Schweiz

Auch in Zukunft ist an hohen Feiertagen eher «Sterbe im Thuogau» angesagt. Bild: screenshot youtube.com SONICLAB Tonstudio Andi Jud

Sterben(slangweilig) im Thurgau: Parlament hält am Tanzverbot fest

19.04.17, 14:09 19.04.17, 16:10

Übers Osterwochenende sollen die Thurgauer auch in Zukunft eine eher ruhige Kugel schieben müssen – so zumindest ist die Antwort der Justizkommission auf eine Petition der Jungen CVP zu verstehen. Denn die Mitglieder der Kommission gingen gar nicht erst auf den Inhalt des von 900 Personen unterschriebenen Begehrens ein, wie die Thurgauer Zeitung berichtet.

Der Thurgau ist einer der letzten Kantone, in dem gewisse öffentliche Veranstaltungen an hohen Feiertagen verboten sind. In der Ostschweiz sind dies öffentliche Konzerte, Partys, Kinovorführungen, Theater- oder Sportveranstaltungen. Das Verbot gilt an Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag, Bettag und Weihnachten.

So wild tanzt der Thurgau am OAFF

Zum Glück findet das Open Air Frauenfeld nicht an Ostern statt. Bild: KEYSTONE

Die Junge CVP hatte deshalb vor über einem Jahr ihre Petition «Gegen das staatliche Verbot, zu tanzen» eingereicht. Vor der Justizkommission fand sie kein Gehör. Die Kommission würdigte das Anliegen nicht einmal mit einer inhaltlichen Stellungnahme.

«Jeder verdient anständige Antwort»

Stattdessen hielt sie in einem Bericht fest, die Urheber der Petition versuchten, die Einreichung einer Volksinitiative zu umgehen, wofür 4000 Unterschriften nötig sind. Ausserdem handle es sich um einen «medienwirksamen Aufhänger für öffentliche Auftritte der Petitionäre».

Für ihren Bericht wurde die Justizkommission von anderen Mitgliedern des Grossen Rates gestern scharf kritisiert. Es handle sich um eine Aushöhlung des Petitionsrechts. Jedermann verdiene als Petitionär «eine anständige Antwort, egal wie man inhaltlich zum Anliegen steht», sagte der Fraktionschef der CVP.

Trotz der abschlägigen Antwort der Justizkommission gibt es im Thurgau Hoffnung, künftig auch am Karfreitag das Tanzbein zu schwingen. GLP-Grossrat Lucas Orellano will das Tanzverbot nun mit Hilfe einer parlamentarischen Initiative aufheben. Die christlich-konservative EDU hat Widerstand angekündigt.

(cbe)

Bis zur Aufhebung des Tanzverbots müssen Thurgauer an Feiertagen zu Hause zu diesem Überhit tanzen

Legendär: «Thurgau mini Heimat». Video: YouTube/Andi Jud

Das könnte dich auch interessieren:

Frankreich wagt den revolutionären Bruch – und hat nun eine echte Wahl

Die besten Reaktionen auf den denkwürdigen Clásico (inkl. wütendem Ronaldo)

Im Cockpit-Clinch: Die Swiss wird von deutschen Piloten überrannt

«Scheiss-Jugo» und «Nazi-Schweine» – diese Beschimpfungen wurden richtig teuer

Patriotismus, Macron-Hate und alte Chansons – so erlebte ich die Party von Marine Le Pen

«Wenn 10'000 Schweizer ihr Gast-WLAN öffnen, wird die staatliche Netz-Überwachung nutzlos»

Pisa-Studie: Schüler in der Schweiz ticken ein bisschen anders als in den übrigen Ländern

Info-Panne im Pentagon: US-Flugzeugträger fährt los, aber nicht nach Nordkorea

Facebook Live muss weg! 😡

19 Memes, die das Single-Dasein perfekt beschreiben

Die fiesen Tricks der Wahlbetrüger: Ein Oppositioneller erzählt

«Schlimmstes Datenleck seit Snowden»? Das sollten Windows-User wissen

Ein Schweizer Professor erklärt, wieso es mit deinem Leben ab 23 bergab geht

Wenn Länder Gesellschaftsspiele wären – du wirst NIE GLAUBEN, was die Schweiz ist

«Die Abstimmung hätte niemals stattfinden dürfen» – das schreibt die Presse zur Türkei

United wirft Hochzeitspaar aus dem halbleeren Flugzeug

Prostituierte zu sein bedeutet viel mehr als Sex zu haben: Diese 6 bizarren Kundenwünsche sind wirklich ... gefühlsecht  

13 Innovationen, die wir sofort auch in der Schweiz brauchen

Wie das berühmteste Wunderkind der Schweiz das Schulsystem ändern will

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

6 Tipps, wie du gefälschte Gadgets erkennst

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
44 Kommentare anzeigen
44
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • dotExe 20.04.2017 02:29
    Highlight Wie kann eine solch verlogene Organisation wie Kirchen und Religion überhaupt noch was zu sagen haben.
    7 1 Melden
    600
  • whatthepuck 19.04.2017 23:43
    Highlight Dieses Tanzverbot über Ostern gibt's sogar in der Weltstadt München.

    kA ob der Begriff Kulturblindheit hier zutrifft; aber manchmal lange ich mir schon biz an den Kopf, wenn die Leute die Feiertage, die sie ja so bejubeln (und betanzen!) wollen, nicht mal verstehen. Bin der katholischen Kirche nicht sehr treu, aber wenn man grob weiss, worum's in den Ostertagen eigentlich geht, kann man so ein Tanzverbot ja schon nachvollziehen, zumindest aus kirchlicher Sicht. Und dann ist es auch egal, ob da noch heidnische oder zaratustrische oder wasweissich für Bräuche im Hintergrund sind.
    3 9 Melden
    • ujay 20.04.2017 05:10
      Highlight Nonsens. Staat und Kirche sind getrennt. Was aus kirchlicher Sicht auf der Hand liegt, ist für den Staat nicht relevant. Um meine freien Tage zu geniessen, brauch ich nicht unbedingt zu wissen, um was es bei diesen Feiertagen geht. Ich staune ich über die Arroganz eines Kantons, sich um die Kirche/Staat Trennung zu foutieren. Bei solchen Extrazügen sollte der Bund aktiv werden.
      5 0 Melden
    • ands 20.04.2017 05:59
      Highlight @ ujay: Dann fordern Sie konsequenterweise auch, dass man an Karfreitag, Ostermontag, Weihnachten, Auffahrt und Pfingstmontag gefälligst zu arbeiten hat? Weshalb ist an diesen Tagen der Supermarkt um die Ecke eigentlich geschlossen? Eine Frechheit!
      Ernsthaft: Trennung von Kirche und Staat bedeutet nicht, dass der Staat komplett "religionsfrei" ist.
      2 3 Melden
    • whatthepuck 20.04.2017 12:52
      Highlight Da bei diesen Feiertagen die Kirche den Ton angibt ist wohl auch die kirchliche Sicht der Dinge entscheidend. Ohne die Kirche gäb's ja keine Legitimation für diese freien Tage. Dem Staat ist's nämlich wirklich ziemlich egal, ob du an Ostern sonst frei hast oder nicht. Da muss man wohl in den sauren Apfel beissen. Aber eben, so sauer ist der doch gar nicht.
      0 0 Melden
    600
  • Heinz Nacht 19.04.2017 20:37
    Highlight Tja...
    37 2 Melden
    600
  • Hans Nötig 19.04.2017 18:38
    Highlight Die Frage, welche sich hier aufdrängt, ist eher wo diese Thurgauer denn überhaupt Party machen wollen😁 in Winterthurgau?😜
    28 7 Melden
    600
  • Phrosch 19.04.2017 18:23
    Highlight Meine Güte, da gibt es fünf Tage im Jahr, an denen nicht alle Veranstaltungen erlaubt sind, und es gibt Leute, die damit völlig überfordert sind. Man kann ja privat einen Film schauen (die meisten gehen eh nie ins Kino) oder Musik hören (oder machen) oder mit Freunden Kassen... Ich wäre dafür, das Verbot wieder überall einzuführen. Alle Teitungen und Watson könnten dann jeweils Vorschläge machen, was man alles tun könnte statt tanzen.
    11 44 Melden
    • Chrigu91 19.04.2017 21:58
      Highlight Haha staatliche Bevormundung for the win 💪💪😂😂
      10 3 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 10:26
      Highlight Der Staat hat sich schlichtweg nicht drum zu kümmern
      2 0 Melden
    600
  • Rendel 19.04.2017 18:12
    Highlight Ich find, Hauptsache frei. Man kann so viel machen ausser tanzen, saufen und Kino. Man muss aufpassen, dass die Feiertage nicht ganz abgeschafft werden, wenn man meint immer Halligalli machen zu müssen. Jeder ist doch froh um die christlichen freien Tage. Vor allem Menschen die im Halligallibereich arbeiten, sofern sie nicht Besitzer eines solchen Etablissements sind und das sind ja die wenigsten.
    14 15 Melden
    • Olaf! 19.04.2017 19:54
      Highlight Christlich... stark inspiriert von Religionen die ein wenig älter als das Christentum sind. So wie so ziemlich alle "Christlichen Feiertage"...
      14 5 Melden
    • Rendel 19.04.2017 19:57
      Highlight Wollen sie die Feiertage streichen Olaf? Ist doch egal ob sie vom Datum und manchen Bräuchen her andern Ursprung haben.
      8 2 Melden
    • Heinz Nacht 19.04.2017 20:33
      Highlight Du meinst, wir sollten alle christlichen Feiertage aufheben und jedem Arbeitnehmer zusätzliche Ferientage gutschreiben, die er nehmen kann, wann er will, mit der gleichzeitigen Vorschrift, dass Religiöse an ihren Feiertagen frei bekommen müssen? Tolle Idee! So sollten wir es machen. Dann erübrigen sich auch Veranstaltungsverbote!
      11 5 Melden
    600
  • äti 19.04.2017 16:32
    Highlight Der Thurgau macht nicht jeden Unsinn mit. Ja genau. Zudem pflegen wir beste Kontakte zu umliegenden Kantone, EU-Ländern und deren Sitten, so zum Ausweichen, falls gewünscht. 🤓
    14 51 Melden
    600
  • Frau Dr. Holla die Waldfee 19.04.2017 16:26
    Highlight Die genannten Feiertage (Karfreitag, etc.) gelten als gesetzliche Feiertage und ich bin mir sicher, dass jeder Angestellte diese zusätzlichen freien Tage geniesst.

    Tanzverbot find ich mittelalterlich und abstrus. Abrahamitische Religionen kann man meinetwegen auch gleich komplett abschaffen.

    Aber solange jemand Freizeit an christlichen Feiertagen geniesst, .... Checkt ihr überhaupt noch, dass ihr dann nur wegen der Religion frei habt, die auch das Tanzen verbietet?

    Sag ich einfach mal so als Agnostikerin :-)
    37 36 Melden
    • Stichelei 19.04.2017 16:55
      Highlight Wenn nun jeder selbstdeklarierte Gläubige an den religiösen Feiertagen seinen religiösen Pflichten nachkommen würde, wären die Kirchen jeweils hoffnungslos überfüllt. Dem ist jedoch nicht so, wovon man sich leicht per Augenschein überzeugen kann. Und solange dem so ist, habe ich überhaupt kein Problem, diese Feiertagen in vollen Zügen zu geniessen.

      Sage ich einfach mal so als Atheist :-)
      50 9 Melden
    • Maracuja 19.04.2017 20:34
      Highlight @Frau Holla: Checkt ihr überhaupt noch, dass ihr dann nur wegen der Religion frei habt, die auch das Tanzen verbietet?

      Anderen das Tanzen zu verbieten, scheint mir keines der christl. Kernanliegen. Offensichtlich sehen das die Petionäre, die ja einer christlichen Partei angehören, genauso. In einer pluralistischen Gesellschaft müssen Christen m.E. tolerieren, dass Anders-/Nichtgläubige diese Freitage nicht auf christliche Art feiern wollen. Genauso wie es Nichtchristen tolerieren müssen, wenn in ihrem Dorf noch eine Osterprozession stattfindet. Leben und leben lassen, statt Zwang und Verbote.
      12 4 Melden
    • Frau Dr. Holla die Waldfee 19.04.2017 22:11
      Highlight Und wieso wurde mein Kommentar nicht freigeschaltet? Das war ein ganz friedlicher. Habe lediglich festgehalten, dass ich Sticheleis Ansicht auch korrekt finde.

      Und Maracuja muss ich jetzt auch noch zustimmen.

      Ich hoffe, ihr schafft es, das freizuschalten!
      2 1 Melden
    600
  • koks 19.04.2017 16:20
    Highlight wer konservativ wählt, muss halt mit den konsequenzen leben.
    36 25 Melden
    • Duweisches 19.04.2017 22:05
      Highlight Allerdings sind die Konservativen Wähler (häufig ältere Menschen) wohl selten die, die auch an Feiertagen Party machen wollen...
      3 1 Melden
    600
  • John Smith (2) 19.04.2017 16:19
    Highlight Schon mal überlegt, warum der Karfreitag ein Feiertag ist? Christliche Feiertage gerne nehmen aber sich um deren Inhalt foutieren ist ein Abbild der «Ich-will-alles-und-zwar-gratis-und-jetzt»-Generation. Darum mein Vorschlag: Am Karfreitag ist tanzen für all jene erlaubt, die am Karfreitag auch arbeiten. (Sage ich als überzeugter Atheist, dem Ostern nichts bedeutet, dem aber diese Konsummentalität sowas von auf den Geist geht. Wieso man allerdings auch am christlichen Freudentag Ostersonntag nicht tanzen soll, entzieht sich auch meiner Logik.)
    28 59 Melden
    • Hoppla! 19.04.2017 18:10
      Highlight Deal! Und ich hätte dann gerne einige Zusatzferientage um meiner "Religion" zu fröhnen. ;-)
      12 3 Melden
    600
  • Señor V 19.04.2017 15:10
    Highlight Dieser Song.
    34 4 Melden
    600
  • sapperlot 19.04.2017 15:05
    Highlight Aber der Ostertanz in Hörhausen, welcher am Ostersonntag stattfindet, ist erlaubt? Dort wird definitiv keine ruhige Kugel geschoben.. ;)
    38 3 Melden
    • Peeta 19.04.2017 15:26
      Highlight Dort geht doch die Party jeweils erst ab 24.00h so richtig los. Also völlig legal. Analog dem Pfingstfest in Bettwiesen (...für Insider).
      13 0 Melden
    • Peeta 19.04.2017 16:00
      Highlight Geht's dort nicht erst ab 24.00 Uhr so richtig los, damit man sich noch im legalen Bereich bewegt. Analog dem Pfingstfest in Bettwiesen (...für Insider).
      3 0 Melden
    • sapperlot 19.04.2017 16:41
      Highlight Ja, also Türöffnung ist um 23.00 Uhr. Aber ja, gehe jetzt auch mal davon aus, dass die das schon abgeklärt haben. ;)
      6 0 Melden
    600
  • Joe_Dirt 19.04.2017 15:00
    Highlight mimimi ich will a Ostere tanze mimimi all andere Täg im Jahr passts mer nöd mimimi ich cha hald würkli nur a Fiirtäg tanze mimimi... Findet Euch damit ab, Ihr habt schon bald genug viel grössere Probleme als die in Euren Augen "übertrieben Wertschätzung von speziellen Feiertagen".
    32 133 Melden
    • ku.huber 19.04.2017 15:24
      Highlight Was ist denn bei Ihnen kaputt?
      63 9 Melden
    • dä dingsbums 19.04.2017 16:27
      Highlight Du kannst ja in die Kirche gehen, wenn Dir der Glaube wichtig ist.

      Andererseits wirst Du ja auch nicht gezwungen, am zweiten Samstag im August an die Streetparade zu gehen.

      Leben und leben lassen.
      41 6 Melden
    • Joe_Dirt 19.04.2017 16:30
      Highlight Nix, alles in bester Ordnung.
      Aber danke der Nachfrage. :)
      7 31 Melden
    • Fabio74 19.04.2017 17:01
      Highlight Was für ein dämlicher Kommentar. Aber die Thurgauer gehen sowieso nach Zürich zum feiern
      24 4 Melden
    600
  • ku.huber 19.04.2017 14:36
    Highlight Erhält der Kanton Thurgau Gelder vom Nationalen Ausgleichs Font (NAF)?
    Kantone und Gemeinden die soziale Bedürfnisse und gesellschaftliche Entwicklungen und daraus resltierende Wirtschaftliche unabhängigkeit behindern oder gar verbieten, sollten auch kein Geld mehr vom NAF erhalten!
    20 47 Melden
    • Entenmann 19.04.2017 17:05
      Highlight Das Instrument heisst NFA (Nationaler Finanzausgleich) und bezweckt, die unterschiedlichen Ressourcen der Kantone etwas auszugleichen. Eine Einmischung in die Politik der Empfänger-Kantone ist zu Recht nicht vorgesehen.
      21 3 Melden
    • ku.huber 19.04.2017 18:16
      Highlight Stimmt NFA!
      Trotzdem ist es müssig wenn man die Wirtschaftliche unabhängigkeit und Entwicklung einer Gemeinde behindert, dann aber beim NFA die hohle Hand macht!
      Das ist nicht nur ein Problem für die Geber- Kantone und auch nicht neu. Es wird sich deshalb zum Wohl der vielen Bürger in den Betroffenen Kantonen und Gemeinden.
      Zu Recht auch mal ändern.
      Das "Problem" ist eh, dass sich die jungen Leute nicht mehr mit den bestehenden Feiertagen identifizieren können und dringend ihre Eigenen Festtage BRAUCHEN - siehe Streed Parade in Zürich.
      2 3 Melden
    600
  • Wehrli 19.04.2017 14:23
    Highlight Selberschuld wenn man aus Mostindien nicht auswandert. Da wäre sogar der Aargau ein Upgrade ...
    55 76 Melden
    • SaveAs_DELETE 19.04.2017 14:45
      Highlight Isch dir grad en Schneemaa mit wiise Socke uf dini Rüebli gstande? :-P
      61 7 Melden
    • phreko 19.04.2017 14:52
      Highlight Dummerweise kennt der Aargau ebenfalls noch ein mittelalterliches Tanzverbot, wurde vor kurzer Zeit sogar per Abstimmung bestätigt. Da gilt ebenfalls, wer kann, der geht...
      48 8 Melden
    • Braun Pascal 19.04.2017 14:54
      Highlight Wohrschindlich no nie im TG gsi
      32 9 Melden
    • LittleBallOfHate63 19.04.2017 15:19
      Highlight Aber die Jobs bei der Möhlbohr-Plattform werden so gut bezahlt.
      14 0 Melden
    • ku.huber 19.04.2017 15:26
      Highlight @Braun...
      Warum, verpasst man da was???
      7 2 Melden
    • Sprudli 19.04.2017 16:05
      Highlight haha dieses Lied :-D also ich begrüsse es wenn die Thurgauer nur im Thurgau bleiben :-D
      11 16 Melden
    • Braun Pascal 19.04.2017 16:47
      Highlight @huber da verpasst man einiges, denke ich, weisses nicht wohne schliesslich in SG ^^
      4 0 Melden
    600

«Wenn 10'000 Schweizer ihr Gast-WLAN öffnen, wird die staatliche Netz-Überwachung nutzlos»

Anonymes Surfen im WLAN von Cafés und Bars soll in der Schweiz bald nicht mehr möglich sein. Die Bewegung #CHFreeWiFi ruft mit einer originellen Idee zum zivilen Ungehorsam auf. Der Schuss kann allerdings nach hinten losgehen.

Justizministerin Simonetta Sommaruga zieht die Schraube an. «Angriff auf die Privatsphäre» ist noch das höflichste, was Medien zuletzt über den Ausbau der staatlichen Internetüberwachung schrieben.

Konkret will der Bund künftig nicht nur Handy- und Internet-Nutzer jederzeit identifizieren können (was längst Realität ist), sondern neu auch wissen, wer, wann und wo einen offenen WLAN-Hotspot bei McDonalds, Starbucks etc. genutzt hat. Der gläserne Bürger wird somit auch in der Schweiz …

Artikel lesen