Schweiz

Gewisse Zusatzversicherungen erfassen heute bereits das Taille-Hüft-Verhältnis der Kunden.  Bild: shutterstock

«Schwierig wird es, wenn genetische Vor- und Nachteile über die Prämienhöhe bestimmen»

CVP und SP haben je eine Initiative in der Pipeline, mit der sie die steigenden Prämien bekämpfen wollen. Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly beurteilt die Pläne kritisch. Ein Gespräch über Eigenverantwortung, Hypochonder und Strafpunkte für Bauchfett.

18.07.17, 06:31 18.07.17, 13:43

Herr Schneuwly, die CVP will die Prämien-Explosion per Initiative stoppen: Sobald die Kosten im Gesundheitswesen eine bestimmte Grenze überschreiten, sollen Bund und Kantone handeln müssen. Ist das die Rettung für gebeutelte Prämienzahler?
Felix Schneuwly:
Kaum. Heute wenden alle Industrieländer zehn, elf Prozent ihres Bruttoinlandprodukts für die Gesundheitskosten auf – die Schweiz ist da keine Ausnahme. Natürlich kann man per Volksinitiative beschliessen, dass künftig weniger Geld ausgegeben wird. Dann stellt sich die Frage, wo man ansetzen will: Entweder erhalten die Ärzte und Spitäler weniger Geld für die erbrachten Leistungen. Oder die Versicherten dürfen weniger konsumieren.

Im zweiten Fall würden die Krankenkassen also für gewisse Behandlungen nicht mehr zahlen.
Genau. Es käme zu einem Verteilkampf: Wer darf welche medizinischen Leistungen beziehen? In Grossbritannien wird schon heute berechnet, was ein zusätzliches Lebensjahr wert ist. Ausgehend davon entscheidet der staatliche Gesundheitsdienst, ob eine alte Person noch einen Herzschrittmacher erhält oder ob sich die Operation nicht mehr lohnt. Ich glaube aber kaum, dass ein solches Modell in der Schweiz mehrheitsfähig wäre.

Felix Schneuwly ist Krankenkassen-Experte beim Vergleichsdienst Comparis. Er engagiert sich zudem beim Bündnis für ein Freiheitliches Gesundheitswesen. bild: zvg

Und die Alternative wäre, den Ärzten die Löhne zu kürzen?
Die Gleichung ist einfach: Will man gleich viel konsumieren, aber zu tieferen Preisen, dann müssen Ärzte, Spitäler und die Pharmaindustrie mit weniger Geld auskommen. Der Bundesrat hat schon heute die Möglichkeit, an den Tarifen zu schrauben. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass dann sofort ein Riesengeschrei durchs Land geht. Zudem braucht es dafür keine Initiative.

«Klar wollen die Leute weniger Prämien zahlen. Aber auf Leistungen verzichten würden dann doch die wenigsten.»

Dann sind die CVP-Pläne aus Ihrer Sicht nur heisse Luft?
Die CVP hat die Initiative zumindest bewusst schwammig formuliert, indem sie sich davor drückt, konkrete Massnahmen zu nennen. Klar wollen die Leute weniger Prämien zahlen. Aber auf Leistungen verzichten würden dann doch die wenigsten.

Auch die SP plant eine Volksinitiative: Die Prämienbelastung soll gedeckelt werden, sodass kein Haushalt über zehn Prozent seines Einkommens für die Krankenkasse ausgeben muss. Was halten Sie davon?
Das ist reine Symptombekämpfung, an den steigenden Kosten ändert sich damit nichts.

Kein Wunder steigen die Prämien, wenn die Leute für die tiefste Franchise von 300 Franken ein reichhaltiges All-inclusive-Buffet erhalten!

Was schlagen denn Sie vor? Sollen wir einfach die Hände in den Schoss legen und akzeptieren, dass die Prämien auch nächstes Jahr wieder um 4 bis 5 Prozent steigen?
Ich plädiere für Eigenverantwortung und Solidarität im Gleichgewicht. Heute kommt die Eigenverantwortung zu kurz: Kein Wunder steigen die Prämien, wenn die Leute für die tiefste Franchise von 300 Franken ein reichhaltiges All-inclusive-Buffet erhalten! Dann rennen sie bei jeder Bagatelle zum Arzt, anstatt einfach einmal ein Aspirin zu schlucken. Sinnvollere Anreize, etwa in Form einer höheren Mindestfranchise, würden dem entgegenwirken.

Sie forderten bereits, dass die Versicherten alle Kosten unter 3000 Franken selber tragen sollen. Das ist doch ein Hohn gegenüber all jenen, die schon heute ihre Krankenkassen-Rechnungen kaum zahlen können.
Ich stehe weiterhin zu diesem Vorschlag – auch wenn es teils harsche Reaktionen gab. Natürlich bräuchte es für chronisch Kranke Ausnahmen. Wir müssen aber verhindern, dass eigentlich gesunde Menschen zu drei, vier Spezialisten rennen, nur weil sie ganz sicher sein wollen, dass die Diagnose stimmt.

Umfrage

Was soll die Politik gegen die steigenden Prämien unternehmen?

  • Abstimmen

837 Votes zu: Was soll die Politik gegen die steigenden Prämien unternehmen?

  • 5%Nichts, eine gute Gesundheitsversorgung hat ihren Preis.
  • 22%Haushalte mit tiefem Einkommen müssen entlastet werden.
  • 37%Eigenverantwortung ist gefragt – die Versicherten sollen mehr aus der eigenen Tasche bezahlen.
  • 31%Die Arzttarife und Medikamentenpreise müssen gesenkt werden.
  • 5%Sprengen die Gesundheitskosten einen gewissen Rahmen, muss die Notbremse gezogen werden.

Sind wir ein Volk von Hypochondern?
Wir sind sicher wehleidiger geworden. In unserer hochspezialisierten Gesellschaft ist vielen Leuten nur noch die beste medizinische Versorgung gut genug. Bei Unwohlsein wird nicht mehr auf Hausmittelchen zurückgegriffen, sondern es muss sofort ein Spezialist her. Das gilt vor allem für die Städte – darum sind dort die Gesundheitskosten auch viel höher als auf dem Land.

«Schwierig wird es dann, wenn genetische Vor- oder Nachteile über die Prämienhöhe bestimmen.»

In manchen Zusatzversicherungen winken Rabatte, wenn die Versicherten pro Tag eine gewisse Anzahl Schritte machen. Andere Kassen bevorzugen gewisse Figurtypen – Bauchfett gibt Minuspunkte. Müssen wir uns darauf einstellen, dass sich die Prämienhöhe künftig noch stärker nach solchen Kriterien bemisst?
Dass in der Zusatzversicherung Leute belohnt werden, die sich gesundheitsbewusst verhalten, ist aus meiner Sicht richtig. Schwierig wird es dann, wenn genetische Vor- oder Nachteile über die Prämienhöhe bestimmen. Ich kann mir vorstellen, dass der Trend noch stärker in diese Richtung geht, wenn die gesundheitlichen Risiken dank neuer Technologien besser berechnet werden können.

Dann müssten fairerweise auch Manager mehr zahlen, die viel arbeiten und daher Burnout-gefährdet sind. Oder Leute, die viel Sport treiben und so ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben.
Ein solches System würde unser heutiges Versicherungsprinzip ziemlich auf den Kopf stellen. Das Solidaritätsprinzip würde damit ausgehebelt. Ich würde nicht ausschliessen, dass solche Risikoanalysen künftig auch in der Grundversicherung zum Thema werden – das ist aber noch Zukunftsmusik.

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Brikne, 20.7.2017
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  • ujay 18.07.2017 15:43
    Highlight Die loesung wurde an der Urne verbockt, bravo Freunde. Saubere Arbeit der Gesundheitslobby. Darum amuesiert dieses Thema nur noch. Eine zentrale KK ala SUVA. Haette mehr Marktmacht und koennte der ganzen Industrie, die sich entwickelt hat, auf die Finger klopfen. So wie jetzt die einzelnen KKs vor sich hin wursteln, sieht es eher wie ein Beschaeftigungsprogramm fur KK Angestellte aus. Jetzt noch die KK entsolidarisieren, nach dem Motto; mehr krank = mehr bezahlen, ist eine Schnapsidee. Geht bei Autoversicherungen, aber in diesem Kontext ist das pervers.
    18 4 Melden
    600
  • nass 18.07.2017 15:39
    Highlight Ganz roller Ansatz Herr Schneuwly. 🙄 Kann leider nichts dafür dass ich seit früher Kindheit Typ1 Diabetikerin bin und eh schon draufzahle. Ich hab mir das nicht ausgesucht und ich bin schlicht und einfach nicht bereit noch mehr für meine Gesundheit zu bezahlen als ich schon muss. Eine Erhöhung der Franchise wäre einfach nur ein Schlag ins Gesicht.
    21 2 Melden
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  • Melsqy 18.07.2017 12:52
    Highlight Was ist denn mit den Arbeitgebern, die ab 3 Tagen ein Arztzeugnis verlangen? Wer nimmt denn hier die "Eigenverantwortung" wahr und kommt für die Kosten auf? Oder gehen wir dann alle wieder krank zur Arbeit - aus Angst vor den drohenden Arztkosten?
    21 4 Melden
    600
  • Melsqy 18.07.2017 12:49
    Highlight Dieses ständige Gerede von Eigenverantwortung ist für chronisch Kranke doch ein Schlag ins Gesicht. Herr Schneuwly will dies mit einem Nebensatz unter den Tisch kehren - aber es gibt leider viel zu viele Menschen, die regelmässig einen Arztbesuch benötigen. Nicht weil sie es so wollen, sondern weil es lebensnotwendig ist. Diese sollen nun also jedes Jahr 3000 anstatt 300 Franchise zusätzlich zu den Prämien und Selbstbehalt zahlen? Damit werden m.E. nur diejenigen bestraft, denen es ohnehin schon schlecht genug geht. Gesundheit ist nicht immer eine Leistung, sondern oftmals auch einfach Glück.
    27 2 Melden
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  • Ein Freigeist 18.07.2017 12:20
    Highlight Politiker sind unnütz und werden nichts daran ändern. Die Krankenkassen Prämien steigen immer ein klein wenig. Wir erhalten immer bessere Technologien und Medikamente und leben deshalb länger und besser. Dafür bezahlen wir die Krankenkasse und das ist ok so. Krankenkassen sind gewinnorientierte Unternehmen und kassieren gerne Prämien, zahlen tun sie weniger gerne. Das Gejammer ist also unnötig. Seid effiziente faire Krankenkassen oder verlasst das Business
    2 8 Melden
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  • Mélisande 18.07.2017 11:00
    Highlight Zuerst braucht es eine genaue Analyse bezüglich der KostenverursacherInnen. Da gibt es eben auch Tabus, die angesprochen werden müssen. Ich denke da an Leute, die unnötig ins Spital statt zum Hausarzt gehen, weil sie es aus ihrem Kulturkreis so gewoht sind. Oder auch teure Operationen und Medikamente am Lebensende. Wer dies aber anspricht, macht sich sofort Feinde. Ist halt ein heikles Thema.
    36 4 Melden
    • Lami23 18.07.2017 11:39
      Highlight Absolut, aber trotzdem ein wichtiges.
      14 0 Melden
    • ujay 18.07.2017 15:30
      Highlight Wenn sie das Thema wirklich interessieren wuerde, waere ihnen klar, dass direktes Aufsuchen des Spitals ohne vorherigen Arztbesuch schon laengst ueblich ist, nicht nur von Leuten aus "anderen Kulturkreisen", sondern mehrheitlich von Schweizern. Googeln hilft. Solche vermeintliche Schuldzuweisungen zielen an einer Idee, das KK Problem zu loesen, voellig vorbei. Die Arroganz, Medikamente fuer Menschen, die diese benoetigen, vielleicht lebenslaenglich, in Frage zu stellen, mag ich gar nicht kommentieren. Vielmehr waere mal die Krankenindustrie in Frage zu stellen: Pharma, Tarife und Verw.Kosten.
      3 9 Melden
    • Lami23 18.07.2017 15:52
      Highlight Lustig, die Leute die ich kenne und auf dem NF arbeiten, stützen diese These. Das ist auch nicht wertend, teilweise kennen sie auch das HA-System einfach nicht.
      Und ich finde schon, dass man darüber disskutieren darf, welche Behandlungen bei Menschen in einem gewissen Alter durchgeführt werden. Vor allem weil man ihnen damit oft nichts gutes tut. Spreche aus Erfahrung.
      6 1 Melden
    • Mélisande 18.07.2017 16:17
      Highlight @ujay
      Das mit den Menschen aus andern Kulturkreisen hat neulich ein Chefarzt in Schweizer TV angesprochen. Der muss es ja wissen. Ihre Reaktion zeigt, dass ich soeben eines dieser Tabus angesprochen habe. Bitte zuerst durchatmen, entspannen und dann schreiben.
      13 1 Melden
    600
  • Benot 18.07.2017 10:24
    Highlight Die KK-Prämie pro Kopf bedeutet, dass es für Normalverdiener teuer ist und für Gut- und Grossverdiener fast gratis.

    Die KK-Prämie sollte ein Prozentanteil vom Lohn sein.

    Zudem ist es so, dass die Normalverdiener eine hohe Franchise wählen und deshalb oft nicht zum Arzt gehen, wenn sie es eigentlich bräuchten ...
    ... und gleichzeitig die Gut- und Grossverdiener keine Franchise nehmen und die Prämie gleichwohl noch sozusagen gratis ist und sie wegen jedem Bobo zu drei Fachärzten rennen.

    System auf Prozentsatz vom Einkommen umstellen!
    24 7 Melden
    • Benot 18.07.2017 12:05
      Highlight Kenne einen SAP-Spezialisten. Der verdient 20k im Monat und bezahlt 250.- KK-Prämie, d.h. 1,25% seines Verdienstes.

      Und Sie? Wieviel Prozent ihres Monatslohns kostet ihre KK-Prämie?
      6 9 Melden
    • Dä Mö 19.07.2017 13:57
      Highlight ich verdiene ein Viertel und zahle 8%... gerne tausche ich mit dem SAPler ;)
      2 0 Melden
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  • EnteEnteEnte 18.07.2017 10:23
    Highlight Da fällt mir spontan das Buch "corpus delicti" von juli zeh ein. Eine Geschichte, die in der relativ nahen Zukunft spielt und in der die Gesundheit zur Bürgerpflicht geworden ist. Alles wird kontrolliert (dies essen, so viel Sport, keine Zigaretten, kein Alkohol). Wer seine Bürgerpflicht verletzt wird bestraft.
    Aus unerfindlichen Gründen fällt mir dieses Szenario immer wieder ein, wenn ich von diesen Verbilligungen aufgrund Schrittanzahl etc höre oder das oben erwähnte böse Bauchfett.
    20 0 Melden
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  • sven_meye 18.07.2017 10:15
    Highlight In meiner Nachbarschaft gibt es auch so eine Familie, haben die Kinder sich erkältet oder haben die Grippe, geht es direkt zum Arzt. Mir wäre der Aufwand schon zu dumm. Im Alter von 16 Jahren habe ich mir mehrere Bänder im rechten Fuss gerissen. Dabei haben wir festgestellt, dass ich 9 Jahre nicht beim Arzt war und ich habe es überlebt. Und ja, es ist mir mehrmals schlecht gegangen oder ich bin auf die Schnauze geflogen. Aber ein paar Tage Ruhe können Wunder bewirken. Derart kleine Behandlungen sollten selbst bezahlt werden. Für mich sind das Hauptproblem die Helikoptereltern.
    27 10 Melden
    • Mélisande 18.07.2017 11:04
      Highlight Ich verstehe, was du meinst. Ich gehe auch nur zum Arzt, wenn Zeit und Hausmittel nicht helfen. Wenn man aber kleine Kinder hat, sieht's doch etwas anders aus. Da kann es einem als Mutter schnell mal unheimlich werden, sieht man das Kind leiden und ist unsicher. Selber erlebt.
      17 2 Melden
    • Bene883 18.07.2017 12:53
      Highlight @Melisande: genau das ist aber falsch für das Kind. Folgen sind Antibiotikaresistenzen und unwirksamkeit im Ernstfall. Die Kinder werden von den Ärzten (im Notfall aus überlastung noch extremer) mit Medis vollgepumpt, was aber Kinder in 99.9% der fälle nicht benötigen würden. Aber es miss ja morgen wieder in die krippe, also hopp algifor und aspirin...
      1 12 Melden
    • Djego 18.07.2017 15:08
      Highlight @Bene: Also von Aspirin und Algifor gibts keine Antibiotikaresistenzen. Zudem sind Pädiater die am schlechtsten verdienenden Ärzte.
      14 0 Melden
    • Mélisande 18.07.2017 16:23
      Highlight @Bene: also mein Kind bekommt, wenn es krank ist, so wenig Medikamente wie nötig, aber soviel wie hilfreich. Nebst einer Extraportion Liebe ❤️.
      7 0 Melden
    • Charlie Brown 19.07.2017 09:06
      Highlight @Bene: Lass mich raten; du hast keine eigenen Kinder?
      2 0 Melden
    600
  • Madison Pierce 18.07.2017 10:05
    Highlight Es braucht dringend mehr Eigenverantwortung, höhere Franchisen, Rabatte für wenig Arztbesuche.

    Wohl jeder kennt aus seinem Umfeld Fälle, die zeigen, was falsch läuft. Fuss verstaucht, gleich ins Spital für ein MRI, statt einfach mal drei Tage warten, ob es von selbst besser wird. Trockener Mund nach dem Kiffen => Notaufnahme, gibt gratis ein Glas Wasser.

    Aber man darf den Solidaritätsgedanken nicht vergessen: chronisch Kranke haben sich ihr Schicksal nicht ausgesucht und dürfen nicht bestraft werden. Deren regelmässige Arztbesuche sind ja auch nicht unnötig.
    27 3 Melden
    • Benot 18.07.2017 11:46
      Highlight "Trockener Mund nach dem Kiffen => Notaufnahme, gibt gratis ein Glas Wasser."

      ???
      ????????
      8 1 Melden
    600
  • Karl33 18.07.2017 09:56
    Highlight Selbstbehalt erhöhen ist ein Weg um Eigenverantwortung zu fördern (nicht aber um finanzielle Ungleichheiten abzufedern, das sei angemerkt). Leider will die Politik aktuell gerade das Gegenteil machen: Maximale Franchise senken.
    28 0 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 18.07.2017 09:38
    Highlight Schulmedizin ist gut für Notfälle, OPs und Chemie. Zu allem anderen taugt sie nichts.

    Irgendwann in der Zukunft wird diese Schulmedizin, die sich heute als Nonplusultra verkauft, nur noch Teil eines grösseren Ganzen sein. Teil eines System, in dem wieder der Mensch und seine Gesundheit im Vordergrund stehen. Und nicht mehr die ignoranten Halbgötter, ihre Dealer und Krankheiten.
    13 36 Melden
    • Lami23 18.07.2017 10:33
      Highlight Was ist den für dich "alles andere"? Die Schulmedizin macht ja schon heute vor allem das aufgezählte. Und ob du deinen Schnupfen oder dein Kopfweh mit Schulmedizin behandeln willst, ist die Entscheidung des Patienten und nicht jene der "ignoranten Halbgötter".
      13 2 Melden
    • who cares? 18.07.2017 17:50
      Highlight Krebs? Autoimmunerkrankungen? Psychische Krankheiten? HIV? Pilzerkrankungen? Grauer Star? Impfungen? Behandeln wir dann mit kleinen weissen Zuckerkügelchen oder wie? Oder warten bis es zum Notfall kommt? Die "ignoranten Halbgötter" haben schon manch Mensch das Leben gerettet. Halbgötter sind sie vielleicht, aber ignorant sicher nicht.
      7 3 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 20:20
      Highlight who cares?

      I care.

      Dieselben Ärzte haben auch schon radioaktive Bestrahlung als Therapie verordnet. Oder haben Rauchen als ungefährlich, ja sogar gesund eingestuft.

      Wie wärs wenn du mal dein Bild der Schulmedizin überdenken würdest?
      2 4 Melden
    • who cares? 18.07.2017 21:00
      Highlight Also mein Bild ist ganz positiv. Ich habe mir mal den Arm gebrochen, der wurde geröngt und vergipst und darum merke ich heute gar nichts mehr davon. Ich hatte auch mal eine Lungenentzündung, die wurde mit Antibiotika behandelt und ich wurde gesund. Durch die Pille kann ich meinen Zyklus selbst steuern, habe keine Akne mehr und werde nicht schwanger. Durch einen jährlichen Krebsabstrich würde ich Gebärmutterhalskrebs bereits im Frühstadium erkennen. Ich könnte noch ewig so weitermachen.
      2 0 Melden
    • Lami23 18.07.2017 22:45
      Highlight Ja ich finde es auch eine Katastrophe, dass sich Ärzte schon mal geirrt haben. Und noch viel schlimmer, sie entwickeln sich laufend weiter, trotz Ignoranz. Weg mit der Schulmedizin!
      4 1 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 23:16
      Highlight Irren ist menschlich, keine Frage.

      Aber komplett verblödet mit radioaktiver Strahlung an Menschen zu experimentieren weil es so schön grün leuchtet ist nicht einfach 'einmal einen Fehler machen.'

      Die Schulmedizin geht konsequent NICHT auf die Ursache einer Krankheit ein sondern behandelt stur die Symptome.
      2 4 Melden
    • Naughtious Maximus 19.07.2017 09:09
      Highlight Die Notfallmedizin ist ja auch gut. Die Situation in schwarz und weiss zu betrachten ist ziemlich naiv.

      Schon mal überlegt wieso du eine Lungenentzündung hattest um dann die Ursache zu bekämpfen, anstatt, wie in der Schulmedizin üblich, die Symptome zu behandeln?
      Dasselbe beim Gebärmutterhals-Krebs etc etc. Vitamin D und C hoch dosiert können zB präventiv wirken.

      Die Pille macht auf längere Zeit unfruchtbar. Und der veränderte Hormonhaushalt verändert die Psyche und täuscht die Wahrnehmung bei der Partnerwahl.

      Dein Name ist wirklich passend gewählt.
      0 3 Melden
    • who cares? 19.07.2017 10:18
      Highlight Die Ursache von vielen Krankheiten ist, dass man das Haus verlässt und mit anderen Leuten in Berührung kommt. Das nehme ich in Kauf.
      Gebärmitterhalskrebs wird oftmals durch HPV-Viren ausgelöst. Da hilft kein Vitamin C oder D.
      Die Pille macht unfruchtbar? Quelle? Die Pille verliert ihre Wirkung, sobald man sie absetzt. Veränderung der Psyche hat niemand bei mir festgestellt. Ausser das ich mehr Selbstvertrauen habe, weil meine Akne eingedämmt wurde.
      2 0 Melden
    • Lami23 19.07.2017 12:24
      Highlight Die Ursache wurde ja bekämpft. Bakterien = Antibiotika. Oder was wäre dein Vorschlag?
      Bei der Pille würde mich die Quelle auch interessieren.
      2 1 Melden
    • Naughtious Maximus 19.07.2017 15:01
      Highlight 'Die Ursache von Krankheiten ist, dass man in Kontakt mit anderen Menschen kommt?' Sorry, aber wie alt bist du?

      Wenn du mit jedem x beliebigen rumvögelst (wenn du das meinst mit in Kontakt kommen) dann kann ich nachvollziehen, dass du Angst vor STDs hast. lol


      1 3 Melden
    • Naughtious Maximus 19.07.2017 15:19
      Highlight Lami23, Krankheit ist nichts normales. Deshalb ist eine Infektion nicht die Ursache.
      Die Ursache ist die Schwachstelle im System welche es 'zugelassen hat', dass es zur Krankheit gekommen ist. Und diese Schwachstelle heisst es zu eruieren und zu schliessen. Aber nicht mit 'Pflästerli-Taktik' wie in der Schulmedizin sondern umfassend.
      Das ist common sense. Sorry.

      Du sagtest, dass du mit Laboren arbeitest, daraus schliesse ich, dass du in der Gesundheitsbranche arbeitest und deshalb deine Sichtweise daher kommt.

      Ergo, bist du diesbezüglich nicht objektiv und vorbelastet.
      1 3 Melden
    • Lami23 19.07.2017 16:53
      Highlight Tja die Schulmedizin behandelt vor allem dort symptomatisch wo die Ursache nicht behandelbar ist, z.B: bei einem inoperablen Tumor. Was ist z.B. an einer Appendektomie nicht Ursachenbehandlung? An der Entfernung eines Hirntumors?
      2 0 Melden
    • Naughtious Maximus 19.07.2017 16:54
      Highlight Lami23, Krankheit ist nichts normales. Deshalb ist eine Infektion nicht die Ursache.
      Die Ursache ist die Schwachstelle im System welche es 'zugelassen hat', dass es zur Krankheit gekommen ist. Und diese Schwachstelle heisst es zu eruieren und zu schliessen. Aber nicht mit 'Pflästerli-Taktik' wie in der Schulmedizin sondern umfassend.
      Das ist common sense. Sorry.

      Du sagtest, dass du mit Laboren arbeitest, daraus schliesse ich, dass du in der Gesundheitsbranche arbeitest und deshalb deine Sichtweise daher kommt.

      Ergo, bist du diesbezüglich nicht objektiv und vorbelastet.
      0 3 Melden
    • Lami23 19.07.2017 17:26
      Highlight Und was wäre dann dein Behandlungsansatz, bzw von was für einer Schwachstelle sprichst du?
      Nicht unbedingt, auch ein gesundes Immunsystem kann z.B. an einer Meningitis erkranken.
      1 0 Melden
    • who cares? 19.07.2017 18:08
      Highlight Ich habe nicht nur von STDs geredet sondern auch von Grippe, Erkältung etc. Und ja, man steckt sich damit an, wenn man unter Leute geht. Meist hilft der Körper sich dann selbst, es ist jedoch nicht immer möglich.
      Krankheit ist nichts normales? Wtf. Krankheiten entwickeln sich weiter genau so wie wir, deshalb wird man krank. Koevolution. Krank sein ist normal.
      1 0 Melden
    • Lami23 19.07.2017 18:50
      Highlight Ps: Also es wäre mir das neuste, das man für jede Übertragung "rumvögeln" muss oder diese vom Alter abhängen. Stichwort Kontakt- und Tröpfcheninfektion...aber ev lässt mich meine infektiologische Bildung diesbezüglich im Stich.
      Und wo bleibt den jetzt die Pillenquelle? Viele meiner Freundinnen, die die letzten Jahre schwanger geworden sind haben locker 10 Jahre die Pille genommen.
      1 0 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 01:09
      Highlight Lami23, wie gesagt, deine Meinung hat in dieser Diskussion keine Tragweite da du aufgrund deiner Berufsherkunft vorbelastet bist und deine Vorgesetzten im weissen Kittel krankhaft verteidigen musst.
      0 1 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 01:11
      Highlight Pille: Die Gewässer in welche die Hormone gelangen sind so stark kontaminiert, dass Fehlbildungen bei der Entwicklung beim Geschlecht von Tieren entstehen. Und diesen Cocktail nimmst du zu dir, täglich (!), sodass dein Körper nicht mehr im Normalzustand ist und die hochsensiblen Fortpflanzungsorgane beeinflusst.
      Was machst du wenn du keine Kinder mehr kriegen kannst oder diese mit Fehlbildungen zur Welt kommen?
      1 1 Melden
    • who cares? 21.07.2017 07:44
      Highlight @Naughtious Maximus, wenn du Lami23 so einfach von der Diskussion ausschliesst obwohl er/sie wahrscheinlich mehr Fachwissen hat, als wir beide, darf ich dann noch deinen Hintergrund erfahren? Will wissen ob du auch "befangen" bist.
      Ich warte immer noch auf Quellen und Studien, die mir bestätigen, dass meine Fortpflanzungsfähigkeit nach der Pille beeinträchtigt wird. Übrigens, es werden auch Frauen während der Pille schwanger, weil sie z.B. mal eine vergessen haben. Sie merken es oft nicht und nehmen sie noch wochenlang weiter. Das Kind bleibt aber kerngesund.
      0 0 Melden
    • Lami23 21.07.2017 12:01
      Highlight Also keine Quelle, welche Überraschung. Stattdessen die nächste Behauptung.
      1 1 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 18:18
      Highlight cares? Du pickst hier Fälle raus, welche in den Medien Schlagzeilen machen oder sonstwie bekannt gemacht wurden.
      Wieso stützt du dich auf solche Fälle anstatt einfach selber zu überlegen und festzustellen dass du künstliche Hormone und Stoffe in deinen Körper gibst von denen du nicht mal weisst wie sie heissen geschweige denn was die Auswirkungen in einem so komplexen System wie dem menschlichen Körper sind?
      Ich kann verstehen, dass die verbesserte Akne dich glücklich macht aber ist es dir das wert?
      1 1 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 18:20
      Highlight Lami23 Quellen und Studien sind nicht aussagekräftig. Mit einer Studie kann ALLES behauptet werden da in einer Studie niemals alle Faktoren einbezogen werden (können).
      Eine Studie ist immer eine Feststellung/Resultat einer vorgegebenen Rahmenbedingung. Welche nicht mit der Realität zu vereinbaren ist. Die Realität ist viel komplexer.

      0 3 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 18:21
      Highlight 1/2
      Sagen wir es mal so. Von den Zehntausenden von Medikamenten gibt es nur 500 die wirklich sind was sie vorgeben. Und diese 500 sind alle natürlich und können in der Natur gefunden werden.

      Die Ärzte verwenden jedoch vor allem die anderen Medikamente um ihre Patienten zu heilen, weil sie von der Pharma-Industrie gesponsert sind.
      Sie vergiften sie mit Impfstoffen und anderen gefährlichen Produkten und sie fügen mehr Schaden zu als dass sie Gutes tun.

      0 3 Melden
    • Naughtious Maximus 21.07.2017 18:21
      Highlight 2/2
      Niemand leugnet die Tatsache, dass es einige gute Ärzte gibt. Allerdings ist zumindest meine Meinung und Erfahrung, dass das medizinische System selbst verfault ist.
      0 2 Melden
    • who cares? 21.07.2017 21:58
      Highlight Wieso soll ich mir negative Auswirkungen der Pille einbilden, wenn ich nur Vorteile erlebe? Weil es mir jemand aus dem Internet sagt? Du verstehst also den komplexen menschlichen Körper? Quellen und Studien sind Nonsens, aber deine gefühlte Wahrheit ist richtig? Okay mit einer Studie kann alles behauptet werden, mit deinen Kommentaren aber nicht?
      Liess bitte nochmals alles durch, was du geschrieben hast.
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    • Naughtious Maximus 22.07.2017 00:24
      Highlight Ich habe nie an die Gefühle oder Einbildungen appelliert. Wie kommst du darauf? DU machst das!
      ich nenne Fakten und versuche aus Fakten logische Schlussfolgerungen abzuleiten.

      Es ist erwiesen, dass in der Pille Stoffe und Hormone drin sind, welche Einfluss nehmen aus sehr diffizile Organe im Körper. In der Natur bewirken diese Hormone Missbildungen. Und du nimmst das freiwillig ein.

      Du interpretierst Dinge in meine Kommentare die ich nie geäussert habe. Das ist nich mein Problem, wenn du mir nicht folgen kannst.
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    • Lami23 22.07.2017 06:53
      Highlight Ich glaube, du hast eine ziemlich veraltete Vorstellung von Ärzten. Die Steile Hierarchie und die Halbgötter in weiss sind längst passe.
      Also bei uns wirken zum Glück deutlich mehr Medikamente als 500 von 10000 sonst wären schon einige mehr gestorben. :-)
      Und zum Absatz mit "impfen" und "mehr Schaden als Gutes tun" musst du einfach noch ein "meiner Meinung nach" hinzufügen. Mehr ist es nämlich nicht. Aber du bist ja ein freier Mensch, falls du mal diese Art Hilfe benötigst, kannst du sie ja dann verweigern.
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    • Lami23 22.07.2017 06:57
      Highlight Habe ich gerade letztens erlebt bei einer jungen Patientin die sich beinem mammaca im frühstadium auch nicht mit Chemo vergiften wollte. Hat sich zu Hause mit Kräutern etc ein Jahr behandelt. Kam dann zu uns weil sie aufgrund der Knochenmetastasen paraplegisch war und nicht mehr atmen konnte.
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    • Holla die Waldfee 22.07.2017 08:08
      Highlight Lami23
      Nicht alles braucht gleich eine chemische Keule oder OP.
      https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/operationen-aerzte-schlagen-alarm-ist-wirklich-alles-noetig-ld.145034?reduced=true

      who cares
      Von Zuckerkügelchen sagte ich nichts. Die Krankheiten, die du aufzählst, können doch zu grossen Teilen recht gut mit Chemie behandelt werden. Da wirst du von mir niemals einen Einwand hören.

      Doch: Zu viele von ihnen sind zu ignorant. Als Ursache seh ich aber weniger den Charakter, sondern mehr die Überlastung, ein nicht mehr zeitgemässes Ausbildungssystem und falsche Anreize aus der Gesundheitsindustrie.
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    • Holla die Waldfee 22.07.2017 08:21
      Highlight who cares
      Psychische Veränderungen durch die Pille sind schon lange bekannt. Oft stehen Warnungen sogar auf den Beipackzetteln.

      http://www.baby-und-familie.de/Gesundheit/Warum-die-Pille-Depressionen-foerdern-kann-528183.html
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    • Holla die Waldfee 22.07.2017 08:23
      Highlight Lami23
      Die von dir erwähnte Ursachenbekämpfung mit Antibiotika entspricht dem Kanonenschuss auf eine Stubenfliege. Danach kannst du das Haus abreissen.

      Immer mehr Erreger sind resistent. Tripper tritt deswegen z.B. wieder vermehrt auf. Die WHO warnt schon längst vor zu viel Antibiotika.

      Der Mensch kann ohne Bakterien nicht leben. Das Problem ist, dass Antibiotika keinen Unterschied macht zwischen gesunden und schädlichen. Hm ... da passt der Vergleich mit der Kanone auf die Fliege nicht ganz. Passenderes Bild ist: eine Atombombe über der Stadt zu zünden, weil 2-3 Strassen biz schmutzig sind.
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    • Holla die Waldfee 22.07.2017 08:30
      Highlight Von Unfruchtbarkeit durch die Pille weiss ich auch nichts. Alle meine Freundinnen nahmen lange die Pille und hatten anschliessend keine Probleme, schwanger zu werden.

      Aber da gibt es dieses Problem:
      https://www.codecheck.info/news/Gewusst-Die-Antibabypille-schadet-auch-der-Umwelt-148188

      http://diepresse.com/home/ausland/eu/1425644/EU-stuft-AntiBabyPille-als-Gefahr-fuer-Gewaesser-ein

      Und wo wir schon dabei sind:
      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/gesundheit/gesundheit--dossiers/magazin-umwelt-gesundheit/antibiotika--und-heilmittelrueckstaende-in-der-umwelt--die-verst.html
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    • Naughtious Maximus 22.07.2017 12:41
      Highlight Lami23 Deine Interpretation von 'Halbgötter' in weiss ist die Hierarchie. OK. Aber was hat die Hierarchie mit dem FAKT zu tun, dass Ärzte unter dem Joch der Pharma Industrie sind? Das ist das Problem. Verstehst du das nicht?

      Und nochmals. Auch du scheinst ein Mensch zu sein, der anderen Dinge in die Aussagen reininterpretiert die er nicht gesagt hat. Nicht die ganze moderne Medizin ist schlecht!

      cares? Du sagst, dass dein Selbstwertgefühl besser wurde dank der Pille. Das ist doch ganz klar eine Befindlichkeitsverbesserung, also eine gefühlsmässige Optimierung. Merkst du was?
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    • Naughtious Maximus 22.07.2017 12:47
      Highlight Lami23 ich habe nicht gesagt, dass die anderen Medikamente nicht wirken. Sie wirken vielleicht aber richten gleichzeitig wieder Schäden an. Und ihre Wirkung ist meist eine Behandlung des Symptoms, nicht eine ganzheitliche Linderung.
      Wieso verdrehst du meine Aussagen?

      Ein Grund weshalb es immer mehr Krankheiten gibt ist die moderne Medizin. Die Herangehensweise an ein Leiden ist die falsche.
      Viele Reaktionen des Körpers werden als Krankheit angesehen obwohl sie oft natürliche Entgiftungsmechanismen sind oder vorübergehende Massnahmen des Körpers um eine Abwehr zu starten etc etc ..
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    • Lami23 22.07.2017 13:06
      Highlight Das es in gewissen Bereichen weder einen OPs noch Antibiotika braucht, dagegen wirst du mich nichts sagen hören. Aber zu erkennen, wann es eben unumgänglich ist, genau das anzuwenden ist enorm wichtig und erfordert eine Gewisse Fachexpertise.
      Das Medikamente genau wie Pestizide Rückstände im Wasser hinterlassen ist ja nun wirklich nichts neues.
      Tripper tritt meines erachtens eher deswegen vermehrt auf, da mehr Partnerwechsel und mehr ungeschützter Geschlechtsverkehr.
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    • Lami23 22.07.2017 13:07
      Highlight Aber natürlich ist mir die Gefahr mit der Resistenzenbildung nicht neu, im Gegenteil, die Sensibilisierung nimmt zu, kein Infektiologe wird dazu raten, ungehemmt Antibiotika einzuetzen.
      Manchmal geht es nur leider nicht ohne. Ausser du hast mir einen alternativen Vorschlag.
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    • Lami23 22.07.2017 13:42
      Highlight Naughtious Maximus: Also zuerst sagst du noch, man wird nicht schwanger. Jetzt bist du auf Missbildungen (deren Zunahme seit der Erfindung der Pille du auch zuerst beweisen musst) umgeschwenkt. Kann ich nicht ernst nehmen.
      Aber ich stimme dir zu, dass man mit hormonellen Verhütungsmitteln teilweise zu leichtsinnig umgeht. Man sollte einfach vermehrt sensibilisiert sein, wenn Frauen Beschwerden haben wie psychische Symptome, einmal an eine Anpassung der Kontrazeptiva zu denken.
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    • Lami23 22.07.2017 14:36
      Highlight Das mit dem Joch der Pharmaindustrie sagst du. In dem Bereich in dem ich arbeite, merke ich nichts davon.
      Was ist den deine Interpretation der Halbgötter in weiss?
      Was ist den dein alternativer Vorschlag zur modernen Medizin wenn der Patient z.B. eine exacerbierte COPD hat?
      Wir sind uns durchaus bewusst, dass z.B. Fieber eine natürliche Reaktion des Körpers ist. Gerade die Immunantwort ist sehr gut erforscht. Warum gehst du davon aus, dass wir Entgiftung etc nicht kennen? Nur gelangt der Körper manchmal mit seinen Möglichkeiten an seine Grenzen, wenn er beschädigt ist.
      1 0 Melden
    • Naughtious Maximus 22.07.2017 15:00
      Highlight Lami23 das eine schliesst doch das andere nicht aus.

      Was meinst du mit 'teilweise zu leichtsinnig umgeht'? 65% der Frauen in der Schweiz verhüten mit der Pille, das nennst du teilweise leichtsinnig?
      Interessante Aussage.

      Die eine Aussage aus einem der Artikel von Holla zeigt die umfassende Zerstörung des natürlichen Gleichgewichts: "Es kann nicht sein, dass über die Gewässerpolitik in die Gesundheitspolitik eingegriffen wird".

      Die Natur ist ein Ganzes in sich zusammenhängendes System. Die Politiker, Industrie, Pharma, Ärzte etc sehen die unterschiedlichen Segmente getrennt vom Ganzen.

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    • Holla die Waldfee 22.07.2017 15:11
      Highlight Tripper ist gegen immer mehr Antibiotikastämme resistent. Mit bizzeli Googeln findest du ganz schnell Fachartikel dazu.

      Mir fällt bei Antibiotika immer der Facharzt, aka "Experte" ein, der den Flohbefall bei meinen Hunden mit Antibiotika kurieren wollen. Solche Experten gibts auch unter Humanmedizinern.
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    • Naughtious Maximus 22.07.2017 16:06
      Highlight Lami23 wieso kommst du immer mit Notfallsituationen und Extrembeispielen? Die Welt ist nicht nur schwarz und weiss.

      Wie oft muss ich wiederholen, dass die Notfall Chirurgie zB sinnvoll sind.

      Beantworte du mir doch endlich mal alle meine Fragen in den vorangehenden Kommentaren.
      Und wieso gehst du nicht auf meinen Kommentar ein wo ich beschreibe wieso heutige wissenschaftliche Studien nicht brauchbar sind?

      Du ignorierst meine ganz klar formulierten Begründungen und verdrehst teilweise meine Aussagen.

      So geht das nicht.


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    • Lami23 22.07.2017 16:14
      Highlight Tripper: Das ist mir bewusst. Das bedeutet aber "nur", dass er dann unter Umständen nicht mehr behandelt werden kann.
      Mit teilweise zu leichtsinnig umgeht meine ich, dass es z.B. bei sehr jungen Frauen bei Akne eingesetzt wird oder auch bei Frauen die mehrere Kontraindikationen aufweisen.
      Ich finde hormonelle Verhütung nicht schlecht, solange die Frau eine Indikation, keine Kontraindikation und keine Nebenwirkungen aufweist.
      Den darauf dass du irgend eine deiner Behauptungen stützt oder eine Alternative für deiner Meinung nach nicht nötige Behandlungen vorbringst, warte ich immer noch.
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    • Lami23 22.07.2017 17:10
      Highlight Welche Fragen sind den deiner Meinung nach unbeantwortet?
      Und wieso beantwortest du nicht meine?
      Ich kenne dieses Gegenargument zu Studien bereits.Ich bin der Meinung, dass sie verlässlich sind.
      Also ein Infekt ist kein Extrembeispiel sondern daily business.
      Da ich mich jetzt sowieso übers Wochenende in die Ferien verabschiede, cerabschiede ich mich aus der Disskussion :-)
      Ich denke, dass es wichtig ist kritisch zu bleiben. Aber schlussendlich kannst du es ja handhaben wie du willst, Studien als falsch befinden und nur dann Schulmedizin in Anspruch nehmen wenn dus gut findest.
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  • Maracuja 18.07.2017 09:37
    Highlight Schneuwly befürwortet also, dass wir weiterhin jedes Jahr höhere Prämien zahlen müssen, dass gleichzeitig aber die Leistungen gekürzt werden (Mindestfranchise weiter rauf, am liebsten auf 3000.-). Irgendwie ist es bei diesem neoliberalen "Experten" noch nicht angekommen, dass die Zitrone nicht endlos ausgepresst werden kann. Bitte interviewt in Zukunft Experten, die vernünftige Vorschläge machen.
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  • skyfox 18.07.2017 09:23
    Highlight (Zu) viele Menschen bewegen sich einfach zu wenig - Punkt. Einige wagen sich bei den sogenannten Risikosportarten aber auch zu weit und riskieren (teure) Verletzungen. Die dadurch verursachten hohen Krankheitskosten kann die Allgemeinheit definitiv nicht tragen. Da müssen Lösungen nach dem Verursacherprinzip gefunden werden (zumindest anteilig). Wieso gibt es keine Bonuslösung beim Arztbesuch - keine Arzbesuche (da gesund gelebt wird) - keine Kosten => Beitragsrückerstattung wie bei der Autoversicherung (Schadensfreiheitsrabatt) - man muss def. nicht wegen Kleinigkeiten zum Arzt rennen ...
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    • Naughtious Maximus 18.07.2017 20:23
      Highlight Vielleicht wäre es auch mal ratsam sich den Ursachen für solches unverantwortliche Verhalten anzunehmen.

      Wie ist es dazu gekommen, dass es diese Idioten gibt welche so riskant Leben und teilweise sogar andere gefährden mit ihrem Verhalten?

      Das sind Fragen die man klären muss.
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    • Dä Mö 19.07.2017 14:04
      Highlight @naughty max ganz schlimm gell! immer diese hobbies! und alle, welche beim strassenqueeren angefahren werden, sollen auch selbst bezahlen! hätten ja zuhause bleiben können! wo lebst du???
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    • Naughtious Maximus 19.07.2017 14:52
      Highlight Dämlack die Welt ist nicht schwarz-weiss.
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  • Datsyuk 18.07.2017 09:05
    Highlight Gemäss Krankenkassenverband Santésuisse haben Schweizer Versicherte 2014 im Vergleich mit Versicherten aus dem Ausland (Österreich, Deutschland, Niederlande, Grossbritannien, Dänemark, Frankreich, Belgien, Finnland und Schweden) über 489 Millionen Franken zu viel für Medikamente bezahlt: https://www.srf.ch/news/schweiz/hohe-margen-schweizer-zahlen-millionen-zu-viel-fuer-medikamente
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  • Posersalami 18.07.2017 09:04
    Highlight Da gehts in Richtung des eigentlichen Problems:

    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/roche-macht-fast-10-milliarden-gewinn

    Die Ärzte könnten auch auf einen Teil ihres Lohns verzichten, der ist doch recht hoch (natürlich nicht alle, aber viele):

    http://www.fmh.ch/files/pdf11/Erhebung_der_Einkommensverhaeltnisse.pdf

    Da mal den Stall ausmisten und etwas vom gesparten Geld den Pflegerinnen und Pflegern zukommen lassen. Dann nicht mehr wegen jedem Scheiss zum Arzt rennen und das Angebot der KH abspecken, es braucht nicht in jeder Provinz alle Leistungen.
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  • DerElch 18.07.2017 09:02
    Highlight Mein Vorschlag: Notfall-Pauschale einführen. Wer mit einem Schnudderi zum Notfall rennt oder sonst irgendwas, das ganz offensichtlich kein Notfall ist, bezahlt einen Pauschale.
    Zweiter Vorschlag: Arztzeugnis nach erstem Krankheitstag abschaffen bzw nur bei Misstrauen einfordern. Nur schon das Anheben dieser "Grenze" auf zwei Tage, geschweige den auf drei, spart ungemein Geld.
    42 3 Melden
    • Lami23 18.07.2017 09:36
      Highlight und wer bestimmt was ein notfall ist? und fiejenigen, di dann nicht gehen obwohl sie einer wären und uns dann noch mehr kosten? Die Abgrenzung stelle ich mir schwierig vor.
      11 6 Melden
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  • RevOcelot 18.07.2017 08:49
    Highlight FDH probieren.
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  • nakasara 18.07.2017 08:45
    Highlight aaaltee der typ macht mich wütend wie sau! der kann gross reden, hat wahrscheinlich auch ein haus 3 autos und keine kinder, kein wunder kann man dann alles selber zahlen!
    wer kann sich schon 3000.-behandlung leisten? oder kann jemand anderes seine steuern an einem tag zahlen?!?!
    lieber mal das steuerkartell aufräumen und denen die genug haben etwas mehr nehmen und den anderen geben, verdammter schurkenstaat! es würde so viel einfacher gehen, aber nein, damit ein paar reiche ausländer hier leben können, muss der rest der schweiz bluten, geile einstellung ihr patriotischen nationalschweine 😘
    30 44 Melden
    • royal 18.07.2017 09:12
      Highlight lol
      4 1 Melden
    • Lami23 18.07.2017 10:31
      Highlight 3000.- finde ich jetzt noch nicht sooo viel. Und ich zahle meine Steuern immer aufs mal. Und Nein ich verdiene nicht 7000 +.
      3 8 Melden
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  • Kuunib 18.07.2017 08:43
    Highlight Warum sind Medikamente in der Schweiz so teuer?
    Kann man die Preise nicht senken?
    Ausserdem finde ich nicht das eine Krankenkasse auf Grund deines Lebensstils deine Prämie berechnen darf. Die Krankenkasse geht es nichts an wie viel Sport ich mache oder diese Krankheit genetisch bedingt sei. Ich habe doch ein Recht auf Privatsspähre, nicht? Eine super Idee für einen in der Zukunft spielenden Film😉
    Ich habe eine Krankheit die mich Blind machen könnte und die Sanitas wollte nicht zahlen für die Operation die mich heilt, aber ein Blinder kostet warscheinlich mehr als der Eingriff.
    41 7 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 20:28
      Highlight Mit einem optimalen Vitamin D Wert im Blut, welcher mit wenigen Franken pro Monat gedeckt werden kann (oder an die Sonne liegen), brauchen Sie weniger Medikamente.

      Interessanterweise wird das Thema Vitamin D viel zu zaghaft behandelt.
      Eine umfassende und ehrliche Aufklärung der Bevölkerung würde die Gesundheitskosten massiv reduzieren.
      Es gibt x Studien welche bestätigen, dass das Sonnenvitamin prophylaktisch vor Krankheiten wie Krebs, Depressionen, Nervenkrankheiten usw wirkt.

      Aber eben, mit Vitamin D Präparaten lässt sich eben kein Geld verdienen.

      Interessant, oder.
      3 2 Melden
    • Lami23 18.07.2017 22:41
      Highlight Das Vitamin D hats dir ja echt angetan :-)
      2 0 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 23:11
      Highlight Das haut voll rein. Ich kann es nur empfehlen. ;-)
      0 0 Melden
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  • kEINKOmmEnTAR 18.07.2017 08:33
    Highlight Über kurz oder lang muss die Frage nach den Kosten pro weiteres Lebensjahr gestellt und diskutiert werden.
    28 8 Melden
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  • BRO 18.07.2017 08:27
    Highlight Ansetzen beim Rauchen bringt schon 2-3% der BIP-Kosten herunter.
    (DE-Studie besagt ca. 2.6%)

    https://www.nzz.ch/panorama/who-studie-was-raucher-die-weltwirtschaft-kosten-ld.139019
    8 26 Melden
    • Big ol'joe 18.07.2017 09:15
      Highlight Wie gesagt verstösst gegen Solidaritätsprinzip. Hat ja schon heute hohe Steuern drauf... Was ist mit Cola, Fanta und co.? Steuern auf Zucker? Verbieten? ... Alkohol? Steuern erhöhen? Verbieten? ... Arbeitsüberlastung? ... Kosten sind überall, es kann nicht sein, dass eine Gruppe stärker dafür aufkommen muss
      20 1 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 20:30
      Highlight Interessant ist ja, dass vor nicht mal 80 Jahren noch von Ärzten das Rauchen beworben wurde. Lucky Strike und Philip Morris.

      Heute wird Geld an den Folgekrankheiten verdient.

      Von derselben Berufsgruppe, notabene.
      0 2 Melden
    • Lami23 18.07.2017 22:41
      Highlight Achtung ich wittere da eine Verschwörung...heute empfehlen die Ärzte ja "mediteran"essen. In zwanzig Jahren werden wir merken dass es tödlich ist....
      1 0 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 23:10
      Highlight Hey Lami23, so sieht man sich wieder.

      Aber ernsthaft. Du vergleichst mediterranes Essen mit Rauchen?

      Im Ernst jetzt?
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  • Yippie 18.07.2017 08:16
    Highlight "Dass in der Zusatzversicherung Leute belohnt werden, die sich gesundheitsbewusst verhalten, ist aus meiner Sicht richtig"

    Wiederum ein Schritt in die Richtung zum gläsernen Bürger. Was kommt als nächstes? Wird irgendwann mein Urin untersucht und wenn ich ein Bier getrunken habe, geht meine Prämie hoch?
    61 9 Melden
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  • _kokolorix 18.07.2017 08:12
    Highlight Auch Felix Schneuwly weigert sich anzuerkennen das wir ein grundfalsches System haben. Zudem operiert er mit falschen Zahlen. So hohe Gesundheitskosten haben nur Länder welche ein marktwirtschaftliches Gesundheitssystem haben.
    Was es braucht sind Ärzte welche ohne finanzielle Verluste einen Patienten wieder nach Hause schicken können, Spitäler welche sich für die Gesundheit ihrer Patienten interessieren und nicht nur für möglichst hohe Gewinne sowie eine Krankenversicherung welche nicht nach dem Verursacherprinzip finanziert wird. Heute geht alles davon aus, dass der Kunde gar nicht Krank ist.
    56 5 Melden
    • Pafeld 18.07.2017 09:14
      Highlight Herr Schneuwly ist eben eine mit Schinken gefütterte Made im Speck, welche eben exakt davon lebt, dass unter den Kassen ein erzwungener Pseudowettbewerb herrscht. Es gibt zig seriöse, wissenschaftliche Arbeiten, dass der Markt bei Zwangs- und Rargütern genauso ineffizient funktioniert, wie die Planwirtschaft. Aber das interessiert solche Leute eben nicht, weil sie selbst zu den ganz grossen Kassierern gehören. Das System würde ohne systemgezüchtete Experten wie Herrn Schneuwly schon deutlich billiger werden, wenn man sieht, wieviel Geld in den Administrationen der Kassen versickert.
      11 2 Melden
    • Naughtious Maximus 18.07.2017 20:33
      Highlight Das paradoxe am System ist, dass die Ärzte welche in diesem von Pharmafirmen gesponserten Wettbewerb nicht mehr mitmachen wollen, einen schweren Stand haben.

      Wenn heute ein Arzt mit einer Praxis in einer Schweizer Ortschaft seine Patienten nicht mehr gemäss den Vorgaben seiner Geldgeber behandeln will, ist er 'weg vom Fenster'.
      2 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 08:08
    Highlight In der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt,
    wo je nach Quelle gerade mal 10% der Steuerzahler über mehr als 70% des Vermögens verfügen (NZZ, Nov. 11) und
    dieselben 10% einen Grossteil der Staatssteuern berappen können (Bundesamt für Statistik),
    ist es geradezu abartig zynisch von zuwenig Geld für Gesundheits- und Sozialinstitutionen zu sprechen oder gar den Wert der Lebensjahre eines realen Menschen zu berechnen.
    54 10 Melden
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  • N. Y. P. 18.07.2017 08:04
    Highlight Ich plädiere für Eigenverantwortung und Solidarität im Gleichgewicht. Heute kommt die Eigenverantwortung zu kurz.
    (Felix Schneuwly ist Krankenkassen-Experte beim Vergleichsdienst Comparis)

    Ich auch ! Bin ganz Ihrer Meinung.
    Aber ihr macht es einem schon verdammt schwer, wenn Ihr ausgerechnet die Prämien für die 2500.- Selbstbehalte stark erhöht*.
    Also so ist es mir einfach zu blöd, euer Selbstverantworungs - Geschwafel anzuhören.
    *Idee vom Bundesrat
    37 5 Melden
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  • N. Y. P. 18.07.2017 07:54
    Highlight Auch die SP plant eine Volksinitiative: Die Prämienbelastung soll gedeckelt werden, sodass kein Haushalt über zehn Prozent seines Einkommens..

    Und wer soll das bezahlen, was über 10% ist ? Ich bestimmt nicht. Bringt endlich die Kosten runter, statt diesen Kostenmoloch nur originell zu verteilen. Ich werde immer Nein stimmen, wenn es darum geht, die explodierenden KK-Kosten zu verteilen.

    Es braucht kluge Köpfe, die das Gesundheitswesen von Grund auf komplett neu aufstellen. Es ist in heutiger Form klinisch tot..
    42 9 Melden
    • Schnufi 18.07.2017 11:22
      Highlight Kluge Köpfe in der Politik in diesem, unseren Lande?
      Man nennt das auch Mafiöse Bande.
      6 3 Melden
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  • Toerpe Zwerg 18.07.2017 07:50
    Highlight Und wie bei der Altersvorsorge will unser Gesundheitsminister genau das Gegenteil von dem machen, was sinnvoll wäre und wird mir seinen Vorschlägen einen Kostenschub auslösen ...
    15 16 Melden
    • Kuunib 18.07.2017 08:34
      Highlight Die Schweiz hat keine Minister nur Bundesräte welche auch ein Bundesdepartement leiten.
      16 7 Melden
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  • Lotus 18.07.2017 07:50
    Highlight Aber das man von Arbeit wegen gleich nach 1-3 Krankheitstagen zum Arzt rennen muss um ein Arztzeugniss zu erhalten wird hier offenbar irgnoriert. Wie wäre es mit der Grundlegenden senkung der Medikamemtenpreise? Ich persönlich arbeite an einem Ort, an dem ich sehe wie ein Kunde von uns (Pharmaunternehmen) abertausende Franken für Unnötiges aus dem Fenster wirft, was bei den Ärzten zumeist ungeöffnet
    46 3 Melden
    • Lotus 18.07.2017 08:06
      Highlight ...in den Abfall geworfen. (Sorry hat noch gefehlt) ;)
      17 0 Melden
    • Lotus 18.07.2017 08:27
      Highlight Tag der Rechtschreibung ist für mich heut auch nicht. -.- Ich hoffe man versteht mich dennoch.
      10 1 Melden
    • Kuunib 18.07.2017 08:35
      Highlight Wenn eine Packung meiner Augentropfen bereits 50 Franken kostet läuft definitiv etwas falsch.
      25 0 Melden
    600
  • Caturix 18.07.2017 07:39
    Highlight Und wie wäre es mit einer Einheitskrankennkasse ? Da kann man Geld sparen. Kein wechsel mehr und alle Risikogruppen in einem Topf.
    43 13 Melden
    • Amboss 18.07.2017 08:04
      Highlight Einheitskasse, Einheitskasse, immer diese Einheitskasse. *kopfgegendiewand*

      Auch eine Einheitskasse macht, wie jede Krankenkasse: Prämien einziehen, Leistungserbringer bezahlen, mit einem Verwaltungsaufwand von ca. 5%.

      Wie will man also mit einer Einheitskasse Geld sparen, wenn die Erbrachten Leistungen jedes Jahr um 4-5% steigen?
      22 18 Melden
    • who cares? 18.07.2017 09:17
      Highlight Ich sehe extrem viel Werbung von den Krankenkassen. Dieses Geld könnte man einsparen
      17 3 Melden
    • Pafeld 18.07.2017 09:20
      Highlight Bei einer Einheitskasse müssen eben nicht über 300 Verwaltungsgremien oder irgendwelche Berateranhängsel zur Wahrung des Pseudowettbewerbes mitdurchgefüttert werden. Es macht kein Sinn über 300 Minikassen am Leben zu erhalten. Diese Minikassen können aufgrund ihrer Struktur gar nicht effizient arbeiten.
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    • Amboss 18.07.2017 10:06
      Highlight @whocares: 5% der Prämien wird für Werbung, Administration etc... eingesetzt. Angenommen, die Hälfte davon geht für Werbung drauf (was natürlich irrsinnig ist), so wären dies das bei 400 CHF Prämie genau 10 CHF/monat. Also quasi nix, wenn man bedenkt, dass die Gesundheitskosten jährlich 5% (oder 20 CHF/Monat) steigen.


      @Pafeld: Auch eine Einheits-KK muss geführt und kontrolliert werden. Auch da ist ein Amtsdirektor, Abteilungs-, Standort-, Teamleiter etc... erforderlich. Ob Einheits-KK oder mehrere Kassen ist deshalb letzlich Hans wie Heiri
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    • _kokolorix 18.07.2017 21:15
      Highlight Eine Krankenkasse braucht es, damit die solidarische Finanzierung gewährleistet ist. Dass die Konkurrenz unter den Kassen die Kosten senkt ist seit Jahrzehnten widerlegt. Wie es die bürgerlichen Politiker fertigbringen diese Lüge immer wieder zu verkaufen begreife ich einfach nicht, die Mehrheit des Stimmvolks muss strohdumm sein...
      Die Einheitskasse könnte sehr viel effizienter sein als die heutigen Kassen, sie hätte die Macht den Abzockern im System Beine zu machen. Der irrsinnige Tarifdschungel könnte einem kontrollierbaren, vernünftigen Abrechnungsverfahren weichen, etc.
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    • Amboss 19.07.2017 08:40
      Highlight @kokolorix: "Die Einheitskasse [...], sie hätte die Macht den Abzockern im System Beine zu machen"

      Dies hört man immer wieder und ich glaube, es ist falsch. Das Gesundheitswesen ist ein Tummelfeld von Lobbyisten (Ärzte, Spitäler, Spitex, Pharma etc).
      Die Einheits-KK wird doch einfach von diesem Lobbying eingenommen. Statt Zähne zu zeigen wird sie einfach niemandem weh tun.
      Die Krankenkassen mögen als Fremdkörper erscheinen. Aber genau dadurch, dass sie in erster Linie ihren Aktionären verpflichtet sind, haben sie ein Interesse, wirklich nur das zu bezahlen was sie müssen.
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    • _kokolorix 19.07.2017 21:15
      Highlight @Amboss
      Bei der Suva funktioniert das aber hervorragend. Die Suva ist sehr effizient und hat die Arbeitgeber zu immer besseren Arbeitsschutzmassnahmen gezwungen. Heute fällt der Löwenanteil der Unfälle in die Freizeit, das war vor 30 Jahren noch anders.
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    • Amboss 20.07.2017 08:33
      Highlight @kokolorix:
      Richtig, die SUVA arbeitet gut. Der Vergleich hinkt aber. Unfall ist etwas anderes als krankheit. Unfall ist ein Ereignis mit einer klaren Ursache. Krank wird man einfach.
      Man sieht es schon darin, dass die SUVA noch andere Aufgaben hat, insbesondere die Prävention.

      Geeigneter ist der Vergleich Krankheit mit Invalidität. Und gerade bei der IV sieht man, weshalb ich Bedenken habe bzgl. Einheits-KK.
      Da war nix mit "Zähne zeigen". Erst als das IV-System quasi kollabierte, hat man reagiert.
      Dasselbe befürchte ich auch bei der Einheits-KK
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  • tipsi 18.07.2017 07:38
    Highlight Wenn die Prämien je nach körperlicher Aktivität, etc steigen oder sinken, ergibt sich daraus nur eine Umverteilung der Prämienkosten. Es führt aber insegsamt nicht zu einer Senkung der Ausgaben im Gesundheitsbereich.
    Ich denke kaum, dass die Leute mit steigenden Kosten zu einem gesünderen Lebenstil erzogen werden können. Abgesehen davon, sind längst nicht alle Krankheiten vom Lebenstil abhängig. Dieses Modell basiert nicht nur auf Eigenverantwortung, es suggeriert auch Mitschuld, was ich für unangebracht halte.
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  • Theor 18.07.2017 07:34
    Highlight Auf welche Leistungen will ich denn angeblich nicht verzichten Herr Scheuwly? Ich habe schon über 15'000 Franken in meine Krankenkassenprämien verlocht und noch niemals etwas gesehen, weil ich im Jahr nicht mehr als einmal zum Arzt gehe. Ich werde geschröpft und geschröpft und geschröpft ohne Ende. Und das als Student der sowieso kaum Geld hat. 20 % meines Nebenerwerbs geht für die KK-Prämie drauf. 50 % sind es, wenn man noch das SBB Abo mit dazu rechnet. Die Schweiz ist ein Loch ohne Boden.
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    • Theor 18.07.2017 08:08
      Highlight Wenn man in der Arbeitswelt erstmal angekommen ist und 6000 und mehr monatlich verdient, dann relativieren sich die Kosten natürlich stark. Aber die Belastung, die wir unseren Jüngsten aufdrücken, sind definitivnicht mehr Verhältnismässig und brauchen dringend eine Erleichterung. Wir nehmen sie mit Praktikastellen für 1800 Franken brutto aus und verlangen für das Bahnabo alleine 330 Franken, damit sie überhaupt zur Arbeit kommen und nochmal 250 Franken für eine KK die sie niemals benötigen.

      Wir leben auf Kosten unseres Nachwuchses. Und sind sogar noch zu feige es beim Namen zu nennen.
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    • Lami23 18.07.2017 08:34
      Highlight Das nennt sich Solidaritätsprinzip. Seien sie froh, dass sie nicht zum Arzt müssen.
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    • Pascal Mona 18.07.2017 09:17
      Highlight Solidaritätsprinzip?!? Ich ging in den letzten 10 Jahren genau ein einziges mal zum Arzt (zum Glück) und habe ganz sicher mehr KK-Prämie bezahlt als was das gekostet hat (gut habe ich ja eh selbst bezahlt), trotzdem bin ich froh, sollte irgendwann mal etwas sein, dass ich eben nicht alles aus eigener Tasche bezahlen muss. Hast du schon mal etwas von Prämienverbilligung gehört? Und was das SBB-Abo dann mit der Krankenkasse zu tun hat... naja.
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    • _kokolorix 18.07.2017 21:27
      Highlight Das ist ein Trugschluss @Theor
      Wir leben auf Kosten künftiger Generationen, auch die Jüngsten.
      Die ganze Misere beginnt mit der ungerechten Besteuerung. Das reichste Perzentil wird jedes Jahr 6-10% reicher, entsprechend müssen wir anderen den Gürtel enger schnallen. Diese paar Reichen schwimmen im Geld und wissen nicht was sie damit anfangen sollen, während eine vierköpfige Familie auch mit gutem Lohn ständig ums finanzielle Überleben kämpft. Wenn dann wirklich mal was schiefläuft können 5000.- Franchise tödlich sein. Vor allem wenn man auch noch seinen Job verliert
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  • Charlie Brown 18.07.2017 07:24
    Highlight Zur letzten Frage im Interview: Was haben Sportverletzungen (UVG, NBU) mit der Grundversicherung des KVG zu tun? 🤔
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  • x4253 18.07.2017 07:23
    Highlight "Ich würde nicht ausschliessen, dass solche Risikoanalysen künftig auch in der Grundversicherung zum Thema"
    Wenn die Prämie für die Grundversicherung anhand des Risikos individuell bestimmt wird, dann schaffen wir die Kassenpflicht am besten gleich ab, und kehren zum vorherigen Status zurück (was ein riesen Rückschritt wäre).

    Aber dann nicht heulen, wenn man selbst plötzlich unverschuldet zu einem untragbaren Risiko wird, und die Prämie für eine Versicherung nicht mehr aufbringt.
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  • Yelp 18.07.2017 07:23
    Highlight Ein gutes Interview mit gut überlegten Fragen. Ich finde nur, dass die Kosten während der Ausbilung angepasst sein sollten. In der Lehre beträgt die Krankenkassenprämie die Hälfte meines Lohnes und ich habe die höchste Franchise gewählt. Da fände ich eine Anpassung z. B. in der Erstausbildung sehr entlastend. In anderen Kantonen (komme aus BE), sind die Kosten niedriger.
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    • Oetli 18.07.2017 07:47
      Highlight prämienverbilligung?
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    • Theor 18.07.2017 07:57
      Highlight Wenn Mami und Papi die Kinderzulagen steuerlich beantragen, hast du kein Anrecht auf Prämienverbilligung. Ob du von deinen Eltern finanziell unterstützt wirdt oder nicht, ist denen egal.
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    • Lami23 18.07.2017 08:37
      Highlight Dann musst du das mit deinen Eltern disskutieren, nicht mit der Krankenkasse. Ich habe stets Prämienverbilligung bekommen und kenne Prämien zahlen erst, seit ich ausgelernt bin. Und allen meinen Freunden ging es damals genauso.
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    • Pafeld 18.07.2017 09:25
      Highlight An Kantone kann man eine solch wichtige Aufgabe wie Prämienverbilligung nicht mehr abtreten, seit sie wegen des Steuerwettbewerbes nicht mehr die finanziellen Mittel dazu haben.
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    • Theor 18.07.2017 11:06
      Highlight @Lami23

      Genau das gleiche, wenn deine Eltern ausgesteuert sind oder Sozialhilfe beziehen. Du wirst steuerlich bei denen erfasst, sie haben aber keinen Vorteil dadurch und du bekommst keine KK-Prämie und bleibst auf Kosten sitzen, die die Hälfte deines Lohnes ausmachen.

      Verflucht, ihr habt nichtmal den Hauch einer Ahnung, wie fehlerhaft das System ist und wie viele ungerechte Fallkonstellationen zu einer hilflosen Überforderung führen. Ihr glaubt einfach blind an das System. Geht mal beim Sozialdienst eurer Gemeinde arbeiten und euch werden die Augen geöffnet und Abgründe werden sich auftun.
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    • Lami23 18.07.2017 11:37
      Highlight Wieso sollst du keine Prämienverbilligung erhalten, wenn deine Eltern Sozialhilfe beziehen?
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    • Theor 18.07.2017 12:00
      Highlight Weil es eben in ihren Steuererklärungen schon verrechnet wurde.

      Ich hatte eine Familie, bei der der Vater 2016 arbeitslos wurde, Die in der Lehre befindliche Tochter bekam keine Prämienverbilligung, weil diese gemäss Gesetz stets aufgrund der Steuerveranlagung von 2015 berechnet wird.

      Wir von der Behörde so: "ähm ja, aber JETZT sind sie Mittellos" - "ja, aber DAMALS waren sie das nicht. Wir können die Prämienverbilligung nicht geben. versuchen Sie es in einem Jahr nochmal".

      Die Schweiz und die tolle Hilfe. Bis diese eintrifft, ist man einfach schon verhungert oder hat sich erschossen.
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    • Theor 18.07.2017 12:19
      Highlight Und dann gibt's noch die zahllosen Fälle wo die Eltern die Kinder nicht unterstützen, oder gar kein Kontakt mehr besteht. Es gibt sehr viele Kinder, die mit 16 von zuhause abhauen, weil jahrelanger Missbrauch vorangegangen ist, dass ganze jedoch juristisch nie beurteilt wurde (da nie eine Anzeige erfolgte). Was ist da deine Lösung? Einklagen? Zwei Jahre mit Gerichtsverfahren verbringen um am Ende doch wieder bei der Sozialhilfe zu landen?
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    • Lami23 18.07.2017 13:57
      Highlight Wieso verrechnen das die Eltern überhaupt in der Steuererklärung? Wenn das Kind die KK selber bezahlt bekommt ja die Verbilligung das Kind nicht die Eltern. Wenn die Eltern noch für das Kind bezahlen ists klar.
      Ich glaube nicht das das System fehlerlos ist, in Gegenteil.
      Aber zu schwarz sollte man es auch nicht malen. Aber eben, kenne das Metier zu wenig um das zu beurteilen, werde mich mal bei ein paar Freunden erkundigen, kenne da zwei die Sozialarbeiter bei der Gemeinde sind :-)
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    • Yelp 18.07.2017 22:51
      Highlight Da ein Elternteil verstorben ist, bekomme ich Halbwaisenrente der AHV. Die bekommt mein Vater, weil er darauf angewiesen ist. Da die Rente aber auf meinen Namen lautet, habe ich zu viel Einkommen für eine Prämienverbilligung. Und mein Vater hat nicht genug finanzielle Mittel um mich zu unterstützen.
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    • Lami23 19.07.2017 07:05
      Highlight Also die AHV Rente bekommt er von dir oder direkt vom staat?
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    • Yelp 19.07.2017 23:30
      Highlight Die AHV erhält er direkt vom Staat. Wieso meinst du?
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    • Lami23 20.07.2017 11:45
      Highlight weil es auf mich unlogisch wirkt, dass er "deine" halbwaisenrente bekommt.
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    • Yelp 22.07.2017 02:02
      Highlight Das ist total normal, da ich noch Zuhause wohne mit 18 Jahren. Wenn ich die Rente auf mein Konto wollte, könnte ich das aber beantragen. Mein Vater ist darauf jedoch mehr angewiesen als ich es bin. Aber wie schon gesagt läuft alles auf meinen Namen. Finde die Praktik rund um die ganze Halbwaisenrente sehr speziell. Betrifft jedoch zu wenig um es zu ändern.
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  • The Origin Gra 18.07.2017 07:21
    Highlight Ich möchte auch keinen Herzfehler haben und einmal Jährlich einen Tag im Spital verbringen usw.
    Habe mir das nicht Ausgesucht.

    Ich würde einfach die Zweitmeinung nur noch dann von der Kasse bezahlen lassen wenn es Gute Gründe dafür gibt
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  • Lami23 18.07.2017 07:20
    Highlight Schwieriges Thema. Aber ich denke auch, dass die Steuerung über die Franchise bei Prämienzahlern ohne chronische Erkrankung nicht das dümmste wäre.
    Die Leute sollen sich ab und an überlegen ob das Kopfschmerzproblem jetzt tatsächlich Sonntagnacht auf dem NF gelöst werden muss.
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  • Max Havelaar 18.07.2017 06:57
    Highlight So kann nur einer reden, der nicht chronisch krank ist und das Geld aufbringen kann, die höchste Franchise zu haben. Schon mal überlegt, was Leute mit 300 Franchise für Prämien im Monat bezahlen?
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  • sowhat 18.07.2017 06:52
    Highlight Wenn die Umfrage hier im Artikel, zum Massstab werden müsste, dann wäre der Solitaritätsgedanke schon begraben (6:48h) 42% sagen mehr bezahlen und nur 11% wollen die tiefen Einkommen unterstützen. Soll mir nochmal einer erzählen Watsonleser seien links ;)
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    • Toerpe Zwerg 18.07.2017 07:48
      Highlight Links ist man immer nur solange die Anderen zahlen.
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    • Merida 18.07.2017 08:03
      Highlight Ich würde eher behaupten, Watsonleser seien "sachpolitisch vernünftig".
      Und das Eine schliesst das Andere nicht aus. Mehr Eigenverantwortung und die gleichzeitige Unterstützung tiefer Einkommen.
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  • Gelöschter Benutzer 18.07.2017 06:40
    Highlight Wie wäre es mit einer lohnabhängigen Prämie analog den Sozialversicherungen? Denn sind wir ehrlich: Eine Krankenversicherung ist doch, genau so wie z.B. die ALV, sie springt bei Bedarf ein.
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Cédric Wermuth: «Flüchtlings-Kinder sollen bei der Geburt den Schweizer Pass bekommen»

Vor einem Jahr forderte SP-Nationalrat Cédric Wermuth in einem emotionalen Appell Ausländer dazu auf, den Schweizer Pass zu beantragen. Und versprach: Er werde sie auf dem Weg zum Schweizer beraten. Nun will Wermuth noch viel mehr Menschen zur Schweizer Staatsbürgerschaft verhelfen. Seine neueste Forderung: Jeder, der in der Schweiz den Lebensmittelpunkt hat oder hier geboren wird, soll automatisch den Schweizer Pass erhalten. Der SP-Nationalrat im Interview mit watson.

Cédric Wermuth, gefallen …

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