Schweiz

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

Noch immer sterben Tausende auf dem Mittelmeer. Bild:zvg/hpi

Niemand mag mehr hinschauen – und doch passiert es jeden Tag: Menschen ertrinken vor den Toren Europas. Die zwei Appenzeller Piloten Fabio Zgraggen und Samuel Hochstrasser wollten bei dieser Tragödie auf dem Mittelmeer nicht länger Zuschauer sein. Mit ihrem Flugzeug suchen sie nach Flüchtlingen und retten diese vor dem sicheren Tod. Ich bin mit den beiden mitgeflogen. 

16.06.17, 09:29 20.06.17, 14:41
Sobald sich ihre Lungen mit Wasser füllen, sinken die Ertrunkenen langsam ab und verschwinden für vier bis fünf Tage in den Tiefen des Meeres. Dann beginnen sich ihre Körper aufzublähen und es treibt sie zurück an die Wasseroberfläche. Weil sich ihre schwarze Haut weiss verfärbt, sind sie dort gut sichtbar. In der Weite des Meeres herumtreibende Tote sehen noch vergessener aus, als sie es ohnehin schon sind.

«Ziel auf 13 Uhr.» Ruben drückt sein Gesicht an das Fenster des kleinen Flugzeugs. Sein Atem beschlägt die Scheiben. Ohne den kleinen Punkt unten im Wasser aus den Augen zu lassen, tastet er nach dem Fernglas auf seinen Oberschenkeln. Ein kurzer Blick genügt und er bestätigt: «Ja, das ist ein Schlauchboot. Und gleich daneben ist noch ein zweites. Lass uns das abchecken gehen.» Fabio lenkt das Flugzeug ein wenig tiefer, auf gut dreihundert Meter über Meer. Sam, der neben mir sitzt, beugt sich zu meiner Seite und hält den Fotoapparat bereit. Das Boot rückt näher. Fabio zieht das Flugzeug nach rechts und wir schwenken in einem Bogen über die Menschen unter uns. Das Manöver hebt uns leicht aus dem Sitz, mein Körper drückt nach rechts gegen die vibrierende Flugzeugwand. Ich schaue aus dem Fenster nach unten. Dann sehe ich sie.

In einem Boot sind manchmal bis zu fünfhundert Menschen eingepfercht. Bild: AP

Und auch sie sehen uns jetzt. Hundert Hände winken zu uns hoch. Eine Frau rudert hektisch mit den Armen, in ihrer Hand schwenkt sie ein Tuch, das sie sich zuvor als Schutz gegen die Sonne über den Kopf gezogen hatte. Einige bewegen ihre Lippen und scheinen uns zuzurufen. Ich zähle jeweils fünf bis sechs Menschen nebeneinander und schätze, dass es über zwanzig Reihen sein müssen. Platz zum Sitzen gibt es keinen. Alle stehen, dicht an dich, sodass es kaum möglich ist, sich zu bewegen. Mir wird schlecht beim Gedanken, dass sie bereits die ganze Nacht so in diesem Boot unterwegs sind. Ohne Licht und mit einem Motor, der so schwach ist, dass er die Boote im Zickzack fahren lässt, sind sie auf das dunkle Meer gefahren. Als einziger Anhaltspunkt dienen die Flammen eines Ölbohrturmes auf dem Meer. Die Schlepper sagen den Flüchtlingen, darauf sollen sie zusteuern, es seien die Lichter von Europa.

Durch seinen Fotoapparat zoomt Sam näher ran. «Es tritt kein Wasser ins Boot ein und es hat keine Menschen über Bord. Vorläufig sollte die Situation stabil sein», sagt er. Ruben notiert sich die Zeit, Koordinaten und in welche Richtung die zwei Schlauchboote mit wie vielen Knoten pro Stunde unterwegs sind. Er wird sie danach an die Seenotrettungszentrale in Rom funken und zusätzlich die Schiffe der Nichtregierungsorganisationen (NGO) informieren, die sich heute im Suchgebiet vor der libyschen Küste befinden. Mehr können wir von hier oben nicht tun. Fabio dreht ab, die winkenden Menschen werden zu kleinen, verlorenen Punkten.

Erst vier Tage später werde ich erfahren, dass es an diesem Tag nicht alle lebend an Bord eines Rettungsschiffes geschafft haben. Von seinem Flugzeug aus wird Fabio die Leichen sehen, die es an die Wasseroberfläche treibt.

Im Morgengrauen auf dem Weg zum Flugzeug. bild: sarah serafini

Zwei Appenzeller, eine gemeinsame Passion: das Fliegen. So lernen sich Fabio Zgraggen (32) und Samuel Hochstrasser (37) kennen. Fabio, ursprünglich Grafikdesigner, und Sam, Dachdecker, eröffnen in der kleinen Gemeinde Gais eine Gleitschirm-Flugschule. Zusätzlich lässt sich Fabio zum Piloten ausbilden. Nach einem Flugtag sitzen die beiden mit Freunden unter dem Sternenhimmel am Feuer. Schlagzeilen von Flüchtlingen, die zu Hunderten vor der italienischen Küste ertrinken, laufen über alle Kanäle. Fabio fragt sich, warum es kein Flugzeug gibt, das von der Luft aus die Seenotrettungen koordiniert. Schliesslich sei der Überblick von oben viel besser. Er und Sam sind zu diesem Zeitpunkt weder politisch aktiv noch besonders wohltätig engagiert. Vielmehr sind sie ziemlich normale junge Männer, Outdoor-Typen, die gerne in den Bergen sind oder auf Reisen, die es gerne praktisch haben, zu denen die Aussage passt: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.» Sie gehen weder auf Demonstrationen noch sammeln sie Geld für ein karitatives Projekt. Aber sie haben einen gesunden Sinn für Gerechtigkeit. Und dieser wird an jenem Abend am Feuer geweckt.

Das zivile Rettungsschiff der Sea-Watch. bild: sarah serafini

Sie fassen den Entscheid, dem Sterben auf dem Mittelmeer nicht mehr untätig zuzuschauen. Wenige Tage später kontaktieren sie die Organisation Sea-Watch. Die deutsche NGO war eine der ersten, die sich auf Malta niederliess und zwei eigene Schiffe kaufte, um Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Der Berliner Ruben Neugebauer (27), der seit Beginn von Sea-Watch auf Malta dabei ist, erhält die Mail von Fabio und Sam. Er ist von der Idee der Seenotrettung aus der Luft begeistert. Das ist die Geburtsstunde der humanitären Piloteninitiative. Ein Jahr später, im Juni 2016, starten die drei ihren ersten Seenotrettungs-Flug. Seither stehen Fabios und Sams Leben Kopf.

Inzwischen ist das Team um die humanitäre Piloteninitiative auf sechs Piloten angewachsen. Alle arbeiten freiwillig und unentgeltlich. Das vierplätzige Kleinflugzeug, die HB-KHG mit dem Rufnamen «Moonbird», haben sie von einer Flugschule in St.Moritz gechartert. «Air Corviglia» steht auf der Schnauze hinter dem Propeller. 290 Kilometer legt es in der Stunde zurück und bringt eine Flugleistung von maximal 1100 Kilometer hin. Das reicht für einen gut fünfstündigen Suchflug. Der Kabinenraum ist knapp eineinhalb Meter hoch. Ein Rettungseinsatz-Flug kostet 2000 Franken. Finanziert wird das über Spendengelder und über die Partnerorganisation Sea-Watch. Seit einem Jahr ist die Moonbird so oft in der Luft, wie es die Kapazität der Piloten zulässt, und so lange, wie das Geld für den Sprit reicht. Mit dem aktuellen Spendenstand können Fabio und Sam noch bis Mitte August weiterfliegen. Fabio verbringt pro Monat jeweils rund zwei Wochen auf Malta. «In der Hoffnung, dass es weniger wird», sagt er. Auch Sam will mit den Einsätzen zurückschrauben: «Ich habe einen kleinen Sohn. Und ehrlich gesagt bin ich langsam ein wenig durch. Was wir da oben sehen, wirkt nach.»

Fabio: «Eigentlich ist das, was wir da unten tun, nicht unsere Aufgabe.»

39s

Interview mit Fabio

Am Abend vor unserem Einsatz sitzen wir auf der Terrasse der «Burg». So nenne ich das honigfarbene Kalksteinhaus mit massiver Fassade und Rundbogenfenstern, das in Vittoriosa, einer Kleinstadt an der Ostküste von Malta, auf einer Anhöhe steht, nur wenige Meter von der Meeresbucht entfernt. Vor zwei Jahren hat sich hier die Crew von Sea-Watch eingemietet. Auch Fabio und Sam steigen hier ab, wenn sie nach ihren Flugeinsätzen auf die Insel zurückkehren.

Unten im Hafen schwimmen die Luxusyachten, in der Burg sprechen freiwillige Helfer über tote Kinder im Mittelmeer. Oben auf dem Dach haben wir Aussicht auf die maltesische Sonne, die den Himmel kitsch-rosa verschmiert und langsam hinter die aufziehenden Wolken taucht. Die aufleuchtenden Strassenlampen hüllen den malerischen Hafen in einen orangen Mantel. Beinahe kommt Ferienstimmung auf. Doch das Wissen, dass nur wenige Kilometer von hier entfernt tausende Menschen jeden Tag aus Verzweiflung aufs Meer gehen, um genau dieses Privileg des schönen Lebens auch einzufordern, trübt dieses Gefühl. Als hätte Fabio meine Gedanken gelesen, sagt er: «Manchmal fühlt es sich schon sehr seltsam an. Da warst du gerade noch in der Luft und hast Menschen beim Ertrinken gesehen und wenn du dann zurückkommst, sitzt du hier oben und schaust den Touristen beim Flanieren zu.»

Der Hafen in Maltas Stadtteil Vittoriosa. bild: sarah serafini

Die Sea-Watch-Crew auf der Burg. bild: sarah serafini

Wir planen den morgigen Tag. Ruben checkt das Wetter. Es wird perfekt sein. Fast kein Wind, das Meer ruhig. Fabio und Sam werfen sich vielsagende Blicke zu. Es könnte ein langer Tag werden. Ruben sagt, auch wenn das Wetter stimmt, sei es immer schwierig einzuschätzen, ob es tatsächlich Boote haben wird oder nicht. «Was die libysche Küstenwache vorhat, was die Schlepper, wie gerade die Situation in den Flüchtlingscamps in Libyen aussieht, das alles wissen wir nicht.» Der Flug vom maltesischen Flughafen an die libysche Küste ist immer ein Flug ins Ungewisse. So sehr Fabio und Sam dieses abenteuerliche Gefühl beim Gleitschirmfliegen suchen und lieben, so sehr fürchten sie es hier auf Malta. «Dieses Nichtwissen, ob du heute Flüchtlinge finden wirst oder nicht, ob du sie lebend oder tot findest, das ist nichts Schönes», sagt Fabio.

Am nächsten Morgen, dem Tag unseres Einsatzes, bekomme ich einen Eindruck davon, wie brutal sich diese Ungewissheit anfühlen kann. Um fünf Uhr brechen wir auf. Die anderen Burgbewohner schlafen noch. Nur das Licht in der Küche flutet aus dem Fenster auf die noch in Dunkelheit gehüllte Strasse. Wir steigen in unsere orangefarbenen, feuerfesten Overalls, schauen, dass jeder etwas in den Magen bekommt, verzichten aber auf Kaffee, weil dieser harntreibend ist und wir im Flugzeug während mehreren Stunden nicht auf die Toilette können, und fahren zum Flughafen. Im Auto spricht niemand. Fabio schaltet Musik ein. Campino von den «Toten Hosen» singt:

Unten im Hafen, setzen sie die Segel
Fahren hinaus aufs offene Meer
Zum Abschied winken ihre Familien
Schauen ihnen noch lange hinterher
Und das Wasser liegt wie ein Spiegel
Als sie schweigend durchs Dunkel ziehen
Kaum fünfzig Meilen bis zum Ziel
Das so nah vor ihnen liegt

Sag mir, dass das nur ein Märchen ist
Mit Happy End für alle Leute
Und wenn sie nicht gestorben sind
Leben sie noch heute

Sie kommen zu Tausenden, doch die Allermeisten
Werden das gelobte Land niemals erreichen
Doch die Patrouillen werden sie aufgreifen
Um sie in unserem Auftrag zu deportieren
Und der Rest, der wird ersaufen
Im Massengrab vom Mittelmeer

Weil das hier alles kein Märchen ist
Kein Happy End für all die Leute
Und wenn sie nicht gestorben sind
Sterben sie noch heute

Das Lied klingt wie eine Hymne auf unser Vorhaben. Vielleicht ist es der Pathos gepaart mit Nervosität und Angst, der mir den Hals zuschnürt. Ich schaue angestrengt nach draussen. Wir parken. Fabio, gähnend, die Augen noch klein, zieht seinen Rollkoffer zum Kabäuschen, wo wir durch die Militärkontrolle müssen, um auf den Flugplatz gelassen zu werden. Hinter den ersten Maschinen der internationalen Airlines, die mit laut dröhnenden Triebwerken auf die Flugbahnen rollen, steigt die Sonne als drohender roter Feuerball auf.

Während Fabio und Sam den Morgentau von den Flugzeugfenstern putzen, tigert Ruben nervös hin und her. Abwechslungsweise tippt er etwas in sein Smartphone oder Tablet. Er verschickt eine E-Mail an die EU-Militäroperation «Sophia», informiert die Seenotrettungszentrale in Rom über unseren Einsatz und schaut nochmals die Positionen der NGO-Schiffe nach, die sich gerade im Suchgebiet befinden. 

Dies sind die wichtigsten Player im südlichen Mittelmeer:

grafik: sven rüf

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  • Die Seenotrettungsleitstelle in Rom ist eine staatliche Koordinationsstelle aller Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer. Betrieben wird sie vom italienischen Verkehrsministerium. Sämtliche Notrufe von Schiffen, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind, laufen hier zusammen. Die Leitstelle koordiniert alle Rettungseinsätze. Das Schiff, das am nächsten vom Unglücksort entfernt ist, ist gesetzlich zur Rettung verpflichtet.
  • Die italienische Küstenwache ist grundsätzlich auf Lampedusa und Sizilien stationiert. Fährt aber öfters auch in die Seenotrettungszone, um Flüchtlinge von Booten, die von einer NGO gerettet wurden, zu übernehmen und nach Italien zu bringen oder um selber vor Ort zu retten. Anders als die NGOs sind sie aber nicht dauerhaft in der Seenotrettungszone vor Ort. Rund die Hälfte aller Flüchtlinge in Booten werden von der italienische Küstenwache gerettet.
  • Die libysche Küstenwache kann nicht als Einheit gesehen werden, da es auch keine einheitliche libysche Regierung gibt. Die libysche Küstenwache muss eher als eine Truppe mit eigenem Kommando gesehen werden, die in ihrem Hoheitsgebiet patrouilliert. Finden sie Flüchtlinge auf Booten, schaffen sie diese zurück nach Libyen.
  • Die Frontex ist die Grenzschutzbehörde, welche die Aussengrenzen der Europäischen Union schützt. Sie ist vor allem auf dem nördlichen Mittelmeer in der Nähe der italienischen Küste und rund um Lampedusa, Sizilien und Malta im Einsatz. Die Hauptaufgabe der Frontex ist es, die ankommenden Flüchtlinge zu identifizieren und zu befragen, um mehr über die Schlepperbanden herauszufinden. Auf Auftrag der Seenotrettungsleitstelle in Rom kommt es auch vor, dass sie vor die libysche Küste fahren muss, um Flüchtlinge von den NGO-Schiffen abzuholen und nach Italien zu bringen.
  • Die Operation «Sophia» ist eine multinationale Militärmission der EU, primär zur Bekämpfung von Schleusern im Mittelmeer und zum Aufbau einer wirksamen libyschen Küstenwache. Mit Marine- oder Kriegsschiffen patrouillieren sie auf dem Mittelmeer. Sie machen nachrichtendienstliche Ermittlungen, fangen Funksprüche von Schleppern ab, um deren Kommunikationswege nachzuspüren. Zudem bilden sie libysche Einheiten aus. Sie retten eher selten Menschen aus dem Meer, ausser sie sind gerade in der Nähe eines Bootes in Not. Was sie aber tun ist, dass sie die leeren Boote von den Geretteten zerstören, damit diese nicht nochmals als Schlepperboote verwendet werden können.
  • Die Containerschiffe, Öltanker, Fischerboote
  • Die Rettungsboote der NGOs patrouillieren vor der 24-Meilen-Grenze und halten Ausschau nach Menschen in Seenot. Derzeit gibt es rund zehn Organisationen, die vor Ort helfen. Darunter «Sea-Watch», «Jugend rettet», «SOS Mediterranee», «Proactiva Open Arms» oder «Save the Children».
  • Die 12-Meilen-Grenze: Das Gebiet, das sich zwölf Seemeilen (rund 22 Kilometer) vor der libyschen Küste erstreckt, wird als Hoheitsgewässer bezeichnet. Dort gilt libysches Recht und die zivilen Retter dürfen sich darin nicht aufhalten.

Fabio sagt, seit Beginn des Jahres seien viel weniger Schiffe von staatlicher Seite her unterwegs. «Wir werden zunehmend alleine gelassen», sagt er. Er zieht den Reisverschluss seines Overalls hoch, setzt sich hinter den Steuerknüppel der Moonbird und schiebt die Sonnenbrille auf die Nase. In den letzten Monaten sind die Einsätze der humanitären Piloten, der Sea-Watch und anderen Seenotretter in die Kritik geraten. Ihnen wird öffentlich von Regierungen und Beamten der Europäischen Union vorgeworfen, naive Handlanger der Schlepper zu sein. Sie seien mitschuldig, dass sich so viele auf die gefährliche Überfahrt begeben und sterben. Sebastian Kurz, Aussenminister von Österreich, forderte: «Der NGO-Wahnsinn muss ein Ende haben.» Der Direktor der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri, sagte: «Wir müssen verhindern, die Geschäfte der kriminellen Netzwerke und Schleuser in Libyen dadurch zu unterstützen, dass Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen werden.»

«Was wir hier tun, ist nichts Illegales», sagt Sam. Er befestigt sein Tablet an der Rücklehne des vorderen Sitzes, legt Fernglas, Fotoapparat und Sandwich bereit und schwingt sich in das Flugzeug. Ihn ärgert den Vorwurf der Schlepperei. «Menschen in Seenot zu retten und in einen sicheren Hafen zu bringen, ist eine menschenrechtliche Pflicht. Es gibt eine Verordnung, die von den Vereinten Nationen unterschrieben wurde. Die anderen sind es, die sich nicht an das Gesetz halten.» Er zieht die Türe des Flugzeuges zu.

Die «Moonbird» und Ruben, kurz vor dem Abflug. Bild: Sarah Serafini

Doch nicht nur in der Politik, auch auf hoher See kommt es zu Angriffen gegen die Seenotretter. Eine junge Hamburgerin, die von einem zweiwöchigen Einsatz mit Sea-Watch zurück auf die Burg kam, erzählte mir, dass die libysche Küstenwache beinahe ihr Schiff gerammt habe, das unterwegs zu einer Seenotrettung war. Um ein Haar wäre es zu einem Unfall gekommen, der nicht nur das Leben der Flüchtlinge, sondern auch das der Crew der Sea-Watch und jenes der Besatzung auf dem libyschen Schiff in Gefahr gebracht hätte. Wenige Wochen vorher blockierte die rechtsextreme «Identitäre Bewegung» aus Österreich das Schiff einer Hilfsorganisation im Hafen der sizilianischen Stadt Catania. Sie wollten verhindern, dass die Seenotretter zurück ins Suchgebiet auslaufen. In ihrem Aufruf schrieben die Rechtsextremen, man wolle nicht tatenlos zusehen, wie sich Hilfsorganisationen am internationalen Geschäft der Migration beteiligten und die Illusion eines nicht existierenden Eldorados in Europa nähren.

Während sich solche Vorkommnisse häufen, steigt gleichzeitig die Zahl der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen, weiter an. Im vergangenen Jahr waren es rund 180'000, die nach Italien kamen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres waren es über 60'000. 1700 starben.

«Diese Zahlen machen den Streifen entlang der libyschen Küste zur tödlichsten Zone des Mittelmeers. Nirgends in Europa gibt es mehr Tote als hier», sagt Ruben. Er ist immer noch mit seinen Geräten beschäftigt, muss noch die Funkantenne im Flugzeug befestigen, damit nachher in der Luft die Kommunikation mit den Schiffen gut klappt. Ich frage ihn, warum in aller Welt er sich das hier antut. Wie er es aushält, täglich die Tragödie auf dem Meer mitzuerleben, ohne dass die Katastrophe ein absehbares Ende nimmt, und dabei von der Politik beschimpft zu werden. Rubens Antwort kommt schnell. «Weil man nur logisch rechnen muss», sagt er. «Die Wahrscheinlichkeit, auf dem Meer zu sterben, liegt bei 1:40, wenn wir da sind. Ohne uns liegt sie bei 1:20.» Fabio wird ungeduldig. «Los jetzt», ruft er und Ruben hastet in die Moonbird. Er legt sich das Headset über die Ohren und zieht die Türe zu. Fabio startet den Motor. Es geht los.

«Perfekte Sicht», sagt Fabio und zieht die HB-KHG höher. Unter uns verschwindet die Küste von Malta hinter den wenigen Wolkenfetzen. In der Kabine ist es noch kalt, ich fröstle. Neben mir sitzt Sam, still in seine eigenen Gedanken versunken. Über das Headset lausche ich dem Gespräch zwischen Fabio und Ruben, die vorne sitzen. Sie fachsimpeln über die Technik im neuen Flugzeug. Eine Stunde dauert der Flug ins Suchgebiet. Dieses erstreckt sich über rund 1600 Quadratkilometer entlang der Zwölf-Meilen-Zone vor der libyschen Küste. Ruben dreht sich für das letzte Briefing zu Sam und mir nach hinten. Die Suche soll bei 900 Metern über Meer beginnen und weiter nach unten gehen, wenn die Sicht schlecht ist. «Jeder muss in seinem Sektor suchen und sobald jemand ein Ziel sieht, muss er darauf zeigen und es nicht mehr aus den Augen lassen», sagt er. Wir nicken. «Auf eine gute Mission», sagt Fabio und beginnt mit dem Sinkflug.

Mein Herz schlägt kräftig. Die Gespräche verstummen, der Motor rattert und dröhnt abgeschwächt durch die Kopfhörer. Alle schauen konzentriert aus dem Fenster nach unten aufs Meer. Hinten rechts ist mein Sektor. Ich drehe meinen Oberkörper zum Fenster. Meine Augen suchen dem Horizont entlang, durch die Mitte, dann direkt unter mir, dann wieder weiter hoch. Bei jeder Schaumkrone stockt mein Atem. Ist das ein Mensch, der da im Wasser treibt? Nein, ein Benzinkanister. Habe ich gut genug geschaut? Habe ich etwas übersehen? Wenn wir scheitern, wenn ich scheitere, werden Menschen sterben, denke ich. Die Sonne blendet. Ich beginne zu schwitzen. Fabio fliegt runter auf 300 Meter. Dann ruft Ruben: «Ziel auf 13 Uhr.»

Fabio (links) checkt die Koordinaten, Ruben funkt sie den NGO-Schiffen durch. bild: sarah serafini

«Das Schlimmste ist, dass ich von der Luft aus nicht mehr machen kann, als die Koordinaten durchzufunken. Es ist ein ohnmächtiges Gefühl, wenn ich unter mir Menschen sehe, deren Boot langsam sinkt und ich weiss, dass sie sterben werden», sagt Fabio. Er wendet das Flugzeug und steuert Richtung Norden. Beim Wegfliegen kippt er die Maschine von einer Seite zur anderen, so, als ob er den Flüchtlingen in den Booten winken wollte. «So zeige ich ihnen, wohin sie steuern müssen», sagt er. Dann zieht er das Flugzeug zurück auf 900 Meter.

Erst hier oben, von wo aus ich einen Überblick über die ganze Szenerie da unten habe, realisiere ich, was da gerade passiert: Ich sehe die libysche Küste und Flüchtlingsboote, die sich langsam auf die Zwölf-Meilen-Grenze zubewegen. Ich sehe ein NGO-Schiff, das den Flüchtlingsbooten entgegen fährt. Weiter hinten sehe ich aufsteigenden Rauch. Dort wird ein Holzboot verbrannt, nachdem die Menschen gerettet wurden. Ich sehe ein libysches Fischerboot, das ein leeres Schlauchboot abschleppt und zurück an Land bringt. Wenige Stunden später wird es mit neuen Menschen gefüllt zurück auf dem Meer sein. Ich sehe Menschen mit leuchtend roten Schwimmwesten, die es bereits in Sicherheit an Bord eines NGO-Schiffes geschafft haben. Von hier oben wirkt das Ganze surreal. Es ist, als würde ich auf ein Spielbrett hinunterschauen und den verschiedenen Figuren bei ihrer Performance zuschauen. 

Alleine auf hoher See. Bild: AP

Die Holzboote werden verbrannt, damit die Schlepper sie nicht wiederverwenden. Bild: AP

Sam: «Das Schwierigste ist, zu verstehen, warum das da unten passiert.»

32s

Interview mit Sam

Am späteren Nachmittag sitzen wir wieder in der Burg auf der Terrasse. Noch immer stecken wir in dem orangen Overall. Die letzten Stunden haben Fabio, Sam und Ruben telefoniert und sich nach den verlorenen Booten erkundigt. 2036 Menschen konnten heute gerettet werden. 2036! An einem Tag! Im Gegensatz zu mir überrascht Ruben diese Zahl nicht. «Was wir hier haben, ist eine kontinuierliche Katastrophe. Wenn es ein Erdbeben gibt, dann braucht es einen Grosseinsatz und nach einer Weile ist es vorbei. Aber das hier geht nie vorbei.»

Wir tauschen uns aus, sprechen über Dinge, die uns durch den Kopf gehen, und darüber, was wir heute gesehen haben. Solche Gespräche seien wichtig, sagt Fabio. Um das Geschehene zu verarbeiten. Denn nicht selten erleiden Retter später ein Trauma, leiden unter Schlafstörungen und kommen nicht mehr los von dem, was sie auf dem Meer erlebt haben:

Die Flüchtlinge, es müssen über 400 sein, springen auf, als sich das Schiff der NGO nähert. Alle rennen auf eine Seite. Das Schiff kippt. Menschen fallen ins Wasser. Die Eingeschlossenen, die unter Deck lagen, ertrinken am schnellsten. Die anderen strampeln um ihr Leben, die Stärkeren ziehen sich an den Schwächeren hoch. Rettungswesten werden ins Wasser geworfen. Die Toten treiben um jene, die sich irgendwo festhalten konnten.

Wenn die Flüchtlinge nach ihrem stundenlangen Höllenritt über das Meer an der prallen Sonne von einem Schiff gerettet werden, reissen sie sich oft als erstes ihre Kleider vom Leib. Das Salzwasser und die Sonne hat ihre Haut über Stunden derart verätzt, dass es sich anfühlt, als würde der ganze Körper brennen.

Viele Menschen, die aus den Booten gerettet werden, haben frische Schussverletzungen. Sie erzählen, dass ihnen mit der Waffe gedroht wurde, als sie sich in der Nacht weigerten, in das kaputte Schlauchboot zu steigen. Die Schlepper kennen kein Pardon. Wer sich wehrt, dem wird in den Fuss geschossen.

Unten in der Küche kocht die Sea-Watch-Crew Abendessen. Pasta, Salat, Früchte zum Nachtisch. Man ist es sich gewohnt, schnell, einfach, aber trotzdem lecker für viele Leute zu kochen. Die Pilotencrew bespricht den Einsatz von morgen. Weil heute die italienische Küstenwache nicht aufbrach, um die Flüchtlinge von den NGO-Schiffen abzuholen, mussten diese sich nun selber auf den Weg nach Sizilien machen. Denn ihre Ladeflächen sind allesamt voll. Diese Reise dauert über 24 Stunden. «Wer wird also morgen noch im Suchgebiet sein?», fragt Sam. Ruben denkt kurz nach und sagt: «Nur noch zwei kleine NGOs, die zusammen Platz für etwa 400 Personen haben.» Kommen also morgen wieder so viele Flüchtlinge wie heute, wird es eine Katastrophe geben. Galgenhumor macht sich breit. Die drei schauen sich an. Und lachen.

Normalität in einer ständigen Extremsituation: die Sea-Watch-Crew beim Abendessen. Bild: Sarah Serafini

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Snowy 25.07.2017 11:14
    Highlight NGO Schiffe nehmen ausnahmslos alle Immigranten bei der 12 Meilen-Zone vor Libyen auf. Hier hat sich jemand die Mühe gemacht den NGO-Schiffsverkehr zu tracken:

    Diese Seenotrettung beinhaltet die Rettung/sichere Überfahrt zum nächsten Hafen - und nicht ins 15 Stunden entfernte Italien.
    Das perverse an dieser Situation:Die Schlepper wissen genau, dass die NGO-Boote 12 Meilen vor der lybischen Küste auf die Überfahrtswilligen warten. Die Menschen werden darum in kleinste Gummiboot gepfercht und der Motor wird wieder mitgenommen - für das nächste Boot

    2 0 Melden
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 11:54
    Highlight die SVP unterstütz alles was flüchtlingsströme verursacht: steuerhinterziehung&offshore-geschäfte, bankgeheimnis (diktatoren-gelder auf schweizer banken), waffenexporte, klimaveränderung usw.

    waffen zu exportieren, sprich an kriegen mitzuverdienen, aber gleichzeitig flüchtlinge und ausländer pauschal als messerstecher und sozialschmarotzer zu verunglimpfen, zeigt die ganze verlogenheit der SVP.
    8 11 Melden
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 11:47
    Highlight zwei simple fragen an all jene die gegen flüchtlinge hetzen.

    1.
    ist es nicht störend, dass unsere banken sich eine goldige nase verdienen mit (afrikanischen) diktatorengeldern (z.b. mugabe)?

    das geld wird dem volk beraubt, und führt zu armut bzw. flüchtlingsströmen.
    ja richtig, es sind SVP/FDP die das bankgeheimnis verteidigen...

    2.
    wie lassen sich waffenexporte in alle welt mit der neutralität (der SVP doch so heilig) vereinbaren?
    5 12 Melden
    • tipp-ex 19.06.2017 22:11
      Highlight eine frage an sie:

      was haben äpfel mit birnen zu tun?

      ausserdem werden sie ihre behauptung nicht belegen können, da dieser angebliche kausalzusammenhang eine ausgeburt des linken populismus ist. passt ja super ins politische programm. #fakenews
      7 8 Melden
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 08:30
      Highlight @tipp-ex

      ihr inhaltsloser nonsens unterstreicht die richtigkeit meiner fragen bzw. die verlogenheit der SVP mit der sie nicht konfrontiert werden möchten.

      fakenews finden sie im satire-magazin weltwoche. immerhin deklarieren sie ehrlich, dass sie keine kenntnisse der sachlage haben.

      das die SVP in bezahlschreiber investiert ist mir nicht neu, die tiefen anforderungen die sie dabei stellen hingegen schon.
      6 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 12:55
    Highlight Wer glaubt, dass NGO's nicht teil der "Regierung" sind, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    15 34 Melden
  • tipp-ex 17.06.2017 11:25
    Highlight heute kann man sich damit schmücken, seiner heimat zu schaden. traurig, dieser linkspopulismus..
    57 55 Melden
    • Juliet Bravo 17.06.2017 12:24
      Highlight Geh doch zu einer rechteren Zeitung wenn dir Watson nicht zusagt.
      25 49 Melden
    • Brummbaer76 17.06.2017 13:04
      Highlight Menschen im Meer verecken lassen ist also der Heimat helfen? Ist auch einfach man muss sich nicht mal die Hände dabei schmutzig machen.
      39 32 Melden
    • Firefly 18.06.2017 08:28
      Highlight Welcher Schaden? Es geht der schweiz von Jahr zu Jahr besser. Die Frankenstaercke ist ein Problem aber dieses hat mit dem internationalen Finanzkapitalismus zu tun, nicht mit Flüchtlingen. Die, die ihnen wirklich etwas wegnehmen sitzen wo anders. Diese sollten sie kritisieren, wenn sie der Heimat etwas Gutes tun wollen, nicht die Leue die schon was Gutes tun. Überhaupt, tun sie etwas, helfen sie, anstatt nur zu motzen, denn dies hilft ihrer Heimat nichts.
      11 8 Melden
    • tipp-ex 19.06.2017 22:03
      Highlight mir schmerzt das herz, wenn ich sehe, wie unsere werte und unsere kultur immer mehr in der bedeutungslosigkeit versinken. ich habe kein problem mit diesen individuen - würde möglicherweise genauso handeln. es stören mich meine weniger weitsichtigen mitbürger, die denken, der welt wäre geholfen, wenn all diese wirtschaftsflüchtlinge bei uns aufgenommen werden. es hilft weder denen noch uns. verantwortung für das kommende leid wird kein linker träumer übernehmen. 2-klassen-gesellschaft & zustände wie in den usa, wir kommen!
      5 9 Melden
    • Firefly 19.06.2017 23:02
      Highlight @ tipp-ex "diese wirtschaftsflüchtlinge bei uns aufgenommen werden"

      Meinst du all die reichen Expats die hierherkommen um unseren Konfort zu geniessen, Steuern zu sparen, sich nicht integrieren und uns die Jobs wegzunehmen? Das sind die echten Wirtschafsflüchtlinge.

      Und es waren nicht die Linken, die welche sie gerufen haben.
      4 4 Melden
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 08:38
      Highlight @tipp-ex

      wie erklären sie eines tages ihren kindern ihr hass gegenüber (klima)-flüchtlingen wenn sie und ihre SVP sich dermassen um die umwelt foutieren, und die flüchtlingsströme mit zu verantworten haben?

      hätten sie sich eine gute ausbildung gegönnt, dann müssen sie auch keine angst haben, dass ihr job durch bildungsferne ausländer besetzt wird.

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fluechtlinge-klimawandel-und-wassermangel-verschaerfen-gefahr-a-1059195.html
      5 7 Melden
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 08:40
      Highlight @tipp-ex

      die CH schadet afrika mehrfach.

      a)glencore tötet menschen:
      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Gericht-in-Sambia-verurteilt-Glencore

      b)waffenexporte:
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschweiz-exportierte-waffen-fuer-410-millionen-franken/story/28901747

      c)wo lagern afr. diktatoren wie mugabe "ihr" vermögen, welches sie dem volk rauben?
      genau, in der CH! bankgeheimnis sei dank - welcome to SVP/FDP!

      d)roche&novartis zocken weltweit ab mit medis&patentrechten. in afrka sterben kinder an grippe!

      nix wirtschaftsflüchtlinge.
      6 5 Melden
  • Döst 17.06.2017 10:40
    Highlight Wenn es nur ums Menschenleben retten gehen würde, müssten die NGOs ihren Heimathafen in Lybien haben. Von dort aus ihre Rettungsaktionen durchführen, und die Geretteten sicher nach Lybien zurückbringen.
    51 19 Melden
    • demian 17.06.2017 18:21
      Highlight Dazu müsste erstmal Frieden in Libyen herrschen...
      21 12 Melden
  • Brummbaer76 17.06.2017 09:57
    Highlight Hmm... da wird doch immer gerne unser "Christliches Abendland" herangezogen, das es zu verteidigen gilt und dann liest man hier in unterirdische Kommentare.
    Was hat Jesus schon wieder gesagt.
    "Das was ihr dem geringsten getan habt, das habt ihr mir getan"
    Hört auf euch Christen zu nennen wenn ihr nicht mal im Ansatz danach lebt.
    42 43 Melden
    • Spooky 18.06.2017 07:23
      Highlight @ Brummbaer76
      Und was macht eigentlich dein sauberer Papst mit seinen Milliarden?
      4 6 Melden
    • Brummbaer76 18.06.2017 20:10
      Highlight Oh habe ich jemanden getroffen. Wo hab ich was von Katholisch und Papst geschrieben?
      Ist genau so unchristlich, darum hab ich mit der Kirche auch nicht viel am Hut. Aber das ist ein anderes Thema. Es geht darum das man das Christliche Abendland von den bösen Muslimen und wem auch immer verteidigen will, sich aber genau wie die verhält? Nämlich nur Hass verbreitet. Ob ich nun ungläubige oder ungeliebte (Menschen) in die Luft Jage, erschiesse oder sie im Meer ersaufen lasse, kommt für mich aufs selbe heraus. Wer ist nun besser?
      7 2 Melden
    • Spooky 19.06.2017 23:50
      Highlight @ Brummbaer76
      "Wer ist nun besser?"

      Ich!

      Im Gegensatz zu dir möchte ich verhindern, dass die armen Schlucker auf seeuntüchtigen Gummibooten aufs Meer geschickt werden, wo sie ertrinken.

      Und anscheinend hast du nichts dagegen, dass die Schlepper und ihre Hintermänner Millionen verdienen.
      3 2 Melden
  • Grundi72 17.06.2017 08:16
    Highlight Hab den Artikel nicht gelesen aber ist das überhaupt legal was die beiden machen? Schlepper sollten härter bestraft werden, habe gehört dass das ein regelrechtes Business für NGO's geworden ist..
    55 39 Melden
    • Brummbaer76 17.06.2017 09:50
      Highlight Dann einfach mal den Artikel lesen. Verhindert fragen und dumme Kommentare.
      38 32 Melden
    • SemperFi 17.06.2017 10:20
      Highlight @grundi72: Nicht-Lesen und Hörensagen sind super Grundlagen für Ihre qualifizierten Aussagen.
      35 26 Melden
    • tipp-ex 17.06.2017 11:28
      Highlight @SemperFi Ein lustiger Gedanke, den Bericht eines linken Watson-Schreiberlings als Grundlage
      23 23 Melden
    • barbablabla 17.06.2017 12:24
      Highlight @grundi72 lesen bildet
      16 12 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 12:40
      Highlight Ob es legal ist wird sich zeigen. In Italien laufen bekanntlich strafrechtliche Untersuchungen mit NGOs wegen Zusammenarbeit mit Schleppern.
      26 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 00:30
    Highlight Es ist absurd und unwürdig, dass die jeweilige Landesgrenze erreicht werden muss, um einen Asylantrag zu stellen. Insbesondere weil man die Menschen ja auch noch so weit wie möglich davon abhält, diese Vorgaben zu erfüllen. Es darf nicht sein, dass Menschen ihr Leben gefährden müssen, nur um einen Antrag zu stellen. Das jetztige System ist ungerecht, macht Menschen abhängig und schutzlos (Gewalt/ Übergriffe) und bietet verschiedenste Möglichkeiten, finanziell Profit daraus zu schlagen. Jeder sollte wenigstens im Ansatz die gleichen Chancen haben, dass ein Antrag auf Asyl geprüft wird.
    27 35 Melden
    • reaper54 17.06.2017 10:37
      Highlight Das jetzige System ist auch nicht dafür gedacht Globetrotter zu spielen, und um den halben Erdball ins Traumland zu reisen. Es ist für bedrohte Menschen die möglicht in der Nähe Schutz suchen!
      36 13 Melden
    • Maria B. 17.06.2017 11:52
      Highlight Reaper54:

      Ganz richtig!

      Man kann dieses hohle Geschwätz der linken Gutmenschenfraktion schon längst nicht mehr ernst nehmen, zumindest aber Jene nicht, die bedenken- und gedankenlos ALLE Wirtschaftsmigranten dieser Welt, ohne auch nur ein marginales Mitleid mit unseren eigenen Bedürftigen, die durch das sukzessive Ausbluten der schweizerischen Sozialwerke nachhaltig geschädigt werden, kurzsichtig einfordern.

      Unfähig auch einzusehen, was nicht integrationsfähige Afrikaner (oft sprachunkundige Analphabeten) für uns alle für Konsequenzen haben werden.

      Darum wählen Arbeiter ja jetzt meist SVP.
      23 31 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 12:42
      Highlight @reaper: Genau. Eigentlich sollte das Asylrecht auf legale Einwohner von angrenzenden Ländern eingeschränkt werden.
      Niemand muss um die halbe Welt "flüchten".
      23 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 16:50
      Highlight reaper, atomschlaf: Aber das jetzige System scheint Leute nicht davon abzuhalten, es trotzdem zu versuchen. Wobei die Versuche einfach möglichst erschwert werden. Und belohnt, wenn man es trotzdem schafft. Das finde ich das absurde daran. Es ist ein, in vielen Fällen, sinnloses hin und her mit einem viel zu hohen Preis. Und das kann nicht funtionieren. Das Gesetz auf die benachbarten Länder einzugrenzen scheint mir in gewissen Aspekten ja sinnvoll, aber ich denke für manche Staaten wäre das nicht tragbar. Finanzierungshilfen a la Türkei hat ja dann auch wieder seine Nebenwirkungen.
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 16:59
      Highlight Maria: Hat nichts mit meinem Kommentar zu tun. Ich rede von den Umständen, um einen Asylantrag zu stellen. Und nicht davon, ob dieser angenommen wird oder nicht. Du schiesst ganz schön drauf los, aber etwa 10 Meter am Ziel vorbei.
      11 6 Melden
  • Tom Foolish 16.06.2017 20:57
    Highlight Super Repo. 🙌🏼 Grandios gschriba.
    56 51 Melden
  • demian 16.06.2017 19:37
    Highlight Meine Güte! Die Kommentare hier sind ja Trumpig!

    Schön von der Ausbeutung des afrikanischen Kontinenten profitieren und Geschäfte mit den korrupten Politikern machen, sich dann aber wundern wenn die Menschen die dabei leer ausgehen zu uns kommen wollen!

    Bevor ihr hier so dämliche Kommentare abgebt überlegt euch doch mal, was ihr in deren Situation tun würdet.

    PS: Aber dann immer schön jubeln wenn unsere afrikanisch stämmigen Mitbürger Medallien holen oder Tore erzielen...
    105 99 Melden
    • RedWing19 16.06.2017 20:44
      Highlight "PS: Aber dann immer schön jubeln wenn unsere afrikanisch stämmigen Mitbürger Medallien holen oder Tore erzielen..."

      Was hat das jetzt mit den Flüchtlingen zu tun?
      60 39 Melden
    • lichtler 16.06.2017 20:49
      Highlight Genau richtig gesagt! Danke
      28 48 Melden
    • Spooky 16.06.2017 22:21
      Highlight @RedWing19
      "PS: Aber dann immer schön jubeln wenn unsere afrikanisch stämmigen Mitbürger Medallien holen oder Tore erzielen..."

      Als ob sich diese afrikanisch stämmigen Mitbürger darum kümmer würden, wieviele Afrikaner im Mittelmeer ertrinken!
      65 17 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 09:05
      Highlight @demian: Problem ist nicht, dass die Migranten nach Europa kommen wollen.
      Problem ist, dass unsere unfähigen Politiker und Behörden dies nahezu widerstandslos zulassen und sich hinter Humanitätsduselei verschanzen, statt die Aussengrenzen zu schützen und illegale konsequent auszuschaffen oder zu internieren.
      37 17 Melden
    • demian 17.06.2017 18:27
      Highlight Also am besten einfach möglichst viele im Mittelmeer absaufen lassen oder wie?

      Hast du das Gefühl die werden nicht ein weiteres mal nach Europa kommen, wenn sie wieder zurück geschafft wurden?

      Soweit ich weiss engagiert sich ein Teil dieser Sportler in ihren Ursprungsländern.
      5 7 Melden
    • Spooky 17.06.2017 20:22
      Highlight @demian

      "Also am besten einfach möglichst viele im Mittelmeer absaufen lassen oder wie?"

      Nein, demian! Das siehst du falsch. Wir Kritiker reden nur davon, dass die Schlepper und deren Hintermänner gar nicht die Gelegenheit bekommen sollten, diese armen Schlucker im Mittelmeer absaufen zu lassen und damit Millionen (oder sind es Milliarden?) zu verdienen.
      10 3 Melden
    • demian 17.06.2017 23:50
      Highlight Wie wollt ihr die Schlepper in Libyen daran hindern?

      Wer da der Ansprechpartner ist weiss keine Sau.

      Also bleibt unterm Strich nur die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass so wenige wie möglich sterben.

      4 4 Melden
  • moep 16.06.2017 18:37
    Highlight In dieser Kommentarspalte stinkt's gewaltig nach Wohlstandfürzen. Einfach mal losschreien, man soll sich möglichst da raus halten, egal ob Menschen nun ertrinken oder nicht. Es ist ja das richtige oder so. Wobei sowas sagen und behaupten kann ja jeder. Und sich dann brav auf die Schulter klopfen, weil man ja das richtige getan hat. Dass kann auch jeder.
    Die Leute, die versuchen diese Flüchtlinge zu helfen, möchten wenigstens irgendwie das richtige zu tun und versuchen aktiv was daran zu ändern anstatt nur sein Maul aufzureissen.
    93 80 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2017 11:31
      Highlight Lieber Wohlstandsfürze als Armutsfürze!
      3 1 Melden
  • rundumeli 16.06.2017 17:57
    Highlight watson macht einen auf republik ... ausführliche reportage ... fein! ... aber dann eben doch vorwiegend "embeded ngo-journalism" ... wäre es dann nicht spannend gewesen, auch mal mit einem eu-schiff mitzuschippern ... die lebensrettenden leute dort auszuhorchen ... halt beide seiten aufzuzeigen ?!
    58 33 Melden
    • Juliet Bravo 17.06.2017 12:23
      Highlight Musst es ja nicht lesen.
      3 10 Melden
  • Ton 16.06.2017 17:57
    Highlight Ich bin entsetzt über diese Kommentarspalte. Ja, es ist ein politisches Problem, welches dringend eine Lösung braucht. Dennoch; das sind Menschen, die da unten sterben.
    86 65 Melden
    • Wisegoat 16.06.2017 22:56
      Highlight "Ich bin entsetzt über diese Kommentarspalte."

      Herzlich willkommen im Leben mein Freund vom Ponyhof. Stell
      dir vor, es gibt tatsächlich Menschen, welche auch andere, eigene Meinungen haben können. Meine Güte.....🙄
      50 57 Melden
  • piedone lo sbirro 16.06.2017 17:49
    Highlight flüchtlingsströme sind nicht der schleppermafia sondern einer neoliberalen wirtschaftspolitik geschuldet, die mit steuerhinterziehung und offshore-geschäften für ein weltweites wohlstandsgefälle sorgt bzw. waffen in krisengebiete liefert.

    umweltzerstörung und klimawandel werden weltweit zu weiteren grossen flüchtlingsströmen führen, da grosse gebiete z.b. in afrika und dem nahen osten unbewohnbar werden.
    irgendwann wird es dann zu spät sein die folgen rückgängig zu machen.

    dann bauen wir eine mauer mit stacheldraht um die schweiz und geben den linken und den asylanten die schuld...
    81 64 Melden
    • Regas 16.06.2017 19:17
      Highlight @piedone: Machen wir doch ein einfaches Gedankenexperiment: Wir Schotten Afrika von der übrigen Welt ab wir leisten weder Humanitäre Hilfe noch holen wir Rohstoffe von dort auch der Personenverkehr wird abgebrochen.
      Afrika das von allen Rohstoffen im Überfluss hat und sich auch mit vernünftiger Agrarwirtschaft problemlos selber versorgen könnte wird jetzt im Sumpf von Korruption und Misswirtschaft noch völlig verarmen. Und daran sind dann natürlich wieder die Westlichen Konzerne und Ausbeuter die Hauptschuldigen....
      63 23 Melden
    • Regas 16.06.2017 19:32
      Highlight @piedone: Da wo selbstherrliche Diktatoren und Familienclans Regieren, welche die Weltweiten Rohstoff und Kriegsmaterial - Konzerne zur Ausbeutung ihres Landes geradezu einladen um auf kosten der Bevölkerung Raubbau zu treiben wird es nie eine Besserung der Zustände Geben. Wenn eine Regierung nicht für die Bevölkerung und für die Einhaltung der Gesetze sorgt werden sich immer irgendwelche Händler finden die durch Korruption die Situation schamlos ausnutzen.
      45 9 Melden
    • piedone lo sbirro 19.06.2017 10:59
      Highlight @Regas

      an ihr "gedankenexperiment" glauben sie ja selber nicht. die CH schadet afrika mehrfach.

      a)glencore tötet menschen:
      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Gericht-in-Sambia-verurteilt-Glencore

      b)waffenexporte:
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschweiz-exportierte-waffen-fuer-410-millionen-franken/story/28901747

      c)wo lagern afr. diktatoren wie mugabe "ihr" vermögen, welches sie dem volk rauben?
      genau, in der CH! bankgeheimnis sei dank - welcome to SVP/FDP!

      d)roche&novartis zocken weltweit ab mit medis&patentrechten. in afrka sterben kinder an grippe!
      1 3 Melden
  • Pasch 16.06.2017 17:26
    Highlight Manchmal lassen sich gewisse Dinge nicht mehr in Worte fassen...
    Wenigstens bleibt noch die Musik...
    Für und Wieder und am Ende geht ja doch alles seinen Gang...
    6 26 Melden
  • Daniel Caduff 16.06.2017 17:16
    Highlight Die Schweiz und viele andere Länder haben das Botschaftsasyl ja nicht ohne Grund abgeschafft...
    Man wollte das Mittelmeer als zusätzliches Selektionskriterium.

    Aber nacher die Schuld den NGO geben. Ne, ist klar... 🤦
    47 47 Melden
    • Wisegoat 16.06.2017 23:10
      Highlight Woher du deine Theorien nimmst bleibt deine Sache. Den Beweis für deinen Hüftschuss wirst du schuldig bleiben. Der Fakt ist leider, es werden Jahr für Jahr hundertausende nach Europa geschleppt um
      am Schluss die gleichen Perspektiven wie in Afrika zu haben. Nämlich keine. Daran wird auch die Abenteuerlust und Helfersyndrom einiger Studenten im Sold der NGO nichts ändern. Man kann das gut finden oder nicht. Wir leben in einer hoch technologisierten Gesellschaft. Wo dort der Platz des ungelernten Afrikaners oder Bangladeshi ist, bleibt offen. Die Interpretation für die Zukunft überlasse ich dir.
      22 12 Melden
    • Daniel Caduff 17.06.2017 10:50
      Highlight http://www.watson.ch/Schweiz/Session/786791250-Asyldebatte--Nationalrat-sagt-Nein-zum-Botschaftsasyl-und-Ja-zu-Sonderzentren

      Bitte nachlesen zum Thema Botschaftsasyl. Es war die offizielle Argumentation "Können wir nicht machen, sonst werden wir überrannt". Man will das Meer als zusätzliche Eintrittshürde.

      Das mit "keine Perspektive" stimmt nur aus europäischer Sicht. Für die, die nicht wie wir zu den global reichsten 5% gehören, ist Europa nach wie vor ein Ort des Wohlstandes und des Friedens. Es lebt sich hier einfach besser als zB in Mogadischu...
      11 6 Melden
  • Gmbhh 16.06.2017 16:53
    Highlight Alle kritisieren es, eine Lösung kennt keiner...
    12 24 Melden
    • Daniel Caduff 17.06.2017 11:00
      Highlight Es gäbe schon Lösungen, nur sind die politisch nicht gewollt. Einrichtung von offiziellen Aufnahmezentren an der Nordküste Afrikas durch die EU und die Schweiz. Stellung des Asylgesuchs und erste Triage vor Ort. Sichere Überfahrt zu verschiedenen europäischen Häfen und anschliessend gleichmässige Verteilung auf alle EU Staaten und die Schweiz. Einheitliches Asylverfahren. Schnelle Arbeitsintegration und sei es nur "Fötzelen". Dazu politischer Druck zu "Good Governance" auf die Herkunftsstaaten und Verzicht auf Geschäfte mit Despoten (Kein Öl aus Lybien, keine Waffen nach SA).


      28 6 Melden
    • CaptainLonestarr 18.06.2017 00:37
      Highlight Danke für die klaren Gedanken.
      3 0 Melden
  • Butschina 16.06.2017 15:45
    Highlight Ich bin gerade geschockt von all den Egoisten hier. Klar wäre es besser in den jeweiligen Ländern zu helfen. Leider funktioniert das nicht. Wir sollten dankbar sein, hier zu leben. Und ganz ehrlich die Router über das Mittelmeer gibt es schon lange, nicht erst seit NGOs Hilfe leisten. Ich glaube nicht, dass dadurch mehr Leute die Route wählen, es kommen nur mehr lebend an.
    72 54 Melden
    • Genital Motors 16.06.2017 15:59
      Highlight "Und ganz ehrlich die Router über das Mittelmeer gibt es schon lange,...."
      Stimmt die haben ja alle schon WiFi wenn sie in Italien ankommen... Super Router über dem Mittelmeer ;)
      32 54 Melden
    • Pepsen 16.06.2017 18:02
      Highlight Ja, Burschen, zuerst wollte ich schreiben, dass bei solchen Themen regelmässig die braunen Socken aus der rechten Ecke hervorgekrochen kommen. Aber nur die wenigsten sind wirklich Faschos. Die meisten sind, wie du sagst, einfach nur Egoisten, denen der Blick über den eigenen Tellerrand äusserst schwer fällt.
      38 41 Melden
    • Daniel Caduff 16.06.2017 18:20
      Highlight @Butschina

      Lass Dich nicht verarschen! Die, die jetzt grossmäulig davon reden, dass man doch "vor Ort" helfen soll, sind die ersten, die Dir erzählen wie erfolglos die internationale Entwicklungshilfe oder Gutmeschen-Organsiationen wie das UNHCR sind, wenn es darum geht, sich zu engagieren.

      Du darfst ganz sicher sein: Die, die nach Hilfe vor Ort schreien, werden alles tun, dass die Schweiz diese Hilfe nicht ausbaut, sondern tendenziell noch reduziert!
      35 32 Melden
    • Makatitom 16.06.2017 21:51
      Highlight Und genau das ist ja das Allertraurigste. Die meisten, die jetzt hier verlangen, dass man vor Ort helfen soll, verlangen auch, dass die Ausgaben für Entwicklungshilfe drastisch reduziert werden. Wie ein Vorposter schon geschrieben hat. Nicht unbedingt Faschos, wenigstens nicht alle, aber auf alle Fälle Egoisten
      21 21 Melden
    • Menel 17.06.2017 14:16
      Highlight @Caduff, genau das sind dieselben! Schaut mal, wer dafür war, dass man die Gelder für Flüchtlinge vorort 2014 halbiert, trotz Warnungen der NGOs, dass dann eine grosse Flüchtlingswelle losgetreten wird.
      6 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 14:44
      Highlight @ Menel: Entwicklungshilfe ist ein reiner Ablasshandel. Es ist reiner Selbstzweck für Ideologen mit Helfersyndrom oder Selbsthass und für gierige Administrationen hinter den "Hilfswerken".

      Ausserdem werden diese Institutionen gebraucht, um den langsam zerfallenden Schuldkomplex der Weissen aufrecht zu erhalten. Denn ohne diesen Komplex würde die linke Kulturhegemonie, und damit das System, innert Tagen in sich zusammenfallen.

      Die Weissen lassen sich von diesem Wahnsinn und diesen Lügen immer weniger knebeln, wie diese Kommentarspalte im ultralinken Watsonportal eindrücklich zeigt.
      2 8 Melden
    • keplan 17.06.2017 16:57
      Highlight @menel & caduff ich war gerade in Afrika und gehe bald wieder hin. Mit der “entwicklungshilfe“ in ihrer jetztigen Form könnt ihr euer Geld gleich coca-cola und nestle überweisen denn dort landet es sowieso und entwicklen tut sich gar nichts
      4 4 Melden
  • meine senf 16.06.2017 15:36
    Highlight Könnte man nicht einen Tausch machen?

    Ich hätte lieber 1000 Flüchtlinge als Nachbaren als auch nur einen der diversen Schlechtmenschen, die hier kommentieren.
    78 113 Melden
    • Thinktank 16.06.2017 16:16
      Highlight Von mir aus kannst du alle bei dir aufnehmen und Gutmensch darfst du dich nennen, wenn du auch dafür zahlst und die Kosten nicht den anderen anhängen willst.
      92 62 Melden
    • Hustler 16.06.2017 16:34
      Highlight Meinungsfreiheit ist immer gut. Wenn sie denn ins eigene Weltbild passt.
      44 16 Melden
    • Pepsen 16.06.2017 17:11
      Highlight Und, Herr Hochglanzmagazin? Passt dir die Meinung vom Senf?
      5 22 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 17:25
      Highlight @Thinktank

      das asylbudget ist ein klacks im vergleich zu den SVP-subventionen an die bauern und die
      akw`s. nicht zu vergessen sind die ständigen steuergeschenke an reiche (ausländer). dazu subventionen für die UBS-rettung 2008, pharma, tabak- und waffenlobby!
      wie lange wollen sich sich von der SVP noch veräppeln lassen?

      https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/wie-magdalena-martullos-unternehmen-von-staatlichen-subventionen-profitiert-131153530

      http://www.tageswoche.ch/de/2017_1/basel/738972/Subventionen-für-alte-Atomkraftwerke-Blochers-teurer-Plan-kann-nicht-aufgehen.htm
      44 56 Melden
    • mal! 16.06.2017 17:45
      Highlight @thinktank jaja, hauptsache DU musst nichts bezahlen. Aber dann trotzem davon profitieren, dass unsere globalen Konzerne hier Steuern zahlen und in Afrika Ressourcen und Menschen ausbeuten. So lässt es sich gut leben...
      35 34 Melden
    • Hustler 16.06.2017 19:50
      Highlight @Pepsen Ich habe die Meinung zu akzeptieren aber was Senf geschrieben hat, finde ich mehr eine Beleidigung als eine Meinung. Darum geht es mir. Man kann doch diskutieren und muss nicht gleich abschätzig werden.
      15 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2017 13:23
      Highlight Juhuu, ich habe dir den 100'sten Blitz gegeben!

      Herzlichst, ein "Schlechtmensch".
      7 11 Melden
    • meine senf 20.06.2017 12:17
      Highlight @Azog: Super-Leistung, die du da zustande gebracht hast. Da kannst du wirklich stolz auf dich sein!

      (Nebenbei: Wenn "Gutmensch" eine Beleidigung ist, sollte doch "Schlechtmensch" ein Kompliment sein?
      Naja, Rechts-Logik, habe nie begriffen, warum gut schlecht und schlecht gut sein soll)
      1 2 Melden
  • gfallmotsch 16.06.2017 15:19
    Highlight Helden!
    74 80 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 16.06.2017 22:43
      Highlight Schlepper und verbrecher
      37 36 Melden
  • poesie_vivante 16.06.2017 14:24
    Highlight Die NGO-Schiffe handeln nicht so selbstlos wie man meinen könnte. Laut dailymail, und das ist jetzt weiss Gott keine unzuverlässige Quelle, bezahlen NGOs die Schlepper, damit sie (die NGOs) mit ihren Schiffen die Flüchtlinge wenige Kilometer vor der Küste "retten" und nach Italien schleppen könnte.

    Ein riesiges Geschäft findet im Mittelmeer statt und eine riesige Sauerei:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4592108/Charities-pay-people-traffickers-ferry-migrants.html
    67 62 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 15:15
      Highlight @poesie_vivante
      Nichts gegen ihre Meinung, aber die Daily Mail als zuverlässige Quelle zu nennen ist gleich sinnvoll wie Donald Trump als guten Präsident zu bezeichnen. Die Daily Mail ist ein rechtsnationales Hetzblatt.
      76 55 Melden
    • SemperFi 16.06.2017 16:14
      Highlight @poesie_vivante: Sie meinen schon DIE Daily Mail von der es in Wikipedia heisst: "Im Februar 2017 beschloss die Community der englischsprachigen Wikipedia nach ca. zweijähriger Debatte, dass die Daily Mail als Quelle generell unglaubwürdig sei und daher nicht als Beleg genutzt werden solle. Begründet wurde dieser Ausschluss der Daily Mail damit, dass sie große Mängel bei Überprüfen von Fakten habe, sensationsgierig sei und auch bisweilen Sachverhalte oder Behauptungen schlichtweg erfinde." Wenn Sie Ihre Beurteilung auf solche Quellen abstützen wundert nicht nichts mehr.
      60 28 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 17:15
      Highlight @poesie_vivante

      die schleppermafia ist nicht die ursache von flüchtlingsströmen wie sie hier ständig zu suggerieren versuchen, sondern die neoliberale politik.

      daily mail... arbeiten sie an ihren informationsquellen. frust, hass und null horizont sind sehr schlechte talente.
      32 33 Melden
    • mal! 16.06.2017 17:56
      Highlight Toller Beweis, die Daily Mail, die einen nicht auffindbaren Lybier zitiert und einen nicht vorliegenden angeblichen Frontex Bericht.

      Das EU Parlament weiss von keinen solchen Berichten (auch nicht von der Frontex):

      Eine entsprechende parlamentarische Anfrage:
      http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=WQ&reference=E-2017-000019&language=EN

      Und die Antwort:
      http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2017-000019&language=EN

      35 22 Melden
  • Herzquotient 1.23 (+0.00) 16.06.2017 14:00
    Highlight Die konkrete Frage ist: "Lasse ich diese Menschen da unter mir einfach ertrinken?"
    Die Fuzzi-Frage ist: Ist das jetzt gut, wenn ich diese Menschen rette? - Die grundsätzliche Frage ist nicht ansich schlecht, aber sie kommt halt immer nur, wenn die Antwort einen Teil einer "Ich mag meinen A** nicht bewegen"-Konstruktion ist. Bei Gewinnaussichten (Deals mit den Saudis) ist uns die Frage sowas von Schnurz.

    Niemand behauptet Fabio und Samuel "lösen" das Problem. Sie "lindern" es. Lösen müssen es andere.
    56 29 Melden
    • Genital Motors 16.06.2017 15:10
      Highlight sie vergrössern die Probleme. Das ist schwarz auf blau.
      28 78 Melden
  • simiimi 16.06.2017 13:29
    Highlight Die ganze Geschichte würde ich super finden, wenn die Beiden die Migranten nach erfolgreicher Seenotrettungn wieder an die afrikanische Küste verfrachten würden. So machen sie sich leider nur der Sache der Schlepper gemein...
    127 73 Melden
    • Pepsen 16.06.2017 16:34
      Highlight Verfrachten? Ich bitte dich!
      39 43 Melden
    • Pepsen 16.06.2017 17:17
      Highlight simiimi, ich habe nicht deine Aussage kritisiert. Ich stimme ihr sogar grundsätzlich zu! Aber die Wahl des Wortes 'verfrachten' im Zusammenhang mit Menschen solltest du vermeiden. Das wirkt irgendwie sehr... verachtend.
      16 20 Melden
  • Idrisi 16.06.2017 13:23
    Highlight Die Schiffahrt ausserhalb der 12 Meilen-Zone ist innerhalb der Bestimmungen des internationalen Seerechts frei. Menschen die auf See in Gefahr sind, sind zu unterstützen. Dies ist Pflicht für jede Schiffsbesatzung. Das ist auch auf dem Mittelmeer so. Deshalb kann niemand die NGOs daran hindern das zu tun, was sie anstelle der Staatengemeinschaft tun. Bin ich auf einem Boot und jemand ist am ersaufen der das alles nicht versteht, muss ich in rausziehen. Es gibt Regeln auf See die sind nicht verhandelbar. Gott sei dank!
    73 51 Melden
    • ghawdex 16.06.2017 14:12
      Highlight Auch auf die Gefahr hin gleich etliche Blitze einzufangen...

      Mich persönlich stört es aber, jemanden zu helfen der meine Hilfsbereitschaft ausnutzt. Wenn man bewusst mit einem *Seeuntauglichen* Schiff mehrere 100km über ein Meer will.
      Wieso soll der Schlepper ein geeignetes Transportmittel bereitstellen für eine 400km Überfahrt, wenn der Sprit eh nur 40km reichen muss um Internat. Gewässer zu erreichen.
      56 30 Melden
    • Idrisi 16.06.2017 17:16
      Highlight Es spielt für das Seerecht keine Rolle ob die Mannschaft eines Schiffs die Seenot bewusst in Kauf nimmt oder nicht. Natürlich nutzen die Schlepper die Situation aus. Ich finde es jedoch zynisch wegen den Schleppern die Passagiere absaufen lassen zu wollen.
      27 12 Melden
    • Pepsen 16.06.2017 17:20
      Highlight ghawdex, mach dir keine Sorgen wegen den Blitzen! Die Rechtsaussen-Fraktion hat heute die Mehrheit hier.
      23 23 Melden
    • SemperFi 16.06.2017 17:37
      Highlight @ghawdex: Ihre Hilfsbereitschaft wird wohl nicht ausgenützt. Oder verbringen Sie Ihre Sommerferien auch auf einem Rettungsboot im Mittelmeer?
      20 10 Melden
    • mal! 16.06.2017 17:59
      Highlight @ghawdex: Sicher. Man verlässt sich ja darauf, dass einen die NGOs rausfischen wenn man so einen Kahn besteigt. Man stirbt ja nur vielleicht oder zu 30% oder so. Das nennen Sie dann "Hilfsbereitschaft ausnützen". Verstehen Sie eigentlich, was Sie da schreiben? Als hätten die Leute 9 Leben, bevor "Game Over" auftaucht.
      34 17 Melden
    • demian 16.06.2017 19:33
      Highlight Den Schleppern ist scheissegal ob die Leute ankommen oder nicht! Geld haben sie bereits kassiert!
      20 0 Melden
    • Snowy 25.07.2017 11:26
      Highlight Ja, Menschen in Seenot sollen und müssen gerettet werden!
      Das internationale Seerecht sagt aber auch ganz klar, dass die Schiffbrüchigen im nächsten (!) Hafen abgesetzt werden sollen.
      Der Transfer ins 12- bis 15 Stunden entfernte Italien (und nicht ins 12 Meilen entfernte Libyen) unterstützt direkt die Schlepper. Diese sind nun dazu übergegangen den Motor des Gummiboots bei der 12 Meilen-Zone gleich wieder mitzunehmen (oder nur mit entsprechend wenig Sprit auszustatten) - im Wissen darum, dass die NGO-Schiffe nur unweit der 12 Meilen Zone kreuzen.
      0 0 Melden
  • derEchteElch 16.06.2017 13:06
    Highlight 24nm vor der Küste stehen die NGO, um die Flüchtlinge aufzulesen und über den Grossteil des Mittelmeers hinüber zu transportieren. Das muss man sich mal vorstellen! Die NGO sind Teil des Schleppernetzwerks und übernehmen den Grossteil der Strecke, das muss ein Ende finden! In Seenot geratene könnten wesentlich einfach nach Lybien zurück geschafft werden, ist für die Rettungsboote schneller zu erreichen.
    109 46 Melden
    • Bobo B. 16.06.2017 14:05
      Highlight Nur geht es halt eben nicht ausschliesslich um den Akt der Rettung, sondern um die Erfüllung von ideologischen Träumen, die uns alle noch über Dekaden beschäftigen werden.
      56 26 Melden
    • SaraSera 16.06.2017 14:52
      Highlight Libyen ist ein Kriegsland. Leute dorthin zurückzuschaffen ist verboten. Für etwas gibt es Gesetze. Zum Glück.
      65 87 Melden
    • SaraSera 16.06.2017 15:02
      Highlight Libyen ist ein Kriegsland. Es ist verboten, Leute dorthin zurückzuschaffen. Und wenn du denkst, dass 20Meter lange NGO-Schiffe Pullfaktoren sind, solltest du beginnen, dich mit der Geschichte der Migrationsbewegungen auseinanderzusetzen.
      56 77 Melden
    • Butschina 16.06.2017 15:02
      Highlight Und was passiert mit Ihnen in Lybien? Frauen werden vergewaltigt, geschlagen... männer leiden unter der Gewalt
      Dann doch lieber nach Italien bringen. Theoretisch gebe ich Ihnen recht, die Hilfe vor Ort wäre besser. Nur wie?
      25 45 Melden
    • Angelo C. 16.06.2017 15:06
      Highlight SaraSera: schlecht informiert, wie ich sehe....

      Die EU bemüht sich seit längeren Wochen um die Errichtung eines Lagers nahe der libyschen Küste.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/fluechtlinge-libyen-antonio-tajani-auffanglager

      "Verboten" ist da gar nichts, es hapert nur noch daran, weil Libyen von zwei verschiedenen Regimen regiert wird, auch div. Milizen ihr Unwesen treiben.

      Aber dass es irgendwann dazu kommen wird, scheint ziemlich gewiss, zumal Libyen dafür massive Finanzmittel erhalten wird.

      Hoffentlich kommt es nicht zu spät, um diesen Transportunfug endlich zu begrenzen.

      59 20 Melden
    • derEchteElch 16.06.2017 15:16
      Highlight Uii glaube da wurde jemandes Weltbild erschüttert.. dass Migrationsbewegungen eine legitime Geschichte haben scheint mir entgangen zu sein ^^
      32 16 Melden
    • SemperFi 16.06.2017 16:23
      Highlight @derEchteElch: Jemand der, aus welchen Gründen auch immer, vor dem Nichts steht, fragt wohl kaum uns, ob es legal ist, dass er einen Ausweg sucht. Er tut es einfach. Wenn hier bei uns noch jemand glaubt, er könne im Zeitalter der globalen Echtzeit-Nachrichten unbehelligt in seinem Wohlstand leben während 1500 km weiter gestorben wird, lebt wohl in einer eigenen Welt.
      30 27 Melden
    • DonDude 16.06.2017 22:51
      Highlight Sera Sera
      Libyen ist kein Kriegsland. Syrien ist ein Kriegsland. In Libyen herschen noch ein par Konflikte zwischen verfeindeten Milizen. Das ist aber auch schon alles. Zudem ist Libyen auch ein reiches Land. Also rede hier keinen Unsinn.
      28 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 17.06.2017 07:44
      Highlight @SaraSera ach ja? Es ist verboten? Aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage? Kleiner Tipp: Nein es ist nicht das Non-Refoulement Gebot.
      17 5 Melden
    • Amadeus 18.06.2017 12:00
      Highlight @roterriese
      Bitte informieren sie sich bevor sie Unwahrheiten verbreiten. Hier als Antwort auf ihre Frage "Aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage?" Der link sollte alle ihre Fragen beantworten.

      https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarats-organe/egmr/urteile/schutz-fluechtlinge-mittelmeer
      2 4 Melden
  • MergimMuzzafer 16.06.2017 12:38
    Highlight Man müsste alle Fluchtrouten nach Europa schliessen, dann würden auch keine Flüchtlinge mehr im Mittelmeer ertrinken. Dafür bessere Hilfe in Lybien und den weiteren Startorten der Flüchtlinge. Ansonsten ist das ein Fass ohne Boden, was wir hier tun ist reine Heuchelei! Die armen Flüchtlinge verhungern, ein paar ertrinken im Mittelmeer und für diejenigen, dies geschafft haben, klopfen wir und auf die Schulter 🙄 Dazu kommen noch die Falschen: http://mobile2.bazonline.ch/articles/5886f5e0ab5c375d63000001
    70 21 Melden
    • meine senf 16.06.2017 13:41
      Highlight Und wie genau soll das gehen? Stacheldraht um das ganze Mittelmeer?
      17 31 Melden
    • Makatitom 16.06.2017 21:59
      Highlight Einen Atlantikwall gab es schon mal, wollen es die grauen Wölfe jetzt mit einem Mittelmeerwall probieren? Auch das wird nicht klappen!
      4 13 Melden
    • DonDude 16.06.2017 23:40
      Highlight Senf. Genau so wie er geschrieben hat.!Mit Hilfe for Ort!!! Das Problem muss vor Ort gelöst werden. Alles andere ist sinnlose Geldverschwenderei und bringt langfristig weder den Flüchtlingen noch Europa etwas.
      Solange die Wasserleitung leckt, ist es sinnlos den Boden trocknen zu wollen.
      7 3 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 10:07
      Highlight Jaja, und wenn dann Gelder gesprochen werden sollen für die Hilfe vor Ort, ist dies auch wieder nicht recht. Dann kommen Sprüche wie "Besser zuerst auf unsere Leute schauen" blablabla. Ihr versteckt eure Unmenschlichkeit hinter so fadenscheinigen Argumenten.
      7 7 Melden
    • DonDude 17.06.2017 19:54
      Highlight Geld vor Ort wird uns ein x-faches weniger kosten, als die Flüchtlinge hier kosten. Aber hauptsache mal etwas gelabert!
      3 0 Melden
  • Amadeus 16.06.2017 12:28
    Highlight Ich lese hier oft, wie schlecht es ist, Flüchtlinge zu retten weil:

    -es sind Wirtschaftsflüchtlinge
    -es kommen dann noch mehr
    -wir sind nicht verantwortlich
    usw.

    Grundsätzlich verstehe ich die Unsicherheit wegen dem anhaltenden Flüchtlingsstrom. Insbesondere, da man diese Menschen oft als bedrohliche Masse wahrnimmt statt Einzelschicksale zu betrachten. Und manche Globalisierungsverlierer haben auch Verlustängste und fühlen sich in ihrer Identität bedroht.

    Aber, da wegen dem Non-refoulement-Gebot keine Rückschaffung nach Lybien möglich ist, was sind denn die konkreten, legalen Alternativen?
    39 58 Melden
    • Hustler 16.06.2017 14:02
      Highlight Die gibt es eben nicht. Man muss so hart es auch sein mag, Menschen zurückschicken können.
      30 13 Melden
    • atomschlaf 16.06.2017 14:19
      Highlight @Amadeus: Gesetze kann und muss man anpassen, wenn sich die Verhältnisse ändern.
      Gemäss Deiner Argumentation müsste Europa unbegrenzt afrikanische Migranten aufnehmen - bis zum Zusammenbruch.

      Und wie kann man es rechtfertigen, dass afrikanische Armutsmigranten einfach so nach Europa kommen können, während qualifizierte Arbeitskräfte aus z.B. Asien hohe Hürden überspringen müssen?
      46 21 Melden
    • Matthias Studer 16.06.2017 14:48
      Highlight @Amadeus, stimme voll zu.

      Die Argumente hier lassen sich wie folgt übersetzen. Hast du einen Beinbruch, amputiere das Bein. So ist der Bruch weg.

      Das man damit neue Probleme schafft, ist vollends ausgeblendet.

      Ich verstehe die Verlustängste. Aber die Lösung zum Problem fängt viel früher an.
      30 18 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 17:38
      Highlight @atomschlaf
      Da haben sie mich falsch verstanden. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Gesetze anpassen kann und soll. Das dauert aber und solange werden wir die Flüchtlinge aufnehmen. Ich habe ehrlich gesagt auch kein Problem damit, weil ich mich, meine Identität und meinen Beruf nicht bedroht fühle.
      Mein Punkt ist, dass hier jede Menge Leute mitkommentieren, die weder eine Ahnung von internationalem Recht haben, noch gewillt sind, sich korrigieren zu lassen. Sonst würde nicht ständig der immer gleich falsche und unsinnige Vorschlag der Rückführung nach Libyen kommen.
      12 17 Melden
    • SemperFi 16.06.2017 17:45
      Highlight @atomschlaf: Sie vereinfachen die Aache ja schon gewaltig. Ich hab noch nie jemanden gehört, der die Meinung vertritt, man müsse bis zum Zusammenbruch Migranten aufnehmen. Sie schon?
      Aber man kann ja das eine tun und muss deswegen das andere nicht lassen. Die EU sucht ja Lösungen, und die Flüchtlinge auf menschenwürdige Art zurückzuführen, aber das geht nicht von heute auf morgen. Und in der Zwischenzeit gibt es so etwas wie eine humanitäre Verpflichtung.
      16 18 Melden
    • mal! 16.06.2017 18:02
      Highlight @atomschlaf: Seit wann können die "einfach so" kommen? Fragen sie mal einen Asylbewerber, wie schnell er einen Job bekommen hat... Sie vergleichen hier Äpfel mit Ziegelsteinen.
      18 19 Melden
    • Makatitom 16.06.2017 22:02
      Highlight Wahrgenommen hat die Unsicherheit wegen des anhaltenden Flüchtlingsstroms wohl noch niemand wirklich hier in der CH. Diese besteht nur wegen dem dauernden Überfremdungs- und Islamisierungsgeschrei derer, die daraus Profit schlagen. Und zudem damit noch tarnen, für welchen Prozentsatz des Volkes sie wirklich politisieren.
      11 12 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 00:08
      Highlight "Ich hab noch nie jemanden gehört, der die Meinung vertritt, man müsse bis zum Zusammenbruch Migranten aufnehmen."
      Ach, nein, SemperFi?

      Nach heutiger Rechtslage bzw. Praxis wird in Europa bzw. der Schweiz jedes Asylgesuch individuell geprüft. Korrekt?
      Eine mengenmässige Beschränkung gibt es nicht. Korrekt?
      Viele nicht Asylberechtigte können nicht ausgeschafft werden und werden trotzdem unterstützt. Korrekt?
      Die Sozialhilfequoten sind horrend und liegen auch nach Jahren noch bei über 80 Prozent. Korrekt?

      Siehst Du im heutigen Recht eine Grundlage um das obige Szenario zu verhindern?
      15 4 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 00:09
      Highlight @mal!: Wozu arbeiten, wenn man Sozialhilfe in einer Höhe bekommt, die einen Lebensstandard ermöglicht, wie ihn zuhause fast niemand hat?
      13 6 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 00:15
      Highlight @Makatitom: Klar, ist alles in bester Ordnung.

      "Viele Menschen, meist junge Männer aus afrikanischen Staaten oder dem Nahen Osten, hätten die Silvesternacht im Hauptbahnhof verbracht, schrieb die Polizei am Sonntag. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, und Polizisten hätten wegen Schlägereien und Handgreiflichkeiten immer wieder einschreiten müssen."

      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/polizisten-mussten-sanitaeter-bei-arbeit-schuetzen/story/20992938
      12 5 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 10:05
      Highlight Ooooch, kommt jetzt wieder die Ausnahmesituation von Silvester vor 2 Jahren? Wieso wird die unfähige Polizeiführung nicht erwähnt, die so eine Situation ermöglichte? Neuere Beispiele sind wohl keine vorhanden. Wer sich hier unsicher fühlt, hat sich von den Nationalisten ins Bockshorn jagen lassen.
      5 13 Melden
    • SemperFi 17.06.2017 10:15
      Highlight @atomschlaf: Viele Fragen von Ihnen, aber keine Antwort auf meine, so war es auch zu erwarten. Wie Ihnen Amadeus schon erklärt hat, Gesetze kann man anpassen. Das würde die Schweiz sicher tun, wenn es mal kritisch würde. Deshalb noch einmal: kein Mensch propagiert Flüchtlinge aufzunehmen, bis Europa zusammenbricht. Das ist rechtspopulistisches Geschwafel.
      5 12 Melden
    • Makatitom 17.06.2017 10:23
      Highlight Ach , und was war mit den Feuerwehrleuten in Ostdeutschland, die daran gehiindert wurden eine brennende Asylunterkunft zu löschen?
      Mich beunruhige3n die nationalistischen Tendenzen in Europa wesentlich mehr als die Flüchtlinge, die nur nicht mehr täglich beschossen werden wollen.
      8 12 Melden
    • atomschlaf 17.06.2017 10:39
      Highlight @Makatitom: Du solltest vielleicht die verlinkten Artikel lesen, bevor Du kommentierst. Der Artikel handelt vom letzten Sylvester in ZÜRICH.
      Penlich, peinlich...
      11 6 Melden
  • Hugo Wottaupott 16.06.2017 12:24
    Highlight Immer nur die armen Flüchtenden. Zeigt mal die die sich mit dem Weggeld bereichern!
    58 16 Melden
  • Maria B. 16.06.2017 12:15
    Highlight NGOs sind mittlerweile ein fast ebenso grosses Problem wie die Schlepper selbst, denn sie sichern indirekt die Tätigkeit der Schlepper ab,welche diese Rettungsdienste als Werbe-Sicherheitsargument bei Flüchtlingen nutzen, um allfällige Bedenken vor einer bezahlten Überfahrt zu zerstreuen.

    Solange der gravierende Unsinn von Frontex mit einem eigentlichen Fährdienst (oft laden sie auch ungefährdete Boote nur wenige km vom libyschen Strand auf) noch andauert, solange werden sich weitere Mio. auf den Weg machen :-(.

    Die Migranten müssen statt nach Italien an Libyens Küste zurückgebracht werden!
    71 32 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 13:56
      Highlight @Maria B
      Bevor sie hier unrealistische Forderungen stellen (Flüchtlinge nach Libyen zurückschaffen,) sollten sie sich vielleicht mit dem ‚Grundsatz der Nichtzurückweisung‘ oder generell mit internationalem Recht auseinandersetzen.
      20 38 Melden
  • Chrigi-B 16.06.2017 12:12
    Highlight Wenn ihr etwas tun wollt, dann stoppt diese Boote vor Abfahrt! Die Schlepper wissen genau das ihre Boote gerettet werden. Darum laden sie noch mehr Leute auf die sowiso nicht annähernd seetauglichen Boote! Madonna, wie lange wollen wir noch Leute absauffen lassen? Der Taxidienst nach Europa motiviert die Schlepper noch zusätzlich🙈
    63 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.06.2017 12:07
    Highlight Wenn es den Herren so sehr darum geht, diesen Menschen Hilfe zukommen zu lassen, sollten sie ihre Energie da investieren, wo sie benötigt wird. In Afrika, vor Ort und am Boden.
    63 31 Melden
    • zombie woof 16.06.2017 14:51
      Highlight Immerhin machen diese Herren etwas anstatt in der sicheren Stube sitzen und dumme Kommentare zu schreiben
      37 44 Melden
    • hesorry 16.06.2017 15:04
      Highlight Die Situation ist momentan nunmal so, dass Flüchtende im Mittelmeer vor dem ertrinken gerettet werden müssen. Solange nicht eine gesamtheitlich koordinierte Rückschaffung ins Abfahrtsland gestartet wird, braucht es Leute wie diese beiden Herren. Ob sie in Afrika auf dem Boden dringender gebraucht werden ist irrelevant. Es ist immer irgendwo dringender zu helfen, am Ende ist es ihre Entscheidung wo sie ihre Zeit investieren wollen.
      25 8 Melden
  • piedone lo sbirro 16.06.2017 11:58
    Highlight steuerhinterziehung&offshore-geschäfte generieren ein weltweites wohlstandsgefälle, dies wiederum generiert neid und hass, dazu waffenexporte die kriege generieren.
    zusammen mit der klimaveränderung generiert all dies eben flüchtlingsströme.

    sind jene politiker, welche steuerhinterziehung und offshore-geschäfte (bankgeheimnis) gutheissen bzw. waffenexporte und akw`s fördern und die klimaveränderung leugnen nicht die gleichen die gegen flüchtlinge hetzen?

    http://www.woz.ch/1627/der-hass-im-netz/wenn-ein-schiff-mit-migranten-im-mittelmeer-versinkt-dann-finde-ich-das-eine

    39 53 Melden
    • mal! 16.06.2017 13:46
      Highlight Doch. Genau so ist es. Und alle, die diesen Leuten nach dem Mund reden, machen sich mitschuldig.
      20 24 Melden
    • MaxHeiri 16.06.2017 14:41
      Highlight wenn die welt doch so einfach wäre..
      13 10 Melden
    • Hustler 16.06.2017 14:48
      Highlight Ich gebe Ihnen teilweise Recht. Sind es aber nicht auch die Poliker welche sagen: Flüchtlinge aufnehmen, auch diese, die dann kommen mit: Nein wir können auch keine kriminellen Flüchtlinge zurückschicken weil das gegen Menschenrechte verstösst?
      16 11 Melden
    • mal! 16.06.2017 18:07
      Highlight @Hustler: Das sind eben die anderen Politiker, denen noch etwas an Menschenrechten liegt. Eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, verfasst 1948 nach einem mörderischen Weltkrieg. Und leider auf dem besten Weg dazu, im Zeitalter des Egoismus abgeschafft zu werden.
      10 15 Melden
    • Daniel Caduff 19.06.2017 08:24
      Highlight @Piedone

      Hier die unzensierte Version des Interviews mit Bruno Dornbierer.

      http://web.archive.org/web/20160707201331/https://www.woz.ch/-6f26

      2 0 Melden
    • piedone lo sbirro 19.06.2017 11:25
      Highlight @Daniel Caduff

      vielen dank!
      0 0 Melden
  • Filipposchubser 16.06.2017 11:44
    Highlight Die in der Reportage beschriebenen NGO-Seerettungsdienste sind sicherlich ein Pull-Faktor. Nur schon aus Menschlichkeit ist dies zu unterstützen.
    30 59 Melden
  • IMaki 16.06.2017 11:41
    Highlight Die Maulhelden, die sich in der hiesigen Komfortzone so schampar aufregen über die Menschenrettung im Mittelmeer sollen erst dann das Maul aufreissen und ihren Müll digital verbreiten, wenn sie bereit sind, den eigenen Lebensstil an jenen der flüchtenden Menschen - vor deren Flucht - anzupassen. Sie haben sogar noch die Wahl: Zittern im Bombenhagel, unterdrückt ohne Redefreiheit und der Willkür jener ausgesetzt, die von unseren "Investitionen" gemästet werden, hungern unter den Folgen des von uns mitzuverantwortenden Klimawandels, terrorisiert durch von uns bewaffnete Idioten.
    72 89 Melden
  • Alnothur 16.06.2017 11:39
    Highlight Ja, nur weiter schön den Schleppern helfen, weiter so...
    89 81 Melden
  • mal! 16.06.2017 11:15
    Highlight Du meinst immer noch, als Schweizer gingen Dich afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer nichts an?

    Dann schau Dir mal die Liste der umsatzstärksten Schweizer Unternehmen an und recherchiere, was für Aktivitäten und Beziehungen diese Firmen in Afrika unterhalten:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6ssten_Unternehmen_in_der_Schweiz

    Wir sehen da ja gerne weg und gewähren grosszügige Steuerrabatte, weil die Firmen ja immer noch genug abliefern, damit wir uns hier schöne Strassen und andere steuerfinanzierte Errungenschaften leisten können.

    Wir sind Teil des Problems.
    81 81 Melden
  • flubi 16.06.2017 11:14
    Highlight Eigentlich sind dies Schlepper und gehören ins Gefängnis!
    85 85 Melden
    • Idrisi 16.06.2017 13:26
      Highlight Seerecht scheint nicht dein Spezialgebiet. Dummheit kann ich nachsehen. Für Unmenschlichkeit gibt es keine Entschuldigung.
      43 41 Melden
    • Bobo B. 16.06.2017 14:12
      Highlight @Idrisi: Mach mal halblang. Hier geht es ganz einfach darum, dass man das Seerecht auf perfide Art und Weise zu einem Instrument des Menschentranfers umfunktioniert hat. Dass man die Leute nicht ersaufen lassen kann ist klar. Aber sie über das ganze Mittelmeer zu transportieren, um sie dann Mafia und NGOs (Unterschiede immer schwieriger zu erkennen) zu übergeben, scheint nicht der Köngisweg zu sein...
      29 20 Melden
    • mal! 16.06.2017 18:08
      Highlight @Bobo B. In Deiner Welt sind die italienischen Behörden also gleichgesetzt mit der Mafia?
      9 15 Melden
  • Thinktank 16.06.2017 10:55
    Highlight Die Maslov Theorie muss überarbeitet werden. Nachdem man die Selbstverwirklichungsphase erreicht hat, beginnt das Bedürfnis, sich für die Welt verantwortlich zu fühlen. Was alle "Der Westen ist schuld" - Fanatiker vergessen. Der Westen pumpt seit Jahrzehnten Geld nach Afrika ohne jeglichen Erfolg. Würde man militärisch kein Gleichgewicht schaffen, würde sich Genozid an Genozid reihen. Alle diese Länder, die heute ihre eigene Bevölkerung abschlachten, werden es so bald möglich mit Freude auch mit dem Westen tun. Die Welt wächst und wächst und dagegen unternehmen diese Empathischen nichts.
    68 77 Melden
    • bokl 16.06.2017 12:24
      Highlight Und woher kommen die Waffen, mit denen sie sich abschlachten? Kenne nicht viele afrikanische Waffenproduzenten...
      18 25 Melden
    • Idrisi 16.06.2017 13:29
      Highlight Doch ich spende Dir eine Banane.
      5 14 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 13:53
      Highlight @Thinktank

      assad schlachtet sein volk auch mit waffen und munition aus der schweiz ab.

      die SVP unterstütz alles was flüchtlingsströme verursacht: steuerhinterziehung&offshore-geschäfte, waffenexporte, klimaveränderung usw.

      wie erklären sie eines tages ihren kindern ihr hass gegenüber (klima)-flüchtlingen wenn sie und ihre SVP sich dermassen um die umwelt foutieren, und somit die (klima)-flüchtlingsströme mit zu verantworten haben?

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Ruestungsskandal-Drei-Schweizer-Topbanker-angeklagt-einer-in-Haft-/story/11021331
      24 23 Melden
  • Grabeskaelte 16.06.2017 10:54
    Highlight Sehr spannender Bericht! Danke dafür. Angst machen mir aber ehrlich gesagt die Verteilung der Herzen und Blitze bei den Kommentaren hier. Inhumanes Denken scheint sich wieder einmal durch die Gesellschaft zu fressen... Die Problematik ist sehr komplex und lässt sich nicht mit wenigen Massnahmen lösen. Somit bleibt uns erstmal nur die Möglichkeit die Menschen entweder zu retten oder ersaufen zu lassen. Traurig wieviele "Menschen" die zweite Option bevorzugen.
    99 49 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.06.2017 11:58
      Highlight Ja stimmt. Auf so einen Bericht kann man eigentlich nur heulen. Das Thema geht aber sehr viel tiefer.
      23 9 Melden
    • atomschlaf 16.06.2017 12:01
      Highlight @Grabeskaelte: Das was Du als "inhumanes" Denken betitelst ist ganz einfach rationales Denken.
      Europa kann Afrika nicht helfen, indem wir unbegrenzt Afrikaner aufnehmen und versorgen - allein schon aufgrund des Verhältnisses der Anzahl Einwohner.

      Ausserdem gäbe es auch die Option, die Geretteten an die afrikanische Küste statt nach Europa zu bringen, wie es das internationale Seerecht vorsähe. Der Spuk hätte innert Tagen bis maximal weniger Wochen ein Ende.
      43 28 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 13:59
      Highlight @atomschlaf
      Sie behaupten das zwar immer, aber die Option gibt es nicht, solange man sich im legalen Rahmen bewegt. Das sogenannte Non-Refoulement-Verbot aus Art. 33 Abs. 1 der GFK verbietet die von der EU avisierte Rückschiebungspraxis nach Libyen.
      15 18 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 14:50
      Highlight @atomschlaf

      ein bisschen weniger hass, dafür ein bisschen mehr verstand und empathie würde auch einem rechtsnationalen herz nicht schaden.

      unser reichtum basiert auch auf der ausbeutung afrikas usw.
      wer nimmt unbegrenzt afrikaner auf?

      https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article139965901/Klimawandel-treibt-mehr-Fluechtlinge-nach-Europa.html

      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Glencore-Kupfermine-Mopani-Sambia-Schwefeldioxid

      http://www.bestimmt.ch/schweiz-das-4-reich-oder-krieg-banalitaet-des-wohlstandes/
      16 27 Melden
    • Grabeskaelte 16.06.2017 16:53
      Highlight Danke Amadeus, wäre in etwa auch meine Antwort an @atomschlaf gewesen.
      10 11 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.06.2017 18:43
      Highlight @piedone lo sbirro: warum immer solch nutzlosen Keulen (Rechtsnational). Du verhinderst damit eine offene Diskussion.
      10 7 Melden
    • Makatitom 16.06.2017 22:09
      Highlight Das muss dir keine Angst machen, die humanoiden Clickbots der AUNS, PNOS und $SVP waren wieder mal zu Besuch
      5 11 Melden
  • poesie_vivante 16.06.2017 10:51
    Highlight Diejenigen Flüchtlinge, die es sich leisten können, die Schlepper zu bezahlen, retten wir im Mittelmeer und empfangen sie mit offenen Armen und diejenigen, die sich nicht die Schlepperdienste leisten können, lassen wir elend verhungern ohne mit der Wimper zu zucken:

    https://www.infosperber.ch/Gesellschaft/Migration-Die-armsten-Fluchtlinge-lassen-wir-im-Stich
    55 24 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 12:12
      Highlight @poesie_vivante
      Und wie helfen sie konkret diesen Ärmsten der Armen?
      11 21 Melden
    • SemperFi 16.06.2017 16:30
      Highlight @poesie_vivante: So nach dem Motto: "Wir können nicht alle retten, also lassen wir es ganz bleiben."?
      8 8 Melden
    • poesie_vivante 16.06.2017 17:00
      Highlight Ich bin mir des Dilemma sehr wohl bewusst. Meines Erachtens sollten alle Anstrengungen dahingehend unternommen werden, dass aus der dritten eine erste Welt wird. Dazu müsste sich unsere Zollpolitik, unser Rüstungspolitik etc. grundlegend ändern. Die Politik muss in die Mängel genommen werden und die politische Debatte aufrechterhalten werden. Das ist der Beitrag, den ich leiste - neben bewusstem Einkaufen.
      8 5 Melden
  • AllIP 16.06.2017 10:49
    Highlight
    2 19 Melden
  • gelb 16.06.2017 10:43
    Highlight @ watson
    Bitte mehr solche Berichte!
    74 70 Melden
  • gelb 16.06.2017 10:42
    Highlight Ja lassen wir doch diese Menschen auf dem Meer Verrecken! Ihr habt Recht, diese Hilfe löst die Flüchtlingsproblematik nicht. Aber höhere Grenzzäune auch nicht!
    Der Westen, inklusive Schweiz, ist Mitschuldig weshalb Menschen flüchten. Es müssen die Fluchtursachen bekämpft werden. Dies wären unter anderem Kriege, Rüstungsexporte, Umweltzerstörung und die wirtschaftliche Zerstörung der Dritte Welt Ländern, weil man eine Neoliberale Agenda (z.B. durch den IWF) durchsetzen möchte.
    Es ist erschrecken wie gering die Empathie bei gewissen Kommentarschreibenden ist.

    159 120 Melden
    • reaper54 16.06.2017 10:55
      Highlight Sehr viele der Flüchtlinge die hier gerettet werden sind Wirtschaftsflüchtlinge. Das es der Wirtschaft in ihrem Heimatland scheisse geht hat häufig mit der Mentalität/Korruption zu tun (man schaue nur schon die unterschiedlichen Mentalitäten in Europa an). Dazu kommt die massive Überbevölkerung. Beide Probleme werden 0 durch die aktuelle Flüchtlingspolitik gelöst. Europa ist nicht das Armenhaus Afrikas!
      Und ja es ist ein Fehler wenn man bei einer Dürre (welche nachweislich seit Jahrhunderten wiederkehrt) Nahrung schickt, da man so die Natur untergräbt.
      67 54 Melden
    • poesie_vivante 16.06.2017 10:57
      Highlight Es ist nicht nur so, dass diese Hilfe die Flüchtlingsproblematik nicht löst. Solche Hilfe erschafft erst die ganze Flüchtlingsproblematik, da migrationswilligen Menschen, die keine Chance auf ein Flüchtlingsvisum haben, die Hoffnung gemacht wird, in Europa leben zu können und sie sich daher in Lebensgefahr begeben.

      Durch Schiffe wie Sea Watch werden stets mehr Leute animiert, den Weg übers Mittelmeer in Angriff zu nehmen. Das ist die falsche Hilfe.
      62 32 Melden
    • Ruffy 16.06.2017 11:01
      Highlight Ja wir sind schon schuld daran, denn wegen unter anderem unserer Entwicklungshilfe ist die Bevölkerung auf dem Afrikanischen Kontinent geradezu explodiert.

      Wer redet von absauffen lassen, aber zurück an den Strand in Lybien sollte die Reise gehen und nicht nach Europa.
      58 18 Melden
    • BruMa 16.06.2017 11:03
      Highlight Bei allem nötigen Respekt, aber der Westen ist nicht für alles, was in Afrika passiert, verantwortlich. Wenn der Kongo, als Beispiel, nun wieder im Chaos versinkt, weil die Institutionen nicht funktionieren, ist dies nicht die Schuld des Westens.
      56 17 Melden
    • fcsg 16.06.2017 11:05
      Highlight Die meisten Flüchtlinge, die aus Afrika kommen, sind Eritreer. Die Ursache dieses Stromes aus Eritrea ist allseits bekannt, nämlich ein brutales, totalitäres Regime, Verletzung von Menschenrechten etc. Dieser Flüchtlingsstrom könnte nur durch ein Absetzen dieses Regimes erfolgen. Es ist schlicht falsch zu behaupten, dass an dieser Lage der Westen verantwortlich ist. Ein Grossteil der Flüchtlingsströme entsteht nicht durch Krieg oder westliche Ausbeutung, sondern durch totalitäre und korrupte Regierungen.
      21 48 Melden
    • nenjin 16.06.2017 11:12
      Highlight Wenn man wegschaut und sich dabei einredet, aus guten Gründen wegzuschauen ist das halt einfacher.
      22 41 Melden
    • atomschlaf 16.06.2017 11:20
      Highlight Immer die gleichen nichtssagenden Phrasen... gähn
      53 18 Melden
    • ZH27 16.06.2017 11:22
      Highlight Inwiefern ist die Schweiz konkret mitschuldig? Kannst du da ein konkretes Beispiel anbringen? Rüstungsexporte allgemein sind kein Grund ausser sie landen in den falschen Händen. Ich glaube nicht, dass dies im Fall von Schweizer Rüstungsexporten systematisch der Fall ist.
      43 26 Melden
    • Matthias Studer 16.06.2017 11:57
      Highlight Was heisst Wirtschaftsflüchtling? Durch Rohstoffabbau westlicher Firmen verseuchte Boden? Genügt das als Grund? Diktatur, oft dank westlicher Firmen an der Macht, die das Volk ausbreiten?

      Das Problem in vielen Regionen Afrikas könnte man eigentlich lösen, in dem man ihnen das gibt, was ihnen zusteht.

      Wirtschaftsflüchtling... Ich kann es nicht mehr hören. Vor noch nicht all zu langer Zeit war Europa voll von "Wirtschaftsflüchtlinge", dank Missernte usw. Zum Glück nahm Amerika damals Europäer auf.
      38 59 Melden
    • fcsg 16.06.2017 12:14
      Highlight @Matthias Studer
      Nein, die Probleme in den meisten Ländern Afrikas lassen sich nicht einfach so lösen, weil schon die Grundstruktur für das Funktionieren eines Staates fehlt. Verschärft wird das Problem oft noch durch massiv zu hohe Geburtenraten. Eritrea, Kongo etc. sind da geradezu Paradebeispiele, dass die Bevölkerung in diesen Staaten schlicht unfähig ist, sich selbst zu organisieren und sich stattdessen lieber in Bürgerkriegen selber abschlachten. Man kann nicht immer für alles dem Westen die Schuld geben und wir können leider nicht ganz Afrika aufnehmen.
      23 12 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 12:21
      Highlight @gelb

      neoliberale welche die klimaveränderung leugnen, bzw. millionen mit erdöl, akw`s oder rüstungsexporte verdienen, aber gleichzeitig gegen flüchtlinge hetzen, kennen keine empathie, sondern egoismus, kurzsichtigkeit, profit, gier, umweltzerstörung.

      http://www.bestimmt.ch/schweiz-das-4-reich-oder-krieg-banalitaet-des-wohlstandes/

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschweiz-exportierte-waffen-fuer-410-millionen-franken/story/28901747

      https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article139965901/Klimawandel-treibt-mehr-Fluechtlinge-nach-Europa.html
      20 32 Melden
    • nenjin 16.06.2017 12:23
      Highlight Nein natürlich sind die Rüstungsexporte nicht schuld. Wir verkaufen ja nur an die "Guten" wenn diese die Waffen dann verlegen ist das nicht unser Problem. Dann verkaufen wir halt noch bessere Waffen.


      Grandiose Logik. Nur: wer bestimmt, welche Nation gerade gut oder böse ist?
      6 24 Melden
    • Candy Queen 16.06.2017 12:52
      Highlight @matthias Studer: Was steht ihnen zu und wir geben es nicht? Und wer genau sind 'sie'? Bitte konkreter.
      16 1 Melden
    • Matthias Studer 16.06.2017 13:19
      Highlight @ZH27
      5 23 Melden
    • Bobo B. 16.06.2017 14:23
      Highlight Leute wie der Verfasser dieses "Highlight"Kommentars und M. Studer wandeln total erkenntnisfrei durch die Landschaft und haben ausser der mittlerweile schon ziemlich abgehalfterten Meinung, dass der Westen für sämtliche Unbill auf Erden verantwortlich ist, nichts zu bieten.
      26 12 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 14:29
      Highlight @atomschlaf
      @fcsg
      ©reaper54
      ©poesie_vivante
      @Wilhelm Dingo

      hätten sie sich eine gute ausbildung gegönnt, dann müssen sie auch keine angst haben, dass ihr job durch bildungsferne ausländer besetzt wird.

      es gibt bessere quellen als die weltwoche um sich über die ursachen von flüchtlingsströmen zu informieren.

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fluechtlinge-klimawandel-und-wassermangel-verschaerfen-gefahr-a-1059195.html
      18 29 Melden
    • ZH27 16.06.2017 15:19
      Highlight @Mathias Studer
      Bei der Rohstoffförderung gibt es absolut Verbesserungsbedarf. Die Umweltstandards in diesen Ländern müssen verbessert werden, aber was soll da die CH deiner Meinung nach tun? Von der Schwiz aus die Standards kontrollieren ohne die Souveränität dieser Länder zu untergraben? Eher schwierig. Ich denke auch nicht, dass das Thema Flüchtlinge viel mit dem Rohstoffhandel zu tun hat. Zudem bin ich mir auch nicht sicher, ob die Situation besser wäre, wenn diese Firmen nicht in die afrikanischen Staaten investieren würden. Vermutlich nicht.
      7 8 Melden
    • ZH27 16.06.2017 15:38
      Highlight @piedone lo sbirro
      Man muss nicht immer gleich persönlich werden.

      Auch ich bin der Meinung, dass man helfen sollte. Aber die Aufnahme von Migranten in Europa ist der falsche Weg (ausser es bestehen Asylgründe, dann ist eine temporäre Aufnahme richtig) und nicht nachhaltig. Wenn jeder Fähige die betroffenen Länder verlässt, ist niemandem geholfen. Helfen können wir z.B. mit nachhaltige Investitionen in lokale Institutionen, Bildung und Mithilfe bei der Korruptionsbekämpfung. Da macht die Schweiz bereits so einiges. Also hört mal auf mit "wir beuten die Afrikaner aus". Stimmt einfach nicht.
      16 7 Melden
    • poesie_vivante 16.06.2017 15:53
      Highlight @piedone lo sbirro: Mit ihren Argumenten müssen sich eindeutig Dr. mult. sein ;-)
      16 7 Melden
    • fcsg 16.06.2017 16:15
      Highlight @piedone lo sbirro
      Danke, dass du mich als bildungsfern betiteln. Klar verschärft der Klimawandel die Flüchtlingsströme. Es ändert aber nichts daran, dass die meisten afrkanischen Flüchtlinge nicht vor Umweltkatastrophen fliehen, sondern vor skrupellosen, menschenverachtenden Regimes oder Bürgerkriegen, mit welchen der Westen nichts zu tun hat.
      Was können wir dafür, wenn die nordafrikanischen Staaten seit Jahrzehnten (lange vor den Auswirkungen der Klimaerwärmung) ihre fossilen Wasservorräte plündern und mit einer massiven Bevölkerungexplosion sich selbst der Lebensgrundlage berauben?
      17 9 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 16:54
      Highlight @ZH27
      @fcsg

      sich der realität zu verweigern ist kein argument. selbst ch-firmen töten und plündern in afrika:

      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Gericht-in-Sambia-verurteilt-Glencore

      die schweiz liefert waffen und munition in die ganze welt, auch nach südafrika. also haben wie uns über die paar flüchtlinge in der schweiz nicht zu beklagen.

      informieren statt hetzen.

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschweiz-exportierte-waffen-fuer-410-millionen-franken/story/28901747
      8 16 Melden
    • fcsg 16.06.2017 18:16
      Highlight Jetzt mal langsam... Südafrika befindet sich in keinem kriegerischen Konflikt noch begeht der Staat Menschenrechtsverletzungen. Die Exporte von Waffen nach Südafrika sind daher unproblematisch. Klar, es gibt Umweltverschmutzungen durch CH-Firmen, dass finde auch nicht gut, ist aber nicht hauptursächlich für die Flüchtlingsströme. Ausserdem wäre die Gesetzgebung im Bereich des Umweltschutzes Aufgabe des Staates, was aber leider nicht passiert, weil schlicht und einfach die Regierungen und die Bevölkerung nicht fähig ist.
      11 3 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 21:51
      Highlight @fcsg

      ihre lernresistenz ist beachtlich.

      waffenlieferungen nach südafrika verteilen sich leicht auf dem ganzen kontinent, kontrollen unmöglich.

      glencore foutiert sich um die dortigen gesetze. wenn nötig wird bestochen.
      4 7 Melden
    • Makatitom 16.06.2017 22:18
      Highlight Wollen wir mal über Gebiete grösser als der Kanton Graubünden in der Nähe von Lagos in Nigeria sprechen, die durch Öl- und Rohstoffkonzerne so verseucht wurden, dass dort über Jahrzehnte nichts mehr wächst? Oder über Goldgräberkinder in Kenia oder auf den Phillipinen, von denen auch Glencore, Xstrata und Konsorten profitieren?
      5 8 Melden
  • Wilhelm Dingo 16.06.2017 10:38
    Highlight Für die Beedigung des Dramas auf dem Mittelmeer gibt es nur 2 Lösungen: komplette Grenzöffnung und sichere Reisen oder komplette Abriegelung der Grenzen und Abschreckung der Migranten (Australienmodell).
    102 18 Melden
  • Spötter 16.06.2017 10:35
    Highlight Banken und Pensionskassen investieren in die Rüstungsindustrie, sagt man. Kann stimmen. Nichts ist heilig. Schlage vor, den Russen, Amerikanern, Chinesen etc. den grössten Teil Flüchtlinge zuzuführen. Für unsere Waffengeschäfte nehmen wir bereits Flüchtlinge auf. Ob genug gegenüber der weltweiten Waffenlieferungen weiss ich nicht. Im Weiteren mache man ruhig mit der jetzigen Klimapolitik, Ausbeutung mit: Agrar, Bodenschätzen und Wassergeschäften in Afrika und drumherum weiter. Schon unsere kommende Generation wir uns verfluchen. Punkt.
    27 33 Melden
  • htht 16.06.2017 10:35
    Highlight Ein richtiger Teufelskreis: Man will die Leute retten, lockt dadurch aber noch mehr Leute an, was wiederum zu noch mehr toten führt.
    90 14 Melden
    • Matthias Studer 16.06.2017 11:47
      Highlight Falsch, die Frage stellt sich, warum können die Menschen dort nicht leben?
      Wenn man die Frage begreift, merkt man, das hat nichts mit Schlepper zu tun. Und man begreift, gegen Schlepper vorzugehen löst kein Problem.
      18 50 Melden
    • atomschlaf 16.06.2017 12:10
      Highlight @Matthias Studer: Ach ja?
      Und welches Problem wird durch die unbegrenzte Aufnahme und Versorgung von Afrikanern in Europa gelöst?
      56 15 Melden
    • htht 16.06.2017 12:24
      Highlight @Matthias Studer. Du hast recht, hat aber nichts mit dem zu tun was ich gesagt habe.
      3 11 Melden
    • Matthias Studer 16.06.2017 13:00
      Highlight @Atomschlaf, das Problem liegt viel weiter vorne. Ihres Problem ist künstlich herbeigeführt.
      9 23 Melden
  • Ruffy 16.06.2017 10:27
    Highlight Die Schlepper sind sicherlich ausserordentlich dankbar für seine Dienste...

    Ich kann nicht verstehen, warum man die Menschen nicht wieder in Libyen absetzt, sondern nach Europa bringt. Nur weil das deren Hoheitszone ist, seit wann schert uns das, die haben ihre Gewässer nicht im Griff nicht wir.
    88 33 Melden
    • htht 16.06.2017 10:50
      Highlight Lybien ist ein Trümmerhaufen, bombardiert von den Amis, Engländer und Franzosen. Hätte man Lybien in ruhe gelassen, sähe es jetzt ganz anders aus.
      27 28 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 11:03
      Highlight @Ruffy
      Völkerrecht, Seerecht und EU-Menschenrecht verpflichten zur Rettung von Flüchtlingen. Flüchtlingsboote auf dem Weg nach Europa abzufangen und nach Nordafrika zurückzubringen, steht ebenfalls im Widerspruch zum Völkerrecht (siehe auch Hirsi-Urteil, EGMR, 2012). Man könnte allerdings die Grenzkontrollen in nordafrikanische Gewässer verlagern. Allerdings spielen die Nordafrikanischen Staaten da bis jetzt nicht mit.
      9 29 Melden
    • nenjin 16.06.2017 11:16
      Highlight Sicher eine tolle Idee, sie wieder in Libyen abzusetzen. Wo Ihnen in die Füsse geschossen wurden.

      Jemand der sein letztes Geld bezahlt hat um auf eine Nussschale zu gelangen die eventuell untergeht wird dann sicher denken "Ach schade, hat nicht geklappt. Na dann gehe ich doch lieber wieder in mein zerbombtes Heimatland". Genau.
      16 35 Melden
  • reaper54 16.06.2017 10:20
    Highlight Sebastian Kurz hat absolut recht mit dem was er sagt.
    Hoffentlich kann er die EU für seine Pläne gewinnen, er hat echte Lösungsansätze im Gegensatz zu anderen Politikern. Die Schweiz sollte Österreich bei seinen Anliegen Unterstützen.
    61 16 Melden
    • mal! 16.06.2017 11:07
      Highlight Kunz soll erst mal die These beweisen, wonach die EInsätze von NGOs mehr Leute anlocken...
      13 39 Melden
    • IMaki 16.06.2017 11:28
      Highlight Herr Kurz hat keine echten Lösungsansätze sondern rechte, rechtsextreme, um genau zu sein. Das ist aber auch kein Wunder, denn der Schnösel sieht nicht nur aus, wie ein Oesterreicher kurz nach dem begeistert gefeierten Anschluss an Nazi-Deutschland, er denkt und redet auch so. Das heisst dummdreist nationalistisch.
      10 44 Melden
    • htht 16.06.2017 12:01
      Highlight @mal. Das sieht man ja in der Realität.
      8 5 Melden
    • reaper54 16.06.2017 12:03
      Highlight Aha Lager in Nordafrika in welchen geprüft würde wer ein Recht auf Asyl hat und wer nicht sind also Nationalistisch?
      Das ist Intelligenter als alles was diese Schlepper äh "Flüchtlingshelfer" tun.
      24 10 Melden
    • mal! 16.06.2017 13:54
      Highlight @htht Sieht man eben nicht. Die die sich das angeschaut haben (Uni Oxford, Studie irgendwo hier in den Kommentaren), sind nicht zum Schluss gekommen, dass eine erhöhte NGO Tätigkeit zu erhöhten Überfahrten führt.

      Was Du für die Realität hältst, ist reine Annahme.
      7 12 Melden
  • poesie_vivante 16.06.2017 10:11
    Highlight NGO-Schiffe wie Sea Watch sind Schlepper-Taxis, welche die Flüchtlinge erst dazu animieren, sich in Lebensgefahr zu begeben, da diese wissen, dass sie schon wenige Meter nach der Küste gerettet werden.

    Anstatt die Gestrandeten, von denen die allermeisten keine Chance auf ein Flüchtlingsvisum haben, zurück nach Libyen zu bringen, "schleppen" die NGOs die Flüchtlinge nach Italien.

    Laut dem sizilianischen Staatsanwalt Zuccaro arbeiten die NGO-Schiffe sogar direkt mit den Schleppern zusammen:

    http://www.dailymail.co.uk/wires/afp/article-4437404/Italy-prosecutor-stirs-migrant-taxis-row-NGOs.html
    131 49 Melden
    • meine senf 16.06.2017 10:20
      Highlight Es besteht eine Internationale Pflicht Schiffbrüchige aufzunehmen so einfach ist

      Willst du sie lieber versaufen lassen?
      53 86 Melden
    • poesie_vivante 16.06.2017 10:48
      Highlight @meine senf: Dafür gibt es die libysche und italienische Küstenwache, die in ihrer Arbeit durch NGO-Schiffe stark behindert wird.

      Erst durch die NGO-Schiffe, die eine Rettung quasi garantieren, werden die Flüchtlinge dazu animiert, sich auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr zu begeben.

      Es besteht auch internationale Pflicht, Schiffsbrüchige an das nächstgelegene Festland zu bringen. Das wäre in diesem Fall Libyen.

      Würden Flüchtlinge zurück nach Libyen gebracht, anstatt nach Italien, wäre das Ertrinken im Mittelmeer in einigen Tagen Geschichte, da sich das Risiko nicht mehr lohnen würde.
      45 14 Melden
    • Maragia 16.06.2017 11:15
      Highlight Ja, aufnehmen und wieder zurück schicken. Das war ja eben auch seine Aussage! Es hat ja nicht gesagt, man soll diese versaufen lassen
      37 5 Melden
    • SeKu 16.06.2017 11:16
      Highlight @meine senf
      Die "Internationale Pflicht" sagt aber auch, dass die Schiffbrüchigen an den nächsten Hafen gebracht werden. Wieso werden die Schiffbrüchigen nicht di 12 Seemeilen nach Lybien zurückgebracht sondern Hunderte von Seemeilen nach Europa geschleppt?
      35 2 Melden
    • atomschlaf 16.06.2017 11:17
      Highlight Es besteht aber keine Pflicht, sie nach Europa zu bringen.
      53 11 Melden
    • Genital Motors 16.06.2017 11:44
      Highlight Ja.
      0 11 Melden
    • meine senf 16.06.2017 11:51
      Highlight Und wenn dieser Hafen sie nicht annimmt?
      5 29 Melden
    • Amadeus 16.06.2017 11:52
      Highlight @Seku
      Dieses Urteil des EMGR sollte ihre Frage beantworten:
      http://hudoc.echr.coe.int/eng?i=001-109231#{%22itemid%22:[%22001-109231%22]}
      7 27 Melden
    • Maria B. 16.06.2017 12:29
      Highlight poesie_vivante, Maragia, atomschlaf:

      Euren Argumenten kann man nur zustimmen, dies ungeachtet von links-rechts-Denken. Es kann nicht angehen, riesige Mengen an mehrheitlichem afrikanischen Wirtschaftsmigranten ohne Aussicht auf Asylgewährung und Integrationsmöglichkeiten zu Hunderttausenden nach Europa zu schippern, um sich dann EU-mässig zu beklagen, wenn nicht nur Osteuropa sich weigert, solche Gestrandeten aufzunehmen.

      Retten (und NUR in Seenot) = JA, nach Italien überführen ein klares NEIN, stattdessen unmittelbare Rückführung zur libyschen Küste, auch um Schleppern den Anreiz zu nehmen.
      30 8 Melden
    • piedone lo sbirro 16.06.2017 14:36
      Highlight @Maria B.

      als verlierer der globalisierung treten sie gegen vermeintlich schwächere wie die flüchtlinge - um gegenüber der geldelite der SVP zu buckeln.
      es ist ihre SVP die mit steuergeschenken an reiche, der USR III, dem bankgeheimnis, den jährlich steigenden kk-prämien sowie dem rentenabbau die unteren einkommen verhöhnt - sie haben es nur noch nicht bemerkt!
      11 16 Melden
    • poesie_vivante 16.06.2017 15:55
      Highlight @piedone lo sbirro: Man kann auch als Linker eine Flüchtlingspolitik mit Augenmass fordern. So viel dialektische Fähigkeiten kann man aber SVP-Bashern nicht zutrauen, das ist mir schon bewusst.
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    • piedone lo sbirro 16.06.2017 17:05
      Highlight @poesie_vivante

      das asylbudget ist ein klacks im vergleich zu den SVP-subventionen an die bauern und die
      akw`s. nicht zu vergessen sind die ständigen steuergeschenke an reiche (ausländer).

      doch wenn man von einer abstimmungs- und wahlniederlage zur nächsten taumelt, besinnt man sich seiner kernkompetenz: ausländer raus!

      immerhin deklarieren sie ehrlich, dass sie keine kenntnisse der sachlage haben.
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    • poesie_vivante 16.06.2017 18:08
      Highlight @piedone lo sbirro: Völlig Ihrer Meinung.
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  • rundumeli 16.06.2017 10:11
    Highlight "Zagatta: Herr Neugebauer, wenn man hinter Ihrer Arbeit steht, wenn man diese Bemühungen da gutheißt, muss man dann auch nicht irgendwie doch feststellen, dass das unter Umständen doch viele Flüchtlinge auch anlockt, wenn man weiß, dass nach wenigen Kilometern da schon Rettungsschiffe deutscher Hilfsorganisationen vielleicht auch warten?
    Neugebauer: Auch das ist Quatsch, das ist eben gerade von einer Studie von der Oxford University auch nachgewiesen worden, dass das nicht der Fall ist. "
    (aus einem interview mit dem deutschlandfunk)

    hmm ... kennt jemand diese oxford-studie?
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  • atomschlaf 16.06.2017 10:04
    Highlight Schön, wenn man so fest daran glaubt, das Richtige zu tun.

    Weniger schön, wenn man sich eingestünde, dass man letztlich doch nur ein naiver, kostenlos arbeitender Helfer der Schleppermafia ist und tatkräftig dazu beiträgt, dass immer mehr Menschen sich in Gefahr begeben, die Schlepper immer noch lausigere Boote einsetzen und dadurch fettere Gewinne machen.

    Noch weniger schön, wenn man sich der Mitverantwortung für die immer bedrohlichere Belastung der europäischen Sozialsysteme bewusst würde.

    Selbstverwirklichung auf dem Buckel der Migranten und der europäischen Gesellschaften.
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    • mal! 16.06.2017 10:35
      Highlight Lieber weiter den Atomschlaf schlafen und tun als ob nichts wäre, ist auch keine Option.
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    • TheBean 16.06.2017 11:06
      Highlight Und was machst du, um dich selbst zu verwirklichen? Flüchtlinge ertrinken lassen? Cool...
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    • atomschlaf 16.06.2017 11:11
      Highlight @mal: Warum nicht?
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    • mal! 16.06.2017 13:58
      Highlight @atomschlaf Weil unser Wohlstand zu einem grossen Teil durch die Ausbeutung der Rohstoffe und Menschen in diesen Ländern zu Stande kommt, und ihr das entweder nicht wahrhaben wollt, oder es ganz in Ordnung findet. Was beides verabscheuungswürdig ist.

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Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

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