Schweiz

Bild: STEFANIE LOOS/REUTERS

Chauffeur telefoniert während Fahrt: «Flixbus» fällt im «Kassensturz»-Test durch

Publiziert: 04.10.16, 22:16 Aktualisiert: 05.10.16, 06:54

In einem Test der SRF-Konsumentensendung «Kassensturz» schneiden die Fernbusse von «Flixbus» im Vergleich mit anderen Reisemöglichkeiten schlecht ab. Besonders stark fielen bei der Bewertung Bedenken bezüglich der Sicherheit ins Gewicht.

Für einen Beitrag in der Sendung von Dienstagabend fuhren eine «Virus»-Moderatorin und eine Reporterin des «Kassensturz» dreimal von Zürich nach Mailand. Verglichen wurde dabei zwischen den SBB, dem Fernbusunternehmen «Flixbus» und einer Mitfahrzentrale.

Während die Bahn mit Pünktlichkeit und Komfort punkten konnte und die Mitfahrzentrale dank einfacher Abwicklung auch positiv bewertet wurde, kamen bei der Reise mit dem deutschen Busunternehmen einige Mängel zutage.

Bordtoilette ging nicht

Obwohl alle Anbieter ähnlich lange Fahrzeiten von gut vier Stunden angaben, war die SBB am pünktlichsten: Sie erreichte die lombardische Metropole auf die Minute, exakt nach Fahrplan. Die Reisenden im «Flixbus» mussten sich dagegen etwas mehr gedulden. Hier dauerte die Fahrt drei Stunden länger als geplant.

Auch sei es gemäss dem Beitrag schlecht bestellt gewesen um die Sicherheit: Weil es an Platz für Koffer und Gepäck mangelte, wurden diese in den Gängen deponiert – ein Risiko, sollte es zu einer Schnellbremsung kommen. Zudem funktionierte die Bordtoilette bei einem Testgang nicht. Die Ironie dabei: Selbst der Fahrer habe über die insgesamt etwa sieben Stunden lange Reise eine Pinkelpause einlegen müssen.

Besonders kritisch wurde moniert, dass der Chauffeur während der Fahrt minutenlang telefonierte und dadurch nicht die volle Aufmerksamkeit der Strasse geschenkt habe. Ähnliche Klagen von Zuschauern an die Redaktion bestätigten, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handle.

«Solches Verhalten ist inakzeptabel»

André Schwämmlein, Geschäftsführer von «Flixbus», erklärt gegenüber der Konsumentensendung, dass die rechtzeitige Ankunft am Zielort vom Verkehr abhänge. Komme es zu Stau, seien den Chauffeuren die Hände gebunden.

«Für uns ist die Sicherheit sehr wichtig», sagt André Schwämmlein, Geschäftsführer von «Flixbus». Bild: EPA/DPA

Auf die Kritik an den Chauffeuren angesprochen, nimmt er klare Worte in den Mund: «Solches Verhalten ist nicht akzeptabel.» Jeder Fahrer werde geschult. «Für uns ist die Sicherheit sehr wichtig. Jedem sollte nach der Schulung klar sein, dass das nicht geht», so Schwämmlein. (blu)

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  • 7immi 05.10.2016 09:52
    Highlight wir kaufen biobananen, biomüesli, biomilch, fairtrade schokolade und kaffee, fairtrade unterhosen, fairphones etc. gleichzeitig ist es dann aber vertretbar und scheinbar breit akzeptiert, lohndumpingunternehmen zu unterstützen, um ein wenig geld zu sparen? das kann ich nicht verstehen...
    9 0 Melden
    • Fretzman 05.10.2016 11:00
      Highlight 1. Was hat Bio mit gerechten Löhnen zu tun? 2. Für mich gehts nicht (nur) ums Geldsparen, sondern um neuen Anbietern eine Chance zu geben und die gutgenährte Monopolistin SBB ein bisschen aus der Reserve zu locken. Oder glaubst du wirklich, die SBB hätte Sparbillette aus eigener Initiative ins Sortiment aufgenommen?
      1 5 Melden
    • 7immi 05.10.2016 11:11
      Highlight wir geben geld aus, um unser gewissen zu beruhigen. gleichzeitig sind uns aber menschen unter lohndumping egal.

      konkurrenz ist nicht schlecht, ja. wenn man aber an der sicherheit und beim lohn spart, ist das nicht konkurrenz, sondern wettbewerbsverzerrung...
      5 0 Melden
    • Fretzman 05.10.2016 14:01
      Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass die Busse in einem technisch optimalen Zustand sind. Der Chauffeur darf hingegen nicht unterwegs am Natel hängen, einverstanden. Aber ich sehe nicht, was das mit dem Lohn zu tun haben soll. Zudem Ich würde gerne mal wissen wollen, wie "schlecht" die Flixbus-Chauffeure im Vergleich zu Berufskollegen wirklich verdienen. Die ganze Strassentransportbranche leidet meines Wissens unter dünnen Margen, von daher sind tiefe Löhne dort weitverbreitet. Ist natürlich keine Entschuldigung fürs Telefonieren.
      1 4 Melden
    • 7immi 05.10.2016 16:00
      Highlight das kann ich nicht beurteilen, gehe aber grundsätzlich auch davon aus. über nicht direkt sicherheitskritische komponenten (wc, klimaanlage, ...) hört man aber so einiges.
      die chauffeure werden über unterfirmen angestellt. somit hat der betreiber keine kontrollmöglichkeit und allfällige rechtliche konsequenzen kann man auch abwimmeln, da man den chauffeur nur einmietet. durch das lohndumping brauchen die chauffeure mehrere jobs, was bei den ruhezeiten probleme gibt, so wird getrickst. "unter druck" und lohndumping sind nicht dasselbe. lohndumping ist niedriglohn (~ existenzminimum)
      5 0 Melden
    600
  • Fretzman 05.10.2016 09:03
    Highlight You get what you pay for
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    600
  • Randy Orton 05.10.2016 01:41
    Highlight Ich fahre seit knapp 2 Jahren regelmässig (ca. 15x/Jahr) mit Fernbus/Flixbus nach Deutschland:
    -Wifi funktionierte nicht ein einziges Mal (obwohl damit geworben wird).
    -Bordtoilette ist etwa bei 1/3 der Fahrten gesperrt und darf nicht benutzt werden.
    -Die Klimaanlage fällt im Sommer oft aus, wodurch es im Bus enorm heiss wird.
    -Verspätungen kommen in etwa in 50% der Fahrten vor, in vielen Fällen war es gegen 1 Stunde Verspätung.
    -Die Fahrer unterscheiden sich betreffend Freundlichkeit und Professionalität enorm: von gar keinen Informationen vor/während der Fahrt zu sehr hilfsbereit.
    41 3 Melden
    • kamedron 05.10.2016 06:48
      Highlight So schlimm kann es dann ja doch nicht sein, wenn sie immer noch in der Frequenz Gebrauch machen vom Service ;-)
      28 3 Melden
    • Randy Orton 05.10.2016 12:05
      Highlight Ich sage nicht, dass es schlimm ist, bin schon in übleren Transportmittel unterwegs gewesen. Aber es wäre fair, wenn man weiss, was einen erwartet. Für den Preis ist der Service angemessen.
      2 0 Melden
    600
  • isky 05.10.2016 00:42
    Highlight Pauschalisierende Aussagen aufgrund einer Fahrt... hmm naja.
    Ich bin schon einige Male mit Flixbus von Zürich nach Berlin gefahren (12-13h Fahrzeit). Nette unkomplizierte Chauffeure, faire Preise am Boardkiosk und das WLAN war meistens ganz passabel. Desweiteren 2 grosse Gepäckstücke plus Handgepäck gratis und die Option für 9€ das Velo mitzunehmen, sind neben dem Fahrpreis von 33€ (!) andere gute Argumente für den Bus. Ach ja und dass man sein Ticket bis 2h vor Abfahrt kostenlos umbuchen kann ist wohl auch einzigartig.
    Nein ich arbeite nicht bei Flixbus oder stehe auf deren Lohnliste. ;)
    33 16 Melden
    • CASSIO 05.10.2016 05:00
      Highlight Das hört sich aber ganz genau so an!?!?!
      19 34 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 06:48
      Highlight Warum tut man sich eine 12stündige Reise in einem engen Bus an? Da fahr ich lieber 1. Klasse ICE ab Basel 7h25 und zahle Sparpreise 69 oder 79 euro und kriege noch Getränke und Essen an den Platz serviert. Kann mal rumlaufen
      23 7 Melden
    • Shlomo 05.10.2016 07:08
      Highlight Würde eher sagen die geizige schwäbische Hausfrau
      6 1 Melden
    • isky 05.10.2016 07:40
      Highlight Hmm dann hab ich wohl meinen Beruf verfehlt... bin aber wirklich kein Werbemensch.
      Ich seh das Problem einfach mehr bei den Erwartungen als beim Angebot. Logo gibts kein Business Class Feeling für 33€... Aber neben all den schlechten Erfahrungen gibts halt doch auch Vorteile gegenüber Bahn und Flugi.
      3 1 Melden
    • Fumo 05.10.2016 08:18
      Highlight @Fabio Es gibt vielleicht Menschen die sich den doppelten Preis nicht leisten können. Ja wirklich, wir sind alle unterschiedlich, noch nicht bemerkt?
      2 8 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 14:55
      Highlight @Fumo: Meine Sicht der Dinge: Wenn ich einige Male nach Berlin fahren kann, spielen mir 30 eur keine Rolle. Und wenn doch, fahre ich nicht
      4 0 Melden
    • isky 05.10.2016 21:19
      Highlight Ui wow Leute einmal tief durchatmen, alles ok. Wer hier gerne Bahn fährt in der ersten Klasse und sich sein Toast servieren lassen möchte... Nur zu! Aber die DB hat ja auch so ihre Skandälchen.
      Trotzdem vielen Dank für eure Meinungen! ;)
      0 0 Melden
    600
  • John Smith (2) 05.10.2016 00:13
    Highlight Zur «Ironie» der Pinkelpause für den Fahrer: Bei 7 Stunden Fahrzeit will ich doch hoffen, dass der Fahrer mal eine Pause einlegt. Dazu ist er nämlich sogar gesetzlich verpflichtet. (Ich hab den Kassensturz nicht gesehen, drum muss ich darauf abstellen, was ich hier lese.)
    63 2 Melden
    • Lukas Blatter 05.10.2016 08:01
      Highlight Keine Frage: Der Chauffeur muss – das ist so auch gesetzlich verankert – eine Pause machen. Mit der Ironie bezog ich mich allerdings auf die fehlende Möglichkeit der Fahrgäste, selbst zu bestimmen, wann sie auf die Toilette gehen können.
      6 1 Melden
    600
  • atomschlaf 04.10.2016 23:11
    Highlight Ich fahre zwar viel lieber Bahn als Bus, aber...

    Habe ich auch im konzessionierten Linienbus in der Schweiz schon erlebt, dass der Chauffeur während der Fahrt telefoniert hat.

    Und dass die SBB pünktlich in Milano ankommt, ist nach meiner Erfahrung ein eher seltener Glücksfall!
    71 22 Melden
    600
  • Globidobi 04.10.2016 23:09
    Highlight Ich habe auch schon ein schönes Erlebnis im Flixbus erlebt. Als ich letztes Jahr im Sommer bei etwa 34 Grad von München nach Zürich fuhr, funktionierte die Klimaanlage nicht. Also sind wir nach einer Fahrzeit von 5 Minuten stehen geblieben, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Nach einer halben Stunde, als der Mercedes Mechaniker mit dem Fahrer das Problem analysierte, fand dieser heraus, dass die Klimaanlage nicht eingeschaltet war. Dies sagt einiges über die Sicherheitsschulungen von Flixbus 😉
    50 8 Melden
    • Mädi24 05.10.2016 01:02
      Highlight was hat die klimaanlage mit sicherheit zu tun?
      17 25 Melden
    • plaga versus 05.10.2016 04:34
      Highlight Nichtbeherrschen des Fahrzeuges?
      36 6 Melden
    600
  • Madison Pierce 04.10.2016 23:01
    Highlight Ist sowieso ökologischer Unsinn, den Dieselbus zu nehmen, wenn es eine Zugverbindung gibt.

    Unternehmen, deren Hauptargument der Preis ist, sind mir zudem unsympathisch. Das riecht immer so nach Lohndumping und Ausnutzung von Mitarbeitern.
    75 21 Melden
    • lucasm 05.10.2016 00:03
      Highlight Nur blöd, dass reisebusse durchschnittlich weniger CO2 pro kopf und km ausstossen als die bahn... gerade im ausland, wo strom oft aus kohle gewonnen wird.
      46 10 Melden
    • Stipps 05.10.2016 07:28
      Highlight @lucasm: lol gut gekontert ;-) Zug = elektrisch = Steckdose ist etwas so wie Essen = Migros (wächst im Regal) oder Einhööööörner (mit Regenbögen ausm Ar***)
      2 8 Melden
    • trio 05.10.2016 08:52
      Highlight @lucasm da hätte ich aber gerne eine Quellenangabe für diese Behauptung.
      2 3 Melden
    • lucasm 05.10.2016 09:09
      Highlight @trio: musst nur rasch googlen, dann kommen studien und artikel dazu zu hauf.
      0 0 Melden
    • Teslanaut 05.10.2016 09:11
      Highlight https://www.vcd.org/themen/klimafreundliche-mobilitaet/verkehrsmittel-im-vergleich/
      1 0 Melden
    • trio 05.10.2016 16:01
      Highlight Aha, ja gut! Beim CO2 ist der Bus knapp besser (in DE), alle andere Bereiche jedoch viel schlechter.
      0 0 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 17:14
      Highlight @Stipps: willst uns aufklären was dein Einhorn-Problem betrifft?
      1 0 Melden
    600
  • Amboss 04.10.2016 22:57
    Highlight Ist in diesen Test der Faktor "Preis" auch irgendwie eingeflossen?
    27 6 Melden
    600
  • Dutch Schultz 04.10.2016 22:52
    Highlight Für 19€ gibt's da nichts zu meckern... Für diesen Preis schaffe ich es von Zürich knapp nach Luzern mit dem Zug.
    38 9 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 06:50
      Highlight Wenn der Preis das einzige Argument ist dann ja
      6 3 Melden
    • trio 05.10.2016 08:54
      Highlight @Dutch es gibt auch bei der Bahn Sparbillette ;)
      2 1 Melden
    600
  • ströfzgi 04.10.2016 22:49
    Highlight Sorry aber dieser Beitrag war Millionen sicher gekauft. Lest mal die Reaktionen auf 20min.

    Hätte von Watson erwartet dass hier über mediale Manipulation berichtet würde, aber ihr macht noch mit :-( Hm.

    22 59 Melden
    • Lukas Blatter 04.10.2016 22:52
      Highlight @ströfzgi: Wie kommst du darauf, dass dieser Beitrag gekauft ist? Hab den imfall aus freien Stücken selbst geschrieben.
      46 18 Melden
    • ströfzgi 04.10.2016 23:05
      Highlight Meine den Beitrag vom Kassensturz...
      18 6 Melden
    • chrisdea 05.10.2016 00:03
      Highlight Ich will dem Kassensturz nichts vorwerfen, und der telefonierende Chauffeur gehört gefeuert, aber ich hatte ehrlich gesagt auch das Gefühl dass dort ProBahn ein paar Fränkli für die Kaffeekasse beigesteuert hat. Fing schon damit an dass das SBB-Ticket nicht das normale zum Preis von knapp 90chf war, sondern ein super-sonderaktion-Ticket mit Halbtax war... und wenn es im Flixbus gratis WLan gibt, dann kann ja jeder selber schauen wieviel Stau es am Gotthard hat. Da muss der Chauffeur nicht noch was dazu sagen, er soll ja auf die Strasse schauen.
      30 10 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 06:51
      Highlight @chrisdea: man vergleicht die verschiedenen Preise. Da gehören Spez.preise rein
      2 6 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 17:15
      Highlight @chrisdea: Nachtrag: Wenn ein Bericht positiv über die Bahn berichtet, muss einer bezahlt haben...soso
      0 1 Melden
    • chrisdea 05.10.2016 17:58
      Highlight Es geht nicht darum die Bahn zu kritisieren. Aber darum nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
      Wenn jemand für 20chf nach Mailand fährt, dann darf er zwar Sicherheit erwarten, aber dass man dann auch gewisse Abzüge erwarten muss, ist wohl allen klar. Was aber nur relativ am Rande erwähnt wurde, ist dass man für das Bahnbillet für 30chf Glück und Halbtax haben muss... Und darum ist der Vergleich nicht ganz fair.
      Ich gehe nicht davon aus dass jemand dafür gezahlt hat, aber schöne Gratiswerbung ist's allemal.
      1 1 Melden
    600
  • Pasch 04.10.2016 22:48
    Highlight Ich find das Konzept Top auch wenn ich nicht zu den Kunden gehören werde... dennoch bietet es für viele eine Super-Möglichkeit entfernte Verwandte oder Kurztrips zu buchen, grad für Leute die jeden Taler umdrehen müssen!
    Klar das einigen Angst und Bange wird, die seit Jahren in ihrem Bizz über stetig schwindende Zahlen jammern... Solche Unternehmen sind einfach nur faszinierend solange es nicht auf die Kosten der Mitarbeiter geht.
    18 4 Melden
    • Brummbaer76 05.10.2016 05:55
      Highlight Es geht genau auf Kosten der Mitarbeiter. Es gibt genug Berichte davon in den Deutschen Medien. So hat Flixbus keine eigenen Busse. Sie lassen Subunternehmen zu einem Dumpingpreis für sie Fahren. Damit die wenigstens ein bisschen was Verdienen, wird der Druck auf die Fahrer weitergegeben.
      Einige Subunternehmen haben schon den Vertrag mit Flixbus aufgelöst. Billig geht immer zulasten von jemanden. Einer Zahlt drauf. In dem Falle die Fahrer und Subunternehmen.
      9 4 Melden
    • Fumo 05.10.2016 08:24
      Highlight "So hat Flixbus keine eigenen Busse. Sie lassen Subunternehmen zu einem Dumpingpreis für sie Fahren."

      Also so wie die Postauto AG? Wo die Fahrer der Subunternehmen nicht vom Gesamtarbeitsvertrag profitieren können? ;)
      Oder wie die SBB? Wo Reinigungs-, Unterhalt-, Sicherheits- und teils auch das Fahrpersonal von Subunternehmen stammen?
      Aber schlimm ist es ja nur wenn es kein CH Traditionsunternehmen ist, nicht wahr? ;)
      11 4 Melden
    • Brummbaer76 05.10.2016 09:27
      Highlight Nur das zum Beispiel SBB das Fahrpersonal das von MEV ausgeliehen wurde zu SBB Bedingen Angestellt wurde.
      Die Postautosubunternehmen bekommen einiges mehr als die Flixbus Unternehmen. Auch werden die Fahrer meist zu Besseren Konditionen als GAV Chaffeure Angestellt.

      Im Gegensatz zu Deutschland gibt es bei uns keine 400 Euro Jobber. (Viele Busfahrer für Flixbus Subunternehmen in Deutschland wurden auf 400 Euro Basis Angestellt.)
      Bei uns nicht möglich da es für Berufschaffeure einen GAV gibt, an den sich alle halten müssen.

      3 2 Melden
    • Fumo 05.10.2016 09:57
      Highlight "Auch werden die Fahrer meist zu Besseren Konditionen als GAV Chaffeure Angestellt."

      Ja bestimmt, deswegen haben alle Chaffeure aus Subunternehmen vor zwei oder drei Jahren aus Protest nicht das gelbe Hemd am Arbeitsplatz getragen damit die Passagiere auf die Missstände aufmerksam werden ;).
      Unsere Grossunternehmen bescheissen genau so wie Flixbus wenn nicht gar mehr, nur können Schweizer nie zugeben dass in der Schweiz was schief läuft.
      1 0 Melden
    • Pasch 05.10.2016 10:04
      Highlight Das möcht ich mal für ein Gerücht halten das da jemand für 400euro rumtuckert... nur weil es das in manchen Branchen gibt...
      1 2 Melden
    • Brummbaer76 05.10.2016 11:20
      Highlight @Fumo Ich meinte nicht den GAV Post. Der ist um einiges Besser als der GAV Chauffeure. Die Subunternehmen der Postauto AG zahlen teilweise nach GAV Post, Teilweise nach GAV Chaffeure und die meisten dazwischen. Aber keiner unter GAV.
      0 1 Melden
    • Brummbaer76 05.10.2016 11:31
      Highlight Ist kein Gerücht. Hab selber mit Flixbus Chauffeuren geredet. Der erzählte mir, das sie Anfangs noch Ordentlich verdient hätten. Dann liefs der Firma immer schlechter bzw. Flixbus zahlte weniger. Nun hiess es Friss oder Stirb. Sprich Mindestgehalt 400 Euro. wenns besser läuft wieder Mehr oder gehen. Für die die gingen wurden über ein Subsubunternehmen aus Tschechien Fahrer zu Tschechischen Löhnen Angestellt.

      Von mir aus halte es für ein Gerücht. Ich weiss was ich gehört habe. Für mich ist klar ich unterstütze kein Dumping auf Kosten der Mitarbeiter. .
      0 1 Melden
    • Fumo 06.10.2016 08:04
      Highlight "Aber keiner unter GAV."

      Möglich, nach ihrem Protest. Würde ich jetzt aber nicht unbedingt so unterschreiben an deiner Stelle.
      0 0 Melden
    600
  • zettie94 04.10.2016 22:32
    Highlight Der Gotthard ist ja bei den SBB derzeit nicht gerade die pünktlichste Strecke und Verspätungen fast an der Tagesordnung.
    Eine Verspätung von 3 Stunden bei planmässig 4 Stunden Fahrzeit habe ich aber noch nie erlebt :-D . Dazu kommt der bessere Komfort und die (viel) bessere Sicherheit. Und per Dezember verkürzt sich auch die Fahrzeit des Zuges noch um eine halbe Stunde.

    Ich weiss schon, weshalb ich den Fernbussen lieber fern bleibe...
    47 14 Melden
    600
  • #TeamVoigt 04.10.2016 22:26
    Highlight Gut sehen wir nicht was der Lokführer so macht...

    Persönlich bevorzuge ich das Reisen mit meinem Auto oder aber ich fliege...
    22 59 Melden
    • zettie94 04.10.2016 22:57
      Highlight Der Unterschied ist: Macht der Lokführer einen Fehler, ist da ein Sicherheitssystem, welches eingreift und in der Regel einen Unfall verhindern kann. So etwas gibt es beim Fernbus (noch) nicht.

      Auto oder Fliegen ist nicht gerade umweltschonend...
      44 5 Melden
    • Anded 04.10.2016 23:30
      Highlight Da siehst du auch nicht was der Pilot so macht... ^^
      33 1 Melden
    • Fumo 05.10.2016 08:26
      Highlight "Da siehst du auch nicht was der Pilot so macht"

      Will man auch lieber nicht wissen bei manchen ;)
      6 0 Melden
    • #TeamVoigt 05.10.2016 08:42
      Highlight @zettie94: keine Regel ohne Ausnahme. Und oft genug stecken hinter Zugunfällen menschliche Fehler - also meist vom Lokführer.

      @anded: Empfinde das Fliegen trotzdem sicherer als Carfahren.
      2 2 Melden
    • Anded 05.10.2016 09:46
      Highlight Mein Kommentar bezog sich offensichtlich auf deinen Kommentar bezüglich Lokführer. Das Zug und Flugzeug sicherer als Car sind, darüber braucht man nicht zu diskutieren. ;-)
      0 0 Melden
    • #TeamVoigt 05.10.2016 09:55
      Highlight @Anded: möchte nicht diskriminierend gegenüber ZugbegleiterInnen sein - aber dann lieber mal Pilot sein ;)
      0 1 Melden
    • spiox123 06.10.2016 07:29
      Highlight Das meist die Lokführer an solchen Ereignissen Schuld sind, stimmt zumindest in der CH nicht. Kannst ja mal die Berichte der SUST lesen
      1 1 Melden
    • #TeamVoigt 06.10.2016 14:49
      Highlight @Spion:
      0 2 Melden
    • Anded 06.10.2016 15:30
      Highlight Wow, ein Zeitungsartikel. Was willst du damit beweisen? Btw... http://wat.is/A0oz2BAA6UdOHbBA
      0 1 Melden
    • zettie94 06.10.2016 18:21
      Highlight @zensiert: Der Unfall ist nicht alleine durch Lokführerfehler verschuldet, auch wenn Blick am Abend das hier suggeriert - hier kam es viel mehr zu einem Zusammentreffen verschiedener unglücklicher Umstände (genaueres siehe Abschlussbericht der SUST, wurde vor ein paar Tagen auf deren Website veröffentlicht).
      Ein Lokführerfehler alleine löst in den seltensten Fällen ein Zugunglück aus, während es im Strassenverkehr fast die Regel ist, dass ein Fehler des Fahrers zu einem Unfall führt.
      2 2 Melden
    • #TeamVoigt 06.10.2016 19:14
      Highlight Er verwechselte die Signale. Weiss nicht wieso ihr den Lokführer hier in den Schutz nehmt.

      Zudem hinkt der Vergleich mit Autofahrern... alleine der Menge wegen.
      1 2 Melden
    • zettie94 06.10.2016 22:43
      Highlight Ja, er verwechselte die Signale. Allerdings ist die Signalaufstellung und Leuchtintensität dort so, dass eine Verwechslung bei Dunkelheit extrem begünstigt wird. Zudem wechselten die Signale für den verspäteten IR genau zur Abfahrtszeit der S-Bahn auf grün.
      Durch die Verspätung des IR in der Gegenrichtung kam es ausserdem dazu, dass der dann verunfallte IR über Gleis 5 statt 3 geleitet werden musste.
      Wäre auch nur einer dieser Faktoren nicht eingetreten, wäre es nicht zu dem Unfall gekommen - deshalb schrieb ich von einem Zusammentreffen vieler unglücklicher Umstände.
      0 1 Melden
    • zettie94 06.10.2016 22:49
      Highlight Ich vergleiche nicht mit den Autofahrern, aber mit den Fernbussen (wie du es auch tust).
      Aber wenn wir schon dabei sind: Wieso sollte man nicht mit den Autofahrern vergleichen? Bei den Unfällen pro gefahrenen Kilometer (also unter Einbezug der Menge an Fahrzeugen) steht die Bahn immer noch DEUTLICH besser da, als die Autofahrer - eben unter anderem wegen der Sicherheitssysteme. Trotzdem geht bei jedem Zugunfall ein riesen Aufschrei durch die Medien - die Strassenverkehrstoten werden dagegen scheinbar einfach akzeptiert, teilweise wird nicht einmal mehr berichtet, obwohl es viel mehr sind.
      0 1 Melden
    • #TeamVoigt 07.10.2016 10:06
      Highlight "Ja, er verwechselte die Signale. Allerdings ist die Signalaufstellung und Leuchtintensität dort so, dass eine Verwechslung bei Dunkelheit extrem begünstigt wird."

      Die Signale sind nicht aus dem Boden gewachsen... Somit auch dort menschliches Versagen.

      Programmierung geschieht nicht einfach so - menschliches Versagen.

      Aber egal...

      Autofahrer verursachen selten Unfälle mit dutzenden Toten / Verletzten... Ausserdem gibt es viel mehr Autofahrer als Lokführer. Somit haben Lokführer viel mehr Verantwortung und wenn die mal versagen, trifft es oft dutzende Leute direkt.
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    • Anded 07.10.2016 11:10
      Highlight Es geht darum was am sichersten ist. Das misst man mit Anzahl zurückgelegter Personen-Kilometer im Verhältnis zur Anzahl Toter/Verletzter. Ja, da ist das Fliegen am sichersten. Aber nein, da ist man auf Strassen (egal ob Auto oder Bus) definitiv NICHT sicherer als auf der Schiene. https://www.welt.de/wirtschaft/article122847399/Das-Todesrisiko-im-Auto-ist-54-Mal-hoeher-als-im-Zug.html
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Nicht nur für Schwarzfahrer! Die wichtigsten Fakten zur neuen SBB-App

Ab Dienstag ist das neue «SBB Mobile» verfügbar. Kurz vor der Lancierung gibt es erfreuliche Nachrichten. Hier sind alle wichtigen Neuerungen

Nachdem ich mich letzte Woche als treuer Fan der neuen SBB-App geoutet habe, soll dieser Beitrag mit einer positiven Nachricht beginnen. Die Schweizerischen Bundesbahnen haben am Montag per Medienmitteilung über die wichtigsten Neuerungen informiert. Und siehe da:

Ab dem 1. November muss man bei Billettkontrollen nur noch das Smartphone mit der SBB-App (und natürlich dem zum reduzierten Tarif gekauften Billett) vorweisen.

Das Swisspass-Kärtchen oder einen amtlichen Ausweis (Pass, ID, …

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