Schweiz

Fricker bezog sich bei seinem Schweinetransport-Vergleich auch auf Auschwitz. bild: keystone

Israel-Schweizer prüfen: Hat Frickers Auschwitz-Vergleich strafrechtliche Folgen?

Der Vergleich zwischen Schweine- und Judentransporten des Grünen-Nationalrats Jonas Fricker hat nicht nur Entrüstung und Distanzierung ausgelöst. Jetzt stellt die Organisation der Schweizer in Israel auch die strafrechtliche Frage.

29.09.17, 15:08

Für sie sei die Angelegenheit nach Frickers Entschuldigung erledigt, sagte der Schweizerische Israelitische Gemeindebund am Donnerstag. Härter ins Gericht mit dem Grünen-Nationalrat gehen die Auslandschweizer in Israel, wie aus einem Schreiben an die Medien heute Freitag hervorgeht.

«Mit grosser Bestürzung» hätten sie vom Votum des Nationalrates Jonas Fricker Kenntnis genommen, schreibt Erich Bloch von der Schweizerischen Gemeinschaft und Auslandschweizer-Organisation in Israel. Fricker hatte in einer Rede im Nationalrat Schweine- mit Judentransporten verglichen. «In ihrer Gemeinschaft befinden sich Menschen, die den Holocaust erlebt haben. Auch die Zweitgeneration ist immer noch mitbetroffen und benötigt Hilfe. Wie kann ein orientierter Mensch einen solchen ungeheuren Vergleich wagen?»

Jonas Frickers Votum im Nationalrat zur Fair-Food-Initiative, 28.9.2017

Video: © parlament.ch

«Unsere Betroffenheit ist gross», schreibt Bloch. «Es ist uns nicht gleich, welche Argumentationen in unserer Heimat von Politiker vertreten, denn Im Kontext mit dem Tierschutz muss man sorgfältig und mit Besonnenheit Worte finden. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang antisemitische Vergleiche missbraucht. In aller Form protestieren wir und überprüfen auch, ob die Argumentationen von Nationalrat Fricker strafrechtlich relevant sind.» Eine simple Entschuldigung, so Bloch, sei ungenügend.

Zur strafrechtlichen Frage äussert sich auch die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR). Martine Brunschwig Graf, ehemalige Genfer FDP-Nationalrätin und heutige Präsidentin der EKR, sagt auf Anfrage: «Der Vergleich von Herrn Fricker ist unangemessen, dies hat er ja aber auch selber umgehend eingeräumt und sich dafür in aller Form entschuldigt. Zu bewerten, ob dieser Vergleich eventuell strafrechtlich relevant sein könnte, ist nicht die Aufgabe der EKR sondern gegebenenfalls die der Strafverfolgungsbehörden.» (roc/dbü)

Jonas Fricker entschuldigt sich.

Video: © parlament.ch

 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • Rabbi Jussuf 30.09.2017 01:35
    Highlight Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund hat wahrscheinlich auch nur reagiert, weil er zu einer Stellungnahme genötigt wurde.

    Bloch hingegen: "...Immer wieder werden in diesem Zusammenhang antisemitische Vergleiche missbraucht...." sollte vielleicht seine Sätze nach einem Sinn durchforsten.
    Ich sehe beim besten Willen nicht, was uns Herr Bloch damit sagen will.
    11 6 Melden
  • Rabbi Jussuf 30.09.2017 01:24
    Highlight Ich kann den Ausspruch drehen und wenden, wie ich will, ich sehe nichts Antisemitisches darin, strafrechtlich Relevantes schon gar nicht.

    Etwas geschmacklos vielleicht. Das war's dann auch schon.

    Sehr viel geschmackloser sind diverse Kommentare hier.
    32 7 Melden
  • tzhkuda7 29.09.2017 22:27
    Highlight Naja als Freund eines Metzgers hats schon entfernt was. Tiertransporte sind meist in der Nacht, deswegen sieht man das sehr selten.

    Die sind da im Wagen eingepfercht und werden alle direkt ins Schlachthaus gefahren. Wer sich mal so ein Video angesehen hat, weiss wie stressig es für die meisten Tiere ist. Dann kommen sie unter das Bolzenschussgewehr jo sieht ganz schön toll aus das ganze.
    Esse mein Fleisch trotzdem weiter, Koscher erspare ich euch jetzt was se da mit den Tieren machen sonst bin ich Antisemit, Antiveganer, Antivegetarier sowie Antitierschützer
    39 8 Melden
    • Nuka Cola 02.10.2017 00:30
      Highlight Sorry das du von mir ein Blitz bekommen hast, wollte dir ein Herzchen geben, aber mein Touchscreen ist teilweise etwas fantasievoll, wenns um die vermeintliche Position meines Fingers geht.
      2 0 Melden
  • Fischra 29.09.2017 22:03
    Highlight Ein Holocaustvergleich ist ein No- Go. Ich denke das weiss er aber mittlerweile auch. Seine ganze Rede hat er damit vertan. Ein antisemit ist er aber garantiert nicht.
    20 24 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 30.09.2017 08:55
      Highlight Antisemitismus ist aber gerade unter Linken weit verbreitet und akzeptiert.
      10 22 Melden
    • karl_e 30.09.2017 16:37
      Highlight Roterriese: Wenn man als Linker gegen die israelische Apartheids-Politik Stellung nimmt, so ist man mitnichten Antisemit, denn merke auf: Die Palästinenser sind imfall auch Semiten.
      10 3 Melden
    • Hopp Langnou!!! 01.10.2017 19:52
      Highlight @Roterriese: diese Aussage must du mir jetzt noch ausführen. Ich seehe es ziemlich umgekehrt.
      2 1 Melden
  • Telomerase 29.09.2017 22:01
    Highlight Der fast schon automatische und gedankenlose Gebrauch der Nazikeule von Links ist mir auch ein Dorn im Auge, aber strafrechtliche Folgen sind in diesem Fall völlig übertrieben.
    37 11 Melden
  • andrew1 29.09.2017 21:55
    Highlight Klar war die aussage daneben. Aber meine güte man muss auch nicht jedes wort in die Wagschanlage legen, ein riesen theater machen und sich widermal "offended" fühlen. Gibt schlimmeres. Da wird wohl durch falsche politische entscheidungen von politiker größeren schaden angerichtet als hier.
    62 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2017 20:36
    Highlight Er hat gesagt das ihn die Schweinetransporte an die Deportationszüge in einem Film erinnern und schon ist er antisemit...???

    Sicher ist seine Aussage nicht angebracht, insbesondere die Ergänzung das die Schweine alle sterben...

    Aber antisemit??
    70 13 Melden
    • Rendel 29.09.2017 21:15
      Highlight Es sagte keiner er sei Antisemit, nur dass es ein antisemtischer Vergleich war.
      15 27 Melden
    • 4kant 29.09.2017 21:24
      Highlight Für diese Assoziation könnte man auch zum Psychopathen erklärt werden.
      Der hat Schwein g'habt!
      15 10 Melden
    • häfi 29.09.2017 21:33
      Highlight Ich verstehe dich.
      Nur...muss man wissen, das viele Linke, traditionell Antisemiten sind.
      In diesem Zusammenhang besteht bei dieser Aussage tatsächlich eine gewisse Brisanz.
      17 44 Melden
    • Mr. Malik 29.09.2017 22:36
      Highlight @häfi
      Unsinn...
      Viele "linke" philosophen und vordenker waren/sind juden/israelis.
      Dir ist schon klar, dass das "sozialisten" in nationalsozialisten, nichts mit links zu tun hat?
      Oder sprichst du auf den antideutschen diskurs in der linken szene deutschlands an?
      Deine behauptung ist stuss..
      21 13 Melden
    • häfi 30.09.2017 09:40
      Highlight Malik
      Nein sorry, du bist am stussen, wirklich.
      Muss ich nochmals das Bild mit dem bösen Jüdischen Kapitalisten posten, mit dem die Juso vor ein paar Monaten für Furore sorgte?
      Der antijüdische Reflex, sitzt bei vielen Linken tief.
      Nur weil du dies offenbar nicht weisst, heisst das leider noch lange nicht, das es nicht so ist.
      Überigens, Sozialisten und Nationalsozialisten sind leider sehr nahe zusammen. Auch da scheinst du Lücken zu haben.
      Nimm dir doch mal Zeit und informiere dich etwas über deine Gesinnung.
      Du wirst ev. noch staunen.
      8 12 Melden
    • Rendel 30.09.2017 13:17
      Highlight Wen meinen sie denn mit Linke?
      Worauf beruht diese Tradition?
      Wie definieren sie denn Sozialisten?
      6 3 Melden
    • häfi 30.09.2017 16:12
      Highlight Rendel...verwechsle mich nicht mit deinem Geschichtslehrer, dem du offenbar nie begegnet bist.

      Aber ok. ich will mal nicht so sein:

      http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37960/antisemitismus-von-links?p=all

      4 4 Melden
    • karl_e 30.09.2017 16:42
      Highlight @häfi: Du vergisst offenbar, dass etliche sehr bedeutende Linke Juden waren: Marx, Engels, Bebel, Luxemburg, Liebknecht, Trotzki etc. etc. pp. Waren das vielleicht Antisemiten? Du hast da doch ein paar Lücken in deinen Kenntnissen über den Sozialismus.
      7 3 Melden
    • häfi 30.09.2017 17:02
      Highlight karl_e
      Nein, habe ich nicht vergessen.
      Nur, sind Teile der Linken eben trotzdem traditionel Antisemitisch.
      Paradox, nicht wahr?
      7 8 Melden
    • Rendel 30.09.2017 17:44
      Highlight Dann führ mal begründet aus Häfi und beantworte bitte mal noch meine Fragen.
      7 2 Melden
    • häfi 30.09.2017 18:26
      Highlight Dazu habe ich dir den Link gepostet.

      Der beantwortet dir deine Fragen.
      Aber, wir sind nicht mehr Unterstufe.

      Die Inhalte musst du dir selbst erarbeiten.
      Sprich: lies den Text.
      2 7 Melden
    • Rendel 30.09.2017 18:45
      Highlight Nein, der Link beantwortet die Fragen nicht!
      Dass es Linke gibt, die auch antisemitisch sein können, war ja nicht meine Frage. Die geschichtlichen Fakten sind mir bekannt. Sie verallgemeinern und sprechen von Tradition. Und wie sie Linke definieren weiss ich auch nicht, da hilft ein Link nix. Und dann noch meine Frage wie definieren sie Sozialismus. Die blieb auch unbeantwortet.
      6 0 Melden
    • Saraina 01.10.2017 07:08
      Highlight Häfi: hä? Meine beste Schulfreundin stammte in dritter Generation aus einer Familie Erzlinker. Ihr Grossvater war Gründungsmitglied der hiesigen kommunistischen Partei. Mit ihr zusammen bin ich jeweils Gelder für Kibuzzim sammeln gegangen. Von Buber oder Liebknecht und anderen bedeutenden Juden habe ich durch sie zum ersten Mal gehört.
      7 0 Melden
    • karl_e 01.10.2017 11:59
      Highlight @häfi, gewiss sind Teile der Linken antisemitisch, trotz ihrer grossen Vordenker. Genau so sind noch grössere Teile der Rechten antisemitisch. Wir dürfen sogar feststellen, dass grosse Teile des Volkes ganz allgemein zumindest latent antisemitisch sind. Oder warum findet man bei unseren Grossverteilern kaum noch Jaffa-Orangen oder israelische Erdnüsse?
      1 4 Melden
    • Saraina 01.10.2017 14:53
      Highlight weil andere Länder diese Produkte günstiger liefern? Weil von der Schweiz gefordert wird, dass Produkte aus den besetzten Gebieten gesondert ausgewiesen werden? In Coop und Migros gibt es Kartoffeln, Avocado, Grapefruit und Süsskartoffeln aus Israel, Produkte von Sodastream und x- Plastikprodukte aus Israel. Alle diese Produkte werden auch gekauft. Abgesehen davon wäre der Verzicht auf Produkte eines Landes, mit dessen Politik man nicht einverstanden ist, noch kein Zeichen von generalisiertem Hass auf das ganze Volk, geschweige denn den Willen zur Diskriminierung aller Volksangehörigen.
      5 0 Melden
    • häfi 01.10.2017 15:08
      Highlight karl_e
      Es geht bei dieser Disskusion aber spezifisch um linken Antisemitismus. Und nicht um Antisemitismus allgemein.

      Dass es keine Jaffa Orangen mehr gibt, finde ich persönlich gut. Ich boykotiere Produkte aus Israel, da ich nicht einverstanden bin, mit Netanjahu und der Siedlungspolitik.
      3 2 Melden
    • Rendel 01.10.2017 15:19
      Highlight Wenn man die Politik Israels verurteilt, muss man noch lange kein Antisemit sein. Nur wenn man Jude und Israel nicht trennen kann und alles in einen Topf wirft.
      4 0 Melden
    • Rendel 01.10.2017 18:15
      Highlight Nein, es geht nicht spezifisch um linken Antisemitismus in dieser Diskussion, häfi, was immer sie darunter verstehen. Es geht um eine Verfehlung eines Politikers der Grünen.
      Sie sind ja nicht einmal bereit zu definieren, was sie unter links verstehen, verwenden das Wort aber ständig.
      Sie sind an einer Diskussion ja gar nicht interessiert.
      2 0 Melden
    • Saraina 01.10.2017 22:44
      Highlight Zu Jaffa Orangen: "Statt 42.000 Hektar Anbaufläche wie in den 70er-Jahren gibt es heute nur noch rund 17.500 Hektar, auf denen in Israel Orangen oder Grapefruits geerntet werden. Also kam man auf die Idee, den Markennamen zu verkaufen. „Wir haben Unternehmen in Ländern auf der südlichen Erdhalbkugel erlaubt, Zitrusfrüchte, die unseren Qualitätsstandards entsprechen, unter dem Namen Jaffa zu vermarkten“, so Amit. „Dafür erhalten wir dann eine Provision.“ Die Ergebnisse sind jedoch recht bescheiden. Bis dato kaufte nur Südafrika das Label, jüngst auch ein Produzent aus Spanien."

      0 0 Melden
  • EvilBetty 29.09.2017 19:32
    Highlight Huuupets?
    24 12 Melden
  • derEchteElch 29.09.2017 19:28
    Highlight Da haben wir es wieder. Linker Rassismus. Wird Zeit, dass diese auch mit der Nazikeule verurteilt werden, wie es Linke für gewöhnlich tun. Eine Verurteilung dieses Grünen/Linken wäre eine deutliche Message an die selbsternannte Elite und Allwissenden, welche die Weisheit immer für sich beanspruchen.
    37 53 Melden
    • Baba 29.09.2017 21:07
      Highlight Nein echter Elch, hier gibt es nichts nachzutreten, da sich Fricker umgehend und glaubwürdig entschuldigt hat!
      26 15 Melden
    • Benot 29.09.2017 22:24
      Highlight d.E.E. :
      Habe Dir schon 10x erklärt dass Du "Nazikeule" falsch verwendest une was der Begriff tatsächlich bedeutete.
      Prallt bei Dir ab, als wäre Dein Gehirn ein Betonklotz.
      28 5 Melden
    • derEchteElch 29.09.2017 22:25
      Highlight Aha.. wenn man sich folglich umgehend und "glaubwürdig" entschuldigt, kann man sagen was man will? Das behauptest du hier.

      Im übrigen, eine Entschuldigung ist nicht glaubwürdig, sondern höchstens glaubhaftig.
      8 32 Melden
  • TheDude10 29.09.2017 19:08
    Highlight Man sollte lieber richtige Antisemiten angehen, anstatt anti antisemiten für unglücklich gewählte vergleiche übertrieben zu verurteilen.
    54 13 Melden
  • 4kant 29.09.2017 19:06
    Highlight Es ist logisch, dass der Schweizerische Israelitische Gemeindebund diesen und alle Vergleiche mit dem Holocaust verfolgen muss.
    Warum?
    Weil der Holocaust das Allerschlimmste ist, was je verbrochen wurde. Wer also den Holocaust mit irgendetwas vergleicht, kann es daher nur mit etwas weniger schlimmem vergleichen. Daraus resultiert eine Verharmlosung des Holocaust, was schon ziemlich deutlich Richtung einer Verleugnung geht.
    Das muss für den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund ganz klar eine nicht hinnehmbare, antisemitische Beleidigung darstellen.
    Also: keine Holocaustvergleiche!
    16 62 Melden
    • Rendel 29.09.2017 21:13
      Highlight Für den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund, ist die Sache mit der Entschuldigung von Fricker erledigt. Lesen sie doch den Artikel.
      33 7 Melden
    • karl_e 30.09.2017 16:45
      Highlight 4kant: Was geschah mit den Indianern? Only a dead Indian is a good Indian. Sagten sie, die heldenhaften Pioniere.
      4 1 Melden
    • 4kant 30.09.2017 21:22
      Highlight @karl_e
      Gutes Beispiel. Eine Horde Wilder in Lendenschürzen und mit Federkopfschmuck ist etwas etwas anderes als ein von Gott auserwähltes Volk, dem das Land gehört, wo Milch und Honig fliesst.
      Ich glaube, das ist die Erklärung, wonach Sie suchten.
      1 4 Melden
    • karl_e 01.10.2017 12:01
      Highlight @4kant: jetzt begreife ich, was du wie gemeint hast. Bitte anulliere meinen Blitz.
      0 0 Melden
  • Lutzi Fehr 29.09.2017 18:37
    Highlight Wenn ein vom Souverän gewählter Nationalrat eine während der offiziellen Session gemachte Aussage anderntags revidieren muss, zeugt dies schlichtweg von Inkompetenz. Der Nationalrat ist kein Stammtischforum sondern die gesetzgebende Behörde auf nationaler Ebene. Der Vorwurf geht auch an die Verantwortlichen seiner Partei, welche ihn an diese Position gelotst haben.
    25 58 Melden
    • 4kant 29.09.2017 19:07
      Highlight Jawohl! Eine Aussage anderntags zurückzunehmen ist unter jeder Sau, besonders als Politiker.
      19 13 Melden
    • Rendel 29.09.2017 19:19
      Highlight So ein Blödsinn. Es ist ein Qualitätsmerkmal, wenn man sich entschuldigen kann und einen Fehler zugeben.
      59 8 Melden
    • phreko 29.09.2017 19:36
      Highlight Oha, also soll jeder gehen, der wie am Stammtisch spricht?
      Da würde ein gewissen Teil des Raumes ziemlich leer werden...
      31 7 Melden
  • Focke 29.09.2017 17:51
    Highlight Der Vergleich ist unpassend und falsch gewählt. Jedoch glaube ich nicht, dass Herrn Fricker damit die Opfer von diesem dunklem Kapitel schaden wollte. Tragisch& peinlich, dass ein Nationalrat so einen Müll verzapfen kann!!!
    40 10 Melden
  • Darkside 29.09.2017 17:46
    Highlight Mein Gott, er hat in der Hitze des Gefechts einen unpassenden Vergleich gebracht, bar jeder Bosheit, und hat sich umgehend mehrmals entschuldigt. Jetzt ist dann auch Mal gut. Dieses ewig empörte Opfergehabe gewisser Kreise wegen jeder Kleinigkeit ist genauso unnötig.
    95 18 Melden
    • Rendel 29.09.2017 19:05
      Highlight Sie haben keine Ahnung was ein Trauma für einen Betroffenen (und manchmal die Nachkommen) bedeutet.

      Ich bin auch nicht für strafrechtliche Massnahmen in diesem Fall.
      11 34 Melden
    • Rendel 29.09.2017 22:31
      Highlight Mit Opfergehabe hat das eben nichts zu tun. Das zeigt ja, dass sie keine Ahnung haben. Sie führen sich grad auf, mit mein Gott, diese Empörten..blabla.
      9 15 Melden
    • Darkside 30.09.2017 00:35
      Highlight Ich schrieb "Gewisse Kreise". Organisation "Schweizer in Israel".
      Darum geht's. Nicht wirklich Betroffene, die Meisten zumindest behaupte ich mal.
      9 3 Melden
    • Rendel 30.09.2017 15:40
      Highlight Um Behauptungen geht es eben gar nicht. Die Bibel behauptet auch, Jesus sei über Wasser gelaufen.
      1 3 Melden
    • Darkside 30.09.2017 22:20
      Highlight Du behauptest doch auch besser Bescheid zu wissen als ich. So what.
      1 1 Melden
  • ujay 29.09.2017 17:44
    Highlight Künstliches Getöse.....«Mit grosser Bestürzung».....kommt wieder mal auf den Teppich.
    54 18 Melden
  • Rendel 29.09.2017 17:27
    Highlight Ich verstehe, dass so mancher traumatisierte Jude getriggert ist, durch die Aussagen von Fricker. Sind halt immer noch alte Wunden, die auch Generationen überdauern.

    Doch dafür braucht man ein gewisses Verständnis, wenn man auch nicht mit der Reaktion von den Schweizer Juden in Israel einverstanden sein muss.


    18 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.09.2017 14:09
      Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass es keines der tatsächlichen Opfer gejuckt hat.
      5 2 Melden
  • Bijouxly 29.09.2017 16:38
    Highlight Kann ja gleich eine Sammelklage noch gegen das Hotel in Davos machen. Einfach nur doof, echt.
    64 20 Melden
  • D.L. 29.09.2017 16:30
    Highlight Ab wann hat eine Übertreibung strafrechtliche Folgen? Oder ab wann ist sie Blödsinn?
    65 8 Melden
  • Datsyuk 29.09.2017 15:57
    Highlight Sorry, das ist ein Witz.
    71 12 Melden
  • FrancoL 29.09.2017 15:55
    Highlight Wenn man dem Holocaust gerecht werden will, dann muss man mit diesem Theater wegen der Aussage des grünen Politikers aufhören.
    Man soll den Holocaust als einen der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte der Neuzeit verurteilen aber gleichwohl nicht jede Aussage in Sachen Juden, wenn sie denn nicht despektierlich gemeint sind, auf die goldene Waagschale zu legen.
    Fricker hat sich mehrmals entschuldigt und gut soll es sein.
    91 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2017 15:38
    Highlight Der Holocaust gehört zum Schlimmsten, was Menschen einander angetan haben. Darüber sind sich die meisten einig, vielmehr als man ja nicht daran beteiligt war. Am Schicksal der Tiere, welche von uns gefressen werden, sind wir alle ziemlich direkt beteiligt. Beides ist tragisch, man sollte es nicht gegeneinander ausspielen.
    40 14 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.09.2017 15:32
    Highlight Ach, was für ein Theater!
    107 16 Melden
  • Staatsgebeutelter 29.09.2017 15:28
    Highlight Strafrechtlich nicht relevant sonst kann sich die Schweiz den Titel Bananenrepublik gleich selber montieren.
    81 14 Melden
  • w'ever 29.09.2017 15:19
    Highlight was damals mit den juden und dem holocaust passiert ist, ist nach wie vor eine schlimme geschichte und darf auch nicht verleugnet werden. aber dieses ewige gejammere was früher einmal schlimmes passiert ist kannn gerne mal aufhören.
    88 24 Melden
  • Pasch 29.09.2017 15:13
    Highlight Aber sonst gehts gut?
    77 15 Melden

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starben letztes Jahr an den Folgen von häuslicher Gewalt. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich um Frauen oder Mädchen. Zusätzlich sind in der Statistik 52 versuchte Tötungen verzeichnet.

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