Schweiz

Der grüne Bundestagsabgeordnete und LGBT-Aktivist Volker Beck feiert im Plenarsaal des Parlaments das Ja zur «Ehe für alle». Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

«... und den Abfall entsorgt ein schwuler Müllmann» – «Ehe für alle» auch für die Schweiz?

Deutschland sagt Ja: Der Bundestag legalisiert die «Ehe für alle». Der Geschäftsleiter der Schweizer Schwulenorganisation «Pink Cross» war für dieses historische Ereignis in Berlin. Er spricht über die Stimmung vor Ort, die Signalwirkung für die Schweiz und erklärt, weshalb er sich manchmal einen schwebenden pinken Punkt über allen LGBT-Menschen wünscht.

30.06.17, 11:14 01.07.17, 08:08

Herr Baumann, sie befinden sich seit einigen Tagen in Berlin. Wie ist dort die Stimmung nach dem Ja des Bundestags zur «Ehe für alle»?
Bastian Baumann:
Es herrscht eine Mischung aus grosser Freude verbunden mit Überraschung darüber, dass es jetzt am Schluss so schnell ging. Die grosse Koalition aus CDU und SPD hat die Behandlung des Geschäfts im Rechtsausschuss 30 Mal blockiert. Nun hat letzten Endes im Wahlkampf ein einziger Satz von Kanzlerin Merkel zur Aufhebung des Fraktionszwangs bei CDU/CSU ausgereicht, um der «Ehe für alle» den Weg zu ebnen.

Zur Person

Bastian Baumann ist Geschäftsleiter von Pink Cross, dem schweizerischen Dachverband der Schwulen. Bild: zvg

Wie optimistisch war die deutsche LGBT-Community in den letzten Tagen?
Es war eine gewisse Anspannung zu spüren, weil die Sache bis heute morgen noch nicht in trockenen Tüchern war. Bis am Schluss wurde mobilisiert. Die Berliner Benutzer von Grindr, einer Dating-App für Schwule, wurden beispielsweise dazu aufgerufen, den Abgeordneten von CDU und CSU zu schreiben, um für ein Ja zur «Ehe für alle» zu werben. Zusätzlich fand heute ab 8 Uhr früh eine grosse Demo vor dem Kanzleramt statt.

Hat das deutsche Ja zur Ehe für alle Signalwirkung – auch für die Schweiz?
Jedes Land, das die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet, sendet ein ermutigendes Signal. Der deutsche Entscheid ist eine Motivation für LGBT-Aktivisten auf der ganzen Welt. Ich denke aber persönlich, die Signalwirkung der Volksabstimmung im katholischen Irland vor zwei Jahren war noch grösser.

«In gesellschaftspolitischen Fragen ist die Schweizer Politik wahnsinnig langsam – man denke an das Frauenstimmrecht.»

In der Schweiz befasst sich das Parlament seit 2013 mit der «Ehe für alle». Erst kürzlich wurde die Behandlungsfrist des Geschäfts auf 2019 erstreckt. Warum dauert es bei uns so lange? Das politische System der Schweiz ist grundsätzlich zäh. Das kann natürlich frustrierend sein. Gleichzeitig hat unser System den Vorteil, dass wir eine öffentliche Debatte zu den wichtigen Fragen haben. In Deutschland wurde die Ehe für alle jetzt im Zuge des Wahlkampfs sehr schnell aufgrund von Parteibeschlüssen durchgesetzt – mancher Konservativer fühlt sich überrumpelt, was nach jahrelanger Blockade aber irgendwie auch lächerlich erscheint.

Aber sechs Jahre oder mehr für die Behandlung eines Geschäfts sind auch für die Schweiz ausserordentlich langsam. Steckt Absicht dahinter?
In gesellschaftspolitischen Fragen ist die Schweizer Politik wahnsinnig langsam – man denke an das Frauenstimmrecht. Aus meiner mehrjährigen Erfahrung weiss ich, dass LGBT-Themen bei den Parlamentarier nicht unbedingt auf grosses Interesse stossen. Den meisten fehlt der persönliche Bezugspunkt. Es ist absurd: LGBT-Menschen machen zehn Prozent der Bevölkerung aus. In anderen Themenfeldern handelt die Politik viel schneller, obwohl viel weniger Menschen betroffen sind.

Umfrage

Soll die gleichgeschlechtliche Ehe auch in der Schweiz Realität werden?

  • Abstimmen

3,293 Votes zu: Soll die gleichgeschlechtliche Ehe auch in der Schweiz Realität werden?

  • 86%Unbedingt, Homosexuelle sollen genau die gleichen Rechte geniessen wie Heterosexuelle.
  • 11%Ich bin dagegen, die Ehe ist traditionell die Verbindung zwischen Mann und Frau.
  • 3%Ich weiss es nicht.

Transparent vor der Schweizerischen Botschaft in Berlin. Bild: zvg

Wie ist die Stimmung in der LGBT-Community angesichts des Schneckentempos?
Ich spüre viel Unverständnis und Ungeduld. Der Entscheid über die erneute Fristverlängerung um zwei Jahre hat wenigen eingeleuchtet. Man muss an dieser Stelle der Community und ihren Familienangehörigen ein Kränzchen winden, wie viel Geduld und Durchhaltewillen sie trotz aller Rückschläge während Jahrzehnten gezeigt haben.

Warum löst die «Ehe für alle» auch im Jahr 2017 bei manchen noch so starke Abwehrreflexe aus? In der Diskussion wird immer wieder die staatlich anerkannte Zivilehe mit der religiösen Institution der Ehe vermischt. Deshalb wird in dieser Debatte immer mit Schlagworten wie Moral, Kultur oder Bewahrung von Traditionen argumentiert. Die Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften können von mir aus verheiraten und nicht verheiraten, wen sie wollen. Aber als Bürgerinnen und Bürger mit allen Pflichten wollen wir Homosexuellen vom Staat auch alle Rechte erhalten – darunter eben die Möglichkeit einer Zivilehe.

Bastian Baumann (rechts) und Julian Fricker alias Dragqueen Shiaz Legz vor dem Kanzleramt in Berlin. Bild: zvg

Aus Ihrer Sicht als LGBT-Aktivist: Was ist Ihre Wunschvorstellung der Schweiz in zehn Jahren?
Diese Antwort hat zwei Seiten: Es geht einerseits um die soziale Gleichstellung: Wie gehen wir als Gesellschaft mit LGBT-Leuten um? Ein homosexuelles Paar, das Händchen haltend durch die Strassen geht, wird auch in einer Stadt wie Zürich noch schräg angeschaut. Insofern wünsche ich mir, dass LGBT-Menschen in zehn Jahren viel unspannender geworden sind.

«Manchmal wünsche ich mir, dass über jeder LGBT-Person einen Tag lang ein pinker Punkt schweben würde. Dann würde die Gesellschaft sehen, dass wir überall sind.»

Was ist die andere Seite?
Hier geht es um die rechtliche Gleichstellung. Was Fragen wie den Zugang zum Adoptionsverfahren, den Schutz vor Diskriminierung und Hassverbrechen oder die rechtlichen Fortschritte bei Themen von Transmenschen anbelangt, hat die Schweiz noch einen riesigen Nachholbedarf. Im jährlichen Ranking zur rechtlichen Lage von LGBT-Menschen der «International Lesbian & Gay Association» (ILGA) landete die Schweiz auf Platz 26 von 49 europäischen Ländern. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns.

Wie kommt die Schweiz am schnellsten ans Ziel?
Manchmal wünsche ich mir, dass über jeder LGBT-Person einen Tag lang ein pinker Punkt schweben würde. Dann würde die Gesellschaft sehen, dass wir überall und völlig alltägliche Menschen sind: Man wird von bisexuellen Ärzten operiert, von lesbischen Pilotinnen geflogen und den Abfall entsorgt ein schwuler Müllmann. Vielleicht müsste die LGBT-Community in ihrer ganzen Vielfalt einmal auffallen, damit sie nachher als völlig selbstverständlich gelten kann.

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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  • bullygoal45 01.07.2017 08:43
    Highlight Ich habe mich lange schwer getan mit der Adoption von Homosexuellen. Das kann ich langsam gutheissen.

    Auch die gleichen Rechte vor dem Staat.

    Kirchlich finde ich sollte es aber keinen Weg geben so zu heiraten. Sprich vor dem Staat JA, vor Gott NEIN
    4 19 Melden
    • Fly Baby 01.07.2017 10:04
      Highlight Zum Glück ist die Zivilehe mit beweisbaren Fakten belegt und rechtlich gesichert.
      Vor Gott? Von mir aus... dieser ganze aberlgäubische Quark mit all seinen dunklen Abgründen kann trauen wen sie wollen... gilt ja nur vor Gott.
      13 1 Melden
    600
  • mrmikech 30.06.2017 23:54
    Highlight Kannst vorstellen dass in die Schweiz menschen mit eine dunkle hautfarbe nicht heiraten dürften? Ein modernes land musste sich schämen falls das so wäre. Zum glück sind alle menschen in die Schweiz gleich... würde man denken...
    9 11 Melden
    • Asmodeus 01.07.2017 15:48
      Highlight Wieso die Blitze,? Er hat recht.
      Früher waren Mischehen aus denselben hirnrissigen Gründen verboten wie nun die Homoehe.
      6 3 Melden
    • poga 01.07.2017 17:18
      Highlight @Asmodeus ich kann dir nur meinen Blitz erklären. Der Kommentar ist schlicht und einfach polemisch. Er ist auch von der politischen Färbung her sehr einseitig. Er wird der Komplexität der Thematik nicht annähernd gerecht, gleichzeitig nimmt der Schreiber sich das Recht die Gesellschaft zu kritisieren. Von wegen Schämen. Zudem war der Schreiber nicht dazu seine Kritik direkt anzubringen. Deswegen der Blitz meinerseits.
      3 5 Melden
    • Fabio74 03.07.2017 07:21
      Highlight @poga Er hat zu 100% Recht. Das Thema ist nicht komplex.
      Es ist ein weiteres Thema, dass die Rechten verhindern wollen.
      4 1 Melden
    • poga 04.07.2017 11:33
      Highlight @Fabio ich hoffe, dass du beim Thema Islam und Zuwanderung genauso denkst. Es ist ja nicht komplex. Nicht komplex bedeutet für mich, dass sich ca. 70% der Wahlberechtigten sicher sind, dass etwas so sein sollte. Die Waffe der Vereinfachung bzw. kompliziert Machung, ist ein politisches Werkzeug. Dabei ist doch in der heutigen Zeit das meiste für irgend jemand komplex.
      1 1 Melden
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  • D O R Y 30.06.2017 22:01
    Highlight Nur mal ein Denkanstoss: wenn man die Ehe für Homos aus religiösen Gründen verbieten will, müsste man sie dann nicht au für andersgläubige/nichtreligiöse verbieten? Die heiraten dann ja auch nicht in dem Sinne kirchlich.
    31 8 Melden
    • poga 01.07.2017 05:42
      Highlight Meine Güte wieso soll dieser Kommentar ein Highlight sein?
      16 2 Melden
    • Fabio74 01.07.2017 07:34
      Highlight Weil ich 100% zustimme zu dieser Frage :-)
      5 6 Melden
    • Asmodeus 01.07.2017 15:47
      Highlight Was watson als Highlight deklariert weiss vermutlich nedmal watson selbst.
      7 0 Melden
    • Livia Peperoncini 05.07.2017 02:33
      Highlight @D O R Y Das fragst Du wohl am besten mal einen Rabbi oder Imam.
      1 0 Melden
    600
  • Iko5566 30.06.2017 21:08
    Highlight Heiraten finde ich komplet in Ordnung. Beim Kinder adoptieren habe ich gewisse Bedenken. Es gibt einige Untersuchungen, welche belegen, dass nur weibliche Bezugspersonen die Entwicklung von Jungen negativ beeinflussen. Warum nur Jungen und nur weibliche Bezugspersonen? Weil die Meisten Kindergartenlehrpersonen und Unterstufenlehrpersonen weiblich sind und wenn du dann noch zwei Mütter hast bist du 10 Jahre alt bis du mit einer männlichen Bezugsperson in Kontakt kommst. Muss natürlich nicht zwingend so sein, aber die Gefahr ist relativ hoch. Gilt im übrigen auch für Söhne alleinerz. Mütter o.V
    11 29 Melden
    • poga 01.07.2017 05:41
      Highlight Bitte Quellen der Studien angeben. Ich tue mich schwer damit dies zu glauben.
      17 6 Melden
    • Fly Baby 01.07.2017 10:05
      Highlight Die Gesellschaft beweist das Gegenteil.
      5 1 Melden
    • Iko5566 01.07.2017 12:23
      Highlight Habe leider keine gefunden welche öffentlich zugänglich ist. Aber hier zwei Quellen, wenn Sie sich diese beschaffen wollen.

      Wickert, Nadine (2016) Väterund ihre Bedeutung für die psychische Gesundheit ihrer Kinder. Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, 2 (5). 91-104.

      Anders, Michael (2014). Das fehlen männlicher Bezugspersonen in Erziehung und Bildung. Zeitschrift für Klinische Kinderpsychologie, 6 (2), 45-83.

      Hoffe dies hilft Ihnen.
      3 4 Melden
    • Juliet Bravo 01.07.2017 13:39
      Highlight Dann sollte man also konsequenterweise auch Alleinerziehenden die Kinder wegnehmen - da fehlt ja dann auch eine weiblich oder männliche Bezugsperson.
      Das Argument zieht einfach ganz und gar nicht!
      9 0 Melden
    • Iko5566 01.07.2017 14:21
      Highlight Ihr Argument zieht leider noch viel weniger. Nur weil es dies ohnehin schon gibt dann noch zusätzlich zu fördern ist ein Schluss, der nun wirklich absolut keinen Sinn ergibt.
      0 6 Melden
    • pinex 04.07.2017 18:54
      Highlight Die meisten lesbischen Paare werden schon nicht gleich Männerhasserinnen sein und sehr wohl Männer im freundeskreis & der Familie haben, die dann auch als Bezugspersonen der Jungs dienen. Genauso wie alleinerziehende Mütter (wie z.B. meine...)
      0 0 Melden
    600
  • FrancoL 30.06.2017 20:10
    Highlight Ich lese und lese, immer geht es im die rechtliche Gleichheit um Recht und nochmals Recht.
    Dann gehe ich in die nächste Bar, ins Restaurant oder an ein Fussballspiel und was treffe ich: VORURTEILE, verurteilende Menschen, Unverständnis für das Gleichgeschlechtliche.
    Mir scheint man will zuerst das Recht biegen und dann die Menschen beeinflussen moralisch gerechter zu sein, den anderen so zu akzeptieren wie er ist.
    Und ich glaube es wäre den LGBTs mehr geholfen wenn sie auf mehr Verständnis treffen würden, als auf mehr Recht. Mit mehr Verständnis kommt auch mehr Recht, umgekehrt leider nicht.
    14 3 Melden
    • poga 01.07.2017 05:39
      Highlight @FrancoL Ich reibe mir in letzter Zeit immer wieder die Augen ab deinen Kommentaren. Wie kommt es dass diese immer besser und differenzierter werden?
      4 5 Melden
    • pamayer 01.07.2017 08:26
      Highlight Es ist leider schon so, dass gegenüber den LGBT Menschen grosse Vorurteile vorhanden sind. Die wischt auch keine Rechtsprechung vom Tisch.
      Viele - vor allem Männer - fühlen sich durch LGBT Menschen in ihrer Identität als echter Kerl bedroht und in Frage gestellt.
      Die Frage um LGBT Menschen ist letztendlich ein Macho Problem.
      5 4 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 09:22
      Highlight @poga; Bin mir nicht sicher, ob Du mich da "hochnehmen" willst. Ich habe 2 Taktiken, wenn es erforderlich ist kann und will ich differenziert sein, wenn das Thema und die Kommentare "grobschlächtig" sind dann "haue" ich auch "grob" in die Runde, denn ich habe gelernt man kommt dann meistens kaum weiter wenn man einem groben Faustschlag differenziert antworten will. Ich habe dies im Sport gelernt, die feine Technik ist dann einzusetzen wenn keine Rasenmäher beim Gegner unterwegs sind sonst muss man eben auch den eigenen Mäher auspacken.
      2 3 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 09:31
      Highlight @poga; Als Beispiel: Nimm die Aussage von pamayer. Diese ist eine Verallgemeinerung die mehr als gefährlich ist. Wenn man differenziert in die Gesellschaft hinein hört, gibt es viele verschiedene Menschen die Vorurteile gegenüber den LGBTs haben und die grössere Hälfte dieser Menschen haben nichts mit einem Macho zu tun. Viele dieser Menschen ducken sich mit ihren irren Ansichten zu LGBTs und lassen die "Machos" als fast einzige Bedrohung von LGBTs erscheinen, das ist aber falsch und gefährlich. Es sind die stillen "Mitreiter" die anders denkenden und fühlenden Menschen im Wege stehen.
      3 0 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 09:37
      Highlight @poga; Was nun soll man pamayer entgegnen? Eine grobe Antwort auf eine undifferenzierte Aussage (LGBT sei letztendlich ein Macho Problem) wie zB: Vereinfachungen sind meisten falsch.
      Oder soll man versuchen aufzuzeigen dass die Gesellschaft die "stillen" und die "groben" Gegner einer Sache beherbergt und man das nicht unterschätzen darf, dies erst recht nicht in einer Demokratie die es jedem Einzelnen ermöglicht sich durch seine Stimme zu artikulieren OHNE dass seine Meinung erkannt wird.
      Da neige ich dann zur Vereinfachung, der "groben" Entgegnung.
      2 0 Melden
    • poga 01.07.2017 10:22
      Highlight @pamayer deine Aussage ist nicht falsch. Nur mit dem "viele" habe ich ein Problem. Ich denke eher, dass man homosexuelle Männer nur wahrnimmt, wenn sie sich einem aufs Auge drücken. Ich bin anders und so. Die breiten 10% sieht man nicht. Und kann damit auchnicht assoziieren, dass das ganz normale Menschen sind.
      2 0 Melden
    • poga 01.07.2017 11:45
      Highlight @FrancoL ich hätte keinen Grund dich damit hoch zu nehmen. Das mit der Faust, kann ich in einem Augengespräch bejahen, nicht aber in einer Onlinediskussion. Dies, weil du keine Mimik und Lautstärke zur Verfügung hast. Du erreichst beim Schreiben sowieso nur mit differenzieren etwas. Weil es in einer Blitze/Herzen Umgebung bei einer schlechten Antwort immer einen Visuellen Input gibt. Das ist meine Meinung. Ich glaube aber immer noch, dass sich dein Kommentarverhalten ein wenig geändert hat.
      2 0 Melden
    • piedone lo sbirro 01.07.2017 13:58
      Highlight ciao franco

      rasenmäher... faustschlag...🤔
      spannend deine erfahrungen...

      kann man nicht gerade mit feiner differenzierter technik einem "rasenmäher" entgegnen?
      oder differenziertes denken per "faustschlag" fordern?

      ich meine, die art und weise wie man etwas schreibt, ev. "grob", schliesst fachwissen bzw. ein differenziertes denken/wissen des autors ja nicht aus. oder machst du genau diese erfahrungen?

      wird es nicht erst dann schwierig, wenn sich nichtwissen mit aggressivität paart? aggressiv/verblendet weil nichtwissend/lernresistent?
      0 2 Melden
    • poga 01.07.2017 14:25
      Highlight @Piedone ich finde es ironisch, dass genau du diesen Kommentar schreibst....,
      2 0 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 14:32
      Highlight @poga/piedone; Ihr habt sicherlich recht und wenn ich da was schreibe dann hat das eher mit Erfahrungen zu tun, damit zu tun dass manchmal halt Grobes mit Grobem entgegnet werden muss um auch einmal um einen Punkt zu setzen.
      Ein schönes Beispiel ist zB der neue Artikel zu den Kleinkraftwerken, da könnte ich gerade was die Pv x Dutzend Beispiel posten die mehr als nur erfolgreich sind, aber eben ihr Kinderkrankheiten noch haben. Mache ich das dann werde ich an diesen Kinderkrankheiten aufgehängt und alles läuft verbal den Bach hinunter, darum reagiere ich dann eher mit dem Hammer.
      0 0 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 14:36
      Highlight @poga; Noch zu meinen Kommentaren: Ich bin 3 sprachig aufgewachsen, spreche nun 5 Sprachen und habe nicht immer die feine Klinge in der Hand, auch ist es immer eine zeitliche Frage ob man kann oder will.
      Ich habe mich aber immer bemüht wenn möglich differenziert zu schreiben, häufig hat es nicht geklappt, wenn Du also eine Aenderung wahr nimmst bin ich froh und danke für den Hinweis.
      2 0 Melden
    • pamayer 01.07.2017 17:59
      Highlight Ich nehme eure Anregungen zu Herzen. Ja, mein "Macho Kommentar" ist verallgemeinernd und nicht sehr differenziert.
      Glaube trotzdem, dass die Homophobie ein eher männliches Problem ist.
      Und: bis tief in die 80er hinein war die Definition des Pädophilen (männliche Form) der schwule Mann. Funktionierte wunderbar. Alle Pfaffen, Jungscharleiter, Onkel, Tante, Vetter und Basen, welche gerne Kindlein fickten waren fein raus.
      Der Schwule = der Kinderschänder.
      Eine saubere Grenze war gezogen. Und Schwule, die Kinder adoptieren wollen, stossen wahrscheinlich immer noch an diese Vorstellungen.
      2 1 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 20:18
      Highlight @pamayer; Nun sind wir aber etwas weiter und die Gegner, zB der Ehe für alle, kommen oft auch aus den weiblichen Reihen. Dies mitunter weil ein Teil der Frauen in Sachen Adoption einem Bild folgen das eher feindlich der Ehe für alle und damit der Adoption für gleichgeschlechtliche Paare gegenüber steht.
      Das heisst nicht dass die Machos da keine Rolle mehr spielen würde, aber es sind nun ganz verschiedene Gruppierungen die da negativ mitmischen.
      2 0 Melden
    • poga 01.07.2017 23:13
      Highlight @paymayer dein Kommentar ist undifferenziert ja. Aber vor allem spiegelt er di "Verteilung der Homophobie" nicht wieder. @FrancoL deine These mit den Frauen tönt sehr neu für mich. Könntest du etwas genauer ausführen wie du darauf komnst? Dokus, Studien oder so? Ich habe noch keine Erfahrungen oder so in diese Richtung gemacht.
      2 0 Melden
    • FrancoL 02.07.2017 12:50
      Highlight @poga; Es gibt wohl noch keine Studien, dies auch weil man sich lieber auf die "gängigen" Gegner der LGBT fixiert hat, wie eben zB die "Machosszene".

      Es ist aber in Gesprächen gut erkennbar, zumindest in meinem erweiterten Umfeld, dass Frauen zwar sehr klar gegen die Diskriminierung der LGBT sind, ABER der Adoption/Leihmutterschaft eher skeptisch gegenüber stehen und somit diesen Schritt der Ehe, der auch für die Adoption eine wichtige Grundlage darstellt, eher mit gemischten Gefühlen sehen. Ein Verhalten das schwer zu fassen ist, weil die Betroffenen sich bedeckt geben.
      1 0 Melden
    600
  • poga 30.06.2017 18:14
    Highlight Ein sehr gelungenes Interview. Nicht geduckt aber auch nicht mit dem Vorschlaghammer gefordert. Keine unnötigen Anschuldigungen, aber die Anliegen vorgebracht. Ich selber glaube, dass die Gesellschaft mehrheitlich bereit wäre. Und was ich, im Gegensatz zu Deutschland gelesen habe ist folgendes: Er möchte dass die LGBT's ein Teil der Gesellschaft sind. Nicht ein, mit Ausnahmen gesegneter Spezialtrupp. Finde ich super.
    29 2 Melden
    600
  • Darkside 30.06.2017 17:44
    Highlight Sollen doch alle heiraten wen sie wollen. Obwohl ich jedem davon abraten würde.
    32 4 Melden
    600
  • Elpolloloco 30.06.2017 16:50
    Highlight Ehe für alle ist für mich diskussionslos.
    Aber wenn ich höre, dass es Spezialgesetze zum Thema Gewalt oder Beleidigung gegen LGBTQ Menschen geben soll und die Schweiz daran gemessen wird, dass sie noch keine solchen habe und drum in einem (weiteren) Ranking im unteren Drittel figuriert: mir wird schlecht, ob der vielen Spezialgesetze. Das Rechtssystem in der Schweiz funktioniert anders: wir haben das StGB, dort gibt es Grundlagen zu Gewalt oder Beleidigungen und diese schliessen SELBSTVERSTÄNDLICH auch LGBTQ Menschen ein. Also bitte keine neuen Gesetze, ausser es fehlt wirklich was.
    16 21 Melden
    • Iko5566 30.06.2017 21:00
      Highlight In der Schweiz fehlt leider ein umfassendes Diskriminierungsverbot. StGB 261bis reicht da leider nicht aus. Es fehlt also wirklich was!
      10 8 Melden
    600
  • EinePrieseR 30.06.2017 16:47
    Highlight Warum darf der Staat uns vorschreiben welches Geschlecht wir heiraten dürfen und welches nicht? Das ist doch lächerlich..
    27 6 Melden
    600
  • Nameless2 30.06.2017 16:02
    Highlight Forscher nahmen lang an, es gebe ein „Homosexuellen-Gen“, das vererbt werden kann. Nur: eine entsprechende Erbanlage wurde nie gefunden. Auch gab es keine Erklärung dafür, warum gleichgeschlechtliche Liebe – wenn sie denn vererbbar ist, Homosexuelle sich aber seltener fortpflanzen – nicht im Lauf der Evolution verschwand
    5 12 Melden
    • Aglaya 30.06.2017 19:56
      Highlight Die allermeisten Homosexuellen wurden von Heterosexuellen gezeugt und aufgezogen. Das spricht meines Erachtens gegen die Vererbung.
      10 0 Melden
    600
  • karima 30.06.2017 14:31
    Highlight was ich nicht verstehe ist, dass doch vor gesetz jeder gleich ist, egal welche ausrichtung er hat.

    warum kann es dann sein, dass jemand hinsichtlich ehe diskriminiert werden kann? - ist doch ein wiederspruch.

    wer erklärts mir?
    42 5 Melden
    • Liselote Meier 30.06.2017 16:25
      Highlight Weil Gleichheit vor dem Recht nicht per se Gleichheit bedeutet.

      Sagt nur aus, dass alle nach dem Gesetz, gleich behandelt werden. Wenn das Recht besagt nur Frau und Mann dürfen heiraten, bedeutet die Gleichheit jede Frau darf einen Mann heiraten oder umgekehrt, aber kein Mann darf einen Mann heiraten.

      Das bedeutet Gleichheit vor dem Gesetz.



      12 3 Melden
    • BigE 30.06.2017 16:25
      Highlight Warum bekommen Frauen immer noch weniger Lohn als Männer? Warum gibt es keinen gleich langen Vaterschaftsurlaub? Warum müssen Frauen nicht ins Militär?
      11 10 Melden
    • E7#9 30.06.2017 17:10
      Highlight Ich versuchs Mal. In den Augen der Gegner sind alle Menschen (auch LGBT) gleichberechtigt eine Ehe zu schliessen. Dass eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden kann gehört dann eher in die Kathegorie "Definition einer Ehe" als in die Kathegorie "Diskriminierung von LGBT-Paaren". Diese Definition wurde in Deutschland nun geändert um eine Diskriminierung zu vermeiden. Vor dem Gesetz waren vorher schon alle gleich, was jedoch nicht sehr nützlich ist, wenn das Gesetz als solches schon diskriminierend ist.
      10 3 Melden
    • taennu 30.06.2017 23:09
      Highlight Es wird immer irgendwo irgendwer diskriminiert oder er fühlt sich diskriminiert. Für alle alles Recht machen das geht gar nicht.
      5 6 Melden
    • BigE 01.07.2017 08:04
      Highlight Warum nicht, solange es eben Ge-Recht ist? Welchem Hetero schadet es, wenn Homosexuelle heiraten dürfen? Es geht hier einfach um "gleiches Recht für alle"!
      3 2 Melden
    • Asmodeus 01.07.2017 15:43
      Highlight Warum dürfen Minarette nicht gebaut werden? Oder das tragen von Burkas verbieten?
      Nur weil alle dieselben Rechte haben heisst es nicht, dass alle gleich behandelt werden.
      0 1 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 30.06.2017 14:03
    Highlight „jede zivilisation ist daran zu messen, wie sie mit ihren minderheiten umgeht.“ mahatma gandhi

    bei der gleichstellung hinkt die schweiz hinterher - schlechter als montenegro, albanien und bosnien.

    gleichstellung ist ein menschenrechtsgrundsatz.

    31 13 Melden
    600
  • Menel 30.06.2017 13:01
    Highlight Ich bin der Meinung, dass alle Menschen vor Recht und Gesetz gleich sein sollten. Dh. es dürfen alle Wirtschaftsverträge abschliessen. Ich gehe auch so weit, dass die Anzahl derer, die einem Wirtschaftsvertrag beitreten wollen, nicht limitiert sein sollte. Aber mir ist klar, dass für den letzten Punkt momentan noch kein Mehrheit gefunden werden kann.
    36 9 Melden
    • The Origin Gra 30.06.2017 13:17
      Highlight Wären wir laut Verfassungsartikel 8 auch 🙂
      Ich verstehe nicht wieso das nicht Konsequent umgesetzt wird
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  • The_ugly_truth 30.06.2017 12:59
    Highlight Es ist traurig zu sehen, wie wenig relevant das Thema in der Schweizer Politik ist. Einschränkungen aller Art der LGBT-Community sind eine Frechheit und nicht akzeptabel.

    Verkrustete, religiös geprägte Dinosaurier-Weltbilder gibt es insbesondere im rechten Spektrum zuhauf. Es gilt, diese blosszustellen. Zum Glück ist die jüngere CH-Generation da wesentlich offener.

    Übrigens: Im Gegensatz zu den Schweizer Parteien, die sich wieder mal im Tiefschlaf befinden, hat die Operation Libero die Situation geschickt genutzt und eine Kampagne gestartet. Weiter so!
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  • Skip Bo 30.06.2017 12:58
    Highlight Der Begriff "Ehe" ist komplett von religiösen Ideologien abzukoppeln. Es ist ein juristischer Zustand zweier Personen mit definierten Rechten und Pflichten unabhängig vom Geschlecht.
    An sich kein komplexes Diskussionsthema, in einem säkularen Staatsgebilde sollte sowas einfach umsetzbar sein.
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  • trio 30.06.2017 12:33
    Highlight 11% homophobe auf Watson?! 😲😰
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    • Asmodeus 30.06.2017 13:05
      Highlight Kommt etwa hin ja.

      Ich dachte es wären mehr.
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    • Vorname Nachname 30.06.2017 13:35
      Highlight Homophobie gibt es garnicht... Das sind einfach alles nur A*********r
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    • Schnudergoof 30.06.2017 14:04
      Highlight Darf man etwa keine eigene Meinung mehr haben? Muss man denn dem Mainstream folgen? Ich bin nicht homophob trotzdem befürworte ich Honosexualität nicht.
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    • Genital Motors 30.06.2017 14:20
      Highlight nein 11% haben einfach eine andere Meinung.
      18 6 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 18:43
      Highlight @Schnudergoof Jeder darf seine Meinung haben. Auch jene, die dich kritisieren
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    • trio 30.06.2017 20:59
      Highlight Klar darf man eine andere Meinung haben. Je nach Meinung, muss man aber damit leben, homophob genannt zu werden.
      Ist ja schlussendlich auch nur eine Meinung, ich stehe allerdings dazu 😉
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    • Fly Baby 01.07.2017 10:09
      Highlight @Schnudergoof du ekelst dich davor, nicht war?
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  • Chrigi-B 30.06.2017 12:32
    Highlight An ein paar Turbos hier: Ja klar, als hätten wir keine wichtigeren Probleme. Kann dieses LGBTQXYZQA+ Gesülze nicht mehr hören! Als wäre ein Grossteil der Bevölkerung betroffen. Parteifinanzen, Zuwanderung in die Sozialwerke aka "Asyl"sumpf, Digitalisierung, Arbeitslosigkeit bei Ü50, AHV,Steigende KK Prämien, Auslagerung ins Ausland, Rahmenabkommen, erbärmliches EU Waffenrecht etc. Das sind Themen die wir disskutieren sollten. Die Gleichstellung ist wichtig, gar längst überfällig! Es ist hängig in Bern und wird bearbeitet. Somit erübrigt sich jegliche Disskusion bis es auf dem Tisch liegt.
    44 113 Melden
    • Asmodeus 30.06.2017 13:06
      Highlight Lieber Chrigi.

      Im Gegensatz zu den "wichtigeren" Problemen ist es aber bei der Homo-Ehe nicht wirklich kompliziert.

      "Sollen homosexuelle Paare genauso heiraten dürfen wie heterosexuelle Paare und rechtlich gleichgestellt sein?"
      - "Ja"
      "Gut. Mittagessen".
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    • Chrigi-B 30.06.2017 13:16
      Highlight Liebe/r Asmodeus,

      Ja es ist überfällig! Eine Mehrheit der CH Bevölkerung sieht das auch so. Darum ist ja auch die GLP aktiv im Bundeshaus und bringt es unter Dach und Fach! Es müssen Dutzende Gesetze angepasst werden, also nicht sooo einfach. Also einfach den Ball flach halten und über die wichtigeren, da immer noch ungelöst, Dinge disskutieren!
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    • Asmodeus 30.06.2017 13:23
      Highlight Ach die GLP bringt es unter Dach und Fach? Und wieso wird immer noch darüber diskutiert?

      Wieso wurde das Ganze bis 2019 verschoben?

      Wieso gibt es noch immer kein klares offizielles Bekenntniss zur Sache?
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    • Chrigi-B 30.06.2017 14:11
      Highlight Weil es aktueller Dinge gibt, welche schon lange auf dem Tisch liegen? Die GLpler sind ja noch weit entfernt von einer konkreten Debatte/Abstimung im Saal. AHV, Energie, Rahmenabkommen. Also bei allem Respekt für die LGBTQ+ Familie, im Vergleich zu einem EU - CH Rahmenabkommen interessieren mich ihre Probleme genau 0%.
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    • Genital Motors 30.06.2017 14:21
      Highlight Warum kann nicht das Volk entschieden. Ja oder Nein. und dann schlussstrich.
      15 4 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 14:53
      Highlight Wenn es so kein Problem ist warum behindern die Rechten jeden Schritt?
      Im Übrigen ist der Mensch fähig mehrere Probleme zu lösen.
      Wir haben keinen Asylsumpf sondern einen braunen Sumpf im Land.
      32 11 Melden
    • Danyboy 30.06.2017 17:53
      Highlight Chrigi-B
      Auch wenn ich deine Prioritäten in gewisser Weise sogar verstehe: Wenn dein Argument bzgl. "Dringlichkeit" zählen würde, dann hätten wir immer noch die gleiche Unrechtssituation wie vor 70, 100 oder 200 Jahren. Meinst du, die eingetragene Partnerschaft war vor über 10 Jahren für die Gegner irgendwie "dringlich"? Meinst du, Homorechte waren für Konservative vor 50-60 Jahren irgendwie relevant auf der politischen Traktandenliste? Evtl siehst du, worauf ich hinaus will...
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  • Agakami 30.06.2017 12:00
    Highlight Wie kann man überhaupt ein Problem damit haben das 2 Menschen mit denen man nichts zu tun hat heiraten wollen?
    143 13 Melden
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  • thunder 30.06.2017 12:00
    Highlight Mich interessiert das LGBT Gesülze nicht die Bohne. Aber alle sollen heiraten, dann müssen sie mehr Steuern zahlen und ich weniger.
    41 47 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 13:10
      Highlight Und mich interessiert dein Gesülze nicht.
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  • fifiquatro 30.06.2017 11:48
    Highlight Traurig eigentlich dass Madame Merkel Nein gestimmt hat....:-/
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    • purzelifyable 30.06.2017 13:03
      Highlight Hast du was anderes erwartet?
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    • fifiquatro 30.06.2017 13:11
      Highlight Ahand der Blitzer muss ich entnehmen dass man es für gut empfindet, dass die Merkel Nein gestimmt hat...Verkehrte Welt...
      13 16 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 18:45
      Highlight Sie hat ihren Überzeugungen entsprechend gestimmt. Das find ich in Ordnung.
      Auch wenn ich glücklich bin, dass die Entscheidung so gefallen ist wie sie ist.
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    • Nameless2 01.07.2017 11:49
      Highlight Sie hat Nein gestimmt, weil sie ja schließlich die konservativen Wähler nicht verlieren will. Seid ihr so naiv oder einfach nur leicht gestrickt?
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  • Hussain Bolt 30.06.2017 11:47
    Highlight Während Ehe für Alle beschlossen wird was medial hochgepuscht wird, werden auch Zensurgesetze beschlossen wovon nicht berichtet wird. Oder das man Fahrverbote kriegt auch für Straftaten die ausserhalb des Verkehrs sind. Das die Medien die Ehe für Alle hochkochen ist klar warum, um diese anderen Gesetze zu verschleiern. Ganz klare Ablenkunstaktik
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    • Asmodeus 30.06.2017 13:06
      Highlight Brauchst Du Politur für den Aluhut?
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  • Posersalami 30.06.2017 11:42
    Highlight Mir ist nicht ganz klar, was das Parlament diskutieren muss. Die könnten morgen über folgenden Satz abstimmen:

    Gleichstellung für LGBT Menschen, Ja oder nein

    Keine Diskussion über Ehe, Adoption oder irgend eine verkalkte Tradition. Entweder stellen wir endlich alle Menschen rechtlich auf die selbe Stufe oder das Parlament soll dazu stehen, dass es nicht im 21. Jahrhundert ankommen will und lieber weiter gegen Menschenrechte verstösst.
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  • Juan95 30.06.2017 11:35
    Highlight Wieso sollen Homosexuelle Menschen ein Zeugnis vor Gott ablegen, wenn ihre Haltung Gott widerspricht?
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    • The Origin Gra 30.06.2017 11:57
      Highlight Bitte zeigen Sie mir eine Stelle von Christus seinen Aussagen, Achtung, in den Evangelien, die sich gegen Homosexuelle ausspricht?

      Oder sind Sie Jüdisch Orthodox und beziehen sich darum auf das Alte Testament?

      Sagte nicht Christus: "Liebe Deinen nächsten", "Was Du willst, das andere Dir tun das tue ihnen auch"?
      Also ich weiss nicht, wenn man die Ehe für Homosexuelle usw. verbietet müsste man dann im Umkehrschluss sie nicht für alle Verbieten?

      Zumal im Artikel 8 unserer Verfassung ganz klar steht: "Vor dem Gesetz sind alle Gleich".
      Rechtlich gesehen muss man die Ehe für alle Öffnen!
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    • Agakami 30.06.2017 11:58
      Highlight Wo genau wiederspricht Ihre Haltung gegen "Gott" ?
      Bevor Sie etwas Antworten sollten sie wissen, dass es auch in der Natur(Tierreich) Homosexualität gibt. Falls es einen Gott gibt und falls er der Bibel entsprechend Allmächtig ist, ist doch klar das er die Homosexualität ganz bewusst "erschaffen" hat?
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    • MrXanyde 30.06.2017 12:03
      Highlight Nur weil dein sogenannter "Gott" dies sagt, dürfen LGBT's nicht heiraten?! Schliifts? Dies ist ein Rassendenken, diskriminierend und rassistisch! Stell dich in eine Ecke und spiel Baum.
      63 23 Melden
    • Dunkleosteus6765 30.06.2017 12:04
      Highlight Juan95, man kann auch zivil auf dem Standesamt heiraten. Dazu braucht es Gott nicht. Zudem geht vermutlich weniger um das aktive heiraten selbst, sondern um das Recht heiraten zu dürfen, um die Gleichstellung von heterosexuellen und homosexuellen Paaren. Denn eine eingetragene Partnerschaft und eine Ehe sind bei weitem nicht dasselbe.
      79 7 Melden
    • Cerberus 30.06.2017 12:06
      Highlight Und was ist mit den Scheidungen.

      Habt ihr euch vor Gott am Traualtar nicht irgendwas versprochen? Schöne Doppelmoral.
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    • Gelöschter Benutzer 30.06.2017 12:21
      Highlight @Juan95

      Es geht hier um die zivilrechtliche Ehe und nicht um die kirchliche.

      68 1 Melden
    • Menel 30.06.2017 12:24
      Highlight Was hat das mit Gott und Kirche zu tun. Bin auch verheiratet und das ohne einen Segen von irgend einem Gott. Hier gehts um einen Wirtschaftsvertrag!
      63 3 Melden
    • OkeyKeny 30.06.2017 12:37
      Highlight Es geht nicht um die kirchliche Eheschliessung..
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    • Posersalami 30.06.2017 12:41
      Highlight Sie haben das Thema grundsätzlich nicht verstanden. Deutschland hat "nur" über die Ehe für alle vor dem Gesetz abgestimmt. Das heisst, LGBT Menschen sind jetzt vor dem Gesetzt endlich gleich. Die Kirche traut wohl weiterhin keine LGBT Paare. Muss sie auch nicht, sie kann ja weiterhin tun und lassen was sie will und damit ihre Rückständigkeit hoch halten, kein Problem.
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    • Asmodeus 30.06.2017 13:08
      Highlight Lieber Juan
      45 3 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 14:56
      Highlight Weil deinBuch in der zivilen Ehe nichts zu melden hat
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  • Dilophosaur99 30.06.2017 11:33
    Highlight Danke, verzichte
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    • Asmodeus 30.06.2017 13:08
      Highlight Flug schon nach Abu Dhabi gebucht?
      49 7 Melden
    • Fabio74 30.06.2017 13:11
      Highlight Auf was?
      13 5 Melden
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  • Ottokar Mettler 30.06.2017 11:27
    Highlight In der Schweiz verschoben auf frühestens 2019. Hinterwäldlerisch, peinlich und beschämend. Mached mal vorwärts.
    87 31 Melden
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  • The Origin Gra 30.06.2017 11:23
    Highlight Warum öffnet man die Ehe nicht einfach und dann ist gut?
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