Schweiz

Der Pilot ist frei, aber nicht alle hätten so entschieden – die Arena zum «Terror-Abend»

Das Stück «Terror – Ihr Urteil» drehte sich eigentlich um den Begriff der Würde des Menschen. In der «Arena»-Sondersendung zum Film diskutierten die Gäste aber lieber über das Nachrichtendienstgesetz, Kontrollen an Flughäfen und Jo Langs Abwahl aus dem Nationalrat.

Publiziert: 18.10.16, 04:40 Aktualisiert: 18.10.16, 15:37

Es waren zwei Fragen, die in dieser «Arena»-Sondersendung zum Film «Terror – Ihr Urteil» zur Debatte standen. Die eine stürzte die Zuschauer in ein moralisches Dilemma: Soll man 164 Menschen töten, um einen terroristischen Anschlag mit möglicherweise 70'000 Opfern zu verhindern? Die andere zerrte an den Grundfesten des Rechtsstaates: Ist ein Mensch, der das getan hat, des 164-fachen Mordes schuldig zu sprechen?

Zur ersten Frage wurden die Schweizer, Österreicher und Deutschen, die am Montagabend den Fernseher eingeschaltet hatten, um die Verfilmung von Ferdinand von Schirachs Theaterstück zu schauen, nicht befragt. Zur zweiten schon. Online oder per Telefon entschieden die Sofa-Richter, den Piloten als freien Mann aus dem Gerichtssaal zu entlassen – und zwar eindeutig: 84 Prozent stimmten für «Nicht schuldig». In Deutschland und Österreich waren es noch jeweils knapp drei Prozent mehr.

Es überraschte deshalb nicht, dass in der «Arena»-Sondersendung zum Film lauter grüne Schilder in die Höhe schossen, als Moderator Jonas Projer zu Beginn das Publikum darum bat, über Freispruch (grün) oder Verurteilung (rot) abzustimmen.

«Ohne Zweifel schuldig»

Glücklicherweise weniger einig waren sich die geladenen «Arena»-Gäste. SVP-Nationalrat Thomas Hurter, Linienpilot und Hauptmann, hätte das Flugzeug abgeschossen und den Piloten freigesprochen, ebenso FDP-Nationalrat Philipp Müller. SP-Nationalrätin Chantal Galladé und der Ex-Grünen-Nationalrat Jo Lang hingegen hätten weder geschossen noch den Piloten freigesprochen.

Dazwischen: Die Experten, Terrorexperte Jean-Paul Rouiller und Strafrechtsprofessor Marcel Niggli, die zwar geschossen, den Piloten aber trotzdem verurteilt hätten. Besonders diese beiden sorgten dafür, dass die Politiker-Runde nicht zu einer routinierten Stammtischdiskussion verkam. Während Rouiller mit seinem ersten Statement, der Fall sei total unrealistisch, der ganzen Sache, ob gewollt oder nicht, die Ernsthaftigkeit nahm, gab Niggli eine erste Kostprobe seiner ausufernden Gestik.

Video: streamable

Nach dieser ersten Runde eröffnete Projer die Debatte mit der Frage, ob man Menschenleben gegeneinander aufwiegen könne, so wie es der Pilot getan hatte. Müller sagte, eine «quantitative Aufwiegung» sei «unglaublich schwierig». Das Bodenpersonal habe versagt, nicht der Pilot. Hurter bezeichnete die Situation als «Notstand», in der nur der Pilot entscheiden könne, Lang fügte an, es sei ein Unterschied, ob jemand die Würde eines Menschen verletze, oder der Staat. 

«Tschuldigung Chantal»

Galladé befand, ein solcher Entscheid basiere auf Willkür, der nur die Verfassung etwas entgegenzuhalten habe, deshalb dürfe weder der Staat noch die Einzelperson über einen solchen Abschuss verfügen – ja der Staat würde sich gar zum verlängerten Arm des Terrorismus machen, wenn er einen Abschuss erlaube. Müller vergass ob diesem Statement zum ersten (und nicht letzten) Mal das Siezen («Tschuldigung Chantal, etz hani Müeh») und Hurter platzierte ein erstes Mal die bürgerliche Parole, dass Terrorismusbekämpfung eine Staatsaufgabe sei und der Staat dafür mehr Mittel brauche.

Damit waren die vier Politiker längst beim Abspulen ihres Programms und gegenseitigen Seitenhieben angelangt. Einer davon traf Lang, der bereits nicht mehr im Parlament gesessen war, als dieses eine entsprechende Verordnung, wer in einem solchen Fall die Entscheidungshoheit trägt, diskutiert hatte.

Video: streamable

Ein Versuch Nigglis, die Diskussion wieder auf den TV-Prozess zu lenken blieb erfolglos, mittlerweile wollten die vier Streithähne definitiv nicht mehr über den Fall, sondern über Politik reden. Warum sie eigentlich für das neue Nachrichtendienstgesetz gewesen sei, wenn sie dem Staat sonst nicht mehr Kompetenzen zur Terrorismusbekämpfung zuspräche, fragte Hurter Galladé. Diese entgegnete, es komme darauf an, ob ein drohender Anschlag das ganze Land beträfe. «Etz hani aber Müeh, Chantal», sagte Müller, ein drittes Mal.

«Wenn ich Terror machen würde, hätten Sie ein Problem.»

Nigglis nächster Versuch, nochmals über den Fall zu reden (man könne niemals im Abstrakten Menschenleben gegeneinander aufwiegen, jedoch würde im konkreten Fall jeder utilitaristisch handeln), erntete zwar Applaus aus dem Publikum, blieb aber wirkungslos. Lang referierte lieber darüber, dass Terrorbekämpfung in erster Linie Politik sei, und die Schweiz mittels Neutralität und Integrationsarbeit Terror bekämpfe, Terrorexperte Rouiller forderte mehr Terrorexperten, Hurter mehr Mittel für den Staat und Galladé eine Erklärung ihrer politischen Gegner, warum man denn noch Waffen in Staaten exportiere, in denen Terrorismus stattfinde.

Unterhaltsam wurde die Debatte ganz zum Schluss nochmals, als Galladé – Verfechterin des neuen NDG – die Anwesenden fragte, ob sie in ein Flugzeug ohne Sicherheitskontrollen steigen würden. «Selbstverständlich», sagte Strafrechtsprofessor Niggli, Alles andere wäre ja «Hafechäs», meinte er, schliesslich sei Terrorismus einfach und könne überall passieren, warum genau so ein Theater nur bei den Flugzeugen. Dafür erhielt der Strafrechtsprofessor Zuspruch aus dem Publikum.

Video: streamable

Hurter liess sich nicht beirren. Es brauche Kontrollen, zur Abschreckung, genauso wie das NDG. Müller doppelte nach, das Gesetz sei das eine, die Ressourcen zur Umsetzung das andere. Niggli verschränkte darob nur amüsiert die Arme und liess die beiden Politiker gewähren.

«Der gläserne Bürger droht Realität zu werden!» Moment – über welches Gesetz haben wir gerade abgestimmt?

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  • Phrosch 18.10.2016 21:31
    Highlight Die Schwierigkeit ist, dass bei der Fragestellung simplifiziert wird. Für den Richter stellt sich die Frage, ob der Pilot im Sinne des Gesetzes schuldig ist (ist er zweifellos). Der Pilot musste entscheiden, ob er dem Befehl oder seinem Gewissen gehorcht, auch wenn er dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Die Zuschauer können Gedankenspiele anstellen, wie sie handeln würden (was wäre, wenn der Pilot der eigene Sohn wäre? Die Mutter unter den Passagieren?). Es ist alles sehr viel komplexer...
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  • felixJongleur 18.10.2016 20:14
    Highlight Habakuk!
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  • s-wyss 18.10.2016 18:33
    Highlight Das ganze Gedankenexperiment erscheint mir sehr diffus und wenig entwickelt. Mir stellt sich somit die Frage weshalb dieses in dieser Form der Öffentlichkeit präsentiert wird.
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  • Ben88 18.10.2016 17:29
    Highlight Es geht darum uns in Europa medial auf einen Krieg vorzubereiten.
    Seit Monaten wird durch alle Medien das neue Bösewichts Duo Assat/Putin verteufelt und gleichzeit die Natoeinsätze verherrlicht. Neue Kriegschiffe als Technikwunder bestaunt, aber die Toten starben alle durch die Waffen der andern.
    Wenn man richtig losschlagen will, muss man das Volk zuerst einsalben, das es nicht zulaut aufschreit wenn die grossen Bomben fallen. Es müssen alle wissen das es die guten Bomben sein werden, und dass man den Preis von einpaar Menschenleben für die gute Sache zu opfern hat.

    Genau das passiert nun.
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    • Make'murica great again 18.10.2016 17:53
      Highlight Mhm und alle Weltführer sind Echsenmenschen aus der Zukunft, die die Medien beeinflussen. Die Menschheit war gar nicht auf dem Mond, Michael Jackson lebt und alles was uns davon abhält dies zu glauben sind die "Kondensstreifen" der Flugzeuge, die mit gedankenkontrollierenden Gasen versehen sind. Und im Fall: Simonetta Sommaruga ist die Echsenkönigin.
      ...the more you know
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  • anon 18.10.2016 15:09
    Highlight Moralisches Gedankenspiel aus: Minority Report

    Science-Fiction-Film in dem es eine sogenannte "Precrime"-Abteilung gibt, welche Morde vorhersehen kann. Im Sinne eines Pilotprojektes wird dies in Washington D.C. ausprobiert. Die Mordrate sinkt auf 0 und die Frage ist, ob das gleiche Verfahren Landesweit eingesetzt werden soll.

    Wird es nicht, da dem Täter die Wahl genommen wird, ob er die Tat auch effektiv begeht. Es kann also niemals mit absoluter Sicherheit ein Eintritt eines Ereignisses vorhergesehen werden.
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  • anon 18.10.2016 15:09
    Highlight Moralisches Gedankenspiele aus: Batman - The Dark Knight
    Die Stadt wird evakuiert und zwei Schiffe verlassen zur gleichen Zeit den Hafen. Eines ist gefüllt mit Straftätern, das andere mit Zivilisten. Beide Schiffe haben Sprengsätze an Bord und einen Zünder, um das andere Schiff in die Luft zu sprengen. Sprengen jemand das andere Schiff, überlebt das seine. Tut dies keiner innerhalb einer Stunde, explodieren beide Schiffe.

    Kein Sprengsatz wird aktiviert.
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  • falco 18.10.2016 14:24
    Highlight Schlussendlich muss man sich doch fragen ob es richtig ist, dass man den Namen des Piloten überhaupt erfährt, bzw. ihn zur Verantwortung ziehen kann.
    Hätte man das Flugzeug mit einer Boden-Luftrakete abgeschossen, würde man niemals erfahren, wer den Knopf gedrückt hat.
    Da müsste dann schon die Person hin stehen, die den Befehl zum Abschuss erteilt hat. Und das kann, aus meiner Sicht, in einer so schwerwiegenden Sache nicht nur eine Person sein.
    Wollte das Militär die Zustimmung des Volkes für den Ernstfall?
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  • sevenmills 18.10.2016 13:36
    Highlight Auch wenn ich der Meinung bin, dass man das Flugzeug abschiessen darf, so finde ich trotzdem, dass es eine Frage ist, die man durchaus auch anders bewerten kann und wo ich den Andersdenkenden recht geben muss. Man stelle sich mal vor, das Flugzeug wäre auf dem Weg an eine internationale Konferenz für Herzchirurgen und im Flugzeug wären die 164 weltweit besten Forscher/Mediziner/Ingenieure auf dem Gebiet gewesen, die zusammen noch zehntausende Menschenleben retten könnten. Ist das Argument "lieber 164 opfern statt 70'000 sterben zu lassen" immer noch so überzeugend? Es ist jedenfalls heikel.
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    • MadScientist42 18.10.2016 14:47
      Highlight Ich denke auch, dass beide Antwortmöglichkeiten seine Berechtigung haben. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass falls das Flugzeug ins Stadion stürzt, die Insassen des Flugzeugs ebenfalls auf der Strecke bleiben.
      Deshalb sehe ich den Vergleich mit den hochrangigen Wissenschaftlern nicht ein.
      8 0 Melden
    • anon 18.10.2016 16:03
      Highlight Interessanter Input. Falls wir also davon ausgehen, dass 164:70000 Menschen vertretbar sind ist der Markt eröffnet.
      Also 1:427 Personen ist vertretbar - jetzt führen wir eine Wertigkeit der Personen ein.
      Bildungsstand, Vorstrafen, Alter, Geschlecht, Religionen, Gesundheitszustand. Alles Faktoren die z. B. bei einer Risikokalkulation einer Versicherung verwendet werden, solange diese im gesetzlichen Rahmen sind (Religion in CH z.B. heikel).

      Wenn wir jetzt Menschenleben vergleichen können, können wir diese dann auch mit anderem Vergleichen wie z.B. Geld? 1:1 Mio. CHF? 1:10 Mio. CHF?
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    • Teslanaut 18.10.2016 18:06
      Highlight Die wichtigste Frage hat niemand beantwortet. Wie würde der Pilot verurteilt, wenn er einen Abschussbefehl seiner Vorgesetzten verweigert hätte und der Flieger in's Stadion gestürzt wäre. Eine Wertigkeit der Personen auch nur anzudenken ist der blanke Horror - dies sollte seit dem Untergang des dritten Reichs eigentlich Vergangenheit sein!
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    • anon 18.10.2016 18:51
      Highlight Ist für mich nicht die wichtigste Frage. In dem Fall würde es "lediglich" um Befehlsverweigerung gehen. Beim zweiten Punkt stimme ich zu 100 % zu - eine Wertigkeit ist in keinem Fall vertretbar.

      Ich habe das Gefühl, dass wie bei anderen aktuellen Themen die Terrorangst eine zentrale Rolle bei der Meinungsbildung spielt, was mich ziemlich beunruhigt. Denn als Argument im Film wird erwähnt, dass wir ohne diese Abwägung von Menschen keine Möglichkeiten hätten den Terror zu bekämpfen. Der einzige Nährstoff des Terrors ist jedoch die Angst der Gesellschaft..
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    • Teslanaut 19.10.2016 10:16
      Highlight @annon: Naja, durch die Befehlsverweigerung würde es auch "lediglich" zusätzlich 70'000 Tote geben. Da stellt sich schon die Frage, würde dies zu einer Anklage allein gegen den Piloten führen oder würden auch andere Instanzen zur Rechenschaft gezogen ( keine Evakuierungsmassnahmen usw.)
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  • Nevermind 18.10.2016 13:30
    Highlight So und jetzt das passende Gesetz dazu und die AGBs der Fluggesellschaften anpassen.

    Wer entführt wird, ist selber verantwortlich wie er aus der Situation rauskommt. Also hop hop das Cockpit stürmen und den Entführer unschädlich machen. Ansonsten wirst du abgeschossen.

    Der Pilot in dem Film müsste verurteilt werden. Befehlsverweigerung und wiederrechtliche Tötung kann auch bei Abwägung der zu erwartenden Toten nicht straffrei ausgehen. Wie hoch die Strafe sein soll und ob er sich seinen eventuellen Heldenstatus danach mit Büchern und Vorträgen vergolden kann sei dahingestellt.
    11 5 Melden
    • anon 18.10.2016 16:10
      Highlight Nicht nur der Pilot sollte zur Verantwortung gezogen werden, sondern auch die entsprechenden Behörden. Die Analyse im Film hat gezeigt, dass das Stadion ohne Zweifel hätte evakuiert werden können und somit hätte sich der Pilot gar nicht entscheiden müssen. Dieser Aspekt wird aber nur kurz von der Staatsanwaltschaft erläutert und müsste in einem zweiten Verfahren behandelt werden.
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  • N. Y. P. 18.10.2016 12:05
    Highlight Da watson jeden Freitag die Arena
    neutral (räusper) bewertet, könnte man doch jedesmal noch über folgende zwei Fragen abstimmen :

    Welche(r) Politiker(in) hat am meisten überzeugt* ?

    Welche(r) Politiker(in) hat wieder das üblich langweilige Parteigeschwafel von sich gegeben ?

    P. S. Wenn ich Text eingebe, werden mir Wörter vorgegeben. Als ich das Wort
    überzeugt*
    angefangen habe einzugeben, hat mir swift key das Wort
    überlegt !!
    vorgeschlagen.
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  • Nicosinho 18.10.2016 11:24
    Highlight Ich finde der Pilot ist ein Held!

    Er hat die ganze Last auf sich genommen und hat tausenden das Leben gerettet.

    Man stell sich mal vor, Kampfjet-Piloten hätten die Passagierflieger an 09/11 in den USA über dem Atlantik noch abfangen können...
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    • al1989 18.10.2016 13:36
      Highlight Der grosse Unterschied in diesen beiden Fällen ist, dass am 09/11 die Terroristen das Flugzeug selbst Geflogen sind und im Film der Pilot selbst.
      Woher willst du wissen das der Pilot nicht einfach über das Stadion hinweggeflogen wäre, oder kurz davor das Flugzeug zum Absturz gebracht hätte?
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    • reaper54 18.10.2016 13:52
      Highlight Es waren inlandflüge bei 9/11...
      2 0 Melden
    • Nicosinho 18.10.2016 14:13
      Highlight @al1989:
      Ja klar, es gäbe noch viele wenn und aber. Fakt ist, es bestand ein immenses Risiko für die 70'000 Leute im Stadion.

      @reaper54:
      Oder früh genug runter holen, so dass es keine Kollateralschäden gibt...
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  • Cana5 18.10.2016 10:59
    Highlight Kurz zusammengefasst:
    Galladé / Lang lassen lieber 70'164 Menschen sterben obwohl 70'000 davon gerettet werden könnten...

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  • Nocciolo 18.10.2016 10:51
    Highlight Ich fand die Idee mit der Publikumsbefragung nicht schlecht, fand aber schade, dass am Schluss tatsächlich das von der Mehrheit gewünschte Ende abgespielt wurde. Viel spannender wäre es gewesen, wenn sie gerade das andere Ende abgespielt hätten oder es offen liessen. So hat es nur die Meinung der Mehrheit reproduziert, statt eines Gedankenanstosses geliefert. So kann nun die Mehrheit mit einem positivem Gefühl des "ich hatte ja recht" ins Bett gehen.
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  • Qui-Gon 18.10.2016 10:00
    Highlight Was lädt man auch diese Politheinis und Hohlschnorris ein. Da gäbe es sicher bessere Diskussionsteilnehmer. Strafrechtsprofessoren/innen, Luftwaffenchef, Ethiker/innen, was auch immer.
    58 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.10.2016 11:01
      Highlight Das stimmt. Immer dürfen die Politiker ran. Völlig phantasielos (bei einem sonst total gelungenen Themenabend).

      Aber es ginge wirklich zur Abwechslung auch mal ohne Politiker. Gerade in einem Land, das nicht nur durch die Politiker, sondern auch durch das Volk «regiert» wird, hätten sicher auch andere etwas zu sagen.

      Es wäre gut (oder zumendest überlegenswert), wenn zum Meinungsbildungsprozess jeweils auch Arenen stattfinden würdenx, wo die Politiker und die Parteien ganz aussen vor gelassen werden.

      Ich bin sicher, da würde wesentlich weniger Angstmacherei betrieben.
      34 0 Melden
    • Xriss 18.10.2016 11:27
      Highlight Ich fand zumindest Thomas Hurter gut gewählt und er hat sich meiner Meinung nach auch gut geschlagen. Für seiner Partei hab ich reichlich wenig Sympathie, er hat es aber für mich glaubwürdig geschafft, als ehem. Militär- und Linienpilot seine Meinung zu äussern und nicht Parteipolitik zu betreiben. Er ist auch der Attacke von Frau Galladé bezgl. Kriegswaffenexport gekonnt ausgewichen.
      Herr Niggli als Experte war unbestritten hervorragend gewählt.
      16 0 Melden
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  • Raban T. Jolibois 18.10.2016 09:51
    Highlight Top, bitte mehr solche Themenabende mit anschliessender Arena.
    Nur würde ich ein anderes Mal eher Experten und keine (ex)Politiker ins Zentrum stellen.
    War trotzdem eine gute Abwechslung.

    Feedback an watson: toll wie Ihr Woche für Woche über die Arena berichtet. Klar, inhaltlich teile ich eure Analysen nicht immer aber gleichwohl gute Arbeit. Kenne einige gleichaltrige die dadurch inzwischen öfters Arena schauen. Wenn auch eher die Wiederholung, weil FR Abend ist auch eextrem ungünstig gelegen :-P
    38 1 Melden
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  • Bruno Wüthrich 18.10.2016 09:45
    Highlight Strafrechtsprofessor Niggli ist einfach der Hammer. Habe vor Jahren mal eine «Sternstunde Philosophie - Sendung» gesehen, in welcher er Gesprächsgast war.

    Das war allerbeste Unterhaltung, und keine einzige Sekunde langweilig. Gerne mal wieder!
    28 0 Melden
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  • Likos 18.10.2016 09:37
    Highlight Eigentlich haben die Terroristen schon mit der Existenz dieses Stückes und den darauf folgenden Umfragen und Diskussionen mehr gewonnen als mit einem Flugzeug.
    16 13 Melden
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  • Scaros_2 18.10.2016 09:29
    Highlight Ja die gute Moral. Hatten wir damals schon in der Ausbildung mit diesem Bild hier:

    Man wird nie eine vernünftige Lösung haben. Bei uns wurde damals diskutiert ob man jetzt eher 1 kleines Kind tötet oder 4 ältere Opas oder 1 alter Opa oder 4 kleine Kinder. Je nach situation wählt man A oder B aber wählen muss man. Man muss viel eher mit der Entscheidung leben, sei das jetzt 1 Individium oder eine Gesellschaft. Fair ist es nie:

    Btw. auch interessant hierzu:
    http://www.nzz.ch/wissenschaft/technik/moralische-dilemmata-selbstfahrende-autos-in-der-zwickmuehle-ld.91033

    Selbstfahrende Autos!!

    10 1 Melden
    • Scaros_2 18.10.2016 11:02
      Highlight Btw.

      Noch als ergänzung:

      http://moralmachine.mit.edu/

      Hier kann jeder sich einmal in die Situation des Piloten setzen. Es geht schlicht darum zu entscheiden wie eine K.I. eines Fahrzeuges entscheiden soll, denn das ist wichtig, denn viele Menschen wissen nicht, das man einer K.i: so was beibringen muss.
      2 0 Melden
    • anon 18.10.2016 15:21
      Highlight Es stimmt überhaupt nicht, dass man so etwas einer K. I. beibringen muss. Man kann einem Computer einen sehr einfachen Algorithmus beibringen, welcher vom Computer weiterentwickelt wird. Es wird z. B. nicht erklärt wie eine Katze aussieht, sondern es werden 1 000 000 Bilder von Katzen gezeigt und der Computer kann dann bei Bildern (welche er noch nie gesehen hat) entscheiden, ob es sich um eine Katze handelt. Für den Menschen ist beim Deep-Learning heute schon oft nicht mehr möglich nachzuvollziehen, wie eine Maschine zu einer Entscheidung gekommen ist.
      0 0 Melden
    • Scaros_2 18.10.2016 15:37
      Highlight Alles richtig. Denoch musst du dem Algorithmus der sich selbst weiterentwickelt beibringen wo die grenzen sind und ist jetzt ein Katzenleben weniger wert als ein Hundeleben? Oder sind beide Leben weniger wert als das eines Menschen? ;-) Egal welche eigenschaften der Algo hat. Der Kern muss der Mensch erst machen und dieser muss die Grenzen definieren sonst hättest du ja das Systen von Marvels "Ultron" erschaffen der sich gegen den Schöpfer wendet ;-)
      1 0 Melden
    • anon 18.10.2016 15:54
      Highlight Bin mit fast allem einverstanden, aber mir gefällt das Wort Grenzen nicht, weil es bedeuten würde, dass sich ein Algorithmus sich innerhalb einer Sandbox bewegen würden. Dies mag zu Beginn sicherlich stimmen, doch ist es nicht zwingend. Viel mehr ist es ein möglichst abstraktes Konzept, nach dem sich ein Algorithmus anfangs richtet. Und ja, ich bin nicht der Meinung dass der Mensch K. I. ewig unter Kontrolle halten kann.. ;-) Was aber nicht unbedingt ein Problem darstellt, da es nur eine logische Konsequenz der Evolution ist. Nur eine Frage der Zeit.
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    • Scaros_2 18.10.2016 16:31
      Highlight ja aber die logische konsequenz bedeutet aber auch das eine K.I. die von der Hand des Menschen losgesagt wird auch zur rechenschaft gezogen werden kann, denn wer ist haftbar für ein Programm für welches niemand mehr verantwortlich ist und wissentlich falsch arbeitet?

      Grenzen, sei das nun die Sandbox oder Grenzen in einem anderen Kontext wird es benötigen da der Mensch schlussendlich immer für das Haftbar sein muss was er tut und geschaffen hat.
      1 0 Melden
    • anon 18.10.2016 19:39
      Highlight Jetzt wird es interessant. Aktuell gibt es kein solches Modell und es wird auch schwierig so etwas einzuführen, da die Grenzen gar nicht so leicht zu definieren sind. Für was wäre der Mensch dann haftbar? Für falsche oder fehlende Grenzen? Für Fehler innerhalb der Grenzen und was passiert falls der Algorithmus sich auf einmal ausserhalb der Grenzen bewegt und sich neu vernetzt? Auf einmal ist es Set von Algorithmen und der "Verantwortliche" ist kaum mehr auszumachen.
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  • N. Y. P. 18.10.2016 09:15
    Highlight So ein Themenabend dürfte durchaus einmal im Monat stattfinden.

    Am meisten beeindruckt haben mich die beiden Plädoyers von der Staatsanwältin und dem Verteidiger.
    Beide haben klar, nachvollziehbar und interpretationsfrei ihre Argumentation dargebracht. Ich hätte beiden recht gegeben.
    Wenn man nachher die Diskussion der Politiker verfolgt hat, gabs eigentlich mehr Konfusion statt Klärung.
    55 0 Melden
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  • crossover 18.10.2016 09:03
    Highlight Der Fall ist doch eigentlich ganz klar. Wenn man wie von den meisten Teilnehmern der Arena gesagt, keine Leben gegeneinander abwägen darf, dann ist der Pilot schuldig zu sprechen weil er 164 Menschen tötete.
    Das Strafmass ist dann eine andere Sache.
    Kriterien wie falsch und richtig sind Begriffe die jeder für sich selbst definiert.
    Die ganzen hypothetischen Szenarien sind für den Fall nicht wichtig gewesen und haben nur zur Verwirrung beigetragen.
    26 7 Melden
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  • Widmer 18.10.2016 08:47
    Highlight Diese Arena gehört zu den besten. Der Film war ausgezeichnet. Für Diskussionen ist der Experte Roullier nicht tauglich, und Chantal Gaballé geriet zeitweise arg ins schwimmen.
    30 3 Melden
    • falco 18.10.2016 09:46
      Highlight Galladé... Gabalier...? Thats the question!
      7 2 Melden
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  • Floule 18.10.2016 08:03
    Highlight Echt schade, wäre Interessant gewesen wie die Meinungen begründet werden.

    Aber war ja klar, lieber wieder den Kindergarten-Streit anzetteln.
    27 2 Melden
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  • Wuschelhäschen 18.10.2016 08:01
    Highlight «Etz hani aber Müeh, Chantal», sagte Müller, ein drittes Mal.

    Na und? Wieso sollen Leute, die sonst per Du sind, sich plötzlich siezen?
    37 5 Melden
    • jones 18.10.2016 08:39
      Highlight Wenn es gegenseitig war, warum nicht: Würde von einer freundschaftlichen, kollegialen Haltung zeugen (und "menschelen", was diesen Runden gut tun würde). Aber einseitig ist es eine subtile Herabwürdigung der Kompetenz, eine Verniedlichung der Argumente und ein häufiges Phänomen des (unbewussten) Sexismus. Da ich die Arena nicht gesehen habe, kann ich es nicht beurteilen und möchte auch keinen Vorwurf formulieren, aber wie gesagt, kann dahinter weitaus mehr stecken.
      13 28 Melden
    • Piri 18.10.2016 09:23
      Highlight @jones ich denke eher, dies war nicht in diesem Sinne gewollt, sondern kam mit den Emotionen aus dem Herzen. Denn wenn man sonst per Du ist, fällt es grad bei betroffenen Aussagen nicht auf das Sie zu wechseln. Für mich wäre das immer schön distanziert bleiben und ja kein Herzblut oder auch tiefe Überzeugung in etwas zu legen! Er war ja anständig und hat sich meines Erachtens nicht im Ton vergriffen!
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  • TheBalco 18.10.2016 07:52
    Highlight Ich fand das wirklich einen gelungenen Film. Obwohl es "nur" eine einzige Gerichtsverhandlung war, konnte mich der Film begeistern. Man konnte sich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen und war sich selbst nicht sicher, ob das jetzt die richtige Entscheidung war.
    Die Arena danach habe ich nicht gesehen.
    22 1 Melden
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  • falco 18.10.2016 07:46
    Highlight Das ganze war schon von Anfang an zu Gunsten des Piloten bzw. eines Freispruchs ausgerichtet. Den 164 Passagieren standen 70'000 Stadionbesucher gegenüber. Das Flugzeug stürzte auf einen Kartoffelacker und nicht etwa auf eine Schule, wo nochmals 100 Kinder umkamen. Hat man mit diesem fiktiven Beispiel nicht nur den Piloten sondern auch das Militär mit frei gesprochen? Ich hätte den Piloten auch frei gesprochen, aber nicht das Militär. Es wäre zu einfach gewesen, den Piloten zum Bauernopfer zu machen.
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    • michiOW 18.10.2016 12:28
      Highlight Du hast das Dilemma, bzw den Film nicht verstanden.
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  • dracului 18.10.2016 07:42
    Highlight Es war eine kreative Form der Volksbefragung in den DACH-Ländern. Dank der inoffiziellen Abstimmung wissen die Regierungen nun, ob sie im Ernstfall den Rückhalt der Bevölkerung hätten. Gamifikation ist also in der Politik angekommen.
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  • Caturix 18.10.2016 07:34
    Highlight Da das Flugzeug verlohren ist muss man es auch wegen einer Person abschiessen die gerettet werden kann. Schiesst man es nicht ab gewinnt der Terrorist. Da gibt es nichts zu diskutieren ich würde es auch wollen wenn ich im Flugzeug wäre.
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    • Barracuda 18.10.2016 09:02
      Highlight So ein Quatsch, selbstverständlich gibt es da nicht nur schwarz oder weiss, so einfach ist es dann doch nicht. Ausserdem wären unter keinen Umständen 70000 Leute umgekommen, diese fiktive und plakative Zahl hat mich gestört. Und wenn der Attentäter nicht selbst geflogen ist, was offensichtlich der Fall war, dann hätte der Pilot sowieso unter keinen Umständen das Stadion angesteuert! Einen solchen Fall hat's gar noch nie gegeben, dass ein Pilot einer solchen Aufforderung Folge geleistet hat.
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    • zuercher123 18.10.2016 10:05
      Highlight Man sollte noch erwähnen, dass die Passagiere eines Flugzeuges am 11. September dieses selbst zum Absturz brachten, damit die Terroristen keinen Erfolg haben.
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    • Caturix 18.10.2016 12:37
      Highlight @Barracuda. Klar sterben nicht 70'000 aber es geht eigentlich gar nicht um wie viel Menschen sterben. Wenn ein Flugzeug nicht mehr zu retten ist gehört es abgeschossen wenn man noch mehr Schaden damit verhindern kann und es zu fast 100% keine andere Lösung gibt.
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  • Nivea Duschgel 18.10.2016 07:25
    Highlight ob die Entscheidung des Piloten moralisch richtig oder falsch ist, ist eine Frage die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Aber die Frage ob er rechtlich schuldig ist, ist ganz klar Ja. Wie die Strafe ausfällt ist hingegen wieder diskutierbar...
    Finde es schade, dass in der ganzen Diskussion diese unterscheidung zu wenig gemacht worden ist. Die Runde der Politiker war wie zu erwarten. ("hani müeh")
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    • stayhome 18.10.2016 09:16
      Highlight Falsch! Klar ist nur, dass er tatbestandsmässig und rechtswidrig gehandelt hat. Ob der Pilot hingegen auch schuldhaft gehandelt hat, ihm also ein persönlicher Vorwurf gemacht werden kann, dies ist vorliegend das grosse Thema und ist letztendlich eine Wertungsfrage, auf die das Recht keine klare Antwort weiss.
      Das zentrale Argument auf Seiten der Staatsanwältin betr. Menschenwürde ist verständlich, jedoch frage ich mich, ob nicht auch der Pilot zum reinen Objekt degradiert wird, wenn man ihm jeder Entscheidungsfreiheit beraubt, er also sozusagen als willenlose Waffe betrachtet wird
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    • Nocciolo 18.10.2016 10:43
      Highlight @stayhome Dann hätte er vielleicht nicht Soldat werden sollen, wenn er nicht zum Befehlsempfänger (und somit reinem Objekt) degradiert werden will. Er hat hier ganz klar gegen einen Befehl von Oben gehandelt, den ihm vorschrieb nicht 164 Menschen zu töten. Ich finde es grundsätzlich mutig, gegen einen Befehl zu verstossen, wenn damit etwas unmenschliches verhindert wird (z.B. eben gerade nicht zu schiessen, trotz Schiessbefehl). Hier aber hat er geschossen, trotz gegenteiligem Befehl. Ein klares Verbrechen.
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    • stayhome 18.10.2016 11:15
      Highlight Ich wollte damit auch nur aufzeigen, dass das Argumentieren mit Begrifflichkeiten wie der Menschenwürde selten bis nie zu einem befriedigenden Ergebnis führt. Man muss sich einfach bewusst werden, dass das Recht nicht dafür geschaffen wurde, solche spezifischen Ausnahmesituationen zu erfassen. Wer sich mit den Rechtswissenschaften beschäftigt, der weiss, dass die erarbeitete Methodik bei gewissen Extremkonstellationen einfach scheitert. Es wäre bei diesen Fällen unsachgemäss, dann einfach nach Schema F vorzugehen. Der gesunde Meschenverstand muss hier folglich m.E. im Vordergrund stehen.
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  • tzhkuda7 18.10.2016 07:12
    Highlight Geht nicht mit meiner Moralischen Vorstellung überein, den Piloten dafür zu bestrafen. Das heisst aber nicht das man es daran festhalten muss.

    Wer war verantwortlich für die Räumung des Stadions? Warum wurde das nicht gemacht? Man hatte dem Piloten all diese Informationen unterschlagen. Er musste mit dem Handeln, was er hatte, das gehört auch zur Ausbildung.

    Die Instanzen über ihm hatten Versagt, und unter Ihnen wäre der Schuldige nun zu suchen, der den Piloten mit solch einem schweren Entscheid, obwohl abwendbar, alleine liess. Er hat die 164 Tote zu Verantworten, nicht der Pilot.
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  • pamayer 18.10.2016 06:49
    Highlight Dramatik à la brecht und Shakespeare.
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  • deleted_717784881 18.10.2016 05:44
    Highlight Diesen ganzen TV-9/11-Nachahmungs-Flugzeug-Möchtegern-Terrorfilm hätte man sich ersparen können. Und die Arena auch. Dann ziehe ich das vor, wenn schon geflogen werden soll:

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    • deleted_719659190 18.10.2016 08:00
      Highlight Selten so was Sinnfreies gelesen. Und jetzt wissen wir alle was Ursula für ein Hobby hat und wir sind tief beeindruckt.

      Wenn man ganz hoch fliegt und die Augen schliesst, bekommt man von der Realität nichts mit. So schön....
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    • Liv_i_am 18.10.2016 08:01
      Highlight Hast du den Film überhaupt gesehen? Denn wenn du ihn gesehen hättest, würdest du nicht einen solchen Kommentar schreiben. Äusserst informative und spannende Sendung, die einem zum Nachdenken über Recht und Unrecht anregt.
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    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 18.10.2016 08:23
      Highlight Guten Morgen Ursula. Dir ist aber bewusst, was das Ziel dieses verfilmten Theaterstücks war, oder? Die Frage dazu ist eigentlich sehr interessant, findest du nicht? "Soll man 164 Menschen töten, um einen terroristischen Anschlag mit möglicherweise 70'000 Opfern zu verhindern?" Mich würde deine Meinung zu dieser Frage interessieren.
      Versteh mich nicht falsch, Solar Impulse ist ein sehr spannendes Projekt, hat aber, bis auf die Flugzeugkomponente, nicht viel Zusammenhang mit dem Thema hier.
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  • spotterlifestyle 18.10.2016 05:44
    Highlight Diese Show war höchst amüsant!
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Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

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