Schweiz

Jürg Halter: Schriftsteller, Musiker, Performancekünstler – und Kritiker der Linken. Bild: Eva Günter

«Statt den Islam zu kritisieren, schauen viele Linke weg und verkaufen das als Toleranz»

Er scheue sich nicht, Politik zu machen, sagt der Dichter und Schriftsteller Jürg Halter im Interview. Mit einem Kommentar auf Facebook machte Halter Politik – und Polemik, wenn es nach seinen Gegnern geht. Halter wirft den Linken vor, beim Thema «politischer Islam» wegzuschauen – und zwar aus «Feigheit». Ein Gespräch mit dem Künstler, der als Rapper Kutti MC Bekanntheit erlangte.

13.04.17, 15:27 14.04.17, 16:37

«Die meisten Linken nennen sich ‹religionskritisch›», beginnt der Beitrag auf der Facebook-Seite des Dichters und Schriftstellers Jürg Halter. Was folgt, ist ein grosses, ein sehr grosses «Aber»:

«Aber kritisiert man neben dem Christentum AUCH den Islam, ist's für viele ein Tabubruch, ein Skandal.»

Halter, der als Kutti MC im Schweizer Rap Kultstatus erlangte, holt in seinem Kommentar aus zum Rundumschlag gegen das angebliche Wegschauen der Linken beim Thema Islam. Eine Kritik des politischen Islams sei bei der Linken nicht vorhanden, sagt Halter. 

Der Vorwurf ist nicht neu. Dass sich die Linke scheue, den Islam und seine radikalen Auswüchse entschieden genug zu verurteilen, gehört zum festen Repertoire gerade von Politikern und Beobachtern rechts der Mitte. Halter ist aber einer, der sich selbst als Linker bezeichnet. Wenn auch als «unnetter» Linker. 

Ein linker Künstler als Nestbeschmutzer?

Halters Kommentar provoziert auf Twitter und Facebook heftige Reaktionen. Für Halter ein klares Zeichen, dass er mit seiner Aussage «nicht so ganz daneben liegen kann».

Im Gespräch gibt sich Halter überlegt, wägt lange ab, zögert, und gibt sich Mühe, genau zu formulieren. Sein Anspruch, das wird deutlich: Eine differenzierte Sicht auf eine Religion, deren säkulare Anhänger fester Teil der westlichen Gesellschaften sind – auf die sich aber gleichzeitig Fanatiker von Islamabad bis Molenbeek berufen. Ein schwieriger, vielleicht uneinlösbarer Anspruch.

Herr Halter, Sie haben ein Problem: Den Umgang der Linken mit dem politischen Islam ...
Jürg Halter: Ja, die Linken werden nicht müde, gegen Rechtspopulismus und Neoliberalismus anzukämpfen. Sie behaupten, gegen alles Dogmatische zu sein und unterdrückende Systeme – aber eines erwähnen sie interessanterweise kaum je: Die Religion. Und der Islam – das ist eine Tatsache – ist nun mal diejenige Religion, die mit der Demokratie am schwierigsten zu vereinbaren ist. Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden. Was sicher auch an der postkolonialen Politik des Westens liegt.

Auch im Namen des Christentums werden Verbrechen begangen. Auch das Christentum ist, zumindest in seiner politischen Auslegung, ein fundamentalistisches System.
Genau, das ist dann immer der erste Einwurf: ‹Aber, das Christentum!› Ja, natürlich, beides sind Religionen mit einer blutigen Geschichte. Nur gibt es in der Gegenwart ein paar gewichtige Unterschiede: Während das Christentum die Ehe zwischen Homosexuellen ablehnt, steht in vielen muslimischen Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe. Während die katholische Kirche die Gleichberechtigung von Mann und Frau in vielen Punkten bekämpft, ist die Frau in vielen muslimischen Ländern fast ohne Rechte. Und der Islam ist eine Gesetzesreligion. Es gibt keine Reformation wie im Christentum. Und es gibt keinen christlichen Gottesstaat. Sehr wohl aber gibt es mit dem Iran einen islamischen Gottesstaat. 

Wo sind denn all die Linken, die die Islamkritik verweigern?
Es passiert immer wieder. Die Handschlagverweigerung der Basler Schüler beispielsweise wurde von vielen Linken verteidigt. Dabei war das Ausdruck einer radikalen Auslegung des Islam. Oder die immergleichen Reaktionen auf Selbstmordattentate von Dschihadisten: ‹Jetzt nur ja keine voreiligen Schlüsse ziehen, nur ja keine Vorverurteilungen!› Selbstmordattentate werden nun mal fast ausschliesslich im Namen des Islam begangen.

Der typische Attentäter im Westen ist aber ein lone-wolf. Nicht gefestigt in seinem Glauben, nicht selten erst vor kurzem konvertiert. 
Nein, das sind nicht einfach Einzelfälle. Das hat strukturell mit dem politischen Islam zu tun. Sie beziehen sich ja alle auf den Islam und nicht auf eine andere Religion. Da kann man doch nicht sagen, das hätte nichts mit dem Islam zu tun. Man muss sich bewusst sein, dass viele Moscheen, auch in der Schweiz, von Saudi-Arabien und von der Türkei finanziert werden. Und diese Geldgeber haben ein Interesse daran, eine möglichst radikale Form des Islam zu propagieren. Die Folge ist, dass der Imam des islamischen Zentrums Genf öffentlich verkündet, dass bei Ehebruch Steinigung zulässig sei. Oder dass Korane verteilt werden, in deren Begleitheften steht: Man soll Ungläubige töten.

«Da steht jemand, der mich eigentlich​ tot sehen möchte, weil ich seinen Glauben nicht teile.»

Es ist aber nicht verboten, Korane zu verteilen. Auch wenn einem der Inhalt nicht passt.
Juristisch ist das korrekt. Man muss auch jemandem Grundrechte zugestehen, der die Grundrechte ablehnt. Aber für den gesellschaftlichen Frieden ist das ein völlig falsches Zeichen.

«Verteidige» ich aus Ihrer Sicht den politischen Islam, wenn ich gegen das Verbot von Koran-Verteilungsaktionen bin?
Verteidigen vielleicht nicht, aber Sie tragen nicht zur Deeskalation bei. Aus staatsrechtlicher Sicht mag es ein Fehler sein, Vereinigungen wie «Lies» zu verbieten, einverstanden. Aber wenn ich durch Bern laufe und von islamistischen Fundamentalisten mit radikaler Propaganda bedrängt wird, gibt mir das ein schlechtes Gefühl. 

«Den Islam kritisieren heisst, Minderheiten kritisieren.»

Wieso?
Weil da jemand steht, der mich eigentlich​ tot sehen möchte, weil ich seinen Glauben nicht teile.

Weshalb äussern sich Linke denn Ihrer Meinung nach nicht gegen den politischen Islam?
Weil es ein Minenfeld ist. Den Islam kritisieren heisst, Minderheiten kritisieren. Und da ist die Angst bei der Linken eben oft grösser, falsch verstanden zu werden. Dann verlegt man sich darauf, den Rechtspopulismus zu kritisieren. Und alle klopfen einem auf die Schulter.

Rechte würden Ihnen für diese Aussage vielleicht auf die Schultern klopfen ...
Genau das ist das Problem vieler Linken. Das dogmatische Denken in dieser Frage. Wenn der politische Gegner nur in einem Punkt recht haben könnte, sagt man lieber nichts – aus Angst, ihm etwas zuzugestehen.

Sie haben mit Ihrem Kommentar in ein Wespennest gestochen.
Ja, mein Post zeigt auf, dass ich nicht so falsch liegen kann. Einer schrieb sogar, mein Profil sei gehackt worden. Ich denke dann: Habt ihr eigentlich nicht geschnallt, dass der Aufstieg all der Rechtspopulisten auch damit zu tun hat, dass sich die Linke weigert, über gewisse Themen zu reden?
Die Linke überlässt Islamkritik den Rechten und verliert so Wähler, obwohl sie die Chance hätte, den Islam differenziert zu kritisieren. Das sieht man zum Beispiel in Frankreich, wo die Linke komplett versagt hat und einer Rechtspopulistin das Feld überlässt. Nichts gelernt aus Trumps Aufstieg? Man soll Rechtspopulisten verteufeln, nicht deren Wähler. 

«Indem man Ja sagt zum Waffenhandel mit Saudi-Arabien, sagt man auch Ja zum Bau einer Moschee, in der eine wahhabitische Auslegung des Islam gepredigt wird.»

In Ihrem Post polemisieren Sie aber auch.
Ich habe bewusst überspitzt formuliert, ja. Weil ich auf etwas aufmerksam machen will. Der Rechten geht es beim Thema Islam aber nur darum, Problemwirtschaftung zu betreiben. Dabei sind sie an der Radikalisierung zu einem Gutteil mitschuldig.

Wo?
Bei der Finanzierung der wahhabitischen und salafistischen Gottesstaaten. Die Rechte und die Mitte haben null Hemmungen, mit den saudischen Scheichs Geschäfte zu betreiben – sei es der Waffenhandel, sei es der Ölhandel. Dieses Geld fliesst wiederum in den Aufbau radikaler Moscheen in Europa. Das ist das Perverse an den rechten und liberalen Parteien: Sie fördern den radikalen Islam durch den grenzenlosen Freihandel, hetzen aber gleichzeitig gegen Flüchtlinge. Indem man ja sagt zum Waffenhandel mit Saudi-Arabien, sagt man auch ja zum Bau einer Moschee, in der eine wahhabitische Auslegung des Islam gepredigt wird. Und der «Islamische Staat» bezieht sich auf die wahhabitische Auslegung des Koran. Aber der Profit steht halt über allem.

Dann müsste die Linke doch konsequenterweise den Waffen- und Ölhandel mit fundamentalistischen Staaten kritisieren.
Das machen die Linken ja auch. Aber es reicht eben nicht.
Sie müssten auch kritisieren, dass im Jahr 2017 homosexuelle Muslime auch im Westen nicht zu ihrer Neigung stehen können, weil sie Angst haben, getötet zu werden. Sie müssten kritisieren, dass in Berlin ein jüdischer Schüler von arabischstämmingen Mitschülern aus seiner Klasse gemobbt wird. Sie müssen kritisieren, dass an der Universität Zürich Erdogan-Spitzel Oppositionelle fotografieren. Vor allem, dass das eben etwas mit dem Islam zu tun hat.

Das wird doch alles in der Öffentlichkeit verhandelt. Zeitungen schreiben darüber, auch linke, das Fernsehen berichtet, auf den sozialen Medien wird diskutiert. 
Viele Linke haben Angst, ‹Kritik› und ‹Islam› in einem Satz zu verwenden. Kritisiert man unter Linken und Liberalen den Rechtspopulismus, klopfen einem alle auf die Schultern, kritisiert man den Islam, schweigen viele lieber oder bleiben im Allgemeinen und reden einfach von ‹Religionskritik›.

Sind Sie eigentlich links?
Ich würde mich als unnetten und undogmatischen Linken bezeichnen. Ich kenne die Geschichte des Kommunismus, ich weiss, welche Verbrechen im Namen des Sozialismus begangen wurden. 

Haben Sie Angst?
(Überlegt lange). Nein, es ist nicht Angst. Ich wäre ängstlich, wenn ich nicht über das komplexe Thema Islam und den Umgang der Linken damit sprechen würde. Aber ich mache das Gegenteil. Wenn man es ernst meint mit der Demokratie, mit der Gleichberechtigung und dann gleichzeitig aber die Debatte über den Islam verweigert, dann ist man ein Feigling. Weil man Angst hat, falsch verstanden zu werden, und weil man Angst hat, sich einzugestehen, dass man auch Angst hat vor dem politischen Islam.

Also haben Sie doch Angst.
Ja, gut. Ich habe Angst. Ich habe aber auch Angst vor dem Rechtspopulismus, ich habe auch Angst vor dem Neoliberalismus. Ich habe Angst vor dem Zusammenschluss der Saatgutfirmen. Ich habe Angst vor dem internationalen Steuerwettbewerb und seinen Folgen. Und genauso habe ich auch Angst vor der radikalen Auslegung des Islam.

Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagt der Volksmund.
Schauen Sie, ich war in Paris, als der Anschlag auf das Bataclan passiert ist. Ich sass in einem Café, nicht weit davon entfernt. Am nächsten Tag habe ich an einer Ausstellung mit einer Freundin gesprochen. Sechs ihre Freunde wurden bei dem Anschlag niedergemäht. Die Angst, die Bedrohung, das wird in diesem Moment zur körperlichen Realität, zur realen Erfahrung. Und dann sagen einem die Leute: Man darf keine Angst haben. Das ist doch anmassend!

Trotzdem, bei einer Diskussion über Menschen, Religionen, sollte man sich eher nicht von Angst leiten lassen.
Jeder Mensch hat Angst. Es sind aber zwei verschiedene Dinge, die Angst ernst zu nehmen – oder sie aufzublasen und zu bewirtschaften. Man muss kühlen Kopf bewahren, aber das ist in vielen Situationen einfacher gesagt als getan.

Wie sähe denn eine faire linke Islamkritik aus?
In Deutschland hat man erst jetzt begriffen, dass man mit Flüchtlingen aus muslimischen Ländern reden muss. Über den Holocaust zum Beispiel. Über die Rechte von Frauen. Die Linken in der Schweiz sollten diesem Beispiel folgen. Wir müssen sagen: ‹Schau, bei uns läuft es so und so. Bei uns darf man homosexuell sein, bei uns werden Frauen nicht gegen ihren Willen berührt.› Stattdessen schauen viele Linke lieber weg und verkauft das dann noch als Toleranz. Toleranz ist eh ein Unwort. Wer will schon toleriert werden? Ein Mensch will respektiert werden, Ernst genommen.

Das alles betrifft doch den kleinsten Teil der Muslime in der Schweiz.
Ja, die Mehrheit der Muslime in der Schweiz ist säkular, aber viele Flüchtlinge sind es nicht. Mit säkularisierten Muslimen kann ich übrigens viel einfacher über den Islam sprechen als mit vielen Linken. Glauben und Religionskritik schliessen sich ja nicht aus. Und die sehen auch, dass die Probleme real sind. 
Sprechen sie mal mit Lehrerinnen an Schulen mit vielen muslimischen Schülern. Eine Lehrerin aus Bümpliz hat mir gesagt, sie werde zum Teil aufs Gröbste beleidigt, als Nutte bezeichnet oder mit Gewalt bedroht – weil sie eine Frau ist. So was ist inakzeptabel, da muss man hart durchgreifen, nicht Verständnis zeigen.

Haben Sie sich eigentlich als Dichter geäussert, als Bürger oder als Privatperson?
Es wäre lächerlich, wenn ich sagen würde: das ist meine Privatmeinung. Alles ist öffentlich. Ich habe auch schon immer öffentlich politisiert. Im Jugendparlament zum Beispiel, das ich gegründet habe. Ich bin einfach extrem empfindlich gegenüber Ungerechtigkeiten. Darum äussere ich mich ab und zu – in der Tradition der politischen Schriftsteller. Etwas, was ja in der Schweiz sehr dünn gesät ist. Bärfuss, Muschg, Krneta, Bichsel, gut, und sonst? Aber in meiner Schriftstellergeneration und bei den jüngeren Autoren herrscht intellektuelle Leere. 

Das könnte dich auch interessieren:

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Deutscher kassiert Busse in der Schweiz – und findet das wenig witzig

Guck mal, was die Russen in einem ihrer stillgelegten Hangars verstecken

Was diese Frau treibt, ist so grossartig wie abstossend – und ich kann nicht wegsehen

Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in sieben Akten

Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!

Zum 40. (angeblichen) Todestag: ELVIS LEBT! 20 handfeste Beweise dafür

Mit Hipsterbart und Hakenkreuz: 5 alte und neue rechtsextreme Bewegungen

Warst du besoffen, Designer? 26 Kleider-Fails, die nicht mehr gut zu machen sind

Koksen und kotzen – Barbie ist im 2017 angekommen

Frau findet Ex auf Tinder – und erlebt zunächst eine witzige, dann eine böse Überraschung

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

Zwei «Irre» auf Kollisionskurs: Die Angst vor der Bombe ist zurück

Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

Frau findet Ex auf Tinder – und erlebt zunächst eine witzige, dann eine böse Überraschung

Mit Hipsterbart und Hakenkreuz: 5 alte und neue rechtsextreme Bewegungen

Deutscher kassiert Busse in der Schweiz – und findet das wenig witzig

Warst du besoffen, Designer? 26 Kleider-Fails, die nicht mehr gut zu machen sind

Was diese Frau treibt, ist so grossartig wie abstossend – und ich kann nicht wegsehen

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in sieben Akten

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Koksen und kotzen – Barbie ist im 2017 angekommen

Zum 40. (angeblichen) Todestag: ELVIS LEBT! 20 handfeste Beweise dafür

Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!

Guck mal, was die Russen in einem ihrer stillgelegten Hangars verstecken

Zwei «Irre» auf Kollisionskurs: Die Angst vor der Bombe ist zurück

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
370Alle Kommentare anzeigen
370
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 19:55
    Highlight Die katholische Kirche wird immer mehr der Evangelischen ähnlich. Die Evangelische ist langsam wie eine gut Mensch Sekte. Und die Menschheit glaubt immer weniger an einen Gott. Wo ist den unsere fromme Einstellung? Wir haben alle unsere Werte vergessen und verworfen. Die Geilheit und die Gier ist unser Mass geworden.
    8 7 Melden
    600
  • Ueli der Knecht 17.04.2017 18:46
    Highlight Zu solchem Gejammer des Identität und Aufmerksamkeit suchenden Herrn Halters (aka Kutti MC) äusserte sich kürzlich der britische Comedian und Kolumnist Andrew Doyle mit einem deutlichen Appel an die Linken:

    Reisst euch am Riemen, statt zu jammern!
    https://www.nzz.ch/feuilleton/appell-an-die-linke-reisst-euch-am-riemen-statt-zu-jammern-ld.1086056
    2 16 Melden
    600
  • Rolf1 17.04.2017 13:08
    Highlight Was soll das permanente Gerede über Religionen und über deren Intepretationen und Auslegungen? Es gibt die unverrückbaren Menschen- und Kinerrechte, an denen sich Politik, Gesellschaft und jede noch so verschrobene Religion messen lassen muss. Da erübrigt sich das ewige Geplauder zwischen Links und Rechts, Besser oder Schlechter. Und wir können uns wieder dem zuwenden, was das Leben lebenswerter macht. Und da wäre noch ungeheuer viel zu tun!
    9 1 Melden
    600
  • CasRas 16.04.2017 14:45
    Highlight Kutti MC, die Schweizer Version von Vanilla Ice. :)
    1 15 Melden
    600
  • Spooky 15.04.2017 18:34
    Highlight Der Islam hat es geschafft, unseren Medien zu befehlen, was sie schreiben dürfen und was nicht. Oder hat seit Charlie Hebdo jemand einen frechen Witz gesehen in den Schweizer Medien über den Propheten?
    21 19 Melden
    600
  • xname 15.04.2017 13:29
    Highlight Teilweise hat er Recht,teilweise nicht.
    Trotzdem hat der Volksmund Recht,wenn es heisst; Angst ist kein guter Ratgeber.
    Wenn ihm so vieles nicht passt und er sich als den besseren und intelligenteren Linken verkauft,weshalb versucht er dann nicht öffentlich seine Lösungen zu presentieren?
    Er jammert nicht gerade weniger,als die,die er so sehr kritisiert.
    Aber wo bleiben seine Lösungsansätze,neben seiner Dauerkritik?
    Es gibt einen Spruch der immer zutrifft:
    "Angst ist der Ursprung allen Hasses"
    Vielleicht sollte er diesen mal verinnerlichen und auch lernen abzuschalten.
    Verbitterter Tunnelblick
    14 27 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.04.2017 08:45
    Highlight Dieses Interview, es steht schon lange ungelesen auf dem Bildschirm. Warum lese ich es nicht? Was lässt mich immer wieder darüber hinweg sehen.
    Es ist der Titel und das Bild von Jürg Halter, einer aus meiner Generation, oder etwas jünger. Nein, den Gesichtsbuch Eintrag hatte ich auch nicht gelesen.

    Aber jetzt!

    @William und Jürg
    Ihr habt dieses Interview so was von gerockt! Um Generationen besser als der Sekten Blog! Gegenseitiger Respekt! Kritische Fragen, kritische Antworten.

    Danke euch beiden!
    36 16 Melden
    600
  • arthos 14.04.2017 22:15
    Highlight Wieder so einer der sich interessant machen will. In Deutschland gab es eine Eintagsfliege Namens Sarrazin, Frankreichs Möchtegern Philosophen wie BHL und nun haben wir auch so eine Nummer. Falscher Ansatz, Konfusion, Polarisierung und all das bring uns nicht weiter.
    18 124 Melden
    • Crank 15.04.2017 07:14
      Highlight Nun gut, was ist denn Deine Meinung zum Islam?
      Soll man die Lies- Aktionen tolerieren oder verbieten? Ist der Islamismus ein Problem oder sind sas nur einige Verwirrte? Und was stört Dich an Seinen Aussagen?
      Man muss mit Halter nicht einer Meinung sein, ihn als Wichtigtuer abzutun, ohne dies zu begründen ist aber falsch. Er spricht einige sehr wichtige Punkte an, über die man nachdenken sollte.
      46 11 Melden
    • Buff Rogene 15.04.2017 13:43
      Highlight Schweizer Frauen stricken Pussyhats, und schon sind sie vergessen, die peinlichen Streitigkeiten, ob es sich für Mütter gehört, im Restaurant Milch zu geben; niemand spricht mehr über überteuerte Kitas, spät eingeführtes Frauenwahlrecht, oder darüber, dass in der Schweiz bis in die 1980er hinein Verdingung von Kindern stattfand, und Zwangssterilisationen von Frauen unter lächerlichen Vorwänden, wenn man den Muselmann auf die Finger schauen kann.
      Es ist intellektuell unredlich, einen p o l i t i s c h e n Islam zu zitieren; alles, auch eine Religion, kann politisch instrumentalisiert werden.
      11 14 Melden
    600
  • Don Alejandro 14.04.2017 14:12
    Highlight Kritik ist berechtigt. Die schleichende Unterwanderung unserer Werte ist mir dabei noch egal, da diese bei uns so oder so immer nur materialisiert in Erscheinung treten. Nein, vielmehr geht mir dieser Verständniswahnsinn auf den Keks. Diese tumbe masochistische Art, die bei vielen muslimischen (nicht alle!) Mitmenschen nur belächelt wird. Geradezu eine Einladung für Leute, die sich so oder so eh nie integrieren wollen.
    71 16 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 21:16
      Highlight Meine Worte. Eine ist eine Art Massenmasochismus. Und der kommt den vermeintlich Verfolgten noch nicht mal zu gute, denen wird das Blaue vom Himmel versprochen - völlig ohne Grundlage.
      24 7 Melden
    600
  • Herbert Anneler 14.04.2017 14:10
    Highlight Gibt es DAS Christentum, gibt es DEN Islam, DEN Atheismus? Bevor man etwas kritisiert, sollte geklärt werden, worüber man eigentlich spricht.
    28 98 Melden
    • Sheez Gagoo 15.04.2017 03:55
      Highlight Hat er. Sogar sehr präzise. Artikel nicht gelesen?
      47 12 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 13:19
    Highlight Jetzt habe ich gerade den Artikel mit den Doppelgängern gelesen, und nun seh' ich in Jürg Halter den Doppelgänger von Nick Hartmann (oder umgekehrt)...
    7 27 Melden
    600
  • Grecko 14.04.2017 13:10
    Highlight Der Islam in Westeuropa steht momentan ziemlich genau dort, wo das Christentum im Römischen Reich stand. Sie waren eine Minderheit, die bei den meisten nicht sonderlich belibt waren und auch verfolgt wurden (ist beim Islam in westeuropa momentan nicht der Fall) mit dem Zerfall des Römischen Reichs konnte sich das Christentum in Europa etablieren.
    Das selbe könnte mit dem Islam passiere, es besteht eine grosse Chance dazu. Aus diesem Grund ist es sehr unklug wenn man die Augen davor verschliesst und das Thema Islam tabuisiert wird.
    61 34 Melden
    • efrain 14.04.2017 22:31
      Highlight Käse.
      Das Christentum vor 2000 Jahren war eine abrahamische Sekte, deren Expansion durch Missionierungstätigkeit getrieben wurde. Das ist in keiner Weise mit der "Islamisierung des Abendlandes" vergleichbar, die primär durch Immigration und höhere Geburtenraten zustande kommt.

      Auch die EU und das römische Reich zu vergleichen.... meine Fresse, es gibt so gut wie keine Parallelen - ausser, dass beide "Reiche" gross und westeuropäisch sind/waren. Ich meine, zB, die EU gibt's jetzt seit 20 Jahren in ernsthafter Form.... na?
      30 11 Melden
    • Grecko 15.04.2017 09:44
      Highlight Erstens rede ich nicht von der EU, sondern von der westlichen Gesellschaft, die es seit der Aufklärung gibt das sind keine 20 Jahre sondern etwas mehr als 200 Jahre :D

      Zweitens betreiben auch die muslime missionarische Tätigkeiten um ihren Glauben zu verbreiten. Die Prallelen sind offensichtlich.
      12 7 Melden
    • WeedWilli 15.04.2017 14:06
      Highlight Sorry, aber der historische Vergleich hinkt an einer entscheidenden Stelle:

      Das Christentum etablierte sich NICHT nicht erst beim Zusammenbruch des (West-)Römischen Reiches, sondern vorher.

      Ab der "Konstantinischen Wende" (ca. 320 n.Chr.) wurde das Christentum von den römischen Kaisern bewusst zur Staatsreligion erhoben mit dem - erfolgreichen - Ziel, die Christen ans Imperium zu binden.

      Auch der Kaiserkult wurde geändert: Der Imperator verstand sich nicht mehr als Gott, sondern als Herrscher von Gottes Gnaden, was auch mit der christlichen Lehre vereinbar war.
      10 0 Melden
    • Grecko 15.04.2017 16:34
      Highlight @weedWilli

      Ja dem stimme ich absolut zu. Es gibt schliesslich verschiedene Wege wie sich eine Religion etablieren kann. Danke für den interessanten Input
      3 0 Melden
    600
  • dmark 14.04.2017 12:49
    Highlight Wenn man die Meinungen von Linken und Rechten objektiv betrachtet, so muss man sich eingestehen, dass da eine Schnittmenge besteht. Vielleicht sollten sich diese Gruppierungen im Dialog üben und eben genau diese Schnittmenge miteinander bearbeiten, anstatt sogleich reflexartig alles von "der anderen Seite" abzulehnen?
    74 8 Melden
    600
  • Boerig 14.04.2017 11:43
    Highlight Und was schlagen sie vor, Herr Halter? Mit-Bashen, in jenen Chor blasen, der alle in einen Topf wirft? Ist jeder gläubige Muslim eine Gefahr für uns und die Demokratie? Was schlagen sie vor? Oder steht eine Veröffentlichung eines Buches. Album oder einer Tournee bevor, dass sie etwas Aufmerksamkeit brauchen und ihr Publikum erweitern möchten? Es gäbe genügend valablere Gründe die 'Linken' in der CH zu kritisieren, z.B. ihr Versagen gegen das neue Nachrichtendienstgesetz oder ihre Unfähigkeit soziale Lösungen für die digitale Revolution anzustreben.
    26 101 Melden
    • amRhein 14.04.2017 12:54
      Highlight Er schlägt vor, was eh schon gemacht oder was thematisiert wird, nämlich Kante zeigen in den Schulen und bei der Integration von Migranten und Missstände aufzeigen. Jürg Halter polemisiert lieber und schmeisst mit Buzzwords um sich und stellt sich selbst in die Tradition politischer Schriftsteller. Als ob Kritik an einer Religion etwas brächte. Gut möglich, dass er bald wieder was veröffentlichen möchte…

      Ich frage mich, welche (religionskrit.) ‹Linken› seiner Meinung nach den (polit.) Islam verteidigen?

      Downvotings sind mir egal, ich hätte gerne Antworten.
      21 75 Melden
    600
  • amRhein 14.04.2017 11:18
    Highlight 2/2 Ich sehe also nicht ein, warum man muslimische Organisationen (gem. J. Halter) unterstützen sollte, genauso wenig kann ich verstehen, warum gewisse christliche und jüdische Gemeinschaften heuzutage immer noch privilegiert werden. Glaube ist mMn so etwas Privates und Intimes wie Sexualität und sollte genauso gehandhabt werden. Ich bin also dafür, dass man die Jugend einerseits aufklärt und andererseits schützt. Gesamtgesellschaftlich ist es völlig irrelevant, wer welche Präverenzen hat oder nicht hat - das ist die persönliche Freiheit jedes Einzelnen.
    24 24 Melden
    600
  • amRhein 14.04.2017 11:17
    Highlight 1/2 Mit Kritik am politischen ja gar moderaten Islam (und anderen Religionen) bin ich völlig einverstanden, doch ändert das mMn überhaupt gar nichts. Genauso wenig, wie dieses Minenfeld vom Islam in die Politik zu verschieben. mMn man kann von aussen Religionen/Glaubensvorstellungen nicht wirklich und vor allem nachhaltig verändern. Ideologien kann und soll man entmachten und nicht noch privilegieren.

    Ich bin für einen laizistischen oder zumindest real säkularen Staat, also für die völlige Trennung von Staat und Religion, schlicht, weil Religion Privatsache ist.
    17 14 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 14.04.2017 11:12
    Highlight Stimme ihm zu. Allerdings kann halt berechtigte Kritik für das ungeübte Auge wie Hass und Hetze wirken. Sobald Merkmale der Religion als Kulturmerkmale der Gruppe abgetan werden wirds schwierig. "Islamisches Land" ist auch auch schon schwierig zu definieren. Anyway, ich folge Halter schon länger auf FB und wenn er schon als "Linker" durchgeht heutzutage, dann guet nacht. Ich will hier nicht Gatekeeping betreiben, aber Halter ist ein langweiliger Sozialdemokrat
    13 63 Melden
    • kliby 14.04.2017 11:33
      Highlight Ich finde Halter erheblich weniger langweilig als dich.
      63 16 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 12:10
      Highlight Auch langweilige Sozialdemokraten sind links.

      Oder ist die SP neuerdings keine linke Partei mehr?
      49 9 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 21:30
      Highlight @atomschlaf: Irgendwie nicht. Nein. Eher eine Ansammlung von zahnlosen Spiessern auf einer völlig falschen Schiene.
      15 11 Melden
    • seventhinkingsteps 14.04.2017 22:16
      Highlight Ich oute mich hier als SP Mitglied, das den Beitritt schon wieder bereut. Ob es eine linke Partei ist, weiss ich nicht. Im Kontext des ganzen schweizerischen Polit-Spektrums wahrscheinlich schon, im europäischen Kontext sogar die linkeste. Den neuen Diskurs innerhalb der Partei zwischen sozialdemokratischen Reformisten gegen Sozialisten finde ich spannend. In meinen Augen geht es am Ende darum, ob man den Kapitalismus als zukünftiges Wirtschaftssystem wünscht oder nicht. Wie man dazu ja sagen kann aber in einer Partei sitzt, die die Überwindung desselbigen im Programm hat, ist die andere Frage
      11 2 Melden
    • DerTaran 18.04.2017 08:57
      Highlight Lol, die schweizer Sozialdmokraten sind nicht Links? Wow, wo ist dann deine Mitte? Kommunismus, Leninismus oder Maoismus?
      Es ist ein Zeichen von Radikalismus, wenn man Andersgläubige ausgrenzt. Alles rechts von Dir sind für Dich dann wohl Faschisten? Oder?
      4 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 10:49
    Highlight Lieber Jörg Halter

    Ich würde bei Deiner Gemütslage nicht von Ängsten sprechen, sondern viel eher von Vorsicht im Sinne einer gesunden Voraussicht. Du läufst nicht bei Rot über die Ampel. Und dabei sprichst Du mir aus dem Herzen. Ich wünschte mir gerade den jungen Sozialisten etwas von Deiner Abgeklärtheit. Deine Gedanken treffen das Mark dieser Probleme und haben mich entsprechend neugierig gemacht auf Deine Dichtung. Ja, es freut mich zu lesen, dass es einen jungen Menschen gibt hierzulande, der sich noch an Dichtung heranwagt in Zeiten, die sonst keine Zeit für Poesie mehr finden.
    49 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 13:26
      Highlight Bei Rot über die Straße, exgüsi. 🤓
      6 9 Melden
    600
  • AnitaDrink 14.04.2017 10:21
    Highlight Hut ab Kutti. Von Christentum kann aber keine Rede mehr sein, denn Religion im heutigen Europa ist tot. Wir haben ein post-christliche Gesellschaft die durch und durch säkularisiert ist. Mittlerweile haben wir den Staat zu unserem neuen Gott gemacht. Verbrechen werden nicht mehr im Namen des Christentums begannen, sondern im Namen der Demokratie. Die westliche Zivilisation glaubt (wie Muslime) das ihr Gott (Staat) der einzig richtige ist und wir die moralische Pflicht zur Konversion haben. Die Ansichten über „Gott“ waren noch nie dieselben, darum stehen wir im Dauerkriegszustand miteinander.
    26 40 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 12:13
      Highlight @AnitaDrink: Interessanter Gedanke. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen, aber vermutlich hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.

      Der Staat ist der neue Gott. Würde auch die erschreckende Staatsgläubigkeit vieler Zeitgenoss(inn)en erklären, über die ich mich schon länger wundere.

      Danke für Deinen Beitrag!
      32 14 Melden
    • phreko 14.04.2017 14:52
      Highlight @Atomschlaf, für die Erkenntnis, dass wir selbst der Staat sind, als deren Souverän, brauchen wir keinen "imaginären Freund".

      Und so nebenbei, der "Marktglaube" ist im Westen noch immer deutlich weiter verbreitet, als der "Staatsglaube". Was erschreckender ist, können wir ja an den Krisen abzählen...
      9 14 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 15:48
      Highlight q.e.d.
      8 10 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:39
      Highlight @ atomschlaf
      Und Du dämonisierst alles, was mit Staat zu tun hat, was meiner Ansicht nach ebenso fanatisch ist...
      Es braucht doch beides!
      Wir brauchen Freiraum für kreative und Risikobereite UnternehmerInnen UND Regeln, die in einer Gesellschaftlichen, demokratisch geführten Auseinandersetzung ausgehandelt und dann auch durchgesetzt werden!
      Und der Staat muss mit einem guten Service Pubique dafür sorgen, dass auch jene Dinge gemacht werden, die erst auf lange Sicht rentieren, da private Betriebswirtschaften sehr kurzsichtig handeln müssen, die Volkswirtschaft aber umso weitsichtiger...
      6 4 Melden
    • atomschlaf 15.04.2017 12:54
      Highlight @rodolofo: Ich dämonisiere keineswegs alles was mit Staat zu tun hat.
      Ich bin beispielsweise ein grosser Freund und Verteidiger der staatlichen Sozialversicherungen AHV und IV, so war ich für die AHV plus-Initiative.
      Auch bin ich z.B. der Meinung, dass der Staat zu wenig für die öffentliche Sicherheit tut und dort das Feld viel zu oft privaten Security-Unternehmen überlässt.
      Ich bin aber ganz klar dagegen, dass der Staat in immer mehr Lebensbereiche bevormundend eingreift, wo vielfach keine wirkliche Notwendigkeit besteht und lediglich Partikularinteressen geschützt werden.
      7 0 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 14:32
      Highlight @ atomschlaf
      Symbolische Beziehungen zwischen gegensätzliche Partnern kommen in der Natur ständig und überall vor: Zum Beispiel sind Knöllchenbakterien imstande, den Luft-Stickstoff aufzunehmen und umzuwandeln, den sie an eine Leguminosen-Pflanze abgeben. Dafür erhalten sie wiederum von der Leguminosenpflanze Nährstoffe.
      Ganz ähnlich ist es mit der Symbiose zwischen dem Staat und privaten Unternehmungen.
      Der Staat sorgt für Regeln und für Aufgaben, die Private nicht wahrnehmen können.
      Dafür sorgen die privaten Unternehmungen für die Wirtschaftsleistung, welche der Staat nicht erbringen kann.
      1 3 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 15:42
      Highlight Symbiotische, nicht symbolische!
      Blöde Autokorrektur!
      4 2 Melden
    • AnitaDrink 17.04.2017 10:00
      Highlight @atomschlaf Freut mich das du meine Gedanken nachvollziehen kannst. Es geht immer und überall um die Glaubensfrage „was ist richtig, was falsch“? Was gut, was schlecht. Was darf Mensch, was nicht. Die 10 Gebote standen für das was wir heute Staats- und Rechtsordnung nennen. Heute richtet kein Gott, sondern das höchste Gericht befindet über Recht und Unrecht. Demokratie, Menschenwürde etc. ersetzen religiös eingefärbten Begriffe. Im Zen z.B. hat alles seine Daseinsberechtigung. Nur im Judentum, Christentum und Islam wird gestritten weil jeder von sich glaubt sein "Gott" ist der einzig richtige.
      0 0 Melden
    600
  • pachnota 14.04.2017 10:00
    Highlight Der Islam vertritt keine Linken Werte.
    Nein, man könnte sagen, der Lebensentwurf der Religiösen entspricht so ziemlich dem Gegenteil, was sich sozial "Aufgeschlossene" wünschen.

    Trotzdem heucheln sich unsere Linken, beim Thema Islam, die Hucke voll, und regen sich noch auf, wenn sich der politische Gegner, dem Thema annimmt, anstatt selbst die nötige (und überfällige) Kritik zu zeigen.
    Wieso bloss?
    Sind sie in der Ideologischen Zwickmühle?
    72 25 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:30
      Highlight Ich spreche nur für mich selbst:
      Als Linker bin nicht gegen die Kritik an real existierenden Formen des Islam (da gibt es unzählige, von den gestrengen Salafisten bis zu den ziemlich lockeren Aleviten), sondern kritisiere immer wieder das Eine, oder Andere.
      Ich bin aber ganz entschieden gegen dieses hetzerische und diffamierende "Alle in einen Topf werden", welches die "Rechtsnationalen" und die "Evangelikalen" betreiben!
      Ihr wollt ja auch, dass wir mehr differenzieren und auch mal sagen, dass nicht alle SVP'ler hässliche Motschköpfe sind, sondern wie der Amstutz ganz passabel aussehen können.
      10 8 Melden
    • pachnota 15.04.2017 10:17
      Highlight Rodolfo
      Sorry aber du verurteilst u. pauschalisiert gerade selber bis zum abwinken.
      9 7 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 13:48
      Highlight @ pachnota
      Humor habt Ihr also auch keinen...
      (Pauschal-Urteil)
      4 6 Melden
    • pachnota 15.04.2017 15:07
      Highlight rodofo
      Nez rouge?
      schon wieder?
      ; )
      2 1 Melden
    600
  • RacKu 14.04.2017 09:40
    Highlight Bester Mann! 👍
    46 13 Melden
    600
  • Vio Valla 14.04.2017 09:35
    Highlight Verdammte Kacke, auf der Welt wütet der Populismus. Auf der einen Seiten nutzen das radikale Muslime auf der anderen Seite radikale Rechte und andere Spinner und die Linken sollen jetzt auch noch einbisschen in die gleiche hetzerische Kerbe schlagen?! Ich verlange von den Rechten ab sofort auch, dass sie sich klarer gegen rechtsradikale Gewalt äussern, sonst muss ich ja noch Links wählen... Nein wirklich die Argumentation ist sowas von dumm und im Hintergrund toben die Kriege und wir wissen nichts besseres zu tun als uns mit Scheisse zu bewerfen. Dumme Welt!
    16 74 Melden
    • Bav 14.04.2017 11:23
      Highlight Dann schaffen wir doch gleich die freie Meinungsäusserung ab! Die gibt es nämlich nur in einer dummen Welt. *facepalm*
      24 12 Melden
    • Die Erleuchtung 14.04.2017 13:41
      Highlight Ich als Rechter verurteile Gewalt in jeder Form! Welcher rechte Politiker in der Shweiz hat sich wann, wo für rechtsradikale Gewalt ausgesprochen? Selbstverständlich müssen sich Rechte klar gegenrechtsradikale Gewalt äussern!
      23 5 Melden
    • Vio Valla 14.04.2017 15:50
      Highlight @Die Erleuchtete, welche Linken haben den für den islamistischent Terror gesprochen und das gut geheissen?! Aber wenn ich umgekehrt komme, dann fühlt man sich als Rechter auch angegriffen hmm. Verstehst du jetzt die Problematik bei der ganzen Sache? Wahrscheindlich ja nicht. @Bav was hat denn bitte das wieder mit meiner Äusserung zu tun?! Kannst ja mal Nach Polen und Ungarn schauen, dann weisst du welche Gesinnung die freie Meinungsäusserung beschränken will...
      12 12 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:22
      Highlight @ Vio Valla
      Meine Worte!
      In allen gesellschaftlichen Strömungen hat es Krieger, Killer und Metzger.
      Sie tun ihren eigenen Leuten (vorerst) nicht weh, sondern gehen auf "die Fremden" los.
      "Was gehen mich die Schmerzen eines Syrischen Kindes nach einem Giftgas-Angriff an?" denken sich viele "christliche" Schweizer.
      "Sehr viel!" muss die Antwort lauten!
      Denn ein Kind ist zu allererst ein Kind, und erst viel später ein muslimisches-, oder ein Syrisches Kind!
      Geht das Euch braven und angepassten "Christen" endlich in den Schädel?!
      7 3 Melden
    600
  • menzoking 14.04.2017 08:42
    Highlight Ich rate jedem, der sich die Mühe macht den Islam bei jeder Gelegenheit bedingungslos zu verteidigen, den Koran von mir aus auch das alte und das neue Testament zu lesen. Dann würde er/sie sehr schnell auf die selben Schlüsse wie der Kutti MC kommen. Ist ja nicht so schwer. Voraussetzung ist dann nur noch logisches Denken (und eben keine Denkverbote, wie sie von Kutti angesprochen wurden). Auch diese Boykott-Aufrufe die dann immer wider kommen (Erinnerung an Fall Thiel) sind doch eher traurig. Alles ist super tolerant und farbig und lustig aber wehe jemand schert mit seiner Meinung aus.
    42 13 Melden
    600
  • Menel 14.04.2017 08:42
    Highlight Ich sehe mich als Demokratin und bin Atheistin. Als solche setze ich mich für die Einhaltung unserer Verfassung ein, welche die Religionsfreiheit schützt. Dh. wenn was gegen Religion im öffentlichen Raum getan wird, dann gegen alle. Als Atheistin kann ich das nur begrüssen. Kein Verteilen von religiösen Schriften mehr erlauben, keine Plakate mehr mit irgendwelchen religiösen Texten darauf, kein Muezzine und kein Glockengebimmel mehr am Sonntag. Keine religiösen Symboliken und Kleidungen mehr im öffentlichen Raum. Frage mich gerade, ob darunter auch die Perücken der Jüdinnen fällt?!
    32 29 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:55
      Highlight Ich glaube, bei der "Religionsfreiheit" hatte niemand an einen Islam gedacht.
      Es ging darum, den Frieden zwischen den Katholiken und Reformierten zu ermöglichen.
      Heute wird die Religionsfreiheit doch nur noch ausgenützt.
      Ich bin der Meinung, wir müssen dieses Recht überdenken und neu Ausformulieren.
      Der heutigen Situation angepasst eben.
      33 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 10:57
      Highlight Oder die rituelle Beschneidung von Babys und kleinen Buben...
      15 8 Melden
    • Menel 14.04.2017 11:24
      Highlight @pachnota, das ist die Herausforderung der Menschenrechte; sie für sich in Anspruch zu nehmen und für seine Interessen zu verwenden ist einfach; man muss sie auch denen zugestehen, die man nicht mag. Die Religionsfreiheit kommt übrigens aus den Menschenrechten und hat schon immer alle Religionen miteingeschlossen. Für mich als nicht religiöse, wirken alle abrahamitischen Religionen gefährlich. Dass das Christentum auch anders ausgelegt werden kann, zeigt einem ja die Vergangenheit. Darum sehe ich kein Sinn in Verboten, sondern in Aufklärung. Das hat sich beim Christentum auch schon bewährt.
      16 14 Melden
    • Menel 14.04.2017 11:27
      Highlight Finde es übrigens auch sehr paradox, mit der Aufgabe und Demontierung unserer Werte unsere Werte schützen zu wollen.
      18 11 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 11:31
      Highlight @Menel: Keine religiösen Symboliken und Kleidungen mehr im öffentlichen Raum.

      Aber Atheisten, Nationalisten, Sozialisten usw. dürfen sich weiterhin mit ihren Symbolen schmücken, ihre Botschaften öffentlich verbreiten? Was Sie fordern ist schlicht die Schaffung einer 2-Klassen-Gesellschaft und widerspricht dem demokratischen Rechtsstaat. Der Staat hat neutral zu sein und kann/darf deshalb seinen Angestellten Kleider-/Symbolverbote auferlegen. Das akzeptiere ich, obwohl ich denke, dass es mehr drauf ankommt, was im Kopf drin ist, als was drauf ist oder um den Hals hängt.
      12 17 Melden
    • pachnota 14.04.2017 18:09
      Highlight Menel
      Es geht nicht darum, unsere Werte aufzugeben oder zu demontieren.
      Es geht darum sie anzupassen um sie zu erhalten!
      6 8 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 21:48
      Highlight @Menel: Man kann sich ja sogar an den Perücken der Jüdinnen stören (find ich auch nicht toll, aber was geht's mich an?). Nur wird ein solches Teil wohl keine daran hindern, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. In Zürich führen Jüdinnen immerhin den einen oder anderen Laden. Was man von Frauen mit weitergehenden Kopfbedeckungen wohl kaum behaupten kann.
      5 9 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:13
      Highlight @ Menel
      Wohin die Unterdrückung von Religionen führt, haben wir in Gross-Laborversuchen herausgefunden:
      In den ehemals Realsozialistischen Ländern des "Ostblocks" wurde die Religion zur letzten Bastion des Wiederstands gegen die totale Militarisierung und Überwachung der Gesellschaft.
      Heute erleben die Katholische- und die Christlich-Orthodoxe Religion im Osten ein Revival.
      Das Selbe geschieht im Nahen Osten mit dem Islam, der jahrzehntelang von Neokolonialen Marionetten-Régimes verdrängt und niedergeknüppelt wurde.
      Aktion - Reaktion ...
      4 4 Melden
    600
  • andrew1 14.04.2017 08:32
    Highlight ist so. viele linken sind gegen das christentum und haben nicht gerne religion. Es sei denn man ist muslim, hindu oder weis nicht was dann wird über deren glaubensrichtung kein kritisches wort fallen. Bei muslimen ist die glaubensfreiheit dann plötzlich furchtbar wichtig und sie finden deren glauben cool. Wer die logik findet darf sie behalten.
    63 15 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:05
      Highlight Völlig falsch!
      Als Linker bin ich nicht für den Islam, aber gegen einen Streit unter falschen und hinterlistigen Brüdern, den gewisse fanatische Christen, Juden und Muslime miteinander führen!
      Diesen Hitzköpfen, die aus der Wüste kamen, möchte ich als "einsamer Rufer in der Oase" zurufen: "Geht bitte zurück in die Wüste, aus der Ihr kommt und sucht dort brennende Büsche, die mit Euch sprechen!"
      5 8 Melden
    • Maracuja 15.04.2017 12:36
      Highlight @Rodolofo: Als Linker bin ich nicht für den Islam, aber gegen einen Streit unter falschen und hinterlistigen Brüdern, den gewisse fanatische Christen, Juden und Muslime miteinander führen!

      Hier geht es nicht explizit um einen Streit zwischen Anhängern der monotheistischen Religionen. Besässen Sie die Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen, hätten Sie längst feststellen können, dass ein erheblicher Anteil der islamkritischen Beiträge von Glaubensfreien stammt.
      2 1 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 14:40
      Highlight @ Maracuja
      Diese Auseinandersetzungen sind so oder so nicht einfach.
      Als Ehemann einer überzeugten Katholikin könnte ich Ihnen ein Lied davon singen.
      Irgendwann, wenn man die Grenzen genügend ausgelotet hat, wo der Humor in Respektlosigkeit und Arroganz umschlägt, wird man einander einfach leben lassen und die Differenzen, sowohl was Schwächen-, als auch was Stärken betrifft, stehen lassen und die sich daraus ergebenden Spannungen schätzen!
      Denn nichts ist langweiliger, als die uniforme Gleichheit von duckmäuserisch angepassten "Konformen".
      Da wollen sofort einige ausbrechen!
      1 4 Melden
    600
  • CASSIO 14.04.2017 08:08
    Highlight Jürg Halter, aus "Gutmenschentum". Mein Vater, ein alter Linker, kein 68er, denn Trends befolgter er aus Prinzip nicht, würde Dir genau diese Antwort geben. Es geht nicht darum, die Welt zu verbessern - ausser mit dem Geld der andern, denn ein paar Schulterklopfer sind schon ein schönes Gefühl - nein, es geht darum, Gutmensch zu sein und sich mit diesem Krönchen zu schmücken.
    16 13 Melden
    600
  • rodolofo 14.04.2017 08:04
    Highlight "Die Linken" haben in ihren historischen Erfahrungen ein furchtbares Trauma erlebt:
    "Wir" (unsere damaligen Gesinnungs-Genossen) wurden in den Konzentrationslagern der Nazis genauso gequält, geschunden, gefoltert, ausgeraubt und schliesslich vergast, wie "unsere" damaligen Jüdischen Leidensgenossen, die eigentlich wesentlich besser integrierte, geschäftstüchtige, konservative und familiär orientierte Mitglieder der Gesellschaft waren!
    Und genau das Selbe droht uns heute wieder:
    Anstatt dass wir zusammen mit den Juden vernichtet werden, sollen wir zusammen mit den Muslimen vernichtet werden...
    7 44 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 10:59
      Highlight Rodolfo, Deine kristallklaren Analysen erstaunen mich immer wieder. Merci beaucoup!
      7 24 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 12:14
      Highlight @Rodolofo: Und genau das Selbe droht uns heute wieder: Anstatt dass wir zusammen mit den Juden vernichtet werden, sollen wir zusammen mit den Muslimen vernichtet werden...

      Iss ein Snickers. Dass dieses Interview (wie erwartet) kaum lösungsorientiert diskutiert wird, sondern als Anlass zum Bashing gegen Muslime und Linke auf der einen Seite oder gegen Rechte auf der anderen Seite genommen wird, ist kein Grund um gleich in Panik zu verfallen.
      20 8 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 07:00
      Highlight @ Maracuja
      Kein Grund, in Panik zu verfallen?
      Schau Dich doch mal um auf dieser Welt!
      Überall passiert das Selbe, nach dem immer gleichen, Rechtsnationalen Strickmuster:
      Irgend ein "Starker Mann" wird von einem aufgebrachten Mob "besorgter Wutbürger" vorwärts getrieben, auf dass er es dem Establishment endlich einmal zeige.
      Eine demokratisch legitimierte Mehrheit von "konformen Konventionellen" beginnt nach der Machtergreifung zielstrebig damit, die freiheitlich gesinnte Opposition und zum Sündenbock gestempelte Minderheiten von "Ausländern" zu enteignen, niederzuschreien und zu vergewaltigen.
      2 9 Melden
    • Maracuja 15.04.2017 12:40
      Highlight @Rodolofo: Eine demokratisch legitimierte Mehrheit von "konformen Konventionellen" beginnt nach der Machtergreifung zielstrebig damit, die freiheitlich gesinnte Opposition und zum Sündenbock gestempelte Minderheiten von "Ausländern" zu enteignen, niederzuschreien und zu vergewaltigen.

      In welchem westlichen von Rechtspopulisten regierten Land werden Oppositionelle und Ausländer denn enteignet und vergewaltigt?
      2 0 Melden
    • rodolofo 15.04.2017 14:45
      Highlight Türkei, USA (Umverteilung von unten nach oben, bzw. von schwarz nach weiss).
      In der Tendenz gilt das auch für die Schweiz, nach dem Prinzip "Säuhäfeli Säutekkeli".
      Diese Aussagen sind Ihnen wahrscheinlich auch zu wenig wissenschaftlich fundiert und akademisch ausgedrückt.
      Ich hab's halt mehr mit der Literarischen Kunst und mit der Musik...
      2 2 Melden
    600
  • Sapere Aude 14.04.2017 07:24
    Highlight Natürlich gibt es auch unter den Linken Reaktionäre. Deren unkritische Haltung gegenüber dem Islamismus oder aber dem Kommunismus ist Teil des Problem. Genau so aber eine pauschalisierende Haltung gegenüber dem Islam. Weder ist es sinnvoll reaktionäre und radikale Elemente des Islam zu tolerieren noch die Muslime als ganzes als Gefahr zu pauschalisieren.
    22 11 Melden
    • pachnota 14.04.2017 17:02
      Highlight ich bin auch der Meinung, das nur die Moslems selbst, das Problem lösen könnten.
      Leider ist nirgends eine relevante Kraft in Sicht, die sich von diesem mittelalterlichen Religionsverstäntniss distanziert.
      Nur wenige Einzelpersonen tun dies heute, und werden dabei regelmässig mit einer " Fatwa" bedacht. Sie müssen dann den Rest ihres Lebens unter PolizeiSchutz verbringen.
      7 4 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 21:52
      Highlight Sapere Aude: Ihr erster Satz in (naja) Gottes Ohr. Den hört man ja wirklich allzu selten.
      3 1 Melden
    600
  • Falco 14.04.2017 07:22
    Highlight "Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt". Repression ist in der christlichen Religion kein Thema mehr. Es werden keine Hexen mehr verbrannt. Im Islam ist dies anders. Repression ist an der Tagesordnung. Gegen diese Repression müssen wir uns mit allen Mitteln wehren, sonst hält sie eines Tages wieder Einzug in unserer freiheitlichen Gesellschaft.
    30 9 Melden
    600
  • Spooky 14.04.2017 03:31
    Highlight "Ja, gut. Ich habe Angst. Ich habe aber auch Angst vor dem Rechtspopulismus, ich habe auch Angst vor dem Neoliberalismus. Ich habe Angst vor dem Zusammenschluss der Saatgutfirmen. Ich habe Angst vor dem internationalen Steuerwettbewerb und seinen Folgen. Und genauso habe ich auch Angst vor der radikalen Auslegung des Islam."

    Gibt es auch etwas, wovor dieser komische Typ keine Angst hat?
    19 108 Melden
    • RacKu 14.04.2017 07:36
      Highlight Von dir?
      22 7 Melden
    • BigPun 14.04.2017 10:30
      Highlight Wenn man Ateist oder sowas in der Richtung ist, hat man halt ein bisschen mehr Angst im Leben... Aber das ist normal.
      4 19 Melden
    600
  • GeorgOrwell 1984 14.04.2017 02:48
    Highlight Ich finde es problematisch, dass dieser Herr behauptet, alle Muslime wollen ihn tod sehen... Wer wieviel von einer Religion auslebt / glaubt, ist jedem selber überlassen, ich meine wieviel % der Muslime betet fünfmal täglich? Denke ausgehend von dieser Tatsache, können wir schon sehen, wieviel Muslime diesen Herren "lieber tod sehen" würden... Alle Religionen sind friedlich, die Menschen bzw einzelne Menschen sind die Bösen und das hängt nicht mit Religion zusammen. Mfg
    18 99 Melden
    • senfmayo 14.04.2017 05:40
      Highlight Es geht bei dem Statement nur um die radikalen lies!-Typen...
      68 6 Melden
    • RacKu 14.04.2017 07:37
      Highlight Jeder der betet ist ein potentieller Mörder?
      0 18 Melden
    • menzoking 14.04.2017 09:03
      Highlight Lustig wie das immer so einfach dahin gesagt wird, wenn es um den Islam geht. Die menschen sind böse nicht der Islam. Mich würde wunder nehmen ob sie dass selbe Argument gelten lassen würden wenn es von der NRA kommt Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen. Oder ob sie auch dass selbe Argument gelten lassen, wenn es um den Nationalsozialismus geht. Die Menschen waren Böse nicht die Ideologie dahinter. Wahrscheinlich nicht.
      9 12 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:03
      Highlight Ich glaube, der Islam ist gar nicht soo friedlich... im Fall.
      27 7 Melden
    • BigPun 14.04.2017 10:38
      Highlight Aber dann könnte er das ein bisschen Ausdrücklicher sagen... Meine Religion ist auch der Islam und ich unterstütze dieses Lies Projekt nicht.
      Ich finde nicht dass man unsere Religion kritisieren muss, aber man kann durchaus diese wahabitische Auslegung kritisieren.
      14 7 Melden
    • rauchzeichen 14.04.2017 11:56
      Highlight und da ist der punkt bigpun! wir reden vom islam und radikalen islamisten, doch das sind zu grosse töpfe. differenziert würden sich sicher einige strömungen des islams als problematisch herausstellen, die wahabiten wohl an vorderster front dabei. diese strömungen könnte man den status als religion wegnehmen. sämtliche mit unserer welt vereinbare glaubensrichtungen dürfen weiter den islam ausleben, solange sie nicht die linie UNSERER gesetze überschreiten. wie bei so vielen politischen themen scheitern wir nur schon daran über das gleiche zu sprechen, islam ist nicht gleich islamistisch!
      5 9 Melden
    600
  • senfmayo 14.04.2017 01:46
    Highlight Ich für meinen Teil schaue bereits seit Jahren weg ob der Tatsache, dass es einen Rapper/Schriftsteller namens Kutti gibt. Und ich werde das auch weiterhin tun, auch wenn er in seiner Verzweiflung auch noch soviele Reizwörter wie "Islam" oder "Linke" in die Welt hinausschleudert um Aufmerksamkeit zu erregen.
    15 89 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:13
      Highlight Neee, ich glaube wir müssen kutti eher dankbar sein, das er den Mut hat, gegen den Mainstream etwas zu sagen!

      Oder meinst du, es macht Spass massenhaft Prügel von Leuten wie dir zu beziehen?

      Hätte Kutti Aufmerksamkeit gewollt und Schulterklopfer, (wie zB. Ein Bärfuss) so brachte er bloss etwas SVP bashing zu betreiben und alle Medien lägen ihm schon zu Füssen.

      So geht das...
      35 11 Melden
    • Hierundjetzt 14.04.2017 10:35
      Highlight Aber für einen Kommentar langets dann doch 😉
      13 4 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 12:22
      Highlight @pachnota: wir müssen kutti eher dankbar sein, das er den Mut hat, gegen den Mainstream etwas zu sagen!

      Islamkritik ist doch längst Mainstream (wie man an der Verteilung der Herzchen und Blitzchen hier sieht), da braucht es wirklich keinen Mut mehr, und mediale Aufmerksamkeit (dank watson) hat Kutti hier ganz ohne svp bashing bekommen. Dankbar müsste man ihm sein, wenn dieses Interview endlich zu einer lösungsorientierten Diskussion führen würde. Sehe in den Kommentaren aber bisher wenig davon.
      8 15 Melden
    • senfmayo 14.04.2017 14:35
      Highlight @hierundjetzt: verkneifen konnt ich mirs nicht🙈

      @pachnota: "mainstream" ist auch so ein beliebtes reizwort. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn man kritisiert. Aber das was der Typ sagt ist alles andere als differenziert.
      2 9 Melden
    • pachnota 14.04.2017 17:10
      Highlight Maracuja
      Ich hoffe du hast Recht was den Mainstream anbelangt.
      Ich glaube auch, das die Menschen langsam etwas bemerkt haben.
      Dies gilt, in dieser Frage aber noch nicht, für die Medien, die weiterhin versuchen, die Probleme mit dieser Religion herunterzuspielen. Auch die restlichen Meinungsmacher, erlauben sich keine Islamkritik.
      Was geschieht, wenn einer ausschert, sehen wir am Beispiel von Thiel, und ev. auch bald von Kutti?
      6 1 Melden
    600
  • BigPun 14.04.2017 01:45
    Highlight Wäre es nicht viel angesagter den Salafismus, Wahabismus, Saudiarabien, oder den Iran zu kritisieren?
    Und die Leute die die unterstützen.

    Aber das braucht wahrscheindlich noch mehr Eier und bringt ihn nicht so ins Rampenlicht, aber es wäre halt viel ehrenhafter.

    Einfach nur den Islam zu kritisieren ist billig, aber es bringt halt mehr Kohle.

    18 79 Melden
    • RacKu 14.04.2017 07:38
      Highlight Aber Recht hat er!
      14 6 Melden
    • Vio Valla 14.04.2017 09:22
      Highlight Oh nein, das wäre ja dann differenziertes Denken. Das kommt doch nicht an. Ein Rundumschlag gegen den Islam ist da viel einfacher und wird besser aufgenommen. Der heutige mit informations zugebomte Leser muss man an den Emotionen kitzeln. Sonst wird das ja nix mit der Aufmerksamkeit.
      8 18 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:16
      Highlight Den Islam zu kritisieren ist nicht "billig" sondern nötig und zudem noch so ziemlich die undankbarste Sache der Welt.
      22 9 Melden
    • BigPun 14.04.2017 10:52
      Highlight Kommt darauf an welche Zielgruppe man ansprechen will...

      Doch es ist so ziemlich das billigste was es so giebt...

      Was notwändig wäre ist Aufklärung. Aber das wollen viele auch nicht, weil sonst plötzlich viele den Islam gut finden könnten. Aber so weit sind wir noch nicht wie ich so sehe.
      2 15 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 12:20
      Highlight @BigPun: Die Probleme mit dem Islam beginnen eben schon lange vor Salafismus, Wahabismus und Saudiarabien. Das sind lediglich die schlimmsten Auswüchse.
      11 8 Melden
    • BigPun 14.04.2017 14:56
      Highlight Seit wann denn? Seit dem sie Algebra, Algorytmen, das arabische Zahlensystem und noch vieles mehr entwickelt haben?
      3 10 Melden
    • benedoc 20.04.2017 14:05
      Highlight Algebra wurde in Arabien erfunden, das ist richtig. Allerdings vor der Begründung des Islam.
      "Arabische" Zahlen wurde eigentlich in Indien entwickelt, aber über Arabien nach Europa gelangt, deshalb hier als "arabische Zahlen" bekannt.

      Und allgemein: Ja, Arabien war Europa lange Zeit überlegen, seit der Ausbreitung des Islam ist aber kulturell, wissenschaftlich, gesellschaftlich und so weiter bestenfalls Stagnation angesagt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt...
      2 1 Melden
    600
  • felixJongleur 14.04.2017 01:29
    Highlight Top, danke Jürg Halter, Du fasst in Worte woran ich schon lange zu beissen habe!
    70 10 Melden
    600
  • thestruggleisreal 14.04.2017 00:25
    Highlight Die linken umgehen das Thema Religion weil sie auch das Thema Ausländer umgehen. Diese Begriffe sind verknüpft und die Rechte verknüpft sie immer stärker und zieht ihren Nutzen aus den Attentaten. Die Linke hat Angst davor die Religion zu verurteilen, weil sie dann Wähler verlieren könnte, weil sie davon lebt, dass sie Ausländer und Attentate nicht verknüpft. Doch das ist ein sinkendes Schiff. Wenn die Bevölkerung nicht versteht dass hier keine Generalisierung geschehen darf, dann kann sie schon gar keine ignorante Linke mehr retten.
    43 22 Melden
    • RacKu 14.04.2017 07:39
      Highlight 🤦‍♂️
      2 8 Melden
    • Vio Valla 14.04.2017 09:25
      Highlight Die Rechten stellen alle Muslime und Ausländer unter generalverdacht. Dagegen wehre ich mich entschieden und wenn ich deswegen noch angegriffen werde, dann weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ihr könnt ja Scharenweisen den Rechten nachrennen. In ein paar Jahren seht ihr wer in unseren Ländern die wirklichen Schäden angerichtet haben. Die Muslimen und Einwanderer sind nicht die hauptgefahr für unsere freie und offenen Demokrati und wer das nicht sieht, der tut mir nur leid.
      7 16 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:21
      Highlight Du meinst, im stillen Kämmerlein, Flucht zB. ein Levrat auch über diese neuen Religiösen?
      7 6 Melden
    • thestruggleisreal 14.04.2017 10:44
      Highlight shit nicht ausländer und attentate sondern dass sie Religion und Attentate nicht verknüpft. Begriffe gleich Explosion. Zusammengefasst: alle sollen sich der Diskussion stellen!
      0 8 Melden
    • thestruggleisreal 14.04.2017 10:48
      Highlight @Vio Valle - meiner Meinung nach ein Zusammenspiel.Die linken bieten den Rechten nicht da die Stirn wo diese am meisten provozieren, weil sie diese Themen ganz umgehen - und da entsteht Angst. Obwohl ich sagen muss das die jungen Linken echt Hoffnung machen.
      2 8 Melden
    600
  • RobinBayne 13.04.2017 23:17
    Highlight Mutige Aussagen! Ich hoffe, dass es Halter nicht gleich ergeht wie Andreas Thiel, der wegen ähnlicher Aussagen mundtot gemacht wurde.
    55 22 Melden
    • CASSIO 14.04.2017 08:09
      Highlight thiel wurde mundtot gemacht? von wem? von allah?
      9 18 Melden
    • BigPun 14.04.2017 10:58
      Highlight Haha ja man von Allah XD man könnte aber auch sagen von seiner Dummheit ;-)
      4 17 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 11:47
      Highlight Herr Halter zeigt Haltung: Bravo. Ich glaube kaum, dass er den Applaus von Rechten sucht, sondern vielmehr Linke und Superkorrekte aufrütteln möchte. Gut möglich, dass ihm dadurch nicht wenige Unannehmlichkeiten entstehen. Aber das ist ihm die Sache wohl wert.
      12 6 Melden
    • RobinBayne 14.04.2017 11:58
      Highlight Von Kuratoren und Veranstaltern, die ihn aus Angst vor seinen Äusserungen nicht mehr gebucht haben.
      6 7 Melden
    • CASSIO 14.04.2017 15:05
      Highlight Robin... und deshalb verschliesst er sein Maul?
      1 11 Melden
    600
  • Groovy 13.04.2017 23:00
    Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will, der politische Islam ist einfach nicht kompatibel mit unseren Wertvorstellungen. Leider traut sich niemand, das offen zu sagen, geschweige denn die politischen Konsequenzen daraus zu ziehen. Ein Anfang wäre, mit der Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft Solidarität einzufordern, oder auch die Schulen laizistisch zu führen, mit aller Konsequenz, auch anderen Religionen gegenüber.
    59 12 Melden
    • Nausicaä 14.04.2017 07:53
      Highlight @ Bei dem ersten Satz bin ich ganz bei dir. Auch darin, die Schulen laizistisch zu führen, ganz klar.
      Aber warum die doppelte Staatsbürgerschaft abschaffen? Das halte ich für blosse Schikane und deswegen überflüssig. Ich denke da schafft man Gräben, wo in vielen Fällen keine wären...
      4 10 Melden
    • BigPun 14.04.2017 11:04
      Highlight Nur weil du einen Pass hast müssen die anderen auch einen Pass haben. Das ist das egoistischte was ich gehört habe. Du vergisst dass diese Menschen aus einem anderen Land gekommen sind sich neu integrieren mussten eine neue Sprache gelernt haben, alles was du nicht leisten musstest. Ausserdem weisst du nicht was es heisst fremd in einem Land zu sein!!!
      5 12 Melden
    • Groovy 14.04.2017 20:33
      Highlight @BigPun: Du scheinst mich ja gut zu kennen. Dein Post bestätigt mich jedenfalls, danke dir 😃
      3 2 Melden
    • BigPun 15.04.2017 01:24
      Highlight Ich brauch dich nicht zu kennen...
      1 3 Melden
    600
  • Nausicaä 13.04.2017 21:52
    Highlight Wichtig und richtig, bis auf einen Punkt, den er, wahrscheinlich weil er eine Kontroverse anheizen will, etwas marginalisiert: Innerhalb 'der Linken', zumindest nach meiner Erfahrung, gibt es sehr wohl eine nicht geringe Anzahl von Leuten, die so denken wie er, nur ist es teilweise schwierig, mit den von ihm als dogmatisch bezeichneten Linken darüber konstruktiv zu diskutieren. Aber es ist nicht so, dass die Linke ein kompletter Einheitsbrei ist…Auch Žižek hat sich mal ähnlich wie Kutti zur Problematik geäussert und den fehlenden Mut zur Thematisierung heikler Themen bei den Linken kritisiert.
    91 7 Melden
    • Platon 14.04.2017 00:38
      Highlight @Nausicaä
      Danke!
      20 5 Melden
    • Nausicaä 14.04.2017 07:56
      Highlight @Platon
      Gerne!
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 09:03
      Highlight @Nausicaä: Danke👏👏👏
      4 5 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 13.04.2017 21:47
    Highlight Danke für dieses Interview.
    96 11 Melden
    600
  • Bärner Gieu 13.04.2017 21:19
    Highlight Das beste Interview, das ich seit langem gelesen habe! Chapeau!
    115 14 Melden
    600
  • JackMac 13.04.2017 21:17
    Highlight Für mich ist der Monotheismus in etwa gleich bescheuert und überholt wie der Links Rechts Glaube.
    In jeder Religion hat es positive und negative Aspekte, jeder soll das selber hinterfragen.
    Die Linke wie auch Rechte Politik orientiert sich an den jeweiligen Leitplanken, die Extreme zeigen die Grenzen des tragbaren auf.
    Kasst doch einfach gesunden Menschenverstand walten und dienet einander in Demut. Dann klappt es auch mit den Mitmenschen.
    Die Welt verblödet und alle schauen dabei zu und essen Chips.
    21 27 Melden
    • CASSIO 14.04.2017 08:31
      Highlight jackmac, die welt ist noch nicht bereit, vorwärts zu gehen, statt die ganze zeit nur links und rechts zu schauen und sich zu streiten, ob man nun vorwärts gehen soll oder nicht. ich hab mich schon seit jahren von diesem quatsch verabschiedet. links - rechts, was heisst das schon? das ist ein schema für profilierungsneurotiker. probleme/projekte müssen gemeinsam erkannt und gelöst werden. menschen wie Dich braucht das land, weil Du den durchblick hast. und für einmal ist mein kommentar nicht zynischer natur.
      5 9 Melden
    600
  • Chrigi-B 13.04.2017 21:02
    Highlight ENDLICH!!🙏
    85 13 Melden
    600
  • koks 13.04.2017 20:50
    Highlight auf den punkt gebracht.
    ich erinnere mich an die vorfälle in köln, wie journalisten und kommentierende hier versuchten, daraus ein männerproblem zu konstruieren, weil sie die islamische macho-kultur nicht kritisieren wollten. heuchlerischer geht immer.
    123 16 Melden
    • Jol Bear 13.04.2017 21:13
      Highlight Primat der linken Politik scheint hier die Abgrenzung gegenüber allem, was von rechts der Mitte geäussert wird, unabhängig vom Inhalt, wenn's sein muss, bis zur Selbstverleugnung.
      64 12 Melden
    600
  • Lapos 13.04.2017 20:12
    Highlight Das wir im jahre 2017 immer noch wegen der religion töten, ist die wahre schande in meinen augen. Jeder der so etwas nur ansatzweise unterstützt sollte sich in grund und boden schämen.
    77 8 Melden
    600
  • Mia_san_mia 13.04.2017 20:10
    Highlight Der Typ sagts genau richtig 👍
    88 16 Melden
    600
  • Vio Valla 13.04.2017 19:18
    Highlight Jegliche Religion halte ich für Schwachsinn aber ich toleriere sie bis zu diesem Punkt an dem sie instrumentalisiert wird um Menschen zu unterdrücken oder sonst zu schaden. Die zaghafte Kritik der Linken ist damit verbunden, dass die extreme Kritik der Rechten am Islam nichts mehr mit sinnvoller Kritik zu tun hat, sondern mit gezieltem aufstacheln und Feindbilder generieren womit sie wiederum ihre Gefolgschaft ködert. Die Front der Linken verhärtet sich dadurch natürlich auch und gemässigtere Meinungen ohne Provokation, die es genügend gäbe, werden überhört weil medial leider nicht wirksam.
    57 31 Melden
    • FrancoL 13.04.2017 20:49
      Highlight Richtig erkannt! Viele Linke sind bemüht nicht in die eingleisige Musik der Populisten einzustimmen denn die bringt nichts. Die Linke wirkt dadurch zaghaft. Aber besser zaghaft als undifferenziert anklagend. Wenn ein lösungsorientierter Ungang mit dem Islam sich anbahnen wird, wird auch die Linke mitziehen. Bleibt die Diskussion so extrem dann wird die Linke sich nicht einbringen.
      16 70 Melden
    • atomschlaf 13.04.2017 20:58
      Highlight @FrancoL: Begreifst Du nicht, dass diese ausbleibende Kritik der Linken (Du nennst es "zaghaft wirken") massgeblich zur Popularität der Rechtspopulisten beiträgt?

      Ein ganz ähnliches Problem hat die Linke in der Schweiz übrigens mit der Einwanderungsthematik.
      Auch da werden die real existierenden Probleme aufgrund ideologischer Sturhei weitgehend ignoriert, wodurch man sich zu Steigbügelhaltern der Arbeitgeber macht und sich dann noch wundert, wenn die Büezer zur SVP abwandern.
      69 19 Melden
    • Vio Valla 13.04.2017 22:07
      Highlight @atomschaf sind wir ehrlich, Angst lässt sich einfach besser verkaufen als Idealismus. Das was die SVP an "real existierenden" Problemen zuviel verkaufen will, verkauft die Linke vieleicht zuwenig. Ja, aber zum Glück gibt es auch noch eine Mitte. Interessanerweise wird diese aber bei der ganzen Diskusion ausgeblendet. Das ganze Gelaber wirkt auf mich überflüssig zT auch lächerlich und wird gegen die wirklichen Problematik kaum Lösung bringen, sondern dient nur zum Politik machen gewisser Seiten/Interessen.
      13 35 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 09:26
      Highlight @atomschlaf:
      Die Linke soll differenzierter und vorsichtiger agieren gerade mit der Einwanderung denn sie weiss das das Gepolter der SVP ein Scheingefecht ist. Die Basis poltert, die Spitze poltert am SONNTAG mit und am Werktag bedienen sich eine Vielzahl der UN unter SVP Führung ungeniert an der Zuwanderung. Da ist mir die linke die flankierende Massnahmen fordert lieber als die doppelbödigen SVP Vertreter. Auch die neuerdings immer beliebtere Auslagerung von Arbeiten auf den Unterakkord um noch mehr die Zuwanderubg zu nutzen ist keine linke Erfindung. Zuwanderung wird von Rechts gefordert!
      5 11 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 11:29
      Highlight @FrancoL: Die flankierenden Massnahmen waren, sind und bleiben ein Papiertiger!
      Die Linke findet diese natürlich toll, weil die Linke generell ein Problem mit freien Märkten hat und es geil findet, wenn jeder Lebensbereich zu Tode reguliert und bürokratisiert wird. Dazu gibts jede Menge gutdotierter und sicherer Jobs für Gewerkschaftsfunktionäre.

      Es geht mir hier nicht darum, was die SVP tut und sagt.
      Dass ein Unternehmer für die PFZ ist, ist logisch und in seinem Interesse.
      Nicht logisch und nicht im Interesse der Arbeitnehmer ist, dass die Linksparteien auch dafür sind.
      9 6 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 13:04
      Highlight @atomschlaf: herrlich wie Du herumeierst: was wäre eine eigene Regelung der Zuwanderung? Kein Papiertiger? Glaubst Du was Du schreibst? Jegliche Regelung auch die eigene ist mit Papierkram verbunden. Kontingente sind Papiertiger und zudem bevorteilen sie grösseren Unternehmer, das ist hinlänglich bekannt.
      Wer wie Du von freiem Markt spricht sollte es lassen sich zur Zuwanderung zu äussern.
      Die Wirtschaft steht in der Verantwortung un die ist weitgehend in bürgerlichen Händen. Da nuss der Hebel abgesetzt werden, dies gilt es zu begreifen, doch da happert es beim Wutbütgertum.
      2 13 Melden
    • atomschlaf 14.04.2017 14:13
      Highlight Eine eigene Regelung der Zuwanderung wäre zwar auch mit bürokratischem Aufwand verbunden, aber sicher kein Papiertiger. Schliesslich hat sich dieses System jahrzehntelang bewährt.

      10 4 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 15:07
      Highlight Bewährt? Wie ganau? Indem die einen sich bedienen konnten und die anderen aussen vor blieben?
      Nein Atomschlaf heute ist heute und die Wirtschaft löuft anders.
      Es sind genau solche polulistische Vereinfachungen die uns nichr weiterbringen! Es hat eine Entwicklung in der Wirtschaft statt gefunden die heute nur MIT komplexen Regeln geändert werden können und das führt nun mal zu Papiertigern. Keinen Papiertiger gäbe es wenn die Wirtschaft sich selbst regeln würde, aber da kannst Du lange warten. Aber da sind sicher auch die Linken schuld, gäll.
      4 12 Melden
    600
  • fiodra 13.04.2017 18:54
    Highlight Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ausgeprägt Linke mit Vehemenz vor dem Faschismus warnen, kommt dieser aber in religiösem Gewand daher, reden sie mit verklärtem Blick von Multikulti. Diese sture Dogmatik lässt mich an der intellektuellen Redlichkeit dieser Leute zweifeln. Ich kann sie als Gesprächspartner nicht mehr ernst nehmen.
    147 22 Melden
    • nimmersatt 13.04.2017 20:28
      Highlight du sagst es richtig: 'gewand'.. weshalb also die instrumentalisierte Religion durch Regime kritisieren, anstelle der Regime selbst. Das ist auch einer der zentralen verkürzungen die Halter macht
      12 42 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 09:31
      Highlight Eigenartige Ansicht zur Linken. Die ersten die vehement die Durchmischung von Kirche und Staat kritisiert haben waren und sind Linke.
      Da scheint Dir geschichtlich die Brille etwas verrutscht zu sein. Ein Blick ins Ausland zb D ider It zeigt diese Bemühung der Linken die Religion aus der Politik zu bannen und sie in den Privatbereich zu dröngen bestens.
      4 12 Melden
    600
  • roterriese 13.04.2017 18:28
    Highlight Ein vernünftiger Linker? Dass ich das noch erleben darf 😯
    188 41 Melden
    • Charlie Brown 13.04.2017 19:40
      Highlight Während die Welt weiter auf einen vernünftigen Rechten wartet...
      115 61 Melden
    • nimmersatt 13.04.2017 20:31
      Highlight da Halter - schau genau hin, welch neu Sympathisanten du mit deinen arg verkürzten polemischen Argumenten gewonnen hast - für einen halben Tag fame?
      19 82 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 00:01
      Highlight Das nimmt er offenbar auf sich - Chapeau.
      16 7 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:12
      Highlight @Nimmersatt. Magst du den konsenz nicht?
      3 1 Melden
    600
  • meine senf 13.04.2017 18:21
    Highlight Letztendlich sind die abrahamischen Religion zu sehr verwandt und aufeinander aufgebaut, als dass man sie wirklich prinizipiell trennen kann.

    Sowohl in Tachmud wie in Bibel wie in Koran findet man Stellen, die zu Weltfrieden und Nächstenliebe als auch zu Massenmord und Unterdrückung aufrufen.

    Der Unterschied ist einzig, was gerade wo mehr im Vordergrund steht. Als die islamischen Gelehrten z.B. unserere Al-Gebra entwickelten, während die Christen mit dem Verbrennen von Hexen beschäftigt waren, waren wohl wir die "Barbaren" und die Diskussion lief wohl gerade umgekehrt rum.
    42 63 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 18:49
      Highlight Das ist Blödsinn! Die drei Religionen haben nichts gemeinsam ausser ein paar Namen.

      Was ist ein Tachmud???

      Die Algebra geht auf die Griechen und Inder zurück. Ein Perser hat sie dann noch verfeinert.
      Und Hexen wurden zu der Zeit in Europa nicht verbrannt.
      55 46 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 19:28
      Highlight @Rabbi Jussuf: Die drei Religionen haben nichts gemeinsam ausser ein paar Namen.

      Islam und Christentum gäbe es ohne das Judentum gar nicht. Deine Aussage ist deshalb genauso absurd, wie wenn jemand behauptet, diese 3 Religionen hätten quasi alles gemeinsam. Neben grossen Gemeinsamkeiten gibt es auch wesentliche Unterschiede, z.B. was politische Ansprüche betrifft.
      46 14 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:02
      Highlight Ringparabel. Muss man aber diesen alten Kram lesen *sich ans Regal pirschend*
      12 13 Melden
    • TheMan 13.04.2017 20:35
      Highlight Maracuja fast richtig. Das Christentum, hätte es ohne Judentum nicht gegeben. Jesus war Jude. Und meine Senf, es gibt keine Beweise, das der Islam eine Abrahamitische Religion ist.
      6 25 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 20:42
      Highlight Die Ringparabel ist Kulturrelativismus pur.

      Maracuja
      Die drei haben gemeinsam, dass man sie Religionen nennt. Ansonsten sind sie sich wesensfremd.
      Es wird immer wieder der Fehler gemacht, dass man meint, der Islam sei wie eine Kirche, einfach ein bisschen arabischer. Der Islam, egal welche Ausrichtung kann gar nicht fremder sein als er ist.
      Desgleichen die jüdische Religion, sie hat so gar nichts mit dem christlichen Wesen zu tun.
      Wer da immer noch gleichsetzt, nur weil alle Religionen sind, der ist mehr als nur naiv.
      29 24 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 21:24
      Highlight @Rabbi Jussuf: Die drei haben gemeinsam, dass man sie Religionen nennt. Ansonsten sind sie sich wesensfremd.

      Dass es sich bei allen dreien um monotheistische Religionen handelt, ist selbstverständlich völlig wesensfremd. Ich könnte noch x Gemeinsamkeiten aufführen. Um wesentliche Unterschiede zu erkennen, ist es völlig überflüssig, eindeutig vorhandene Gemeinsamkeiten zu leugnen.
      16 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 22:08
      Highlight Naja, bereits beim Monotheismus hapert's. Aber das weisst du ja selber gut genug.
      13 17 Melden
    • Zerpheros 14.04.2017 11:20
      Highlight Wenn Radikale andere Radikale wegen Radikalität radikal kritisieren, bin ich raus.
      5 8 Melden
    600
  • Gilbert Schiess 13.04.2017 18:18
    Highlight Ganz gute und mutige Aussagen von Kutti.
    Wer wissen möchte, wohin der politische Islam führen könnte, dem empfehle ich Houellebecq "Unterwerfung", oder Cuenis "Godless Sun"
    Bei letzterem Titel, wurde mir richtig unwohl.
    73 16 Melden
    600
  • Hussain Bolt 13.04.2017 18:18
    Highlight Die Religionsfreiheit wurde nicht eingeführt um die anderen Freiheiten vom Islam bedrohen zu lassen.
    102 14 Melden
    • Hoppla! 13.04.2017 20:21
      Highlight Definiere doch mal "Islam". ;-)

      Ich verabscheue z.B. Intoleranz und Frauendiskriminierung und kritisiere da sehr wohl.

      Aber ich kenne dutzende Muslime die keine "andere Freiheit" gefährden bzw. diese Freiheiten auskosten und schätzen. Ich kenne wiederum christliche Fundis die die Freiheiten anderer Leuten nicht akzeptieren.

      Was sagt uns das? Vielleicht ist die Welt nicht in gut (christlich) und böse (islamisch) unterteilt? Wäre es da nicht sinnvoll extreme anzugreifen? Egal welcher Gesinnung?
      24 45 Melden
    • Bärner Gieu 13.04.2017 21:22
      Highlight Hoppla: wieder der linke pawlowsche Reflex!
      33 18 Melden
    • Hoppla! 13.04.2017 21:48
      Highlight Sorry, ich habe noch nie links gewählt und betrachte mich daher auch nicht als "Linker" (wenn du das schwarzweisse Weltbild scho bemühen willst).

      Aber erklär doch mal mit ein paar Infos was du an meiner Aussage kritisierst. Nur ein Satz hinbrünzeln kann jeder.
      15 26 Melden
    • pachnota 14.04.2017 18:26
      Highlight Hoppla
      Zu Zeit sind die "Extreme" leider aufällig bei den Muslimen zu suchen, oder ist dir das entgangen?
      Wenn du "Intoleranz und Frauendiskriminierung" verabscheust, solltes du auch den Mut haben, die Muslimische Variante davon anzusprechen, da diese einfach eine andere "Qualität" hat.

      Solange wir bei der Islamkritik, selbstgefällig, kneifen, wird sich da auch nichts verändern.
      4 2 Melden
    600
  • mrmikech 13.04.2017 18:14
    Highlight Links oder rechts, schwarz oder weiss. Wer so denkt kann nicht besonders schlau sein.
    33 140 Melden
    • dF 13.04.2017 20:42
      Highlight @Blitze dieses Kommentars

      Könnt Ihr eure Beweggründe zu eurem blitzen benennen?

      So wie ich das verstehe, will @mrmikech nur sagen, dass die Welt nicht nur dualistisch ist, sondern, dass es mehr gibt als nur das Links oder das Rechts gibt. Es gibt auch z.B. Grau zwischen Weiss und Schwarz und nicht nur das, es gibt auch Blau, Rot, Grün, Rosa, Violett, Orange usw., noch viel schlimmer es gibt verschiedene differenzierte Links, Rechts, Mitte etc.
      16 33 Melden
    • dF 13.04.2017 22:23
      Highlight Wie ich sehen muss, anhand der Blitze, gibt es es anscheinend nur den einen Islam ( trotz Schiiten, Sunniten, Wahhabiten, etc.), das eine Christentum ( trotz Katholiken, Evangelikalen, Freikirchen, etc.), den einen Buddhismus(trotz Theravada, Mahayana, etc.), das eine Judentum ( trotz orthodoxen, nicht-orthodoxen, etc.), nur die einen Atheisten ( trotz Agnostikern, etc.), usw..

      Aber anscheinend gibt es nur noch Schwarz und Weiss.

      Falls dies mittlerweile so sein sollte, tut mir die jetzige Menschheit leid und hoffe auf ihr baldiges Ende.

      Lernt zu differenzieren.
      16 26 Melden
    • Domino 14.04.2017 10:27
      Highlight Die linke Farbenlehre inklusive regenbogen Einhorn zum ausmalen. Dazu die Verunglimpfung von jedem der anders denkt.
      Darum bin ich froh es gibt Leute wie Kutti.
      9 7 Melden
    600
  • meine senf 13.04.2017 18:12
    Highlight Man bewertet reflexartig ("Linke lassen keine Kritik zu!") die sorgfältig gesuchten extremsten Reflexe ("Kritisieren, dass jemand einen Handschlag verweigert sei Hetze!") einiger anderer, die man zu einer bestimmten Gruppe rechnet.

    Diese gesuchten Fälle überträgt man auf die ganze Gruppe. Je nach dem, welche Fälle man sucht und wie man die Gruppen ("die Linken", "der Islam"; aber auch "die Rechten") definiert, kann dabei alles mögliche Gewünschtes rauskommen (in der Regel: "die anderen sind ganz schlimm").

    Es stimmt aber, dass es diese Reflexe auf allen Seiten gibt, insofern hat er recht.
    20 61 Melden
    600
  • Nikolai G. 13.04.2017 18:02
    Highlight Ein Standpunkt der eine Diskussion zulässt. Er hat sehr gut seine Meinung aufgestellt und ein wenig provoziert. Genau wie es in politischen Diskussionen stattfinden sollte. Er bringt meine Sichtweise im Umgang mit Religionen auf den Punkt. Werden durch Christliche "Gelehrte" aussagen gemacht wie Schwule darf man töten geht ein riesen Aufschrei durch das Land. Wird dasselbe durch "Islamische Gelehrte" gepredigt, spricht man von dem Dialog suchen. Keine Religion darf zum töten von Menschen aufrufen. Jeder Aufruf zur Hetze muss bestraft werden.
    121 9 Melden
    600
  • RamTho 13.04.2017 17:59
    Highlight Bravo für den Artikel!
    Der Linken in der CH täte es auch gut von Sarah Wagenknecht (D) viele Ideen zu übernehmen.
    Die SP CH ist halt auch durch und durch Elite, der der Erhalt des Status Quo das Wichtigste ist . Die Meinung des Volkes interessiert sie wenig!
    116 30 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:17
      Highlight Die linke <3
      0 2 Melden
    600
  • Walter Sahli 13.04.2017 17:53
    Highlight Zum Glück gibt's dieses feige Linkenpack! Ohne die müsste man ja noch Verantwortung für's eigene Wutbürgerdasein übernehmen. Man müsste sich ja sonst noch um Differenzierung bemühen und sich vom Schwarzweissdenken verabschieden. Aber so? Kein Problem! Rassist, Islamhasser und Rechtspopulistenwähler bin ich nur, weil die Linken nicht mit mir reden und wenn sie reden, sagen sie nicht das, was ich hören will. Alles wäre viel besser, wenn die Linken endlich den Rechten zustimmen würden. Dann könnte man sie auch wieder wählen!
    39 116 Melden
    • Platon 13.04.2017 18:19
      Highlight @Walter
      🤦🏼‍♂️
      33 12 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 12:09
      Highlight Mir würde es eigentlich genügen, wenn die Linken wieder linker werden. Kämpferisch statt zaghaft, kritisch statt korrekt, die Arbeitenden und nicht die Profiteure unterstützend.
      8 4 Melden
    • Walter Sahli 14.04.2017 17:34
      Highlight Die Linke soll linker werden? Nun, Lichtblau, aufgrund der grossen Zustimmung, die dieses Interview mit dem sog. linken Halter erhält, gehören Sie damit klar nicht zur Mehrheit, die sich anscheinend wünscht, dass die Linke auf den rechten Zug aufspringt.
      0 6 Melden
    600
  • Tribesman 13.04.2017 17:52
    Highlight Toleranz das letzte Feigenblatt der Feigheit!
    51 29 Melden
    600
  • NumeIch 13.04.2017 17:51
    Highlight "Und es gibt keinen christlichen Gottesstaat."

    Ähm Vatikanstadt!
    20 90 Melden
    • Caturix 13.04.2017 18:16
      Highlight Samoa
      0 18 Melden
    • FancyFish 13.04.2017 18:59
      Highlight Na und wennschon. Sag mir doch wann der letzte Mensch dort auf dem Scheiterhaufen gelandet ist
      42 10 Melden
    • TheMan 13.04.2017 20:37
      Highlight Numelch der Vatikanstaat, wie Ernst kann diesen Staat nehmen, wens ums Kämpfen/Befehlen für kämpfe geht?
      8 11 Melden
    • Domino 14.04.2017 10:31
      Highlight Hey, den Vatikan bitte nicht militärisch unterschätzen. Die haben die Schweizergarde, imfall 😜
      6 3 Melden
    600
  • skankhunt42 13.04.2017 17:51
    Highlight 2/2 Die typischen Amokläufer im Westen sind meist, bös gesagt, "Loser", deren sexuelle Wünsche nie erfüllt werden und die immer alleine blieben. Was geschieht mit Menschen, die in einer Gesellschaft leben, in der Frauen in Kleidern rumlaufen, welche einem Müllsack gleichen? Die Hauptleidtragenden dieser systematischen Repression sind natürlich die Frauen, aber auch junge Männer leiden unter dem islamischen Wertesystem. Der Islam ist eine menschenfeindliche Religion mit Regeln und Werte, die alle zu Verlierern macht.
    51 19 Melden
    • Citation Needed 14.04.2017 00:37
      Highlight Shankhunt, weil ich erst Teil 2/2 las und so direkt bei den 'Amokläufern im Westen' einstieg, kamen mir grad Dylann Roof und James Holmes in den Sinn. Interessant, denn diese Herren sind auch typsiche Amokläufer: vereinsamt, gescheitert, von absurden Ideen/Ideologien getrieben. Allerdings leben sie nicht in einer Kultur, die Frauen in Säcke packt. Vielleicht aber in einer Welt mit 'Regeln und Werten', die sie zu Verlierern macht? Besonders, da der Glaube an den American Dream allen eingebläut wird, sich aber nur bei den allerwenigsten erfüllt.
      Oder wie erklärst Du nicht-islamische Amokläufer?
      4 5 Melden
    • Domino 14.04.2017 10:48
      Highlight Der Männerüberschuss gemixt mit den kulturellen und religiösen Aspekten stellt sicherlich ein grosses Problem dar. Frauen sind weniger wert und Besitz des Mannes. So werden sie öfter abgetrieben oder ermordet (z.B. Ehrenmorde). Dazu kommt das Männer mehrere Frauen haben können. Hat ein reicher 3 Frauen, so gehen 2 andere Männer leer aus. Da die Frau dort ein Besitz ist, so kann sich auch nicht jeder eine leisten. Und die Frauen haben sowiso nichts zu sagen.
      4 4 Melden
    • Citation Needed 14.04.2017 12:25
      Highlight Domino: good point. Indien hat ja auch probleme mit Männerüberschuss. Der geht v.A. die Mitgift-Tradition zurück. Seit man pränatale Diagnostik kennt, werden Mädchen öfter abgetrieben, denn ein Sohn kann eine Familie reich machen, eine Tochter ans Hungertuch bringen. Das perfide daran: der Wert eines Mädchens/Jungen kann materiell beziffert werden! Es gibt ja auch Mitgift-Morde (Familie des Mannes bringt junge Ehefrau um, um ihn nochmal gewinnbringend zu verheiraten).
      Zeigt die Komplexität der Sache. Trotz rigider Sexualmoral und Männerüberschuss gibt es kaum Hindu-Terrorismus.
      6 3 Melden
    • skankhunt42 14.04.2017 13:15
      Highlight @Citation Needed (1/2): Zuerst mal muss ich sagen, dass ich weder Soziologe noch Terrorexperte bin und das Phänomen natürlich nicht abschliessend analysieren kann und will. Zudem ist weder Terror noch Amok ein monokausales Phänomen. Mein ursprünglicher Kommentar bezieht sich nur auf einen Einflussfaktor, der eigentlich kaum Beachtung findet. Nichtsdestotrotz ist dies nur ein Zahnrad in einem komplexen System. Die gesellschaftlich unterdrückte und tabuisierte Sexualität ist dabei nur einer von vielen Gründen. Zu Ihrer Frage: Auch in "freien" Gesellschaften, welche Frauen nicht in Säcke packt…
      1 4 Melden
    • skankhunt42 14.04.2017 13:16
      Highlight Citation Needed: (2/2):..., kann einer «leer ausgehen», wie Ihre Beispiele zeigen. Auch im Westen gibt es absurde Wertvorstellungen und Auswüchse. In islamisch dominierten Kulturen ist es jedoch so, dass sehr viele Männer aus verschiedensten Gründen – wie der Kommentar von Domino einige erklärt – sehr lange alleine bleiben, was die sexuelle Frustration und damit eine «Wut auf die Welt» natürlich begünstigt. Dann fehlt nur noch ein Feindbild. Aber da der Punkt nicht von mir selbst stammt, verlinke ich das Video. Das angesprochene Thema findet sich ab 1:57
      3 2 Melden
    • Citation Needed 14.04.2017 17:52
      Highlight 1/2: Das Video ist witzig (Maher auch ein kluger Kopf, wenn auch oft etwas zu plakativ, aber als TV host.. what else?) and he's got a point there. Aber wie Du sehr richtig schreibst: wir gehen ja von multifactorial causes aus.. Beim Sandy Hook Killer geht man z.B. von einer schweren psychischen Störung aus, die seine Eltern nicht wahrhaben wollten (er wurde daheim geschult, weil man ihn nicht unter Leute lassen wollte..). Ob er deswegen keine Frauen kriegte, oder ob er gestört ist, weil er keine Frauen kriegte.. da sind wir bei der Frage, was war zuerst, Huhn oder Ei; Symptom oder Ursache?
      4 1 Melden
    • Citation Needed 14.04.2017 17:58
      Highlight 2/2
      Aber Dein Punkt wird umso relevanter, wenn man bedenkt, dass Familien oft ihre Söhne ALLEIN (also ohne familiären Halt) in die (für sie nur schwer verständliche) Fremde schicken, um Geld zu verdienen. Scheitern ist keine Option, aber in Realität ist Scheitern vorprogrammiert, egal ob mit oder ohne Ehefrau, mit oder ohne sexuelle Frustration. Da gibt es schnell keinen Ausweg mehr und den einzigen Halt finden solche Jungs meist bei Rekrutierern, und die bleuen ihnen ein, der Westen sei Schuld an der ganzen Misere und der Hass nur normal, ja heilige Pflicht. Usw.
      5 1 Melden
    600
  • skankhunt42 13.04.2017 17:46
    Highlight Der amerikanische Satiriker und Talkshowhost - übrigens ein prominenter und linker (!) Islamkritiker- Bill Maher prangert dies schon lange an und erntet dafür auch regelmässig Kritik aus seinen eigenen Reihen. Sinngemäss hat er einmal einen Punkt zur Sprache gebracht, der kaum je Beachtung findet, wenn nach einem Attentat wieder einmal nach den Gründen gesucht wird: sexuelle Repression. 1/2
    40 12 Melden
    600
  • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:41
    Highlight Mal einer der Tacheles redet.
    Das hätte aber schon vor Jahren passieren müssen.
    78 22 Melden
    600
  • ostpol76 13.04.2017 17:30
    Highlight Der Titel sagt aus was die Linken seit Jahren nicht begreifen.
    Top auf den Punkt gebracht.
    100 20 Melden
    600
  • helios 13.04.2017 17:28
    Highlight Es würde mich interessieren, welche Meinung Jürg Halter beim Thema Burkaverbot vertritt.
    11 16 Melden
    • pachnota 14.04.2017 10:35
      Highlight Hoffentlich... verbieten!
      5 7 Melden
    600
  • mia83 13.04.2017 17:22
    Highlight Ich bin sehr stark links und bemerke dies eben auch oft bei mir: Kritik an anderen, wie eben zum Beispiel einer anderen Religion, tut mir, ob berechtigt oder nicht, weh. Das führt leider manchmal in eine Sackgasse. Zum Beispiel dieser Artikel zu Abdoul, der statt Sozialhilfe nur noch Asylfürsorge erhalten soll. Mein kritisches Baugefühl geht in beide Richtungen, aber ich meine zu wissen, was richtig ist.
    10 51 Melden
    • roterriese 13.04.2017 19:07
      Highlight Tut Ihnen auch Kritik an der SVP weh? Nein? Typisch Doppelmoral.
      36 26 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:14
      Highlight Partei vs Person - den Unterschied kennen Sie, oder? Wenn einer am Boden liegt, tritt man halt nicht mehr - ob rechts oder links, ist dann nicht wichtig. Aber die Bigotterie einer Partei kritisieren - das gehört zur Redefreiheit, bittschön.
      13 16 Melden
    • roterriese 13.04.2017 21:28
      Highlight Ich zitiere, dann verstehen es evtl. auch sie "Kritik an anderen, wie eben zum Beispiel einer anderen Religion" ist andere Religion jetzt eine Person?
      10 7 Melden
    • Zerpheros 14.04.2017 07:27
      Highlight Um das mal aufzudröseln:
      1. Man kritisiert eine bestimmte Auslegung des Islam, nämlich die politisch-fundamentale.
      2. Man zieht die Vertreter/-innen dieser Auslegung zur Verantwortung.
      3. Man analysiert, warum bestimmte Gruppen empfänglich für diesen politischen Mythos sind und beseitigt die Gründe dafür.
      4. Christen gegen Muslime ist nicht die Sollbruchstelle. Alle gegen Radikale schon.
      5 5 Melden
    600
  • Posersalami 13.04.2017 17:17
    Highlight "Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden."

    Blödsinn

    http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/a97/de9523678.htm

    Tunesien ist auch auf einem guten Weg, der Islam steht einer Demokratie im Prinzip nicht im Wege.
    36 143 Melden
    • Raphael Stein 13.04.2017 17:32
      Highlight Indonesien habe ich leicht anders in Erinnerung als es im Pamplet des GI steht.

      Es gab und gibt keinen Staat mit einer muslimischen Mehrheit, der Pluralismus lebt und Minderheiten gleichberechtigt behandelt.
      Mir kommt da wirklich keiner in den Sinn. Mein Nachbar ist Tunesier, der hat auch keine Ahnung welches Tuneisen du gerade ansprichts.
      64 11 Melden
    • Hierundjetzt 13.04.2017 17:35
      Highlight Blödsinn + auf gutem Weg in einem Satz, ja was jetzt? Entscheide Dich.

      Zudem: Reisewarnungen des EDA ausgeblendet sowie die Tatsache, dass das SEM Tunesien den Status Safe Country aberkennen will, da der islamische Terror überhand nimmt.

      Mol super Poser. 👏🏼👏🏼👏🏼

      das ist exakt diese wegschauende Linke von dem MC gesprochen hat
      67 15 Melden
    • Posersalami 13.04.2017 17:48
      Highlight Diese ganzen Fakten restitenten Blitzer.. seit ihr so frustriert, weil ihr eure Ressentiments nicht mehr bei der NZZ abladen könnt?
      13 91 Melden
    • RamTho 13.04.2017 18:02
      Highlight Auf dem Weg, ok.
      Demokratie muss verstanden und über ein paar Generationen gelebt sein.
      Das dauert dann noch etwas.
      10 18 Melden
    • Caturix 13.04.2017 18:05
      Highlight Tunesien vielleicht eines Tages aber Indonesien sicher nicht da werden Minderheiten verfolgt.
      Wie sieht es in ex Yugoslavien aus ? dort sind auch Demokratische muslimische Länder.
      7 24 Melden
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:13
      Highlight Ein Kurdenstaat wäre wohl am nächsten dran
      17 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 18:26
      Highlight http://www.seid-seit.de/
      6 15 Melden
    • RamTho 13.04.2017 18:41
      Highlight http://www.das-dass.de/
      Allgemein lesenswert.
      6 12 Melden
    • Posersalami 13.04.2017 19:15
      Highlight Und so bastelt sich jeder seine eigene Definition von Demokratie.. zum heulen ist das!

      https://www.google.ch/amp/www.rp-online.de/politik/ausland/indonesien-die-islamische-demokratie-aid-1.6200151.amp

      Es gibt nicht DIE Demokratie, vergleicht mal CH mit den USA oder F.
      6 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 19:23
      Highlight Zum Heulen = nominalisiertes Verb...
      3 18 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:18
      Highlight Man kennt das, verehrter Kollege, aber haben Sie auch inhaltlich etwas anzumerken?
      11 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 21:25
      Highlight Ich finde es eher kleinlich aufgrund einer Aussage, die man zugegebenermassen noch ausdifferenzieren könnte, den ganzen Artikel zu kritisieren.
      Insbesondere da es um die hiesigen Linken geht und nicht um muslimische Demokratieren...
      8 8 Melden
    • Divina Commedia 14.04.2017 04:18
      Highlight @gelöschter Benutzer
      Demokratien bitte und nicht Demokratieren
      *klugscheissermodusaus*
      1 7 Melden
    600
  • Dong 13.04.2017 17:17
    Highlight In vielem absolut einverstanden aber in einem nicht:
    Denke ich an den politischen Islam, dann denke ich an die Muslimbrüder in Ägypten, die dort die starke demokratische Kraft und somit explizit Gegenspieler der Saudis waren.
    Denke ich an Rückständigkeit, dann denke ich vor allem an die Beschneidung von Mädchen (eine Tradition, wesentlich älter als alle Weltreligionen), und die hat ausgerechnet der Iran am erfolgreichsten bekämpft.
    Wenn wir die Probleme bekämpfen wollen, müssen wir eben nicht die Religion bekämpfen, sondern Armut und Ungerechtigkeit, so einfach ist das.
    47 62 Melden
    • Posersalami 13.04.2017 17:49
      Highlight Ich hätte es nicht besser formulieren können! 👍
      17 43 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:20
      Highlight Zumal es den Islam als Block so gar nicht gibt. Aber es geht doch nichts über einen deutlichen Frontverlauf - dann hasst es sich leichter.
      10 25 Melden
    600
  • SanchoPanza 13.04.2017 17:11
    Highlight Ich finde Kuttis Einsatz für einen Perspektivenwechsel bei den Linken löblich, aber er begeht grobe Denkfehler!
    Er setzt den Islam (auch wenn er ab und an relativiert) immer wieder mit kulturellen Bedingungen in den Herkunftsländern gleich!! Islamisch ist NICHT gleich frauenfeindlich!! Aber das Leben und 'Übersetzen' mit kulturellem Hintergrund kann es sein! Kutti verallgemeinert wieder sträflich als das er differenziert - was er zu Beginne ja fordert. Schade.

    Es braucht ganz klare Konsequenzen und zwar auch auf internationaler Ebene. Aber nicht gegen den Islam sondern gegen Hass allgemein!
    30 127 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:44
      Highlight Der Islam ist frauenfeindlich und verträgt sich nicht mit den Menschenrechten. Basta
      93 29 Melden
    • Maragia 13.04.2017 18:54
      Highlight Du bestätigst ihn ja gerade. Du hast Angst Kritik und Islam in einem Satz zu erwähnen!
      35 12 Melden
    • Firefly 13.04.2017 19:03
      Highlight Ja, der Islam ist genauso frauenfeindlich wie es das Christentum ist, und das Judentum, und der Hinduismus und überhaupt die meisten Religionen und Glaubensrichtungen und Sekten.
      17 44 Melden
    • Hoppla! 13.04.2017 20:27
      Highlight @ Firefly

      Das ist dort wo die Denkweise vieler dann aussetzt. Die Fakten sprechen nämlich für dich. Lest doch mal die Bibel und erklärt mir wo sie NICHT frauenfeindlich ist.

      Es kommt immer darauf an wie man es anwendet. Trotzdem bleibe ich dabei: Ohne jegliche Religionen ginge es den Menschen besser.
      12 19 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:36
      Highlight Können wir mal differenzieren, bitte? Der Islam als politische Religion ist nicht mit einem säkularen, liberalen, demokratischen Staat und Minderheitenschutz vereinbar. Der Islam als persönliches Glaubensbekenntnis schon, solange er nicht ... s. o. Als Schutz vor Radikalisierung hilft nur Kontakt, Kontakt, Kontakt. Und die Überwindung der einen oder anderen allergischen Reaktion.
      13 10 Melden
    600
  • Domino 13.04.2017 17:03
    Highlight Da muss ich Kutti MC 100% recht geben. Sehr gutes Interview. 👍
    108 31 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 16:54
    Highlight Bravo Jürg.
    Achja, der Herr Stern hat es verpasst, zu erklären, wann im Namen des Christentums die letzten Verbrechen begangen worden sind...
    56 36 Melden
    • AlteSchachtel 13.04.2017 17:15
      Highlight Als im Irak 2003 millionenfach die Bibel an kriegsgeschädigte Muslime abgegeben und alles einheimische Getreide-Saatgut im Irak vernichtet wurde und den Bauern das USA-Gentech- und Hybridsaatgut vorgesetzt hat....zum Beispiel...
      Der Irakkrieg war ein Angriffskrieg durch Christen (der Papst versuchte diese Christen zu stoppen, leider erfolglos.)
      36 100 Melden
    • -woe- 13.04.2017 17:20
      Highlight Nordirland?
      24 31 Melden
    • Yes. 13.04.2017 17:25
      Highlight Der Irak- und Afganistankrieg anfangs dieses Jahrtausends. Bush hat mehrfach behauptet, dass Gott ihm erschienen sei und er einen Krieg beginnen müsse.
      24 39 Melden
    • Hierundjetzt 13.04.2017 17:42
      Highlight Ach sooo geht das. Wenn ich Dir den Koran gebe schwuuuup, dann bist Du Moslem 🤦‍♂️

      Was ist den Hybridsaatgut? Gibts da Tomaten und Weizen an einem Stängel?

      Und wie funktioniert dass mit dem Saatgut vernichten? Bei 60 Mio Menschen mal anklopfen und: Grüezi, könnt ich Ihr Saatgut haben? 🤦‍♂️

      Kuweit war in der Allianz auch dabei. Kuweit ist nicht christlich 🤦‍♂️

      Hey gib Dir ein wenig mehr Mühe in der Argumentation. Merci.


      38 29 Melden
    • Senji 13.04.2017 18:10
      Highlight Und auch die Leier mit den Kreuzzügen kann ich nicht mehr hören. Solche 'Unternehmungen' und das jeweilige Vorgehrn waren damals auch unter islamischen Herrschern aller Art absolut üblich. Natürlich macht es das nicht besser und natürlich hat der Westen sehr viel schlechtes zu verantworten im Bezug auf den nahen Osten. Aber nicht die Kreuzzüge und nicht das Christentum.
      31 16 Melden
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:17
      Highlight Kein Krieg kann sich auf dem christl. Glauben begründen das NT erlaubt keine Kriege
      14 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 18:21
      Highlight Mit Verlaub, alte Schachtel, ist das nicht etwas sehr dummes Geschsätz?
      @Yes
      Bush ist mit den US-Truppen einmarschiert. Da sind Muslime drunter Buddhisten, etc. Du solltest mehr denken...
      13 25 Melden
    • Firefly 13.04.2017 19:07
      Highlight Alles was die USA tun tun sie im Nahmen Gottes, so stehts in der Verfassung.
      13 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 22:10
      Highlight Das ist in vielen westlichen Staaten so. Auch in unserer Verfassung steht die Präambel
      10 7 Melden
    • Zerpheros 14.04.2017 07:37
      Highlight Und daran zeigt sich, dass Religion ein Teil der Kultur ist; wo Menschen sind, basteln sie sich etwas, um einen Grund für ihr Dasein und Sosein zu finden. Religionen sind zweischneidig: Sie lassen sich als Staatsreligionen zum Kriegführen einsetzen und für selbstlose Hilfe für einen Bedürftigen.
      2 5 Melden
    • AlteSchachtel 14.04.2017 10:19
      Highlight @Hierundjetzt: Hybridsaatgut (Getreide/Mais) ist Saatgut, das sich selbst nicht vermehrt. Dessen "Frucht" keimt nicht. So müssen Bauern jedes Jahr teures Saatgut der Agrokonzerne kaufen, statt selber nachzuziehen. Die USA hat im Irak ein Gesetz eingeführt:

      Siehe oder google ORDER 81

      Und auch an Frau Bitterli:

      Der Irakkrieg 2003 war ein völkerrechtswidriger Angriffkrieg. Und das auch wenn die USA den internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennt.
      12 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 19:50
      Highlight Ich glaube kaum, dass jemand bestreitet, dass der Irak-Krieg völkerrechtswidrig war.
      Anders sieht es beim Saatgut aus. Die Iraki haben eigenes Saatgut und können Saatgut überall, wo es gehandelt wird, beziehen.
      0 5 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:31
      Highlight Seht ihr nicht dass ihr wider gemau das selbe macht? Islamkritik? Schnell wechseln auf christenkritik!

      Der fehler des einen kann NICHT als rechtfertigung für den fehler eines anderen herangezogen werden.

      Da kommt mir immer wider das beispiel in den sinn, mit welchem mir mein vater immer erklärt hat warum ich meine strafe von der lehrerin zu akzeptieren habe. auch wenn der nebendran doch auch geschwatzt hat...
      2 1 Melden
    • AlteSchachtel 15.04.2017 13:48
      Highlight Frau Bitterli:

      Könnten Sie mir die Quelle(n) für ihre Aussage "Die Iraki haben eigenes Saatgut und können Saatgut überall, wo es gehandelt wird, beziehen."
      verraten? Und was verstehen sie unter eigenes Saatgut?


      Zu Order 81 habe ich hier noch einen Link gefunden (runterscrollen) in dem die Angelegenheit beschrieben wird. Stand 2008, wie es heute ist, weiss ich nicht. Allerdings gibts nach der Einführung von Monsanto,Syngenta etc. Saatgut kaum noch reines Irakisches.

      https://www.boell.de/de/navigation/klima-energie-1899.html
      1 1 Melden
    • Firefly 15.04.2017 14:31
      Highlight @MrGloon "Der fehler des einen kann NICHT als rechtfertigung für den fehler eines anderen herangezogen werden."

      Wird es auch nicht, das eine als Rechtfertigung für das andere, beides ist s.....
      Ich mag es nur nicht, wenn der eine Fundi mit dem Finger auf den anderen Fundi zeigt und meint, der sei schlimmer, und meint, dies mache in besser oder moralisch überlegener.
      2 1 Melden
    600
  • Plöder 13.04.2017 16:53
    Highlight Kutti spricht das aus, was ich schon länger denke.
    Bei jeder Diskussion über den Islam wird vielfach mit dem Christemtum verglichen... Und jede Kritik wird als unerhört und unreflektiertheit abgetan...
    155 22 Melden
    • atomschlaf 13.04.2017 19:46
      Highlight Das Christentum war - zumindest in Europa - vor mehreren hundert Jahren dort, wo der Islam heute noch ist.
      Solche Vergleiche sind nicht als peinlicher Relativismus.
      24 14 Melden
    600
  • Kurt Bucher 13.04.2017 16:48
    Highlight Auf den Punkt gebracht!

    91 24 Melden
    600
  • Maracuja 13.04.2017 16:47
    Highlight <Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden.>

    Da behauptet einer, er hätte eine differenzierte Sicht, stellt dann aber pauschale Behauptungen auf, wenn es ihm gelegen kommt. Sowohl in Albanien wie im Senegal sind die Muslime in der Mehrheit, in beiden Ländern finden regelmässig Wahlen statt und eine staatliche Verfolgung von Minderheiten gibt es m.W. nicht. Senegal hat die Todesstrafe ganz abgeschafft, in Albanien ist sie nur noch im Militärstrafrecht vorhanden, in diesem Punkt sind die 2 Länder weiter als z.B. die USA.
    29 112 Melden
    • halfenauer 13.04.2017 16:58
      64 15 Melden
    • Posersalami 13.04.2017 17:21
      Highlight Was hat das mit Demokratie zu tun? Demnach war die Schweiz bis 1942 (Jahr der Legalisierung der Homosexualität) auch keine Demokratie? Indien zB wäre ihrer Meinung nach auch keine Demokratie?
      15 39 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 17:30
      Highlight @halfenauer

      Da ist mir tatsächlich ein peinlicher Fehler unterlaufen, ich habe bei meinen Beitrag ausschliesslich an religiöse Minderheiten gedacht und sträflicherweise andere Minderheiten ausgeblendet. Homophobie ist allerdings in vielen afrikanischen Ländern ein Problem nicht nur in solchen mit muslimischer Mehrheit. Südafrika ist diesbezüglich die grosse Ausnahme. https://www.nzz.ch/der-homophobe-kontinent-1.18286873
      16 13 Melden
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:21
      Highlight Albanien korrekt, ev. Auch Bisnien Herzegowina musl. Länder in Europa übersieht man leicht
      13 11 Melden
    • poga 13.04.2017 18:33
      Highlight @Maracuja Ich unterstelle dir jetzt mal: Du wählst Links und bist mit dem Interviewten nicht einverstanden. Dies mache ich, weil du gerade etwas getan hast, was dieser MC Kutti den linken anprangert. Du hast dir einen Satz rausgepickt und den versucht zu wiederlegen. So weit so gut. Nur solltest du dir die Frage stellen, warum du das gemacht hast. Wolltest du Ihn widerlegen um die Minderheit des Islams zu schützten? Oder um die linke Ideologie zu verteidigen? Oder bin ich einfach auf dem Holzweg und habe hier meine und deine Zeit vergeudet?
      26 14 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 19:00
      Highlight @poga

      Ich bin mit Teilen des Interviews nicht einverstanden (mit anderen schon: Toleranz gegenüber den Islamiste halte ich für gefährlich). Vor allem stört mich, dass sich einer selbst eine differenzierte Sicht zubilligt (die er den Rechten wohl abspricht), dann aber doch nicht konsequent unterscheidet, sondern Pauschalurteile fällt. Wird nicht mehr differenziert und muslimischen Mehrheiten entgegen vorhandener Beispiele generell eine Entwicklungsfähigkeit in Richtung moderner demokratischer Rechtsstaat abgesprochen, finde ich das bedenklich.
      9 18 Melden
    • Posersalami 13.04.2017 19:17
      Highlight Welcher Linke tolleriert denn Islamismus? Nur weil man lieber vor der eigenen Haustüre wischt heisst das nicht, dass man alles andere gut findet. Also, welcher Linke hat wann und wie den Islamismus aktiv verteidigt.
      8 25 Melden
    • poga 13.04.2017 19:19
      Highlight Ich habe jetzt nichts gelesen, dass dem Islam die Lernfähigkeit abspricht. Kritik und Lernfähigkeit geht auch zusammen. Den der für uns inkompatible Islam muss das wissen. Aber ich sehe in dieser Diskussion den Unterschied zwischen Links und Rechts der sich durch fast alle Themen durch zieht. Die Linken möchten es mit Zückerchen erreichen (mehr Geld, mehr Unterstützung, mehr Verständnis) und die Rechten mit der Peitsche. (Druck aufsetzten, Bestrafung, Konsequenzen). (Der letzte Teil ist jetzt auch wieder geraten). Ich finde das Interview übrigens schon differenziert.
      6 11 Melden
    • poga 13.04.2017 19:22
      Highlight @Posersalami wenn die linke Antwort auf Islam Kritik die Kritik an der eigenen Bevölkerung ist, dann kann man schon zum Schluss kommen, dass sie den Islamismus tollerieren. Genau das bemängelt MC Kutti ja. Er sagt ja, wenn man schon auf der eigenen Bevölkerung und Kultur herum hackt, dann sollte man das beim Islam wenigstens gleich stark machen.
      9 9 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 19:43
      Highlight @poga: Ich finde das Interview übrigens schon differenziert.

      Auch diese Aussage: <Der Rechten geht es beim Thema Islam aber nur darum, Problemwirtschaftung zu betreiben. >? Obwohl es für die svp typisch ist, bei jedem passenden und unpassenden Thema Burkaträgerinnen auf Plakate zu drucken, handelt sich m.E. auch bei dieser Aussage um ein Pauschalurteil. Im übrigen bin ich mir (obwohl meist links abstimmend) sicher, dass "Zückerchen" bei Islamisten nix bringen. Die nähren sich nur gut von den dargebotenen Süssigkeiten und beissen, sobald stark genug, dem Geber in die Hand.
      4 9 Melden
    • poga 13.04.2017 19:51
      Highlight Ach das meintest du @Maracuja. Nun ja er hat weiter oben im Interview erwähnt dass die Rechtspopulisten so das Thema bewirtschaften. Darum bin ich bei diesem Satz davon ausgegangen dass er damit die Konsorte Blocher, Köppel usw meint. Aber selbst dann halte ich es noch für ein differenziertes Interview. Es hat zumindest differenzierte Ansätze. Darüber muss man sich mittlerweilen ja schon freuen.
      5 6 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:43
      Highlight Zu Afrika als Kontinent der Homophobie - da sind sowohl christliche als auch muslimische Machthaber ganz vorne mit dabei. Die erstere Gruppe wird übrigens von rechten Evangelikalen aus den USA unterstützt, die EU sponsert kleine LGBTIQ-Initiativen, während Saudi-Arabien die radikal-muslimischen Prediger unterstützt. Das sind die neuen Stellvertreter-Kriege.
      9 6 Melden
    600
  • Barracuda 13.04.2017 16:43
    Highlight Ein höchst interessanter und treffender Beitrag. Witzig ist, dass mit jeder Frage und Formulierung deutlicher wird, dass William Stern von der Einstellung genau so jemand ist, den Herr Halter meint;-)

    Das Argument "die Christen hätten ja früher auch..." ist tatsächlich ziemlich stupid und erübrigt jeweils jede weitere ernsthafte Diskussion über diese Thematik. Als würde das Eine das Andere rechtfertigen. Herr Halter hat die Unterschiede jedoch sehr gut auf den Punkt gebracht.
    96 25 Melden
    • Adrian Eng 13.04.2017 16:56
      Highlight Hast du schon einmal ein Interview gelesen, bei dem der Interviewer dieselbe Position einnimmt wie der Interviewte? Ist nicht so spannend...
      70 42 Melden
    • Raphael Stein 13.04.2017 17:04
      Highlight ...schon einmal ein Interview gelesen, bei dem der Interviewer dieselbe Position einnimmt.....


      Ja. Doch. Das gibt es sogar sehr oft.
      Und ich bringe aber sicher jetzt keine Beispiele. Sind ja alt genug um sich selber umzusehen.

      Barracuda meint sicher, der W. Stern ist noch in der Lernphase. Sobald er etwas den Druchblick hat, wird der den Halter verstehen. So könnte man aus dem Interview noch mehr rausziehen. So ist es halt bloss etwas rum fragen.
      30 20 Melden
    • poga 13.04.2017 17:54
      Highlight @Adrian Eng ja so Interviews habe ich schon oft gesehen. So ziemlich jedes von Herrn Löpfe. :D
      22 11 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:37
      Highlight Diese interviews gibt es durchaus sehr oft und sie gehen oft auch mehr in die tiefe, weil der interviewte nicht die ganze zeit eine defensive haltung einnehmen muss.
      1 1 Melden
    600
  • lucasm 13.04.2017 16:41
    Highlight Wo er recht hat...
    48 18 Melden
    600
  • Chesus80 13.04.2017 16:40
    Highlight Würde die SP endlich so politisieren, wie es Kutti MC hier vorgibt, könnten sie an den nächsten NR Wahlen mit 25% rechnen. Und mit mir hätten sie auch wieder einen Wähler mehr. Aber momentan bin ich ein links Liberaler welcher sich in keiner Partei wiederfindet...
    PS: Danke für das gute Interview
    124 25 Melden
    • Matthias Calvin Trüb 13.04.2017 17:21
      Highlight So true!
      21 14 Melden
    600
  • Liselote Meier 13.04.2017 16:31
    Highlight Er macht einen groben Denkfehler. Gegen eine konstruktive Diskussion bezüglich Religion und Islam hat praktisch kein Linker was einzuwenden. Sprich Religion als „das Opium des Volkes“, Herrschaftsinstrument usw.


    Aber die Debatten drehen sich ja meist nicht um das "System Islam" als geschlossenes Weltbild sondern vom Standpunkt der "Überfremdung" aus, enorm Subjektiv und unter Weglassung geopolitischer Tatsachen und historischen Entwicklung.

    Man kann die Anschläge in Paris nicht analysieren unter Weglassung der französischen Aussenpolitik und Militärintervention der letzten 50 Jahren.

    39 126 Melden
    • Lord_Mort 13.04.2017 16:56
      Highlight Genau das passiert, wenn man Rechtspopulisten das Feld überlässt. Sie definieren den Standpunkt auf dem die Debatte aufbaut. Ich als Linker habe Mühe damit, wenn die Linke sich mit Kritik zurückhält. Anstatt offen und objektiv über die Probleme zu diskutieren, beschränkt sich sie Linke darauf, die Rechte Stimmungsmache zu kommentieren. Sie verpasst es somit jene Punkte in die Debatte einzubringen, die wirklich wichtig sind. Dazu gehört auch die postkoloniale Politik Europas aber auch die Unfähigkeit des Islams sich selbst zu reformieren, um so eine Distanz zu den Fundamentalisten zu schaffen.
      72 14 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 17:22
      Highlight Sehe ich auch so. Man kann islamkritisch sein, ohne z.B. dumme Scheinlösungen zu unterstützen. Ich finde die Rolle der Frau im Islam himmeltraurig, aber glaube nicht, dass ein Burkaverbot Abhilfe schafft oder sogar gegen Terrorismus wirkt.
      Man soll Hassprediger, Djihad-Rekrutierung (und Finanzierung) entschieden bekämpfen und Rückkehrer hart anfassen. Ein Feldzug gegen die Religion bringt nichts, denn obwohl sich fast jeder Terrorist zum Islam bekennt, ist nicht jeder, der sich zum Islam bekennt, ein Terrorist. Halter riskiert bisweilen, diesen Unterschied zu verwischen. Das ist grober Unfug.
      12 24 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:30
      Highlight Liselote
      Genau das ist linke "Islam-Kritik": Differenzieren bis zum Umfallen.
      Da wird nie was draus.

      Und immer wieder die reflexartige Wendung zu den eigenen Fehlern. Damit die eigentlich nötige Kritik gänzlich aus dem Fokus rückt. Das ist genau das, was Halter kritisiert!
      31 20 Melden
    • skankhunt42 13.04.2017 17:37
      Highlight Doch kann man und soll man. Mal ganz abgesehen davon, dass der typische Attentäter kaum Historiker ist, welcher die strukturellen Nachwirkungen des Kolonialismus in Verbindung mit Frankreich zu setzen vermag, ist es schon fast zynisch Frankreich als Nation dafür zur Verantwortung zu ziehen, als ob sie selbst Schuld wären. Der kolonialismus war (und ist) eine üble Sache und wird zu Recht von Historikern kritisch analysiert. Für das rückständige Wertesystem des Islam sind aber in erster Linie diejenigen verantworlich, die es leben, aufrechterhalten und dadurch motiviert unschuldige töten.
      29 9 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 18:16
      Highlight Rabi Jusuf: ohne Differenzieren wird es ungerecht. Oder bist Du für Pauschalurteile? Alle Frauen sind dumm, reden zuviel und haben kein räumliches Vorstellungsvermögen? Alle Muslime sind vom Wesen her nicht mit der westlichen Lebensweise kompatibel und radikalisieren sich, wenn die Brüche zu tief greifen und jagen sich in die Luft? Alle Männer sind Vergewaltiger und schwanzgesteuert?

      Du verwechselst wohl Kulturrelativismus mit Differenzierung. Das erste ist Mist, das zweite wichtiger und richtiger Schutz gegen eine gefährliche Engführung des Denkens.
      11 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 18:43
      Highlight Tja, wenn man immer wieder an den falschen Stellen differenziert?
      Dann kommt man genau zu dem Punkt, den Islam-Apologeten so lieben: Den Islam gibt es nicht! Also kann er auch an nichts schuld sein.
      11 12 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 20:23
      Highlight @Rabbi Jussuf: Dann kommt man genau zu dem Punkt, den Islam-Apologeten so lieben: Den Islam gibt es nicht!

      Den Islam gibt es deiner Meinung nach also? Welches ist denn DER Islam, Sufismus, Wahabismus oder vertritt gar Saida Keller Messahli DEN Islam? DEN Islam gibt es nicht, DEN Koran hingegen schon. Ausgelegt wird er zwar höchst unterschiedlich, aber alle Richtungen berufen sich auf das gleiche Buch. In diversen Versen dieser Schrift liegt das Problem, denn leider kann man nicht gut begründen, dass die Islamisten diese umstrittenen Stellen auf völlig unplausible Art und Weise auslegen.
      3 13 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:53
      Highlight Schuld? Schon wieder. Und dann? Nachdem wir die Schuldverteilung zu unseren Gunsten (die anderen) geregelt haben, passiert was? Achja, wir fühlen uns besser. Kommt ein Dialog zustande? Ändert sich etwas? Kriegen wir ein Zusammenleben hin? Überzeugen wir damit den Schuldigen? Nein, aber Schuld ist ein so bequemes Ruhekissen... da krieg ich echt Flöhe von.
      3 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 21:07
      Highlight Maracuja
      Klar gibt es den Islam.

      Es wird auch die ganze Zeit vom Christentum gesprochen. Wieso gibt es dann solche Probleme vom Islam zu sprechen???
      10 8 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 21:34
      Highlight @Rabbi Jussuf: Es wird auch die ganze Zeit vom Christentum gesprochen.

      Spricht man vom Christentum
      . wenn es um evangelikale Christen geht, die z.B. in Uganda die Todesstrafe für Homosexuelle einführen möchten
      . wenn es um das Zölibat geht
      . wenn es um christliche Terroristen geht, die Abtreibungskliniken in die Luft sprengen?

      Ist mir neu. In den Medien wird sehr wohl differenziert zwischen verschiedenen Richtungen des Christentums. Habe auch noch nie erlebt, dass pauschal von Christen irgendwelche Distanzierungen von extremen Positionen/Taten christlicher Sekten verlangt werden.
      5 11 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 22:06
      Highlight PS: Rabbi Jussuf: sorry, habe Dir vorhin zwei Buchstaben gestohlen, war zu schnell unterwegs!!
      3 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 22:27
      Highlight CN
      Danke fürs zurückgeben. :-))

      Maracuja
      Das führt doch zu nichts, ausser zur Ablenkung vom eigentlichen Problem. Natürlich gibt es verschiedene Richtungen des Islam. Aber eben, "des Islam".
      des weiteren berührt uns das hier wenig, weil hier die Probleme mit allen Richtungen mehr oder weniger gleich sind. Vielleicht die Sufis ausgenommen (auch da gibt es sehr verschiedene Richtungen), das gilt aber nur für heute. Die Sufis waren früher sehr wohl politisch und auch der Gewalt nicht abgeneigt. Wer weiss, wann das wieder aufflackert.
      7 9 Melden
    • Maracuja 13.04.2017 23:17
      Highlight @Rabbi Jussuf: Aber eben, "des Islam".
      des weiteren berührt uns das hier wenig, weil hier die Probleme mit allen Richtungen mehr oder weniger gleich sind.

      Probleme mit dem Forum für einen fortschrittlichen Islam mehr oder weniger gleich wie Probleme mit dem Islamischen Zentralrat? Mir ist absolut neu, dass es überhaupt Probleme mit dem Forum für einen fortschrittlich Islam geben soll. Alle Muslime in einen Topf werfen, Keile zwischen verschiedene Gruppen treiben: mir macht Sorgen, dass da sehr bald wieder was Hässliches aufflackert (denke dabei nicht an die Sufis).
      2 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 07:50
      Highlight Das Forum ist sicher eine nette Einrichtung. Aber sie zeigt auch, dass eine gewisse Verzweiflung herrscht bei einigermassen aufgeschlossenen Muslimen, wie sie sich aus den Fängen dieser altertümlchen islamischen Kultur befreien könnten. Aber sie schleppen die alten Fehler mit und die werden früher oder später - so es ein später überhaupt gibt - wieder auf.
      3 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 07:51
      Highlight Mir ist es sowieso unverständlich, wie man mit der Einstellung des "Forums" überhaupt noch am Islam hängen kann. Vielleicht ist es ein notwendiger Schritt in die Befreiung? Mir kommt es eher so vor wie bei den Reformierten: Das ganze Fleisch vom Religionsknochen wurde entfernt, es bleibt kaum etwas ausser Plattitüden.
      4 4 Melden
    • pachnota 14.04.2017 09:36
      Highlight Wie schon gesagt, genau dies meint Herr Halter.
      Die Auswüchse des Islam, als eine grosse und sehr Aktive Religion zu kritisieren, eine Religion, die gerade auch im Westen, in vielen Europäischen Städten, gefährliche Probleme verursacht, und auch die soziale Errungenschaften, wie zB Gleichstellung in Frage stellt, scheint nicht möglich zu sein.
      Es wird immer Leute geben, die versuchen, durch relativieren und zu tode differenzieren, dies zu verhindern. Und damit, Lösungen, im Umgang mit dem Phänomen, Islam zu verunmöglichen.
      Für mich ist dies eine Form des modernen Rasissmus.

      5 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 10:48
      Highlight pachnota
      Nur die Auswüchse zu bemängeln, wäre keine echte Kritik. Man muss sich schon bewusst sein, dass die "Auswüchse" systembedingt sind. Zum Einen weil der Islam ein Monotheismus ist und darum die "einzige Wahrheit" gepachtet wie das Christentum. Das führt zwangsläufig zu Fundamentalismus und Fanatismus. Zum Anderen ist der Islam eigentlich der härteste Monotheismus, was logischerweise zu noch grösserem Fundamentalismus führt und der Koran ist Gottes geschriebenes Wort, was den Anspruch auf die" letzte Wahrheit" noch weiter unterstreicht.
      4 5 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 11:47
      Highlight @Rabbi Jussuf: Zum Einen weil der Islam ein Monotheismus ist und darum die "einzige Wahrheit" gepachtet wie das Christentum.

      Ich staune über deinen Zickzackkurs, hast du nicht gestern um 20:42 geschrieben:

      <Die drei haben gemeinsam, dass man sie Religionen nennt. Ansonsten sind sie sich wesensfremd.>

      Und um 22:08:

      <Naja, bereits beim Monotheismus hapert's.>

      Jetzt ist das Christentum doch wieder monotheistisch und hat wie der Islam die einzige Wahrheit gepachtet. Also haben Judentum, Christentum und Islam doch mehr gemeinsam haben, als die Tatsache, dass man sie Religionen nennt.
      1 6 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 11:54
      Highlight @pachnota: Und damit, Lösungen, im Umgang mit dem Phänomen, Islam zu verunmöglichen.

      Dann präsentieren Sie doch endlich ihre Lösungsvorschläge anstatt zu behaupten, dass wer differenziert, per se Lösungen verunmöglicht. Bisher kamen von rechten Parteien nur Initiativen, die es auf Symbole (Minarett) oder Kleidungsstücke (Niqab, Burka) abgesehen haben. Ich bezweifle, dass solche Verbote Extremisten wie Blancho/Illi, die Brüder Ramadan usw. in ihrer Mission einschränken.
      1 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 12:57
      Highlight Maracuja
      Die drei Religionen haben noch gemeinsam, dass sie von Menschen ausgeübt werden...
      Ich denke diese Art Diskussion ist sinnlos.
      3 5 Melden
    • pachnota 14.04.2017 17:28
      Highlight Maracuja
      Das ist ja der Punkt
      Lösungen kann es erst dann geben, wenn die Linke in dieser Frage bereit ist mitzuhelfen.
      Sobald wir uns bewusst werden, was wir an unseren EIGENEN Kulture eigentlich schätzen, und das diese auch nicht selbstverständlich ist, können wir uns gemeinsam zu Wehr setzen, gegen mittelalterliche Werte, die auf dem Vormarsch sind.
      Aber, in dieser Frage müssen wir zusammenhalten.
      Und auf unser Links Rechts Geplänkel verzichten.

      Und zwar bevor es zu spät ist.
      4 2 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 22:21
      Highlight @pachnota

      Einverstanden, wir müssen dieses Problem dringend anpacken und über politische Grenzen hinweg lösungsorientiert zusammenarbeiten.
      2 1 Melden
    600
  • Onkl0r 13.04.2017 16:29
    Highlight Kulturrelativismus ist eine Krankheit und gehört ausgerottet.
    26 27 Melden
    600
  • Platon 13.04.2017 16:26
    Highlight So viel ich weiss hat Sommaruga klar gesagt, dass man sich in der CH die Hand gibt. Naja Herr Halter ist ja auch Musiker, vielleicht sollte er es dabei belassen...
    23 118 Melden
    • pachnota 13.04.2017 17:28
      Highlight Platon
      Genau dies meint ja der Herr Halter.

      Sobald sich jemand getraut, und gerade aus dem Kulturkuchen, Kritik am Islam zu äussern, wird er sofort auf,s hässlichste diffamiert.
      Was sie offensichtlich anregte, dies auch noch zu "beweisen".
      30 12 Melden
    • Platon 13.04.2017 18:12
      Highlight @Pachnota
      Ich habe nie gesagt, dass Kritik am Islam nicht angebracht ist. Ich sage nur, dass Herr Halter mitunter Dinge behauptet, die einfach nicht stimmen. Die Linke setzt sich seit jeher für einen laizistischen Staat ein und wie bereits erwähnt, war Sommaruga eine der ersten, die die Handschlagaffäre kritisierte. Der Grundsatz keine Toleranz gegenüber Intoleranz ist meiner Meinung nach schon lange in der Linken verankert. Halters Worte mögen "erfrischend" klingen, ich glaube jedoch nicht ganz, dass er sich tatsächlich damit befasst hat, was die Linke tut.
      15 25 Melden
    • Platon 13.04.2017 18:15
      Highlight Und im Übrigen: Wer macht denn mit offenen Armen Geschäfte mit Ländern wie Saudi Arabien, die auch aufgrund einer fundamentalistischen Auslegung des Islams, systematisch die Menschenrechte mishandeln?!? Nicht die Linken!
      18 11 Melden
    • Zerpheros 13.04.2017 20:54
      Highlight Fairerwise muss man sagen, dass darauf hingewiesen wurde ...
      7 4 Melden
    • Makatitom 14.04.2017 00:36
      Highlight @Platon: Als ein grosser Teil der UBS-Aktien an einen katarischen Staatsfond verkauft wurden, arbeitete ich dort. Und wer sass damals im VR? Ja, es war ein gewisser Herr Blocher aus Herrliberg
      7 7 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:39
      Highlight Herr halter ist poet.
      0 5 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 16:21
    Highlight Auf den Punkt gebracht. Chapeau.
    81 23 Melden
    600
  • Hiker 13.04.2017 16:17
    Highlight Erwas provkativ, vermutlich gewollt. Aber es berührt einen wunden Punkt in der Diskussion um den politischen Islam. Religion darf nicht in die Politik eingreifen. Das dies gefährlich wird hat unsere Gesellschaft schon längst erkannt. Nur haben wir alle verlernt mit dieser Gefahr umzugehen. Toleranz ist hier nach meinem Verständnis fehl am Platz. Hier ist die Gesellschaft gefordert differenziert zu handeln. Islam als Religion ist zu tolerieren Politischer Islam niemals.
    118 13 Melden
    • Silent_Revolution 13.04.2017 16:30
      Highlight "Religion darf nicht in Politik eingreifen" Das wäre so wenn wir ein säkularer Staat wären, was wir nicht sind.
      CVP,EVP und Staatsgelder für religiöse Institutionen sämtlicher Religionen schweizweit sprechen da eine andere Sprache. Leider!
      29 60 Melden
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:26
      Highlight Religiöse Institutionen Pfarrer Sieber ? Erbringen ja auch soziale Leistungen die sollen auch entschädigt werden
      1 14 Melden
    • FancyFish 13.04.2017 19:06
      Highlight Also wenn du die EVP mit dem politischen Islam vergleichst, musst du zugeben, dass nicht viele Parallelen herrschen
      7 11 Melden
    • Silent_Revolution 13.04.2017 19:12
      Highlight Ich weiss nicht was Pfarrer Siebers Stiftung an öffentlichen Geldern erhält, aber der Grossteil dieser Gelder fliesst in Löhne, Renovationen und Neubauten.

      Hierzu dieser etwas ältere Bericht. http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/die-kirchen-und-das-liebe-geld

      "Religion darf nicht in Politik eingreifen" bedeutet, dass religiöse Institutionen weder eine Partei gründen, noch ihre abstrusen Theorien in Schulen verbreiten dürfen. Und in der Konsequenz wären ohne politische Vertretung die Subventionen und Kirchensteuern längst Geschichte.
      4 9 Melden
    • Silent_Revolution 13.04.2017 19:20
      Highlight @ FancyFish

      Ich habe das Zitat kommentiert und nichts verglichen.
      3 8 Melden
    600
  • Kucy 13.04.2017 16:16
    Highlight Toleranz - die schöne Schwester der Anarchie
    37 22 Melden
    600
  • Phrosch 13.04.2017 16:16
    Highlight Herr Halter hat recht, vielen Dank für das Interview. Natürlich wurden im Namen des Christentums Kreuzzüge unternommen, das war aber vor der Aufklärung. Natürlich sind nicht alle Moslems extremistische Verbrecher, aber dass heute im Namen des Islam Krieg geführt und gemordet wird, muss man thematisieren dürfen.
    115 20 Melden
    • Plöder 13.04.2017 16:51
      Highlight Es wird auch immer noch im Namen Jesus Christus gemordet...
      Nur so als Beispiel: Todesstrafen in mehrheitlich christlichen Ländern.

      Aber ja man muss es thematisieren, ist aber nicht so ganz das Thema des Artikels...
      13 73 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 17:06
      Highlight @Plöder: Die Länder mit Todesstrafe exekutieren nicht im Namen Jesus Christus sondern im Namen des Gesetzes. Oder habe ich da etwas übersehen?
      63 14 Melden
    • halfenauer 13.04.2017 17:10
      Highlight @Plöder: In der westlichen Welt gibt es genau ein Land, welches die Todesstrafe heute noch anwendet. Im Gegensatz dazu besteht in den meisten muslimischen Ländern die Todesstrafe weiterhin. Komm also bitte nicht mit Einzelfällen.
      39 13 Melden
    • Plöder 13.04.2017 17:35
      Highlight .....

      Andere Chr. Länder: Guatemala, Jamaica, Kuba, Brasilien, Peru, Chile
      Viele dieser Länder sind nicht säkular...
      7 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 18:18
      Highlight Von erwähnten Staaten hat höchstens Kuba noch die Todesstrafe
      7 9 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 13.04.2017 16:16
    Highlight Ich muss nicht alles tolerieren. Mir darf auch was nicht passen. Ich gefalle auch nicht jedem. Ich habe eine gewisse Toleranz aber auch Grenzen. Wer die bei mir übertretet ist unten durch. Und hat von mir nichts zu erwarten.
    42 18 Melden
    600
  • pachnota 13.04.2017 16:13
    Highlight Danke Kutti MC, dass er den Mut hat, durch dieses Minenfeld zu gehen.
    Wie ich schon schrieb, die Tendenz, vieler Linken, Die Menschen aus anderen Kulturen, auch bei schwersten, und aus westlicher Sicht, völlig unmoralischen Vergehen, fast hysterisch in Schutz zu nehmen, ist eine neue und nicht ungefährliche Form von Rassismus.

    Dies muss nun endlich thematisiert werden.
    135 24 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 17:50
      Highlight Wo werden denn andere Kulturen 'fast hysterisch' in Schutz genommen? Es gibt immer hohle Deppen, denen fällt beim Thema Migration nur das bessere Food-Angebot in der Langstrasse ein. Ich kenne niemand, der nicht anerkennt, dass der Flüchtlingssommer 2015 eine heftige Herausforderung war/ist. Das hängt aber mit den aussergewöhnlichen Ereignissen zusammen, nicht mit linker Hysterie oder zuviel Toleranz.
      Zum Thema Hysterie: in DE stiegen ja die Zahlen der Angriffe auf Flüchtlingsheime (Zahlen 2016), während die Flüchtlingskriminalität sank. Wie gesagt, hohle Deppen, aber nicht die Mehrheit.
      14 20 Melden
    600
  • Platon 13.04.2017 16:11
    Highlight Linke sind gegen jegliche Religionen, aber moll super, schon wieder einer der das Gefühl hat linke Politik verstanden zu haben...
    24 142 Melden
    600
  • Ylene 13.04.2017 16:02
    Highlight Wo er recht hat, hat er recht. Keine Toleranz gegenüber Intoleranz, egal von wo! Ich würde mich ebenfalls links der Mitte bezeichnen und finde es einfach nur traurig und beschämend, wie das Thema den rechten Parteien überlassen wird. Meine 'türkischen' Kolleginnen haben praktisch alle Verwandte hier, die immer fundamentalistischer werden. Es belastet sie und sie überlegen sich schon 3-fach, was sie noch online posten sollen. Da muss man sich schon fragen, was zur Hölle hier eigentlich abgeht. Auch eine Schande, dass LGBT-Flüchtlinge nicht mal bei uns sicher sind.
    128 18 Melden
    600
  • Peeta 13.04.2017 15:57
    Highlight Wow! Er bringt es auf den Punkt. Wir dürfen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit nicht alles tolerieren. Traut euch, Linke! Habt keine Angst, den Islam kritisch zu hinterfragen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen! Ihr könnt dabei easy weiterhin Gutmenschen bleiben, keine Angst. Aber eben: Obacht auf den Islam!
    93 21 Melden
    • äti 13.04.2017 16:34
      Highlight Aha: Aug um Aug, Zahn um Zahn. Oder: Herumbrüllen zählt mehr als Lösungen.
      10 53 Melden
    • pachnota 13.04.2017 17:17
      Highlight @ äti
      "Aug um Aug, Zahn um Zahn. Oder: Herumbrüllen zählt mehr als Lösungen"
      WTF...?
      ..wo hast du das gelesen??
      22 14 Melden
    • poga 13.04.2017 18:02
      Highlight @äti was für Lösungen den? Immer mehr Geld reinpumpen und darauf hoffen dass es hilft? Immer mehr Rechte geben und hoffen dass es hilft? Eventuell wäre es an der Zeit für dieses immer mehr auch etwas einzufordern und Konsequenzen zu ziehen. Eventuell wäre es für die Linken an der Zeit diejenigen zu schützen die sich integrieren lassen und die anderen sich selber überlassen. Dann und nur dann, wird der grosse Teil der Einheimischen die Linken wieder verstehen.
      10 12 Melden
    • äti 13.04.2017 18:33
      Highlight @poga: ich habe ausser Polemik und Sätzen wie "so geht es nicht", "inakzeptabel", "grundfalsch" etc nichts gehört. Keine Strategie, kein Konzept, keine Vision. Vielleicht habe ich es verpasst. Aber einfach rumstehen und Nörgeln und Lamentieren geht für mich nicht. Für andere ist sowas Berufung. Keine Frage, dass nicht alles gut ist. Aber einfach dies verbal pflegen ist garstig, aber einfach. Dasselbe gilt für mich beim Energiekonzept auch.
      4 15 Melden
    • poga 13.04.2017 18:38
      Highlight Oh doch er hat seht gut ausgeführt was die Linken in seinen Augen falsch machen und was sich ändern müsste. So hat er darauf hingewiesen, dass man den Islam und den politischen Islam trennen müsste und zwar zum Islam stehen aber den politischen Islam auch als das ansehen was er ist. Ein inkompatibles System zu unserem. Er hat auch gesagt, dass man aufhören sollte den Islam und das Christentum ungleich zu kritisieren. Oder anders gesagt den Minderheitenschutz nicht mit Kritik an den Einheimischen Gegebenheiten zu betreiben.(zumindest neben den Zeilen gelesen)
      9 10 Melden
    • poga 13.04.2017 18:40
      Highlight Er hat gesagt, dass man die Deutungs- Hoheit über den Islam nicht den rechten Populisten überlassen soll.
      9 7 Melden
    600
  • Dä Brändon 13.04.2017 15:55
    Highlight "Angst ist ein schlechte(r) Ratgeber" sollte es heissen....

    Ansonsten finde ich das Interview gut, ich würde mich auch als unnetter Linker einordnen.
    60 14 Melden
    600
  • philosophund 13.04.2017 15:52
    Highlight Weder Islam noch Christentum.. mit keinem der Religionen kann ich mich als bekennender "Linker" identifizieren. Alle haben den gleichen, destruktiven Charakter.

    36 78 Melden
    • Grundi72 13.04.2017 16:39
      Highlight Ich glaube u.a dich meint er im Interview..
      49 19 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:34
      Highlight Genau: die zwanghafte Gleichstellung der zwei Religionen, damit ja die Unterschiede nicht aufscheinen.
      18 16 Melden
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:29
      Highlight Wo ist denn das neue Testament destruktiv?
      4 14 Melden
    • FancyFish 13.04.2017 19:10
      Highlight Ich sehe mich schon fast als eine "sehr linke" Person.
      Aber ich bin gläubig.

      Bin ich jetzt doch kein Linker?
      8 8 Melden
    600
  • AlteSchachtel 13.04.2017 15:49
    Highlight Was für ein Titel?!
    Ich muss weder den Islam, noch Christen- oder Judentum, Buddhisten, Hindus noch sonst eine Religion kritisieren.

    Ich kritisiere jedoch situativ und direkt Fundamentalisten, Extremisten und solche, die unseren Rechtsstaat nicht respektieren.

    Fundamentalisten (aller Religionen) sind eine Plage, für die kann ich aber nicht eine gesamte Religion verantwortlich machen. (Paris hat viele Muslime, die sich für Frieden einsetzen. Der Terror kam von IslamISTEN)

    Ein bisschen mehr Differenzierung wäre bei einem als Künstler bezeichneten Mann schon angebracht.
    58 148 Melden
    • nimmersatt 13.04.2017 16:14
      Highlight Da ist einer differenziert, und es blitzt nur so... das hat sich der Poet Halter feine Sympathisanten angelacht.
      24 57 Melden
    • Senji 13.04.2017 16:50
      Highlight Halter differenziert sehr wohl, nur zieht er die Linie anders als andere. Er bezeichnet nicht nur die, die sich in die Luft sprengen als Fundamentalisen, sondern auch die, die das idiologische Fundament bilden. Wie er differenziert sieht man ja auch, wenn er den Handel mit u.a. Saudi Arabien kritisiert.
      46 15 Melden
    • Pakart 13.04.2017 16:54
      Highlight Absolut gleicher Meinung, gilt auch für nimmersatt!
      12 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:36
      Highlight Alte Schachtel
      Genau so kehrt man die wirklichen Probleme unter den Teppich. Das ist keine Differenzierung!
      14 16 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 17:59
      Highlight Richtig, alte Schachtel! Denke nur an die burmesischen Buddhisten, die aktuell die muslimische Minderheit im Land drangsalieren. Aung San Suu Kyi, die Friedensnobelpreisträgerin (und heutige Politikerin eigtl. Schattenpräsidentin), schaut tatenlos zu, weil sie einen Bürgerkrieg befürchtet, wenn sie sich mit den mächtigen Mönchen anlegt.

      Ich finde auch, Halter versäumt es, klar zwischen Islam und politischem Islam / Islamismus abzugrenzen. Er tut es eingangs, dann aber redet er plötzlich pauschal vom Islam. Stimmt so nicht, genausowenig, wie wegen der Burmesen nun alle Buddhisten böse sind.
      15 20 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:44
      Highlight Wer religionen nicht kritisiert ist ein feigling.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.04.2017 12:46
      Highlight CN
      Wie oft muss man es noch sagen: Islamismus ist kein klarer Begriff, dementsprechend kann man nicht "klar" zwischen Islam und Islamismus unterscheiden.
      Diese "Differenzierung" ist nur eine Vernebelung der eigentlichen Zusammenhänge und dient letztlich nur der Reinwaschung des Islam.
      1 4 Melden
    • Citation Needed 17.04.2017 10:03
      Highlight Interessant. Ist Radikal-Evangelikal ein klar definierter Begriff? Nein. Also kritisieren wir doch einfach das Christentum, wenn wir Mordanschläge auf Abtreibungskliniken meinen! Die Gefängnisse sind voller Männer. Also hören wir auf, Kriminalität zu kritisieren und reden drüber, dass/wie Mannsein/männliche Aggressivität (=nicht klar definiert!) das Problem ist!

      Ich halte an der Unterscheidung fest. Und auch daran, dass Pauschalisierung nichts bringt. Da kannst Du Dein (logisch höchst fragwürdiges) Mantra 100 mal wiederholen, es wird nicht wahrer.
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.04.2017 13:29
      Highlight Du scheinst es wirklich nicht zu begreifen.
      Radikal-evangelikal ist nicht das Pendant zu islamistisch.
      Unter Islamismus wird je nach Gusto etwas anderes verstanden oder eben nicht verstanden, meist auf sehr populistische Art.
      0 4 Melden
    • Citation Needed 17.04.2017 22:38
      Highlight Ich begreife sehr wohl. Und wiederhole: logisch sehr fragwürdig. Denn Logik kann ich, hatte Philosophie im Nebenfach ;-): Dein Argument crasht.
      Ich empfehle 'Gegen den Hass' von Carolin Emcke. Luzide, klare, furchtlose Bestandesaufnahme dessen, was zur Zeit den öffentlichen Diskurs vergiftet. Rechte Apologeten exposed. Lesenswert.
      3 0 Melden
    600
  • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 15:48
    Highlight " Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden."

    Ist dem tatsächlich so? Also mal abgesehen davon, dass Demokratie kein festes Konzept ist, so kann man durchaus das Argument machen, dass Malaysia demokratisch ist. Andersgläubige werden nicht gezielt verfolgt. Das gleiche kann man bei Kyrgyzstan sagen.
    Indonesien ist zwar in vielen Index ein Land, dass bezüglich Demokratisierung hoch abschliesst, dort gibt es aber immer wieder religiöse Übergriffe - Aber diese werden vom Staat bekämpft - kann man dennoch von Verfolgung reden?
    27 100 Melden
    • Barracuda 13.04.2017 16:36
      Highlight Da mussten Sie aber lange suchen, bis Sie ein paar wenige Ausnahmen gefunden haben, denen man zumindest Ansätze von Demokratie andichten kann mit extrem viel guten Wille;-) Nur schon die Formulierungen sind ziemlich wild... In Malaysia und Kyrgyzstan werden Andersgläubige nicht "gezielt" verfolgt (nur unterdrückt?). Wow, und das macht dann schon eine echte Demokratie aus!? Ein bisschen gar gesucht Ihre Beispiele, welche die Aussage von Herrn Halter nicht mal ansatzweise entkräften können, sondern höchstens noch unterstreichen.
      48 18 Melden
    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 13.04.2017 16:51
      Highlight Es gibt Gliedstaaten in Malaysia mit Scharia soviel dazu.
      47 15 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 17:13
      Highlight @Barracuda: Nein, in Malaysia und Kyrgyzstan werden religiöse Minderheiten NICHT unterdrückt und auch nicht verfolgt. Das haben Sie so interpretiert. Die Beispiele sind nicht gesucht, Bildung und Studium nennt man das.

      @Markaj: Fakten? Welche Gliedstaaten? Und zur Info als dich bzgl. Sharia und Malaysia:
      "In some states there are sharia criminal laws, for example there is the Kelantan Syariah Criminal Code Enactment 1993. Their jurisdiction is however limited to imposing fines for an amount not more than RM 5000, and imprisonment to not more than 3 years"
      11 31 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 17:20
      Highlight @Barracuda: Ansonsten schauen Sie sich doch bezüglich Demokratisierung folgenden Index als Orientierung an (gibt noch mehrere, teilweise ziemlich abweichend, je nach Wahl der Indikatoren): https://en.wikipedia.org/wiki/Democracy_Index
      5 12 Melden
    600
  • SeKu 13.04.2017 15:44
    Highlight Jürg Halter hat es begriffen.
    130 22 Melden
    600
  • Fabio74 13.04.2017 15:40
    Highlight Und wir brauchen kein Zerfleischen und Schuld zu schieben untereinander.
    Unser Rechtsstaat funktuoniert und ist stark.
    26 128 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:46
      Highlight Aber der rechtsstaat ist ja dazu da, die schuld demjenigen zu zu schieben der schuld hat.
      2 2 Melden
    600
  • Fabio74 13.04.2017 15:39
    Highlight Pauschalurteile und Rundumschläge à la SVP. Mehr ist da nicht.
    Es werden Themen wie den Handschlag zum Weltuntergang hochstilisiert. Eine Provinzposse zur Katastrophe. Wer drauf hinweist, dass er früher dem Lehrer ebenso nicht die Hand gegeben hat wird in die Ecke Islamfreund gedrückt.
    Wer drauf aufmerksam macht, dass US-Evangelikale sehr wohl auf einen Gottesstaat hinarbeiten, zB.Uganda und dort die Todesstrafe für Schwule zu erreichen versuchen, der wird als Relativierer hingestellt.
    Wir brauchen keine pauschalen Unterstellungen, sondern sachliche Kritik an aktuellen Fällen
    39 188 Melden
    • Effersone 13.04.2017 15:49
      Highlight Und genau das schaffen meiner Meinung nach weder "die Linke" noch " die Rechten" momentan. Als Beispiel: Für Rechte sind alle Moslems Terroristen und Sozialhilfeempfänger und für die linken hat islamistischer Terror sowie Frauenverachtung immer noch nichts mit dem Islam zu tun.
      112 23 Melden
    • Nyasa 13.04.2017 16:01
      Highlight Du kannst nicht für jeden Mist pauschal die SVP als Vorlage stigmatisieren.
      78 18 Melden
    • pachnota 13.04.2017 16:16
      Highlight Fabio...du regst dich auf?
      Ich glaube, ich weiss auch wieso. Weil Kutti MC, mit seiner Kritik, eben genau Leute wie dich anspricht!
      69 22 Melden
    • äti 13.04.2017 16:40
      Highlight @pachnota: und was ist jetzt die Lösung von Kutti? Was sollten wir jetzt exakt tun?
      11 40 Melden
    • Effersone 13.04.2017 17:08
      Highlight @Äti: Die Kritik analysieren, sich überlegen, ob man eventuell selber betroffen ist und gegebenenfalls Massnahmen treffen, um nicht mehr von der Kritik betroffen zu sein (natürlich freiwillig). Finden Sie die Kritik von Kutti unberechtigt ?
      23 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:40
      Highlight Fabio
      "Es werden Themen wie den Handschlag zum Weltuntergang hochstilisiert. Eine Provinzposse zur Katastrophe."

      Ein Einzelfall?
      Ein Einzelfall von vielen - und die werden täglich mehr.
      13 15 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 18:09
      Highlight Effersone: Frauenverachtung hat im Islam System, ist sogar per Gesetz gegeben. Wer sagt denn, sie habe nichts mit dem Islam zu tun? Wäre mir neu. Und der Islamistische Terror hat sehr wohl was mit dem Islam zu tun, aber nicht in der Art, wie es uns die Rechten vorbeten, dass in jedem Moslem ein Terrorist schlummere, der Islam an sich die Saat der Gewalt in sich trage. Halter weist ja darauf hin: genaugenommen erklärt nicht der Islam den Terror, sondern seine Geschichte in der Kolonialzeit. Besonders das Erbe der Kolonialisten, die völlig verpfuschte, lebensunfähige Staaten zurückliessen.
      15 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 18:15
      Highlight Schon wieder ein Selbstkasteier.
      Die Staaten waren schon lange vor der Kolonialisierung "verpfuscht" - nicht zuletzt durch den Islam.
      Halt wieder ein Ablenkungsmanöver. hauptsache der Islam ist fein raus.
      Dass der Westen Fehler gemacht hat, wissen wir doch alle schon. das ist nicht das Thema.
      9 14 Melden
    • Effersone 13.04.2017 18:32
      Highlight @Citation: Wollen Sie mir sagen dass die Kritik von Halter Sie nicht betrifft oder was Steckt hinter ihrer Aussage?
      4 9 Melden
    • äti 13.04.2017 18:38
      Highlight @effersone: nein, ich habe wirklich kein Problem mit Kritik. Bin noch lernfähig. Allerdings wünsche (fordere) ich von Kritikern auch Lösungsvorschläge. Sonst passiert es, das einer arbeitet und 10 andere kritisieren seine Arbeit. :)
      8 14 Melden
    • Effersone 13.04.2017 18:48
      Highlight @äti: Ganz ehrlich, das hätte ich Ihnen auch nich attestiert :)! Und ich finde auch das Sie recht haben betreffend Lösungsvorschlag von Kritikern. Ich denke aber das es für die von Kutti angesprochenen Thematik keine generelle Lösung gibt.
      3 10 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 22:27
      Highlight Rabbi Jussuf: die CH war ja meines Wissens nicht daran beteiligt, als die ehemaligen Kolonien in völliger Missachtung von kulturellen und Stammesgrenzen aufgeteilt und unter den Kolonialherren verschachert wurden. Weder geht es drum, den Westen zu be- oder den Orient zu entschuldigen. Aber so zu tun als wären alle einfach nur wegen ihrer Religion am Arsch ist erstens bequem, zweitens falsch.
      3 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 22:39
      Highlight Stimmt, der Religion alleine die Schuld zu geben reicht sicher nicht. Aber sie steht hinter allem.
      Im Übrigen hatten die Kolonialmächte gar keine Chance die Nationen gerecht aufzuteilen. Stämme und Völker wurden schon lange vorher immer wieder umgesiedelt, vertrieben, versklavt usw. Die KM trafen ein völliges Chaos an, veranstaltet von den Osmanen.
      3 8 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 22:49
      Highlight Effersone: Nein, so war's nicht gemeint. :-)

      Halters Kritik ist verfehlt. Die Probleme gibt es trotz berechtigter Kritik, nicht wegen Fehlens derselben. Das Gewäsch von falscher Toleranz und Verhätschelung halte ich etwa für so berechtigt wie den Kuscheljustiz-Vorwurf: mag in geringem Masse zutreffen, wird aber überproportional oft beklagt.
      2 7 Melden
    • Citation Needed 13.04.2017 23:05
      Highlight Rabbi Jussuf: Die Osmanen brachten die Wahabiten hervor, die wirklich eine sehr rückständige, feindselige Lesart des Korans vertreten, ja. Deren Erstarken von einer kleinen Reformtruppe zu einer der einflussreichsten Strömungen im Islam wird aber z.B. vom Islam-/Nahostkenner Hottinger direkt mit der Einflussnahme westlicher Mächte begründet.
      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 07:37
      Highlight Citation
      So klein war die "Reformtruppe" auch nicht. Man hielt sich aus taktischen Gründen an die Mächtigsten dort. Das war hinterher sicher eine Fehlentscheidung.
      naja, die osmanische Lesart des Korans war ja auch nicht von schlechten Eltern und unterschied/unterscheidet sich von aussen gesehen nur in Details von der wahabitischen.
      2 5 Melden
    • Citation Needed 14.04.2017 12:36
      Highlight Und genau darum ist es wichtig, was nach den Osmannen noch passierte. Denn der Islam war durchaus auf dem Weg der Modernisierung und Öffnung, als die Fundis 'dank' erneuter politischer Destabilisierung Oberhand gewannen.
      Aber ehrlich gesagt: was tut es zur Sache? Wie gesagt, die Geschichte dient nicht der Schuldzuweisung oder -entlastung. Es zeigt, dass nicht der Glaube isoliert als Wurzel des Übels pauschalisiert werden kann. Familien schicken ihre Söhne her für eine bessere Zukunft, verkennen aber, dass Europa hartes Pflaster ist. Im Scheitern liegt nicht Religion, die kommt erst nachher.
      2 5 Melden
    • MrGloon 15.04.2017 10:47
      Highlight Lustig wie gut kutti euch vorgängig den wind aus den segeln genommen hat.
      2 2 Melden
    600
  • reaper54 13.04.2017 15:38
    Highlight Super Interview!
    119 22 Melden
    600
  • Tom Garret 13.04.2017 15:37
    Highlight Wow! Für mich total auf den Punkt gebracht und wiederspiegelt auch die Tendenz der Kommentare hier drinn wenn es um Islam und Christentum geht.
    154 25 Melden
    600

«Was wollt Ihr Weiber eigentlich ...?!»

Eine Introspektion.

Der Titel dieses Textes ist ein Zitat aus einer Message, die ich vor ein paar Monaten erhielt. Die Wortwahl ist eventuell etwas schroff, aber Nachrichten dieser Art erhalte ich regelmässig – manche sind, wie obige, etwas entnervt, andere resigniert, wieder andere neutral-neugierig.  

Und ich verstehe sie, alle. Man sagt ja oft den Männern nach, sie seien simpel (oder zumindest simpler als wir Frauen), aber ganz ehrlich find' ich das einerseits ein bisschen zu einfach und selbst wenn das …

Artikel lesen