Schweiz

Dominic Lüthard, Präsident der PNOS, wurde 2002 wegen Landfriedensbruch verurteilt. bild:zvg

«Nur ein Balladeabend» – PNOS-Präsident rechtfertigt nächstes Schweizer Rechtsrock-Konzert

Die PNOS spricht von einem «Balladeabend». Der Flak-Sänger ist jedoch bekannt.

Publiziert: 19.10.16, 04:48 Aktualisiert: 19.10.16, 11:57

doris kleck / Aargauer Zeitung

6000 Rechtsextreme besuchten am Samstag ein Konzert im toggenburgischen Unterwasser. Die Schweiz ist schockiert – doch eine deutsche Rechtsband namens «Flak» kann das nicht verstehen. «Die Schweiz steht kopf – ohne Grund», postete die Band heute Abend auf Facebook. Und: «Danke für die Werbung». Sie machte sich nicht nur lustig über die «schreibende Gutmenschen-Brigade», die «keine Beweise» für Straftaten habe.

Die Band ruft auch noch auf, am Samstag wieder in die Schweiz zu reisen für einen «sympathischen Balladeabend von Phil». Aus der Nachricht wird deutlich, dass Phil am letzten Abend auch in Unterwasser war.

bild: facebook/flakdieband

Kein Bewilligungsgesuch

Phil, das ist der Sänger der Band Flak. Er tritt am Samstag an einer Veranstaltung der PNOS (Partei national orientierter Schweizer) auf. Gemäss der Organisation Antifa findet der Anlass in Rapperswil statt. PNOS-Präsident Dominic Lüthard will diese Information weder bestätigen noch dementieren. Er sagt nur, dass der Anlass in der Ostschweiz durchgeführt werde. Lüthard kann nicht verstehen, dass die Veranstaltung für Schlagzeilen sorgt. Sie sei nicht mit dem Konzert in Unterwasser vergleichbar – ausser dass es um ein ähnliches Gedankengut gehe. Die PNOS feiere die Gründung von fünf neuen Sektionen in der Ostschweiz.

bild: facebook/pnos

Für den musikalischen Rahmen sei der Sänger von Flak verantwortlich: «Es handelt sich nicht um ein Rockkonzert, sondern um einen Balladeabend.» Gemäss Lüthard wird die Veranstaltung in einem privaten Rahmen durchgeführt. Deshalb erstaunt es auch nicht, dass in Rapperswil-Jona kein Bewilligungsgesuch der PNOS eingegangen ist, wie Stadtschreiber Hansjörg Goldener sagt.

Dominic Lüthard

Der 33-jährige Dominic Lüthard kommt aus dem Oberaargau und ist Präsident der PNOS (Partei national orientierter Schweizer). 2002 wurde er wegen Landfriedensbruch verurteilt. Lüthard fiel mehrfach durch seine Äusserungen auf. Die ehemalige Miss Schweiz Whitney Toyloy bezeichnete er etwa als «Geschwür». 2011 hetzte er auf dem Rütli gegen «ausländisches Lumpenpack». Gemäss Lüthard hat die PNOS 400 Mitglieder: «Wir sind Eidgenossen und unser Ziel ist, dass in 50, 70 oder 100 Jahren in der Schweiz die Eidgenossen immer noch in der Mehrheit sind.»

Vorverkauf im Toggenburg gestartet

In den Augen des PNOS-Präsidenten, er bezeichnet die Berichterstattung um das Neonazi-Konzert im Toggenburg als «Hexenjagd», handelt es sich bei Phil also um einen harmlosen Balladensänger. Indes: Er ist in der rechtsextremen Szene ein beschriebenes Blatt. So ist der Sänger involviert in einen der grössten Neonazi-Prozesse in Deutschland. Am Landgericht Koblenz wird seit vier Jahren der Prozess gegen das Aktionsbündnis Mittelrhein verhandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft den 26 Angeklagten unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Körperverletzung, schwerer Landfriedensbruch und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen vor.

Die Band Flak hatte ihr erstes Album 2010 veröffentlicht, es wurde in Deutschland auf den Index gesetzt. Seit der Razzia gegen das Aktionsbündnis Mittelrhein im 2012 hat die Band keine Konzerte mehr gegeben. Im letzten Jahr hat sie nun ihr zweites Album veröffentlicht und im November wird die Band ihr erstes Konzert seit vier Jahren spielen: An einem Neonazi-Event in Deutschland – zusammen mit Frontalkraft, eine Rechtsrockband, die in Unterwasser auf der Bühne stand. Aus Facebook-Einträgen von Flak lässt sich schliessen, dass der Vorverkauf für den Event am letzten Samstag gestartet wurde – im Toggenburg.

85 Kommentare anzeigen
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  • michi martin 21.10.2016 19:56
    Highlight Teil 2 : Die Guillotinen in ganz Frankreich wurden vom Blut der Royalisten, des Adels, der Protestanten und Juden getränkt, zu tausenden wurden sie „abgeschlachtet“. Sehr viele Protestanten = Hugenotten und Juden flüchteten vor den linken Horden in die Schweiz. Die Verbrechen der Linken von 1789 – 1799 waren in dieser Zeit in Relation gesehen, ebenso gravierend, wie die der Rechten vor gut 80 Jahren ! Ich urteile aber nicht, ob nun Links, oder Rechts besser ist, laut Geschichte wohl keiner von beiden......
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  • michi martin 21.10.2016 19:52
    Highlight Teil 1 einer Linksrevolution : Immer wieder wird die Rechte aus der Vergangenheit des dritten Reiches verurteilt, aber was war damals 1789 ? Die Revolution der Linken in Frankreich unter dem Motto, Liberté - égalité – fraternité hat begonnen, Anarchie und Autonomie beherrschten das Land. Alles was nicht in dieses Schema passte wurde Zerstört und alle nicht akzeptierten „Bürger“ wurden hingerichtet.
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  • Capoditutticapi 19.10.2016 13:35
    Highlight Nazis sind für mich Personen, von denen ich keinen Respekt habe.
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    • michi martin 21.10.2016 21:30
      Highlight Jeder Mensch verdient Respekt, auch jene, wie sie aus meinem Bericht lesen können, viele meiner Vorfahren als Hugenotten ermordet haben.
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    • Capoditutticapi 21.10.2016 22:39
      Highlight Jeder Mensch verdient Respekt. Bloss sind Nazis für mich keine Menschen mehr.
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    • michi martin 22.10.2016 12:55
      Highlight Somit müsste ich über die extremen, linksrevolutionären Anachisten, welche viele meiner Vorfahren ermordeten auch denken, sie sind keine Menschen, oder nicht ? OK, das Massaker an den Hugenotten war vor 200 Jahren, wer redet in 120 Jahren noch von den Nazi ? Bis dann sind mit Sicherheit andere grässliche Ding geschehen und die Vergangenheit verblasst, so schnell ist unsere Welt heute. Ich hege keinen Hass gegen Links, noch gegen Rechts, ich kenne die Gesschichte und suche den Dialog der Mitte, nur so haben wir eine Zukunft.
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  • GhettoLeif 19.10.2016 12:37
    Highlight Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, habe ich echt das Gefühl, dass niemand hier dieselbe Sprache verwendet. Rechtsextreme müssen nicht zwingend Neonazis sein, und extrem rechts zu sein macht einen auch nicht zwingend zum Nazi. Ebenso lassen sich Linksextremismus und Neonationalsozialismus nicht miteinander aufwiegen. Die Auflösung von Nationalstaaten und die Forderung, Recht und unrecht nicht mehr Regional festzulegen, lässt sich doch nicht mit einer Ideologie vergleichen, die die Unterjochung und Eliminierung diverser Volksgruppen zum Hauptziel hat!? Seid Ihr eigentlich vom Aff bisse?
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    • Liselote Meier 19.10.2016 14:53
      Highlight Im Prinzip doch. Ein Rechtsextremist will ein staatliches System, in dem nationalistisches und rassistisches Gedankengut die Grundlage der Gesellschaftsordnung bildet. Um dies zu bewerkstelligen heisst dies, alle die nicht den Kriterien entsprechen auszuweisen, inhaftieren oder liquidieren. Ergo die Errichtung eines "NS-Staates". Jeder der diese Tendenz versucht zu unterstützen ist folglich ein Nazi. Ein Rechtsextremist der sich nicht als Nazi sieht, ist sich dieser Totalität nicht bewusst ein ein Mitläufer, trotzdem ein Nazi.
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    • GhettoLeif 19.10.2016 15:44
      Highlight Wer extrem rechts ist, muss nichts mit Nazi-Ideologie am Hut haben. Wenn ich in der Schweiz keine Immigranten möchte, mir die Justiz zu lasch ist, mir "Multikulti" zuwider ist, dann bin ich ziemlich weit rechts, aber noch lange kein Nazi. Das Spektrum links-rechts hat per se weder mit Nazis noch mit dem schwarzen Block zu tun. Und ich finde es dem Diskurs abträglich, wenn man diese verschiedenen Begrifflichkeiten nicht scharf trennt. Schauen Sie mal Japan an. Die haben ziemlich rassistisches und nationalistisches Gedankengut, für unsere Verhältnisse. Wo sind da die KZ's? Wer wird da verfolgt?
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    • Liselote Meier 19.10.2016 16:01
      Highlight @GhettoLeif; Die Japaner hatten bis zur Kapitulation auch KZ's, befass dich mal wie die z.B. mit den Koraner umgegangen sind. Deutschland gibt es auch keine KZ's mehr, heisst aber nicht dass es keine Nazis mehr dort gibt. Und was willst du überhaupt in der Schweiz? Ist ein Multikultistaat mit 4 Sprachen in der Verfassung, besteht vorwiegend aus allemanischen Einwanderer.
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    • Fabio74 19.10.2016 22:27
      Highlight du hast bisschen zu wenig Ahnung vom Leben.
      Die Japaner haben Millionen Menschen versklavt und vernichtet. Koreaner, Chinesen etc weil sie diese Minderwertig hielten; ähnlich wie die Nazis mit den Juden, Slawen etc.
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    • GhettoLeif 20.10.2016 15:23
      Highlight 1. Rede ich vom heutigen Japan, Jetzt. Da zieht sich eine starke Skepsis und Abneigung Fremden gegenüber durch alle Gesellschaftsschichten, und die Japaner haben sehr, sehr wenige Immigranten. Man könnte also sagen, dass die Politik dort ziemlich rechtsnationalistisch orientiert ist. Trotzdem ist der Staat weder totalitär noch faschistisch.
      2. @Liselotte: das mit dem "Ich" war eher rhetorisch zu verstehen. Hier schreibt einer, der hauptsächlich grün und PP wählt, aber auch andere Perspektiven gewährt, ohne gleich zu unterstellen, man würde faschistoide Gesellschaftsstrukturen zu unterstützen.
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    • GhettoLeif 20.10.2016 15:36
      Highlight @Fabio74: Du kannst von deinem hohen Ross runterkommen. Ich rede vom heutigen Japan, jetzt. Nicht vom Kaiserreich, nicht vom Japan des 2. WK's.

      Ganz ehrlich, Ihr lest wohl einfach das, was Ihr lesen wollt?

      Wenn man über dieses Thema etwas weniger emotional und zelotenhaft diskutieren könnte, wäre allen mehr geholfen, nicht nur dem Ego der Kommentierer.
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    • Liselote Meier 20.10.2016 16:00
      Highlight Ist durchaus ziemlich Rechtsnationalistisch, da es so was wie eine Entnazifizierung in Japan nicht gab und so die Werte "in gebückter Haltung" weiter getragen wurden. Zaitokukai ist ein Parade Beispiel, der Chef von denen fordert z.B. "Wir sollten alle Koreaner auf nordkoreanische Raketen binden und nach Südkorea schiessen". Damit sind die Nachfahren der ehemaligen koranischen Zwangsarbeiter gemeint, wo einige noch in Japan leben.
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  • mad_aleister 19.10.2016 09:55
    Highlight Naja, wenn es Verboten wird, trifft man sich Nachts im Keller.

    Es ist ein bisschen wie mit Droge: Gibt man kontrolliert Dosierungen aus, sieht man wie sich der Patient entwickelt (auch wenn er im Privaten die Substanzen illegal besorgt und sich verabreicht). Man hat den Patienten einigermassen im Griff, weil man ihn immer wieder zu Gesicht bekommt.

    Ich verurteile Rechtsextremismus aufs Schärfste und am liebsten sähe ich, wenn man ihnen gar keinen Raum lässt. Aber dann besorgen sie sich ihre Räume selbst. Wie man es ja gut sieht.
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  • Fischra 19.10.2016 09:50
    Highlight Rechtsextreme haben auf dieser Welt nichts verloren. Leider ist die Zeit des WW2 lange vorbei und es geht vergessen was diese Typen angerichtet haben. Ich rate jedem mal nach Polen zu gehen und das Judenviertel und Auschwitz zu besuchen. Spätestens dann findet ein umdenken statt. Primitive braune Typen. Eklig sowas.
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    • Raban T. Jolibois 19.10.2016 10:44
      Highlight Leider hilft das auch nicht. Gibt ja immer wieder NeoNazis die sich dort daneben verhalten.

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    • MacB 19.10.2016 11:32
      Highlight Du kannst es sogar allgemeiner fassen: Extreme haben per se selten gutes an sich. Sei es politisch (rechts/links) oder religiös (fanatische Christen, Jihadisten oder Orthodoxe Juden).

      Kannst du von mir aus alle auf ein Boot packen und auf eine Insel im indischen Ozean schicken.
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    • michi martin 21.10.2016 21:34
      Highlight Lies meinen Artickel, wer hat meine Vorfahren als Hugenotten fast alle ermordet, nicht die Nazi..... aber ich habe vergeben, nur die Linken sollten auch einmal ihre Vergangenheit ansehen.
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  • miss_g 19.10.2016 09:23
    Highlight ach ja ein Balladeabend.....erinnert mich stark an diesen Clip von Switch reloaded:

    http://www.prosieben.ch/tv/switch-reloaded/video/16-sonnenschein-tv-hotel-rudolf-hess-clip
    18 1 Melden
    • Gigle 19.10.2016 15:53
      Highlight Mich erinnerts irgendwie an das:

      4 0 Melden
    • Fabio74 19.10.2016 22:33
      Highlight bitter böse aber gut gemacht wenn auch ab und zu über dem Rand der Geschmacklosigkeit
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  • äti 19.10.2016 08:45
    Highlight Ob wohl jemand ein Foto-Shooting aller Teilnehmer macht? So ein Fotoalbum für alle. Ein Ballade-Album.
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  • a-n-n-a 19.10.2016 07:17
    Highlight Sein Blick! Solche Leute machen mir Angst. Nach den neuesten Erkenntnissen zum Fall Peggy (Böhnhart, NSU..) noch mehr..
    79 19 Melden
    • D00A 19.10.2016 10:07
      Highlight Guter Hinweis! Viele Bürgerliche sehen in Neonazis einfach "jugendlichen Übermut". Dass diese Szene aber von Schwerkriminellen dominiert wird, blenden die meisten einfach aus. Und dabei beschränken sich die Verbrechen keinesfalls auf die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, sondern auch in handfesten Straftaten wie:
      - Einbruch
      - Drogen- und Waffen- mitunter sogar Menschenhandel
      - Kindesmissbrauch, Vergewaltigung
      - Körperverletzung und Totschlag (auch innerhalb der Szene), mitunter sogar Mord
      ...die Liste lässt sich endlos erweitern.
      Google-Tip:"NPD Straftaten".
      32 2 Melden
    • Rendel 19.10.2016 16:40
      Highlight Dann hast du aber vor vielen Menschen Angst Anna. Es ist eine Illusion zu glauben, man erkenne einen Nazi oder einen Massenmörder etc. am Blick.
      8 8 Melden
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  • Dummbatz Immerklug 19.10.2016 07:17
    Highlight Balladenabend 😂😂😂 Und der Storch bringt die Kinder...
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    • stookie 19.10.2016 10:12
      Highlight Man kann menschenverachtende Texte auch mit einem ganz sanften Klavier, evtl. mit einem Streicherquartett unterlegen. Oder in form von Minnengesang oder einer ganz schmalzbeladenen Ballada a la "I will always (hunt, kill, destroy) love you". :-D
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  • roterriese 19.10.2016 06:41
    Highlight Nur so: Grundrechte wie Versammlung- und Meinungsfreiheit gelten für alle, auch für Neonazis. Ihr wollt ja jetzt nicht plötzlich gegen die Grundrechte sein, oder?
    34 175 Melden
    • phreko 19.10.2016 07:23
      Highlight Gilt das für Mafiatreffen auch?
      120 17 Melden
    • YOLOzärn 19.10.2016 07:25
      Highlight Rassismus ist keine Meinung sondern Müll!
      137 22 Melden
    • Süffu 19.10.2016 07:29
      Highlight Rechtsextremismus ist keine Meinung.
      126 23 Melden
    • roterriese 19.10.2016 07:38
      Highlight Ah also gilt der Grundsatz alle sind gleich einige sind aber gleicher. Toll wie ihr euch hier selbst entlarft.
      32 136 Melden
    • roterriese 19.10.2016 07:41
      Highlight @süffu linksextremismus aber schon, gell?
      27 105 Melden
    • YOLOzärn 19.10.2016 07:53
      Highlight Du scheinst nichts begriffen zu haben.
      76 17 Melden
    • Driver7 19.10.2016 07:58
      Highlight Was mit deinen Grundrechten passiert, wenn dann plötzlich 51% für den Nationalsozialismus sind, kannst du im Geschichtsbuch nachlesen, würde so bei 1933 anfangen..
      118 13 Melden
    • dracului 19.10.2016 08:06
      Highlight Dei Meinungs- und Versammlungsfreiheit darf nicht als Deckmantel genutzt werden. Grenzen sind bspw. dass Deutsche per Gesetz nationalsozialistischen Veranstaltungen verbieten und sie sich nicht in die Schweizerische Meinungsfreiheit flüchten können sollten. Oder gibt es auch ein Recht für Pädophiliefreunde, Holocaustleugner, Grundkurse für Terrorismus mit Alltagsgegenständen, Bastelfreunde für Plutoniumeuerwerk? Es ist (leider) unsere Aufgabe dort Grenzen zu setzen, wenn die Leute (links, rechts und in der Mitte!) selber nicht mehr erkennen, wo die Menschenrechte anderer zu respektieren sind.
      120 9 Melden
    • MacB 19.10.2016 08:11
      Highlight roterriese hat an sich schon recht und ich teile seine Meinung. Nur weil man nicht gleich denkt, darf man es noch nicht per se einfach verbieten. Sonst gehts hier bald zu wie in Ankara.

      Nur: Es geht meines WIssens darum, ob die Treffen genutzt werden, um rassistische Bekundungen zu machen. Wenn es dazu Vorzeichen gibt, darf man es verbieten. So läuft das, soweit ich weiss. Aber ich bin da auch kein Profi.

      Mein Gefühl jedenfalls sagt mir auch, dass die Spatzenhirne nicht zu oft zusammen sein sollten.
      42 6 Melden
    • roterriese 19.10.2016 08:24
      Highlight @Yolo doch ich hab es begriffen: Grundrechte - die notabene Menschenrechte sind - gelten eben trotzdem nicht für alle Menschen. Anders kann man die Reaktionen und das geblitze hier nicht erklären.
      18 70 Melden
    • Cpt Halibut 19.10.2016 08:28
      Highlight Das hat er jetzt bestimmt nicht verstanden. Text zu lang, zu viele Fremdwörter.
      49 16 Melden
    • trio 19.10.2016 08:52
      Highlight @roterriese natürlich gilt das nicht für alle Menschen! Warum sind unsere Gefängnisse wohl so gut gefüllt?
      18 10 Melden
    • demokrit 19.10.2016 08:52
      Highlight 1. Grundrechte dürfen eingeschränkt werden. 2. Ist Rassismus strafbar.
      49 9 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 10:02
      Highlight Die Freiheitsrechte einzuschränken ist ein massiver Eingriff in das Grundrecht und muss einen triftigen Grund haben.

      Rassismus, wie auch Holocaustleugnen ist an sich nichts anderes als eine Meinung und nicht strafbar. Strafbar wird erst das Äussern dieser Meinung in einem öffentlichen Raum. Bleibt die Frage zu beantworten in welchem Umfang ein solcher Anlass öffentlich ist und ob rassistische Songtexte von auftretenden Bands genügen um die Versammlungsfreiheit einzuschränken.

      Ehrlich gesagt würde ich das Ganze nicht auf juristischer Ebene angehen, der Schuss könnte nach hinten losgehen.
      5 15 Melden
    • Bear.88 19.10.2016 10:30
      Highlight Nur so. Menschenrecht kommt vor dem Grundrecht. Und wenn eine Tätigkeit, welche vom Grundrecht ok wäre, aber die Menschenrechte gefährdet ist es verboten.

      Darum ist Nationalsozialismus verboten.

      Und stell Dir vor, eine Gruppe an Psychos welche zum Beispiel den Mörder von Rupperswil feiern sich treffen und Lieder darüber singen und feiern. Ist das ok?

      Der Nationalsozialismus hat nur Opfer. Einerseits Menschen welchem wegen dem kranken Gedankengut gefallen sind und die, die dem verfallen sind....
      27 2 Melden
    • Lowend 19.10.2016 10:34
      Highlight Meinungsfreiheit hat Grenzen, mein lieber roter!
      Ich darf zum Beispiel nicht zum Mord an Neonazis aufrufen und weil ich nicht wie die Nazis werden will, werde ich dass auch niemals tun!
      Genau so wenig dürfen aber Nazis zum Mord an Linken, Juden, oder Asylbewerbern aufrufen, nur tun sie dass inzwischen an solchen Veranstaltungen ganz offen und selbst hier im Forum liest man solche faschistischen Müll aus den schreienden Fratzen dieser braunen Pest!
      Merken Sie, wo Meinungsfreiheit aufhört und warum diese mordlüsternen Nazis eben nicht mit anderen Gruppierungen vergleichbar sind!
      31 5 Melden
    • FrancoL 19.10.2016 10:55
      Highlight @roterriese; Vielleicht solltest Du argumentieren, dann müsste Du nicht versuchen die Blitze zu erklären.
      Grundrechte haben nun mal auch ihre Limiten und das ist auch gut so.
      16 3 Melden
    • roterriese 19.10.2016 11:01
      Highlight @Bear
      Nationalsozialismus ist verboten in der Schweiz? Könntest du mir bitte das Gesetz zeigen?
      Gibt es nicht, was aber nicht heisst, dass ich Nationalsozialismus gut finde. Ich habe übrigens auch nicht gesagt, dass ich Nazis gut finde.

      "Und stell Dir vor, eine Gruppe an Psychos welche zum Beispiel den Mörder von Rupperswil feiern sich treffen und Lieder darüber singen und feiern. Ist das ok?"

      Gesetzlich gesehen absolut okay und nicht verboten. Ob man es gut findet ist eine andere Sache.
      5 21 Melden
    • demokrit 19.10.2016 11:31
      Highlight "Art. 261bis Rassendiskriminierung
      Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,
      wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,
      wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt,"
      21 1 Melden
    • demokrit 19.10.2016 11:31
      Highlight " wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,
      wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion verweigert,"
      19 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 11:37
      Highlight Grundgesetze gelten selbstverständlich auch für Nazis. Der Nationalsozialismus ist auch nicht verboten. Es können höchstens Parteien oder Organisationen verboten werden, nicht Gesinnungen.

      Die Frage ob in diesem Fall die Versammlungsfreiheit eingschränkt werden darf halte ich für äusserst strittig. Einschränkungen von Grundrechten müssen sehr gut begründet werden und sind idR nur zulässig um Grundrechte anderer oder höher gestellte Interessen zu schützen.

      @demokrit Falls das mir galt, inwiefern widersprich der Art. 261 dem was ich gesagt habe?
      2 2 Melden
    • roterriese 19.10.2016 11:41
      Highlight Ja das ist die Rassismustrafnorm, die kenne ich. Aber wie genau verbietet die jetzt explizit den Nationalsozialismus oder das Gedankengut des Nationalsozialismus? Denken ist nicht verboten.

      @FrancoL Ich argumentiere ja, ich präsentiere die Gesetzeslage. Es ist fakt, dass Grundrechte auch für Neonazis gelten, ob das jetzt dem Watsonusern passt ist eine andere Sache.
      3 12 Melden
    • demokrit 19.10.2016 11:41
      Highlight "wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."

      Dass es sich hier um eine Propagandaveranstaltung handelt, wird wohl nicht zu bestreiten sein.

      Es könnte je nach Bestrebungen und Songtexten auch Art. 36 BV (2) "Einschränkungen von Grundrechten müssen durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein“ Anwendung finden.
      10 1 Melden
    • Stellklaus 19.10.2016 11:54
      Highlight Ob es sich dabei um eine Propagandaveranstaltung handelt, halte ich für sehr unwahrscheinlich, es waren wohl ausschliesslich Gleichgesinnte vor Ort, aber diese Beurteilung sollte man wohl Gerichten und nicht uns Tastaturhelden überlassen.

      Das BG wendet die Rassismusstrafnorm bei Gesinnungen ausserdem äusserst zurückhaltend an. Der Hitlergruss auf dem Rütli wurde vom BG als nicht rechtswidrig befunden: "Das Ausführen des Hitlergrusses in der Öffentlichkeit sei per se nicht strafbar, sondern ein zulässiges Bekenntnis zu Hitlers Ideologie." tagi

      5 2 Melden
    • demokrit 19.10.2016 12:01
      Highlight Ja, vom Rechtgrundsatz für "Gesinnungen kann man nicht hängen" habe ich auch etwas mitbekommen. Aber ich habe meine starken Zweifel, dass bei 6000 Teilnehmern überhaupt noch von einem Privatanlass und/oder Propagandalosigkeit gesprochen werden kann.
      9 0 Melden
    • demokrit 19.10.2016 12:27
      Highlight Da scheinst du diese Szene und ihre Inaugurationsrituale aber etwas schlecht zu kennen. Zum Nazi wird man ja nicht einfach von heute auf morgen. Das wäre eigentlich etwas für Hugo Stamms Sektenblog, er könnte sich dann einmal in Skinheadmontur à la Günter Wallraff unter das Publikum mischen. :)
      14 1 Melden
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  • pamayer 19.10.2016 06:32
    Highlight 'The ballad of the missing compassion.'
    33 4 Melden
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  • roterriese 19.10.2016 06:28
    Highlight Na und? Lasst sie doch. Das notabene staatsfeindliche "No Borders No Nations" «Festival» wird jährlich ohne Aufschrei in Bern von der Reitschule organisiert und durchgeführt. Da wird kein so grosses Tam Tam drum gemacht. Hier mal so ein Ausschnitt vom Programmpunkt "Vorträge und Lesungen: "«Kuhschweiz, Köppel, Kapitalismus», Antikapitalistisches Kollektiv (akzo) " Indoktrinierung der Jugend vom Feinsten und kein Hahn schreit danach.
    55 201 Melden
    • geistfrei 19.10.2016 06:46
      Highlight du hast nichts, aber auch gar nichts verstanden.
      dis ignoranz macht mir angst.
      125 35 Melden
    • Fabio74 19.10.2016 06:47
      Highlight Aha und bei den Nazis. Auschwitz, judenmord. Hitler verherrlichen. Jeder mit einem Rest an Verstand sieht die Nazis als Staatsfeinde
      123 20 Melden
    • 's all good, man! 19.10.2016 06:48
      Highlight Und du betreibst hier in jedem Artikel zum Thema allerfeinsten Whataboutism - es nervt. Was willst du damit eigentlich bezwecken? Soll das irgendwie die Veranstaltungen der Neonazis legitimieren? Warum ist dir das ein so grosses Anliegen?
      121 18 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 19.10.2016 07:01
      Highlight Was läuft denn mit dir falsch? Wenn jemand glaubt, dass das Konzept des Nationalstaats falsch ist respektive ausgedient hat ist er ein Staatsfeind? Echt jetzt?

      Und denkst du wirklich, die von dir genannten Themen sind gleich schlimm wie das Vergasen von Juden zu feiern?
      Was stört dich denn zudem genau an diesen Themen? Warum sind diese problematisch?
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    • Momos 19.10.2016 07:04
      Highlight Roterriese: es ist sehr wohl ein großer Unterschied, ob man für die Aufhebung von Natonalstaaten und Grenzen kämpft(alle Menschen sind gleich, egal welche Herkunft und Sprache und verdienen gleiche Chancen) oder für rassisches, nationalistisches Gedanken gut! Letzteres gehört wehement bekämpft und beim ersten die radikalen Arme "weggestutzt". Der Zweck heiligt nicht dir Mittel. Aber lassen kann ich beide extreme nicht!!!!!
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    • Anam.Cara 19.10.2016 07:13
      Highlight Nur damit ich Sie richtig verstehe, roterriese:
      Eine Veranstaltung die ein überholtes Bild der Schweiz, einen intelligenten Gegner und ein menschenverachtendes Wirtschaftssystem thematisiert ist "indoktrinierung der Jugend".
      Während auf der anderen Seite eine Veranstaltung mit z.B. Fremdenhass "freie Meinungsäusserung" ist?
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    • YOLOzärn 19.10.2016 07:15
      Highlight Ahja?
      Das No Border No Nation Festival ist 1. Für alle zugänglich 2. Sind dort zu 40% apolitische Leute 3. Sind die Workshops keine Indoktrination 4. Seit wann sollen Linksradikale genau gleich drauf sein wie Rechtsextremisten?
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    • ManOWaRrior 19.10.2016 08:50
      Highlight Wer so eifrig in jedem Artikel versucht diese Neo-Nazis zu verteidigen und zu verharmlosen kann fast nur selber Sympathisant sein, anders kann man diese Kommentare nicht mehr erklären... Krank.
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    • GhettoLeif 19.10.2016 10:02
      Highlight @Roterriese: Wie wärs, wenn du jedes Wort, das du verwendest, mal im Lexikon nachblätterst?

      Du kannst nicht einfach alles für dich selber definieren, dann falsche Schlüsse daraus ziehen, und dann Anderen vorwerfen, dass sie Heuchler sind. Also eben, das kannst du schon, so in dieser Form hier. Meinungsfreiheit und so. Du wirkst einfach nicht sehr... kompetent dabei.
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    • roterriese 19.10.2016 10:25
      Highlight Ich verteidige gar niemanden, ich weisse nur darauf hin, dass hier wohl bei Nazis und Linksextremen mit zwei verschiedenen Ellen gemessen wird.
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    • LaPaillade #BringBackHansi 19.10.2016 10:51
      Highlight Und das nennt man Whataboutism und hat mit dem Thema an sich nicht zu tun, sondern dient in der Regel dazu von einem Thema abzulenken respektive dieses zu relativieren. Und dies hat dann die Konnotation, dass du die Nazis in den Schutz nimmst.
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    • Bear.88 19.10.2016 10:57
      Highlight Ach ja? Und die ganzen Reitschulberichte in den Medien? Überall dieses Geschrei? Kein Mensch von denen welche darüber berichtet haben war je in der Reitschule....

      Extremismus ist nicht i.O. - ob links oder rechts.

      Und, No Borders No Nations ist nicht linksextrem! Du hast so wenig Ahnung, es wäre besser du gehst bei Blick kommentieren...
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    • roterriese 19.10.2016 12:17
      Highlight Gegen Grenzen und Nationen sein und somit die Abschaffung der Staaten an Sich zu fordern soll nicht extrem sein? Dann frage ich mich, was denn in deinem Sinne noch extrem sein soll..
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    • LaPaillade #BringBackHansi 19.10.2016 12:23
      Highlight Ja da hast du natürlich recht, schliesslich gibt es den Nationalstaat schon seit TAUSENDEN von Jahren. Speziell den modernen Nationalstaat nach europäischem Modell. PS: Allgemein nimmt man 1648 als beginn des modernen Nationalstaats. Der Feudalstaat bestand nicht ewig, und genau so wird auch der Nationalstaat irgendwann nicht mehr sein. Dies sind normale Diskussionen welcher sich eine Gesellschaft stellen muss.
      Zudem zeigt gerade Afrika auf, dass das Modell des Nationalstaats kein Garant für Sicherheit und Frieden ist, es ist legitim sich über diese Konzept Gedanken zu machen.
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    • RaoulDuke89 19.10.2016 12:33
      Highlight @roterriese
      Vereinfacht, extra für dich:

      Linksextremismus: "Gegen ein vorherrschendes System"
      Rechtsextremismus: Gegen Menschen.

      Siehst du den Unterschied?
      12 2 Melden
    • roterriese 19.10.2016 14:18
      Highlight @RaoulDuke89 nö seh ich nicht, es sind beide extrem gewaltätig. Rechtsextreme sind oft auch gegen ein das vorherrschende System - wir leben ja nicht im Nationalsozialismus
      2 16 Melden
    • Capoditutticapi 19.10.2016 20:14
      Highlight Sie scheinen nicht zu begreifen, dass Nazis Untermenschen, wie Grabsteine, sind. Nazis diskriminieren Personen, ob ihrer Herkunft, für die sie a) nichts können und b) machts eifach überhoupt ke sinn öbber nur ufgrund vor nationalität zbeurteile. Menschen sollte man nur aufgrund des Verhaltens geringer bewerten dürfen. Wie ich das bei den Nazis selbst mache..
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    • Fabio74 19.10.2016 22:36
      Highlight Nein die Abschaffung der Grenzen als utopische Forderung ist keine extreme Forderung
      Hingegen ist Extremismus wenn man sich besäuft und tanzt zu Musik die Massenmorde, KZs und andere Nazverbrechen glorifizieren.
      Deine Kommentare sind eine Ohrfeige für alle Opfer des Nazitums!
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    • roterriese 20.10.2016 06:15
      Highlight @Fabio74 Und die RAF war ein Lesekreis?
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    • Anam.Cara 20.10.2016 07:19
      Highlight Du beherrschst whataboutism ziemlich gut, roterriese. Also wenn Du das Naziregime mit der RAF vergleichen willst, dann empfehle ich mal einen Blick auf die Opferzahlen.
      Die RAF war eine politisch motivierte Terrorguppe, die bei Anschlägen auch unschuldige Opfer in Kauf nahm. Das ist furchtbar und niederträchtig.
      Das Nazi-Regime hat Angeiffskriege geführt und systematisch ganze Volksgruppen ermordet. Millionen unschuldiger Menschen. Wehrlose Frauen und Kinder. Das ist unbeschreiblich menschenverachtend.
      Siehst Du, dass Dein vergleich vielleicht ein bisschen hinkt?
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    • roterriese 20.10.2016 09:48
      Highlight Sehr gerne vergleichen wir die Opferzahlen, hier die Zahlen der Opfer des Kommunismus:

      Sowjetunion: 20 Millionen
      Volksrepublik China: 65 Millionen
      Vietnam: 1 Million
      Nordkorea: 2 Millionen
      Kambodscha: 2 Millionen
      Osteuropa: 1 Million
      Lateinamerika: 150.000
      Afrika: 1,7 Millionen
      Afghanistan: 1,5 Millionen

      Millionen unschuldiger Menschen. Wehrlose Frauen und Kinder. Das ist unbeschreiblich menschenverachtend.
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    • Anam.Cara 21.10.2016 07:16
      Highlight Das wird mir jetzt ein bisschen zu blöd. Du hast von der RAF gesprochen, nicht vom Kommunismus.
      Es ist wohl allen klar, dass an beiden Enden des politischen Spektrums Menschenverachtung wartet.
      Dass der Kommunismus unzählige Opfer forderte, macht die Taten des Nazi-Regimes auch nicht besser. So gesehen ist Deine Argumentation irgendwie grundsätzlich am Ziel vorbei...
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    • roterriese 21.10.2016 08:32
      Highlight Anam.Cara mir geht es nicht darum die Taten des Nazi-Regimes besser zu machen. Ganz und gar nicht, ich finde beide Extreme schlecht.
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  • Kronrod 19.10.2016 06:06
    Highlight Klar ein öffentlicher Anlass. Von daher ist das Rezept einfach: Polizei hinschicken und bei strafrechtlich relevantem Rassismus einschreiten. Allerdings ist dieser im Gesetz enger definiert als im Alltag, wie der kürzlich Freispruch eines Leugners des Völkermordes an den Armeniern zeigt. Zudem wissen die Pnos-Leute ziemlich genau, wie weit sie gehen dürfen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
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  • zombie woof 19.10.2016 06:03
    Highlight Ein Balladeabend macht Sinn, denn ursprünglich war gemeinsames Stricken und Häkeln geplant. Man hat aber bereits bei früheren Anlässen sehr schnell erkannt, dass ein solches Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Durch eine besondere Eigenschaft der Teilnehmer, nämlich das ständige aufspringen, den rechten Arm hochreissen und unverständliches Zeugs schreien, ist es zu schweren Verletzungen gekommen. Viele haben vergessen, die Stricknadel aus der Hand zu legen, und haben dabei das Gegenüber erstochen.....
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    • Fabio74 19.10.2016 06:48
      Highlight Was ja als Kolleralschaden nicht dramatisch wäre
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    • Confused Dingo #teamhansi 19.10.2016 06:57
      Highlight Man sollte versuchen, klammheimlich, das stricken wieder einzufügen. Das würde das Problem auf Dauer lösen😋
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    • Anam.Cara 19.10.2016 07:16
      Highlight Vermutlich haben sie versucht, Strümpfe für die Asylsuchenden zu stricken. Schade hat das nicht geklappt. Deshalb sehe ich wohl immer noch so viele Flüchtlinge, die keine Socken haben....
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Das Kochbuch dieser Zürcher Professorin macht selbst Küchen-Nieten selig

Die Zürcher Anglistik-Professorin Elisabeth Bronfen kocht göttlich. Jetzt hat sie sich ihren grossen Traum erfüllt: das erste eigene Kochbuch.

Ich gestehe, ich bin befangen. Weil man mich mit Einladungen wie «Ich hab grad in Paris auf dem Markt eine frische Gänseleber gekauft. Kommt vorbei!» enorm erfolgreich bestechen kann. Erst recht, wenn die Frau, die hinter der Einladung steckt, die Gänseleber derart perfekt serviert, dass sie alles übertrifft, was ich in Frankreich an Gänselebern schon gegessen habe. In Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, scharf angebraten, gesalzen, gepfeffert, gegessen, immer wieder davon geträumt.

Es ist …

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