Schweiz

Kapo St.Gallen liess rechtsextremen FLAK-Sänger trotz Einreiseverbot auftreten

Publiziert: 27.10.16, 13:44 Aktualisiert: 27.10.16, 13:58

Hier trat er auf. Bild: KEYSTONE

Der Sänger der rechtsextremen Band FLAK ist am Samstag trotz Einreiseverbot bei der Feier der PNOS aufgetreten. Die Polizei liess ihn gewähren. Aus Verhältnismässigkeit habe man ihm das Einreiseverbot erst nach dem Konzert ausgehändigt.

Die St. Galler Kantonspolizei reagierte am Donnerstagmittag auf Medien-Berichte, wonach Teilnehmer des Treffens in sozialen Medien die Polizei verhöhnt und ihr einen Handel mit der PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) unterstellt hatten.

Die St. Galler Kantonspolizei habe eine Einreisesperre beim Bundesamt für Polizei beantragt, um den Auftritt des Musikers zu verhindern. Obwohl die Grenzbehörde informiert war und die Polizei mehrere Fahrzeuge und Personen kontrolliert habe, konnte der deutsche Sänger unerkannt nach Kaltbrunn in das Versammlungslokal gelangen.

Weder die PNOS noch die Musikgruppe FLAK seien in der Schweiz verboten. «Aus Gründen der Verhältnismässigkeit im Rahmen des Gesamteinsatzes entschied sich die Kantonspolizei St. Gallen, dem Mann erst nach seinem Auftritt das Einreiseverbot auszuhändigen», heisst es im Communiqué.

Geschlossene Veranstaltung

Wie Mediensprecher Gian Rezzoli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte, hat die Polizei gewusst, dass sich der Sänger trotz Einreisesperre im Saal aufhielt. Weil es sich um eine geschlossene Gesellschaft handelte, habe die Polizei jedoch keinen Grund gehabt einzugreifen. «Wir mussten an verschiedenen Orten für Ruhe und Ordnung sorgen. Diesen Auftrag haben wir erfüllt», erklärte der Mediensprecher.

Der Sänger sei nach der Feier mit dem Einreiseverbot konfrontiert und anschliessend an die Grenze begleitet worden. «Wir konnten doch die geschlossene Veranstaltung nicht stürmen, nur weil dort ein paar rassistische Lieder gesunden wurden», sagte Rezzoli. Dies bedeute jedoch keineswegs, dass die Polizei rechtsextremes Gedankengut als positiv bewerte.

Die Polizei hatte die Parteiveranstaltung der PNOS vom vergangenen Samstag polizeilich begleitet, nachdem die Behörden am vorhergehenden Wochenende in Unterwasser von einem Rechtsrock-Konzert mit rund 5000 Besuchern aus Europa überrumpelt worden waren. (sda)

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Gina226 - 6.4.2016
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  • Yallix 28.10.2016 01:26
    Highlight "Wir konnten doch die geschlossene Veranstaltung nicht stürmen, nur weil dort ein paar rassistische Lieder gesunden wurden" - da weiss man allmählich wirklich nicht mehr, welcher Mist brauner ist: Diese Aussage Rezzolis oder die Gesinnung, die eine solche Ausssage nahelegt...


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  • Rim 27.10.2016 21:52
    Highlight Die Kapo St.Gallen hat inzwischen mit zumindest vier ;-) Falschinformationen ihre Kompetenz "bewiesen". Fast so clever wie der deutsche Nazi mit der erschlichenen ( unter Vortäuschung falscher Angaben) Bewilligung für das Nazi"konzert". DE Neonazis sind also fast so "intransparent" wie die Kapo St. Gallen...' ;-) Ein weites Feld. Das es zu "erforschen und zu ergründen gibt". Spannend. Bleiben wir dran. Ergebnisse gibts dann zum "richtigen Zeitpunkt". Ganz bestimmt. Inzwischen lassen wir sie am Besten weiterwursteln. Die Nazis und die Kapo. Ok?
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  • essy* 27.10.2016 17:15
    Highlight Ein Teilaspekt der ist doch Verhältnismässigkeit ist doch, dass von mehreren Massnahmen, die zum Ziel führen, die mildeste gewählt werden soll.
    Der Sinn des Einreiseverbots ist ja offensichtlich: Einreise verhindern, so dass Störungen der allgemeinen Ordnung vorgebeugt wird. Dadurch, dass dieses erst im Nachhinein aushändigt wird, vereitelt man dieses Ziel. Und die Polizei dann auch noch so "ach, das bisschen Rassimus", fühlt sich dann nicht einmal dann verpflichtet einzugreifen.
    Aber dieser peinliche Haufen findet wohl immer eine Ausrede, wieso sie ihren Job nicht recht erledigen können.
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  • Eisenhorn 27.10.2016 17:07
    Highlight Das grosse Konzert konnte man ja noch auf Inkompetenz der Behörden schieben, das ein paar St. Galler Polizisten nicht gegen X hundert Glatzen angehen ist klar und logisch. Das der Einsatzleitzer rein ist verdient grossen Respekt und Mut. Aber das hier...

    Die St. Galler Polizei scheint auf dem rechten Auge blind zu sein.

    Ein Skandal aus meiner Sicht, und wer mich von den Kommentaren kennt weiss das ich das Wort nicht all zu oft benutze...
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  • roterriese 27.10.2016 17:04
    Highlight Und wieder wird in der Kommentarspalte linke Gewalt relativiert und verharmlost.
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    • Fabio74 27.10.2016 17:08
      Highlight Du nervst..thema ist FLAK und Nazis.
      Und das Versagen des Staates in diesem Fall.
      Wenn du lieber Nazis hast die zu Gräueltaten grölen und Gewalt gegen Menschen verherrlichen, ist das dein Problem.
      Die Idioten die Autos abfackeln sind lästig und dumm.
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    • roterriese 27.10.2016 17:12
      Highlight Ich habe mich auf die Kommentarspalte bezogen und da sind beide extreme wieder Thema. Z. B. Lowend: "Ist ja auch schlimmer für Bünzlis, wenn Autonome vielleicht mal ein Auto anzünden. Die Faschisten zünden dafür gerne Ausländer an [...]"
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    • Lowend 27.10.2016 18:00
      Highlight Kommt ihr Nick eigentlich von ihrem hochroten Kopf, wenn sie mit ihren Freunden zusammen die Kommentarspalten füllen, oder entspringt er eher dem Wunsch, nicht nur national, sondern, wie die "Roten" auch, noch ein wenig sozialistisch zu sein?
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    • Sapere Aude 27.10.2016 18:03
      Highlight Du hast ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, wo nicht einmal linke Gewalt verharmlost wird, sondern gerade die Verharmlosung rechter Gewalt durch deine Gesinnungsgenossen exemplarisch diskutiert wird. Ab
      10 1 Melden
    • Sapere Aude 27.10.2016 18:11
      Highlight Ein aus dem Kontext gerissenes Zitat beweisst noch gar nichts, vorallem nicht wenn es im besagten Kommentare exemplarisch gerade um die Verharmlosung von Rechter gegenüber linker Gewalt geht. Selbst dein Gesinnungsgenosse Blocher scheint es nicht notwendig zu sein, diese Anlässe zu kritisieren. Gewalt ist an sich zu verurteilen. Linksextreme Gewalt richtet sich in erster Linie gegen Eigentum und Besitz, rechtsextreme immer gegen Menschen. Beides ist zu verurteilen.
      12 1 Melden
    • Lowend 27.10.2016 18:20
      Highlight Danke Sapere Aude. Ich bin voll mit ihnen einverstanden, würde aber bei ihrem letzten Satz noch einen Nachsatz wie folgt anbringen:
      "Beides ist zu verurteilen", auch wenn es kaum zu vergleichen ist.
      9 1 Melden
    • roterriese 27.10.2016 20:03
      Highlight Genau dieses Vorurteil von Sapere Aude, dass sich linksextreme Gewalt in erster Linie gegen Eigentum und Besitz richten würde, ist eben falsch. " Anzahlmässig hat die linke Gewalt (bei 986 Körperverletzungen im 2015) beinahe zur rechten Gewalt (mit 1116 Körperverletzungen im 2015)aufgeschlossen". Und ja, beides ist zu verurteilen.
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    • Fabio74 27.10.2016 20:48
      Highlight @roterriese: Wenn man dich ernst nehmen soll, erwarte ich einen Kommentar, der dieses Nazipack klar und deutlich verurteilt, ohne im nächsten Satz, aber die Linken.....
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    • Sapere Aude 27.10.2016 20:59
      Highlight In den letzten Tagen und Wochen haben Rechtsextreme eine Polizeistation in Deutschland angegriffen und Polizisten über den Haufen geschossen. Zusätlich die NSU Morde, wo ein guter Freud der Mörder Verantstalter des Konzerts im Toggenburg war. Nicht zu vergessen die brennenden Asylheime in Deutschland. Solche Extremisten können in der Schweiz ungehindert Anlässe organisieren. Das ist bedenklich. Btw. Im Gegensatz zur SVP distanziert sich die SP jeweils dezidiert von linksextremer Gewalt. Blocher hat gerade wieder solche Anlässe verharmlost und genau das ist das Problem.
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  • Humbolt 27.10.2016 15:44
    Highlight Langsam wirds peinlich! Hat die Kapo auch mal was von Prinzipien gehört? Rassismus sollte konsequent angegangen werden, fertig.
    Wenn der PR-Typ schon solche Aussagen macht, dann will ich nicht wissen wie da sonst noch kommuniziert wird.
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  • Sapere Aude 27.10.2016 15:26
    Highlight Der Zweck des Einreiseverbot war es doch den Auftritt zu verhindern. Stattdessen erhält ein Extremisten ein staatliches Taxi bis an die Grenze. Man stelle sich vor, Pierre Vogel wäre trotz Einreiseverbot eingereist und hätte in der Annur Moschee in Winterthur eine Predigt gehalten und wäre erst danach ausgewiesen worden.
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  • gs_elevator 27.10.2016 15:23
    Highlight die polizisten im toggenburg, welche sich fürchteten, ton- und bildaufnahmen vor 5000 glatzen zu machen, kann man ja noch verstehen.

    aber das vorgehen in kaltbrunn ist an dilettantismus wohl nicht mehr zu überbieten. hat hier der einsatzleiter die veranstalter auch über sein "vorgehen" in kenntnis gesetzt, dann die tür geschlossen und im polizeiauto das radio aufgedreht damit man ja nichts hört?!?

    unglaublich. die st. galler kapo kommt mir vor wie die drei affen unten. sprecher rezzoli disqualifiziert sich gleich selbst mit seiner aussage...
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  • Lowend 27.10.2016 14:42
    Highlight «Wir konnten doch die geschlossene Veranstaltung nicht stürmen, nur weil dort ein paar rassistische Lieder gesunden wurden»
    Sie mussten da gar nichts stürmen, denn die Polizei war vor Ort und schützte die Faschisten und den rassistischen Sänger vor herbeigeredeten Übergriffen, aber linke Gegendemonstranten konnten sie dafür an ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung hindern?
    Die St. Galler Polizei scheint ein echtes Problem zu haben? Demokratischer Protest wird verhindert, faschistische, rassistische und rechtsextremistische Gruppierungen werden geschützt
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    • TheMan 27.10.2016 15:07
      Highlight Also du nennst das Freie Meinungsäusserung, wen man es zulässt, das Linksextreme vor den Rechten "Demonstrieren"? Also Freie Meinung hatten Sie. Nur die Polizei wollte keine Ausschreitungen. Und Linke Chaoten werden nie Geschützt? Ich sag mal Kochareal in Zürich. Ilegal Besetzt, Polizei war dort, Linke Extreme haben Randaliert, kamen ins Gefängnis, danach wieder Frei ohne was zu Bezahlen. Wermuth ist auch so ein Hausbesetzer. Aber he mimimimi
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    • TheMan 27.10.2016 15:39
      Highlight Auch die Rechten haben ein Recht auf Meinungsfreiheit. Aber Lowend hätte lieber eine Ausschreitung gehabt. Von Links Provoziert und angefangen. 👏👏👏👏👏
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    • Lowend 27.10.2016 16:30
      Highlight Rechte dürfen ganz klar ihre Meinung kundtun, auch wenn das Gebrabel meist total unlogisch und diskriminierend daherkommt.
      Aber warum nehmen Sie Faschisten, Nazis und Rechtsextremisten, also allessamt Feinde von Demokratie und Rechtssraatlichkeit in Schutz?
      Ihr Nicht-SVPler von der SVP müsst euch mal ganz eindeutig und ohne jede Hintertür von diesen Antidemokraten distanzieren, aber sogar euer Oberguru zeigt seine Bewunderung für dieses Pack ganz offen, wenn er meint, dass sie alle ja ganz brav waren. Wer sich nicht klar von Nazis distanziert ist für mich daher ein übler Nazisympathisant!
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    • Lowend 27.10.2016 16:51
      Highlight Woher kommt eigentlich ihr blinder Hass gegen alles was links oder sozial ist, denn in dem Fall hat die AntiFa vorbildlich agiert!
      Sie haben weder demonstriert, noch haben sie versucht, die Veranstaltungen zu stören, sondern sie haben sich an die Presse gewandt und so auf diese skandalösen Zustände in der Ostschweiz hingewiesen. Ganz ohne Krawall, ohne eingeworfene Scheiben, oder sonst irgend einer Sachbeschädigung, ausser dass sie die Sache der Neonazis beschädigte und auf deren antidemokratisches und rassistisches Treiben hinwies, was aber nur die rechtsextremen Kreise stören könnte!
      32 4 Melden
    • Fabio74 27.10.2016 17:11
      Highlight Lowend: eingeimpft durch 20 Jahre Hasskampagne der SVP und totales Versagen der anderen Parteien aufzustehen und mal Klartext mit Herrliberg zu reden.
      @The Man: Meinungsfreiheit endet bei Gewalt und Mordverherrlichung.
      Aber man weiss bei euch wo man euch findet. Tief im rechten Sumpf
      22 1 Melden
    • Sapere Aude 27.10.2016 17:32
      Highlight TheMan, Rassismus und Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.
      18 0 Melden
    • Nevermind 27.10.2016 17:32
      Highlight Die hoffen vielleicht auf eine national befreite Zone. Und in St. Gallen werden halt grad die Vorbereitungen getroffen und da sollt ihr nicht stören.
      7 0 Melden
    • TheMan 27.10.2016 18:14
      Highlight Lowend ich distanziere mich, klar weg von Linksextremismus und Rechtsextremismus. Finde es einfach Peinlich, das es immer nur Links Gut, Rechts Schlecht heisst. Fabio74 bei Uns? Nach dir bin ich also Nach wie Vor ein SVP Sympathisant? Echt jetzt? Hast dus immer noch nicht kapiert? Weder SVP noch SP. Ich hab sogar mal Geschrieben. Wie man mit einem Rechtsextremen umgehen sollte. Was dabei herauskam? Ablehnung Eurer Seite. Bist du so Blind oder hat dies nur den Anschein? Meinereiner Wählt keine Partei. Somit isch es nicht meine. Kapiert? Oder zu wenig Grips?
      1 9 Melden
    • Lowend 27.10.2016 18:26
      Highlight Ihre innere Welt scheint genau so unkonventionell und komplex, wie ihre Grammatik zu sein und vielleicht rühren daher die vielen Missverständnisse von den vielen Menschen, die Sie für einen typischen Vertreter der SVP Politik halten. Manchmal bin ich ja froh, dass das nicht nur mir mit Ihnen so geht!
      8 0 Melden
    • Fabio74 27.10.2016 20:50
      Highlight @TheMAn: Warum fabulierst du von Meinungsfreiheit für alle? Wenn die Meinung der Nazis sich auf Völkermord, Ausrottungvon Minderheiten etc beschränkt?
      Dieser Hass und diese Hetze ist nicht durch Meinungsäusserungsfreiheit gedeckt, sondern ein Verbrechen
      8 0 Melden
    • TheMan 27.10.2016 23:04
      Highlight @Fabio74 Meinungsfreiheit, ist soweit ich weiss ein Menschenrecht. Und da diese "Party" in einem Geschlossenem Raum war und eine Geschlossene Gesellschaft, solange kann und wird die Polizei nichts Unternehmen. Und Fabio74, wen ich so Rechts wäre wie du behauptest. Warum nehm ich dan die Juden in Schutz? Und alle Ausländer, die sich Benehmen? Ich habe nur was gegen Kriminelle. Lowend wegen Schreibfehler, kann man nicht sagen, welche Partei diese Person Wählt. Den Menschen machen nun mal Fehler.
      0 6 Melden
    • Yallix 28.10.2016 01:29
      Highlight (2/2) Die Auffassung, Meinungsfreiheit sei aufgrund - materieller - Wirkungslosigkeit grundsätzlich zu schützen, passt zwar perfekt in unsere Zeit, wo der Durchschnitt seine geistigen Fähigkeiten auf materielle Messbarkeit reduziert hat - aber zur Bewältigung des komplexen menschlichen Lebens und Strebens reicht dies trotzdem nicht aus.
      3 0 Melden
    • Yallix 28.10.2016 01:30
      Highlight (1/2) Soll ein uneingeschränktes Recht auf freie Meinungsäusserung bestehen?
      Wer dieser Auffassung ist, sollte sich dringend einmal Gedanken zu den Zusammenhängen zwischen Ideen, Motivationen und Handlungen machen.
      Literaturtipp:
      Heinz Heckhausens "Motivation und Handeln"
      Internet: Heckhausens "Rubikonmodell der Handlungsphasen"
      3 0 Melden
    • TheMan 28.10.2016 18:15
      Highlight Yallix Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und ein Grundrecht in der Schweiz. Möchtest du es Beschneiden, müsste man die Menschenrechte aufgeben. Und das wollen die Linken nicht was auch gut ist. Was aber Strafbar ist, der Dölfligruss und das HH in der Öffentlichkeit. Soweit ich weiss. Da aber die Versammlung nicht Öffentlich war, war sie keine Strafbare Handlung.
      0 2 Melden
    • Yallix 29.10.2016 00:19
      Highlight @TheMan
      1. Es ist kein Menschenrecht, menschenverachtende Meinungen abzugeben, das nennt sich schlicht Menschenverachtung.
      Ich verweise dazu auf meine Literaturtipps.
      2. Zum Dölfligruss:
      http://www.bestimmt.ch/wp-content/uploads/2014/09/Natzionalismus-reloaded-1.-Teil.pdf
      1 0 Melden
    • Yallix 29.10.2016 00:23
      1 0 Melden
    600
  • who cares? 27.10.2016 14:40
    Highlight Jaja ein paar rassistische Lieder. Keine grosse Sache. Was sind schon Gesetze? Was ist schon der Auftrag der Polizei Gesetze durchzusetzen? Hauptsache die Nazis können ungehindert ihr Gedankengut feiern. What...
    73 7 Melden
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  • pun 27.10.2016 14:33
    Highlight Wahnsinn! Erst stolz präsentieren, dass man das Einreiseverbot durchgesetzt habe und jetzt kommt raus, dass die Polizei nur Begleitschutz gegeben hat, als der Zweck des Schweiz-Aufenthalts bereits erfüllt wurde...
    68 2 Melden
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  • pamayer 27.10.2016 14:33
    Highlight Und wenn nun die Berner Reitschule ein Konzert im Löwen organisiert hätte??
    18 30 Melden
    • Dr. Zoidberg 27.10.2016 14:42
      Highlight ogottogott, linke! alles linksradikale! terror! mindestens!!!

      da wäre natürlich eine hundertschaft aufmarschiert und hätte im zweifel mit tränengas und schlagstock die veranstaltung beendet, wegen chaoten und gefahr im verzug, weischt. die wären ja nicht um 2 im bett gewesen und hätten eventuell auch noch eine flasche aufs trottoir geworfen. sowas geht nicht.
      48 5 Melden
    • Lowend 27.10.2016 14:51
      Highlight Ist ja auch schlimmer für Bünzlis, wenn Autonome vielleicht mal ein Auto anzünden. Die Faschisten zünden dafür gerne Ausländer an, aber weil jeder Bünzli ein Auto besitzt, ist dass für die viel schlimmer, denn Ausländer besitzen sie ja (bisher noch) keine.
      28 4 Melden
    • ElendesPack 27.10.2016 17:15
      Highlight Ja, Linksautonome zünden vielleicht mal ein Auto an. Ist ja nicht so schlimm....Autobesitzer sind eh alles Faschos. Und verletzen tun Linke auch nie, weil Polizisten sind ja keine Menschen und Leute, die dummerweise grad an einer Demo vorbeilaufen und einen Stein abkriegen, sind eh selber schuld...

      Ein drolliges Extrembeispiel von Pazifismus:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/proteste-in-griechenland-drei-tote-in-athen-bank-in-flammen-1985641.html

      1 14 Melden
    • Lowend 27.10.2016 17:29
      Highlight Finden sie es in dem Fall auch viel schlimmer, wenn mal eine Scheibe eigeschlagen wird als wenn einem Asylbewerber die Zähne ausgeschlagen werden, oder was soll ihr einseitiger Kommentar, der von ganz rechts aussen auf Linke einprügelt und sie auf infame Art zu Mördern stempeln will?
      10 1 Melden
    • ElendesPack 27.10.2016 18:50
      Highlight Keine Ahnung, wie Sie, Lowend, ständig auf diese abenteuerlichen Interpretationen anhand eines Eintrags kommen. Aber einen gewissen Unterhaltungswert kann ich Ihnen nicht absprechen.
      Und bezüglich einseitigem Kommentar: Dass Sie ständig das 4. Reich hinter jedem Eck hervorgucken sehen, ist doch auch ein wenig monothematisch.
      2 7 Melden
    • Fabio74 27.10.2016 20:52
      Highlight @elendes Pack: Das 4. Reich nicht, aber Faschisten an der Macht. Diese Chance ist grösser als die islamistische Übernahme Europas.
      Darum kein Fussbreit dem Faschismus!
      8 1 Melden
    • ElendesPack 27.10.2016 21:05
      Highlight Oh ja, da besteht eine Riesenchance....vor allem, wenn man jede Regung rechts der Mitte gleich panisch als Faschismus ansieht. Die Penisköpfe in Unterwasser und die Flaschen von PNOS sind doch ehrlich gesagt nichts Anderes als ein Randphänomen. Solche Leute werden auch von den etablierten Konservativen höchstens mit der Kneifzange angefasst, was nicht besonders verwunderlich ist, wenn man nur schon das Verhältnis zwischen Konservativen und NS im 3. Reich anschaut. No friends.
      Ein Bisschen weniger Panik würde nichts schaden.
      1 6 Melden
    • Lowend 27.10.2016 22:00
      Highlight Aber warum hat dann die SVP so viel Mühe, sich klipp und klar von allen Formen des Rechtsextremismus zu distanzieren?
      Mir genügt ihre Verharmlosung der Nazis einfach nicht, da diese in vielen Ländern Europas, durch die Duldung von Konservativen, zur bestimmenden Kraft geworden sind?
      Mir fehlt da einfach eine klare Ansage der SVP-Oberen, die sie sich vom "Gedankengut" der Nazis abgrenzt und sich so wieder als nationalkonservative Partei zu erkennen geben, aber was Blocher dazu gesagt hat, ist das pure Gegenteil!
      Solche Abgrenzung verlangt übrigens die SVP auch von Muslimen bzgl. den Islamisten!
      7 0 Melden
    • ElendesPack 27.10.2016 22:10
      Highlight Wow....Lowend, wir reden auf einmal wie normale Menschen miteinander. Ich bin ganz durcheinander...

      Aber im Ernst: Ihre Frage ist berechtigt. Ich gebe Ihnen die Antwort, die (leider) völlig wahr ist. Die SVPler sind ungebildete Hunnen und so steht es leider auch mit Front National und anderen Pfeifen. Diese Leute sind auch keine Konservative, sondern verkleidete Neoliberale, die einfach nach Volkes Mund plärren. Pfister z.B. ist ein klassischer Konservativer. Konservative findet man z.B. auf "Sezession.de". Die haben all die Romantizisten Deutschlands gelesen, Heidegger (den ich hasse)...
      1 1 Melden
    • ElendesPack 27.10.2016 22:14
      Highlight ...Nietzsche, Jünger, Macchiavelli, Clausewitz, Schoppenhauer, Pascal etc.
      Glauben Sie, dass irgendein SVPler jemals einen der vorgenannten gelesen hat? Überhaupt jemals gelesen hat? Klar, Blocher und Mörgeli haben eigentlich eine gute Bildung und sie HABEN gelesen, aber sie haben dummerweise keinen Charakter.
      Dennoch: Die sog. Neue Rechte ist NICHT PNOS, Unterwasser-Nazipöbel und dergleichen. Auch eine Le Pen hat mit diesem Haufen wenig zu tun und ekelt sich davor. Das gilt übrigens auch für Pegida und Identitäre. Es gibt da praktisch keine Schnittflächen zu den 3. Reich-Romantikern.
      1 2 Melden
    • Lowend 27.10.2016 22:46
      Highlight Da bin ich mal nahe beim "elenden Pack" ;-)
      Es ist einfach dieses andauernde kokettieren der SVP-Führung mit der eindeutigen Symbolik des Rechtsextremismus, was eindeutig zum Machtkalkül dieser Partei gehört, um so von aufgeheizten Stimmungen am rechten Rand zu profitieren.
      5 0 Melden
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  • Jaing 27.10.2016 14:24
    Highlight Eine Bankrott-Erklärung für die St. Galler Polizei.
    76 7 Melden
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  • Bandito 27.10.2016 14:18
    Highlight Kapo St.Gallen...Pussis...richtige Pussis...
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Wie eine Schweizer Bergbeiz plötzlich zum schönsten Ort der Welt wurde und warum Ashton Kutcher daran nicht ganz unschuldig ist

Spektakulär an einem 100 Meter hohen Felsband klebt das Bergrestaurant Äscher. Lange wussten das vor allem die Appenzeller. Dann kam das Internet und es begann ein modernes Märchen. 

Es war einmal eine Alphütte Namens Äscher. Einsiedler und Sennen hielten sich hier auf. Sie begannen Getränke und Speisen zu verkaufen. Das war um 1800. Mit dem Wirtschaften hatten sie Erfolg; aus der Alphütte wurde ein Berggasthaus. Das war um 1900. Der idyllische Ort erlangte eine immer grössere Bekanntheit. Dank Erzählungen wie «Ekkehard» des Deutschen Dichters Joseph Victor von Scheffel weit über das Appenzellerland hinaus. 

Weitere 100 Jahre später – das Internet hat längst die Welt …

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