Schweiz

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli verlässt Goldbach Media

06.09.17, 12:17

Natalie Rickli will sich selbstständig machen. Bild: KEYSTONE

Die Winterthurer SVP-Nationalrätin Natalie Rickli verlässt die Medienvermarktungsfirma Goldbach Media. Nach 12 Jahren bei Goldbach will sie sich selbständig machen.

Natalie Rickli arbeitete beim Küsnachter Unternehmen als Partner Relation Manager. Im kommenden Jahr plant sie, sich im Bereich der Kommunikation selbständig zu machen, wie Goldbach am Mittwoch mitteilte.

Gegenüber der Nachrichtenagentur sda meinte Rickli, sie könne noch nichts zu ihren zukünftigen Plänen sagen. Bis Ende Jahr ist sie noch bei Goldbach Media angestellt. «Im Laufe des kommenden Jahres werden sich die Ideen konkretisieren», sagte sie. Derzeit führt sie Gespräche, über die sie aber keine Auskünfte gibt.

Rickli wurde 2007 in den Nationalrat gewählt. Dort ist die SVP-Politikerin unter anderem Mitglied der Parlamentarischen Gruppe «Medien und Kommerzielle Kommunikation (GMK)» sowie der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen.

Seit 2014 präsidiert sie die überparteiliche Vereinigung «Aktion Medienfreiheit» und setzt sich unter anderem für bessere Rahmenbedingungen für private Medienunternehmen und gegen eine staatliche Förderung der Medien ein. Rickli wurde wiederholt angegriffen, weil sie die SRG und ihre Finanzierung kritisierte und zugleich selbst bei einem privaten Medienvermarkter arbeitet. (sda)

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  • John Smith (2) 06.09.2017 23:45
    Highlight Man kann von Frau Rickli halten, was man will, aber eines muss man ihr lassen: In Sachen PR spielt sie in der obersten Liga. Sie schafft es, dass jeder Furz, den sie von sich gibt, in allen Medien veröffentlicht wird.
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    • satyros 07.09.2017 09:12
      Highlight Sie ist auch die einzige in dieser Partei, die mit Twitter umgehen kann.
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  • Redly 06.09.2017 22:53
    Highlight Im Sinne der Sachlichkeit:
    Wenn Fr. Rickli nicht gegen SRG sein darf, weil sie davon profitieren könnte...
    ...dann dürften sich alle direkt und indirekt beim Staat angestellten nicht mehr für Staatsausgaben einsetzen.
    Das fände ich nicht toll.
    Macht doch nicht Gesinnungspolizei und unterstellt allen unlautere Gründe!
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  • Zap Brannigan 06.09.2017 20:05
    Highlight Kann ich verstehen. Als Blochers Darling verfügt sie über ein gewaltiges Netzwerk. Sie währe ja schon blöd, das nicht zu nutzen. Und wenn nicht klappt, findet sich bei BAZ oder WW sicher was. Das Risiko ist aber gering.
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  • Jol Bear 06.09.2017 19:10
    Highlight Was soll eigentlich die ständige Kritik an Rickli wegen dem Lobbying? Was ist den mit all den Bauern in der Politik, den Verwaltungsräten diversester Firmen usw. Unser politisches System gründet doch auf Lobbyismus.
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  • Candy Queen 06.09.2017 19:09
    Highlight So what? Gibt glaubs recht viele SP-Nationalrät*innen, die bei Staatsbetrieben/staatsnahen Betrieben arbeiten und Lobbying in eigener Sache betreiben.
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  • banda69 06.09.2017 17:42
    Highlight Mal schauen ob sie dann immer noch gegen die SRG schiesst ;-)
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  • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 13:38
    Highlight Sehe Rickli als künftige SVP Bündesrätin!
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    • rich enough 06.09.2017 14:04
      Highlight Fände ich gut. Dann sähe man auch gleich, wie ernst es Links-Grün mit dem Frauenanteil im Bundesrat ist. 😁
      62 40 Melden
    • Sauäschnörrli 06.09.2017 14:24
      Highlight @rich enough, wenn es Zeit für einen Aargauer wäre und die SP Wehrmut als einzigen Aargauerkandidat zur Wahl stellt, würde er also Bundesrat werden? 🤔
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    • Wehrli 06.09.2017 14:34
      Highlight Rickli Bundesrat? Ist jetzt ein Witz oder? Rickli ist so sackschwach, da wackeln mir die Plomben
      106 28 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 16:32
      Highlight @Fakt ist, dass die SVP noch nie eine Bundesrätin hatte. Fakt ist leider auch, dass die SVP 2 Sitze zu gut hat.
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    • rich enough 06.09.2017 16:45
      Highlight @Sauäschnörrli: Wenn Wermuth aufs Alter etwas weniger extrem wird, hat er durchaus Bundesratspotential.
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    • Majoras Maske 06.09.2017 17:00
      Highlight Trotzdem ist ihr Leistungsausweis eher mager. Neben dem Medienlobbying hat sie ja höchstens für bestehende Straftaten schärfere Bestrafungen gefordert.
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    • satyros 06.09.2017 17:40
      Highlight Stimmt nicht, wölfli. Widmer-Schlumpf war Bundesrätin der SVP.
      50 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.09.2017 18:01
      Highlight @rich. Auf keinen Fall. Tamara first!
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    • andrew1 06.09.2017 21:31
      Highlight Etwa hoffentlich 2 sitze . 1/7= 14% 2/7 = 29% wähleranteil svp 29%. passt also. Wähleranteil sp 18.8%. 18.8% sind bedeutend näher an 14% als an 29%. Wiso zum .... 2 sitze?!
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    • Herbert Anneler 06.09.2017 23:03
      Highlight @ Wölfli b.L.: Rickli im Bundesrat würde zumindest Parmelins Flugzeubeschaffung erleichtern: kenne keine bessere Tieffliegerin!
      4 7 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2017 23:26
      Highlight Widmer Schlumpf war SVP. Danach kam der Heilsbringer von Herrliberg und schloss Sie aus der Partei aus.

      Sollte man eigentlich Wissen, Wölfchen...
      3 5 Melden
    • rich enough 07.09.2017 08:04
      Highlight Whoa, richtiger Schenkelklopfer, Anneler! 😂😂😂
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    • rich enough 07.09.2017 08:08
      Highlight @andrew1: Ist wohl historisch bedingt. Die SP hatte früher höhere Stimmenanteile, als sie noch für die Interessen der Arbeitnehmer eintrat und nicht so männerfeindlich war.
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    • Wölfli beim Lamm 07.09.2017 12:59
      Highlight Hu hu, Natalie bringt meine Herzlikurve zum Absturz. Werds verkraften!
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    • redeye70 10.09.2017 10:15
      Highlight @ Lämmli beim Wolf (oder so)
      Frau Rickli entspricht meiner Meinung nach dem Prototyp des heutigen Politiker. Sich selber ständig medial in Szene setzen und den Glauben erwecken, ein Macher zu sein. Ihr Leistungsausweis ist schwach, die Knochenarbeit des Parteisoldaten liegt ihr nicht. Sie ist leider nicht alleine, da sehr viele nur noch diesen Weg der Selbstinszenierung gehen. Bringt uns allen letztendlich nichts, ausser hohen Kosten. Egal welcher politischen Ausrichtung man anhängt, es bleibt ein Nullsummenspiel für uns alle.
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  • Tubel500 06.09.2017 13:14
    Highlight Das ist relevant, weil..?

    Ah ja stimmt, weil sie sich bei Goldbach als Lobbyistin der privaten TV-Stationen neben ihrer Tätigkeit als Nationalrätin eine goldene Nase verdient hat.
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  • lichtler 06.09.2017 13:02
    Highlight Sie gründet einfach ein weiteres Lobbyunternehmen...
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  • Makatitom 06.09.2017 12:57
    Highlight Blablabla, verlässt Goldbach-media, also ob sie danach wirklich für das Volk, und nicht mehr für ihren Arbeitgeber, politisieren wird.
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  • rich enough 06.09.2017 12:40
    Highlight Dann können die Rickli-Hasser ja endlich mit der Behauptung aufhören, sie würde die SRG-Zwangsgebühren nur wegen ihres Arbeitgebers bekämpfen.
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    • Fabio74 06.09.2017 14:10
      Highlight Natürlich tut sie das. Man kann auch naiv sein.
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    • Sauäschnörrli 06.09.2017 14:12
      Highlight Abwarten was sie jetzt überhaupt konkret für Dienstleistungen anbietet bevor man solche Aussagen raushaut ist wohl keine Option? m.M.n. wäre es noch stossender würde sie mit ihrer eigenen Firma von einer schwächung der SRG profitieren.
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    • Wehrli 06.09.2017 14:35
      Highlight Rickli muss man gar nicht hassen, die erledigt sich von selbst mit ihrer Kreissägenschnorre ...
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    • dan2016 06.09.2017 15:03
      Highlight dazu muss man wohl nicht Hasser sein. Unter normalen Bedingungen hätte die SVP sich schon lange für Mundart am Fernsehen eingesetzt und für ein Verbot von EU-Propagandasendern....
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    • satyros 06.09.2017 15:57
      Highlight Wir werden ja sehen, als was sie sich selbständig macht und wer ihre Kundschaft sein wird.
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    • tomdance 06.09.2017 17:38
      Highlight Dann macht sie dann ja vielleicht die Netzwerkarbeit für C.B.'s Medienimperium. Von Tele Blocher über Weltwoche und BaZ zu vielen, vielen Regionalzeitungen. Da kann doch noch etwas Geld für Medienförderung herausgeholt werden, wenn man die richtigen Verknüpfungen im Parlament hat.
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«Mir langet's!» – wegen SVP-Inserat will sich ein Student die Titelseite der Gratiszeitung «20 Minuten» kaufen

Per Crowdfunding will sich ein Student die Titelseite von «20 Minuten» kaufen. Der Kragen platzte ihm vorletzte Woche, als ein grosses SVP-Inserat die Front der Gratiszeitung zierte. Sein Projekt geht im Internet ab wie eine Bombe. Innerhalb weniger Stunden beteiligen sich bereits über 1100 Personen daran.

«Mir langet's!», ging es Donat Kaufmann durch den Kopf, als er am am 14. September ein «20 Minuten» aus der blauen Box fischte: Ein grosses Inserat für den SVP-Wahlkampf-Song prangte von der Front der Gratiszeitung. «Ich fühlte mich ohnmächtig und frustriert», sagt er gegenüber watson. «Es braucht also nur Geld und dann kann man sich die Meinungen kaufen, dachte ich mir.»

Dann verwandelte sich die Ohnmacht in Tatkraft. Donat dreht den Spiess um: Der Student und Musiker der Band One Sentence. …

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