Schweiz

Tötung des Vaters wird ans Zürcher Obergericht weitergezogen

07.11.16, 13:36

Der 21-Jährige, der im März 2015 seinen 67-jährigen Vater mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet hat, muss sich vor dem Zürcher Obergericht verantworten. Der Staatsanwalt zieht das Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon an die nächste Instanz weiter, weil es ihm zu mild ist.

Er sei nicht einverstanden mit dem Urteil, sagte Staatsanwalt Markus Oertle am Montag gegenüber Radio Zürisee. Er ist der Meinung, dass es sich bei der Tat nicht um Totschlag, sondern um Mord oder zumindest um vorsätzliche Tötung handelt.

Das Bezirksgericht Pfäffikon hatte den 21-Jährigen am Freitag lediglich zu fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen Totschlags verurteilt. Das Gericht begründete die Milde mit der grossen seelischen Belastung des Beschuldigten. In dessen Kindheit und Jugend habe es keine normale Eltern-Kind-Beziehung gegeben.

Oertle forderte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren wegen Mordes. (gin/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Was die NSA mit dem Abschuss einer Boeing 747 zu tun hat

ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

«Biete Wohnung gegen Sex» – in England nehmen dubiose Wohnungsanzeigen zu

Die Bachelorette und ihr muskelbepacktes Egomanen-Rudel

WTF? UNO wählt ausgerechnet Saudi-Arabien in die Kommission für Frauenrechte

Du willst es doch auch: 22 Fail-Gifs, die deinen Tag besser machen

Wie Trumps EU-Kehrtwende der Schweizer Wirtschaft schaden könnte

Frankreich wagt den revolutionären Bruch – und hat nun eine echte Wahl

Die besten Reaktionen auf den denkwürdigen Clásico (inkl. wütendem Ronaldo)

Im Cockpit-Clinch: Die Swiss wird von deutschen Piloten überrannt

«Scheiss-Jugo» und «Nazi-Schweine» – diese Beschimpfungen wurden richtig teuer

Patriotismus, Macron-Hate und alte Chansons – so erlebte ich die Party von Marine Le Pen

«Wenn 10'000 Schweizer ihr Gast-WLAN öffnen, wird die staatliche Netz-Überwachung nutzlos»

Pisa-Studie: Schüler in der Schweiz ticken ein bisschen anders als in den übrigen Ländern

Info-Panne im Pentagon: US-Flugzeugträger fährt los, aber nicht nach Nordkorea

Facebook Live muss weg! 😡

19 Memes, die das Single-Dasein perfekt beschreiben

Die fiesen Tricks der Wahlbetrüger: Ein Oppositioneller erzählt

«Schlimmstes Datenleck seit Snowden»? Das sollten Windows-User wissen

Ein Schweizer Professor erklärt, wieso es mit deinem Leben ab 23 bergab geht

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1 Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Miicha 07.11.2016 19:24
    Highlight Die Kindheit des Täters war genug Strafe, 5 Jahre reichen.
    2 0 Melden
    600

Dieses Video vom Flughafen Zürich zeigt: Die Piloten, die am Dienstag auf Piste 28 landen mussten, verdienen den Titel «Helden der Lüfte»

Sturm «Niklas» verschonte gestern auch den Flughafen Zürich nicht, wie dieses Video zeigt. Etliche Flugzeuge kämpften bei der Landung gegen die starken Winde, einige mussten durchstarten. Das Video entstand gestern um die Mittagszeit und zeigt den Anflug auf die Piste 28 in Kloten. Der Wind machte aber nicht nur den Flugzeugen zu schaffen, sondern auch dem Planespotter, der filmte.

«Trotz Stativ war es sehr schwierig, die Kamera ruhig zu halten, da ich keinen Windschatten zur Verfügung hatte …

Artikel lesen