Schweiz

In Zürich bald nur noch Wildhütern vorbehalten? Ein Jäger lädt sein Gewehr. Bild: shutterstock

«Blutiges Hobby» – in Zürich wollen Tierschützer die Jagd abschaffen

Hat es sich für die Jäger bald ausgeschossen? Die «Tierpartei Schweiz» fordert im Kanton Zürich ein Verbot der privaten Jagd. Staatliche Wildhüter sollen die Aufgaben der Jäger übernehmen. 

19.07.17, 14:20 19.07.17, 15:39

Die 1500 aktiven Jäger im Kanton Zürich könnten schon bald gezwungen werden, die Flinte ins Korn zu werfen: Wie der Landbote berichtet, hat die Tierpartei Schweiz (TPS) am Dienstag die von 7300 Stimmberechtigten unterzeichnete Initiative «Wildhüter statt Jäger» eingereicht. Sie richtet sich nach dem Vorbild Genfs, wo es seit 1974 keine private Jagd mehr gibt. Die Zürcher Initiative dürfte die Hürde von 6000 gültigen Unterschriften locker schaffen und damit zur Abstimmung kommen.

TPS-Präsidentin Monika Heierli richtet im «Landboten» scharfe Worte an die Jäger. Deren Darstellung der eigenen Tätigkeit, den Tierbestand zu hegen und pflegen, sei eine alte Mär: «Sie wird als Rechtfertigung für ein blutiges Hobby verbreitet.»

Die Jäger nehmen die Initiative laut Samuel Ramseyer sehr ernst. Der Kommunikationsverantwortliche des Jägerverbands «Jagd Zürich» zeigt sich gegenüber watson mit Blick auf eine Abstimmung «verhalten optimistisch». Im Kanton gebe es keine grundsätzliche Opposition gegenüber der Jagd. Die Jäger erfahren aus den unterschiedlichsten Bevölkerungskreisen Unterstützung: «Die Jagd ist nicht negativ besetzt.»

Ramseyer erwartet von der Abstimmung eine Signalwirkung über den Kanton hinaus: Sie werde und auch in Deutschland und Österreich Beachtung finden, ist er überzeugt: «Zürich wird von den Initianten als Testlabor für ihr Anliegen verstanden.»

Denn der Kanton sei urbaner geprägt als andere Gebiete der Schweiz, wo die Jagd stärker in der Bevölkerung verankert sei. Insbesondere in der links-grün geprägten Stadt Zürich, deren über 400’000 Einwohner auf die Gesamtbevölkerung des Kantons bezogen grosses Gewicht haben, dürfte die Initiative auf viel Sympathie stossen, prognostiziert Ramseyer.

Trotzdem glaubt er, dass die Argumente der 1500 aktiven Zürcher Revierjäger eine Mehrheit finden werden: «Denn die Jäger erbringen grosse Dienste an der Gesellschaft.» Sie rückten etwa bei Wildunfällen aus, um Tieren und Automobilisten beizustehen.

Wildschweine sind im Kanton Zürich derzeit auf dem Vormarsch und sorgen für zahlreiche Wildschäden.  Bild: Shutterstock

Auch bei der Regulierung der Wildbestände seien sie unverzichtbar. Das helfe nicht nur, Wildschäden vorzubeugen, sondern nütze auch den Tieren. Ein regulierter Bestand bedeute ein ausreichendes Nahrungsangebot für die Wildtiere: «Das wiederum verhindert Krankheiten.»

Für Tierpartei-Präsidentin Monika Heierli hingegen heizen die Jäger einen unnatürlichen Kreislauf an, schreibt der «Landbote». Wildtiere vermehrten sich unter Jagddruck schneller als normal, was dann wiederum deren Abschuss legitimiere. Dabei würde sich der Wildbestand ohne Jagd von selbst regulieren, glaubt Heierli und nennt Nationalparks als Beispiele.

Die Diskussion rund um die Initiative dreht sich aber nicht nur um die Auswirkungen der Jagd. Jäger Samuel Ramseyer führt auch finanzielle Argumente dagegen ins Feld. Diese Bedenken teilt man auch beim Kanton. Im «Landboten» spricht Urs Josef Philipp, Leiter der Fischerei- und Jagdverwaltung, von einem jährlich wiederkehrenden zweistelligen Millionenbetrag, müsste der Staat die Aufgaben der Jäger übernehmen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Wild beim Wild 21.07.2017 07:32
    Highlight Während der Unterschriftensammlung haben 9 von 10 Menschen aus allen Regionen im Kanton Zürich die Initiative aus folgenden Gründen unterschrieben:

    1. Sie wollen Wildhüter statt Jäger
    2. Tierquälerische Jagdmethoden der Hobby-Jäger wie die Treib,- Drück,- Baujagd, usw.
    3. Alkoholproblem innerhalb der Jägerschaft
    4. Sie wollen keinen Pöbel und Rentner mehr mit Waffen sehen im Einsatz. Bei der Polizei und Militär ist das aus gutem Grund auch verboten.
    5. Tier- und Naturschutz - Natur reguliert sich selbst am besten. Es braucht keine Amateurjäger.
    7 23 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:09
    Highlight PS: Habe selten so viele Fake-News wie bei wildbeimwild.ch gelesen!
    Grüsse von einer Jägerin, die viele sympathische Jäger kennt, die um Himmels Willen sicher nicht aus Lust am Töten jagen!!!
    20 5 Melden
    • Wild beim Wild 21.07.2017 06:21
      Highlight Fakten und Studien sind für Hobby-Jäger oftmals Fake News, weil es nicht ins Jägerlatein passt oder sie einfache Texte intellektuell nicht verstehen. Der von der Risikogruppe Hobby-Jäger befreite Kanton Genf, Nationalpärke und ganze Länder ohne Jagd beweisen und widerlegen Ihr Kaffeesatzlesen. Was früher über 400 JägerInnen auch in Genf schlecht gemacht haben, erledigen heute 3 Vollzeitstellen. Egoistisch wie sie und mit dreisten Unwahrheiten manipulieren viele JägerInnen und deshalb ist auch die Initiative folgerichtig. Sie haben übrigens auch den Initiativetext immer noch nicht verstanden.
      5 17 Melden
    • Maja32 21.07.2017 11:26
      Highlight Zufälligerweise gibt es unter den Jägern durchaus auch viele sehr belesene und nicht allzu "dumme" Leute, welche Zusammenhänge und Hintergründe verstehen. Übrigens auch viele Wildtierbiologen betreiben die Jagd, mitunter aus idealistischen Gründen weil sie die Notwendigkeit darin sehen und aber auch den Nutzen, ökologsicher und fairer Fleischbeschaffung. Jagdfreie Gebiete wie der Nationalpark, wo der Prozessschutz gilt, sind aus Naturschutzsicht sehr wertvoll und wichtig. Aber gerade z.B. die Nationalpark-Rothirsche haben Streifgebiete, die WEIT grösser sind, als nur das Parkgebiet.
      11 1 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:09
    Highlight Fünftens: zu dieser ewigen „die Räuber fehlen halt „Frage“: Schalenwildarten wie Reh, Rothirsch und Wildschwein befinden sich auf derart hohen Bestandesniveaus (aufgrund zunehmend wärmeren Wintern und mehr Nahrung, allesamt u.a. dank Klimaerwärmung), dass Wolf und Luchs ohne „Hilfe“ des Jägers nur schwer und nur sehr lokal wirklich regulieren. Vor allem eben – es handelt sich um ein stetig sehr dynamisches Gleichgewicht. Sowohl von Räuber und von Beute mal viel, dann mal wieder wenig. Der Mensch der braucht aber Konstanz. Er möchte planen
    8 3 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Viertens: In Anbetracht unseres heutigen Fleischkonsums, welcher teils ethisch sehr fragwürdig ist (Massentierhaltung, Einfuhr von Futtermitteln, Hormone, Medikamente etc.), wäre es wohl das absurdeste, die Wildtiere als lokale, ökologische und fair zu erbeutende Nahrungsressource (sprich: Tötung ohne, dass es das Tier wirklich merkt, ohne Transport in den Schlachthof usw.) nicht zu nutzen. Ob das Wildtier von einem Jäger oder Wildhüter erlegt wird, ist ihm wohl egal – darüber hat es keine Zeit mehr nachzudenken. Und Fehler können hier wie da passieren.
    8 3 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Drittens - Interessant ist: Der Vorstoss kommt von Tierschutz-Seite. Aber gerade aus Tierschutzsicht kann es nicht von Interesse sein, dass sich Wildbestände „von selbst“ regulieren. A) würde das auf einem zu hohen Bestandesniveau passieren, als dass es der Mensch in der Kulturlandschaft will und B) würde das heissen: Mehr Krankheiten, mehr schwache Tiere, mehr Fallwildunfälle. Ergo – mehr Qual und Leid für Tiere. Der Gedanke „Wildtiere regulieren sich von selbst“ ist schön und romantisch, aber bei uns im Schwiizerländli leider unrealistisch.
    8 4 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:08
    Highlight Zweitens: „Gleichgewicht“ bedeutet in der Natur (wenn man denn den Menschen davon ausnimmt) Dynamik! Solch ein dynamisches Gleichgewicht will der Mensch nicht bzw. mit einem solchen können wir in unserer überintensiv genutzten Kulturlandschaft nicht umgehen.. Wir müssen Kompromisse finden. Ein Zusammenleben mit Wildtieren (jeglicher einheimischer Arten) ja – aber auf einem gewissen „erträglichen“ Niveau. Könnten wir Wildtiere nicht regulieren, wäre ihre Akzeptanz bei vielen Naturnutzern klein und es gäbe mehr gesetzlose Wilderei
    6 2 Melden
  • Maja32 20.07.2017 22:07
    Highlight Erstens: Es gibt nicht EIN Argument für die Jagd, sondern mehrere: Fleischbeschaffung, Bestandesdezimierung bzw. dort wo nötig bzw. Schadenprävention. Dies sind wohl bei uns die Hauptargumente. Ein jagdlicher Eingriff vereint oft mehrere Argumente (Bestandesregulation und Fleischbeschaffung). Und es gibt auch nicht DEN Jäger. Es ist nicht fair, Jäger alle in einen Topf zu werfen
    8 4 Melden
  • DerTaran 20.07.2017 01:08
    Highlight Es geht den meisten Jägern tatsächlich nur um die Lust am töten, warum sonst fahren wohl schweizer Jäger sogar nach Frankreich und Osteuropa in den Urlaub statt sich um die Hege in ihren eigenen Revieren zu kümmern. Um ihren ausländischen Kollegen bei der Hege zu helfen? Wohl kaum.
    12 35 Melden
    • Nihil 20.07.2017 10:29
      Highlight Das ist eine unhaltbare Verleumdung sämtlicher Jäger, die für das Wohl der Allgemeinheit tausende Stunden im Wald verbringen, die Natur besser kennen als wir alle, die Tiere beim töten ehren und die für das beste Fleisch der Schweiz zuständig sind.
      Es ist fast frech wie sie pauschal urteilen über Leute, die garantiert mehr für die Allgemeinheit machen als Sie das je tun werden.
      25 8 Melden
    • DerTaran 20.07.2017 11:11
      Highlight Ich kenne leider genug Jäger (und habe mir ihre Horrorgeschichten von Jagdausflügen anhören müssen) um zu wissen, das ich Recht habe. Die Hege und Pflege ist nur dafür da ein Alibi zu liefern. Wenn sie in einem fremden Revier/Land in einer Woche 5-10 Tiere abknallen, dann mach sie das wegen dem Spass am Töten und aus keinem anderen Grund.
      Die Arbeiten im Wald sind auch nicht zum Wohl der Allgemeinheit, sonder sind einzig dafür da den Bestand aufzupäppeln und die Jagdinfrastruktur instand zu halten.
      Aber sie haben Recht, das beste und artgerechteste Fleisch kommt tatsächlich von der Jagd.
      10 22 Melden
    • Nihil 20.07.2017 11:49
      Highlight Ich kenne eben auch einige Jäger und bin der Meinung dass da keine Horrorgeschichten zu hören sind.

      Das sind ganz normale Vorgänge, die in unserer verweichlichten Gesellschaft als Horrorgeschichten aufgenommen werden.

      Wenigstens sind wir uns beim Thema Fleisch einig, mehr muss ja auch nicht erzwungen werden ;)

      Wir werden bei der Abstimmung dann sehen, wie das Volk von Zürich entscheidet. Ich hoffe jedoch dass es kein weltfremder Entscheid sein wird.

      Sonst gibt es bald Schlachtbetriebe die mit Zuchtrehen, Zuchthirschen, Zuchtwildschweinen etc. beliefert werden... ergo kein Wild mehr.
      16 4 Melden
  • D.L. 19.07.2017 23:09
    Highlight Die Jagd auf Tiere abschaffen und dafür die Jagd auf Andersdenkende aufnehmen?
    16 5 Melden
    • Oel oil 19.07.2017 23:35
      Highlight Mit Verlaub, weshalb aufnehmen? Die Jagd auf Andersdenkende läuft doch schon? Das Spannende ist lediglich, dassrein Jeder aus einem anderen Blickwinkel ein Andersdenkender ist.
      5 3 Melden
  • Binnennomade 19.07.2017 22:05
    Highlight Ich spüre als linker Vegetarier, Städter und Gutmensch das Bedürftnis, mich von dieser sturzdummen Idee zu distanzieren und darauf hinzuweisen, dass diese Frau Heierli nicht repräsentativ für die Gschpürschmi-Fraktion ist.
    Ebenso tut es mir Leid, dass dieser Kommentar nichts zur Diskussion beiträgt. Danke.
    61 10 Melden
    • Idemfall 19.07.2017 23:02
      Highlight Und ich spüre als Frau eines Jägers, die weiss wie viel Engagement und Naturverbundenheit hinter diesem "Hobby" stecken das Bedürfnis Dir für diesen Kommentar zu danken.
      45 8 Melden
  • Thinktank 19.07.2017 21:29
    Highlight Warum nicht die Fleischtheken bei Migros, Coop etc durch staatliche Kolchosen ersetzen?
    20 11 Melden
  • oliversum 19.07.2017 21:00
    Highlight Na, wer hat denn all die Jäger hierhergelockt, dass sie bei jedem sinnvollen Kommentar Blitze verteilen?
    12 59 Melden
  • pachnota 19.07.2017 20:34
    Highlight Es gibt heute sehr gute Games, und Jagd Simulationen.

    Man könnte in den Jagtclubs grosse Screens bereitstellen.
    Da könnten sich die Schiesswütigen treffen und ihrem "trieb" zu töten, nachgeben.

    Da hinken wir der Entwicklung wohl noch etwas hinterher.
    16 85 Melden
    • Nihil 20.07.2017 08:03
      Highlight Es geht nicht um den Trieb, sondern um die Wild-Regulierung. Grüsse von einem Städter der noch nie au der Jagd war, diese aber zu schätzen weiss.
      16 7 Melden
  • pachnota 19.07.2017 20:16
    Highlight Es braucht niemanden, der zum Hobby Tiere tötet.
    Da sage ich, nein Danke.
    Überigens, es braucht auch keine Jäger um den Bestand zu regulieren. Hätte wir mehr Raubtiere, würden diese für Regulierung sorgen.
    Und wer ist gegen Wolf Bär u Luchs?
    Genau!
    29 83 Melden
    • RETO1 19.07.2017 21:14
      Highlight räum die Wohnhäuser weg, dann hats Platz für Wildtiere
      54 9 Melden
  • Chrigi-B 19.07.2017 19:03
    Highlight Ja genau 😂🤣😂😂🤣. Denen ist nicht mehr zu helfen. Haben das Wort Jäger nicht begriffen. Glaubt ihr echt mein Grossvater verbachte 1000ende Stunden, ohne Bezahlung!!, im Wald und am Waldrand nur um ein paar arme Tiere über den Haufen zuknallen? Nein, er tat es aus Liebe und Fürsorge zur Natur. Mal schauen wie der Wald nach 10 Jahren ohne Jäger ausschaut😂😂😂😂
    87 34 Melden
    • Gavi 19.07.2017 19:10
      Highlight Kann ich nur zustimmen. Die Gegner haben den Sinn von Hege und Pflege nicht begriffen.
      Jäger kennen ihr Revier und die darin lebenden Tiere. Und Rehe mit Rachenbremsenbefall verhungern jämmerlich. Wird ein Tier angefahren, geht der Jäger mit dem Hund das verletzte Tier suchen. Bei strengen Wintern wird zugefüttert.
      Soll ich weiter aufzählen.
      Furzidee von den Gegnern. Punkt!
      78 21 Melden
    • Chrigi-B 19.07.2017 19:15
      Highlight Gavi, das ist halt der klassische Fall von dummen, wohlstandsverwöhnten Stadtmenschen, welche glauben sie seien der Lanndbevölkerung in Sachen Intelligenz und Kenntniss der Materie um Weiten überlegen. Diese Initiative zeugt nur von 2 Sachen: Unwissenheit und Dummheit. Am Wochenende fahren sie dann aufs Land und beschweren sich über angreifende Mutterkühe😂😂🤣🤣. Jeder der das unterstützt, sollte mal einen Bericht über die Wildschweinplage in Amerika lesen 😏🙄.
      69 17 Melden
    • trio 19.07.2017 19:57
      Highlight @Gavi
      All die von dir aufgezählten Punkte erledigt die Natur tausendmal besser, wenn man sie den lässt. So werden geschwächte Tiere z.B. vom Luchs gefressen.
      19 58 Melden
    • Chrigi-B 19.07.2017 20:03
      Highlight trio, Ja wäre das Wörtchen wär nicht, so wär ich schon längst Millionär😁😉
      34 9 Melden
    • ma vaff... 19.07.2017 20:13
      Highlight @trio
      Von den 2-3 Luchsen (schreibt man das so?🙈), die es in der Schweiz gibt...😂
      Klar könnte man die Jagd abschaffen, aber dann müsste man halt auch grossflächig Wölfe und Bären haben...Aber die Stadthipsterlis, wollen das ja dann auch nicht....Man könnte ja beim Elektrobike posen im Wald noch von einem Raubtier angefallen werden, und das macht sich auf Instabang auch nicht soooo gut...
      So ich habe fertig mit Zynismus👋🏼
      56 11 Melden
    • lichtler 19.07.2017 20:21
      Highlight @chrigi-b, wie wäre es mit sachlichen Argumenten statt die Stadtmenschen einfach allgemein zu beschimpfen? Es würde ja weiterhin eine Jagd geben einfach von professionellen Wildhütern.
      14 50 Melden
    • demokrit 19.07.2017 22:26
      Highlight "Bei strengen Wintern wird zugefüttert."

      Was nun? Bestandesdezimierung oder zufüttern? Ein Bestand reguliert sich gerade in erster Linie durch Winter und Nahrungsangebot und erst viel nachrangiger über Predatoren.

      Einfach zu sagen, ich habe Lust an der Macht und am Schiessen wäre wohl sehr viel treffender und auch ehrlicher.
      15 24 Melden
    • Simon23 19.07.2017 22:26
      Highlight @ trio: Ja eine intakte Natur regelt theoretisch alles selbst. Aber wo haben wir das noch? Ausgeglichene Räuber-Beute-Systeme die für Lebensraumangepasste Wildbestände sorgen? Andere Regulationsmechanismen wären Seuchen, Krankheiten, Hungertode in harten Wintern. Beides ist aber in einem urbanen Kanton wie ZH nicht denkbar oder nicht möglich da z.b. das Nahrungsangebot durch die Landwirtschaft und Abfälle unendlich hoch ist.
      15 6 Melden
    • pachnota 20.07.2017 08:04
      Highlight Muss ich wirklich daran erinnern, das der Widerstand gegen Luchs und Wolf aus den Jagdkreisen kommt.

      Und wozu eigentlich?

      Aus Futterneid!

      Die Raubtiere werden überigens gewildert, was das Zeug hält.
      Von wem?
      9 11 Melden
    • Nihil 20.07.2017 08:06
      Highlight @lichtler, die Jagd wird schon heute von professionellen Wildhütern betrieben, man nennt diese Jäger und sie haben wahrscheinlich eine strengere Ausbildung durchlaufen als du es dir vorstellen kannst.
      10 6 Melden
  • Sapere Aude 19.07.2017 17:21
    Highlight Es ist doch so, dass der Mensch gerade in Europa massiv in die Natur eingegriffen haben, so dass die Kreisläufe massiv verändert wurden. Dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein, es ist nun einfach so, dass gewisse natürliche Feinde von Wildtieren in der Schweiz nicht vorhanden sind und ihre regulatorische Funktion nicht übernehmen können. Folglich muss der Mensch gezwungener Masse diese Funktion übernehmen, ob mittels Jäger oder Wildhütern. Solange dies der Tiere und des Waldes willen geschieht, sehe ich nicht ein, weshalb Jäger zu verbieten seien.
    112 17 Melden
    • Angelo C. 19.07.2017 17:45
      Highlight Gefälllt mir wieder mal, dein Kommentar....

      Sehe ich genauso, wir haben mancherorts auch erheblichen und unerwünschten Überschuss bei Wildtieren und es wäre m.E. ein Überriss, diese aufwendige Jagdarbeit zusätzlich den Förstern aufzupfropfen, die so schon genug zu tun haben.

      Kommt die (weltweite) Tradition hinzu und wenn solche Belange á priori lässlich würden, dann könnte man ja auch gleich das Zürcher Sechseläuten und die Basler Fasnacht abschaffen 😉!

      Im Ernst: Das ist wieder mal so eine übertriebene und unnötige Vorlage, wie wir sie in der Dekadenz heutiger Tage nicht selten vorfinden.
      81 17 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 18:01
      Highlight Danke! Ob die Jagd Tradition ist oder nicht erachte ich nicht als relevant, aber dass ist eigentlich in vielen Belangen so. Ich kenne selbst einige Jäger und die nehmen alle ihre Funktion als Jäger sehr ernst, verbringen das ganze Jahr viel Zeit im Wald und machen das nie aus der Lust zum Töten. Vielmehr aus Interesse an der Natur und im Bewusstsein, dass es diesen regulatorischen Eingriff Seitens des Menschen notwendig ist. Ausserdem beziehen diese alle einen nicht zu unterschätzenden Anteil ihres Fleisches gerade aus der Jagd.
      51 7 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 18:07
      Highlight Die Jäger die ich kenne verzehren auch das erlegte Fleisch, was ich konsequenter finde, als all jene die sich Tag täglich ihr Plätzli aus dem Coop holen und sich bezüglich ihres Fleischkonsums keine Gedanken machen.
      Die für mich wesentliche Frage bezüglich der Bestandeskontrolle der Wildtiere ist für mich, wie wir diese Organisieren wollen. Wollen wir diese "verstaatlichen" oder weiterhin in einem Milizsystem organisieren?
      46 7 Melden
    • trio 19.07.2017 20:05
      Highlight Zum Glück gibt es auch immer wieder Jäger, die dafür sorgen, dass sich kein Gleichgewicht einstellt 😒Mit Abschüssen von Wölfen, Bären und Luchsen wird sichergestellt, dass die Jäger nicht überflüssig werden. Auch wenn sie ihren Job z.T. mehr schlecht als recht erledigen.
      8 53 Melden
    • Angelo C. 19.07.2017 20:54
      Highlight Sapere Aude : im Gegensatz zu Pachnota, der weiter lapidar vom "Hobby des Tötens" palavert, ist es doch in der Realität so, dass der Jäger oft das erlegte Wild selbst ausnimmt, es in Gesellschaft isst, oder einem Gastwirt für die Wild-Saison verkauft - wie du selbst auch angedeutet hast.

      Was, bitte sehr, soll daran grundfalsch sein 🤔?!

      Es gibt halt Leute die sich den Rehpfeffer lieber gedankenlos beim Grossverteiler kaufen und meinen, der sei vom Himmel gefallen.

      Auch sind zwei Dinge ebenfalls relevant : eliminierung der Überpopulation, und Hege des Wildes ausserhalb der Jagdsaison.
      32 1 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 21:11
      Highlight @trio wie in meinem ersten Kommentar bereits angetönt, ist der Grund warum das Gleichgewicht aus dem Ruder geraten ist zu diskutieren. Zurzeit ist dieses Gleichgewicht aus dem Ruder, insofern müsse man zuerst über die Ansiedlung von Raubtieren diskutieren, als das Verbot von Jägern. Gerade im Umgang mit dem Bären und Wölfen müssen wir auch realistisch sein. Es gibt wenig Orte in der Schweiz, wo diese beide ohne Konflikte mit der Zivilisation ansiedelbar wären.
      20 2 Melden
    • Sapere Aude 19.07.2017 21:15
      Highlight Gerade den Tieren zu Liebe würde ich diese dort schützen, wo sie frei leben können und nicht versuchen, diese dort anzusiedeln, wo sie keinen Platz haben. Ausserdem sind solche Projekte nur dann möglich, wenn sie durch die Bevölkerung getragen werden. Bezüglich dem Wolf und Bären sind zu viele Vorurteile und Ängste vorhanden, dass ein solches Projekt möglich wäre.
      16 1 Melden
  • chabacha 19.07.2017 16:59
    Highlight Die aktuelle Ausgabe des Schweizer Zeitschrift für Forstwesen (4/2017) hat zufälligerweise gerade einen Jagdschwerpunkt. Dieser wäre für die meisten Jäger durchaus erhellend.
    Längst ist anerkannt, dass die hiesigen Wildbestände viel zu hoch sind. Die Jagd ist wegen schlechtem Management, sowie Hege- und Pflegemassnahmen direkt dafür verantwortlich. Erstaunlicherweise wehren sich die direktbetroffenen Forstkreise viel zu wenig dagegen.
    Ob man die private Jagd nun verbieten möchte oder nicht, die Jagdpolitik ist eine Grossbaustelle, die endlich aufs Parkett gezerrt gehört.
    19 48 Melden
    • trio 19.07.2017 20:11
      Highlight Zwischen Forst und Jagd herrscht immer wieder Uneinigkeit. Leider kann einigen Jägern durchaus zugetraut werden, die Wildbestände extra hoch zu halten, damit sie auch ganz sicher nicht überflüssig werden. Und auch mal einen natürlichen Konkurrent aus dem Weg räumt 😥
      7 28 Melden
    • Simon23 19.07.2017 22:36
      Highlight Das war früher sicher etwas so. Aber glaube mir trio die Jäger müssen heute die Wildbestände nicht extra hochhalten. Das macht die heutige Landwirtschft mit z.B. dem Maisanbau von selbst. Auch die Wälder haben sich verändert. Anstatt Fichtenmonokulturen wie vor 50 Jahren wachsen heute fast überall dickungsreiche Mischwälder mit Dauerwaldcharakter. Diese bieten Reh und Hirsch fast unbeschränkt Nahrung.
      15 3 Melden
  • Holla die Waldfee 19.07.2017 16:50
    Highlight Rabenvögel werden auch abgeknallt. Nach neuen Studien sind die aber nach dem Menschen die klügsten Tiere auf diesem Planeten.

    https://motherboard.vice.com/de/article/wj8p3n/dieser-rabe-sprengt-mit-cleverem-hack-fast-das-gesamte-forschungsexperiment
    14 61 Melden
    • demokrit 19.07.2017 17:31
      Highlight Und regulieren sich (zumindest was die Rabenkrähen angeht) selbst. Zuvor haben die Jäger auch stets behauptet, sie betrieben Bestandespflege.
      17 48 Melden
    • Mia_san_mia 19.07.2017 17:33
      Highlight Ja und?
      38 11 Melden
    • Der Rückbauer 19.07.2017 20:45
      Highlight demokrit: Nein, nein, die Raben, Krähen und Elstern regulieren sich nicht selbst. Es hat zu viele davon. Sie richten auf Aeckern, in Gärten und bei Jungvögeln grosse Schäden an. Der Wildhüter hat mir vor einigen Tagen gesagt, er schiesse nur während der Ferienzeit, da er sonst aggressiven Protesten von Privatpersonen ausgesetzt sei. Sofern er denn überhaupt an diese cleveren Vögel rankommt.
      23 5 Melden
    • demokrit 19.07.2017 22:14
      Highlight @Rückbauer
      Dein Kommentar belegt, dass du dich nie mit Rabenkrähen(!)populationen und deren Regulierungsprinzip beschäftigt hast. Die natürliche Konkurrenz erzeugt einen Plafond, wie sich unschwer an der Zählung der Vogelwarte erkennen lässt. Rabenkrähen teilen sich in brütende Standvögel und Nichtbrüterschwärme, die die Jungvögel der Standvögel attackieren. Die Dezimierung von Ersteren führt zu mehr Standvögelplätzen für Nichtbrüter. Die Dezimierung von Letzteren zu mehr Bruterfolg. Wer Tiere mit einem Ich-Bewusstsein wie Rabenv. abschiesst, ist schlichtweg ein Idiot.
      http://ow.ly/CNOn30dLlNy
      5 7 Melden
    • demokrit 22.07.2017 13:22
      Highlight Eine Bejagung wirkt sich damit erwiesenermassen nicht nachhaltig auf Populationsgrössen aus. Das könnte sich die Jägerschaft auch beim Nabu-Steckblatt zur Art anlesen, ehe Sie Pseudowissen nachplappert:
      https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/rabenvoegel/00520.html
      0 0 Melden
  • Wild beim Wild 19.07.2017 16:47
    Highlight Jäger leisten bei einer genauen Analyse keinen Frondienst für die Öffentlichkeit und schon gar nicht für die Wildtiere. Wildtiere mögen keine Jäger. Wenn ganze Landstriche über eine Pacht gekauft werden können, um dort Wildtiere sinnlos zu töten und/oder quälen, muss man wohl oder übel ganz andere Begriffe als Frondienst verwenden. Die Jäger würden überhaupt keinen „Frondienst“ leisten, wenn sie nicht töten dürfen. Jäger wollen etwas im Gegenzug für ihre Leistungen und das hat mit dem Geist des selbstlosen Frondienstes oder Kultur rein gar nichts zu tun.
    32 134 Melden
    • Simon23 19.07.2017 17:00
      Highlight Gerne lade ich sie einmal ein mit mir Weisstannen zu schützen, Rehkitze vor der Mähmaschine zu retten, die von Wildschweinen umgepflügten Wiesen zu flicken, den Kindern aus dem Kindergarten einen Fuchsbau zu zeigen, Hecken und Strukturen für Vögel, Kleinsäuger usw. anzulegen...
      94 9 Melden
    • Simon23 19.07.2017 17:04
      Highlight Und wer rückt bei Wildunfällen auf den Strassen, Bahnlinien... aus? Wer holt den Jungfuchs aus der Abwasserleitung? Wer den Mäusebussard, der nicht mehr fliegen kann? ... Wer bildet in der Freizeit Jagdhunde aus, die angefahrene Tiere nachsuchen, damit sie von ihrem Leid erlöst werden können?
      90 9 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 18:35
      Highlight Für Ihre Weiterbildung, damit auch Sie verstehen, um was es eigentlich geht: https://wildbeimwild.com/2017/01/21/initiative-fordert-im-kanton-zuerich-wildhueter-statt-jaeger
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    • Chrigi-B 19.07.2017 19:07
      Highlight Carl Sonnthal, Leute wie DU sind das Grundübel unserer Zeit in der Schweiz. Wie borniert muss man sein um diese Vorlage zu unterstützen? Willst du für das bezahlen? Schau mal wie viele Jäger es im Kanton Zürich gibt und die machen das gratis!
      34 13 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 19:47
      Highlight Was früher über 400 Jäger im Kanton Genf zusammen gewurstelt haben, erledigen heute 3 Vollzeitstellen mit Wildhüter. Noch Fragen? Die Steuerzahler bezahlen heute schon Unsummen für das Hobby der Pseudo-Jäger im Kanton Zürich. Man muss nur mal das ganze Bild betrachten und sich richtig informieren. Für deine Weiterbildung: https://wildbeimwild.com/2017/01/21/initiative-fordert-im-kanton-zuerich-wildhueter-statt-jaeger/
      10 37 Melden
    • Chrigi-B 19.07.2017 20:01
      Highlight Wahahhaha ja der Kanton Genf ist nicht mit dem Kanton Zürich zu vergleichen! Bevor du da grosse Töne spuckst, solltest du mal eine Karte anschauen! Fläche ZH:1729 km2 / Fläche Genf: 283 km2

      Also hör auf mit dem unqualifizierten Gelaber!
      29 8 Melden
    • trio 19.07.2017 20:17
      Highlight @Chrigi-B
      Wie bitte?? Gratis?? Diese frechen Jäger ballern gratis in unseren Wälder für ihr eigenes Vergnügen. Eigentlich müssten sie dafür mindestens etwas bezahlen! So siehts aus 😜
      7 29 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 21:38
      Highlight @Chrigi-B und der Kanton Waadt ist doppelt so gross und hat 50 % weniger Pseudo-Jäger als im Kanton Zürich.
      4 18 Melden
    • Simon23 19.07.2017 22:49
      Highlight Ach Herr Sonnthal. Herzlichen Dank für die Lektüre. Auch für die Autoren von wildbeimwild gilt mein Angebot. Ich lade sie herzlich ein mit mir einmal ins Revier zu kommen. Und schliesse gerne meinen Post mit Ihren Worten: "Für Ihre Weiterbildung, damit auch Sie verstehen, um was es eigentlich geht".
      15 2 Melden
    • Thanatos 19.07.2017 23:40
      Highlight @Simon23

      Ein Deutschkurs wäre wohl eher angebracht, wenn ich mir den von Carl Sonnthal geposteten Link genauer ansehe...
      2 4 Melden
    • chabacha 20.07.2017 00:42
      Highlight Lieber Simon23, ihr Angebot ist interessant. Aber dass Sie Weisstannen schützen müssen, ist ja schon eine ordentliche Bankrotterklärung für unser Jagdsystem/Wildtiermanagement. Wenn sich eine unserer wichtigsten Baumarten nicht mehr brauchbar verjüngen kann, sind wirklich Grundsatzfragen zu stellen.
      3 9 Melden
    • Simon23 20.07.2017 07:15
      Highlight Die Wildbestände sind teils wirklich hoch, was aber viel mehr mit dem Nahrungsangebot zusammenhängt. Des Weiteren möchten die Förster die Weisstanne auch an Standorten, die teils gar nicht so geeignet sind (die Weisstanne ist eigentlich kein Mittellandbaum sondern gehört in die Voralpen auf frische tiefgründige Böden. Zudem sind viele Waldbestände zu dunkel für eine Verjüngung. Das einzige was dann kommt ist die Weisstanne als Schattenbaumart. Und wenn dann die 1-2 schwächelnden Bäumchen noch verbissen werden, ist das gleich ein Waldschaden.
      7 3 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 07:46
      Highlight @Thanatos. Melden Sie doch Fehler über das dortige Kontaktformular oder wenn Sie etwas nicht verstehen. Ansonsten ist das nur Polemik.
      4 12 Melden
  • Rodney McKay 19.07.2017 16:43
    Highlight Was mir sehr merkwürdig erscheint, man versucht sich die Stimmen von der urbanen Bevölkerung zu holen. Also ausgerechnet bei der Bevölkerungsschicht, die keine grosse Ahnung von der Jagd hat. Eine eher unfeine Methode, man holt sich die ideologisch geprägte Stimmen, nicht die Stimmen, die auf Wissen beruhen. Würde man die Landbevölkerung befragen, also die Leute, die mit der Sache direkt, oder indirekt zu tun haben, hätte die Initiative vermutlich keine Chance.
    108 16 Melden
    • JaneSoda 19.07.2017 17:14
      Highlight Ich bin mit nem Jäger (Grossvater) in der Familie gross geworden und lebe heute in der Stadt - ich hab ne Ahnung und sage trotzdem Nein zur Jagd ;-)


      18 71 Melden
    • Albi Gabriel 19.07.2017 18:55
      Highlight @Rodney: Hat ja bei der Zweitwohnungsinitiative auch so funktioniert... Die Nichtbezroffenen bestimmen über den Rest.
      26 8 Melden
    • trio 19.07.2017 20:20
      Highlight Inwieweit hat die Landbevölkerung den etwas mit der Jagd zu tun?
      6 22 Melden
    • lichtler 19.07.2017 20:29
      Highlight Also sorry aber das gibt es nun mal wievielmal wurde die urbane ch bzw auch der Kt. Zh schon überstummen? Der Kt. zH ist sehr bürgerlich und konservativ. Mit deinen Argumenten könnte man die direkte Demokratie gleich beerdigen.
      7 11 Melden
    • Rodney McKay 19.07.2017 21:06
      Highlight @trio : Da gibt es schon einen Zusammenhang, unter der Landbevölkerung gibt es auch sehr viele Land und Waldbesitzer, sprich Landwirte, und diese haben sehr wohl mit der Jagd etwas zu tun.
      @lichtler : So wie ich Ihren Beitrag interpretiere, bedeutet direkte Demokratie, dass man über etwas bestimmt, dass einen selbst nicht betrifft, und persönlich sehr fern liegt. Sicherlich auch eine Definition. Was mir einfach wichtig scheint ist, dass man sich in so einem Fall seriös informiert, und nicht durch Emotionen oder Ideologien leiten lässt, sondern durch Fakten.
      11 4 Melden
    • demokrit 19.07.2017 22:36
      Highlight Komisch, unsere kleinparzellierten Waldparzellen gehören alle Städtern und Hobbywaldbewirtschaftern. Auf dem Land gibt es in der Tat viele Landwirte. Oft sind sie zu faul, ihre Flächen einzuzäunen und beklagen sich dann über Wildschäden, die ihnen der Kanton zu ersetzen habe (was auch geschieht). Dass aber genau diese Leute mittels intensivierter Pestizidlandwirtschaft die Hauptverantwortung für die erodierende Biodiversität (insbesondere den Artenschwund bei Kleinvögeln, Prädatoren und Insekten) tragen ist der eigentliche Witz schlechthin.
      8 9 Melden
    • Simon23 20.07.2017 08:38
      Highlight Da gebe ich dir zu einem Teil recht. Aber zum einen zahlen die Wildschäden die Jäger (via Wildschadensfonds) und zum anderen gibt es auch sehr viele sehr vorbildliche Bauern, mit denen wir in regem Kontakt stehe. Sie sagen uns, wann sie mähen, damit wir uns um die Kitze kümmern können, wann der Mais in die Milchreife kommt (auch da helfen wir gerne beim Zäunen) usw. Man muss einfach mit den Leuten sprechen.
      8 2 Melden
    • demokrit 20.07.2017 11:29
      Highlight Das hängt ganz vom Tier, das den "Schaden" verursacht hat, und dem jagdbaren Zeitraum ab. Sonst zahlt der Kanton oder der Bund (z.B. beim Biber).
      3 2 Melden
  • Der Rückbauer 19.07.2017 16:38
    Highlight Die Tante von der Tierpartei kann ja alles behaupten. Alternative Facts! Oder eben Emotionen über Facts laufen lassen. Blutiges Hobby? Hat sie schon je an einer Jagd teilgenommen? - Ein Spruch von früher, der, bevor es die TPS gab, heute noch gültig ist: "Ohne Jäger kein Wild". Von blutigem Hobby kann keine Rede sein. Die Aufgabe der Jäger ist die Hege und Pflege des Wildes. Leute der TPS sollten einmal an einer Jagd teilnehmen.
    PS: Wildschweine? Spätestens, wenn die dann die Schrebergärten der TPS-Mitglieder durchpflügen, rufen sie nach dem Jäger.
    PSI: Ich bin nicht Jäger.
    81 20 Melden
    • DieKeksSissi 19.07.2017 17:03
      Highlight @Rückbauer Schon ein wenig absurd von Hege und Pflege im Zusammenhang mit gezielten Tötungen zu sprechen. Es muss nicht schön geredet werden. Lebewesen werden getötet weil der Mensch darüber entscheiden kann und es so der enfachste Weg ist. Über Alternativen wird gar nicht erst nachgedacht. Dass die Tiere ebenfalls ein Recht auf Leben haben interessiert auch keinen.
      Ich finde die Initiative nur schon gut, weil sie wiedermal zum Nachdenken über gewisse Praktiken anregt, die vielleicht nicht mehr zeitgemäss und zu grausam sind.
      18 64 Melden
  • Fidelius 19.07.2017 16:16
    Highlight Die Jagd ist ein Kulturgut und soll auch gefälligst so bleiben!
    68 49 Melden
    • chabacha 19.07.2017 16:39
      Highlight Das ist jetzt aber ein durchaus bemerkenswert schlechtes Argument.
      56 35 Melden
    • Holla die Waldfee 19.07.2017 16:51
      Highlight Sklaverei war auch mal ein Kulturgut. Und ich wage gar nicht aufzuzählen, was noch alles. Ha ha ...
      37 37 Melden
    • Damien 19.07.2017 16:55
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Traditionsargument
      16 9 Melden
    • sheimers 19.07.2017 16:56
      Highlight Du meinst so wie der Stierkampf?
      24 23 Melden
  • E. Edward Grey 19.07.2017 16:01
    Highlight Spätestens wenn dann wegen Überpopulation Hirsche vermehrt die Velofahrer aufgabeln und Rehe ökologisch korrekte Brombeerplantagen abgrasen wird sich diese Meinung schnell kehren.
    105 28 Melden
    • demokrit 19.07.2017 16:24
      Highlight Rothirsche sind äusserst intelligent. Sie passen ihren Standort Bejagungsplänen an und erhöhen ihren Nachwuchs bei Bejagung. Es ist darum fraglich, ob die Bejagung bezüglich der Populationsgrösse nicht eher einen Teufelskreislauf in Gang setzt.
      29 39 Melden
    • Simon23 19.07.2017 16:25
      Highlight Oder sich die Wildschweine in der Stadt einrichten wie in Berlin. Die haben mehr Wildschweine in der Stadt als wir Füchse in Zürich. :-/
      59 4 Melden
    • droelfmalbumst 19.07.2017 16:44
      Highlight ist doch geil.. die tun dir sicher weniger als die meisten Menschen
      22 36 Melden
    • trio 19.07.2017 20:24
      Highlight Spätestens wenn die Jäger aufhören illegal Wölfe, Bären und Luchse zu Schiessen, wird sich der Bestand einpendeln.
      7 22 Melden
    • E. Edward Grey 19.07.2017 20:41
      Highlight Trio, haben sie ungefähr eine Ahnung wieviel diese Raubtiere ungefähr verdrücken? Da braucht es eine Populationsdichte von Bären, Wölfen und Luchsen um die Damwild Population zu regulieren dass an Fahrradfahren im Freien nicht mehr zu denken ist.
      15 5 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 21:49
      Highlight Damwild? Warum werden rund 200 gesunde Füchse pro Monat in Zürich erlegt? Eine sogenannte Regulierung von Beutegreifern zugunsten hoher Huftierdichten ist aus fachlichen und ethischen Gründen kategorisch und konsequent abzulehnen. Der moderne Mensch und Wildhüter respektieren Beutegreifer als wichtigen Teil des Ökosystems. Für das Berner Mittelland wird geschätzt, dass ein Fuchs in den Monaten von Mai bis Juli durchschnittlich elf Kitze erbeuten kann.
      5 11 Melden
    • E. Edward Grey 19.07.2017 22:16
      Highlight @Carl: dass der Fuchs als der Hauptüberträger der terrestrischen Tollwut gilt ist Ihnen bekannt? Tödlich bei Ansteckung und so. Erst mit der Kontrolle der Population konnte die Krankheit besiegt werden. Diese will man aber auch nicht zurück.
      9 6 Melden
    • demokrit 19.07.2017 22:51
      Highlight "Die Schweiz gilt seit 1999 als tollwutfrei. Die Krankheitsfreiheit wurde durch eine gezielte Fuchsimpfkampagne erreicht." (Köderabwurf)

      "Weltweit betrachtet sind Haushunde die wichtigste Infektionsquelle für Tollwut beim Menschen; auf sie gehen 99 Prozent der Todesfälle zurück. Jährlich gibt es etwa 50.000 registrierte Infektionen durch Hunde beim Menschen. Impfkampagnen und Kontrolle der Hundepopulation sind die einzige Möglichkeit, die urbane Tollwut wirksam zu bekämpfen" (Wiki)

      So viel zu den Fakten.
      10 6 Melden
    • E. Edward Grey 19.07.2017 23:38
      Highlight Die Impfung der Füchse war genau für die zwei damals lebenden Generationen wirksam um den Virus auszurotten. Es hat sich keine genetische Autoimmunität gebildet. Würde die Fuchspopulatipn wieder unkontrolliert wachsen (wie suggeriert) wäre der Fuchs sofort wieder die Nummer 1 der Überträger und in der Folge als Wildtier wesentlich schlechter zu kontrollieren als ein Haustier und eine echte Gefahr für Gesundheit und Leben. Fakten + Gehirn eingeschaltet.
      5 5 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 07:36
      Highlight @E. Edward Grey: Fakten statt Jägerlatein. Jede Fuchsjagd ist ein klarer Verstoss gegen das Tierschutzgesetz, weil es am vernünftigen Grund mangelt. Eine Abschussplanung existiert auch nicht. Es gibt seit mehr als 30 Jahren mindestens 18 wildbiologische Studien, die beweisen: Fuchsjagd reguliert nicht und taugt auch zur Seuchenbekämpfung nichts. Im Gegenteil!
      https://wildbeimwild.com/2015/09/25/niederjagd/
      6 6 Melden
    • Simon23 20.07.2017 08:45
      Highlight Dann sollte ich den Fuchs der vor lauter Grabmilben (Räude) gar kein Fell mehr hat und vor lauter Juckreiz schon die Haut blutig gekratzt hat das nächste Mal weiterleiden lassen? Und ja es gibt nicht nur die Tollwut, die der Fuchs verbreiten kann.
      8 2 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 09:38
      Highlight Also die Jäger machen mir viel mehr Sorgen. In den Jahren 2011-2015 wurden insgesamt 1’526 Verletzte durch Jagdunfälle durch die Unfallversicherungen registriert. Dazu mindestens ein gutes Dutzend Todesfälle und dies nur innerhalb der Jägerschaft! Die vielen Jagdunfälle senken die Krankenkassen- und Versicherungsbeiträge für die Bevölkerung und Steuerzahler auch nicht. In der Schweiz gibt es jedes Jahr mehr menschliche Verletzte und Todesopfer durch Hobby-Jäger als durch islamische Terroristen, Militär, Sekten, Rockerbanden usw.
      8 7 Melden
    • demokrit 20.07.2017 11:13
      Highlight "Würde die Fuchspopulatipn wieder unkontrolliert wachsen (wie suggeriert) wäre der Fuchs sofort wieder die Nummer 1 der Überträger und in der Folge als Wildtier wesentlich schlechter zu kontrollieren als ein Haustier und eine echte Gefahr für Gesundheit und Leben."

      Wie du dir auf Wikipedia nachlesen kannst, ging die Gefahr nicht etwa vom Fuchs aus, sondern in 99% aller Fälle vom Haushund. Eine Impfung erfolgte (die Tollwut ist in der Schweiz ausgerottet..) durch Köderabwurf, etwas anderes kann bei einem Virus auch gar nicht effektiv sein.
      3 2 Melden
    • E. Edward Grey 20.07.2017 12:45
      Highlight Wenn sie weniger selektiv lesen: Bis zur Impfung und Kontrolle der Population war der Fuchs der Hauptüberträger von terrestrischer Tollwut. Ich sehe keinen Grund in dicht besiedelten Gebiet von einer Massnahme abzuweichen welche als einzige erfolgreich war dieses zu bekämpfen.

      Weiterhin gibt es dann noch lustige Sachen wie den Fuchsbandwurm die auch nicht zu verachten sind.
      5 2 Melden
    • demokrit 20.07.2017 13:17
      Highlight Das steht so nicht im Text. Erfolgreich war nicht die Bejagung (sonst hätte der Fuchs ausgerottet werden müssen), sondern die Beimpfung. Es gibt noch eine Reihe anderer Bandwürmer und Wirte. Bitte verschonen Sie mich damit, mit ziemlich lächerlichen Argumenten ihr persönliches Hobby zu rechtfertigen, dem Sie aus ganz anderen Gründen nachgehen.
      3 4 Melden
  • Nihil 19.07.2017 15:58
    Highlight Der Bestand würde sich eventuell (eventuell) selbst regulieren, hätten wir noch natürliche Feinde für Flurzerstörer und Baumrindenkratzer.

    Da es diese nicht gibt in der Schweiz ist die Jagd notwendig.

    Ausserdem schmeckt Wild hervorragend.
    97 23 Melden
    • sheimers 19.07.2017 17:01
      Highlight Und warum gibt es die natürlichen Feinde kaum noch? Weil sie von den Jägern ausgerottet wurden. Also ein denkbar schlechtes Argument, ich würde es eher eine scheinheilige Ausrede nennen.
      23 50 Melden
    • Simon23 19.07.2017 22:59
      Highlight Nehmen wir das Beispiel Calandamassiv in Graubünden. Dort lebt seit Jahren ein Wolfsrudel mit bis zu 10 Wölfen. Selbst die schaffen es nicht die dortige Hirschpopulation genügend zu regulieren. Das Nahrungsangebot ist zu hoch.
      12 6 Melden
    • trio 20.07.2017 06:30
      Highlight @Simon23
      Der Artikel zwar schon ein paar Jahre alt, darin befürchtet der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi sich um die sinkenden Wildtierbestände.
      http://m.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/21511104
      Nimmt mich aber Wunder, wie du zu deiner Einschätzung kommst.
      7 3 Melden
    • Nihil 20.07.2017 08:12
      Highlight sheimers, deine Aussage disqualifiziert dich, was diese Diskussion angeht.

      Hol doch die natürlichen Feinde zurück in halb-urbane Gegenden. Wenn dann dein Miauzi nicht zurückkehrt oder dein Bello nicht aus dem Wald zurückkommt, denkst du dann anders, nehme ich mal an.

      Die Jagd ist notwendig. Punkt.
      6 6 Melden
    • sheimers 20.07.2017 08:47
      Highlight Die Jagd ist notwendig, damit dekadente Städter ihre Miauzis und Bellos alleine im Wald rumlaufen lassen können? Die Argumente der Jagdbeführworter werden immer absurder. Übrigens: Ich mag Tiere, aber ich halte keine zu Hause.
      7 6 Melden
    • Simon23 20.07.2017 08:58
      Highlight Gemäss dem Bericht frisst das Wolfsrudel ca. 300 Hirsche im Jahr. Trotzdem können/müssen bei einem Hirschbestand von 15-20'000 Hirschen im Kanton GR weitere 5-6000 Hirsche durch die Jagd erlegt werden, um die Population zu regulieren. Das würde heissen es bräuchte noch weitere 20 Wolfsrudel an 10 Wölfen für den Kanton GR?
      5 4 Melden
    • Nihil 20.07.2017 10:17
      Highlight sheimers, es wird mir zu kindisch. Wenn du es nicht einsehen willst - bitte, seis drum.

      Wenn du mir dann die Worte im Mund umkehrst zeugt das auch nicht von hoher Intelligenz.

      Informiere dich doch mal richtig über Jagd und Jäger. Die sind sicher mehr mit der Natur verbunden als du.

      Jäger ehren jedes Tier, das sie erlegen, in gebührender Weise. Von einem Schlachthof kann man das nicht behaupten...
      4 8 Melden
    • trio 20.07.2017 12:57
      Highlight @Simon23
      Der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi macht sich sorgen wegen der sinkenden Wildtiere, nicht ich. Am besten schreibst du ihm ein E-Mail, und erklärst im deine Sicht der Dinge.

      4 2 Melden
  • Thinktank 19.07.2017 15:56
    Highlight Das Ergebnis ist dasselbe ob der Staat oder die Privaten jagen. Typische ideologisch geprägte Neidinitiative.
    73 18 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 20:03
      Highlight Die sanitarischen (therapeutischen) Abschüsse der WildhüterInnen sind nicht das Gleiche, wie eine regulatorische Bejagung anhand einer jägerischen Müllbiologie und falsch verstandener Naturerfahrung. Lesen Sie doch bitte den Initiativetext richtig z. B. auf http://www.pro-wildtier.ch/
      4 18 Melden
  • pachnota 19.07.2017 15:49
    Highlight Ich bin der erste, der ein Jagdverbot begrüssen würde.

    Es gibt 2017 in der CH einfach keinen Grund, als Hobby zu haben, Tierli abzuknallen.
    23 128 Melden
    • speedy_86 19.07.2017 16:24
      Highlight Und wenn der Zug, Bus oder das Auto und Velo in einen Hirsch oder ein Wildschwein gefahren sind wird sich auch Ihre Meinung ändern.
      44 14 Melden
    • meine senf 19.07.2017 16:37
      Highlight Hoffentlich bist du Vegetarier.

      Denn sonst: Wildfleisch ist doch das einzige Fleisch, bei welchem man sicher sein kann, dass das Tier artgerecht und in Freiheit lebte.

      Also ich würde als Tier sicher lieber als Hirsch im Wald leben und nach einigen Jahren geschossen werden statt als Schwein einige Monate in einem Mastgitter in einer Halle eingesperrt gemästet zu werden.
      67 5 Melden
    • pachnota 19.07.2017 16:39
      Highlight Nein
      5 44 Melden
    • ThomasHiller 19.07.2017 16:50
      Highlight Wenn du kein Vegetarier oder Veganer bist, ist deine Aussage ohne Inhalt und Substanz. Wo das Tier stirbt, ob im Wald oder im Schlachthof ist egal. Das im Wald lebt zumindest artgerecht. Ob es deshalb besser lebt weiß ich nicht, möglicherweise hat es durch natürlich Feinde mehr Stress und muß eher an mangel leiden. Für die Jagd spielt das keine Rolle.
      34 9 Melden
    • pachnota 19.07.2017 20:14
      Highlight Das ist richtig. konsequent währe es, Vegetarier zu sein. Ich arbeite daran.

      Trotzdem, in der ch, braucht niemand zu jagen.
      Alle die das tun, machen dies als Hobby.

      Es braucht niemanden, der zu Hobby Tiere töttet.
      Da sage ich, nein Danke.
      Überigens, es braucht auch keine Jäger um den Bestand zu regulieren. Hätte wir mehr Raubtiere, würden diese für Regulierung sorgen.
      Und wer ist gegen Wolf Bär u Luchs?
      Genau!
      8 16 Melden
    • trio 19.07.2017 20:26
      Highlight @ThomasHiller
      Willst du etwa behaupten, die Jagd ist kein Stress für die Wildtiere?
      4 15 Melden
    • ThomasHiller 19.07.2017 23:43
      Highlight @trio: Nein, nicht andeutungsweise. Ich hinterfrage nur, ob ein Leben in den natürlichen Umständen eines Tieres stressfreier ist, mehr nicht.
      Ein Tier "in Gefangenschaft" auf einer Wiese wird aber möglicherweise in seinem Leben seltener gejagt als ein solches in freier Wildbahn und erlebt deshalb vielleicht weniger Stress. Ist aber in der Tat nur eine Theorie/Idee/Frage.
      1 1 Melden
    • opwulf 20.07.2017 00:06
      Highlight Trio: Plädierst du nicht für natürliche Regulation durch vermehrte Ansiedlung von Raubtieren? Denkst du, dass wenn ein Wildtier durch tierische Predatoren wie zB einem Wolfsrudel gejagt wird, es nicht auch mindestens soviel Stress ausgesetzt ist, als wenn es von Jägern geschossen wird? Wölfe hetzen ihre Beute im Rudel vor sich her, treiben es in die Enge und wenn es gestellt ist, beginnt der qualvolle Todeskampf! Übrigens, die Krähen hier im Kt. Zürich sind zu einer riesen Plage für die hiesigen Raubvögel geworden, da sie von ihnen im Verbund attackiert werden und sie so langsam verschwinden!
      5 3 Melden
    • Kurnugia 20.07.2017 02:15
      Highlight @Trio Kommt drauf an ob es Schleich- oder Hetzjagd ist. Die Ansitzjagd und die Pirsch sind vom Stress her kein Problem. Ersteres ist, glaub ich, am weitesten verbreitet.
      2 2 Melden
    • demokrit 22.07.2017 13:10
      Highlight opwulf: So ist die Tierwelt. Dass Krähen eine Plage für Raubvögel sind, ist hingegen barer Humbug. Ich lebe selber neben einer riesigen Rabenkrähenkolonie. Die Rotmilane sind ihnen physisch bei weitem überlegen und ihr Bestand ebenfalls hoch. Im Übrigen verteidigen die Krähen bloss ihre Brut. Der Rotmilan ist nämlich ein Nesträuber.
      2 0 Melden
    • opwulf 25.07.2017 12:38
      Highlight Demokrit: sorry für meine späte Antwort! Krähen greifen im Rudel an und sind einiges wendiger als Milane! Von der Intelligenz ganz zu schweigen! Wir haben in den rund letzten 10 Jahren eine massive Erhöhung der Krähenpopulation gehabt! Kämpfe in der Luft haben wir bei uns sehr oft beobachtet, Humbug würde ich dies nicht nennen! Genau wie die Anzahl Hauskatzen, welche einfluss auf Kleinvögel und Kleintiere haben, so ist eine explosionsartige Vermehrung immer von Relevanz! Betreffs so ist die Tierwelt? Sind wir auch Tiere? Falls ja, was sagt uns das im Zusammenhang mit ihrem Statement?
      0 0 Melden
    • demokrit 25.07.2017 15:19
      Highlight Sie greifen zusammen an, da sie ihnen physisch unterlegen sind, zur Revierverteidigung. Wendiger sind sie aber bestimmt nicht. Ich schaue Milanen oft beim Herumtollen zu, die sind sehr agil und bringen sogar Salti-Mortali zu Stande. Die Krähenpopulation von Corvus Corone hat sich in den letzten 10 Jahren nicht erhöht. Das kann Sie auch nicht mehr, wegen innerartlicher Konkurrenz (siehe Plateau unten im Anhange, Vogelwarte Sempach). Hauskatzen haben einen Einfluss auf die Kleinvögel. Aber den Milanen geht's blendend, habe noch nie so viele gesehen, wie dieses Jahr. - Biologisch sind wir Tiere.
      2 0 Melden
  • Elpolloloco 19.07.2017 15:44
    Highlight Disclaimer: ich bin Jäger in Ausbildung.

    Warum der Vergleich mit Genf hinkt: Genf ist ein Stadtkanton mit wenig Waldfläche. Vergleichbare Staatsjagd wäre in Zürich kaum zu finanzieren.

    Was ich verstehe: wenn Menschen Jäger als fremd oder seltsam wahrnehmen. Ich habe immer noch ein mulmiges Gefühl, wenn ich zusehe, wie ein Tier stirbt und zerlegt wird. Ich habe mich aber entschlossen zu jagen, da ich Massentierhaltung unwürdig finde und mindestens ein wenig Nähe zu meiner Nahrung haben möchte.

    Zudem war ich positiv von der Ausbildung überrascht, es wird viel auf Ethik und Vernunft gesetzt.
    116 9 Melden
  • dmark 19.07.2017 15:41
    Highlight «Zürich wird von den Initianten als Testlabor für ihr Anliegen verstanden.»
    Sorry, aber Zürich findet in Deutschland so gut wie keinerlei Beachtung. Manche wissen nicht ein mal wie man dort hin kommt.
    38 12 Melden
    • Yes. 19.07.2017 16:15
      Highlight Also in der Stadt habe ich das Gefühl, dass sehr viele Deutsche wissen wie man hierher kommt.
      33 0 Melden
    • droelfmalbumst 19.07.2017 16:46
      Highlight in ZH wimmelt es nur so von Deutschen.. wie haben die wohl zu uns gefunden?
      15 0 Melden
    • Simon23 19.07.2017 16:48
      Highlight Zumindest an der Streetparade. :-)
      8 0 Melden
    • dmark 19.07.2017 18:19
      Highlight Ja, kriegt euch wieder ein. Ich meinte damit auch nur, dass sollte im Kanton Zürich die Abstimmung «Wildhüter statt Jäger» durch gehen, dann juckt das erst mal keinen in Deutschland.
      Und dass einige Deutsche durchaus nach Zürich kommen, liegt auch mit daran, dass es rund 82 Mio. dt. Bürger gibt. Deshalb trifft man auch überall welche - sogar in Zürich. ;)
      8 3 Melden
  • Denk nach 19.07.2017 15:38
    Highlight Der Sinn dieser Initiative erschliesst sich mir nicht... Und eine Selbstregulierung in einem Nationalpark mit dem zersiedelten Mittelland (Abfall als Nahrungsquelle, etc.) zu vergleichen finde ich recht dumm.

    Aber hey... Wieso nicht. Dann muss man in Zürich nicht in den Zoo, sondern kann nachts die hungernden Füchse beobachten, wie sie denn Müll durchwühlen.
    57 10 Melden
    • Luzi Fair 19.07.2017 17:24
      Highlight wie wäre es, wenn wir den Müll nicht rumliegen lassen?
      19 3 Melden
    • Denk nach 19.07.2017 17:52
      Highlight Das wird wohl nicht reichen.... Du musst dann alle öffentlichen und private Abfalleimer entsprechend sichern.
      6 5 Melden
    • Luzi Fair 19.07.2017 19:03
      Highlight Wie umständlich...
      4 2 Melden
  • Against all odds 19.07.2017 15:32
    Highlight Ich denke einem Hasen oder einem Reh ist es so ziemlich egal von wem sie erlegt werden, wieso also diese Initiative?
    64 11 Melden
  • Simon23 19.07.2017 15:23
    Highlight Diese Initiative zeigt leider, dass viele Personen einfach nicht wissen, was die Zürcher Milizjagd mit allen Jägern und Jagdaufsehern, die Stunden um Stunden tagtäglich unterwegs sind, alles für die Wildtiere, Bevölkerung, Forst- und Landwirtschaft alles leistet. Und zwar freiwillig. Diesen Leistungsauftrag könnten professionelle Wildhüter, die vom Kanton angestellt werden müssten, gar nie erbringen. Des Weiteren ist die Jagd eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wildfleisch, dass ansonsten aus Neuseeland oder sonst woher importiert wird. Und dies soll abgeschafft werden?
    66 16 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 19:52
      Highlight Sie sind nur schlecht informiert. Verarbeitetes Wildfleisch ist wie Zigaretten, Asbest oder Arsen ein Gift und krebserregend, erklärt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Behörden warnen seit Jahren Kindern, Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch vor dem Verzehr von Wildbret, das mit bleihaltiger Munition geschossen wurde. Wildbret ist zudem mit Rückstände von Pestizide, Spritzmittel, Gülle, Antibiotika usw. aus dem Futter von den Feldern belastet. Es gibt wohl kein minderwertigeres Fleisch als jenes von Treib- oder Drückjagden, welches die Jäger der Bevölkerung unterjubeln.
      4 19 Melden
    • Denk nach 19.07.2017 20:45
      Highlight Ich bitte um Quellenangaben... Der SRF Bericht zu bleihaltiger Munition (und die Stellungnahme der JagdSchweiz, die in vielen Punkten sinnvolle Argumente bringt) kenne ich, der Rest habe ich noch nie gehört.
      12 0 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 21:31
      Highlight Wildtiere leben in ständiger Angst wegen den Jägern. Insbesondere wenn sie real von Jägern gejagt werden, produzieren sie Unmengen giftige Hormone, Adrenalin usw. welche sich im Fleisch zusammen mit den anderen bereits vorhandenen Giften und Schlacken vereinigen. Die Todesangst geht also in Gewebe der Wildtiere ein und wird vom Menschen mitgegessen. https://wildbeimwild.com/2015/09/12/krank-durch-wildbret/
      1 14 Melden
    • Denk nach 19.07.2017 22:25
      Highlight Der Artikel ist klassisch weltverbessernd geschrieben, wahrscheinlich von einem radikalen Veganer. Abgesehen von den allgemein bekannten Problemen mit der Bleimunition und den Studien, die Fleischkonsum mit erhöhtem krebsrisiko in zusammenhang bringen, finde ich keine Bestätigung deiner restlichen "iss den Tod" Aussage. In einer der angegebenen Quellen steht sogar lustigerweise:

      Keith Warriner, a professor of food safety at the University of Guelph, says health concerns are valid – if the meat is undercooked....(bla bla) .. but "there's nothing there that will survive the cooking process."
      7 2 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 06:19
      Highlight @denk nach, Das weiss jeder Mensch, der ab und zu eine gute Zeitung liesst. Der menschliche Körper ist kein Abfalleimer oder Friedhof für tote Tiere. Sie sind nur noch nicht so weit, den Artikel oder die gesunde Ernährung richtig zu verstehen.
      1 7 Melden
    • Simon23 20.07.2017 07:25
      Highlight Mir ist bekannt, dass Wildschweine in der Windrichtung von Tschernobil immer noch Cäsium aufweisen. Dies betrifft uns aber zum Glück nicht. Wie Spritzmittel, Antibiotika und Gülle in ein Waldreh, dass sein Revier zmitzt in einem Wald hat hineinkommen??? Auf der anderen Seite sollen Mastschwein- oder Rindfleisch gesünder sein? Zudem interessiert mich der Vergleich von Stresshormonbelastungen zwischen einem Wildtier, dass vom Ansitz im Wald aus geschossen wird mit einem nach teils mehrstündigem Massentransport im Schlachthof getötetem Tier.
      7 0 Melden
    • Elpolloloco 20.07.2017 08:30
      Highlight aso à propos Bleimunition: da gibts schon länger brauchbare Alternativen (ausser beim Schrot, Eisenschrot ist einfach zu leicht und Wolfram unbezahlbar), die sind teilweise in Europa zur Nutzung vorgeschrieben (z.B. Deutschland).

      Welche Hormone im Vergleich zu Schlachtkörpern da noch zusätzlich drin sein sollen ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar - kann mir wie oben auch schon erwähnt wurde kaum vorstellen, dass ein gut gezielter Abschuss im Wald mehr Stress verursacht, als ein Schlachthof.

      Zudem: Wildtiere sterben NIE an Altersschwäche, sondern immer eines gewaltsamen Todes.
      6 0 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 09:00
      Highlight @Simon23 Lernt man in der Jagdprüfung nicht, dass Rehe eigentlich tagesaktive Weidetiere wie Schafe und Ziegen sind und sich nur wegen den Jägern im Wald verstecken? Dass der Wald überdüngt ist und die Gift aus der Landwirtschaft (Kunstdünger, Gülle, Mist usw.) auch in die Luft gelangt und über den Regen im übersäuerten Wald verteilt wird? Werden während einer Jagdsaison im Kanton Zürich mehr Rehe auf Treib-, Drückjagden oder vom Ansitz aus geschossen?
      1 7 Melden
    • Simon23 20.07.2017 09:43
      Highlight Auch darauf gebe ich Ihnen, Herr Sonnthal, gerne eine Antwort: Nein das lernen wir nicht. Das Reh hat einen ganztätigen Aktivitätsrhythmus mit etwa 10-12 Äsungsperioden mit darauffolgenden Wiederkau- und Ruheelementen. Wenn man einmal einen Tag in der Natur draussen verbringt, sieht man das auch. Zudem sind sie Konzentratselektierer (Feinschmecker) und keine Weidetiere (als Beispiel der Steinbock oder Rinder). Zudem wird der grösste Teil der Tiere, die im Kanton Zürich erlegt werden, vom Ansitz aus oder auf der Pirsch erlegt (somit Störungsarm).

      11 1 Melden
    • Simon23 20.07.2017 09:52
      Highlight Ah und bezüglich der Nährstoff- und Spritzmittelverfrachtung und dem sauren Regen: Klar ist mir das bewusst. Das betrifft uns alle (also auch die Weidetiere, die sowieso schon auf gedüngten Flächen grasen). Aber wieso jetzt Wildfleisch das minderwertigste Fleisch (Zitat von Ihnen) sein soll, müssen sie mir immer noch erklären. Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit der Bleidiskussion. Ich schiesse bleifrei.
      9 0 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 10:14
      Highlight Ich kann Rehe sehr gut beobachten, da ich in der Natur wohne. Und glauben sie mir, wir sehen sie hier hauptsächlich während der Dämmerungen auf den Weiden. Tagsüber verstecken sie sich im Wald. Rehe wie Hirsche können auch zwischen gute Menschen und Jäger unterscheiden. Je nachdem rennen sie nicht einmal weg. Mit ihnen ins Revier zu gehen, würde also nicht viel bringen, ausser einer Störung und Stress für alle Wildtiere.
      Und der Lärm den Sie mit ihren unnötigen Schiessereien, Umweltvergiftungen, Autofahrten usw. im Wald verursachen, ist übrigens alles andere als Störungsarm und ökologisch.
      1 6 Melden
    • Elpolloloco 20.07.2017 10:18
      Highlight @WbW: das hiesse ja, dass das Reh keine natürlichen Feinde ausser eben den Menschen hätte.

      Gibt es unabhängige Quellen für diese Aussage? Das habe ich so noch nie gehört (im Gegenteil).
      2 0 Melden
    • Wild beim Wild 20.07.2017 10:58
      Highlight @Simon23: Man muss schon lesen und verstehen können und Zitate nicht verdrehen, sonst bringt das nichts. Damit ist die Diskussion mit Ihnen beendet. Vielleicht klappt es ja beim zweiten Anlauf. In Kanada ist es z. B. in der Regel verboten, Wildfleisch der Jäger in Restaurants oder Geschäften zu verkaufen, weil es eher als Gift bewertet wird: https://wildbeimwild.com/2015/09/12/krank-durch-wildbret/
      0 6 Melden
    • Simon23 20.07.2017 11:04
      Highlight @ Herr Sonnthal: Meinen Sie bei sich zuhause im Tessin, dass eine ganz anderes Jagdsystem hat (Patentjagd) sind die Rehe und Hirsche die Sie sehen das ganze Jahr über dämmerungsaktiv weil im Hebst ein paar Wochen Jagd ist. Wenn sie ja Jäger und liebe Menschen unterscheiden können. Oder ist es möglich, dass Wanderer, Biker, Gleitschirmflieger, OL-Läufer, Morocrosser, Geocoatcher, Skifahrer, Schneeschuhläufer, Wildernde Hunde, des Weiteren natürliche Prädatoren wie der Wolf, Steinadler oder Luchs ... auch eine erhebliche Störung für das Wild (und nicht nur jagdbares) sind?
      8 0 Melden
    • Denk nach 20.07.2017 12:20
      Highlight @simon23: mit Fanatiker kann man nicht diskutieren... Ob politisch, religiös, kulinarisch oder tierliebend. Gerade das Zitat, dass man in Kanada Wild als Gift betrachtet ist aus der Luft gegriffen, wenn man den Artikel liest (mein englisches Zitat weiter oben ist aus dem selben Artikel). Der arme Kerl lebt in seiner eigenen Informationsblase... Hier paart sich leider wieder einmal Stammtischgepolzer, Halbwissen und Gerüchte zu einer verzerrten Weltanschauung.
      9 2 Melden
    • Denk nach 20.07.2017 12:43
      Highlight Und einfach nochmal um klarzustellen... Der Mensch ist ein Allesfresser und nicht für vegane Ernährung konzipiert (Zähne und Verdauung). Das hat auch die Natur entschieden!

      Aber hier hilft vorallem Darwin/die Natur ... Wer sich und sein Kind konsequent vegan ernährt, scheidet ohne Zusatzpreparate wie Vitamin B12 gleich aus dem Genpool aus, da das Kind durch die Mangelernährung geschädigt wird .... Das wäre dann natürliche Selektion. (armes Kind! )
      4 3 Melden
    • Simon23 20.07.2017 13:26
      Highlight Ich kann Herrn Sonnthal beruhigen. Da ich ja Wildfleisch aus eigener Jagd, bei dem ich weiss wie, wo und was auf meinem Teller liegt, esse und das ja anscheinend (gemäss Herr Sonnthal) hoch giftig ist, sterbe ich ja früh und somit ist das Problem ja dann auch gelöst (übrigens mein Grossvater, der früher immer gejagt hat und "giftiges" Wildfleisch ass, lebt auch noch mit 88 gesund und munter) :-)
      8 1 Melden
    • trio 20.07.2017 22:53
      Highlight @Denk nach
      Das mit dem B12 stimmt. Lässt sich aber relativ leicht mit Vitamintabletten lösen. Ausserdem stammt der grösste Teil vom B12 m Fleisch, auch durch künstliche Präparate im Tierfutter.
      Wieso sollte also die eine Lösung besser als die andere sein?
      3 1 Melden
    • Datsyuk 21.07.2017 11:56
      Highlight Denk nach, du musst noch nicht einmal nachdenken.
      1 0 Melden
  • Luzi Fair 19.07.2017 15:18
    Highlight das Töten per se abschaffe ? ja, damit könnte ich leben.
    das Töten verstaatlichen? so ein Schwachsinn...
    30 12 Melden
  • Simon23 19.07.2017 15:09
    Highlight Diese Initiative zeigt leider, dass viele Personen einfach nicht wissen, was die Zürcher Milizjagd mit allen Jägern und Jagdaufsehern, die Stunden um Stunden tagtäglich unterwegs sind, alles für die Wildtiere, Bevölkerung, Forst- und Landwirtschaft alles leistet. Und zwar freiwillig. Diesen Leistungsauftrag könnten professionelle Wildhüter, die vom Kanton angestellt werden müssten, gar nie erbringen. Des Weiteren ist die Jagd eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wildfleisch, dass ansonsten aus Neuseeland oder sonst woher importiert wird.
    36 9 Melden
  • Snowy 19.07.2017 15:00
    Highlight Mich nähme wunder was der Kanton Genf für Erfahrungen mit der Abschaffung der privaten Jagd gemacht hat?

    Kosten? Wildtierbestand? Schädlinge? Flurschäden etc?

    Eine solche Analyse aus Genf wäre extrem hilfreich für eine Entscheidungsfindung pro oder contra private Jagd.
    15 6 Melden
    • Simon23 19.07.2017 16:16
      Highlight Das kann ich dir sagen. Die Wildbestände haben sich vervielfacht, die Unfälle auf Strassen ebenso. Das Management kostet etwa 1.2 Mio. und es sind für den Kanton Genf 11 Wildhüter + zusätzliche Personen in der Verwaltung angestellt. Die, die es am meisten freut sind wahrscheinlich die Nachbarjäger aus Frankreich und dem Kanton Waadt, die die Wildbestände einfach auf der andern Seite der Grenze regulieren.
      33 8 Melden
    • Simon23 19.07.2017 16:38
      Highlight *1.2 Mio pro Jahr. Dazu kommen noch ein paar 100'000.- Wildschäden pro Jahr hinzu, die dann auch der Kanton und nicht mehr die Jäger zahlen muss
      27 7 Melden
    • Tilman Fliegel 19.07.2017 17:06
      Highlight Beamtete Schreibtischjäger?
      13 3 Melden
    • Snowy 19.07.2017 17:07
      Highlight 1,2 Millionen pro Jahr: Sind da die 11 Wildhüter plus zusätzliche Personen in der Verwaltung miteingerechnet?
      3 1 Melden
    • Wild beim Wild 19.07.2017 19:54
      Highlight Fakten statt Jägerlatein: https://wildbeimwild.com/2015/08/18/genf/
      2 11 Melden
    • trio 19.07.2017 20:30
      Highlight @Simon23
      Gibts da auch Quellen dafür?
      3 7 Melden
    • Simon23 19.07.2017 23:06
      Highlight Klar. Die eidgenössische Jagdstatistik und die homepage vom Kanton Genf. Man muss nur die geschossenen Tiere unter Spezialabschüssen suchen da der Kanton GE ja eigentlich nicht jagd.
      6 2 Melden
    • trio 20.07.2017 06:05
      Highlight @Simon23
      Das soll eine Quellenangabe sein? Wo steht geschrieben, dass sich die Unfälle auf der Strasse vervielfacht haben?
      So wie ich das verstehe, sind die 350'000.- an Wildschäden (das meiste durch Tauben), bei den 1.2Mio schon einberechnet.

      Hast du auch einen Vergleich mit anderen Kantonen? Ansonsten sind diese Zahlen ein bisschen schwierig einzuordnen.
      3 2 Melden
  • Grundi72 19.07.2017 15:00
    Highlight Es geht nur wieder darum einigen den Spass zu verderben. Die kommen wohl aus der Eifersuchts-SP Ecke? (Sorry Artikel nicht gelesen)
    22 30 Melden
    • trio 20.07.2017 06:06
      Highlight Dann schreib auch keinen Kommentar bitte! Hauptsache wieder gegen links geschossen, oder wie?
      2 3 Melden
  • acove 19.07.2017 14:50
    Highlight Jagen ist nicht ein "blutrünstiges Hobby, wie die sog. "Tierschützer" uns weismachen wollen Der Jäger ist Pfleger und Heger, aber jene welche nun auf die Barrikaden steigen, müssen zuerst mal wissen, was das auch bedeutet. Aber offenbar haben diese Leute keine Ahnung davon.
    45 13 Melden
    • chabacha 19.07.2017 16:48
      Highlight Es wäre für die Waldverjüngung wohl ganz gut, wenn die Jäger verstehen würden, was sie mit ihrer Hege und Pflege so anrichten. Das mit der «Ahnung» würde ich mir also besser noch mal überlegen.
      7 25 Melden
    • trio 19.07.2017 20:33
      Highlight Der Jäger pflegt und hegt nur, was er nachher abknallen darf. Dürfte er nicht jagen dürfen, brächten ihn keine zehn Pferde in den Wald, um Wildtiere zu pflegen.
      5 14 Melden
  • Butzdi 19.07.2017 14:46
    Highlight Bin kein Jäger, aber weiss wie streng die Ausbildung ist. Ich sehe nicht ein weshalb man Leuten die einem Hobby nachgehen, dafür dem Staat noch Geld zahlen und einen Dienst an der Allgemeinheit leisten Steine in den Weg legen muss. Zudem müsste der Kanton dann für die Wildhüter bezahlen. Übernehmen die Tierschützer die Kosten? Denn von meinen Steuern will ich das nicht bezahlt haben.
    171 25 Melden
    • meine senf 19.07.2017 15:50
      Highlight Ausserdem kann es ja durchaus auch sein, dass jemand, der etwas als Hobby macht, sorgfältiger ist, als jemand, der dasselbe nur wegen dem Geld macht.
      48 5 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 19.07.2017 14:40
    Highlight Ich werde bei einem solch schwachsinnigen Vorschlag sicher ein Nein fürs Verbot in die Urne werfen!
    131 21 Melden
  • Datsyuk 19.07.2017 14:32
    Highlight Hier ein kurzer Beitrag über Jagd in Deutschland...

    19 39 Melden
    • Datsyuk 19.07.2017 14:38
      Highlight Im Beitrag werden die von Jägern eingebrachten Argumente gekontert.
      20 51 Melden
    • demokrit 19.07.2017 15:40
      Highlight Natürlich entlarven die Argumente der Jäger bloss ihr biologisches Unwissen (Tierpopulationen sind meist sehr viel komplexer als das den Anschein hat und Tiere passen auch ihr (Reproduktions-)Verhalten an). Gut dass hier die Widersprüche der jagdgeilen Pseudo-Bestandespfleger einmal vorgeführt werden. Jagd ist ein netter Euphemismus für Wilderei. Das kann man nun verklären oder auch nicht.
      18 34 Melden
    • Datsyuk 19.07.2017 17:49
      Highlight Jagdbefürworter: Könnt ihr schreiben, was ihr am Beitrag nicht gut findet?
      7 10 Melden
  • Holla die Waldfee 19.07.2017 14:31
    Highlight Warum nur in Zürich?
    Die nennt sich doch "Tierpartei Schweiz" und nicht "Tierpartei Zürich".
    14 77 Melden
    • actuallylari 19.07.2017 14:39
      Highlight Weil die SVP auch nicht ZVP heisst
      59 16 Melden
    • Farmer 19.07.2017 14:57
      Highlight Ganz einfach nur in einem städtischen Kanton wie Zürich oder Genf lässt soch dafür eine Mehrheit bzw. die nötigen Anzahl Unterschriften sammeln. Ländlichen Kanton ist der Sinn der Jagd durch aus bewusst.
      36 8 Melden
  • AL:BM 19.07.2017 14:24
    Highlight Ein weiteres Mal zeigen ''Tierschützer'' wie weit entfernt von der Realität sie sich befinden.
    Aber gut, ich mag die Jagd und vor allem die Jäger auch nicht so. Mal schauen.
    46 44 Melden
    • MacB 19.07.2017 15:29
      Highlight Ich mag sie auch nicht, die Jagd! Mir wäre es auch lieber, die Bestände würden sich durch die gezielte Wiederansiedlung von Raubtieren im Zaum halten und so das Gleichgewicht Mutter Natur überlassen. Nur sehe ich dafür auch wenig Chancen, in der Schweiz ist die Besiedelung durch den Mensch zu hoch, als dass man die Tiere in Ruhe leben lassen könnte.

      Aber die Aktion der Tierschützer ist zwar löblich aber ohne konkreten Vorschlag "wie weiter" einfach nicht zu Ende gedacht.
      21 2 Melden
    • ThomasHiller 19.07.2017 16:56
      Highlight Also mir wäre es am liebsten, wenn das Tier nach einer bestimmten Zeit X (2 Jahre für einen Hirsch ???) einfach tot umfiele und sich selbst zerlegen und einpacken würde. Aber, hey, vielleicht passiert das ja dann?
      23 4 Melden

Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Dienstagabend im Stadtzentrum von Ferizaj im Süden des Kosovo. Die Oppositionspartei «Lëvizja Vetëvendosje» (Bewegung für Selbstbestimmung) hatte zur Abschlusskundgebung des Lokalwahlkampfs gerufen. Angereist waren die Granden der Bewegung: Visar Ymeri, der Parteivorsitzende, und Albin Kurti, ihr Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten.

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