Schweiz

Der gebrochene Scheichen des Scheichs hat den Mitarbeitern der Zürcher Klinik einen riesigen Trinkgeld-Segen gebracht

Publiziert: 21.01.16, 16:06 Aktualisiert: 21.01.16, 16:22

Hamad bin Khalifa Al Thani
Bild: EPA

Nach seiner Operation in der Schulthess-Klinik in Zürich zeigte sich Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani grosszügig. Wie Radio Top weiss, bekam jeder Mitarbeiter, der in dieser Zeit mit dem Scheich zu tun hatte, bis zu 3‘000 Franken Trinkgeld.

Generell ist es dem Spitalpersonal jedoch untersagt, grosse Geschenke anzunehmen. Die Schulthess-Klinik bestätigt, dass sich der Scheich grosszügig zeigte. «Die Mitarbeiter haben vom Scheich einen Geldbetrag erhalten», sagt die Geschäftsführerin der Klinik, Andrea Rytz,auf Anfrage von Radio Top.

«Das haben wir noch nie erlebt. Ein normales Trinkgeld bei uns beträgt 20 bis 50 Franken», so Rytz. Sie hätten juristisch abgeklärt, ob die Mitarbeiter das Trinkgeld annehmen dürfen oder nicht. Die Klinikleitung hat sich entschlossen, den Mitarbeitern bis 150 Franken Trinkgeld zu lassen. Der Rest fliesst in eine Gemeinschaftskasse.

Für die Anreise des ehemaligen Emirs wurde in der Nacht auf den Stephanstag das Nachtflugverbot am Flughafen Zürich aufgehoben, was für Kritik sorgte. (whr)

Saudi Arabiens Waffengeschäfte

Themen

Meistgelesen

1

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, …

2

Linux ist 25 – hier sind die besten Linux-Witze, die (hoffentlich) …

3

Apple muss bluten. Und zwar richtig!

4

Held des Tages! Wie dieser Zürcher Polizist dem kleinen Levi Max den …

5

Wegen der ganzen Burkini-Debatte: 9 Kleidungsstücke, die auch …

Meistkommentiert

1

Fernandes-Wechsel zu West Ham fix +++ Barça holt Cillessen, weil …

2

Das Leben im Bunker – ein Besuch in der Asylunterkunft in Aarau

3

Putin überholt «IS»: Russland tötet in einem Jahr mehr syrische …

4

9 Fragen zum Burkini-Buhei in Nizza, die sich eigentlich jeder stellen …

5

7 Gründe, warum ich als Städter an jedes Eidgenössische Schwing- …

Meistgeteilt

1

Wenn Tiere andere Tiere adoptieren: Die Katze und ihr Baby-Äffchen

2

So. Das Serienauto mit der besten Beschleunigung ist jetzt ein …

3

Diese Vorher-nachher-Bilder zeigen eindrücklich, wie das Erdbeben das …

4

Richter ohne Gnade: Mutter Nazia Mehar und ihre Kinder müssen die …

5

Hallo Kafi. Ich möchte an die letzte Antwort von dir anschliessen, …

33 Kommentare anzeigen
33
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Sching 22.01.2016 12:13
    Highlight Wieso genau wird im Gastro ein Trinkgeld vorrausgesetzt und in der Pflege darf es nicht angenommen werden? Die Löhne sind ja an beiden Orten nicht so rosig...
    2 0 Melden
    600
  • arpa 22.01.2016 08:47
    Highlight Ich persönlich gebe Trinkgeld weil ich mit eiber Dienstleistung zufrieden war.Weil genau diese Pflegerin gut für mich gesorgt hat bekommt sie ein Trinkgeld.Nicht weil das Zimmer sauber ist oder der Schnee am Eingang geräumt wird. Auch nicht die unmotivierte depressive Pflegerin soll etwas bekommen,sondern meine gewählte Person,für ihre Art.Bin absolut gegen Teilen, da es sich viele nicht verdient haben. Als Servicetechniker habe ich viel Trinkgeld bekommen,weil ich pünktlich,freundlich und ehrlich war.Als Callcenterangestellter hatte ich die selben Qualitäten, bekam jedoch nie Trinkgeld.pech!
    3 2 Melden
    600
  • Ahed 21.01.2016 23:30
    Highlight Mich würde eher einmal Interessieren wieviele Ausnahmefälle während dem WEF stattfinden.
    Heute Morgen um vier Uhr habe ich auch ein Flugzeug gehört.Gestern in der Nacht auch.Das waren sicher keine Notfälle!
    9 2 Melden
    • ramonke 22.01.2016 02:01
      Highlight nein es müssen auch keine notfälle sein. nach internationalem recht können diplomatenjets eigentlich jederzeit starten und landen. ein notfall muss nicht gegeben sein
      9 0 Melden
    600
  • playec1992 21.01.2016 20:57
    Highlight Wie ihr euch alle wieder einlullen lasst.
    Alle werden sauer wenn er mit 3 fliegern die nachtruhe wegen einem verdammten gebrochenem bein stört aber kaum gibt er trinkgeld alle wieder "ja voll lieb". Das er ein diktator ist, ist vergessen. Typisch schweiz. Dummes volk!
    43 28 Melden
    600
  • Herr Lehmann 21.01.2016 19:22
    Highlight Hahaha! 150,- statt 3000,-! Wie engstirnig muss man da sein?!
    37 2 Melden
    600
  • Eisenhorn 21.01.2016 18:00
    Highlight Ich finde das voll OK mit der Gemeinschaftskasse. Wir teilen bei uns Werbegeschenke auch, und zu Weihnachten gibt es eine art Lotterie wo meist jeder etwas bekommt (Eine Flasche Wein z.B).

    Es wäre unfair das Geld nur den Leuten zu geben die direkt mit dem Scheich zu tun hatten. Für einen guten Service braucht es Teamarbeit! Also soll auch das Team davon profitieren.
    45 14 Melden
    600
  • Thanatos 21.01.2016 17:55
    Highlight Bekommen die vom Lärm Geweckten auch etwas?
    18 58 Melden
    • The Firefighter 21.01.2016 19:18
      Highlight Wenn man keinen Fluglärm mag, ist es besser, nicht in der Nähe des Flughafens zu wohnen.
      75 5 Melden
    600
  • Gino Brenni 21.01.2016 17:46
    Highlight Man hätte die Kohle auch einem Projekt spenden können, welches in Katar hilft, funktionierende Spitäler aufzubauen. Scheinen sie dort noch nicht zu haben. Ein Greuel, wie sie hier mit Tausendern um sich werfen, daheim aber ihr Volk unterdrücken.
    35 32 Melden
    • Seperes 21.01.2016 20:07
      Highlight ... oder an eine Hilfsorganisation welche sich in Quatar für die Menschenrechte stark macht. ;-)
      20 4 Melden
    • D00A 21.01.2016 20:16
      Highlight Mag sein, dass sie in Katar keine vergleichbar guten Spitäler haben. Ein Beinbruch schienen und gipsen werden sie wohl aber auch dort können, das ist doch heutzutage ein Routineeingriff. Selbst wenns geschraubt werden muss, aber vielleicht liege ich da falsch.
      Was ich vermute ist, dass der Scheich von Marokko aus (dort startete er galube ich) nicht den langen Weg bis Katar machen wollte und man sich entschied eine nähere Destination mit gutem Ruf anzufliegen.
      15 2 Melden
    • simply smarter 21.01.2016 22:15
      Highlight Warum spenden? Es leiden nicht alle Leute am Helfer-Syndrom.
      9 11 Melden
    600
  • Badmark66 21.01.2016 17:40
    Highlight Ich finde man hätte alles zusammenschütten sollen und dann unter ALLEN Mitarbeitern aufteilen müssen.
    11 14 Melden
    600
  • deleted_160090224 21.01.2016 17:35
    Highlight Wenn diese Regelung so gerecht wäre, müsste von jedem Trinkgeld 95%!! in die Gemeinschaftskasse fliessen.
    Das wäre in meinen Augen fair!!
    Die Mitarbeiter in der Nachtschicht wussten ja nicht, dass so etwas passiert.
    Die Höhe des Betrags ist in meinen Augen vernachlässigbar, es geht ums Prinzip.
    d.h. von 50.- gibt es für den MA ab jetzt noch 2.50 für sich^^
    8 9 Melden
    600
  • Rendel 21.01.2016 17:24
    Highlight Ich find das ok, wenn das in die Gemeinschaftskasse kommt. Nicht jeder konnte den Scheich betreuen und hatte die Chance auf so ein Trinkgeld, obwohl die sicher auch nicht schlechter arbeiten.
    79 11 Melden
    600
  • Nameless Hero 21.01.2016 17:22
    Highlight Oh wow, der Titel, Watson. Inspiriert durch einen Peach-Weber-Witz? 😂
    72 3 Melden
    • Yelina 21.01.2016 18:02
      Highlight sone scheich 😂
      19 2 Melden
    • ben_fliggo 21.01.2016 23:12
      Highlight Titel-Level: Höhöhö
      3 0 Melden
    600
  • Go-away 21.01.2016 17:11
    Highlight Geiler titel😂😂😂
    46 4 Melden
    600
  • simply smarter 21.01.2016 16:41
    Highlight Da bekommt man 3000 Franken und muss alles bis auf 150 wieder abgeben. Typisches Bünzli-Krämerseelentum. Nur noch peinlich sowas.
    90 48 Melden
    • Peter Gasser 21.01.2016 16:56
      Highlight Ist nicht ganz fair für alle Mitarbeiter die nicht mit dem Schweich gearbeitet hatten, aber trotzdem einen tollen Job machten... da ist die Regelung mit der Gemeinschaftskasse viel fairer.
      49 16 Melden
    • Taeb Neged 21.01.2016 17:04
      Highlight Die Differenz zu den 150.- könnte ja auf die Nachtruhe Geschädigten verteilt werden. ;-)
      23 26 Melden
    • Hierundjetzt 21.01.2016 17:23
      Highlight hmmm also ich als Koch erhalte nichts (obwohl ich das essen gekocht habe) und die Lehrtochter, die frische Blumen hingestellt hat, kriegt CHF 3'000.-

      Ich bewundere Ihre Generosität. Aber im Gastgewerbe oder im Tourismus haben Sie nie gearbeitet.

      Sehr simples Gerechtigkeitsempfinden. Mol.
      71 10 Melden
    • simply smarter 21.01.2016 17:53
      Highlight Das Leben war noch nie fair. Deal with it!
      5 19 Melden
    • Peter Gasser 21.01.2016 20:40
      Highlight da täuschen sie sich. Nun ist es ja fair! - deal with it!
      6 2 Melden
    600
  • Rico Holzer 21.01.2016 16:40
    Highlight WOW! Das gibt einen schönen Teamausflug. Können die den Scheich gleich besuchen gehen. 😄
    48 4 Melden
    • HotShot 21.01.2016 17:23
      Highlight Das glaubst aber auch nur du😅
      Eher wird das geld für die teppich etage als boni ausbezahlt, der mitarbeiter bekommt ja schliesslich 150fr...

      Peinlich sowas...
      28 30 Melden
    600
  • Donald 21.01.2016 16:31
    Highlight Gemeinschaftskasse = Dividendenausschüttung? :)
    47 7 Melden
    • Hierundjetzt 21.01.2016 16:37
      Highlight Nö, Kaffeekasse / Reisekasse.

      Für den Einzelnen ist es sicher sehr doof. Ich mein, 3'000.- haben oder nicht haben, spielt schon eine Rolle im Pflegebereich.

      Aus Sicht des Arbeitgebers aber (leider) folgerichtig. Alle haben zum Erfolg beigetragen. Darum soll es auch allen wiederum zugute kommen.
      66 7 Melden
    • Dysto 21.01.2016 16:42
      Highlight Hoffentlich gibts damit eine coole Firmenfeier oder einen Firmenausflug für alle.
      38 3 Melden
    • Züzi31 21.01.2016 16:58
      Highlight Ich denke eher, Donald hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
      6 9 Melden
    • AL:BM 21.01.2016 19:21
      Highlight @Dysto:
      Und was träumen Sie im Schlaf?
      1 1 Melden
    600

Die Party geht weiter – Verträge bis 2021 für Geroldstrasse-Mieter in Zürich

Das Epizentrum des Nachtlebens in Zürich-West befindet sich an der Geroldstrasse. Zwischen Viaduktbögen und Primetower sammeln sich jedes Wochenende Tausende Ausgehfreudige, um in Clubs wie dem Hive und Supermarket zu tanzen, im Rosso Pizza zu essen oder in Frau Gerolds Garten Bier zu trinken.

Der kreativen Oase gleich neben den Gleisen haftet seit längerem etwas Temporäres an. Vor einigen Jahren verfolgte die Stadt, der ein Teil des Geländes gehört, Pläne, hier ein neues Kongresszentrum zu …

Artikel lesen