Schweiz

Die Südtiroler Band «Frei.Wild» wehrt sich gegen eine nachgesagte Verbindung zu rechtsextremen Kreisen.  Bild: EPA

Üble Nachrede: Band «Frei.Wild» wehrt sich gegen «20 Minuten»-Journalisten

Publiziert: 31.10.16, 08:13 Aktualisiert: 31.10.16, 08:41

Ein Redaktor der Zeitung «20 Minuten» muss sich heute Montag vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Er bezeichnete die umstrittene Deutschrock-Band «Frei.Wild» in einer Bildlegende indirekt als rechtsextrem. Damit hat sich der Journalist aus Sicht der Staatsanwaltschaft der üblen Nachrede schuldig gemacht.

Am 15. Dezember 2015 erschien auf dem Onlineportal von «20 Minuten» ein Artikel mit der Überschrift «Wenn harmlose Kleidung zur Provokation wird». Dem Beitrag war eine Bildstrecke mit 18 Fotos beigefügt. Diese enthielt eine Auswahl von Kleidungsstücken, die gerne von Rechtsextremen getragen werden.

Das vierte Bild zeigte ein T-Shirt der Südtiroler Band «Frei.Wild». Der Autor schrieb unter das Bild folgende Legende: «Eine rechtsextreme Überzeugung lässt sich auch versteckter transportieren, zum Beispiel durch T-Shirts von Bands wie Frei.Wild, Landser oder Skrewdriver.»

Ruf geschädigt

Diesen Vorwurf wollte die Band nicht auf sich sitzen lassen und erstattete Anzeige. Zu recht, wie die Staatsanwaltschaft findet. Sie ist der Ansicht, dass der Leiter des Ressorts «Digital & Wissen» die Band wahrheitswidrig in die rechtsextreme Ecke gerückt und damit deren Ruf geschädigt habe. Der Journalist soll deshalb mit einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen bestraft werden.

Die Band, deren Name nichts mit Freiwild zu tun hat, sondern die Worte «frei» und «wild» zusammenfügt, hatte sich 2001 gegründet. Im April 2016 wurde die Südtiroler Gruppe mit dem Musikpreis Echo in der Sparte Rock/Alternative National ausgezeichnet.

2013 war die Band jedoch noch von der Nominierungsliste gestrichen worden. Mitbewerber hatten der Gruppe Nähe zur rechten Szene unterstellt und mit Boykott gedroht. Die Band stritt auch damals extremistische Tendenzen ab – wie viele Male zuvor und danach. (gin/sda)

Der Song «Yeah Yeah Yeah» vom 15 Jahre Jubiläumsalbum «Deutschrock und SKAndale» 

Video: YouTube/Frei.Wild

Hol dir die App!

User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
55 Kommentare anzeigen
55
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Komsomol 31.10.2016 14:08
    Highlight Teil 2: Die Band, die es heute nicht mehr gibt, ist sicher nicht sehr geistreich und musikalisch nicht mein Fall, aber ihre Texte sind und müssen vor dem Hintergrund der südtiroler Geschichte verstanden werden.Viele deutsche "Experten" haben das einfach nicht verstanden. Klar, deutsche (u.schweizer) Bands, die ähnliche Texte verwenden, haben meist (immer?) rechtsradikalen Hintergrund. Das die Gruppe das ev. nicht sofort gecheckt hat, sondern ökonomisch davon profitiert hat bzw. auch Glatzen die Musik toll fanden, kann man ihr ja nicht wirklich vorwerfen.Die späte Distanzierung schon.
    1 3 Melden
    600
  • Komsomol 31.10.2016 13:54
    Highlight Teil 1: Wieso häufig wollen viele mitreden, haben aber keine wirkliche Ahnung, woher Frei.Wild wirklich kommen. Damit meine ich nicht, dass sie nicht wissen, dass sie aus Südtirol sind. Damit meine ich, dass sie den sozio-kulturellen und historischen Kontext dort nicht genügend kennen. Wenn man in Südtirol von Volk, Heimat und Tradition spricht und von der Angst diese zu verlieren, dann ist das eben eine Realität gewesen (unter Mussolini und danach bis in die 1960er Jahre, weil Italien die Kultur und Traditionen der deutschsprachigen (und ladinischen) Südtiroler/-Innen auslöschen wollten.
    2 2 Melden
    • Fabio74 31.10.2016 17:59
      Highlight Soweit richtig. Aber spätestens seit dem Autonomiestatus der 70er Jahre sollte das Problem gegessen sein.
      Im Übrigen hofften die Südtiroler auf Hitler und wurden bitter enttäuscht als dieser an der Brennergrenze festhielt.
      2 0 Melden
    600
  • Deverol 31.10.2016 13:20
    Highlight Frei.Wild erinnert mich an Jung.Wild.und.Sexy
    3 1 Melden
    600
  • Lowend 31.10.2016 12:47
    Highlight Schon komisch, aber wenn die Sozialdemokraten mit den schlimmsten kommunistischen Regimes verglichen werden, dann stört dass niemand, obwohl es faktisch und auch historisch ein völliger Schwachsinn ist.
    Wer es aber wagt, Parteien, deren Politiker mit Reichskriegsflaggen posieren, an Treffen von rechtsextremen Parteien teilnehmen, Nazitreffen super finden, oder Bands wie frei.wild, die sich von Goebbels inspirieren lassen, als Neonazis, oder besser Neofaschisten bezeichnet, der muss aufpassen, dass er nicht mund- oder gleich ganz tot gemacht wird.
    30 9 Melden
    • herschweizer 31.10.2016 13:11
      Highlight Ja solche Vergleiche sind Schwachsinn. Es gibt ja auch niemanden der vergleicht real existierenden Sozialismus (DDR hhh) mit NationalSozialismus... oder der Nationalmannschaft
      3 4 Melden
    • Lowend 31.10.2016 13:54
      Highlight Solche Gleichstellungen des Nationalsozialismus mit dem Kommunismus sind Schwachsinn, um nicht zu sagen Zeichen des brandgefährlichen, nazifreundlichen Geistes, der momentan durch Europa zieht!
      6 4 Melden
    600
  • goschi 31.10.2016 12:45
    Highlight Frei.Wild, die leben doch, wie schon die onkelz von diesem Opferkomplex "Alle sind gegen uns"
    Dieser Komplex wird auch brav bei jeder Gelegenheit bedient und gefördert, weil die Hörerschaft auch unter diesem opferkomplex leidet, schliesslich sind immer Alle anderen Schuld, dass man ausgegrenzt wird (und es liegt selbstverständlich NIIIEEEE daran, dass man schlicht ein A**** ist).

    Die, die früher nen Onkelz-Kleber an der Heckscheibe des Autos hatten, haben Heute einen von Frei.Wild und die Klientel glänzt selten mit Sympathie.
    25 6 Melden
    • Soufaa 31.10.2016 14:04
      Highlight Das stöhrt mich auch so extrem an den Bands. Diese Opferrolle. Ich denke aber bei den Onkelz war es hauptsächlich für den Kommerz. Gab ja ewige PR. Diese Diskussionen ob sie nun Rechts sind oder nicht und Frei.Wild macht wohl das gleiche. Warum distanzieren wenn man so ständig in den Medien ist und es noch einen mega Rummel an Preisverleihungen gibt. Alles gratis Werbung und es schweisst die Fans jedes mal mehr Zusammen...
      2 0 Melden
    • Rasta281 04.11.2016 12:22
      Highlight Also für mich ist es schon ein massiver Unterschied, ob du als 16, 17 jähriger Teenie Mitte 80er-Jahre, als die Rechten die Skinheadbewegung unterwanderten kurzzeitig und aus Blauäugigkeit auf diesen Zug aufgesprungen bist (Onkelz) oder bis nach der Jahrtausendwende aktiv in einer Rechtsrockband gespielt hast (Frei.Wild). Zudem sehe ich das mit der Opferhaltung der Onkelz nicht ganz so krass. Sie haben sich mehr als deutlich von rechtem Gedankengut distanziert und das nicht erst seit ein paar jahren, sondern schon Anfangs 90er-Jahre. Bei Frei.Wild sieht das schon etwas unglaubwürdiger aus..
      0 0 Melden
    600
  • Squ33zy 31.10.2016 12:19
    Highlight "Zwischen Frei.Wild und den Onkelz steht 'ne Kuschelrock-LP"
    38 6 Melden
    600
  • Awesomeusername 31.10.2016 12:18
    Highlight Ich finde viel schlimmer, dass die das Video mit Bud Spencer und Terence Hill mit Ihrer Musik "verschandelt" haben ;-).
    21 4 Melden
    600
  • Benutzer 31.10.2016 11:32
    Highlight Nee, Frei.Wild ist doch keine Rechtsrockband. Wo denkt ihr alle hin?

    https://www.salto.bz/article/09042015/wer-weiss-schon-was-gobbels-sagte

    Wie bitte soll jemand mit Neonazi-Vergangenheit so ein Zitat kennen? Also wirklich Leute.
    28 14 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 31.10.2016 10:53
    Highlight Ich sehe im Text, wie er hier steht keinen Fehler. Ich deute es als: "Glatzen tragen gerne Freiwild Shirts" und nicht "Freiwild sind Nazis". Das erstere ist nun mal ein Fakt... Für das Andere sind sie wohl etwas vorsichtiger und weniger eindeutig als andere Bands, als dass man es ihnen direkt vorwerfen könnte.
    Ich würde dieses seltsame Urteil weiterziehen und ich bin jetzt wahrlich kein 20min-Freund.
    31 10 Melden
    • herschweizer 31.10.2016 11:15
      Highlight Es könnten höchstens Menschen mit genetisch bedingten Ausfall der Kopfhaare klagen.
      13 1 Melden
    600
  • herschweizer 31.10.2016 10:52
    Highlight Wieso hat sich der Journi schuldig gemacht? Das sind nazionalsozialistisch interpretierbare Texte die diese Band von sich gibt. Dies wird benutzt um bei der Schwiegermutter nicht plump als Fascho dazustehen und bei den Brüdern das Gesicht trotzdem nicht zu verlieren. Also mit Helene Fischer Texten ginge das nicht so gut bis gar nicht. Es scheint also ein intelligenter Journalist gewesen zu sein. Und das Verfahren eine Farce
    23 13 Melden
    600
  • Braun Pascal 31.10.2016 10:33
    Highlight
    8 3 Melden
    600
  • philosophund 31.10.2016 10:25
    Highlight Ich empfehle jedem Frei.Wild "Fan" die Bandvergangenheit, deren neovölkischen Songtexte, deren Konzerte und deren Umfeld etwas genauer anzuschauen. Erinnert mich stark an die BöhsenOnkelz.

    Beginnt doch mal mit der Recherche bei Indymedia, Netz-gegen-Nazis etc.


    36 31 Melden
    • Asmodeus 31.10.2016 11:24
      Highlight Ich stimme Dir zwar zu. Aber Indymedia ist als Quelle absolut unbrauchbar und unseriös.

      Da kann ich mich genausogut auf irgendwelchen rassistischen Seiten über die Flüchtlingskrise informieren.
      30 7 Melden
    600
  • Pokus 31.10.2016 10:24
    Highlight War bestimmt ein Lob 😂
    4 5 Melden
    600
  • Paul_Partisan 31.10.2016 09:39
    Highlight Jedes Bandmitglied hat Vergangenheit in der rechtsextremen Szene. Dazu sind ihre Texte völkisch und nationalistisch. Die Band wird also zurecht in die rechtsextreme Szene gestellt - auch wenn ihre Musik von vielen, sagen wir mal "unpolitischen", Menschen gehört wird.
    72 53 Melden
    • simply smarter 31.10.2016 10:04
      Highlight Warum sollte ich jemandem mit AntiFa-Logo im Avatar so etwas glauben?
      39 61 Melden
    • Adi E. 31.10.2016 10:43
      Highlight Die Staatsanwaltschaft sieh das offensichtlich anders. Was bitte bringt dich dazu das Gegenteil hier unten rein zu schreiben?
      21 15 Melden
    • Wotsch Lämpe 31.10.2016 10:46
      Highlight Bring doch mal ein paar Beispiele zu den Texten...

      Hier ein Interview in der TAZ (ja, die linke Tageszeitung):
      http://www.taz.de/!5014758/
      11 5 Melden
    • schueluu 31.10.2016 14:13
      Highlight @wotsch lämpe Zum Beispiel die Textstelle "Sturm, brich los" im Lied "Für immer Anker und Flügel", ein Zitat von Joseph Goebbels.
      7 3 Melden
    • theycallmehillbilly 31.10.2016 20:02
      Highlight @wotsch lämpe Das lied "Südtirol" mag zwar nicht nazistisch sein, aber es weist doch eher Rechtsaussentendenzen auf...
      Ausserdem finde ich es stark von den Jungs, dass sie gegen Neonazismus kämpfen... Es ist aber eine Tatsache dass frei.wild doch überwiegend von politisch Rechtsaussen gehört wird... eben auch von Nazis...
      1 1 Melden
    • Wotsch Lämpe 01.11.2016 08:28
      Highlight @schueluu
      Drei Worte sind ein Zitat? Find ich ein bisschen schwach für eine Anschuldigung...
      1 2 Melden
    • schueluu 01.11.2016 21:24
      Highlight Ja, drei Worte sind ein Zitat. Ich meine der Ausdruck "Sturm ,brich los" ist jetzt nicht wirklich üblich. Dieser Ausdruck wird nur mit Goebbels in Verbindung gebracht, oder kannst du mir ein Beispiel geben, wer diesen Ausdruck sonst noch benutzt hat?
      2 1 Melden
    • Wotsch Lämpe 02.11.2016 17:58
      Highlight Habs gegooglet, haste recht:
      6250 Einträge 99% davon Frei.wild oder Goebbels. Der Rest von einer Gothikband namens die Untoten....
      1 0 Melden
    600
  • Oiproll 31.10.2016 09:12
    Highlight Bin definitiv kein froind von Frei.wild,aber so ganz geschickt war das vom 20min-journi schon nicht. Und was genau soll beim tragen von shirts wie landser oder screwdriver versteckt sein??!! Eindoitger gehts wohl nicht!!
    22 51 Melden
    • rfabienne 31.10.2016 10:54
      Highlight interessante Rechtschreibung.
      24 2 Melden
    • Wotsch Lämpe 31.10.2016 12:49
      Highlight @rfabienne: Rechtschroibung meinste!
      8 0 Melden
    • arriving somewhere but not here 31.10.2016 13:29
      Highlight Sein Name ist Oiproll. Schon mal dran gedacht, dass er's absichtlich so geschrieben hat...? 😉
      9 0 Melden
    • Oiproll 31.10.2016 17:58
      Highlight Du häschs erkennt😂😂😂
      2 0 Melden
    • Oiproll 31.10.2016 18:00
      Highlight Wohl viele freiwildler hier,hmmmm....
      5 1 Melden
    600
  • maxi 31.10.2016 09:11
    Highlight sehr schön, bitte in deutschland weitermachen mit anzeigen.... es ist himmel traurig! wenn mab ein frei. wild Shirt trägt wird man übelst beleidigt und provoziert...
    35 74 Melden
    • äti 31.10.2016 10:11
      Highlight Gibts keine andere Shirts?
      31 17 Melden
    • herschweizer 31.10.2016 10:59
      Highlight Das geschieht schon bei einem pinkfarbenen Fred Perry shirt
      14 1 Melden
    • äti 31.10.2016 11:26
      Highlight Gut, da empfehle ich Quergestreifte, weiss/blau resp. weiss/schwarz. 😀
      8 3 Melden
    • maxi 31.10.2016 12:27
      Highlight hatte noch nie probleme bei perry oder so... einzig bei dem tshirt als wir in frankfurt am konzert waren...


      nein äti 🙄 oder kannst du mir sagen wo ich was anderes als frei. wild ahirt kaufen kann... wäre sehr dankbar🙄🙄🤔
      2 7 Melden
    • äti 31.10.2016 13:00
      Highlight @maxi: shirts designed und druckt man doch selber.
      1 0 Melden
    • arriving somewhere but not here 31.10.2016 13:31
      Highlight Es gibt ja noch andere Shirts/Klamotten, die ihre Träger in zwiespältigem Licht erscheinen lassen: Ed Hardy, Camp David... 😂
      5 0 Melden
    • herschweizer 31.10.2016 13:47
      Highlight ... vielleicht Freiwild Jutesäckchen? Unterwäsche? Deo?
      2 0 Melden
    • maxi 31.10.2016 15:53
      Highlight sehr gute kommentare 🙄🙄🙄

      aber klar man darf leute beleidigen weil sie ein frei. wild shirt haben...
      2 1 Melden
    600
  • Kristjan Markaj 31.10.2016 09:05
    Highlight Ich erinnere mich an diesen "Artikel". Laut diesem bin ich nämlich auch ein Nazi, da ich Fred Perry Poloshirts trage. LOL
    50 5 Melden
    600
  • SuicidalSheep 31.10.2016 08:18
    Highlight Sorry, aber hat sich dieser "Journalist" der 20 Minuten je mit den Texten von Frei.Wild auseinander gesetzt? Der Punkt steht nicht ohne Grund im Bandnamen!

    Und dann auch noch mit Landser und Skrewdriver zusammen bringen. Ich würde mich schlapp lachen ab so "seriösem Journalismus", wenn es nicht so traurig wär.
    63 30 Melden
    • Asmodeus 31.10.2016 09:06
      Highlight Wobei Autos die Frei.Wild oder Onkelz auf den Scheiben kleben haben, meistens nicht von Leuten gefahren werden die viel Haare auf dem Kopf haben.

      Die Band selbst mag eventuell nicht rechts sein (wobei ich zumindest zu Mitte Rechts tendiere je nach Texten), aber einige der auffälligsten Fans sind es nunmal extrem offensichtlich.

      Rammstein hat dieses Problem ja in den USA, wo sie extrem von den Rechten gehyped werden.
      77 23 Melden
    • JFH 31.10.2016 09:09
      Highlight Ich lache mich schlapp, wenn ich die miserable musik von denen höre 😂
      51 23 Melden
    • SuicidalSheep 31.10.2016 09:25
      Highlight Asmodeus, du sagst es. Viele Fans kommen aus der Rechten Ecke, was die Band aber nicht Rechtsextrem macht. Letztens wollte mir einer erklären, dass Eluveitie Rechtsextrem wären xD

      Aber wir wissen ja, wie es manchmal um den IQ der Glatzen steht.
      34 6 Melden
    • stef2014 31.10.2016 10:27
      Highlight Nun, von ganz ungefähr kommt das ja nicht. Wenn man sich als ehemaliges Mitglied der rechtsextremen Szene nicht anders von seiner Vergangenheit zu distanzieren weiss als mit einer Band wie Frei.Wild, dann ist das nunmal nicht besonders geschickt. Ob das wirklich so ist oder nicht, sei dahingestellt. Aber das solche Fragen auftauchen, darüber sollte er sich nicht wundern...
      14 7 Melden
    • Wotsch Lämpe 31.10.2016 10:35
      Highlight Nazis haben gerne Brot, verbietet das braune Gebäck!!!
      Ich hab die Scheisse so satt, wenn du dich als deutschsprachige Rockband linksaussen positionieren musst damit du nichts als rechts abgestempelst wirst.
      Ja, Faschos hören Musik mit deutschen Texten oder heimatliche Klänge alà Eluveitie und ja, das Pack triffst du da an solchen Konzerten an. Das tust du aber auch in der Kneipe oder am Bhf...

      und nein, kein Frei.wild-Fan, jedoch hör ich Troppers, Kravallbrüder etc wo die Problematik ähnlich ist.
      23 8 Melden
    • stef2014 31.10.2016 11:22
      Highlight Lämpe, es ist aber ein Unterschied, ob eine Band durch ihr äusseres Image (z.B. Glatze, schwarze Klamotten etc.) und Musikstil solche Leute anzieht oder aber eine Band aufgrund ihrer Texte, ihrer Vergangenheit und Äusserungen mit solchen Ideologien in Verbindung gebracht werden.

      In politisch brisanten Zeiten bedarf es halt nunmal etwas mehr Fingerspitzengefühl, wenn man nicht missverstanden werden will. Wenn eine Band mit rechtsextremer Vergangenheit ein Goebbels-Zitat verwendet, dann ist das halt sehr sehr ungeschickt.
      14 4 Melden
    • Alex_Steiner 31.10.2016 12:28
      Highlight Naja, Philipp Burger war früher bei Kaiserjäger => Rechtsrock-Band. Sollte ziemlich eindeutig sein was er für eine Gesinnung hat.
      6 3 Melden
    • Wotsch Lämpe 31.10.2016 12:47
      Highlight Verallgemeinerst du da gerade schwarze Klamotten und Glatzen zu Nazis? Nicht dass ich dir noch die Enstehungsgeschichte der Skinheadbewegung herunterbeten muss, während dem du hier einen Grossteil der Be/völk/erung als Nazis beschimpfst.

      "Es ist aber ein Unterschied" ist ja wohl auch ein Goebbelszitat (Goebbels in den Leipziger neuen Nachrichten vom 21.6.1935)! Wehe dir, wenn du früher mal mit rechtsradi... ach lassen das.

      Grundaussage meinerseits: alles Idioten welche nur schwarz/weiss respektive braun/rot sehen.
      3 6 Melden
    • stef2014 31.10.2016 13:28
      Highlight Wo beschimpfe ich alle Schwarzgekleideten als Nazis? Ich habe ein zwei Indizien stellvertretend herausgepickt. Ein Nazi kann genausogut an ein Ärzte-Konzert gehen wie ein Linksradikaler - auch schwarz gekleidet und evtl. mit Glatze. Sagt noch nix. Nur, wenn ein Rocker wie der hier besprochene mehrere Indizien vereint, z.B. mit solcher Vergangenheit, gewisse Musikrichtung und evtl. zweideutige Texte verfasst, dann zieht das u.U. auch entsprechendes Publikum an. Distanzierung sieht für mich halt anders aus. Ob er so gesinnt ist, ist eine andere Diskussion. Mit dem Thema muss er aber rechnen.
      4 1 Melden
    600

Basler Musiker David Klein von Rassismus-Vorwurf freigesprochen

Ein Facebook-Eintrag über Muslime bleibt für den Basler Musiker und Komponisten David Klein ohne strafrechtliche Folgen: Das Appellationsgericht Basel-Stadt hat ihn am Freitag vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen.

Weitergezogen hatte Klein ein Urteil des Basler Strafgerichts vom Juli vergangenen Jahres. Dieses verhängte gegen den 55-Jährigen eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 40 Franken. Die Probezeit wurde auf zwei Jahre angesetzt.

Ins Visier der Justiz geraten war …

Artikel lesen