Schweiz

Neonazi-Konzert in Unterwasser SG: Die Polizei schritt nicht ein. bild: twitter/antifa schweiz

Der späte Mut der St.Galler Kantonspolizei 

Die St.Galler Kantonspolizei hat sich nicht getraut, das Neonazi-Konzert von Unterwasser auf Verstösse gegen die Antirassismus-Strafnorm abzufilmen. Das ist nicht so mutig. Das zuzugeben, hingegen schon. 

Publiziert: 21.10.16, 14:03 Aktualisiert: 22.10.16, 06:46

Im Kinderbuch «mutig, mutig» von Lorenz Pauli messen sich Frosch, Spatz, Schnecke und Maus in Mutproben. Sie wollen herausfinden, wer der Mutigste von allen ist.  

Das Unterfangen geht lange schief, denn der Frosch ist natürlich wenig beeindruckt, wenn die Maus lange taucht, der Schnecke ist wurscht, wenn der Frosch Gras frisst und so kann man sich nicht einigen, bis der Spatz an der Reihe ist. Er sagt: «Ich mache nicht mit». Ist das mutig? Ja, entscheiden die Tiere, der Spatz ist von allen das mutigste Tier, weil er zugibt, Angst zu haben. 

Ähnlich verhält es sich mit der St.Galler Kantonspolizei. Sie hat nichts unternommen, um das Neonazi-Konzert von vergangener Woche in Unterwasser zu unterbinden oder aufzulösen. Dazu war es wohl wirklich auch zu spät, Kritik muss sie sich deswegen aber trotzdem gefallen lassen. 

Eventhalle Unterwasser: Hier fand das Konzert statt. Bild: KEYSTONE

Und spätestens seit klar ist, dass sie auch nichts unternommen hat, um den Anlass und Verstösse gegen die Schweizer Antirassismus-Strafnorm in Film- oder wenigstens Tonaufnahmen zu dokumentieren, steht sie als Totalversagerin da.

Sie wird scharf kritisiert vom Grünen Nationalrat Balthasar Glättli, der WoZ und antifaschistischen Kreisen, aber auch vom «Blick», die alle zusammen noch immer nicht fassen können, dass Nachrichtendienst und Polizei ausgetrickst worden sind und den uniformierten Behörden implizit unterstellen, solche Neonazi-Konzerte zu dulden. 

In dieser Situation stellt sich der St.Galler Polizeikommandant Bruno Zanga hin und räumt ein, dass sein Korps aus «Furcht um Leib und Leben» darauf verzichtet habe, Ton- und Bildmaterial sicherzustellen, was im Gegensatz zur Auflösung von privaten Konzertveranstaltungen – und seien sie noch so rechtsextrem  – zum Kernauftrag seiner Behörde gehört. 

Polizeikommandant Bruno Zanga. bild: sg.ch

Natürlich hätte ein Risiko bestanden, dass filmende Beamte der Kantonspolizei sich wegen Widerstandes der Veranstalter oder des Publikums aus der Halle hätten zurückziehen müssen. Aber nicht einmal den Versuch zu starten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stattfindende Verstösse gegen die Antirassismus-Strafnorm zu dokumentieren, ist ein mehr als mittelschweres Verbrechen gegen ihre Pflicht als kantonales Polizeiorgan.  

Aber ein wenigstens ehrlich begründetes. «Stellen Sie sich vor, was für einen Mut das brauchte», lobt Bruno Zanga im «Blick» seinen Einsatzleiter, der die Halle betreten hatte, um die Veranstalter über den Einsatzablauf der Polizei zu orientieren. Und räumt damit unumwunden ein, dass sein Korps aus Angst seine grundlegendsten Pflichten vernachlässigt und die Neonazis gewähren lassen hat. 

Das zuzugeben, macht ihn mindestens so mutig wie Lorenz Paulis Spatz, der sagt: «Ich mache nicht mit.» 

Der Mut kommt bloss ein wenig spät. 

Damit schlägt sich die Polizei sonst so rum:

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
124 Kommentare anzeigen
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  • steitisch 22.10.2016 08:25
    Highlight Art. 15 BV: die weltanschauliche Überzeugung darf frei gewählt und in einer Gemeinschaft bekennt werden.
    Art. 16 BV: Jeder darf seine Meinung frei äussern.
    Art. 261bis StGB: schützt vor Diskriminierung, die in der Öffentlichkeit stattfindet. Eine geschlossene Gesellschaft oder ein Konzert unter Gleichgesinnten ist nicht öffentlich.
    Und selbst wenn: Soll man die Personen während des Konzertd von der Bühne holen umd verhaften?
    Die ganze Diskussion über die Rolle der Polizei während des Konzerts ist doch hinfällig.
    31 23 Melden
    • Toninio 22.10.2016 11:05
      Highlight Art. 8 Abs. 2 BV: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.
      18 7 Melden
    • Rim 22.10.2016 15:44
      Highlight Die AntiRassismus Strafnorm gilt halt trotzdem für jeden. Klar: Hätte die Kt. Polizei die Bandmitglider verhaftet (vermutlich wäre das rechtskonform gewesen) hätten die dann immer noch (wie vermutlich für die meisten Teilnehmer dieses Anlasses) auf "Zurechnungsfähigkeit/also Unzurechnungsfähigkeit, bzw. Schuldunfähigkeit plädieren können. (soviel zu den satirischen Juristen oben....
      Die Kapo St. gallen wird aber heute ihren Mut beweisen: Wenn 100 oder 200 (solcher, wohl meist Schuldunfähigen) eine Feier mit Balladen zelebrieren, wird sie das ganz genau verfolgen. Naja. immerhin ;-))
      13 0 Melden
    600
  • banda69 21.10.2016 22:03
    Highlight ...und die SVP schweigt nach wie vor.

    Es ist halt einfacher gegen Invalide, Ausländer, Arbeitslose, Lehrer, KESB, Linke, Sommaruga, Bundedbern...usw. zu hetzen.
    62 15 Melden
    • blobb 21.10.2016 23:46
      Highlight Eine Lösung a la SVP, wäre Glatzen und Springerstiefel verbieten ;)
      22 1 Melden
    600
  • Soli Dar 21.10.2016 20:51
    Highlight Versagt hat primär der NDB! Hätte Polizei, GWK und Gemeinde warnen und informieren müssen! Sorry, aber wem 6'000 Nazis durch die Latte gehen, macht einfach seinen Job nicht richtig.
    41 5 Melden
    • dä dingsbums 21.10.2016 21:19
      Highlight Finde ich auch.

      Das die Polizei überrumpelt war als plötzlich tausende Nazis auftauchten ist ja wohl klar.

      Jetzt den Polizisten Feigheit vorwerfen bringt nichts. Ich hätte als Polizist auch nicht meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt um Verstösse gegen das ARG festzustellen.
      40 9 Melden
    • SanchoPanza 22.10.2016 00:27
      Highlight weisst du wäre das neue NDG schon in Kraft gewesen wäre das nicht passiert! #ironieoff
      13 3 Melden
    600
  • Imfall 21.10.2016 19:56
    Highlight man hätte im toggenburg auch einen kleinen bürgerkrieg anzetteln können... dieses verhalten der polizei wird interessanterweise von links aussen jeweils als unverhältnissmässig angeprangert. solange da drin keine leben in gefahr sind, sollte kein polizist dazu gezwungen werden, sein eigenes riskieren zu müssen!
    83 36 Melden
    • blobb 21.10.2016 23:48
      Highlight Du denkst, dieses Pack wäre zu einem Bürgerkrieg bereit und verteidigst sie noch?!
      14 11 Melden
    • SanchoPanza 22.10.2016 00:31
      Highlight na wenns drum geht ein paar Hippies/Sozis aus nem
      'besetzten' Haus zu vertreiben gehts auch. Da kommen sie plötzlich mit Wasserwerfer und allem Geschütz...

      Und hey: es ist ihr verdammter Job! Ein Feuerwehrmann steht auch nicht vor dem Haus und denkt sich 'ach nö, ich wart bis das Feuer von alleine ausgeht'. Er richtet zumindest das Wasser drauf!
      21 10 Melden
    • Imfall 22.10.2016 08:49
      Highlight @blobb
      Ich verteige lediglich das verhalten der polizei! links oder rechtsextremismus ist gleichmassen schädlich. (Nazis sind aber sicher die traurigsten)

      @sanchopanza

      im koch areal z.b. lässt die polizei auch alle augen zu und toleriert das ganze. soll das haus in dem Fall auch gestürmt werden? Und die Feuerwehr gehtsicher in kein brennendes Haus rein, solange da drin niemand in Gefahr ist.
      10 4 Melden
    • SanchoPanza 22.10.2016 09:43
      Highlight @imfall,
      Dem Koch-Areal werden Regeln auferlegt, halten sie sich nicht daran werden sie geräumt werden - wie Binz und Labitzke, also hör auf rumzuheulen. Im Koch WOHNEN Leute, Familien. Es ist kein Trefffpunkt wo Holocaust-Leugnungen oder vergleichbares besungen werden. Und ich würde wetten, dass die vom Staatsschutz enger überwacht werden als sämtliche Schweizer Neonazis...

      Genau deshalb das Beispiel mit dem Wasser drauf richten (aka filmen).
      14 5 Melden
    • Imfall 22.10.2016 12:36
      Highlight ich heule rum ? MadeMyDay
      4 4 Melden
    600
  • sheimers 21.10.2016 18:10
    Highlight Das muss doch recht laut gewesen sein. Hätte die Polizei nicht Tonaufnahmen von aussen mit einem Richtmikrofon machen können?
    19 11 Melden
    600
  • Rendel 21.10.2016 16:59
    Highlight Ehrlichkeit kann mutig sein, muss aber nicht. Ehrlichkeit in der einen Sache, kann auch dazu dienen, um Fehler in einer andern Sache nicht zugeben zu müssen. Fehler zugegeben hat die Polizei nicht.
    Wenn sich 6000 Rechtextreme in der Schweiz treffen können um weiter zu starken, ist auf jeden Fall etwas grundsätzlich schief gelaufen.

    Die Rechtsextremen wird's freuen, wenn unsere Polizei Angst vor ihnen hat und sie noch mehr stärken.

    Viele Politiker bleiben so ruhig zu dem Thema, das ist sehr beunruhigend.
    96 11 Melden
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  • Timä 21.10.2016 16:44
    Highlight Sehr guter Kommentar - merci und schönes Weekend allen!
    23 17 Melden
    600
  • Braun Pascal 21.10.2016 16:08
    Highlight So bevor einer die Polizei kritisiert will ich euch sehen wie ihr vor 6000 hohlköpfe klar kommt.
    80 64 Melden
    • deleted_344616862 21.10.2016 16:21
      Highlight Guten Tag
      Wir finden ihre Aussage toll
      Freundlichst NDB Schweiz
      23 33 Melden
    • TanookiStormtrooper 21.10.2016 16:27
      Highlight Sind wir ausgebildete Polizisten, deren Arbeit sowas ist? Wenn die Polizei angst vor diesen braunen Hohlköpfen hat ist das ein ganz schlechtes Zeichen! Was kommt als nächstes? Wir haben angst vor islamischen Terroristen also lassen wir sie einfach machen? Das ist eine Bankrotterklärung.
      75 11 Melden
    • Olaf! 21.10.2016 16:41
      Highlight - Es waren 4000 Leute nicht 6000.
      - Ich muss nicht damit klar kommen, da ich nicht den Job und die Ausbildung Polizist gemacht habe.
      - Ich kann einem Kunden der sich beschwert ich mache meine Arbeit nicht richtig auch nicht sagen "Ja mach du es doch besser". Denn ich bin der Experte in diesem Bereich und werde dafür bezahlt es besser zu können wie der Kunde.
      61 10 Melden
    • Toninio 21.10.2016 16:54
      Highlight Warum uns sehen? Es ist Pflicht und Aufgabe der Polizei und der Beruf trägt ein Risiko mit sich aber das weiss wohl jeder, der sich dafür bewirbt. Kapo SG hat bei diesem Konzert versagt Punkt.
      47 9 Melden
    • axantas 21.10.2016 17:09
      Highlight Nun ja, ICH muss das nicht wissen bzw. umsetzen. Ich habe weder die Mittel, noch die Ausbildung dazu und darf es auch nicht. Ich arbeite auch nicht bei der Polizei. Aber die Polizei hätte eigentlich genau diese Aufgabe...
      Wenn sie nicht damit klar kommt, dann sollte sie vielleicht etwas mehr Energie in diesen Bereich stecken und (ja ich weiss, die Platte ist ausgeleiert) etwas bei den "angenehm" zu ahndenden Bagatellsachen zurückschrauben.
      33 6 Melden
    • Duweisches 21.10.2016 17:40
      Highlight An Fussballspielen scheinen auch mehr kein Problem zu sein, wobei ich in beiden Fällen nicht allen Anhängern vorwerfe, Hohlköpfe zu sein. 😉
      19 10 Melden
    600
  • fabianhutter 21.10.2016 16:02
    Highlight Die Polizei wurde spät über ein Konzert mit mehreren tausend Personen informiert, das offensichtlich friedlich ablief. Und im Nachhinein wissen alle was man besser hätte machen müssen.

    Die Verletzung der Rassismusstrafnorm ist bestimmt kein Kavaliersdelikt, aber eine Eskalation zu riskieren wäre meiner Meinung nicht angebracht gewesen. Offensichtlich war die Polizei nicht gut über die Umstände informiert und somit ist ein zweckdienliches Eingreifen sehr schwierig.

    Die St.Galler Polizei wird sicher aus dem Vorfall lernen und beim nächsten Mal besser handeln.
    103 40 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 21.10.2016 16:36
      Highlight Sehr gut ausgedrückt!

      Was wir alle aus dem Vorfall lernen können:
      wenn die Polizei lieber eine öffentliche Blamage in Kauf nimmt, weil sie sich nicht an einen Event getraut, dann ist es wohl wenig angebracht diesen Event mit Sprüchen wie "aber es war doch alles friedlich" zu verharmlosen.
      43 9 Melden
    • Echo der Zeit 21.10.2016 16:58
      Highlight Du gehst da rein und sagst dem Nazi dort, das man die Veranstaltung aufzeichnen muss. Wenn der Nazi sagt hau ab - Ok sind in der überzahl, dann kannst was organisieren - aber schon von Anfang an sagen - Oh, die vielen Glatzen - O Angst. Das ist kein Polizist sondern ein Jammerlapen.
      45 14 Melden
    • Toninio 21.10.2016 16:59
      Highlight Ok in dem Fall, lernen wir eins aus der Sache, wenn wir gegen Gesetze verstossen wollen, nur ein paar tausend Leute zusammen trommeln und los gehts. Da gibt es keine Entschuldigung sorry, es ist deren Pflicht und Aufgabe auch wenns heikel und mit Risiko verbunden ist.
      31 9 Melden
    • Lorent Patron 21.10.2016 18:53
      Highlight Lernen müssten die Nachrichtendienste, Fabian. Unabhängig der Rassismusstrafnorm.

      Verfassungsschutz und NDB hatten Kenntnis über den Aufmarsch und die Organisation. Sie versäumten aber, Polizei und Grenzwache rechtzeitig zu informieren!

      Der Anlass war offensichtlich unbewilligt. Eine Bewilligung wurde mithilfe unwahren Angaben erschlichen. Sie ist nichtig. Es bestand ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung, aber vorallem auch für die Teilnehmer.

      Die Grenzwache hätte diese Leute bereits bei der Einreise stoppen müssen/können, wäre sie bloss rechtzeitig informiert gewesen.
      22 5 Melden
    • Rendel 21.10.2016 19:29
      Highlight Lernen tut man aus Fehlern. Es sind doch keine Fehler passiert, zumindest hab ich nichts von den Behörden diesbezüglich gehört. Also wie sollten sie lernen?
      7 4 Melden
    • fabianhutter 21.10.2016 20:31
      Highlight Antwort (1/2)
      Ich bitte Sie alle doch einmal Ihre Alternativen bis zum Ende durchzuspielen und sich vorzustellen, was alternative Enden möglich gewesen wären.

      Was hätte die Polizei bei einem Einschreiten zu gewinnen oder zu verlieren gehabt.

      Zu Gewinnen: Den Videobeweis für etwaige Vergehen gegen die Rassismusstrafnorm mit welchem eine Strafanzeige gegen einen Veranstalter angestrengt hätte werden können. Das wäre befriedigend gewesen für das Rechtsverständnis der Bevölkerung, sonst nichts. Die Lehren, wie man so eine Veranstaltung in Zukunft verhindern kann, können auch so gezogen werden.
      7 5 Melden
    • fabianhutter 21.10.2016 20:37
      Highlight Antwort (2/2):

      Zu verlieren: Die Polizei hätte in eine Auseinandersetzung gezogen werden können mit mehreren tausend, wahrscheinlich gewaltbereiten, Neonazis mit nicht vorhersehbaren Konsequenzen.

      Die Art des Vorgehens der Polizei ist vergleichbar mit jenem gegen Hooligans. Das Vorgehen ist nicht befriedigend, weil man sich wünscht, dass solche Leute auf jeden Fall bestraft werden. Aber das Vorgehen war darauf aus die Sicherheit der Polizisten und der Bevölkerung zu gewährleisten.

      8 7 Melden
    • Lorent Patron 21.10.2016 22:34
      Highlight Du hast mich nicht verstanden,Fabian. Dein Alternativen-Horizont ist verengt:

      Nimm an, die Sicherheitskräfte (Polizei, GWK) wären 10 Tage vorher über den konspiraten Neonazi-Aufmarsch informiert gewesen. Wie hätten sie dann reagieren MÜSSEN? Welche Alternativen hätten sie in Erwägung ziehen können?

      Die Behörden hätten die illegale Veranstaltung verhindern MÜSSEN, zB. mit entsprechendem Aufgebot an der Grenze die Logistik verunmöglichen und die Einreise verhindern.

      Warum wurde nichts getan?

      Offensichtlich wollte eine Behörde diese illegalen Aktivitäten pflichtwidrig nicht verhindern!
      10 3 Melden
    • fabianhutter 22.10.2016 01:20
      Highlight @Lorent Patron: Sie haben recht, dass die Behörden hätten handeln müssen wenn sie 10 Tage vor der Veranstaltung davon gewusst hätten, bzw. deren Standort und Ausmass. Aber das Taten sie offensichtlich nicht.

      Wieso sie es nicht wussten ist eine andere Frage. Mir ging es um das Handeln der Polizei am Abend des Konzertes.

      Mit Ihrer Abschliessenden Aussage sind sie schon fast im Reich der Verschwörungstheorien, wenn sie implizieren, dass die Behörden bewusst ein Neo-Nazi Konzert tolerierten oder gar mit deren Ideologie sympatisieren.
      2 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 22.10.2016 01:26
      Highlight @Lorent:
      Sie schreiben "Offensichtlich wollte eine Behörde diese illegalen Aktivitäten pflichtwidrig nicht verhindern!"
      Welches Gesetz schreibt vor, dass gewisse Veranstaltungen verboten werden müssen und gewaltsam verhindert, falls sie illegal stattfinden?
      Sie verbreiten hier ziemlich sicher Unsinn.
      Die staatlichen Behörden dürfen nur tun, wozu sie durch ein Gesetz beauftragt oder befugt sind. Wenn sie eine pflichtwidrige Unterlassung behaupten, dann müssten Sie die entsprechenden Gesetzesartikel, die die verletzte behördliche Pflicht vorschreiben, an dieser Stelle zitieren können.
      11 4 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2016 03:53
      Highlight 1/2@Lorent Patron

      "Nimm an, die Sicherheitskräfte (Polizei, GWK) wären 10 Tage vorher über den konspiraten Neonazi-Aufmarsch informiert gewesen."
      Woher nehmen die die Annahme mit den 10 Tagen? Das ist reine Spakulation.

      "Die Behörden hätten die illegale Veranstaltung verhindern MÜSSEN, zB. mit entsprechendem Aufgebot an der Grenze die Logistik verunmöglichen und die Einreise verhindern."
      Wie stellen sie sich das vor? Nebst dem Umstand, dass seit dem Schengenabkommen systematische Personenkonrollen an den Landesgrenzen illegal sind...
      8 4 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2016 04:05
      Highlight 2/ 2 mit welcher rechtlichen Grundlage hätte den Leuten die Einreise verboten werden sollen? Weil man den Verdacht hatte, dass ev. ein Konzert stattfindet an welchem ev. gegen das ARG verstossen werde? Wie hätte das gemacht werden sollen? Hätten die Leute vom GWK die Autos anhalten sollen und alle, die mit Menschen mit Glatzen besetzt waren, wieder zurückschiken sollen?
      Kritik ist immer schnell angebracht, Lösungen zu finden ist etwas schwieriger.
      9 3 Melden
    • Lorent Patron 22.10.2016 13:54
      Highlight Prof. Trump: Die Sicherheitskräfte wären generell verpflichtet, illegale oder gar die Sicherheit gefährdende Aktivitäten möglichst zu verhindern.

      "Welches Gesetz schreibt vor, dass gewisse Veranstaltungen verboten werden müssen?"

      Das Gesetz schreibt vor, dass solche Veranstaltungen bewilligt (nicht verboten) werden müssen. Feuerpolizeiliche Auflagen und Sicherheitsrichtlinien müssen erfüllt sein. Waren sie hier nicht. Die Veranstaltung war unbewilligt/konspirativ und sie war gefährlich für Bevölkerung und die Teilnehmer. Grund genug, sie zu stoppen. Unabhängig der Rassismusstrafnorm.
      2 6 Melden
    • Lorent Patron 22.10.2016 14:28
      Highlight Judge Dredd: Rechtliche Grundlage, um die Einreise zu verhindern gäbe es zB. im Schengener Grenzkodex:

      https://www.tagesschau.de/ausland/schengen-117.html

      Oder auch im Ausländergesetz, Art. 67.2.a:

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20020232/index.html#a67

      Es geht nicht um Rassismus sondern um die Teilnahme an einer unbewilligten Versammlung, welche Sicherheit und Ordnung gefährdet. Klare Rechtslage.

      Die Nachrichtendienste waren vermutlich schon mehrere Wochen im Bild:

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/geheimdienst-warnte-polizei-vor-nazis/story/15401638
      1 1 Melden
    • Lorent Patron 22.10.2016 14:40
      Highlight Fabian: Das Verhalten vor Ort der Polizei kritisiere ich nicht. Ich finde richtig, wenn sich Sicherheitskräfte nicht unnötig in Gefahr bringen, und wennmöglich noch selbst zur Eskalation und Gefährdung beitragen. Die Polizei war offenbar nicht vorbereitet.

      Ich kritisiere die Nachrichtendienste. Die Reichsmusikkammer ist keine Unbekannte. Sie wird bestens überwacht.

      Entweder der NDB wusste rechtzeitig vom Aufmarsch aber versäumte die Weitergabe der Information an die zuständigen Stellen, oder dann liess sich der NDB von den Nazis verarschen.

      So oder so leistete der NDB schlechte Arbeit.
      4 3 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2016 16:23
      Highlight 1/2 Lorent, das ist richtig, in dieser Grösse war die Veranstaltung nicht bewilligt. Damit hat sich auch ganz klar der Veranstalter strafbar gemacht (unter anderem wie du richtig schreibst wegen Feuerpol. Auflagen. Nur betrifft das leider nicht die Besucher.
      Für die Polizei ist es ein abwägen was am Ereignissort getan werden muss. Wenn man sich um die Sicherheit der Leute vor Ort sowie der restlichen Bevölkerung sorgt, kann man nicht Massnahmen einleiten die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Eskalation der Lage dührt (Auflösung der Veranstaltung macht rein u ter diesem Aspekt keinen Sinn

      3 2 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2016 16:25
      Highlight 2/2 wie bereits erwähnt, im vorfeld sollte man versuchen diese Veranstaltung zu verhindern. Was man allerdings wohl nicht verhindern kann, ist, dass diese Leute in die Schweiz einreisen. Dazu fehlt die rechtliche Handhabung.
      Ich denke es ist wichtig für alle (NDB, Polizei und Gemeindevertreter) die Lehren daraus zu ziehen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

      Jetzt mit dem Finger auf die Zeigen die mitmasslich falsch gehandelt haben, ohnedie Fakten zu kennen bringt nichts (das soll nicht heissen, dass man die Sache nicht kritisch betrachten soll!).
      2 2 Melden
    • Lorent Patron 22.10.2016 17:41
      Highlight Stimmt, Judge Dredd.

      Es würde interessieren, seit wann und wie der NDB über diese konspirative Reichsmusikkammer-Veranstaltung im Toggenburg im Bild war, und wann konkret der NDB die zuständigen Sicherheitskräfte informiert hat.

      Drei Möglichkeiten:

      1. Der NDB war auch nicht rechtzeitig informiert (ergo macht der NDB mieserable Arbeit);

      Oder: Der NDB war rechtzeitig informiert,

      2. und leitete die Infos rechtzeitig an die zuständigen Behörden (ergo verhielten sich diese Behörden pflichtwidrig);

      3. oder informierte nicht rechtzeitig (ergo hat der NDB pflichtwidrig die Sache laufen lassen).
      3 2 Melden
    • Seppeli 22.10.2016 18:01
      Highlight Die Rassismus-Strafnorm wurde nicht verletzt, weil das Konzert nicht öffentlich war.
      Jeder war freiwillig dort.
      5 5 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 22.10.2016 18:51
      Highlight @Lorent: Sie verbreiten Unwahrheiten. Die Veranstaltung war bewilligt. Von der Veranstaltung ging keinerlei Gefahr aus, nicht für die Teilnehmer und schon gar nicht für die Bevölkerung. Es fand ein Konzert statt, wie sie hundertfach jede Woche stattfinden.
      Dass es mehr Konzertbesucher gab als bewilligt, kommt erstens häufig vor und bedeutet zweitens nicht automatisch, dass alle sich gleichzeitig im Gebäude aufhielten. Wenn es denn also überhaupt einen Verstoß gegen die Bedingungen der Bewilligung gab, so ist das sicher keine von den Behörden begangene Pflichtwidrigkeit.
      7 3 Melden
    • Lorent Patron 22.10.2016 19:40
      Highlight Prof. Doppeldoktor: Die Bewilligung wurde mit falschen und unwahren Angaben erschlichen. Sie ist daher nichtig. Die Behörden wurden getäuscht. Das wäre für sich schon strafbar. Aus strafbaren Verhalten kann keine Bewilligung entstehen.

      Die geplante Veranstaltung entsprach nicht der bewilligten. Es war definitiv eine konspirative Veranstaltung der Neonazi-Reichtsmusikkammer.

      Die Behörden hätten diese unbewilligte und konspirative Nazi-Veranstaltung verhindern müssen. Dazu wären sie gesetztlich verpflichtet gewesen.
      3 6 Melden
    • Echo der Zeit 22.10.2016 20:09
      Highlight Vieleicht sollten alle mal Reinhören - Der St. Galler Regierungsrat Fredy Fässler bezieht Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Frau Eicher.

      http://www.srf.ch/sendungen/samstagsrundschau/grenzen-im-kampf-gegen-rechtsextremismus
      2 0 Melden
    • essy* 22.10.2016 20:13
      Highlight @Seppeli: Kannst du mir darlegen, wieso das nicht öffentlich sein soll anstelle wie weiter unten sinnlos linke Richter zu bashen?
      Öffentlich ist alles was nicht privat ist. Und als privat gilt ein Umfeld, das von persönlichen Beziehungen oder Vetrauensverhältnissen geprägt ist. Jeder vernünftige Mensch, ungeachtet seiner politischen Ausrichtung, wird einsehen, dass ein Konzert von mehreren tausenden Besuchern nicht als privat zu sehen ist.
      3 5 Melden
    • Seppeli 23.10.2016 09:06
      Highlight @ essy* 22.10.2016 20:13
      Zu den Richtern: Deine linken und netten Bundesrichter haben entschieden, dass alles, was mehr als 100 Adressaten hat, öffentlich ist.
      Deine Hochzeit mit 110 Gästen ist also öffentlich, d.h. es kann jeder kommen, und sich auf deine Kosten den Bauch füllen :-) Du kannst jede beliebige private Veranstaltung mit mehr als 100 Leuten also als öffentlich bezeichnen, und dort gratis mittun.
      3 5 Melden
    • Seppeli 23.10.2016 09:15
      Highlight @ essy* 22.10.2016 20:13
      Zu privat und öffentlich:
      Bezogen auf den Art. 261 bis StGB definiere ich privat so, dass man den Ort absichtlich besucht, weil man sich für die dort gemachten Aussagen interessiert, und die dort gemachten Aussagen nur an die absichtlichen Besucher gerichtet sind.
      Ein Links-Extremen Konzert in der roten Fabrik ist unabhängig vom gesetzeswidrigen Inhalt eine private Veranstaltung.
      Dasselbe aber mitten im Sommer auf einer Wiese am See, wo es noch viele unfreiwillige Zuhörer hat, ist sicher öffentlich.
      6 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 23.10.2016 13:16
      Highlight @Lorent: Erstens, ist es sinnlos von Ihnen die Veranstaltung im Nachhinein für illegal zu erklären. Sie ist vorbei.
      Zweitens ist es nicht die Schuld der Behörden, wenn die Auflagen (Anz. Besucher, Lärmemission, freie Fluchtwege, Abfallregime) nicht eingehalten werden.
      Drittens ist die Gesinnung, Religion, Ethnie, sexuelle Orientierung, das Geschlecht der Teilnehmer nicht Gegenstand der Auflagen einer solchen Bewilligung. Die Behörden müssen gemäss Verfassung diskriminierungsfrei entscheiden. Sie dürfen eine Schwulenparty nicht verbieten, weil Schwule teilnehmen, dito für Nazis.
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  • HansDampf_CH 21.10.2016 15:58
    Highlight I'm Nachhinein kann jeder mutig sein.
    33 20 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 21.10.2016 16:38
      Highlight Die Beichte der Polizei ist ja gar nicht wirklich im Nachhinein? Schliesslich stehen sie genau jetzt unter Beschuss?

      Feige wäre es gewesen, wenn die Polizei jetzt behauptet hätte, die Halle zu betreten wäre aus praktischen Gründen nicht möglich oder nicht nötig gewesen. Sie sind aber zu ihren Fehlern gestanden.
      14 3 Melden
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  • deleted_723030692 21.10.2016 15:42
    Highlight
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  • TanookiStormtrooper 21.10.2016 15:40
    Highlight Na das ist ja toll! "Wir stürmen ein Gebäude lieber nicht in dem sich ein Selbstmordattentäter verschanzt, denn wir haben Angst." Klar ist das nachvollziehbar, aber dann hast du dir den falschen Job ausgesucht! Mann sieht ja in Deutschland sehr gut, was passiert wenn man jahrelang auf dem rechten Auge blind ist. Jahrelang konnte die NSU ungestraft Leute umbringen (und einer ist offenbar sogar in Kindermorde verwickelt) und erst vor kurzem hat ein rechter "Reichsbürger" ein paar Polizisten angeschossen und einen getötet. Asylheime anzünden scheint auch kein Problem zu sein...
    67 33 Melden
    • sheshe 21.10.2016 16:11
      Highlight "Wir stürmen ein Gebäude lieber nicht in dem sich ein Selbstmordattentäter verschanzt, denn wir haben Angst."
      Was denkst du, weshalb es Bombenentschärfungsroboter gibt und das nicht mehr von Hand gemacht wird?
      13 8 Melden
    • GhettoLeif 21.10.2016 17:39
      Highlight Finde du vergleichst da etwas zu gewählt. Eine Antiterroreinheit ist doch etwas anders ausgebildet und gedrillt als ein normaler Kapo-Polizist. Ausserdem. Wieviele Polizisten waren denn vor Ort? Gegen eine Meute von 6000 Neonazis??? Die kannst du nicht einkesseln wie an einer Demo. Du musst da mit wenigen Mann aufs Mal rein. Dass sich da keiner freiwillig gemeldet hat, verstehe ich irgendwie.
      13 5 Melden
    • Mia_san_mia 21.10.2016 17:42
      Highlight Dort ist es aber nur einer... 6000 Leute sind etwas anderes, vor allem wenn es solche Psychos sind. Da hätte man einfach früher dran sein müssen.
      13 4 Melden
    • SemperFi 21.10.2016 19:02
      Highlight Ein Polizist der ein Gebäude mit einem Selbstmordattentäter stürmt wäre dumm und nicht mutig. Aber Hauptsache wieder mal was kommentiert, vom dem man nichts versteht.
      16 7 Melden
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  • Lowend 21.10.2016 15:39
    Highlight Unterwasser hat genau zwei Ausfallstrassen und es hätte genügt, wenn die Polizei dort nach dem "Konzert" eine Personenkontrolle gemacht hätte.
    Hier in Bern, oder in Zürich oder Basel hat die Polizei auch keine Probleme damit, tausende Demonstranten oder Fussballfans einzukesseln und jeden zu kontrollieren und des Landfriedensbruchs zu beschuldigen, auch wenn nur wenige etwas verbrochen haben, aber anscheinend ist dass bei den Neonazis zu aufwendig und auch viel zu gefährlich, obwohl alle einschlägigen Kommentatoren hier immer nur von den lieben Neonazis von nebenan geschwafelt haben.
    97 26 Melden
    • HansDampf_CH 21.10.2016 15:59
      Highlight Auf dem rechten Auge ist die Polizei gerne blind war tu viele Kollegen privat vor Ort...
      62 33 Melden
    • bokl 21.10.2016 16:09
      Highlight Und was hätte diese Personenkontrolle genau gebracht? Die Halle war gemietet, es gab einen Parkdienst, Einlasskontrolle, Reinigungsdienst. Also nix mit Landfriedensbruch oder so. Und nur weil die Polizei die Zufahrtsstrassen sperrt, sind die Konzertbesucher noch lange nicht eingekesselt. Und in Unterwasser ist die Polizei nicht gleich ausgerüstet wie in Basel, Bern oder Zürich.

      Und wenn schon diese öden Links-/Rechtsvergleiche seinen müssen, dann wäre ein Einsatz der Polizei beim Konzert etwa so, als würde die Polizei ins Kochareal/Reitschule marschieren um Drogenhandel zu filmen.
      66 45 Melden
    • Lowend 21.10.2016 16:20
      Highlight Man wüsste, wer diese Nazis genau waren und wem man die Vorladungen bezüglich der Verletzung der Rassismusstrafnorm zuschicken muss. So könnte der Schweizer Staat helfen, dass die Nazis nicht über die Unfähigkeit unserer Beamten lachen und sie keinen Gewinn, sondern wegen den Bussen einen riesigen Verlust verbuchen.

      PS: In der Reitschule findet die Polizei wenig Drogen, sondern meist ausserhalb auf dem Parkplatz und die Käufer sind kaum Reitschüler, sondern die Söhne und Töchter von euch Spiessern vom Land, die jedes Wochenende aus lauter Langeweile in die Städte pilgern und sich zudröhnen!
      37 19 Melden
    • Toninio 21.10.2016 17:02
      Highlight @bokl hat es dir gefallen? Machst den Eindruck als wärst du dort gewesen.
      13 9 Melden
    • Maragia 21.10.2016 17:23
      Highlight @bokl einer ders erkannt hat. Dann führen sie eine Personenkontrolle bei 6'000 Personen fest, und falls nichts festgestellt wird, was dann? Vlt reagieren die Leute dann so wie die Linken Chaoten und beginnen zu randalieren. Wäre das das Ziel?
      Ich glaube die Linken "täubelen" etwas, weil nun ein mal die rechten etwas ungeschoren davon kommen...
      17 26 Melden
    • Mia_san_mia 21.10.2016 17:44
      Highlight Was bringt denn die Personenkontrolle? Das wäre eh zu spät, der ganze Anlass hätte vorher verhindert werden müssen.
      13 4 Melden
    • Nevermind 21.10.2016 18:27
      Highlight Wenn man Nazis als Rechte bezeichnet, lässt das tiefer blicken als euch Schreiberlingen vermutlich bewusst ist.

      Nazis sind nicht rechts. Sie sind ganz einfach der Abschaum der Menschheit. Aber wenn für euch das Ziel rechter Politik der Faschismus ist, dann ist das wohl so.

      22 5 Melden
    • SemperFi 21.10.2016 19:09
      Highlight @Lowend: Offensichtlich haben Sie keine Ahnung, welchen Aufwand die Planung eines Demo-Eimsatzes braucht. Und mit einem Fussballspiel, das zum xten Mal am gleichen Ort stattfindet lässt sich so ein Einsatz auch nicht vergleichen. Die Polizeibestände in der Schweiz sind, anders als in D, so knapp bemessen, dass sich ein solcher Einsatz neben der OLMA und dem üblichen Samstagsdienst nicht einfach aus dem Ärmel schütteln lässt. Und schlecht geplante Einsätze beinhalten gewaltiges Eskalationspotential.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 22.10.2016 01:57
      Highlight @Lowend: Sie sind genau so blind vor Hass, wie die Nazis, denen Ihr Hass gilt.
      Sonst hätten Sie sehen müssen, dass an einer Grosskontrolle der im Auto heimfahrenden Konzertbesucher im besten Fall genau jene Vergehen hätten geahnden werden können, die man nach jedem Konzert ahnden kann: Geschwindigkeitsübertretungen, zuviele Fahrgäste, Trunkenheit am Steuer, evtl. Besitz illegaler Substanzen.
      Aber die Verletzung der Rassismusstrafnorm hätte keinem an einer Verkehrskontrolle nachgewiesen werden können.
      N.B.: Vermieter und Veranstalter haben s. vermutl. vertraglich vor Klagen abgesichert haben.
      10 4 Melden
    • Lowend 22.10.2016 12:38
      Highlight Die Verharmlosung der Nazis durch die normalen Wohlstandsfaschisten zeigt, dass das braune Gedankengut mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist und wenn Personenkontrollen, die eigentlich nur dazu dienen, zu wissen, was für eine Klientel da in unser Land einreist, schon solche Abwehrreaktionen derbraven SVP Wählerschaft auslöst, dann frage ich mich schon langsam, ob die SVP nicht total mit Nazi-Ideologie durchseucht ist? Es klingt auf jeden fall für mich so ähnlich!
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 22.10.2016 12:57
      Highlight @Lowend: Sie propagieren Überwachung und Kontrolle nach Stasi-Manier, aber haben etwas gegen Nazis. Sie wollen den Teifel mit dem Beelzebub austreiben. Verdrehter geht es nicht!

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    • Lowend 22.10.2016 13:10
      Highlight So ei Schwachsinn! Ich will bei einfach wissen, ob da Mörder und Pädophile, oder andere Kriminelle zu Besuch im Toggenburg waren.
      Die Wohlstandsfaschisten wollen ja auch, dass jeder Muslim, der in der Schweiz ist, genau überprüft wird, aber wenn man das gleiche bei Nazis fordert ist dass plötzlich Stasi-Manier.
      Die SVPler müssen die Nazis ja echt lieben, wenn sie sich derart für diese Mörderbande einsetzen!
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  • Zäme! 21.10.2016 15:28
    Highlight Im Radio habe ich folgende Aussage gehört: "der Geheimdienst habe die Polizei gewarnt/darauf aufmerksam gemacht. Allerdings sei es dann zu spät gewesen um das Konzert abzusagen."

    Moment - gibt es dazu wirklich ein zu spät???

    Dann müsste es das ja bei Demos/Ausschreitungen auch geben (egal ob von links oder rechts). Eine Demo wird bewilligt und artet aus. Ist es dann nicht auch zu spät um einzugreifen?

    Verstehe das nicht, weshalb die Polizei die Nazis nicht eifach wieder nach Hause geschickt hat.
    52 15 Melden
    • Maragia 21.10.2016 17:24
      Highlight Naja, wenn eine Demo ausschreitet, dann wird eingeschritten um den Schaden, welche diese Idioten anrichten, zu minimieren.
      Hätte es bei diesem Konzert Ausschreitungen gegeben, wäre die Polizei bestimmt auch eingeschritten
      7 16 Melden
    600
  • banda69 21.10.2016 15:22
    Highlight Fazit der Geschichte:

    "Nazis sind gefährlich. Also lassen wir sie gewähren."



    ...sogar die bösen Buben von der SVP schweigen.
    87 21 Melden
    • pamayer 21.10.2016 17:05
      Highlight Genau! Die svp ist mucksmäuschenstill. Nur der grüne balthasar glättli und die antifa machen den Mund auf.

      Sehr erschreckend!
      26 8 Melden
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  • Fanta20 21.10.2016 15:16
    Highlight Die meisten Leute (bzw. Maulhelden), welche der Polizei Feigheit vorwerfen, hätten an deren Stelle wohl ebenfalls wenig Lust verspürt, diesen Ort zu betreten und dabei an ihre Familien gedacht. Ich finde das verständlich.

    Auch wenn die Veranstaltung schändlich ist: Offenbar war niemand unmittelbar an Leib und Leben bedroht. Darum war es richtig, zu diesem Zeitpunkt NICHT mehr zu intervenieren.
    29 35 Melden
    • Mia_san_mia 21.10.2016 17:46
      Highlight Das sehe ich auch so, es ist einfach blöd das man den Anlass nicht vorher verhindert hat. Ich hätte auch Angst in eine Halle mit 6000 Nazis zu gehen und zu filmen oder fotografieren.
      8 6 Melden
    600
  • sch'wärmer 21.10.2016 15:12
    Highlight Man kann's sehen wie man will. Mutig wäre gewesen, wenn der Einsatzleiter mal heimlich den Stecker gezogen hätte, dann wäre die Party schnell vorbei gewesen...
    64 20 Melden
    600
  • Statler 21.10.2016 15:12
    Highlight Schön, dass bei «damit schlägt sich die Polizei sonst noch so rum» ausgerechnet zwei Hanfplantagen als erstes erscheinen.
    Da haben die Gesetzeshüter keine Angst und gehen mutig gegen diese sau-gefährlichen Gewächse vor. Vielleicht sollte man ihnen mal sagen, dass das «Heil»-Pflanzen sind, dann lassen sie die Finger vielleicht auch davon.
    158 21 Melden
    • deleted_337758608 21.10.2016 15:20
      Highlight Hihi, "Heil"...
      53 4 Melden
    • MiloVanillo 21.10.2016 15:24
      Highlight Haha. "Heil!"-Pflanzen. Haha.
      42 4 Melden
    • deleted_723030692 21.10.2016 15:43
      Highlight oder sie stoppen Jugendliche auf frisierten "Töffli" oder nehmen besoffenen auf dem Fahrrad den Führerschein ab.
      52 8 Melden
    • deleted_420198696 21.10.2016 15:44
      Highlight Seit ich weiss, dass es Cannabis gibt, bin ich für die Legalisierung.
      Aber der Polizei darf man nicht einmal vorwerfen, dass sie ihren Job nicht macht und im gleichen Atemzug, dass sie ihren Job macht.

      Wir reden hier von der Polizei, nicht von Judge Dredd, der Polizist UND Richter ist. Die machen halt einfach ihren Job. Und wie alle anderen Menschen machen sie manchmal Fehler. Niemand ist perfekt. Aber es gehört Grösse dazu, Fehler einzugestehen.
      49 5 Melden
    • Maragia 21.10.2016 17:26
      Highlight @Statler: Klassischer Whataboutism!
      4 12 Melden
    • Judge Dredd 22.10.2016 04:20
      Highlight @Rhabarber, 😎
      1 0 Melden
    600
  • Mbatatart 21.10.2016 15:10
    Highlight Jetzt haben wir No go Orte auch hier in der Schweiz!! Immer diese "Ausländer" aus Europa, sie machen alles kaputt!! Wieso hört man da nichts von der SVP?
    89 25 Melden
    • Lowend 21.10.2016 15:30
      Highlight Die hat genau so viel Angst wie die Polizei, dass sie ihre Wähler vergraulen könnte, wenn sie ganz klar gegen die braune Pest Stellung beziehen würde.
      64 17 Melden
    • Chris_theOne 21.10.2016 15:40
      Highlight Wahrscheinlich war ja 90% der svp vor ort :P
      46 27 Melden
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  • Ismiregal 21.10.2016 14:56
    Highlight Ach was. Das war nicht mutig. Nur ein Versuch der Rechtfertigung.
    79 14 Melden
    600
  • kEINKOmmEnTAR 21.10.2016 14:35
    Highlight Trotz der Gefahr jetzt gleich Blitze zu kriegen:
    Welches Gesetz in der Schweiz verbietet oder hätte das Konzert verboten? Mir ist nicht bekannt dass wir ein spezielles Gesetz gegen das Nationalsozialismus hätten und auch sonst kommt mir im ersten Moment kein Grund in Sinn das Konzert verbieten zu können.
    41 95 Melden
    • GhettoLeif 21.10.2016 14:52
      Highlight Das Konzert im Vornherein verbieten wäre fast unmöglich gewesen, so, wie die Sachlage war.

      Man hätte aber vor Ort dokumentieren können, falls gegen die Rassismus-Strafnorm verstossen wurde.

      Weiss man aber nicht, da sich die Polizei nicht getraut hat, in die Halle zu gehen und Beweise zu sammeln.

      Was ich der Polizei, so wie die Sache liegt, aber nicht mal so übelnehmen kann. Es sei denn, man mobilisert ein Grossaufgebot, und ist dann der Gelackte, wenn man keine oder kaum Beweise sichern kann.

      Darum geht's hier.
      56 10 Melden
    • Statler 21.10.2016 15:14
      Highlight Aufruf zur Gewalt, Rassendiskriminierung - Zuuuuu dumm, dass die Polizei keine Video-Aufnahmen gemacht hat, so werden wir nie wissen, was die da so gesungen und gegrölt haben...
      44 12 Melden
    • Lorent Patron 21.10.2016 15:15
      Highlight Die Sicherheitskräfte hätten den Aufmarsch und die Veranstaltung verhindern müssen. Gerade wegen der eindeutigen Sachlage.

      Bewilligt war ein privater Anlass mit rund 600 Personen. Geplant war aber eine Veranstaltung mit mehreren Tausend in einer Halle, die dafür nicht ausgelegt ist. Die Behörden wurden offensichtlich angelogen, getäuscht und hinters Licht geführt. Der unbewilligte Anlass war ein grosses Sicherheitsrisiko. Nicht nur für die Bevölkerung sondern vorallem auch für die Teilnehmer.

      Die Polizei und der Grenzschutz haben eindeutig versagt. Vermutlich aber vorallem der NDB.
      34 6 Melden
    • Pafeld 21.10.2016 15:17
      Highlight Nur haben wir jetzt:
      Widerstand gegen die Staatsgewalt, Störung der öfffentlichen Sicherheit, Drohung gegen Beamte, eindeutige Verstösse gegen die Antirassismusstrafnorm (aufgetauchte Videos) sowie diverse kleinere Verstösse gegen Gastronomieregeln. Die Behauptung, es sei ja nichts illegales geschehen (,weil man die Konzerthalle eigenmächtig zum rechtsfreien Raum erklärt hat), schläft dem Fass den Boden raus. Überlasst doch das Schönreden von solchen Ereignissen besser den richtigen Nazis, sonst kommt es noch zu peinlichen Missverständnissen.
      49 7 Melden
    • herschweizer 21.10.2016 15:58
      Highlight Es macht mehr Sinn dass der ndb das Geschehen diskret observiert und dokumentiert. Angeblich waren die Händys von denen ja in den Autos, aber sicher nicht zu 100%... also gab es sicher den einen oder anderen elektronischen Zugriff. Polizeibeamte hätten wie gesagt Verstösse gegen die Antirassimusstrafnorm feststellen können. Ich weiss aber nicht wie viele Hundertschaften nötig gewesen wären um 6000 festzusetzen. Offen ist die Frage wie viele Beamte das Treiben noch sympathisch gefunden hätten?
      14 4 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 21.10.2016 16:15
      Highlight Wie erwartet; man stelle eine kontroverse Frage (ohne seine eigene Meinung darzulegen) und die Blitze kommen geflogen :)
      @GhettoLeif Danke, deine Erklärung erübrigt alle weiteren Kommentare.
      2 3 Melden
    • Maragia 21.10.2016 17:29
      Highlight Bei Open-Airs gehen die Polizisten auch nicht aufs Feld um heimlich zu dokumentieren, was die Besucher für Drogen konsumieren. Ebenso bei der Streetparade. Warum sollten sie also hier "Undercover" Polizei spielen. Ebenso bei der Reitschule oder auf dem Kochareal...
      10 18 Melden
    • speaker33 21.10.2016 18:47
      Highlight @maragia: weil es sich hier um eine veranstaltung rechtsextremer gehandelt hat. die watsoncommunity wettert grundsätzlich gegen alles was nicht links ist.

      falls die polizei bei der reitschule so was machen würde wie zb heimlich fotografieren, würden sie wieder alles falsch gemacht haben. es würde über den ndb gewettert werden, über polizei und alles was ihnen sonst eh nicht passt.
      5 14 Melden
    • zzZüri 21.10.2016 21:36
      Highlight @maragia
      So ein schei••! An open airs hats etliche zivile, an manchen orten auch univormierte polizisten. Und dann kommst du noch mit der parade :D

      7 3 Melden
    • zzZüri 21.10.2016 21:43
      Highlight *uniformierte
      0 0 Melden
    • Seppeli 22.10.2016 18:05
      Highlight Art. 8 der Bundesverfassung besagt glasklar, dass niemand wegen seiner politischen Überzeugung diskriminiert werden darf.
      Man kann das Konzert bzw. solche Treffen also nicht im voraus verbieten.
      Und weil das Konzert nicht öffentlich war, wurde auch Art. 261 bis StGB nicht verletzt. Dass ein linker Richter dies anders sieht, ist auch klar.
      3 4 Melden
    • herschweizer 23.10.2016 00:59
      Highlight Man sah es am zB auch am asow Regiment zu sehen zu was sich solche Leute instrumentalisieren lassen können. Darum werden solche Gruppen auch von internationalen Quellen supportet. Da sollte man dieses staatsverachtende Treiben genau beobachten und vor allem den finanziellen Support genau beleuchten.
      Es sind dann bewusst geblendete Einfaltspinsel die unter dem Mäntelchen von scheinbaren Nationalismus richtig subversiv werden
      1 0 Melden
    600
  • Fumo 21.10.2016 14:27
    Highlight Zu behaupten es sein mutig zuzugeben man hatte Angst ist rhetorisches Schwachsinn.
    Dass der Einsatzleiter mutig war den Veranstalter zu informieren genau so. Hätte eine Gefahr bestanden, wäre er nicht mehr rausgekommen.
    Es wäre zu erwarten dass tausende aus den Ausland eingereiste Menschen sich davor hüten würden einen Polizisten was anzutun. Erstens weiss man nie wie die Polizisten im anderen Land drauf sind. Zweitens weiss man dass wenn die Situation eskaliert keiner der Busse das Gelände verlassen hätte, man könnte dann also nicht mehr nach Hause.
    25 35 Melden
    • Theor 21.10.2016 15:04
      Highlight Wenn ich die Hooligan-Problematik in der Schweiz so anschaue, dann hinkt die obenstehende Logik für mich ehrlich gesagt.
      36 8 Melden
    • Mbatatart 21.10.2016 15:13
      Highlight Stellt euch das mal vor das die Feuerwehr auch so vorgehen würden? "wir haben uns einfach nicht zugetraut in eurem brennenden Haus zu gehen da wir damit am Leib und Seele bedroht wären!"
      Wieso denn Polizist werden wenn man Angst hat?
      54 10 Melden
    • bokl 21.10.2016 15:30
      Highlight @Mbatatart
      Es ist immer eine Abwägung, ob bei einem Einsatz das Risiko, dass sich die Einsatzkräfte ernsthaft verletzten oder sterben, lohnt. Wenn das Haus schon in Vollbrand steht und keine Personen vermisst werden, beschränkt sich auch die Feuerwehr darauf umliegende Objekte zu schützen und in Brand stehende kontrolliert niederbrennen zu lassen.
      14 5 Melden
    • deleted_420198696 21.10.2016 15:47
      Highlight Mbatatart
      Es hat aber nicht gebrannt. Dein Vergleich hinkt. Wenn du schon vergleichen willst, dann müsste das so gehen:
      "Wir haben uns einfach nicht zugetraut in das Haus zu gehen und es anzuzünden. Weil wir uns Sorgen gemacht haben um uns selbst und die Anwohner."
      14 10 Melden
    600
  • Theor 21.10.2016 14:25
    Highlight Wenn das ganze Eskaliert wäre – was genauso ein mögliches Szenario gewesen wäre – und unbeteiligte Bürger in Mitleidenschaft gezogen worden wären, würde dieser Kommentar hier wohl nicht mehr von Mut sprechen.

    Ich kenne solche Szenarien übrigens in Echt: Polizisten, die in wüsten Auseinandersetzungen Abstanz gehalten haben um nicht hineingezogen zu werden. Als der Mob abzog, kamen sie, um die Schäden zu dokumentieren. Nur schade für die Leute die in diesen Mobs fast zu tode geprügelt wurden ohne Hilfe.

    Die Polizei, dein Freund und Helfer – nur allenfalls nicht in der physischen Not.
    47 14 Melden
    • sheshe 21.10.2016 15:33
      Highlight Ähm, moment mal. Bei jeder Rettung, bei jedem Einsatz steht die Sicherheit des eigenen Lebens an vorderster Stelle. Wenn ein auslaufender Benzintransporter brennt, dann wird dir kein "normaler" Mensch (ja, auch Polizisten sind Menschen) in die Führerkabine kriechen und den rausholen. Falls doch, wird er zu Recht als Held gefeiert. Genau so verhält es sich bei 6000 betrunkenen Glatzen...
      10 15 Melden
    • René Gruber 21.10.2016 15:42
      Highlight Müssen sich Polizisten selber in Gefahr bringen um andere zu schützen? Ich bin der Meinung nein, natürlich gibt es immer wieder Situationen wo sie Gefahr laufen verletzt zu werden. Aber genau so wie andere haben sie ein Recht auf unversehrtheit und wenn die Gefahr verletzt zu werden grösser ist als Verletzungen anderer verhindern zu können ist es in meinen Augen legitim den aktiven Schutz zu unterlassen und dafür alles mögliche zu unternehmen, die Täter fassen zu können.
      10 16 Melden
    • Toninio 21.10.2016 17:16
      Highlight @sheshe. Sollen deiner Meinung nach Ärzte jedem HIV Positiven auch sagen, dass sie nicht behandelt werden, da sie sich sonst in Gefahr begeben. 🙈
      5 7 Melden
    600
  • ElendesPack 21.10.2016 14:13
    Highlight Gehöre nicht zum linken oder Antifa-Lager, aber diese Kritik muss sich das St. Galler Polizeikorps schon gefallen lassen:
    Wir bezahlen unsere Polizeien nicht für Spatzenmut.
    111 12 Melden
    600
  • Purple Banana 21.10.2016 14:12
    Highlight Vielleicht sollte man in dem Fall seine Berufswahl nochmal überdenken...
    60 13 Melden
    600
  • Libertas 21.10.2016 14:10
    Highlight Verstösse gegen die unnötige Antirassismus Strafnorm sind doch eine absolute Bagatelle und die Feststellung von solchen rechtfertigen nie und nimmer Polizisten einer Gefahr auszusetzen. Richtig gehandelt von der Polizei. Da drinn ging es um Musik. Musik! Nichts was für die Bevölkerung eine Gefahr wäre.
    30 192 Melden
    • Schlafwandler 21.10.2016 14:52
      Highlight Wenn es dort drin um Musik ging, warum wären die Polizisten dann einer Gefahr ausgesetzt worden? Hmmm...
      106 6 Melden
    • chraebu 21.10.2016 14:56
      Highlight Musik war der Hauptgrund, klar... Pegida veranstaltet ja auch nur gesundheitsfördernde Abendspaziergänge. Man sollte eigentlich beide Anlässe mit öffentlichen Geldern unterstützen...

      Wollte ja eigentlich noch was zum Grundsatz "Wehret den Anfängen" schreiben. Wenn aber eine Versammlungen von tausenden Nazis als harmloses Konzert abgetan wird, kann man nicht mehr von Anfängen sprechen. Dann sind wir bereits bedenklich weit auf einem ganz falschen und gefährlichen Weg...
      105 6 Melden
    • Statler 21.10.2016 14:58
      Highlight Für Dich ist vermutlich auch das Horst Wessel-Lied nur «Musik» gell...
      57 8 Melden
    • River 21.10.2016 15:28
      Highlight Waren sie etwa dort?
      18 2 Melden
    • JasCar 21.10.2016 15:40
      Highlight Denen geht s um Musik, wie s den Hooligans um Fussball geht...
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    • AdiB 21.10.2016 15:58
      Highlight Ich werde das gefühl nicht los das libertas da war. Aber wahrscheinlich ist er sowieso nur mitläufer. Also wird man von ihm nichts notwendiges erfahren. Ausser wie oft der gruss gemacht wurde, aber das ist in der schweiz nichts ilegales.
      Solche konzerte werden oft als treffen für zukunftspläne benutzt. Da wird hinter verschlossenen türen vieles besprochen.
      Eigendlich bist du komisch libertas, als rassist hätte ich dich abgestempelt wegen deinen komentaren aber als unterstützer des nationalsozialismus nie. Aber eben nur mitläufer ohne ahnung was und wie es früher war.
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    • peeti 21.10.2016 16:02
      Highlight Libertas, es ging hier nicht um Musik. Es ging um die Finanzierung von neonazistischen Strukturen, der Vernetzung und der Rekrutierung von Nachwuchs (http://bit.ly/2edqT2o). Wie kann man sowas trotz ultralibertären Ansichten gutheissen?
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    • HansDampf_CH 21.10.2016 16:04
      Highlight Es geht um das Gedankengut. Kaufen Sie sich mal ein Geschichtsbuch....
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    • Toninio 21.10.2016 17:20
      Highlight Libertas hab dich gesehen, du bist dieser Glatzkopf im roten T-Shirt.
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Hitlergrüsse aus Washington: Wir müssen das Wort «Faschismus» wieder in den Mund nehmen 

Wer den Begriff Faschismus verwendet, wird bezichtigt, die Nazi-Keule zu schwingen. Das war einmal. Jetzt wächst eine neue und gefährliche Generation von Faschisten heran – und sie hat beste Voraussetzungen. 

Der Begriff «faschistoid» erlebte in den 60iger und 70iger Jahren eine Hochblüte. Militärs, autoritäre Lehrer und reaktionäre Pfarrer – alle wurden mit diesem Adjektiv beglückt, verbunden mit dem Hinweis auf Nazis und Hitler. Die Faschisten dieser Zeit waren meist ältere Männer, denen es gelungen war, ihre braune Vergangenheit zu kaschieren. Sie waren widerlich, aber harmlos. Inzwischen schmoren sie längst in der Hölle.  

Der Zeitgeist tickte damals völlig anders: Im Zuge der 68iger …

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