Schweiz

Wiedersehen in München: Suher und Imat schliessen ihre Söhne nach drei Jahren zum ersten Mal in die Arme. bild: watson

Das glückliche Ende der Flucht von Suher und Imat – und was watson damit zu tun hat

Publiziert: 01.11.16, 10:08 Aktualisiert: 01.11.16, 21:46
Rafaela Roth, Lya Saxer
«Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgungen Asyl zu suchen.» 

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
vom 10. Dezember 1948

«Blopp», ein neues Chat-Fenster taucht auf meinem Desktop auf. «Hi Rafaela ...», steht da, «ich habe deinen Artikel auf watson gelesen ... du erwähnst, dass Suher einen 17 Jahre alten Sohn in Deutschland hat ... bitte sag ihr und ihrem Ehemann, dass sie Familienzusammenführung beantragen können ... Sylvia.»

Die Nachricht der freiwilligen Helferin Sylvia Hanslik aus Deutschland sollte den Anfang vom Ende der Flucht von Suher und Imat aus Syrien markieren. 

Ich habe Suher und Imat aus Damaskus in der prekärsten Phase ihrer Flucht im griechischen Elends-Camp von Idomeni kennen gelernt. Das Paar hatte den Vorort Sahnaya vor sieben Wochen zuvor verlassen. Ihr ganzer Besitz lag in zwei Koffern auf dem Grund des Mittelmeeres, es regnete pausenlos, sie hausten in einem Zelt, in dem sie nicht einmal die Beine ausstrecken konnten. Sie hatten kaum noch Geld, konnten weder zurück noch weiter, dabei wollten sie nur zu ihren drei Söhnen nach Deutschland.

Suher (links), Imat (rechts) und ich.  Bild: watson/rafaela roth

Imat und Suher waren zwei von rund 14'000 an den mazedonischen Grenzzäunen gestrandeten Flüchtlingen. Ich sprach drei Tage lang mit den Campbewohnern von Idomeni, verbrachte eine Nacht in Suher und Imats Zelt: «This is not for humans» – «Das hier ist nicht für Menschen», titelte ich meine Reportage.

Richtig verabschieden konnte ich mich nicht von Suher und Imat. Die beiden erhielten die Möglichkeit, in der Unterkunft von freiwilligen Helfern zu duschen – das erste Mal nach über zwei Wochen. Sie mussten sofort los. Als sie zurück waren, war ich schon unterwegs zum Flughafen Thessaloniki.

«Were are you?», schrieben sie.
«Ich bin schon weg. Wie war die Dusche?», schrieb ich. 
«Gut. Wirst du zurück kommen?»
«Ich weiss es nicht, vielleicht sehen wir uns ja mal in Deutschland», schrieb ich.

Ich glaubte nicht wirklich daran.

Beinahe auf den Tag genau sieben Monate später nehme ich den Zug nach München und Amer (27), Naser (23) und Ghali (18) schütteln mir am Flughafen München die Hand, als würden sie mich schon lange kennen.

Ghali kann kaum still stehen, er war fünfzehn, als er seine Mutter zuletzt gesehen hat. Er hat letzte Nacht kein Auge zu getan. Naser reckt ständig den Hals, mit seinem Angry Birds-T-Shirt sieht er schon fast aus wie ein Deutscher. Amer reisst sich zusammen, rückt seine Krawatte mit der Ernsthaftigkeit eines ältesten Bruders zuercht, der für seine Geschwister früh erwachsen werden musste.

Dann ist der Moment gekommen, an dem Amer wieder Sohn sein kann. Nach fast drei Jahren kann er seine Eltern erstmals wieder in die Arme schliessen: 

Video: watson.ch

Was vorletzte Woche am Flughafen München passierte, eine – juristisch gesehen – simple Familienzusammenführung von Flüchtlingen aus kriegsversehrten Ländern, ist in der Praxis des europäischen Flüchtlingschaos' praktisch unmöglich. 

Unter den üblichen Umständen hätten Suher und Imat nicht von ihrem Recht auf Familienzusammenführung Gebrauch machen können. Unter den üblichen Umständen würden Suher und Imat jetzt immer noch wie Tausende andere in einem Flüchtlingscamp auf Griechenland sitzen und warten. Und warten. Und warten.

Unter den üblichen Umständen hätte es – wenn es überhaupt geklappt hätte – viel länger gedauert als die drei Jahre, die Suher und Imat auf das Wiedersehen mit ihren Söhnen warten mussten. Diese waren bereits im November 2013 aus Syrien über die Balkanroute geflüchtet, weil die Eltern nicht wollten, dass sie eingezogen und möglicherweise im Krieg sterben würden. 

Aber Suher und Imat haben Glück. Zufällig liest die Deutsche Sylvia Hanslik von unserer gemeinsamen Nacht im Zelt in Idomeni und diese Deutsche hat sich – aus welchen Gründen auch immer – dafür entschieden, nicht mehr für Sportfirmen zu arbeiten, sondern ihre Zeit dafür zu nutzen, Flüchtlingen bei der Familienzusammenführung zu helfen.

Im Gegensatz zu Hanslik wissen Suher und Imat wie alle anderen Flüchtlinge, die ich in Idomeni getroffen habe, nichts über die rechtlichen Möglichkeiten, in Europa Asyl oder eine Familienzusammenführung zu beantragen. 

Mit Hanslik kommt Bewegung in die Sache: «Es war mir wichtig, die beiden vor dem 18. Geburtstag von Ghali zu informieren», schreibt mir die Deutsche später. «Ich wusste, wie sehr die Zeit drängte, weil Ghali im August dieses Jahres die Volljährigkeit erreichen würde», sagt sie.

Sylvia Hanslik mit einem syrischen Flüchtling, der bald ein neues Kunstauge erhalten wird.   Bild: zvg

Hanslik drängt die beiden, ganz in den Norden nach Alexandroupolis zu reisen, weil es dort die Möglichkeit gibt, Asyl zu stellen. Griechenland bietet zu diesem Zeitpunkt Asyl-Termine per Skype-Leitungen an, die aber permanent überlastet sind. Ich weiss, dass die beiden kein Geld mehr übrig haben. Also logge ich mich bei Western Union ein, schicke 200 Euro nach Griechenland, «Charity», deklariere ich. Ich will nicht, dass Suher und Imats ohnehin geringe Chancen, aus Idomeni herauszukommen, an Geldmangel scheitern. Eine weitere Deutsche Helferin bringt die beiden in den Norden. 

Am 4. April im Greek Asylum Service Alexandroupolis haben Suher und Imat wieder Glück. «An dem Tag wurden gerade mal zwei Familien angehört und sie waren zufällig jene, die vorsprechen konnten», sagt Hanslik. Dann kontaktiert Hanslik Galis Vormund in Deutschland, der kontaktiert das Deutsche Bundesamt für Migration (BAMF) in Dortmund. Am 4. Juli stimmt das BAMF der Überstellung zu. Suher und Imat werden darüber informiert, nicht aber über weitere Schritte. Sie erhalten eine Überstellungsgenehmigung nach Dublin III für sechs Monate. 

Dann passiert erst einmal nichts. Suher und Imat warten. Über eine Kirche finden sie eine kleine Wohnung in Katerini bei Thessaloniki. Ein Monat vergeht, zwei Monate vergehen. «Wir logen unsere Kinder an und sagten, dass wir bald kommen würden», sagt Suher später weinend zu mir. «Zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung verloren», sagt mir Naser in München, mit dem grossen Koffer seiner Eltern kämpfend. 

Dann, nach zwei Monaten Warten, geht alles ganz schnell. Am 28. September werden Suher und Imat informiert, dass sie das Land am 17. Oktober verlassen dürfen. Einzige Bedingung: Dass sie am gleichen Tag die Flugtickets nach München bei Himalaya Travel Agents kaufen. «Eigentlich wäre Griechenland für die Finanzierung der Überstellung verantwortlich», sagt Sylvia Hanslik. «Den Griechen fehlt aber das Budget, also drängen sie die Leute dazu, die finanziellen Mittel selber aufzutreiben.»

Wieder haben Suher und Imat Glück. Der Schweizer Michael Grossenbacher, Gründer des Hilfswerks «The voice of thousands» kennt das Paar aus Idomeni. In letzter Minute überweist er das Geld für den Flug nach Deutschland. «Ich wollte nicht, das Imat und Suher wieder in ein Camp müssen», sagt er. «Wenn man einmal draussen ist, ist es sehr schlimm zurück zu kehren.» 

Michael Grossenbacher mit Suher bei ihrem Zelt.  Bild: zvg

Sylvia Hanslik schätzt gemäss Zahlen der Flüchtlingsagentur UNHCR, dass alleine in Griechenland noch ungefähr 6000 solche Fälle zu erwarten sind. Es handelt sich vorwiegend um Frauen mit Kindern, die Anrecht auf Familienzusammenführung hätten. 

Die meisten von ihnen werden kein Glück haben. Wenn es denn dazu kommt, dass beide Familienteile Zusammenführung beantragen und die nötigen Papiere vorlegen können und der Dublinstaat dem Gesuch statt gibt, bleibt immer noch die 24-Stunden-Frist, um das Geld für die Tickets aufzutreiben. Nur jene Flüchtlinge, für die der unwahrscheinliche Fall eintrifft, dass sie dann, nach monatelanger Flucht, noch 300 Euro pro Person für einen Flug bezahlen können, können gehen. Für die anderen verfällt die Überstellungsgenehmigung. Und sie werden wieder warten. Und warten. Und warten. 

Ich bin Journalistin. Weder Asylbeauftragte, noch NGO-Mitarbeiterin oder Politikerin. Ich höre zu, ich beobachte, ich frage, ich schreibe, ich greife nicht ein. Doch wenn Staaten auf Flüchtlinge mit Zäunen reagieren, müssen Menschen mit Zivilcourage das Richtige tun. So wie Sylvia Hanslik, Michael Grossenbacher und tausende andere freiwillige Helfer. 

«Humans of Idomeni»: 18 Botschaften aus dem schlimmsten Flüchtlingslager Europas

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87 Kommentare anzeigen
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  • manhattanportage 02.11.2016 08:20
    Highlight Danke für den wohltuenden Bericht und das grosse Engagement im Namen der Menschlichkeit! Neben all dem möchte ich etwas hervorheben, das mich noch mehr berührt hat. Eine junge Journalistin versetzt Berge. Was für eine wunderbare Perspektive für uns alle. Es ist eine Generation am Start, die hoffnungsvoll stimmt! Es werden nicht die Alten sein, die erhaben beurteilen. Es sind dir Jungen, die MACHEN. Danke
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  • Balthasar Sager 02.11.2016 01:29
    Highlight ❤️
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  • Maracuja 01.11.2016 20:25
    Highlight Grosses Lob für Ihr Engagement und Ihren bewegenden Artikel, Frau Roth.
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  • Nyx 01.11.2016 18:27
    Highlight "Doch wenn Staaten auf Flüchtlinge mit Zäunen reagieren, müssen Menschen mit Zivilcourage das Richtige tun. So wie Sylvia Hanslik, Michael Grossenbacher und tausende andere freiwillige Helfer." So wie du liebe Rafaela! Danke für deine Zivilcourage!
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  • lilie 01.11.2016 18:17
    Highlight Danke für das wunderbare Update!

    Ich finde, dass diese Geschichte zeigt, was engagierter Journalismus bewirken kann.

    Natürlich mussten sehr viele Hürden genommen werden und es brauchte viele selbstlose Helfer und auch eine ganze Menge Glück.

    Aber die Familie wäre mit grösster Wahrscheinlichkeit jetzt noch getrennt, wenn Rafaelas preisgekrönter Artikel nicht gewesen wäre.

    Darauf darf sie stolz sein!👍
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    • lilie 02.11.2016 07:43
      Highlight Was gibt es hier eigentlich zu blitzen? Wäre schön, jemand würde sich auch äussern. Ich sehe nicht ein, warum man meinen Kommentar ablehnen soll? ;(
      7 8 Melden
    • Anam.Cara 03.11.2016 10:56
      Highlight @lilie: Ich finde Deinen Kommentar toll. Es macht mich auch ein bisschen traurig, dass ein lobender Kommentar, der für die Menschlichkeit spricht, geblitzt wird.
      Es scheint, dass bei einigen Themen nur noch die Ablehnung eine Rolle spielt (aus welchen Gründen auch immer).
      Natürlich stehen wir (Europa, CH) vor riesigen Herausforderungen. Aber das schaffen wir. Und ich finde es richtig und wichtig, dass Beispiele der Menschlichkeit von Journalisten aufgegriffen werden.
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  • Sapere Aude 01.11.2016 17:23
    Highlight Dieser Artikel hat mich sehr berührt, ein grosses Kompliment an die Autorin für ihre Zivilcourage, Einfühlungsvermögen und den Mut zum Handeln. Gerade in Zeiten wo Flüchtlinge alleine auf Begriffe und Zahlen reduziert werden ist es wichtig, diesen ein Gesicht zu geben. Damit uns bewusst wird, dass es immer noch um Menschen geht.
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  • Calvin WatsOn 01.11.2016 15:19
    Highlight Die SVP Mehrheit muss katholisch sein, und heute Freigang haben, anderst kann ich mir das Blitzgewitter hier nicht erklären!!!
    44 34 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 01:23
      Highlight *Gääähn*
      Und noch einer, der sich eine super simple Erklärung zurechtlegt...klar, das KÖNNEN ja alles nur so SVP-Wähler sein, die da blitzen...

      Schon mal überlegt, dass es diverse Gründe gibt, wieso Kommentare geblitzt werden??
      Lebt sich aber sicher schön unbeschwert mit so einfachen Feinbildern, oder? ;-)
      7 5 Melden
    • Calvin WatsOn 02.11.2016 08:43
      Highlight @Andi Amo , schau nur für dich :D



      3 6 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 10:50
      Highlight @Calvin
      Das Video an sich ist geil, aber so als Antwort finde ich es ziemlich schwach. Aber mehr kann man wohl nicht erwarten, von jemandem mit so simplen Feindbildern...:-)
      3 5 Melden
    • Calvin WatsOn 02.11.2016 14:42
      Highlight @Andi Amo: Hehehe die Versuchung war zu gross.
      Mich verwundert dieses Geblitze. Ist der Artikel zu sentimental? Vielleicht gar heuchlerisch? Eine unangenehme Wahrheit? Falschverstandene Hilfsaktion? Man weiss es nicht.
      Ich schrieb von einer Mehr- und nicht Gesamtheit der SVP. Zudem ist es A provokativ, und B oberflächlich. Mehr nicht.
      Aber man kann sich auch reinsteigern und unnötig Energie verschwenden, was ich mir nicht antue. Bye ;D
      1 1 Melden
    • Andi Amo 03.11.2016 00:27
      Highlight Offensichtlich taugen Sie bei diesem Thema wirklich nicht als ernszunehmender Diskussionspartner, aber das hat sich ja bereits abgezeichnet. Vielleicht sollten Sie sich mal überlegen, ob solche provokativen und oberflächlichen Kommentare nicht besser bei 20min.ch aufgehoben wären, ich sehe hier sehe hier nämlich irgendwie nicht so den Informationsgewinn beim ganzen oder dass das irgendeine Diskussion weiterbringen würde. Ich werde Sie also nicht vermissen ;-)
      0 1 Melden
    • Calvin WatsOn 03.11.2016 10:12
      Highlight Köstlich wie man Sie aus der Reserve bringt :
      Besserwisser hoch zwei der glaubt nur seine Meinung/ Kommentar sei die ... ;D ENDE
      0 1 Melden
    • Andi Amo 04.11.2016 20:21
      Highlight Nö, nicht wirklich. Ich war ja bereit für eine Diskussion, bei der man Meinungen erst mal austauscht. Aber dazu waren Sie ja irgendwie nicht zu haben. Tja, tschö.
      0 0 Melden
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  • Andi Amo 01.11.2016 13:57
    Highlight Das scheinen sehr sympathische und anständige Menschen zu sein und es ist schön anzusehen, dass eine Familie wieder zueinander gefunden hat. Handkehrum sollte man aber auch das übergeordnete Grosse betrachten und nicht vergessen, dass genau dieses Vorgehen - also zuerst die jungen gesunden Männer nach Europa vorauszuschicken, und dann später die Familie nachzuholen - bewusst so geplant worden ist. Da dies Schule machte, können sich Flüchtlingszahlen schnell mal noch verdoppeln oder verdreifachen, dabei wurde die verträgliche Kapazität in DE oder SWE eigentlich offensichtlich schon erreicht!
    52 57 Melden
    • Nyx 01.11.2016 18:32
      Highlight Hast du dir auch mal überlegt, dass dies absolut logisch ist? Wahrscheinlich würden auch deine Eltern, wenn sie in dieser Situation wären, zuerst versuchen ihren Kindern die Flucht in ein besseres Leben zu ermöglichen bevor sie selbst gehen. Ein bisschen mehr Empathie wäre hier angebracht.
      34 19 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 01:30
      Highlight Klar habe ich mir das auch schon überlegt. Und wie gesagt, ich habe definitiv Empathie für die hier gezeigte Familie. Ich habe mir aber auch schon überlegt, dass ein kleiner Kontinent wie Europa nicht Millionen von kulturfremden Einwanderern innerhalb so kurzer Zeit überhaupt verkraften kann und dass auf jedes gezeigte Musterbeispiel (wie die hier gezeigte Familie) rein von der Wahrscheinlichkeit her auch ein Anti-Beispiel von Migranten existiert, was in solchen Massen Teile von Europa in ernstzunehmende Krisen stürzt und noch mehr stürzen kann. Und wer bitte kann das schon ernsthaft wollen??
      9 3 Melden
    • Menel 02.11.2016 07:15
      Highlight Nyx, genau das wollte ich auch schreiben. Ich würde auch zuerst schauen, dass meine Kinder in Sicherheit sind und mich erst dann um meine kümmern. Auch wenn dies bedeuten würde, dass ich sie dadurch lange nicht sehen werde und es mir das Herz brechen wird...
      4 7 Melden
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  • Büsi 01.11.2016 13:50
    Highlight Ich bin schockiert ob der vielen Blitze bei diesen teils schönen Kommentaren! Gibt es echt so viele Leute in der CH, denen das Herz bei so einer schönen Geschichte nicht aufgeht? Die nur den Schmarotzer sehen und diesen Flüchtenden nicht das kleinste Bisschen Würde und Menschlichkeit und Glück gönnen?... Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack nach einem eigentlich aufbauenden Artikel: Faith in humanity restored... NOT!
    72 47 Melden
    • Andi Amo 01.11.2016 14:05
      Highlight Ich konnte bisher hier keinen Kommentar lesen, in dem dieser Familie ihr Glück nicht gegönnt wurde oder wo nur schon das Wort 'Schmarotzer' vorkam? Interpretieren Sie das vielleicht gerade selber in die Blitze rein?
      35 28 Melden
    • Büsi 01.11.2016 15:37
      Highlight Ich rede auch nicht von den Kommentaren, sondern vom Blitzgewitter auf diese Kommentare, die den Artikel loben! Die Kommentare sind ja durchaus positiv (meist) und loben den Artikel, aber wer verteilt siese vielen Blitze?!
      30 22 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 01:37
      Highlight Kurz zusammengefasst, werfen Sie also Ihnen total unbekannten Personen (anhand von Blitzlis!) konkrete menschenverachtende Meinungen vor, die so gar nie geäussert und überhaupt erst von Ihnen eingebracht wurden?
      9 2 Melden
    • Büsi 02.11.2016 11:04
      Highlight GENAU das tue ich, lieber Andi! Und selbst dann bin ich noch ein besserer Mensch als jemand, der ein Blitzli schickt auf einen Kommentar wie z.B: Liebe Rafaela, du kannst stolz sein auf dich und danke für dein Engagement" oder "Danke für den wohltuenden Bericht und ihr Engagement im Namen der Menschlichkeit"

      Wer gibt Blitze für so eine Aussage?!?

      Und anhand deines regen Kommentierens und deiner Meinung zum Thema schliesse ich daraus, dass ich dich auch zu den blitzlern zählen kann und evtl deinen Nerv getroffen hab?
      4 6 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 13:28
      Highlight Oh wow, sie sind sogar noch stolz darauf, sie selbsternannter Held? Es geht ja überhaupt nicht darum, wer der bessere Mensch ist - das ist ein anderes Thema. Mein Punkt war, dass Sie Ihnen total unbekannten Personen deftige Äusserungen unterstellen, die diese so niemals gemacht haben.

      Mit Ihrer Logik könnte man geradesogut z.B. allen muslimischen Einwanderern unterstellen, dass sie über kurz oder lang die Sharia im Einwanderungsland einführen wollen.
      Wie würden solche Unterstellungen finden?
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  • Ruedi89 01.11.2016 13:41
    Highlight Eine sehr schöne Geschichte. Ich mag dieser Familie dies von Herzen gönnen. Dennoch, der Staat, die EU oder wer auch immer, sollte Geld dafür ausgeben, dass die Leute nicht flüchten müssen. Man gibt Milliarden für Flüchtlinge aus, muss man ja auch, aber keinen Cent für die Befriedung dieses Konflikts. Syrien ist jetzt schon das Vietnam der 10er-Jahre. Ein komplett zerstörtes Land. Es gilt jetzt schon Vorbereitungen zu treffen, damit Syrer die nach dem Krieg zurück wollen eine Starthilfe bekommen. Die Deutschen tun gar nichts. RU, GB, USAund FR bombardieren, das kaputte Land noch kaputter..toll
    17 21 Melden
    • Andi Amo 01.11.2016 14:00
      Highlight Teile doch deine Vorschläge, wie Europa den jahrelangen und sehr komplizierten Bürgerkrieg in Syrien einfach mal so schnell 'befrieden' soll.
      25 18 Melden
    • Ruedi89 01.11.2016 14:39
      Highlight Ich habe nicht gesagt, dass es einfach ist. Ich sage, dass es nicht sein kann, dass Europa kaum etwas tut. In diesem Land wird alles zerstört, Hundertausende sind tot, Millionen geflüchtet und weder die EU noch die Staaten tun etwas. Etwas beschwichtigen und ein paar schöne Worte. Europa (nicht nur aber auch die EU) versagt in diesem Konflikt auf voller Stufe.
      10 11 Melden
    • Menel 02.11.2016 07:17
      Highlight Sagen sie das der EU und der Schweiz von vor 2 Jahren, als sie beschlossen, die Hilfsleistungen, gegen alle Warnungen, zu halbieren...
      5 4 Melden
    • Andi Amo 02.11.2016 10:57
      Highlight @Ruedi89
      Ich zweifle etwas an Ihrem Urteilsvermögen, wer für was verantwortlich ist und wer wo intervenieren sollte. Länder wie Deutschland und Schweden haben bereits innerhalb eines Jahres weit über eine Million Flüchtlinge aufgenommen, Hilfezahlungen geleistet, Frontex fischt täglich tausende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer und Sie behaupten, Europa tue kaum etwas? Was machen denn die UAE? Europa darf gerade etwas ausbaden, was extremistische Führer mit Ihrer Hetze auf der Basis des Islams in Syrien überhaupt angerichtet haben. Dort liegt das Grundübel und wennschon müsste man dort ansetzen.
      3 3 Melden
    • Ruedi89 02.11.2016 12:36
      Highlight @Andi Amo: Es geht doch nicht darum Flüchtlinge aufzunehmen. Es geht darum die Fluchtursachen zu bekämpfen. Fakt ist der Westen hat es nicht geschafft diesen Konflikt zu befrieden. Stattdessen schaut man zu wie Regionalmächte, Russland und die USA alles noch mehr kaputt bomben. Die Anstrengungen den Syrienkonflikt wirklich zu lösen sind m.E. sehr gering. Das geht über diplomatische Beschwichtigung nicht hinaus.
      4 0 Melden
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  • Sille 01.11.2016 12:31
    Highlight Diese Geschichte geht, unbestritten, zu Herzen und ich mag der Familie Ihr Glück von Herzen gönnen, aber... ich denke da an viele Landsleute welche meistens aus den verschiedensten Gründen unverschuldet am Rande, und in Armut in unserer Gesellschaft leben. Menschen welche sich nicht in der Position zu fordern, zu erwarten und auf Besserung zu hoffen.. Menschen welche von unserer Politik und Gesellschaft im Stich gelassen wurden.
    Manchmal muss man nicht über die Grenzen gehen um solches Leid zu sehen... Darüber einfach mal einen Artikel zu schreiben wäre ein Anfang...
    48 22 Melden
    • Hanslishans 01.11.2016 12:58
      Highlight Sille diese Menschen interessiert niemanden, denn man kann mit denen keine Publicity machen.
      35 18 Melden
    • Sille 01.11.2016 14:37
      Highlight Ich weiss... mir ist dies aber sowas von Sch.. egal.. ... auch ein linkes Blatt wie Watson bzw. ihre Journis sollten irgendwann lernen zu verstehen, dass das Leid vor der eigenen Haustüre auch vorhanden ist... soviel zu den Kommentaren welche immer so grosskotzig über unseren *scheinbar* vorhandenen Überfluss in der Schweiz schreiben... aber erfolgreich und ablenkend vor genau diesem Elend die Augen verschliessen... und dies beweist einmal mehr, dass es keinen Krieg braucht um in der Armut zu landen...
      29 14 Melden
    • Rafaela Roth 01.11.2016 16:11
      Highlight Möchten Sie oder einer Ihrer Bekannten von Ihrem Elend erzählen?
      rafaela.roth@watson.ch
      35 22 Melden
    • Hops 01.11.2016 16:25
      Highlight Müssen denn Journalisten ihre Berichterstattung ausschließlich auf die Schweiz beschränken? Mensch ist Mensch, auch ännet der Grenze. Es gibt überall Brände zu löschen. In der CH gibt es Themen wie Kindsmisshandlung, häusliche Gewalt, Menschenhandel, Tiermissbrauch, Ungleichheit in der Behandlung der Geschlechter, Gletscherschmelze und Silla, Sie können sicher noch mehr Dinge aufzählen. Wenn Sie persönlich gerne in ihrem Umfeld und in der Schweiz helfen und für etwas einsetzen möchten, tun Sie das! Das ist wichtig! Wenn jemand das für den Waschbär in Borneo machen will, ist das aber auch ok.
      18 16 Melden
    • Sille 01.11.2016 17:39
      Highlight Frau Roth...ihr Bericht war gut, diese Aussage aber... sie disqualifizieren sich gerade selbst...obwohl ihr Herzchen eine andere Sprache sprechen, spöttisch lächelt... aber wiso wundert mich und vermutlich noch einige andere Leser nicht...

      Hops... es ist einfacher sich um die zu sorgen welche nicht in Sichtweite sind.. es ist härter sich um die zu Sorgen welche man täglich sieht
      21 16 Melden
    • Spooky 01.11.2016 18:16
      Highlight @Sille
      Rafaela Roth meint es zwar gut. Aber falls du, Sille, selber zu den Betroffenen gehörst, dann rate ich dir, mit deinem Elend nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Du kannst nur verlieren. Die WatsonUser verdrängen diese Realität, du wirst auf Watson nur Unverständnis, Unglauben und Schmäh bekommen. Und die linken Sozialarbeiter haben es gar nicht gerne, wenn du Details aus der Sozialindustrie weitergibst - schon gar nicht an Journalisten. Du wirst unter Druck geraten, und es wird schlimmer sein als vorher.
      22 18 Melden
    • Sille 01.11.2016 19:14
      Highlight Spooky, Nein ich bin nicht betroffen,aber ich lese, höre und sehe viel,manchmal zuviel und das macht nachdenklich.Ich finde es absolut richtig,dass man sich auch um das Ausland und das welches dort abgeht kümmern und berichten soll, aber an erster Stelle sollte doch eigentlich die eigene Heimat, das eigene Volk stehen und da läuft in unserem Land schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten einiges mehr als schief.Es wäre zu wünschen, dass diese ungebrochene Macht der Presse auch hier mal eingreift,nur damit holt man keinen mehr hinter dem Ofen hervor und kann sich auch keine Lorbeeren verdienen.
      7 2 Melden
    • Maracuja 01.11.2016 20:22
      Highlight @Sille

      Frau Roth hat Ihnen ein Angebot gemacht, falls Sie tatsächlich jemanden kennen, der hier Elend leidet bzw. selbst betroffen sind und damit an die Öffenlichkeit gelangen möchten. Dass Sie nicht darauf eingehen wollen, kann ich nachvollziehen - nicht jedermann möchte seine Probleme öffentlich machen. Ihre Unterstellungen/Andeutungen finde hingegen voll daneben.
      7 7 Melden
    • Hops 01.11.2016 21:54
      Highlight @Sille Das ist deine Sichtweise. Ich arbeite 100% in einer Non-Profit-Organisation, welche nur in der Schweiz tätig ist. Ob das schwieriger oder einfacher ist, als mich um jemanden in der Ferne zu "sorgen", sei dahin gestellt. Jeder der auf irgendwelche Art und Weise irgendjemandem hilft, hat Respekt verdient. Es ist wichtig, auf Themen aufmerksam zu machen, die gerne untergehen! Solange wir aber mit dem Finger auf andere zeigen, statt an einem Strick zu ziehen, wird weder da noch dort geholfen.
      5 6 Melden
    • Menel 02.11.2016 07:19
      Highlight Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Flüchtlinge sind nicht daran schuld, dass unsere Politik es nicht hinbekommt Menschen in Not zu helfen. Sie sind beide Opfer dieser globalen, Gewinn orientierten Politik.
      6 7 Melden
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  • dodo62 01.11.2016 11:16
    Highlight Es gibt bestimmt in jedenFlugzeug welches Griechenland verlässt leere Sitzplätze. Weshalb schaffen die Fluggesellschaften nicht einen Ort wo sich die Leute mit der bewilligung zur Ausrei e melden können und nehmen sie dann gratis mit wenn Plätze frei sind?
    69 42 Melden
    • maxi 01.11.2016 11:40
      Highlight ja genau jeder normale soll bezahlen aber leute die schon nicht arbeiten und dann hier alles vom staat bekommen sollen gratis fliegen?... ich gehe auch nicht ins ausland wenn ichs mir leisten kann...
      61 160 Melden
    • stalker 01.11.2016 12:22
      Highlight Oh maxi, du hast einen bedauernswert kleinen Horizont. Ich glaube kaum, dass dodo von Menschen spricht, wenn sie von Griechenland aus in den Urlaub fliegen.

      Ich wünschte mir, dass alle Menschen für eine Woche mit einem Flüchtling (oder jemandem, der im Kriegsgebiet geblieben ist) tauschen müssten. Würde mich sehr interessieren, wie viele anschliessend noch mit Sprüchen wie 'jeder normale Mensch muss bezahlen, und die bekommen alles gratis' kommen. Ich kann nicht verstehen, wie man so denken kann...
      71 22 Melden
    • Ichweissnicht 01.11.2016 12:36
      Highlight Was ist mit dir los? Vergleichst du ernsthaft Ferien mit einer Flucht aus einem Kriegsgebiet? Krank.
      73 21 Melden
    • DerTaran 01.11.2016 12:51
      Highlight @maxi, in der Schweiz herrscht kein Krieg, Ignorant.
      34 9 Melden
    • maxi 01.11.2016 13:50
      Highlight es nun mal nichts gratis... kann ich auch nichts dafür...
      16 56 Melden
    600
  • Dovahkiin 01.11.2016 10:50
    Highlight Du schreibst nirgends, wieso und von wem sie verfolgt wurden. Also haben sie laut der einführenden Deklaration gar kein Recht auf Asyl.
    Wenn ich meine Dienstpflicht nicht erfüllt hätte, wäre ich in der Schweiz ins Gefängnis gesteckt worden.
    Tja, wass soll man sagen? Herzlichen Glückwunsch zur Menschenschieberei und zum Schlepperdienst. Familiennachzug ist schlecht und gehört abgeschafft.
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    • Hanslishans 01.11.2016 11:21
      Highlight Alle in Griechenland "Gestrandeten" haben ein Recht ihren Asylantrag vor Ort zustellen. Im Zuge des EU Verteilungsschlüssels, werden dieselbigen dann "Zielländern" zugeführt. SO zumindest wurde das kommuniziert?!
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    • deleted_344616862 01.11.2016 11:21
      Highlight Na ist da wieder jemand aus dem 20minuten Loch gekrochen? kannst gern da bleiben, solche wie du haben wir hier genug
      97 53 Melden
    • Datsyuk 01.11.2016 11:31
      Highlight Familiennachzug gehört sicher nicht abgeschafft. Wieso soll man Menschen ihre Familie vorenthalten?
      91 27 Melden
    • ljc 01.11.2016 11:34
      Highlight Haha. Mega logisch, weil man ja immer nur dann Recht auf Asyl hat, wenn sich eine Journalistin in einem Artikel direkt auf den Fluchtgrund bezieht, oder?
      40 21 Melden
    • maxi 01.11.2016 11:42
      Highlight sie werden ja ihrer familie nicht vorenthalten sind ja freiwillig von ihnen gegange
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    • Dovahkiin 01.11.2016 11:53
      Highlight Fluchtgrund ist nicht Asylgrund. Politische Verfolgung ist Asylgrund. Dienstverweigerung, Krieg, schlechte wirtschaftliche Aussichten, Klimatische Gründe oder Überpopulation sind alles keine Asylgründe.
      Die Familie war und ist ja nicht einmal von der unangenehmen Dienspflicht verfolgt.
      Eine Gewährung von Asyl in diesen Fällen ist eine direkte Missachtung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
      Wusstet ihr, dass Syrien seit Kriegsbeginn ein Bevölkerungswachstum von 2,5 Millionen hatte.
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    • Gelegentlicher Kommentar 01.11.2016 12:00
      Highlight Wumbo wumbo, hast du in den letzten Jahren mal eine Zeitung aufgemacht?
      Denke nicht, dass der Militärdienst in Syrien zu vergleichen ist. Dort kämpft man nichr für das Wohl des eigenen Volkes, nein, man zerstört das Volk weiter und weiter.
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    • Rafaela Roth 01.11.2016 12:03
      Highlight Lassen wir doch die zuständigen Behörden beurteilen, wer Anrecht auf Asyl hat und wer nicht. Das Recht in einem anderen Land einen Asylantrag zu stellen, hat aber jeder, in dessen Land Krieg herrscht.
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    • manhunt 01.11.2016 12:04
      Highlight es ist ziemlich einfach pauschal zu urteilen, wenn mann im schlaraffenland sitzt. es handelt sich jedoch stets um einzelschiksale. die fluchtgründe werden im artikel zudem ziemlich klar dargelegt. und leuchten auch ein. zum vergleich mit der dienstpflicht: die schweiz war in den letzten 100 jahren niemals partei in einem bewaffneten konflikt, genauso wenig herrschte bürgerkrieg. deine dienstplicht war somit auch nicht lebensgefährlich.
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    • manhunt 01.11.2016 12:34
      Highlight und bitte noch um quellenangabe zu deiner behauptung zum bevölkerungswachstum in syrien. die zahlen der uno sagen nämlich etwas anderes:
      http://instatis.de/tabellen/syrien.htm
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    • Hops 01.11.2016 16:35
      Highlight Jedem, dem das Haus zerbombt wird, jedem der seine Kinder nicht im Krieg verlieren will, jedem der seinen Großeltern zu essen geben will, jedem der im Zelt leben muss und alles verloren hat, steht das Recht zu, ein besseres Leben in einem anderen Land zu leben. Ich krieg da echt die Krise. Uns geht es so gut, dass wir uns auf Grenzen berufen, während andere nicht wissen, ob sie den nächsten Tag überleben. Den Geburtsort kann sich niemand auslesen. Schweizer Politiker, hört um Himmels willen auf, Bildungsgelder zu streichen!!!!
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    • maxi 01.11.2016 17:20
      Highlight manchmal frage ich mich schon was sich hier für leute rumtreiben.... keinen respekt vor geltendem recht...

      die schweiz ist von sicheren 3staaten umgeben, es gibt keinen grund sich nicht anderswo registrieren zu lassen und auf den verteilschlüssel zu warten!
      16 14 Melden
    • Fraste 01.11.2016 17:22
      Highlight Syrien hatte mit Millionen Flüchtlingen und hunderttausenden Toten ganz sicher kein Bevölkerungswachstum. So etwas zeugt nun wirklich von einem gefährlichen Unwissen.
      14 8 Melden
    • manhunt 01.11.2016 19:07
      Highlight @maxi: die familienzusammenführung hat, übrigens in einklang mit geltendem recht, in DEUTSCHLAND stattgefunden, und nicht in der schweiz. das nächste mal den artikel erst lesen, dann kommentieren. danke.
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    • dF 01.11.2016 23:54
      Highlight @ maxi
      Die Schweiz Teilt ihre Grenze mit 5 Ländern, nicht nur mit dreien.
      5 5 Melden
    • Mockingbird 02.11.2016 09:40
      Highlight @dF: maxi meinte "Drittstaaten".
      3 0 Melden
    • dF 02.11.2016 13:50
      Highlight @ mockingbird
      Ok, mein Fehler. 😔
      1 0 Melden
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  • ratson 01.11.2016 10:49
    Highlight Liebe Rafaela ich glaube du hast das Herz am richtigen Fleck und ich finde du kannst sowas von Stolz sein über das was du mit deinen Worten und Bildern und Gefühlen tust. Watson hat durch dich einen Sprung in die richtige Richtung gemacht und kann froh sein dich zu haben
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    • Rafaela Roth 01.11.2016 17:14
      Highlight wow! danke!
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    600
  • Randy Orton 01.11.2016 10:43
    Highlight Vielen Dank für den genialen Artikel. Es ist sehr schön zu lesen, dass die Familie wieder zusammen ist. Gleichzeitig unglaublich traurig und eine Schande für Europa, dass tausende Mütter und Väter von ihren Kindern getrennt werdent.
    103 32 Melden
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  • Shoutout 01.11.2016 10:33
    Highlight Ein sehr schöner Artikel, vielen Dank für diesen Einblick. Gibt es die Möglichkeit diesen Person innerhalb dieser 24 Stunden Frist ein Flugticket zu kaufen? Somit könnten spendenfreudige Menschen direkt einer Person helfen und diesen den Abflug zu ihren Familienmitgliedern ermöglichen.
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    • Gelegentlicher Kommentar 01.11.2016 12:01
      Highlight Super Idee!
      33 14 Melden
    • Büsi 01.11.2016 13:44
      Highlight Da wäre ich auch sofort dabei! Das wär ne tolle Sache...
      19 12 Melden
    • Fraste 01.11.2016 17:18
      Highlight Wie im Artikel erwähnt springt beispielsweise die Organisation "The Voice of Thousands" in solchen Fällen ein. Spenden sind dort sicher sehr willkommen!
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  • Lowend 01.11.2016 10:31
    Highlight Danke für diesen Bericht! Es ist schön, dass solche Artikel aus Flüchtlingen wieder Menschen machen, die auf Hilfe in der Fremde angewiesen sind und es ist schön, dass es Menschen gibt, die ihnen diese Hilfe zukommen lassen.
    Als ich den Artikel las, kamen mir die ganzen Headlines wieder in den Sinn, wo Asylflut, Tsunamis und ähnlich entmenschlichende Ausdrücke vorkamen und dachte mir nur noch, wie sehr es doch die Schweizer Politik geschafft hat, unsere Herzen zu versteinern, indem fast alle Parteien des Bürgerblocks diesen Hass gegen Menschen gefördert und uns gegen sie aufgehetzt haben!
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    • saukaibli 01.11.2016 11:15
      Highlight Die Parteien haben nicht Hass auf Menschen geschürt, sie haben die Flüchtenden ganz einfach entmenschlicht mit den von dir genannten Ausdrücken.
      Ich frage mich gerade was für eine Art Menschen das sein muss, die bei den ganzen positiven Kommentaren hier auf den Blitz klickt.
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    • Lowend 01.11.2016 11:35
      Highlight Dass sind vermutlich irgendwelche Schreibarbeiter von einer PR-Agentur, die hier, wie eigentlich in den meisten Foren, jede Form von Menschlichkeit zublitzen und zutexten müssen, wenn es z.B. um Ausländer, Putin, Trump, usw., oder anders gesagt um Themen geht, die der grössten Partei des Landes wichtig sind.
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    • äti 01.11.2016 11:41
      Highlight @saukaibli: Blitzer sind vermutlich Neider die (irgendwo) gelernt haben, dass immer andere an allem die Schuld haben.
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    • Lichtblau 01.11.2016 21:20
      Highlight Da die Blitze, egal bei welchem Thema, oft völlig irrational vergeben werden, beachte ich die gar nicht mehr. Ich stelle mir den Blitzer als ein irres Wesen à la "Chuckie, die Mörderpuppe" vor, nicht als jemanden, der wirklich mitliest.
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  • Calvin WatsOn 01.11.2016 10:30
    Highlight Eine schöne Geschichte die berührt und hoffen lässt... Danke Watson👍🏻
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  • Hops 01.11.2016 10:25
    Highlight Ach Watson... jetzt musste ich ein Tränchen im Büro verdrücken! Bei mir hat sich der Gedanke eingeschlichen, dass die ganze Welt kacke und alles überhaupt verloren ist. Ich fühle mich schlecht, hier im schweizerischen-Mittelschicht Luxus zu baden und denke oft, dass ich außer Spenden und Nächstenliebe praktizieren nicht viel tun kann. Solche Geschichten wie diese machen mir aber Hoffnung. Wenn schon nur einem anderen Menschen irgendwie geholfen werden kann, gibt es noch einen klitzekleinen Funken Hoffnung. Danke! (Und wehe öpper blitzt, denn gitzz gad eis). :D
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    • Purple Banana 01.11.2016 10:39
      Highlight Mir gehts genau wie dir!
      Und irgendwie glaube ich es geht vielen anderen auch so. Auch wenn ein paar super Schlaue hier mal wieder Blitze verteilen.
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    • saukaibli 01.11.2016 11:21
      Highlight Ich glaube wer bei der Story blitzt muss eine psychopatische Persönlichkeitsstörung haben. Leider ist sowas verbreiteter als man denkt. Diese Menschen sind physiologisch nicht im Stande Mitgefühl zu empfinden.
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    • Purple Banana 01.11.2016 11:46
      Highlight Saukaibli, ach hier wird inzwischen doch auch einfach geblitzt weil einem ein User unsympathisch ist. "Ah schon wieder diese doofe Banane" - ⚡️⚡️⚡️
      Von mir aus könnte man das eh abschaffen dieses herzeln und blitzen.
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    • Hanslishans 01.11.2016 13:00
      Highlight saukaibli es ist vielmehr ein pathologisches Problem, nicht mit gesundem Menschenverstand analysieren zu können.
      6 16 Melden
    • Olaf! 01.11.2016 14:52
      Highlight @saukaibli Ich habe in Hoffnung auf ein Bier geblitzt, vielleicht habe ich da aber den Hops auch missverstanden.
      5 6 Melden
    • Hops 01.11.2016 16:14
      Highlight @Olaf hab dir passiv-agressiv ein Herzli geschenkt!
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