Schweiz

Wegen Pädo-Übergriffen: Ex-Cevi-Leiter muss 9 Jahre ins Gefängnis

19.05.17, 16:21 19.05.17, 17:51

Ein früherer Cevi-Leiter, der sich jahrelang sexueller Übergriffe auf Buben schuldig gemacht hat, muss bis auf Weiteres im Gefängnis bleiben. Das Bezirksgericht Dietikon ZH hat ihn am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den 51-jährigen Schweizer der sexuellen Nötigung, der Schändung, der sexuellen Handlungen mit Kindern, der Pornografie, der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte, der Verabreichung gesundheitsgefährdender Stoffe sowie der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig – alles mehrfach verübt.

Zehn Buben missbraucht

Der Mann hatte von 1994 bis zu seiner Festnahme Anfang 2015 insgesamt zehn Knaben zwischen 8 und 15 Jahren sexuell missbraucht. Manche mussten die Übergriffe jahrelang immer und immer wieder über sich ergehen lassen. Der Fall gilt als einer der schwersten Pädophilie-Fälle im Kanton Zürich. Die allermeisten Übergriffe erfolgten beim Beschuldigten zuhause. Teilweise filmte er seine Taten. Ausser diesen Videos fanden die Ermittler auch tausende kinderpornografische Bilder und Filme. (sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
6Alle Kommentare anzeigen
6
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Bronko 20.05.2017 11:56
    Highlight 2008 beobachtete ich eine Szene an einem einsamen Badespot an einem kl. See, die mir sehr zu denken gab: Unweit befand sich ein Cevi-Sommerlager für PfadiführerInnen; nun durften 4 Jugendliche mit ihrem ca. 45-jährigen Leiter schwimmen gehen. Erinnere mich an zwei haarsträubende, rassistische, übergriffige Witzchen des Leiters: Einen sonnengebräunten Jungen fragte er, "ob sein Grossvater ein Neger wäre". Und zu einem sehr dünnen Jungen mit Millimeterhaarschnitt sagte er, "er schaue ja aus wie ein Jude" (im KZ). Ich war schockiert, dass man in der Pfadi SOLCHE Leute auf die Kids los lässt...
    4 6 Melden
    • SemperFi 20.05.2017 12:53
      Highlight Ein Cevilager für Pfadiführerinnen, jo klar. Mir geben Leute zu denken, die alles durcheinander bringen.
      6 2 Melden
    • Bronko 20.05.2017 15:43
      Highlight Kenne die Unterscheidungen zu wenig, und ich weiss auch nicht genau, um welche dieser Vereine es sich handelte (Pfadi, Jungwacht etc.). Ist ja auch nicht relevant. Es waren keiner Kinder mehr, also habe ich angenommen, es wären die "FührerInnen". Und der ältere, suspekte Typ war wiederum deren Chef. Jetzt sollte dem Leseverständnis inhaltlich nicht mehr viel im Wege stehen.
      2 6 Melden
    • SemperFi 20.05.2017 18:40
      Highlight Naja, Hauptsache mal etwas geschrieben , Fakten werden sowieso überschätzt.
      6 3 Melden
    600
  • Calvin WatsNon 19.05.2017 18:05
    Highlight Was für ein mildes zartes Urteil!! Zum Ko.... 🤢👎🏻
    9 7 Melden
    • Braun Pascal 19.05.2017 20:33
      Highlight Der wird es nicht schön haben im Knast glaube mir...
      13 1 Melden
    600

Die 9 grössten Unwahrheiten, die über die Durchsetzungs-Initiative verbreitet werden

Am 28. Februar stimmt die Schweiz über die SVP-Durchsetzungs-Initiative (DSI) ab. Der Abstimmungskampf verläuft ungewöhnlich hart. Hier sind die neun grössten Unwahrheiten, die über die DSI verbreitet werden – und die Fakten dazu.

Wir beginnen mit einem Prominenten. Thomas Fuchs, Vizepräsident der SVP der Stadt Bern und Grossrat. Er sagt:

Ganz am Anfang der Schweizerischen Bundesverfassung ist unter den garantierten Grundrechten etwas sehr Wichtiges festgehalten: 1. Kapitel, Art. 8: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.»

Der darauffolgende Absatz schreibt fest, dass niemand diskriminiert werden darf, gemäss einer langen Liste von Kriterien wie Herkunft, Rasse, Alter und Geschlecht. Das gilt für Schweizer …

Artikel lesen