Schweiz

Medien

«Schweiz am Sonntag» mit Sonderausgabe aus dem Tessin

Die Redaktion «Schweiz am Sonntag» ist mit 15 Journalistinnen und Journalisten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport in die italienischsprachige Schweiz gereist und produziert dort ihre nächste Ausgabe.

25.07.14, 12:37 25.07.14, 13:24

«Für uns war das deutliche Ja des Tessin zur Einwanderungsinitiative ein Weckruf, sich mit dem Kanton intensiver zu beschäftigen», sagte «Schweiz am Sonntag»-Chefredaktor Patrik Müller zur sda. In der Schwerpunktausgabe wird deshalb auch die Grenzgänger-Problematik Erwähnung finden. «Das Tessin ist eine Schweiz im Kleinen», findet Müller. «Viele Probleme sind hier noch zugespitzter — sei es bei der Zuwanderung, der Zukunft des Bankenplatzes oder den Einbussen im Tourismus durch den starken Franken».

«Das Tessin ist eine Schweiz im Kleinen»

«Schweiz am Sonntag»-Chefredaktor Patrik Müller

Während ihres fünftägigen Aufenthalts haben sie sich mit etlichen einflussreichen Tessinern getroffen: von UBS-Chef Sergio Ermotti über Stararchitekt Mario Botta bis zum Präsidenten der Festspiele Locarno, Marco Solari.

Mehr zum Thema Medien

Genf und Berlin waren auch schon Station

Es ist nicht das erste Mal, dass die Medienschaffenden die Redaktion in Baden AG verlassen und aus einer anderen Stadt berichten. Der erste redaktionelle Ausflug führte die «Schweiz am Sonntag» 2012 nach Genf. Im letzten Jahr hat sie sich in einer Berlin-Ausgabe mit dem angespannten Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz beschäftigt. 

Die Medienpräsenz der Deutschschweizer Medien im Tessin hat in den letzten Jahren abgenommen. Aktuell sind — neben den Journalisten von Schweizer Radio und Fernsehen SRF — nur die «NZZ» und der «Blick»/«Blick am Abend» mit je einem Korrespondenten im Südkanton präsent. Andere Deutschschweizer Tageszeitungen wie der «Tages-Anzeiger» oder die «Luzerner Zeitung» greifen auf die Dienste eines freien Journalisten zurück, der aus dem Tessin berichtet. (whr/sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

CVP-Boss Pfister flirtet mit No Billag – und verärgert damit seine eigene Partei

Keine andere Partei gilt als so SRG-freundlich wie die CVP. Prominente Ausnahme: Präsident Gerhard Pfister. Auf Twitter provoziert er SRF-Chefredaktor Tristan Brenn heftig.

Wie ein Ritter in silberner Rüstung ist CVP-Nationalrat Martin Candinas stets zur Stelle, wenn es um die Verteidigung des medialen Service public geht. Für den nationalen Zusammenhalt sei eine starke SRG unerlässlich, betont er, wann immer Kritik an Schweizer Radio und Fernsehen laut wird.

Er ist in seiner Partei in guter Gesellschaft: Als der Nationalrat in der Herbstsession über die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» – kurz No Billag – debattierte, meldete …

Artikel lesen