Schweiz

Zwei St.Galler Polizisten sollen Dienstwaffen verkauft haben

25.10.16, 10:20 25.10.16, 10:51

Die St.Galler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Beamte der Kantonspolizei. Sie sollen Dienstwaffen, Zubehör und Uniformteile aus dem Lagerbestand weggeschafft und verkauft haben. Die beiden Polizisten wurden freigestellt.

Im Sommer 2014 erstattete die Kantonspolizei St.Gallen gegen zwei Polizeibeamte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Die Polizisten werden verdächtigt, Waffen, Waffenzubehör und Uniformteile aus dem Lagerbestand der Kantonspolizei entwendet und verkauft zu haben. Roman Dobler, Sprecher der St.Galler Staatsanwaltschaft, bestätigte am Dienstag eine entsprechende Meldung von «20 Minuten».

Die Staatsanwaltschaft eröffnete die Untersuchung, nachdem sie von der Anklagekammer dazu ermächtigt wurde. Entwendet worden seien unter anderem auch zwei Dienstwaffen von ehemaligen Polizeibeamten, so Dobler. Das Diebesgut sei im Inland angeboten und verkauft worden. Als mögliche Straftatbestände kommen Diebstahl, Veruntreuung und Hehlerei infrage.

Gian Andrea Rezzoli, Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass ein Verfahren gegen zwei Polizisten läuft. «Die beiden Kantonspolizisten sind seit Sommer 2016 freigestellt», sagte Rezzoli. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Im Laufe der Untersuchung geriet auch ein dritter Polizist der Kantonspolizei St.Gallen in Verdacht, an den Vermögensdelikten beteiligt gewesen zu sein. Die Untersuchung gegen ihn sei inzwischen rechtskräftig eingestellt, sagte Dobler. Die Vorwürfe hätten sich nicht erhärten lassen. (sda)

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  • pamayer 25.10.2016 12:36
    Highlight es können sich eben nicht alle eintrittstickets für toggenburger nazi konzerte leisten.
    10 3 Melden
    • Pasch 25.10.2016 15:03
      Highlight Warhrscheinlich braucht eine Einsatztruppe von St.Gallen nach Unterwasser auch 2 Jahre, für einen Weg. Sind jetzt noch unterwegs... molmol da lauft wa i gspürre.
      1 1 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 25.10.2016 11:35
    Highlight Wurden bestimmt an die "Kameraden" verkauft, die im Toggenburg "Konzerte" veranstalten.
    27 9 Melden
    • maxi 25.10.2016 13:11
      Highlight oder an linkradikale die an jeder ecke nazis sehen
      6 20 Melden
    600
  • Pasch 25.10.2016 11:30
    Highlight 2 Jahre??? Also das ist schon heftig, oder nennen wirs mal alle Zeit der Welt.
    12 1 Melden
    600
  • Samy Kulturattentat D 25.10.2016 10:56
    Highlight Die St.Galler Polizei scheint auch nicht viel anders organisiert zu sein als Schweizer Armee...
    25 5 Melden
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  • SemperFi 25.10.2016 10:39
    Highlight Irgendwas geht da nicht auf. Der Diebstahl wurde im Sommer 2014 entdeckt, es wird gegen 2 Beamte ermittelt, aber die Polizisten erst im Sommer 2016 freigestellt. Und bis dahin? Beweise vernichten und Spuren verwischen? Kann man da mal nachfragen?
    39 4 Melden
    • pamayer 25.10.2016 12:36
      Highlight du bist jetzt aber was von neugierig!!
      9 1 Melden
    • Soulrider 25.10.2016 12:41
      Highlight Beweise vernichten, Spuren verwischen und dann was für ein Wunder: Der Fall ist plötzlich verjährt...
      9 0 Melden
    • pun 25.10.2016 13:27
      Highlight Nachfragen, was willst du denn nachfragen? ¯\_(ツ)_/¯
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Der Bundesrat macht ernst: Künftig kann er bei zu hohen Kaderlöhnen in staatsnahen Betrieben sein Veto einlegen. Zudem dürfen die Boni nur noch halb so hoch sein wie der Fixlohn. Das bekommen die Chefs von SBB, Post und Ruag zu spüren.

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