Schweiz

Die jährliche Hiobsbotschaft: Krankenkassen-Prämien steigen bis zu 10 Prozent (und mehr)

Publiziert: 21.09.16, 09:29 Aktualisiert: 21.09.16, 10:25

Der Internetvergleichsdienst bonus.ch rechnet für 2017 mit einer durchschnittlichen Erhöhung der Krankenkassenprämien um 6.5 Prozent. Die Prognose liegt damit über den ersten Schätzungen, die von einem Anstieg zwischen 4 und 5 Prozent ausgegangen waren.

Zu beachten sei auch, dass die Anpassung des Risikoausgleichsmechanismus sich negativ auf manche Prämien auswirken werde. Bonus.ch geht davon aus, dass über 20 Prozent der über 200'000 veröffentlichten Krankenkassenprämien mehr als zehn Prozent erhöht werden.

Prognose nach oben korrigiert

Die Angaben über die wachsenden Gesundheitskosten, die finanziellen Angaben einiger Krankenkassen, die Auswirkungen der Anpassung des Risikoausgleichsmechanismus sowie die anlässlich einer informellen Umfrage bei Versicherungen gesammelten Daten hätten dazu geführt, dass bonus.ch seine Prognose nach oben korrigiert habe, teilte der Vergleichsdienst am Mittwoch mit.

Die durchschnittliche Erhöhung der Prämien wird auf 6.5 Prozent geschätzt. Für erwachsene Versicherungsnehmer mit einer Franchise von 300 Franken und einem traditionellen Versicherungsmodell werde die Erhöhung ein wenig tiefer ausfallen, nämlich zwischen 5 und 6 Prozent.

Für «Low-cost»-Versicherungen wird es eng

Für die Versicherten, die eine andere Franchise oder ein anderes Versicherungsmodell gewählt hätten, könnte die durchschnittliche Prämienerhöhung um mehr als zwei Punkte von der veröffentlichten durchschnittlichen Erhöhung abweichen, heisst es weiter.

Für die sogenannten «Low-cost»- und «Satelliten»-Versicherungen werde es schwerer werden, auch weiterhin gemässigte Erhöhungen durchzuführen. (whr/sda)

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  • Stipps 21.09.2016 21:49
    Highlight Und ihr glaub das ganze noch und diskutiert über die Symptome. Wie höre ich es beim Zahnarzt:" Hier überall weh machen. Flicken. Rechnung Gemeinde." Cheers!
    1 0 Melden
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  • mortiferus 21.09.2016 17:47
    Highlight Die med.Diagnostik entwickelt immer feinerer Methoden. Die Krankheiten werden immer differenzierter Bestimmt. Die Behandlung wird immer personalisierter. Die raffinierte Technik, Biologicals, unser längeres Leben machen die Medizin teurer. Auch wen man ungerechtfertigte Abrechnungen, unnötige Leistungen zwecks Mehrverdienst und die ganze Industrie verhindern könnte, kommt trotzdem der Punkt wo die Gesellschaft nicht mehr bereit sein wird alles zu bezahlen auch wen sie es noch könnte (wie zb Kriegsflüchtlinge). Die Kinder reicher Eltern werden den Krebs dann besiegen, die der Normalos sterben.
    2 0 Melden
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  • Der Zahnarzt 21.09.2016 12:28
    Highlight Ich befasse mich aus beruflichen Gründen mit dem Gesundheitswesen. Der Hauptgrund für den ständigen Anstieg ist - auch wenn es viele nicht hören wollen - die Mengenausweitung durch die Ärzte.

    Kürzlich war ein Artikel in der NZZ zu diesem Thema. Ein Arzt z. B. musste 120'000.- zurückbezahlen. Das ist, was man ihm nachweisen konnte, also nur die Spitze des Eisberges. Unter den sog. "schwarzen Schafen" sind überdurchschnittlich viele ausländische Mediziner.

    Der zweite effektive Kostentreiber sind die überhöhten Preise für Hilfsmittel (Hörgeräte, Schuheinlagen, Rollator etc.) und Medikamente.
    18 1 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 17:23
      Highlight Das dies die Weltwoche nicht aufdeckt ist mir jetzt schon ein bisschen ein Rätsel. Bei den Aus Ländern sind sie sofort am Start... Aber bei den Schweizern ...hmmm seltsam
      2 3 Melden
    600
  • Pius C. Bünzli 21.09.2016 12:12
    Highlight Wo sind die Einheitskrankenkassen Gegner?
    9 0 Melden
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  • Le_Urmel 21.09.2016 11:32
    Highlight @R&B
    Deutschland hat eine Einheitskrankenkasse? Seit wann? Seit eben?
    Deutschland hat sogar noch mehr Kassen als die Schweiz, aber sie haben das Solidarprinzip, das heisst bei einer Familie müssen nur die Erwerbstätigen eine Prämie bezahlen und der Arbeitgeber ist an den Krankenkosten hälftig beteiligt (okay fast)
    10 0 Melden
    • R&B 21.09.2016 12:25
      Highlight @Le Urmel: Sorry, das hatte ich falsch im Kopf. Du hast recht.
      5 1 Melden
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  • Nux Vomica 21.09.2016 11:01
    Highlight Zu viele Leute gehen wegen jeder Bagatelle zum Arzt und gehen ihren Husten, Schnupfen und Magenbrennen da therapieren. Sie haben das Gefühl das steht ihnen ja zugute, weil sie Krankenkasse zahlen. Wir müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen. In Drogerien und Apotheken haben wir ausgebildetes Fachpersonal, das uns in diesen Fällen für ca. 30.- SFr. top beratet und heilt! Bei einem Arzt kostet das mind. 5x so viel.
    Des Weiteren finde ich das hier einige doch übertreiben mit dem Rumjammern. Wir haben immer noch um einiges mehr Kohle zur freien Verfügung, als die armen Tropfs rund um uns herum.
    14 13 Melden
    600
  • DailyGuy 21.09.2016 10:38
    Highlight Wichtig wäre es, ein Hausarztmodell einzuführen. Und zwar für alle. Frauen dürfen sich ihren Gynäkologen aussuchen und müssen für die Kontrolle und solche Sachen natürlich nicht erst über den Hausarzt.
    Ich kenne jedoch viele die 300 Franken Franchise haben und sofort zum Hausarzt, zum HNO-Experten und ählichem rennen wegen jedem kleinen Wehweh. Das treibt die Kosten natürlich gewaltig in die Höhe.
    18 4 Melden
    600
  • R&B 21.09.2016 10:34
    Highlight Ich glaube, wir müssen akzeptieren, dass die Kosten steigen, weil die Behandlungen immer besser, aber darum auch teurer werden.
    Eine Einheitskrankenkasse bringt es auch nicht -> siehe Deutschland.
    Ich denke, man müsste sich überlegen, auch bei der Krankenkassenprämie das Einkommen zu berücksichtigen. Wer mehr verdient, soll mehr Prämie bezahlen, denn für Durchschnitts-Familien sind die Krankenkassen-Prämien kaum noch bezahlbar.
    Ich würde somit selber mehr Krankenkassenprämie bezahlen, aber das würde ich akzeptieren.
    22 14 Melden
    • R&B 21.09.2016 12:25
      Highlight Einheitskasse: bitte ignorieren, da habe ich was verwechselt.
      7 0 Melden
    600
  • DailyGuy 21.09.2016 10:34
    Highlight Höhere ÖV-Preise, höhere KK-Beiträge, hier noch mehr bei den Steuern zahlen und da noch etwas draufschlagen. Die Löhne werden aber höchstens, wenn überhaupt, der Inflation angepasst. Und da fragt man sich wieso die Kaufkraft der Leute sinkt und die Unzufriedenheit steigt.
    53 1 Melden
    • Thoeme77 21.09.2016 11:19
      Highlight Gaaanz genau
      8 0 Melden
    • pamayer 21.09.2016 19:04
      Highlight Alles steigt. Ausser der lohn.
      2 0 Melden
    600
  • herschweizer 21.09.2016 10:32
    Highlight Da könnte doch die wählerstäkste Volkspartei mit ihrem tollen Presseorgan mal das Thema aufgreifen? Was... gekauft... Nein das glaub ich nicht ... Nee
    20 2 Melden
    600
  • lapos 21.09.2016 10:04
    Highlight Ich kann nicht mehr bezahlen. Sorry
    35 0 Melden
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  • Jarl Ragnar 21.09.2016 10:03
    Highlight KK-prämien steigen.
    Öv wird teurer.
    Lohnerhöhung seit 3Jahren keine infolge schlechter wirtschaft.
    Ich liebe dieses System
    64 1 Melden
    • SeKu 21.09.2016 10:45
      Highlight «Schlechter Wirtschaft»
      Wers glaubt wird seelig.
      16 0 Melden
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  • herschweizer 21.09.2016 10:02
    Highlight Sophie Hunger sollte einen Song gegen den Anstieg der Krankenkassenprämien machen. Würde evtl ihrem Karma gut tun.
    11 21 Melden
    • SeKu 21.09.2016 10:46
      Highlight Und was würde Ihrem Karma gut tun? Ich habe das Gefühl Sie hätten sowas notwendiger als Frau Hunger.
      9 8 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:53
      Highlight Ich hab der SVP gerade meine Sammlung Glücksbärchis geschickt.. Danke für den Tipp
      6 0 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:55
      Highlight Ja meinem Karma würde ein kleiner Zustupf von 100000 Franken guttun das stimmt!
      8 4 Melden
    600
  • Airness84 21.09.2016 09:58
    Highlight So langsam komme ich an meine Grenzen. Alles wird teurer nur der Lohn bleibt der selbe. Die Steuern können nicht mehr pünktlich bezahlt werden. Als ich nach einer Abzahlungsvereinbahrung gebeten habe hiess es frech ich solle doch nen 2. Job machen. Toll bei 100% erlaubt dies mein Chef nie und nimmer. Bleibt mir nur noch die Wohnung zu Künden und in eine WG zu ziehen um nochmahls 200.- zu "sparen" für den Staat. Das Leben in der Schweiz frustriert immer mehr!!
    53 3 Melden
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  • Midnight 21.09.2016 09:54
    Highlight Wäre mir ja egal, wenn ich jährlich 10% mehr verdienen würde. Allerdings bekomme ich nicht mal den Teuerungsausgleich... Das kanns echt nicht sein!
    64 1 Melden
    • Hoppla! 21.09.2016 10:18
      Highlight Hoffentlich nicht! Die Teuerung liegt nämlich bei -0.3%. Aber ich denke dein Arbeitgeber wird dir diesen "Ausgleich" sicherlich gerne auszahlen. ;-)
      14 6 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:36
      Highlight Diese "Teuerung" ist für niedrige und mittlere Einkommen NiCHT treffend oder nachvollziehbar
      6 0 Melden
    • Hoppla! 21.09.2016 10:42
      Highlight @herschweizer

      Es ist ein allgemeiner statistischer Wert. Individuell kann dies eventuell anders aussehen.

      Ausserdem gibt es ja da noch die "gefühlte Teuerung". Die ist für das Wohlbefinden dann meist entscheidender als die tatsächliche, faktisch erhärtete Teuerung.
      3 2 Melden
    • SeKu 21.09.2016 10:50
      Highlight @Hoppla
      Hören Sie doch auf hier die gefälschten Seko Zahlen herum zu reichen. Würde man in die zwingenden Ausgaben wie Miete und Krankenkasse in die Teuerung einberechnen, wäre diese stark positiv.
      16 2 Melden
    600
  • Einer Wie Alle 21.09.2016 09:51
    Highlight Yaay
    Steht wieder einmal ein Krankenkassenwechsel an.
    Ich bin, war und werde immer für die Einheitskasse sein. Es wäre jetzt eigentlich wieder der richtige Zeitpunkt für eine erneute Abstimmung.
    Die hätte ganz bestimmt nicht mehr gekostet, da bin ich mir sicher.
    Keine Werbung, weniger überrissene Löhne, kein buhlen um Kunden.

    Meine aktuelle Prämie liegt bei rund 200 Franken, nächstes Jahr kann ich wohl mit 210 Franken rechnen. Sollte es so weitergehen, kann es dann plötzlich doch einmal mehr weh tun als es jetzt tut.
    32 6 Melden
    • Zaafee 21.09.2016 10:15
      Highlight Warum genau sollten die Prämien bei der Einheitskasse weniger steigen? Das Gesundheitswesen wird teurer weil besser. Die Verwaltungs- und Marketingkosten bleiben weiterhin marginal und haben auf die Prämienerhöhung keinen Einfluss.
      11 25 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:39
      Highlight Blabla... Besser? Beispiele?
      5 2 Melden
    • Einer Wie Alle 21.09.2016 10:57
      Highlight Keine Werbung, weniger überrissene Löhne, kein buhlen um Kunden.
      5 1 Melden
    • Zaafee 21.09.2016 10:59
      Highlight Herrschweizer, gehts auch unter Wahrung minimaler Anstandsregeln?

      Z.B. Werden heute Erstpsychosen deutlich besser auf organische Ursachen abgeklärt (teuer), dafür werden zwar seltene aber heftige Hirntumore und entzündliche Prozesse frühzeitig erkannt und können ursächlich behandelt werden. Auch die Gefäss- und Neurochirurgie wird immer besser, Medikamente ebenfalls, neue Antibiotika werden immer schwerer zu finden, etc.
      4 1 Melden
    • Zaafee 21.09.2016 11:12
      Highlight Einer wie alle, Ihre genannten Sparmöglichleiten haben schon heute kaum bis keinen Einfluss auf die Prämienhöhe...
      2 1 Melden
    • lapos 21.09.2016 11:45
      Highlight Sorry dem kann ich nicht zustimmen. Es mag sein dass man in einzelne fälle wirklich die ursachen bekämpft aber im grossen und ganzen ist unsere gesundheitssystem eine riesen schande! Es geht nur um symptombehandlung. Antibiotika hier, tabletteli dort, etc etc. Ich werde seit geraumer zeit alle 2 monate krank und kein einziger arzt will mir so richtih helfen. Aber geld wollens alle. Das sehe ich in ganz ganz vielen fällen.
      1 1 Melden
    • Pius C. Bünzli 21.09.2016 12:22
      Highlight @zafee weil eine einzelne Krankenkasse nur eine einzelne Chefetage hat welche grosse Geldmengen auf Private Konten karrt. Desswegen
      1 0 Melden
    600
  • Madison Pierce 21.09.2016 09:50
    Highlight Jetzt ist es an der Politik, endlich Massnahmen zu ergreifen.

    Einerseits muss es aufhören, dass immer mehr Leute wegen Schnupfen in die Notaufnahme eines Spitals gehen.

    Andererseits muss evtl. die Mindestfranchise oder der Selbstbehalt erhöht werden. Kleine Eigenbeteiligung in Kombination mit hohen Prämien fördert die Einstellung, man habe etwas "zu gut", wenn man schon so viel bezahle.

    Sind die 300 Fr. erreicht, geht man den Rest vom Jahr fast gratis zum Arzt.
    27 2 Melden
    • lapos 21.09.2016 10:08
      Highlight Ja du hättest ja recht. Allerdings wollen die arbeitgeber inmert 3 tagen ein zeugnis. Immer mehr wollen es sogar bereits am ersten tag. Und wofür bezahlt man eigentlich eine krankenkasse wenn man die arzt rechnung eh selber berappen darf? Eine hohe franchise ist meiner meinung nach nur eine symptom behandlung was übrigens die meisten ärzten hier machen. Symptom behandeln aber niemals die ursache.

      Ich fände es besser wenn man normale arztrechnungen selber bezahlt und eine art versicherung hätte das man 1 mal pro jahr bezahlt bei besonders schwerwiegende krankheiten etc...
      17 5 Melden
    • Madison Pierce 21.09.2016 11:08
      Highlight Normale Rechnungen selbst bezahlen und eine Versicherung nur für teure Fälle ist eine prüfenswerte Idee.

      Oder die Kassen sollen Behandlungen nach Anrufen eines neutralen "Schiedsgerichts" verweigern dürfen.

      Sonst passieren solche Sachen: Ein Bekannter holt die Franchise wegen seiner Schnarchmasken schnell raus. Dann geht er wegen jeder Zerrung gleich zum MRI. Und dann natürlich Physio für Übungen, die er als aktiver Sportler auch selbst machen könnte. Hübsche Therapeutin halt. Schmerztabletten und Hustensirup holt er auch beim Arzt, da ja nur 10% Selbstbehalt. Solche Exzesse müssen aufhören.
      5 1 Melden
    • lapos 21.09.2016 11:37
      Highlight Ja schon möglich aber in dieser leistungsgesellschaft muss man hamt schnell schnell wieder fit sein. Zum kotzen ist das. Das beste ist, sobald jemand bei uns krank ist, muss eine person doppelschicht leisten, weil ja auch die firmen zitronenauspressen. Ke bock me
      2 0 Melden
    600
  • Joggelina 21.09.2016 09:49
    Highlight Jetzt langets denn öpa!
    30 0 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 21.09.2016 09:45
    Highlight Vertragszwang mit Ärzten aufheben würde viel bringen. Ich kenne Ärzten, die verdienen locker >1Mio / Jahr. Dürften ruhig auch etwas Wettbewerb erfahren.
    35 5 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:00
      Highlight Genau!!!!!
      10 1 Melden
    • Angelo C. 21.09.2016 12:32
      Highlight Absolut richtig, die Weissgekittelten kriegen den Hals nicht voll und ihrer werden zahlenmässig immer mehr, die hier gnadenlos und zuungunsten von Krankenkasse und Prämienzahlern abzocken was das Zeug hält.

      Darum fürchten sie ja auch, wie der Teufel das Weihwasser, die Offenlegung ihrer Pfründe 😠 :

      https://www.medinside.ch/de/post/einkommen-arzt-pierre-yves-maillard-mauro-poggia-fmh-bag-smn-antoine-hubert-bass-studie

      Das einzige Gegenmittel, ausser der zahlenmässigen Zulassungsgrenze durch den Bund, ist mit jedwelcher Sicherheit hatte Abrechnungsprüfungen undAbschaffung des Vertragszwangs!
      8 0 Melden
    600
  • Juerg Wehrli-Wernli 21.09.2016 09:45
    Highlight Ja, zum glück wurde das Volk zur Ablehnung einer öffentlichen Krankenkasse überredet, weil der "Wettbewerb" das preisniveau tief hält – sonst hätten wir den scheiss und müssten wir jetzt für das gleiche weniger bezahlen.
    47 5 Melden
    • Amboss 21.09.2016 10:09
      Highlight Nähme mich schon wunder, weshalb mit einer Einheitskrankenkasse die Prämien tiefer sein sollten.

      Und komm mir nicht mit Werbung und Verwaltung. Auch eine Einheits-KK benötigt dafür etwa 5%.
      Die restlichen 95% fliessen ins Gesundheitswesen.

      Also, weshalb wäre eine Einheits-KK billiger?
      9 8 Melden
    • Madison Pierce 21.09.2016 10:13
      Highlight Die öffentliche Kasse hat mit dem Problem nicht viel zu tun. Die Prämien werden erhöht, weil mehr Geld gebraucht wird. Dieses Geld verlangen die Ärzte und Spitäler, nicht die Kassen.

      Mehr helfen würden "Einheitsspitäler" und die Abschaffung des Vertragszwangs mit Ärzten (wie "Toerpe Zwerg" schon vorgeschlagen hat). Dann könnte der Staat die Kosten besser kontrollieren und beispielsweise Maximallöhne festlegen.
      4 4 Melden
    • Zaafee 21.09.2016 10:18
      Highlight Auch für Sie, Die Kostensteigerung kommt hauptsächlich von der besseren und teureren Gesundheitsversorgung. Nicht von den Kassen. Warum zum Kuckuck soll eine Einheitskasse da günstiger sein?
      6 5 Melden
    • Hoppla! 21.09.2016 10:19
      Highlight Ich bin mir nicht sicher ob ein nicht subventioniertes Monopol wirklich günstiger wäre. Bzw. ich kenne auf jeden Fall kein Beispiel dafür. Abgesehen davon: Kunde oder Bittsteller? Ich sehe mich eher als Kunde.
      4 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.09.2016 10:21
      Highlight Welche Leistungen wären genau billiger zu haben mit einer öffentlichen Kasse?
      4 3 Melden
    • Amboss 21.09.2016 12:10
      Highlight @Wehrli:
      Find ich irgendwie echt nicht so toll.
      Da schreiben sie etwas, fünf Leute fragen (kritisch) nach und von ihnen kommt einfach nichts mehr.

      Schade. Ich finde, Dialog ist einfach spannender als Monolog.

      0 0 Melden
    600
  • amore 21.09.2016 09:43
    Highlight Das beste Argument für ein JA bei der AHVplus-Initiative.
    16 21 Melden
    • Amboss 21.09.2016 10:06
      Highlight Natürlich.
      Weil die reichen alten, die ein Leben lang tiefe Prämien bezahlt haben, immer mehr KK-Leistungen beziehen (welche hauptsächlich von uns Jungen getragen werden), muss man für die alten reichen noch die AHV erhöhen (mit Beiträgen, welche die Jungen zahlen).

      Momoll, das macht Sinn
      21 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.09.2016 10:22
      Highlight Abersicherscho.

      Damit mir neben den KK steigenden KK Prämien auch die steigenden Lohnabzüge und die Steigende MWSt auf das verfügbare Einkommen schlagen.
      10 1 Melden
    • Cerberus 21.09.2016 10:44
      Highlight @Amboss
      Schauen Sie sich mal die Alterspyramide der Schweiz an. Glauben Sie, dass die "Alten" keine KK-Prämie bezahlen. Ältere, gutverdienende Prämienzahler mit Privat-, oder Halbprivatversicherungen sind zudem Quersubventionierer für die Allgemein Versicherten.

      Wer hat Ihre Schulausbildung bezahlt? Wer hat Ihr Studium finanziert? Wer sponsert die staatliche Kinderbetreuung? Wer füttert die Arbeitslosenkasse? Die Jungen mit geringem Einkommen? Wohl kaum.
      13 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.09.2016 11:06
      Highlight Alterspyramide ist aber ein gutes Stichwort - Ich bin ein Pillenknickkind. Nach den Boomjahren zur Welt gekommen in den geburtenschwächsten Jahrgängen.Wir sind die ersten, die unser ganzes Berufsleben mit dem gesamten Spektrum an Sozialabgaben konfrontiert sind. Wir können uns kein Wohneigentum leisten und leiden unter den Mieten. Ein Einkommen reicht nicht zum Leben und das Zweiteinkommen, geht für Kinderbetreuung und Steuern drauf. Wenn wir sparen, erhalten wir keine Zinsen. Vermögensbildung unmöglich. Nun bezahlen wir auch in der PK für die Alten. Mässi.
      3 0 Melden
    • Amboss 21.09.2016 11:16
      Highlight @Cerberus:
      Schule/ Studium ist eine Leistung, die ich als Kind/junger Erwachsener bezogen habe. Dieselbe Leistung gebe ich jetzt der jungen Generation weiter, indem Steuern zahle. Das ist fair.

      Bei AHV und KK ist es aber nicht fair:
      Die jetztigen Alten haben ihr Leben lang wenig einbezahlt und beziehen jetzt viel.
      Ich hingegen zahle jetzt viel ein und werde künftig wenig beziehen. Denn es kann nicht so weiter gehen. Es muss zu Leistungskürzungen kommen, sonst explodiert das System.

      Kommt dazu, dass viele Alte (nicht alle!!!!) vermögend sind und einen grösseren Beitrag selbst leisten könnten.
      1 0 Melden
    600
  • Jay_Jay 21.09.2016 09:36
    Highlight Was denken die wie man sich die KK leisten soll? Den Lobbyisten sollte endlich verboten werden im Bundeshaus rumschleichen zu dürfen.
    63 6 Melden
    • Stipps 21.09.2016 09:47
      Highlight Du zahlst nur die Kosten deiner Gesellschaft - bist frei, diese anders zusammenzustellen aber ist ja schön so ;-)
      2 17 Melden
    • Amboss 21.09.2016 09:53
      Highlight Jaja, es sind immer die Lobbyisten.

      Da hat man wenigstens jemanden, auf den man böse sein kann.


      Und muss dem Wahren Problem nicht in die Augen schauen: Es werden einfach immer mehr Leistungen konsumiert. Mehr Leistungen - höhere Prämien.
      Wenn man da ansetzt, kann man die Prämien senken oder zumindest das Wachstum stoppen.
      Ansonsten nicht.
      11 9 Melden
    600

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Gefühlte 100'000 Neider empören sich über den Grand Prix Musik an Sophie Hunger. Die Zürcher Musikerin Nadja Zela eilt ihr auf Facebook grandios zu Hilfe.

Zahlenmystiker werden jubeln: Die bisherigen Preisträger des Schweizer Grand Prix Musik heissen Heinz Holliger (77), Franz Treichler (55) und Sophie Hunger (33). Zwischen ihnen liegen je 22 beziehungsweise 2 mal 22 Jahre. In Holliger und Treichler zusammen (132) haben also 4 Hungers Platz. Alles gehört zusammen. Irgendwie.

Darüber dass Treichler (von den Young Gods) und Holliger die 100'000 Franken Preisgeld des Bundesamts für Kultur (BAK) erhielten, nervte sich in den letzten beiden Jahren …

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