Schweiz

Zurück nach Deutschland: Besonders Deutsche verlassen die Schweiz wieder. Bild: KEYSTONE

Über 7000 Deutsche haben die Schweiz seit Januar verlassen

23.07.15, 17:33 23.07.15, 17:45

Im letzten Halbjahr sind deutlich mehr Ausländer ausgewandert. Dadurch stieg die Zahl der in der Schweiz lebenden Ausländer weniger stark als in der Vorjahresperiode. Dass viele der Schweiz den Rücken kehren, dürfte wirtschaftliche Gründe haben, aber nicht nur.

33'646 Menschen ohne Schweizer Pass zogen zwischen Januar und Juni wieder weg. Das sind 8,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2014.

In Deutschland werden wieder Stellen geschaffen

Mit Abstand die meisten Auswanderer sind deutscher Nationalität. Über 7000 Deutsche haben im letzten Halbjahr die Schweiz verlassen, wie das Staatssekretariat für Migration am Donnerstag mitteilte. Viele dürften in ihre Heimat zurückgekehrt sein.

«In Deutschland werden wieder mehr Stellen geschaffen. Das erleichtert natürlich die Rückkehr», sagte Volkswirtschaftsprofessor Jan-Egbert Sturm von der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Jan-Egbert Sturm. Bild: KEYSTONE

Dazu kommt, dass in der Schweiz manche Wirtschaftszweige unter dem starken Franken leiden. Dass deswegen nun viele Leute auswandern, glaubt Sturm aber nicht. Seit der Aufhebung des Mindestkurses Mitte Januar sei noch zu wenig Zeit vergangen. «Die Stellen fallen nicht in den ersten Monaten nach der Aufwertung fort», sagte Sturm.

Auswandern: Entscheid fällt nicht über Nacht

Ausserdem treffe man den Entscheid auszuwandern nicht über Nacht, sagte der Volkswirtschaftsprofessor, der selbst Niederländer ist. Das sei ein schleichender Prozess. Die Frankenstärke habe diesen Prozess vielleicht bei manch einem beschleunigt. Der Hauptgrund aber sei es nicht.

Diesen ortet Sturm anderswo: im Gefühl nämlich, in der Schweiz weniger willkommen zu sein als auch schon. Die Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative sei ein Grund für dieses Gefühl. Wobei das Ja am 9. Februar 2014 ja nur ein Symptom gewesen sei für die Einstellungen der Leute.

Je rund 3000 Franzosen, Italiener und Portugiesen gingen

Neben den Deutschen wanderten auch viele Franzosen, Italiener und Portugiesen im letzten Halbjahr wieder aus. Bei allen drei Nationalitäten waren es rund 3000. Danach folgen Briten, Spanier, Amerikaner, Österreicher, Chinesen und Inder.

Die Deutschen, Italiener, Portugiesen und Franzosen nehmen nicht nur bei den Auswanderern die Spitzenplätze ein, sondern auch bei den Einwanderern. Rund 8500 Deutsche sind im ersten Halbjahr eingewandert. Auf dem zweiten Platz folgen die Italiener mit über 7000 Personen vor den Portugiesen und den Franzosen.

Ausländische Bevölkerung wuchs um 2,2 Prozent

Insgesamt wanderten zwischen Januar und Juni rund 52'000 Menschen in die Schweiz ein. Werden Geburten, Übertritte aus dem Asylprozess und Ähnliches dazugerechnet, wuchs die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz um 72'000 Personen. Diese Zunahme ist um 2,2 Prozent höher als in der Vorjahresperiode.

Gleichzeitig wanderten mit rund 34'000 Personen aber auch deutlich mehr Personen aus. 15'000 weitere wurden eingebürgert, einige starben oder verschwanden auf andere Art aus der Statistik. Insgesamt sank die ausländische Wohnbevölkerung um rund 62'000 Personen.

Fast 2 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass

Unter dem Strich lebten Ende Juni 1,975 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass dauerhaft in der Schweiz. Das sind 35'000 mehr als noch vor einem halben Jahr. Da die Zahl der Auswanderer so stark anstieg, schwächte sich die Zunahme gegenüber der Vorjahresperiode allerdings ab. (egg/sda)

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  • Miicha 24.07.2015 09:54
    Highlight Kann ich verstehen, spätestens wenn Kinder kommen, sind sie in Deutschland besser dran.
    4 2 Melden
  • AL:BM 23.07.2015 20:15
    Highlight Keine Angst, es kommen genügend andere nach!
    (Davon übrigens sehr viele Topleute!!!!)
    9 21 Melden
  • BeWi 23.07.2015 20:10
    Highlight Und wieso müssen wir alle Deutschen mögen? Es gibt tolle Deutsch wie auch Schweizer, auf beiden Seiten findet man aber auch das Gegenteil..
    35 5 Melden
  • Michèle Seiler 23.07.2015 18:39
    Highlight Zutiefst bedauerlich.

    Das sind Menschen, die mir dabei helfen, die Gesellschaft der MEI-Befürworter zu ertragen.
    28 45 Melden
    • BeWi 23.07.2015 19:35
      Highlight Die Grenzen sind offen, jeder kann machen was er will.. und tschüss..
      31 28 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 19:43
      Highlight Und ich habe auch vor, das zu nutzen, wenn ich nicht aufgrund der Annahme der MEI nicht mehr in meine Wahlheimat komme.

      Mit Kritik umgehen zu können ist übrigens ein Zeichen von Reife. Steckt bei manchen Schweizern ein Komplex dahinter?
      29 34 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 19:48
      Highlight Im Übrigen bestimmen die MEI-Befürworter NICHT, was einen Schweizer oder die Schweiz ausmacht.
      22 19 Melden
    • BeWi 23.07.2015 20:05
      Highlight Ich weiss ja nicht woher du kommst, aber Ignoranz ist nicht immer die beste Lösung. Es gibt kein EU Land, welches einen höheren Anteil ausländischer Bevölkerung hat. Das ist abdolut nicht wertend gegen andere, es ist einfach eine Tatsache.
      38 12 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 20:46
      Highlight Aus der Schweiz. 😉 Und wenn das nicht wertend und nur eine Tatsache ist, weshalb erwähnst du es dann? Was willst du mir damit sagen?

      Wenn ich die MEI kritisiere, dann nicht, weil ich ein Problem damit habe, dass Menschen Schwierigkeiten mit Neuem haben (auch wenn ich es nicht in diesem Fall nicht nachvollziehen kann).

      Aber der UMGANG damit besteht aus einer unangemessenen Schuldzuweisung, die menschenverachtende Züge hat, und Hetzparolen einer bestimmten (manipulativen und machtgeilen) Partei haben zu diesem Abstimmungsergebnis beigetragen.
      15 23 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 20:52
      Highlight Einer Schuldzuweisung und Bestrafung ...

      Sowas habe ich schon kennengelernt und ich habe, auch in Anbetracht der Geschichte, weder Lust auf die vermehrte Konfrontation mit solchen Menschen noch darauf, mir von ihnen meine Zukunft kaputt machen zu lassen. Den Opfern kann man auch vom Ausland aus helfen ...
      12 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 20:56
      Highlight Frau Seiler Taten statt Worte, noch können Sie die Schweiz verlassen. Voting by feet nennt sich das. Seien Sie konsequent!
      23 13 Melden
    • Zuagroasta 23.07.2015 21:28
      Highlight @BeWi: au contraire mon ami ;)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg

      Flotte 46%.

      Stand April 2014.
      13 4 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 21:32
      Highlight
      Tja, das mit der Job- und Wohnungssuche klappt nicht von heute auf morgen. 😉

      Davon abgesehen gibt es hier auch Menschen (darunter Ausländer), die mir etwas bedeuten und bei denen mir eine (kurzfristige?) Trennung schwer fällt.

      Ich habe ja auch nicht gedacht, dass ich mir für diesen Schritt nicht so viel Zeit lassen kann, wie ich möchte.

      Aber um die Konsequenz müssen Sie sich keine Sorgen machen - die Erfahrung mit genau dieser Art von "Patrioten" hat es leider früh geschafft, mir ein sehr schlechtes Bild von meinem Land zu präsentieren. Ich konnte es korrigieren, aber zu spät. Besonders, da ich jetzt schweizweit damit konfrontiert werde ...
      6 13 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 21:36
      Highlight Und noch einmal zur Erinnerung: Was schweizerisch ist, bestimmen nicht die MEI-Befürworter.

      Die Leute haben ein Recht darauf, hier zu sein und ein Abstimmungsergebnis richtig ätzend zu finden - und das zu sagen. Das ist Demokratie.
      14 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 22:07
      Highlight Sie dürfen natürlich Ihre Meinung äussern aber Leute, die einfach Bei jeder Gelegenheit über die Schweiz nörgeln und meckern, sollten einfach auch irgendwann ihre Schlüsse daraus ziehen und Nägel mit Köpfen machen. Ansonsten nerven Sie einfach nur Ihr Umfeld mit Ihrer ungerechtfertigten moralischen Überheblichkeit. Da Sie ja offensichtlich eine Befürworterin der Personenfreizügigkeit sind, sollte Sie auch die Vorzüge davon nutzen! Oder merken Sie jetzt vielleicht, dass diese Vorzüge für Schweizer gar nicht so zahlreich sind? Nur mit Motzen über MEI Befürwortern haben Sie noch nichts erreicht
      25 11 Melden
    • Nico Rharennon 23.07.2015 22:49
      Highlight BeWi, Ball flach halten. Der allergrösste Teil der Einwanderer wird von der Wirtschaft gefordert (sie hätte gerne noch mehr - Stichwort "Fachkräfte-Mangel"). Da musst du dem Toni an einem "Purezmorge" halt mal erklären, dass er nicht Wirtschaftswachstum UND keine Ausländer haben kann. Er könnte sich auch in der Romandie umschauen und ein wenig lernen wie man eine Win-Win Situation herstellen kann.
      Der Punkt mit Luxemburg ist ja bereits geklärt :-)
      Mirzo, wenn du alle Nörgler ausgeschafft hast bleibt dir schlussendlich nur der Stillstand!
      11 7 Melden
    • Michèle Seiler 23.07.2015 23:02
      Highlight Tja, dass es momentan so viel gibt, worüber man meckern kann, habe ich nicht zu verantworten.

      "... ungerechtfertigten moralischen Überheblichkeit ... " Belege dafür, dass sie ungerechtfertigt ist? Und dabei würde ich mich besonders freuen, wenn Sie sich in Ihrer Erklärung darauf konzentrieren würden, inwiefern Sie moralisches Verhalten zeigen.

      "Oder merken Sie jetzt vielleicht, dass diese Vorzüge für Schweizer gar nicht so zahlreich sind?"

      Nein.

      "Nur mit Motzen über MEI Befürwortern haben Sie noch nichts erreicht."

      Ich kritisiere und begründe das auch. Darauf könnte man eingehen, aber man kann sich natürlich auch darauf beschränken, andere machen zu lassen. Oder darauf, die Schuld abzuwälzen (siehe oben). Oder darauf, auf Selbstreflexion zu verzichten (siehe etwas weiter unten).
      8 8 Melden
    • Bobo B. 23.07.2015 23:45
      Highlight Mit der Aussage, dass die MEI-Befürworter krankhafte Angst vor Neuem haben sollen, hat sich die werte Frau Seiler gleich selbst disqualifiziert. Mit solchen Personen ist nicht wirklich ernsthaft und auf einem der Problematik angebrachten Niveau zu diskutieren.
      14 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2015 00:27
      Highlight Da es Ihnen Frau Seiler nicht darum geht irgend ein Problem zu lösen sondern sich einfach gerne künstlich empören und gerne laue Sommerabende mit Kommentare schreiben verbringen ( ich bin krank und deshalb zu Hause), wird es für mich und wahrscheinlich weite Teile der watson community zu langweillig mit Ihnen, da Sie ja sowieso wissen wie Herr & Frau Schweizer ticken und Sie denen ja sowieso überlegen sind.. Ich freue mich auf den Wahlherbst wenn Sie ein Mal mehr einsehen müssen, dass ihre Belehrungen nicht gefruchtet haben. Erfreuen Sie sich doch ein wenig am Leben
      11 10 Melden
    • Michèle Seiler 24.07.2015 01:26
      Highlight Mit Leuten, die die Fremdenfeindlichkeit* und Sündenbockproblematik ernsthaft bestreiten, auch, oder Bobo?

      Zumindest ich habe in einem solchen Moment kein Bedürfnis mehr nach dem Kuschelkurs und halte ihn auch nicht für konstruktiv ... Das Gefühl, dass man als Schweizer total verstanden wird und sehr, sehr wichtig ist, kann man sich hierzulande woanders holen. Leider ist das dort nicht alles ...

      Und oben Genanntes verändert sich nicht, wenn man Gründe dafür aufzeigt oder sich seine Defizite nicht eingestehen mag.

      Ich lasse mich gerne über andere Gründe dafür aufklären (ich gehe ohnehin nicht davon aus, dass nur der eine Grund dafür verantwortlich ist).

      5 4 Melden
    • Michèle Seiler 24.07.2015 01:38
      Highlight *Zur Erinnerung: Die MEI beinhaltet auch die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft.

      Das ist undemokratisch, auch dann, wenn man darüber abgestimmt hat. Wir können nicht selbst darüber bestimmen, welche Bestandteile zu einer Demokratie gehören, auch wenn die SVP gerne Versuche in diese Richtung unternimmt. Warum wohl ...?
      8 8 Melden
    • Michèle Seiler 24.07.2015 06:26
      Highlight Mirzo, Sie wissen nichts über meinen Alltag, widersprechen sich (wenn es mir nicht darum ginge, Probleme zu lösen, würde ich auch niemanden "belehren") und verallgemeinern - ich habe nie von allen Schweizern gesprochen, sondern beziehe mich auf eine Minderheit, und ich habe mich darum bemüht, meine Aussagen differenziert zu formulieren.

      Was soll das eigentlich werden?
      7 6 Melden
    • Michèle Seiler 24.07.2015 06:31
      Highlight Das Thema Extremismus habe ich allerdings tatsächlich jahrelang studiert, und deshalb erkenne ich auch Parallelen, wenn sie existieren. Und weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schrecklich es ist, Opfer von Rechtsextremismus zu sein, werde ich mich, so lange ich hier bin, nicht aufs Nichtstun beschränken. Mein Interesse richtet sich allerdings nicht auf Menschen, die nicht aus Erfahrung lernen. Bloß: Nichts sagen fällt auch schwer ...

      Aber eigentlich sind das überflüssige Worte. Ich habe Argumente für meinen Standpunkt vorgebracht und Sie hätten darauf eingehen können. Stattdessen reagieren Sie so.
      5 6 Melden
    • Michèle Seiler 24.07.2015 06:32
      Highlight Und manchmal, da kann es halt auch heftigeren Gegenwind auf ein Verhalten geben. Wer das nicht aushält ... Zumal es ja wirklich nicht so ist, als würde das Ergebnis der MEI-Abstimmung die Meinung einer Mehrheit der Schweizer repräsentieren.
      5 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2015 08:17
      Highlight Sinn der Kommentarfunktion ist es kurz und knackig ein Statement oder Argument hervor zu bringen und nicht wie Sie Frau Seiler, Ihre Lebens- oder Ihrem Fall Leidensgeschichte seitenlang zu zelebrieren. 50.4 % ist eine ganz schön grosse Minderheit, manche Leute sind sogar geneigt von einer Mehrheit zu sprechen :) Alles Rassisten... Ich verabschiede mich.
      5 1 Melden
    • Nico Rharennon 24.07.2015 08:39
      Highlight Frau Seiler, lassen sie es gut sein. Die Bösmenschen werden es sowieso nicht verstehen. MEI, da kann ich nur sagen... dumm ist wer Dummes tut.
      3 4 Melden
    • The Destiny 24.07.2015 08:59
      Highlight Punkt Luxemburg... hier Monaco: https://de.wikipedia.org/wiki/Monaco#Herkunft

      Da ist die Bevölkerung der Monegassen sogar in der Minderheit...
      2 0 Melden
    • Adrian Bühlmann 24.07.2015 09:45
      Highlight Das Drama, das um den Artikel 121a BV ("MEI") gemacht wird, steht in keinem Verhältnis zur rein rechtlichen Situation. Die Verfassung verlangt nun zwar Kontingente und "Inländervorrang", schreibt zur Umsetzung aber bloss "neu verhandeln" vor. Ecopop verlangte dagegen "nötigenfalls zu kündigen". Verhandeln kann man bekanntlich nicht mit sich alleine und die EU lehnt Verhandlungen ab. Die Sache dürfte damit bis zur nächsten Initiative der SVP wohl vorerst als Heissluft-Rohrkrepierer erledigt sein. Für die technischen Details: Siehe http://abuehl.ch/2015/03/01/bemerkungen-zu-art-121a-bv/
      4 1 Melden
    • BeWi 24.07.2015 10:13
      Highlight War demokratisch abgestimmt worden mit einem Ja Anteil von 50,3%. Das war zu diesem Zeitpunkt eine Mehrheit, diejenigen die nicht abstimmten sind ja nicht automatisch im Nein-Lager zu finden. Und Befürworter der MEI in den Braunen Ecken zu stellen ist einfach nur doof, da hört jede Diskussion auf.
      2 1 Melden
    • BeWi 24.07.2015 10:22
      Highlight @Zuagrosta: stimmt, kam mir auch in den Sinn nach dem absenden, aber CH hat die höchste Zuwanderungsrate: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Schweiz-hat-die-hoechste-Einwanderungsquote/story/23371369

      ist doch auch etwas...

      @Nico, ja ja, die Fachkräfte, wir Schweizer sind halt alle doofe Bauern-Trampel und müssen uns von den EU und vor allem von DE zeigen lassen wie man es macht, gell. Das unsere Hochschulen besser sind als die meisten anderen in der EU, das zählt dann nicht. Oder doch, das ist auch nur wegen den ausländischen Professoren.
      1 0 Melden
    • BeWi 24.07.2015 10:28
      Highlight Und nun noch zu diesem Thread: dass die DE Bürger wieder nach DE reisen ist der besseren Wirtschaftlichen Lage zuzuschreiben. Bayern wirbt ja aktiv für DE-Arbeitskräfte in der CH. Das ist doch gut so, dies in den Zusammenhang der MEI zu stellen macht keinen Sinn.

      @Michele Seiler: mir scheint, Du machst deinem persönlichen Frust luft, kann ja sein, dass es dir hier in der CH nicht gut gelaufen ist, das kommt vor. Es gibt aber auch andere und zwar viele DE-Bürger, die wollen nie mehr zurück.. ist doch alles relativ. Über einen Teil der Bevölkerung herzuziehen ist daher einfach nur billig..
      4 0 Melden
    • Bobo B. 24.07.2015 11:03
      Highlight @Seiler: Sie operieren mit den Begriffen "Fremdenfeindlichkeit" und "Extremismus" (gewollt?) fahrlässig. Ich kenne ein paar aktive SP Mitglieder die der MEI zugestimmt haben. Die Realität gestaltet sich normalerweise etwas komplexer und ist wenig geeignet für Ihre schwarz-weiss Denke.
      4 0 Melden
  • BeWi 23.07.2015 18:31
    Highlight .. und jetzt kommt dann wieder die Leier von den bösen bösen Schweizern..
    37 27 Melden
    • BeWi 24.07.2015 10:29
      Highlight meine Ahnung hat sich also bewahrheitet.. passt ja schön zu meinem Nick.. ;-)
      0 1 Melden
  • Caturix 23.07.2015 18:18
    Highlight Auf nimmerwiedersehen.
    23 34 Melden

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