Schweiz

Der neue Bundesrat und seine Frau (links) lassen sich auf dem Bundesplatz feiern. Bild: KEYSTONE

Ein Tessiner und «Papierli-Schweizer»: Warum Ignazio Cassis die richtige Wahl ist

Das Parlament hat den Anspruch der Frauen übergangen und Ignazio Cassis in den Bundesrat gewählt. Der Entscheid ist trotzdem gut, denn Cassis vertritt zwei wichtige Minderheiten.

20.09.17, 11:30 20.09.17, 22:23

Die Bundesversammlung hätte die achte Frau in die Landesregierung wählen können. Sie entschied sich für den achten Tessiner. Dieses Missverhältnis wurde wiederholt angesprochen. Dennoch empfindet man wenig Bedauern für Isabelle Moret. Die Waadtländerin hat einen schlechten Wahlkampf geliefert. Und selbst Unterstützerinnen monierten, dass sie ihre Rolle als alleinerziehende Mutter von schulpflichtigen Kindern nicht klarer hervorheben wollte.

Der Genfer Pierre Maudet wäre ein fähiger Bundesrat. Ihm fehlte jedoch der Rückhalt in Bundesbern. Deshalb gelang es der SP nicht, eine Allianz gegen Ignazio Cassis zu schmieden. Der Anspruch der Sozialdemokraten, erneut eine linksfreisinnige Persönlichkeit in den Bundesrat zu befördern, war ohnehin vermessen. Die FDP hat sich nun einmal mit Erfolg als rechtsbürgerliche Partei positioniert. Cassis steht exemplarisch für diese Entwicklung.

Ignazio Cassis ist neuer Bundesrat

Seine Rolle als Krankenkassen-Lobbyist und seine Anbiederung an die SVP sorgten im Vorfeld für Stirnrunzeln. Muss man nun befürchten, dass er sich im Bundesrat als Marionette der Blocher-Partei verhalten wird? Selbst gemässigte Sozialdemokraten winken ab. Allzu viel werde sich nicht ändern. Bundesrat Cassis hat nicht zuletzt mit seinen Ansichten in der Drogenpolitik gezeigt, dass er den Mut zu eigenständigen und kontroversen Positionen hat.

Auch der Vergleich mit Eveline Widmer-Schlumpf sticht nicht. Die Bündnerin war eine «Hors-sol-Bundesrätin» ohne starke Hausmacht. Sie war auf Gedeih und Verderben abhängig von der Mitte-links-Koalition, die sie gewählt hatte. Ignazio Cassis ist als bisheriger FDP-Fraktionschef ein anderes Kaliber.

Aus zwei Gründen muss man seine Wahl besonders begrüssen. Mit ihm ist die italienische Schweiz wieder im Bundesrat vertreten. Nur zu oft hatte man im Wahlkampf das Gefühl, dies sei eine Lappalie, nach dem Motto: Mit den Tessinern kann man es machen, sie haben keine Alternative. Italiener wollen sie nicht sein, und die Unabhängigkeit fordert nicht einmal die Lega.

Dabei geht es um nichts weniger als den Charakter der Schweiz als Willensnation, die keine gemeinsame Sprache und Kultur aufweist. Bundesrat Cassis hat dies in seiner Ansprache betont. Daraus ergibt sich der verfassungsmässige Anspruch, immer mal wieder in der Landesregierung Einsitz zu nehmen. Nicht zuletzt weil die Tessiner sich vom Rest des Landes oft missverstanden fühlen.

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

59s

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

Video: srf

Aus diesem Grund wäre es auch wünschenswert, wenn Bundesrat Cassis das Aussendepartement übernehmen würde. Als Vertreter eines sehr europa- und zuwanderungsskeptischen Kantons kann er die unter Didier Burkhalter ziemlich abgehobene Europapolitik auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Gleichzeitig ist Cassis Pragmatiker genug, um die Bedeutung der bilateralen Verträge und die Grenzen der Schweiz im Umgang mit der EU richtig einzuschätzen.

Schliesslich gibt es einen Aspekt, der im Wahlkampf interessanterweise kaum zur Sprache kam, ausser bei den Querelen um die Rückgabe seines italienischen Passes. Ignazio Cassis ist ein Secondo. Er wurde mit 15 Jahren eingebürgert. Aus der Perspektive strammer Patrioten ist er somit ein «Papierli-Schweizer».

Cassis ist ein gebürtiger Italiener, der in der italienischen Schweiz lebt. Er fällt nicht auf. Das machte es für die SVP einfach, ihn zu unterstützen. Mit einem albanisch-muslimischen Background hätte er es viel schwerer gehabt. Das ändert nichts am positiven Charakter seiner Wahl. Jeder dritte Einwohner der Schweiz hat einen Migrationshintergrund. Die Vertretung dieses Segments im Bundesrat ist ebenso wichtig wie der Anspruch der Frauen.

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Brikne, 20.7.2017
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  • pamayer 21.09.2017 11:43
    Highlight cassis ist ein knallharter lohndumper, outsourcer, ahv bekämpfer, gewinnmaximierer.
    fdp wie's im büchlein steht.
    gut für alles mögliche, aber sicher nicht für die arbeitende mehrheit in der schweiz.
    6 2 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 11:05
      Highlight Aber kein böser Linker und damit der richtige für die SVP-Fans
      1 1 Melden
  • Kubod 21.09.2017 01:50
    Highlight Als Italo-Secondo Schweizer hab ich jetzt auch einen Bundesrat.
    Fühlt sich gut an. Irgendwie in der Mitte angekommen.
    Die Schweiz als Willensnation hat schon viele Einflüsse und Einwanderungen von aussen überlebt und ist damit gewachsen.
    Ich hoffe, diese Stärke zur Assimilation von "Fremdstämmigen" bleibt ihr erhalten. Die Schweiz fordert und fördert. Nicht immer einfach, aber immer mit der Garantie darauf, dass man sich aus eigener Kraft und mit dem Willen etwas zu bewegen, ein gutes Leben schaffen kann. Ich vergleiche mit anderen Ländern, in denen ich gelebt habe und bin dankbar.
    5 2 Melden
  • Spooky 20.09.2017 22:18
    Highlight Gute Wahl! Gratuliere!

    Das Tessin ist der wichtigste Kanton der Schweiz.

    Andernfalls hätten wir ja nicht den längsten Tunnel der Welt gebohrt, um ins Tessin zu kommen, oder?
    20 3 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 07:19
      Highlight Dann kann sich das Tessin ja selber finanzieren
      7 17 Melden
  • rodolofo 20.09.2017 21:39
    Highlight Gratulation für die Wahl von Ignazio Cassis!
    Ich hätte mir zwar von Kopf her den Genfer Maudet bevorzugt, weil er mehr "Linksliberal" zu sein scheint.
    Aber vom Herzen her freue ich mich sehr, dass die Italienische Schweiz wieder im Bundesrat vertreten sein wird!
    Alles Andere wäre irgendwie stossend gewesen.
    Ignazio Cassis ist mir rundum sympathisch!
    Er bringt einen ruhigen, sachlichen Stil mit einem freundlichen Umgangston in die Politischen Debatten und Auseinandersetzungen, was eigentlich gar nicht meinen Clichée-Vorstellungen vom lauten, launischen und aufbrausenden "Italo" entspricht...
    5 6 Melden
  • Eagle21 20.09.2017 17:24
    Highlight Interessant wäre es zu sehen, wie die anderen Parteien reagieren würden, wenn die SVP als Nachfolgerin für Ueli Maurer Frau Martullo-Blocher aufstellen würde. Viel Führungserfahrung, schulpflichtige Kinder - die Linken verhalten sich meiner Meinung nach noch viel sexistischer als die Rechten - eine Frau wird nur gewählt wenn sie eher links steht und am besten gar nicht aneckt; siehe Keller-Sutter.
    18 25 Melden
    • Fabio74 20.09.2017 20:17
      Highlight Keller-Suter ist an vorderster Front dabei, die Arbeitsgesetze zu ungunsten der Arbeitnehmer zu schwächen. Noch dümmer könnte man nicht wählen. Ausser man sei Arbeitgeber, Bauer oder so stinkreich, dass man nicht arbeiten muss
      Martullo ist Tochter von Beruf und leitet eine Firma. Reicht das als Qualifikation?
      20 17 Melden
    • RETO1 21.09.2017 09:17
      Highlight Fabio der Bauernhasser
      5 8 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 18:23
      Highlight @Reto1 nichts ausser dummen Sprüchen?
      Ich will eine Regierung die sich für Arbeitnehmer und Mieter einsetzt.
      3 3 Melden
    • RETO1 21.09.2017 20:05
      Highlight @ Fabio74, ganz schön eingeschränkte Welt, wo's nur Arbeitnehmer und Mieter gibt
      3 3 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 22:12
      Highlight @Reto1 die Bauern haben die SVP. Die Konzerne FDP und SVP.
      Der Arneitnehmer und die Mieter sind den Rechten egal.
      Und Keller-Suter arbeitet gegen den Arbeiter.
      Da muss man dumm sein so eine zu wollen
      2 2 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 11:07
      Highlight @Reto1 ich habe meine Interessen und für die engagier ich mich. Bauernlobbyisten gibt es genug
      1 1 Melden
  • Dr. Lindic 20.09.2017 16:55
    Highlight Hauptsache kein Bauer oder Anwalt.
    25 12 Melden
  • IMaki 20.09.2017 16:17
    Highlight Die Herrliberger Bewegung hat jetzt zweieinhalb Mitglieder in der Landesregierung und die Freisinnigen eineinhalb. Wenn der Johann aus Langetu zurück tritt, wird die Gründerpartei der Schweiz noch zwei halbe Bundesräte haben und die Herrliberger drei. Noch vor dem Ende des Jahrzehnts wird unser Land von mitte-rechts in den rechten Abgrund stürzen. Soll man schon K. Tucholsky zitieren? Eine Regierung ist nicht Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt. Oder reicht es noch für W. Ritschard? Die Schweizer stehen zwar früh auf, aber sie erwachen spät.
    30 47 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 20.09.2017 17:45
      Highlight Lieber in den rechten, als in den linken Abgrund.
      16 33 Melden
    • Fabio74 20.09.2017 20:19
      Highlight @roterriese Sagt ja viel aus was du den SVPlern zutraust...nämlich nichts...
      14 11 Melden
    • Idrisi 20.09.2017 21:06
      Highlight Keine Angst das wird nie geschehen. Die wesentlichen politischen Errungenschaften der Schweiz kamen von den Liberalen oder den Sozialdemokraten. Die SVP wird allenfalls als Störgrösse in die Geschichtsbücher eingehen. Nichts das bleibt. Niemand wird sich an den Sand im Getriebe erinnern.
      10 6 Melden
  • Telomerase 20.09.2017 15:24
    Highlight Ich würde mich wohl auch als "strammen Patrioten" klassifizieren, doch sehe Cassi aufgrund seines Lebenslaufs überhaupt nicht als "Papirlichwizer". Einerseits sein Grad im Militär und andererseits seine Aufgabe des italienischen Passes zeigt doch zur Genüge wo seine Loyalität steht.
    Da kenne ich viele "echte Schweizer", die weitaus weniger Hingabe für die Schweiz zeigen.
    36 39 Melden
    • Peter 20.09.2017 17:25
      Highlight Den italienischen Pass hat er nicht bei seiner Einbürgerung abgegeben, sondern mehr als 40 Jahre später, kurz vor seiner Wahl in den Bundesrat. Das hat ihm entsprechend kritische Bemerkungen von "strammen Patrioten" eingebracht. Hier die Erwägungen von Kollege Christoph Bernet:

      http://www.watson.ch/!304795824
      13 5 Melden
    • Telomerase 20.09.2017 17:47
      Highlight Danke für den Hinweis. Ich stimme mit Bernet überein, dass die Biographie mehr aussagt als der Pass, finde aber auch, dass die Abgabe ein Tatbeweis ist, wo die Loyalität steht. Auch wenn man Cassis Opportunismus unterstellen könnte, im Anbetracht des Zeitpunkts für diese Entscheidung.
      8 2 Melden
  • Lügensperber 20.09.2017 15:05
    Highlight So die Wahl ist vorbei und endlich kann ich das platzieren was mir auch wichtig erscheint.
    Cassis wurde gewählt um beim Abtreten von Frau Leuthard CVP keinen Tessiner wählen zu müssen.
    Die nächsten Bundesratswahlen werden meiner Ansicht nach interessant.

    - 1 Frau ist ein Muss
    - Uri, Schwyz, Nidwalden, Schaffhausen, Jura hatten noch nie einen Bundesrat.

    Einfach mal der jetzigen Logik und Interpretation folgend.

    Über Cassis werden sich noch einige wundern. Er weiss nicht mal was er als Tessiner einbringen kann. Reagiert gereizt und empfindlich. Eben wie ein Schweiz-Italiener.

    23 37 Melden
    • Mockingbird 20.09.2017 16:32
      Highlight Lügensperber, ist Dir eigentlich bewusst, wie pauschalisierend und zutiefst herabsetzend, um nicht zu sagen rassistisch Dein letzter Satz im Kommentar ist?
      32 7 Melden
    • Hierundjetzt 20.09.2017 16:50
      Highlight Der Kanton Tessin hat die Einwohnerzahl der Stadt Zürich.

      Uri die eines Stadtkreises von Zürich.

      Das da die Auswahl an Personal stark limitiert ist, liegt auf der Hand.

      Unser politisches System ist daher exakt auf diese Schwachstellen ausgerichtet. Aus diesem Grund haben wir die Demokratieform "Konkordanz" sowie sehr gut ausgebaute Volksrechte.
      20 4 Melden
  • Rägebogefisch 20.09.2017 14:48
    Highlight Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl; Herr Cassis erscheint mir sehr sympathisch und fähig genug für dieses Amt zu sein. Ob es nun eine Frau oder eine Person mit einem "ausländischen Background" ist, finde ich ziemlich unwichtig. Die Hauptsache ist, er oder sie macht seinen/ihren Job gut und gewissenhaft.
    29 16 Melden
  • Thinktank 20.09.2017 14:45
    Highlight Das Frauenquotenproplem haben nun die anderen Parteien, aber einen Anspruch der Frauen wie in der Einleitung beschrieben, gibt es nicht.
    36 30 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 16:12
      Highlight @sinktank

      "frauen an den kochherd" gehört bekanntlich zum mantra von köppels satire magazin - weshalb erinnern sie uns noch ständig daran?

      32 33 Melden
  • TanookiStormtrooper 20.09.2017 14:43
    Highlight So oder so, es wurde ein FDPler gewählt. Daher hält sich meine Begeisterung etwas in Grenzen.
    30 26 Melden
    • senfmayo 20.09.2017 16:55
      Highlight Ich freue mich für Marcel Koller, dass er so schnell einen neuen Job gefunden hat.
      6 3 Melden
    • Lukas Brunner 20.09.2017 17:01
      Highlight Hast du etwas anderes erwartet?
      7 1 Melden
  • Wehrli 20.09.2017 14:07
    Highlight Schau schau: Die NZZ, der Tagi und Watson einer Meinung. Eine Seltenheit.
    28 3 Melden
  • Griffin 20.09.2017 13:48
    Highlight Wenn er als Migrant wahrgenommen wird, hat das sicher einen positiven Effekt für eine Gruppe, die bislang grossenteils komplett vom politischen Diskurs ausgeschlossen wird.

    Mit der Rückgabe seines Passes hat er sich aber selber davon distanziert und im öffentlichen Diskurs wird er fast ausschliesslich als Tessiner und Schweizer bezeichnet.

    Bin skeptisch, ob Cassis hilft.
    9 19 Melden
    • poga 20.09.2017 17:28
      Highlight @Griffin also dass ein Schweizer Bundesrat als Schweizer angesehen wird, macht mich jetzt nicht wirklich skeptisch. Wenn er den noch ein Zeichen setzt und mit der Abgabe des Italienischen Passes ein Statement abgibt, umso besser.
      6 1 Melden
  • Luca Brasi 20.09.2017 13:24
    Highlight Die Schweiz hat keine gemeinsame Kultur? Hoppla!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kultur

    Und die Tessiner fühlen sich missverstanden? Wie fühlen sich dann Innerschweizer, Thurgauer, Schaffhauser oder Basler? Wann wird deren verfassungsmässig garantierte Zusicherung auf eine "angemessene Vertretung der Landesregionen" verwirklicht (es steht nämlich nicht nur Sprachregion in der Verfassung und auch keine Anmerkung, dass "Sprachregion" wichtiger sei als "Landesregion"?
    48 14 Melden
    • Snowy 20.09.2017 14:08
      Highlight Locker bleiben: Der nächste Basler BR steht bereits fest. Es wird Conradin Kramer sein! :-)

      https://tageswoche.ch/form/portraet/conradin-cramer-der-mann-ohne-makel/
      3 15 Melden
    • Peter 20.09.2017 15:15
      Highlight Wenn man einen sehr weiten Kulturbegriff hat, kann man so argumentieren. Aber die Diskussion der letzten Wochen um die deutsche und die lateinische Schweiz (und die Unterschiede innerhalb dieser) kommt nicht von ungefähr. Wir Deutschschweizer haben doch kaum eine Ahnung davon, was in der Westschweiz oder im Tessin kulturell abgeht. Deshalb hat der sprachliche Faktor für mich auch mehr Gewicht als der regionale, auch wenn das so nicht in der Verfassung steht.
      30 4 Melden
    • Lügensperber 20.09.2017 15:23
      Highlight @Peter B. Für die Mehrheit von uns Tessiner ist Cassis keine Vertretung.
      Wenn es um den Geldadel geht, dann ja.
      Woher nehmen sie sich das Recht zu wissen was die Tessiner brauchen.
      Nun ist das schlechte Gewissen der Schweiz beruhigt und alle können bis zu den nächsten Wahlen ruhig schlafen.
      Mehr jüngere Leute täten der Schweiz gut.
      19 25 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 16:07
      Highlight @Lügensperber

      genau deshalb weil cassis den geldadel vertritt hat ihn die SVP gewählt. um deren stimme zu holen hat er seinen ital. pass abgegeben. die bauernlobby war eigentlich gegen cassis.
      22 14 Melden
    • Lügensperber 20.09.2017 16:53
      Highlight @piedone lo sbirro gehe völlig einig mit ihnen.
      Eigentlich gehört der Geldadel in der SVP in die FDP.
      Da er ja Schweizer ist kann er den Pass abgeben. Dies bedeutet noch nicht, dass der kein Italiener mehr ist. Er kann weiterhin in Italien wählen. Er kann einfach den Italienischen Pass bezw. EU-Pass nicht mehr vorweisen.
      Was die Leute nicht merken ist, dass nie gesagt wurde, dass er die Staatsbürgerschaft von Italien aufgegeben hat. Alles nur Sand in die Augen der Bürger streuen. Die SVP fällt drauf rein. Hihi
      Da schätze ich die Haltung von Herr Maudet viel ehrlicher ein.

      Wir werden sehn.
      7 11 Melden
  • Markus Kappeler 20.09.2017 13:17
    Highlight Ist dies das Ende der Mittelinks Kollation? Ich kann es nur hoffen. Wenn jetzt noch No Billag durchkommt, dann tschau SP/CVP/Grüne.
    28 77 Melden
    • esmereldat 20.09.2017 14:38
      Highlight Warum tschau? Lösen sich die Parteien dann auf?
      26 6 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 14:40
      Highlight Also Sie begrüssen die SP/CVP/ Grünen oder dachten Sie tschau heisst nur
      tschüss?
      17 11 Melden
    • Lügensperber 20.09.2017 15:10
      Highlight Warum soll dies das Ende sein. Nur weil sich die SVP/FDP vermeintlich gefunden haben. Das Machtstreben dieser Parteien, alles was dem Volk gehört zum Abschuss freizugeben, wird noch einigen die Augen öffnen.
      27 8 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 16:19
      Highlight @Lügensperber

      "Das Machtstreben dieser Parteien, alles was dem Volk gehört zum Abschuss freizugeben, wird noch einigen die Augen öffnen."

      schön wär`s! ich wünschte sie hätten recht, doch verblendung verhindert reflexion - viele werden sich ewig veräppeln lassen.

      22 10 Melden
    • TheMan 20.09.2017 16:48
      Highlight Alles was dem Volk gehört, zum Abschuss Freizugeben? Das macht doch die SP. Da brauchts keine FDP/SVP. Die versuchen die Schweiz zu vor der EU zu beschützen.
      10 23 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 17:31
      Highlight @Theman: Kleines Beispiel zu Ihrer Aussage? oder ist es das übliche Geplapper?
      10 5 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 17:31
      Highlight @TheMan

      "FDP/SVP. Die versuchen die Schweiz vor der EU zu beschützen."

      😂

      in welcher parallelwelt leben sie?
      18 9 Melden
    • TheMan 20.09.2017 19:03
      Highlight piedone in der Normalen Welt ohne Rosaroten SP Komunistenbrille. Ich weiss ja nicht, in welcher parallelwelt du lebst. FranCol gern. Die MEI war gedacht, um unsere Arbeitslosen die durch die PFZ Arbeit los wurden, zu Arbeit verhelfen. Die SVP versucht unsere Schweizer Kultur zu sichern und unsere Brauche zu Schützen. Die SP versucht, die Schweiz so Billig wie möglich an die EU zu verkaufen.
      7 20 Melden
    • Fabio74 20.09.2017 20:23
      Highlight @TheMan irgendwie süss was du uns erzählst von Onkel Christophs Märchenstunde
      die SVP schafft es Neid, Hass und Missgunst zu etablieren, schafft es dass auf Minderheiten und Arme eingeprügelt wird, während FDP und SVP zusammen Politik fürs Grosskapital, die Konzerne und die Bauern machen.
      Die MEI hätte null Probleme gelöst, weil wem Qualifikationen heute fehlen, dem fehlen sie auch morgen. SVP und FDP wären die ersten gewesen, die die Schleusen für sonderbewilligungen aufgemacht hätten, hätte die Wirtschaft gerufen
      15 5 Melden
    • TheMan 20.09.2017 20:30
      Highlight Ach Fabio, dan Beweis doch Entlich, das ich SVP wähle. Ich warte seit über einem Jahr darauf. Inkl Stimmrechtsausweiss usw. Klar hätte die MEI geholfen. Doch deine Komunistische Partei möchte das nicht. Für ein geeinigtes Europa mit der Schweiz tut die SP alles. Inkl. Lügen (sehen wir gut bei der AHV abstimmung an diesem Weekend) Rentenalter 70. Wen die Pensionskasse meint sie zahle erst mit 70. Und die Lüge mit 10000 Einwanderer im Jahr. Und der Kriminalität die mit den Asylanten kommt. Ach vergessen. Sind alles Einzelfälle nach SP.
      2 9 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 21:00
      Highlight dem kommentar von fabio74 ist nichts beizufügen - ob der adressat inhaltlich folgen kann ist allerdings zu bezweifeln.
      9 1 Melden
    • TheMan 20.09.2017 22:50
      Highlight Ach Piedone ich habs kapiert. SP Wähler Hyperintelligent, Andersdenkende Strohdumm. Es lebe der Komunismus. Das Fabio aber nicht Recht hat, weisst du un mer zu genau.
      1 8 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 22:54
      Highlight @TheMan; Herrlich wie Du da versuchst den Ball den Linken zuzuspielen, aber Du bist ein miserabler Spiel und Du trifft die Richtung nicht!
      Wer genau stellt die Zuwanderer ein? Die Linken? die Linken von denen Du und Deine Mitdenkenden, wenn man denn von denken sprechen kann, immer sagen, dass Sie keine Unternehmer sind. Nun wie sollen denn diese einexistenten Unternehmer der linken Seite die Zuwanderung fördern? Versuch es doch einmal mit einer Erklärung! Die MEI hat die Führung der SVP nie und nimmer gewollt, man wollte aufschrecken so tun als ob, aber weiterhin sich an der PFZ bedienen.
      5 2 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 22:56
      Highlight @Fabio, danke für die richtige Darstellung. TheMan nun bist Du wieder am Ball!
      6 1 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 07:24
      Highlight Man Wer nicht SVP wählt, der plappert nicht Blochers Lügen nach. Der schiebt nicht alle Verantwortung an eine Partei ohne Mehrheit ab.
      Zudem argumentierst du nichr. Kein Wort zu meinen Aussagen. Dein Seelenheil hat Christoph mit der MEI versprochen. Und den folgst du wie die Jünger Uriella folgten
      5 1 Melden
    • TheMan 21.09.2017 07:56
      Highlight Fabio74 lässt du wieder Heisse Luft heraus? Wie Piedone? Du hast im er noch keine Beweise gebracht, das ich SVP wähle. Ich warte. Und es gibt ja sooooo viele Firmen die SVP-Politiker. Das aber die meisten Firmen SP Wählen würden, da die Firmen wussten, die MEI wird nur von Links schwach umgesetzt und nur Links macht alles, das die Chefettage mehr verdient und Billigarbeiter importiert werden können, das Verschweigst du lieber. Und sorry Uriella echt? Da hast du natürlich Beweise. Oder ist das die Nächste Lüge, wie die Vielen andere die du bringst, weil du keine Argumente mehr hast?
      1 8 Melden
    • piedone lo sbirro 21.09.2017 10:28
      Highlight entschuldigen sie die etwas provokative frage TheMan, ich gebe mir ja täglich grosse mühe höflich, sachlich und konstruktiv zu sein, aber glauben sie den stuss den sie hier tippen effektiv selber?
      4 1 Melden
    • TheMan 21.09.2017 16:36
      Highlight Ach piedone ich weiss sogar, das es stimmt. Da ich die Schweiz und Ihre Probleme ohne Rosarote Brille Sehe. Sondern Nüchtern. Mit Offenen Augen. Weil ich zum Teil die Erfahrung selber gemacht habe.
      1 3 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 18:28
      Highlight @Man erzähl doch von deinen Erfahrungen mal...
      Und in welchem Paralleluniversum diese stattfanden.
      Du attackierst, du gehst auf kein Argument ein, sondern schreibst deinen Linken-Hass zu Boden.
      Noch mal: Links hat mit Grün zusammen um die 30%. Wie diese 30% die Politik dominieren soll, wäre interessant zu wissen. Für Mehrheiten brauchts 50% +1Stimme.
      3 1 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 20:15
      Highlight @TheMan; ich frage zwar nie nach Deinen miesen Erfahrungen aber es ist legitim wie Fabio74 doch sich einmal von dir informieren zu lassen. Vielleicht fällt es so aus wie bei einem Sportkollegen, der seit Jahren behauptet er hätte eine arge Benachteiligung in der Gemeinde erfahren und diese sei von links alimentiert worden. Nach längerem Nachfragen und genauerem Hinhören hatte er den Job von einem sehr bürgerlichen Ressortchef gekündigt bekommen und von links hatte da gar niemand die Hand im Spiel. Er meine dann lakonisch, aber die Kündigung habe eine linke Handschrift getragen.
      3 0 Melden
    • Fabio74 21.09.2017 22:17
      Highlight @Man Nachtrag Wer SP und Kommunismus gleichsetzt hat definitiv von Tuten und Blasen keine Ahnung.
      Aber da ja du angeblich nicht SVP wählst, kannst uns ja mal verraten wer deine Stimme kriegt..
      Setz dich mit den Argumenten auseinander anstatt dich in Linken Hass zu suhlen und wälzen
      1 1 Melden
    • TheMan 22.09.2017 11:21
      Highlight Fabio SP=Komunismus. Lerne die Entstehungsgeschichte der SP. Und vergleich mal die Parolen des Komunismus mit der SP. Aber he Augen zu und durch. Besonders, wen man wie du von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.
      0 3 Melden
  • peeti 20.09.2017 12:50
    Highlight Die Tessiner FDP-Sektion hat es geschafft. Aber die 3er-Auswahl war mit zwei Romands eine Farce.
    So bestimmte eigentlich eine Kantonalpartei die Besetzung des freien Bundesratssitzes.
    30 8 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 20:16
      Highlight Ja man hätte auch eine Wahl mit Kopfnicken ansetzen können.
      1 0 Melden
  • m. benedetti 20.09.2017 12:49
    Highlight Gute Analyse.
    12 8 Melden
  • Richu 20.09.2017 12:18
    Highlight Die Voraussage von watson-Journalist P. Blunschi im Artikel vom 16. Sept. zu den Bundesratswahlen war richtig. Er sage nämlich: Für I. Cassis werden fast die gesamte SVP, zwei Drittel der FDP und rund die Hälfte der CVP, stimmen!
    27 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 20.09.2017 14:35
      Highlight Q
      0 8 Melden
    • Peter 20.09.2017 15:17
      Highlight Ob es genauso war, kann man nicht sagen, die Wahl war geheim. Aber ich vermute stark, dass es in diese Richtung ging. Ansonsten muss ich das Lob teilweise weiterreichen. Die Voraussage stammt nicht von mir, sondern von einem hohen Politiker im Parlament.
      13 0 Melden
    • RETO1 21.09.2017 09:28
      Highlight gibt es hohe Politiker??
      1 2 Melden
  • seventhinkingsteps 20.09.2017 12:03
    Highlight > Die FDP hat sich nun einmal mit Erfolg als rechtsbürgerliche Partei positioniert.

    Der Kommentar liest sich als ob Sie diese Entwicklung mit gemacht hätten, Herr Blunschi. Haben Sie nicht mal die Nichtexistenz einer linksliberalen Partei bedauert?
    7 26 Melden
    • Snowy 20.09.2017 14:10
      Highlight Linksliberal: GLP und und mit (gesellschaftpolitischen Abstrichen) die CVP.
      12 3 Melden
    • Peter 20.09.2017 15:19
      Highlight Ja, das habe ich, und tue ich zu einem gewissen Grad bis heute. Der besagte Satz ist eine schlichte Feststellung. Seit sich die FDP konsequent rechts der Mitte positioniert hat, ist sie nach Jahrzehnten des Niedergangs wieder erfolgreich. Man kann natürlich argumentieren, dass die Bürgerlichen der SP wiederholt "Rechtsabweichler" vor die Nase gesetzt hat und sie deshalb Gegenrecht fordern darf. Aber damit verkennt man die Mehrheitsverhältnisse.
      10 2 Melden
    • Richu 20.09.2017 15:26
      Highlight @seventhinkingsteps: Die Grün-Liberalen in der Schweiz vertreten in sehr vielen Sachfragen eine linksliberale Meinung!
      7 13 Melden
    • seventhinkingsteps 20.09.2017 18:53
      Highlight Die Grünliberalen forderb mancherorts krassere Steuersenkungen wie die SVP, definitiv nicht linksliberal

      @Peter Blunschi

      Fair enough. Der Erfolgskurs der FDP lässt sich zumindest zum Teil sicher über die rechtsliberalere Ausrichtung erklären. Man könnte auch böse sein und sagen, sie fuhren im Rückenwind der SVP
      2 3 Melden
  • Clayton 20.09.2017 11:54
    Highlight Es wurde der gewählt, den man wollte. Glückwunsch.
    15 10 Melden
  • piedone lo sbirro 20.09.2017 11:53
    Highlight ein papierli-schweizer ist bundesrat - mit gütiger mithilfe der rechtsnationalen sennenhund- und volkstanz-partei🤔
    49 36 Melden
    • Richu 20.09.2017 14:16
      Highlight @piedone le sbirro: Abschätzig den neuen Bundesrat I. Cassis als ein "Papierli-Schweizer" zu bezeichnen, ist doch recht tiefes Niveau! Sehrwahrscheinlich fehlen dir auch in diesem Falle die guten Argumente.
      20 16 Melden
    • TanookiStormtrooper 20.09.2017 14:39
      Highlight Ist ja nicht so, dass der Allvater vom Herrliberg nicht selbst deutscher Abstammung wäre...

      Aber psssst... bloss nicht weitererzählen 😉
      23 7 Melden
    • piedone lo sbirro 20.09.2017 16:32
      Highlight @Richu

      einmal mehr kommentieren sie ohne den artikel gelesen und verstanden zu haben - so weit nichts neues.

      wissen sie überhaupt was ein papierli-schweizer ist? fragen sie doch in herrliberg nach, der kann ihnen bestens auskunft erteilen...
      ansonsten ist tanookistormtrooper vielleicht so freundlich und erklärt es ihnen.

      zum thema tiefes niveau:
      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-1/artikel/goering-die-weltwoche-ausgabe-12016.html
      10 9 Melden
    • karl_e 20.09.2017 16:51
      Highlight @Richu: Du bist als typischer Deutschschweizr offenbar völlig ironiefrei, sonst hättest Du Piedone richtig verstanden.
      4 13 Melden
    • FrancoL 21.09.2017 20:24
      Highlight @Richu; Man kann die Aussage von Piedone ironisch auffassen, mann kann sie ernst auffassen, Tatsache ist, dass wenn bei jeder Gelegenheit die Sünnelipartei mit solchen Definitionen um sich schmeisst diese eben auch für einen angehenden Bundesrat so angewendet werden können.
      Wenn man nun diesen Ausdruck als abschätzig empfindet dann bitte beim Absender der SVP sich beklagen.
      0 0 Melden
  • praxis 20.09.2017 11:50
    Highlight Ist ok so! Viel Glück wünsche ich ihm in seinem Mandat!
    14 3 Melden
  • simiimi 20.09.2017 11:47
    Highlight Wer die Verfassung kennt weiss, dass die angemessene Vertretung der Sprachregionen explizit bei der Bundesratsbesetzung zu berücksichtigen ist, der Gleichstellungsartikel jedoch allgemein gilt. Verfassungsrechtlich hat die Bundesversammlung daher alles richtig gemacht. Das Frauenthema wurde eh nur hochgekocht um Cassis und einen Rechtsrutsch in der Regierung zu verhindern. Gut das es nicht geklappt hat.
    72 31 Melden
    • Johnny Geil 20.09.2017 14:53
      Highlight Zudem ist es höchst sexistisch einen Bundesrat zu wählen, nur weil derjenige ein anderes Geschlechtsteil hat, als jene Geschlechtsteilmehrheit, die schon im Bundesrat sitzt.
      14 5 Melden
  • Snowy 20.09.2017 11:44
    Highlight Positiv: Entkriminalisierung für Drogennnutzer, Tessiner, restriktiv in Sachen Wirtschaftsmigration, Pro Mindestlohn

    Negativ: Einstellung zu Armee, Landwirtschaft (keine verringerung der Subventionen), Wirtschaft (Krankenkassen-Lobbyist, FDP-Filz)...also so ziemlich alles andere....:-)

    Aber ich will nicht nur schwarzmalen: Immerhin hätte es weit schlimmer kommen können. Bei Karin Keller Sutter wüsste ich unter "Positives" schlichtweg nichts aufzuführen.
    66 35 Melden
    • Richu 20.09.2017 12:39
      Highlight @Snowy: Aber sehrwahrscheinlich wird die FDP-Frau, Karin Keller-Suter, nach dem Rücktritt von Johann Schneider-Ammann in den Bundesrat gewählt. So kann der Frauenanteil im BR wieder erhöht werden.
      18 13 Melden
    • peeti 20.09.2017 12:57
      Highlight Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage: Hoffentlich macht Schneider-Ammann noch mögl. lange auf BR. Denn sonst ist die Keller Sutter so gut wie gewählt (ausser die FDP präsentieren eine Frauen-Auswahl, was eher unwahscheinlich ist).
      16 13 Melden
    • Telomerase 20.09.2017 13:33
      Highlight Ich bin sehr froh, dass er Pro-Armee ist, das bringt hoffentlich etwas Gleichgewicht in den Bundesrat, da ausserhalb der SVP keiner der Bundesräte als Unterstützer der Armee aufgefallen ist.
      28 43 Melden
    • Snowy 20.09.2017 14:00
      Highlight @Telomerase: Bin nicht gegen die Armee. Aber 1/5 unseres Staatshaushaltes ist zuviel. Vor allem in Zeiten wo bei Bildung gespart wird (Dito Landwirtschaft).

      Die Armee muss sich viel stärker in Richtung Cyber- und Terrorabwehr entwickeln. Diese Erkenntnis ist leider noch nicht wirklich durchgedrungen.
      14 10 Melden
    • Snowy 20.09.2017 14:06
      Highlight Bezüglich Keller-Sutter:
      Bin mir bewusst, dass diese Frau bei Ammans Abgang leider beste Chancen hat gewählt zu werden.

      Eine Katastrophe - wer in den 00-Jahren bereits Fussballfan war, weiss wovon ich spreche.

      Ein kleiner Lichtblick bleibt: Nämlich dann wenn die FDP wieder ein Dreierticket zur Wahl stellt und darunter sich noch eine andere Fraue befindet. Dann werden viele Parlamentarier links der FDP dieser Frau die Stimme die geben.
      Natürlich weiss die FDP um diese Möglichkeit und wird darum ein Mann und eine Frau aufs Ticket schreiben.

      Mich schaudert´s...
      9 7 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 14:52
      Highlight @telo: nur ausserhalb des BR? Das Volk ist Dir also Wurst? Denn da verzeichne ich keinen grossen Support für die Armee.
      5 12 Melden
    • Lügensperber 20.09.2017 15:14
      Highlight @Richu oder Fr. Martullo-Blocher, wenn der Ueli geht.
      4 5 Melden
    • Skip Bo 20.09.2017 15:54
      Highlight Snowy, Bildungsausgaben Fakten
      9 6 Melden
    • simiimi 20.09.2017 16:47
      Highlight @Snowy Das Ticket wird wohl aus Gössi und Keller-Sutter bestehen. Beide sind ehrgeizig, kommen aus den richtigen Regionen und sind Frauen(!). Ich würde heute wetten, dass der Ratslinke die Frauenfrage dann plötzlich nicht mehr so wichtig ist, oder aber sie beginnt den Anspruch der FDP auf den zweiten Sitz wieder mal zu attackieren.
      5 4 Melden
    • Snowy 20.09.2017 16:59
      Highlight Alles eine Frage des Blickwinkels.

      https://www.nzz.ch/schweiz/bildungsdebatte-streit-ueber-bildungsausgaben-ld.87752

      Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: Ein Alpenstaat wie die Schweiz ohne Rohstoffe, der komplett vom Dienstleistungssektor abhängt und beinahe gleich viel für die Landwirtschaft wie für die Bildung ausgibt, macht etwas kolossal falsch.
      5 10 Melden
    • Lügensperber 20.09.2017 17:05
      Highlight @Snowy genau deshalb wäre Maudet die ideale Besetzung gewesen. Jung, dynamisch und eher in der neueren Welt von Cyber beheimatet. Warum wurde soviel Geld in den Sand gesetzt? Die alten Mannen (ich bin auch nicht mehr jung) verstehen die Dynamik zu wenig und sind in der Welt der Politspielchen, Geldvermehrung und Angstmacherei beheimatet. Sie streuen den Jungen Sand in die Augen. Beispielsweise wegen der AHV-Revision. Es geht weiter wie bisher.
      3 6 Melden
    • Telomerase 20.09.2017 17:16
      Highlight @Snowy: die Bundesausgaben für die Armee sind bei ca. 6%, also weit weg von deiner 20%-Fantasie...

      @SkipBo: ich bezweifle gerade ob snowy für Fakten empfänglich ist...
      6 1 Melden
    • Telomerase 20.09.2017 17:22
      Highlight @FrancoL: Die Zustimmung zur Armee ist bei der Bevölkerung so hoch wie schon lange nicht mehr.
      6 2 Melden
    • Snowy 20.09.2017 17:25
      Highlight @Sinimii:

      Wenn das Zweierticket aus Gössi und KKS besteht, könnte die Wahl knapp werden. Beide politisieren rechts aussen am FDP-Rand.
      Schwierige Entscheidung für die linke.

      Ich persönlich würde blind jedem anderen Kandidaten (ausser vielleicht Martullo, Hess und Giezendanner..;-) die Stimme geben wenn die Alternative KKS heisst.
      1 3 Melden
    • Skip Bo 20.09.2017 19:36
      Highlight Snowy, bitte bemühe dich um glaubwürdige Quellen. Die LW Ausgaben sind halb so hoch wie für Bildung.
      3 0 Melden
    • Skip Bo 20.09.2017 19:36
      Highlight Facts
      4 2 Melden
    • Skip Bo 20.09.2017 21:07
      Highlight Snowy, Ergänzung: sämtliche Bildungsmassnahmen im LW Bereich werden dem LW Aufgabengebiet belastet. Das wäre in etwa wie wenn die Medizinausbildung dem Gesundheitsbereich belastet würde.
      2 0 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 21:29
      Highlight @Telomerase: bItte Zahlen nennen, denn die Zustimmung im Volk ist weitgehend für den Status Quo und das heisst nicht für die Armee zu sein (!), so wird es zumindest von den entscheidenden Armeekreisen aufgefasst. Es nützt also nichts wenn Sie etwas schön reden wollen.
      1 2 Melden
    • Telomerase 21.09.2017 06:49
      Highlight @FränkieDeBehaupti: die repräse tative ETH-Umfrage widerspricht stark deiner Behauptung, dass es "keinen Support für die Armee" gibt: 82% erachten die Armee als nitwendig, bei den unter 30jährigen 70%.
      Autsch.
      http://www.vbs.admin.ch/de/vbs/zahlen-fakten/meinung-armee.html
      2 1 Melden
    • Snowy 21.09.2017 09:35
      Highlight Telomerase/Skip Bo: Bin sehr wohl für Fakten empfänglich.
      Gebe zu: Ich habe aus der Hüfte mit Halbwissen geschossen. Glaubte zu wissen, dass das Missverhältnis eklatanter sei.
      Mea culpa.

      Trotzdem noch immer viel zu hoch...;-)
      1 3 Melden
    • Telomerase 21.09.2017 13:54
      Highlight @Snowy: du hast nichts gegen die Armee, aber 6% Ausgaben sind immer noch zu hoch...

      Ich klink mich hiermit aus der Diskussion aus und diskutier mit der Wand gegenüber, bringt wohl mehr...
      1 2 Melden
    • Snowy 21.09.2017 15:08
      Highlight Selbst die NZZ sagt,dass bei einer Vollkostenrechnung die Werte weit höher seien.

      "Zu den Vollkosten zählen auch die Militärversicherung, die Kosten in den Kantonen und Gemeinden sowie der staatlich garantierte Erwerbsersatz und die Lohnfortzahlungen der Arbeitgeber. Gemäss der volkswirtschaftlichen Analyse «Die Bedeutung der Armee für die Schweiz» betrugen diese staatlichen und privaten Zusatzausgaben für das Jahr 2011 rund 2 Milliarden Franken – bei einem ordentlichen Militärbudget von 4,3 Milliarden."

      https://www.nzz.ch/schweiz/militaerbudget-der-schweiz-im-windschatten-der-nato-ld.148906
      0 2 Melden
    • Skip Bo 22.09.2017 05:15
      Highlight Vollkostenrechnungen machen es schwierig alle Bereiche miteinander zu Vergleichen. Wenn du das gleiche Schema für die Bildung anwendest, könnte es auch sein, dass dafür das doppelte ausgegeben wird (Schulbusse, Schulwegsicherungen, Nachhilfeunterricht,usw.)
      Es ist ja nicht so, dass die sich die Gelder in Luft auflösen. Damit werden Löhne bezahlt und Arbeitsplätze generiert.
      0 0 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.09.2017 11:33
    Highlight Und wieder mal - ein schwarzer Tag für die Schweizer Frauen :-(
    28 153 Melden
    • Wehrli 20.09.2017 12:54
      Highlight Ist das so wichtig ob der Bundesrat einen Zipfel hat oder nicht?
      Jesus, immer dieses Gejammer !
      66 18 Melden
    • w'ever 20.09.2017 12:55
      Highlight sollte deiner meinung nach nicht die person gewählt werden, die am besten für den job geeignet ist?
      47 10 Melden
    • Scott 20.09.2017 12:55
      Highlight Darf man "schwarzer Tag" überhaupt noch sagen?
      59 13 Melden
    • Max Dick 20.09.2017 12:56
      Highlight Wie nehmen Sie sich das Recht heraus, für Schweizer Frauen zu sprechen? Ich denke, die allerwenigsten kratzt es gross, ob jetzt 2 oder 3 Frauen aktuell im BR sind.
      37 11 Melden
    • AlteSchachtel 20.09.2017 13:07
      Highlight so ein Quatsch! Es ist ein guter Tag für die Schweiz, weil die italienische Schweiz wieder dazugehört.

      Und noch ein Denkanstösschen: Männer werden von Frauen geboren...(und gerade die Generation von Cassio wurde mehrheitlich von Frauen erzogen...)
      29 6 Melden
    • Sille 20.09.2017 13:17
      Highlight Es ist wichtiger eine fähige Person im BR zu haben,als eine Frauenquote zu erfüllen.
      Und ob BR Cassis dem gerecht wird , wird die Zeit zeigen.
      32 6 Melden
    • Aglaya 20.09.2017 13:20
      Highlight Ich als Frau bin nicht der Meinung, dass eine Frau meine Interessen zwingend besser vertreten kann als ein Mann. Das kommt mehr auf die jeweilige Person an, als auf deren Geschlecht.
      39 4 Melden
    • Mockingbird 20.09.2017 13:31
      Highlight Mooooment! Es mag vielleicht ein schwarzer Tag sein für Dich, aber sicher nicht für «die Schweizer Frauen». Ich finde, das bei einer Wahl Positionen und Engagement in erster Linie und geografische Herkuft in zweiter Linie entscheidend sind. Das Geschlecht, wenn überhaupt, nur in dritter Linie. Auch ein Mann kann erfolgreiche Politik machen, die uns Frauen und der Gesellschaft als Ganzes Gutes tut. Eine Frau wählen, nur weil sie eine Frau ist? Nie im Leben!
      39 3 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.09.2017 14:52
      Highlight @w'ever: Dann hätte man noch eher Maudet als Cassis wählen müssen
      3 9 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.09.2017 14:54
      Highlight @Sille: Dann haben Sie also lieber einen Quotentessiner als eine fähige Frau???
      6 19 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.09.2017 14:55
      Highlight @Mockingbird: Einen Krankenkassenvertreter wählen, nur weil er ein Tessiner ist???
      5 13 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 14:57
      Highlight @dick: wenn es die wenigsten Frauen "kratzt" dann ist dies kein gutes Zeichen für die Frauen. Da Sie sich das Recht herausnehmen dies so zu behaupten wäre die Frage an Sie: wieso nehmen Sie sich das Recht dies zu behaupten. Frauen in meiner Umgebung und eher bürgerliche finden es zumindest schade dass man sich nicht mehr um das Thema Frau bemüht hat, allerdings sind es Frauen die eher in leitender Funktion tätig sind.
      5 12 Melden
    • Wehrli 20.09.2017 15:30
      Highlight Moret, die Quotenfrau? Da ist mir Cassis lieber, weil fähiger. Ach ja, Krankenkasse, ui, Mimimimimi
      8 9 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.09.2017 15:54
      Highlight @Wehrli: Mimimi ist immer ein schlagendes Argument ;-)
      7 7 Melden
    • Max Dick 20.09.2017 16:26
      Highlight @FrancoL: Aus irgendeinem Grund habe ich vorrangig noch "Ich denke" geschrieben. Damit stelle ich eben bewusst keine Behauptung an, sondern eine Vermutung. Und wenn ich schreibe "Ich denke", spreche ich auch ganz bewusst nur für mich. Unterschied gemerkt? Und falls es Sie interessiert: Die Frauen, mit denen ich darüber gesprochen habe, sind eigentlich alle der Meinung, dass der oder die Fähigste gewählt werden soll und nichts anderes.
      6 2 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 17:40
      Highlight @Max Dick; Das vorschalten von "ich denke" ist noch kein Grund eine allgemeine Aussage zu posten.
      Auch die Meinung Ihrer wehrten Frauen ist nicht ganz beim Thema, denn es sollte ja immer der oder die Fähigste gewählt werden und da hapert es wenn man dann Regionen in den Vordergrund stellt. Es würde mich schon wundern wenn man schon beim Thema sind: Ist der Cassis der Fähigste? Ich glaube kaum, dies unabhängig von der Frauen/Mannen-Frage, also ist die Aussage dieser Frauen doch eher eine Alibiübung! Oder dann liesse sich fragen: Sind offensichtlich Männer fähiger? (5 zu 2 im BR)
      2 6 Melden
    • Mockingbird 20.09.2017 17:51
      Highlight @FrancoL: Täusche ich mich, oder unterstellst Du mit Deinem Kommentar irgendwie, dass gebildete Frauen die Frauenquote wollen, während es den eher ungebildeten Frauen egal ist. Ich behaupt, ich bin doch ziemlich gebildet und dazu auch nicht gerade dumm. Und mir ist es sowas von egal, ob ein Bundesrat einen Schwanz hat oder nicht, so lange er einen guten Job macht.
      7 2 Melden
    • Sille 20.09.2017 18:59
      Highlight Aftereight
      Wie geschrieben...
      0 1 Melden
    • FrancoL 20.09.2017 21:34
      Highlight @Mockingbird; Ist ja ein Zeichen der Bildung sich so auszudrücken, gratuliere! Es ging bei meinem Kommentar allerdings nicht um Bildung, die Bildung die Du ja im Überfluss zu haben scheinst, sondern um die Feststellung dass diese Sprüche vom dem "Fähigsten" und ähnliches reine Ausflüchte sind, denn dann dürfte man ja keine Kriterien AUSSER der Fähigkeit ansetzen! oder ist man als Tessiner gleich auch noch der Fähigste?
      1 7 Melden

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Ich war in Flüchtlingscamps im Libanon, in Idomeni, in Athen, in der Schweiz – doch erst in Como wurde ich richtig wütend. Ich habe es satt. 

Ein rumpliger Zug, der Trenord, spuckt mich in Como aus und ich stehe mitten im Schlafzimmer von Dutzenden Menschen. Teenies, Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen, Männer in Decken gehüllt auf dem harten Boden.

«Schlaf doch im Dreck», sagen wir zu ihnen. «Sorry, aber bei uns gibt's bestimmt keinen Platz für dich», schreien wir sie an. «Wir müssen auch selber gucken», rufen wir. «Geh doch zurück, wo du hergekommen bist.»

Würdest du das in das kindliche Gesicht von Senait sagen?

Die Schweiz tut das. …

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