Schweiz

Die Rentenreform entzweit die Generationen nicht, sie macht weitere Schritte möglich. Bild: KEYSTONE

Bei der Rentenreform bringen Scherben garantiert kein Glück

Die Altersvorsorge 2020 ist eher ein Flick- als ein Meisterwerk. Eine Ablehnung wäre trotzdem unverantwortlich, denn eine Fortsetzung des Reformstaus bei den Rentensystemen kann sich die Schweiz nicht leisten.

07.09.17, 13:53 08.09.17, 08:42

Wenn man als Babyboomer über die Rentenreform schreibt, gerät man schnell in den Verdacht des Eigennutzes. Auch ich wurde hier in der Kommentarspalte mit solchen Vorwürfen konfrontiert. Denn ich gehöre zur Übergangsgeneration ab 45, die von der Altersvorsorge 2020 doppelt profitiert: Vom 70-Franken-Zuschlag bei der AHV und der Besitzstandgarantie in der zweiten Säule.

Werde ich somit von egoistischen Motiven getrieben, wenn ich für ein Ja zur Reformvorlage am 24. September plädiere? Das wäre nicht professionell. Ich sehe durchaus kritische Punkte in der Monstervorlage, die von Ständeräten im «Hinterzimmer» ausgeheckt und einer hauchdünnen Mitte-Links-Mehrheit im Nationalrat durchgedrückt wurde, im Einklang mit Bundesrat Alain Berset.

Die Rentenreform von Redaktions-Hund Elli einfach erklärt

1m 19s

Die Rentenreform von Redaktions-Hund Elli einfach erklärt

Video: watson/Angelina Graf

Die «Aufstockung» der AHV um 70 Franken pro Monat für Neurentner ist fragwürdig. Sie kommt einer Generation zugute, die vom Drei-Säulen-Modell umfassend profitieren kann. Während die heutigen Pensionierten, die häufig kaum mehr als die AHV haben, leer ausgehen. Und die Erhöhung der Ehepaarrenten muss man als gesellschaftspolitischen Rückschritt betrachten.

Rentenkürzungen sind tabu

Allerdings muss man die Motivation für diese Massnahmen bedenken. Sie sollen die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge von 6,8 auf 6 Prozent kompensieren. In dieser Hinsicht verstehen die Leute keinen Spass: Eine Umfrage des Versicherers AXA hat einmal mehr gezeigt, dass Rentenkürzungen in fast schon «nordkoreanischem» Ausmass abgelehnt werden.

Man kann sich streiten, ob es bessere Möglichkeiten zur Kompensation geben würde. Der springende Punkt, warum man dieser Vorlage zustimmen sollte, ist jedoch ein anderer: Seit 1995 ist keine Reform der Altersvorsorge mehr gelungen. Zwei Anläufe scheiterten in der Volksabstimmung am Widerstand vorwiegend von links, ein weiterer wurde bereits im Parlament versenkt.

«Plan B» überzeugt nicht

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum haben den Reformdruck in den letzten 20 Jahren gemildert. Nun aber geht es ans Eingemachte, denn die grosse Pensionierungswelle bei den Babyboomern steht bevor. Der Druck auf das System wächst. Einen weiteren Scherbenhaufen bei der Reform der Altersvorsorge kann sich die Schweiz schlicht und ergreifend nicht leisten.

Die Gegner der Rentenreform sehen gerade im zunehmenden Druck eine Chance für einen raschen Neuanfang. «Ich vertraue der Politik, dass sie rechtzeitig eine Lösung findet», meint Pro-Single-Präsidentin Sylvia Locher, die die Reform unter anderem wegen der höheren Ehepaarrenten ablehnt. Das ist mit Verlaub naiv. «Plan B» der Gegner überzeugt hinten und vorne nicht.

Frauen haben Vorbehalte

Er sieht vor, die Rentenreform in scheinbar verträgliche Portionen aufzuteilen. In einem ersten Schritt sollen die Erhöhung des Frauenrentenalters und eine Zusatzfinanzierung für die AHV beschlossen werden. Vorausgesetzt wird, dass das Ja der Linken zum Rentenalter 65 für Frauen in Stein gemeisselt ist. Dabei gibt es bereits Signale, die auf das Gegenteil hindeuten.

Im Kontext der nun vorliegenden Reform haben Linke und Grüne diese Kröte geschluckt. In einer gesonderten Vorlage dürften sie zurück in den Kampfmodus schalten. Die Umfragen zur Altersvorsorge 2020 zeigen, dass die Vorbehalte gerade bei den Frauen gross sind. Warum sollen sie die «Gleichstellung» beim Rentenalter akzeptieren, wenn sie bei Lohngleichheit, Karrierechancen oder Kinderbetreuung weiterhin benachteiligt werden?

Hochrisiko-Strategie

Die Absturzgefahr ist folglich schon bei der ersten Stufe von «Plan B» akut. Kaum besser sieht es beim folgenden Schritt aus, der Kompensation für den tieferen Umwandlungssatz bei den Pensionskassen durch die Abschaffung des so genannten Koordinationsabzugs. Sie belastet gerade die Geringverdiener durch höhere Lohnbeiträge.

Mit anderen Worten: «Plan B» ist nicht der Königsweg zu einer besseren Reform, sondern eine Hochrisiko-Strategie. Die nun vorliegende Altersvorsorge 2020 hingegen ist trotz aller Kritikpunkte als Gesamtpaket überzeugend genug, um zumindest für einige Jahre für Entspannung zu sorgen.

«Lieber diese Reform als keine»

Martin Eling, Professor für Versicherungswirtschaft an der Universität St.Gallen, brachte es in der «NZZ am Sonntag» auf den Punkt: «Lieber diese Reform als keine.» Eine Vorlage, die von Gewerkschaftern (Corrado Pardini, Paul Rechsteiner) und wirtschaftsnahen CVP-Vertretern (Pirmin Bischof, Gerhard Pfister) genauso unterstützt wird wie von Feministinnen (Christiane Brunner, Regula Rytz) oder namhaften Unternehmen (Migros, Roche), kann so schlecht nicht sein.

Das gilt auch für die Kritik von Seiten der Jungen. Die frühere Sozialministerin Ruth Dreifuss verweist darauf, dass gerade sie unter der heutigen Situation bei den Pensionskassen leiden. Wegen des überhöhten Umwandlungssatzes komme es zu einer Umverteilung von den Jungen zu den Alten. Was einem System widerspricht, in dem jeder sein eigenes Alterskapital bilden sollte.

Junge werden entlastet

Die Rentenreform stellt folglich in einem ersten Schritt nicht eine Belastung für die Jungen dar, sondern eine Entlastung. Was die Opposition von Jungfreisinnigen und Co. umso bizarrer macht. Mittel- bis langfristig wird die Situation für die jüngeren Generationen durch den demografischen Wandel zweifellos schwierig, aber keineswegs unlösbar. Es ist alles eine Frage des Willens.

Die Schweiz könne diese Herausforderung bewältigen, zeigte sich Martin Kaiser, Ressortleiter Sozialpolitik beim Arbeitgeberverband und Impulsgeber des Nein-Lagers, im Gespräch mit watson überzeugt. Er hat recht. Wir haben alle Voraussetzungen für eine Diskussion auch über heikle Themen wie zusätzliche Finanzierungsquellen oder ein höheres Rentenalter.

Das kann aber nicht geschehen, wenn der Reformdruck immer weiter ansteigt. Deshalb braucht es ein Ja zur Altersvorsorge 2020. Sie ist das Ventil, durch das ein Teil dieses Drucks entweichen kann. Und sie bildet das Fundament für eine möglichst unverkrampfte Debatte darüber, wie unsere Rentensysteme auch in den kommenden schwierigen Jahrzehnten über die Runden kommen.

True Love of Old People

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Brikne, 20.7.2017
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  • CampariOrange 10.09.2017 20:08
    Highlight Lest mal den K-Tipp-Artikel 'Rentenreform, viele gehören zu den Verlierern', dann ist klar: 2xNein! https://www.ktipp.ch/artikel/d/rentenreform-viele-gehoeren-zu-den-verlierern/
    0 0 Melden
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  • Zat 08.09.2017 16:34
    Highlight Kann mir jemand sagen (evt sogar mit Quelle), ab welchem Mindest-Einkommen man neu beitragsberechtigt wäre für die 2. Säule? Ich dachte diese Limite solle gesenkt werden, damit auch Wenigerverdienende eine Chance auf die berufliche Pensionskasse haben, aber nun finde ich das nirgends mehr?
    0 0 Melden
    • Zat 08.09.2017 20:22
      Highlight 'Entgegen dem Vorschlag des Bundesrats wird die Eintrittsschwelle in die berufliche Vorsorge nicht gesenkt. Sie bleibt bei einem Jahreslohn von Fr. 21’150.-'.
      'Der Koordinationsabzug wird flexibilisiert. Er beträgt neu 40 Prozent des Jahreslohnes, jedoch mindestens Fr. 14’100.- und höchstens Fr. 21’150.-'. Anmerkung: Die Eintrittsschwelle bleibt, jedoch wird der Koordinationsabzug dem Beschäftigungsgrad angepasst. Bedeutet für mich alsTeilzeit-Angestellte, ich könnte evt auch knapp wieder PK versichert sein. Es sind wie so oft die wenig bekannten Details, welche den Unterschied ausmachen.
      2 0 Melden
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  • JaneSoda 08.09.2017 10:13
    Highlight Sehr empfehlenswert ist der WOZ-Artikel zum Thema:

    https://www.woz.ch/1736/altersvorsorge/sonst-droht-die-sozialhilfe
    1 1 Melden
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  • simiimi 08.09.2017 05:02
    Highlight Wenn die Reform angenommen wird, wartet man doch genau gleich wieder bis es 5 vor 12 ist (oder ca. bis 2032) mit der nächsten Reform. Um dann die Wirtschaft und die Jungen noch mehr zu belasten. Darum Nein, der Reformdruck muss noch gehörig steigen um zu etwas zu gelangen, was den Namen Kompromiss verdient hat.
    13 9 Melden
    • A. Fischer 08.09.2017 14:15
      Highlight Wenn wir jetzt nichts tun, dann spielen wir in die Hände jener, die uns länger arbeiten lassen wollen und (noch mehr) auf die teure 2. Säule setzen.
      Wenn wir jetzt nichts tun, dann droht sehr schnell ein Engpass in der Finanzierung der Renten - was diese und auch künftige unter Druck bringen wird. Im Ernst: Das kann doch nicht im Interesse der Jungen sein!
      Das Paket der Rentenreform 2020 ist ein Kompromiss. Nicht alles darin ist super. Und trotzdem ist sie eine Anpassung an die geänderten Lebensrealitäten. Und damit ein Schritt nach vor. Deshalb unbedingt 2x JA.
      2 3 Melden
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  • Pasch 07.09.2017 23:43
    Highlight Die richtigen Antworten in diesem Bullshit-Bingo 2xNein mit Zusatz-Zahl Nein!
    20 16 Melden
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  • c_meier 07.09.2017 22:17
    Highlight Ich glaube wir können froh sein zahlen ALLE in die gleiche AHV ein egal ob Büezer, Handwerker, Banker, Sachbearbeiter, Politiker, Beamter usw. (in DE zahlen nur Arbeiter in die allgemeine 1. Säule ein, Beamte/Politiker haben gesicherte Rente)
    Wer die Reform ablehnt wird dann die Reform von FDP/SVP erleben wo es nur noch AHV-Abbau/Pensionskassen-Abbau gibt mit Rentenalter 67 (wer will das?), viel tiefere PK-Auszahlung ohne AHV-Ausgleich (wurde abgelehnt vor einigen Jahren), mehr MWST usw.
    Und wer profitiert weil dann mehr Privat-Vorsorge betrieben wird? Genau die Versicherungen.
    21 17 Melden
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  • Mennsgi 07.09.2017 22:14
    Highlight Wie wärs wenn wir aufhören zu quersubventionieren. 10% der AHV fliesst in den Bahnverkehr. Das ist ne Menge Geld.
    11 12 Melden
    • Tavares 09.09.2017 11:06
      Highlight Quelle? Höre / lese ich zum ersten Mal
      2 0 Melden
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  • Sille 07.09.2017 20:59
    Highlight Ich finds spannend.
    Die Politik verpennts und die kleinen sollens richten.Genau diejenigen welche für alles die hohle Hand beim Staat machen blasen sich hier auf.
    Es ist schon sehr naiv wenn man zuschaut wie Menschen immer älter werden und das Gefühl hat,dass sich dies von alleine regeln wird.Es ist sehr einfach der Gen. BB die Schuld zu geben,ausgerechnet diejenigen welche mit harter Arbeit geholfen haben dieses Land zu dem zu machen was es ist und jetzt würde man genau diese Menschen am liebsten und so schnell wie möglich loswerden,mir wird übel vor soviel Egoismus und Kaltschnäuzigkeit.
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  • olmabrotwurschtmitbürli 07.09.2017 18:02
    Highlight Immer noch kein Widerspruch von ToerpeZwerg?

    Verdammt - alles muss man selber machen... Also:

    Die mit dieser Reform vorgesehene Besitzstandswahrung für demografisch problematischste Bevölkerungsgruppe (euphemistisch "Übergangsgeneration") führt dazu, dass die zukünftige Reformierbarkeit der Altersvorsorge eingeschränkt wird. Diese Reform ist darum kein notwendiger Zwischenschritt, sondern eine Vergrösserung der in Zukunft zu bewältigenden Probleme.
    27 13 Melden
    • A. Fischer 07.09.2017 22:36
      Highlight Es gibt aus meiner Sicht grundsätzlich keine problematische Bevölkerungsgruppe. Die sogenannte Übergangsgeneration profitiert zwar von der "Besitzstandwahrung", aber bis sie die Rente bekommt, bezahlt sie mehr MWST als heute, mehr Beiträge an die 1. und 2. Säule. Das sind die Fakten.
      Unangebracht ist , wenn einzelne Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt werden. Die Altersvorsorge sollte für Jung und Alt, für Mann und Frau mit Würde und Anstand geregelt werden. Die Vorlage, über die wir am 24. September abstimmen, zielt in diese Richtung.
      14 10 Melden
    • Wambolium 08.09.2017 07:13
      Highlight Die Übergangsgeneration wird nicht überkompensiert. Die über 45-Jährigen bekommem zwar eine Besitzstandsgarantie in der zweiten Säule sowie 70 CHF mehr AHV. Doch was oft vergessen geht, die Übergangsgeneration hat auch weniger Zeit mit den höheren Beitragssätzen mehr Altersguthaben in der BVG anzusparen. Ausserdem haben die Niedrigverdienenden in der Übergangsgenerarion weniger Zeit vom flexiblen Koordinationsabzug zu profitieren.
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  • Spiessvogel 07.09.2017 17:52
    Highlight Die AHV-Vorlage ist in der Balance für die Normalverdiener, also für das Gros der Bevölkerung. Hundert-Tausende von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im ländlichen Raum, in Berggebieten und in den Wohnsilos der Städte werden auch in Zukunft vom Aufbau eines Vermögens in der III. Säule nur träumen. Oft in Teilzeit beschäftigt, wachsen auch ihre Beiträge für die II. Säule nicht plötzlich in den Himmel. Darum ist die Erhöhung der AHV für Neurentner nach der Senkung des Umwandlungssatzes grundrichtig. Dass die wirklich Wohlhabenden dafür etwas mehr zur Kasse gebeten werden, ist ihr Sozialbeitrag.
    26 22 Melden
    • Rendel 07.09.2017 20:21
      Highlight Wo werden die Wohlhabenden mehr zur Kasse gebeten?
      Ich bin ja für die Vorlage, aber am teuersten kommt sie Menschen mit wenig Geld, wegen der Mehrwertsteuer. Die sozial Schwächsten, die Zusatzleistungen benötigen, sehen keinen Cent von den 70 Franken, zahlen aber mehr für ihre Einkäufe.
      Die ganz Jungen profitieren von der Senkung des Umwandlungssatzes, weil für sie dann mehr übrig bleibt. Man darf nicht nur die AHV anschauen. Man muss die Kombi sehen. Das Problem sind auch die Pensionskassen, die sahnen immer noch massig Gewinne ab, die den Rentnern dann fehlen.
      19 5 Melden
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  • Rotbeisser 07.09.2017 17:26
    Highlight Ich sage trotzdem: "Nein!".
    Es ist ein Kuhandel, bei dem letzlich alle Lohnbezüger über den Tisch gezogen werden.
    Ich laufe nicht der Möhre nach, die man mir vor die Nase hält, damit ich Esel am Ende im Schlachthof lande.
    39 24 Melden
    • A. Fischer 07.09.2017 19:27
      Highlight Was Sie Kuhhandel nennen, ist ein Kompromiss. Ein vertretbarer, wie mir scheint.
      Wenn Sie Nein sagen, dann werden Sie als Normalverdiener mit Garantie über den Tisch gezogen.
      Auch schon davon gehört, was diverse Pläne B zum Ziel haben? Länger arbeiten, mehr Beiträge zahlen und obendrein Rentenkürzungen in Kauf nehmen.
      Das kann es ja wohl nicht sein. Einverstanden, die Reform führt nicht ins Paradies. Spass auf die Seite: Wer auf Erden das Paradies sucht, der hat im Erkundeunterricht nicht aufgepasst...
      17 20 Melden
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  • fcsg 07.09.2017 17:21
    Highlight Genau, sagen wir ja zu einer kurzfristigen Scheinreform, mit der (scheinbar) niemand so recht zufrieden ist. Verteilen wir noch ein paar Geschenke, damit eine Mehrheit zustimmt und reden wir ja nicht darüber, was in 10 Jahren passiert. Das können dann die jungen Generationen ausbaden. Hauptsache, wir haben eine Reform.
    Wenn, das der neue Anspruch in der Schweizer Politik ist, dann gute Nacht.
    43 16 Melden
    • A. Fischer 07.09.2017 19:34
      Highlight Warum so pessimistisch? Die AHV gibt es seit 1948, die PK seit 1985. Beide haben bislang recht gut funktioniert. Und damit sie dies auch in Zukunft tun, braucht es jetzt eine Reform.
      Ja sicher, man kann an dieser Reform einiges kritisieren - z.B. die rund 1700 Kassen in der 2. Säule mit hohen Verwaltungskosten - Aber auf dem Tisch liegt jetzt eine Vorlage, die ein Kompromiss ist. Und es muss jetzt gehandelt werden. Wir können nicht auf den St. Nimmerleinstag warten. Dann gucken wir alle in die Röhre.
      15 15 Melden
    • fcsg 07.09.2017 22:00
      Highlight Eben, sie hat bislang gut funktioniert. Bisher kamen 4 Erwerbstätige auf 1 Rentner. In wenigen Jahren werden 2 Erwerbstätige einen Rentner finanzieren. Diese Vorlage ist kein Kompromiss das Problem zu lösen, sondern ein Kompromiss um das Problem zu verschieben auf die nächste Generation. Das Problem ist zweifelsfrei lösbar, nur wird diese Reform nicht von allen getragen, sondern hauptsächlich von den Jungen.
      21 6 Melden
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  • Michael Heldner 07.09.2017 17:21
    Highlight Es ist eher naiv anzunehmen, dass bei einem Ja die "Verschnaufspause" wirklich genutzt wird um die AHV zu sanieren, persönlich schätze ich eher, dass die Politik es wieder vor sich herschiebt/ auf Lorbeeren ausruht bis wir wieder auf Messers Schneide stehen. Und dann Bluten die jungen, welche jetzt schon bluten garantiert aus. Wir müssen alle jetzt richtig leiden um die AHV auf lange Sicht flott zu halten. und wenn unsere Politik halt nicht mit was komplett neuen liebäugelt, muss halt das gekoppelte Rentenalter und MwSt-erhöhung von 3-5% herhalten. Sonst profitiert nur die BBGeneration
    27 9 Melden
    600
  • A. Fischer 07.09.2017 17:18
    Highlight Immer wieder heisst es: Die Jungen zahlen für die Alten. Aber: Das ist seit der Einführung der AHV im Jahre 1948 so. Das ist so gewollt. Die Pensionierten waren auch mal jung und haben für die ältere Generation bezahlt. Dass die Jun-gen länger bezahlen müssen als ältere Erwerbs-tätige, liegt in der Biologie des Menschen. Mit der Reform wird aber die Finanzierung der 2. Säule zulasten der Jungen gestoppt. Junge können kein Interesse daran haben, dass die heutige Altersvorsorge in Schieflage gerät - und sie in Zukunft nichts mehr bekommen. Deshalb unbedingt 2x JA.
    15 32 Melden
    • G. Schmidt 07.09.2017 23:00
      Highlight Hmm Lebenserwartung hat sich ja seit 1948 auch nicht verändert oder?
      6 4 Melden
    • simiimi 08.09.2017 05:14
      Highlight @A.Fischer Gerade die Jungen müssen die Reform ablehnen: Mit dieser Reform wird ihnen ein ungedeckter Scheck in schwindelerregender Höhe ausgestellt, der ab 2035 eingefordert wird. Die Entlastung durch die Senkung des Umwandlungssatz ist dagegen ein Tropfen auf den heissen Stein.
      6 4 Melden
    600
  • Maragia 07.09.2017 16:51
    Highlight Ich bin der Meinung, dass die Babyboomer nicht oder nur teilweise von der AHV profitieren dürften. Sie haben die letzten 20-30 Jahre von einem enormen Wirtschaftswachstum profitieren können. Wer da nicht genug für das Alter auf die Seite gelegt hat, ist selber schuld (ja es gibt Ausnahmen, soll wirklich nicht pauschalisierend sein)
    Wirklich niemand konnte so gut vom Wirtschaftswachstum wie die Babyboomer profitieren, aber die jungen dürfen natürlich auch da wieder zahlen!
    21 16 Melden
    • Taebneged 07.09.2017 19:08
      Highlight Ich sage nur, das vor allem die Wirtschaft in der Zeit der BabyBoomer profitiert hat.
      Es gibt viele Beispiele. Eins ist Bsw. Coop. Lest mal nach was diese Unternehmung alles zustande gebracht hat. Ich denke aber nicht, dass der durchschnittliche BB Mitarbeiter bei Coop zu Reichtum gekommen ist.
      11 4 Melden
    600
  • Hand-Solo 07.09.2017 16:46
    Highlight Mein Nein zu der Vorlage ist sicher. Aus einem einzigen Grund:
    Die Mwst. soll angehoben werden.
    Die mwst ist grundsätzlich asozial, da sie, prozentual am Einkommen/Vermögen gemessen, die unter und Mittelschicht stärker belastet als die Oberschicht. Glaubt ihr nicht? Seht euch die Zahlen des Bundes an: https://goo.gl/rAcz2o
    Direkte Bundessteuer und Mwst Einnahmen des Bundes halten sich etwa die Wage. Die eine ist ans Einkommen/vermögen gebunden. Die andere nicht. Soll sich jeder User für sich kurz ausrechnen wie hoch der eigene Anteil an beidem ist.
    23 7 Melden
    • A. Fischer 07.09.2017 19:21
      Highlight Ja, sicher ist die MWST unsozialer als die Einkommens- und Vermögenssteuer. Aber, wer auf dem Konsum-Trip ist, der oder die soll auch mehr von diese Steuer zahlen.
      Und: Wegen der Rentenreform wird die MWST ab 2021 um 0,3 Prozent erhöht. Das macht gerade mal 30 Rapen aus bei einem Einkauf von Fr. 100.-. Wenn u.a. damit die Vorsorge für die nächsten 10, 20 Jahre gesichert ist, so ist das zu verschmerzen.
      7 15 Melden
    • Sille 07.09.2017 20:38
      Highlight Aha.....zahlen durften wir über 40 Jahre lang um danach in der Armut zu landen? Das ist krank, aber echt krank ...
      Nicht jede oder jeder konnte sich ein Vermögen erarbeiten, die meisten gehören einer kränkelnden Mittel- oder sogar Unterschicht an,denn seit den frühen 90iger krankt die Jobsituation und die einzigen die davon provitierten, waren und sind die fusiongeilen Firmen.
      Darüber nachzudenken, würde sich lohnen ....
      14 8 Melden
    • Hand-Solo 08.09.2017 08:14
      Highlight Man könnte aber auch statt die Mwst um 0.3% zu erhöhen, die Direkte Bundessteuer um 0.3% erhöhen. Der Gesamtbetrag bleibt derselbe, nur dass Unter- und Mittelschicht weniger beitragen als bei der Mwst.
      Übrigens: Wer auf dem Konsumtrip ist, trägt aber auch zur Wirtsachaftsleistung bei und hilft, Arbeitsplätze zu erhalten. Das bringt der Allgemeinheit mehr als die Anhäufung von Vermögen...
      9 2 Melden
    600
  • Colourreader 07.09.2017 16:39
    Highlight Wieder einmal eine treffende Analyse von Herr Blunschi. Merci!

    Endlich eine Reform, eine die uns zumindest ein wenig nach vorne bringt - das ist auch mein Hauptgrund, Ja zur Altersvorsorge 2020 zu sagen.
    32 47 Melden
    • Musk95 07.09.2017 18:00
      Highlight ja si bringt etwas nach vorne
      bzw sie schiebt etwas nach vorne

      nämlich das problem.
      von mir 2 mal nein, weil es eine bessere lösung geben muss und das argument, dass es 20 jahre keine reform gegeben hat und diese desswegen angenommen werden muss nicht schlagkräftig genug ist!
      34 10 Melden
    • David Steger 07.09.2017 18:42
      Highlight @Musk95 was wären denn Ihre konkreten Vorschläge? Einfach nein sagen und darauf zu hoffen, dass die Politiker eine andere Lösung aus dem Hut zaubern, ist zu einfach.
      11 12 Melden
    • Taebneged 07.09.2017 19:10
      Highlight Wo sind denn die besseren Lösungen? Mit ist bis Dato keine bekannt.
      16 4 Melden
    • Musk95 10.09.2017 00:51
      Highlight 1. Bin ich nicht zuständig, Lösungsvorschläge vorzulegen.
      2. Habe ich keine bessere Lösung bereit, weil ich auch keine bringen muss.
      Aus Punkt eins und zwei resultiert jedoch nicht, dass ich nicht fähig dazu bin, Vorschläge anzunehmen oder abzulehnen.
      2 2 Melden
    • David Steger 10.09.2017 15:11
      Highlight @Musk95

      Zu 1. Doch sind Sie! Wir leben in einer direkten Demokratie. Da ist Mitdenken und Mitgestalten des Volkes ausdrücklich erwünscht. Sonst bräuchten wir kein Initiativ- und Reverendumsrecht. Ausserdem ist jeder Stimmberechtigte auch wählbar.

      Zu 2. Mit dieser Aussage erscheinen Sie mir in meinen Augen als Wutbürger. Die Vorschläge der Politik kritisieren und herumnörgeln. Und auf die Frage, was besser gemacht werden könnte, keine Antwort wissen...
      Wenn Ihnen die aktuelle Politik nicht passt, dann engagieren Sie sich bitte und ändern Sie etwas mit konstruktiven Vorschlägen!
      1 1 Melden
    • Musk95 11.09.2017 22:42
      Highlight @David
      Kommen Sie bitte wieder etwas runter. Ich bin kein Wutbürger. Und dass ich hier in den Kommentaren meine Meinung sage, zeigt doch schon das mir die Abstimmung nicht egal ist. Ich engagiere mich dadurch sogar ein wenig. Diskutiere oft mit Freunden über Politik und andere Themen. Aber schlussendlich habe ich noch nicht die Erfahrung noch Zeit, um einen guten Gegenvorschlag aufzuzeigen.

      Nur weil Sie andere beleidigen, stehen sie am Ende auch nicht besser da und ich fühle mich weiterhin nicht dazu verpflichtet, einen besseren Gegenvorschlag zu erbringen zu müssen.
      0 1 Melden
    • David Steger 12.09.2017 01:19
      Highlight @Musk95 Ich wollte Sie auf keinen Fall beleidigen. Ich habe folgendes geschrieben: "Mit dieser Ausage erscheinen Sie mir wie ein Wutbürger." Das soll nicht heissen, dass Sie tatsächlich einer sind.

      Mit Ihrem ersten Kommentar laden Sie jedoch nicht wirklich zu einer Diskussion ein. Sie sagen nur, dass es eine bessere Lösung geben muss. Sie sagen jedoch nicht wieso. Eine Diskussion finde ich zur Meinungsbildung im Abstimmungskampf jedoch wichtig.

      Desshalb habe ich folgende Fragen an Sie:

      1. Wesshalb ist die AV2020 keine gute Lösung?

      2. Welche Lösung wäre dann in Ihren Augen besser?
      1 0 Melden
    600
  • faustus 07.09.2017 16:24
    Highlight In einem Punkt gebe ich Ihnen recht Herr Blunschi; bei einem Ja würde Druck abgelassen. Alle würden sich zurücklehnen und es würden Jahre ins Land gehen bis wieder etwas geschieht. Wir müssten mit dieser Scheinreform leben und kein Problem wäre gelöst. Wollen Sie das wirklich? AHV und 2. Säule würden ausgebaut. Der Umwandlungssatz müsste aktuell unter 4% liegen und wird auf 6% gesenkt mit Besitzstandgarantie für die Babyboomer. Ein schlechter Witz!
    Und die Frauen. Sie sind wieder einmal die Dummen. Sie bringen das Geld, damit es gleich wieder umverteilt werden kann.
    So nicht. 2 x Nein!
    49 17 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 17:05
      Highlight Wo wird denn die 2. Säule ausgebaut?
      4 5 Melden
    • Peter 07.09.2017 17:51
      Highlight Versuchen Sie mal, einen Umwandlungssatz von 4 Prozent vors Volk zu bringen. Sie werden Ihr blaues Wunder erleben. Zwischen dem Wünsch- und dem Machbaren herrscht gerade bei der Altersvorsorge eine grosse Diskrepanz. Deshalb ist es auch illusorisch, eine Reform zu erarbeiten, die auf Dauer tragbar ist. Beispiele aus dem Ausland lassen sich nicht 1:1 auf die Schweiz übertragen.
      11 21 Melden
    • Spiessvogel 07.09.2017 18:08
      Highlight Die Argumentation mit der Wortkombination Schein ist uns mittlerweile geläufig. Sie zielt jeweils ins Leere und trägt keinen Deut zur Klärung eines Sachverhalts bei. So sicher wie das Amen in der Kirche werden die Frauen bei Ablehnung der Vorlage mit einem künftigen Plan B zweimal die Dummen sein. Kleinverdiener, Teilzeitangestellte werden dreimal die Dummen sein, weil sich die wohlhabenden Kreise aus ihrer Verantwortung für das Sozialwerk klammheimlich Schritt für Schritt verabschieden werden.
      6 3 Melden
    • David Steger 07.09.2017 18:46
      Highlight @Peter Ein Automatismus wie in Schweden würde die AHV zumindest mal entpolitisieren... Dann müssten wir uns nicht alle fünf Jahre angeblich entscheiden, ob die AHV weiterhin existiert oder nicht.
      7 3 Melden
    • fcsg 07.09.2017 19:57
      Highlight @Peter
      Du sagst, es sei illusorisch, eine Reform zu erarbeiten, die auf Dauer tragbar ist. Als junge Person, frage ich mich und mache mir etwas Sorgen, was bei der nächsten oder übernächsten Reform passiert. Wir stehen stehen erst am Beginn, des demographischen "Problems". Wenn wir jetzt schon nicht in der Lage sind, "eine tragbare Lösung" zu finden, dann wird es auch in 10 Jahren oder noch später nichts werden. Ist es nicht so, dass jetzt der Moment ist (Babyboomer sind noch erwerbstätig), um eine durch alle getragene Lösung zu finden?
      10 1 Melden
    • Peter 08.09.2017 08:26
      Highlight "Illusorisch" mag übertrieben sein. Grundsätzlich ist es möglich. Und einen Automatismus wie in Schweden fände ich gut. Dieser konnte jedoch ohne das "lästige" Volk beschlossen werden. Bei uns macht die direkte Demokratie Reformen anspruchsvoll. Die Stimmbürger reagieren allergisch auf alles, was nach "Rentenklau" aussieht. Darum sind langfristig tragbare Reformen schwierig. Dafür muss erst Vertrauen geschaffen werden, und das geschieht nicht von heute auf morgen. Auch die Wirtschaft ist in der Pflicht, insbesondere beim Rentenalter.
      4 3 Melden
    • fcsg 08.09.2017 08:40
      Highlight @Peter
      Einverstanden. Ich muss dann aber auch ganz ehrlich sagen: Wenn das "Volk" (oder Teile davon) nicht bereit ist, eine solche Reform fair zu tragen, dann bin ich auch nicht bereit ja zu sagen! Ausserdem gibt es ja keinen "Rentenklau", es gibt vielmehr einen "Geldklau" gegenüber der jungen Generationen.
      1 2 Melden
    • David Steger 08.09.2017 10:39
      Highlight Wo genau wird da wem Geld geklaut? Die Regeln für Renten bei der AHV sind für alle gleich. Egal wie viel Sie einzahlen, die Rente, die Sie beziehen werden, beträgt maximal 2350 CHF.
      In der zweiten Säule sparen Sie sich ein Guthaben an. Wenn Sie in Rente gehen, bekommen Sie dieses Geld als Einmalzahlung oder als Rente ausbezahlt. Wenn Sie die Rente wählen, dann wird die weiter bezahlt, selbst dann, wenn Ihr Guthaben aufgebraucht ist. Da die Menschen immer älter werden, können Sie da eigentlich nur profitieren. Wie faustus oben sagt, müsste der Umw.satz auf 4% gesenkt werden, um das zu verhindern.
      2 0 Melden
    600
  • Wölfli beim Lamm 07.09.2017 16:23
    Highlight Wer nach dem 31.12.73 zur Welt kam hat bei der Pensionskasse einen um 0,8% tieferen Umwandlungssatz als die Älteren. Aber die Jüngeren merken doch gar nichts davon, erst wenn sie in 20, 30 Jahren pensioniert werden. Wer weiss was bis dann noch alles passiert! Die grössten Löcher reisst sowieso die Arbeitslosigkeit in die Pensionskasse! Und die kann jeden treffen. Oder die Senkung des gesetzlichen Mindestzinssatzes auf das angesparte Geld in der 2. Säule.
    25 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 17:08
      Highlight Die Senkung des Mindestzinssatzes ist schon lange Realität. Der Zinssatz wird jedes Jahr vom Bundesrat angepasst. Im überobliatorischen Sparteil kann jede Kasse sowieso den Zinssatz selbst festlegen.

      Im Gegensatz dazu ist die AHV durch das Umlageverfahren vom Zinssatz praktisch gar nicht betroffen. AHV gibt es, solange es noch eine arbeitende Bevölkerung gibt. Beim BVG kann eine einzige kurze Inflation oder eine falsche Anlagestrategie alles ruinieren.
      12 0 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 07.09.2017 15:50
    Highlight Bei einem Nein bezahlen die Jungen noch mehr als bei einem Ja.

    Ergänzend zu Blunschis wie immer sehr erhellendem Artikel würd ich noch diesen hier lesen. Dann wird klarer, warum ein Nein schlimmer ist als ein Ja:

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/rentenalter-67-verhindern/story/10457363
    25 33 Melden
    • Griffin 07.09.2017 16:26
      Highlight https://www.derbund.ch/schweiz/standard/rentenalter-67-verhindern/story/10457363

      Hier kommt man hinter die Paywall (klappte zumindest bei mir).

      Wenn Strahm aber behauptet, alle Gegner wollten generell ein Rentenalter 67 lügt er. Wenn er die MwSt. nicht als unsozial bezeichnet verabschiedet er sich von linken Positionen. Naja...

      https://pda.ch/2017/04/ahv-die-antwort-der-pdas/

      Hier ein linker Gegenvorschlag, und wenn die SP ein bisschen Mut hätte, würde sie diesen oder ähnliche Vorschläge per Volksabstimmung erzwingen, denn grundsätzlich teilt eine Bevölkerungsmehrheit diese Positionen.
      11 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 17:10
      Highlight Die MWST ist immerhin noch sozialer als die Kopfsteuer in der Krankenversicherung. Die Gutverdiener konsumieren ja zumindest noch ein bisschen mehr als die Schlechtverdiener.
      6 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 17:13
      Highlight @Griffin

      Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.

      Du kannst lange linken Träumen nachhängen, die Realität wird sein, dass die Alternative zu AV2020 noch viel drastischer sein wird, warts ab!
      11 4 Melden
    • Griffin 07.09.2017 21:58
      Highlight Drastischere Massnahmen scheitern dann eben glorreicher an der Urne. Generelle Verschlechterungen des Rentensystems haben noch nie eine Mehrheit gefunden.

      Und nur weil die MwSt. nicht die schlechtest mögliche Steuerform ist, sollte das nicht ausreichen um Lob vom linker Seite zum bekommen.

      V.a. wenn es dutzende, bessere gäbe, wie z.B. Steuern auf Kapitalgewinne, Transaktionssteuern, Erbschaftssteuern uvm.
      5 2 Melden
    600
  • Carry62 07.09.2017 15:14
    Highlight Die Jungen müssen die Alten finanzieren?
    Ja genau...
    Die Babyboomer und deren Eltern haben für ihre Eltern/Grosseltern auch eingezahlt, da diese wenig bis gar nichts einbezahlt hatten! Leider geht das heute gerne vergessen und die Babyboomer sind die Bösen.
    27 14 Melden
    600
  • A. Fischer 07.09.2017 15:06
    Highlight Herr Blunschi fasst die verschiedenen Seiten der Rentenreform 2020 sehr gut zusammen. Und kommt zum Schluss, dass man ihr zustimmen müsse. Ich teile seine Auffassung. Wer zögert, 2x Ja zu sagen, sollte auch Folgendes bedenken:•Der CH ist es seit der Einführung der AHV vor 70 J. gelungen, der Altersarmut ein Ende zu setzen - und das Vorsorgesystem immer wieder den Bedürfnissen der gesellschaftlichen Entwicklung anzupassen. Die Altersvorsorge 2020 entspricht diesem ursprünglichen Geist. Wenn sie abgelehnt wird, droht der AHV eine gefährliche Schuldenlast und Leistungsabbau.
    24 22 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 16:10
      Highlight Für den dann ausgerechnet die mit den tiefsten Löhnen und die Jungen bezahlen müssen.

      Aber die Leute lassen sich mal wieder von den üblichen Vertretern der Finanzen einlullen und glauben den Blödsinn, den diese erzählen. Als hätte diese Leute schon jemals das Volk mehr interessiert als die eigene Kasse.

      Es ist bei jeder verdammten Abstimmung dasselbe.
      26 9 Melden
    • Taebneged 07.09.2017 19:45
      Highlight Dann warte mal ab bis der Vorschlag von FDP und SVP kommt...
      7 3 Melden
    600
  • Tom B. 07.09.2017 15:01
    Highlight Der Umwandlungssatz der meisten umhüllenden PK"s liegen unter 6%. Damit sind 80% der Angestellten von der Senkung NICHT BETROFFEN!!
    Publica aktuell: 5.65%...
    Ein Ausbau der AHV -und nichts anderes ist die Vorlage- liegt völlig quer in der Landschaft und derzeit nicht zu finanzieren!
    Der grösste Ausbau ever hat mit dem Ausbau der AHV-Leistungen auf mittlerweile knapp 25 Jahre Leistungen (Anfangs AHV 11/12 Jahre) stattgefunden...
    9 18 Melden
    • satyros 07.09.2017 16:14
      Highlight Die AHV wird mit dieser Revision gleich viel Geld ausgeben wie bisher. Die Fr. 70.- werden vollumfänglich durch das höhere Rentenalter der Frauen finanziert. Dazu kommt die leicht höhere Mehrwertsteuer und die Erhöhung der Lohnabzüge. Die AHV steht also finanziell mit der Reform besser da als ohne.
      17 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 16:25
      Highlight Trotz umhüllendem Umwandlungssatz wird mit dem obligatorischen das gesetzliche Minimum der Altersrente gerechnet. Wer also wenig verdient und nur Geld im obligatorischen Teil anspart, profitiert vom gesetzlichen Umwandlungssatz von derzeit 6.8 Prozent, weil seine planmässige Rente auf das gesetzliche Minimum angehoben wird. Bei einem Ja wären es dann noch 6.0 Prozent. Wer allerdings mehr verdient, und viel über-obligatorisches Alterskapital angespart hat, profitiert davon nicht und ist deshalb auch nicht von der Senkung betroffen.
      6 3 Melden
    • Peter 07.09.2017 16:34
      Highlight Bei einzelnen Kassen liegt er sogar unter 5 Prozent. Das Problem ist die Intransparenz des BVG-Systems. Niemand kann genau sagen, wie sich die Senkung des staatlich festgelegten Umwandlungssatzes für den obligatorischen Bereich auf die Mischrechnung auswirken wird. Unter den Aspekt lässt sich der AHV-Ausbau rechtfertigen, auch wenn ich ihn persönlich wie erwähnt nicht für eine Meisterleistung halte.
      21 9 Melden
    • mrcharliebrown 07.09.2017 16:43
      Highlight Im obligatorischen Teil liegt der Zinssatz nach wie vor bei 6.8 % oder nicht? "Nur" im ÜBERobligatorischen Bereich ab ca. 85'000 CHF darf eine PK unter die 6-%-Marke gehen. Wahr ist allerdings, dass der obligatorische vom überobligatorischen Bereich von den PKs quersubventioniert wird, damit sie im obligatorischen überhaupt 6.8 & ausbezahlen können. Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass nicht 80 % aller Angestellten einen versicherten Lohn von mehr als 85'000 CHF haben.

      Der 70-Franken-Zustupf schmeckt mir auch nicht. Damit wurde offensichtlich die Zustimmung der Linken erkauft.
      5 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 16:51
      Highlight Trotz Mischrechnung gilt immer das BVG-Minimum als gesetzliches Minimum. Die Kasse ist verpflichtet, eine Schattenrechnung zu führen. Wenn also einer nur das Minimum oder weniger anspart, sagen wir 100'000 Franken, dann kriegt er heute trotz einem umhüllenden Umwandlungssatz von sagen wir 5,0% eine Rente von 100'000 x 6,8% = 6'800 Franken (6'000 Franken nach einem JA). Die Rente wird also auf das gesetzliche Minimum angehoben.

      Hat er aber zusätzlich noch 50'000 Franken im über-obligatorischen Teil angespart, dann kriegt er MAX(100'000 x 6,8%; 150'000 x 5,0%) = 7'500 Franken.
      6 0 Melden
    • A. Fischer 07.09.2017 17:07
      Highlight Der AHV-Zuschlag für Neurentner und Neurentnerinnen ist fair, da er die Verluste in der Pensionskasse (teilweise) kompensiert. Warum soll das "quer in der Landschaft" sein?
      7 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.09.2017 17:26
      Highlight @Schweizer. 13 x 6500 Lohn p.m. und schon ist man im Ueberobligatorium. Im Ueberobligatorium können die Pensionskassen vorbei an uns allen den Umwandlungssatz bis auf 0% senken, und niemand kann was dagegen tun. Nur im obligatorischen Teil (tiefer als 13 x 6500 Fr.) gilt der gesetzl. Satz von 6,8%. Macht man aus Obligatorium und Ueberobligatorium eine Mischrechnung, kann es sein, dass man auf unter 5% Umwandlungssatz kommt. Das haben die Gegner der Reform verschwiegen. Auch andere Fakts wurden verschwiegen. Wie heisst es doch: Halbwahrheiten sind die besten Lügen.
      6 1 Melden
    • Adrian Bühlmann 07.09.2017 17:56
      Highlight Für umhüllende Pensionskassen (wie z.B. eben die Publica) ist es nur dann "kein Problem", wenn das angesparte überobligatorische Kapital in jedem einzelnen Fall genügt, um die Rentenhöhe, die sich aus der obligatorischen Berechnung (=mit zu hohem Umwandlungssatz) ergibt, einhalten zu können. Split-Kassen und Kassen, welche bloss das BVG-Obligatorium versichern, haben gröbere Probleme. Der Schlüssel ist das Anrechnungsprinzip, mit dem offensichtlich viele Verständnisprobleme haben:
      https://abuehl.ch/begriffe/anrechnungsprinzip
      4 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.09.2017 19:14
      Highlight @mrcha. Dass das Überobligatorium das Obligatorium quersubventioniert ist eine unbewiesene Behauptung. Grad so gut könnt ich behaupten, dass die 10%ige Gewinngarantie durch das Überobligatorium quersubventioniert wird.
      0 1 Melden
    600
  • el_zimouni 07.09.2017 14:39
    Highlight Mit Jahrgang 1991 rechne ich unterdessen gar nicht mehr damit, eine ordentliche Rente zu erhalten. Werde als Rentner wohl irgend welche krummen Dinger drehen müssen um über die Runden zu kommen. Habe damit aber auch kein Problem.. komme es wie es wolle
    51 20 Melden
    • Rendel 07.09.2017 14:57
      Highlight sie vergessen, dass die Babyboomer auch sterben. Es ist eine Phase, die vorübergeht.
      41 11 Melden
    • Gavi 07.09.2017 15:37
      Highlight @el-zimouni:
      Das ist der Grund warum ich nein stimmen werde.
      Das aktuelle System wurde für die Nachkriegsgeneration gemacht und past nicht mehr in die heutige Gesellschaft.
      Es muss ein total neues Konzept her. Was jetzt angeboten wird, ist ein Flickwerk und halt nur die nächsten 20 Jahre - vielleicht! Und hat das Volk die MwSt Erhöhung abgenickt, dann ist die nächste Erhöhung nicht weit. Ist der Umwandlungssatz mal gesenkt, dann ist es eine Illusion zu meinen, der bleibe bei 6. In 20 Jahren ist er bei 4.
      Aber jeder muss selber wissen, was er abstimmt.
      18 13 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 16:12
      Highlight Gavi
      Zuerst dachte ich auch so und wollte Nein stimmen. Dann hab ich erfahren, dass einerseits bei einem Nein die Jungen und weniger gut Bezahlten noch mehr bezahlen müssen als bei einem Ja.
      Und v.a. wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass der Druck für die Politiker garantiert nicht reichen wird. Wer denkt, die würden in 10-15 Jahren ein neues System auf die Beine stellen oder auch nur eine bessere Reform, ist kein Realist.
      21 10 Melden
    • satyros 07.09.2017 16:15
      Highlight Dank dem Umlageverfahren der AHV werden auch Du und ich (Jg. 81) noch Renten bekommen. Zu unserer Zeit werden wieder Jüngere einzahlen, so wie wir es jetzt für die Älteren machen.
      20 7 Melden
    • Rotbeisser 07.09.2017 17:35
      Highlight @Rendel:
      Ja, die Babyboomer sterben irgenwann einmal aus.
      Dann rutschen geburtenschwächere Jahrgänge nach.
      UND:
      Alle Einwanderer, die man geholt hat, um die geburtenschwachen Jahrgänge zu kompensieren, die rutschen dann auch nach.
      Problem ungelöst!
      Das Problem der AHV sind zu kleine Arbeitgeberbeiträge. Man sollte sie verdoppeln, als angemessener Anteil an der Produktivitätssteigerung der letzten 20 Jahre, wovon nichts in die Löhne floss, abgesehen von Managerboni und Dividenden.
      13 7 Melden
    600
  • Tavares 07.09.2017 14:30
    Highlight Es ist eben keine Entlastung für uns Jungen. Besitzstandwahrung für alle über 45, d.h. wir zahlen mind. 20 Jahre lang noch für die "Alten" mittels Umverteilung innerhalb 2. Säule plus die 70 AHV Fr. extra!
    Man wird den Verdacht nicht los, dass diese Vorlage von den 45-65 massgeschneidert wurde, haben diese doch im Parlament eine grosse Mehrheit. Und leider auch bei Abstimmungen, wir Jungen gehen zu wenig an die Urne. Verlieren tun die, welche im Parlament zu wenig vertreten sind.
    56 23 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 16:17
      Highlight Das ist das Märchen, mit dem die Finanzjongleure die Jungen offenbar haufenweise erfolgreich eingelullt haben.
      Effektiv werden die Jungen bei einem Nein, noch viel mehr zu bezahlen haben als bei einem Ja.

      Abgesehen davon haben diejenigen, die bald in Rente gehen auch für die vor ihnen bezahlt. So funktioniert das System! Schon mal von Solidarität gehört?

      Der soziale Gedanke stirbt immer mehr. Ganz entsprechend dem Zeitgeist des Raubkapitalismus. Jeder ist sich selbst der nächste.
      18 16 Melden
    600
  • Wehrli 07.09.2017 14:29
    Highlight Die Rentenreform ist ein Riesenpfusch und gehört abgelehnt. Solange alle Sozialpartner den Kopf in den Sand stecken und nicht der Wahrheit in die Augen sehen, kriegen wir Stimmbürger solchen Wurstsalat vorgesetzt.
    2 x Nein
    48 30 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 16:27
      Highlight Riesenpfusch? Könntest Du Deine Meinung von der Reform vielleicht noch mit ein paar Sätzen verdeutlichen? Worin liegt denn der Pfusch Deiner Meinung nach?
      15 6 Melden
    • äti 07.09.2017 16:39
      Highlight Gutes sachliches und ausgedachtes Argument. Äh, eine Idee was besser wäre? Logo nicht. Also eben doch 2 x Ja, damit auch deine Rente mal da ist.
      15 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.09.2017 17:37
      Highlight @Wehrli. Lieber Wurstsalat als "am leeren Finger saugen", sie mein Grosi zu sagen pflegte.
      Bin auch nicht begeistert von höheren Lohnabzügen und der Erhöhung der MwSt.
      Mir wär es viel lieber, wenn das Einkommen auf Kapital auch 8% in die AHV-Kasse zahlen müssten wie die Einkommen aus Abeitnehmer-Löhnen. Ist nicht mehrheitsfähig. Deshalb 2 x Ja.
      7 2 Melden
    • Gohts? 07.09.2017 19:24
      Highlight @Wölfli: Für einen Wurstsalat würde ich auch ja stimmen.
      3 1 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 07.09.2017 14:20
    Highlight Mein JA ist schon raus.
    38 51 Melden
    • RenRenRen 07.09.2017 15:21
      Highlight Gut, durch mein Nein aufgehoben.
      23 14 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 16:07
      Highlight Wer die Rentenreform ablehnt, lässt ausgerechnet die Jungen und die mit den tiefsten Löhnen bluten. Und er hat die Hoffnung, dass unsere Politiker in den nächsten 10 Jahren was Gscheiteres hinbringen. Ich würd ja drüber lachen, wenn's nicht so traurig wäre.
      19 16 Melden
    • RenRenRen 07.09.2017 16:35
      Highlight Hmmm indem man mehr Geld ausgibt oder indem man die MwSt. erhöht? :D
      6 5 Melden
    • Taebneged 07.09.2017 20:04
      Highlight @RenRenRen: wie viel Geld hast du in den letzten Jahren für dein Smartphone und Gebühren ausgegeben? Oder sind es sogar mehrere? Die Teile kosten in der Regel um die Tausend... Es wird eben viel Geld von den Jüngeren verschläudert, aber das ist die Ansicht eines Mittelalterlichen.
      Ich habe mein Leben lang die Rente meiner Grosseltern und Eltern gesichert. Habe meinen drei Kindern eine schöne Jugend ermöglicht und sie haben eine Ausbildung. Ich hoffe sie ermutigt zu haben auch später mal an die Eltern zu denken.
      10 3 Melden
    • RenRenRen 07.09.2017 22:44
      Highlight @Taebneged: Hast mich durch deine altersmilden Worte überzeugt - ändere dies im Sinne des Generationenvertrages in ein "JA".
      5 1 Melden
    600
  • Nicolas Bieri 07.09.2017 14:06
    Highlight Mit Verlaub: Nur weil die Situation für die jungen "in einem ersten Schritt" eine "Entlastung" ist, heisst das noch lange nicht, dass man die Opposition dieser gleich als "bizarr" abtun kann. Die Jungen denken nämlich nicht nur kurzfristig, sondern fragen sich, was die Reform langfristig für sie bedeutet. Und da schreiben Sie ja selbst, dass es "schwierig" wird. Obs dann machbar sein wird oder nicht sei dahingestellt - es zeigt jedoch, dass die Argumente alles andere als "bizarr" sind.
    27 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.09.2017 16:33
      Highlight Was heisst Opposition? Heute kämpfen vor allem die FDP und die SVP dagegen, wegen der Erhöhung der AHV-Rente um 70 Franken.

      Das Referendum wurde aber von Linksaussen (u. a. PDA) ergriffen, und zwar wegen der Erhöhung des Frauenrentenalters. Ohne dieses Referendum hätten es die Rechten gut sein lassen, und wir würden nur über die Erhöhung der MWST abstimmen.
      10 1 Melden
    • Taebneged 07.09.2017 20:17
      Highlight 1951 1. AHV Revision,
      1954 2. Revision,
      1956 3. Revision,
      1957 4. Revision,
      1961 5. Revision,
      1964 6. Revision,
      1969 7. Revision,
      1973 8. Revision,
      1979 9. Revision,
      1997 10. Revision,
      2020...
      Die AHV wurde immer wieder angepasst. Ausser in den letzten Jahren. Frauen hatten früher schon mal ab 65 Renteneintritt. Wenn jetzt etwas reformiert wird, heisst das nicht, dass später keine mehr kommt. Also nicht so ein Theater machen. Besser aktiv mitmachen!
      6 1 Melden
    • Holla die Waldfee 07.09.2017 22:52
      Highlight Ich finde die Erhöhung des Rentenalters für Frauen auch Scheisse. Aber ich stimme immer so ab, wie es für die Allgemeinheit das Beste ist und denke nicht nur an mich. Darum hab ich JA gestimmt.
      7 3 Melden
    600

Schweizer Touristen wollen nicht zahlen: Ferien-Hunde werden am Flughafen eingeschläfert

51 Hunde und Katzen aus dem Ausland wurden dieses Jahr am Flughafen Zürich beschlagnahmt, weil ihre neuen Halter sich nicht genügend über die Einfuhrbestimmungen informiert haben – das sind mehr als noch vergangenes Jahr. Zeigen sich die Neu-Halter dann auch noch geizig, müssen dies manche Tiere mit ihrem Leben bezahlen.

Verguckt man sich in den Sommerferien in einen streunenden Hund oder ein verwahrlostes Büsi, sollte man sich zweimal überlegen, das Tier aufzunehmen. Denn die Einfuhr in die Schweiz kann dramatisch enden. 

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