Schweiz

Lärm von Glocken kann problematischer sein als Fluglärm. Sagt eine ETH-Studie. Bild: KEYSTONE

Glockenstreit: Eine ETH-Studie bringt die Kirchen in Bedrängnis

Nimmt das Bundesgericht die Resultate einer Lärmstudie ernst, dann könnten Kirchenglocken bald ausgeläutet haben. Die Geschichte über Menschen, die schlafen möchten. Und über eine Institution, die um ihre Bedeutung bangt.

08.09.16, 07:11 08.09.16, 11:30

Daniel Fuchs / Nordwestschweiz

Manuel Wyss mag es gerne schön. Der Bauplaner arbeitet für ein Architekturbüro bei Bern. Nun sitzt er auf einem Designerstuhl im dazugehörenden Restaurant und isst zu Mittag. Die hochwertigen Möbel stehen zum Verkauf. Stilecht mag es Wyss auch zu Hause. «Vor fünf Jahren haben wir dieses Haus zur Miete gesehen. Die Lage war perfekt, mitten im Dorfzentrum, das Haus modern, tolle Architektur, die Aussicht auf den Kirchhof wunderschön», schwärmt er. Wyss mietete das Objekt und zog mit Frau und Sohn nach Worb.

Das moderne Einfamilienhaus steht direkt neben der evangelisch-reformierten Kirche. Der Turm ist hoch, die Fassade weiss. Hohe Bäume spenden Schatten im gepflasterten Innenhof. Die Rasenflächen sind gepflegt, ein wahres Idyll. Wären da nur nicht diese Glocken.

Glocken stören den Schlaf

«Ich verschwendete vorher doch nie einen Gedanken daran, wie laut Kirchenglocken sein können», sagt Wyss und stochert in seinem Salat. Doch bald merkten Wyssens: Das Geläut fühlte sich wie Hammerschläge an. In der Nacht raubten ihnen die Viertelstundenschläge den Schlaf. Und in derselben Zeit entwickelte Wyss’ Nachbarin eine Schlafstörung.

Ob die Kirchenglocken schuld sind daran oder nicht, lässt sich nicht eruieren. Fakt ist: Die Nachbarn, die ihr altes Haus in direkter Nachbarschaft zur Kirche schon lange bewohnen, begannen, sich gegen den Lärm zu wehren. Wyss schloss sich ihrem Kampf an.

Kuhglocken – auch sie haben in der Schweiz schon zu juristischen Streitigkeiten geführt. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

75 Dezibel wurden in Wyssens Wohnung bei offenem Fenster gemessen. Das ist lauter, als die ETH für die bisher einzigartige Studie von 2011 bei ihren insgesamt 27 Versuchspersonen gemessen hatte. Damals untersuchten die Forscher, welche Auswirkungen der Glockenschlag auf den Schlaf der Probanden hatte. Die Autoren kamen zum Schluss, dass es bereits bei deutlich unter 60 Dezibel zu Aufwachreaktionen kommen kann. In einer Modellrechnung für acht Stunden Schlaf kam es bei einem Glockenschlag mit 40 Dezibel neben dem Ohr des Schlafenden zu durchschnittlich einer zusätzlichen Aufwachreaktion. 15 bis 20 solche Reaktionen gibt es ohnehin jede Nacht, auch ohne besonderen Lärm. Bei 60 Dezibel registrierten die Forscher immerhin bereits fünf zusätzliche Aufwachreaktionen.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, wie Wyssens Nachbarin es beschreibt: Weil der Glockenschlag in der Nacht alle Viertelstunde einmal hämmert, kann sie gar nicht mehr einschlafen. Immer nach einer Viertelstunde sei sie gerade so weit und der Schlaf übermanne sie, ehe der nächste Schlag sie erneut in einen hellwachen Zustand versetze. Das Plötzliche des Glockenschlags werten die ETH-Studienautoren sogar als störender als Fluglärm.

Nervosität wegen Richterspruch

Nun schielen die Worber Glockengegner auf Wädenswil am Zürichsee. Dort wird der Streit um Kirchenglocken zum Fall für das Bundesgericht. Nach einem aufsehenerregenden Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts von diesem Sommer hätte die Kirchgemeinde die nächtlichen Viertelstunde-Glockenschläge eigentlich ausschalten müssen. Doch der Kirchgemeinderat akzeptiert das Urteil nicht. Nächste Woche deponiert er, unterstützt vom Stadtrat, die Beschwerde bei den Richtern in Lausanne.

Zankapfel weltliches Geläut

Grundsätzlich ist zwischen sakralem und säkularem Geläut zu unterscheiden. Ersteres läutet Gottesdienste, Abdankungen oder Hochzeiten ein. Mit Letzterem sind vor allem die Stunden- und Viertelstundenschläge gemeint. Dieses weltliche Geläut diente ursprünglich der zeitlichen Orientierung. Üblicherweise geben es die politischen Gemeinden bei den Kirchgemeinden in Auftrag. Dabei bleibt die Glocke fix in ihrer Position und ein Hammer schlägt auf ihre Aussenseite, wogegen beim Feiertagsgeläut, bei Gottesdiensten oder auch zur Mittagszeit die Glocken hin und her geschwungen werden, sodass die Klöppel die Glockeninnenseiten in Schwingung versetzen. In den meisten Streitigkeiten um Glockenlärm geht es um das weltliche Geläut während der Nacht. Manche Gemeinden haben es ganz oder teilweise abgeschafft, in anderen haben Renovationen zu einem angenehmeren oder gedämpften Klang geführt. (dfu)

Zwar kam es auch schon in der Vergangenheit hin und wieder zu Bundesgerichtsentscheiden wegen des Glockenlärmstreits. Doch erstmals werden sich nun die Richter zur Anwendbarkeit der ETH-Studie von 2011 äussern. Denn diese ist gerade in kirchlichen Kreisen heftig umstritten. Und sogar die Studienautoren selbst halten fest, dass Nachfolgestudien wünschenswert wären.

Geben die Bundesrichter den Zürcher Verwaltungsrichtern recht, so hätten Glockengegner landauf, landab gute Argumente, das Abstellen der Glocken in ihrer Nachbarschaft einzufordern.

Kirchgänger, Gläubige und Traditionalisten landauf, landab fürchten nun einen Präzedenzfall. An der Basis der Landeskirche fürchten nicht wenige, dass eine Abschaltung des nächtlichen Stundenschlags den Anfang vom Ende des sakralen Geläuts zu Predigten, Abdankungen, gar Hochzeiten einläuten könnte. Vordergründig geht es dem Wädenswiler Kirchgemeinderat aber um etwas anderes: «Wir finden es nicht in Ordnung, dass zwei Einzelpersonen sich über den Mehrheitswillen stellen wollen», sagt der Kirchenpflegepräsident Peter Meier. Er versteht die Kirche als Hüterin der Demokratie und verweist auf eine von mehr als 2000 Bürgern unterzeichnete Petition und eine Telefonumfrage, die man dieser Tage in Auftrag gegeben habe. «Wir wollen den Bundesrichtern aufzeigen, dass die überwiegende Mehrheit an der Tradition des Kirchengeläuts festhalten will.»

Verdichtet bauen – geht's noch?

Auch in Worb ist der Glockenstreit bereits weit vorangeschritten. Manuel Wyss erinnert sich an erste «einvernehmliche und konstruktive Gespräche» mit der Gemeinde. Ansprechpartnerin für die Worber Glockengestörten war nicht etwa die Kirchgemeinde, sondern die politische Gemeinde. Denn diese bestellt bei der Kirchgemeinde den sogenannt säkularen Glockenschlag (siehe Kasten rechts oben).

«Die Enttäuschung war gross, als wir bloss eine schnöde kurze Antwort von der Gemeinde erhielten», erinnert sich Wyss. Doch er und seine Nachbarn gaben nicht auf und schalteten den Regierungsstatthalter ein, der seinerseits entschied, dass der Streit Sache der Berner Kantonsverwaltung sei. Diese verfasste einen Bericht, nahm diesen Sommer ebenfalls Bezug auf die ETH-Studie und verfügte: Der Viertelstundeschlag zwischen 22 Uhr und 7 Uhr in der Früh ist auszusetzen.

Umfrage

Was tun mit dem Kirchenglocken?

  • Abstimmen

668 Votes zu: Was tun mit dem Kirchenglocken?

  • 8%Alles sollte bleiben, wie es ist.
  • 15%Der Viertelstundeschlag zwischen 22 und 7 Uhr sollte wegfallen.
  • 56%Von mir aus kann das Geläut zwischen 22 und 7 Uhr ganz wegfallen.
  • 20%Die Kirchenglocken sollten komplett schweigen.
  • 1%Ich weiss nicht.

Und nun zog der Worber Kirchgemeinderat den Entscheid weiter vor das kantonale Verwaltungsgericht. Weil damit der Entscheid der Berner Verwaltung nicht rechtskräftig ist, tritt er vorerst nicht in Kraft. Noch schweigen die Worber Glocken nicht.

«In der Kirche soll man ruhig sein – dann soll sie das auch gegen aussen präsentieren»

In der Sendung «TalkTäglich» diskutierten Nancy Holten, Vorstandsmitglied IG Stiller, und Thomas Stössel, Anwalt der Kirchenpflege Wädenswil ZH, mit Moderator Hugo Bigi über das Dafür und Dawider von Kirchenglockengeläut. Video: © Tele Züri

Doch Wyss und seine Nachbarn haben Unterstützung erhalten. Wyss’ Vermieterin Antoinette Hofmann hat sich in der Zwischenzeit in den Streit eingeschaltet. Mit den Nachbarn zusammen teilt sie die noch unbebaute Wohnzone neben der Kirche. «Das Land wurde von der Gemeinde vor wenigen Jahren extra eingezont. Worb will wachsen, aber nicht an seinen Rändern, sondern im Zentrum», sagt sie.

Das Stichwort heisst verdichtetes Bauen. Antoinette Hofmann ist Juristin und ihr ist klar: «Ich kann doch nicht Wohnungen neben dem Kirchturm bauen und diese mit gutem Gewissen an Familien vermieten, solange ich davon ausgehen muss, dass der Glockenschlag ein Gesundheitsrisiko darstellt.» Hofmann fragt sich, ob sie wegen der neuen Fakten, welche die ETH-Studie geschaffen hätten, einen Minderwert des Grundstücks erlitten habe.

Im Architekten-Restaurant bestellt Manuel Wyss einen Espresso, gebrüht mit speziell gerösteten kolumbianischen Bohnen. Wurde er von der schönen Wohnlage in Worbs historischem Kern geblendet? «Leute sagten: ‹Warum ziehst du auch in Kirchennähe? Ist doch logisch, dass du dort die Glocken hörst!› Doch darüber hatten wir uns schlicht keine Gedanken gemacht, wir sind auch nicht besonders lärmempfindlich», sagt er. Als Mieter könnte Wyss wieder ausziehen, ohne grösseren materiellen Schaden. Doch den Streit, den will er nun zu Ende fechten. «Es kann nicht sein, dass wir uns über wissenschaftliche Erkenntnisse hinwegsetzen und das Argument einer nicht enger definierten Tradition höher gewichtet wird als das Bedürfnis nach Nachtruhe von Anwohnern.»

Wyss und seine Nachbarn wären zufrieden, würde der Viertelstundenschlag in der Nacht verstummen. Das will man in kirchlichen Kreisen nicht recht glauben. Man fürchtet den Anfang vom Ende: dass es nach dem Stundenschlag auch dem Kirchengeläut an den Kragen geht. Und die Kirchen bald nur noch schön anzusehen sind, von ihnen aber gar nichts mehr zu hören ist.

Vertical Forest – das erste begrünte Hochhaus der Schweiz

«Der Glockenschlag kommt plötzlicher als ein startendes Flugzeug»: Interview mit Lärmforscher Mark Brink

Die ETH-Studie, auf die sich Gerichte nun berufen, hat es in sich. Der Lärmforscher Mark Brink erklärt die wichtigsten Resultate.

Gefährdet der Lärm von Kirchenglocken unsere Gesundheit?
Mark Brink:
Das kann man so nicht direkt sagen, weil es an Langzeitstudien fehlt, die aufzeigen könnten, ob die Gesundheit langfristig leidet, wenn man häufiger durch Geräusche aufwacht.

Trotzdem: Ein ungestörter Schlaf ist ein hohes Gut. Wie sehr stören Kirchenglocken in der Nacht?
Bei unseren Untersuchungen haben wir die Hirnströme schlafender Menschen gemessen. Schlafen ist vor allem ein aktiver Prozess des Gehirns. Wir haben untersucht, wie stark Glockenschläge zu Veränderungen der Hirnströme und zu Aufwachreaktionen führen. Der Effekt war sogar etwas ausgeprägter als bei Fluglärm bei gleichem Maximalpegel. Wie sehr ein Glockenschlag nun tatsächlich dazu führt, dass jemand aufwacht, ist von der Lautstärke des Glockenschlags im Schlafzimmer abhängig. Diese Lautstärke wird zum Beispiel davon beeinflusst, wie weit der Kirchturm von der Wohnung entfernt steht, wie die Umgebung beschaffen ist, ob man die Fenster geöffnet hat et cetera.

Kirchenglocken stören unseren Schlaf stärker als Fluglärm? Wie kommt das?
Wir vermuten, dass die Impulsartigkeit eines Geräuschs eine Rolle spielt. Beim Glockenschlag handelt es sich um einen sehr impulsiven Laut. Dabei schlägt ja auch ein Klöppel oder ein Hammer gegen die Glocke. Dieser Schlag kommt gewissermassen plötzlicher als das Geräusch eines startenden Flugzeugs.

Wie oft wacht man denn nun durch Glocken auf, wenn man neben einer Kirche wohnt?
Gehen wir einmal von einer Schlafdauer von acht Stunden in der Nacht aus: Beträgt dann die Lautstärke eines Glockengeräuschs am Ohr 60 Dezibel, so kommt es zu etwa fünf zusätzlichen Aufwachreaktionen, die sich im Hirnstrombild zeigen. 60 Dezibel im Schlafzimmer werden aber nur in unmittelbarer Nähe des Kirchturms erreicht. Und Aufwachreaktionen, wie wir sie gemessen haben, sind nicht unbedingt mit bewusstem Aufwachen gleichzusetzen.

Was geht physiologisch genau vor sich, dass wir aufwachen bei Lärm?
Unser gesamter Wahrnehmungsapparat ist eher auf Veränderungen in der Umwelt ausgerichtet als auf Zustände. Ein Glockenschlag, aber auch ein startendes Flugzeug oder ein aufheulender Töffmotor erzeugen eine schnelle Veränderung der akustischen Szenerie. Darauf reagiert unser Körper eher, im Gegensatz zum lauten, aber gleichmässigen Rauschen eines Bachs oder einer Autobahn.

Wachen Glockengeläut-Gegner häufiger auf?
Personen mit einer negativen Einstellung zum Glockengeläut wachten in unserer Studie etwas häufiger auf. Das haben wir kontrolliert. Wir wissen aber nichts über die Gründe dafür: Wurden diese Menschen zu Glockengeläut-Gegnern, weil sie wegen des Glockenschlags aufwachten, oder wachen sie häufiger auf, weil sie als Glockengegner eher darauf achteten? Die Einstellung zur Kirche an sich beeinflusste die Aufwachwahrscheinlichkeit jedoch nicht.

Und bei besonders lärmsensiblen Menschen?
Die individuelle Lärmempfindlichkeit spielt eine wichtige Rolle. Nicht alle Menschen reagieren gleich. Manche Personen in unserer Stichprobe zeigten fast keine Reaktionen, andere sehr ausgeprägte.

Kann man sich an Lärm gewöhnen?
Untersuchungen zeigen, dass man sich physiologisch an Lärm nie ganz gewöhnen kann. Manchmal passiert sogar das Gegenteil: Man wird mehr und mehr sensibilisiert und beginnt sich auf die störende Lärmquelle zu konzentrieren. In diesem Fall wird es besonders schwierig, die Störung wieder ignorieren zu lernen.

Mark Brink ist Mitautor der ETH-Feldstudie von 2011 über die Auswirkungen von Kirchenglockenschlägen. Heute arbeitet er beim Bund.
(aargauerzeitung.ch)

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  • mbr72 09.09.2016 07:03
    Highlight Komisch, gibt's dazu nicht schon ein Gesetz von wegen "Nächtliche Ruhestörung..."? Das würde definitiv darunterfallen und müsste sich schon lange einklagen lassen (für die Zeit ab 22.00h); wird ja schon zuhauf gemacht. Das gilt für JEDEN Lärmerzeuger, also auch für die Kirchen.
    5 0 Melden
  • humpfli 08.09.2016 23:29
    Highlight Schritt 1: In einen Laden gehen
    Schritt 2: Ohropax suchen
    Schritt 3: Ohropax zur Kasse nehmen
    Schritt 4: Ohropax bezahlen
    Schritt 5: Ohropax nach Hause nehmen
    Schritt 6: Warten, bis es nachtet
    Schritt 7: Zähne putzen
    Schritt 8: Pyjama anziehen
    Schritt 9: Ohropax holen
    Schritt 10: Ohropax in die Ohren drücken
    Schritt 11: Ins Bett steigen
    Schritt 12: Wecker stellen
    Schritt 13: Einschlafen
    2 8 Melden
    • meerblau 09.09.2016 07:42
      Highlight Das müssen Ohropax von immenser Grösse sein, wenn man damit das Glockengeläut überhören will. Oder Stöppsel von solcher Qualität, wie sie Konzerusiker benutzen. So gross und dämpfend, dass dann der Wecker wohl auch ins Nirvana dudelt und der Ohropaxträger unfreiwillig ausschläft... Meinereinung nach eine nicht so durchdachte Lösung.
      6 1 Melden
  • rodolofo 08.09.2016 14:33
    Highlight Nachdem die ETH als ehemals verlässliche Stütze des biederen Bürgertums bereits versuchte, uns Heimatverbundenen SchweizerInnen die Kuhglocken madig zu reden, indem sie in Tierstudien nachgewiesen wurde, dass Glocken tragende Kühe weniger Milch geben, da sie als Fluchttiere vom ständigen Gebimmel an ihrem Hals gestresst werden, macht sich diese ETH daran, jetzt auch die noch viel heiligeren Kirchenglocken anzugreifen, die "z Fouch" quasi als religiöse Schafherde kollektiv am Hals hängen hat!
    Wir möchten sie zwar gerne abschütteln, aber der traditionsbewusste Alpöhi wird solches nie zulassen!
    23 7 Melden
  • Humbolt 08.09.2016 13:06
    Highlight Was für eine hitzige und emotionale Disskusion um etwas so belangloses. Das Bimmeln nützt vielleicht 10%, 60% ist es egal und 30% störts. Einfache Rechnung mehr: Kosten als Vorteile, weg damit!

    Mit gleichem Eifer wird über die Burka und denn Mond auf dem Gipfel geredet!

    Aber z.B. die Gesundheitskosten und die sich so einschleichende Mehrklassenmedizin interessiert keinen.

    An Ende des Tages verdient man auch das was man bekommen hat. Wir verdienen und bekommen ein burkafreies, glockenliebends Land mit Krankenkassenprämien, die sich ein grosser Teil der Bevölkerung nicht mehr leisten kann!
    54 3 Melden
  • vodkabreschnew 08.09.2016 12:22
    Highlight Schlaf kommt vor Zeitansagen. Basta!
    44 3 Melden
  • Benot 08.09.2016 12:04
    Highlight Woher rührt eigentlich diese Freude der Kirchgänger, Gläubige und Traditionalisten, andere Menschen in der Nacht durch Kirchenglockengeläut beim Schlafen zu stören?
    Ein kleiner Sadismus? Nächstenliebe?
    59 8 Melden
  • RETO1 08.09.2016 11:35
    Highlight typischer Neuzuzüger, kaum angekommen muss sich die Umgebung ihm anpassen
    diese Masche kennen wir schon
    28 87 Melden
  • Izzyhard 08.09.2016 11:21
    Highlight Wo liegt das Problem das Viertelstunden Gebimmel und das 5:30 Sturmläuten auszulassen? Für mich machen diese keinen Sinn / dienen keinem Zweck der Allgemeinheit.
    74 5 Melden
  • rodolofo 08.09.2016 11:16
    Highlight Als Gutschweizerischen Kompromiss, der auch auf die Minderheit der "Eulen-Menschen" Rücksicht nimmt, schlage ich folgende gütliche Einigungslösung vor:
    Ab dem "Elfiglöggli" dürfen die Kirchen läuten was das Zeug hält und damit darauf hinweisen, dass letztlich der Herrgott die Uhr erfunden hat.
    Bis zum "Zfieriglöggli".
    (Der "Zfieri" ist ein ausgesprochen wichtiger Arbeits-Unterbruch, der zur körperlichen- und mentalen Stärkung dient!)
    "Magsch dänn eenner!" soll einmal ein Bauer zu seinem Knecht gesagt haben.
    Aber nachher ist Schluss!
    Schliesslich wollen alle den Feierabend in Ruhe geniessen.
    11 10 Melden
  • R&B 08.09.2016 11:13
    Highlight @Watson: Könnt Ihr eine Umfrage in den Artikel einbauen?
    12 1 Melden
    • Philipp Dahm 08.09.2016 11:32
      Highlight Da hätten wir auch selbst drauf kommen können ... Ist jetzt ergänzt, Danke für den Hinweis!
      18 1 Melden
  • Seebär 08.09.2016 10:52
    Highlight Hach die katholische Kirche.... Wenn sie schon über die homosexualität täubelet und Pädophile in den eigenen Reihen deckt, meint ihr wirklich sie zeigt Verständnis, wenn sich jemand an Kirchenglocken stört.
    67 12 Melden
  • fuegy 08.09.2016 10:17
    Highlight Seit 2007 wohne ich direkt auf Glocken Höhe der Kirche in unserem Dorf. Es liegen nur der Friedhof, ca 80m Luftlinie dazwischen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals vom viertelstündigen läuten geweckt worden zu sein, obwohl ich bei offenem Fenster schlafe. Auch auf dem Balkon, wo ich die volle Dröhnung erhalte, gibt es nur wenige Momente wo ich sagen kann, jetzt ist es ein bisschen laut oder viel. Alle 15 min. wird geläutet, jede Stunde, jede Andacht, Beerdigung u.s.w. Aber egal, meine Wohnung mit Ausblick würde ich trotzdem nicht tauschen. Auch die Totenglocke der Kapelle stört mich nicht.
    23 17 Melden
    • R&B 08.09.2016 11:07
      Highlight 80 Meter ist ja auch eine rechte Distanz und m.E. nicht vergleichbar mit der Geschichte dieser Person.
      14 9 Melden
    • -woe- 08.09.2016 11:19
      Highlight @fuegy
      Woher willst du wissen, dass dich der Viertelstundenschlag noch nie geweckt hat? Du hast ja geschlafen, also kannst du gar nicht wissen, ob es überhaupt gebimmelt hat.
      9 11 Melden
    • Izzyhard 08.09.2016 11:22
      Highlight Denke auch nicht das alle Glöcken gleich laut tönen...
      13 1 Melden
    • fuegy 08.09.2016 13:11
      Highlight 80m ohne Bäume oder ähnliches dazwischen sind erheblich kürzer als man denk, wenn die Fenster genau auf der Höhe der Glocken im Kirchturm sind.
      Weil ich nicht aufgewacht bin und das Bimmeln gehört habe welches ich sonst im Schlafzimmer, auch beim einschlafen, höre.
      Was ich damit eigentlich sagen wollte, dass sich einige Menschen von gewissen Dingen gestört führen "wollen" und sich dadurch ein bisschen in etwas hineinsteigern, wodurch es noch mehr stört u.s.w. Bestimmt ist es für einige ein Problem aber warum dann dorthin ziehen?
      6 7 Melden
  • radiisli 08.09.2016 10:16
    Highlight Wie jetzt, die Kirche als Hüterin der Demokratie?
    Musste die Demokratie nicht so gut wie überall gegen die Kirche durchgesetzt werden?


    68 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 10:01
    Highlight "Kirche als Hüterin der Demokratie"?
    Ha ha ha ....
    62 6 Melden
  • thzw 08.09.2016 09:54
    Highlight Ich schätze das Glockengeläut als Element unserer Kultur und Tradition. Nächtliche Viertelstundenschläge jedoch - kann mir weder vorstellen, dass diese Tradition besonders lange zurückreicht, noch dass sie wirklich irgendjemand braucht.
    97 10 Melden
    • Nevermind 08.09.2016 10:10
      Highlight Früher hätte garantiert einer aus dem Dorf dem Pfarrer in der Nacht aufgelauert, wenn der alle Viertelstunde im Dunklen vom Pfarrhaus zur Kirche rüberläuft.

      "Du saucheib mit dim Gebimmel, dier gibis!"

      😂
      54 1 Melden
    • Hubertus Goggi 08.09.2016 21:04
      Highlight Bester comment, ich hätte ihm geholfen. Merci
      3 0 Melden
  • Dummbatz Immerklug 08.09.2016 09:52
    Highlight Ich wohne auch neben einer Kirche, die all night long durchbimmelt. 5.30 täglich das erste lange Geläut. Ich habe es gewusst und mich daran gewöhnt. Zu behaupten, man sei sich dessen nicht bewusst gewesen, ist naiv. Wenn man sich ab etwas stören will, findet man immer einen Grund...
    33 71 Melden
    • R&B 08.09.2016 11:08
      Highlight Lesen Sie doch mal das Interview, dann sehen Sie, dass Sie nicht die Mehrheit sind.
      16 5 Melden
    • humpfli 08.09.2016 23:33
      Highlight "all night long" auf Deutsch heisst übrigens "die ganzen Nacht" lang". Darfst mir später danken :)
      4 0 Melden
  • karl_e 08.09.2016 09:51
    Highlight Das Gebimmel der Kirchenglocken stört mich als Ungläubigen wesentlich weniger als der Verkehrslärm der Hauptstrassen und Autobahnen oder gar der Krach von Open-Airs, die ganze Städte oder Talschaften beglücken. http://Ört
    24 36 Melden
  • Scenario 08.09.2016 09:47
    Highlight Irgendwie versteh ich die ganze Diskussion nicht. Dabei wäre es ganz einfach.

    - Nicht in der nähe einer Kirche eine Wohnung mieten
    - Nicht in der nähe einer Bar eine Wohnung mieten
    - Nicht in der nähe eines Clubs eine Wohnung mieten
    - Nicht in der nähe des Flughafens eine Wohnung mieten
    - Nicht in der nähe der Autobahn eine Wohnung mieten

    und schon wären die Probleme für lärmempfindliche Menschen gelöst. Jeder hat es schlussendlich selber in der Hand. Meine Meinung...
    33 67 Melden
    • moontraveller 08.09.2016 09:53
      Highlight So einfach ist es leider nicht.
      Bei einem Flughafen, Schiessplatz oder Autobahn ist die Lärmquelle spätestens bei der Besichtigung offensichtlich, und jeder ordnet diese Quellen automatisch als störend ein.

      Bei einer Kirche sieht es meines Erachtens anders aus. Eine Kirche ist in den Köpfen der Inbegriff von Stille und Andacht und wird wohl von den wenigsten Menschen tagsüber als Lärmquelle identifiziert. Das merkt man dann meistens erst wenn man das erste Mal nachts im Bett liegt.
      60 18 Melden
    • Nevermind 08.09.2016 09:55
      Highlight Die freistehenden Häuser in abgelegenen Tälern hinter dichten Wäldern sind aber selten.

      Meine Freiheit endet dort wo die des anderen beginnt. Das dürfte auch für die Kirche gelten.
      65 8 Melden
    • trio 08.09.2016 10:01
      Highlight Im Ernst?
      5 2 Melden
    • Scenario 08.09.2016 10:05
      Highlight @nevermind: es ist ja nicht so als wimmle es in der Schweiz vor fetten Clubs und Bars... gut, die Kirchen gibts überall... aber auch da kann man sich arrangieren, wenn man will
      9 9 Melden
    • legis 08.09.2016 10:06
      Highlight Und es kann sich natürlich jeder mal so locker flockig die Mieten in den lärmunbelasteten Gebieten leisten! Eine sehr soziale Ansicht ist das! Momoll!
      28 5 Melden
    • DerElch 08.09.2016 10:13
      Highlight moontraveller
      Trotzdem ist diese Diskussion um die Kirchenglocken nicht neu und ein aufgeschlossener Mensch, der sich informiert, hat schon mal davon gehört, dass Glocken laut sein können. Weiter gehe ich davon aus, dass das Haus nicht unbesichtigt gemietet wurde und da die Glocken ja alle 15 Minuten läuten und ich hier mal behaupte, eine Hausbesichtigung mit Vorgeplänkel und Verabschiedung etc dauert länger als besagte 15 Minuten, kann man pauschal unterstellen, dass die Glocken hätten wahrgenommen werden müssen.
      12 7 Melden
    • R&B 08.09.2016 11:11
      Highlight @ Scenario: Bar, Flughafen, etc.: Ja da stimme ich zu, weil dies Lärmquellen sind, die nicht abgestellt werden können, weil Bedarf für diese Lärmverursacher bestehen. Eine Kirche besteht auch weiterhin, wenn das heutzutage völlig unnütze Gebimmel abgestellt wird. Tradition über die Gesundheit zu stellen ist absurd.
      24 0 Melden
    • Hoppla! 08.09.2016 11:11
      Highlight Gerade der Vergleich mit der Bar hinkt etwas.

      - Läutet die Kirchenglocke primär an Wochenenden bis um Mitternacht/3:30h?
      - Welchen Mehrwert wird durch ein Kirchenglockengebimmel erreicht?

      Für mich ist das schlichtweg nur Lärm. Ich verbiete es nicht, aber erwarte, dass alle Institutionen dieselbe Freiheit hat. Z.B. Nachflüge im Viertelstundentakt.
      18 0 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 11:21
      Highlight Und wer wohnt dann am Schluss an diesen lärmigen Orten? Zigeuner, Ausländer (unter ihnen viele Muslime, die mit Kirchenglocken sowieso nichts anfangen können), Studenten, usw. die doch erst recht Ruhe bräuchten, damit sie sich für den nächsten anstrengenden Tag einigermassen erholen können.
      7 4 Melden
    • Izzyhard 08.09.2016 11:24
      Highlight Evtl nicht das gleiche in einer ruhigen Nacht.
      0 1 Melden
  • Eine 08.09.2016 09:47
    Highlight Initiative zur Reduktion/Einstellen des Glockengeläuts und dann schauen wir mal.
    17 8 Melden
    • Izzyhard 08.09.2016 11:28
      Highlight Problem ist, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung davon betroffen ist. Die meisten die nicht betroffen sind werden dagegen stimmen. Denn genau diese finden doch Glockegeläut so super schön und heimelig.
      13 0 Melden
  • Christian Gerber 08.09.2016 09:42
    Highlight Ich war in der Kirchenpflege eines Dorfes. Hier haben wir seit einigen Jahren von 21 - 7 Uhr die Glocken deaktiviert. Am Sonntagmorgen läuten die Glocken auch später. Es gibt keinen Grund, auf Stur zu stellen. Ganz ausgeschaltet würde ich und viele andere die Glocken jedoch vermissen.
    102 3 Melden
    • Nevermind 08.09.2016 10:03
      Highlight Am Tag stören die ja auch nicht.

      Wie wurde das früher organisiert, als man die Glocken noch nicht deaktivieren konnte?
      Haben sich der Pfarrer, der Sigrist und freiwillige aus dem Dorf die Nachtwache geteilt um die Glocke auch nachts läuten zu lassen?
      15 1 Melden
    • Izzyhard 08.09.2016 11:29
      Highlight So sollte es sein.
      6 0 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 14:12
      Highlight Ist 7 Uhr nicht etwas gar früh?
      Oder ist das wieder die Dörfliche Sozialkontrolle, die keinen Müssiggang duldet?
      Fangt doch 9h an mit dem Glockengeläut des Riesenweckers, der immer mehr Leuten auf den Wecker geht!
      (11h wäre allerdings noch besser)
      8 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:36
    Highlight Früher war das Glockengeläut die Zeitangabe für die Bevölkerung und man wusste, wann man in die Kirche gehen musste, dann wenn es ganz lange bimmelte.

    Heute ist das nicht mehr nötig und ich denke keiner zählt mehr die Stundenschläge um zu wissen wie spät es ist.

    Also sollte es doch eigentlich kein Problem sein, wenigstens die Glocken nachts ganz abzustellen.

    Das würde denjenigen helfen, die es stört, die anderen schlafen ja sowieso. Bin mir sicher, die Krankenkassen würde es auch etwas entlasten.

    Also nicht lange diskutieren, umsetzen, könnte ab nächster Woche schon so sein ;).
    61 2 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 08.09.2016 10:59
      Highlight Die Krankenkassen Prämien werden nächstes Jahr trotzdem steigen.. Das ist so sicher wie das Amen und Glocken läuten nach der Kirche 😂😂
      10 0 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 14:14
      Highlight Aber wir haben wenigstens etwas Präventives gegen die weit verbreiteten Schlafstörungen getan.
      4 1 Melden
  • Bruno S. 88 08.09.2016 09:33
    Highlight Stellt euch diese Szenen vor. Ihr seit am schlafen, plötzlich ertönen die Glocken. Ihr wacht auf und denkt "Ach so schön. Danke liebe Glocken dass ihr mich geweckt habt!" ...15 minuten später das Gleiche.
    Oder ihr seit Tagsüber auf dem Balkon, völlig vertieft in einem Gespräch und dann ertönen die Glocken so laut, dass ihr euch gegenseitig nicht mehr hört und du denkst "Wow...was für ein tolles Geräusch. Ich liebe diese Glocken! Machen wir eine 10 Minütige Gesprächspause um den Glocken zu zuhören!" ...WTF?! So stelle ich mir das bei den Glockenfans vor!
    58 14 Melden
    • DerElch 08.09.2016 10:15
      Highlight bruno Sousa
      Falsch. Ich habe 7 Jahre gegenüber einer Kirche gewohnt. Zugegeben, die erste Nacht war brutal weil ich ich dachte, mein Wecker läutet. Die zweite war auch brutal, die dritte bisschen weniger – nach zwei Wochen hörte ich die Glocken kaum mehr bzw genoss es sehr, sie zu hören. Sie gehörte dazu und ich mochte und mag den Klang noch immer sehr – für mich hat es etwas sehr beruhigendes. In meiner neuen Wohnung höre ich die Glocken auch (nicht so laut aber immerhin) und ich schätze diese Beständigkeit in meinem Leben sehr.
      5 10 Melden
    • stef2014 08.09.2016 11:07
      Highlight Elch, kennst du diese Nächte, wo man kaum einschlafen kann und sich eine gefühlte Milliarde Mal im Bett dreht? Schlimmstenfalls dann, wenn am nächsten Tag ein wichtiger Termin oder eine Prüfung bevorsteht? Je später es wird, desto unruhiger wird man angesichts der schrumpfenden Erholungszeit. Die lieben Glocken sorgen dann nicht nur dafür, dass man wegen dem Lärm nicht einschlafen kann, sie erinnern auch alle 15 Min daran, dass die Schlafenszeit schon wieder um eine Viertelstunde verkürzt wurde. Das ist für mich keine "Beständigkeit", sondern einfach nur "beständige" Störung.
      26 2 Melden
    • Einer Wie Alle 08.09.2016 11:07
      Highlight @ Elch: In etwa so wirkt ein Stockholm Syndrom
      15 2 Melden
    • R&B 08.09.2016 11:13
      Highlight @ DerElch: Lesen Sie doch das Interview, dann sehen Sie, dass nicht alle gleich wie Sie reagieren.
      7 1 Melden
    • Bruno S. 88 08.09.2016 11:14
      Highlight Man muss schon ein ziemlicher Glockenfan sein um es zu geniessen wenn man Nachts durch das Läuten aus dem Schlaf gerissen wird.
      9 1 Melden
    • Izzyhard 08.09.2016 11:33
      Highlight DuElch, kannst ja bei deiner Musikanlage die ganze Nacht Glockengeläut hören.
      7 1 Melden
    • DerElch 08.09.2016 14:17
      Highlight R&B: Gelesen und verstanden, keine Sorge.

      Ich will damit nicht sagen, dass Glocken NICHT stören können. Ich will lediglich zum Ausdruck bringen, dass der Mensch sich sehr schnell daran gewöhnen kann – gerade eben auch weil es sehr regelmässig kommt.
      Meine Erfahrung soll vermitteln, dass es auch Menschen gibt, die dieses Geräusch sehr schätzen. Wieso also müssen wegen zwei, drei, die sich nerven, alle verzichten? Die Genervten könnten ja auch mit Oropax schlafen, wenn ein Wegzug unmöglich ist – oder sehe ich das falsch?
      1 6 Melden
    • DerElch 08.09.2016 14:19
      Highlight Was ich sagen will: Wenn jemand im Zug seine Musik so laut aufdreht, dass ich sie mithöre, stört mich das. Aber sonst vielleicht niemanden. Wieso also sollte derjenige nur wegen mir die Musik abstellen müssen? So ist es doch auch bei den Kirchenglocken: Die einen stört es, die andern nicht. Aber wieso muss es sich nur um die drehen, die es stört? Im Zug kann ich den Waggon wechseln, bei der Kirche kann ich den Wohnort entsprechend aussuchen.
      0 4 Melden
    • Einer Wie Alle 08.09.2016 14:33
      Highlight Nur weil 2 - 3 sich wehren heisst es nicht, dass sich nur diese daran stören.
      Es stört genügend Leute um die Glocken wirklich abzuschalten.
      Soviele, die im Zug jeweils komisch schauen, stört es mehr als nur dich.

      Ich kann sonst auch ganz viele Beispiele bringen, die deinen "Vergleich" in den Schatten stellen.

      z.B. Nur weil sich einige Mitglieder von Parteien gegen Steuererhöhungen wehren, heisst es noch lange nicht, dass es nur diese stören würde, mehr Steuern zu zahlen müssen.
      2 2 Melden
    • stef2014 08.09.2016 14:37
      Highlight Ich finde all die Vergleiche ziemlich, ähm, kauzig die hier aufgezählt werden. Grillen, Musik, Auspuff etc. Nochmals Leute, es geht hier um laute Glocken, die jede Viertelstunde zu einer Zeit laut läuten, wo eigentlich Nachtruhe herrscht! Und das in einem Land, wo die Nachtruhe nahezu heilig ist. Ein Autoschrauber der mal über die Strasse brettert oder ein Nachbar der mal die Musik aufdreht sind Ausnahmen. Kommt vor. Hier reden wir aber von organisiertem Lärm. Ganz egal obs gefällt oder nicht, es durchbricht die Ruhe, auf die jeder ein Anrecht hat. Immer. Regelmässig. Laut.
      9 0 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 18:16
      Highlight Der Elch hat schon auch ein wenig recht in seiner Argumentation.
      In Italien heisst es, die Kinder schlafen ruhiger, wenn die wach bleibenden Erwachsenen einfach normal laut sind, weil sie dann spüren, dass jemand da ist und sie nicht allein sind.
      Im Falle der Kirchenglocken ist das allerdings wesentlich anders!
      Ich weiss, dass niemand da ist, obwohl es laut ist. Das automatische Läutwerk hat also nichts beruhigendes, sondern eher etwas beängstigendes, da hier irgend ein sadistischer Quälgeist die Programmierung übernommen hat...
      (Das Schreckmümpfeliii!... usw.)
      3 0 Melden
    • manhunt 08.09.2016 18:35
      Highlight @elch: "für mich hat es etwas sehr beruhigendes."
      schön für DICH. daraus jedoch auf andere zu schliessen, ist schlicht falsch. zu einer modernen gesellschaft gehören veränderungen, genauso wie das brechen mit traditionen. somit ist es eine gesellschaftliche pflicht, in diesem fall glockengeläut, zu thematisieren, und wenn sich eine mehrheit findet, etwas daran zu ändern.
      5 0 Melden
  • Kopfgärtner 08.09.2016 09:32
    Highlight Die Frage ist doch: wenn du die Uhrzeit wissen willst,schaust du dann auf telefon/uhr oder wartest du bis zu 15 Minuten auf das Gebimmel einer Kirche?

    Ich behaupte mal, 99% der Leute benutzen die Viertelstundenschläge nicht als Uhr. Wieso schafft man sie dann nicht ab? Stellt euch vor euer Natel sagt euch alle 15 minuten wie spät es ist und ihr könnt nichts dagegen tun..

    Tradition taugt nicht als Begründung zur Aufrechterhaltung einer Tradition.
    56 5 Melden
  • Sapere Aude 08.09.2016 09:28
    Highlight Viele Clubs und Lokale haben Lärmklagen am Hals, wegen frisch zugezogenen und müssen am Ende schliessen. Wenn es um nächtliches Gebimmel geht, welches nun wirklich niemandem etwas bringt, gehen einige auf die Barrikade als würde es um die Verteidigung des Abendlandes gehen. Irgendwie absurd.
    65 9 Melden
  • Steven86 08.09.2016 09:25
    Highlight Schlimmer weder die Glocken finde ich dieser Lärm von den Autos, wenn die nur ein bisschen gas geben hört das die ganze Welt. Vor allem am Abend wenn wenig Autos unterwegs sind geben die gerne Gas. Jedes mal stehe ich im Bett wegen diesen aufgemotzten Autos. Ich finde dort sollte man auch eine Lebenseinschränkung machen.
    28 13 Melden
  • BigMic 08.09.2016 09:24
    Highlight Schneiden wir diesen alten Zopf doch einfach ab! Wir verbrennen ja schliesslich auch keine Hexen mehr...
    65 10 Melden
    • EvilBetty 08.09.2016 12:46
      Highlight Hö? Seit wann? Was mach ich denn jetzt mit der rothaarigen im Keller?!
      18 0 Melden
    • meerblau 08.09.2016 17:12
      Highlight EvilBetty: zum essen einladen :)
      3 0 Melden
    • Closchli 08.09.2016 19:30
      Highlight EvilBetty: nach dem Essen > auch "Glocken" läuten :)
      4 0 Melden
  • Einer Wie Alle 08.09.2016 09:12
    Highlight Ich brauche weder islamisches Geschrei, noch christliches Gebimmel.
    Ich muss bei mir zu Hause immer wieder die Fenster schliessen, weil die Glocken minutenlang läuten.
    Das Läuten in der Nacht macht keinen Sinn, sonstiges Läuten kann man auch leiser machen.
    Nur weil es schon immer da war muss man es nicht weiter behalten. Sonst können wir auch gleich wieder das Frauenstimmrecht abschaffen. (Was ich ja nicht will).
    66 12 Melden
    • Einer Wie Alle 08.09.2016 10:52
      Highlight Ich töne ja wie ein Wutbürger, wenn ich diesen Kommentar lese :)

      Ihr müsst mich mit einer gemütlichen Stimmlage vorstellen :)
      15 1 Melden
    • Hinkypunk 08.09.2016 13:14
      Highlight Für einen Wutbürger-Kommentar hat dein Text zu wenig Grossbuchstaben. Die unzähligen Ausrufezeichen und die Ziffer 1 fehlen sogar komplett.
      13 0 Melden
  • MaskedGaijin 08.09.2016 09:04
    Highlight Ich wohne gleich hinter einer Kirche. Störend ist es vielleicht um 20.00 Uhr im Sommer wenn sie länger läuten, aber sonst? Gibt es keine Design-Oropax für den armen Architekten und seine Gattin?
    26 71 Melden
    • jules_rules 08.09.2016 09:52
      Highlight Um 20.00 Abends stört es vielleicht weniger. Aber jeden Morgen um 6 für mehrere Minuten (auch am Wochenende), das stört mich schon...
      32 3 Melden
  • Nevermind 08.09.2016 09:00
    Highlight Das Gebimmel in der Nacht gibt es doch erst seit die automatisiert sind.
    Ich habe bekannte im Tessin, die direkt neben einer Kirche wohnen.
    Denkt ihr echt der Pfaffe hat in der Nacht alle viertel Stunde seine Glocken läuten lassen?
    Aber als dann eine Automatik gespendet wurde konnte endlich alle Viertelstunde gemeldet werden, das Gott noch im Dorf ist.
    106 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:38
      Highlight Ja, das ist irgendwie logisch, wenn man drüber nach denkt ;).

      Das kulturelle Argument zählt somit also nicht.
      42 2 Melden
  • Goodzilla 08.09.2016 08:55
    Highlight Ich kann das Gejammer nicht nachvollziehen. Bei uns im Dorf läuten die Glocken um 04:50 für 10 Minuten, wir haben direkt unter der Kirche gewohnt. Nach 3 Nächten habe ich das Geläute nicht mehr wahrgenommen. Ich bin in keinem religiösem Verein und kann mit der katholischen Kirche auch sehr wenig anfangen aber ich begreife nicht wie man sich über die Kirchenglocken enervieren kann.
    39 81 Melden
    • Goodzilla 08.09.2016 09:00
      Highlight Ich verstehe aber wiederum auch nicht, wieso man in der Nacht nicht auf die Viertelstunden-Schläge verzichten möchte
      84 6 Melden
    • Bruno S. 88 08.09.2016 09:07
      Highlight Kurzfassung deiner Argumentation:
      "Mich stört es nicht. Deswegen verstehe ich nicht warum es andere stört".
      Dieses Argument ist genau so unnötig wie "Die Glocken waren schon immer da"...
      77 17 Melden
    • zzZüri 08.09.2016 09:08
      Highlight Mich stören die flieger über meinem haus, die züge hinter meinem haus und die autobahn vor meinem haus auch nicht. Menschen sind verschieden. Akzeptier das.
      36 5 Melden
    • Einer Wie Alle 08.09.2016 09:14
      Highlight Schön für dich, mich stört die Kirche obwohl sie etwa 800m (laut Google Maps) entfernt ist. Und das schon seit 2 Jahren...
      Es haben nicht alle den gleich guten Schlaf.
      30 9 Melden
    • Goodzilla 08.09.2016 09:16
      Highlight @bruno

      Deine Argumentation bedeutet. Wenn irgendjemand irgendetwas stört soll ich das verstehen und darauf Rücksicht nehmen?
      Die Glocken in unserem Dorf läuten schon seit über 100 Jahren, und nun sollen sie abgeschaltet werden wegen den wenigen Neuzuzügern? Die ganz grosse Mehrheit im Dorf hat sich noch nie daran gestört und würde es vermissen. Es sind immer nur 1-2 Parteien die sich nerven, und die werden sich immer über etwas nerven, muss das mein Problem sein?
      15 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:42
      Highlight @Goodzilla: Vor 100 Jahren waren aber auch alle Bewohner in einem religösen Verein. Sie müssen also folglich baldmöglichst einem beitreten und brav jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen, wenn Sie schon so argumentieren.
      25 3 Melden
    • trio 08.09.2016 10:07
      Highlight @Goodzilla ich glaube nicht das vor 100 Jahren die Glocken 24/7 läuteten.
      18 0 Melden
    • Goodzilla 08.09.2016 11:07
      Highlight Bei uns im Dorf geht es um die 10 Minuten um 4:50 Uhr in der Früh. Die Neuzuzüger, welche das Abstellen wollten sind seither sehr beliebt :-)
      4 9 Melden
  • -woe- 08.09.2016 08:54
    Highlight Darf ich die Glockenbefürworter bitten, mir EIN Argument für das nächtliche Gebimmel zu nennen ausser "es war schon immer so" oder "die Glocken waren zuerst da"?
    113 12 Melden
    • stef2014 08.09.2016 09:01
      Highlight +1 hier. Auf dieses EINE Argument warte ich auch schon gespannt...
      55 4 Melden
    • moontraveller 08.09.2016 09:48
      Highlight Dochdoch, das ist sehr wichtig, weil wenn die Stammgäste des Nachts aus der Dorfbeiz wanken und ihre Armbanduhr nicht mehr ablesen können weil alles doppelt erscheint, können sie im dummsten Fall eine Viertelstunde warten damit sie wissen ob jetzt Viertelnach-, Halb-, Viertelvor-wasauchimmer ist. Wenn sie dann noch die Stunde wissen möchten brauchen sie im schlimmsten Fall nur 59 Minuten auf diese Information zu warten. Okay, ich gebs auf, es gibt keinen Grund :D
      28 0 Melden
    • WolfCayne 08.09.2016 09:51
      Highlight Heimatgefühl. Jede Kirche klingt individuell und leicht anders.
      Das Dorfbild ändert sich stark, trotz Zweitwohnungsinitiative, aber die klangliche Umgebung bleibt. Nur in der Nacht hört man die Viertelschläge, die ansonsten im Lärm untergehen, gut und kann sich an ihnen orientieren, Distanzen einschätzen.
      Es gibt lokale Melodien, welche bestimmte Ereignisse anzeigen und das Geläut morgens erinnert, das man früher (bis ca. 1950/60) um diese Uhrzeit aufstehen musste. Wache ich um 4 Uhr auf, was zwar enorm selten vorkommt, denke ich daran und freue mich, dass ich nochmals 3 Stunden schlafen darf.
      4 37 Melden
  • moccabocca 08.09.2016 08:41
    Highlight Beim Geläut der Glocken geht es nicht um Glaube, auch nicht um Traditionen, sondern um den Kampf gegen eine weitere Verdrängung der Kirche aus dem öffentlichen Leben. Turmuhren und Glocken waren mittelalterliche Statussymbole - man sieht sie auch an Burgen, Rathäusern, Stadttoren etc. Ich fände es richtig, die Kirchen würden heute aus eigenem Antrieb auf die Stunden- und 15-Minutenschläge verzichten. Sie sollen aber weiterhin für den Gottesdienst, bei Hochzeiten und an christlichen Feiertagen bimmeln - damit verleiht man diesen Anlässen (wieder) etwas Besonderes!
    80 7 Melden
    • stef2014 08.09.2016 09:02
      Highlight Soweit ich das mitbekommen habe, geht es auch um nichts anderes. Nur hat die Kirche Angst, dass ihr irgendwann auch das noch genommen wird. Ist eine ziemlich bizarre Argumentation wie ich finde....
      37 3 Melden
    • Oban 08.09.2016 22:08
      Highlight Ich sehe das ebenso wie ihr, selbst als Atheist ist es für mich kein Problem wenn die Glocken dann läuten.
      Aber von 22-6 Uhr ist Nachtruhe und dadran hat sich auch eine Kirche zu halten. Es gibt Phasen im Schlaf die tiefer sind und andere die nahe am erwachen sind. Wenn man dann wegen den Glocken selten bis nie es in den Tiefschlaf schafft ist dies erwiesenermassen nun mal schädlich. Ich hatte dieses Problem einige Zeit wegen einer Bahnstrecke die nicht nur lärm sondern auch erschüterungen verursachte die stärker wurden in gewissen Jahreszeiten. Mehr als 4 Stunden schlaf gab es dann selten.
      2 0 Melden
  • BKOH aka Diin ||*|| 08.09.2016 08:41
    Highlight Die Kirche muss jetzt handeln und alle Kirchenglocken abschalten.
    Sieht die Kirche nicht ein das sie nicht mehr gebraucht wird?
    Friedhöfe könnte man ausheben um so noch mehr Bauplatz holen.
    In Zukunft brauchen wir Platz.
    9 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:11
      Highlight #sarkassmus off#
      8 0 Melden
  • Albi Gabriel 08.09.2016 08:37
    Highlight Typisch, neben einen Kirchturm ziehen und dann über die Glocken jammern. Das ist genau dasselbe, wie die Trottel, die in die Anflugschneise ziehen und dann über den Fluglärm jammern oder neben einen Schiessstand ziehen und dann über den Schiesslärm jammern.
    53 91 Melden
    • scherom 08.09.2016 09:40
      Highlight Richtig nur wird nach 10uhr nicht geschossen und zwischen 23 uhr und 6uhr nicht mer gelandet
      26 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:48
      Highlight @Albi Gabriel: Es ändert aber nichts daran, dass dieses Geläut in der Nacht heute niemanden etwas bringt, einigen aber schadet.

      Der Flieger im Landeanflug bringt eben einigen etwas, auch wenn es anderen schadet.

      Zudem gibt es in jedem Dorf min. 2 Kirchen, der Einzugsbereich der Glocken ist also relativ gross.
      20 1 Melden
  • Nikolai 08.09.2016 08:35
    Highlight Mich stören diese Glocken. Sie sind dermassen laut, dass wenn man sich im Umkreis von 500m befindet, nicht mal mehr mit den Mitmenschen reden kann. Dann dauert es auch bis zu 15minuten bis sie endlich aufhört. Geweckt haben die Glocken mich auch schon oft und ich wohne weit weg von den Glocken.

    Gefällt jemandem etwa das rumgeläute? Nur weil man es früher so gemacht hat ist es nicht gerechtfertigt. Früher hat man noch viele andere Sachen gemacht, über die man heute froh ist, sind sie anders.
    74 27 Melden
    • Baba 08.09.2016 08:50
      Highlight Ja, mir gefallen die Glocken und sie würden mir fehlen, wenn sie nicht mehr läuteten. Für mich gehören sie zu den vertrauten Geräuschen und Tönen meiner Heimat. Und ich bin konfessionslos...

      Mich stören hingegen diese unsäglich und sinnlos röhrenden Auspuffe, die in den letzten Jahren so 'in Mode' gekommen sind. Oder diese Hobby-Kunstflieger, die vorzugsweise am Wochenende ihre Schleifen, Rollen und Loopings in den Himmel des Mittellandes lärmen...
      24 31 Melden
    • stef2014 08.09.2016 08:59
      Highlight Mit dem Unterschied, dass es für Auspuffe Regelungen gibt und die Kunstflieger kaum um halbdrei nachts ihre Loopings drehen, oder?

      Es geht hier um das *nächtliche* Geläute. Du darfst dich gerne tagsüber daran erfreuen, reicht das nicht?
      55 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:09
      Highlight Mir gefällt das Glockenläuten ebenfalls. Bin auch konfessionslos und wohne in der Nähe eines Kirchturms mit Viertelstundenschlägen (Luftlinie ohne Hindernisse). Hat etwas beruhigendes und wohlig heimeliges.

      Mich stört das zunehmend intolerante Getue, wo ständig gefordert wird, toleranter zu sein, leiser zu sein, abgepasster zu sein, etc.Toleranz bedeutet für mich auch gewähren lassen, obwohl mich etwas stört.

      FunFact: Grillen zirpen mit bis zu 100dB. Soll man die nun auch verbieten?
      15 37 Melden
    • Bruno S. 88 08.09.2016 09:10
      Highlight @Baba
      Also verstehe ich das richtig? Alle Geräusche die du magst, dürfen gerne bleiben. Alle Geräusche die du nicht so magst, sollen verschwinden.
      Seit wann bist du der Mittelpunkt der Erde?
      31 4 Melden
    • stef2014 08.09.2016 09:16
      Highlight Zaafee, dass es dir gefällt mag ich dir ja gönnen. Aber was hat das mit intolerant zu tun, wenn man nachts einfach schlafen möchte? Ich wiederhole mich, bei jeder anderen Lärmverursachung in dieser Lautstärke um diese Zeit nachts würde die Polizei heranbrausen. Wieso soll ich das nun bei der Kirche tolerieren?
      33 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:23
      Highlight Bruno, Nikolai hatte gefragt: "Gefällt jemandem etwa das rumgeläute?", Baba hat geantwortet. Gefordert, dass die sie störenden Geräusche verboten werden hat sie meiner Lesart nach nicht. Sie macht aber deutlich, dass jeden irgendetwas stört, folglich könnte man fast alles verbieten. Ein Grund findet sich immer: Gesundheit (z.B. Schaf in der Nacht -> was sollen eigentlich die armen Krankenschwestern sagen, die nach ihrer Nachtschicht am Tag schlafen müssen?), Sicherheit, Umwelt, Religionsfreiheit, etc.
      5 14 Melden
    • slibi 08.09.2016 09:25
      Highlight Zaafee, tolerant ist man halt immer nur solange es die eigene Meinung bestärkt.

      Man könnte dein Argument auch umdrehen und Fragen "warum ist die Kirche nicht ein bisschen toleranter und verzichtet für die geplagten auf ein nächtliches Gebimmel?". Alle Anderen müssen sich auch an die Nachtruhe halten.
      21 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:29
      Highlight Stef, Kommt die Polizei wegen zirpender Grillen zu Ihnen? Und was ist mit mir, wenn ich nach einer Nachtschicht am Tag schlafen will/ muss?

      Es gäbe auch die Möglichkeit an einen Ort zu ziehen, wo die Glocken nicht oder nur leise zu hören sind, anstatt sie allen zu verbieten. Es zwingt Sie ja keiner, neben einer Kirche zu wohnen? Der Bauernhof neben an fängt auch Morgens um 04:00 an die Kühe zu melken (laute Melkmaschine). Warum soll ich das bei ihm tolerieren?
      3 20 Melden
    • Baba 08.09.2016 09:34
      Highlight @bruno Sousa: Nein, Sie verstehen das also nicht richtig!

      Wo in meinem Post steht, dass die röhrenden Auspuffe, die lärmenden Hobby-Akrobaten verschwinden sollen? Ich habe bloss erwähnt, dass diese mich persönlich stören, wohingegen ich die Glocken mag.

      Wer lesen kann wird feststellen, dass mein Kommentar meine *persönliche* Meinung ist. Und diese zu äussern dürfte mir wohl doch erlaubt sein, ohne von Leuten wie Ihnen gleich als "Seit wann bist du der Mittelpunkt der Erde" angepflaumt zu werden!

      Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Tag.
      3 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:35
      Highlight Slibi, ich wolte wegen der Toleranz auf folgendes hinaus: Toleranz wird häufig damit gleichgesetzt, sich zurückzunehmen, etwas nicht zu tun (nicht zu läuten) um andere nicht zu stören. Toleranz bedeutet aner auch das Gegenteil: etwas gewähren zulassen, obwohl es mich stört.
      4 4 Melden
    • stef2014 08.09.2016 09:49
      Highlight Zaafee, komm schon, dein Vergleich mit den Grillen kann unmöglich ernst gemeint sein. Das ist doch eine völlig andere Ausgangslage. Wollen wir nicht versuchen sachlich zu bleiben und darüber diskutieren, was das Geläute mitten in der Nacht denn nun bringen soll? Ich habe in 60+ Kommentaren bisher keinen einzigen Hinweis darauf gefunden.

      Btw, ich bin an einen Ort gezogen, wo die nächste Kirche in sicherem Abstand ist. Dachte ich. Denn nachts, wenn die Umgebungsgeräusche verstummen ist sie sehr (!) deutlich und störend zu hören.
      10 1 Melden
    • slibi 08.09.2016 09:53
      Highlight Zaafee, ich bin einverstanden mit dir, was Toleranz heissen soll. Aber für viele geht sie halt nur soweit, wie es die eigene Meinung bestärkt (was eigentlich völlig nich das ist, was Toleranz heissen sollte).

      Eben Toleranz ist Gegenseitig, es wäre doch schön, wenn man einen Kompromiss finden könnte. Die Glocken düren stündlich bimmeln, dafür hören die Leute auf zu Klagen. So geht beider einen Schritt auf die anderen zu, das wäre für mich gegenseitige Toleranz.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 09:57
      Highlight Slibi, da bin ich ganz bei Ihnen.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 10:06
      Highlight Stef, die Frage ist gar nicht, was das Läuten bringen soll. Es gefällt einfach vielen. Mit dem Grillenvergleich will ich verdeutlichen, dass diese ebenso laut oder lauter sein können als die Glocken. Die Dramatik des Glockenterrors scheint mir da doch etwas übertrieben und zu gehässig und einseitig geführt. Gerade weil er an den meisten Wohnorten kaum oder nur leise zu hören ist.
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    • Martiis 08.09.2016 10:14
      Highlight Zaafee, der Bauernhof produziert aber Milch, das Glockengeläut in der Nacht ist für nichts gut. Kannst du diesen Unterschied wirklich nicht erkennen?
      6 1 Melden
    • trio 08.09.2016 10:17
      Highlight @Zaafee hast du den Artikel gelesen? Darin wird beschrieben, das Glockengebimmel durch sein plötzliches Ansteigen der Lautstärke besonders störend für den Schlaf ist. Das kann nicht mit zirpen der Grillen verglichen werden.
      9 1 Melden
    • Nikolai 08.09.2016 10:18
      Highlight @Zaafee Nein, die Polizei kommt nicht zu mier wegen Grillen. Wenn ich aber um 09:00 in der Altstadt laut Musik laufen lasse, dann wird sie wahrscheinlich innert Minuten anzutreffen sein.
      8 1 Melden
    • stef2014 08.09.2016 10:59
      Highlight Zaafee, "es gefällt einfach vielen" ist ein etwas seltsames Argument. Mir gefällt auch Rockmusik, deshalb höre ich sie nicht im Viertelstundentakt die ganze Nacht hindurch bei 75dB. Niemand will den Glockenliebhabern ihre Freude nehmen. Aber wer erfreut sich schon um 3 oder 4 oder 5 Uhr morgens daran?
      12 0 Melden
  • stef2014 08.09.2016 08:35
    Highlight Sorry liebe Kirchgänger und Glockenfans, aber ich drücke die Daumen, dass die Sache zugunsten der Glockengegner ausgeht. Es gibt für mich keinen nachvollziehbaren Grund für diese nächtliche Ruhestörung. Denn nichts anderes ist es als Ruhestörung. Denn jeder andere Verursacher von Lärm in dieser Lautstärke müsste sich wohl genau deswegen verantworten.
    99 15 Melden
  • gioferra 08.09.2016 08:26
    Highlight Glocken weg! Macht euch ne Whatsapp-Gruppe um euch zu versammeln.
    51 21 Melden
    • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:30
      Highlight Zieh einfach nicht neben eine Kirche mein Freund. Wir Normalverbraucher haben seit Jahrhunderten kein Problem damit.
      32 107 Melden
    • stef2014 08.09.2016 08:45
      Highlight Was heisst hier "wir Normalverbraucher...". Ich zähle mich auch zum Normalverbraucher und habe sehr wohl Probleme damit. Egal ob ich jetzt neben einer Kirche wohne oder nicht.
      44 8 Melden
    • SanchoPanza 08.09.2016 08:56
      Highlight @Otto, sprich für dich - nicht für alle.
      Ich hab auch meine Lust mich nächtens im Viertelstundentakt umzudrehen.
      30 4 Melden
    • Oban 08.09.2016 22:23
      Highlight @otto...usw
      Ich sehe die Kirche von meiner Wohnung nicht mal, trotzdem höre ich sie. Sie ist 1 Km entfernt und so vernünftig in der Nacht von 23-5 Uhr nicht zu bimmeln. Man sieht die Kirche auch 100m entfernt nicht, aber um 5 Uhr steht man im Bett. Demensprechend sollen alle die eine Wohnung suchen, neu zuerst mal 100-300m Umkreis absuchen?
      Das Argument mit "das war schon immer so" zieht auch nicht, 24/7 alle 15 min wurde erst mit der Automatisierung eingeführt und dies teilweise noch erst spät im letzten Jahrhundert.
      6 0 Melden
  • Sapere Aude 08.09.2016 08:25
    Highlight Sehe keine Notwendigkeit darin, dass Kirchenglocken in der Nacht all Viertelstunde schlagen. Dann schlafen die meisten Leute, ergo kann man sie doch in der Nacht einfach nicht läuten lassen.
    108 7 Melden
  • zwan33 08.09.2016 08:23
    Highlight Christliche "Nächstenliebe"...
    44 11 Melden
    • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:28
      Highlight Oder unchristliches mimimimi... neben eine Kirche zügeln und sich über das Geläute aufregen :D
      24 81 Melden
    • Arutha 08.09.2016 08:42
      Highlight Wie man sieht wehrt sich ja zuerst einmal die politische Gemeinde. Und eine grosse Mehrheit der Bevölkerung, befürwortet offenbar das Geläute. Hat wohl nichts mit der Religionszugehörigkeit der Leute zu tun, wie sie es nennen.

      Der Artikel sagt es schön, von der Kirche gehen nur 3 Glockengeläute aus. Vor dem Gottesdienst (wahrscheinlich Sonntag um 9:20, Hochzeit wahrscheinlich Samstag Nachmittag, Abdankung Werktags Nachmittags). Alle anderen Glockenschläge sind politisch gewollt.
      9 8 Melden
    • stef2014 08.09.2016 09:05
      Highlight Arutha, woraus schliesst du, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung das Geläute befürwortet?
      10 3 Melden
    • Arutha 08.09.2016 14:53
      Highlight @stef
      Aus dem Artikel worin steht, dass in der einen Gemeinde eine Petition gestartet wurde, die von 2000 Menschen unterzeichnet wurde.

      Aus unserer eigenen Gemeinde in welcher Anwohner der Kirche ebenfalls eine Petition gestartet haben, für die Beibehaltung des Läutens, die von ca. 150 Personen unterzeichnet wurden.
      0 0 Melden
    • stef2014 08.09.2016 15:09
      Highlight Ach, du meintest eine grosse Mehrheit der betreffenden Gemeinde? Das sagt aber nix aus, da nur diejenigen unterschreiben, die dem zustimmen. Eigentlich müsste ja noch erwähnt werden, wieviele Leute eben NICHT unterschrieben haben, bzw. wieviele gefragt wurden. Wenn es um Wädenswil geht, dort leben über 20'000 Menschen....
      4 0 Melden
    • zwan33 08.09.2016 15:14
      Highlight @ Arutha: Wädenswil hat 21000 Einwohner...
      1 0 Melden
    • Arutha 08.09.2016 15:39
      Highlight Und wie viele haben sich beschwert?
      0 0 Melden
    • stef2014 08.09.2016 16:03
      Highlight Die Frage sollte lauten, wenn jemand Unterschriften sammelt für die Abschaltung, wie viele unterschreiben? Es bedarf schon einer gewissen Courage, sich gegen die Kirche/Gemeinde aufzulehnen. Ich werde schon komisch angeschaut, wenn ich bekunde, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin....Jetzt, wo sich langsam was bewegt in die Richtung, wird man sehen ob es tatsächlich eine Mehrheit ist....
      6 0 Melden
  • w'ever 08.09.2016 08:21
    Highlight die kirchenglocken sollen zum gebet läuten, und zu nichts anderem.
    39 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 08:41
      Highlight okey
      aber welche gläubigen machen sich erst auf den weg zum glaubenshaus, wenn der ton des glaubenshauses die umgebung beschallt?

      die wären ja dann viel zu spät am ort des geschehens...

      die beschallung bei hochzeiten un d an wichtigen religiösen feiertagen okey, aber morgens ab 6uhr und den ganzen tag zu jeder viertel- und vollen stunde muss nicht mehr sein, solange unserr stromversorgung noch existiert.

      religion ist privatsache.
      15 3 Melden
    • Baba 08.09.2016 08:59
      Highlight Kirchenglocken hatten nie nur den ausschliesslichen Zweck, zum Gebet zu rufen (wie zB ein Muezzin). Sie zeigten den Bewohnern der Stadt/des Dorfes immer auch die Zeit an, in einer Ära, als nicht jeder Haushalt eine Uhr zuhause hatte, bzw lange nicht jeder eine tragbare Uhr besass.
      7 8 Melden
    • w'ever 08.09.2016 09:00
      Highlight @wsam
      ich stimme dir zu. doch leider ist religion keine privatsache (zwangs kirchensteuer für unternehmen)
      5 4 Melden
  • Stichelei 08.09.2016 08:21
    Highlight Der weltliche Glockenschlag stört mich nur mässig. Wahrscheinlich auch, weil ich in genügendem Abstand von der Kirche wohne. Dass mich aber an jedem Werktag das Geläut um 06:00 Uhr weckt, nervt schon mehr. Generell sehe ich nicht ein, wieso jede Veranstaltung der der Kirche (mit einer Teilnehmerzahl im tiefen zweistelligen Bereich) mit minutenlangem Bimmeln eingeleitet werden muss. Der lokale Fussballclub beschallt ja auch nicht vor jedem Spiel die gesamte Gemeinde mit zehn Minuten "Ole, ole ole ....."
    74 12 Melden
  • Madison Pierce 08.09.2016 08:17
    Highlight Schade, sind die Fronten so verhärtet. Dabei gäbe es durchaus gute Lösungen. Bei uns im Dorf wurden im Kirchturm Dämmmatten montiert. Jetzt hört man die Glocken halt nur noch bei geöffnetem Fenster und wesentlich leiser, dafür sind alle zufrieden.

    Was mich interessieren würde: Weshalb gab es früher diese Probleme nicht? Da waren die Fenster doch eher schlechter schallisoliert als heute. Sind wir durch anderen Lärm (Strasse etc.) insgesamt empfindlicher geworden?
    48 5 Melden
    • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:22
      Highlight Es gab schon früher Leute, die empfindlich auf die Glocken waren. Aber diese Leute sind dann einfach nicht neben eine Kirche gezogen. Heute ist es cool das zu tun und sich dann öffentlich darüber aufzuregen. Schade.
      38 71 Melden
    • saukaibli 08.09.2016 08:30
      Highlight Ich denke früher, als noch eine grosse Mehrheit gläubig war, getrauten sich die vom Lärm gepeinigten noch nicht etwas gegen die allmächtige Kirche zu sagen.
      59 7 Melden
    • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:32
      Highlight @saulaibli Das ist dein Glaube und der soll dir nicht genommen werden. Ausser dass die Kirche seit 1900 bereits an Wichtigkeit verloren hat und auch da die Leute, die empfindlich waren, nicht neben eine Kirche gezogen sind. Ich ziehe ja auch nicht neben Bahngleise, wenn ich lärmempfindlich bin. Aber jammern ist immer einfach für manche.
      14 41 Melden
    • DerHans 08.09.2016 08:33
      Highlight Es liegt wohl an unserem Wohlstand. Früher hatte man wichtigere Probleme. Es gibt Leute die denn ganzen Tag zuhause rumsitzen und sich durch irgendwelchen Mist probieren zu profilieren.
      10 21 Melden
    • Humbolt 08.09.2016 08:44
      Highlight Otto, hast du auch noch ein anderes Argument parat? 10 Comments und alle mit der gleichen message. Danke, wir habens verstanden!
      Ich wohne 300 m Luftlinie weg und höre sie trotzdem noch. Bin ich immer noch selbst schuld?
      23 4 Melden
    • JoJodeli 08.09.2016 08:57
      Highlight Früher hatten die wenigsten Leute eine Uhr. Dann konnte man sich an den Glocken orientieren. Damals war das wichtig. Heute nicht mehr...
      19 2 Melden
    • SeKu 08.09.2016 09:51
      Highlight Früher haben die Glocken nicht alle Viertelstunde geschlagen, das gibt es erst seit es Computer gibt.

      Der Pfarrer schlug die Glocken nur am Tag, in der Nacht wollte er schlafen, wie alle anderen damals und heute auch.
      18 0 Melden
  • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:14
    Highlight Zieht neben eine Kirche und regt sich über Glocken auf.
    39 71 Melden
    • ottonormalverbraucher 08.09.2016 08:20
      Highlight Seit Jahrhunderten Leben Menschen ohne Schlafstörungen neben Kirchen. Ist nicht für jedermann, aber das ist nicht was neues.
      22 62 Melden
    • Doolin 08.09.2016 08:25
      Highlight Vielleicht weil man sich nicht bewusst ist WIE laut diese Glocken in Wirklichkeit sind?!

      Ein Freund wohnt auch in de Nähe einer Kirche, abends um 19.00 Uhr kannst du nicht auf dem Balkon sitzen. Würde mich nicht wundern wenn die Glocken die Dezibel Grenze eines Rockkonzertes überschreiten würden..
      46 13 Melden
    • stef2014 08.09.2016 08:38
      Highlight Ich wohne nicht neben einer Kirche, aber in der Nähe. Bei der Kirchendichte in den meisten Regionen ist es auch schwer, was anderes zu finden. Und auch mich stört das Geläute. Hat es schon immer.
      38 7 Melden
    • themachine 08.09.2016 08:39
      Highlight Abends um 19:00 kann er aufgrund des Glockenschlags nicht mehr auf dem Balkon sitzen? 😂😂
      Muss ein sehr geräuschempfindlicher Geselle sein.
      12 39 Melden
    • Doolin 08.09.2016 21:49
      Highlight Der "Glockenschlag" dauert 15 Minuten.. Warum auch immer.. Freikirche halt..
      Und wie gesagt, ich würde gerne mal wissen wie es mit den Dezibel so aussieht..
      0 0 Melden
  • Tartaruga 08.09.2016 08:13
    Highlight Die Glocke war zuerst dort. Zieh ja auch nicht an den Flughafen und denke "ach ja, die Flugzeuge"....
    44 63 Melden
    • saukaibli 08.09.2016 08:30
      Highlight Es gibt ein Nachtflugverbot. Alles was die Anwohne fordern ist ein Nacht-Gebimmel-Verbot.
      58 5 Melden
    • stef2014 08.09.2016 08:42
      Highlight Mag sein. Dennoch warte ich immer noch auf eine nachvollziehbare Erklärung für den Glockenschlag um 3.45 Uhr nachts sowie um jede Viertelstunde. Es geht doch nicht darum wer zuerst da war, sondern um eine Grundsatzfrage. Ich weiss, wieso Flugzeuge fliegen. Mir ist bewusst, dass es FZ braucht und diese nunmal nicht leise fliegen können. Aber ich weiss nicht wozu das Geläute gut sein soll.
      33 3 Melden
    • Ollowain 08.09.2016 08:58
      Highlight Tartaruga: Ist dir eigentlich aufgefallen dass es eigentlich fast in jeder Ortschaft diese völlig überflüssigen Kirchen mit ihrem dämlichen Geläut gibt? Um was geht es eigentlich? Um die Gefühle von Glocken nicht zu verletzen oder um Rücksicht vor der Nachtruhe? Die Glocken waren zuerst da? Dämlicher gehts nicht mehr...
      36 4 Melden
    • Tartaruga 08.09.2016 09:12
      Highlight Hier labert niemand von Gefühlen sondern darum dass man sich nicht beschweren muss wenn man dort hingezogen ist.
      Haha dämlich. 😂😂nossa que violencia
      5 22 Melden
  • Caturix 08.09.2016 08:04
    Highlight Mich stören die Glocken nicht. Aber warum es ab 22 Uhr bis 7 Uhr Morgens alle 15 Minuten bimmeln muss frage ich mich schon es bringt wircklich nichts jeder hat heutzutage eine Uhr. Früher als man die Glocken noch von Hand läuten musste war das ja auch nicht im 15 Minuten Takt.
    100 5 Melden
    • alessandro 08.09.2016 08:37
      Highlight Eine simple sinnfrage sollte diese diskussion eigentlich beenden. Wenn man die einzelnen schläge einer nacht mal durchzählt, kommt man auf erstaunlich viele. Sowas von unnötig. Am tag kann man ja alles laufen lassen, kein problem.
      28 1 Melden
    • MacB 08.09.2016 08:42
      Highlight Mir gehts wie dir. Und ich frage mich auch, wieso in vielen Orten die Kirche morgens um halb 6 oder 6 fünf Minuten lang bimmeln muss. Für die, die dann noch nicht aufstehen müssen, ziemlich doof.
      24 1 Melden
    • Caturix 08.09.2016 09:11
      Highlight @ MacB Das Läuten am Morgen um 6 wurde bei uns abgeschaft von der Kirchgemeinde. Mann könnte es aber auf 8 Uhr verschieben wenn man es unbedingt haben will.
      10 0 Melden

«Begrüsse das Clownverbot im öffentlichen Raum» – Schmäh-Tweets zu Österreichs Burka-Bann

Ab morgen ist in Österreich das Verhüllen des Gesichts im öffentlichen Raum unter Busse verboten. Die Absicht: Ein Burkaverbot. Doch auch Clownnasen und Schals fallen unter den Paragraphen – das sorgt auf Twitter für «Schmäh».

Das Bundesministerium des Innern hat vor gut zehn Tage per Twitter eine hilfreiche Illustration dazu geliefert, welche Art von Gesichtsbedeckung ab 1. Oktober verboten wird und was erlaubt bleibt. Die Polizei verspricht, das neue Gesetz «mit Fingerspitzengefühl» anzuwenden. 

Doch auch die beste aller Illustrationen lässt Interpretationsspielraum offen. Zeit also, das Innenministerium um Präzisierung zu bitten.

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