Schweiz

«Das Parlament debattiert lieber über Wölfe, die ein paar Schafe gerissen haben», kritisiert Kathrin Bertschy, Co-Präsidentin Alliance F. Bild: KEYSTONE

#SchweizerAufschrei: «Für viele Männer ist es unangenehm, Macht mit Frauen zu teilen»

Kathrin Bertschy erklärt, weshalb das Parlament mehr über Wölfe als Frauenthemen debattiert. Sie hofft, dass das Trump-Video dies nun ändert.

Publiziert: 17.10.16, 09:58 Aktualisiert: 17.10.16, 15:49

Doris Kleck / Nordwestschweiz

Die Schweiz schreit auf. Was sind die Ursachen für den Sexismus?
Kathrin Bertschy: Wir haben nach wie vor eine unterschwellige patriarchale Kultur, wo Anliegen und Rechte der Frauen verniedlicht, verharmlost oder gar tabuisiert werden. Das ist der Nährboden für den Sexismus, der derzeit diskutiert wird.

Frauenrechte würden verharmlost. Nennen Sie uns ein Beispiel.
Alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Wir reden kaum über diese Gewalttaten. Und wenn es in den Medien zum Thema wird, dann ist nicht die Rede von Mord, sondern von Familiendramen. Damit wird suggeriert, dass die Frau eine Mitschuld an ihrem Tod hat. Dabei wurde sie getötet, weil ein Mann nicht akzeptieren wollte, dass seine Frau ihm nicht gehorcht. Doch darüber redet die Politik nicht. Das Parlament debattiert lieber über Wölfe, die ein paar Schafe gerissen haben.

Frauenthemen schaffen es nicht auf die politische Agenda?Genau. Nehmen wir die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau: Der Nationalrat wollte das Thema aus der Legislaturplanung streichen. Das Parlament will sich erst gar nicht damit befassen, denn sonst müsste man sich eingestehen, dass es das Problem gibt. Für viele Männer ist es unangenehm, Macht und Einfluss mit Frauen zu teilen. Sie wollen lieber ihr Kumpaneisystem aufrechterhalten, als eine Kultur schaffen, wo Leistung belohnt wird. Solch ein Wandel macht nicht allen, aber vielen Männern Angst.

«Das Parlament debattiert lieber über Wölfe, die ein paar Schafe gerissen haben.»

Kathrin Bertschy

Welche Themen müsste man diskutieren?
In vielen Bereichen wird die klassische Rollenteilung zwischen Mann und Frau nach wie vor gefördert. In den Sozialversicherungen gibt es Mechanismen, die dazu führen, dass Frauen weniger Einkommen und Vermögen anhäufen können. Oder nehmen wir den Elternurlaub: Das Parlament hat einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub abgelehnt und über den Elternurlaub will es nicht reden. Doch wenn wir das nicht thematisieren, dann berauben wir uns der Chance, Modelle zu finden, die nicht zwingend mehr kosten als der aktuelle Mutterschaftsurlaub und vor allem mehr nützen. Frauen verdienen auch deshalb weniger, weil Arbeitgeber davon ausgehen, dass sie früher oder später wegen einer Mutterschaft ausfallen. Ein Elternurlaub könnte dem entgegenwirken, doch solche Debatten will niemand führen.

Die Frage ist doch, was ist privat und wo muss der Staat eingreifen.
In der Schweiz wird immer vorgeschoben, der Staat solle sich nicht einmischen. Häusliche Gewalt? Das Schlafzimmer ist privat. Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Kinder sind Privatsache. Das ist doch nicht richtig, es betrifft uns als Gesellschaft. So wird eine patriarchale Kultur fortgeführt, die Rollenbilder werden reproduziert. In anderen Ländern ist man fortschrittlicher.

Weshalb sind andere Länder weiter?
In anderen Staaten übernimmt die Regierung ihre Verantwortung. David Cameron etwa setzte sich in Grossbritannien für die Lohngleichheit ein, Barack Obama in den USA. Der Bundesrat setzt sich nicht für Frauenanliegen ein, wenn, dann überlässt er es den Bundesrätinnen. Beispiel Lohngleichheit: Simonetta Sommaruga hat Vorschläge gemacht und wurde dafür sofort angegriffen. Doch auch Alain Berset, er ist nämlich für die Gleichstellung verantwortlich, oder Johann Schneider-Ammann, er ist für die Fachkräfteinitiative verantwortlich, könnten sich des Themas stärker annehmen.

Ist es ein Problem, dass es keinen bürgerlichen Feminismus gibt?
Ja, die bürgerlichen Parteien sind in Frauenfragen nicht liberal, sondern konservativ. Wer Frauenanliegen vertritt, wird schnell in eine linke Feministinnenecke gedrängt und als unglaubwürdig dargestellt.

Schadet Ihnen Ihr politisches Engagement für Frauenthemen?
Ich überlege mir das nicht, da ich mein Engagement für richtig halte. Doch ich höre von Politikerinnen, denen geraten wird, Frauenthemen sein zu lassen, wenn sie Karriere machen möchten.

Video von Donald Trump mit vulgären Äusserungen

Video: YouTube/The Daily Sh*t

Was wird vom #SchweizerAufschrei bleiben?
Ich finde es schade, dass es ein derart beschämendes Video von Donald Trump braucht, damit wir in der Schweiz über Sexismus und die Ursachen reden. Doch ich hoffe, dass wir nun eine Diskussion über Frauenanliegen führen können. Vielleicht hilft uns die Burkadebatte, welche die Rechte so gerne führt. Dabei geht es nämlich nicht nur um Kleidervorschriften, sondern auch um Frauenrechte.​

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User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
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  • Klischee 18.10.2016 14:01
    Highlight Diese Diskussion ist so schwachsinnig!

    Es wird immer von einer Lohndifferenz erzählt, doch beweise liegen meistens nur ganz schwammig vor. Der einte Bericht hat Teilzeitlöhne mit Vollzeitlöhnen verglichen. mol Bravo! Wenn Frauen für weniger Geld arbeiten, warum stellen dann die Firmen nicht nur Frauen ein???

    Wegen den Morden? WTF?!? Was sind das für Zahlen? kurze Recherche aus dem Netz (Quelle Wikipedia)

    46 Morde in 2011, alle 2 Wochen ein Mord? okok... Alles klar ;) Aber wehe man sagt etwas man ist gleich ein Sexist! Es reicht mit dem Schmarren. Bitte nur noch wahre Fakten! Danke
    12 4 Melden
    • Klischee 18.10.2016 14:08
      Highlight Ausserdem, wenn eine Frau von Mann geschlagen wird, wird dieser Mann gehated. Man beleidigt denn Mann und er wird von unserer Gesellschaft ausgegrenzt.

      Wenn das häusliche Gewalt von einer Frau ausgeübt wird, trauen sich die Männer meistens nicht mal so einen Vorfall zu melden. Falls sie es doch tun, werden sie von Kollegen verspotet und Ihnen glaub auch fast Keiner.

      Bei Vergewaltigungsvorwürfen ist das ein ganz ähnliches Bild.

      Es ist geht nicht mehr um Gleichberechtigung sondern sich einen Wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen.
      6 4 Melden
    • Klischee 18.10.2016 14:12
      Highlight Ebenfalls werden Frauen grundsätzlich in höheren Position bevorzugt. Es gibt einfach viel weniger die sich Bewerben...

      Dieser Trend ist vorallem in den USA zusehen, alle Studieren Gender equality. Wenige Frauen machen ein Wirtschaftsstudium mit den benötigten Zusatzqualifikationen. Aber sind ja dann alle verwundert warum es keine Frauen in solchen Positionen gibt.

      Kein Wunder! Sie erzählen ja alle nur von den Problemen, die wenigsten machen was?!?

      Das sollten dann die Männer machen, weil die Frauen sich zu Schade sind?

      Es ist ein gutes Thema, aber es wird lächerlich behandelt!
      7 4 Melden
    600
  • Eljham 18.10.2016 10:12
    Highlight Es gibt so viele Orte, wo Männer diskriminiert werden. Jetzt brauchts erstmal da Korrekturen (Militärdienst, AHV-Alter, Sorgerecht etc), bevor die Cüpli-Feministinnen weiter Zugeständnisse erhalten.
    19 4 Melden
    600
  • Joël 18.10.2016 07:09
    Highlight Die Diskussion über diese Themen findet schon länger statt. Der Hashtag hat das nicht ausgelöst.
    12 2 Melden
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  • rodolofo 17.10.2016 22:36
    Highlight Wenn es den Männern unangenehm ist, die Macht mit Euch zu teilen, dann nehmt doch einfach die ganze Macht!
    13 5 Melden
    • Hirnwinde 18.10.2016 01:30
      Highlight Die Männer?
      1 7 Melden
    • rodolofo 18.10.2016 08:11
      Highlight Ich meinte natürlich die Frauen.
      Männer an der Macht haben auf der ganzen Linie versagt.
      Meine Erfahrungen mit Frauen an der Macht sind allerdings auch nicht besser.
      Vielleicht liegt es ja an der Macht...
      9 3 Melden
    • Hirnwinde 18.10.2016 09:14
      Highlight @Rodolofo:
      Der Punkt ist doch ein ganz anderer.
      Die allermeisten Männer und allermeisten Frauen sind machtlos.
      Die Macht liegt in den wenigen Händen der allerreichsten Frauen und Männer.
      Geschlechterkampfdebatten sind unterhaltsam. Sie lenken so wirksam ab von den wahren Misständen und den wahren Missetätern.
      12 2 Melden
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  • Bruno Wüthrich 17.10.2016 19:08
    Highlight Diese ewige Unzufriedenheit gewisser Frauen ist befremdlich. Immer dieses Genörgel.

    Ich frage mich manchmal, wen diese Feministinnen eigentlich vertreten. Alle Frauen? Wirklich?

    Ich vermute, dass genau da das Problem liegt. Möchte wirklich die Mehrheit der Frauen an den jetzigen Zuständen etwas ändern? Und wenn ja, was (oder wie viel)? Könnte es sein, dass es Frauen gibt), die sich dem zusätzlichen Druck, der bei gewissen Veränderungen entsteht, gar nicht aussetzen möchten?

    Wie sieht es eigentlich mit der Frauensolidarität aus? Stehen sich nicht oft die Frauen gleich selbst im Weg?
    32 35 Melden
    • dä dingsbums 18.10.2016 08:13
      Highlight Einen Kommentar wie diesen hatte ich im Abstimmungskampf 1971 gelesen. Den Frauen geht es gut, warum etwas ändern?

      OK, Spass beiseite.

      Frau Bertschy nörgelt nicht, sie kritisiert. Diese Wortwahl ist genau die Verniedlichung und Verharmlosung die sie Anspricht.

      Wie viele Frauen in den Kommentarspalten finden es ist alles ganz OK so wie es ist?
      Weniger Lohn für die gleiche Arbeit, kaum Karrierechancen bei gleichem Studium und wenn der Mann zuschlägt ist die Frau auch bisschen schuld, etc.?
      Nicht gerade viele.

      Was wäre so schlimm wenn Frauen die gleichen Chancen, Rechte und Pflichten hätten?
      11 15 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.10.2016 09:29
      Highlight Nein, das wäre nicht schlimm.

      Aber eigentlich sollte es heissen, gleicher Lohn für die gleiche, zu erbringende Leistung (nicht Arbeit). Firmen rechnen, was unter dem Strich für sie herausschaut. Alles andere zählt nicht! Wer die Leistung erbringt, ob Frau oder Mann, darf jedoch keine Rolle spielen. Alles andere muss in der Familie geregelt werden.

      Es ist naiv zu glauben, die Firmen würden ihre Gesamtlohnsummen anheben, um etwas abzugelten, das sie faktisch nicht erhalten. Werden sie zu Änderungen gezwungen, werden die Löhne, die sie auf der einen Seite mehr bezahlen, anderswo eingespart.
      8 1 Melden
    • dä dingsbums 18.10.2016 11:56
      Highlight "gleicher Lohn für die gleiche, zu erbringende Leistung "

      So sollte es sein.

      Es stimmt aber nicht, dass Firmen nur rechnen. Es sind Menschen und meistens Männer die entscheiden wer angestellt oder befördert wird.
      Gefühlte Nachteile einer Frau (könnte schwanger werden, ist emotionaler, etc) spielen eine ganz grosse Rolle.

      Das Potential von vielen fähigen und gut ausgebildeten Frauen wird nicht ausgeschöpft.

      Es muss sicht etwas ändern und darum ist es gut, dass Frauen protestieren. Das sind keine nörgelnden Emanzen. Das sind Frauen die zu Recht auf eine unbefriedigende Situation hinweisen.
      5 7 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.10.2016 14:28
      Highlight Wären Sie denn bereit, auf einen Teil Ihres Lohnes zu verzichten, damit die Lohngleichheit Tatsache werden könnte.

      Denn Gleichheit bei den Löhnen ist ja auch möglich, indem man die Löhne der Männer auf das Niveau der Frauenlöhne senkt. Oder dass man, bei einem Unterschied von 20 Prozent, den Lohn der Frau um 10 Prozent erhöht, während man den des Mannes um 10 Prozent senkt (stimmt mathematisch nicht ganz, ich weiss).

      Wie bereits geschrieben, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Firmen die Gesamtlohnsumme erhöhen wollen, ohne in gleichem Masse mehr Gegenleistung zu erhalten.
      2 3 Melden
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  • Stipps 17.10.2016 18:17
    Highlight In der "unterschwellig patriarchaischen" Kultur ist ganz schön viel erreicht worden. Ich wünsche eurer nicht von Testosteron beflügelten Gesellschaft gutes Gelingen ... ja leider fehlt es an Vergleichen, aber das ist bestimmt ein Irrtum der Geschichte. Eine verweiblichte Gesellschaft kommt ganz gross raus hihi!
    20 25 Melden
    600
  • Normi 17.10.2016 17:37
    Highlight Ich habe mal die Fragen auf mich als Man bezogen

    Wie oft wurdest du schon sexistisch angepöbelt oder niedergemacht? Jedes mal wenn ich einer Frau Nein sage kommen Sprüche wie bist nicht gross genug oder bist du schwul oder...

    Wie oft wurdest du schon sexuell belästigt? wen das ungefragte anfassen dazuzählt unzählige male (Tattoos anfassen und mit der Hand weiter gehen)

    Wie oft wurdest du schon vergewaltigt? wen das ausnützen von Rauschzuständen dazu zählt dann 1 mal
    30 9 Melden
    • Failai 17.10.2016 20:57
      Highlight (1) eben... diese Gesellschaft und ihr Denken stellt auch euch Männer in eine scheiss Position. Ihr profitiert genauso wenig wie die Frauen! Ihr werden in Boxen gesteckt, die vielleicht gar nicht euch entsprechen. Müsst ja genug "männlich" sein, dazu gehört: ja nicht zu emotional, ja nicht zu schwach, es wird erwartet dass ihr immer "sexuell" sein müsst usw. Das hat zur Folge, dass ihr nicht ernst genommen werdet wenn ihr vergewaltigt, sexualisiert oder missbraucht werdet. Und auch als Väter steht ihr im Nachteil. Deshalb brauchen wir ein Umdenken, das Geschlechterrollen aus der Weltschafft!
      26 3 Melden
    • Failai 17.10.2016 20:58
      Highlight (2) was ja eigentlich der Kerngedanke des (theoretischen) Feminismus ist! Keine Geschlechterrollen, jedes Geschlecht soll gleichgestellt sein in ALLEN Aspekten.
      24 1 Melden
    • Normi 17.10.2016 22:08
      Highlight Danke für deine worte

      Eigentilch kan man doch sagen:

      Der oder die Täter/in sind Menschen

      Der oder die Opfer Menschen

      Wäre das ein gueter ansatz ?
      8 1 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 22:14
      Highlight Failai, da bin ich einverstanden. Nur wo sind die Frauen noch nicht gleichgestellt? Im Militär, dem Mutterschaftsurlaub und bisher dem Rentenalter, überall zu ihrem Vorteil. Sonst? Nirgends. Was also ist das Problem? Emanzipation bedeutet Erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. Es gibt keine einzige Diskriminierung mehr vor dem Gesetz - im Gegenteil. Sich dennoch regelmässig als Opfer darzustellen und von dem goldenen Helden (Politik) zusätzliche Unterstützung zu fordern, erhält nur das sexistische Selbst- und Fremdbild des Opfers, das sich nicht wehren kann und beschützt werden muss.
      18 14 Melden
    • Failai 17.10.2016 22:41
      Highlight @Zaafee
      1. Gibt es nicht nur uns und unsere Gesellschaft, in welcher Frauen gesetzlich die gleichen Rechte haben wie Männer. Und ich bezeichne mich unteranderem deshalb auch als Feministin, weil viele Frauen noch immer nicht die Möglichkeiten haben dies zu tun was sie wollen!
      2. Wie schon gesagt, in unserer Gesellschaft geht es viel mehr um ein Denken das verändert werden muss, denn noch immer werden Frauen und Männer in Boxen gesteckt. Frauen werden noch immer slut-shamed "tja selber Schuld"! Bei Männern ist vieles (wie eben Missbrauch) noch ein totales Tabu!
      17 1 Melden
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  • pachnota 17.10.2016 16:08
    Highlight Was mich an Frauenrechtlerinnen am meisten irritiert ist, dass sie (Alice Schwarzer u. Julia Onken ausgenommen) zum Problem mit Migranten, aus wirklich patriarchalen Strukturen schweigen. Das Thema Frauenrechte und Islam ist für Leute wie Kathrin Bertschy und Co eine Tabuzone.
    Es könnten ja linke Dogmas „geritzt“ werden?
    35 15 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 17.10.2016 17:18
      Highlight Wieso muss denn das, deiner Meinung nach, thematisiert werden? Es geht um die Schweiz. Darum, dass Frauen hier dieselben Rechte haben, wie Männer. Ich verstehe nicht, wieso der Fokus zu den Migranten gehen soll? Ist es nicht eher sogar sehr heuchlerisch, diesen Menschen Vorschriften machen zu wollen, wenn die Gleichbehandlung bei uns nicht stattfindet? "Vor der eigenen Türe kehren", auch schonmal gehört?
      21 18 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 22:20
      Highlight HRM, mal davon abgesehen, dass die Migranten natürlich auch bei uns sind (sie sind ja immigriert und ich nehme nicht an, dass er die patriarchalen Schweizer Emigranten in der Welt gemeint hatte), wo um alles in der Welt haben Frauen hier nicht dieselben Rechte (nicht Pflichten) wie Männer?
      9 9 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 18.10.2016 07:41
      Highlight Zaafee, auch wenn du das immer noch anders sehen wirst, ist die Lohngerechtigkeit noch immer das Hauptthema, was Rechte anbelangt. Aber auch der Sexismus, befeuert durch patriarchalische Strukturen in unserer Gesellschaft, ist ein grosses Problem, das, leider, noch ewig bestehen wird. Aber genau die Kreise, die an diesen Problemen nicht arbeiten wollen bzw. diese nicht lösen wollen, wettern immer lauthals über die Unterdrückung der Frau in muslimischen Kulturen. Ist das nicht heuchlerisch? Wieso wird hierzulande nicht mit gleicher Vehemenz für dieses Thema gekämpft?
      8 5 Melden
    • Macke 18.10.2016 08:45
      Highlight FeministInnen reden nicht speziell über MigrantInnen, da sie genauso sexistisch wie SchweizerInnen sind. Asylbewerbende betatschen Frauen in Köln? Check. Besoffene Militärs belästigen Frauen im Ausgang? Check. Deshalb braucht es keine spezifische Politik für Migranten, sondern eine gegen das Patriarchat.
      6 6 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 18.10.2016 09:28
      Highlight Danke, Macke. Du bringst es genau auf den Punkt.
      4 2 Melden
    • deleted_904825345 19.10.2016 18:17
      Highlight Damit, dass es keine spezifische Politik für Migranten braucht, bin ich 100% einverstanden. Damit, dass das Patriarchat in allen (immigrierenden und schon anwesenden) Kulturen gleich stark vertreten ist nicht. Jem. Zu begrabschen ist übrigens nicht unbedingt sexistisch, sondern Belästigung.

      Meine Meinung ist, dass diese gesellschaftlichen Wertvorstellungen nur soweit über Gesetze geregelt werden können, als das alle Geschlechter die selben Rechte und Pflichten haben sollen. Das ist in der CH weitgehend erfüllt. Der Rest ist nicht Aufgabe der Politik, denn diese ist für die Gesetze zuständig.
      1 2 Melden
    • deleted_904825345 19.10.2016 18:18
      Highlight Die Lohnungleichheit hat mit Recht nichts zu tun, denn die Diskriminierung ist verboten und kann, wo sie vorkommt gerichtlich behoben werden.

      Massnahmen wie Lohntransparenz lehne ich aus den selben Gründen ab, wie ich das NDG, die Aufhebung des Arzt-, Bank- und Amtsgeheimnis oder eine Offenlegungspflicht von Mitarbeiterbeurteilungen und andere Ideen zur Verwässerung der Privatsphäre ablehne.
      1 2 Melden
    600
  • Disclaimer 17.10.2016 16:04
    Highlight Diskriminierung von Menschen ist schlecht. Egal ob es Frauen betrifft oder eine andere Gruppierung von Menschen. Es ist aber genau so grusig, wenn Frauen ihre Männer nach der Scheidung um ihre Existenz bringen. Nur um ihm eins aus zu wischen.
    Und das schlimmste sind so Gegenbewegungen wie "Quotenregelungen". Ich kann das nachvollziehen aber am Ende sollte doch die Qualifikation zählen und nicht das Geschlecht.
    Und was ich auch sehr schlimm finde, sind Frauen welche eine Vergewaltigung geltend machen obwohl es die gar nicht gab. Das ist Hohn gegenüber allen wirklichen weiblichen Opfern.
    41 12 Melden
    • Macke 18.10.2016 08:51
      Highlight Wie soll denn deiner Meinung nach die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufhören? Die Firmen konnten lange genug freiwillig Frauen fördern. Tun sie nicht. Deshalb die Quoten.
      Wer sind die Richter, die bei der Scheidung deiner Meinung nach benachteiligen? Wer macht die Gesetze? Meist ein Haufen Männer. Aber natürlich, die pöse pöse Frau ist schuld.
      Und, by the way, es gibt impfall wenig falsche Anschuldigungen wegen Vergewaltigung - weil Vergewaltigung es eh kaum vors Gericht schafft. Und weil es der Frau - auch wenn sie ein tatsächlichliches Opfer ist, nichts bringt. Siehe Lohfink.
      2 10 Melden
    • Disclaimer 18.10.2016 12:59
      Highlight 1. Diskriminiert werden meiner Meinung nach ALLE die sich nicht wehren. Personen mit ausgeprägter feminimer Seite, geben tendenziell schneller auf. Egal ob Mann oder Frau. Das kannst du überall beobachten. Klassisches Beispiel: in der Schlange drängeln.
      2. Die Gesetze sind so ausgelegt, dass die Person welche mehr erwirtschaftet, sollte kein Ehevertrag bestehen, verliert. Das sind nunmal tendenziell die Männer.
      Punkt 3 ist ein zu heikles Thema für mich. Man muss jeden der sagt er sei missbraucht worden sehr ernst nehmen. Wie auch jeden Asylsuchenden auch wenn er ein potenzieller Terrorist ist.
      2 0 Melden
    600
  • Malin.B 17.10.2016 14:08
    Highlight Ich werde heute Abend für alle Opfer-Frauen dieser Welt eine Kerze anzünden. Dass es eine Duftkerze auf dem Firmen-WC sein wird, soll deren Bedeutung nicht schmälern.
    49 52 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 20:24
      Highlight Ich zünd eine für dich an in der Hoffnung das dein Hirn sich noch entwickelt ;)
      25 16 Melden
    600
  • pamayer 17.10.2016 13:15
    Highlight leider genau auf den punkt gebracht: die schweiz hat nach wie vor eine unterschwellig patriarchale kultur.
    mit etwas puderzucker drüber, wie stimmberechtigung und in einigen bereichen lohngleichheit und der abschaffung des 'frölleins', ist es eben nicht getan!
    57 53 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 14:30
      Highlight Schon ironisch das die meisten Typen hier mit einem unterschwelligen patriachalen Ton versuchen zu überzeugen das kein Patriachaler Unterton herrscht :D real life Satire, aber wie sagt man so schön? Die "Deppen" schreien am lautesten
      Sie meinen zwar sie sind es voll aber in der Realität ( könnte einigen gut tun) sind sie es nicht..
      Hoffe auch in Zukunft Kommentare von dir und Citician needed zu lesen und das ein paar "meninazis" euch nicht zum Schweigen bringen :)
      36 33 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 15:13
      Highlight Das hoff ich auch!
      :-)
      14 7 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 20:23
      Highlight Was mich einfach nervt ist dieses Fertig machen von Männern welche die Frauen schon längst als gleichberechtig ansehen und sich hier in den Kommentaren einsetzen, meine Lieben Männer ihr macht nichts falsch, lasst euch von Sexisten nicht einreden das ihr falsch liegt! Wünsche euch einen schönen Abend
      13 7 Melden
    • deleted_904825345 19.10.2016 18:22
      Highlight NDB, ich sehe die Frauen schon immer als gleichberechtigt an und musste mir dennoch schon so einiges von dir anhören. Jetzt bin ich irritiert?
      1 1 Melden
    600
  • Bluetooth 17.10.2016 12:49
    Highlight Soviel ich weiss war #SchweizerAufschrei eine Reaktion auf Geissbühlers Aussagen bezüglich Vergewaltigungen und nicht Trumps Video (was hat er mit der Schweiz zu tun).
    Genau diese Ignoranz bestätigt meine Meinung über solchen Internet-Bewegungen. Ich kann sie nicht ernst nehmen, da die meisten Leute gar wissen, um was es geht, sondern einfach auf den Zug springen und blind mitlaufen. Ein paar halbherzige Likes und Tweets, die immer weniger mit dem eigentlichen Thema zu tun haben und schon entsteht aus einer Diskussion über Vergewaltigungen ein breites digitales Aufschrei gegen Sexismus.
    66 11 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:29
      Highlight Bei der Internet-Bewegung ging es um Alltags-Sexismus, der sich in Geissbühlers Aussagen spiegelte. Dass Bertschy hier Trump nicht ganz korrekt reinbringt (als Auslöser der Debatte, mit Alltags-Sexismus hat er aber auch zu tun) ist ja nicht die Schuld der Internet-Bewegung, sondern eine Verwechslung Bertschys.

      Aber tatsächlich wissen die meisten meistens wirklich nicht, worum es geht! ;-)
      18 6 Melden
    • Bluetooth 17.10.2016 16:22
      Highlight Ursprünglich ging es mal um sexuelle Straftäter, die zu milde davonkommen!
      Schon Geissbühler hat das Thema verfehlt als sie die Schuldfrage thematisierte. Darauf folgte eine chaotische Diskussion, die schlussendlich zu diesem Aufschrei führte, was mehr einer Stammtisch Beschwerde-Runde ähnelt, wo jeder das anspricht, was ihm im Herzen liegt. "Männer sind für den Kondom verantwortlich", "Meine Arbeitskollegen wünschen sich Nacktbilder von mir", "Er hat mich mal am Knie gestreichelt", etc.
      Abgesehen vom Hashtag kaum ein Zusammenhang. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.
      8 7 Melden
    • Bluetooth 17.10.2016 16:24
      Highlight Bertschy hier macht nichts anderes: Keine Ahnung um was es geht und auch kein Interesse das herauszufinden, Hauptsache sie kann die Diskussion in ihr politisches Fachgebiet lenken und ein bisschen Werbung für sich selbst als Politikerin machen.
      4 5 Melden
    600
  • Cloudpanther 17.10.2016 12:46
    Highlight All die Männer* die nun motzen, ja aber ich fühle mich beschuldigt sollten mal eins überlegen. Ja nicht alle Männer* sind böse Täter, aber alle Frauen* sind schonmal Opfer geworden, fragt man eure Kolleg*innen danach, die können euch genug Geschichten erzählen.
    Solange ihr auf solche Artikel kommentiert mit: "aber ich bin ja nett" seit ihr Teil des Problems, niemand sagt, ihr seit Täter, aber dadurch schützt ihr Täter. Evtl. sollt ihr Frauen* in der öffentlichkeit schützen, schreitet ein, wenn ihr sieht dass eine Frau* bedrängt wird, seit für Frauen* da wenn was passiert ist.
    30 71 Melden
    • Ivan der Schreckliche 17.10.2016 12:54
      Highlight Es gibt auch gewalttätige Frauen, imfall.
      59 25 Melden
    • Maett 17.10.2016 15:02
      Highlight @Cloudpanther: einen Meteoriten-Zusammenstoss live miterlebt, oder was sollen die Sterne?
      26 9 Melden
    • Macke 18.10.2016 08:57
      Highlight Ja, Ivan, gibt es.
      1) Es gibt viel weniger Gewalttäterinnen als Gewalttäter, ausgenommen beim Menschenhandel. Guck mal beim Bundesamt für Statistik.

      2)Das ist hier nicht das Thema.
      1 3 Melden
    600
  • Asmodeus 17.10.2016 12:38
    Highlight Eigentlich ein gutes Interview ausser diesem Teil:

    "Damit wird suggeriert, dass die Frau eine Mitschuld an ihrem Tod hat. Dabei wurde sie getötet, weil ein Mann nicht akzeptieren wollte, dass seine Frau ihm nicht gehorcht"

    Hiermit verallgemeinert die Dame und tut genau das, was sie der Gegenseite vorwirft.
    Ein Mord innerhalb der Familie ist IMMER ein Drama. Und nicht immer ist es einfach damit zu erklären, dass der Mann Kontrollsüchtig war.

    Manchmal gehen einem solchen Drama Jahre psychologischer Unterdrückung voraus. Anstatt die Schuldigen zu suchen, sollte man versuchen sie zu verhindern.
    68 14 Melden
    600
  • Ivan der Schreckliche 17.10.2016 12:35
    Highlight Was auch komplett lächerlich ist, dass mit dem Wort "Familiendrama" der Frau eine Teilschuld impliziert werden soll. Geht ja mal gar nicht.
    15 30 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 17.10.2016 12:13
    Highlight "Für viele Männer ist es unangenehm, Macht und Einfluss mit Frauen zu teilen. Sie wollen lieber ihr Kumpaneisystem aufrechterhalten, als eine Kultur schaffen, wo Leistung belohnt wird."

    Pardon, aber auch das ist Sexismus. Kumpaneisytem unter Männern als Gegensatz zur implizierten Leistungsorientierung von Frauen? Hierzu dann bitte empirische Belege.
    100 21 Melden
    • Fretzman 17.10.2016 12:46
      Highlight Zudem wird Macht ganz generell nicht gern geteilt. Hat nichts mit Mann/Frau zu tun.
      62 3 Melden
    • kliby 17.10.2016 12:56
      Highlight An der tagtäglich erlebbaren Frauenquote stört mich vor allem, dass sie nicht auf Leistung, sondern auf Kumpanei unter Frauen basiert. Leistung müssen nur die Männer liefern.
      #aufschrei, der tägliche Sexismus.
      58 21 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 15:40
      Highlight kliby, wo erlebst Du tagtäglich eine Frauenquote? Also ich wüsste nicht wo.. Höchstens an der Migros-Kasse! ;-)
      13 16 Melden
    600
  • Kristjan Markaj 17.10.2016 12:06
    Highlight Zynisch gefragt, darf man sich als Mann überhaupt noch kritisch äussern zum Gendertum?
    91 18 Melden
    • Fumo 17.10.2016 13:39
      Highlight Nein.
      20 11 Melden
    • Phrosch 17.10.2016 15:56
      Highlight Ich finde ja. Dazu gehört aber auch, dass Mann sich kritisch und deutlich äussert, wenn Männer übergriffug werden und das verharmlosen oder den (meist) weiblichen Opfern von Belästigungen oder Vergewaltigung eine Mitschuld unterschieben wollen.
      16 3 Melden
    • Kristjan Markaj 17.10.2016 16:41
      Highlight @Phrosch Ich rede vom Genderwahnsinn, nicht von Sexualstraftaten. Bei bewiesener Sachlage kenne ich für solche Verbrechen Nulltoleranz. Insbesondere wenn Minderjährige involviert sind.
      9 2 Melden
    • pun 17.10.2016 17:03
      Highlight Klar. Aber halt nicht, nachdem du einer belästigten Frau gerade gesagt hast, dass sie etwas falsch verstanden habe oder dass das nicht so schlimm sei oder dass sie sich halt nicht so einen kurzen Rock hätte anziehen sollen.
      10 2 Melden
    • Citation Needed 18.10.2016 13:32
      Highlight Man darf sich immer äussern, kritisch oder zustimmend oder ablehnend. Wenn man dem Gegenüber dassbelbe Recht einräumt. Und manchmal fliegen dann halt die Fetzen, bsonders, wenn es ein umstrittenes Thema ist.
      1 0 Melden
    600
  • DJ_Terror 17.10.2016 12:00
    Highlight Immer nutzen Feministinnen solche Anlässe aus um die Männer generell des sexismus zu beschuldigen und sich in die Opferhaltung zu bringen. Ich höre diese Menschen nie aufhorchen wenn es um Frauenrechte in Islamischen Ländern geht.
    62 36 Melden
    • Flughund 17.10.2016 16:31
      Highlight Passt halt nicht in`s linke multikulti Weltbild.
      16 8 Melden
    • Pepsen 17.10.2016 21:31
      Highlight DJ, wer verallgemeinert hier?
      3 5 Melden
    • JoeyOnewood 18.10.2016 10:37
      Highlight Hat jetzt einfach mal gar nichts mit dem Thema zu tun.
      0 1 Melden
    600
  • Jaing 17.10.2016 11:57
    Highlight Laut "Persönlich" ist auch Watson äusserst sexistisch: http://www.persoenlich.com/medien/sexismus-auch-bei-medien-realitat Meine Meinung: Man kann alles übertreiben und am Schluss verhindert diese sogenannte politische Korrektheit jeglichen normalen Umgang.
    40 8 Melden
    • Pepsen 17.10.2016 21:36
      Highlight Politische Korrektheit sollte der normale Umgang sein. Was bedeutet das? Dass es nicht in Ordnung ist, sich rassistisch, sexistisch oder chauvinistisch zu gebärden.
      3 5 Melden
    600
  • Lowend 17.10.2016 11:44
    Highlight Und statt sich an der Nase zu nehmen und zu überlegen, ob man etwas dagegen tun kann, dass 80% der Taten von Männern ausgeübt werden, kommen die rechtsnationalen Verharmloser und versuchen den Mann als das arme Opfer der Frauen darzustellen und werfen den Frauen auch gleich noch vor, dumm zu sein, weil sie angeblich nur weniger verdienen, da sie schlechter bezahlte Jobs annehmen.
    Ich kann schon verstehen, dass Männer mit solchen Ansichten frustriert sind und sich darum ihr Weibchen im Ausland kaufen, denn welche intelligente Schweizerin will schon mit solchen strohdummen Machos zu tun haben!
    41 88 Melden
    • michiOW 17.10.2016 12:25
      Highlight Wow

      Welch ein dialogfördernder Kommentar.
      56 12 Melden
    • Fumo 17.10.2016 13:43
      Highlight "denn welche intelligente Schweizerin will schon mit solchen strohdummen Machos zu tun haben!"

      Frauen haben Angst vor intelligente Männer, das kann ich dir garantieren ;).
      Sie steigen lieber mit dummen ins Bett und gehen lieber mit denen eine Beziehung ein weil sie dann die Kontrolle halten können solange der Partner einfach nur ruhig gefickt wird (wieder mal Anmerkung dass ihr das F-Wort selbst in Artikeln benutzt, Zensur wäre heuchlerisch ;) ).
      23 20 Melden
    • Trader 17.10.2016 13:48
      Highlight Manchmal ist es gescheiter, nichts zu sagen!
      12 5 Melden
    • Lowend 17.10.2016 14:38
      Highlight Da antworten jetzt aber die frustrierten Machos und wer derart perverse Kommentare wie der von Fumo absondert, zeigt seine ganze Verachtung für Frauen! Etwas widerwärtigeres habe ich lange nicht mehr gelesen und wenn jemand solche Kommentare absondert, dann sollte er sich bewusst sein, dass er diese Widerlichkeit auch über seine eigene Mutter sagt! Nur ganz üble Männer reden so über ihre Mütter und die Mütter ihrer Kinder!
      14 37 Melden
    • Fumo 17.10.2016 14:53
      Highlight Objektivität ist halt ein Segen und zugleich ein Fluch ;)
      Ein frustrierter Macho bin ich bestimmt nicht, aber ist mir auch egal ob mich Menschen die mich nicht interessieren dafür halten.
      16 9 Melden
    • Maett 17.10.2016 15:11
      Highlight @Lowend: wirft anderen doch tatsächlich vor, frustriert zu sein... ausgerechnet Lowend.

      Fumo hat sich zwar etwas pointiert ausgedrückt, aber nicht unrecht: Frauen lieben Kontrolle, denn sie haben seit Menschenbestehen die Aufgabe, das soziale Gefüge zu kontrollieren (in der Gattung Säugetiere machen das übrigens immer die Weibchen). Mit einem überdurchschnittlich intelligenten Mann, der sich nicht unterordnet, ist das aber sehr schwierig.

      Umgekehrt ist es übrigens genauso, da geht's aber nicht um Kontrolle, sondern Macht.

      Die Menschen die damit leben können, sind eindeutig eine Minderheit.
      16 10 Melden
    • Maragia 17.10.2016 15:22
      Highlight @Lowend, lass es einfach sein. Aus dir kommt nur sinnloses Geplapper raus!
      17 10 Melden
    • Lowend 17.10.2016 15:22
      Highlight Die rechtsnationalen Machos zeigen hier ihr widerliches Frauenbild und ihre ganze üble Selbstgefälligkeit! Ihr widert mich an, denn ihr redet hier von euren Müttern!
      8 28 Melden
    • michiOW 17.10.2016 15:32
      Highlight Lowend, der Punkt ist, dass du hier alle Männer einfach in einen Topf wirfst.

      Klar gibts diese Machos, die eine unterwürfige Frau brauchen, andererseits gibt es auch die Frauen von Kontrollfreaks, welche "voll is Loch gheied" wenn man ihnen nicht folgt.

      Ausserdem ist die stärkste Waffe eines Dominanten Mannes meistens Gewalt, während eine Dobminante Frau Psychospielchen treibt.


      Und bevor ichs vergesse: Lowend, ich mag weder dich noch deine idealistischen und vor minderwertigkeitskomplexen Kommentare. Ausserdem bezeichnest du mich als dumm. Das mag ich nicht.
      24 4 Melden
    • pachnota 17.10.2016 16:15
      Highlight Ich habe bereits 2 Frauen kennengelernt, die jeweils Migranten auf illegalem Weg in die Schweiz brachten um sie anschließend gleich als ihre Männer zu annektieren. Mir ging der Gedanke durch den Kopf, das dies wohl die alternative Art von Sextourissmus ist.
      16 6 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 16:15
      Highlight Maett: Frauen wollen Kontrolle, weil Säugetiere und so? Haha. Und was hockst Du überhaupt vorm Computer statt das Revier zu verteidigen? Vielleicht erklärt das ja auch Trumps Locker-Talk-Brusttrommeln, der wollte einfach die andern Männchen im Revier im Zaum halten, damit er selbst seinen Samen dem begehrtesten Weibchen, äh, einbringen darf?
      Kchchch!
      Danke für den Lacher des Tages. Ich erhol mich kaum!
      10 8 Melden
    • Flughund 17.10.2016 16:33
      Highlight Iss ein Snickers Lowend !
      15 5 Melden
    600
  • Citation Needed 17.10.2016 11:36
    Highlight Ich finde das Interview inhaltlich gut. Manchmal sehr pointiert formuliert, aber halt Klartext.
    Was ich nicht begreife: warum muss man sich als Mann angegriffen fühlen??
    Sie sagt ja nicht, jeder Mann morde. Sie sagt, dass man häusliche Gewalt von Männern nicht 'Familiendrama' nennen solle. Da dürfen Mörder sich angepisst fühlen, alle andern Männer sind NICHT MITGEMEINT. Ausser evtl. die, die nicht wahrhaben wollen, dass man mit dieser Bezeichnung die Ursachen solcher Fälle abschwächt. Männer - NICHT ALLE - sind statistisch gesehen markant gewalttätiger. Muss man so tun, als wär's nicht so?
    54 23 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 12:29
      Highlight Morde innerhalb Familien werden GESCHLECHTERUNABHÄNGIG Familiendrama genannt, was folglich nichts mit Sexismus zu tun hat. Das ist die Kritik daran.
      36 14 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 12:46
      Highlight Zaafee: Der Begriff ist geschlechterunabhängig. Die Realität ist es nicht (siehe Statistiken). Das kritisiert sie. Man beschwichtigt statt hinzuschauen.
      20 22 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 12:56
      Highlight Nein, sie kritisiert, dass es nicht Mord sondern Familiendrama genannt wird, was offenbar eine Mitschuld suggerieren soll??? Zudem verallgemeinert sie dann auch noch gleich das Motiv all dieser Mörder. Ich sage, dass auch die seltenen Fälle, wo ein Mann von seiner Frau ermordet wird Familiendrama genannt wird und die Benennung folglich nichts mit Sexismus zu tun hat.
      25 10 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 13:07
      Highlight Männer sind statistisch gesehen auch markant häufiger Opfer von Gewalttaten. Die Zahl der männlichen Todesopfer durch eine Gewalttat ist, massiv höher als die weibliche (80% weltweit). Genau so bei Körperverletzungen etc.

      Nur weil ein sehr kleiner Teil aller Männer diese Taten begeht, rechtfertigt dass eine einseitige Opferhysterie nach dem Schema Mann-Täter Frau-Opfer, die komplett aussen vor lässt, dass die Opfer von Gewalt zu einem sehr sehr grossen Teil Männer sind?
      27 15 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 13:38
      Highlight Stellklaus:
      Bandenkriege, Morde, Schlägereien. Ja, die Männer geben sich gehörig auf den Deckel. Die Gefängnisse sind gut gefüllt und wir alle blechen für Justiz, Strafvollzug, you name it.
      Reden wir aber von häuslicher Gewalt, dann sind die Opferzahlen bei Frauen MASSIV höher. Wenn wir nur auf sexuelle Gewalt schauen, dann kannst Du die Männer suchen.

      Aber elegant, wie Du den Ausdruck 'Hysterie' einfliessen lässt.
      ;-)
      21 16 Melden
    • Malin.B 17.10.2016 13:57
      Highlight Nur weil die Opferzahlen in der Statistik massiv höher ist, heisst das nicht, dass es in der Wirklichkeit auch so ist. Tatsache ist nun mal, dass Gewalt an Männern komplett verharmlost wird. Folglich wird sie stillschweigend akzeptiert oder Mann traut sich nicht, Hilfe zu suchen. Patriarchale Struktur macht nicht nur die Frauen schwach, sondern zwingt die Männer auch stark sein zu müssen.
      19 10 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:01
      Highlight Zaafee: ich meine der Begriff Familiendrama ist geschlechterunabhängig. Mord theoretisch auch, aber Mord impliziert eine klarere Täter/Opfer-Struktur. Das will sie, weil bei häuslicher Gewalt meist klare Täter-Opfer-Strukturen herrschen und weil meist der Mann Täter ist (-> Statistik).
      Logo ist es auch falsch, männliche Opfer weiblicher Gewalt unter dem Begriff 'Familiendrama' zu bringen. Kann man getrost Mord nennen.

      Dass sie die Gründe verallgemeinert ist störend. Immerhin trifft die Verallgemeinerung nicht alle Männer, sondern alle Morde. Also, wer fühlt sich angegriffen? Und warum?
      12 13 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 14:02
      Highlight Da schau her, Männer sind also selber schuld wenn sie Opfer von Mord und Totschlag werden. Man gibt sich "gegenseitig" auf den Deckel.

      Dieses ideologische Brett vor dem Kopf ist einfach einmalig

      Männer und Kinder machen als Opfer übrigens etwa 40% aus, insofern wäre auch das MASSIV zu relativieren.

      Man muss das Wort Hysterie auch nicht 'elegant einfliessen lassen', ich kanns ihnen auch auf die Stirn nageln wenn Ihnen das besser gefällt, denn genau das ist es.
      21 11 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:19
      Highlight Stellklaus, komm ruhig mit der Ideologie-Keule. Frauen sind weniger gewalttätig, punkt. Daran gibt's nichts zu rütteln. Aber wir reden nicht von Gewalt, sondern von häuslicher Gewalt. Also wird auch rein gar nichts hysterisch überhöht, wenn Du die falschen Zahlen erwischst.

      14 14 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 14:19
      Highlight Familiedrama ist ausserdem eine Bezeichnung der Medien/Öffentlichkeit für Tötungsdelikte innerhalb von Familien, natürlich sind das Morde.

      Ich verstehe nicht was der Streit über diesen Begriff mit Sexismus zu tun hat. Ein Familiendrama hat idR einen Täter/Mörder und ein oder mehrer Opfer. Wo hier die Mitschuld des Opfers reininterpretiert wird ist mir schleierhaft.
      16 6 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 14:28
      Highlight Laut EDI: 61% sind Frauen, 22% Kinder, 17% Männer. Und ja das sind die Zahlen der Tötungsdelikte betreffend häuslicher Gewalt.
      9 3 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:33
      Highlight Der Begriff Familiendrama ist mir piepewurscht. Die Frage ist/war: warum fühlen sich gewisse Männer von diesem Interview angegriffen?
      Die Verallgemeinerungen betreffen Morde/Mörder.
      12 15 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 14:42
      Highlight Genau darum gehts doch, der Begriff ist piepegal und trotzdem sieht die interviewte Dame darin die Absicht den Opfern (Frauen) eine Mitschuld zu geben.
      Das meine ich mit Hysterie. Dieses zwanghafte perpetuieren eines Opferstatus.
      16 7 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:53
      Highlight PS: Stellklaus - beim Thema Sexismus müsste eine Statistik her, die Kinder ausschliesst. Wir reden ja nicht von Pädophilie. Nimm also Männer und Frauen als 100 % und berechne daraus die Anteile. Dann sinds ü78 % weibl. Opfer. Verschiedene Berechnungen gibt's hier, im Informationsblatt 9: http://www.ebg.admin.ch/themen/00466/00483/
      5 9 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 15:08
      Highlight Blödsinn, Stellklaus. Du antwortest hier auf einen Post von mir. Scrolle hoch, da steht vor allem eines: die Frage, warum sich Männer von dem Interview angesprochen fühlen. Zaafee hat den Punkt Mord vs. Familiendrama reingebracht, nicht mein Hauptanliegen, ich antworte aber drauf, wie nett von mir :-). Hysterie haben wir von Dir. Unnötig, aber bitte, gern geschehen.
      Statt aber den Red Herring hier durchzuschleiken und zu versuchen, mit Spitzfindigkeiten vom Thema wegzulenken: warum ist dieses Interview so schlimm?
      7 12 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 15:33
      Highlight Sie haben gefragt warum man sich vom dem Interview angegriffen fühlt, ich habe Ihnen eine direkte Antwort auf die Frage gegeben.

      Die Definition von 'Familiendrama' wird von der interviewten Politikerin dazu benutzt, der Gesellschaft zu unterstellen, sie würde diese Art der Delikte verharmlosen oder den Opfern eine Mitschuld geben. Dass ist eine absurde und objektive falsche Analyse.
      12 4 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 15:39
      Highlight Häusliche Gewalt betrifft Kinder längst nicht nur bei Sexualdelikten, sondern auch bei physischer Gewalt.

      Einerseits bestehen Sie darauf von "häuslicher Gewalt" und nicht Gewalt insgesamt zu reden, wenn man dann darauf eingeht wollen Sie aus unerfindlichen Gründen Kinder auszuklammern.
      Man wird bei Ihnen, wie auch bei dem Interview den Eindruck nicht los, das Hauptanliegen ist es das Problem möglichst gross aufzuplustern.

      Sonst könnte man solche Zahlen ja auch in einen internationalen Kontext stellen um zu schauen wie gross das Problem wirklich ist.
      11 5 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 16:19
      Highlight Ja. Aber wenn ich Männer und Frauen hinsichtlich Opfer-/Täterschaft vergleichen will, nehm ich keine KINDER rein.
      Erklärt sich von selbst.
      Und wenn ich zum Thema SCHWEIZER AUFSCHREI die CH-SITUATION betrachten will, dann nehm ich keine Internationalen Zahlen, korrekt?
      --
      Aber zurück zum Thema: warum ist das Interview so ein grässlicher Affront?
      6 6 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 16:56
      Highlight Sie steigern mit jedem mal die Formulierung. Ich habe nicht gesagt es handelt sich um einen "grässlichen Affront" sondern ich habe die Aussagen kritisiert.

      Wir reden von häuslicher Gewalt, SIE haben gesagt: "Der Begriff ist geschlechterunabhängig. Die Realität ist es nicht (siehe Statistiken)."

      Ich habe die korrekten Zahlen bezüglich häuslicher Gewalt genannt und auf die verschiedenen Opfergruppen verteilt.
      Familiendrama betrifft eben nicht nur männliche Täter und weibliche Opfer sondern alle Formen von Tötungsdelikten innerhalb einer Familie oder Paarbeziehung, GENAU wie die Realität.
      10 4 Melden
    • Stellklaus 17.10.2016 17:13
      Highlight Die Formulierung "alle 2 Wochen wird eine Frau umgebracht", insinuiert ja, dass der Wert hoch ist. Aber wie kann man die Höhe eines solchen Wertes, der in absoluten Zahlen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung derart niedrig ist (21 pro Jahr), bewerten ohne eine entsprechende Vergleichsgrösse anderer Gesellschaften?

      Der EU Durchschnitt ist zb fast doppelt so hoch, der amerikanische deutlich mehr als doppelt so hoch.
      8 3 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 11:39
      Highlight Stellklaus: Korrekte Zahlen habe ich auch genannt, aber solche, die zum Thema passen (NB: inklusive Quellenangabe).
      Nur wenn man häusliche Gewalt gesamthaft betrachtet sind Zahlen nützlich, die auch Kinder (auch als Täter!) enthalten. Vergleicht man bei häuslicher Gewalt Männer und Frauen, dann nimmt man doch Kinder nicht rein. Keine 'unerfindlichen Gründe', sondern logische, naheliegende Gründe. Eine spezifische Fragestellung grenzt einen Themenbereich ein. Hier geht es primär um Sexismus (der per Def. keine Kinder einschlesst, sondern auf Muster zwischen Erwachsenen M/F zielt), also.
      1 0 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 11:58
      Highlight Zum Vergleich: Du findest, man könne aus 21 Fällen pro Jahr im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung keine Aussage machen? Mache ich nicht. Wäre ja auch nichtssagend.
      Mich interessiert das Verhältnis Weibliche:Männliche Opfer, nicht weibliche Opfer:Gesamtbevölkerung. Da steht es nicht 21:8'000'000, sondern 21:4. Dieses Verhältnis ist recht zeitstabil. Trotz geringer Opferzahlen war es nie umgekehrt (mehr Männer als Frauen betroffen), nie auch nur annähernd ausgeglichen. Es sind immer mehr Frauen. Was brauch ich da einen internationalen Vergleich?
      1 0 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 12:19
      Highlight Es geht um den Begriff des Familiendramas und der Vorwurf dieser Begriff würde davon ablenken, dass die Opfer häufiger Frauen wären. Das stimmt zwar, nur sind in 40% der Fälle nicht Frauen die Opfer von Familiendramen sondern Männer und Kinder, darum ist das Statement absurd.
      Es interessiert nicht das Verhältnis männliche Opfer zu weibliche Opfer sondern das Verhältnis zwischen allen Opfern von Familiendramen und Frauen.
      1 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 12:20
      Highlight Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Laut Statistik werden etwa drei Viertel aller Kindstötungen von den leiblichen Müttern begangen, Väter sind nur in 18% der Fälle Täter. Stellen Sie sich also vor ein Politiker würde vor die Medien treten und sagen: „Der Begriff der Kindstötung oder des Familiendramas suggeriert, dass die Kinder an ihrem Unglück selber schuld wären, dabei wurden sie von den Frauen grausam erstickt oder zu Tode geschüttelt. Wir sollten stärker betonen, dass es sich hierbei um Morde von überforderten Frauen handelt.“ Von dem anschliessenden Shitstorm würde er sich nie mehr erholen.
      2 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 12:30
      Highlight Drittens, warum interessiert Sie das Verhältnis bei derart niedrigen Opferzahlen? Ja Frauen sind in mehr als der Hälfte der Fälle die Opfer was schliessen sie daraus? Dass es jährlich 20 Männer gibt die ihre Frauen umbringen und nur 10 Frauen die ihre Männer oder Kinder umbringen? Ergo was?

      Was mich stört ist immer dieses Zwang sich als Angehöriger oder Beschützer von eingebildeten Opfergruppen zu inszenieren.
      2 1 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 13:08
      Highlight Stellklaus: Zu Drittens: jetzt wird es dümmlich. Wenn ich Kinder aus der Statistik raushaben will, weil wir von Sexismus reden und von Erwachsenen, dann nehm ich sie doch nicht wieder rein, um absurde Vergleiche anzustellen (20 Männer bringen Frauen um, 10 Frauen bringen Männer UND Kinder um)?
      Also nein, darauf würde ich nicht schliessen, niemals.
      Warum mich das Verhältnis bei derart niedrigen Opferzahlen interessiert? Weil es die Zahlen sind, die am besten zu dem einen Beispiel im Artikel passen: Morde in/nach Paarbeziehungen.

      1 0 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 13:26
      Highlight Wir kommen zum Punkt: "immer dieses Zwang sich als Angehöriger oder Beschützer von eingebildeten Opfergruppen zu inszenieren".

      Interessant!

      Bzgl. Zwanghaftigkeit bist Du ja selbst ganz gut unterwegs; in Sachen Einbildung hast Du mir sogar einiges voraus:
      Ich sage: Frauen erfahren öfter aufgrund ihrer Sexualität Nachteile als Männer.
      Du sagst (sinngemäss): nein, tun sie nicht, sie bilden sich das nur ein und nerven damit.

      Ein Prachtsbeispiel für die klassische, antifeministische Schuldumkehr; wie aus dem Sexismus-Lehrbuch!
      1 1 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 13:37
      Highlight Hier noch eine Quelle, die ich Dir dringendst zur Lektüre empfehle, punkt 4 nimmt Bezug auf die Schuldumkehr. Es handelt sich um ein Paper, das im Nachgang auf eine Sexismus-Debatte in DE vor 2-3 Jahren entstand und diese wissenschaftlich durchleuchtete. Nicht 100% vergleichbar, aber doch mit sehr konkreten Zahlenbeispielen. Fazit: die Existenz von Sexismus/sexistischen Verhaltensmustern ist belegbar. Auch eine CH-Studie ist erwähnt.

      http://www.uni-bielefeld.de/psychologie/ae/AE05/Diehl_Rees_Bohner_Kommentar-zur-Sexismus-Debatte_lang_2013-02-07.pdf
      1 0 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 13:41
      Highlight Nochwas: solltest Du in angestammter Manier dieses Paper zerpflücken wollen, wende Dich bitte direkt an Prof. Gerd Bohner, seine e-Mail-Adresse steht drauf. Ich glaube, ich habe genug deutlich gemacht, worum es mir geht.
      Schönen Tag noch.
      1 0 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 14:32
      Highlight Der Vorwurf des Sexismus wird dadurch geäussert, dass dem Gebrauch des Begriffs Familiendrama unterstellt wird, er würde benutzt um eine Mitschuld der Opfer, die nur als Frauen beschrieben werden, zu suggerieren. Das steht wörtlich in dem Interview.

      Ich sage nicht sinngemäss Frauen würden keine Nachteile durch Sexismus erfahren, ich sage dieses Beispiel als Ausdruck von Sexismus zu benutzen ist unsinnig. Die Zwanghaftigkeit besteht darin hinter jedem objektiv harmlosen Wort eine sexistische Verschwörung zu vermuten.
      2 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 14:51
      Highlight Glauben Sie ernsthaft Sie können jegliche Kritik an Ihren Positionen, egal wie lächerlich diese sein mögen, abschmettern in dem Sie dem Gegenüber aus heiterem Himmel eine Schuldumkehr unterstellen?

      Punkt 4 des Papiers nimmt Bezug auf sexuelle Belästigung? Wer wurde bitte sexuell belästigt? Empfinden Sie es bereits als sexuelle Belästigung wenn jemand eine andere Auffassung bezüglich der Verwendung eines Begriffs vertritt, oder wenn jemand ein Interview einer Feministin auf unangenehme Weise verallgemeinernd und unsachlich empfindet?
      2 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 14:59
      Highlight Ich würde niemals einer Frau die Opfer sexueller Gewalt oder Belästigung geworden ist unterstellen Sie wäre selber schuld.

      Falls dies Ihr Eindruck war den Sie von meinen Ausführung hatten, haben wir wohl ziemlich heftig aneinander vorbeigeredet.

      Trotzdem auch Ihnen noch einen schönen Tag.
      2 1 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 17:23
      Highlight Stellklaus, ich zitiere Dich:
      "Empfinden Sie es bereits als sexuelle Belästigung wenn jemand eine andere Auffassung bezüglich der Verwendung eines Begriffs vertritt (...)?"

      Wie? Wieso auch? Wie kommst Du drauf, dass ich mich irgendwie sexuell belästigt fühlen könnte?
      Das ist unsachlich, unbegründet und schwer vorstellbar. 'Sexuelle Belästigung' hat wirklich nichts mit Meinungsverschiedenheiten zu tun.

      Diese 'Frage' illustriert hoffenlich, weshalb ich es als absolut sinnfrei erachte, diese Diskussion weiterzuführen. Wir kommen wirklich nirgendwo hin!


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    • Stellklaus 19.10.2016 18:56
      Highlight "Hier noch eine Quelle, die ich Dir dringendst zur Lektüre empfehle, punkt 4 nimmt Bezug auf die Schuldumkehr."

      "Punkt 4: In verschiedenen Varianten war die Behauptung zu hören, dass Frauen Vorwürfe sexueller Belästigung erfinden oder aufbauschen würden – so dass Männer zu Opfern werden."

      Was in drei Gottes Namen hat Schuldumkehr also mit dieser Diskussion zu tun? Weil ich den Begriff 'Familiendrama' nicht für sexistischen halte mache ich Frauen zu Täter und Männer zu Opfer?
      Nicht mal in Ihrer offenbar stark obskuren Logikwelt ergibt das auch nur den geringsten Sinn.
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    • Stellklaus 19.10.2016 19:13
      Highlight Das Schlimmste ist, dass Sie scheinbar nicht einmal der eigenen Argumentationskette folgen können.
      Sobald Sie in einer Sackgasse landen werfen Sie einfach einen aufgeschnappten feministischen Kampfbegriff dazwischen, zitieren ein wissenschaftliches Dokument, welches Sie offenbar nicht einmal gelesen haben und glauben die Sache wäre damit erledigt.

      Aber in einem Punkt stimme ich Ihnen zu, wir kommen wirklich nirgendwo hin. Ich werde mich auch nicht weiter bemühen zu antworten, wünsche aber trotzdem nichts für ungut und einen schönen Abend.
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    • Citation Needed 19.10.2016 21:43
      Highlight Punkt 4 ist ja mehr als das zitierte Sätzchen. Und bei 5 gehts ähnlich weiter. Andere Stellen belegen, dass sexuelle Belästigung vermehrt Frauen trifft.
      Das Papier hab ich gelesen, mehrmals. Kommen jetzt nur noch haltlose Anschuldigungen?
      1 0 Melden
    • Citation Needed 19.10.2016 22:01
      Highlight Und was Du auf diesem Familienrama rumreitest, unsäglich. Ich erkläre lediglich, weshalb Bertschy diesen Begriff kritisiert und dass ich diese Kritik in Anbetracht der herrschenden Verhältnisse nachvollziehen kann und sie in keiner Weise als Diskriminierend für (alle) Männer empfinde. An anderer Stelle mache ich mehr als deutlich, dass sie bisweilen heftig formuliert. Warum verbeissen sich so viele, Du inklusive, in diese Formulierung? Lenkt nur vom zentralen Thema des Interviews ab.
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    600
  • Super 17.10.2016 11:30
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  • Widmer 17.10.2016 11:09
    Highlight Sorry, ich bin nicht Trump und lasse mich seinetwegen in den Schmutz ziehen. Kathrin Bertschy, sie verallgemeinen.
    57 39 Melden
    • Theor 17.10.2016 12:20
      Highlight Nö, das tut sie nicht. Sie spricht von "vielen Männern" und damit nicht von "allen" und nichtmal von "die meisten". Wenn Sie sich automatisch angegriffen fühlen, sollten Sie ihr eigenes wertesystem einmal überdenken und sich hinterfragen, weshalb Sie glauben, sich verteidigen zu müssen.
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    600
  • who cares? 17.10.2016 11:01
    Highlight Super Interview, sie hat es auf den Punkt gebracht! Natürlich macht sie sich sehr angreifbar, wenn sie so offen Fakten anspricht.
    Warten wir zusammen auf die Kommentare, dass ja auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt werden können und ins Militär müssen und bei Scheidungen benachteiligt werden und Frauen nicht solche OPFER sein sollen, weil das alles ja so viel mit dem Thema des Internets zu tun hat.
    57 72 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 11:39
      Highlight haha :D Du hast es auch gut auf den Punkt getroffen, naja solche Kommentare enstehen wenn man nicht richtig liest und hineininterpretiert was man hineininterpretieren möchte :P
      30 22 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 11:44
      Highlight Du sammelst eifrig Blitze, ich auch. So be it!
      22 14 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 12:14
      Highlight Sollen sie doch nur blitzen, mich habt ihr jedenfalls erfreut mit euren Kommentaren :)
      25 19 Melden
    • who cares? 17.10.2016 16:53
      Highlight *des Interviews
      (da ist mir in der Hetze des Gefechts ein Fehler unterlaufen)

      Danke Leute, immer schön zu sehen, dass die watson Kommentarspalte noch nicht ganz verloren ist ;)
      5 2 Melden
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  • Donald 17.10.2016 11:01
    Highlight Lohnungleicheit ist Geschichte. Das weiss jeder, der Statistiken korrekt interpretieren kann. Darum ist dieses Hauptargument des Interviews wertlos.
    88 47 Melden
    • insomniac 17.10.2016 12:07
      Highlight Danke!!
      27 17 Melden
    600
  • Ivan der Schreckliche 17.10.2016 10:52
    Highlight "Damit wird suggeriert, dass die Frau eine Mitschuld an ihrem Tod hat. Dabei wurde sie getötet, weil ein Mann nicht akzeptieren wollte, dass seine Frau ihm nicht gehorcht. "
    Ist das ihr ernst? Es kann doch nicht sein, dass man solche Dramen nur auf die Männer schieben kann?! Klar gibt es vermutlich auch solche Fälle, aber solch eine Verallgemeinerung ist lächerlich.
    72 55 Melden
    • Walter Sahli 17.10.2016 11:12
      Highlight Ähhh...Du meinst, dass der Täter gar nicht der Täter ist, sondern das Opfer auch Täter beim eigenen Mord ist? Oder meinst Du, dass eine Frau selber schuld ist, wenn sie von ihrem Mann umgebracht wird, weil der ja gar nicht anders kann?
      47 38 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 11:24
      Highlight Die Statistik ist sehr eindeutig: Täter sind meist männlich, Opfer meist weiblich. 2015 sind ü 78 % der beschuldigten Täter im Bereich häusliche Gewalt männlich, 20 % weiblich. Von den Opfern sind 74 % weiblich (Kinder sind mitgezählt u14 J., danach gelten sie als m/f). Pro Jahr werden durchschnittlich 22 Frauen von PartnerInnen (aktuell/ehemalig) getötet, gegenüber 4 Männern. Man kann nicht verallgemeinern. Macht sie doch auch nicht. Sie will einfach klar machen, dass der konstante Überhang von ca. 85 % weiblicher Opfer mehr mit Geschlechterrollen als mit individuellem Verhalten zu tun hat.
      33 12 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 11:28
      Highlight ...ich finde die Formulierung von wegen 'nicht gehorchen' schon auch zu gewagt. Aber man soll nicht jedes Wort auf die Goldwaage schmeissen. Dass massiv mehr Frauen als Gewaltopfer zu Buche schlagen (und mehr Männer als Täter) hat schon mit patriarchalisch geprägten Rollenbildern zu tun. Je schneller die überwunden sind, desto besser, für Männer und Frauen.
      32 6 Melden
    • flugsteig 17.10.2016 11:29
      Highlight Warum ist es Sexismus wenn ein Mann eine Frau tötet? Es ist falsch, ein Verbrechen, ein Drama, Mord, aber da Sexismus hineinzuinterpretieren ist etwas gewagt.
      27 13 Melden
    • dääd 17.10.2016 11:30
      Highlight Ja, es kann für uns Männer unangenehm sein, wenn wir die Zahlen betr. häuslicher Tötungsdelikte lesen. Wir müssen das Kind bei seinem wirklichen Namen nennen: Männergewalt. Im Kino unterhält sie uns, in der Realität betrifft sie uns.
      32 10 Melden
    • Petrum 17.10.2016 11:38
      Highlight Man könnte ja auch erwähnen, dass laut EBG der Anteil an häuslicher Gewalt bei Ausländern 4,5-mal höher liegt und es vielleicht auch ein problem der Kultur ist... Aber das darf man ja nicht sagen.
      36 11 Melden
    • Firefly 17.10.2016 12:06
      Highlight Wenn der Mann die Frau umbringt, ist er ein Mörder, egal wie gross das Drama vorher war. Die Tat wurde von ihm begangen, nicht von ihr.
      31 0 Melden
    • Baccara 17.10.2016 12:58
      Highlight @ dääd - danke für dein klares Statement! So ist es!
      11 4 Melden
    600
  • whatthepuck 17.10.2016 10:48
    Highlight Da steckt so viel Sexismus drin, das ist geradezu Realsatire aus dem Mund einer, die gegen genau das ankämpft.

    Männer sind also Mörder und haben Probleme damit, Frauen auf Augenhöhe zu begegnen. Dann bin ich wohl nicht Mann genug.

    Genau diese Art gegen Sexismus zu kämpfen löscht mir ab. Man muss das Hand in Hand angehen und nicht gegen die Männer indem man ihnen irgendwelche Anschuldigungen nachwirft. Wir sind alles Menschen und wissen wie das soziale 1x1 funktioniert; negative Ansätze sind selten förderlich.
    102 45 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 11:12
      Highlight Wo beschuldigt sie alle Männer? Sie bezieht sich auf gewisse Realitäten, die wir gern unter den Teppich wischen: Noch immer werden über 80 % aller Gewaltverbrechen von Männern begangen. Noch immer sind die überwiegende Anzahl der Gewaltoper Frauen. Darf man das sagen, wie es ist, oder ist das schon Sexismus? Ist es nicht.

      Ihre Art gegen Sexismus zu kämpfen verlangt ja, dass man Probleme nicht unter den Teppich kehrt. Wenn veraltete Rollenbilder (beider Seiten!) dahinter stecken kann man das nur Hand in Hand angehen, das stimmt! Aber dafür muss man die Probleme auch beim Namen nennen dürfen.
      46 41 Melden
    • Firefly 17.10.2016 12:09
      Highlight Wo wird behauptet, dass Männer generell Mörder sind? Bitte darlegen.
      22 11 Melden
    • gusg 17.10.2016 14:27
      Highlight @Citation needed: Zu Ihrer Aussage "Noch immer werden über 80 % aller Gewaltverbrechen von Männern begangen. Noch immer sind die überwiegende Anzahl der Gewaltoper Frauen." würde ich sehr gerne eine "citation" sehen. Der grösste Teil der Gewaltopfer sind Männer!

      Was sie vermutlich meinen ist häusliche Gewalt. Dann stimmt Ihre Aussage, wenn man als Definition von Gewalt nur physische Mittel in Betracht zieht.
      8 2 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 15:32
      Highlight Absolut. Bei den ersten Erwähnungen habe ich die Quelle nicht genannt und die Präzisierung unterschlagen, es geht um häusliche Gewalt. Allerdings beinhaltet die Definition häuslicher Gewalt (ausser es ist anders ausgewiesen) auch Drohungen, nicht nur physische Mittel.

      Vgl. Merkblatt Nr. 9 zitiert: http://www.ebg.admin.ch/themen/00466/00483/

      Auch ein alter Watson-Artikel liefert Material: http://www.watson.ch/Schweiz/Best%20of%20watson/678606554-9381-Menschen-wurden-letztes-Jahr-in-der-Schweiz-Opfer-von-h%C3%A4uslicher-Gewalt-%E2%80%93-doch-das-ist-nur-die-halbe-Wahrheit..

      3 4 Melden
    • Malin.B 17.10.2016 16:24
      Highlight Wahrscheinlich essen auch 80% der Täter*innen täglich Brot. Aber "Brot essen" ist wahrscheinlich ein total lächerlicher Einwand, während die Variable "ein Schnäbi haben" voll wichtig ist gell. Google mal Kausalität und hör auf immer auf deiner rein deskriptiven Statistik rumzureiten.
      3 7 Melden
    • gusg 17.10.2016 16:31
      Highlight @Citation needed: Ich wollte eigentlich eine Quelle für Ihre Aussage dass die überwiegende Anzahl der Gewaltopfer Frauen sind.

      Aber sie haben sich korrigiert. Dass Ihre Aussage bei häuslicher Gewalt zutrifft, war mir durchaus bewusst.
      4 0 Melden
    • Citation Needed 20.10.2016 12:50
      Highlight
      Malin B: Der Grund, warum ich so furztrocken mit Statistik um mich werfe: keineR ist bei dem Thema neutral. Alle (oder fast alle..) gehören einem der beiden Geschlechter an, deren gesellschaftliche Beziehungs- und Interaktionsmuster Gegenstand einer Sexismus-Debatte sind.. Männer erleben also nicht dasselbe wie Frauen und umgekehrt. Gerade bei diesem Thema sind subjektive Wahrnehmungen von M/F sehr verschieden. Studien und Zahlen sind darum eine bessere Annäherung an Objektivität (=gibz eh nicht) als Bauchgefühl oder Einzelschicksale. Mich nur auf mein Gefühl zu verlassen wäre falsch.
      1 0 Melden
    • Citation Needed 20.10.2016 12:56
      Highlight gusg: Danke nochmal für den Hinweis! Ohne Eingrenzung auf 'häusliche Gewalt' ist die Aussage einfach nur falsch. :-/
      0 0 Melden
    600
  • deleted_904825345 17.10.2016 10:46
    Highlight 1) Frauen verdienen weniger, die Unterschiede sind aber grösstenteils erklärt und haben wohl kaum mit Diskriminierung zu tun. Folglich wären staatliche Massnahmen in diese Richtung sexisitisch.

    2) Elternurlaub? Sofort, habe kein Verständnis, warum das den Mütern vorbehalten bleiben soll und nicht unter den Eltern entschieden.

    3) Ermordete Frauen in Familien. Das sind tatsächlich Morde UND Dramen. Innerhalb der Familie wird es aber auch bei den selter getöteten Männern Drama genannt.

    4) Zudem abzuschaffen ist meines erachtens die Diskriminierung bei der Diesntpflicht und den Erstzabgaben.
    97 26 Melden
    • Lowend 17.10.2016 11:30
      Highlight Sie zeigen ja richtig viel Verständnis für Mörder und Vergewaltiger und gehen dafür mit den Opfern hart zu Gericht.
      21 52 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 12:16
      Highlight Wo, Lowend? Ich äusser mich nur zur Bezeichnung Familiendrama/ Mord. Mord innerhalb der Familie wird geschlechterunabhängig meist Drama genannt. Deswegen ist es dennoch Mord und Mord wohl auch immer ein Drama. Warum soll das sexistisch sein? Oder ein gesellschaftliches Problem?

      Wirklich wunder nähme mich aber, wo Sie mich Verständnis für Mörder und Vergewaltiger aufbringen sehen?!? Und wo ich mit Opfern hart ins Gericht gehen soll?!?

      31 12 Melden
    • Lowend 17.10.2016 12:29
      Highlight Sie zeigen viel Verständnis mit den herrschenden Ungleichheiten und die einzige Forderung ist, die Frauen in die Strukturen der Armee einzubinden.
      Ihre einzige Aussage ist, dass es der Mann schwer hat und die Frau sich dem Mann angleichen muss.
      Es ist ihre alte Taktik, vom Thema, hier den männlichen Sexismus, abzulenken, in dem man aus den Tätern Opfer macht. Genau dass tun Sie und ich empfinde dass als hinterhältig, aber es ist auch typisch für Kommentare von Kommunikationsprofis.
      17 35 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 12:50
      Highlight Lowend, ich bin Krankenpfleger, kein Kommunikationsprofi...? Jedenfalls nicht in dem Sinne, wie Sie es mir zum tausendsten Mal unterstellen.

      Ausserdem verstehe ich Männer nicht als Opfer (ausser in der Dienstpflichtfrage und bisher dem Rentenalter), sondern bestreite, dass Sexismus (nicht gleich Ungleichheit) noch als verbreitetes gesellschaftliches Problem existiert. Mit Opfer und Täter umdrehen oder der Forderung, dass sich die Frau dem Mann angleichen soll, hat das aber nichts zu tun.
      21 10 Melden
    600
  • Fretzman 17.10.2016 10:43
    Highlight Mich stört an dieser ganzen Debatte diese Gender-Bipolarität: Böse und sexgeile Männer versus arme und "unschuldige" Frauen. Es gibt nicht wenige Männer, die unter rabiaten und dominanten Frauen leiden, die vielleicht nicht körperlich, sondern psychische Gewalt ausüben. Wenn ich als Mann so rede, werde ich sofort in die Chauvinisten- und Macho-Ecke gestellt. Beide Geschlechter müssen lernen, aufeinander zuzugehen, ohne das andere sogleich in eine Ecke zu stellen.
    101 38 Melden
    • MacB 17.10.2016 11:10
      Highlight ich verstehe nicht, wieso du so oft geblitzt wurdest. Nimm ein Herz von mir.
      38 15 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 11:40
      Highlight Weil keiner von euch den Artikel ansatzweise verstanden hat, geschweige richtig gelesen hat
      23 44 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 12:30
      Highlight Gewalttätige Frauen sind halt ein Tabu. Das einzige Opfer von häuslicher Gewalt, das ich persönlich kenne, ist ein Mann, der jahrelang von seiner Frau verprügelt wurde, wogegen er sich nie wehrte. Bis er eines Abends schwer verwundet im Spital lag, weil sie ihn mit dem Messer abgestichen hatte. Sie kam dafür in das Gefängnis. Er überlebte und ist nun geschieden von ihr. Noch nicht einmal das Regionalblatt berichtete darüber, auch kein Radio.
      17 7 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 13:34
      Highlight Hirnwinde, aus dem Infoblatt Häusliche Gewalt Nr. 9, EBG, S. 9: 'Die Fallmenge der männlichen Opfer war zu klein, als dass aussagekräftige statistische Aussagen zum Vergleich der männlichen und weiblichen Opfer und Tatverdächtigen gemacht werden konnte.'
      http://www.ebg.admin.ch/themen/00466/00483/

      Es gibt männliche Opfer. Für statistisch relevante Aussagen über das Geschlecht der TäterInnen sind es aber zu wenige. In Kommentarspalten nehmen die männlichen Opfer weiblicher Gewalt aber ziemlich viel Raum ein. Überproportional viel. Ein wichtiges Thema, das aber gern aufgebauscht wird.
      10 7 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 13:49
      Highlight @Ciration: Die dünne statistische Grundlage über Männer als Opfer von häuslicher Gewalt ist ja gerade ein Indiz für meine Aussage, dass dieses Phänomen ein grosses Tabu ist. Kaum eines dieser Opfer getraut sich, Anzeige zu erstatten, weil ihm niemand glauben würde, dass er ein Opfer ist. Sobald seine Frau ihn falsch beschuldigt, sie geschlagen zu haben, ist er geliefert. Eine Frau wird in so einem Fall niemals als Täter und Unterdrücker verdächtigt.
      Darum ist in solchen Fällen die Dunkelziffer extremst hoch.
      13 7 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:14
      Highlight Hirnwinde, nein, die ist kein Indiz. Die ist ein Indiz, dafür, dass es weniger männliche Opfer gibt. Es gibt eine Diskriminierung männlicher Opfer, oder Tabu, wie Du es nennst. Es gibt aber auch bei Frauen eine Dunkelziffer (steht z.B. in der Einleitung meines Links). Und wenn Du die Todesfälle vergleichst: 22 F zu 4 M - bei Mord wird ja so oder so ermittelt, es ist in jenen Fällen also unerheblich, ob ein Opfer sich traut den Täter/die Täterin anzuzeigen.
      Ich bleibe dabei: weibliche Gewalt wird in der Realität eher unterschätzt, in Kommentarspalten aber überschätzt.
      9 6 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 14:23
      Highlight @Citation: Gut. In Deiner Welt existiert nicht, was statistisch nicht erfasst ist.
      Das macht die Welt schön und einfach. Hören wir auf Kriegs- und Hungertote zu zählen! Denn wenn es sie nicht in der Statistik gibt, gibt es sie ja überhaupt nicht.
      Dann ist es ja kein Problem mehr.
      12 9 Melden
    • Citation Needed 17.10.2016 14:42
      Highlight Blödsinn. Aber wenn es in vergleichbaren Bereichen über 85:15% steht, dann gehe ich nicht von einer Dunkelziffer aus, die sowas auf 50:50 biegt. Jeder Einzelfall zählt, aber wenn man den (statistisch unerheblichen) bringt, um von der statistisch schlagenden Mehrheit der Fälle abzulenken, dann grenzt das an Realitätsverweigerung.
      9 5 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 16:28
      Highlight @Citation: Es spielt doch überhaupt keine Rolle ob es 50:50 oder 99:1 ist. Die Gewalt die Frauen Männern antun, ist nicht weniger verwerflich und nicht weniger beachtenswert, weil sie weniger häufig vorkommt.
      Zudem: Die Dunkelziffer ist unbekannt. Es können auf einen bekannten Fall 10, 1000 oder 1 Mio unbekannter Fälle kommen. Man weiss es eben nicht. Also kann man nicht behaupten, es sei ein untergeordnetes, oder gar kein gesellschaftl. Problem.
      Die meisten Männer wurden schon einmal von ihrer Partnerin geschlagen, oder zu Sex genötigt. Doch niemand sähe sie als Opfer. Darum schweigen sie.
      6 8 Melden
    600
  • Hirnwinde 17.10.2016 10:41
    Highlight Verdrehte Ansichten einer Verwirrten.
    Der Mutterschaftsurlaub ist ein sehr teures Privileg der Frauen. Es ist abstrus, diese starke Bevorzugung pervertiert als Nachteil zu verschreien, weil angeblich die Karriere behindernd. Keine Frau, aber auch kein Mann, die bzw. der sich seinen Kindern widmen will, kann Karriere machen. Denn die Karriere verlangt Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Hier gibt es keine Geschlechterdiskriminierung.
    Das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Leustung ist längst schon Tatsache. Die Frauen sind selber schuld, wenn sie sich schlecht bezahlte Jobs aussuchen.
    51 67 Melden
    • Datsyuk 17.10.2016 11:12
      Highlight Meinst du deinen letzten Satz ernst?
      41 25 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 17.10.2016 12:01
      Highlight @Datsyuk... ich nehme an er meint das...
      er hat nicht umrecht:
      25 12 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 12:52
      Highlight @Datsyuk: obiges Video, verlinkt von playec bringt es prägnant und schlüssig auf den Punkt.
      Ergänzend:
      Statistisch betrachtet, ist der Lohnunterschied zwischen Schweizern und Ausländern viel grösser als zw. Männern und Frauen. Doch niemand meint, dass Rassismus der Grund für die tiefen Löhne von Ausländern ist. Denn die Ausländer arbeiten vorwiegend in schlechter bezahlten Berufen.
      Bei Frauen ist das ebenfalls genau so. Aber wenn hier ein Mann diesselbe Schlussfolgerung zieht und sagt, es liegt am Beruf und nicht am Geschlecht, dann wird er ganz schnell als Frauenhasser diskreditiert.
      25 9 Melden
    • Zuagroasta 17.10.2016 14:24
      Highlight Hirnwinde, nur mal eine Frage an dich. Dir ist schon bekannt wer die Kinder bekommt, oder?
      So in Sachen "Privilegien".
      9 13 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 17.10.2016 15:03
      Highlight @Zuagroasta diesen Satz findet man jedes mal wenn dies Diskutiert wird. Dieser Argument macht null Sinn... Was hat dies mit dem "wage-gap" zu tun? Wird man neuerdings gezwungen Kinder zu bekommen?

      Das möchte ich jetzt von dir hören.
      9 12 Melden
    • chicadeltren 17.10.2016 15:30
      Highlight Mutterschaftsurlaub ist für einige Frauen sicher ein Nachteil, denn selbst wenn man keine Kinder will,
      wird man deswegen schlechter bezahlt. Zusätzlich gibt es nach der Geburt ein 8-wöchiges Arbeitsverbot, was der Frau gar nicht die Möglichkeit gibt sich sofort wieder auf die Karriere zu konzentrieren!
      7 4 Melden
    • Zuagroasta 17.10.2016 15:49
      Highlight playec, er macht in deinen Augen keine Sinn.
      Das ist aber auch schon der einzigste Grund, oder?
      Mutterschaftsurlaub als Ausgleich für die Lohnungleichheit heranziehen (Hirnwinde hat dies zwar geschickt versteckt, aber wenn man lesen kann, ist dies eindeutig: sein letzter Satz ) ist etwas dürftig.
      Diese einseitige Betrachtungsweise sollte im Jahr 2016 mittlerweile ausgedient haben, meinst du nicht auch?
      Ausser man sieht Frauen immer noch als Menschen 2. Klasse an.

      Re von mir hören: Fühlst du dich benachteiligt?
      9 6 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 15:55
      Highlight @Zuagroasta: Zum Kinderkriegen braucht es mindestens zwei.
      Dann: Warum sollte aus dem Umstand der Geburt ein Anspruch auf bezahlten Urlaub entstehen?
      Wieso 14 Wochen und nicht 14 Tage oder 14 Monate, gar 14 Jahre?
      Dann: Kinderkriegen ist ein privates Vergnügen, wie es Weltreisen, das Sortieren voller Kleiderschränke oder das Polieren des Porsches auch sind. Warum also sollte man für eine beliebige Freizeitbeschäftigung überhaupt einen Anspruch auf bezahlten Urlaub haben?
      3 15 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 15:59
      Highlight Lol @playec aber den Wage gap als nicht existent zu bezeichnen ist ja total kein 0815 Meninazi spruch - ironie off-
      13 8 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 16:45
      Highlight @Sonja Re4: Was für eine Art von Aussage es nicht ist, trägt zu dieser Dikussion nichts bei.
      Frauen haben weniger in der Lohntüte. Genauso ergeht es den Ausändern, den Jungen, den Nichtakademikern, den temporär Arbeitenden. Das resultiert aus dem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Tunnelbaumineure verdienen gut, auch Kanalreiniger, Piloten, Kranführer. Da finden sich so gut wie keine Frauen. Coiffeusen, Reinigungskräfte, Blumenbinder, Kellner verdienen schlecht. Da finden sich nur wenige Männer. Die Frauen sind selbst schuld an ihrer Berufswahl.
      Was setzen Sie dem entgegen?
      4 11 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 16:54
      Highlight Also ists meine schuld das mein Grafiker Kollege 500.- mehr verdient als ich ja ne ist klar.. Das wird mir zu unproduktiv mit dir hab besseres zu tun
      15 6 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 17:27
      Highlight Scheint ein Muster von dir zu sein, Sonja: wenns ernst wird, wird es dir zu unproduktiv oder anstrengend und du steigst aus?

      Ich weiss nicht, warum dein Kollege mehr verdient. Wie kommen bei euch denn die Löhne zustande?

      War es denn meine Schuld, dass die Berufseinsteigerin, die neu in unser Team kam, mehr verdiente als ich, obwohl sie weniger Verantwortung trug und weniger Erfahrung hatte? Ja und nein. Sie bekam von der Chefin einfach mehr angeboten. Ich hatte aber auch nicht verhandelt. Ich bekam trotz Reklamation nicht mehr und habe letztlich für ein deutlich besseres Angebot gekündigt.
      6 10 Melden
    • Zuagroasta 17.10.2016 17:52
      Highlight Kinderkriegen ist ein Privatvergnügen? Ernsthaft?
      Wenn man deiner Argumentation folgt, könnte man das glatt als Hobby kategorisieren?
      " Und was machst du heute Abend?"
      "Du, ich habe mir eine Stunde Kinderkriegen vorgenommen. Bin mir aber nicht im Klaren darüber, ob ich es noch schaffe."
      11 0 Melden
    • deleted_344616862 17.10.2016 18:09
      Highlight @Zaafee ich steig dann aus wenn ich merk das es sich nicht lohnt zu diskutieren, was bei dir auch der Fall ist, da setzte ich meine Zeit lieber für User ein mit dennen man das kann z.b Ton
      12 6 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 17.10.2016 20:38
      Highlight @sonja ich bin selber grafiker, ich kenne keine die weniger verdient als ich und ich habe fast ausschliesslich grafikerfreunde. gerade bei unserem beruf musst du dich vielleicht fragen was kann dein arbeitrskollege mehr als ich? was kann ich verbessern? grafiker müssen heutzutage fast alle medienbereiche abdecken können, dies macht aus was wir vedienen. das frauen als menschen zweiter klasse gesehen werden ist einfach nur eine dumme aussage die du rauslässt ohne beweise dafür zu haben. ausserdem möchte ich eine frau sehen die gleich nach dem kinderkriegen wieder arbeiten kann.
      3 9 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 17.10.2016 20:43
      Highlight @Zuagroasta kinderkriege ist zudem kein hobby aber ein entscheid denn man fällt und dessen auswirkungen man selber tragen sollte. (beide elternteile)
      3 10 Melden
    • Hirnwinde 17.10.2016 20:52
      Highlight @zuagroasta: Kein Mann wird dazu gezwungen, ein Kind zu zeugen. Keine Frau wird gezwungen ein Kind zu empfangen und auszutragen.
      Die Elternschaft ist ein freiwilliges Ehrenamt, bloss unkündbar und sündhaft teuer.
      8 6 Melden
    • Zuagroasta 17.10.2016 22:14
      Highlight Hirnwinde, kannst du dich mal bitte zu einer klaren Argumentation entscheiden und dann dabei bleiben? Du redest dich hier um Kopf und Kragen.
      Etwas welches konstant durchscheint, ist dein Problem mit Frauen. Aber das wars auch schon.
      Aber dies solltest du mir dir daheim allein ausmachen. Ok?

      Playec: auch dir rate ich, zu einer konstanten Linie.
      Nicht bröckchenweise, je nach Lust und Laune, etwas dazu geben oder ändern.

      FYI: Frauen sollen für die gleiche Arbeit, den gleichen Lohn bekommen.
      Und bitte nicht mit irgendwelche Nebenkriegsschauplätzen (Mutterschaftsurlaub, usw.) ablenken. Merci.
      9 3 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 17.10.2016 22:33
      Highlight lustig das du uns unterstellst was du hier gerade machst...

      frauen bekommen den gleichen lohn. frauen im westen sind genau so wertvoll wie männer jeder der etwas anderes sagt ohne beweise vorzulegen (hust hust du und diese sonya) sollten lieber aufhören bullshit zu verbreiten den sie auf tumblr aufgeschnappt haben.

      Wenn ich ausweichen wollen würde könnte ich einfach schweizer militärpflicht erwähnen. du hast keinen ahnung was privilegien sind.
      4 12 Melden
    • deleted_904825345 17.10.2016 22:43
      Highlight Zuagroasta, Frauen bekommen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn. Zumindest ist das Gegenteil unbewiesen und die Indizien deuten nicht darauf hin.

      Es gibt ein interessantes Experiment: wenn eine These (z.B. weniger Lohn für gleiche Arbeit) genügend oft wiederholt wird, fangen die Menschen an sie zu glauben, selbst anfangs klar gestellt wurde, dass sie falsch ist.

      Also: es gibt einen Lohnunterschied ohne Berücksichtigung der Arbeit. Je genauer die "gleiche Arbeit" definiert wird, desto kleiner wird der Unterschied. Der verbleibende Gap beruht auf der verbleibenden Ungleichheit der Arbeit.
      5 9 Melden
    • Zuagroasta 18.10.2016 00:57
      Highlight Zaafee, ein Indiz ist eine Behauptung und kein Beweis.
      Solange keine Fakten(!) das Gegenteil meiner Aussage belegen,
      kann ich sie so stehen lassen.
      Da über Geld so ungern gesprochen wird, werden wir evtl. zu keinem Ergebnis kommen, ausser der Gesetzgeber macht hier eine klare Ansage.

      re Experiment: Nennen wir doch das Prinzip beim Namen, welches du hier beschreibst: Werbung/Claim.
      Und da du anfangs nichts klargestellt hast, siehe oben, sieht es so aus, als ob du nur deiner Werbung Glauben schenkst. Wie nennt sich das? ;)

      Re Also: siehe oben.

      Schönen Tag noch.
      8 4 Melden
    • Hirnwinde 18.10.2016 01:27
      Highlight @Zuagroasta: Ihnen sind offenbar die Argumente zur Sache ausgegangen. Weil Sie offensichtlich zu keiner Einsicht in Ihren argumentativen Irrtum fähig sind, verlegen Sie Ihre Äusserungen auf schäbige Angriffe der diskutierenden Personen. In meinen Augen ist das eine Form der Kapitulation, wenn auch derart, dass sie Sie nicht mit Ruhm bekleckert.
      4 11 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 08:05
      Highlight Playec zusammend gefasst, anstatt zu argumentieren oder ansatzweise deine Aussagen zu belegen, erstmal drohen und der argumentum ad hominem bedienen.. Ich weiss echt nicht ob ich lachen oder Mitleid haben soll..Das hat Hirnwinde sehr gut zusammengefasst: "Ihnen sind offenbar die Argumente zur Sache ausgegangen..Weil Sie offensichtlich zu keiner Einsicht in Ihren argumentativen Irrtum fähig sind, verlegen Sie Ihre Äusserungen auf schäbige Angriffe der diskutierenden Personen.." ich kenne dich nicht darum weiss ich nicht was vorgefallen ist das man derart rational reagiert?!
      8 1 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 08:06
      Highlight Zaafee dir sollte mittlerweile an den obigen Kommentaren ehrsichtlich sein was ich mit lohnt sich nicht zu diskutieren meinte
      6 1 Melden
    • deleted_904825345 18.10.2016 08:14
      Highlight Zuogroasta, das Indiz ist wie beschrieben die Tatsache, dass die Differenz je kleiner wird je genauer "gleiche Arbeit" definiert wird. Dabei bleiben in der aktuellen "unerklärten" Differenz viele lohnrelevanten Faktoren unberücksichtigt.

      Tatsächlich eine Behauptung ist, der Unterschied beruhe auf sexistischer Diskriminierung. Denn dafür gibts null Grundlage. Trotzdem wirds immer wieder wiederhot und als Wahreit postuliert!

      Volle Lohntransparenz? Wie siehts denn beim NDG aus, warum keine volle Internettransparenz? Wegen der Privatsphäre!
      3 5 Melden
    • Hirnwinde 18.10.2016 09:05
      Highlight Es kamen keine Argumente, die nachzuweisen vermögen, dass und weswegen die Lohnunterschiede auf Diskriminierung zurückzuführen seien. Die Diskr. wurde bloss wiederholt behauptet oder unterstellt. Das war zu erwarten. Denn was es nicht gibt, lässt sich unmögl. beweisen.
      Es kamen auch keine Argumente zur Rechtfertigung des Mutterschaftsurlaubes und gegen die Auffassung, dass Kinder zu haben ein privates Freizeitprojekt ist. Das ist enttäuschend. Denn hier gäbe es durchaus Gegenargumente. Doch diese führten zu der an die Frauen herangetragenen, moralischen, aber inopportunen Pflicht zu gebären.
      0 4 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 18.10.2016 09:48
      Highlight Ich weiss echt nicht was euer problem ist vor allem @sonya, du beschimpfst mich als nazi, erwartest du das ich dass so stehen lasse?

      Bereits in meiner allerersten Antwort habe ich beweise hinterlegt. Da gibt es nichts zu Diskutieren weil Ihr schlichtweg nichts Beweise könnt. Ihr habt nirgends weder Fakten noch Studien erwähnt die eure aussagen belegen. Typische Tumblr Feministen. Ihr belügt euch selbst und ignoriert die wahren Probleme. Schade.
      1 6 Melden
    • deleted_904825345 18.10.2016 10:09
      Highlight Sonya, ehrlich gesagt nein, es ist mir nicht ersichtlich. Ich habe auch noch kein einziges Argument von dir gelesen hier. Ich störe mich ab der ewig wiederholten Propagana eines angeblich grassierenden männlichen Sexismus aufgrund von Behauptungen: wage-gap, ermordete Frau soll Mitschuld tragen, wenn es Familiendrama genannt wird?! Dann soll auch noch der Mitterschaftsurlaub zum Nachteil der Frauen sein!?!?
      3 6 Melden
    • deleted_904825345 18.10.2016 10:09
      Highlight Und ja besonders störe ich mich an der Behauptung der Lohndiskriminierung, mit der gerne die tatsächliche Diskriminierung des Mannes per Gesetz (Militär, Ersatzabgabe, Rentenalter) gerechtfertigt werden. Trotz Bevorzugung verbleiben diese Kämpferinnen (z.B. Artikel) konsequent in der Opferrolle und verhindern damit eine gesellschaftliche Gleichstellung indem sie sich künslich klein machen.
      4 7 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 10:40
      Highlight Ok das Wort feminazi geht in ordung aber meninazi nicht? Das ist deshalb ein Grund mit Gewalt zu drohen, mich als dumm zu bezeichnen, als tumbler feminist, "hust hust du und diese sonya) sollten lieber aufhören bullshit..etc" also wenn du ausser beleidigen nichts bieten kannst überrascht mich deine Haltung gegenüber Frauen und dem Thema überhaupt nicht, wie gesagt "mein Umfeld" hat für mich keinerlei Beweis für deine Argumentation, du beleidigst alle welche dir nicht zustimmen, und das du so ausflippst zeigt mir nur einen Wunden Punkt getroffen zu haben, selbst auf meine Antwort kannst du1/2 http://, “
      10 2 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 10:48
      Highlight 2/2 Weder anständig noch respektvoll antworten.. Du unterstellst mir Sachen welche ich nicht Ausgesagt habe und steckst mich in eine Schublade da dies deinen Überzeugungen zu gute kommt, merkst du überhaupt noch etwas? Wenn du dich als Nazi angesprochen fühlen willst von mir aus, dies hat aber keinerlei etwas mit einem meninazi zu tun.

      War ja klar das du ihn verteidigst Zaafee und ich dachte echt du wärst in der Lage neutral zu Werten aber auch du bist voreingenommen.
      Das wars mit Diskutieren ich suche hier vergeblich sachliche Argumente
      9 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 18.10.2016 10:59
      Highlight Dass Frauen zuweilen immer noch weniger verdienen ist schlichtweg fakt. Ich habe den Job von einer Kollegin übernommen. Ich mache exakt das gleiche wie sie, habe das gleiche alter wie sie, zum Zeitpunkt der Job Übernahme, sogar die schlechtere Ausbildung und verdiene schon seit Anfang CHF 200.- mehr als sie bekam.

      Sicherlich ist das Problem nicht mehr überall vorhanden, aber es gibt immer noch Betriebe wo so wirtschaften. Das zu leugnen ist doch schlichtweg ignorant?
      8 1 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 18.10.2016 11:03
      Highlight jetzt mal klartext:

      1. Ich hab dich nirgends als Feminazi beschimpft.
      2. Du hast mich zuerst als Nazi beschimpft.
      3. Alles anderen aussagen war keine Beleidigungen deiner Person sondern Kritik an deinen Aussagen. Die du noch immer nicht Belegen kannst.
      4. Habe ich nicht mein Umfeld als Beleg sondern Studien. Schau dir das allererste Video an. Das ist nicht irgendeine Dame die diese Aussagen macht sondern. Christina Hoff Sommers Professorin, Feministin, Buchautorin und Philosophin. Ihre Aussagen lassen sich belegen.

      Jetzt bist du in der Defensive und versuchst deine Aussagen zu verteidigen.
      2 6 Melden
    • C0BR4.cH 18.10.2016 11:04
      Highlight @Zaafee
      Für das hinkende Beispiel gibt es nicht mal passende Krücken ... Lohntransparenz mit dem NDG zu vergleichen. Sry, aber dann hast du das NDG absolut gar nicht verstanden.

      Gib mir einen guten Grund, warum Löhne nicht transparent sein sollten. Ich kenne nur die Begründung von meinem Chef: "Ihr würdet mich köpfen."
      6 3 Melden
    • Zuagroasta 18.10.2016 11:10
      Highlight @alle: Ich bin pro Gleichberechtigung für alle.
      Gibt es in unserer Gesellschaft Missstände, die eine Seite benachteiligt? Ja, die gibt es.
      Auf beiden Seiten.
      Nur ist es unfair, sich dann auf die andere Seite einzuschiessen, nur weil sie den Mund aufgemacht hat. Während der, der etwas ändern könnte aussen vorgelassen wird. Anstatt gemeinsam für eine bessere Gesellschaft zu kämpfen, schlägt man sich gegenseitig die Köpfe ein.
      Da braucht sich keiner zu wundern, wenn jemand mal etwas querschiesst, wenn er selbst immer auf den falschen "Gegner" zielt.
      Also:
      Richtigen Gegner suchen, Mund aufmachen.
      9 0 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 18.10.2016 11:13
      Highlight @sonya, ja geh nur, ich bin aber nicht sicher wer hier biased ist und nicht sachlich argumentieren kann. komm das nächste mal mit argumenten anstelle hier alle zu beleidigen und/oder dinge zu unterstellen.
      1 6 Melden
    • Santale1934 18.10.2016 11:15
      Highlight Mehr brauchts nicht... :)
      8 1 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 11:16
      Highlight Schau mal PlaiieCK ( ist das irgend ein Kindergarten Spiel oder wie? )
      http://www.lohngleichheit.ch/dt/zahlen-d.php

      "Alles anderen aussagen war keine Beleidigungen deiner Person sondern Kritik an deinen Aussagen"
      "sollten lieber aufhören bullshit zu verbreiten den sie auf tumblr aufgeschnappt haben. " Du unterstellst mir hier etwas was nicht wahr ist,
      2. Drohst du mir eins zu Scheuern
      3. "das frauen als menschen zweiter klasse gesehen werden ist einfach nur eine dumme aussage die du rauslässt ohne beweise dafür zu haben" eine Weitere aussgage welche ich nicht gemacht habe dann unterstelltst
      4 2 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 11:20
      Highlight du mir das ich mich selbst belüge und Falschaussagen mache..
      Tut mir leid aber meinen Lohnauszug wie die des Kollegen werde ich sicher nicht hier hin Posten, fakt ist aber das mir keiner Sagen muss es ist meine Schuld weniger zu verdienen weil ich "eine Schlechtere" Ausbildung gewählt habe, all das was du mir vorwirfst beweist du mit deinen Kommentaren gerade selbst auf dich bezogen, Ironie Pur, und diese Argumentation: aber aber du hast angefangen mimimi das ist dein begründung für Gewalt Drohungen? Hoffe mal du hast keinen Kunden Kontakt wenn du schon wegen eines Kommentars so auflippst
      4 2 Melden
    • 1 hässlicher Meninazi 18.10.2016 11:22
      Highlight @Zuagroasta ich stimme dir voll und ganz zu.

      Es geht mir nicht darum dass sie den Mund aufgemacht hat, sondern wie sie ihn aufgemacht hat und das sie uninformiert und respektlos ist.

      Würde sie sagen WESHALB sie dies denkt und WARUM sie darauf kommt (Fakten) wäre ich nur allzu gerne bereit zu Diskutieren. Wer aber im Jahr 2016 noch immer glaubt das Frauen im Westen noch immer wie im Mittelalter behandelt werden lebt Realitätsfremd.

      Die Probleme für die Feministen einstehen sollten sind nicht hier zu finden:
      1 5 Melden
    • deleted_904825345 18.10.2016 11:39
      Highlight Sonya, was wünschst du dir den für Argumente? Wann sind sie für dich sachlich?

      Argument 1) WageGap hat nichts mit sexistischer Diskriminierung zu tun. Die Gründe habe ich oben dargelegt. Einzelne Erfahrungen sagen nichts aus, auch ich verdiente schon weniger als meine jüngere und schlechter qualifizierte Kollegin.

      Argument 2) Gleichstellung erfolgt als erstes damit, dass alle Geschlechter die selben Rechte und Pflichten haben. Das ist heute fast gegeben, wo nicht, da zu Ungunsten des Mannes.

      Was also sind die Missstände?
      3 3 Melden
    • deleted_344616862 18.10.2016 12:01
      Highlight Zu spät @Santale
      5 0 Melden
    • Hirnwinde 18.10.2016 12:07
      Highlight @Sa Set: Sicher gibt es Frauen, die im selben Beruf weniger verdienen als Männer. Aber es gibt auch Männer die im selben Beruf weniger verdienenen als Frauen.
      Und es gibt Männer die weniger verdienen, als andere Männer, obschon sie denselben Job machen. Dito gibt es das unter Frauen auch.
      Das beweist, dass das Geschlecht kein Kriterium für die Festsetzung der Lohnhöhe. Es sind andere Kriterien: Branche, Aus-/Weiterbildung, Dienstjahre, Alter, Bereitschaft für Überstunden, Flexibilität und nicht zuletzt Loyalität, Gehorsam, Fleiss, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Selbstaufopferung.
      0 3 Melden
    • Leo Helfenberger 18.10.2016 13:06
      Highlight Ich werde an dieser Stelle keine Antworten mehr auf diesen Kommentar freischalten, da sich die Diskussion bereits weitab von konstruktiv befindet.
      7 1 Melden
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