Schweiz

Vogelgrippe erreicht den Bodensee – erste Fälle bei Geflügel

Publiziert: 10.11.16, 13:58

Die Vogelgrippe breitet sich aus. In einem Geflügelbetrieb in Vorarlberg sind erste Tiere erkrankt. Damit hat die Krankheit, die bisher in der Bodensee-Region nur Wildvögel befallen hatte, auf Hausgeflügel übergegriffen. Die Behörden ergreifen nun Massnahmen.

Die Schweiz, Österreich und Deutschland koordinieren die Vorsichtsmassnahmen rund um den Bodensee. In der Nacht auf Freitag treten erste Massnahmen in Kraft, wie die österreichische Nachrichtenagentur apa am Donnerstag meldete.

Hauspflicht für Geflügel

Wie das zuständige Ministerium von Baden-Württemberg D mitteilte, wird ein Uferstreifen von einem Kilometer Breite definiert. In dieser Zone gilt Stallpflicht, das heisst, Geflügel muss in den Ställen bleiben.

Gleichzeitig betreibe man am Bodensee und am Rhein ein engmaschiges Monitoring, heisst es in der Mitteilung. Einbezogen seien Behörden, Geflügelwirtschaft, Landwirte, Fischer und Jäger, die besonders ihrer Ortskenntnisse wegen hilfreich seien. Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) äusserte sich noch nicht zu den Massnahmen.

Hochansteckende Krankheit

An der Vogelgrippe des Typs H5N8 sind in den vergangenen Tagen am Bodensee bereits rund 80 Wildvögel verendet, hauptsächlich Reiherenten. Verschleppt wird die hochansteckende Krankheit von Zugvögeln, die auf der Reise in ihre Winterquartiere Zwischenhalte einlegen. Für Menschen soll das Virus aber nicht gefährlich sein.

Auch aus Südungarn meldete die deutsche Nachrichtenagentur dpa Erkrankungen in einer Geflügelfarm. Die Behörden haben die Tötung der infizierten Tiere angeordnet. Schon in der Vorwoche war die Vogelgrippe in einer Truthahn-Farm in Südungarn ausgebrochen. 9000 Tiere mussten getötet werden. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Verkehrchaos wegen Fahrzeugbrand

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
13 Kommentare anzeigen
13
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Pokus 10.11.2016 17:53
    Highlight Und was unternimmt das allrettende Militär? Ein Beizentourli.
    2 17 Melden
    • 321polorex123 10.11.2016 18:20
      Highlight Keine Sorge, spätestens wenn der Virus auf den Mensch überspringt und infizierte zu Vogelzombies werden, wird das Millitär seinen Spass haben.
      10 2 Melden
    • Pokus 10.11.2016 19:06
      Highlight *peng peng*
      3 3 Melden
    • helios 10.11.2016 19:40
      Highlight @321polorex
      Brauchen wir dann einen Vogel-Gripen?
      13 1 Melden
    • 321polorex123 10.11.2016 21:57
      Highlight @Pokus
      Villeicht wäre dies mehr nach Ihrem Gusto 😉


      @helios
      Aber warum denn, die Schweizer Armee is doch schon längst vogelfrei. 😂
      Allerdings könnten sich nicht angemessen geschützte Soldaten debei eine Grippe einfangen. 🤔
      4 0 Melden
    • Pokus 11.11.2016 05:59
      Highlight Aber natürlich 👍
      1 2 Melden
    • Fumo 11.11.2016 06:49
      Highlight Was hat das Militär überhaupt damit zu tun?
      Ausser als Frustventil für ewig nörgelnden GSOA Anhänger...
      3 1 Melden
    • Pokus 11.11.2016 08:34
      Highlight Weil da auf dem Artikel-Bild einer vom Zivilschutz zu sehen ist. Da sieht man halt, wer sich um dir realen Gefahren kümmert und nicht um die Hirngespinste 😛
      Religiöse warten auch sehnlichst auf ein Zeichen, dass Gott existiert, damit sie es dann endlich allen unter die Nase reiben können, das sie ihr Leben lang nicht falsch lagen.
      2 2 Melden
    • Fumo 11.11.2016 09:06
      Highlight Die Hirngespinnste verweilen in deinem Kopf.
      Das Militär hat inländisch rein keine Befugnis, ausser in speziellen Situationen wo sie der Polizei aushelfen und ihnen untergeordnet werden. Oder will die GSOA seit neustem daran was ändern und einen Staat haben wo das Militär befugt ist der zivilen Bevölkerung was vorzuschreiben?
      Und der Zivilschutz kümmert sich auch eher darum Pilgerpfade zu sanieren, Festzelte aufzubauen und das Catering für die Feuerwehr Weihnachtsfeier zu machen.
      1 2 Melden
    • Pokus 11.11.2016 09:55
      Highlight Krine Ahnung was die GSOA will.
      Ist doch viel besser als Schüsse zu verballern, damit man nächstes Jahr wieder gleichviel bekommt, die man dann wieder verballern muss, damit man ein Jahr darauf sie wieder verballern muss... ok? ist kompliziert, ich weiss.
      1 2 Melden
    • Fumo 11.11.2016 10:14
      Highlight Besser?
      Ein Staat wo das Militär inländische Befugnisse erhält wäre besser?
      Ich glaube du denkst nicht besonders weit.
      0 0 Melden
    • Pokus 11.11.2016 11:08
      Highlight Denkst du überhaupt? Gnihi xD
      Ausser im Inland lässt sich unser Militär doch erst recht nicht nutzen.
      Das ist symbolisch dafür da, zu zeigen dass wir unsere Neutalität wahren können. Wem willst du das zeigen? Und was bringen da 4 Milliarden xD
      Den Infrastruktur-Im-Notfall-zur-Vergung-stell Teil kann auch jeden beliebigen anderen namen tragen, zB Zivilschutz.
      1 0 Melden
    • 321polorex123 11.11.2016 15:33
      Highlight Oh, eine Militär-Diskussion.
      0 0 Melden
    600

Vom Lehrmeister belästigt: «Die junge Frau hat sehr mutig gehandelt»

Susanne Nielen, Leiterin der Opferhilfe Aargau-Solothurn, nimmt Stellung zum aktuellen Fall von sexueller Belästigung einer jungen Frau durch ihren Lehrmeister. Und es gibt News zum Täter und weiteren Fällen.

Frau Nielen, wie beurteilen Sie das Verhalten der Lernenden im aktuellen Fall?Susanne Nielen: Sie hat sehr mutig und selbstbewusst gehandelt, indem sie sich nicht einschüchtern liess, sondern gekündigt und den Lehrlingsverantwortlichen angezeigt hat. Wir hätten eher dazu geraten, sich vorerst krankschreiben zu lassen und den Fall beim kantonalen Lehrlingsamt zu melden. So hätte die junge Frau ihren Lohnanspruch nicht verloren – aber sie hat sich offenbar selber für einen anderen Weg …

Artikel lesen