Schweiz

St.Gallen verbietet Konzert von Rechtsradikalen und sucht Informanten

Publiziert: 10.01.17, 09:17 Aktualisiert: 10.01.17, 10:14

Gemäss öffentlich zugänglichen Informationen ist am Samstag ein Unterstützungskonzert für das Parteihaus PNOS geplant. Der Veranstaltungsort ist nicht bekannt, soll sich aber in der Schweiz befinden. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Durchführung der Veranstaltung im Kanton St.Gallen verboten.  

Die St. Galler Kantonspolizei hat ein Rechtskonzert, das am kommenden Samstag irgendwo in der Schweiz stattfinden soll, präventiv verboten. Der organisierenden Pnos wurde eine entsprechende Verfügung zugestellt.

Informanten gesucht

Erfahrungsgemäss werden bei Anlässen rechts- oder linksextremer Kreise Demonstranten der jeweiligen Gegenseite mobilisiert, weshalb mit folgenreichen Auseinandersetzungen gerechnet werden muss, heisst es in der Mitteilung. Um die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, verbietet die Kantonspolizei St.Gallen die Durchführung der Veranstaltung im Kanton St.Gallen. Dem Parteipräsidenten der PNOS wurde eine entsprechende Verfügung zugestellt.  

Der Veranstaltungsort ist bislang nicht bekannt gegeben worden. Sollten Räumlichkeiten für das geplante Konzert im Kanton St.Gallen zur Verfügung gestellt werden, bitten wir Personen, die Hinweise dazu machen können, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen zu melden.

Kritik wegen Konzert in Unterwasser

Die St. Galler Polizei und Staatsanwaltschaft waren letzten Herbst in die Kritik geraten, weil sie am 15. Oktober ein von Rechtsextremen organisiertes Konzert in Unterwasser mit rund 5'000 Teilnehmenden nicht verhindert hatten.

Eine Woche danach war an einer Pnos-Veranstaltung in Kaltbrunn ein Musiker aufgetreten, für den für die Schweiz ein Einreiseverbot galt. Die Polizei hatte ihn erst nach dem Konzert an die Grenze verfrachtet.

Im Dezember teilte dann die Staatsanwaltschaft mit, dass sie im Zusammenhang mit dem Aufmarsch der Rechtsradikalen in Unterwasser kein Strafverfahren eröffnen werde. Es hätten sich keine Anhaltspunkte für strafbares Verhalten finden lassen. (whr/sda)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
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  • stamm 10.01.2017 22:40
    Highlight Das sie das tun müssen, ist eigentlich klar. Dass es bei einer solchen Veranstaltung zu Problemen gekommen wäre, bezweifle ich. Ich von mir aus finde auch, dass die 1. Mai Demo unterbunden werden soll. Arbeitertag.... Haha! Die Hälfte arbeitet wohl kaum irgendwo...
    3 9 Melden
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  • Mats Brun 10.01.2017 11:41
    Highlight ich finde du solltest deinen namen in braunerriese umbennen.
    18 5 Melden
    • roterriese 10.01.2017 12:34
      Highlight Du hast ein "z" vergessen bei deinem Namen
      3 13 Melden
    • Electric Elephant 10.01.2017 13:34
      Highlight Naja, vom Inhalt seiner Posts her fände brauner Zwerg irgendwie passender.
      @roterriese: Hast eigentlich irgendwo ein copy/paste-Archiv von den immer gleichen links-ist-noch-viel-schlimmer Posts oder tippst die alle einzeln? Was machst Du nur mit Deiner Zeit, wenn Du Grad keine Neonazis verharmlost?
      11 4 Melden
    • Mats Brun 10.01.2017 13:44
      Highlight im gegensatz zu dir verstecke ich mich nicht hinter einem pseudonym. echt jetzt, von dir lese ich nur verharmlosende posts zu rassismus, faschismus, rechter gewalt etc. und dass ja linksradikale genau so schlimm seine, was einfach nicht stimmt.
      11 3 Melden
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  • roterriese 10.01.2017 10:13
    Highlight Mit dieser Argumentation müssten auch die alljährlichen 1. Mai Demos verboten werden..
    29 56 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2017 10:54
      Highlight Ja, eigentlich schon. Wenn ein Konzert präventiv verboten wird, weil es in dessen Umfeld zu Straftaten kommen könnte, müssten die 1. Mai-Umzüge ebenfalls verboten werden. Dort kommt es ja zuverlässig jedes Jahr zu Straftaten.

      Den Unterschied müsste ein Jurist erklären. Evtl. liegt er darin, dass ein Konzert eine private Veranstaltung ist und der 1. Mai zudem eine Tradition hat.
      17 7 Melden
    • baBIELon 10.01.2017 11:24
      Highlight Der 1.Mai Umzug ist am Tag der Arbeiter und das Weltweit...
      Dass es nebenbei fast immer zu Straftaten kommt ist bedauernswert aber mit schwarzen Schafen muss man in einer Demokratie leider leben können
      24 6 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 15:03
      Highlight Immer dieselben langweiligen Kommentare. Wird am 1. Mai irgend ein Massenmord verehrt und zu gegröhlt und gesoffen?
      Warum verharmlost du dieses braune Pack?
      13 5 Melden
    • roterriese 10.01.2017 15:41
      Highlight Weil die Begründung rechtsstaatlich gesehen mehr als fragwürdig ist.
      3 9 Melden
    600
  • Frau Dr. Gähn 10.01.2017 09:40
    Highlight Bravo
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