016 14:36
    Highlight Sollte "faschismus" jemals widerkommen, vermutlich im Gewand einer Religion.
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    • Fabio74 30.11.2016 17:49
      Highlight Wie 1934 in Österreich?
      7 23 Melden
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  • Therealmonti 30.11.2016 14:35
    Highlight Dieser Historiker verharmlost im besten Fall, was im Moment abgeht. Wenn er nicht ganz bewusst täuschen will. So was kennt man. Es gibt ja auch heute noch Klimaforscher, die behaupten, der Klimawandel sei eine Erfindung von irgendwelchen grünen Weltverbesserern.
    19 51 Melden
    • Mach_ke_Stei 30.11.2016 15:16
      Highlight Er relativiert höchstens.

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    • E. Regiert 01.12.2016 07:31
      Highlight Nein! Jene verharmlosen, und zwar den Faschismus, die ein paar patriotische Pappnasen von heute mit millionenmassenmordenden Diktatoren von damals vergleichen.
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  • pachnota 30.11.2016 13:52
    Highlight Wenn die eigene, identitätsstiftende Weltsicht, Risse bekommt, ist es eben einfacher mit dem Finger auf Andere zu zeigen und "Faschismus" zu rufen, als bei sich selbst mal genauer hinzuschauen.
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    • _kokolorix 30.11.2016 14:26
      Highlight Genau. Während du deine Sinnesgenossen mit dem Finger auf Ausländer, Muslime und Linke zeigen, um alle hausgemachten Probleme zu erklären.
      Aber das ist natürlich wss gaanz Anderes
      45 60 Melden
    • Fabio74 30.11.2016 17:50
      Highlight Wenn du und deinesgleichen mal sich deine Worte zu Herzen nehmen würdet bei eurer Hetze gegen Minderheiten
      9 26 Melden
    • Soli Dar 30.11.2016 20:37
      Highlight Nennt man das Kind beim Namen, ist die Empörung riesig; aber selber ständig gegen Minderheiten, Andersdenkende und Andersgläubige zu hetzen scheint kein Problem zu sein.
      7 20 Melden
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  • FrancoL 30.11.2016 13:49
    Highlight "Doch seit dem Aufstieg von Marine Le Pen, der AfD und besonders seit der Wahl Donald Trumps ist das Interesse an diesem Thema stark gestiegen"

    Das kann man wohl unter "dem Ball flach halten" einsortieren und auch wenn die Geschite sind nicht 1 zu 1 wiederholen wird, so sind wir auf dem Weg in eine Zeit die durch Nationalismus und diktatorisches Gehabe einer neuen politischen Kaste geprägt werden wird. Nimmt man noch den aufkeimenden Rassismus dazu dann sind wir nicht weit weg von den 30-iger und 40iger Jahren, gleich welchen Namen wir diesem Gebilde geben mögen.
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    • Soli Dar 30.11.2016 20:46
      Highlight Und wer jetzt fleißig blitzt bestätigt diese These.
      4 21 Melden
    • E. Regiert 01.12.2016 07:43
      Highlight Nein. Es kommen einfach bloss Zeiten mit mehr Protektionismus und weniger internationaler Kooperation auf uns zu. Das ist weder verwunderlich noch schlimm. Alle Bürger in Erstweltländern haben nicht nur nicht profitiert von der politischen wie ökonomischen Globalisierung, sondern sie haben jene Profite finanziert, die andere dadurch einsteckten (z.B. CO2-Zertifikatehandel). Das hat sie arm und perspektivelos gemacht (s. GR, E, I, z.T. CH).
      Es ist logisch, dass man nun diesen Holzweg verlassen will.
      Aber Diktaturen und Unfreiheit des Individuums will niemand, auch nicht FN, AfD oder Trump.
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    • FrancoL 01.12.2016 13:51
      Highlight @E.Regiert; Nun täusche Dich mal nicht.

      "Alle Bürger in Erstweltländern haben nicht nur nicht profitiert von der politischen wie ökonomischen Globalisierung"

      Sind die 10 - 15 % (Manche sagen auch 20%) der Bürger die in der Schweiz an der Globalisierung gut und satt verdient haben nicht Bürger?

      Wenn man diesen Holzweg verlassen will dann muss man diese 10 - 15% an die Kasse bitten Ihnen wenn man denn will die Schuld in die Schuhe schieben und das zwar in allen Ländern. Die Globalisierung gäbe es nicht in diesem Mass wenn nicht die einheimische Finanzelite diese gewollt hätte.
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    • FrancoL 01.12.2016 13:58
      Highlight @E.Regiert; Zu Deiner Länderaufzählung: E und I haben die Schere wischen Arm und Reich immer mehr geöffnet, die Globalisierung bereicherte nur die Reichen.
      Nun es wäre wünschenswert die Globalisierung in Schranken zu weisen ABER eben so müsste man die Verteilung der wirtschaftlichen Früchte überdenken, denn es ist der ärmeren Schicht gleich ob sie durch die Globaliserung arm wird oder durch die Habgier der reichen Kaste. Darum sind die diversen rechts Populisten auf dem Holzweg; gegen die Globaliserung sein bringt nichts, die Verteilung muss anders aussehen und da klemmen die Populisten.
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    • E. Regiert 01.12.2016 15:01
      Highlight @Franco: Indirekt bestätigst und begründest Du meine Einschätzung. Das Zurückbuchstabieren der Globalisierung richtet sich und wirkt gegen die Finanz- und Wirtschaftselite. Dazu zählen SVPLer eben nicht, noch nicht einmal Blocher. Der ist nur ein kleiner Milliardär und überhaupt nicht zu vergleichen mit jenen, die wirklich das Sagen haben: Die grössten 50 Konzerne und die 100 reichsten Familien der Welt, die erstere über ihr Aktienkapital steuern.
      Jede politische Umwältzung geht weder von den Armen aus, noch von den Reichen, sondern von den Wohlhabenden, s. Aufklärung und Russ. Revolution.
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    • FrancoL 01.12.2016 15:29
      Highlight @E. Regiert; Nun da bin ich völlig anderer Meinung: Wenn ich die Situation hier in der Schweiz betrachte und die in Norditalien betrachte, Gebiete die ich nun seit 30 Jahren wirtschaftlich bestens kenne, stelle ich fest dass die Schere ARM/REICH nur bedingt durch die Globalisierung geöffnet wurde sondern durch Habgier. Wenn ich die letzten 3-4 Dutzend Konkurse in meiner Nähe betrachte, da war es auch Habgier von UN die im Binnenmarkt ihr Früchte generieren der Ursprung . . . .
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    • FrancoL 01.12.2016 15:33
      Highlight @E. Redgiert; . . . . Wenn ich das Lohngefälle bei Firmen betrachte die kaum akzeptable Löhne Ihren unteren Angestelltenschichten entrichten so sind sehr viele davon in SVP Hand. Die SVP ist denn auch die Partei die der Finanzwelt partout keine Regelungen aufzwingen will, die Partei die sich am längsten gegen eine Weissgeldstrategie auflehnt, die Partei die die völlige Freiheit des UN und Markt will und dabei verkennt dass wir Menschen einen Hang zur Bereicherung haben und dieser schwer in Richtung Habgier geht, dies bei vielen Wirtschaftsexponenten, dabei sind auch die der SVP.
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  • Radiochopf 30.11.2016 13:08
    Highlight "Es ist kontraproduktiv, Rechtspopulismus und Faschismus gleichzusetzen...der Faschismus-Vorwurf hilft wenig, sich sachlich mit den neuesten Entwicklungen des Rechtspopulismus auseinanderzusetzen und sich Gegenstrategien zu überlegen" gebe ihm da 100% Recht, Lösungen/Gegenstrategien statt ständig Vorwürfe! Einige Watson-Experte sehen das anscheinnd anders: "Wir müssen das Wort «Faschismus» wieder in den Mund nehmen"/"Jetzt kommen die netten Faschisten"/"Trump, Putin und der neue internationale Faschismus"/"Rassismus, Frauenhass, Gewalt: Führt uns Trump in einen neuen Faschismus?"..
    67 19 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 14:31
      Highlight Manchmal muss man das Kind auch bem Namen nennen, auch das hilft die wirklichen Probleme zu erkennen.
      Was anderes als Faschismus ist es denn, wenn pauschal Menschen mit anderer Herkunft als kriminell oder minderwertig bezeichnet werden?
      20 37 Melden
    • Wehrli 30.11.2016 16:59
      Highlight Rechtspopulismus ist nicht gleich Faschismus, aber Faschismus bedient sich immer des Rechtspopulismuses.
      Keinen Umkehrschlussfehler machen bitte ...
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    600
  • Tomb_the_Womb 30.11.2016 11:52
    Highlight Ich habe tiefe Bedenken, dass die sozialistischen Tendenzen uns in vorsozialistische dunke Zeiten leiten.
    60 63 Melden
    • pamayer 30.11.2016 13:16
      Highlight Was soll das nun??
      31 36 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 14:28
      Highlight Wo, bitte erkennst du sozialistische Tendenzen? Erkläre es mir
      23 31 Melden
    • Tomb_the_Womb 30.11.2016 14:35
      Highlight Stichwort Frauenquote beispielsweise? Stichwort Abschaffung und Einschränkung der persönlichen Freiheiten? Nur melden, wenn weitere Beispiel erwünscht wären.
      41 16 Melden
    • Tubel500 30.11.2016 14:43
      Highlight @Tomb: Gratis-Tipp: Lies deinen Kommentar noch einmal Wort für Wort durch. Wenn darin Worte vorkommen, die du evt. nicht 100%ig verstehst, empfehle ich dir einen Duden!
      11 30 Melden
    • Angelo C. 30.11.2016 14:49
      Highlight Vermutlich leitet sich sein Satz von den ins Auge gefassten politischen Zukunftsvisionen der SP (Levrat und Wermuth) ab :

      http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-sp-zurueck-im-klassenkampf-in-den-haenden-der-altlinken-ld.128396

      Könnt' ja immerhin sein 😉!
      39 10 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 15:01
      Highlight Und was genau verstehst du unter persönlicher Freiheit?
      Um auf die Frage der Frauen zu kommen, findest du es also in Ordnung, dass Frauen zwar den Haupteil der Arbeiten leisten, dafür aber nur einen Bruchteil der Entlohnung bekommen?
      Ist bei dir persönliche Freiheit mit männlicher Freiheit gleichzusetzten? Deine Ablehnung von Massnahmen zur Besserstellung der Frauen bedeutet nämlich die Freiheit der Frauen einzuschränken
      13 25 Melden
    • Tubel500 30.11.2016 15:10
      Highlight @Tomb:
      Oder meinst du z.B. Senkung von Unternehmenssteuern? Den verworfenen Vaterschaftsurlaub? Die Streichung der Grundstückgewinnsteuer von Bauern?

      Ziemlich sozialistische Tendenzen in unserer Regierung, da gebe ich dir recht!

      Wir könnten gleich auch noch Gewerkschaften verbieten, ALV, IV, AHV und bezahlte Ferien abschaffen, sind eh alles nur linke Tagträumereien..

      Wach auf! Oder du musst irgendwann deine Kinder in eine Privatschule schicken, wenn du möchtest, dass sie lesen lernen..
      14 23 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 18:11
      Highlight Ich stelle hier ziemlich antisoziale Tendenzen fest ;-)
      14 13 Melden
    • Amadeus 01.12.2016 01:14
      Highlight @Tomb
      Da sie gegen Quoten und Einschränkung der persönlichen Freiheit sind, nehme ich an, sind auch gegen Flüchtlingsquoten und gegen das Burkaverbot.
      4 3 Melden
    • Soli Dar 01.12.2016 07:32
      Highlight Immerhin gibt es heute Mindestlöhne mittels GAV, Arbeitslosenversicherung, AHV-Renten im Alter, Prämienverbilligungen für Wenigverdienende, flankierende Massnahmen gegen Lohndumping, 5-Tage-Wochen und minimale gesetzlich geregelte Ferien, Mutterschaftsurlaub und Sozialpartnerschaften.

      Alles Errungenschaften die wir primär den verdanken, während Rechtspopulisten und Bürgerliche stets dagegen ankämpfen.
      4 4 Melden
    • Soli Dar 01.12.2016 19:08
      Highlight Sorry, sollte heißen "Den Linken verdanken"
      1 1 Melden
    • Tubel500 02.12.2016 09:15
      Highlight Wieso auch immer @Soli Dar hier geblitzt wird, nachdem er Tatsachen aufgezählt hat..
      0 0 Melden
    600
  • Pokus 30.11.2016 11:24
    Highlight Wer verbal keine Argumente liefert, muss sich auch keine Sorge machen, mit sowas wie einer "Diskussion" konfrontiert zu werden.
    Natürlich wird sich die Geschichte wiederholen. Die Leute sind ja richtig spitz darauf. Sie werden zu den siegern rennen.
    Die Linke ist in der Defensive, reagiert bloss noch. Nicht das sie keine Lösung hätten, sie fordern einfach zu viel Selbstdisziplin ab, zu viel Vernunft, zu viel Weitsicht, zu viel Weltsicht... Das ist einfach out.
    58 71 Melden
    • Stipps 30.11.2016 12:08
      Highlight Hokus Pokus ... Links ging einfach zu weit mit der Vereinheitlichung - es war wohl einen Versuch wert, aber mit Weitsicht und Selbstdisziplin hat das nichts zu tun ... in Russland, China etc. wohl möglich aber unabhängigere Völker machen dem Treiben einen Strich durch die Rechnung, weil die auch die Rechnung bezahlen.
      58 33 Melden
    • AdiB 30.11.2016 12:08
      Highlight Ja es ist voll out noch selber zu denken und verantwortung für sein eigenes handeln zu tragen. Das sehe ich vorallem bei sehr vielen jungen leuten. Aber auch die älteren generationen wollen einen mamistaat. Die leute sind faul und träge geworden obwohl viele jedan tag sport treiben. Sich selbst hinterfragen und kopf einschalten ist zuviel verlangt. Das sehe ich im beruf auch viel. Keiner ist mehr bereit miteinander auf vertrauen zu arbeiten, für jeden scheiss will man verantwortung abgeben und eine unterschrift.
      51 9 Melden
    • Stipps 30.11.2016 13:15
      Highlight Tja, wie habt ihr das Vertrauen innerhalb einer Gesellschaft aufgebrochen? Genau ... seitdem die Verwaltung hinter Panzerglas arbeiten muss etc. etc. Schön.
      29 20 Melden
    • Safran 30.11.2016 13:45
      Highlight @Pokus: Weitsicht und Vernunft der Linken, lol, der Witz ist gelungen.
      Sie haben Toleranz noch vergessen. Die Linken sind ja so wahnsinnig tolerant... aber nur gegenüber denen die gleich denken.
      45 35 Melden
    • Rhabarber 30.11.2016 14:36
      Highlight Gesunde Toleranz endet bei der Intoleranz, Safran.
      16 25 Melden
    • atomschlaf 30.11.2016 14:47
      Highlight Eine Linke die sich beispielsweise für die grenzenlose Mobilität von Arbeitskräften und Armutsmigranten einsetzt und damit die Interessen der Arbeitgeber statt der Arbeitnehmer vertritt, kann nur verlieren.
      36 11 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 14:53
      Highlight @AdiB
      Du triffst es auf den Punkt. Keiner will die Verantwortung tragen, weil Fehlentscheidungen mit Versagen gleichgesetzt werden, und wer will schon als Versager gelten.
      Vernünftig wäre es aus Fehlentscheiden Lehren zu ziehen und Strategien anzupassen. Aber das Passiert nicht, lieber sich in die Tasche lügen als zuzugeben, dass man sich geirrt hat und nun etwas korrigieren, evtl. sogar entschuldigen muss.
      Ist in Indien und China noch wesentlich ausgeprägter, weil da schon das Zugeben, dass man etwas nicht weiss, bzw kann als schlimmes Versagen gewertet wird
      15 8 Melden
    • Fabio74 30.11.2016 17:52
      Highlight @Safran auch für dich: Es wird NIE Toleranz gegenüber Intoleranz und Hass geben!
      11 20 Melden
    • AdiB 30.11.2016 18:46
      Highlight @kokolorix. Sich entschuldigen und einen fehler gestehen kostet eigendlich viel mut. Als ich mal mit 19 ein gespräch mit meinem chef hatte sagte er mir, in seinen augen wäre ich ein richtiger mann, aus dem grund das ich für fehler gerade stehe, auch wenn den fehler jemand aus meinem team gemacht hat, stand ich für die fehler gerade. Den ich habe die verantwortung. Viele wollen hohe positionen und was zu melden haben aber keine verantwortung. Und hatte mein chef recht, das aind weicheier dennen man nicht vertrauen darf. Und so kommt es zu dem dass wir uns nicht mehr gegenseitig vertrauen.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 30.11.2016 20:49
      Highlight @atomschlaf
      Die Linken wollen keine grenzenlose Mobilität. Sie wollen den ständigen Erpressungen der Unternehmer etwas entgegenstellen. Es kann doch nicht sein, dass jeder Konzern seine Produktion(sprich Kapital) zum Nulltarif von Land zu Land verschieben kann, während der Arbeiter gezwungen wird dort zu bleiben wo er halt grad ist.
      Dass die Bürgerlichen sich gegen jede Massnahme zum Schutz der Arbeitnehmer sperren, kann man nun wirklich nicht den Linken anlasten.
      Was tut die SVP denn ganz konkret für die hiesigen Arbeiter?
      9 7 Melden
    • Stipps 01.12.2016 07:43
      Highlight @_kokolorix: MEI, konkreter gehts nicht.
      2 3 Melden
    • AdiB 01.12.2016 11:04
      Highlight @stipps, verstehe nicht was die MEI mit "etwas für die arbeitnehmer tun", zu tun? Die MEI verbessert kein gegenseitiges vertrauen auch löst sie das problem, "angst vor fehlern und versagen", nicht. Sie löst eigenslich gar nichts.
      Du kapierst es wohl nicht oder willst die gesellschaftlichen probleme nicht erkennen. Dass vertrauen fehlt. Mir ist doch egal woher mein mitarbeiter ist. Solange er mir vertraut und ich ihm und das vertrauen nicht gebrochen wird, ist alles ok. Unter vertrauen geht auch fehler machen und diese melden. Ein vertrauensbruch ist z.bsp. fehler machen und nicht melden.
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    • Stipps 01.12.2016 11:27
      Highlight @AdiB: Du als Arbeitnehmer bist eine Ware. Dein Arbeitgeber tauscht dich sobald als möglich mit einem billigeren, denn er kann seit einigen Jahren auf einen riesigen Pool zugreifen. Mit dem Unwort des Fachkräftemangel heizt du zusätzlich das Angebot an und somit sinkt der Preis. Einfach. Verstehe aber, dass links die Unruhe ausnützen möchte - direkter sind jedoch Staatsgrenzen ... oder wieso hat das Sozialsystem grenzen oder deine Wohnung Mauern??
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    • AdiB 01.12.2016 13:47
      Highlight @stipps, wenn du deinen job gut machst ersetzt man dich nicht. Ich bin seit meinem lehrbeginn nie arbeitlos gewesen und wurde auch nie gekündigt. Ich stelle meine kunden zufrieden und gebe mein bestes. Die, die ausgewechselt werden, ich habe auch schon leute auswechseln müssen, waren nicht zu 100% bei der arbeit. Es gibt tage da toleriert man es wenn einer etwas abwesend ist oder keine lust hat. Doch diese leute hatten nie lust und waren nicht zuversichtlich.
      Wie gesagt mich kümmerts nicht woher einer kommt, ich will das er mitzieht und dass ich auf ihn setzen kann.
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    • AdiB 01.12.2016 13:50
      Highlight Die MEI zwingt mich quasi leute zu beschäftigen auf die ich nicht setzen kann. Leute die immer angepisst oder mit null motivation zur arbeit erscheinen. Leute die, wenns draufankommt nicht da sind. Dann stell ich lieber niemanden an. Ich habs meinem chef schon nach der annahme der MEI gesagt. Lieber arbeiten mein team und ich härter und mehr als mit solchen leuten.
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    • Stipps 01.12.2016 17:36
      Highlight Ernsthaft Adi? Ich war bisher in Unternehmen tätig, die im Endeffekt durch Schweizer getragen werden ... und das sind altbekannte Juwelen unserer Industrie. Bezüglich Verlässlichkeit und Arbeitsamkeit sind gerade Zugewanderte pragmatisch. Falls Sie mit wohlstandverwahrlosten Schichten zu tun hatten, verstehe ich ihr bedauern ... null Pardon.
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    • _kokolorix 01.12.2016 18:34
      Highlight @stipps
      Die MEI tut gerade das nicht. Die Kontingente sollen ausdrücklich den wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechen. Nur die Rechte der ausländischen Beschäftigten würden beschnitten. Ergebniss: Die ohnehin schon dürftigen Löhne würden weiter gedrückt, Ausländer mit Ausländern ersetzt die noch billiger arbeiten, die Ersetzten müssten wieder ausreisen. Kein einziger gering qualifizierter Schweizer wird dadurch bessergestellt, nur die Gewinne der Unternehmen steigen weiter und die Sozialversicherungen müssten nur noch gescheiterte Schweizer bedienen
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    • Stipps 01.12.2016 20:56
      Highlight Kokolorix, was man sich zurechtbiegen kann?! Natürlich beschneiden wir nur die Rechte der ausländischen Beschäftigten - der Witz am Ganzen. Es muss so schwer sein um jemanden von aussen zu holen, dass die Wirtschaft sich wieder ernsthaft mit dem Inländerpotential beschäftigen muss - wer da rechnen kann ist im Vorteil, denn der billigere ist auch billiger ...
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    • _kokolorix 02.12.2016 08:14
      Highlight @Stipps
      Wer biegt sich da was zurecht?
      Hast du echt das Gefühl, ein Schweizer kriegt dadurch einen anständig bezahlten Job?
      Bevor das geschieht, werden ganze Fabriken ins Ausland verlegt.
      Und warum soll es für die eigentlichen Verursacher des Problems, die schweizer Unternehmer, unzumutbar sein ihren egoistischen Verrat wenigstens begründen zu müssen?
      Das es zu wenig ausgebildete schweizer Fachleute gibt ist der Sparpolitik der Grossfirmen und bürgerlichen Politiker zuzuschreiben. Aber daran will keiner was ändern, lieber schröpfen wir einmal mehr das Ausland
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    • Stipps 02.12.2016 08:31
      Highlight Inland hat Vorrang _kokolorix. Wenn du das Märli des Fachkräftemangels noch glaubst, empfehle ich: http://www.nzz.ch/schweiz/studie-zum-arbeitsmarkt-vier-von-fuenf-zuzuegern-sind-keine-fachkraefte-ld.130925
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    • _kokolorix 02.12.2016 18:19
      Highlight Was weiß die NZZ von Fachkräften...
      Jeder Handwerker wird dir bestätigen, dass es nahezu unmöglich ist einen gute Fachmann zu finden, das gleiche Bild in der IT. Nur Banker und Verwaltungsleute scheint es wie Sand am Meer zu geben...
      Aber die arbeiten nicht besonders gerne und werden wohl zu recht durch Automaten ersetzt.
      Wer zum Geier stellt denn all die ungelernten Ausländer an? Das müssen doch die schweizer Unternehmen sein, oder die steuersparenden, gerngesehenen Grosskonzerne. Ohne Job keine Einwanderung, so ist die Pfz definiert
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(rof)

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